Lese-Tipp: Rainer Esser stimmt Ebelings Aussage über TV-Zuschauer zu.

Lese-Tipp: "Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser wünscht Thomas Ebeling für seine "heldenhafte Offenbarung" über arme und fettleibige TV-Zuschauer einen Platz in Walhalla. Der Noch-ProSiebenSat.1-Chef sage nur die Wahrheit. Zahlungskräfte Zielgruppen finde die Werbung anderswo, schreibt Esser, und denkt dabei an "Qualitätsprodukte" der Medien.
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ProSiebenSat.1: Markus Tellenbach und Gerhard Zeiler könnten Thomas Ebeling nachfolgen.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1: Neben Fred Kogel werden auch Markus Tellenbach, früherer Chef des Pay-TV-Senders Premiere, und Gerhard Zeiler, Ex-Vorstandsvorsitzender der RTL Group, als Nachfolger für den scheidenden Thomas Ebeling gehandelt, schreibt Kai-Hinrich Renner. Auch ein branchenfremder Nachfolger sei möglich, da es in Deutschland nicht viele Führungskräfte börsennotierter Medien gibt.
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"Handelsblatt": Analysten befürchten mittelfristig Rauswurf von ProSiebenSat.1 aus dem Dax.

Springer/ProSiebenSat.1: Viele Investoren schichten ihre Portfolios offenbar von ProSiebenSat.1 zu Springer um, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Börsen-Analysten sehen demnach die Gefahr, ProSiebenSat.1 könne auf mittlere Sicht aus dem Dax fliegen. Im Gegensatz zum TV-Konzern aus Unterföhring liefere Springer-Chef Mathias Döpfner konstant positive Ergebnisse auf dem Weg in die Zukunft. Analysten bescheinigen Springer, mit dem digitalen Rubrikengeschäft sehr erfolgreich zu sein. Hingegen stehe das Kerngeschäft mit "Bild" und "Welt" unter Druck.
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Analyse: Aufsichtsratschef Brandt war Strippenzieher hinter Ebelings Ablösung.

ProSiebenSat.1: Aufsichtsratschef Werner Brandt soll bei der frühzeitigen Trennung von Thomas Ebeling die Strippen gezogen haben, schreibt Dieter Fockenbrock. Die Schritte zur Entscheidung wirkten akribisch abgestimmt. Brandt habe seinen Abschied vom Aufsichtsratsvorsitz beim Energiekonzern Innogy wohl deshalb kürzlich angekündigt, um mehr Zeit für seine Aufgabe bei ProSiebenSat.1 zu haben. Brandt wolle künftig in München präsenter sein.
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Zitat: Hans-Jürgen Jakobs erinnert sich an Thomas Ebeling als "Mann des zu offenen Mundwerks".

"Thomas Ebeling hatte die Chance, als großer Löwenreiter der Digitalisierung und Aktienkurs-Beschwörer in die Annalen einzugehen – doch womöglich wird man sich seiner eher als Mann des zu offenen Mundwerks erinnern."

Hans-Jürgen Jakobs erinnert sich im Morning Briefing zum Abgang von Thomas Ebeling bei ProSiebenSat.1 an dessen markige Sprüche.
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Thomas Ebeling und ProSiebenSat.1 trennen sich bereits Ende Februar 2018.


Ein Spruch zu viel: Thomas Ebeling verlässt ProSiebenSat.1 früher als bisher geplant, teilt der Konzern mit. Der Manager und der Aufsichtsrat haben sich demnach "einvernehmlich" auf ein vorzeitiges Ausscheiden geeinigt – nach der Bilanzpressekonferenz im Februar ist für Ebeling Schluss. Eigentlich läuft sein Vertrag noch bis Mitte 2019. Conrad Albert (Foto rechts), bisher Vorstand für External Affairs, wird Vize-Vorstandschef, er solle die Kontinuität im Konzern auch nach Ebelings Abgang sichern, falls die Nachfolger-Suche länger dauert.

