Markus Trantow wird Chefredakteur der "turi2 edition".

Turi intern: Markus Trantow, 39, seit 2017 Chefredakteur von turi2.de und turi2.tv, übernimmt Ende März auch die Position des Chefredakteurs bei der turi2 edition. Er soll die Buchreihe, die künftig drei- statt zweimal pro Jahr erscheint, noch stärker mit dem Digitaldienst turi2.de und dem Branchenfernsehen turi2.tv verknüpfen. Unterstützt wird er dabei von Anne-Nikolin Hagemann, 28, die Vize der "turi2 edition" bleibt. Tatjana Kerschbaumer, 28, seit Anfang 2016 federführend bei der Buchreihe, stellt sich Anfang April neuen, externen Herausforderungen.
turi2.de/team

Blue Ocean startet das Kinder-Magazin "Woozle Goozle".

Blue Ocean flankiert die Super-RTL-Sendung "Woozle Goozle" mit einem gleichnamigen Magazin. Es erscheint alle zwei Monate und soll Lesern von sechs bis zehn Wissen auf unterhaltsame Art vermitteln. "Woozle Goozle" kostet 3,99 Euro und hat eine Druckauflage von 70.000. Chefredakteur ist Simon Peter.
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Aus dem turi.tv-Archiv: Sandra und Simon Peter, Chefredakteure bei Blue Ocean, im Video-Interview.

"Los Angeles Times" und andere US-Zeitungen kämpfen mit Server-Attacke.

tribune150Los Angeles Times, "San Diego Union Tribune", Regionalausgaben des "Wall Street Journals" und der "New York Times" sowie weitere Zeitungen sind Opfer einer Cyberattacke geworden. Sie gingen am Samstag zu spät oder gar nicht in den Druck. Eine Sprecherin von Tribune Publishing sagt, es sei darum gegangen, die Server zu blockieren, nicht darum, Informationen abzufischen.
dwdl.de

"Horizont": Jan Bayer soll Business Insider zur stärksten Springermarke ausbauen.


Die Zukunft des Zeitungsverlags: Mathias Döpfner wird "Friede Springers starker Mann im Hintergrund", Jan Bayer sein Nachfolger, glaubt Ulrike Simon. Springer baue gerade für die Zukunft vor, werde Döpfner zu gegebener Zeit in den Aufsichtsrat versetzen und Business Insider zur wichtigsten internationalen Marke ausbauen.

Der Konzern wolle damit das Risiko einer erlösschwächelnden "Bild" minimieren. Business Insider sei in Deutschland bisher zwar kein Dickschiff, könne es aber werden, z.B. durch einen Umzug von Karlsruhe nach Berlin. Simon glaubt, dass es Jan Bayers Aufgabe werde, Business Insider international zur wichtigsten Springer-Marke auszubauen.
"Horizont" 49/2018, S. 1 (Paid), turi2.de (Background)

"New York Times" macht dem Printmarkt Mut, beobachtet Sebastian Moll.

New York TimesNew York Times, die seit kurzem mehr als 4 Mio Abonnenten hat, lässt den Printmarkt aufatmen, beobachtet Sebastian Moll. Profitabler Journalismus sei auch im Digitalzeitalter möglich – für Redaktionen, die ihren Abonnentenstamm mit Qualitätsjournalismus versorgen, flankiert von Newslettern, Chatbots und Co, und Gratisleser aussperren.
"Horizont" 49/2018, S. 13 (Paid)

"Donna" und "Myself" steigern Auflage nach Funke-Übernahme.

Funke hat nach der Übernahme von "Donna" und "Myself" in Marktforschung investiert und die Auflagen so gesteigert, beobachtet Thomas Nötting. Die "Myself"-Gründungschefredakteurin Sabine Hofmann (Foto) positioniere beide Frauentitel klarer, setze inhaltlich auf humorvollere Ansprache und in Sachen Haptik auf hochwertigeres Papier.
"Werben & Verkaufen", 44/2018, S. 42-43 (Paid)

"Guido"-Presseecho: Personality-Magazin-Neustart "plauderich", aber "empathisch".

Gruner+Jahr legt mit einer Auflage von 250.000 erstmals "Guido" an den Kiosk: Guido Maria Kretschmer ist damit "der erste Mann mit einem eigenen Frauenmagazin", freut sich der "stern" über den Nachwuchs im eigenen Hause. Der "Tagesspiegel" fragt sich, wie lange der Trend der Personality-Magazine anhalte, da abhängig von der Beliebtheit des Namensgebers. "Die Guido" sei "plauderig", aber "immer empathisch", schreibt die "SZ".
"stern" 44/2018, S. 108 (Paid), sueddeutsche.de, tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Thomas Ganske will seinen Verlag nicht "verzwergen".

