Mediendirektor Ansgar Mayer verlässt Erzbistum Köln.

Erzbistum Köln und Mediendirektor Ansgar Mayer gehen überraschend getrennte Wege. Mayer, der seit Anfang 2016 für das Erzbistum kommuniziert, geht Ende 2017 "auf eigenen Wunsch". Auslöser des Rückzugs ist laut "Kölner Stadt-Anzeiger" offenbar ein Tweet von Mayer zum Ausgang der Bundestagswahl, in dem er geschrieben hatte: "Tschechien, wie wär's: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen?". Dafür hatte er sich später entschuldigt. Kardinal Rainer Woelki soll Mayers Angebot eines Rücktritts zunächst abgelehnt haben, habe sich der Kündigung aber zuletzt auch nicht mehr widersetzt.
ksta.de via prreport.de, erzbistum-koeln.deKommentieren ...

Zitat: Auch Gelassenheits-Guru Frank Behrendt musste sich im Job durchbeißen.

"Natürlich musste auch ich mich durchbeißen, in jedem einzelnen Job. Früher habe ich das noch verbissen getan, heute mit mehr Gelassenheit."

Frank Behrendt, Co-Geschäftsführer bei Serviceplan PR und Lord des Loslassens, sagt im Interview mit Hasso Mansfeld, dass er seine erste Ehe "auf dem Altar der Karriere geopfert" hat und erklärt, wie er heute andere Prioritäten setzt.
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2: Frank Behrendt.

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Meinung: Deutsche Bahn muss ihre Kommunikation gründlich reformieren.

Deutsche Bahn versagt in der Kommunikation systematisch, urteilt Markus Balser nach dem Sturm Xavier. Die schon im Alltag offenkundigen Probleme seien während der Sperrungen zum ernsten Problem geworden. Statt konsequenter Digitalisierung gebe es nur kleine Schritte, viele Tochterunternehmen erschweren die Abstimmung. Nach den Aufräumarbeiten auf den Strecken beginne nun das Aufräumen in der Konzernzentrale, schreibt Balser.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Monika Schaller wird Vize-Kommunikationschefin der Deutschen Bank.

Monika Schaller-150Deutsche Bank: Monika Schaller, 46, seit 2016 Leiterin Externe Kommunikation, wird zusätzlich stellvertretende Leiterin für Kommunikation und Soziale Verantwortung - und somit Vize des obersten Sprechers Jörg Eigendorf. Dessen bisheriger Stellvertreter Mike Golden verlässt das Haus nach fast zehn Jahren und wird Sprecher eines börsennotierten europäischen Konzerns.
turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background Schaller und Eigendorf)
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Zitat: Kommunikatorin Clarissa Haller will bei Siemens Tempo machen.

"Wenn irgendwo auf einer Webseite ein Tippfehler ist, dann braucht es heute acht E-Mails unter Einbindung von drei Agenturen, um diesen auszubessern. Das ist kein Witz, sondern Realität."

Siemens-PR-Chefin Clarissa Haller, 50, will aus dem Newsroom des Konzerns innerhalb von zwei Stunden reagieren. Tatsächlich dauert es wegen komplizierter Prozesse oft zwei Wochen.
"PR Report" 5/2017, S. 14-24 (Paid)Kommentieren ...

Unternehmen verlagern Pressekonferenzen ins Internet.

Pressekonferenzen großer Unternehmen finden immer häufiger ohne persönlichen Kontakt statt, beobachtet Rupert Sommer. Vor kurzem folgte Airbus dem Beispiel von Continental und verlagerte seine Bilanzpressekonferenz komplett ins Internet. Die Unternehmen argumentieren, sie könnten so angesichts schmaler Redaktionsbudgets mehr Journalisten erreichen. Kritiker bemängeln, der direkte Austausch gehe verloren.
"PR Report" 5/2017, S. 48 (Paid)Kommentieren ...

"Eastwest" hat sich vom PR-Blatt zum renommierten Politmagazin gewandelt.

