Zitat: Neue Technik, altes Handwerk.

"Auch wenn ganz viel auf einer Festplatte ist: Nachher werden es auch Fälle. Dann sind die Mechanismen wieder die alten."

Hans Leyendecker, langjähriger Leiter des Investigativ-Ressorts der "Süddeutschen Zeitung", hat die modernen Datenanalyse-Techniken für die Panama Papers nicht mehr gepaukt. Im Interview mit Daniel Bouhs blickt er auf seine Aufdecker-Karriere zurück.
ndr.de (18-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- zum Investigativ-Wettbewerb zwischen "Süddeutschen" und dem "Spiegel":

"Ich glaube nicht, dass wir uns irgendetwas neiden sollten."

- zum Zustand der Medienlandschaft:

"Ich glaube, es gab noch nie so viel schlechten Journalismus wie heute und noch nie, in meinem Bereich, so viel Guten."

- zu den Rudel-Recherchen rund um die Causa Christian Wulff:

"Wenn einer nicht die Stärke von Wulff gehabt hätte, wäre er vielleicht von der Brücke gegangen."

Sport-App verrät die Lage militärischer Einrichtungen.

Polar: Die Fitness-App des finnischen Sportartiklers schaltet eine Karten-Funktion ab, mit der die niederländische Zeitung "De Correspondent" in einer Recherche Militärbasen aufgespürt hat. Anhand der aufgezeichneten Trainingseinheiten von Soldaten und Geheimdienst-Mitarbeitern konnten die Journalisten Namen und Privatadressen sowie Trainingsgewohnheiten und Umrisse von Militärlagern auslesen.
decorrespondent.nl via spiegel.de

Meinung: #MeToo-Recherchen stellen Journalisten vor ganz neue Herausforderungen.

Journalisten können bei ihren Recherchen um #MeToo schnell in einen Rollenkonflikt geraten, beobachtet Charlotte Theile. Durch Gerüchte entstehe eine "unübersichtliche Mischung", in der Journalisten mit ihren Nachforschungen Gefahr laufen, "Teil des Hörensagens zu werden". Journalisten seien zwar daran gewöhnt, unangenehme Fragen zu stellen und gewagte Theorien zu überprüfen, sexueller Missbrauch und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz stelle jedoch viele vor neue Herausforderungen.
sueddeutsche.de

"SZ": Audi-Chef Rupert Stadler wollte offenbar gegen Zeugen vorgehen.

Rupert Stadler wollte offenbar gegen Zeugen vorgehen und überlegte, einen Audi-Mitarbeiter zu beurlauben, der bei Ermittlern ausgesagt hatte, schreibt Klaus Ott. Der Verdacht ergebe sich aus einem von Ermittlern abgehörten Telefonat Stadlers. Die Staatsanwaltschaft bewerte Stadlers Verhalten als Versuch, das Ermittlungsverfahren gegen ihn zu behindern. Das Telefonat soll der Grund sein, weshalb der Audi-Chef in Untersuchungshaft kam. Vielleicht könne Stadler nach einer Aussage das Gefängnis schon am Mittwoch verlassen, schreibt Ott.
sueddeutsche.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

ARD-Dopingredaktion: Doping im russischen Fußball wurde wohl vertuscht.

Russischer Fußball ist wohl von der Vertuschung positiver Dopingproben betroffen, berichten Hajo Seppelt, Florian Riesewieck und Andrea Schültke unter Berufung auf Doping-Whistleblower Grigori Rodschenkow. Von Doping betroffen sei u.a. Russlands Nationalspieler Ruslan Kambolov, der aber aus dem WM-Kader gestrichen wurde. Die Fifa hatte gegen Kambolov ermittelt, ihn jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Viele Whistleblower leiden unter gesundheitlichen Problemen.

Lese-Tipp: Zwei Drittel von 20 befragten deutschen Whistleblowern verloren nach der Enthüllung ihren Job oder wurden in den Ruhestand versetzt, schildern Götz Hamann und Felix Rohrbeck. Martin Porwoll, ein Enthüller von gestreckten Krebsmedikamenten, war mit rund 30 Bewerbungen auf neue Jobs erfolglos und bekam Panikattacken. Laut dem Verein Whistleblower-Netzwerk leiden 12 der 20 befragten Whistleblower unter gesundheitlichen Problemen.
"Zeit", S. 19-20 (Paid), zeit.de (Vorabmeldung)

Meinung: Politiker sind selbst schuld, wenn sie Vertraulichkeit nicht klar einfordern.

