Mateschitz' Recherche-Projekt Addendum ist für Rezensenten schwer zu fassen.

Österreich: Die neue Recherche-Plattform Addendum von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz (Foto) ist weder links noch rechts, weder Boulevard noch für Intellektuelle gemacht, urteilt Ralf Leonhard. Mateschitz sei zu schlau, als dass man den Beiträgen eine eindeutige Tendenz nachweisen könnte. Jens Jessen verwundert indes die "illusionäre Anmaßung" des Journalismus-Projekts, eine standpunktlose, überparteiliche Wirklichkeitsdarstellung liefern zu wollen.
taz.de, "Die Zeit" 42/2017, S. 52 (Paid)Kommentieren ...

Mateschitz-Portal startet mit Asyl-Dossier.

Addendum, die Rechercheplattform von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, hat ihren Betrieb aufgenommen. Die Seite mit dem Untertitel "das, was fehlt" widmet sich in ihrem ersten Projekt dem Thema Asyl. Im Laufe der Woche erscheinen insgesamt 20 Beiträge, am Donnerstag ergänzt eine Reportage beim Mateschitz-Sender Servus TV das Thema.
diepresse.com, addendum.org/asyl, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Red Bull testet Angler-Magazin "Fischers Fritz".

Red Bull wirft die Rute aus und testet "Fischers Fritz", laut eigener Beschreibung das "Magazin für Angler und Genießer". Die Zeitschrift berichtet auf 148 Seiten über Anglerreviere, Ausrüstung und porträtiert Fisch-Freunde. "Fischers Fritz" erscheint heute mit 60.000 Auflage in Deutschland und Österreich für 6,80 Euro. Die zweite Ausgabe im Frühjahr 2018 soll Leser-Feedback berücksichtigen.
horizont.atKommentieren ...

Dietrich Mateschitz nennt sein Recherche-Projekt "Addendum, das was fehlt".

Red Bull: Brause-Baron Dietrich Mateschitz nennt seine geplante alternative Rechercheplattform Addendum, das was fehlt. Sie soll nicht weniger als seine "publizistische Antwort auf die wuchernde Misstrauenskultur in der Gesellschaft" sein. In "wenigen Wochen" soll die Website online gehen, finanziert von Mateschitz' Privatstiftung und ohne Verbindung zu Red Bull und Servus TV.
derstandard.at, turi2.de (Background)1 Kommentar

Red Bull Media House entlässt 69 Mitarbeiter.

Red Bull reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter im Medienbereich um 69, berichtet der "Standard". Der Konzern begründet den Schritt mit der "Vereinfachung der Organisation". Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Personen beim Red Bull Media House Österreich. Anfang des Jahres hatte Red Bull die Firma in zwei Einheiten getrennt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Red-Bull-Chef Mateschitz finanziert Rechercheplattform gegen "wuchernde Misstrauenskultur".

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, 72, plant in Österreich eine multimediale, öffentlich zugängliche Rechercheplattform, berichtet die Kleine Zeitung. Die Plattform solle eine "publizistische Antwort auf die wuchernde Misstrauenskultur in der Gesellschaft" geben und unabhängig von Red Bull und Servus TV agieren. Geld kommt von Mateschitz' Privatstiftung Quo Vadis Veritas. Den Aufbau der journalistischen Organisation verantwortet Michael Fleischhacker, Ex-Chefredakteur der "Presse" und von NZZ.at.
kleinezeitung.at via derstandard.at2 Kommentare

Red Bull teilt sein Medienhaus in zwei Teile.

Red-Bull-Media-House-Logo-150Red Bull Media House teilt sich künftig in zwei Einheiten: Das "Media Network" soll vor allem digitale Geschäfte bündeln. Dessen Leitung übernimmt Gerrit Meier, der vor einigen Monaten vom Wrestling-Konzern WWE kam. In der zweiten Einheit "Publishing, TV und Media Operations" versammeln sich Verlag, Werbung und Finanzen. Der frühere Bauer- und Springer-Manager Dietmar Otti hat hier den Hut auf.
derstandard.atKommentieren ...

