Streamingportal von ProSiebenSat.1 könnte im Spätsommer starten.

ProSiebenSat.1: Die geplante Streamingplattform, die der Konzern mit Discovery aufbaut, könnte im Spätsommer starten, sagt P7S1-Chef Max Conze beim DLD. Er will für die VoD-Plattform Maxdome und das Mediathek- und Live-Stream-Angebot 7TV verschmelzen. Dazu kommt der Eurosport-Player von Discovery sowie Inhalte vom ZDF.
faz.net, turi2.de (Background)

Meinung: Private erreichen die Massen im TV nur noch mit Spartensendern.

Privatsender fahren gut mit ihrer Strategie, sich in immer mehr Spartensender aufzuspalten, beobachtet Aurelie von Blazekovic. Die große Masse könne im Fernsehen eh kaum noch erreicht werden, weshalb die Sender auf "ein kleines, dafür treues Publikum" zählen. Die "saunaartige Aufteilung" in sehr spitze Zielgruppen sei vor allem hinsichtlich der Werbeeinnahmen sinnvoll. Mit den kostengünstigen Wiederholungen alter Programme passe sich das Fernsehen der streamingverwöhnten Sehgewohnheiten der Zuschauer an.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25

ProSieben sichert sich die Rechte an den U21-Länderspielen im Fußball.


Sportlicher Deal: ProSieben und ProSieben Maxx sichern sich die Übertragungsrechte an den Länderspielen der U21-Fußball-Nationalmannschaft für die kommenden vier Jahre. Der Deal zwischen den beiden Sendern und dem DFB beinhaltet mindestens 35 Spiele, darunter u.a. alle Qualifikationsspiele für die U21-Europameisterschaften 2021 und 2023.

Als erste Partie zeigt ProSieben Maxx am 26. März den letzten Test der U21-Elf vor der EM gegen England. Ob sich ProSiebenSat.1 auch für die Übertragungsrechte der U21-Europameisterschaften bewerben will, sei noch nicht klar, schreibt DWDL. Man wolle "verfügbare Rechte-Pakete" prüfen und "im Einzelfall entscheiden", sagt Senderchef Daniel Rosemann im Gespräch mit Thomas Lückerath.
dwdl.de

ProSiebenSat.1 widerspricht Übernahme durch Springer.

ProSiebenSat.1 will von einer Übernahme durch Springer nichts wissen und dementiert die Verkaufsgerüchte aus der "FAZ". Der TV-Konzern arbeite mit Springer nur "operativ in einigen Bereichen gut und gerne zusammen", sagt eine Sprecherin. Die "FAZ" sieht ProSiebenSat.1 aufgrund des geringen Börsenwerts als Übernahme-Kandidaten.
wiwo.de, turi2.de (Background)

ProSiebenSat.1 rutscht auf die Einkaufsliste von Spekulanten.

ProSiebenSat.1 wird wieder zum Übernahme-Kandidaten, weil der Konzern an der Börse so billig ist wie seit sieben Jahren nicht. Beteiligungsgesellschaften und Hedgefonds würden P7S1 zerschlagen, glaubt Henning Peitsmeier. Für das schwächelnde TV-Geschäft wäre weiter Springer als möglicher Käufer im Rennen, die Beziehungen beider Unternehmen vertieften sich zuletzt.
"FAZ", S. 25 (Paid)

"Alles oder nichts" floppt, läuft nach 50 Folgen aus.

Die Antwort lautet nichts: Sat.1 zieht bei seiner Soap "Alles oder nichts" nach 50 Folgen den Stecker. Die Quoten lagen zuletzt im Schnitt unter 4 %, dabei viermal in Folge unter 2 %. Die Handlung soll zu Ende gebracht werden und beim Pay-Sender Sat.1 Emotions sowie auf Sat1.de laufen. Auf dem Sendeplatz um 18.30 Uhr läuft bereits ab heute die Scripted Reality "Ruhrpott-Wache".
dwdl.de

Zahl des Tages: Kursziel von ProSiebenSat.1-Aktie sinkt auf 16 Euro.

Zahl des Tages: Non-telegene 16 Euro beträgt das neue Kursziel für die Aktie von ProSiebenSat.1, zuletzt waren es 19 Euro, analysiert das "Handelsblatt". Die Aktie sank in der Vorwoche auf ein Sieben-Jahres-Tief. Der klassische Fernsehmarkt stagniere, Bereiche wie Produktionsstudios und E-Commerce müssten erst noch Wachstum generieren.
"Handelsblatt", S. 3 (Paid)

ProSiebenSat.1 holt Lea-Sophie Cramer in die Jury von "Das Ding des Jahres".

