Zitat: Constantin Seibt glaubt, Journalismus ist nötiger denn je.

"Die Leute merken plötzlich wieder, wozu es Gewaltenteilung und Rechtsstaat braucht. All dieses Zeug, was über Jahrzehnte so langweilig zu sein schien."

Constantin Seibt glaubt, sein crowd-finanziertes Onlinemagazin Republik kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Es soll Anfang 2018 starten und etablierte Medien "auf den großen Themenfeldern schlagen".
"Welt", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Bijan Khezri führt Marquard Media.

Marquard Media: Der Schweizer Verleger Jürg Marquard, der heute 72 Jahre alt wird, gibt die operative Führung seiner Mediengruppe an Bijan Khezri, Ex-Bänker, Berater und u.a. Investor beim Sportdaten-Dienstleister Sportradar. Marquard Media gibt in Deutschland diverse PC- und Games-Magazin heraus, in Polen u.a. "Cosmopolitan" und "Playboy" und in Ungarn u.a. "InStyle" und "Men's Health". Ungarn-CEO Zsuzsanna Ohidi führt nun auch die Geschäfte in Polen.
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AfD-Unterstützer arbeiten an Wochenzeitung "Deutschland-Kurier".

AfD-Unterstützer planen mit Schweizer Hilfe eine Wochenzeitung für Deutschland, hat die "NZZ am Sonntag" aus Kreisen des Unterstützer-Vereins erfahren. Das Blatt mit dem Titel "Deutschland-Kurier" solle zunächst mit 200.000 Auflage in Berlin erscheinen und eine Art "'Bild' für AfD-Wähler" werden. Eine definitive Entscheidung für das Blatt sei noch nicht gefallen.
nzzas.nzz.ch via sueddeutsche.de5 Kommentare

"NZZ" plant E-Paper-Ausgabe für Deutschland noch vor der Bundestagswahl.

Expedition Nord: Die "Neue Zürcher Zeitung" nimmt Deutschland ins Visier und plant eine E-Paper-Ausgabe speziell für den "großen Kanton im Norden", berichtet der "SonntagsBlick". Die elektronische Ausgabe für Deutschland solle aussehen wie das Original, jedoch ohne Schweizer Inhalte. Probeversionen würden intern bereits "herumgeistern", der Personalbestand sei aufgestockt worden. Ein Starttermin ist noch nicht bekannt, soll aber vor der Bundestagswahl im September sein.

Chefredakteur Eric Gujer verschickt bereits seit April einen wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland. Zuletzt waren die Bemühungen der Zeitung, in Österreich mit dem Bezahlangebot NZZ.at Fuß zu fassen, gescheitert. Die gedruckte Auslands-Auflage der "NZZ" liegt laut Mediadaten bei rund 8.600 Exemplaren. Wie viele davon nach Deutschland gehen, sagt der Verlag nicht.
"SonntagsBlick" via persoenlich.com, handelszeitung.ch, turi2.de (Background Newsletter)Kommentieren ...

Minenexplosition tötet drei Journalisten im Irak.

Irak: Bei einer Minenexplosion in der Stadt Mosul sind drei Journalisten ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Die französisch-schweizerische Journalistin Véronique Robert, 54, konnte in Bagdad noch operiert und in ein Krankenhaus in Paris gebracht werden, wo sie ihren Verletzungen erlegen ist. Ihr französischer Kameramann Stephan Villeneuve und der kurdische Reporter Bachtijar Addad starben infolge der Explosion. Die Journalisten hatten für eine TV-Reportage irakische Spezialkräfte begleitet.
tagesanzeiger.ch, augsburger-allgemeine.de, theguardian.com, francetvinfo.fr (51-Sek-Video auf Französisch)


Hommages aux trois journalistes tués en Irak
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"St. Galler Tagblatt" und Partner starten Gratis-Wochenzeitung.

St. Galler Tagblatt und seine Partner-Zeitungen launchen in der Ostschweiz die Gratis-Wochenzeitung "A". Das Blatt erscheint ab 17. August donnerstags mit einer Auflage von 300.000 Exemplaren. Die Zeitung integriert die Inhalte bisheriger Gratis-Zeitungen und soll u.a. Interviews, Portäts und Tipps für Freizeitaktivitäten liefern.
persoenlich.com, nzzmediengruppe.chKommentieren ...

Basta: Ringier und Springer hätten ihr Schweizer Joint-Venture beinahe "verramscht".

