Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen bekommen neue Namen.

Deutschlandradio beerdigt die Marke Deutschlandradio und weitet die bekanntere Marke Deutschlandfunk auf alle seine Sender aus: Zunächst online und ab 1. Mai auch im Radio firmiert Deutschlandradio Kultur als Deutschlandfunk Kultur. Der junge Ableger DRadio Wissen heißt Deutschlandfunk Nova. Außerdem bekommen die Sender frischere Farben und neue Logos. Der Sender will deutlicher machen, dass alle drei Kanäle zusammengehören. Die Pläne waren bereits im September 2016 bekannt geworden.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hat es zwei Fehler gegeben. Zum einen war von "Deutschlandfunk" als Betreiber der Sendergruppe die Rede, zum anderen haben wir den jungen Ableger "Deutschlandfunk Nova" versehentlich falsch betitelt. Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.3 Kommentare

Basta: Ösi-Sender Kronehit legt Hörerinnen mehr Holz vor die Hütte.

Die dicksten Dinger aus Österreich: Geräusche raten, Hörer-Rechnungen bezahlen? Der Ösi-Radiosender Kronehit hat was Besseres. Die Wiener Moderatoren werben derzeit für große Brüste. Die sollen zwei Frauen erhalten, die unter dem schweren Gen-Defekt zu kleiner Oberweiten leiden. Bewerben sollen sich ausschließlich Mütter mit ihren Töchtern.
kronehit.atKommentieren ...

Zahl des Tages: Klickrate für Werbung auf dem Handy liegt bei RMS bei 1,55 %.

Zahl des Tages: Bei immerhin 1,55 % liegt auf dem Handy die Klickrate für Werbung mit dem Werbemittel Audio Sync Display, sagt Frank Bachér (Foto), Digitalchef des Audiovermarkters RMS im Interview mit "Werben & Verkaufen". Der Wert sei überdurchschnittlich. RMS will mit den Pre-Roll-Spots mit klickbarem Banner Audio und Grafik bei der Werbung verbinden.
"Werben & Verkaufen" 17/2017, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Update: "NZZ am Sonntag": Mögliche Nachfolger von SRF-Chef Matter positionieren sich.

SRF hat offenbar erste Favoriten für die Nachfolge von Direktor Rudolf Matter (Foto). Laut "NZZ am Sonntag" werden MDR-Programmdirektorin Nathalie Wappler, Matters Stellvertreter Hansruedi Schoch und Ladina Heimgartner in Zürich am häufigsten als mögliche Nachfolger genannt. Der 63-jährige Matter sagt, er plane zurzeit, 2018 nach Auslaufen seines Vertrags als Fernseh- und Radiochef aufzuhören. Schoch und Heimgartner sagen, die Nachfolge von Matter sei bisher kein Thema. Wappler will gegenüber der "NZZ am Sonntag" keinen inhaltlichen Kommentar abgeben.
nzzas.nzz.ch (Paid), persoenlich.com, blendle.com

Update 15.15 Uhr: Nathalie Wappler teilt turi2 mit, dass sie eine Kandidatur als SRF-Direktorin ausschließt.Kommentieren ...

Freie ARD-Mitarbeiter gründen Interessenvertretung.

Freelancer der ARD beschließen auf dem Freien-Kongress in Stuttgart die Gründung eines Freienrats. Das Gremium soll die Interessen von etwa 18.000 arbeitnehmerähnlich beschäftigten freien Mitarbeitern in der ARD vertreten. Bisher sind die Freien in den ARD-Sendern unterschiedlich organisisert. Der RBB hat eine Freienvertretung, die 2003 aus Protest gegen Verschlechterungen für Freelancer des Senders entstanden ist.
facebook.comKommentieren ...

WDR checkt Fakten zur NRW-Wahl.

