Hope Hicks wird interimistische Kommunikationschefin im Weißen Haus.

USA: Donald Trump ernennt Hope Hicks, 28, zur vorläufigen Nachfolgerin von Anthony Scaramucci. Hicks arbeitet im Weißen Haus bisher als Direktorin für strategische Kommunikation. Als solche regelt sie z.B. den Zugang von Journalisten zum Präsidenten. Im Wahlkampf 2016 war sie Trumps Sprecherin, früher arbeitete sie in der PR für Trumps Firma und die seiner Tochter. Wie lange sie den Posten der Kommunikationschefin besetzen soll, ist nicht bekannt.
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Meinung: Medien sollten ihre Rolle bei den Rufmord-Vorwürfen hinterfragen.

Rufmord-Vorwürfe: Die Medien nehmen den Fall des angeblichen Maschmeyer-Whistleblowers Stefan Schabirosky nicht als Anlass zur Selbstkritik, kritisiert Uwe Vorkötter. Mit Interviews und Vorabdrucken von Schabiroskys Buch bereiteten die Journalisten dem "charakterlosen Rufmörder" heute wieder die Bühne. Fassungslos macht Vorkötter, dass Journalisten und PR-Leute offenbar nichts aus früheren PR- und Medienaffären gelernt haben.
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fragebogen2: Florian Haller.


fragebogen2: Florian Haller ist kein Mann für kleine Pläne. Als Kind wollte der Ober-Chef von Serviceplan Windsurf-Weltmeister werden – und im Video-Fragebogen attestiert sich Haller selbst(ironisch) ein Talent fürs Schauspielern. Als "Hugh Grant der Werbung" fällt ihm keine heimliche Schwäche ein, dafür aber ein Vorbild: Rudolf Augstein sei eine sensationelle Persönlichkeit, die ein wegweisendes Produkt geschaffen und mit dem "Spiegel" eine Marke aufgebaut habe.
turi2.tv (90-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Haller über die Bedeutung von Persönlichkeits-Marken in einer digitalen Welt.

Florian Haller tauscht Rollen und verkauft für die turi2 edition2 am Gemüsestand.
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Zahl des Tages: Bundestagsfraktionen haben 2016 rund 4,6 Mio Euro für PR ausgegeben.

Zahl des Tages: Schlappe 4,6 Mio Euro haben sich die Bundestagsfraktionen 2016 ihre Öffentlichkeitsarbeit kosten lassen. Die Union schlachtet mit 1,4 Mio Euro das dickste Sparschwein zugunsten der öffentlichen Meinung, gefolgt von der Linksfraktion mit 1,3 Mio Euro, der SPD mit 1,0 Mio Euro und den Grünen mit 800.000 Euro.
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Bundespresseamt schreibt Media-Etat neu aus.

Bundespresseamt schreibt seinen Media-Etat mit einem Volumen von rund 100 Mio Euro neu aus. Die PR-Behörde der Bundesregierung trennt erstmals Einkauf und Planung: Ab 2018 soll es eine zentrale Einkaufsagentur geben und drei Planungsagenturen für crossmediale Kampagnen, für rein digitale sowie für Out-of-Home- und Ambientmarketing. Das Bundespresseamt verspricht sich davon mehr Wettbewerb. Bisher hält die Wiesbadener Agentur Carat den Etat.
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Medien: Frühere niedersächsische Landesregierungen sprachen sich eng mit VW ab.

David McAllister (CDU)
Politisch heiße Steilpässe: Volkswagen hat dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten David McAllister Kommunikationsrichtlinien vorgegeben und Pressemitteilungen vorab vorgelegt, berichten Medien. Volkswagen und die niedersächsische Staatskanzlei hatten demnach verabredet, sich gegenseitig mit "Steilpässen" zu bedienen und den politischen Ball zwischen Wolfsburg und Hannover hin und her zu spielen. Auch der damalige FDP-Wirtschaftsminister Jörg Bode, der sich nun über Ministerpräsident Stephan Weils Absprachen mit VW empört, war demnach beteiligt.

