Auch wenn Roland Tichy ein konservativer Knochen ist, ein Fundamental-Libertärer: Für die wortgewaltige Stiernackigkeit, mit der er auf jedem Podium von Twitter bis "Presseclub" für seine Ideen kämpft, muss man ihn lieben - oder wenigstens respektieren. Weiterlesen im lexikon2.

Tichys Einblick bringt Buch-Edition heraus.

Roland Tichy bringt unter der Marke Tichys Einblick eine Buch-Edition heraus. Im Finanzbuch Verlag der Münchener Verlagsgruppe erscheinen zunächst die Titel "Dunkelflaute" über die Energiewende, "Spurwechsel" zum Thema Flüchtlingspolitik und "Demokratie im Sinkflug". Die Bücher kosten jeweils zwischen 17 und 20 Euro.
tichyseinblick.de

Korrektur: In einer früheren Fassung hatten wir berichtet, der Finanzen Verlag, der auch das Print-Monatsmagazin von "Tichys Einblick" herausbringt, verlege die Buch-Edition. Das ist falsch. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Roman Pletter portraitiert Roland Tichy als Grantler, der Konsens nicht aushält.

Roland Tichy 150Roland Tichy sucht den Streit, will aber zugleich gemocht werden, schreibt Roman Pletter in seinem Portrait in der "Zeit". Als Kommentator sei Tichy scharf im Ton, im persönlichen Umgang aber auch charmant und lustig. Doch der "Grantler in Roland Tichy" konnte Konsens noch nie gut aushalten. Mit seiner Debatten-Plattform Tichys Einblick mache er sich zum "Bauchredner von Menschen, die nur die totale Kapitulation abweichender Meinungen akzeptieren".
"Zeit" 6/2017, S. 22/23 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Roland Tichy zieht eine positive Bilanz als Medienunternehmer.
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Roland Tichy sieht "Werben & Verkaufen" als Koordinationsstelle seiner Gegner.

Roland Tichy 150Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, wittert eine Verschwörung im Süddeutschen Verlag, berichtet der mutmaßliche Mitverschwörer Frank Zimmer, Online-Chef der "Werben & Verkaufen". Von der Redaktion der "W&V" aus werde eine Kabale gesteuert, in der, so Tichy im Interview mit Jörg Wagner, "bestimmte Werbeagenturen" im Regierungsauftrag "gewissermaßen als Lohn für die fetten Aufträge politische Gegner niederkämpfen".
schmalbart.de (Zimmer), wwwagner.tv (Tichy), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Roland Tichy zieht eine positive Bilanz als Medienunternehmer.
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Roland Tichy tritt als Herausgeber von Xing Klartext ab.

Roland Tichy-Xing-600
Tichys Einknick: Roland Tichy legt sein Amt als Herausgeber des Meinungsportals Klartext von Xing ab. Als Grund nennt Tichy eine "massive Kampagne gegen Xing", die er "nicht akzeptieren und gutheißen" könne. Auch Morddrohungen habe er erhalten.

Die Kritik an Roland Tichys Job bei Xing ist nicht neu. Anlass ist Tichys nach eigenen Angaben "liberal-konservatives" Blog Tichys Einblick. Die Kritik intensivierte sich jedoch am Wochenende nach einem umstrittenen Beitrag, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostizierte.
tichyseinblick.de, turi2.de (Background)4 Kommentare

Social-Media-Nutzer verlassen Xing – wegen Roland Tichy.

Roland Tichy 150Xing verliert reihenweise Nutzer, die gegen die Herausgeberfunktion von Roland Tichy bei Xing-News protestieren, der gleichzeitig auf seinem Blog Tichys Einblick eine stramm konservative Linie fährt. Ein Boykott des Karrierenetzwerks ist seit 2016 im Gespräch, berichtet Peter Ohnacker. Aktueller Anlass ist ein kürzlich erschienener Text von Jürgen Fritz, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostiziert - der Text ist mittlwerweile entfernt. Besonders auf Twitter kündigen Nutzer an, ihre Xing-Mitgliedschaft zu beenden, darunter TLGG-Kreativdirektor Mathias Richel.
blogrebellen.de (Twitter-Debatte), tichyseinblick.de (umstrittener Blog-Beitrag, mittlerweile gelöscht), twitter.com (Tweet Richel)

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Zitat: Roland Tichy will nicht als Scharfmacher gelten.