Politmagazin Eastwest war einst das PR-Organ der italienischen Bank Unicredit. Heute hält die Bank am Verlag Europeye rund 40 % und verschafft dem Magazin Zugang zu hochkarätigen Autoren und Gesprächspartnern wie Romano Prodi oder Joschka Fischer. Seit Kurzem erscheint eine deutsche Ausgabe mit 10.000 Auflage, auch aus Spanien und Portugal kommt Interesse an Ablegern. Schon jetzt gibt die Redaktion mehr Geld für Übersetzer als für Texthonorare aus.
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CDU-Politiker Michael Fuchs heuert bei Lobby-Agentur WMP an.

WMP Eurocom rekrutiert den scheidenden CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Fuchs als Lobbyisten direkt aus dem Bundestag. Fuchs fängt nach dem Ende seiner Parlamentarier-Karriere als Senior Advisor an. Vorstand von WMP ist der Ex-"Handelsblatt"-Journalist Michael Inacker, den Aufsichtsrat leitet der frühere "Bild"- und "Bunte"-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje. Zum Netzwerk von WMP zählen viele Vorstandschefs und frühere Spitzenpolitiker. Fuchs geriet wegen intransparenter Tätigkeiten für eine britische Beratungsfirma in die Kritik.
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Lese-Tipp: Kreative aus drei Generationen streiten über die Branche.

Lese-Tipp: "Werben & Verkaufen" lässt Kreative aus drei Generationen zum Streitgespräch antreten. Kai Blasberg, Senderchef bei Tele 5, wirft der jungen Generation vor, zu sehr an Sicherheit zu denken und damit Kreativität zu verlieren. Magdalena Rogl, Chefin der Digital-Kanäle von Microsoft Deutschland, widerspricht. Die jüngere Generation wisse aber, dass sie den aktuellen Job in fünf bis zehn Jahren nicht mehr machen könne, dafür jedoch 20 andere Jobs. Blasberg sagt außerdem, Agenturen krauchen ihren Kunden heute "zu sehr in den Arsch". Auch Dojo-Chef Dominic Czaja meint, vielen Agenturen fehle eine Identität.
"Werben & Verkaufen" 40/2017, S. 14-21 (Paid)Kommentieren ...

Scholz & Friends und Kreativchef Jörg Sachtleben gehen getrennte Wege.

Jörg Sachtleben, Kreativchef von Scholz & Friends in Düsseldorf, verlässt die Agentur und macht sich zusammen mit Jens Agotz selbstständig. Sachtleben, der zuletzt Partner bei Scholz & Friends wurde, bleibt noch bis März 2018 bei der Kreativagentur. Sein Partner Agotz ist selbstständiger Texter und war zuletzt Kreativleiter bei Zum goldenen Hirschen. Firmenname und Startkunden ihrer neuen Agentur sind noch unbekannt.
"Werben & Verkaufen" 40/2017, S. 50 (Paid)Kommentieren ...

Basta: PR-Phrasen über Influencer, Content und tote Pressemitteilungen nerven am meisten.

Phrasendrescher: PR-Leute sind besonders genervt, wenn sie hören, dass Influencer wichtiger seien als Journalisten, Content King ist und die Pressemitteilung eigentlich tot, sagt eine Umfrage von news aktuell. Auf die geringste Gegenwehr stößt die Floskel "Kommunikation hat eine Führungsrolle in der digitalen Transformation". Sich solche Sätze auszudenken, hat schließlich fast etwas Poetisches an sich.
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Video-Tipp: Dirk Benninghoff erklärt Content-Marketing-Trend mit Qualitätsverlust im Journalismus.

Video-Tipp: Content Marketing ist auch eine Reaktion der Unternehmen auf Qualitätsverlust in klassischen Redaktionen, sagt FischerAppelt-Chefredakteur Dirk Benninghoff. Der Output wachse, Personalzahlen nicht. Benninghoff rät Unternehmen zu mehr "Gespür für News und Tageslagen". Um eigene Botschaften zu platzieren, müssen sie proaktiv mit Infos, Zitaten und Gesprächspartnern rausgehen. Deshalb gibt es in der PR immer mehr Newsrooms.
pr-journal-plus.de (5-Min-Video)

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Opel teilt die Aufgaben seiner scheidenden Marketingchefin Tina Müller auf.

