Facebook will Putin-Propaganda entlarven.


Propaganda-Prüfung: Facebook will seinen Nutzern künftig zeigen, ob sie Ziel russischer Propaganda waren. Bis Ende 2017 soll ein Tool erscheinen, mit dem Nutzer prüfen können, ob sie Inhalte der russischen Internet Research Agency auf Facebook oder Instagram gelikt oder gelesen haben. Die Internet Research Agency gilt als russische Propaganda-Maschine.

Facebook reagiert damit auf Druck der Politik. Der US-Kongress verlangt, dass Facebook und andere Tech-Konzerne ihre User über Manipulation durch russische Propaganda vor der US-Präsidentschaftswahl 2016 informieren.
bloomberg.com, recode.netKommentieren ...

Google will Russia Today und Sputnik bei Suchergebnissen herabstufen.

Google plant, umstrittene russische Nachrichten-Portale wie Russia Today und Sputnik bei der Suchergebnis-Rangliste herabzustufen. Damit soll die Verbreitung russischer Propaganda erschwert werden. Google will die Seiten aber nicht komplett aus den Treffern entfernen. US-Geheimdienste werfen Russia Today und Sputnik vor, sich im Auftrag der russischen Regierung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt zu haben.
theguardian.com, www.bbc.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Neun Sender müssen sich in Russland als "ausländische Agenten" registrieren.

Russland benennt neun Auslandssender, die sich nach Ansicht des Kremls als "ausländische Agenten" registrieren lassen müssen. Betroffen ist der US-Sender Voice of America sowie Radio Free Europe/Radio Liberty, die ebenfalls Geld vom US-Kongress bekommen. Daneben müssen sich auch sieben Ableger von Radio Free Europe/Radio Liberty registrieren, u.a. auf der Krim und in Sibirien. Die Deutsche Welle steht derzeit nicht auf der Liste.
de.reuters.com, rt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russland plant stärkere Kontrolle über Auslandsmedien.

Russland reagiert mit Vergeltung auf die Pflicht, den Kreml-Sender RT als "ausländischen Agenten" in den USA registrieren zu lassen. Eine geplante Gesetzesänderung soll Auslandssender wie die Deutsche Welle oder Voice of America in Russland zwar nicht verbieten, aber die bürokratischen Hürden erhöhen.
stern.de, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

USA zwingen russischen Sender RT zur Registrierung als "ausländischer Agent".

Kreml-Sender RT stimmt widerwillig zu, sich in den USA als sogenannter "ausländischer Agent" registrieren zu lassen. Das US-Justizministerium hatte RT eine Frist bis Montag gesetzt, ansonsten drohe dem Sender eine Sperrung seiner Konten und womöglich die Verhaftung des US-Büroleiters. Die amerikanischen Behörden stufen RT nicht als gewöhnliches Medium ein, sondern als Instrument der staatlichen russischen Propaganda.
washingtonpost.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Klaus-Helge Donath besucht die Redaktion der kommunistischen "Prawda".

Lese-Tipp: "taz"-Auslandskorrespondent Klaus-Helge Donath besucht die Redaktion der Prawda, Sprachrohr russischer Kommunisten, und zeichnet ein etwas trauriges Bild. In ihren erfolgreichsten Zeiten erscheint die "Zeitung von Arbeitern für Arbeiter" in einer Auflage von 14 Mio, heute gibt es dreimal pro Woche 100.000 Exemplare. Chefredakteur Boris Komozki nutzt den Computer seiner Sekretärin, "falls mal nötig", viele Redakteure sind bereits in Rente. Ihr Unbehagen gegenüber Putins Politik behalten sie lieber für sich.
taz.deKommentieren ...

