ARD, Deutschlandradio und Gewerkschaften einigen sich über Altersversorgung.


Gnadenbrot-Deal für Rundfunkrentner: Die Journalisten-Gewerkschaften einigen sich mit ARD, Deutschlandradio und Deutscher Welle auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung der Rundfunkanstalten. Die Renten sollen künftig um 1 Prozentpunkt geringer steigen als die Gehälter. Anders als im öffentlichen Dienst ist der Anstieg aber nicht nach oben gedeckelt. Die Verhandlungen dauerten insgesamt fünf Jahre.

Auch befristet angestellte Journalisten können künftig Altersversorgungsansprüche erwerben. Die Tarifparteien müssen die Eckpunkte, die nach fünf Jahren Verhandlungen beschlossen sind, bis 31. Juli in Tarifverträge umsetzen. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille sagt, mit dem Kompromiss hätten die Tarifpartner ihre Handlungsfähigkeit und Reformbereitschaft bewiesen. Die Altersversorgung der Rundfunkanstalten habe nun eine dauerhaft tragfähige Grundlage. Die Verhandlungen waren durch eine Kündigung des bisherigen Versorgungstarifvertrags durch die Rundfunkanstalten nötig geworden.
presseportal.de, djv.de1 Kommentar

Britischer Moderator James O’Brien streitet im Radio mit Brexit-Wutbürgern.

Radiomoderator James O'Brien ist einer der scharfsinnigsten Journalisten Großbritanniens und so etwas wie der britische Domian, schreibt Stefanie Bolzen. In seiner werktäglichen Anruf-Talkshow öffnet das Volk ihm seine Seelen, was nicht selten im Streit über den Brexit endet. O'Brien gibt dabei gar nicht vor, neutral zu sein und reagiert scharf und direkt, wenn ihm die Standpunkte seiner Anrufer nicht passen.
"Welt am Sonntag", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Zahl des Tages: TV ist für Kids und Teens Newsquelle Nr. 1.

Zahl des Tages: Überraschend hohe 70 % der 10- bis 18-Jährigen informieren sich über aktuelle Nachrichten im Fernsehen, sagt eine Bitkom-Studie. Als zweitwichtigste Newsquelle nennen die befragten Kinder und Jugendlichen mit 47 % das Radio. Erst auf Platz drei rangieren mit 34 % soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter - gleichauf mit Zeitungen und Zeitschriften. Über Musik dagegen informieren sich rund drei Viertel der Kids im Netz.
digitalfernsehen.de, bitkom.orgKommentieren ...

VPRT: TV- und Radio-Werbung wächst 2017 auf fast 6 Mrd Euro.

TV-Werbung im Fernseher 150TV- und Radio-Werbung soll 2017 um 3 bis 4 % wachsen und fast 6 Mrd Euro erreichen, prognostiziert der VPRT. Fürs Fernsehen sagt die Privatfunk-Lobby ein Plus von bis zu 2,5 % voraus, Radio wächst demnach um 1,5 bis 2 % – 2016 waren es noch mehr als 3 %. Instream-Video- und Audio-Werbung legen mit ca. 25 % zwar deutlich zu, setzte aber nur etwa eine halbe Mrd Euro um.
horizont.netKommentieren ...

AfD und FDP dürfen bei bundesweiten Privatsendern dreimal 90 Sekunden werben.

AfD und FDP bekommen zur Bundestagswahl gleich viel Werbezeit im Privatfunk, entscheiden die Landesmedienanstalten. Bundesweite Radio- und TV-Sender müssen beiden Parteien mindestens dreimal 90 Sekunden Werbezeit einräumen. CDU und SPD stehen mindestens acht Zeitfenster à 90 Sekunden zur Verfügung, Grüne, Linke und CSU je vier.
derwesten.deKommentieren ...

"Zapp": BND-Vorläufer unterwanderte den NDR- und WDR-Vorgänger NWDR.