Opel regelt die Nachfolge für Marketingchefin Tina Müller, die zu Douglas verduftet, intern, schreibt horizont.net. Sie dürfe schon zum 1. November gehen, Mitarbeiter aus ihrem bisherigen Team übernehmen ihre Aufgaben. Demnach verantwortet Tobias Gubitz Strategie und Kommunikation, Björn Ostendorff wird die Bereiche Digital und Media leiten. Um das Produktmarketing soll sich in Zukunft Andreas Marx kümmern. Geschäftsführer Peter Küspert verantwortet künftig auch das Marketing - neben seiner Funktion als Chef für Verkauf und Aftersales.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Benjamin Minack soll GWA-Präsident werden, Michael Trautmann verzichtet.


Kein Ressourcen-Kandidatenmangel: Benjamin Minack (Foto links), Geschäftsführer der Agentur Ressourcenmangel, kandidiert als Präsident des Werbeverbandes GWA, bisher betreut er das Ressort Politik. Eigentlich war GWA-Vize und Thjnk-Vorstand Michael Trautmann schon für den Posten gesetzt, macht nun aber einen Rückzieher.

Im Interview mit wuv.de erklärt Trautmann, seine Rolle als Vorstand bei Thjnk und bei anderen Projekten passe nicht zum Job des GWA-Präsidenten. Seine Partner bei Thjnk hätten ihm "geholfen", die Entscheidung zu treffen. Amtsinhaber Wolf Ingomar Faecks (Foto rechts) tritt auf der Mitgliederversammlung im November nicht mehr an. Nach vier Jahren als Präsident sei es Zeit für einen Stabswechsel, sagt Faecks.
wuv.de, horizont.net, wuv.de (Trautmann)Kommentieren ...

Michael Block wird Chefredakteur des "Deutschen Handwerksblatts".

Deutsches Handwerksblatt engagiert Michael Block, 47, als Chefredakteur. Er wechselt zum 1. Oktober zur Verlagsanstalt Handwerk und übernimmt die Chefredaktion im Januar 2018 von Rüdiger Gottschalk, 56, der Geschäftsführer des Verlags wird. Block kommt vom Abfallentsorger AGR, wo er bisher Pressesprecher und Leiter der Unternehmenskommunikation war. Seinen Posten dort übernimmt Jürgen Fröhlich, 51, der vom Energieerzeuger Steag kommt.
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Basta: Schweizer Firma legt essbaren Nachhaltigkeitsbericht vor.

Ess-Papier: Der Schweizer Großküchen-Hersteller und Gastro-Ausstatter Franke nimmt es ernst mit dem Thema Nachhaltigkeit. Der 50 Seiten starke Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens ist aus rein natürlichen Materialien hergestellt und somit - wer es denn möchte - komplett essbar. Offen bleibt, neben dem "Warum um alles in der Welt sollte ich diesen Bericht essen?", jedoch die Frage: "Welcher Wein passt am besten dazu?".
werbewoche.ch, franke.com (PDF)Kommentieren ...

Meinung: Zeitungskongress hinterlässt bei Ulrike Simon Widersprüchlichkeiten.

Zeitungskongress wirkt auf Ulrike Simon sehr ambivalent: Einerseits singt BDZV-Präsident Mathias Döpfner ein Loblied auf die Pressefreiheit, andererseits lädt der Verband Bundestrainer Jogi Löw zum PR-Gespräch mit seinem eigenen Pressesprecher ein. Auch das Ergebnis einer vorgestellten Allensbach-Studie scheint widersprüchlich: Die Mehrheit der Bevölkerung halte sich zwar für gut informiert, das Überangebot an Informationen sorge aber zugleich dafür, dass viele sich nur noch "nach Bedarf" informierten und 15 Minuten am Tag für ausreichend hielten.
horizont.netKommentieren ...

Zitat: Thomas Mickeleit kritisiert schlechtes Marketing in sozialen Medien.