Deutsche Welle startet die politische Satire-Sendung "Zapovednik" auf Russisch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle lässt in der politischen, russischsprachigen Satire-Sendung "Zapovednik" Angela Merkel, Wladimir Putin und Donald Trump aufeinander treffen. Der deutsche Auslandssender will damit für die Meinungsfreiheit eintreten und kooperiert mit dem israelischen Channel 9. Die Episoden werden im Motion-Capture-Stil produziert, die lettische Produktionsfirma Kollektiv finalisiert sie immer erst kurz vor der Erstausstrahlung, um aktuelle Geschehnisse aufgreifen zu können. Zehn TV-Sender strahlen die Sendung aus, die Deutsche Welle verbreitet sie über ihr russisches Programm und soziale Medien.
dw.comKommentieren ...

Russische Facebook-Anzeigen zielten auf verschiedenste Zielgruppen.

Facebook-Anzeigen, mit denen russische Kräfte Einfluss auf die US-Wahl nehmen wollten, adressierten völlig unterschiedliche Zielgruppen, zum Beispiel Gegner von Polizei-Gewalt, Waffenbefürworter und Menschenrechtler. Das zeigt eine vom US-Geheimdienstausschuss veröffentlichte Auswahl von Anzeigen, die Techcrunch aufbereitet hat. Die erfolgreichsten Posts aus der Auswahl erreichten 25.000 Klicks und kosteten rund 1.000 Dollar. Andere kamen nur auf zweistellige Klickzahlen.
techcrunch.comKommentieren ...

Facebook, Google und Twitter informieren US-Kongress über russische Polit-Propaganda.

Facebook-LogoFacebook hat zwischen 2015 und 2017 bis zu 126 Mio Nutzern von Russland beauftragte Polit-Propaganda gezeigt, berichten u.a. "Washington Post" und Recode. Diese Zahl schätzt Facebook in einer schriftlichen Erklärung für den US-Kongress. Google findet rund 1.100 Videos und 4.700 Dollar Werbeinvestitionen russischer Herkunft. Twitter entdeckt 2.752 Accounts und 36.000 Bots, die Verbindungen zur russischen Regierung aufweisen.
spiegel.de, washingtonpost.com, recode.netKommentieren ...

Twitter verbietet Anzeigen von Russia Today und Sputnik.

Twitter verbietet Anzeigen der kremlnahen Medien Russia Today und Sputnik. Damit folgt Twitter der Einschätzung amerikanischer Geheimdienste, beide Medien hätten sich im Auftrag der russischen Regierung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt und ihn gestört. Seit 2011 hat Twitter 1,9 Mio Dollar Werbegelder von Russia Today erhalten - das Geld soll nun gespendet werden, u.a. um den Einfluss von Twitter auf Wahlen zu erforschen.
faz.net, nyt.com, blog.twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Attentäter sticht auf russische Radiojournalistin ein.

Russland: Tatjana Felgenhauer, Vize-Chefin des russischen Nachrichten-Radios Echo Moskwy, ist bei einem Messerangriff auf die Redaktion schwer verletzt worden. Der Attentäter sei in die Studios eingedrungen und habe auf Felgenhauer eingestochen, teilt der Sender mit. Nach einer Operation sei sie inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ermittler gehen von einem persönlichen Hintergrund der Tat aus, der Mann soll eine "persönliche Abneigung" gegen die Journalistin gehabt haben.
zeit.de, theguardian.comKommentieren ...

Russische TV-Journalistin Xenia Sobtschak will Präsidentin werden.

Russland: Die kremlkritische Journalistin und TV-Moderatorin Xenia Sobtschak, 35, will 2018 als Kandidatin zur Präsidentschaftswahl antreten. Sobtschak war einst russisches It-Girl, sie ist die Tochter früheren St. Petersburger Bürgermeisters Anatolij Sobtschak, der als politischer Ziehvater von Präsident Wladimir Putin gilt. Ihre Kandidatur kommt dem Kreml womöglich nicht ungelegen, um eine Alternative zu Regierungskritiker Alexej Nawalny zu stellen, der ebenfalls Präsident werden will. Echte Chancen gegen Putin dürfte sie aber kaum haben.
welt.de (mit 90-Sek-Video)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Telegram muss in Russland 800.000 Rubel Strafe zahlen.