Fire and Fury: Das Trump-Enthüllungsbuch zeigt, wie naiv und unprofessionell viele Politiker mit Journalisten umgehen, argumentiert Medienkolumnistin Margaret Sullivan. Ohne Gespräche explizit als Unter drei zu markieren, plauderten viele mit Reportern über Pikantes - um sich anschließend lautstark zu ärgern, dass das Gesagte veröffentlicht wird.
washingtonpost.com

Paradise-Papers-Kanzlei Appleby verklagt britische Medien, will Dokumente sehen.

Appleby, die Steuerkanzlei im Zentrum der Paradise Papers, verklagt den "Guardian" und die BBC. Die Kanzlei sei Opfer einer kriminellen Handlung geworden. Die Veröffentlichung der Kundendaten sei unverantwortlich, denn das öffentliche Interesse an einer Berichterstattung sei nicht gegeben. Die Kanzlei verlangt, die geleakten Dokumente zu erhalten - dadurch wären eventuell Rückschlüsse auf den oder die Leaker möglich, warnt Bastian Obermayer. Er ist einer der Paradise-Papers-Reporter der "Süddeutschen", der die Dokumente zugespielt wurden.
sueddeutsche.de

Spanische Ermittler klagen Cristiano Ronaldo wegen Steuerhinterziehung an.

Cristiano Ronaldo, Fußballstar bei Real Madrid und mehrfacher Weltfußballer des Jahres, wird von der Staatsanwaltschaft Madrid der Steuerhinterziehung bezichtigt. Er habe zwischen 2011 und 2014 gut 14,7 Mio Euro "absichtlich" und "bewusst" über Offshore-Firmen hinterzogen, so die Anklage. Ronaldo spielt laut "Forbes"-Schätzung pro Jahr rund 65 Mio Euro an Gehalt und Werbegeldern ein. Die belastenden Dokumente stammen offenbar von der Enthüllungsplattform Football Leaks.
spiegel.de, sport1.de, elmundo.es

Kleine Pünktchen sollen NSA-Whistleblowerin verraten haben.

NSA-Whistleblowerin ist offenbar wegen winziger Wasserzeichen aus einem Drucker enttarnt worden. Das Dokument zum geplanten Wahlkampf-Hack wurde vom Portal The Intercept im Original veröffentlicht – die Journalisten gaben damit versehentlich ihre Quelle preis. US-Behörden fanden über Pünktchen auf dem Dokument den Drucker. Die mutmaßliche Whistleblowerin, eine 25-jährige externe Mitarbeiterin, soll zudem dummerweise von einem Dienstrechner mit The Intercept kommuniziert haben. Laura Hazard Owen trägt Fehleranalysen zum missglückten Leak zusammen. Wikileaks setzt 10.000 Dollar Kopfgeld auf den Reporter an, der es versaut haben soll.
niemanlab.org, mashable.com (Wikileaks), turi2.de (Background)

FBI verhaftet Quelle eines Berichts über russische Staats-Hacks.

US-Wahlkampf-Hack: Die US-Bundespolizei FBI nimmt eine mutmaßliche Whistleblowerin fest, die NSA-Dokumente an das Investigativportal The Intercept weitergegeben haben soll. Es geht um konkrete Cyber-Attacken des russischen Militärgeheimdienstes auf einen Lieferanten von Wahl-Software und Phishing-Mails an lokale Wahlhelfer.
sueddeutsche.de, nytimes.com, theintercept.com (Original-Bericht)

Basta: Nachwuchs-Recherche zwingt Schuldirektorin zum Rücktritt.

BastaFrüh übt sich: Die neue Rektorin der Pittsburg High im US-Bundesstaat Kansas hat einen Master und einen Doktor, sagt sie. Die Redaktion der Schülerzeitung The Booster Redux prüft den Lebenslauf. Die Führungskraft in spe tritt kurz danach ab, weil ihre Uni nicht akkreditiert ist, sondern eine Titelmühle.
washingtonpost.com, welt.de, pittsburgdragonactivities.com (Schülerzeitung)

lexikon2: Daniel Drepper.


Daniel Drepper, geboren im Januar 1986 in Ahlen, gehört zu den schärfsten Messern in der investigativen Journalismus-Küche. Drepper studiert Gesetze und tritt den Mächtigen mit Faktenwissen auf die Füße – vor allem seine Sport-Recherchen sind preisgekrönt. Nach drei Jahren Correctiv baut der diplomierte Journalist ein deutsches News-Team bei Buzzfeed auf. Weiterlesen …

BBC weitet Gegenmaßnahmen zu Fake News aus.

