Jürg Weber übernimmt die Verantwortung für die elektronischen Medien bei der "NZZ".

NZZ übergibt Jürg Weber die Verantwortung für die elektronischen Medien. Seit 2014 ist Weber bei der NZZ-Mediengruppe für die 14 Wochen- und Sonntagstitel zuständig und Mitglied der Unternehmensleitung. Er übernimmt von Daniel Ettlinger, der ab Februar Geschäftsführer bei Rheintal Medien wird.
persoenlich.com, turi2.de (Background), turi2.de (Ettlinger)Kommentieren ...

Mitarbeiter von NRW-Lokalradios streiken das erste Mal seit 1993.

NRW-Lokalfunk: Die festangestellten Mitarbeiter von Radio Köln, Radio Essen und Radio Wuppertal streiken seit 8.00 Uhr und noch bis um 10.00. Es ist der erste Warnstreik bei den NRW-Lokalradios seit 1993. DJV und Verdi haben zum Streik aufgerufen, nachdem fünf Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern zu keinem Ergebnis geführt haben. Als Ersatz läuft das Mantelprogramm von Radio NRW, lokale Inhalte fehlen jedoch.
djv-nrw.deKommentieren ...

Meinung: Investigativ-Journalismus vernachlässigt Recherchen zu sexueller Nötigung.

Investigativ-Journalisten in Deutschland vernachlässigen das Thema Sexismus und Machtmissbrauch, ärgert sich Dagmar Engel, Chefin des Hauptstadtstudios der Deutschen Welle. Während US-Medien nach dem Weinstein-Skandal in vielen Berichten konkrete Fälle sexueller Nötigung bekannt machten, sei es hierzulande mit dem investigativen Journalismus bei diesem Thema nicht weit her. Engel spekuliert, die Fälle lägen "vielleicht zu nah".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Franckh-Kosmos möchte "Die drei ???" international vermarkten.

Franckh-Kosmos will die Hörspielreihe Die drei ??? zu einer internationalen Marke ausbauen. Dabei setzt der Stuttgarter Traditionsverlag auf neue Kinofilme, Lizenzen und Media-Partnerschaften. Partner Sony soll die Hörspiele in mehreren Sprachen produzieren, zudem erweitert Franckh-Kosmos das Spielwaren- und Buchgeschäft im europäischen Ausland.
"New Business" 47/2017, S. 40-41 (Paid)Kommentieren ...

SWR-Werbetochter meldet für 2016 steigenden Gewinn und Umsatz.

SWR Media Services, Werbetochter des SWR, steigert ihren Jahresüberschuss 2016 deutlich auf 10,1 Mio Euro, schreibt "New Business". Beim Umsatz überschreitet sie mit 102,3 Mio Euro die 100-Mio-Grenze, u.a. wegen einer Steigerung bei Nebengeschäften. Für 2017 erwartet SWR Media Services mangels großer Sport-Events bei den Fernsehspots ein Umsatz-Minus.
new-business.de (Vorab), "New Business" 47/2017, S. 42 (Paid)Kommentieren ...

Middelhoff-Biograf Bognanni wechselt vom "Handelsblatt" zum WDR.

Massimo Bognanni ist am 6. November vom "Handelsblatt"-Investigativteam zum Investigativressort des WDR in Köln gewechselt, wie erst nun öffentlich bekannt wird. Der Middelhoff-Biograf Bognanni ist damit Teil des Rechercheverbunds von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung". Er arbeitete seit 2012 beim "Handelsblatt". Sein Werk Middelhoff: Abstieg eines Star-Managers ist eines der aktuell meistverkauften Wirtschaftsbücher.
new-business.de, twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ex-Medienpolitiker Marc Jan Eumann soll LMK-Direktor werden.

Marc Jan Eumann, Ex-Medienstaatssekretär in NRW, soll Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz werden, schreiben "FAZ" und "Süddeutsche". Die Findungskommission der LMK habe Marc Jan Eumann zum einzigen Kandidaten erkoren, der schon am 4. Dezember gewählt abgenickt werden könnte. Bereits Ende Oktober hatte die Medienkorrespondenz über Eumanns geplante Kandidatur berichtet.
"FAZ", S. 15 (Paid), "Süddeutsche Zeitung", S. 43 (Paid)Kommentieren ...

Bayerischer Rundfunk und Gewerkschaften einigen sich bei Tarifverhandlungen.