Ringier Axel Springer Logo-150Obacht bei der Namenswahl! Das Schweizer Joint-Venture von Ringier und Springer wäre namentlich beinahe verunglückt. Bei der Eröffnung des neuen Standorts von Ringier Axel Springer Schweiz in Zürich verrät Ringier-Chef Marc Walder, dass die gemeinsame Firma eigentlich Ringier Axel Springer Media Schweiz heißen sollte. Doch zum Glück hat rechtzeitig jemand bemerkt, dass die Abkürzung davon "Ramsch" wäre.
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Constantin: Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Dieter Hahn.

Staatsanwaltschaft München ermittelt laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" gegen Constantin-Großaktionär Dieter Hahn. Hahn wird verdächtigt, Insiderwissen über den Champions-League-Vertrag des Unternehmens gehabt und dazu genutzt zu haben, rund 2,25 Mio Aktien zu erwerben - noch vor Bekanntgabe der Details. Highlight Communications, Schweizer Tochter der Constantin AG hat Strafanzeige gestellt - auch in ihre Papiere hatte Hahn investiert.
"Bild am Sonntag", S. 18 (Paid), dwdl.deKommentieren ...

"NZZ"-Chef Veit Dengler stürzte womöglich über Österreich-Deutschland-Streit.

NZZ gibt Geschäftsführer Veit Dengler offenbar auch den Laufpass, da dieser in mehreren Punkten völlig unterschiedliche Ansichten als Chefredakteur Eric Gujer pflegt, mutmaßt Charlotte Theile. Der Österreicher Dengler scheiterte mit NZZ.at, Gujer zielt auf konservative Leser aus Deutschland – unter anderem mit einem Newsletter für deutsche Leser.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NZZ" trennt sich von CEO Veit Dengler.


Neuer Zürcher Zampano gesucht: Die "Neue Zürcher Zeitung" und ihr CEO Veit Dengler gehen getrennte Wege. Als Grund für die Trennung nennt die "NZZ" unterschiedliche Auffassungen zwischen des Verwaltungsrats und des CEO zur Umsetzung der Unternehmensstrategie. Beide Seiten seien sich jedoch einig, "dass der strategische Fokus auf Publizistik weiterhin richtig" sei.

Finanzchef Jörg Schnyder wird den Konzern übergangsweise leiten, während das Unternehmen einen Nachfolger für Veit Dengler sucht. Er kam vor vier Jahren als Branchenfremder von Groupon zur "NZZ". Unter ihm versuchte die Zeitung vergeblich, mit NZZ.at auch in Denglers Heimat Österreich Fuß zu fassen. (Foto: Christian Beutler / Keystone/ Picture Alliance)
persoenlich.com, nzzmediengruppe.ch

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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"NZZ" startet Bezahl-Newsletter zur globalen Risikobewertung für Unternehmen.

NZZ will mit Risikobewertung für kleine und mittlere Unternehmen Geld verdienen und startet den wöchentlichen Newsletter NZZ Global Risk. Immer donnerstags um 16.30 Uhr zeichnet der Newsletter Zukunftsszenarien zu aktuellen Themen – im Erstling geht es um den Aufstieg Chinas. Der Newsletter soll Unternehmern eine "Schweizer Perspektive auf die entscheidenden Entwicklungen unserer Zeit" liefern. Zunächst ist "NZZ Global Risk" für alle Zeitungsabonnenten kostenlos zubuchbar, später soll daraus ein eigenes Bezahl-Angebot entstehen.
per Mail, abo.nzz.chKommentieren ...

Zahl des Tages: Republik überzeugt vorab 13.845 Abonnenten.

Zahl des Tages: Genau 13.845 Abonnenten meldet Republik, das Schweizer Medien-Startup von Constantin Seibt und Christof Moser, zum Ende der Crowdfunding-Phase. Insgesamt sichern sie dem Magazin, das 2018 starten soll, so rund 3,4 Mio Franken zu. Damit überbietet "Republik" das selbst gesteckte Ziel von 3.000 Abonnenten deutlich.
persoenlich.com, republik.ch, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NZZ" befördert Luzi Bernet zum Chefredakteur der Sonntagszeitung.

NZZ am Sonntag wird künftig von Luzi Bernet, 53, geführt. Der stellvertretende Chefredakteur der "NZZ" löst Felix E. Müller, 66, ab. Müller bleibt Autor und Berater. Nicole Althaus, Mitglied der Chefredaktion der "NZZ am Sonntag", wird Chefredakteurin Magazine. Sie verantwortet somit "NZZ"-Zeitschriften und den Buchverlag NZZ Libro.
nzzmediengruppe.chKommentieren ...

