Basta: Die Nasa will russische Kosmonauten auf dem Weg zum Mond überholen.

Auf der Überholspur: Die Nasa plant "Moon Partnerships" mit US-Firmen, mit denen sie den Mond zurückerobern will. Die neue Mission starte "eher, als man denkt". Vermutlich hat das nichts mit der neusten russischen Mondmission zu tun. Es sei denn, die Amerikaner haben noch eine irdische Requisite, die dringend vor den Kosmonauten im All sein muss.
businessinsider.de

Facebook bekam schon 2014 Hinweise auf russischer Einmischung in den US-Wahlkampf.


Daten-Grüße aus Moskau: Facebook hat wohl bereits 2014 Hinweise auf eine mögliche russische Einflussnahme auf den US-Wahlkampf bekommen. Ein britischer Untersuchungsausschuss zu Fake News hat Facebooks Europa-Lobbyisten Richard Allan mit internen E-Mails konfrontiert. Darin weist ein Facebook-Techniker schon im Oktober 2014 darauf hin, dass eine russische IP-Adresse täglich "3 Mrd Datenpunkte" bei Facebook anzapfen würde.

Facebook nennt die E-Mails "unverifiziert" und "parteiisch", bestätigte aber, dass die Vorkommnisse 2014 untersucht wurden. Es seien damals keine Hinweise auf einen Datenverstoß gefunden worden. Statt um 3 Mrd Anfragen habe es sich nur um 6 Mio legitime Daten-Abfragen pro Tag gehandelt.
theguardian.com, zeit.de, stern.de

5G-Ausbau: Beiratschef will Bußgeldrahmen erhöhen.

5G-Mobilfunkausbau: Netzbetreiber sollen bei Auflagen-Verstößen ähnlich hohe Bußgelder wie bei Kartellverstößen zahlen, fordert Joachim Pfeiffer, Beiratschef der Bundesnetzagentur. Die Strafen müssten "verhältnismäßig" sein. Die Behörde sieht bisher Zwangsgelder von bis zu 500.000 Euro vor, bei Kartellverstößen sind bis zu 10 % des Umsatzes üblich.
stern.de, turi2.de (Background)

Verbraucherschützer wollen gegen Googles Standort-Tracking vorgehen.


Der Konzern, der zuviel wusste: Google verstößt mit dem Tracking der Standorte seiner Nutzer gegen die DSGVO, erklärt Europas Verbraucherschützer-Verband Beuc. Google nutze "Tricks", damit Nutzer die Ortung bei Android-Smartphones nicht abschalten. Die Verbraucherschützer argumentieren, die Speicherung sei in der EU illegal, weil kein hinreichender Grund für die Erhebung vorliege und die Nutzer die Daten nicht freiwillig überlassen würden.

Der deutsche Verbraucherzentrale-Bundesverband prüfe, eine Einstweilige Verfügung zu beantragen. Die Verbände in Norwegen, den Niederlanden, Griechenland, Tschechien, Slowenien, Polen und Schweden wollen sich bei den jeweiligen Datenschutzbehörden beschweren.
heise.de

Zitat: Digitalministerin Dorothee Bär wollte Netzausbau schon vor Jahren angehen.

"Ich mache mir da auch den Vorwurf, dass ich das Thema Netzausbau Anfang der 2000er zwar erkannt habe, aber mich jahrelang damit nicht durchsetzen konnte. Ich habe die Plattitüde, dass das alles der Markt regelt, nicht akzeptiert, bin bei dem Thema aber gegen Wände gelaufen."

Digitalministerin Dorothee Bär weint im "Handelsblatt"-Interview Krokodilstränen, dass keiner auf sie hören wollte.
"Handelsblatt", S. 5 (Paid)

FDP-Chef Christian Lindner podcastet in zwei Farben.

Zweifarbig hören: Christian Lindner, One-Man-Show der FDP, geht unter die Podcaster. In "1 Thema, 2 Farben" will der FDP-Chef ab nächster Woche einmal im Monat mit Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Wissenschaft und Politik ein Thema aus zwei Richtungen beleuchten. Auftaktgast ist Seriengründer und Investor Frank Thelen, danach folgt u.a. Miriam Meckel.
fdpbt.de, turi2.de (Homescreen von Christian Lindner)

Vergaberegeln für 5G-Auktion stehen.