Nordwestdeutscher Rundfunk: Der BND-Vorläufer Organisation Gehlen schleuste Agenten in den Vorgänger von NDR und WDR ein, um angebliche Staatsfeinde im Sender unter Kontrolle zu behalten, sagt "Zapp". Unterlagen aus dem BND-Archiv stuften den NWDR als "Gefahr für die Entwicklung einer gesunden westlichen Demokratie" ein. Der frühere Vize-Chefredakteur des WDR-Hörfunks August Hoppe sei bewusst im NWDR platziert worden. Der öffentlich-rechtliche Sender sei als eine Zentrale der kommunistischen Unterwanderung eingeschätzt worden.
ndr.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Medienmagazin von Radio eins über den Betrugsskandal beim IRT.

Hörtipp-Icon-JPGHör-Tipp: Im Medienmagazin von Radio eins berichtet Daniel Bouhs über den Betrugsskandal beim Institut für Rundfunktechnik, bei dem ein Patentanwalt systematisch Geld abgezweigt haben soll. Bouhs berichtet u.a. über den aufwändigen Lebensstil des Mannes und dass das Geld offenbar in die Familien-Firma des Beschuldigten geflossen ist. Außerdem würdigt das Magazin den verstorbenen Musikkritiker Joachim Kaiser mit einer Laudation des ebenfalls verstorbenen Frank Schirrmacher von 2014.
wwwagner.tv (60-Min-Audio), turi2.de (IRT), turi2.de (Kaiser)Kommentieren ...

SWR-Intendant Peter Boudgoust plädiert für Erhöhung der Rundfunkgebühren.

Peter Boudgoust, SWR-Intendant, plädiert für eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ab spätestens 2021. Der Beitrag sei zuletzt 2009 erhöht worden, derzeit zahlt ein Haushalt 17,50 Euro im Monat. Boudgoust betonte, die Rundfunkanstalten würden daran arbeiten, den Anstieg des Beitrags "in Grenzen zu halten"; nach 12 Jahren ohne Erhöhung müsse aber die allgemeine Preissteigerungsrate berücksichtigt werden. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) prognostizierte bereits 2016 einen Rundfunbeitrag von über 19 Euro ab 2020.
spiegel.de2 Kommentare

Star-DJ Robert Miles ist tot.

Robert Miles, DJ und Komponist des weltberühmten Trance-Hits "Children", ist tot. Er starb nach Angaben italienischer Medien im Alter von 47 Jahren in Ibiza, Spanien. Miles, der bürgerlich Roberto Concina hieß, begann seine Karriere als Radio-DJ, bevor er in die Clubszene wechselte. Er wurde für sein Werk mit dem World Music Award und dem Brit Award ausgezeichnet.
spiegel.de, corriere.it, youtube.com (7-Min-Video von "Children")Kommentieren ...

Zitat: Reinhold Beckmann beklagt zurückhaltende Fußball-Kommentatoren.

"Es ist scha­de, wenn sich ei­ni­ge nicht mehr so rich­tig trau­en, Kri­ti­sches zu be­nen­nen."

"Sportschau"-Moderator Reinhold Beckmann hält die sozialen Medien dafür verantwortlich, dass junge Fußball-Kommentatoren zurückhaltend texten. Die Anfeindungen im Internet seien teils extrem, sagt Beckmann, der am Samstag zum letzten Mal die "Sportschau" moderiert.
"Spiegel", 19/2017, S. 94 (Paid), epochtimes.deKommentieren ...

Moderator Dieter Thoma, 90, ist tot.

Dieter Thoma ist tot. Der frühere Chefredakteur des WDR-Hörfunks starb am Freitag im Alter von 90 Jahren in Köln. Thoma war Erfinder des WDR-Mittagsmagazins und leitete von 1988 bis 1993 den "Presseclub" im Ersten. WDR-Intendant Tom Buhrow würdigt Thoma als "brillanten Journalisten" und "genialen Mundwerker", der Generationen von Journalisten geprägt habe.
www.presseportal.deKommentieren ...

ARD muss noch einmal 370 Stellen kürzen.

