"SZ": Institut für Rundfunktechnik soll Entschädigung erhalten.


Patent entschädigt: Das Institut für Rundfunktechnik von ARD und ZDF hat sich im Prozess um entgangene Patentrechte offenbar auf einen Vergleich verständigt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Patentanwalt, der für das Technikinstitut tätig war und 200 Mio Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll, zahle laut dem Vergleich mehrere 10 Mio Euro.

Der Bayerische Rundfunk hatte im Mai 2017 Anzeige beim Landgericht München I erstattet, habe sich zu dem Vergleich jedoch nicht äußern wollen. BR-Intendant und ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm sei mit dem Vergleich auf alle Anstalten zugegangen, um deren Einverständnis einzuholen, schreibt die "SZ" unter Berufung auf ARD-Kreise.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

turi2 edition6: Elke Schneiderbanger, Chefin der ARD-Werbung, im Porträt.


Spot an: Elke Schneiderbanger moderierte früher in TV und Radio, heute verkauft sie als Chefin der AS&S Werbung für die ARD-Radios und Das Erste. Im Porträt von Tatjana Kerschbaumer in der turi2 edition Netze erzählt sie, warum sie am liebsten mit Mittelständlern netzwerkt und sich derzeit besonders für Jalousien interessiert. Weiterlesen…

"Spiegel" berichtet von drei weiteren Belästigungs-Fällen im WDR.

WDR Logo 150WDR: Der "Spiegel" berichtet über drei weitere Fälle, in denen Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben werden. Die Vorwürfe betreffen einen prominenten TV-Mitarbeiter, der mittlerweile im Ruhestand sei, sowie einen weiter aktiven, aktenkundigen Hörfunk-Mitarbeiter und einen Mitarbeiter der Revision. Insbesondere der sorge intern für Ärger, da die Abteilung von Intendant Tom Buhrow beauftragt wurde, einen Überblick über die Vorwürfe zu erstellen.
"Spiegel" 17/2018, S. 90 (Paid)Kommentieren ...

RBB stellt online Video und Audio in den Mittelpunkt.

RBB will Texte im Netz defensiver präsentieren und den Fokus auf Videos und Audio legen. Auf rbb24.de entsteht mehr Platz für Bewegtbild und Multimediales, kündigt Intendantin Patricia Schlesinger an. Sie besänftigt damit, wie zuvor der WDR und das ZDF, die Verleger, die sich gegen öffentlich-rechtlichen Text-Journalismus wehren. Der RBB stellt aber klar, dass das Textangebot nicht gekürzt werde, sondern nur in den Hintergrund rücke.
dwdl.de

Hinweis: In einer früheren Version hieß es, der RBB kürze das Textangebot. Das trifft dem Sender zufolge nicht zu.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue will sich den Text im Netz nicht gänzlich verbieten lassen.
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Basta: Hitradio RTL Sachsen sucht einen langweiligen Moderator.

Bitte nicht zu qualifiziert: Hitradio RTL Sachsen gesteht sich ein, dass Radio Mühe macht und es schwer ist, Arbeit und Netflix unter einem Hut zu bekommen. Daher sucht der Sender einen langweiligen Moderator, der lieber etwas aus der Morningshow wiederholt, statt selbst zu recherchieren. Wer die Stellenausschreibung bis zum Ende liest, erfährt, dass etwas mehr Kreativität doch gewünscht ist – und Süßigkeiten im Fall einer Bewerbung per Post.
radioszene.de
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ARD will kein weiteres Sparpaket vorlegen.

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm sieht kein weiteres Sparpotential bei der ARD – ohne Programmeinschnitte. "Die Vorstellung, dass wir jetzt schon zum 1.1.2021 erneut Hunderte Millionen ausweisen können, ist nicht realistisch", sagte er am Donnerstag in München. Er hofft auf eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2021, die er "Teuerungsanpassung" nennt. Bis morgen fordert die Rundfunkkommission der Länder eine Stellungnahme zu weiteren Sparüberlegungen des Senderverbundes.
digitalfernsehen.deKommentieren ...

Lagardere verkauft französische Zeitschriften, osteuropäische Radios nach Tschechien.