Roland Tichy 150"Wenn man von der liberal-konservativen Seite kommt, wird jede Überschrift zelebriert als Angriff auf das Grundgesetz."

Roland Tichy streitet Clickbait für Facebook bei Tichys Einblick ab – auch die "linksgestrickteren Kollegen" würden ähnlich entschieden und witzig formulieren.
youtube.com (7-Min-Interview), youtube.com (15-Min-Fassung)Kommentieren ...

Facetime mit … Roland Tichy: "Das Geschrei wird schriller, aber leiser".


Der Meinungskrieg geht weiter: Roland Tichy blickt auf ein erfolgreiches Jahr als Medienunternehmer zurück. Der Ex-Chefredakteur der "WirtschaftsWoche" polarisiert mit Tichys Einblick online und in Print. Seinen Kritikern unterstellt Tichy "böse Absicht" – wer anderer Meinung sei, werde in Deutschland schnell als AfD-nah oder Nazi dargestellt. "Das Geschrei wird schriller, aber leiser", sagt Tichy im turi2.tv-Gespräch – immer mehr Menschen bildeten sich ihre Meinung im Netz selbst.

Sie würden Stereotype und Urteile von außen nicht mehr einfach akzeptieren, sondern selber nach Fakten suchen. Auf den Vorwurf, selbst mit Sterotypen zu arbeiten, geht Tichy nicht ein und spielt den Ball zu Kollegen: Auch die "grandiose taz" arbeite mit provokanten Überschriften. Tichys Einblick soll 2017 weiter wachsen und multimedialer werden. Geschichten der Zeitschrift "Tichys Einblick" werden zu Videos – die wechselseitige Durchdringung der Medien mache Spaß.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), youtube.com (ungekürzte 15-Min-Fassung)

Aus dem Archiv: interview2 mit Roland Tichy über seine Arbeit für Xing.

Ungeschnitte Fassung des Gesprächs:
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Roland Tichy sieht viele Fehlentwicklungen im Journalismus.

Roland Tichy 150Roland Tichy beobachtet Kumpel-Journalismus auf der einen und Glaubens-Journalismus auf der anderen Seite – und findet beides falsch. Journalisten sollten sich manchmal "gewaltsam losreißen" und auch Kumpel kritisch angehen. Der "neue deutsche Kampagnen-Journalismus" erinnert Tichy an die Nazi-Zeit.
kress.de, turi2.de (Video-Interview)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Meinung: "Tichys Einblick" besteht auch Worthülsen und Panikmache.

tichys-einblick-oktober2016-150Tichys Einblick gibt sich intellektuell, bestehe allerdings "oft aus Worthülsen, die um Panikmache und Merkel-Bashing herumdrapiert sind", urteilt taz-Autor Peter Weissenburger. Das Magazin eignet sich in seinen Augen nicht, um entfremdete Konservative abzuholen und sachliche Debatten zu generieren, sondern reproduziere rechtspopulistische Muster.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Tichys Einblick" startet mit vielen Abos – ein Buchverlag soll folgen.

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Meinung bringt Moneten: Roland Tichy beliefert am Montag eine vierstellige Zahl an Abonnenten mit der Erstausgabe seines Magazins. Der Ex-"WiWo"-Chef druckt sein liberal-konservatives Blog 70.000-fach aus und verlangt dafür acht Euro. Den Titel von "Tichys Einblick" ziert – unvermeidbar – eine ratlose Kanzlerin, Bettina Röhl schreibt über den "Horror der ewigen Kanzlerschaft Merkel". Tichy will laut kress.de unter dem Label "Tichys Einblick" auch Bücher herausgeben, was der nächste logische Schritt zu einem kleinen Medienhaus wäre.