Basta: Wenn Leipzig Meister wird, wird Reif zum Flitzer.

Marcel ReifZieht erst den Hut und dann blank: Fußball-Kommentator Marcel Reif geht im Red-Bull-Magazin "Red Bulletin" eine Wette ein: Sollte RB Leipzig Deutscher Meister werden, werde er pudelnackt über den Leipziger Marktplatz laufen. Auf Anfrage von "Bild" räumt Reif ein: "Als ich das geschrieben habe, war ich mir sicher, dass Leipzig nicht Meister wird. Im Sinne aller Beteiligten sollten sie nicht Meister werden."
redbulletin.com, bild.de (Paid)Kommentieren ...

Red Bull macht Inhouse-Werbeagentur dicht.

Red Bull Creative 150Red Bull schließt seine hauseigene Werbeagentur Red Bull Creative nach zehn Jahren. Grund sei das "Kosten-Nutzenverhältnis", sagt ein Sprecher von Red Bull Media House. Red Bull will die Aufgaben künftig extern vergeben. Die Agentur hatte neben Werbe-Maßnahmen etwa für RB Leipzig auch Kampagnen für externe Kunden wie Mini Austria und Schweiz Tourismus konzipiert.
derstandard.at, salzburg.comKommentieren ...

Red Bull feiert lieber Erfolge, als tote Sportler zu ehren.

Red Bull-150Red Bull pumpt Millionen in spektakuläre Sport-Veranstaltungen und verschweigt Athleten, die dabei ihr Leben lassen, kritisiert Uwe Buse. In sieben Jahren starben sieben Sportler bei Events, die Red Bull für Werbung nutzte. Die Kommunikations-Strategie des Süßbrause-Konzerns ist Schweigen. In Medien von Red Bull werden Erfolge gefeiert, Platz für Tote ist nicht.
"Spiegel" 01/2017, S. 70-74 (Paid)Kommentieren ...

Red Bull bringt Schweizer "Bergwelten"-Ausgabe heraus.

bergwelten-magazin-150Red Bull Media House bringt sein Outdoor- und Höhenluft-Magazin Bergwelten in die Schweiz. Ab Mai erscheint das Blatt mit einer Druckauflage von 100.000 in der Deutschschweiz. Chefredakteur der Schweizer Ausgabe wird Christan Andiel, bisher Multimedia-Redakteur beim "Tages-Anzeiger". Bisher verkauft "Berwelten" laut IVW 71.511 Exemplare, rund 37.000 davon Österreich.
derstandard.at, persoenlich.comKommentieren ...

Basta: Leipziger Spieler verstehen Red-Bull-Boss nicht.

rb-leipzig-150Verständigungsprobleme: Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat am Samstag seinen Bundesliga-Verein Red Bull RasenBallsport Leipzig besucht. In der Kabine wollte er das Team beglückwünschen und "Flügel verleihen" fürs kommende Spiel gegen die Bayern. Das Problem, so "Bild": Nicht alle Spieler haben den "Ösi-Dialekt" von Mateschitz verstanden. Ob er in Leipzig alle verstanden hat, wo bekanntlich Hochdeutsch in Reinform gesprochen wird, ist nicht überliefert.
bild.deKommentieren ...

Meinung: Michael Gassmann hält Marketing für die Substanz von Red Bull.

Red Bull-150Red Bull "wäre nichts ohne sein teures Marketing", analysiert Michael Gassmann. Red Bull besitze keine Fabrik und kein Lager, Firmenpatriarch Dietrich Mateschitz habe das Rezept für den Energydrink "bestenfalls entdeckt". Marke und Vermarktung seien die Substanz der Firma, die "ständig neue Helden" brauche, wie etwa den eingekauften RB Leipzig.
"Welt am Sonntag", S. 33/34, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Früherer "Süddeutsche"-Sprecher Dirk Rumberg wechselt zum Red-Bull-Verlag.

dirk-rumberg-150Red Bull holt vier erfahrene Köpfe für seine Buchsparte Benevento: Dirk Rumberg (Foto) wird Kommunikationschef mit Standort München. Rumberg war Sprecher und Chef für neue Produkte beim Verlag der "Süddeutschen Zeitung". Außerdem kommen Klaus Altepost, früher Gütersloher Verlagshaus, Martin Bethke von Ravensburger und Fritz Müller, früher bei Donauland.
boersenblatt.net, kress.deKommentieren ...