Ebeling fällt nun offenbar einer seiner markigen Sprüche auf die Füße: Vergangene Woche war ein Kommentar aus einem Analysten-Call über arme und fettleibige TV-Zuschauer bekannt geworden. Auch wegen seines Führungsstils steht der Manager in der Kritik. Er hatte die Konzernführung 2009 übernommen und die damals schwächelnde Sendergruppe mit Digital-Zukäufen wieder zum Erfolg und aus der Abhängigkeit von Finanzinvestoren geführt. Gegen zuletzt einbrechende Werbeerlöse im klassischen TV fehlt aber das Rezept.
faz.net, dwdl.de, turi2.de (Zitat TV-Zuschauer), turi2.de (Führungsstil)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Analyse: Thomas Ebeling ist nie mit dem TV-Kerngeschäft warm geworden.

Thomas Ebeling, angezählter Chef von ProSiebenSat.1, ist als Manager nie richtig in der TV-Branche angekommen, analysiert Thomas Lückerath seinen Führungsstil. Kein Wunder, dass er nach seiner Aufreger-Aussage über angeblich arme und fettleibige TV-Zuschauer nur wenige Fürsprecher finde. Nur wer auf Ebelings Wellenlänge funkte, habe Zugang zu ihm gehabt. In vielen Detailfragen des Konzerns habe Ebeling auf das letzte Wort bestanden, Desinteresse und Kontrollwahn hätten sich abgewechselt, schreibt Lückerath. Als Ex-Pharma-Manager habe Ebeling erfolglos nach einer klaren TV-Erfolgsformel gesucht und mit Neukäufen ProSiebenSat.1 vom wenig kalkulierbaren Geschäft mit Ideen weggeführt.
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Renner: Fred Kogel wird als Nachfolger von Thomas Ebeling gehandelt.

Thomas Ebeling, Chef von ProSiebenSat.1, gilt schon länger als amtsmüde, schreibt Kai-Hinrich Renner und hört, dass u.a. Fred Kogel als Nachfolger für die Spitze des Dax-Konzerns gehandelt wird. In der Diskussion um das umstrittene Zitat über arme und fettleibige TV-Zuschauer springt der Medienjournalist dem Senderboss ein bisschen zur Seite: Noch seien es in Deutschland nicht nur die Modernisierungsverweigerer, die sich kein Netflix-Abo leisten wollten. Damit das so bleibe, müsse die Qualität des TV-Programms besser werden.
abendblatt.deKommentieren ...

ProSiebenSat.1 lockt mindestens vier Bieter für Anteile am Digitalgeschäft.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1 erhält auf der Suche nach externen Geldquellen mindestens vier Gebote für Minderheitsanteile an der Digitalsparte, berichtet Reuters. Die Sparte, zu der u.a. das Vergleichsportal Verivox und die Singlebörsen Parship und Elitepartner gehören, werde dabei mit rund 1,3 Mrd Euro bewertet. U.a. seien die Investoren EQT und General Atlantic an je 30 % bis 40 % der Anteile interessiert.
derstandard.atKommentieren ...

Basta: Harald Schmidt kürt Ebelings Zuschauer-Beschreibung zu einer der Top3-Formulierungen des Jahres.

Unerbetene Schützenhilfe: Harald Schmidt springt ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling bei, dessen Zuschauer-Beschreibung "ein bisschen fettleibig, ein bisschen arm" ihm um die Ohren fliegt. Schmidt kann gar nicht verstehen, warum Ebeling Ärger dafür bekommt, dass er "ziemlich präzise Dinge benennt". Für Schmidt sind Ebelings Worte schon jetzt eine der Top3-Formulierungen des Jahres. Ihn beschäftigt im Zusammenhang mit ProSiebenSat.1 ohnehin nur eine Frage: "Wann ist der Kurs so weit unten, dass es sich lohnt, wieder einzusteigen?"
daily.spiegel.de (4-Min-Video, Paid) via dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 wird Gesellschafter bei Buzzbird.

ProSiebenSat.1 steigt bei Buzzbird ein. Der TV-Konzern übernimmt laut "Horizont" 42 % der Anteile an der Influencer-Marketing-Plattform von Gründer Felix Hummel, Moderator Andreas Türck und IT-Unternehmer Klaus Breyer. ProSiebenSat.1 will Buzzbird eng mit seinem Multichannel-Netzwerk Studio71 verzahnen, wobei kleinere Influencer zu Buzzbird wechseln sollen. Buzzbird automatisiert den Prozess der Kontaktvermittlung zwischen Influencern und Werbewirtschaft.
"Horizont" 46/2017, S. 8 (Paid), horizont.netKommentieren ...