Schnelles Internet: Der Beirat der Bundesnetzagentur stimmt dem von der Regulierungsbehörde vorgeschlagenen Vergabeverfahren für den neuen schnellen 5G-Mobilfunkstandard zu. Unternehmen können sich bis Ende Januar für die Auktion bewerben, das Bieterverfahren beginnt im Frühjahr. Die Mobilfunkbranche kritisiert die Vergabebedingungen zum nationalen Roaming und droht mit Klagen. Die Regeln sehen keine Roaming-Pflicht vor, sondern ein Verhandlungsgebot.
heise.de

Clan-Debatte: Grünen-Politiker verklagt "WAZ"-Journalisten.

WAZ: Ahmad Omeirat, Mitglied der Grünen im Rat der Stadt Essen, will die beiden "WAZ"-Journalisten Frank Stenglein und Gerd Niewerth verklagen, kündigt er bei Facebook an. Nach Omeirats Auftritt bei "Hart aber fair" schrieb die "WAZ", der Lokalpolitiker agiere in der Talkshow wie ein Clan-Lobbyist. Der Grünen-Politiker will zudem eine Beschwerde beim Presserat einreichen.
ruhrbarone.de, waz.de (Paid), facebook.de

Zitat: Oliver Wurm hat bei seinem Grundgesetz-Magazin keine Zielgruppe definiert.

"Ich bin kein Freund davon, im Vorhinein Zielgruppen festzulegen – und bin daher selbst sehr gespannt, ob ich mehr Feedback via Snapchat oder in Sütterlinschrift per Brief erhalte."

Journalist Oliver Wurm sagt im DWDL-Interview, dass er mit seinem Grundgesetz-Magazin die "Essenz des gesellschaftlichen Zusammenlebens" moderner und verständlicher visualisieren möchte.
dwdl.de, turi2.de (Background)

PR-Agentur WMP gibt Saudi-Mandat zurück und widerspricht Vorwürfen der "Bild am Sonntag".

WMP gibt den PR-Auftrag der saudischen Königsfamilie mit sofortiger Wirkung zurück, sagt Agenturchef Michael Inacker im Interview mit Georg Altrogge und widerspricht einem Bericht der "Bild am Sonntag", wonach es die Agentur ermöglicht habe, in deutschen Medien Meinungen zu kaufen. Ein in "BamS" zitiertes Strategiepapier beziehe sich lediglich auf die Vermittlung von Kontakten. Ihren Erfolg messe die Agentur mit einem Medientenor, dieser habe "bösmeinender Interpretation ein Einfallstor geboten", gibt Inacker zu. Das PR-Mandat der saudischen Königsfamilie beende er, da die deutsche Öffentlichkeit die Mittler-Rolle von WMP und die Möglichkeiten, die Reformkräfte zu unterstützen, nicht mehr sehe.
meedia.de, turi2.de (Background)

Deutsche PR-Firma will Berichterstattung positiv für Saudi-Arabien beeinflusst haben.

Saudi-Arabien zahlt monatlich einen sechsstelligen Betrag an die deutsche PR-Firma WMP Eurocom, die sich damit brüstet, die Berichterstattung mehrerer Journalisten in Sinne des Landes beeinflusst zu haben. Das berichtet die "Bild am Sonntag" und zitiert aus einem Strategiepapier der Firma aus dem Sommer 2017. Die genannten Redaktionen bestreiten gegenüber der "BamS" Einflussnahme auf die Berichterstattung. WMP Eurocom wirbt ferner mit vermeintlich guten Kontakten in die Politik und Wirtschaft.
"Bild am Sonntag", S. 4 (Paid)

"Spiegel": Milliardär August von Finck soll diskret AfD-Propaganda bezahlt haben.

Deutschland-Kurier: Die AfD-nahe Zeitung ist offenbar mithilfe des Milliardärs August von Finck entstanden, recherchieren "Spiegel" und die Schweizer Wochenzeitung "WOZ". Fincks Geld hat mutmaßlich zahlreiche andere Dinge finanziert, wie etwa Kampagnen, die der AfD nützten. Die Partei habe "mithilfe von dubiosen Finanzierungen überhaupt erst durchstarten und in die deutschen Parlamente einziehen" können, schreiben Melanie Amann, Sven Becker und Sven Röbel. Das Schattengeld von Finck soll auch etwa AfD-Veranstaltungen finanziert haben, als Mittlerin habe die PR-Agentur Wordstatt der damaligen AfD-Sprecherin Dagmar Metzger gedient. Ebenso soll Finck seine Finger im Gold-Handel der Partei gehabt haben.
"Spiegel" 48/2018, S. 14-22 (Paid), spiegel.de

Fraktionen von Union und SPD wollen nationales Roaming einführen.