Lese-Tipp: Verleger Thomas Ganske spricht mit der "Wirtschaftswoche" offen über das schwierige Geschäft in kriselnden Printzeiten. Er kämpft mit stetig schrumpfenden Umsätzen, sein Sohn mit dem Überführen des Verlags ins digitale Zeitalter. "Gezielt verzwergen" will Ganske den Verlag nicht. Kritiker werfen ihm vor, Führungskräfte zu vergraulen, nicht loslassen zu können und das Geld gut laufender Geschäftsbereiche in marode zu stecken. Ganske will weitermachen, jedes Jahr mindestens ein neues Magazin auf den Markt bringen und in der Buchsparte die Abhängigkeit vom Bestsellergeschäft verringern.
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

Zitat: Verlegersein ist laut Thomas Ganske eher kein Goldgräbertum.

"Wenn man nur das wirtschaftliche Ergebnis bewertet, dann ist man falsch in unserem Genre."

Verleger Thomas Ganske sagt der "Wirtschaftswoche", er bereue "Tempo" und "Woche" nicht – beide Titel waren sehr beliebt, verschlangen aber Mio. Ganskes Blickwinkel: Er habe mit ihnen "das Zeitungslesen und Zeitungsmachen verändert".
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

"manager magazin" führt Paid Content ein.

manager magazin will für Online-Premium-Artikel künftig Kohle sehen, berichtet Gregory Lipinski. Das monatliche Digital-Abo soll 8,99 Euro kosten; Print-Abonnenten bekommen für einen Euro Aufschlag Zugang zu den exklusiven Online-Texten. Die wirtschaftlichen Top-News bekommen als Erkennungszeichen ein blaues Krönchen verpasst; der Rest der Website bleibt frei zugänglich.
meedia.de

Springer und DFL kooperieren und produzieren Video-Zeitungsbilder.


Hinter der Bildfläche: Die Deutsche Fußball-Liga und die Bild-Gruppe starten ein gemeinsames Video-Angebot mit Augmented-Reality-Technologie. Ab der neuen Bundesliga-Saison können Leser per Handyscan Fußball-Videos hinter markierten Zeitungsfotos abrufen. Das Angebot kommt in der "Bild", "Sport Bild", "Fußball Bild", "Bild am Sonntag", "B.Z." und "B.Z. am Sonntag" zum Einsatz.

Printleser sehen spieltagsaktuelle und historische Spielszenen sowie Mitschnitte von Pressekonferenzen. Für die zehn- bis 30-sekündigen Clips bekommt Springer Zugriff auf das Deutsche Fußball-Archiv des DFL, in dem 140.000 Stunden Bewegtbild-Material aus mehr als fünf Jahrzehnten gespeichert sind. Leser können über eine der Apps der Bild-Gruppe, z.B. die Bild.de-App, auf das Angebot zugreifen.
axelspringer.de

Saarbrücker Zeitungsgruppe will 100 Stellen einsparen und Redaktionen umbauen.


Sparschrauben angelegt: Die Saarbrücker Zeitungsgruppe wird "in den kommenden Jahren" bis zu 100 Stellen abbauen. Die Verlagsleitung begründet mit Kostensteigerungen bei der Zeitungszustellung und "anhaltenden Einbrüchen bei nationalen Werbekunden". Chef Joachim Meinhold sagt, der Stellenabbau bei den Verlagen und Redaktionen von "Saarbrücker Zeitung", "Trierischer Volksfreund" und "Pfälzischer Merkur" sei unvermeidbar.

Die Redaktionen sollen künftig überregionale Inhalte austauschen, die Lokalausgaben optimiert und digitale Angebote besser monetarisiert werden. Für die Saarbrücker Zeitungsgruppe arbeiten aktuell 950 Mitarbeiter in Verlagen und Redaktionen sowie rund 3.200 Zusteller bei Tochterunternehmen. Die Rheinische Post Mediengruppe ist Mehrheitsgesellschafter.
per Mail

Zitat: Bei der G+J-Vermarktung ist zur Zeit alles dabei, sagt Frank Vogel.

"Vielleicht gibt es nur den einen Trend – und zwar den, dass es keinen klaren Trend mehr gibt."

G+J EMS-Sprecher Frank Vogel sagt, von "Horizont" nach Vermarktungstrends gefragt, es gebe u.a. Kunden, die wieder in Print denken, andere fragen vermehrt nach Events.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

"Wirtschaftswoche" unterteilt sich in Makro, Mikro und Mammon.

Wirtschaftswoche erscheint in neuem Layout und mit einfacherer Struktur: Das Heft teil sich künftig in die drei Blöcke Politik/Ökonomie, Unternehmen/Innovation/Digitales und Geld/Erfolg – oder anders: Makro, Mikro und Mammon. Dazu kommen neue Formate wie "Helden des Mittelstands" und "Die Menschen der Woche".
wiwo.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Der Schweizer macht gerne viele Überstunden": Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

Gruner + Jahr bringt ein Magazin zur Vox-Show "Die Höhle der Löwen".