WDR Logo 150WDR will zur NRW-Wahl Wahlkampf-Lügen aufdecken und checkt Politiker-Aussagen mit dem Projekt #wahlwatch. Redakteure der "Aktuellen Stunde" und Landespolitik-Redaktion prüfen bis zum Wahltag am 14. Mai Aussagen von CDU, SPD, Grüne, FDP, Piraten, Linke und AfD auf Wahrheitsgehalt und veröffentlichen die Ergebnisse bei Facebook und Twitter. Zuschauer und Hörer können Politiker-Statements online zum Faktencheck anmelden.
presseportal.deKommentieren ...

MDR-Mann Stefan Raue soll Deutschlandradio-Intendant werden.

Deutschlandradio: Der Verwaltungsrat schlägt dem Hörfunkrat Stefan Raue, bisher trimedialer Chefredakteur beim MDR, als alleinigen Kandidaten zur Wahl des Intendanten vor, schreibt Joachim Huber. Im Hörfunkrat braucht Raue bei der Wahl am 8. Juni eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Huber hört Kritik, dass der Hörfunkrat keine echte Wahl habe und nur noch Abnickgremium sei.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BBC hat im 2. Weltkrieg mit schlechten News Vertrauen der Deutschen gewonnen.

BBC-Logo-150x150BBC hat während des Zweitens Weltkriegs das Vertrauen der Deutschen gewonnen, indem sie in ihrem deutschen Radioprogramm auch über die Rückschläge der britischen Truppen berichtet hat, sagt Kulturwissenschaftlerin Vike Martina Plock nach Recherchen im BBC-Archiv. Die News, die immer mit den schlechten Nachrichten begonnen haben, dienten der BBC als Türöffner, um Nazi-Propaganda als Lügen zu entlarven. Im Programm gab es u.a. ein Format, in dem Hitler sich in verschiedenen Redeausschnitten selbst widerspricht.
theguardian.comKommentieren ...

Öffentlicher US-Rundfunk stellt sich auf Kürzungen ein.

Öffentlicher Rundfunk in den USA bereitet sich auf die im Budgetentwurf von Donald Trump vorgesehenen Kürzungen vor, berichtet Wolfgang Stuflesser. Die Sender wollen mehr Spenden generieren, was in einkommensschwachen Regionen allerdings schwierig werde. Alternativ müssten die Kanäle Mitarbeiter entlassen und mehr Inhalte von überregionalen Programmen übernehmen.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zeitungsverleger verklagen Radio Bremen wie angedroht wegen Presseähnlichkeit.

Was auf die Löffel: "Weser Kurier", "Nordsee-Zeitung", "Delmenhorster Kreisblatt" und "Osterholzer Kreisblatt" gehen gerichtlich gegen die Online-Berichterstattung von Radio Bremen vor, die sie als presseähnlich einstufen. Der Sender hat die im März von den Verlegern geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, sei allerdings dazu übergegangen, Online-Texte mit dem Hinweis auf einen Sendungsbezug zu versehen. Die Verleger schreiben in der Klage auch, Radio Bremen verstoße mit seiner flächendeckenden digitalen Berichterstattung über das lokale Geschehen gegen geltendes Recht. Eine ähnliche Klage gegen die "Tagesschau"-App hatte im Herbst 2016 Erfolg.
horizont.net, turi2.de (Background), turi2.de (Tagesschau-App)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen Beiträge länger in Mediatheken zeigen dürfen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio dürfen Beiträge künftig offenbar länger auf ihren Internetseiten und in ihren Apps veröffentlichen, ergibt eine Umfrage von "Zapp" unter den Landesregierungen. Hessen ist "grundsätzlich gegen eine Depublizierungspflicht", Nordrhein-Westfalen will die Sieben-Tage-Regelung abschaffen.
ndr.deKommentieren ...

ARD und Deutschlandradio bündeln Radio-Wortinhalte in Audiothek-App.

