Polizei findet Kopf der toten schwedischen Journalistin Kim Wall.

Kim Wall: Dänische Ermittler haben den abgetrennten Kopf der Journalistin sowie die Beine und eine Tüte mit einem Messer und Kleidung der Schwedin in der Køge-Bucht gefunden. Am Kopf sei keine Fraktur zu erkennen, so die Polizei. Im August fanden die Ermittler bereits den durchlöcherten Torso von Walls Leiche. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ingenieur Peter Madsen Mord an Kim Wall vor. Peter Madsen bestreitet die Tat und behauptet, ihr sei eine Luke auf den Kopf gefallen.
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Die Staatsanwaltschaft wirft Peter Madsen Mord an Kim Wall vor.

Kim Wall: Die dänische Staatsanwaltschaft wirft dem Ingenieur Peter Madsen Mord an der schwedischen Journalistin vor. Bisher hielt sie dem U-Boot-Besitzer fahrlässige Tötung vor. Grund für den neuen Vorwurf ist der Fund des durchlöcherten Torsos von Walls Leiche. Der Oberkörper war mit einem Metallteil beschwert – wohl, um ihn unter Wasser zu halten. Madsen hatte gesagt, er habe Wall nach einem Unglück auf seinem U-Boot in einer Bucht bestattet.
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Kim Wall ist tot, bestätigt die dänische Polizei.

Kim Wall: Die schwedische Journalistin ist tot, bestätigt die dänische Polizei. Ein DNA-Abgleich mit einer Frauenleiche, die an der Küste vor Kopenhagen gefunden wurde, hat letzte Zweifel ausgeräumt. Der tatverdächtige Ingenieur Peter Madsen hatte ausgesagt, Wall, die ihn für eine Reportage begleitete, sei durch "ein Unglück" an Bord seines U-Bootes ums Leben gekommen. Er habe sie in einer Bucht bestattet.
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Schweden stellt die Ermittlungen gegen Julian Assange ein.

Assange

Froh, aber nicht frei: Schweden stellt die Ermittlungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ein und zieht den europäischen Haftbefehl zurück. Vermutlich muss Julian Assange trotzdem in der ecuadorianischen Botschaft in London bleiben. Die britischen Behörden wollen Assange festnehmen, sobald er das Gebäude verlässt. Grund sind Verstöße gegen Kautionsauflagen. Er war 2012 vorläufig freigelassen worden und in die Botschaft geflüchtet.

Die schwedische Staatsanwaltschaft erklärt, sie sehe keine Möglichkeiten, die Ermittlungen weiter voranzubringen. Aussagen zur Schuld Assanges will die Staatsanwaltschaft nicht treffen. Falls der Wikileaks-Gründer vor August 2020 nach Schweden zurückkehrt, könnten die Ermittlungen wieder eröffnet werden.

Assange drohen außerdem eine Anklage und ein Haftbefehl durch die USA. Erst vor wenigen Wochen hat die USA seine Festnahme eine "Priorität" genannt. Wikileaks will von Großbritannien wissen, ob die USA bereits einen Auslieferungsantrag gestellt haben. In den USA droht ihm wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente von Behörden und des Militärs eine lange Haft oder möglicherweise sogar die Todesstrafe. (Foto: twitter.com/JulianAssange)
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Hacker greifen schwedische Zeitungen an.

schweden_flaggeSchweden: Am Samstagabend sind die Internetseiten der größten Zeitungen des Landes darunter "Svenska Dagbladet", "Expressen" oder "Aftonbladet" stundenlang ausgefallen. Grund soll ein großangelegter Hackerangriff gewesen sein, bei dem die Webseiten wegen "falscher Propaganda" absichtlich überlastet wurden. Wer hinter dem via Twitter angekündigten Angriff steckt, ist noch nicht bekannt. Der Geheimdienst untersucht den Fall.
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Wie Medien über Flüchtlinge berichten.

Zeitungsständer 150Medien über Migration: Über Flüchtlinge wird in Europa sehr unterschiedlich berichtet, belegt eine Studie der Cardiff School of Journalism. Spanien, Italien und Schweden zeigen ein "relativ homogenes" Stimmungsbild, während britische Medien stärker kritisieren und polarisieren. In Deutschland sind die "Differenzen gemäßigter gewesen".
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Schwedische Zeitung fühlt sich von Facebook gegängelt.