Tichys Team publiziert aber nicht nur von der Website bekannte Töne auf Papier, es gibt auch hervorstechende Formate: Mit Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann steigt Tichy in ein neues Elektroauto. Den Talk während der Tour halten mehrere Kameras innerhalb und außerhalb des Wagens fest – eine aufwändige Produktion fürs Digitale. Der zum Verleger mutierte Chefredakteur betont, dass "Tichys Einblick" onlinegetrieben sei: "Andere Verlage verstehen Internet als Vertriebskanal, wir bringen Internet ins Print."
kress.de, tichyseinblick.de, turi2.de (Video-Interview)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Online-Portal "Tichys Einblick" bekommt einen Print-Ableger.

Roland Tichy - Tichys Einblick 600
Internetausdrucker: Roland Tichy macht wieder in Papier. Der Ex-Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" bringt zusammen mit dem Münchner Finanzen Verlag eine Printausgabe von Tichys Einblick an den Kiosk, berichtet "Horizont". Das Monatsmagazin speist sich aus Tichys gleichnamigem, nach eigener Einschätzung "liberal-konservativen" Autoren- und Debattenportal. Die erste Ausgabe mit rund 100 Seiten und 70.000 Exemplaren Auflage erscheint am 10. Oktober für acht Euro. Tichy agiert als Lizenzgeber und Herausgeber. Stephan Paetow, von 2002 bis 2009 Vizechefredakteur vom "Focus" und Kolumnist bei "Tichys Einblick", übernimmt die Redaktionsleitung.

Die Print-Ausgabe von "Tichys Einblick" will rund ein Fünftel der Online-Beiträge in Papierform bringen, dazu kommen Interviews und Bildstrecken, die später auch online gestellt werden. Tichy sieht das gedruckte Heft als eine Art "Fanartikel" und berichtet von Lesern, die sich die besten Texte "hübsch ausgedruckt und gebunden" gewünscht haben. Gespräche mit Grossisten hätten ergeben, dass der Markt ein liberal-konservatives Magazin brauche, "dass man mit Anstand mit sich herumtragen kann".
horizont.net, turi2.de (Blattkritik "Tichys Einblick"), turi2.tv (Interview Roland Tichy)1 Kommentar

Xing setzt bei neuem redaktionellen Angebot auf Fachbeiträge.

xing150Xing startet nach dem Debattenschauplatz Klartext den "Xing Brancheninsider". Das Redaktionsteam um Jennifer Lachman holt 63 bekannte Köpfe unterschiedlicher Branchen ins Boot, z.B. SAP-Finanzchef Carl-Christian von Weyhe. Sie schreiben Fachbeiträge, vorerst zu den Branchen Banken und Finanzen, Internet und Technologie, Medien, Marketing und Werbung sowie Wirtschaft und Management. Konkurrent LinkedIn sucht derweil neue Redakteure für seine deutsche Redaktion.
meedia.deKommentieren ...

Zitat: Roland Tichy und die Pralinen der Kollegen.

Roland Tichy 150"Der durchschnittliche deutsche Journalist hasst nichts so sehr wie seine Leser. Die sollen bitte schön Geld überweisen und das Maul halten. Ertragen kann er Leser nur, wenn sie ihn loben und Pralinen schicken."

Roland Tichy polemisiert im Interview mit "kress pro" gegen seine Kollegen.
"kress pro" 2/2016, S. 54-59 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Die wirklich großen Journalisten waren immer visionäre Geschäftsleute. Sie haben immer auch unternehmerisch gedacht."

"Digitalunternehmer müssen nicht programmieren lernen. Wir müssen nur die vorhandenen Werkzeuge nutzen. Niemand erwartet vom Friseur, dass er eine Schere erfindet. Es muss damit schneiden können."

"Verlage haben alle erst mal Millionen mit irgendwelchen Content-Management-Systemen versenkt. Auch die Krautreporter haben sich mit Technikbastelei übernommen und Inhalte vernachlässigt. Das ist Wichtigtuerei, leider sauteure."

"Die Killeranwendungen kommen von 50-Jährigen, die ihren Markt kennen, sich aus dem Regal eine Standardsoftware dazuholen und dann loslegen."

"Wenn die Inhalte stark sind, braucht der Leser kein technisches Chichi."