BBCBBC gründet ein Team, das absichtlich als wahr getarnte Fake News identifizieren und überprüfen soll, sagt News-Chef James Harding. Die britische Rundfunkanstalt will die bestehende Reihe Reality Check ausweiten und mit einem eigenen Team unterfüttern. Die BBC will die Beiträge der Reihe so in TV, Radio und Web platzieren, dass sie "faszinierender" und "griffiger" ankommen als die zugrundeliegenden Fake News.
theguardian.com, derstandard.at

BuzzFeed veröffentlicht unbelegte, explosive Vorwürfe gegen Trump.

donald-trump-150Donald Trump: BuzzFeed veröffentlicht ein Dossier, in dem ein Analyst u.a. behauptet, die russische Regierung verfüge über kompromittierendes Material ("perverted sexual acts") über den künftigen US-Präsidenten. Der Stoff ist journalistisch umstritten, weil bisher unbestätigt. Der Analyst hinter dem Material soll ein ehemaliger britischer Geheimdienstler sein, der während des Wahlkampfs zunächst für republikanische, später für demokratische Trump-Gegner recherchiert hat. Das Dossier liege einer Reihe von Redaktionen und Politikern in Washington seit einigen Wochen vor.
nytimes.com, buzzfeed.com (Veröffentlichung), washingtonpost.com (Kritik)

"New York Times" präsentiert Opfer von Donald Trump.

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Donald Dumb: Die "New York Times" zündet die nächste Rakete im US-amerikanischen Wahlkampf und präsentiert zwei Frauen, die mutmaßlich von Donald Trump belästigt wurden. Jessica Leeds, heute 74, erzählt über den Vorfall aus den 1980er Jahren in einem Video. Trump habe sie auf einem Flug nach New York belästigt. Seine Hände sollen plötzlich überall gewesen sein. "Er war wie ein Octopus", sagt Leeds in die "NYT"-Kamera.

Ein zweiter Vorfall soll sich 2005 ereignet haben. Rachel Crooks behauptet, Trump habe völlig unvermittelt angefangen, sie zu küssen. Crooks arbeitete damals am Empfang eines Unternehmens. Trump bestreitet die Vorfälle auf Nachfrage der "NYT" – und geht zum Gegenangriff über: Er droht dem Verlag mit einer Klage und bezeichnet die Reporterin als "widerlichen Menschen". Am Freitag war ein Video von 2005 aufgetaucht, in dem Trump mit sexueller Belästigung prahlt. Diesen Scoop landete die "Washington Post" mit Material von NBC.
nytimes.com

CNN wildert BuzzFeeds Investigativ-Team.

CNN Logo (Foto_ dpa/picture alliance)CNN jagt BuzzFeed in der heißen Phase des US-Wahlkampfs das komplette vierköpfige Team für politische Investigativ-Recherche ab. Andrew Kaczynski, Kyle Blaine, Nate McDermott und Christopher Massie informierten Buzzfeed am Montag und haben bereits heute ihren ersten Arbeitstag bei CNN. Kaczynski begründet die Fahnenflucht mit den Ressourcen von CNN und der Chance, den letzten Monat der Präsidentschaftswahl besser abzubilden. Das Team soll anschließend zu Gouverneurswahlen und Bürgermeisterwahlen in den USA recherchieren.
huffingtonpost.com via politico.com

Meinung: Das Ferrante-Outing wäre nicht nötig gewesen.

ferrante-coverPseudonym-Jäger: Der Journalist Claudio Gatti hat den Klarnamen der Erfolgsautorin Elena Ferrante enthüllt, unter anderem in der "FAS". Statt Applaus gibt es Kritik von den Kollegen: Den Namen gegen den erklärten Willen der Autorin auszugraben, sei blanke "Sensationslust", schreibt Autorin Zoe Beck. Die Enthüllung mache schlechte Laune und liefere nur Promi-Quatsch, schreibt Dirk Knipphals in der "taz". Ihn ärgert das investigative Gehabe, es gehe schließlich nicht um Wikileaks oder die Mafia, sondern um Romane.
"FAS", S. 41, blendle.com (Paid), buchreport.de, zoebeck.wordpress.com, taz.de (Knipphals)

Journalistische Inhalte haben in Italien nun ein Verfallsdatum – wie Quark.

Paragraph150 Justiz JuraPflicht zum Löschenmüssen: Italiens oberster Gerichtshof wendet das Recht auf Vergessenwerden, einst als Folterinstrument für Google und Co erdacht, auf eine Zeitung an. Das Urteil fixiert, dass in Italien das öffentliche Interesse am journalistischen Artikel nach zwei Jahren keinen Vorrang vor der Privatsphäre eines Protagonisten habe - und argumentiert explizit mit dem Haltbarkeitsdatum von Milch und Joghurt. Das betroffene Regionalportal Primadanoi.it aus den Abruzzen fordert, Medien vom Recht auf Vergessenwerden auszunehmen. Eigentlich geht es bei der Rechtskonstruktion aus der EU-Grundverordnung für Datenschutz nur um Links, nicht um Inhalte.
repubblica.it (Englisch) via netzpolitik.org, wan-ifra.org