Ministerpräsident McAllister erhielt im Februar 2011 "generelle Statements als Antwort auf mögliche Fragen zum VW-Konzern". Bode ließ sich laut den Berichten für ein TV-Interview zur Vorbereitung "Informationen aus Sicht von Volkswagen" schicken. Laut Bayerischem Rundfunk führten VW und die Auto-Industrie schon unter Ministerpräsident Christian Wulff bei Regierungspapieren die Feder.
nwzonline.de, noz.de, br.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Dorin Popa entdeckt Schleichwerbung im Transparenzhinweis.

Transparenzhinweise können auch zu Schleichwerbung "mutieren", schreibt Dorin Popa. Anlass gibt ihm ein Reise-Bericht in der "Welt am Sonntag" über das mexikanische Tulum. Unter dem Artikel steht, dass die Reise von Airbnb unterstützt wurde. Passend dazu zitiert Autor Airen eine Frau, die sagt, erschwingliche Zimmer gebe es nur noch über Online-Plattformen. Ein Check von Popa bei HRS zeigt das Gegenteil. Springer sieht darin kein Problem.
nice-bastard.blogspot.de2 Kommentare

Zitat: PR-Berater Hasso Mansfeld rät Autokonzernen zu Prinzipien der katholischen Kirche.

"Wenn es um kluges Kommunizieren in solchen Krisen geht, hält man sich ansonsten am besten an die katholische Kirche: beichten, bereuen und danach kommt die Absolution."

PR-Berater Hasso Mansfeld hätte sich von den deutschen Autokonzernen in der Diesel-Affäre mehr aktives Handeln und eigene Aufklärung gewünscht, statt immer nur zu reagieren, wenn es schon zu spät ist.
meedia.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Trump hat laut "Vice" 2 Mal täglich eine Mappe mit positiven Berichten erhalten.

Zahl des Tages: Genau 2 Mal pro Tag hat sich US-Präsident Donald Trump laut Vice von seinen früheren Mitarbeitern Reince Priebus und Sean Spicer eine 20 bis 25 Seiten dicke Mappe mit positiven Nachrichten vorlegen lassen - um 9.30 und 16.30 Uhr. Damit hätten sie sich als Überbringer positiver Medienberichte, Tweets und Screenshots beweisen wollen. Trump habe von Kritik und schlechten Nachrichten nichts wissen wollen.
news.vice.com, mashable.comKommentieren ...

TV-Sendung "Nihao Deutschland" setzt deutsch-chinesische Wirtschaft in gutes Licht.

China zeigt sich im deutschen Lokal-TV von seiner besten Seite: Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und die Deutsche Fernsehnachrichten-Agentur DFA produzieren die Sendung Nihao Deutschland. Investigatives oder Politik stehen nicht auf dem Programm, stattdessen liegt der Schwerpunkt auf Wirtschaftsthemen. Die Sendung will "faszinierende Geschichten von Chinesen in Deutschland und Deutschen in China vorstellen", sagt Moderator Marco Ammer. Themenvorgaben aus China gebe es nicht.
abendblatt.deKommentieren ...

Medien: Opposition weiß schon seit 2016 von Weils redigierter Rede.


Gut abgehangene Empörung: Die Opposition in Niedersachsen weiß offenbar schon seit knapp einem Jahr, dass Ministerpräsident Stephan Weil eine Regierungserklärung mit Volkswagen abgestimmt hat. "Süddeutsche Zeitung", WDR, NDR und dpa zitieren aus dem Protokoll einer vertraulichen Sitzung des NRW-Wirtschaftsausschusses im Jahr 2016. Damals hielt sich die Empörung der Opposition demnach in Grenzen. Der FDP-Fraktionsvize Jörg Bode wollte "gar nicht so genau wissen", welche Passagen ausgetauscht wurden.