"Mitleid kriegt man umsonst, Neid muss man sich erarbeiten und Missgunst war schon immer die zweithöchste Form der Anerkennung nach dem Plagiat."
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turi2.tv: Roland Tichy stößt Wirtschaftsdebatten an.


"Wir alle sind Teil der Wirtschaft." Roland Tichy versteht sich in seinem neuen Job als Herausgeber der Xing News und der Debatten-Plattform Klartext als "Knotenpunkt eines Netzwerks". In dem sei es die Rolle von Journalisten, Themen zu finden, Debatten anzustoßen und zu moderieren. Dadurch entstehe "eine andere Sicht auf die Dinge". Der eigentliche Wissensgewinn komme aber durch die Entscheider der Wirtschaft. "So viel Wissen gibt es sonst nirgends", sagt Tichy stolz im turi2.tv-Interview.

Als Konkurrenz zu etablierten Wirtschaftsmedien wie dem "Handelsblatt" oder seinem ehemaligen Arbeitgeber, der "Wirtschaftswoche", sieht Tichy das Portal nicht. Schließlich würden die Entscheider bei Xing miteinander reden: "Bei uns ist es ja ein Inside-View, wir berichten von innen aus der Wirtschaft." Tichy sieht die Wirtschaftsredaktionen von Medien als Partner, verleugnet aber nicht den Ehrgeiz, "immer wieder auch mal zitiert zu werden".
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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"Bilanz" buhlt jetzt auch um Wirtschaftsmeinungen.

Bilanz-Debatten-600Meinungsvielfalt: Springers Wirtschaftsmagazin Bilanz, gedruckt monatliche Beilage der "Welt", will im Netz zum Meinungs- und Debattenforum werden. Zum Neustart sind rund 30 Autoren dabei, mittelfristig sollen es bis zu 200 werden, darunter namhafte Manager und Unternehmer, Wissenschaftler und "Fachleute jeder Provenienz", die bei "Bilanz" in eigenen Blogs ihre Meinung kundtun. Klingt wie eine Mischung aus Huffington Post und einem Frontalangriff auf Xing Klartext. Auch die neue Debattenplattform des Business-Netzwerks buhlt unter Herausgeber Roland Tichy um Meinungsbeiträge von Wirtschaftsgrößen. "Tagesspiegel"-Herausgeber Sebastian Turner plant ebenso ein Debatten-Portal für die "Meinungs-Elite".

Neben den Meinungsbeiträgen soll Bilanz.de "kontinuierlich ausgebaut" und "sukzessive auch durch Bezahlangebote ergänzt" werden. Gegen Bezahlung gibt es dann Langversionen, Hintergrundberichte und Fotostrecken aus der Printausgabe. Dennoch versteht sich Bilanz.de "ausdrücklich nicht als Nachrichtenseite" betont Chefredakteur Klaus Boldt. Das Informationsangebot im Netz sei "auch ohne unsere Mitwirkung inhaltlich unübersehbar und wirtschaftlich erfolglos genug".
presseportal.de, bilanz.de (Boldt)1 Kommentar

Blattkritik: Roland Tichy, Herausgeber “TichysEinblick”, über “Horizont”.

Roland Tichy, früher Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", heute Online-Verleger und unabhängiger, konservativer Querkopf, nimmt für turi2 Horizont in die Hand. Er lobt die Redaktion aus "anerkannten Haudegen" und die Kompetenz in Sachen Werbung. Allein im Medienteil könnten das Blatt mehr wagen, findet Tichy. weiterlesen …

Meinung: Xing-Magazin "Klartext" überzeugt.

Roland Tichy 150Klartext, Debatten-Magazin von Xing und Roland Tichy, hält, was es verspricht, und liefert Meinungen aus erster Hand, urteilt David Hein. Ein bisschen schummele das Portal, weil es Klicks als Reaktionen zähle. Auch die Lektüre der Kommentare lohne, weil hier meist sachlich und fundiert argumentiert werde. Ob Tichy allerdings durchhalte, auf Kommentare selbst zu antworten, sei fraglich.
horizont.netKommentieren ...

Roland Tichy startet Wirtschaftsmagazin "Klartext" bei Xing.