Bayerischer Rundfunk und die vertretenden Gewerkschaften BJV, verdi und DOV kommen in der fünften Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag überein. Demnach werden die Honorare von freien Mitarbeitern rückwirkend zum 1. September um 2,2 % erhöht. Für die festen Mitarbeiter gibt es im Vergleich zum 1.9. insgesamt 2,61 % mehr. Im Juli 2018 steigen für Feste und Freie die Sätze um weitere 2,35 %. Die Renten steigen rückwirkend zum September um 1,25 % und ab Juli 2018 um weitere rund 1,52 %. Der neue Tarifvertrag läuft bis März 2019.
bjv.de2 Kommentare

Studie: Klare Mehrheit der Schweizer Journalisten ist politisch links.

Schweiz: Fast 70 % der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks bezeichnen sich selbst als politisch links, sagt eine Studie. Je 16 % verorten sich in der politischen Mitte oder als rechts. Auch die Journalisten von privaten Medien sind demnach mit einem Anteil von 62 % mehrheitlich links. Die Journalismus-Forscher Vinzenz Wyss und Filip Dingerkus haben die Daten einer internationalen Studie aus dem Zeitraum von 2014 bis 2016 ausgewertet.
tagesanzeiger.chKommentieren ...

MDR-Werbung führt Überschuss von 5,6 Mio Euro an den MDR ab.

MDR-Werbung steigert den Überschuss 2016 um 6 % auf rund 5,6 Mio Euro und führt ihn komplett an den MDR ab. Der Gesamtumsatz steigt um 4 % auf rund 34,4 Mio Euro, obwohl der Umsatz beim Verkauf von Hörfunkspots leicht sinkt. Das Geld ist Mitte September geflossen. Für 2017 erwartet MDR-Werbung einen Umsatz- und Überschuss-Rückgang.
new-business.de (Vorabmeldung), "New Business" 46/2017, S. 25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stefan Raue: BDZV-Präsident Döpf­ner hat journalistisches Terrain verlassen.

Ma­thi­as Döpf­ner und die anderen Vertreter der Kritik am "Staatsrundfunk" verlassen den journalistischen Boden und sind selbst Partei, meint Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue in einem Gastbeitrag im "Spiegel". Wo­chen­lang sei kaum ein Tag ohne An­grif­fe un­ter der Gür­tel­li­nie vergangen. Der "klein­geis­ti­ge Krieg" helfe aber niemandem, nötig seien Kom­pro­misse. Die wirkliche Gefahr für die Verlage seien Google, Facebook und Co. Raue schreibt, auch die Öffent­lich-Recht­li­chen hätten im Umgang mit Print-Kollegen "Sün­den" begangen.
"Spiegel", 46/2017, S. 84-85 (Paid)1 Kommentar

Stephan Schmitter wird Chef von RTL Radio Deutschland.

RTL Group befördert Stephan Schmitter (Foto) ab 2018 zum Chef von RTL Radio Deutschland, er bleibt außerdem Geschäftsführer des RTL Radio Center Berlin. Als Chef von RTL Radio Deutschland folgt er auf Gert Zimmer, der das Unternehmen verlässt, um "neue unternehmerische Projekte anzugehen", zuerst aber auf der Suche nach Digitalwissen durch die USA reisen will.
radioszene.deKommentieren ...

ARD Audiothek startet und umschifft elegant die Löschfrist.

ARD startet morgen offiziell ihre Audiothek mit einem medienpolitisch spannenden Feature: Nutzer können die Löschfrist für Inhalte mit einem Download umgehen. Beiträge herunterzuladen sei eine Privatkopie, der Download stehe außerhalb der Verweildauer-Vorschriften für Mediatheken, argumentieren ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler und Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch bei einem Pressegespräch in Berlin. Öffentlich-rechtliche Inhalte müssen nach bestimmten Fristen gelöscht werden, das schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor. Die neue Audiothek bündelt Radioinhalte aller neun ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios.

Zum Start sind 560 Sendungen über die App abrufbar, täglich gehen mehrere hundert neue Folgen und Beiträge online. Viele Formate fehlen noch, weil jede Sendung Vorschaubilder und bestimmte Metadaten mitliefern muss, damit alles einheitlich aussieht und durchsuchbar ist. News und tagesaktuelle Inhalte fließen nicht ins Angebot ein. Der Fokus liegt auf Dokus, Reportagen, Magazinen, Comedy und Hörspielen. Die hausinterne App-Entwicklung kostete vergleichsweise günstige 200.000 Euro. In den vergangenen Test-Tagen luden 13.000 Nutzer die App herunter.
turi2 vor Ort beim Pressegespräch in Berlin, itunes.apple.com (iPhone), play.google.com (Android)1 Kommentar

Antenne-Bayern-Programmchefin Ina Tenz ermuntert Radiomacher zu Co-Produktionen fürs Netz.