Lagardere verkauft einen Großteil seiner französischen Magazine an Czech Media Invest. Der Firma gehört bereits das einstige Tschechien-Geschäft von Ringier Axel Springer. Zum Paket zählen u.a. "Elle" inklusive des französischsprachigen Online-Geschäfts der Marke und "France Dimanche". Auch Lagarderes Radiogeschäft in Tschechien, Polen, der Slowakei und Rumänien gehört dazu. Lagardere behält die internationalen Markenrechte an "Elle" und damit das Lizenzgeschäft, sowie "Paris Match" und "Le Journal du Dimanche".
new-business.de, handelsblatt.com, radio.czKommentieren ...

Rundfunkbeitrag-Kläger zweifeln an Verfassungsrichter Ferdinand Kirchhof.

Rundfunkbeitrag: Zwei Kläger könnten das Verfahren am Bundesverfassungsgericht vorerst stoppen. Sie kritisieren, dass einer der Richter Ferdinand Kirchhof ist, Bruder von Paul Kirchhof, der als juristischer Vater der Beitragsreform gilt. Das Gericht soll im Mai entscheiden, ob die Erhebung des Rundfunkbeitrags vom Grundgesetz gedeckt ist.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Wie würden Sie für turi2 werben, Herr Wahl? Der RMS-Chef erklärt Radiowerbung in digitalen Zeiten.


Bleibt alles anders: Das Geschäft mit Radiowerbung hat sich in den vergangenen 20 Jahren komplett verändert, sagt Matthias Wahl, Chef des Privatradio-Vermarkters RMS. Seit knapp einem Jahr verantwortet Wahl die Arbeit des Radio-Werberiesen aus Hamburg. Im Interview mit turi2.tv am Rande des Radio Advertising Summit in Düsseldorf schwärmt er von den neuen digitalen Möglichkeiten.

So könne der Vermarkter schon bei der Planung von Spots die Affinität der Hörer für eine Marke mithilfe von Daten ermitteln und die Spots darauf ausrichten, erklärt er am Beispiel der Marke turi2. Dank Echtzeitbuchung könnten etwa Reifenhersteller ihre Winterreifen-Angebote passend zum Wetterbericht über den ersten Frost platzieren.

Überhaupt glaubt Wahl an eine große Zukunft für das Genre Audio – und das liege auch an Spotify. "Wir sind natürlich auf irgendeiner Stufe Wettbewerber", sagt der RMS-Chef, "aber wir sind längst an einem Punkt, wo das ein Wettbewerb ist, der das Geschäft belebt." Bei der RMS hat man jedenfalls Erfahrungen mit dem schwedisch-stämmigen Startup. Vor Wahls Zeit als Chef ließ sich Spoitfy in Deutschland von RMS vermarkten.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)Kommentieren ...

"WAZ" und Lokalradios erinnern crossmedial an die Bergbau-Ära im Ruhrgebiet.

WAZ und die Lokalradios im Ruhrgebiet suchen Geschichten zur Bergbau-Ära. Die Redaktionen sammeln in der Zeitung, im Radio und Online unter dem Motto Mehr als Kohle die Erinnerungen von Lesern und Hörer. Ab dem 3. September fasst ein Online-Speciel die schönsten Geschichten in Texten, Fotos, Videos und O-Tönen zusammen.
funkemedien.de, waz.de/mehralskohleKommentieren ...

"Zum Schluss kommen alle zum Radio" – Lutz Kuckuck sieht Spotify nicht als Radio-Killer.


Digitale Ergänzung: Spotify ist kein Radio-Killer, sagt Lutz Kuckuck, Chef der Gattungsinitiative Radiozentrale – mancher Radiomacher im Tagesgeschäft wird ihm da widersprechen. Er sieht Spotify und Co als "Ergänzungsmedien". Im Interview mit turi2.tv am Rande des Radio Advertising Summit fügt er hinzu: "Diese Auffassung wird langsam auch mehrheitsfähig."

Alles, was auf Audio-Nutzung einzahle, helfe dem Radio, gibt sich Kuckuck überzeugt und freut sich über junge Menschen, die mit Kopfhörern im Ohr durchs Leben laufen. Dass sie dabei nicht zwangsläufig Radio hören, stört ihn nicht. Für die Zukunft wünscht er sich weitere Partner aus der digitalen Welt. Seine Aufgabe sieht er darin, die klassischen Sender davon zu überzeugen, den Weg mit digitalen Partnern mitzugehen.

In der Radiozentrale erlebt Kuckuck schon jetzt, dass sich ARD-Radios und Privatfunker gemeinsam für die Gattung Radio stark machen – selbst wenn sie im Alltag um die gleichen Hörerohren kämpfen, und das manchmal vor auch vor Gericht.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)Kommentieren ...

