Spotcom und RMS wollen im Wettbewerb mit Amazon und Co die Kräfte bündeln.

Spotcom und der Audiovermarkter RMS bündeln ihre Kräfte gegen neue Wettbewerber auf dem Audio-Markt wie Amazon, berichtet Juliane Paperlein. Dafür gibt der Antenne-Bayern-Vermarkter Spotcom die Online-Vermarktung wieder an RMS zurück. Neben Antenne Bayern wechseln u.a. Rock Antenne, Laut.fm, Radio Hamburg, Radio FFN und Energy Bremen zu RMS. Die neuen Partner wollen u.a. beim Einsatz von Daten und programmatischer Vermarktung kooperieren. 2015 hatte Spotcom die Digitalvermarktung von Antenne Bayern selbst übernommen.
"Horizont" 08/2018, S. 5 (Paid), horizont.net (Zusammenfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Öffentlich-Rechtliche kommen bis 2020 auf 544,5 Mio Euro Überschuss, sagt KEF.

ard_zdf_150x150Zahl des Tages: Stattliche 544,5 Mio Euro Überschuss erzielen die Öffentlich-Rechtlichen bis 2020, prognostiziert die KEF. Demnach macht die ARD 502,4 Mio Euro Überschuss, das ZDF 27,7 Mio Euro und das Deutschlandradio 14,4 Mio Euro. Arte verzeichne hingegen ein Minus von 3 Mio Euro. Die KEF-Berechnung weicht drastisch von den Finanzanmeldungen von ARD und ZDF ab, die einen ungedeckten Finanzbedarf von 203,7 Mio Euro sehen.
dwdl.de, zeit.deKommentieren ...

Öffentlich-Rechtliche stehen in ganz Europa in der Kritik.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk steht aktuell nicht nur in Deutschland in der Kritik: In der Schweiz sammelt die Volks-Initiative "No Billag" Stimmen, in Polen haben viele Menschen mit der Abschaffung der Medienfreiheit auch ihren Fernseher verbannt. In Frankreich soll eine Reform alle öffentlichen Sender bündeln und die Budgets eindampfen, in Österreich streiten FPÖ und ORF.
sueddeutsche.deKommentieren ...

BJV Report: BR-Strukturreform sorgt für Frust bei den Mitarbeitern.

Bayerischer Rundfunk: Das trimediale Strukturprogramm "BR hoch 3" und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sorgen für Frust in den Redaktionen, schreibt der "BJV Report". Redaktionsleiter würden zu Redakteuren abgestuft, Feste Freie übernehmen bei weniger Honorar Redakteursschichten und sogar CvD-Tätigkeiten. Freie bekämen weniger Aufträge, manche TV- und Radiosendungen spart der BR komplett ein. Informationsdirektor Thomas Hinrichs bedauert Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung, für eine Gleichbehandlung jedoch "fehlen uns schlicht die Mittel". Die Zahl der Festen Freien will der BR zumindest 2018 nicht verringern.
"BJV Report" 1/2018, S. 9 - 17 (PDF)Kommentieren ...

Radiosender vermarkten gemeinsam ihre digitalen Audio-Angebote.

Radio-Werbung: Regiocast, NWZ/Frank Otto, Radio 7 und BigFM sowie Antenne1, RPR Radio und Radio Regenbogen gründen Crossplan Deutschland. Die gemeinsame Firma bündelt und vermarktet die digitalen Audio-Angebote von mehr als 20 Hörfunksendern und soll innovative nationale Audio-Content-Angebote konzipieren. Geschäftsführer ist Thomas Kabke-Sommer.
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Zitat: Ex-Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof plädiert gegen Werbung bei ARD und ZDF.

"Ich wäre dafür gewesen, den Rundfunkbeitrag nicht um 48 Cent auf 17,50 Euro zu senken. Diese Ersparnis beeindruckt den Bürger nicht."