Zahl des Tages: Genau 800.000 Rubel, das sind etwa 12.000 Euro, muss Telegram in Russland als Strafe zahlen, weil die App den russischen Inlandsgeheimdienst FSB keine Nachrichten mitlesen lässt. Telegram kann die Strafe innerhalb von zehn Tagen anfechten. Der FSB hatte Infos zur Entschlüsselung aller Telegram-Nachrichten gefordert. Der datensparsame Messenger ist in Russland beliebt, weil Nutzer ihre Nachrichten verschlüsseln können.
spiegel.deKommentieren ...

Auch Google untersucht mutmaßliche russiche Anzeigen zur US-Wahl.

Google hat Hinweise auf Anzeigen bei YouTube, Gmail und Double Click entdeckt, in denen mit Falschinformationen versucht worden sei, Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahl zu nehmen. Die Anzeigen hätten ein fünfstelliges Mediavolumen und stammen offenbar zumindest zum Teil aus Russland. Laut Google seien jedoch andere Akteure verantwortlich als bei vergleichbaren Anzeigen, die Facebook derzeit untersucht.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russische Hacker stehlen NSA-Daten.

Russische Hacker haben bereits 2015 Daten des US-Geheimdienstes NSA gestohlen, berichtet das "Wall Street Journal". Erst im Frühjahr 2016 sei der Diebstahl bemerkt worden. Demnach habe ein externer NSA-Mitarbeiter vertrauliche Daten auf seinem privaten Computer gespeichert, der mit der Antivirus-Software der russischen Firma Kaspersky Lab gesichert war. Kaspersky ist kein Zwischenfall bekannt.
wsj.com (Paid), handelsblatt.com , heise.de, theverge.comKommentieren ...

Russische Firma schafft Nordkorea einen zweiten Zugang zum Internet.

Nordkorea: Eine russische Firma verpasst dem international isolierten Land einen zweiten Zugang zum Internet. Seit Sonntag fließt etwa 60 % des nordkoreanischen Datenverkehrs über Trans Telecom, sagt die Internet-Analysefirma Dyn Research. Der Rest läuft über Nordkoreas bisher alleinigen Zugangsweg China Unicom. Die zusätzliche Verbindung könnte Cyber-Angriffe erleichtern.
faz.net, wiwo.deKommentieren ...

Russland stellt Facebook ein Ultimatum zur Speicherung von Daten im Inland.

Russland droht Facebook mit einer Sperre, falls das soziale Netzwerk russische Nutzerdaten nicht ab 2018 im Inland speichert. Ein entsprechendes Gesetz gelte für alle Unternehmen, teilt die Aufsichtsbehörde für Medien und Datenschutz mit. Moskau werde keine Ausnahmen zulassen. Sollte sich Facebook weigern, Daten im Inland zu speichern, müsse es seine Arbeit einstellen. Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat Russland bereits aus diesem Grund blockiert.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russische Twitter-Bots unterstützen die AfD während laufender Wahl.

AfD wird am heutigen Wahltag massiv von Twitter-Bots unterstützt, die offenbar aus Russland gesteuert werden. BuzzFeed News spürt eine Bot-Fabrik mit 31 Hackern auf, die massenhaft Tweets mit Hashtags wie #AFDwaehlen verbreitet. "Bild"-Reporter Julian Röpcke beobachtet massenhafte Retweets von Fake-Accounts, die #Wahlbetrug trenden lassen. Unklar ist, ob die AfD dafür bezahlt.
buzzfeed.com, bild.deKommentieren ...

Russische Accounts sollen politische Anzeigen auf Facebook geschaltet haben.

Facebook: Russische Auftraggeber sollen vor der US-Wahl tausende Anzeigen geschaltet haben, um auf die US-Innenpolitik Einfluss zu nehmen. Facebook selbst berichtet von einem Volumen um 100.000 Dollar bis Mai 2017. Die Anzeigen-Aufträge sollen von 470 "inauthentischen" Accounts stammen. Die Beiträge beschäftigten sich mit Themen wie Rassen-Spannungen, LGBT-Rechten, Einwanderung und Waffenbesitz.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Kreml lässt kritische YouTube-Inhalte immer häufiger blocken.