Alle Wege führen nach Roaming: Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD wollen im Telekommunikationsgesetz nationales Roaming im Mobilfunk verpflichtend machen, um Funklöcher zu stopfen, wie sie in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer klarstellen. Netzanbieter müssten Konkurrenten dann gegen Gebühr Kapazitäten zur Verfügung stellen.

Der finale Entwurf zur Versteigerung der 5G-Lizenzen sieht keinen Roaming-Zwang vor. Zum Thema gibt es seit längeren eine Meinungs- und Werbeschlacht. Insbesondere United Internet, das in den Mobilfunk-Markt einsteigen will, fordert Regeln zum nationalen Roaming, während die großen Netzbetreiber dagegen sind.
tagesschau.de, turi2.de (Background)

Basta: Markus Söder stellt Facebook-Foto zu offensichtlich

turi2 hat in dieser Meldung behauptet, beim Telefonieren lasse sich der Homescreen des iPhones nicht anzeigen. Markus Söder habe deshalb ein Telefonat nur gestellt. Unsere Behauptung ist falsch, der Vorwurf nicht haltbar. Wir bitten um Entschuldigung.

Foto verstellt: Foto verstellt: Markus Söder posiert für ein Foto auf seinem Facebook-Kanal telefonierend vor einem ICE. Dabei offenbart sich, dass der bayerische Ministerpräsident entweder beim Inszenieren von Fotos oder beim Telefonieren noch Nachhilfe braucht. Auf dem Telefon an seinem Ohr ist klar der Homescreen zu erkennen.
facebook.com

Google warnt vor "Zwei-Klassen-Internet" und wirbt erneut um Verleger.

Leistungsschutzrecht: Google-News-Chef Richard Gingras schließt weiterhin ein Aus der News-Suche nicht aus, falls das umstrittene LSR kommt. Gingras will, dass Verlage individuell entscheiden, ob sie ihre Inhalte über Suchmaschinen anbieten. Sie sollten laut Gingras Google als Chance sehen, Kunden zu erreichen: Jeder durch Google erfolgte Zugriff sei 4 bis 8 Eurocent wert. In der jetzigen Fassung schaffe Artikel 11 der Urheberrechts-Richtlinie ein Zwei-Klassen-Internet und benachteilige kleine Nachrichten-Anbieter.
"FAZ", S. 22 (Paid)

"NYT": PR-Agentur Definers steuert Anti-Apple-Kampagne im Auftrag von Qualcomm.

Definers, Facebooks PR-Firma fürs Grobe, soll auch im Auftrag des Chip-Herstellers Qualcomm eine Schmutzkampagne gegen Apple organisiert haben, berichtet die "New York Times". Die Agentur soll Apple-Chef Tim Cook gegen dessen Willen als Trump-Konkurrenten für die Wahl 2020 gepusht haben, um politischen Staub aufzuwirbeln. Die hauseigene News-Schleuder NTK soll – von Definers gesteuert – verbreitet haben, dass neue iPhones langsamer sind, weil Apple keine Qualcomm-Chips mehr nutzt. Facebook hat inzwischen eingeräumt, Definers beauftragt zu haben, über den Facebook-kritischen Mäzen George Soros zu recherchieren und Journalisten Infos zuzuspielen.
nytimes.com (Qualcomm), huffingtonpost.com (Facebook), turi2.de (Background)

Verwaltungsgericht bestätigt: Telekom-Angebot verstößt gegen Netzneutralität.

Telekom muss ihr Angebot Stream On anpassen. Das Kölner Verwaltungsgericht weist einen Antrag der Telekom zurück in dem sie sich gegen einen Beschluss der Bundesnetzagentur aus 2017 wehren wollte. Die Bundesnetzagentur hatte entschieden, dass die Vertragsoption in Teilen gegen EU-Vorschriften zur Netzneutralität verstößt, etwa, weil sie bei einigen Angeboten die Videoqualität reduziert und einige Optionen nicht auch im EU-Ausland anbietet. Das Gericht schließt sich nun dieser Einschätzung an.
t3n.de, turi2.de (Background)

Basta: Polizei schickt internes Papier versehentlich an Anwalt.

Fehlgeleitet: Die Polizei in Sachsen beobachtet einen Fotografen der linken Szene bei einem Rechtsrock-Konzert, obwohl der gar nicht zur Beobachtung ausgeschrieben war. Immerhin korrigiert die Polizei ihren Fehler durch einen weiteren Fehler gewissermaßen selbst: Das interne Papier zum Vorgang sendet sie statt an die Kollegen in Göttingen an den Anwalt des Fotografen.
ndr.de

Weißes Haus gibt CNN-Reporter Jim Acosta die Akkreditierung zurück.