Digital-Kooperation: Ina Tenz, seit Anfang 2017 Programmdirektorin von Antenne Bayern, appelliert an ihre Radio-Kollegen, über gemeinsame Inhalte fürs Netz nachzudenken. "Wir Radiosender sind ja dazu erzogen, unsere regionalen Grenzen zu verteidigen", aber etwa bei der Produktion von Podcasts sollten die Sender überlegen: "Kann man das nicht gemeinsam machen?", sagt Ina Tenz im Interview mit turi2.tv und Horizont bei den Medientagen München. Noch sei das aber Zukunftsmusik, weil bei den Sendern vorher noch "viele über viele Stöckchen springen müssen".

Keine Kooperation strebt Ina Tenz dagegen mit Spotify an, wo Antenne Bayern bewusst nicht präsent sei: "Wir wollen nicht unser Tafelsilber verscherbeln", sagt sie und ist überzeugt, "dass Content einen Wert hat, dass Content auch eine Markenbezogenheit hat". Anstatt die Inhalte der Konkurrenz zu überlassen, will Antenne Bayern lieber selbst davon profitieren, "sodass auch die Daten bei uns bleiben und letztendlich auch die Erlöse". Auf anderen Plattformen ist der Sender dagegen sehr wohl präsent: Bei Amazons Sprachassistentin Alexa verzeichnet der Antenne-Bayern-Skill 10.000 Aufrufe am Tag. Und die bei Instagram und Facebook gestartete Serie Menschen aus Bayern schafft es nun auch ins Radio.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

ARD-Radios bündeln nächtliche Musikauswahl bei je einem Sender.

ARD-Hörfunk bündelt die Gestaltung der Nachtprogramme bei je einem Sender. Die anderen Radiowellen können die nach Genres aufgeteilten Programme gratis übernehmen und mit ihren regionalen Nachrichten ergänzen. Die Zusammenarbeit startet 2018 mit WDR 2, das die ARD-Popnacht vom SWR übernimmt, WDR 4 sendet die ARD-Oldienacht vom NDR. Bereits heute laufen die ARD-Hitnacht (Schlager) vom SR und WDR, die Infonacht von MDR (Nachrichten) und das ARD-Nachtkonzert (Klassik) vom BR.
"new business" 45/2017, S. 25 (Abo), new-business.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

Jonas Bedford-Strohm bändigt Alexa für den BR.


Sprachbegabung: Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home ziehen in immer mehr Wohnzimmer ein und stellen Medienhäuser vor die Herausforderung, auf einer weiteren, digitalen Plattform Präsenz zu zeigen bzw. dort von sich hören zu lassen. Jonas Bedford-Strohm, Projektmanager für die Alexa-Produkte beim Bayerischen Rundfunk, sieht diejenigen im Vorteil, die sich ohnehin schon mit Audio-Inhalten befassen: "Für Zeitungsverlage ist es bisher sehr, sehr schwierig, die richtigen Formate zu finden", sagt er im Interview mit turi2.tv und Horizont bei den Medientagen München.

Der BR ist derzeit mit drei Nachrichten-Skills, so heißen die Sprach-Apps, bei Amazon präsent: "Wir wollen die Kontrolle über unsere eigenen Inhalte und Marken und natürlich auch Nutzerdaten haben". Die Interaktion per Sprache sieht Jonas Bedford-Strohm als "natürlichere Bindung" an das Medium als etwa Textkommunikation. Noch ist die Spracherkennung aber verbesserungswürdig, beobachtet Bedford-Strohm. Er ist bei seinen Kollegen bereits als "Sklaventreiber" verschrien, der Alexa immer anbrüllt.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Audible startet 22 Podcasts: "Spiegel", "Brand Eins" und "Bunte" produzieren eigene Formate.


Attacke auf die Ohren: Audible startet heute 22 Podcast-Eigenproduktionen in Deutschland. Die Hörbuch-Plattform von Amazon wandelt sich damit zur App für Audio-Inhalte aller Art. An der Offensive beteiligen sich deutsche Verlage und prominente Moderatoren: Interviewer Jörg Thadeusz talkt wöchentlich für "Brand Eins" über Wirtschaft, Nina Ruge berichtet für "Bunte" über Promis. Auch "Spiegel", "11 Freunde", Vice und "Galore" liefern Sendungen im Wochentakt.