Russland: Dmitrij Iwanow, einer der bekanntesten Blogger Russlands, protestiert in einem Video gegen politisch motivierte Sperrung von YouTube-Videos und macht den Kreml zunehmend nervös, beobachtet Julian Hans. Die YouTube-Statistik zeigt, dass Google 2016 über 13.000 Sperr- und Löschanträge von russischen Behörden erhalten hat, ein Anstieg von 478 % gegenüber 2015. YouTube reagiert mit dem schmallippigen Statement, es blockiere oder lösche Inhalte auch in Russland nach klar formulierten Prinzipien. Russische Jugendliche nutzen YouTube besonders als Alternative zu den staatlich kontrollierten Fernsehsendern.
sueddeutsche.de, youtube.com (Video)Kommentieren ...

ROG: Russland kupfert bei deutschem Facebook-Gesetz ab.

Schlechtes Vorbild: Das Facebook-Gesetz von Justizminister Maas avanciert in Russland zum Vorbild für ein Gesetz, das die Freiheit im Netz stark einschränken könnte. Reporter ohne Grenzen kritisieren schwammige Formulierungen, die die Behörden gegen Putin-Kritiker einsetzen könnten. Das Parlament will auch die Nutzung von Anonymisierungs-Software stark einschränken.
presseportal.deKommentieren ...

Basta: Stephen Colbert will mit russischer Hilfe ins Weiße Haus.

Schnapsidee: US-Latenight-Talker Stephen Colbert hat in einer Latenight-Show im russischen Fernsehen nach ein paar Runden Wodka angekündigt, dass er 2020 als US-Präsident kandidieren will. Ganz transparent ruft er das russische Publikum dazu auf, ihn bei seiner Kampagne inoffiziell zu unterstützen. Gastgeber Ivan Urgant verspricht: "Wir werden alles uns Mögliche tun, um sicherzustellen, dass Du gewählt wirst."
latimes.com, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Studie: RT Deutsch ist Spitzenreiter bei Facebook-Interaktionen.

RT Deutsch mobilisiert Facebook-Nutzer so erfolgreich wie kein anderes deutsches Medium, ergibt eine Studie der TU München. Seit dem Start des Russia-Today-Ablegers vor zweieinhalb Jahren klicken Nutzer 5,4 Mio mal "Gefällt mir" oder eine andere Reaktion und schreiben 700.000 Kommentare. Die "Süddeutsche" kommt innerhalb von fünf Jahren nur auf 1,4 Mio Likes und 200.000 Kommentare.
wiwo.de, facebook.com/RTDeutsch/Kommentieren ...

Meinung: Stones Putin-Interviews sind Autokraten-Porno.

Putin-Interviews von Oliver Stone sind keine Dokumentation, sondern ein Autokraten-Porno, meinen Julian Hans und David Steinitz. Der US-Regisseur sauge die Worte des russischen Präsidenten auf, ohne nachzuhaken oder Fakten zu überprüfen. Stone nutze die Interviews mit Wladimir Putin, die Sky ab Dienstag ausstrahlt, um sein eigenes US-kritisches Weltbild zu bestätigen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

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Oliver Stone interviewt Wladimir Putin.

Sky zeigt Interviews von Oliver Stone mit Wladimir Putin. Der US-Regisseur hat den russischen Präsidenten zwölfmal getroffen und mit ihm über seine Einstellung zu den USA, Donald Trump, den Syrienkrieg oder Ukraine-Konflikt gesprochen. Online zeigt Sky die vier einstündigen Episoden ab Dienstag, im TV bei Sky Atlantic am 17. und 18. Juni.
haz.de, derstandard.at, youtube.com (49-Sek-Video)

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Russische Hacker sollen mit Fake News Katar-Krise angezettelt haben.