ProSieben-Show Das Ding des Jahres, die Stefan Raab produziert, bekommt mit Erotikshop-Gründerin Lea-Sophie Cramer (Foto) ein neues Jury-Mitglied. Der Gewinn für die beste Erfindung beträgt ab der zweiten Staffel 100.000 Euro. In der ersten Staffel spendierte der Konzern noch einen Werbedeal im Wert von 2,5 Mio Euro auf seinen Sendern. Die Sendung hat bisher nicht die besten Quoten, schreibt Alexander Krei. Sie läuft künftig dienstags statt samstags.
dwdl.de

Rüdiger Böss verlässt ProSiebenSat.1.

ProSiebenSat.1: Rüdiger Böss, Chefprogrammeinkäufer und ein Urgestein der Gruppe, verlässt den Konzern nach mehr als 25 Jahren. Böss kaufte u.a. Erfolge wie "The Big Bang Theory", "Vier Hochzeiten & ein Todesfall" und "Grey’s Anatomy" für die Sender. Henrik Pabst, künftig Leiter Entertainment, übernimmt seine Aufgaben zusätzlich. Wohin es Böss zieht, ist nicht bekannt.
prosiebensat1.com, dwdl.de

Wir graturilieren: Zeljko Karajica wird 48.


Wir graturilieren: Zeljko Karajica, Sportchef von ProSiebenSat.1 und Chef der Sport-Tochter 7Sports, feiert heute seinen 48. Geburtstag in den Bergen von St. Anton, wo 7Sports gerade die ProSieben Wintergames produziert. Frei nach dem Motto erst die Arbeit und dann das Vergnügen wird aber nach den Dreharbeiten noch angestoßen. Das Beste am abgelaufenen Jahr war der Vize-Titel für Kroatiens Nationalmannschaft bei der Fußball-WM: "Auch wenn das Finale verloren ging: das Wochenende in Moskau war einmalig."

Für das kommende Jahr wünscht sich Karajica, dass es so weitergeht wie bisher. Gesundheit sei die Hauptsache, alles weitere komme dann schon. Über Gratulationen freut er sich auf jedem Weg, am liebsten aber persönlich – "tatsächlich rede ich noch gern mit Leuten direkt". E-Mails erreichen ihn in den Bergen von St. Anton aber auch.

Aus dem Archiv von turi2.tv: ProSiebenSat.1-Sportchef Zeljko Karajica will E-Sports richtig groß machen.

Kabel-eins-Chefredakteur Florian Falkenstein wechselt zu Janus TV.

Florian Falkenstein, Kabel-eins-Chefredakteur, wechselt zum neuen Jahr als Geschäftsführer zur Produktionsfirma Janus TV, wo er zu Beginn der 00er Jahre schon einmal beschäftigt war. Falkenstein soll sich v.a. um Formatentwicklungen und -akquise kümmern, bei Kabel eins entstanden unter seiner Leitung Sendungen wie "Rosins Restaurants". Über seinen Nachfolger bei Kabel eins ist noch nichts bekannt.
presseportal.de, dwdl.de

Gericht verbietet Parship Werbung als "Deutschlands größte Partnervermittlung".

Parship unterliegt Lovescout24 und darf sich nicht mehr "Deutschlands größte Partner­vermittlung" nennen, entscheidet das Ober­landes­gericht München. Das Online-Dating-Portal von ProSiebenSat.1 hatte argumentiert, die meisten zahlenden Premium-Mitglieder zu haben. Das Gericht sagt, der Verbraucher unterscheide nicht zwischen Gratis- und Premium-Nutzern.
handelsblatt.com

Log-In-Allianz NetID startet mit 60 Webseiten.

NetID geht online: Die Log-In-Allianz von RTL, ProSiebenSat.1 und United Internet ist zum Start auf 60 Webseiten eingebunden. Neben den eigenen Seiten der Initiatoren von NetID sind u.a. der Unterwäsche-Hersteller Calida sowie "tz" und "Merkur" vom Ippen-Verlag dabei. Weitere Partner wie Otto, Zalando und DPD, "Spiegel", G+J und "Süddeutsche" folgen demnächst.
horizont.net, turi2.de (Background)

ProSiebenSat.1 rechnet mit Umsatzrückgang und kauft eigene Aktien auf.

Eigene Aktien-Akquise: ProSiebenSat.1 rechnet für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich auf rund 4 Mrd Euro und überdenkt daher seine Wertpapier-Politik. Der Konzern plant eine Rückkaufaktion seiner Aktien im Gesamtwert von 250 Mio Euro, bereits in der ersten Tranche sollen ab 9. November Aktien für 50 Mio Euro zurückgekauft werden. Die Aktion diene der "Verbesserung der Kapitaleffizienz". Auch die Dividendenausschüttungen an die Aktionäre passt ProSiebenSat.1 an: Die Quote beträgt künftig nur noch 50 % des bereinigten Konzernjahresüberschusses, bisher waren es 80 bis 90 %.