Die Landesregierung hatte die Abgeordneten aller Parteien zuvor darüber informiert, dass die Weil-Rede über die VW-Abgasaffäre dem Konzern zur Prüfung vorgelegt worden war. Es sei gängige Praxis, dass die Landesregierung öffentliche Erklärungen, Reden und Pressemitteilungen, die VW betreffen, dem Konzern vorab vorlege. Nun sagt Bode, aufgrund der Berichterstattung der "Bild am Sonntag" wisse man, dass nicht alle Kommunikation zwischen der Landesregierung und VW in der Akte enthalten war. (Foto: Holger Hollemann / dpa, Montage: turi2)
ndr.de, sueddeutsche.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Sigmar Gabriel verteidigt Text-Abstimmung mit VW.

"Die Vorwürfe gegenüber Herrn Weil finde ich abenteuerlich. Ich hätte mich - ich war Ministerpräsident in Niedersachsen, ich war auch mal im Aufsichtsrat bei VW - exakt genauso verhalten."

Außenminister Sigmar Gabriel verteidigt seinen Parteigenossen, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der seine Regierungserklärung mit Volkswagen abgestimmt hat. Es wäre im Gegenteil ein Vorwurfsgrund gewesen, den Text nicht rechtlich mit VW abzustimmen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Oliver Bartelt wird Kommunikationschef beim Deutschen Milchkontor.

Deutsches Milchkontor, mit Marken wie Milram und Oldenburger nach eigenen Angaben größte Molkerei Deutschlands, engagiert Oliver Bartelt als Kommunikationschef. Er folgt auf Hermann Cordes, der in der neu geschaffenen Position Public Affairs politische Kommunikation und Verbandsarbeit betreibt. Bartelt kommt vom Brau-Konzern Anheuser-Busch Inbev, wo er u.a. für Beck's und Franziskaner kommuniziert hat.
www.wuv.deKommentieren ...

Staatskanzlei Niedersachsen veröffentlicht redigierte Rede von Stephan Weil über VW.

Niedersächsische Staatskanzlei hat unter dem Druck der Öffentlichkeit die Originalrede von Ministerpräsident Stephan Weil samt Änderungen von VW veröffentlicht. Zuvor hatte die Staatskanzlei den Bericht der "Bild am Sonntag", dass Volkswagen Weils Rede frisiert habe, "grob verzerrend und irreführend" genannt. Die damalige "Rückkopplung" der Texte mit VW sei aufgrund der laufenden Gespräche Volkswagens mit den US-Justizbehörden "absolut sachgerecht" gewesen.
tagesschau.de (redigierte Rede), stk.niedersachsen.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)1 Kommentar

Wir graturilieren: Thomas Wilde wird 60.


Wir graturilieren: Thomas Wilde, Chef der auf Reise- und Krisenkommunikation spezialisierten PR-Agentur Wilde & Partner, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Ihn beschäftigt derzeit vor allem die Frage, ob "unser Gehirn zum Durchlauferhitzer von Banalitäten dezimiert" wird und wir aus der "gefühlten Dauerschleife von Erdogan, Putin, Trump & Co wieder unbeschadet herauskommen". Wilde wünscht sich fürs neue Lebensjahr die Umsetzung seiner beruflichen Visionen innerhalb der Agentur und viele intensive Momente mit Freunden außerhalb der Agentur. Die Taktung privater Reisen will er "signifikant steigern".