Von Donalds Gnaden: CNN-Reporter Jim Acosta bekommt seine Akkreditierung fürs Weiße Haus uneingeschränkt zurück und darf sich wieder von Donald Trump beschimpfen lassen. Er muss sich jedoch an neue Regeln halten, die für alle Journalisten gelten. Diese sehen u.a. vor, dass Journalisten dem Präsidenten nur noch eine Frage stellen dürfen, danach müssen sie das Mikrofon abgeben. Donald Trump oder andere Vertreter des Weißen Hauses können nach eigenem Ermessen entscheiden, ob sie Folgefragen zulassen. Wer sich daran nicht hält, soll rausfliegen.

Acosta hatte sich am 7. November bei einer Pressekonferenz mit Trump angelegt, das Weiße Haus entzog ihm daraufhin seine Akkreditierung. Am Freitag erließ ein Bundesgericht eine einstweilige Verfügung, dass Acosta wieder zugelassen werden muss. Am gleichen Tag kündigte Trumps Stab an, Acosta die Akkreditierung erneut zu entziehen, wenn die 14-Tage-Frist der einstweiligen Verfügung abgelaufen ist. CNN hatte daraufhin eine Dringlichkeitsanhörung vor Gericht beantragt. Mit der Rückgabe von Acostas Akkreditierung ist die Klage nun vom Tisch. (Archivfoto: Kevin Dietsch / Newscom / picture alliance)
spiegel.de, faz.net, edition.cnn.com, turi2.de (Background)

Trump kündigt CNN-Mann Acosta erneuten Ausschluss aus dem Weißen Haus an.

CNN Logo 150Donald Trump will CNN-Reporter Jim Acosta erneut die Akkreditierung fürs Weiße Haus entziehen, kündigt Trumps Stab Acosta in einem Schreiben an. Die einstweilige Verfügung des Bundesgerichts, durch die er wieder zugelassen wurde, gilt nur 14 Tage. CNN beantragt eine Dringlichkeitsanhörung vor Gericht.
handelsblatt.com, edition.cnn.com, turi2.de (Background)

Update: Jim Acosta bekommt seine Akkreditierung uneingeschränkt zurück, muss sich jedoch an neue Regeln halten.
turi2.de

Basta: ARD entfernt Anti-AfD-Aufkleber aus "Polizeiruf".

Verklebt: Die ARD bearbeitet nach Beschwerden von AfD und Junger Union den jüngsten "Polizeiruf" nachträglich. Grund ist ein Aufkleber im Büro der Ermittlerin, auf dem "FCK AFD" zu lesen ist. In Zukunft sollen keine real existierenden Parteinamen verwendet werden. Vorschlag: Künftig zur allgemeinen Verwirrung die "Alternative Rechte Deutschland", kurz: ARD beleidigen.
sueddeutsche.de

Zitat: Wirtschaftsminister Peter Altmaier kritisiert Autobosse.

"Ich frage mich wirklich, wann Sie, Herr Zetsche, oder Sie, Herr Diess, oder Herr Krüger in der Lage sein werden, ein Elektroauto zu bauen, das nur halb so sexy ist wie ein Tesla."

Wirtschaftsminister Peter Altmaier rüffelt die Chefs von Daimler, VW und BMW für ihren Rückstand bei der Markteinführung attraktiver Elektroautos.
welt.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für "Super-Mediathek" stark.

Soziale Medien sind "Echokammern", sagt Serviceplan-Kommunikationsprofi Focken.

Soziale Medien sind oft nur "Echokammern", sagt Serviceplan-Kommunikationsprofi Ronald Focken im "W&V"-Gespräch mit Sigmar Gabriel. Ein echter Dialog finde bei Facebook & Co kaum statt, was die Frustration mancher Nutzer erkläre. Niemand darf sich von den sozialen Medien "gefangen" nehmen lassen, warnt Gabriel. Die Nachricht sei wichtiger als der Verbreitungsweg.
"Werben & Verkaufen" 47/2018, S. 24-26 & S. 47-48 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ronald Focken im Sommer 2017 über den Berlin-Boom für Agenturen.

Sozialsysteme müssen sich auf wegdigitalisierte Arbeitsplätze vorbereiten, fordert Richard David Precht.