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Roland reloaded: Roland Tichy ist zurück auf der Bühne der Wirtschaftsmedien - nicht gedruckt, sondern vernetzt. Das Business-Netzwerk Xing hat heute das Online-Magazin Klartext gestartet, dessen Herausgeber Tichy ist. Im Editorial kündigt der Ex-"Wiwo"-Chef Fakten und Positionen "aus erster Hand, unverfälscht, schnörkellos, direkt, kontrovers" an. Für Klartext schreiben "Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben", zugleich ist jeder Xing-Nutzer aufgerufen, selber zum Autor zu werden und in Kommentaren Stellung zu beziehen oder die Argumente der Autoren in Frage zu stellen. Die Redaktion moderiert die Diskussion. Tichys Vision ist, dass Xing "zum Sprachrohr der wirtschaftlich Aktiven in Deutschland" wird.

Den Auftakt machen unter anderem Post-Chef Frank Apppel, der Finanzvorstand der Deutschen Bank, Marcus Schenck, und DGB-Vize-Chefin Elke Hannack. Deren Beiträge dürften mit zeitlichem Vorlauf pünktlich zum Start von Klartext geplant gewesen sein. Spannend bleibt, ob die Business-Elite genug Zeit findet, kontinuierlich Nachschub zu liefern und die "wirtschaftlichen Aktiven" wirklich so fleißig kommentieren, dass eine echte Diskussion in Gang kommt und am Laufen bleibt.
horizont.net, xing.com (Tichy)

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Xing startet Redaktion unter Tichy und Lachman.

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Rolands offizielle Rückkehr: Xing kündigt für Ende Oktober den Start eines eigenen journalistischen Angebots an - "maßgeschneidert für den deutschsprachigen Raum". Burdas Business-Netzwerk bestätigt, dass der Ex-Chefredakteur der Wirtschaftswoche Roland Tichy, 59, der Herausgeber wird und die frühere "FTD"-Journalistin Jennifer Lachman, 33, die Chefredakteurin.

Xing sieht sich ohnehin als "einen der größten Distributoren berufs- und wirtschaftsbezogener Nachrichten" im deutschsprachigen Raum. Die Wirtschaftsredaktion soll dieses Angebot abrunden und Texte von "kompetenten Autorinnen und Autoren aus der Wirtschaft präsentieren". Der Launch ist für die Medientage München angesetzt, dort debattieren Lachman und Tichy auf dem Podium passenderweise darüber, wie soziale Medien den Journalismus verändern.
horizont.net, wuv.de, new-business.de, corporate.xing.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Xing baut eigene Wirtschafts-Redaktion auf.

Roland Tichy 600
Rolands Rückkehr: Roland Tichy steht vor der Rückkehr in die Wirtschaftspresse. Der ehemalige Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" wird laut "Horizont" Herausgeber eines journalistischen Angebots von Burdas Business-Netzwerk Xing. In Hamburg baut Xing eine Wirtschaftsredaktion mit mehreren festangestellten Journalisten auf, so der Bericht. Chefredakteurin soll die frühere "FTD"-Journalistin Jennifer Lachman werden.

Das Ziel von Xings Content-getriebenen Ambitionen: Die zahlenden Nutzer an sich binden und neue Mitglieder werben. Schon heute agiert Xing mit einer Reihe branchenspezifischer Newsletter als Verbreitungskanal für die Geschichten anderer Medien.
horizont.net

Mitarbeit: Björn CzieslikKommentieren ...

Wolfgang Herles schreibt für Roland Tichy.

wolfgang herles 600
Triumph für Tichy: Wolfgang Herles, 65, schmückt künftig die Liste der Autoren, mit denen Roland Tichy, wortgewaltiger, konservativer Polemiker, und bis 2014 Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", in seinem Blog Tichys Einblick liberal-konservativen Meinungen einen Platz im Netz gibt. Herles, Autor und bis eben ZDF-Moderator u.a. der Literatursendung Das blaue Sofa, verlässt den Mainzer Sender nach 31 Jahren und arbeitet künftig als freier Publizist und Autor. Für "Tichys Einblick" liefert er ab heute immer samstags die Kolumne Herles fällt auf, in der er sich über die "Gefallsüchtigen" in Medien und Politik auslässt.