Thomas Wilde ist stolz, dass er vor mehr als 30 Jahren den Mut hatte, den Schritt vom Nachrichtenredakteur hin zum Kommunikations-Unternehmer zu gehen. Heute genieße er ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Dazu gehöre auch, sich mit 60 alles andere als alt zu fühlen: "60 ist das neue 40", sagt Wilde und will sich beruflich bei Startups engagieren. Seinen runden Geburtstag feiert Thomas Wilde mit zwei Dutzend langjährigen, engen Freunden im 4-Sterne-Hotel Gut Ising am Chiemsee. Gratulationen erreichen ihn u.a. per E-Mail. turi2 schenkt Thomas Wilde zum Geburtstag etwas, das sich niemand kaufen kann: einen Eintrag im lexikon2.
lexikon2.de, turi2.de (Graturilation zum 59. Geburtstag)Kommentieren ...

"Bild am Sonntag": Volkswagen frisiert Rede von Ministerpräsident Stephan Weil.


Filter für Formulierungsabgase: Volkswagen hat eine Regierungserklärung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zum Diesel-Skandal im Herbst 2015 deutlich frisiert, berichtet "Bild am Sonntag". Demnach habe Weils Regierungssprecherin Anke Pörksen den Entwurf an den VW-Cheflobbyisten Thomas Steg geschickt, um zu prüfen, "ob da irgendwas drin steht, was so gar nicht Euren faktischen oder rechtlichen Erkenntnissen entspricht". Statt reiner Faktenprüfung hätten sich die VW-Strategen aber vor allem an die Formulierungen gemacht. "Problematische Passagen" wurden gestrichen, "positivere Formulierungen" eingefügt. Ein VW-Mitarbeiter, der daran beteiligt war, sagt: "Das war kein Faktencheck, wir haben die Rede umgeschrieben und weichgespült".

Ein Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung von VW soll beim Frisieren der Rede "moralische Bedenken" gehabt und geäußert haben, trotzdem ging die geschönte Rede zurück in die Staatskanzlei. Weil-Sprecherin Pörksen sagt zu "Bild am Sonntag", dass VW "einzelne Anregungen unterbreitet" habe, von denen ein Teil übernommen wurde. Seit einigen Monaten erfolge jedoch "keine Rückkopplung der Texte" mehr mit VW. Oppositionspolitiker hatten Weil nach seiner Rede im Landtag kritisiert und ihn als "Cheflobbyisten" und "vierten Pressesprecher" des VW-Konzerns bezeichnet. (Foto: Holger Hollemann / dpa, Montage: turi2)
"Bild am Sonntag", S. 4/5 (Paid), vorab.bams.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

Wacken-Chef Thomas Jensen ist neuester "kluger Kopf" der "FAZ".

FAZ findet klugen Kopf mit Vorliebe für wildes Kopfschütteln zu lauter Metal-Musik. Thomas Jensen, Gründer des Metal-Festivals Wacken Open Air, hat sich auf der Festival-Bühne für die Verlags-Kampagne Dahinter steckt immer ein kluger Kopf fotografieren lassen. Wie auch Metal könne er die "FAZ" nicht mal eben nebenbei konsumieren, sondern müsse sich darauf einlassen, sagt Jensen.
faz.net



(Fotos: FAZ)Kommentieren ...

Glossybox schickt Kundenmagazin als Paid-Variante an den Kiosk.

Glossybox bringt sein Kundenheft "Glossybox Magazin" als eine Art Premium-Variante an den Kiosk. Es soll mit 25.000 Auflage an Bahnhöfen und Flughäfen für weniger als 3 Euro verkauft werden, berichtet wuv.de. Außerdem wächst der Umfang vom 24 Seiten beim Kundenblatt auf 68 Seiten in der Bezahlversion. Ist der Test erfolgreich, soll das Heft ab 2018 vier Mal pro Jahr erscheinen. Chefredakteurin ist Kira Strauß, im Hauptberuf Kommunikationschefin des Kosmetik-Versands von Rocket Internet.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Der ADAC will mit frecher Digital-Kampagne beim jungen Publikum punkten.