ProSiebenSat.1: Vorstandschef Thomas Ebeling kauft 10.000 Aktien.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1-Vorstand Thomas Ebeling kauft für mehr als 250.000 Euro P7S1-Aktien. Damit ist er der zweite Vorstand, der in den an der Börse strauchelnden TV-Konzern investiert. Zuvor hatte Digital-Vorstand Christof Wahl sein Portfolio aufgestockt. Vergangene Woche hat ProSiebenSat.1 die Umsatzerwartungen für 2017 gesenkt.
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Thomas Ebeling nimmt Stellung zu umstrittenem "fettleibig"-Zitat.

Thomas Ebeling, Vorstandschef von ProSiebenSat.1, äußert sich gegenüber DWDL öffentlich zu seinem umstrittenen Zitat, wonach die Zielgruppe des Senders "ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm" sei. Ebeling sagt, bei der Aussage handle es sich "natürlich um eine plakative Zuspitzung zur Illustration unterschiedlicher Mediennutzungsweisen", mit der er keinesfalls die Zuschauer diskreditieren wolle. "Aus dem Zusammenhang der Diskussion gerissen, ist diese Äußerung leider falsch verstanden worden, was ich sehr bedauere", so Ebeling.
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DWDL: ProSiebenSat.1-Chef nennt Kernzielgruppe "ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm".


Unterföhringer Unterschichtenfernsehen: Thomas Ebeling, Vorstandschef von ProSiebenSat.1, hat in einem Analysten-Call über die Zielgruppe des Senders gelästert, berichtet DWDL. Dem vorausgegangen sei die provokative Frage eines Analysten zur Konkurrenz von Netflix. "Es gibt Menschen, ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm, die immer noch gerne auf dem Sofa sitzen, sich zurücklehnen und gerne unterhalten werden wollen. Das ist eine Kernzielgruppe, die sich nicht ändert", übersetzt DWDL die englische Äußerung des ProSiebenSat.1-Chefs ins Deutsche.

Die Pressestelle des Senders widerspricht nicht, versucht aber, zu relativieren: Es handele sich bei der Bemerkung um eine Reflexion der "gerne von Analysten verwendeten Stereotypen eines TV-Zuschauers in englischer Sprache", die reine Textaussage spiegele weder die Historie noch die Tonalität der Aussagen. ProSiebenSat.1 ist in der Defensive: Der TV-Konzern kämpft mit rückläufigen Werbeumsätzen, lediglich das Digitalgeschäft konnte im vergangenen Quartal zulegen. Für 2017 hat der Sender die Umsatzerwartungen zuletzt auf einen mittleren einstelligen Prozentbereich gesenkt.
dwdl.de1 Kommentar

Britischer Channel 4 beteiligt sich an europäischer Werbe-Allianz.

European Broadcaster Exchange bekommt Zuwachs aus Großbritannien: Channel 4 beteiligt sich an der europäischen Werbe-Allianz von ProSiebenSat.1, TF1 aus Frankreich und Berlusconis Mediaset aus Italien. Das Bündnis will gemeinsam Strategien erarbeiten, um Werbe-Giganten wie Facebook und Google Paroli zu bieten.
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Analyse: Vox-Erfolgsformate helfen der RTL-Gruppe.

RTL-Gruppe profitiert von Vox-Erfolgsformaten wie Club der roten Bänder und Die Höhle der Löwen, analysiert Thomas Nötting. Hingegen leide der Konkurrent ProSiebenSat.1 unter der Quoten-Schwäche der langjährigen Cashcow ProSieben. Deshalb wolle ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling das Unternehmen vom TV-Geschäft unabhängiger machen. Für den Wandel im digitalen Werbegeschäft seien beide Kontrahenten ähnlich gut gerüstet, meint Nötting.
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ProSiebenSat.1 fahndet nach Nachfolger für Thomas Ebeling.