Ex-Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof sagt im "Welt"-Interview ein werbefreier öffentlich-rechtlicher Rundfunk würde mehr Zustimmung erhalten als ein günstigerer.
welt.de (Paid)Kommentieren ...

"Horizont" startet Podcast mit Redakteur Giuseppe Rondinella.

Horizont: Das Werbefachblatt geht unter die Podcaster. Online-Redakteur Giuseppe Rondinella spricht in unregelmäßigen Abständen mit Promis aus der Werbe- und Marketingbranche, aus Agenturen und Medien. In die erste Runde geht Rondinella mit Ex-Boxer und Berater Wladimir Klitschko. Der frühere Schwergewichtsweltmeister spricht u.a. über seinen Weg vom Boxring ans Rednerpult von Kongressen und sein Buch Challenge Management. Der Sender Sport1 steht als "Partner" der Podcast-Produktion mit im Ring.
soundcloud.com (32-Min-Podcast)

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DJV will 4,5 % Lohnplus für Zeitschriften- und private Rundfunk-Redakteure.


Hey Boss, ich brauch mehr Geld: Der Deutsche Journalisten-Verband verlangt ein saftiges Upgrade von Verlagen und Sendern. Journalisten in Zeitschriften-Redaktionen und im privaten Rundfunk sollen 4,5 % mehr Gehalt bekommen. Mit dieser Forderung geht die Gewerkschaft u.a. in die Verhandlungen zum Gehaltstarifvertrag für rund 9.000 Zeitschriften-Redakteure.

Der DJV will zudem mindestens 200 Euro mehr für Volontäre und Jungredakteure aushandeln. Aktuell gilt der Gehaltstarifvertrag bis zum 30. April. Parallel verhandelt der DJV auch mit den Zeitungsverlegern über einen neuen Tarif. Die nun erhobenen Forderungen richten sich, neben den Zeitschriften-Verlagen, auch an den Tarifverband Privater Rundfunk.
djv.deKommentieren ...

Streit um "Presseähnlichkeit" blockiert neuen Telemedienauftrag.

Medienpolitik: Ein neuer rechtlicher Rahmen für ARD, ZDF und Deutschlandradio scheitert vorerst am Begriff "Presseähnlichkeit", schreibt Christian Meier. Strittig ist unter den Ländern, was genau das Wort mit einschließt. Die Öffentlich-Rechtlichen sollen online nicht presseähnlich berichten, um privaten Verlagen keine Konkurrenz zu machen. Gerungen werde um jedes Wort, um Streitereien wie um die "Tagesschau"-App in Zukunft zu verhindern. Der neue Telemedienauftrag wird wegen der offenen Fragen wohl erst Mitte Juni definiert.
welt.deKommentieren ...

Beratungen über neuen Telemedienauftrag stocken.

Medienpolitik: Staatssekretäre der Länder können sich nicht auf einen neuen Telemedienauftrag einigen, berichtet Daniel Bouhs. Umstritten bleibt, wie viel Text ARD, ZDF und Deutschlandradio ins Netz stellen dürfen. Auch die Vergütung von Produzenten ist unklar, weil Videos künftig länger in Mediatheken stehen sollen. Die Strukturreformen in den Sendern zeigen indes Wirkung, beobachtet Bouhs: ZDF-Intendant Thomas Bellut und ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm teilen sich kostensparend ein Shuttle ins Hotel.
twitter.com



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"Facebook wird vollgepumpt": Privatfunk-Chef Hans Demmel will ARD und ZDF im Netz einschränken.


Mehr Zurückhaltung, bitte: Den privaten Sendern in Deutschland sind die Social-Media-Angebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio ein Dorn im Auge. "Facebook wird vollgepumpt", kritisiert Hans Demmel, Vorstandschef des VPRT, im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Wir zahlen Gebühren dafür, dass Facebook im Umfeld Werbegelder einnimmt." Demmels Appell zur Zurückhaltung ist dringend: Heute beraten die Ministerpräsidenten über den neuen Telemedienauftrag.