Gelber (B)Engel: Der ADAC nimmt den Fuß von der Spaßbremse und gibt beim Witze erzählen in den sozialen Medien ruckartig Gas. Mit der Kampagne "Don't call Mom. Call ADAC" will Christian Garrels, PR-Chef des ADAC, die Gelben Engel beim jungen Publikum populär machen. Herz der Werbeaktion sind drei Spots, in denen der Nachwuchs die Eltern in unmöglichen Situationen stört, etwa beim Töpfern mit dem Lover oder bei einer Rauferei in Ritterrüstung. Die Botschaft: Gönnt euren Eltern eine Pause, der ADAC hilft.

Um wirklich mit den 15- bis 30-Jährigen ins Gespräch zu kommen, schalten die Gelben PR-Engel eine WhatsApp-Hotline (0171 555 0 555), auf der sich die Zielgruppe melden kann. Erfahrene Social-Media-Manager sollen zwischen 8 und 22 Uhr die Konversation nicht nur am Laufen, sondern vor allem witzig halten. Denn aus den Chatverläufen soll Banner-Werbung bei YouTube und Facebook entstehen.

Christian Garrels hat die Kampagne gemeinsam mit der Berliner Agentur RCKT entwickelt. Sie soll sechs Wochen auf allen digitalen Kanälen des ADAC laufen und idealerweise bis zu 20 Mio Kontakte erreichen.
turi2 – eigene Infos, "Horizont", 31/2017, S. 20 (Paid), youtube.com (44-Sek-Video)1 Kommentar

Asics will mit neuer Kampagne einen Marken-Relaunch erzielen.

Asics startet parallel zur Leichtathletik-WM am Wochenende eine neue Marken-Kampagne mit dem Titel "I Move Me". Dabei versucht der Sportartikel-Hersteller sich breiter zu positionieren und vom Image einer auf den Laufsport spezialisierten Marke wegzukommen. Das Unternehmen selbst bezeichnet die Neuausrichtung als "bedeutendste Marketinginitiative der vergangenen 25 Jahre".
horizont.netKommentieren ...

Ehemaliger Fox-News-Chef Bill Shine könnte eine Rolle im Weißen Haus bekommen.

Donald Trump könnte Bill Shine (Foto), 54, Ex-Chef von Fox News, in sein Kommunikationsteam holen, berichtet die "New York Times". Demnach habe Shine vergangene Woche an einem Dinner mit Trump im Weißen Haus teilgenommen. Insider sprechen davon, dass Shine eine Rolle im Hintergrund zugedacht sei. Der überraschende Abgang von Trumps Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci könnte Shines Chancen jedoch verringern. Shine musste bei Fox News im Mai gehen, weil er von sexueller Belästigung im Sender gewusst haben soll, ohne etwas zu unternehmen.
nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ford macht in ganzseitigen Anzeigen einen auf Saubermann.

Ford inszeniert sich pünktlich zum Diesel-Gipfel als Saubermann. In ganzseitigen Anzeigen u.a. in der "Süddeutschen", der "FAZ" und der "Welt" bewirbt Ford seine Umwelt-Initiative, die Neuwagen-Käufern die kostenlose Verschrottung ihrer Diesel-Fahrzeuge, bis zu 8.000 Euro "Umweltbonus" und 100.000 Jahres-Mitgliedschaften bei Call a Bike verspricht. Zudem will Ford 4 Mrd Euro in Elektromobilität investieren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 17, "FAZ", S. 5, "Welt", S. 11 (Anzeige), presseportal.de1 Kommentar

Donald Trump feuert Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci.


You're fired! Anthony Scaramucci ist seinen Job als Kommunikationsdirektor im Weißen Haus nach nur zehn Tagen im Amt schon wieder los. Donald Trump habe Scaramucci auf Druck seines neuen Stabschefs John Kelly, einem Ex-Marine, entlassen, berichten übereinstimmend "New York Times", "Washington Post" und Politico. Das Weiße Haus bestätigt den Abgang in einer kurzen Mitteilung. Die offizielle Sprechweise lautet: Scaramucci wolle Kelly einen "sauberen Neuanfang" mit eigenem Team ermöglichen.