ARD plant eine Audiothek, in der sie die besten Wortinhalte der Hörfunkprogramme der neun ARD-Anstalten und des Deutschlandradios bündelt. Mit der App, die im Sommer fertig sein soll, können sich die Hörer die Inhalte von mehr als 60 Radioprogrammen nach ihren Interessen zusammenstellen und auf Wunsch auch zur Offline-Nutzung herunterladen. Die App ist eine gemeinsame Entwicklung von BR, SWR und Radio Bremen.
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Roland Lehmann rückt bei Radio Teddy zum Programmchef auf.

Radio Teddy_Logo150Radio Teddy befördert Roland Lehmann, 40, zum Programmchef. Er war bei dem Kinder- und Familiensender bisher Stellvertreter von Torsten Birenheide, 37, der sich nach sieben Jahren bei Radio Teddy wieder auf seinen Hauptjob als Programmchef beim Brandenburger BB Radio konzentriert. Radio Teddy sendet aus Potsdam-Babelsberg und ist in acht Bundesländern auf mehr als 20 Frequenzen zu empfangen.
radiowoche.deKommentieren ...

Basta: ORF sendet britischen Abgesang auf Europa.

Brexit für die Ohren: Großbritanniens Austritt aus der EU inspiriert die britische Radiokünstlerin Lucinda Guy zu einem Abgesang auf Europa. Im ORF-Kunstradio improvisiert sie eine dreiviertel Stunde lang mit einem langgezogenen "Oh noooo!", das durch Loops von zögerlichem Wehklagen zu lautstarkem Brummen wird und sich letztlich anhört wie Stammesgesänge in Trance. Ein Vorgeschmack darauf, dass der Brexit nicht schön wird.
oe1.orf.at via derstandard.atKommentieren ...

Studie: Deutsche vertrauen Medien so sehr wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Vertrauen in die Medien ist so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr, sagt eine Studie der Universität Würzburg. 55,7 % der Deutschen vertrauten 2016 Radio, TV und Presse. 38,8 % misstrauten den Medien. Dies sei der beste Wert, seit das Eurobarometer in 2000 das Vertrauen in Medien abfragt. Am meisten Glaubwürdigkeit genießt das Radio. Die Forscher werteten Daten des Eurobarometers aus.
br.de1 Kommentar

Deutschlandradio-Verwaltungsrat kann sich nicht auf Intendanten-Kandidaten einigen.

Deutschlandradio steckt bei der Suche nach einem neuen Intendanten in einer Pattsituation, schreibt Ulrike Simon. Die ursprünglich vier Kandidaten haben sich inzwischen auf zwei reduziert: Stefan Raue, derzeit trimedialer Chefredakteur beim MDR, und Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Neue Medien. Der Verwaltungsrat kann sich aber, auch wegen parteipolitischer Machtspiele, auf keinen Kandidaten einigen, es könnte zu einer Kampfabstimmung kommen. Die nächste reguläre Sitzung des Hörfunkrats wäre am 8. Juni, eine vorgezogene, außerordentliche Sitzung könnte am 27. April stattfinden. Der amtierende Intendant Willi Steul hat seinen Rücktritt zum 1. Mai angekündigt, sein Vertrag läuft bis Frühjahr 2019.
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Hör-Tipp: BR pilotiert zehn Podcast-Konzepte.

Bayerischer-Rundfunk_150Hör-Tipp: Der BR hat aus 600 Einreichungen seines Wettbewerbs Call for Podcast zehn Ideen ausgewählt und je eine Pilotfolge produziert. Das Themenspektrum reicht von der Suchen nach einem "Mann für Mama" über das Aufwachsen und Leben im Osten und den Diskurs um Pornografie bis hin zum "Froh und Flüssig", einem Podcast über Geld und gutes Leben.
callforpodcast.de (Pilotfolgen), br.de (Übersicht), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier starten Podcast beim Streaming-Dienst Deezer.



Pod-zblitz: Moderatorin Sarah Kuttner, 38, und Medienkritiker Stefan Niggemeier, 47, starten sanft und sorgfältig einen Podcast. Ab heute soll Das kleine Fernsehballett immer dienstags beim Streaming-Dienst Deezer erscheinen. Kuttner und Niggemeier wollen in 45 Minuten über alles reden, "was aus viereckigen Geräten rauskommt und sich bewegt". Für ihr neues Format werfen beide eine hohe Social-Media-Reichweite in den Ring.