Thronfolger gesucht: Der Aufsichtsrat von ProSiebenSat.1 sucht offenbar intensiv nach einem Nachfolger für Vorstandschef Thomas Ebeling, schreibt Caspar Busse. Eine interne Lösung gelte als unwahrscheinlich. Ebeling habe versäumt, einen Nachfolger aufzubauen, den anderen Vorstandsmitgliedern "werde kaum zugetraut, die Krise zu meistern" und das Vertrauen der Aktionäre zu gewinnen, hört Busse aus Unterföhring.

Thomas Ebelings Vertrag läuft offiziell noch bis 2019, er hat aber schon mehrfach angedeutet, dass er früher gehen will. Manche im Konzern rechnen mit einem Abschied zur Hauptversammlung im Mai 2018. Ebeling kam 2009 vom Pharmakonzern Novartis zu ProSiebenSat.1 und hat den TV-Konzern als Branchenfremder erfolgreich umgebaut und saniert. Doch zuletzt wandern mehr und mehr Zuschauer ins Netz, Serien floppen und Werbekunden verringern ihre Budgets. Auch im Zukauf von Online-Firmen ist nicht immer eine Strategie erkennbar.
sueddeutsche.de6 Kommentare

ProSiebenSat.1-Tochter Red Arrow kauft US-Filmvertrieb Gravitas Ventures.

Red Arrow übernimmt den US-Filmvertrieb Gravitas Ventures. Die ProSiebenSat.1-Tochter verspricht sich davon eine stärkere Präsenz auf dem amerikanischen Markt. Gravitas Ventures ist nach Angaben von Red Arrow einer der weltweit größten Filmvertriebe, der vor allem unabhängig produzierte Filme und Dokus u.a. Amazon, Apple und Netflix verkauft.
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ProSiebenSat.1 rechnet mit weniger Umsatz als erwartet.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1 senkt seine Umsatzerwartungen für 2017: Der TV-Konzern erwartet nur noch ein Plus im "mittleren einstelligen Prozentbereich", bisher hatte das Management einen "mindestens hohen einstelligen Prozentbereich" in Aussicht gestellt. Im dritten Quartal ist der Umsatz um 3 % auf 883 Mio gewachsen, der Großteil davon stammt aber aus dem Geschäftsbereich Digital Ventures & Commerce, der um 26 % zulegte. Der Umsatz mit TV-Werbung dagegen ging um 2 % auf 488 Mio Euro zurück.
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Zahl des Tages: Deutsche Medienkonzerne sind international kleine Lichter.

Zahl des Tages: Von 11 auf auf Platz 15 rutscht Bertelsmann im Ranking der internationalen Medienkonzerne ab, errechnet das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik. Mit 17 Mrd Euro Jahresumsatz erwirtschaftet Bertelsmann aktuell noch doppelt so viel Geld wie Netflix auf Platz 28, doch schon in drei oder vier Jahren könnte der Streamingdienst den größten deutschen Medienkonzern überholen, sagt IfM-Direktor Lutz Hachmeister im "Spiegel". Auf Rang 30 folgt die ARD als zweitstärkstes deutsches Medienunternehmen mit einem Budget von 6,5 Mrd Euro. ProSiebenSat.1 rangiert im Umsatz-Ranking auf Platz 48, Springer auf Rang 52. An der Spitze steht die Google-Mutter Alphabet.
"Spiegel", S. 67 (Paid), twitter.com/SPIEGEL_MedienKommentieren ...

DWDL: RTL und P7S1 verschmähen Sony-Paketdeal.

RTL lässt seinen Abnahmevertrag mit Sony Pictures Television auslaufen, schreibt Thomas Lückerath. Auch ProSiebenSat.1 zeige kein Interesse. Lückerath sieht den Stern der Hollywood-Serien nach einigen Quoten-Enttäuschungen sinken, die Verantwortlichen setzten nun eher auf deutsche Eigenproduktionen. Bei Sony halte sich die Trauer in Grenzen, da neue Plattformen die Chancen im Einzelverkauf verbessert hätten.
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Hör-Tipp: Anke Schäferkordt fordert neue Allianzen gegen die US-Techriesen.