In seiner nur zehntägigen Amtszeit hat Scaramucci, ein ehemaliger Wall-Street-Banker, sich mit den Medien angelegt, Trumps Chefstrategen Steve Bannon verbal attackiert und Stabschef Reince Priebus beschimpft, der kurz darauf zurücktrat. Schon bevor Scaramucci sein Amt angetreten hatte, war Trump-Sprecher Sean Spicer zurückgetreten, weil er Scaramuccis Berufung für falsch hielt.
(Archivfoto vom 25.7.2017: AP / Picture Alliance)
nytimes.com, politico.com, washingtonpost.com, spiegel.de, sueddeutsche.deKommentieren ...

Vattenfall-Mann Hannes Hönemann kommuniziert für Berliner Flughäfen.

Flughafen BER: Hannes Hönemann, 50, bisher Kommunikationsmanager beim Energieversorger Vattenfall, leitet ab September die Unternehmenskommunikation der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Beim Betreiber der Airports Tegel, Schönefeld und BER übernimmt Hönemann den Job von Lars Wagner, der BER-Sprecher bleibt.
morgenpost.de, berliner-zeitung.de, turi2.de (Background Wagner)
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Zitat: Chef-Pressesprecher Jörg Schillinger sieht keinen deutschen Anthony Scaramucci.

"Solche schillernden Persönlichkeiten wie Herrn Scaramucci sucht man in Deutschland, glaube ich, nahezu vergebens."

Jörg Schillinger, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pressesprecher, sagt im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass Pressesprecher in Deutschland eher als Mediator aufträten und nicht als Propagandisten wie im Weißen Haus.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Scholz & Friends starten Joint Venture mit Possible.

Scholz & Friends und Possible bieten ihre Leistungen künftig auch gemeinsam unter dem Namen "Scholz & Friends Possible" an. Die beiden WPP-Agenturen gründen dafür keine neue Firma. Als ersten gemeinsamen Kunden betreut das Joint Venture die Landesbank Baden-Württemberg. International wurde Possible vor kurzem in die ebenfalls zu WPP gehörende Agentur Wunderman integriert.
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Besuch in der CDU-Zentrale: Wahlkampf-Chef Peter Tauber kämpft um jede Haustür.


Mission "Merkel bleibt": Das Kampagnen-Team der CDU geht in den Nahkampf. Für den Machterhalt mobilisiert Generalsekretär Peter Tauber zu Hausbesuchen. Im direkten Kontakt an der Haustür sollen CDU-Mitglieder für Kanzlerin Angela Merkel werben. "Das persönliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen", sagt Tauber beim Gegen-Hausbesuch von turi2.tv im Konrad-Adenauer-Haus. Die "Merkel-muss-weg-Fraktion" will er rechts liegen lassen.

Im persönlichen Kontakt soll seine Partei "mit Stolz und Überzeugung für die CDU Werbung machen". Niemand solle sich "daheim verstecken", mahnt Tauber. Er motiviert und vernetzt seine Mannschaft digital auf der Plattform Connect17 – dort können sich auch Plakatkleber, Leserbrief-Schreiber und Merkel-Zujubler registrieren. "Wir müssen die Wähler ansprechen, die dieses Land tragen und lieben", sagt er und klammert bewusst einige aus: "Wer Volksverräter ruft, steht erkennbar nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung."
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

turi2 besucht in Kooperation mit dem Hamburger Wahlbeobachter Martin Fuchs die Kampagnen-Zentralen der großen Parteien. Die obersten Wahlkampf-Werber zeigen zudem ihr digitales Leben in der Rubrik Mein Homescreen. Den Homescreen von Peter Tauber gibt es hier.Kommentieren ...

Donald Trump ersetzt Stabschef Reince Priebus durch Ex-General John F. Kelly.