"Bild" berichtet von weiteren sexuellen Belästigungen durch beurlaubten WDR-Korrespondenten.

WDR Logo 150WDR: "Bild" berichtet von weiteren Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegenüber dem inzwischen beurlaubten Auslandskorrespondenten. Demnach habe er sich in den Neunzigern unter anderem unaufgefordert vor einer Kollegin entblößt. Eine Beschwerde beim Vorgesetzten des Korrespondenten habe dieser mit dem Hinweis, den Vorfall nicht "an die große Glocke" zu hängen, abgewiegelt. Ferner schreibt "Bild", dass die WDR-Fernsehdirektion inklusive der damalige Direktorin Verena Kulenkampff spätestens seit 2010 über sexuelle Belästigungen in der Programmgruppe Ausland informiert gewesen sei, ohne etwas unternommen zu haben.
bild.de (Paid), "Bild", S. 5 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Bild": WDR-Korrespondent musste sein Fehlverhalten 1991 schon einmal einräumen.


Wiederholung beim WDR: Der vom WDR wegen Belästigungsvorwürfen freigestellte TV-Kor­re­spon­den­t ist 1991 schon einmal auffällig gewesen, berichtet "Bild". Damals habe er während einer Dienstreise eine Kollegin dazu gebracht, gemeinsam in einem Hotelzimmer zu übernachten – unter dem Vorwand, der Sender müsse sparen und es sei kein weiteres Zimmer im Hotel verfügbar. Der Vorfall sei als "Doppelzimmer-Affäre" beim WDR bekannt geworden, woraufhin zwei weitere Kolleginnen Anschuldigungen vorgebracht hätten.

Der Korrespondent habe sein Fehlverhalten damals eingeräumt und eine Eintragung in seine Personalakte erhalten. Der WDR prüfe gerade, ob diese Eintragung auf Drängen des Mitarbeiters einige Jahre später wieder entfernt wurde.
"Bild", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Tom Buhrow spricht sich gegen Machtmissbrauch aus.

"Wir gehen im WDR respektvoll miteinander um, Übergriffe und Machtmissbrauch – in welcher Form auch immer – dulde ich nicht."

WDR-Intendant Tom Buhrow wendet sich nach den Vorwürfen von Personalratschefin Christiane Seitz, bei sexueller Belästigung wegzuschauen, in einer Email an alle festen und freien Mitarbeiter des WDR.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

UKW-Radios werden vorerst nicht abgeschaltet, berichtet Radiowoche.de.

UKW-Abschaltung der Programme von u.a. MDR, NDR und Deutschlandradio am kommenden Mittwoch ist vorerst abgewendet und der Sendebetrieb für das 1. Halbjahr 2018 gesichert, schreibt Stephan Munder bei Radiowoche.de. Die Sendernetzbetreiber Uplink und Divicon hätten die Übergangsregelung der Ex-Telekom-Tochter Media Broadcast akzeptiert.
radiowoche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"BamS": WDR stellt Korrespondenten wegen neuer Belästigungsvorwürfe frei.

WDR Logo 150WDR stellt einen TV-Kor­re­spon­den­ten nach neuen Beläs­ti­gungs­vor­wür­fen frei, schreibt die "Bild am Sonntag". Der Sender wolle die neu­en Vor­wür­fe sorg­fäl­tig prü­fen. Durch einen Bericht von "stern" und Correctiv sind in dieser Woche Belästigungsvorwürfe gegen einen Korrespondenten bekannt geworden, die innerhalb des WDR lediglich mit einem Vermerk in der Personalakte geahndet wurden.
"Bild am Sonntag", S. 10 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Personal-Vertreterin wirft WDR-Chefs vor, bei sexueller Belästigung wegzuschauen.


Krisenmodus in Köln: Berichte über einen zudringlichen WDR-Korrespondenten haben erste Konsequenzen – aber nicht für die Betroffenen. Die Chefin des Personalrats, Christiane Seitz, zieht sich aus einem Gremium zurück. Sie wirft Intendant Tom Buhrow und Fernsehdirektor Jörg Schönenborn Untätigkeit vor, berichten "stern" und Correctiv. Buhrow und Schönenborn würden "Schwarzer-Peter-artig" die Verantwortung weitergeben.

Für Unmut sorgt der Verweis des Senders, ein Opfer könne sich an ein "Interventionsteam" wenden, in dem Personalrat und Gleichstellungsbeauftragte vertreten sind. Dieses Team könne Konsequenzen vorschlagen, die von der Personalabteilung umgesetzt werden. Personalrätin Seitz zieht sich aus eben jenem Interventionsteam zurück, weil sie in solchen Fällen die Senderspitze am Drücker sieht. Sie müsse sich persönlich um Fälle sexueller Belästigung kümmern.

