Verbraucherschutzministerium will Vergleichsportale stärker kontrollieren.

Aufpasser für die Aufklärer: Das Verbraucherschutzministerium will Vergleichsportale wie Verivox oder Check24 nach der Insolvenz des Stromanbieters BEV stärker kontrollieren, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Das Kartellamt zweifle an der Objektivität der vermeintlich unabhängigen Angebote.

Das Kartellamt kritisiere die nicht immer transparenten Bewertungen und Rankings der Vergleichsportale, die sich durch Provisionen finanzierten. Angriff scheint die beste Verteidigung für Verivox zu sein: Es seien nur Anbieter zu finden, "die auch bei der Bundesnetzagentur gelistet sind".
sueddeutsche.de

Meinung: "Bild Politik" ist ein Wagnis, schreibt Imre Grimm.

Bild Politik ist in Zeiten von Printkrise und Politikverdrossenheit ein Wagnis, schreibt Imre Grimm. Mit dem Grundsatz "Fakten, Fakten, Fakten" seien schon andere Magazine in der Irrelevanz versackt. "Bild Politik" setze ab Freitag auf emotionale Rubriken statt auf klassische Ressorts - dies mache die Sortierung des öffentlichen Lebens aber nicht einfacher. Springer stellt das Magazin am Donnerstagmittag in Hamburg vor.
haz.de, turi2.de (Backbground)

Basta: Trumps Work-Life-Balance präferiert Home Office statt Oval Office.

Trumps Terminkalender Trick: 60 % von Trumps Arbeitszeit soll frei von Terminen sein, sagt ein Kalender-Leak aus dem Weißen Haus. Offiziell geht Trump im Home Office seiner "Executive Time" nach, die zufällig Arbeitnehmer-freundlich die ersten drei Stunden des Arbeitstages betreffen. Selbst ein Twitter-Präsident kann eben nicht alles transparent machen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 8 (Paid)

Discovery beantragt wegen des Brexits eine TV-Lizenz in Deutschland.

Discovery beantragt bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien aufgrund des drohenden Brexits Lizenzen für 19 internationale TV-Kanäle. Die Medienanstalt soll Mitte Februar darüber entscheiden. Kommt es zum Brexit, verliert die Sendelizenz außerhalb Großbritanniens ihre Gültigkeit. Vorsorglich hatte u.a. auch DAZN eine deutsche Lizenz beantragt.
broadbandtvnews.com, turi2.de (Background)

Meinung: Mark Zuckerbergs Verhalten erinnert an Donald Trump, schreibt Malte Conradi.

Facebook steht nach 15 erfolgreichen Jahren vor einer ungewissen Zukunft, schreibt Malte Conradi. Facebook habe im Alleingang dafür gesorgt, den Datenschutz auf die politische US-Agenda zu setzen. Mit jedem neuen Skandal werde eine staatliche Regulierung wahrscheinlicher. Mark Zuckerbergs Einstellung, Kritik an der eigenen Arbeit als Erfindung von beleidigten Medien abzutun, erinnere an Donald Trump.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Basta: Scheuer schaudert’s.

Ente süß-sauer: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hält in einem Twittervideo unter dem Hashtag #EntedesTages eine überdimensionale, gelbe Gummiente in die Kamera und lässt sich über Verkehrs-Falschmeldungen der Medien aus. Was die Luft seines Fehler-Federvieh-Formats etwas dünn werden lässt: Er selbst berichtet auch mit Ungenauigkeiten.
deutschlandfunk.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt sein Instagram-Zimmer.

Deutsche NS-Filme sind zu einseitig, kritisiert Lea Wohl.

Deutsche Filme über die NS-Zeit entlasten Deutsche oft und haben keine jüdischen Perspektiven, kritisiert Medienwissenschaftlerin Lea Wohl. Als Beispiele nennt sie TV-Produktionen wie "Dresden" oder "Die Gustloff", die deutsches Leid in den Vordergrund rückten und zu konventionell erzählten. Die deutsche Perspektive sei nicht geeignet, um objektiv über den Holocaust zu erzählen.
spiegel.de

Monika Grütters: Eine Reform der Filmförderung soll schwache Kinozahlen aufbessern.

