Fox-News-Moderator Bob Beckel muss wegen rassistischer Bemerkung gehen.

Fox News Channel Logo 150Fox News feuert den nächsten Moderator: Bob Beckel, Co-Moderator der Talkshow "The Five", muss Murdochs Newskanal verlassen, nachdem er eine "taktlose Bemerkung" gegenüber einem schwarzen Mitarbeiter gemacht haben soll, schreibt der Sender. Ein Mitarbeiter-Vertreter sagt, Beckel habe sein Büro verlassen, weil ein schwarzer IT-Techniker seinen Computer reparieren sollte. Zuletzt musste bei Fox News Bill O'Reilly gehen, dem fünf Frauen sexuelle Belästigung vorwerfen.
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EU-Kommission genehmigt Sky-Übernahme durch Murdoch.

Rupert Murdoch kann Sky komplett übernehmen. Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Kauf der restlichen Anteile durch Murdochs Medienkonzern 21st Century Fox. Die Brüsseler Behörde erwartet keine Auswirkungen auf den Wettbewerb und genehmigt den Deal ohne Auflagen. Noch ist nicht geklärt ist, wie sich die Fusion auf die Medinvielfalt auswirkt.
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Großbritannien prüft Murdochs Übernahmeplan für Sky.

Sky-Übernahme durch Rupert Murdoch ruft die britische Kartellbehörde und die Medienaufsicht Ofcom auf den Plan. Bis Mitte Mai sollen die Behörden prüfen, ob eine Komplett-Übernahme die Medienvielfalt in Großbritannien gefährdet. Murdochs 21st Century Fox besitzt bereits 39 % und will für rund 13 Mrd Euro auch den Rest übernehmen.
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Rupert Murdoch sucht die Nähe zu Donald Trump.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch versucht, sich mit Donald Trump zu arrangieren, schreibt Roland Lindner. Murdoch äußerte sich anfänglich kritisch zu Trump, gilt ihm mittlerweile aber als wohlgesonnen und telefoniert mehrfach in der Woche mit dem Präsidenten. Der dankt es mit exklusiven Interviews und nimmt Murdochs Medien weitestgehend von seinen Attacken aus.
faz.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

"Wall Street Journal" streitet über Linie zu Trump.

wsj150Wall Street Journal streitet darüber, wie kritisch es über Donald Trump berichten soll, schreibt Kerstin Kohlenberg. Chefredakteur Gerald Baker fordert Zurückhaltung, etwa bei der Einordnung des Einreiseverbots. Viele Redakteure sehen sich bevormundet. Kritiker vermuten hinter der Blattlinie den Einfluss von Rupert Murdoch, dem die Zeitung seit 2007 gehört.
"Zeit" 08/2017, S. 6 (Paid)
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News Corp schreibt wieder rote Zahlen.

news corp 150News Corp, das Verlagsgeschäft von Rupert Murdoch, macht im abgelaufenen Quartal unterm Strich einen Verlust von 290 Mio Dollar - Ende 2015 stand noch ein Überschuss von 62 Mio Dollar in den Büchern. Der Umsatz ist um 2 % auf 2,1 Mrd Dollar gesunken. Dem Konzern machen vor allem schwindende Anzeigenerlöse im Zeitungsgeschäft bei Blättern wie dem "Wall Street Journal" oder der "Times" zu schaffen.
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Rupert Murdoch war bei Trump-Interview von "Times" und "Bild" anwesend.

Rupert Murdoch
Schattenmann: Rupert Murdoch saß als Anstandsdame im Raum, als Kai Diekmann für die "Bild" und Michael Gove für die Londoner "Times" Donald Trump kurz vor der Amtseinführung interviewt haben, berichtet die "Financial Times". Der Medienzar, zu dessen News Corporation die "Times" gehört, hielt sich aus allen Bildern vom Treffen heraus. Murdoch gilt als Vertrauter Donald Trumps. Sein TV-Sender Fox News hatte zuvor den Wahlkampf des Präsidenten befeuert. Trumps Tochter Ivanka war bis vor kurzem Treuhänderin für Murdochs Töchter Grace und Chloe.

Das Interview von Michael Gove und Kai Diekmann war das erste, das Trump nach seiner Wahl einem deutschen beziehungsweise britischen Medium gab. Kritiker bemängelten, dass die beiden Journalisten Trump keine kritischen Fragen gestellt hätten. (Bild: picture alliance / AP Photo)
ft.com (Paid), spiegel.de, turi2.de (Background Interview), turi2.de (Background Kritik)4 Kommentare

Moderatorin Megyn Kelly wechselt von Fox News zu NBC.

megyn-kelly-2016-150Fox News verliert Star-Moderatorin Megyn Kelly an NBC News. Auch ein neuer Vertrag mit 20 Mio Dollar Jahresgehalt kann sie nicht bei Fox News halten. Der Sender ist Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch und hat im US-Wahlkampf unverkennbar Donald Trump unterstützt. Kelly hatte sich einen Kleinkrieg mit Trump geliefert, der ihr unfaire Berichterstattung vorgeworfen und sie als "Tussi" und "Leichtgewicht" bezeichnet hatte.
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Rupert Murdoch streitet sich mit "Guardian" über Zitat.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch wirft dem britischen "Guardian" vor, ihn falsch zitiert zu haben. Er widerspricht der Aussage: "Wenn ich zur Downing Street gehe, tun sie, was ich sage. Wenn ich nach Brüssel gehe, nehmen sie das nicht zur Kenntnis." Journalist Anthony Hilton bleibt dabei, dass Murdoch den Satz Anfang der 1980er Jahre gesagt hat.
nzz.chKommentieren ...