Durch einen Bericht von "stern" und Correctiv war bekannt geworden, dass ein WDR-Korrespondent einer Praktikantin Champagner gereicht und Pornos vorgeführt haben soll. Einer Mitarbeiterin soll er per Mail "sexuelle Avancen gemacht" haben. Er wurde ermahnt. Chefredakteurin Sonia Mikich sagt Spiegel Online, selbst in diesem Fall tätig gewesen zu sein. Sie verteidigt das Vorgehen des Senders gegenüber dem Korrespondenten: "Das Verhalten des betreffenden Kollegen hatte Konsequenzen und hat nach wie vor welche."
stern.de, meedia.de, spiegel.de (Mikich), turi2.de (Background)3 Kommentare

Media Broadcast droht UKW-Radios mit Abschaltung.


Sendepause: Vielen Radiosendern in Deutschland droht ab Mittwoch Stille im Äther, schreibt die "Welt". Grund dafür sei ein Streit über den Preis zwischen den Antennenbesitzern und den Sendernetzbetreibern. Die Ex-Telekom-Tochter Media Broadcast hat sich zwar bereiterklärt, die UKW-Radioprogramme u.a. vom Deutschlandradio, dem NDR und MDR bis Ende Juni weiterhin zu verbreiten, fordert aber eine explizite Beauftragung. Bisher sei diese nur von einem Viertel der 40 betroffenen Sender eingegangen. Nun setzt Media Broadcast ein Ultimatum: Wer sich bis Montag nicht gemeldet hat, wird am Mittwoch abgeschaltet.

Seit März 2016 gehört Media Broadcast zum Telekommunikations-Anbieter Freenet. Seitdem die Bundesnetzagentur 2016 eine Preisobergrenze für die Nutzung von UKW-Antennen festgelegt hat, sieht Media Broadcast für sich keine Zukunft mehr im UKW-Radio und hat seine Sendemasten und die Infrastruktur verkauft. Zwischen den neuen Besitzern und den alternativen Sendernetzbetreibern Uplink und Divicon gibt es bisher aber keine Einigung über den Preis für die Nutzung, weil die neuen Antennenbesitzer sich nicht mehr an die Preisgrenze gebunden fühlen. (Foto: Picture Alliance / Hans Ringhofer)
welt.deKommentieren ...

Ulrike Simon: ARD ist nicht eins und deshalb auch nicht deins.

ARD macht ihrem Namen (Alle Reden Durcheinander) wieder alle Ehre, beobachtet Ulrike Simon. Statt eine emotionale Eigenmarketing-Kampagne einfach mal zu machen, beschäftigten sich immer länger immer mehr Bedenkenträger mit dem Thema. Am Beispiel dieser "Wir sind deins"-Kampagne zeige sich, dass die ARD längst nicht eins ist.
daily.spiegel.de (Paid)

Bei "Zapp" sprechen Patricia Schlesinger, Georg Restle und Stefan Raue über die Notwendigkeit einer ARD-Kampagne:
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"stern": WDR-Korrespondent wegen sexueller Belästigung ermahnt.

WDR Logo 150WDR hat einen weiter für den Sender tätigen Korrespondenten wegen sexueller Belästigung ermahnt, berichten "stern" und Correctiv. Der Mann soll 2012 auf einer Dienstreise einer Praktikantin einen Porno gezeigt haben und einer anderen Kollegin per E-Mail sexuelle Avancen gemacht haben. Laut "stern" habe der Korrespondent nach der Aufarbeitung durch den WDR keine Abmahnung erhalten, jedoch einen Vermerk in seiner Personalakte bekommen. Insgesamt seien in den letzten zehn Jahren sieben Fälle sexueller Belästigung durch WDR-Mitarbeiter aktenkundig geworden. Darunter befindet sich laut "stern" und Correctiv ein weiterer bekannter Journalist, der regelmäßig in "Tagesschau" und "Tagesthemen" zu sehen ist.
presseportal.deKommentieren ...

Bayern 1 baut Vorsprung als meistgehörter Radiosender aus.