Kino: Die schwachen Zahlen 2018 könnten eine Reform der Filmförderung nach sich ziehen, sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Knapp über 100 Mio Besucher zählten deutsche Kinos 2018, in beiden Vorjahren waren es je 120 Mio. Grütters hoffe auf einen Ausreißer aufgrund von Fußball-WM und heißem Sommer. Jedoch sei es wichtig, mit allen Beteiligten zu schauen, wo man "behutsam umsteuern könnte".
tagesspiegel.de

Bundesfamilienministerium schreibt Etat für Digital-Kommunikation aus.

Social Media: Das Bundesfamilienministerium hat den Etat für die die Betreuung von Website und Kanälen in Sozialen Netzwerken ausgeschrieben, berichtet "New Business". Das Mandat umfasst u.a. die Erstellung redaktioneller und multimedialer Inhalte und ist zunächst für drei Jahre angelegt.
"New Business" 6/2019, S. 10 (Paid), evergabe-online.de (Ausschreibung)

Zitat: Henryk M. Broder versteht die Aufregung um das Weidel-Bild nicht.

"Ich werde mich nie wieder trauen, bei einer längeren Autobahnfahrt irgendwo hinter einen Baum zu pinkeln. Irgend jemand könnte mich fotografieren und dann als Exhibitionisten vorführen."

Publizist Henryk M. Broder schimpft im Meedia-Interview, dass seine Rede bei der AfD noch gar nicht bekannt war, als ein Shitstorm über ihn einbrach. Ausgelöst hatte den ein Foto, auf dem Alice Weidel Broder herzt.
meedia.de

Zitat: Medien müssen bei Bauprojekten genau hinschauen, sagt Arno Luik.

"Wenn die Vierte Gewalt bei Großprojekten genauer hingucken würde, würde es viele Großprojekte nicht geben."

Investigativ-Journalist Arno Luik sagt im "Kontext"-Interview, das Versagen der Medien bei der Berichterstattung über Stuttgart 21 stehe stellvertretend für viele Großprojekte.
kontextwochenzeitung.de

weitere Zitate:
"Der 'stern' hat sich, wenn ich einen Artikel zu S 21 in der Ausgabe hatte, in Stuttgart und Baden-Württemberg, wie geschnitten Brot verkauft. Da hat dann der Vertrieb zu mir gesagt: Haben Sie was zu S 21? Deshalb habe ich die baden-württembergischen Medien auch aus rein ökonomischen Gründen nicht verstanden."

"Heruntergebrochen auf Stuttgart: Endlich passiert etwas in der Stadt, endlich etwas Großes – so etwas Großes, das gefällt Chefredakteuren."

Die irische Datenschutzbehörde will Facebooks Chat-Pläne untersuchen.

Facebook: Die für die EU federführende irische Datenschutzbehörde fordert von dem Unternehmen Informationen über die Pläne, Nutzern zu ermöglichen, Nachrichten zwischen Messenger, WhatsApp und Instagram zu verschicken. Die "New York Times" berichtete Freitag über entsprechende Pläne. 2014 hatte Facebook sich die EU-Zusage für die Übernahme von WhatsApp unter anderem durch das Versprechen gesichert, dass keine Nutzerdaten abgeglichen würden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Netzpolitik.org leakt AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes.

Netzpolitik.org leakt das AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes. Daraus gehe hervor, dass der Verfassungsschutz Posts in sozialen Netzwerken ähnlich wichtig nimmt wie "Grundsatztexte und öffentliche Redeauftritte". Der Bericht sei "ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte" und gehöre nicht "in einen Panzerschrank neben dem Schredder".
netzpolitik.org (Analyse), netzpolitik.org (Gutachten)

Kanadischer Botschafter nach Äußerungen zu Huawei-Finanzchefin entlassen.

Huawei: Kanadas Premierminister Justin Trudeau trennt sich von Botschafter John McCallum. Dieser hatte zuvor gesagt, dass es "großartig" wäre, wenn die USA den Auslieferungsantrag für die in Kanada festgenommene Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou (Foto) fallen ließe. McCallum hatte angedeutet, dass die Festnahme politisch motiviert sein könnte.
handelsblatt.com, faz.net, turi2.de (Background)

WDR-Rundfunkrat erwägt die Vereinfachung der internen Kontrollinstanzen.