Die Podcasts sind ausschließlich bei Audible verfügbar und werbefrei, Nutzer zahlen 9,95 Euro für ein Monatsabo. Audible beauftragt die Produktionen und bezahlt sie, bestätigt das Unternehmen auf turi2-Nachfrage. Es investiert bis Ende 2018 nach eigenen Angaben einen Millionenbetrag. Einige Formate sind aus einem 2016 gestarteten Aufruf an Produzenten entstanden und basieren auf Pilotfolgen und Marktforschung. Das Programm soll in Zukunft monatlich um zwei Formate wachsen. Audible verspricht investigative Reportagen, Late-Night-Shows und tägliche Kolumnen von Journalisten.

Ab heute starten 17 deutsch- und 5 englischsprachige Sendungen unter der Marke Audible Original Podcasts. Darunter sind:
- Wilde Liga, ein Podcast der "11 Freunde"-Redaktion,
- Das Gespräch von "Brand Eins", geführt von RBB- und WDR-Mann Jörg Thadeusz,
- Das "Bunte"-Gespräch mit Moderatorin Nina Ruge,
- Sagen, was ist heißt der "Spiegel"-Podcast der Redakteure Olaf Heuser und Christina Pohl,
- Juwelen im Morast der Langeweile ist ein Gespräch zwischen Dschungelcamp-Autor Micky Beisenherz und Brachial-Komiker Oliver Polak,
- In Rönne & Rammstedt philosophieren die Autoren Ronja von Rönne und Tilman Rammstedt, die zugleich privat ein Paar sind,
- Der endgültige Satirepodcast nennt sich der Beitrag der "Titanic"-Redaktion,
- Radio Motherboard ist ein Technik-Podcast aus dem Hause Vice,
- In Unüberhörbar spricht ARD-Literaturkritiker Denis Scheck mit Autoren,
- Straight ist der Podcast der gleichnamigen Zeitschrift für Lesben,
- Nach Deutschland kommen außerdem englischsprachige Sendungen wie The Dark Web und Queen Elizabeth II: Life of a Monarch.

Mit dem umfassenden Programm springt Audible auf den Podcast-Trend auf und positioniert sich gegen starke Konkurrenz: Der Streaming-Dienst Spotify produziert eigene Formate wie Fest & Flauschig mit Jan Böhmermann und Olli Schulz, bei Deezer sprechen Sarah Kuttner und Medienkritiker Stefan Niggemeier übers Fernsehen, Deutschlandfunk und ARD bauen gerade eigene Audiotheken auf.
per Mail, turi2 - eigene Infos, audible.de (Übersicht), youtube.com (Trailer)Kommentieren ...

Medienanstalten entscheiden erneut über zweiten Digitalradio-Multiplex.

Digitalradio: Die Gremienvorsitzendenkonferenz der Medienanstalten entscheidet am 14.11. erneut und endgültig über die Vergabe einer zweiten, bundesweiten Digitalradio-Kette, schreibt Gregory Lipinski. Im Juni hatte das Konsortium Antenne Deutschland, hinter dem Media Broadcast und Absolut Digital stehen, den Zuschlag bekommen. Unterlegene Konkurrenten vermuten, dass die Entscheidung "juristisch wackelig" war.
meedia.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Thomas Gottschalk hat sich bei Projekten in letzter Zeit "manchmal verhoben".

Lese-Tipp: Hans Hoff fährt mit Thomas Gottschalk zwei Stunden Zug und will herausfinden, warum der Moderator nach "Wetten, dass..?" oft Pech mit Projekten hatte. Gottschalk begründet es mit Konfliktscheuheit und sagt, er habe sich "manchmal verhoben". Er sei aber mit Sicherheit keine "traurige Figur" und wolle noch ein bisschen bleiben. Bei Twitter sei er "der tüttelige Alte", werde aber gemocht.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Dominik Kuhn wird 48.

Wir graturilieren: Dominik Kuhn, Pressesprecher von Hit Radio FFH, planet radio und harmony fm, wird heute 48 Jahre alt. Fit hält ihn u.a die sich ständig wandelnde Medienlandschaft und die Aufgabe, möglichst viele Hessen mit den Inhalten der Radioprogramme in Kontakt zu bringen. Ansonsten hat sich Kuhn im vergangenen Lebensjahr besonders über seine Tochter, großartige Freunde und tolle Kollegen gefreut.