Herles hat 40 Jahre fürs Fernsehen gearbeitet, erst für den Bayerischen Rundfunk, ab 1984 fürs ZDF als Leiter Innenpolitik und als Redaktionsleiter von Aspekte. Außerdem hat der studierte Germanist und Historiker Kultur- und Polit-Magazine moderiert - zuletzt die Literatursendung "Das blaue Sofa". Gestern Abend sendete das Zweite seine zweiteilige Dokumentation Wo das Morgen beginnt, eine Reportage über die Datumsgrenze im Pazifik. (Foto: Hans Scherhaufer)
turi2 - eigene Infos, rolandtichy.deKommentieren ...

Dieter von Holtzbrinck bricht mit Roland Tichy.

Draußen vor die Tür: Dieter von Holtzbrinck hat sich von Roland Tichy, 59, dem langjährigen Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" und kurzzeitigen Geschäftsführer der DvH Ventures getrennt. In einer Pressemitteilung schlägt DvH seinem Leitenden Angestellten die Tür an die Nase: Holtzbrinck betont, dass Tichy "fortan auch publizistisch nicht mehr für… Weiterlesen …

"Wirtschaftswoche" bringt Helene Fischer aufs Cover.

Cover-Girl: Die "Wiwo" versucht sich unter Chefredakteurin Miriam Meckel mit einem populären Titelthema und beschreibt die "singende Geldmaschine" Helene Fischer – unter dem gestrengen Diplom-Volkswirt und Meckel-Vorgänger Roland Tichy wäre das undenkbar gewesen. Redakteurin Lin Freitag aus dem Ressort Management & Erfolg beschreibt, wie die blonde Pop-Sirene von… Weiterlesen …

Roland Tichy will ein liberales Webmagazin.

David gegen Goliath: Roland Tichy, bis zum Sommer Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", will mit rolandtichy.de ein eigenes Web-Magazin etablieren. Eine "liberale Meinungsseite gegen den vorherrschenden Mainstream" soll es werden, ein unabhängiges Wirtschafts- und Politik-Magazin, erklärt Tichy im turi2-Interview. Tichy glaubt, dass Innovationen nicht aus etablierten Medienhäusern kommen, sondern "von… Weiterlesen …

Zitat: Roland Tichy über Redaktionskultur.

Roland Tichy"Was eben Controller nicht kapieren: Journalisten schreiben für einen Titel, den sie lieben, hassen, inhalieren; meist stehen sie damit auf und gehen damit schlafen. In Gemeinschaftsredaktionen dagegen zerrinnt diese Identifikation; das Besondere wird weggehobelt, der Geist des Blattes geht vor die Hunde."
 
Roland Tichy, Multi-Ex-Chefredakteur, konstatiert bei Gruner + Jahr: "Angst essen Hirn auf".
rolandtichy.deKommentieren ...

interview2: Roland Tichy.


Roland Tichy war der Neuling in München: Als Moderator der Elefantenrunde 2011 war er der neue Dompteur in der wichtigsten Manege der Medientage. Im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv wagte der Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" im Anschluss an das Podium einen Blick in die Glaskugel: In zehn Jahren, so Tichy, könnten ganz andere Elefanten den Münchner Medienzirkus bevölkern - die Manager der aufstrebenden Medienkonzerne aus Kalifornien.
youtube.com/user/turi2tvKommentieren ...

fragebogen2: Roland Tichy.


Roland Tichy kann auch anders: Der langjährige Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" könnte gut und gerne auch eine Gartenbau-Zeitschrift leiten. Schließlich gesteht er im Video-Fragebogen von turi2.tv sein Talent als "Balkon-Apfel-Birnbaum-Tomatenzüchter". Und dann wäre da noch der "Focus", dessen Gründer Helmut Markwort zu den Vorbildern von Tichy zählt. Warum, das erklärt der "Wiwo"-Chef am besten selbst. Für eine Minute mit dem telegenen Roland Tichy bitte einfach ins Videofenster klicken.
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