Demmel verlangt von den Öffentlich-Rechtlichen, Facebook nur als Werbekanal zu nutzen. Auch die privaten Sender versuchten, Facebook-Nutzer auf die eigenen Seiten zu lotsen statt Programm exklusiv für die Plattformen zu machen. Öffentlich-rechtliche Journalisten dürften nicht verpflichtet werden, Facebook voll zu pumpen und einen US-Konkurrenten stärker zu machen. "Ein ausgeglichenes Spielfeld – mehr wollen wir gar nicht", sagt Demmel, im Hauptjob Geschäftsführer von n-tv, am Rande des Deutschen Medienkongress.

Er beobachtet, wie sich in Deutschland eine Opposition gegen das Mediensystem formt. Demmel schätzt, dass in einer Abstimmung heute ein Viertel der Deutschen gegen den Rundfunkbeitrag stimmen würden. Aus staatsbürgerlicher Sicht für ihn kein guter Zustand. Darum verlangt er Reformen und eine Besinnung auf den Kernauftrag. Doch den verlören die Sender oft aus dem Blick: Höherklassige Dokus würden immer häufiger im Nachtprogramm verschwinden oder auf Spartensender abgeschoben.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2.tv)Kommentieren ...

ARD, ZDF, Deutschlandradio müssen sich auf deutlich weniger Text im Netz einstellen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich auf einen "deutlichen Rückbau" von Texten in ihren Online-Angeboten einstellen, schreibt Claudia Tieschky. Der Entwurf des Telemedienauftrags sieht vor, dass Texte nur erlaubt sind, wenn sie auf Materialien und Quellen zu Sendungen beruhen. Momentan reicht ein Sendungsbezug.

Der NDR will den seit Jahren währenden Streit um die "Tagesschau"-App indes vor das Bundesverfassungsgericht bringen. Hier geht es um die Frage, in welcher Form das Angebot zu "presseähnlich" ist und damit Verlagen Konkurrenz macht. Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten, um den Telemedienauftrag neu zu definieren.
sueddeutsche.de1 Kommentar

KEF bewertet Reformvorschläge von ARD und ZDF als unzureichend.

KEF hält die Reformvorschläge von ARD, ZDF und Deutschlandradio für unzureichend, berichtet Medienkorrespondenz. Nach Ansicht der Kostenprüfer können die meisten Vorhaben in Bezug auf ihre Reichweite und Effekte nicht als Strukturreform angesehen werden. Die Einsparungen entsprächen lediglich Mindesteinsparpotenzialen. Vor wenigen Tagen hatte "Bild" bereits aus einem Bericht der KEF zitiert, in dem die Prüfer die laufenden Kosten der Anstalt kritisieren.
medienkorrespondenz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Befürworter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz liegen in Umfrage vorne.

Schweiz: Rund sechs Wochen vor der Abstimmung über eine Abschaffung der Rundfunkgebühren in der Schweiz liegen die Gegner des Vorhabens in einer vom Schweizerischen Rundfunk selbst beauftragten Umfrage vorne. Demnach seien 60 % der Stimmberechtigten gegen die Abschaffung, 38 % dafür. Jüngere Schweizer sind tendenziell eher gegen die Gebühren als ältere.
srf.chKommentieren ...

Stellungnahme zu "Bild"-Artikel: ARD stuft die KEF-Zahlen als nicht vergleichbar ein.

ARD wehrt sich gegen den Vorwurf "unterschiedlicher Arbeitseffizienz" der einzelnen Sender. Die dargestellten Sendeminuten seien lediglich auf den Hörfunk bezogen und deshalb nicht vergleichbar. Außerdem würde die Unterschiedlichkeit der Programme nicht berücksichtigt, da bei einer Popwelle ein geringerer Arbeitsaufwand anfalle als bei aufwendig produzierter Regionalberichterstattung, Hörspielen oder Features.
ard.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

KEF findet ARD zu teuer.