Radio wird von 95 % der deutschsprachigen Bevölkerung genutzt, zeigen Daten der Audio MA, Nachfolger der Radio MA. Die höchste Reichweite in der Auswertung hat weiter der Mantelprogramm-Anbieter Radio NRW mit 1,68 Mio Hörern (+1,6 %) pro Stunde zwischen 6 und 18 Uhr an Werktagen. Der BR-Kanal Bayern 1 ist weiter der reichweitenstärkste Einzel-Sender. Er baut seinen Vorsprung mit 1,13 Mio Hörern (+2,1 %) auf den Privat-Konkurrent Antenne Bayern (1 Mio, -4,2 %) aus. Größter Gewinner ist Klassik Radio mit einem Zuwachs von 35,9 % auf 314.000 Hörer. Verluste verzeichnen mehrere hessische Radiosender: HR1 büßt 31,8 % auf 133.000 Hörer ein, HR4 15,8 % auf 208.000 Hörer. Auch der Privatsender FFH verliert 5,5 % und erzielt eine Reichweite von 432.000.
horizont.net, meedia.de, new-business.deKommentieren ...

Zitat: Medienminister Rainer Robra wünscht sich schärfere Profile bei ARD und ZDF.

"Ein Beitrag zum Sparen ist das zwar nicht unbedingt – aber ganz gewiss ein Beitrag für mehr Akzeptanz des Systems."

Rainer Robra, Medienminister von Sachsen-Anhalt, wünscht sich im Interview mit Christian Meier bei den Öffentlich-Rechtlichen mehr Raum für Kultur und hochwertige Dokumentationen. Sollte der Rundfunkbeitrag 2021 erhöht werden, müsste dieser Schritt aber "sehr gut begründet sein".
welt.deKommentieren ...

Porträt: Stefan Raue will die Zukunft des Rundfunks selbst gestalten.

Stefan Raue möchte die Zukunft des Rundfunks selbst gestalten und nicht abwarten, bis Politik und Gerichte alle Probleme lösen, porträtiert die "Süddeutsche Zeitung" den Intendanten des Deutschlandradios. Im Streit mit den Verlegern strebt Raue Kompromisse an. Außerdem will er das Programm seines Senders näher an Hörer und Nutzer rücken und Kritik stärker annehmen, um einen Teil der Rundfunk-Skeptiker zurückzugewinnen. Das Deutschlandradio müsse relevanter werden für Menschen ohne Hochschulabschluss, bisher gebe es vielleicht zu viele "Mittelstandsdiskussionen".
sueddeutsche.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Raue will sich den Text im Netz nicht gänzlich verbieten lassen.
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Antenne Bayern nutzt die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch.

Antenne Bayern Logo 150Antenne Bayern setzt die bereits entwickelte cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch ein. Die Radio-App des Senders warnt mit der Technik Falschfahrer und alle anderen Autofahrer in der Nähe per Push-Nachricht vor der Gefahr. Beim Anfahren einer Autobahnauffahrt sendet das System die Bewegungsdaten des Autos anonymisiert an die Bosch Cloud und überprüft, ob die Fahrtrichtung korrekt ist.
unternehmensgruppe-antenne.de, auto.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Die Zerteilung der Bundesliga-Spieltage muss überdacht werden.

Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga waren eine schlechte Entscheidung, meint Horst Heldt, Sport­di­rek­tor des Klubs Han­no­ver 96. Nie­mand habe darauf Lust. Die Zer­tei­lung der Spiel­ta­ge müss­e über­dacht wer­den, sonst verliere der Fußball seine Basis. Heldt hält eine Grundsatzdebatte mit der DFL und den Fans über die Zukunft des Fußballs für nötig.
"FAS", S. 43 (Paid)Kommentieren ...

Alexander Wrabetz: ORF lässt sich von Politikern nichts diktieren.

ORF will sich ein Jahr lang so verhalten, als würde es dann eine Volksabstimmung über die Finanzierung des Senders geben, sagt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Der Sender soll verständlich machen, wofür es ihn braucht. Wrabetz sagt, er werde sich keine Personalentscheidungen von der Politik "diktieren lassen" - er wolle auch nicht "unter allen Bedingungen ewig diesen Job" machen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 48 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD schickt neue Korrespondenten nach Peking und Neu Delhi.