"Häufig hat das Marketing die Mechanismen der klassischen Werbung einfach in Social Media übertragen. Damit macht es schlechte Werbung in einem Umfeld, dessen Mechanismen dafür nicht geeignet sind."

Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit kritisiert im Interview mit dem "PR Report", die Social-Kanäle würden durch schlechtes Marketing kaputt gemacht. In den sozialen Medien gehe es um Dialog, nicht um das Herausblasen von Botschaften.
kress.deKommentieren ...

Serviceplan und Ruby Hotels planen Coworking Spaces.

Serviceplan und die Hotelkette Ruby wollen offenbar gemeinsam Coworking Spaces einrichten. "New Business" entdeckt eine entsprechende Meldung beim österreichischen Kartellamt. Serviceplan kommentiert dies nicht. Ruby betreibt Hotels in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München und Wien. Die Werbe- und PR-Agentur Serviceplan hat in diesen Städten, außer in Düsseldorf, schon Standorte.
"New Business" 38/2017, S. 6Kommentieren ...

Mein Homescreen: Axel Wallrabenstein.


Axel Wallrabenstein ist die bärtige "graue Eminenz der CDU". Der gut verdrahtete Strippenzieher und Chef der PR-Agentur MSL Germany ist seit seiner Zeit als Geschäftsführer der Jungen Union tief in der CDU verwurzelt. Wallrabensteins Homescreen sieht alles andere als konservativ aus: Social Media dominiert und die BVG-App führt den Auto-Abstinenzler sicher ans Ziel. Weiterlesen …

Krisenforscher: Medien berichten häufiger über unspektakuläre Krisen.

Krisen-Berichterstattung: Medien berichten häufiger als früher über unspektakuläre Krisenfälle, meint Krisenforscher Frank Roselieb. Krisen wie Flugzeugabstürze, Hotelbrände oder tödliche Lebensmittelvergiftungen seien seit 1984 um etwa ein Drittel gesunken, doch die Zahl "gefühlter" kommunikativer Krisen in gleichem Maße gestiegen. Durch die mediale Aufregung könnten echte Krisen von den Bürgern irgendwann übersehen werden.
"New Business" 37/2017, S. 18-21 (Paid), presseportal.de (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Deutsche Bahn prüft ihren BahnCard-Etat.

Deutsche Bahn schreibt den Kommunikations-Etat für die BahnCard neu aus – der größte PR-Brocken des Staatskonzerns. Noch bis zum 11. Oktober werden Geistesblitze aus der Agenturwelt angenommen. Nur acht Bewerber dürfen später vor den Berliner Bahnoberen pitchen. Ab Mai 2018 kann der Gewinner loslegen. Zuletzt hatte die WPP-Agentur Wunderman den Etat inne. Ob sie wieder antritt, ist unklar. Die BahnCard feiert im Oktober ihr 25-jähriges Jubiläum.
horizont.netKommentieren ...

Zu Besuch im FDP-Wahlquartier: Nicola Beer steuert die Christian-Lindner-Kampagne.


Frau hinter der One-Man-Show: Nicola Beer führt den FDP-Wahlkampf von Christian Lindner. Die Generalsekretärin findet die Kampagne aber gar nicht so lindnerig. Ihre Idee sei ein "stimmiges Konzept von Personalisierung über Inhalte bis Auftritt", sagt sie beim turi2.tv-Video-Besuch.

Als Partei, die für Digitalisierung wirbt, bietet die FDP auch besonders viele Inhalte digital an. Beer serviert Wahlwerbung eben so mundgerecht, wie es Bürger oder Parteimitglieder mögen: per Push über Twitter, WhatsApp, Facebook Messenger oder als Podcast zum Hören. Beer will "mit den Menschen ins Gespräch kommen" und bietet unter dem Label FDP@home in Bayern einen liberalen Lieferdienst: Parteimitglieder kommen auf Bestellung ins Wohnzimmer.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Das Interview ist Teil der Wahlkampf-Serie von turi2 und dem Hamburger Wahlbeobachter. Auch Peter Tauber (CDU), Elias Kouloures (Piraten), Robert Heinrich (Grüne) und Tobias Nehren (SPD) sprachen schon über ihre Strategien. Tauber, Kouloures, Heinrich, SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und FDP-Chef Christian Lindner gewährten zudem einen Blick auf ihren Homescreen.Kommentieren ...