Hör-Tipp: RTL-Chefin Anke Schäferkordt will mit neuen Allianzen gegen die Werbe-Übermacht von Google, Facebook und Amazon anstinken. Als Beispiel nennt sie in ihrer Keynote zu den Medientagen München ihre Login-Allianz mit ProSiebenSat.1 und United Internet. Sie stichelt aber auch gegen ARD und ZDF und wirft den Sendern und der Politik zu starke Verbindungen vor. RBB-Mann Jörg Wagner veröffentlicht die Rede in Ton und Text.
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ProSiebenSat.1 dreht bei Vermarkter SevenOne Media "jeden Stein um".

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1 baut seinen Vermarkter SevenOne Media um, berichtet "W&V". Die Strategieberatung OC&C drehe "jeden Stein um". Der Umbau folge dem Prinzip "One face to customer", jeder Kunde soll also einen Ansprechpartner haben, der sich um ihn kümmert. Mittelfristig solle SevenOne Media zum Multimediavermarkter werden, der vom klassischen TV bis hin zu Digital Out-of-Home alles aus einer Hand anbietet. Zudem suche Konzernchef Thomas Ebeling Partner und Investoren für die drei Konzernsäulen Entertainment, Content-Produktion und Commerce.
"Werben & Verkaufen" 43/2017 S. 42/43 (Paid), dwdl.de (Zusammenfassung)Kommentieren ...

P7S1-Vorstand Conrad Albert bezweifelt Sparwillen von ARD und ZDF.

Conrad Albert, Vorstand von ProSiebenSat.1, stellt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" den Spar-Willen von ARD und ZDF infrage. Die bisherigen Pläne seien nur "Reförmchen". Albert wiederholt seine Forderung nach einem Anteil am Rundfunkbeitrag: "Wir wollen keine Finanzierung von Angeboten, die wir heute bereits produzieren", sondern für neue "Public-Value-Sendungen". Mit dem Verkauf des eigenen Nachrichten-Kanals N24 an Springer scheint er inzwischen zu hadern. Der Verkauf des Senders "war damals richtig", sagt Albert. Aus heutiger Sicht habe sich das Geschäft verändert, die Nachfrage nach Nachrichten sei gestiegen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bauers "Cosmopolitan" hat kein Foto mehr für Heidi Klum.

Cosmopolitan und die ProSieben-Show "Germany's Next Topmodel" beenden ihre Zusammenarbeit. Die Gewinnerin der nächsten Staffel wird erstmals seit Beginn der Show 2006 kein "Cosmo"-Cover bekommen. Mit welchem Partner ProSieben stattdessen weitermacht, ist noch nicht bekannt. Auf beiden Seiten habe es "konzeptionelle Änderungen gegeben" sagt Robert Sandmann, Chef von Bauer Premium.
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Spiegel TV produziert neue Sendungen für Kabel Eins.

Spiegel TV sichert sich weitere Aufträge von Kabel Eins und produziert neue Ausgaben der Sendung Die spektakulärsten Kriminalfälle. Beim Ableger Kabel Eins Doku läuft ab November am Dienstagabend das monothematische "Spiegel TV Thema" über das Alltagsleben in Deutschland, ergänzt durch ein neues "Doku Magazin" von Spiegel TV um 22.00 Uhr. Neue Aufträge sind für Spiegel TV besonders wichtig, weil die Drittsende-Lizenz für das Flaggschiff, das "Spiegel TV Magazin" bei RTL, Mitte 2018 ausläuft. Ob Spiegel TV erneut einen Zuschlag bekommt, ist ungewiss.
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Meinung: EU-Richtlinie bedroht Kreativ-Industrie und subventioniert Internet-Riesen.

TV-Sendern droht durch die EU eine Zwangs-Kollektivierung von Ausstrahlungsrechten, beklagt ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert. Die geplante SatCab-Richtlinie dürfe nicht Google und Co subventionieren, indem die Sender ihre Inhalte zu einem niedrigen festgelegten Tarif weitergeben müssen. Die deutsche Kreativ-Industrie stehe auf dem Spiel, schlägt Albert im Gespräch mit der "FAZ" Alarm. Die SatCab-Richtlinie soll die Verfügbarkeit von Serien und Filmen in Online-Angeboten von Sendern und Portalen regeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Discovery steigt bei ProSiebenSat.1-Streaming-Dienst 7TV ein.