Das so gewonnene Geld will ProSiebenSat.1 in "ergebnissteigernde Investitionen in organisches und anorganisches Wachstum" investieren. Genaue Zahlen veröffentlicht der Konzern am Donnerstag.
handelsblatt.com

Zitat: Conrad Albert sieht Öffentlich-Rechtliche und Private in einem Boot.

"Angesichts des Informationsmonopols globaler Plattformen sind wir alle mit der Frage konfrontiert, was uns Meinungsvielfalt wert ist und wie wir gemeinsam ein Gegengewicht bilden können."

Conrad Albert, stellvertrtendender Vorstandsvorsitzender von ProSiebenSat.1, erneuert im medienpolitik.net-Interview seine Forderung, den öffentlich-rechtlichen Auftrag auf Privatmedien auszudehnen.
medienpolitik.net, turi2.de (Background)

ProSiebenSat.1 gibt seinen Kreativen mehr Freiraum.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1: Max Conze hat bei den Kreativen im Konzern für Aufbruchsstimmung gesorgt, schreibt Lisa Priller-Gebhardt. Künftig wolle der Sender mehr auf Eigenproduktionen, auch im News-Bereich, setzten. Digital- und TV-Verantwortliche arbeiten mittlerweile bei großen Formatstarts von Anfang an gleichberechtig zusammen. So will der Konzern stärker Zuschauer abseits des linearen TV erreichen.
"Werben & Verkaufen" 42/2018, S. 20 (Paid)

Streamingplattform: ProSiebenSat.1-Chef Conze findet Kartell-Bedenken nicht zeitgemäß.

Streaming-Plattform: Ein senderübergreifendes Angebot dürfe angesichts von internationalen Mitbewerbern wie Netflix in Deutschland keine kartellrechtlichen Bedenken mehr auslösen, sagt ProSiebenSat.1-Chef Max Conze im "FAS"-Interview. Conze rechnet angesichts langer Verhandlungen nicht mit einer zeitnahen EU-Lösung. Stattdessen liefen Gespräche mit RTL und den öffentlich-rechtlichen Sendern für eine deutsche Plattform.
"FAS", S. 23 (Paid), turi2.de (Background)

Raab-Nachfolger Steffen Henssler wirft bei ProSieben hin.


Gekämpft und verloren: ProSieben und Steffen Henssler gehen getrennte Wege. Der TV-Koch, der sich mit "Schlag den Henssler" als Nachfolger von Stefan Raab versucht hat, gibt sich geschlagen. Die Show am vergangenen Samstag war die letzte. "Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen und das muss man einfach akzeptieren", sagt Henssler, der "auf eigenen Wunsch" geht.

Henssler konnte nie an die Erfolge von Show-Erfinder Stefan Raab anknüpfen. Die erste Ausgabe von "Schlag den Henssler" Ende September 2017 erreichte in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen noch 16 % Marktanteil, die Show am Samstag hatte nur noch die Hälfte, ihr schlechtester Wert seit Beginn. In den vergangenen Shows war Henssler zunehmende Lustlosigkeit anzumerken, der Raab'sche Ehrgeiz fehlte. Wohin es Henssler zieht, ist unklar - womöglich zurück zu Vox, wo er am Sonntag - zunächst einmalig - bei "Grill den Profi" zu sehen ist.
presseportal.de, dwdl.de

Klick-Tipp: ProSiebenSat.1 baut neuen Campus in Unterföring.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150Klick-Tipp: ProSiebenSat.1 baut sich am Sendersitz in Unterföhring eine neue Zentrale. Auf 26.000 Quadratmetern entstehen Arbeitsplätze für 1.700 Mitarbeiter, flexible Büros und Konferenzräume sowie vier Studios. Bisher sind die Mitarbeiter auf 16 verschiedene Gebäude verteilt. Ein virtueller Rundgang zeigt, wie der neue Campus 2023 einmal aussehen soll.
p7s1-newcampus.de, handelsblatt.com (Spatenstich)

20 Konzern-Chefs fordern im "Handelsblatt", dass Deutschland den Digital-Turbo anwirft.

Handelsblatt lässt 20 Konzernchefs zu Wort kommen, die fordern, dass die Regierung den Digital-Turbo anwirft und mit der 5G-Technologie vorankommt. Aus der Medien- und Markenwelt rüffeln mit: Valentin Stalf, Gründer der Berliner Smartphone-Bank N26, ProSiebenSat.1-Chef Max Conze und Oliver Steil, Chef von TeamViewer.
"Handelsblatt", S. 4 (Paid)