In ihrer Audio-Show wollen sie sich gemeinsam über das Fernsehen aufregen und lustig machen. Ein Interview mit Kuttner und Niggemeier, geführt von Imre Grimm, lässt erahnen, dass es im "kleinen Fernsehballett" vor allem um Spaß gehen soll. Viel Spaß und ein bisschen Ernst finden Podcast-Hörer schon seit Mai 2016 beim Streaming-Konkurrenten Spotify: Jan Böhmermann und Olli Schulz präsentieren exklusiv dort "Fest & Flauschig", das zuvor als "Sanft & Sorgfältig" in öffentlich-rechtlichen Radios lief. (Foto: Promo/Facebook)
haz.de, deezer.com (48-Min-Podcast)1 Kommentar

Hör-Tipp: Deutschlandfunk startet heute @mediasres.

Hör-Tipp: Die werktägliche Medien-Sendung @mediasres feiert um 15.35 Uhr im Deutschlandfunk Premiere. Leiter Stefan Koldehoff und sein Team wollen tagesaktuell arbeiten und "Sendung mit der Maus" für medieninteressierte Laien spielen. @mediasres ersetzt "Markt und Medien", das Samstag zum letzten Mal lief.
"Süddeutsche Zeitung", S. 23 (Koldehoff), deutschlandfunk.de (Markt und Medien)Kommentieren ...

Trump-Plan: PBS und NPR sollen kein Geld mehr bekommen.

Donald Trump will dem öffentlichen Rundfunk in den USA die Zuschüsse streichen. Sein Haushaltsentwurf sieht ab 2019 kein Geld mehr für die gemeinnützige Corporation for Public Broadcasting vor, die 2016 noch 445 Mio Dollar erhält. Mit dem Geld fördert CPB den TV-Sender PBS, das National Public Radio sowie rund 1.500 Lokalstationen. Der Wegfall könnte zum Zusammenbruch des öffentlichen Mediensystems der USA führen, warnt CPB-Chefin Patricia Harrison. Den Großteil ihres Geldes generieren die nicht-kommerziellen Sender durch Hörer- und Zuschauerspenden, Stiftungsgelder und Sponsoring.
tagesspiegel.de, nytimes.comKommentieren ...

Zahl des Tages: ORF bekommt 6,5 % mehr Gebühren.

ORF 150Zahl des Tages: Monatlich 17,21 Euro bekommt der ORF ab Mai von österreichischen Gebührenzahlern - eine Erhöhung um 6,5 %. Die Medienbehörde Kommaustria hat bis zum Fristende um Mitternacht keinen Einspruch eingelegt, was dem ORF rund 30 Mio Euro mehr in die Kasse spült. Trotzdem muss der Sender in den nächsten fünf Jahren 300 Mio Euro einsparen und rund 300 Arbeitsplätze streichen.
derstandard.atKommentieren ...

Regiocast und Startup Yantzu starten personalisiertes App-Radio.

Regiocast, Radiokonzern aus Kiel, und das bayerische Startup Yantzu probieren sich an einem personalisierten Radio-Programm. Die Yantzu-App für Android mischt die Musikauswahl des Nutzers - etwa Spotify oder Radiostreams - mit individuell zusammengestellten Radio-Nachrichten. Die Technik kommt von Yantzu, die Nachrichten-Meldungen aus der News-Fabrik in Kiel.
radioszene.de, play.google.comKommentieren ...

Deutschlandfunk gibt Silke Burmester eine Medienkolumne.