ARD schrumpft bis 2020 um 370 Stellen, geht aus dem Sparplan der ARD-Vorsitzenden Karola Wille hervor. Die Anstalten erwarten bis dahin 233 Mio Euro weniger Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag, weil weniger Haushalte als angenommen bezahlen müssen. Der WDR kann wegen einer Gesetzesänderung weniger mit Werbung verdienen. Wille plant vor allem mit Kürzungen bei der IT – die Anstalten sollen enger kooperieren. 2020 soll es ARD-weit insgesamt 4.900 Stellen weniger geben als 1993.
rp-online.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Willi Steul wird 66.


Wir graturilieren: Willi Steul, noch Intendant des Deutschlandradios, feiert heute seinen 66. Geburtstag. Er wünscht sich, dass der Sender - auch ohne ihn - weiterhin Erfolg hat. Bevor ein neuer Intendant ihn ablöst, beschäftigt ihn aber noch der Bericht zu "Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", den die Ministerpräsidenten einfordern. Erfreulicher war im abgelaufenen Lebensjahr, dass sein jüngster Sohn sein Medizin-Physikum bestanden und eine seiner Töchter "einen wunderbaren jungen Mann" geheiratet hat. Für Ärger sorgte ein Wasserschaden im Haus der Familie bei Avignon.

Glaubt man Udo Jürgens, fängt das Leben mit 66 Jahren erst an - Steul hat sich auf jeden Fall vorgenommen, noch ein Buch über Dschinghis Khan zu schreiben, der ihn seit seiner Kindheit fasziniert. Seinen Geburtstag feiert er mit einer deutsch-französischen Besuchergruppe bei einer Diskussion über Europa in Berlin. Über Gratulationen freut er sich am meisten persönlich. (Foto: Deutschlandradio / Jan Petersmann)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Intendant Willi Steul erwartet große Veränderungen fürs Deutschlandradio.
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Stuttgarter Staatskanzleichef Murawski sieht keine Mehrheit für Stefan Raue im Deutschlandradio-Hörfunkrat.

Deutschlandradio: Der vom Verwaltungsrat präferierte Intendanten-Kandidat Stefan Raue, derzeit MDR-Chefredakteur, könnte bei der Wahl im Hörfunkrat eine Niederlage erleiden, statt einfach abgenickt zu werden. Der Chef der Stuttgarter Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski, sieht bei den 40 Mitgliedern des Hörfunkrats keine Mehrheit für den einzigen Kandidaten. In der "FAZ" kündigt er an, sich bei der Wahl im Juni aus Prinzip "widerständig" zu verhalten, auch wenn er nichts gegen Raue habe.
"FAZ", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

OLG München verschiebt Entscheidung über UKW-Frequenz für BR-Jugendsender Puls.

BR: Das Oberlandesgericht München vertagt seine Entscheidung zum UKW-Frequenztausch zwischen BR-Klassik und dem rein digitalen Jugendsender Puls, wogegen 38 Privatradios klagen, u.a. Antenne Bayern. Beeindruckt habe das Gericht insbesondere das Argument der Klägerseite, dass auch Aufmerksamkeit eine Währung sein könne, schreibt Stephan Handel. Die Privatsender sehen sich im Nachteil, sollte Puls auf UKW senden, selbst wenn das Programm werbefrei bleibt.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen bekommen neue Namen.

Deutschlandradio beerdigt die Marke Deutschlandradio und weitet die bekanntere Marke Deutschlandfunk auf alle seine Sender aus: Zunächst online und ab 1. Mai auch im Radio firmiert Deutschlandradio Kultur als Deutschlandfunk Kultur. Der junge Ableger DRadio Wissen heißt Deutschlandfunk Nova. Außerdem bekommen die Sender frischere Farben und neue Logos. Der Sender will deutlicher machen, dass alle drei Kanäle zusammengehören. Die Pläne waren bereits im September 2016 bekannt geworden.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hat es zwei Fehler gegeben. Zum einen war von "Deutschlandfunk" als Betreiber der Sendergruppe die Rede, zum anderen haben wir den jungen Ableger "Deutschlandfunk Nova" versehentlich falsch betitelt. Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.3 Kommentare

Basta: Ösi-Sender Kronehit legt Hörerinnen mehr Holz vor die Hütte.