Ösi-Magazin "Seitenblicke" erscheint nur noch digital.

seitenblicke-magazin-150Red Bull Media stellt sein österreichisches Society-Magazin "Seitenblicke" ein, die letzte Ausgabe erscheint am 7. Dezember. Nur die Homepage seitenblicke.at soll weitergeführt werden. Erst im Mai hatte der Verlag das Magazin einem Relaunch unterzogen und die Erscheinungsfrequqenz von wöchentlich auf 14-täglich gedrosselt. Im ersten Halbjahr 2016 verkaufte das Blatt knapp 33.000 Exemplare pro Ausgabe, rund die Hälfte der Druckauflage.
derstandard.atKommentieren ...

Red Bull ist laut Deutschem Sponsoring-Index 2016 bester Fußball-Sponsor.

Red Bull-150Red Bull führt das Ranking der besten Fußball-Sponsoren an, gefolgt von der Deutschen Telekom, Veltins und Mercedes-Benz. Das Ranking basiert auf dem Deutschen Sponsoring-Index 2016 des Münchener Marktforschers Facit und Vermarkter Sport 1 Media und untersucht u.a. Markenbekanntheit, Image und Authentizität. Wichtigstes Fußball-Medium ist das Fernsehen, dicht gefolgt vom Internet.
"Handelsblatt", S. 31 (Paid)Kommentieren ...

"Red Bulletin" liegt "Oberösterreichischen Nachrichten" bei.

Red Bull-150Red Bulletin, Lifestyle-Magazin des Brauseverlags Red Bull Mediahouse, liegt morgen mit 40.000 Auflage den "Oberösterreichischen Nachrichten" bei, mit Fokus auf städtischen Gebieten. Bisher kooperiert Red Bull in Österreich mit "Der Standard", "Die Presse", "Kleine Zeitung", "Kurier" "Vorarlberger Nachrichten", "Salzburger Nachrichten" und "Wirtschaftsblatt".
derstandard.at
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Red Bull stellt Servus TV in Deutschland ein.

ERC Ingolstadt - EHC München
Servus, TV: Red Bull zieht bei Servus TV nun doch den Stecker - vorerst nur in Deutschland und der Schweiz. Ab 2017 sendet der TV-Ableger des Brause-Brauers nur noch in Österreich, meldet "Werben & Verkaufen". Seit Monaten deutet sich bereits an, dass Red Bull die Freude an seinem teuren TV-Projekt verloren hat. Auch die Pläne für einen linearen TV-Sender namens Red Bull Global TV sollen auf Eis liegen, erfährt das Branchenblatt aus Mitarbeiterkreisen.

Erst im Mai hatte Senderpate Dietrich Mateschitz damit gedrohnt, bei seinem Fernsehsender zum Abschied leise Servus zu sagen. Grund waren wohl Betriebsrat-Bestrebungen einiger Mitarbeiter. Nachdem der Red-Bull-Chef seinem Personal die Flügel gestutzt hatte, zog er seine Drohung zurück. Nun will sich der Sender, der zuletzt in Deutschland gerade einmal 0,25 % Marktanteil erreicht, auf seine "österreichische Programmidentität fokussieren". Zu den Gründen und Konsequenzen für die Mitarbeiter äußert sich das Unternehmen nicht. (Foto: dpa)
"W&V", 31/2016, S. 13 (Paid), wuv.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow1 Kommentar

Red Bull betreibt Servus.TV doch weiter.