ARD bekommt in einem Bericht der KEF Rüffel, berichtet "Bild". Demnach kritisieren die Kosten-Prüfer, dass die Sparmaßnahmen der ARD-Anstalten nicht ausreichend seien. So werde unter anderem moniert, dass freie Mitarbeiter fest angestellt worden seien. Ferner drücke die KEF ihr Unverständnis darüber aus, dass etwa der WDR und der BR pro Mitarbeiter deutlich weniger Sendeminuten produzieren, als Radio Bremen oder der MDR. Auch die unterschiedlichen Produktionskosten beim "Tatort", auch im Vergleich zu ZDF-Krimis, werde kritisiert.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Spotify schließt Inhalte-Deals und liefert Radioinhalte mit Bildmaterial.


Inhaltify: Musik-Streamer Spotify will die Ohren des Radio- und Podcastpublikums einsammeln und startet die Inhalte-Offensive Spotlight, zunächst exklusiv in den USA. Zu den Partnern gehören u.a. BuzzFeed News mit einer täglichen Nachrichtensendung sowie Refinery29 und Cheddar. Die Spotlight-Beiträge enthalten begleitende visuelle Elemente wie Fotos und Text.

Der schwedische Musikstreaming-Platzhirsch versucht schon seit einiger Zeit, mit Musikvideos und Podcasts über das angestammte Kerngeschäft hinaus zu wachsen. Spotlight soll die Themenbereiche Nachrichten, Popkultur, Sport, Politik und Musik abdecken und "in naher Zukunft" in weiteren Märkten starten.
bloomberg.com, variety.com, press.spotify.comKommentieren ...

Politik will Finanzierung des dänischen Rundfunks ändern.

Dänemark diskutiert über seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, schreibt Reinhard Wolff. Bis zum Jahresende muss die Regierung eine neue Berechnung der aktuell rund 340 Euro hohen Jahresgebühr erarbeiten. Die Haupt-Regierungspartei Venstre fordert dabei ebenso wie die rechte Dänische Volkspartei, die die Regierung toleriert, eine deutliche Kürzung des Budgets. In der Opposition gibt es zumindest für die Umstellung auf ein Steuermodell starke Befürworter. Kritiker befürchten, dass dadurch der Einfluss des Staates steigen würde.
taz.deKommentieren ...

WDR ist als Gesellschafter aus Radio NRW ausgestiegen.

WDR Logo 150WDR ist wie geplant als Gesellschafter aus Radio NRW, dem größten deutschen Lokalradio-Verbund, ausgestiegen. Der Verbund prüft, die WDR-Anteile selbst zu übernehmen, schreibt Gregory Lipinski. Damit würden die Höhen der Beteiligungen von RTL und der Pressefunk NRW GmbH, hinter der u.a. Funke, Springer und DuMont stehen, gleich bleiben.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nielsen-Anzeigenbilanz 2017: Print verliert, Mobile wächst am stärksten.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflagePrintmedien haben 2017 weiter an Anzeigen-Umsatz eingebüßt, analysiert Jens Schröder die Nielsen-Zahlen. Bei den Publikumszeitschriften waren es im Schnitt rund 1,6 % weniger Werbeumsatz, die "ADAC Motorwelt" verliert gar 15 %, "Bunte" legt dagegen um fast 14 % zu. Bei TV-, Radio-, Kino- und Außenwerbung wächst der Umsatz. Die Wachstumsrakete ist Mobile mit plus 39 %.
meedia.deKommentieren ...