Es darf gerne so weitergehen - abgesehen von seiner Skat-Taktik, die Kuhn gerne verbessern möchte. Außerdem wünscht er sich fürs kommende Jahr, wieder mehr Zeit zum Bücherlesen zu haben. An seinem Geburtstag müssen literarische Genüsse aber vermutlich warten: Kuhns Lebensgefährtin hat eine Überraschungsreise für ihn geplant, Ziel unbekannt. Glückwünsche kommen daher am sichersten per Facebook, Twitter oder E-Mail an.Kommentieren ...

Spanien will katalanische Medien stärker kontrollieren.

Spanien will katalanische Medien stärker kontrollieren und u.a. einen Fernsehkanal und einen Radiosender direkt dem Staatssekretariat für Kommunikation unterstellen. Von dem Schritt betroffen wäre auch die katalanische Nachrichtenagentur ACN. Die katalanischen Journalisten werten die Pläne der spanischen Regierung als "direkten Angriff auf die Bevölkerung".
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Hör-Tipp: NDR Info erklärt, wie YouTube die Jugendkultur verändert.

Hör-Tipp: Sebastian Meineck fragt für NDR Info, wie YouTube die Jugendkultur revolutioniert. Er spricht u.a. mit YouTuberin Hannah Thalhammer (Foto), die das Video-Netzwerk eine "Werbemaschine" nennt. YouTube sei viel mehr als der "kleine Bruder des Fernsehens", findet Meineck. Es sei ein Ort, an dem "sich Fans mit Fans und Fans mit Idolen austauschen". Für ihn ist YouTube der Schlüssel zur heutigen Jugendkultur. (Foto: S. Meineck)
ndr.de (mit 28-Min-Audio), akamaihd.net (direkter Download)Kommentieren ...

Private TV- und Radiosender erwarten Umsatzplus von knapp 6 %.

Privatsender wachsen 2017 um knapp 6 %, prognostiziert die Privatfunklobby VPRT – so gering wie seit 2011 nicht mehr. Die Umsätze der Radio- und TV-Sender sollen demnach um 637 Mio auf 11,6 Mrd Euro steigen. Alle Einnahme-Gattungen legen zu, darunter TV (+1,1 %) und Radio (+2,2 %) am geringsten. Die größten Wachstumsraten melden Instream-Audiowerbung (+38 %) und Paid Video-on-Demand (+26 %).
presseportal.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Attentäter sticht auf russische Radiojournalistin ein.

Russland: Tatjana Felgenhauer, Vize-Chefin des russischen Nachrichten-Radios Echo Moskwy, ist bei einem Messerangriff auf die Redaktion schwer verletzt worden. Der Attentäter sei in die Studios eingedrungen und habe auf Felgenhauer eingestochen, teilt der Sender mit. Nach einer Operation sei sie inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ermittler gehen von einem persönlichen Hintergrund der Tat aus, der Mann soll eine "persönliche Abneigung" gegen die Journalistin gehabt haben.
zeit.de, theguardian.comKommentieren ...

Spanische Regierung will katalanisches TV und Radio unter neue Aufsicht stellen.

Katalonien-Krise trifft auch das öffentlich-rechtliche Regional-Fernsehen TV3 und Catalunya Ràdio. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy will die Verantwortung für die Dachgesellschaft CCMA von der katalanischen Regionalregierung auf einen neuen Manager übertragen, um eine "wahrheitsgemäße" und "gesetzestreue" Berichterstattung sicherzustellen. Die Mitarbeiter protestieren dagegen.
dwdl.de
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Zitat: AS&S-Chefin Elke Schneiderbanger hält Radiomoderatoren für die besten Influencer.

"Die besten und glaubwürdigsten Influencer sind für mich nach wie vor Radiomoderatoren. Die haben Tag für Tag eine riesige Menge an Followern, sind im direkten Austausch mit den Hörern und sind für die Programmidentität unverzichtbar."