Digitalisierung: Der Arbeitsmarkt der Zukunft ist kein "Nullsummenspiel", sagt Richard David Precht (Foto) im "FAS"-Streitgespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Jens Süd­e­kum. Wegrationalisierte Arbeitsplätze und fehlende Fachkräfte würden sich nicht automatisch ausgleichen, prophezeit Precht. Roboter zahlten zudem nicht in die Sozialkassen ein. Mit Blick auf frühere Technologien eröffnet die Digitalisierung auch Chancen, sagt Südekum.
"FAS", S. 28-29 (Paid)

Bundesverkehrsminister will Fahrdienste wie Uber spätestens 2021 erlauben.

Uber und Co sollen noch in dieser Legislaturperiode eine Zulassung in Deutschland bekommen, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im "Focus"-Interview. Gerade auf dem Land wolle er damit eine bessere Mobilität schaffen. Scheuer sei gegen Verbote, die Interessen der Taxi-Branche müssten dennoch berücksichtigt werden.
"Focus", 47/2018, S. 23-26 (Paid), handelsblatt.com

Zahl des Tages: Deutsche fühlen sich digital abgehängt.

Zahl des Tages: Analoge 40 % der Deutschen wünschen sich bei der Digitalisierung mehr Fortbildungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber, zitiert "Spiegel" vorab eine internationale Umfrage von Ipsos. Mehr als die Hälfte der repräsentativ Befragten findet, dass Deutschland digital hinterherhinke. In Schweden sagen dies nur 16 % über ihr eigenes Land.
"Spiegel" 47/2018, S. 12 (Paid)

CNN-Reporter Jim Acosta darf vorerst wieder aus dem Weißen Haus berichten.

CNN Logo 150CNN: Das Weiße Haus muss Reporter Jim Acosta seine Akkreditierung zurückgeben, entscheidet ein US-Bundesrichter in einer einstweiligen Verfügung. Die Trump-Regierung hatte dem CNN-Mann die Akkreditierung entzogen – er hatte in einer Pressekonferenz den Zorn des US-Präsidenten auf sich gezogen. Ein Hauptverfahren entscheidet endgültig über den Entzug der Akkreditierung.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Neuer BNetzA-Entwurf verschärft 5G-Biet-Bedingungen, senkt Mindestgebote.

5G: Die Bundesnetzagentur verschärft ihre Bedingungen für Bieter um Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard – bis Ende 2022 müssen 98 % der Haushalte pro Bundesland mit 100 Mbit/s oder mehr angebunden sein. Um autonomes Fahren zu ermöglichen, sollen entlang der Autobahnen 100 Mbit/s mit Latenzen bis maximal 10 Millisekunden anliegen.

Bundesstraßen sowie Bahnstrecken mit mehr als 2000 Fahrgästen am Tag sollen ebenfalls mit 100 Mbit/s angebunden werden, Land- und Staatsstraßen mit mindestens 50 Mbit/s. Dafür sinken die Mindestgebote, im 2-GHz-Band etwa von 75 Mio Euro auf 5 Mio Euro. Eine Verpflichtung für nationales Roaming gibt es nicht, Netzbetreiber müssen andere Anbieter also nicht in ihr Netz lassen – eine schlechte Nachricht u.a. für United Internet. Für solche Neueinsteiger gibt es dafür abgemilderte Auflagen, sie müssen z.B. nur 25 % der Haushalte bis 2023 anbinden.
spiegel.de

Verbraucherschutz fordert Preis-Transparenz im Online-Handel.

Internet: Die Verbraucherzentrale fordert ein Gesetz für individualisierte Preise im Online-Handel. Mehrere Bundesländer schlagen ebenfalls ein "transparentes Preisschild" vor: Händler sollen ausweisen, ob der Preis an Nutzer angepasst wird und welche Daten in die Berechnung einfließen. Vergleichsportale sollen außerdem ihre Finanzierung offenlegen, damit der Nutzer von möglichen Verbandelungen zwischen Händlern und Portalen weiß.
handelsblatt.com

Saudische Staatsanwaltschaft fordern Todesstrafen im Fall Khashoggi.

Jamal Khashoggi: Die saudische Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe für fünf Beschuldigte, die den Kolumnisten der "Washington Post" am 2. Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul getötet haben sollen. Westliche Beobachter vermuten den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman als Auftraggeber. Die offizielle saudische Version lautet: Der Vize-Chef des Geheimdienstes habe befohlen, Khashoggi zu entführen. Der Leiter des Greifteams habe dann eigenmächtig entschieden, Khashoggi zu töten.
spiegel.de, turi2.de