RND: Autobauer suchen neuen Cheflobbyisten, wollen Matthias Wissmann ablösen.

Autobranche: Die Tage von Matthias Wissmann, einst Bundesverkehrsminister, an der Spitze des Verbands der Automobilindustrie sind gezählt, berichtet die Madsack-Zentralredaktion RND. Der Verband wolle sich nach der Bundestagswahl einen neuen Vorsitzenden gönnen, um für weitere Debatten, u.a. um Diesel-Betrug und mögliche Fahrverbote in Innenstädten, gerüstet zu sein. Daimler-Boss Dieter Zetsche koordiniere die Kandidatensuche.
manager-magazin.deKommentieren ...

Frontal21: Schweizer Werbeagentur Goal bezahlt Wahlwerbung für AfD-Sprecher Jörg Meuthen.

AfD: Die Schweizer Werbeagentur Goal AG soll Wahlwerbung für AfD-Sprecher Jörg Meuthen bezahlt haben, berichtet das ZDF-Magazin "Frontal21". Laut Unterlagen, die "Frontal 21" und dem Recherchebüro Correctiv vorliegen, haben die Schweizer zur Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg für 4.500 Euro Werbung für Meuthen in einem Anzeigenblatt geschaltet sowie Großplakate gestaltet und finanziert. Meuthen sagt, er habe die Werbung nicht beauftragt. Den Unterlagen zufolge soll er in einer Freistellungserklärung jedoch sein Einverständnis gegeben haben. Meuthen hatte bisher nur eingeräumt, dass ihm die Schweizer Agentur als "Freundschaftsdienst" kostenlos eine Internetseite gestaltet habe.
zdf.de, presseportal.deKommentieren ...

AfD engagiert US-Agentur Har­ris Me­dia für den Online-Wahlkampf.

AfD zieht mit der Trump-nahen US-Agentur Har­ris Me­dia in den Internet-Wahlkampf, schreibt Melanie Amann. Die Partei plane eine dras­ti­sche und ag­gres­si­ve Internet-Kampagne. Der Slo­gan-Vorschlag "Ger­ma­ny for Ger­mans" von Har­ris Me­dia sei von der AfD aber abgelehnt worden. Die Agentur hilft mit ihren Kontakten der AfD offenbar, Wer­bung bei Goog­le oder Face­book zu bu­chen. Sie hat bisher u.a. für Donald Trump und die EU-feind­li­che Ukip-Par­tei gearbeitet.
"Spiegel", 35/2017, S. 39 (Paid)Kommentieren ...

Hope Hicks wird interimistische Kommunikationschefin im Weißen Haus.

USA: Donald Trump ernennt Hope Hicks, 28, zur vorläufigen Nachfolgerin von Anthony Scaramucci. Hicks arbeitet im Weißen Haus bisher als Direktorin für strategische Kommunikation. Als solche regelt sie z.B. den Zugang von Journalisten zum Präsidenten. Im Wahlkampf 2016 war sie Trumps Sprecherin, früher arbeitete sie in der PR für Trumps Firma und die seiner Tochter. Wie lange sie den Posten der Kommunikationschefin besetzen soll, ist nicht bekannt.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: Medien sollten ihre Rolle bei den Rufmord-Vorwürfen hinterfragen.

Rufmord-Vorwürfe: Die Medien nehmen den Fall des angeblichen Maschmeyer-Whistleblowers Stefan Schabirosky nicht als Anlass zur Selbstkritik, kritisiert Uwe Vorkötter. Mit Interviews und Vorabdrucken von Schabiroskys Buch bereiteten die Journalisten dem "charakterlosen Rufmörder" heute wieder die Bühne. Fassungslos macht Vorkötter, dass Journalisten und PR-Leute offenbar nichts aus früheren PR- und Medienaffären gelernt haben.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...