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: "NZZ"-Strategie, nur auf Publizistik zu setzen, ist alternativlos.

Neue Zürcher Zeitung macht nur 7 % ihres Gewinns mit Aktivitäten, die nichts mit Publizistik zu tun haben, beobachtet Kurt Zimmermann. Das Geschäftsmodell der "NZZ", die fast nur Inhalte verkauft, sei weltweit einzigartig – und alternativlos, denn das Unternehmen könne nichts anderes und habe den Einstieg in digitale Geschäfte komplett verschlafen.
kress.deKommentieren ...

Star-DJ Robert Miles ist tot.

Robert Miles, DJ und Komponist des weltberühmten Trance-Hits "Children", ist tot. Er starb nach Angaben italienischer Medien im Alter von 47 Jahren in Ibiza, Spanien. Miles, der bürgerlich Roberto Concina hieß, begann seine Karriere als Radio-DJ, bevor er in die Clubszene wechselte. Er wurde für sein Werk mit dem World Music Award und dem Brit Award ausgezeichnet.
spiegel.de, corriere.it, youtube.com (7-Min-Video von "Children")Kommentieren ...

Lese-Tipp: Aus den Erfahrungen und Fehlern von NZZ.at lernen.

Lese-Tipp: NZZ.at-Chefredakteur Lukas Sustala analysiert die Gründe für das Scheitern seines Portals. Die Paywall in Höhe von 14 Euro sei anfangs ein "durchaus aggressiver Preispunkt" gewesen. Der Chef des eingestellten Österreich-Ablegers der "NZZ" sieht 9 Euro pro Monat als Richtschnur für den Preis journalistischer Bezahlinhalte. Am Anfang habe NZZ.at zu viel zugleich sein wollen: Nachrichtenmedium, Clubabend-Veranstalter und Hintergrund-Lieferant. Der Mut zur Lücke sei aber für kleine Redaktionen entscheidend. Newsletter hätten geholfen, Leser zu erreichen. Wichtig sei auch, dass Journalisten ihre eigenen Inhalte in ihren Netzwerken "in die Auslage stellen".
nzz.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Medien verkaufen mit unerträglichen Anzeigen den Journalismus.

Zeitungen verkaufen mit unerträglichen Anzeigen den Journalismus, meint NZZ-Autor Rainer Stadler (Foto). Neuestes Beispiel sei eine Ausgabe des Gratisblatts 20 Minuten, in der das anonyme Editorial Werbung für ein Smartphone mache. Wenn Medien im Auftrag von Werbekunden den redaktionellen Auftritt veränderten oder das Thema der Titelgeschichte anpassten, sei die Grenze des Erträglichen überschritten. Ein solches Verhalten wecke bei Lesern den Anschein der allgemeinen Käuflichkeit.
nzz.chKommentieren ...

Schweizer Journalismus-Startup Republik sammelt 1,5 Mio Franken in 24 Stunden.

Republik, Schweizer Medien-Startup von Constantin Seibt und Christof Moser, hat sein Crowdfunding-Ziel schon am ersten Tag mehr als übertroffen. 3.000 Abonnenten sollten in rund einem Monat zusammenkommen, um das Projekt zu realisieren. Inzwischen sind es bereits mehr als 5.700 Unterstützer, die fast 1,5 Mio Franken zahlen.
republik.ch, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Update: "NZZ am Sonntag": Mögliche Nachfolger von SRF-Chef Matter positionieren sich.

SRF hat offenbar erste Favoriten für die Nachfolge von Direktor Rudolf Matter (Foto). Laut "NZZ am Sonntag" werden MDR-Programmdirektorin Nathalie Wappler, Matters Stellvertreter Hansruedi Schoch und Ladina Heimgartner in Zürich am häufigsten als mögliche Nachfolger genannt. Der 63-jährige Matter sagt, er plane zurzeit, 2018 nach Auslaufen seines Vertrags als Fernseh- und Radiochef aufzuhören. Schoch und Heimgartner sagen, die Nachfolge von Matter sei bisher kein Thema. Wappler will gegenüber der "NZZ am Sonntag" keinen inhaltlichen Kommentar abgeben.
nzzas.nzz.ch (Paid), persoenlich.com, blendle.com

Update 15.15 Uhr: Nathalie Wappler teilt turi2 mit, dass sie eine Kandidatur als SRF-Direktorin ausschließt.Kommentieren ...