Silke Burmester berichtet wieder von der Medienfront: Die frühere Medienkolumnistin der "taz" bekommt in Mediasres, dem neuen Medienmagazin des Deutschlandfunks, einen regelmäßigen Auftritt. Burmester hatte ihre "taz"-Kolumne Die Kriegreporterin 2016 nach sieben Jahren eingestellt. "Mediasres" läuft ab 20. März von Montag bis Freitag im Deutschlandfunk. Weitere Kolumnisten sind Christian Ulmen, Matthias Dell und Marina Weisband.
twitter.com/medienmagazin, twitter.com/SilkeBurmester, deutschlandradiokultur.deKommentieren ...

Antenne Bayern verliert Hörer, R.SH ist Gewinner der Radio MA.

Antenne Bayern ist der große Verlierer der Mediaanalyse Radio I. Der Privatsender verliert an Werktagen tagsüber 192.000 Hörer bzw. 16 %. Antenne Bayern fällt in der Rangliste der meistgehörten Einzelsender hinter WDR2, 1Live und SWR3 zurück. Besonders zulegen kann R.SH mit einem Plus von 37.000 Hörern bzw. 18,6 %. Der stärkste Anbieter bleibt mit Abstand der Lokalradio-Verbund Radio NRW mit 1,7 Mio Hörern pro Stunde und zuletzt einem Hörer-Plus von 1,6 %.
meedia.deKommentieren ...

Anja Günther leitet NDR-Radio-Team im Hauptstadtstudio.

NDR schickt Anja Günther, 48, erneut ins ARD-Hauptstadtstudio. Die Radiojournalistin wird dort nun Leiterin der NDR-Hörfunkgruppe, die neben ihr vier weitere Korresponden umfasst. Von 2006 bis Ende 2012 war sie selbst bereits Korrrespondentin im Hauptstadtstudio. Günther folgt auf Anna Engelke, 47, die Sprecherin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird.
ndr.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Fiktionale Podcast-Serien reanimieren das Hörspiel.

Hörspiele erleben durch fiktionale Podcasts eine Wiedergeburt, freut sich Julian Dörr. Die Autoren erzählen ihre Geschichten über mehrere Episoden verteilt, fordern und überfordern die Hörer zuweilen. Die Hörspiel-Serien erschüttern die Vorstellungen von Raum, Zeit und Identität dabei "viel stärker und grundlegender als das einem Bildmedium je möglich wäre".
sueddeutsche.de

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Einstige DAPD-Investoren unter den Bietern um den zweiten DABplus-Bundesmux.

dabplus-digitalradio-150DAB+: Am Bieterwettbewerb um das zweite Bündel an bundesweiten Digitalradio-Programmplätzen sind auch die ehemaligen DAPD-Eigner Peter Löw und Ulrich Ende beteiligt, berichtet Gregory Lipinski. Laut Zulassungskomission der Medienanstalten sind auch der Sendedienstleister Media Broadcast, die Firma DABP des Leipziger Immobilienunternehmers Steffen Göpel und die Nürnberger Firma Absolut Digital aus dem Oschmann-Reich im Rennen.
meedia.de, die-medienanstalten.de, digitalfernsehen.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Florian Ruckert wird 51.

Florian Ruckert 600
Wir graturilieren: Florian Ruckert, noch bis Mitte des Jahres Chef des Audiovermarkters RMS, wird heute 51 Jahre und kommt fast gar nicht zum Feiern, weil ein Termin den anderen jagt. Erst morgen Abend hat er Zeit, mit seinen Lieben anzustoßen. Immerhin geht es anschließend in einen Kurzurlaub. Sein vergangenes Berufsjahr beschreibt Ruckert als "so erfolgreich, dass ich für mich die Entscheidung treffen konnte, zu gehen, wenn es am schönsten ist und etwas Neues zu machen".

Welche Pläne er nach dem 30. Juni hat, sagt er aber auch turi2 noch nicht und wünscht sich für das neue Lebensjahr "spannende neue Herausforderungen". Privat steht bei dem Familienvater "ein ordentlicher Motorrad-Trip und Lachsfischen" auf dem Plan – "es muss ja nicht im Jemen sein". Glückwünsche kommen bei ihm via LinkedIn, Xing, Facebook oder E-Mail an. (Foto: RMS / Bastian Görgens)Kommentieren ...