ARD wechselt seine Korrespondenten aus: Bernd Musch-Borowska (Foto), 56, berichtet ab September als Hörfunkkorrespondent und Studioleiter aus Neu Delhi. Er tritt die Nachfolge von Jürgen Webermann an, der nach Hamburg zurückkehrt. Michael Storfner wird im Juli neuer Korrespondent im ARD Fernsehstudio Peking, er folgt auf seine Ehefrau Alexandra Storfner, die pausiert. Storfner lebt bereits mit in China.
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US-Radioriese iHeartMedia meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an.

iHeartMedia, der größte Radiokonzern der Welt, geht in selbstverwaltete Insolvenz. Das nach einer komplexen Investoren-Übernahme überschuldete Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben mit den Gläubigern von rund 10 Mrd Dollar Krediten im Grundsatz auf eine Restrukturierung geeinigt. Das operative Geschäft soll genug Cash einbringen, um die Firma über Wasser zu halten. Der Konzern betreibt 856 terrestrische Radiostationen in den USA. Die Tochter Clear Channel Outdoor, einer der größten Außenwerber des Planeten, ist nicht Teil des Insolvenzverfahrens.
wsj.com (Paid)Kommentieren ...

In Griechenland festgenommene ARD-Journalisten sind wieder frei.

Griechenland hat die am Freitag festgenommenen ARD-Reporter wieder freigelassen, teilt der NDR mit. Eine Richterin im griechischen Oristiada befand die beiden Journalisten für unschuldig und entließ sie ohne Auflagen. Sie hätten das Sperrgebiet an der türkischen Grenze nicht absichtlich betreten, so das Gericht.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

NDR will Nachrichten-Redaktionen für Fernsehen, Radio und Online zusammenziehen.


Und nun zu den Nachrichten: Der NDR fasst seine News-Redaktionen für sämtliche Kanäle an einem zentralen Standort zusammen. Ab 2020 sollen Redaktionen für Fernsehen, Radio und Online in Hamburg-Lokstedt arbeiten. Lokstedt ist der TV-Standort, an dem auch die "Tagesschau" entsteht. Kisten packen müssen 250 Mitarbeiter – aktuell arbeitende Radio-Journalisten ziehen vom Standort Rothenbaum nach Lokstedt.

In Lokstedt wird derzeit ein neues "Tagesschau"-Haus gebaut mit einem crossmedialen Newsroom für ARD aktuell. Dadurch werden Flächen frei, die künftig von neu aufgestellten News-Teams besetzt werden. Ziel sind nicht nur Einsparungen, sondern eine bessere Produktion für digitale Kanäle: Intendant Lutz Marmor will "schneller und mehr Bewegtbild auf NDR.de bringen".

Einige Mitarbeiter aus Lokstedt werden wiederum frei werdende Büros am Radio-Standort Rothenbaum besetzen. Dies sorgt derzeit für Konflikte, schreibt Kai-Hinrich Renner. Es könnte die Abteilung Sport oder Unterhaltung treffen, Letztere wolle "angeblich partout nicht an den Rothenbaum". Konfliktreich für die NDR-Bilanz ist auch der "Tagesschau"-Neubau: Er werde 20 % teurer, schreibt Renner. (Foto: Screenshot NDR)
presseportal.de, abendblatt.de (Renner)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Michael Radomski wird 44.

Michael Radomski Wir graturilieren: Michael Radomski, geschäftsführender Gesellschafter des Sender-Betreibers Uplink, wird heute 44. "Nicht schlecht" fand er im vergangenen Lebensjahr den Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern München. Aber freilich gab es auch viele andere "schöne und lustige Dinge, die das Leben so lebenswert machen". Das Schönste für ihn sind seine beiden Töchter Johanna und Juliane.

Für die Zukunft wünscht sich Radomski weiterhin eine "so bombige Gesundheit", Ruhe und Gelassenheit. Heute besucht er den nördlichsten UKW-Sender Deutschlands in Westerland auf Sylt, der von Uplink betrieben wird. Abends feiert er in kleinem Kreis in einer Strandbude - ein Abstecher in deren Weinkeller inklusive. Glückwünsche sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel per E-Mail.Kommentieren ...

Markus Kompa geht weiterhin gegen Marc Jan Eumanns Wahl vor.

Markus Kompa gibt im Kampf gegen die Wahl von Marc Jan Eumann zum Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz nicht auf und will mit Crowdfunding eine Beschwerde gegen ein Urteil zugunsten der LMK und Eumanns finanzieren. Medienanwalt Kompa argumentiert, auch für die LMK gel­te das vom Grund­ge­setz vor­ge­se­he­ne Prin­zip der Bes­ten­aus­le­se, das bei der Wahl Eumanns missachtet worden sei. Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße hatte Eilanträge gegen Eumanns Wahl abgelehnt.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...