Rupert Murdoch macht Aktionären ein Angebot für Komplett-Übernahme von Sky.

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Saftiger Aufschlag: Rupert Murdoch will die volle Kontrolle über Sky und macht seinen Übernahme-Plan nun dingfest. Murdochs Medienkonzern 21st Century Fox legt den Aktionären ein verbindliches Angebot von 10,75 Pfund je Sky-Aktie vor - ein Aufschlag von fast 40 % im Vergleich zum Kurs vom 6. Dezember.

Murdoch besitzt bereits 39 % an Sky und ist damit größter Anteilseigner. Für die restlichen 61 %, die ihm noch fehlen, müsste er knapp 14 Mrd Euro zahlen. Allerdings müssen drei Viertel der unabhängigen Aktionäre der Übernahme zustimmen. Sky hat in Europa 22 Mio Kunden und Pay-TV-Sender in Großbritannien, Irland, Italien, Deutschland und Österreich.
handelsblatt.com, horizont.netKommentieren ...

"Wall Street Journal" stellt Donald Trump ein Ultimatum.

Donald Trump 20160815-600
Letzte Verwarnung! Das "Wall Street Journal", führende konservative Stimme in den USA im Besitz von Rupert Murdoch, hat genug von den Eskapaden des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Er sei auf dem Weg, "ein gewinnbares Rennen zu verlieren", schreibt die Chefredaktion in einem Editorial. Trump müsse sich entscheiden, sich entweder "zu verhalten wie jemand, der Präsident werden will", oder die Kandidatur an Mike Pence abzutreten, den Vizepräsidentschaftskandidaten.

An die Parteiführung richtet das "Wall Street Journal" den Appell: Sollte die Partei Trump nicht bis zum Labor Day am 5. September zur Vernunft bringen, müssten die Republikaner die Nominierung als "hoffnungslos" abschreiben und sollten sich darauf konzentrieren, die Sitze im Senat und Repräsentantenhaus zu "retten". Trump habe sich von seiner Partei "entfremdet", anstatt Wähler zu beruhigen und sein Image zu reparieren, gebe er seinen Kritikern nur noch mehr Munition. (Foto: AP Photo/Gerald Herbert / Picture Alliance)
wsj.com (Paid), huffingtonpost.comKommentieren ...

Zahl des Tages: 21st Century Fox macht 567 Mio Dollar Gewinn, verfehlt aber das Umsatzziel.

21stcenturyfox150Zahl des Tages: Auf 567 Mio Dollar klettert der Gewinn von Rupert Murdochs 21st Century Fox im Geschäftsquartal bis Ende Juni. Vor einem Jahr waren es nur 87 Mio. Grund für den enormen Zuwachs sind nicht zuletzt eine Steuergutschrift und hohe Sonderkosten im Vorjahr. Der Umsatz steigt um 7 % auf 6,6 Mrd Dollar - die Analysten hatten jedoch mehr erwartet.
onvista.de, businesswire.comKommentieren ...

Fox-News-Boss Roger Ailes muss gehen.

Roger Ailes-150Fox News trennt sich von Chef und Mitgründer Roger Ailes, 76, der mindestens 20 weibliche Mitarbeiter sexuell belästigt haben soll. Ailes zieht sich nach 20 Jahren zurück, in denen er das erzkonservative Fox News zum erfolgreichsten Kabelsender der USA päppelte. Konzernchef Rupert Murdoch, 85, übernimmt Ailes Posten zunächst. In einer Abschieds-Mitteilung steht kein Wort über die Belästigungs-Vorwürfe.
nytimes.com, derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

News Corp kauft Radiogruppe Wireless.

news corp 150News Corp kauft die Radiogruppe Wirelesss Group mit Sitz in Nordirland. Wireless betreibt 18 Radiosender in Großbritannien, darunter den Sportkanal TalkSport, und fünf in Irland. News Corp, die Verlagssparte des Mediengeschäfts von Rupert Murdoch, zitiert digitale und internationale Wachstumsschancen als Grund für den Kauf. Auch Kooperationen mit Murdochs Boulevard-Schlachtschiff "Sun" sind geplant.
theguardian.com, bbc.comKommentieren ...

"The Sun" rät Lesern zum Brexit.