WDR lässt Ressorts crossmedial arbeiten und eröffnet Campus.

WDR Logo 150WDR macht mit der crossmedialen Arbeit ernst und lässt die Ressorts Sport, Wirtschaft und Wissenschaft in Großraumbüros zusammenarbeiten. WDR-Intendant Tom Buhrow sagte bei der Eröffnung eines 1.700 Quadratmeter großen crossmedialen Sportcampus mit 92 Arbeitsplätzen, dass Fernsehen, Hörfunk und Online nicht mehr getrennt arbeiten sollen. Der größte ARD-Sender will bis 2022 auch einen crossmedialen Campus für den gesamten Nachrichtenbereich schaffen.
dwdl.de, wn.deKommentieren ...

Matthias Wahl wird Sprecher der Geschäftsführung bei RMS.

Matthias Wahl2 150RMS holt Matthias Wahl, 57, ab Mai als Sprecher der Geschäftsführung zurück. Von 1996 bis 2001 war Wahl beim Radiovermarkter bereits Vertriebschef. Bis Herbst 2016 agierte er als Chef vom OMS, dem Online-Vermarkter regionaler Tageszeitungsangebote. Wahl folgt bei RMS auf Florian Ruckert, dessen Vertrag Ende Juni ohne Verlängerung ausläuft.
rms.de, horizont.net, turi2.de (Background Ruckert)Kommentieren ...

SRG will mit Werbeeinnahmen Medienförderung betreiben.

SRG SSR-150Schweizer Rundfunk könnte nach dem Willen seines scheidenden Chefs Roger de Weck und Nachfolger Gilles Marchand künftig mit Werbeeinnahmen eine Medienförderung finanzieren. Sie fordern, die SRG nicht wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland mit einer Werbeeinschränkung zu belegen. Stattdessen sollen die Einnahmen gedeckelt werden und Mehreinnahmen in die Förderung von Medien fließen.
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Verkehrsministerium und Privatradios liegen beim Digitalradio über Kreuz.

dabplus-digitalradio-150Digitalradio: Die Privatradios im VPRT und das Verkehrsministerium kommen beim Thema DAB+ nicht zusammen. Die Sender steigen aus dem Digitalradio-Board aus und kritisieren, dass die entworfene Roadmap am Hörerverhalten vorbeigehe. Der Plan fördere den Übertragungsstandard DAB+ einseitig - der VPRT will auch Fördergeld für den Empfang per Smartphone. Zudem will der Verband durchsetzen, dass ARD und Deutschlandradio freiwerdende UKW-Frequenzen nicht brachliegen lassen, sondern an die Privatsender weitergeben. UKW werde "für die Privatradios noch lange und alternativlos Geschäftsgrundlage sein", sagt VPRT-Radiochef Klaus Schunk.
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Media Broadcast will UKW-Antennen verkaufen.

media-broadcast150Media Broadcast, Sendedienstleister für Radio und TV, will sein Netz aus Radio-Antennen loswerden. Zunächst will der Dienstleister betroffenen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern die Antennen anbieten. Anlagen, die keinen Käufer finden, sollen später versteigert werden. Vor einem Jahr ist der Betrieb der Sendernetze liberalisiert worden und das Monopol von Media Broadcast gefallen.
wuv.de
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RTL Group veranlasst vollständige buchhalterische Prüfung in Frankreich.

rtl-groupRTL Group beauftragt Ernst & Young mit einer vollständigen buchhalterischen Prüfung der Konzernberichte in Frankreich, berichtet "New Business". Zuvor hatte das Management von RTL Radio France den Mutterkonzern darüber informiert, dass man falsche Angaben in Konzernberichten identifiziert habe. Die RTL Group erwartet als Konsequenz einen nicht materiellen, negativen Einmaleffekt in der Bilanz für 2016.
new-business.deKommentieren ...