Die dicksten Dinger aus Österreich: Geräusche raten, Hörer-Rechnungen bezahlen? Der Ösi-Radiosender Kronehit hat was Besseres. Die Wiener Moderatoren werben derzeit für große Brüste. Die sollen zwei Frauen erhalten, die unter dem schweren Gen-Defekt zu kleiner Oberweiten leiden. Bewerben sollen sich ausschließlich Mütter mit ihren Töchtern.
kronehit.atKommentieren ...

Zahl des Tages: Klickrate für Werbung auf dem Handy liegt bei RMS bei 1,55 %.

Zahl des Tages: Bei immerhin 1,55 % liegt auf dem Handy die Klickrate für Werbung mit dem Werbemittel Audio Sync Display, sagt Frank Bachér (Foto), Digitalchef des Audiovermarkters RMS im Interview mit "Werben & Verkaufen". Der Wert sei überdurchschnittlich. RMS will mit den Pre-Roll-Spots mit klickbarem Banner Audio und Grafik bei der Werbung verbinden.
"Werben & Verkaufen" 17/2017, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Update: "NZZ am Sonntag": Mögliche Nachfolger von SRF-Chef Matter positionieren sich.

SRF hat offenbar erste Favoriten für die Nachfolge von Direktor Rudolf Matter (Foto). Laut "NZZ am Sonntag" werden MDR-Programmdirektorin Nathalie Wappler, Matters Stellvertreter Hansruedi Schoch und Ladina Heimgartner in Zürich am häufigsten als mögliche Nachfolger genannt. Der 63-jährige Matter sagt, er plane zurzeit, 2018 nach Auslaufen seines Vertrags als Fernseh- und Radiochef aufzuhören. Schoch und Heimgartner sagen, die Nachfolge von Matter sei bisher kein Thema. Wappler will gegenüber der "NZZ am Sonntag" keinen inhaltlichen Kommentar abgeben.
nzzas.nzz.ch (Paid), persoenlich.com, blendle.com

Update 15.15 Uhr: Nathalie Wappler teilt turi2 mit, dass sie eine Kandidatur als SRF-Direktorin ausschließt.Kommentieren ...

Freie ARD-Mitarbeiter gründen Interessenvertretung.

Freelancer der ARD beschließen auf dem Freien-Kongress in Stuttgart die Gründung eines Freienrats. Das Gremium soll die Interessen von etwa 18.000 arbeitnehmerähnlich beschäftigten freien Mitarbeitern in der ARD vertreten. Bisher sind die Freien in den ARD-Sendern unterschiedlich organisisert. Der RBB hat eine Freienvertretung, die 2003 aus Protest gegen Verschlechterungen für Freelancer des Senders entstanden ist.
facebook.comKommentieren ...

WDR checkt Fakten zur NRW-Wahl.

WDR Logo 150WDR will zur NRW-Wahl Wahlkampf-Lügen aufdecken und checkt Politiker-Aussagen mit dem Projekt #wahlwatch. Redakteure der "Aktuellen Stunde" und Landespolitik-Redaktion prüfen bis zum Wahltag am 14. Mai Aussagen von CDU, SPD, Grüne, FDP, Piraten, Linke und AfD auf Wahrheitsgehalt und veröffentlichen die Ergebnisse bei Facebook und Twitter. Zuschauer und Hörer können Politiker-Statements online zum Faktencheck anmelden.
presseportal.deKommentieren ...

MDR-Mann Stefan Raue soll Deutschlandradio-Intendant werden.

Deutschlandradio: Der Verwaltungsrat schlägt dem Hörfunkrat Stefan Raue, bisher trimedialer Chefredakteur beim MDR, als alleinigen Kandidaten zur Wahl des Intendanten vor, schreibt Joachim Huber. Im Hörfunkrat braucht Raue bei der Wahl am 8. Juni eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Huber hört Kritik, dass der Hörfunkrat keine echte Wahl habe und nur noch Abnickgremium sei.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BBC hat im 2. Weltkrieg mit schlechten News Vertrauen der Deutschen gewonnen.