WDR-Rundfunkrat berät sich am Dienstag zu einer Gesetzesänderung, die interne Kontrollen künftig erschweren könnten, schreibt Hans Hoff. Der ohnehin nicht sehr mächtige Rundfunkrat würde bei Zustimmung entmachtet, da Intendanten ihre Kontrolleure selbst aussuchen könnten. Die Kontrollinstanz betreffe auch die kommerziellen WDR-Tochtergesellschaften.
sueddeutsche.de

5G: Trump droht Verbündeten bei Huawei-Zusammenarbeit mit Truppenabzug.

Spionageverdacht: Donald Trump will Verbündete unter Druck setzen, um eine Huawei-Zusammenarbeit bei 5G zu verhindern, schreibt die "New York Times". In Polen drohe Trump sogar mit dem Truppenabzug. Das Weiße Haus arbeite an einem Erlass, um Unternehmen von der Verwendung chinesischer Ausrüstung in kritischen Telekommunikationsnetzen abzuhalten. Huawei wurde zuletzt Spionage unterstellt.
nytimes.com, golem.de, turi2.de (Background)

Meinung: Home-Office-Mitarbeiter sind wach, aber nicht immer glücklicher.

Home Office kann zu mehr Stress, aber auch zu mehr Gemütlichkeit führen, debattieren die "FAZ"-Redakteure Nadine Bös und Tillmann Neuscheler. Heimarbeit ist familienfreundlicher und spart Arbeitswege, sagt Bös. Das Misstrauen, ob zu Hause tatsächlich gearbeitet werde, führe aber zu Stress. Neuscheler kritisiert, dass Heimarbeiter häufig nach regulärem Feierabend weiterarbeiten und der Kollegenaustausch fehle.
faz.net (Paid)

"Daily Telegraph" entschuldigt sich mit Geldzahlung bei Melania Trump.

Daily Telegraph entschuldigt sich in einem Schreiben bei der amerikanischen First Lady Melania Trump und überweist ihr eine "erhebliche Summe". Die britische Zeitung bezieht sich auf eine Titelgeschichte, die im Januar veröffentlicht wurde. Darin hieß es u.a., dass Trumps Model-Karriere erfolglos gewesen sei, bevor sie Donald Trump getroffen habe.
telegraph.co.uk, spiegel.de

Lese-Tipp: Politik ist abhängig von Beratern, schreibt der "Spiegel".

Lese-Tipp: Der "Spiegel" berichtet in seinem Aufmacher, wie abhängig deutsche Behörden von Unternehmens­beratern sind, die zunehmend originäre Aufgaben der Politik übernehmen. Rund 3 Mrd Euro gibt der Staat im Jahr geschätzt für McKinsey, Roland Berger und Co aus, wie viele Rollkoffer-Hilfstrupps im Einsatz sind, wisse keiner genau. In der Not hole sich die Politik Berater teils auch ohne Ausschreibung ins Haus. In der Digitalisierung gebe es praktisch kein Projekt, das ohne Berater auskomme - mit Ablauf der Verträge schwinden auch die Kompetenzen.
"Spiegel" 5/2019, S. 14 - 25 (Paid), spiegel.de (Kurzfassung)

BBC erwägt, ihren internationalen Hauptsitz nach Belgien zu verlegen.

BBC-Logo-150x150BBC will ihren internationalen Hauptsitz wegen des Brexit in die EU verlegen, berichtet der "Guardian". Favorit für den neuen Sitz sei Brüssel in Belgien, aber auch die Niederlande und Irland kämen in Frage. Mit dem Schritt wolle die BBC vor allem sicherstellen, ihre internationalen Sender wie BBC Word oder BBC Entertainment weiter in der EU ausstrahlen zu dürfen.
theguardian.com

Zahl des Tages: Brexit-Debatten beflügeln Zuschauerzahlen von BBC Parliament.