Donald Trump entlässt seinen Stabschef Reince Priebus und ersetzt ihn durch Ex-General John F. Kelly. Priebus gilt als erbitterter Gegner von Anthony Scaramucci, dem neuen Kommunikationschef im Weißen Haus. Kelly ist bisher Minister für Heimatschutz. US-Präsident Trump hat den Wechsel auf Twitter bekanntgegeben. Schon Sean Spicer hatte seinen Rücktritt als Sprecher des Weißen Hauses mit Scaramuccis Berufung begründet.
focus.de, twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Werber Thor Kunkel soll neuen Schwung in die AfD-Werbung bringen.

AfD verspricht sich von ihrem Kreativ-Chef Thor Kunkel Frische und neuen Schwung in der Wahlkampf-Werbung, schreibt Thomas Schmelzer. Mit seinen Plakat-Motiven setzt Kunkel, der u.a. mal einen Roman über Nazi-Pornos geschrieben hat, auf Provokation statt Angst, heitere Fotos statt schwererer Illustrationen. In Teilen der Partei stößt er damit auf Ablehnung.
wiwo.deKommentieren ...

fragebogen2: Ronald Focken.


fragebogen2: Ronald Focken bewundert Mathias Döpfner. Der Serviceplan-Chef spricht dem Springer-Boss im Video-Fragebogen ein großes Kompliment aus – für die "extrem beachtliche", konsequente Digitalisierung des Konzerns. Hätte es Focken nicht in die Werbung verschlagen, hätte er nun einen bodenständigen Job als Tierarzt. Das war der Kindheitsplan, denn ein Teil von Fockens Verwandtschaft beackert Bauernhöfe in Ostfriesland. Ein ehrlicher Menschenschlag, so wie Focken selbst: Er will nicht als unlauterer Mensch in Erinnerung bleiben, sondern lieber als ein Gute-Laune-Mann.
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ronald Focken frohlockt über den Berlin-Boom für Agenturen.
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Lese-Tipp: Die "NYT" portraitiert Uber-Marketing-Geheimwaffe Bozoma Saint John.

Lese-Tipp Bozoma Saint John soll helfen, das Image von Uber zu verbessern. Sheila Marikar portraitiert die Marketing-Chefin, die sich durch Engagement und ihre Art, auf Menschen zuzugehen hochgearbeitet hat. Vor kurzem kam sie von Apple zum Taxi-Dienst. Arianna Huffington habe die Verbindung hergestellt, nachdem sie eine Mitfahr-Geschichte von Bozoma Saint John gehört habe.
nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Berufung von Anthony Scaramucci könnte weitere Rücktritte nach sich ziehen.

US-Politik: Die Berufung von Anthony Scaramucci als neuen Kommunikationschef im Weißen Haus könnte weitere Rücktritte nach sich ziehen, analysiert Johannes Kuhn. Nicht nur der bisherige Pressesprecher Sean Spicer, sondern auch Stabschef Reince Priebus, Berater und Ex-Breitbart-Chef Steve Bannon sowie die künftige Regierungssprecherin Sarah Huckabee Sanders seien nicht mit der Personalie einverstanden. Innerhalb der Regierung gebe es Zweifel an Scaramucci, da er keinerlei PR-Erfahrung habe. Rückendeckung genieße er von Trump-Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

DWDL: Wolfram Winter hat Sky auch wegen der neuen Firmenpolitik verlassen.

Wolfram Winter hat Sky als Kommunikationschef auch verlassen, weil beim Pay-TV-Anbieter Entscheidungen zunehmend in London getroffen werden und sich Sky weniger als Plattform denn als Sender begreift, schreibt Thomas Lückerath. Wolfram Winter gelte wegen seines langjährigen Engagements im Bereich des Bezahlfernsehens als deutscher Mr. Pay-TV und werde wohl bald wieder in der Medienszene eine Rolle spielen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...