BBC-Logo-150x150BBC hat während des Zweitens Weltkriegs das Vertrauen der Deutschen gewonnen, indem sie in ihrem deutschen Radioprogramm auch über die Rückschläge der britischen Truppen berichtet hat, sagt Kulturwissenschaftlerin Vike Martina Plock nach Recherchen im BBC-Archiv. Die News, die immer mit den schlechten Nachrichten begonnen haben, dienten der BBC als Türöffner, um Nazi-Propaganda als Lügen zu entlarven. Im Programm gab es u.a. ein Format, in dem Hitler sich in verschiedenen Redeausschnitten selbst widerspricht.
theguardian.comKommentieren ...

Öffentlicher US-Rundfunk stellt sich auf Kürzungen ein.

Öffentlicher Rundfunk in den USA bereitet sich auf die im Budgetentwurf von Donald Trump vorgesehenen Kürzungen vor, berichtet Wolfgang Stuflesser. Die Sender wollen mehr Spenden generieren, was in einkommensschwachen Regionen allerdings schwierig werde. Alternativ müssten die Kanäle Mitarbeiter entlassen und mehr Inhalte von überregionalen Programmen übernehmen.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zeitungsverleger verklagen Radio Bremen wie angedroht wegen Presseähnlichkeit.

Was auf die Löffel: "Weser Kurier", "Nordsee-Zeitung", "Delmenhorster Kreisblatt" und "Osterholzer Kreisblatt" gehen gerichtlich gegen die Online-Berichterstattung von Radio Bremen vor, die sie als presseähnlich einstufen. Der Sender hat die im März von den Verlegern geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, sei allerdings dazu übergegangen, Online-Texte mit dem Hinweis auf einen Sendungsbezug zu versehen. Die Verleger schreiben in der Klage auch, Radio Bremen verstoße mit seiner flächendeckenden digitalen Berichterstattung über das lokale Geschehen gegen geltendes Recht. Eine ähnliche Klage gegen die "Tagesschau"-App hatte im Herbst 2016 Erfolg.
horizont.net, turi2.de (Background), turi2.de (Tagesschau-App)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen Beiträge länger in Mediatheken zeigen dürfen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio dürfen Beiträge künftig offenbar länger auf ihren Internetseiten und in ihren Apps veröffentlichen, ergibt eine Umfrage von "Zapp" unter den Landesregierungen. Hessen ist "grundsätzlich gegen eine Depublizierungspflicht", Nordrhein-Westfalen will die Sieben-Tage-Regelung abschaffen.
ndr.deKommentieren ...

ARD und Deutschlandradio bündeln Radio-Wortinhalte in Audiothek-App.

ARD plant eine Audiothek, in der sie die besten Wortinhalte der Hörfunkprogramme der neun ARD-Anstalten und des Deutschlandradios bündelt. Mit der App, die im Sommer fertig sein soll, können sich die Hörer die Inhalte von mehr als 60 Radioprogrammen nach ihren Interessen zusammenstellen und auf Wunsch auch zur Offline-Nutzung herunterladen. Die App ist eine gemeinsame Entwicklung von BR, SWR und Radio Bremen.
presseportal.de Kommentieren ...

Roland Lehmann rückt bei Radio Teddy zum Programmchef auf.

Radio Teddy_Logo150Radio Teddy befördert Roland Lehmann, 40, zum Programmchef. Er war bei dem Kinder- und Familiensender bisher Stellvertreter von Torsten Birenheide, 37, der sich nach sieben Jahren bei Radio Teddy wieder auf seinen Hauptjob als Programmchef beim Brandenburger BB Radio konzentriert. Radio Teddy sendet aus Potsdam-Babelsberg und ist in acht Bundesländern auf mehr als 20 Frequenzen zu empfangen.
radiowoche.deKommentieren ...