Katar-Krise ist möglicherweise das Werk russischer Hacker. Sie sollen in die staatliche Nachrichtenagentur Katars eingedrungen sein, über die sie am 23. Mai eine Falschnachricht in die Welt setzten, berichtet CNN. FBI-Ermittler versuchen, den Hack in Katars Hauptstadt Doha nachzuvollziehen. Ob die Falschnachricht aus kriminellen oder aus Regierungskreisen gesteuert war, ist unklar.
edition.cnn.com6 Kommentare

Kleine Pünktchen sollen NSA-Whistleblowerin verraten haben.

NSA-Whistleblowerin ist offenbar wegen winziger Wasserzeichen aus einem Drucker enttarnt worden. Das Dokument zum geplanten Wahlkampf-Hack wurde vom Portal The Intercept im Original veröffentlicht – die Journalisten gaben damit versehentlich ihre Quelle preis. US-Behörden fanden über Pünktchen auf dem Dokument den Drucker. Die mutmaßliche Whistleblowerin, eine 25-jährige externe Mitarbeiterin, soll zudem dummerweise von einem Dienstrechner mit The Intercept kommuniziert haben. Laura Hazard Owen trägt Fehleranalysen zum missglückten Leak zusammen. Wikileaks setzt 10.000 Dollar Kopfgeld auf den Reporter an, der es versaut haben soll.
niemanlab.org, mashable.com (Wikileaks), turi2.de (Background)Kommentieren ...

FBI verhaftet Quelle eines Berichts über russische Staats-Hacks.

US-Wahlkampf-Hack: Die US-Bundespolizei FBI nimmt eine mutmaßliche Whistleblowerin fest, die NSA-Dokumente an das Investigativportal The Intercept weitergegeben haben soll. Es geht um konkrete Cyber-Attacken des russischen Militärgeheimdienstes auf einen Lieferanten von Wahl-Software und Phishing-Mails an lokale Wahlhelfer.
sueddeutsche.de, nytimes.com, theintercept.com (Original-Bericht)Kommentieren ...

Ukraine verweigert russischen Journalisten, die über ESC berichten wollen, die Einreise.

Eurovision Song Contest: Ukrainische Behörden untersagen russischen Journalisten die Einreise nach Kiew. Als Grund geben sie an, dass die Journalisten zuvor die von Russland annektierte Halbinsel Krim besuchten. Auch die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa bekam deshalb keine Einreise-Erlaubnis.
tagesschau.deKommentieren ...

"Bild" beansprucht erfolgreiche Regeländerung für Journalisten beim Confederations Cup für sich.

Bild rühmt sich damit, die Fifa und Wladimir Putin zum Einlenken gebracht zu haben. Nach einem "Bild"-Bericht, wonach akkreditierte Journalisten beim Confederations Cup in Russland nur über das Sportereignis berichten dürften, hätten die Organisatoren die Klausel aufgehoben. Journalisten dürften nun "ohne jede Einschränkung frei arbeiten".
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Google zahlt in Russland Kartellstrafe wegen vorinstallierter Android-Apps.

Zahl des Tages: Google muss in Russland 440 Mio Rubel Kartellstrafe zahlen, umgerechnet 7,3 Mio Euro. Die Kartellwächter werfen Google vor, russischen App-Anbietern auf Android-Smartphones den Zugang zu versperren. Der russische Suchmaschinen-Marktführer Yandex hatte dagegen geklagt, dass Google-Apps vorinstalliert sind.
wiwo.de, techcrunch.comKommentieren ...

Russischer Fernsehsender Channel One will ESC nicht übertragen.

Eurovision Song Contest wird ohne Russland auskommen müssen, Channel One will den Wettbewerb nicht übertragen. Die Europäische Rundfunkunion erklärt, dann könne Russland auch nicht teilnehmen. Sie habe alles dafür getan, sämtliche 43 Länder dabei zu haben. Die Ukraine hat die russische ESC-Teilnehmerin Julia Samoylova mit einem Einreiseverbot belegt.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...