Zahl des Tages: Auf durchschnittlich 293.000 Zuschauer pro Tag kommt der Spartensender BBC Parliament in der zweiten Jahreswoche dank Brexit-Diskussionen. Doppelt so viele Zuschauer wie sonst schalteten das Phoenix der BBC ein, um Debatten zu sehen, die selbst den Nachrichten­sendern BBC News und Sky News zu speziell und langatmig waren.
theguardian.com

Russland baut sich verdeckt neue Propaganda-Medien auf.

Kreml-Medien: Russland finanziert zunehmend neue Medienprojekte, deren Verbindungen nach Moskau nicht so offensichtlich sind wie beim Newssender RT und der Video-Agentur Ruptly, schreibt Markus Wehner. Die Produktionsfirma Redfish erstellt Filme, die Linksalternativen gefallen, Maffick Media zielt auf Umweltschützer. Das Ziel aller Projekte: Neue Zielgruppen für russische Propaganda zu erschließen.
"FAZ", S. 3 (Paid)

Schmähgedicht: Böhmermann-Anwalt zieht vor den Bundesgerichtshof.

Schmähgedicht: Der Rechtsstreit zwischen Jan Böhmermann und Recep Erdogan geht in die nächste Runde. Böhmermanns Anwalt Christian Schertz hat beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht. Vergangenen Mai hatte das Oberlandesgericht Hamburg ein Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach weite Teile des Werkes verboten bleiben. Das Gericht ließ keine Revision zu.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Politiker-Datenklau: "Spiegel" sieht Verbindungen in die rechte Szene.

Datenleak: Die Veröffentlichung von persönlichen Daten von Politikern und Promis könnte doch einen politischen Hintergrund haben, berichtet der "Spiegel". Der mutmaßliche Täter habe Verbindungen zu rechtsextremen YouTubern gehabt und selbst islamfeindliche Äußerungen ins Netz gestellt. Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben nicht von einer politischen Agenda des Täters aus.
spiegel.de, turi2.de (Zweifel an Einzeltäterschaft), turi2.de (Staatsanwaltschaft)

Google muss in Frankreich 50 Mio Euro wegen Verstößen gegen die DSGVO zahlen.

Google bekommt von der französischen Datenschutzbehörde CNIL eine Strafe in Höhe von 50 Mio Euro aufgebrummt. Die Behörde stellt Verstöße gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung fest. So stelle Google den Nutzern Informationen zu den erhobenen Daten nicht einfach genug zur Verfügung. Außerdem sei die Zustimmung zur Anzeige personalisierter Werbung aus CNIL-Sicht ungültig.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: So gehen Bundestagsabgeordnete mit dem Datenleak um.

Lese-Tipp: Lydia Rosenfelder und Frank Pergande berichten in der "FAS", wie Bundestags­abgeordnete damit umgehen, dass ihre privaten Daten durch das jüngste Datenleak in die Öffentlichkeit geraten sind. Viele der Politiker hätten zuletzt viele anonyme Anrufe erhalten und inzwischen ihre Handynummer geändert. Sie würden sich über zusätzliche Schutzmaßnahmen informieren. Einige berichten, dass sie rückblickend denken, zu sorglos gewesen zu sein.
"FAS", S. 2 (Paid), turi2.de (Background)

Verhandlungen über LSR und Upload-Filter in der EU stocken.

EU: Die Reform des Urheberrechts gerät ins Stocken und wird nicht am Montag verhandelt, berichtet Politico. Die Mitgliedsstaaten können sich im Ministerrat nicht auf eine Linie bei Leistungsschutzrecht und Upload-Filtern einigen, mit der sie in die Trilog-Verhandlungen mit dem Parlament gehen. Laut Piraten-Politikerin Julia Reda sind elf Staaten gegen den Kompromiss der rumänischen Ratspräsidentschaft.
politico.eu (Paid) via theverge.com, juliareda.eu

Google testet EU-Leistungsschutzrecht konforme Suchergebnisse.