Basta: ORF sendet britischen Abgesang auf Europa.

Brexit für die Ohren: Großbritanniens Austritt aus der EU inspiriert die britische Radiokünstlerin Lucinda Guy zu einem Abgesang auf Europa. Im ORF-Kunstradio improvisiert sie eine dreiviertel Stunde lang mit einem langgezogenen "Oh noooo!", das durch Loops von zögerlichem Wehklagen zu lautstarkem Brummen wird und sich letztlich anhört wie Stammesgesänge in Trance. Ein Vorgeschmack darauf, dass der Brexit nicht schön wird.
oe1.orf.at via derstandard.atKommentieren ...

Studie: Deutsche vertrauen Medien so sehr wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Vertrauen in die Medien ist so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr, sagt eine Studie der Universität Würzburg. 55,7 % der Deutschen vertrauten 2016 Radio, TV und Presse. 38,8 % misstrauten den Medien. Dies sei der beste Wert, seit das Eurobarometer in 2000 das Vertrauen in Medien abfragt. Am meisten Glaubwürdigkeit genießt das Radio. Die Forscher werteten Daten des Eurobarometers aus.
br.de1 Kommentar

Deutschlandradio-Verwaltungsrat kann sich nicht auf Intendanten-Kandidaten einigen.

Deutschlandradio steckt bei der Suche nach einem neuen Intendanten in einer Pattsituation, schreibt Ulrike Simon. Die ursprünglich vier Kandidaten haben sich inzwischen auf zwei reduziert: Stefan Raue, derzeit trimedialer Chefredakteur beim MDR, und Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Neue Medien. Der Verwaltungsrat kann sich aber, auch wegen parteipolitischer Machtspiele, auf keinen Kandidaten einigen, es könnte zu einer Kampfabstimmung kommen. Die nächste reguläre Sitzung des Hörfunkrats wäre am 8. Juni, eine vorgezogene, außerordentliche Sitzung könnte am 27. April stattfinden. Der amtierende Intendant Willi Steul hat seinen Rücktritt zum 1. Mai angekündigt, sein Vertrag läuft bis Frühjahr 2019.
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Hör-Tipp: BR pilotiert zehn Podcast-Konzepte.

Bayerischer-Rundfunk_150Hör-Tipp: Der BR hat aus 600 Einreichungen seines Wettbewerbs Call for Podcast zehn Ideen ausgewählt und je eine Pilotfolge produziert. Das Themenspektrum reicht von der Suchen nach einem "Mann für Mama" über das Aufwachsen und Leben im Osten und den Diskurs um Pornografie bis hin zum "Froh und Flüssig", einem Podcast über Geld und gutes Leben.
callforpodcast.de (Pilotfolgen), br.de (Übersicht), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier starten Podcast beim Streaming-Dienst Deezer.



Pod-zblitz: Moderatorin Sarah Kuttner, 38, und Medienkritiker Stefan Niggemeier, 47, starten sanft und sorgfältig einen Podcast. Ab heute soll Das kleine Fernsehballett immer dienstags beim Streaming-Dienst Deezer erscheinen. Kuttner und Niggemeier wollen in 45 Minuten über alles reden, "was aus viereckigen Geräten rauskommt und sich bewegt". Für ihr neues Format werfen beide eine hohe Social-Media-Reichweite in den Ring.

In ihrer Audio-Show wollen sie sich gemeinsam über das Fernsehen aufregen und lustig machen. Ein Interview mit Kuttner und Niggemeier, geführt von Imre Grimm, lässt erahnen, dass es im "kleinen Fernsehballett" vor allem um Spaß gehen soll. Viel Spaß und ein bisschen Ernst finden Podcast-Hörer schon seit Mai 2016 beim Streaming-Konkurrenten Spotify: Jan Böhmermann und Olli Schulz präsentieren exklusiv dort "Fest & Flauschig", das zuvor als "Sanft & Sorgfältig" in öffentlich-rechtlichen Radios lief. (Foto: Promo/Facebook)
haz.de, deezer.com (48-Min-Podcast)1 Kommentar