Basta: Auf diese Art könnte Nixon noch Präsident sein.

snowdenDie Quelle vor Schutz schützen: Die "Washington Post" spricht sich in einem Editorial gegen eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden aus. Das ist mindestens verwunderlich, denn das Blatt hat einen Pulitzerpreis für eine Geschichte über die NSA-Spähprogramme gewonnen - die Quelle: Edward Snowden.
thehill.com, washingtonpost.com (Editorial)

"Spiegel" will Artikel über Todenhöfer nicht als Fehler thematisieren.

spiegelSpiegel steht zum Inhalt des Artikes über Jürgen Todenhöfer, für den das Magazin eine Unterlassungserklärung abgeben musste, berichtet Kai-Hinrich Renner. Todenhöfer habe auf Gegendarstellung und Widerruf verzichtet und einen Teil der Verfahrenskosten übernommen, schreibt Renner unter Berufung auf Verlagskreise. Der Spiegel stehe zum Kern der Geschichte - es ging um Todenhöfers Recherchereise für das Buch "Inside IS".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Israel-Korrespondenten der ARD rechtfertigen Wasser-Beitrag.

Tagesschau_150x150ARD-Studio Tel Aviv verteidigt sich gegen den Vorwurf, einseitig über Wassermangel im Westjordanland berichtet zu haben. Die Argumente beider Seiten wären in den Beiträgen für "Tagesschau" und "Tagesthemen" enthalten gewesen. Künftig sollen jedoch immer beide Seiten per O-Ton vorkommen - in dem Beitrag äußern sich nur Palästinenser und ein Experte.
br.de, tagesschau.de (Beitrag)

Doping-Rechercheur Hajo Seppelt steht unter Personenschutz.

Hajo Seppelt 600
Schutz vor Don Dopinow: Hajo Seppelt, Dopingexperte der ARD und Rechercheur hinter den Enthüllungen zum russischen Dopingsystem, steht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro unter Personenschutz, berichtet der "Spiegel". Seppelt werde von Spezialkräften der brasilianischen Militärpolizei bewacht. Zuvor war Seppelt u.a. bei Twitter und YouTube bedroht worden, vor allem aus Russland und Kenia.

Der konkrete Auftrag für den Personenschutz in Rio kam offenbar vom NDR. Auch Seppelts Haussender, der WDR, soll entschieden haben, Bodyguards für seinen Investigativ-Reporter zu organisieren. Bereits bei Recherchen in Wien und Toronto sei er mit Personenschützern gesehen worden, schreibt der "Spiegel". Seppelt selbst sowie NDR und WDR wollen sich zu Sicherheits-Vorkehrungen nicht äußern. (Foto: WDR/Herby Sachs)
"Spiegel" 33/2016, S. 89 (Paid), tagesspiegel.de

Hausdurchsuchungen nach verdeckter Recherche bei Kölner Polizei.

polizeikoeln150Polizei Köln hat am Montag mehrere Wohnungen von Reportern einer für RTL arbeitenden Produktionsfirma durchsucht. Am vergangenen Mittwoch waren die Reporter und eine mit ihnen zusammenarbeitende Polizistin aufgeflogen, als sie verdeckt Einsätze der Polizei gefilmt haben sollen, das Projekt lief offenbar über Monate. RTL hat das verdeckt gedrehte Material der Polizei übergeben, der Sender will sich nicht weiter äußern. Die Beschuldigten schweigen, gegen die suspendierte Polizistin läuft ein Entlassungsverfahren.
abendblatt.de, spiegel.de (Background)

BuzzFeed gründet Einheit für virale Überprüfungsrecherche.

buzzfeed150BuzzFeed gründet eine globale Factchecking-Einheit, um gefakten Nachrichten auf die Spur zu kommen. Der verantwortliche Redakteur ist Craig Silverman. Silverman soll von Toronto aus als Ombudsmann für die Leser und Dienstleister für die BuzzFeed-Mitarbeiter weltweit dienen. Erklärtes Ziel ist, die Aufklärungsstücke viraler werden zu lassen als die ursprünglichen Fakes.
firstdraftnews.com

Zitat: Augenschein zählt auch etwas.

yacine-le-forestier150"Unsere Fotografen können nicht systematisch, wenn sie über eine politische Veranstaltung oder ein Fußballspiel berichten, a priori bezweifeln, dass die dortigen Anhänger oder Fans nicht diejenigen sind, als die sie sich ausgeben."

Yacine le Forestier, Chef des Berliner AFP-Büros, sieht die Verantwortung für irreführende Agenturfotos eines vermeintlichen Brexit-Anhängers beim Darsteller, dem "Handelsblatt"-Reporter Mathias Brüggmann.
kress.de, turi2.de (Background)