Netzfernsehen: ProSiebenSat.1 und Discovery Communications verbünden sich als Streaming-Partner. Die Discovery-Sender Dmax und TLC sind künftig live und on-demand auch über die ProSiebenSat.1-Plattform 7TV abrufbar - zusätzlich zu den bisherigen Sendern ProSieben, Sat.1, Kabel Eins und Sixx sowie ProSieben Maxx, Sat.1 Gold und Kabel Eins Doku. Ausgewählte Inhalte von Eurosport sollen folgen. Das Joint-Venture stehe weiteren Partnern offen, die ihre Inhalte bei 7TV einbringen wollen, teilen beide Medienkonzerne mit.

Bisher hat die Nutzung von 7TV 2,99 Euro im Monat gekostet, nun ist sie nach Registrierung kostenfrei - finanziert durch Werbung. Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews freut freut sich darüber, die eigenen Inhalte in einem "dynamischen und ambitionierten Streamingangebot" künftig "auf alle Bildschirme zu bringen". Christian Dankl, Chef der werbefinanzierten On-Demand-Angebote bei ProSiebenSat.1, kündigt "neue technologische Optionen" an, um 2018 "in die nächste Phase eintreten" zu können. Nach einem CEO für das gemeinsame Joint-Venture werde derzeit gesucht.
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ProSiebenSat.1 will im Dezember Konzern-Umbau konkretisieren.

ProSiebenSat.1 legt seinen Mitarbeitern einen Konzern-Umbau in den Nikolausstiefel: Am 6. Dezember will Konzernchef Thomas Ebeling seine Drei-Säulen-Strategie konkretisieren, mit der die Sendergruppe effizienter werden soll und wohl auch Jobs abbauen will. In einem Intranet-Video, aus dem Meedia zitiert, bereitet Ebeling die Belegschaft auf den Umbau vor.
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ProSiebenSat.1 und Zalando ermöglichen künftig auch gemeinsame Videokampagnen.

ProsiebenSat.1-Tochter SevenOne Media und Zalando Media Solutions erweitern ihre Werbe-Datenallianz auf Bewegtbild. Künftig sind auch Videokampagnen über das Targeting-Modell der beiden Partner aussteuerbar. Werbekunden können seit Januar anhand von Zalando-Nutzerdaten Anzeigen auf von SevenOne Media vermarkteten Seiten schalten.
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ProSiebenSat.1.-Kommunikationschef Merlin Koene muss erst in der Medienbranche ankommen.

Merlin Koene, neuer Kommunikationschef bei ProSiebenSat.1, ist ein veritabler Ersatz für seinen Vorgänger Julian Geist, schreibt Bijan Peymani. Merlin Koene müsse jedoch zunächst beweisen, dass er sich in der Medienbranche zurecht finde, wo er bislang nicht gut vernetzt sei. Dass er nicht aus der Branche, sondern von Unilever komme, empfinde CEO Thomas Ebeling als Vorteil. Der wiederum könne mit seiner Unberechenbarkeit die größte Herausforderung für Merlin Koene werden, so Bijan Peymani.
"PR Report" 5/2017, S. 10 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"WSJ": ProSiebenSat.1 führt Kauf-Verhandlungen mit Mashable.


ProSiebenSat.1 führt umfangreiche Gespräche über den Kauf der Tech-News-Plattform Mashable, berichtet das "Wall Street Journal". Mashable war 2016 rund 250 Mio Dollar wert und dürfte jetzt mit 300 Mio bewertet werden. Andere Interessenten könnten noch auftauchen, heißt es. Der Medienkonzern Viacom war interessiert, führt aber derzeit keine Gespräche.

Mashable wandelt sich – wie viele digitale US-Medien – zunehmend zu einer Videoseite. Im vergangenen Jahr mussten 30 Mitarbeiter gehen, um im Videobereich zu wachsen. Auch Mic.com, Fox Sports und MTV News vollziehen einen Strategiewechsel hin zu Video. Das in New York ansässige Mashable hat Ableger für Großbritannien, Frankreich, Australien, Asien und Indien. Mit einem Kauf würde P7S1 den Weg von Springer gehen, das als Besitzer von Business Insider groß ins US-Geschäft eingestiegen ist.
wsj.comKommentieren ...