The SunThe Sun gibt ihren Lesern als erstes britisches Massenmedium eine konkrete Empfehlung für die Brexit-Abstimmung. Chefredakteur Tony Gallagher spricht sich unter der Überschrift "BeLEAVE in Britain" klar für einen EU-Austritt Großbritanniens aus. Die "Sun" "dränge jeden" mit "Leave" zu stimmen. Auch "Sun"-Besitzer Rupert Murdoch ist ausgesprochener EU-Gegner.
thesun.co.uk via "Handelsblatt", S. 46 (Paid)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Murdoch feiert vierte Hochzeit in London.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Zahl des Tages: Seine 4. Hochzeit feiert Medienmogul Rupert Murdoch, 84, am 5. März in der Londoner St.-Bride's-Kirche, die sich selbst als "geistliche Heimat der Medien" sieht. Die eigentliche Trauung mit Model Jerry Hall, 59 und Ex-Gattin von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger, soll an einem anderen Ort stattfinden.
derstandard.atKommentieren ...

21st Century Fox bleibt hinter den Erwartungen.

21ST CENTURY FOX21st Century Fox macht im Geschäftsquartal bis Ende Dezember 8 % weniger Umsatz und erlöst 7,4 Mrd Dollar. Im Vorjahreswert waren jedoch noch die Umsätze von Sky Italia und Sky Deutschland enthalten, die Rupert Murdoch in einen anderen Konzernteil verschoben hat. Das Hollywood-Studio 20th Century Fox verzeichnet mangels Blockbuster ein Umsatzminus von 14 %.
focus.de, variety.comKommentieren ...

Time Warner womöglich vor Verkauf.

Jeff BewkesJeff Bewkes, CEO von Time Warner, erwägt nach Berichten von Adage.com einen Verkauf des Konzerns. Möglicher Interessent: 21st Century Fox. Das Medienunternehmen von Rupert Murdoch scheiterte bereits vor anderthalb Jahren mit einem Übernahmeangebot. Nach einem deutlichen Wertverlust von Time Warner im vergangenen Jahr habe Bewkes seine Meinung geändert, berichtet Adage.com.
adage.com, digitalfernsehen.de, meedia.deKommentieren ...

"Guardian" macht einen Strich unter den Abhörskandal.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch hat den Abhörskandal weitgehend unbeschadet überstanden aber darüber hinaus haben sich durchaus einige Dinge geändert, resümiert Jane Martinson. 6 Jahre nach Bekanntwerden der Ausspähung Prominenter durch "News of the World"-Reporter gebe es zwar immer noch Seilschaften zwischen Politik, Polizei und Presse. Doch die Wachsamkeit und die Möglichkeiten, um Fehlverhalten aufzudecken, seien deutlich gestiegen.
theguardian.comKommentieren ...

Murdoch zwitschert über Verkaufspläne der Konkurrenz.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch: Der Medienmogul spekuliert laut und öffentlich, dass die Verlagsgruppe Tribune, Konkurrent seiner News Corp, wohl von "einer großen Firma von der Wall Street" übernommen wird, während das verlustreiche Filetstück LA Times an den Mäzen Eli Broad gehen soll. Selbst sei er nicht interessiert, schreibt Murdoch auf Nachfrage.
thewrap.com, twitter.com (Murdoch)Kommentieren ...

Bauer plant offenbar Radio-Übernahme in Australien.

bauermediagroup150Bauer will offenbar die australische Radio-Kette Nova Entertainment übernehmen. Der Hamburger Medienkonzern könnte sich den Kauf der Muttergesellschaft Illyria Investments angeblich bis zu 388 Mio Euro kosten lassen, spekuliert "new business". Hinter Illyria Investment steht Lachlan Murdoch, der Sohn von Medienmogul Rupert Murdoch. Bauer will die Spekulationen nicht kommentieren.
new-business.deKommentieren ...

HarperCollins verkauft weniger E-Books.

harper_collinsHarperCollins meldet schrumpfende Gewinne: Die Verlagstochter von News Corporation legte im 1. Quartal des neuen Geschäftsjahres  beim Umsatz zwar leicht um 1 % auf 409 Mio Dollar zu, der operative Gewinn sackte aber um 24 % ein. Grund sind u.a. rückläufige E-Book-Verkäufe. HarperCollins hatte sich im langandauernden E-Book-Streit mit Amazon erst im August darauf geeinigt, dass E-Books und gedruckte Bücher des Verlags weiter bei Amazon verkauft werden, HarperCollins dafür aber die Preise selbst festlegen kann.
boersenblatt.netturi2.de (Background)Kommentieren ...

Murdochs News Corp verkauft Bildungsgeschäft.

amplify150News Corp verkauft seine Bildungssparte Amplify an deren Manager. Das Buy-out in unbekannter Höhe wird von externen Investoren unterstützt. Amplify entwickelt und vermarktet auf dem US-Markt eine Lern-Plattform für Tablets und bietet Prüfungsdienstleistungen an. Nach eigenen Angaben bedient das Unternehmen 200.000 Lehrkräfte und mehr als 3 Mio Schüler.
wsj.com (Paid)Kommentieren ...