Wirtschaftsdruck: Gruner + Jahr entwickelt ein Magazin zur Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen". Es soll im September zum Beginn der neuen Staffel mit 200.000 Auflage erscheinen und 3,90 Euro kosten. Name und Frequenz sind noch nicht bekannt. Die Redaktionen von "Capital" und "Business Punk" entwickeln in Berlin gemeinsam das Konzept. Das Magazin soll kein reines Fanheft werden, sagt "Capital"-Chefredakteur Horst von Buttlar. Er will Zielgruppen erreichen, "die bisher nicht zu Wirtschaftsmagazinen greifen". IP Deutschland vermarktet die Lizenz der Sendung und die Produkte drumherum.
meedia.de, dwdl.de

Italienisches Satiremagazin "Vernacoliere" ist das letzte Print-Einhorn.

Italien: "Il Vernacoliere" ist das einzige Print-Satiremagazin, das den Wandel des italienischen Medienkonsums überlebt hat, schreibt Manfred Schuchmann. Das Magazin gibt es nur in Livorno. Mario Cardinali ist Gründer, Herausgeber, Chefredakteur und Leitartikler in Personalunion, seine Lieblingsfeinde sind der Papst, die katholische Kirche und Italiens Politiker. Werbeanzeigen lehnt er seit jeher ab. Viele Autoren schreiben ohne Honorar für das Heft, die meisten unter Pseudonym.
deutschlandfunk.de

Yvonne Bauer erklärt ihre Personal-Umbaupläne.

Bauers Betriebsumbau: Verlegerin Yvonne Bauer erklärt in einem Mitarbeiter-Brief, aus dem Gregory Lipinski zitiert, wie sie sich den Umbau unterhalb von Veit Dengler und Jörg Hausendorf vorstellt. Finanzen, IT, HR und Kommunikation will sie zentral steuern und "in den nächsten Monaten" globale Funktionen schaffen – wer sie besetzt, ist noch nicht klar.
meedia.de, turi2.de (Background)

Heidelberger Druck verzeichnet Umsatz- und Gewinnrückgang.

Heidelberger Druck veröffentlicht seine Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr: Umsatz und Gewinn sind gesunken. Der Maschinenbauer führt das auf den schwachen Euro, Verzicht auf margenschwaches Geschäft und die Folgen der US-Steuerreform zurück. Der Auftragseingang mache aber Mut und das Unternehmen habe beim Umbau große Fortschritte gemacht, sagt Konzernchef Rainer Hundsdörfer.
handelsblatt.com

Ove Saffe soll Funkes gesamtes Zeitungsgeschäft verantworten, schreibt Gregory Lipinski.

Funke: Ove Saffe soll verlagsintern aufsteigen und das gesamte Zeitungsgeschäft verantworten, hört Gregory Lipinski. Saffe ist bisher Geschäftsführer des "Hamburger Abendblatt" und der "Berliner Morgenpost". Lipinski schreibt, der Aufstieg bringe gewaltige Aufgaben mit sich, weil das Geschäft mit Regionalzeitungen unter massivem Kostendruck stehe.
meedia.de

Anja Delastik hat die neuen Redaktionsposten der "Maxi" vergeben.

Bauer: "Maxi"-Chefin Anja Delastik hat das Münchner Führungsteam für die Zeitschrift zusammengestellt. Lara Gonschorowski, Vize-Chefredakteurin von "Cosmopolitan", übernimmt diese Position zusätzlich auch bei "Maxi". Birgit Querengäßer steigt als zweite Vize-Chefredakteurin und Textchefin ein, sie kommt von Klambts "Jolie". Anne Oppel leitet die Textressorts.
kress.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Ich bin extrem genervt" – Wie "Cosmopolitan"-Chefin Anja Delastik mit Frauen-Klischees aufräumt.

Christian Zimmer verlässt Score Media.

Score Media und Mitgründer Christian Zimmer, bislang Chief Revenue Officer, gehen "einvernehmlich" getrennte Wege, erfährt Katrin Ansorge. An der Spitze des Crossmedia-Vermarkters stehen somit nur noch Geschäftsführer Heiko Genzlinger und Operativ-Chefin Judith Sterl. Erst Mitte März war der Abgang von Sales-Chef Sven Holsten bei Score Media bekannt geworden.
horizont.net, turi2.de (Holsten)

Funke startet das Wohnmagazin "Cosy".

Funke strömt in junge Interieur-Gefilde und startet das Wohnmagazin "Cosy", das zweimonatlich mit 150.000 Auflage für 2,50 Euro erscheint. Chefredakteurin Lina Eberl, 32, aus dem LandIdee-Verlag hat das Heft mit einem Team redaktionell entwickelt, weil sich "die jungen, einrichtungsbegeisterten und kreativen Leser" auf dem bisherigen Markt oft nicht wiederfänden.
funkemedien.de, dnv-online.de