Google testet, wie die Suche aussehen könnte, wenn das EU-Leistungsschutzrecht in Kraft tritt, beobachtet der GoogleWatchBlog. Die Suchergebnisse bei Google würden deshalb aussehen, als wären sie nicht vollständig geladen. Zusätzliche Informationen sowie Vorschaubilder fehlen, manchen Nutzern würden sogar nur Namen und URL der Website angezeigt. Tritt das Leistungsschutzrecht in Kraft, muss Google für Passagen aus News-Beiträgen zahlen.
googlewatchblog.de

AfD: Manuel Ochsenreiter verliert seinen Berater-Posten im Bundestag nach Terrorvorwurf.

Bundestag: Der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier hat sich bereits am Dienstag von seinem Referenten und engen Berater Manuel Ochsenreiter (Foto) getrennt. Ochsenreiter wird vorgeworfen, im Februar 2018 einen Brandanschlag in der Ukraine beauftragt, geplant und finanziert zu haben. Der rechtsextreme Journalist war u.a. sieben Jahre Chefredakteur der "Deutschen Militärzeitschrift".
zeit.de

Facebook entfernt knapp 300 mutmaßliche russische Fake-Seiten.

Facebook-LogoFacebook löscht 289 Seiten und 75 Accounts, die russische Propaganda verbreitet haben sollen. Hinter den Seiten, die unter anderem vorgeben, sich auf Reisen oder Sport zu konzentrieren, habe die russische Medienagentur Sputnik gestanden. Rund 790.000 Facebook-Nutzer hätten mindestens eine der Osteuropäer adressierenden Seiten abonniert gehabt. Facebook schreibt, die Seiten seien nicht wegen der Inhalte verbannt worden, sondern weil es sich um Fake-Profile handle.
spiegel.de

"Handelsblatt": Bundesregierung könnte Huawei vom 5G-Netz ausschließen.


Bye, Bye, Huawei: Die Bundesregierung erwägt, den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei für den Aufbau eines 5G-Netzes in Deutschland auszuschließen, berichtet das "Handelsblatt". Heute berät sich dazu in Berlin der Planungsstab des Auswärtigen Amtes. Grund seien Sicherheitsbedenken sowie zunehmender Druck aus den USA. Huawei steht im Verdacht, durch Hintertüren in seiner Technik Daten an den chinesischen Staat weiterzugeben. Der Konzern selbst bestreitet das vehement.

Mobilfunkbetreiber fürchten ohne Huawei einen stockenden 5G-Ausbau und höhrere Preise: "Wir können nicht auf Huawei verzichten, wenn wir beim globalen Wettrennen um 5G nicht zurückfallen wollen", zitiert das "Handelsblatt" den Manager eines großen Netzbetreibers in Deutschland.
handelsblatt.com

Basta: Michelin Restaurant will Sportler für Ausflug zu McDonald Trump entschädigen.

No more Hamberders: Nachdem die Clemson Tigers im Weißen Haus ein Fast-Food-Fest nach der Fasson von McDonald Trump genießen durften, soll nun noch ein wahres Festmahl zur Sportlerehrung folgen. Die Einladung ist jedoch kein Wiedergutmachungsversuch des Präsidenten, sondern Mitleid von Chicagos einzigem Restaurant mit drei Michelin-Sternen.
mashable.com

Ermittler zweifeln an Einzeltäterschaft beim Politiker-Datenklau.


Der Täter, die Täter: Das Bundeskriminalamt hat im Fall des Datendiebstahls zahlreicher Politiker und Prominenter Zweifel, ob der jugendliche Tatverdächtige tatsächlich alleine gehandelt hat, berichtet der RBB. Zwar habe er ein umfangreiches Geständnis abgegeben, gleichsam habe er den Ermittlern aber nicht zeigen können, wie ihm der Datendiebstahl gelungen sei. Auch NDR, WDR und "Süddeutschee Zeitung" bestätigen die Zweifel der Sicherheitskräfte.

Beamte des BKA hätten den mutmaßlichen Täter an einem Computer aufgefordert, sein Vorgehen zu erläutern. Dabei sei aufgefallen, dass der 20-Jährige zum Beispiel nicht die nötigen Kenntnisse habe, um eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Dem RBB teilte das BKA mit, dass der Jugendliche weiter als allein Beschuldigter geführt werde, die Ermittlungen jedoch nicht abgeschlossen seien.
tagesschau.de, presseportal.de, turi2.de (Background)