Elke Schneiderbanger, Geschäftsführerin des ARD-Vermarkters AS&S, sieht Influencer nicht nur bei YouTube & Co.
"Werben & Verkaufen" 43/2017 S. 44-47 (Paid)

weiter Zitate aus dem Interview:

zur "Nordkorea"-Kritik von Mathias Döpfner:

"Vielleicht ist Döpfners Vorgehen ja eine Volte, getreu der alten chinesischen Kriegslist „Die Akazie schelten, dabei aber auf den Maulbeerbaum zeigen.“ Will sagen, da wird auf der einen Seite ein Feind aufgebaut, wenn der Feind auf der anderen Seite übermächtig ist und man glaubt, gegen diesen sowieso nichts ausrichten zu können."

zu Influencer-Werbung:

"Die Werbekunden machen mit Influencer-Werbung bereits in Teilen ähnliche Erfahrungen wie die Politik oder Zeitungen. Wenn den Leuten Kampagnen oder Protagonisten darin nicht gefallen, werden sie häufig erst unflätig und wandern dann ab."

zu Werbung in einem vertrauensvollen Umfeld:

"Wenn Sie so wollen, bin ich die Queen of Brand-Safety. Am Ende des Tages sind wir die Glaubwürdigsten, noch sicherer geht nicht. Auf irgendwas muss man sich ja verlassen können."Kommentieren ...

ARD Audiothek kommt verfrüht in die App-Stores.

ARD Audiothek ist mit einer öffentlichen Beta-Version bereits in den App-Stores von Apple und Google verfügbar - offizieller Start ist am 7. November. Die App bündelt Wortbeiträge des ARD-Hörfunks und des Deutschlandradios nach Kategorien und Sendern. Kuratierte Sammlungen bieten den Zugang zu thematisch zusammenhängenden Beiträgen. Wer einen Podcast abonniert, bekommt bei neuen Folgen auf Wunsch eine Push-Nachricht.
appgefahren.de, iphone-ticker.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"SZ": Prozess des Instituts für Rundfunktechnik offenbart Pannen.

ARD und ZDF: Das Institut für Rundfunktechnik geht im Streit um entgangene Patentrechte auch gegen das italienische Unternehmen Sisvel vor, berichtet Klaus Ott. Strafanzeige haben die Sender im Fall des Patent-Vermarkters jedoch nicht gestellt. Auf dem Wege einer Zivilrechts-Klage wollen die Betreiber des IRT, u.a. ARD und ZDF, Schadenersatz erstreiten. Peinlich könnte für das Institut werden, dass es Millionengeschäfte an einen externen Berater ausgelagert habe, schreibt Ott.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Zitat: John Kornblum will mit Berliner Radiosender Entwicklungen in den USA erklären.

"Wir sind selbstbewusst genug zu meinen, dass ein amerikanischer Sender gerade zu diesem Zeitpunkt, wo die atlantische Welt in Aufruhr ist, besonders wichtig ist. Es geht nicht um Nostalgie, es geht um Zukunft."

John Kornblum, Mitgründer des englischsprachigen Radiosenders KCRW Berlin, hält einen US-amerikanischen Sender in Berlin für wichtig, um das Geschehen in Amerika verständlich zu machen. Der neue Radiosender soll überparteilich sein, sagt der frühere US-Botschafter im Interview mit dem "Tagesspiegel".
tagesspiegel.de2 Kommentare

ZDF schreibt die Belieferung mit 494 Print-Abos europaweit aus.

ZDF logo_150ZDF schreibt die Belieferung mit 494 Zeitungs- und Zeitschriftentiteln europaweit aus. Dahinter stecken insgesamt 2.073 Abonnements. Der neue Dienstleister soll die Titel ab 2018
an die Mainzer Zentrale, die Landes- und Auslandsstudios liefern. Auch Fachzeitschriften, Amtsblätter und Informationsdienste sollen zugestellt werden.
new-business.de, ted.europa.eu (Ausschreibung)Kommentieren ...

Werbung im UKW-Radio ist ab 2018 automatisiert buchbar.

Werbung im UKW-Radio ist ab 2018 bei allen Vermarkten auch automatisiert und damit kurzfristiger buchbar. Die Vermarkter haben die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Künftig sollen so medienübergreifende Kampagnen einfacher zu steuern sein. Anders als bei Online-Werbung wird im Radio aber weiter keine individualisierte Werbung für einzelne Hörer möglich sein.
wuv.deKommentieren ...

Privatradios sehen ihre Zukunft noch lange auf UKW.

Privatradios sehen in der UKW-Verbreitung weiterhin ihre Existenzgrundlage. Die Lobby-Verbände APR und VPRT werfen ARD und Deutschlandradio vor, mit der Politik ein "falsches Spiel" zu spielen, wenn sie in der Abschaltung von UKW-Sendern kurzfristiges Spar-Potenzial sehen. Frequenzen, die das Deutschlandradio abschalten will, würden die Privatsendern gern übernehmen.
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