Facebook fb-logo-neuFacebook versucht, per Reporter-Veto die Berichterstattung über seine Probleme mit Hasskommentaren zu beeinflussen, behauptet Fredric Karén, Chefredakteur der überregionalen schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet. Das Schibsted-Blatt wollte den thematisch erfahrenen freien Journalisten Jack Werner zu einem Interviewtermin in die Europa-Zentrale nach Dublin schicken - Facebook habe abgelehnt. Werner wisse wohl zuviel und könne Fragen stellen, auf die Facebook nicht wirklich antworten könnte, so Karén. Facebook will die Zeitung zum nächsten "Media Day" in Dublin erneut einladen.
theguardian.com, svd.se (schwedisch)Kommentieren ...

UN-Menschrenrechtsrat: Assange in "unrechtmäßige Haft".

Julian Assange-150Julian Assange erleide eine "unrechtmäßige Haft", urteilt eine Expertengruppe des UN-Menschenrechtsrats. Am Freitag plant der Wikileaks-Gründer seine Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft zu verlassen. Großbritannien will das rechtlich nicht bindende Urteil der UN jedoch ignorieren, Assange verhaften und an Schweden ausliefern.
"Welt", S. 7 (Paid), businessinsider.de, mintpressnews.comKommentieren ...

Finanzen.net expandiert nach Schweden.

Axel Springer_logo_150Springer und der schwedische Medienkonzern Bonnier bringen gemeinsam das Finanzportal VAfinans.se in Schweden an den Start. Hinter dem Dienst stehen Bonniers Wirtschaftsmagazin Veckans Affärers und Springers deutsches Finanzen.net. Das Wirtschaftsblatt soll Infos zum schwedischen Finanzmarkt liefern, Finanzen.net seine Erfahrungen als Portalbetreiber einbringen.
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SCA verdient mit Windeln statt mit Zeitungspapier.

sca-logo-150SCA fällt wegen sinkender Zeitungsauflagen in kein Loch, sondern baut sogar eine neue Produktionsanlage in Brasilien. Das hat der Papierkonzern der rechtzeitigen Strategie-Änderung zu verdanken: SCA produziert kein Zeitungspapier mehr, sondern Hygienepapier für Windeln, Taschentücher und Toilettenpapier. Der Betriebsgewinn lag im 2. Quartal 2015 bei rund 344 Mio Euro.
"Handelsblatt", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Bonial-Gruppe expandiert nach Schweden.

Axel Springer_logo_150Springer verteilt jetzt auch in Schweden digitale Einzelhandels-Prospekte: Konzern-Tochter Bonial expandiert in den hohen Norden. Geleitet wir die Schweden-Dependance von der spanischen Ofertia.com, die Springer erst im April übernommen hat. Die Digital-Prospekte kursieren damit inzwischen in neun Ländern - in Deutschland mit dem Ableger kaufDa.
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turi2.tv: Schibsted verfolgt Nutzer auf dem Smartphone.



Mehr Geld durch Targeting verdient Schibsted in Schweden. Werbe-Spezialistin Frida Kvarnström erläutert im turi2.tv-Interview knapp und unverblümt, wie Anzeigenabteilung und Redaktion die Geodaten mobiler Nutzer ausbeuten, um Werbung und Inhalte auf den Punkt auszuspielen. Nutzer der Schibsted-Medien, die sich im Stadion ein Fußballspiel anschauen, bekommen gezielt Bier-Werbung ausgespielt. "Denn in Schweden ist Fußball und Bier eine wirklich gute Kombination", sagt Kvarnström - um ein paar Werbe-Kronen einzustreichen.
 
Auch im Inhalte-Geschäft bieten sich Geofencing und Beacon-Technologie - ganz allgemein: das Verfolgen der Nutzer - hervorragend an, um Inhalte mit geringen Streuverlusten auszuspielen. Das "Aftonbladet" etwa nutzte Geodaten, um festzustellen, wer bei den Grill-Weltmeisterschaften vor Ort zuschaute. Diese Nutzer bekamen dann das Video von Aftonbladet TV besonders prominent angeboten.
 
Und wie ist das mit dem Datenschutz? "Wir versuchen so transparent wie möglich mit unseren Nutzern umzugehen und bieten die Möglichkeit eines Opt-ins und Opt-outs", antwortet Kvarnström, macht sich aber keine Sorgen um Ärger mit Datenschützern: "Die Schweden gehen sehr offen mit ihren Daten um – sie wissen, womit sie online bezahlen."
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...