servus tvServus.tv wird nun doch weitergeführt, meldet der Sender per Pressemitteilung. In einem "konstruktiven Gespräch" einigen sich der Eigner Red Bull, Gewerkschaft und der spezifisch österreichischen Institution Arbeiterkammer. Die Arbeitnehmervertreter wollen fortan "respektieren", dass die "Mehrheit der Mitarbeiter" keine Betriebsrat wünscht. Im Gegenzug nimmt Red Bull alle ausgesprochenen Kündigungen zurück und führt den Sender weiter.
presseportal.de, turi2.de (Einstellung), turi2.de (Betriebsrat)Kommentieren ...

Betriebsrats-Idee soll Aus von Servus TV ausgelöst haben.

Formel 1 - GP ÖsterreichUnd willst du Betriebsrat, so brauch' ich Gewalt: Servus TV schließt auch, weil es Initiativen zur Gründung eines Betriebsrates gab, bestätigt Senderpate und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz gegenüber den "Salzburger Nachrichten". Während Gewerkschafter "fassungslos" reagieren, kursiert ein offener Brief mit Unterschriften von mehr als 200 Mitarbeitern, die nach eigenen Angaben keinen Betriebsrat "wollen und brauchen". Sie wollen Mateschitz zum Umdenken ermutigen. Beim österreichischen Arbeitsamt AMS gingen am Dienstag 264 Kündigungen ein.

Daneben ruft die plötzliche Einstellung des Senders mit Hauptsitz in Salzburg den ORF auf den Plan. Heute sei ein "trauriger Tag für den österreichischen Medien- und Produktionsstandort", steht in einer Pressemitteilung der Anstalt. Österreichs größtes Medienunternehmen ist bei aller Trauer auch an Teilen des Red-Bull-Senders interessiert - die "geschaffene Substanz" solle "zumindest teilweise erhalten" werden.
diepresse.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ferdinand Wegscheider wird Senderchef von Servus TV.

servustv150Servus TV befördert Ferdinand Wegscheider, bisher Ressortleiter Information & Aktuelles, zum Senderchef. Wegschneider hatte einst den Vorgänger-Sender Salzburg TV gegründet. Er folgt auf General Manager Martin Blank, der den Red-Bull-Sender verlässt. Programmdirektor Matthias Hartmann will sich im Red Bull Media House künftig auf die Entwicklung neuer Formatideen für Red Bull TV und ServusTV konzentrieren.
derstandard.at, dwdl.deKommentieren ...

Red Bull Global TV startet 2016.

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Angriff der roten Bullen: Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz schließt eine weitere Lücke im Medien-Universum des Energydrink-Herstellers. 2016 soll Red Bull Global TV starten. Diesmal wirklich, der Start wurde schon mehrfach angekündigt, aber immer wieder verschoben. Laut "Standard" soll im Frühjahr eine Plattform für Mobil-Nutzer an den Start gehen, eine Webseite mit hoher Social-Media-Aktivität soll folgen. Für Herbst 2016 ist ein lineares TV-Programm geplant, das zumindest in einigen Märkten im Pay-TV laufen soll, etwa über Sky.

Zu sehen gibt es u.a. Extrem- und Trendsport, Musik und Events sowie Helden- und Abenteurer-Dokus - also Inhalte, die bereits beim Red-Bull-Sender Servus TV laufen, den Mateschitz als "Übungsfeld für das Medium Fernsehen" bezeichnet. An Geld zum Üben fehlt es dem Red Bull Media House nicht: In der Bilanz von 2014 stehen knapp 52 Mio Euro Umsatz, 13 Mio Euro mehr als noch 2013. Hinzu kommen "übrige Erträge" in Höhe von 315 Mio Euro, die direkt vom Mutterkonzern stammen dürften. 2014 verkaufte Red Bull nach eigenen Angaben 5,6 Mrd Dosen seiner Getränke und erwirtschaftete 5,1 Mrd Euro Umsatz.
derstandard.at
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