RBB verursacht mit Falschmeldung über Bürgermeisterwahl Verwirrung.

rbbRBB stiftet bei einer Bürgermeisterwahl mit einer Falschmeldung Verwirrung. Der Sender berichtete fälschlicherweise am Abend vor der Wahl, der CDU-Kandidat Uwe Fischer trete nicht mehr bei der Bürgermeisterwahl in Großbeeren an. Noch am Wahlmorgen sendet der RBB die Falschmeldung bei Antenne Brandenburg und im Inforadio. CDU-Kandidat Fischer schaltet einen Rechtsanwalt ein. Der künftige Bürgermeister Großbeerens wird in einer Stichwahl ermittelt.
maz-online.de (Paid), "FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Studie: Sprachassistenten laufen dem Radio den Rang ab.

Sprachassistenten wie Google Home oder Amazons Alexa nehmen vermehrt den Platz des klassischen Radios ein, analysiert Marc Krüger aus dem Smart Audio Report von NPR. In der morgendlichen Routine fragen Nutzer vor allem Nachrichten, Wetter und Verkehr ab – im Gegenzug wird auf das klassische Radio verzichtet. 65 % der befragten Nutzer wünschen sich den Zugriff auf die Sprachassistenten auch im Auto.
nationalpublicmedia.com via twitter.com/kollegeKommentieren ...

Zitat: ARD-Chef Ulrich Wilhelm will mit Verlagen über "gemeinsame Plattform" reden.

"Am Ende haben wir so viel mehr gemeinsame Interessen als Gegensätze. (...) Wir haben nie gedacht: Es wäre jetzt das Beste, einfach aufeinander loszugehen."

Der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm will Frieden zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen. Zum Start bringt er eine gemeinsame Online-Plattform ins Gespräch.
daniel-bouhs.de (Transkript), youtube.com (9-Min-Statement)

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Wir graturilieren: Oliver Adrian wird 51.

Wir graturilieren: Oliver Adrian, Geschäftsführer des ARD-Vermarkters AS&S Radio, wird heute 51 Jahre alt. Er freut sich über die Erkenntnis, auch jenseits der 50 noch Spaß haben zu können. Seinen Ehrentag feiert Adrian beim Skifahren im österreichischen Obertauern. Für das neue Lebensjahr wünscht er sich "Glück und Zufriedenheit in allen privaten und beruflichen Dingen". Gratulationen erreichen ihn am einfachsten per E-Mail.

Korrektur: In einer früheren Version haben wir Oliver Adrian zum 57. Geburtstag gratuliert. Wir bitten dies zu entschuldigen!Kommentieren ...

ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm fordert Inflationsausgleich beim Rundfunkbeitrag.

ARD-Chef Ulrich Wilhelm fordert im Interview mit Hans-Peter Siebenhaar und Hans-Jürgen Jakobs einen Inflationsausgleich bei den Rundfunkgebühren ab 2021. Ohne höhere Einnahmen, müsste die ARD "kräftig ins Programm schneiden." Gleichsam sei er bereit, Angebote zurückzubauen, auch bei Beteiligungen und Tochterfirmen. Hier schiebt Ulrich Wilhelm den schwarzen Peter aber der Politik zu, die aus standortpolitischen Gründen in der Vergangenheit Vetos eingelegt habe.
"Handelsblatt", S. 17, handelsblatt.com (Paid), abendblatt.deKommentieren ...

Forsa: Medien erleiden erneut Vertrauensverlust.

Vertrauen in Medien in Deutschland sinkt weiter. Laut einer Forsa-Umfrage vertrauen nur 56 % der Deutschen dem Radio, 40 % der Presse und gerade einmal 28 % dem Fernsehen. Alle drei Mediengattungen verlieren jeweils 4 Prozentpunkte. Im Osten liegen die Werte mit 41 % für das Radio, 27 % für die Presse und 16 % für das Fernsehen deutlich unter dem Bundesschnitt. Der DJV-Vorsitzende Frank Überall fordert als Reaktion Medienkompetenz-Unterricht an Schulen: "Den Kampf gegen Fake News und Vorurteile können wir Journalisten nicht allein gewinnen. Ohne die Schulen geht es nicht."
focus.de, djv.deKommentieren ...