Amazon will auch in der Schweiz Boxen mit haltbaren Lebensmittel versenden.

Amazon-Paket-150Amazon expandiert mit seinem Angebot Pantry für haltbare Lebensmittel in die Schweiz, berichtet die "Handelszeitung". Die versendete 20-Kilo-Vorratsbox beschränkt sich auf Produkte ohne Kühlbedürftigkeit und ist seit 2015 in Deutschland und Österreich am Markt. Bei Amazon ist seit Ende 2016 mit Patrick Lobsiger ein ehemaliger Aldi-Suisse-Manager für das Pantry-Programm im deutschsprachigen Markt verantwortlich.
handelszeitung.chKommentieren ...

Ringier Axel Springer kündigt Wirtschaftsanwalt Martin Wagner wegen "Blick"-Offerte.

Ringier Axel Springer Schweiz beendet seine geschäftlichen Beziehungen mit dem Basler Wirtschaftsanwalt Martin Wagner. Grund sei das Kaufangebot für den "Blick", das Wagner Ringier Anfang März im Auftrag von Investoren unterbreitet hat, schreibt die "NZZ am Sonntag". Ringier bestätigt das Ende der Zusammenarbeit, ohne nähere Gründe zu nennen. Wagner war Rechtsvertreter der Publikationen, die Springer in das Joint-Venture eingebracht hat, u.a. "Bilanz", "Beobachter" und "Handelszeitung".
nzzas.nzz.ch (Paid) via persoenlich.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweizer "Tages-Anzeiger" und "Sonntags-Zeitung" fusionieren Wirtschaftsressorts.

Schweiz: Tamedia legt die Wirtschaftsredaktionen von Tages-Anzeiger und Sonntags-Zeitung zusammen, schreibt die "NZZ". Das gemeinsame Wirtschaftsressort soll 14 Vollzeitstellen umfassen, verteilt auf 19 Personen. Schon vor drei Jahren wurden die Ressorts Kultur, Wissen, Reisen, Gesellschaft und Sport zusammengelegt. Nur die Politik-Ressorts sind noch eigenständig.
nzz.ch via persoenlich.comKommentieren ...

Ringier steigert 2016 Umsatz und Gewinn, Blick.ch macht mehr Werbeumsatz als Printausgabe.

Ringier steigert seinen Umsatz 2016 um 11 % auf 1,05 Mrd Franken. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wächst um 13 % auf rund 108 Mio Franken, 62 % davon stammen aus dem Digitalgeschäft. Der Werbeumsatz von Blick.ch hat erstmals den des gedruckten Blattes übertroffen. Seinen Jahresbericht hat Ringier vom thailändischen Künstler Rirkrit Tiravanija im Layout einer "Blick"-Ausgabe gestalten lassen.
persoenlich.com, ringier.ch (Download Jahresbericht)Kommentieren ...

Highlight Communications will eine feindliche Übernahme verhindern.

Highlight Communications AG, Besitzer der Constantin Film AG, will mit der Gründung zweier Stiftungen eine feindliche Übernahme verhindern. Der Schweizer Medienkonzern fürchtet eine Übernahme durch die Constantin Medien AG, schreibt Timo Niemeier. Die beiden Unternehmen streiten seit Monaten miteinander. Constantin Medien aus Ismaning ist an Highlight Communications beteiligt.
dwdl.de, hlcom.ch (PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Axel Wüstmann hält Ed-Sheeran-Songs für besser verkäuflich als journalistische Texte.

"Gibt es wirklich einen journalistischen Content, der wie ein Lied von Ed Sheeran irgendwann zum Standardpreis von einem Dollar verkauft wird? Da sollten wir uns keine Illusionen machen."

Axel Wüstmann, CEO des Schweizer Medienhauses AZ Medien, ist bei Paid Content wenig optimistisch. Auch weil Ed-Sheeran-Songs langlebiger sind als Zeitungsartikel, die meist nur einmal gelesen werden.
"Horizont" 13/2017, S. 36 (Paid)
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NZZ-Mediengruppe erhöht ihren Gewinn um 7 %.

NZZ-Mediengruppe steigert ihren Gewinn 2016 um 7 % auf 23,8 Mio Franken. Der Umsatz geht um 3 % auf 442,7 Mio Franken zurück. Gründe für den Umsatzrückgang seien u.a. die Zusammenlegung von drei Zeitungen, der Wegfall von Zeitschriften und der Verkauf einer Druckerei. Der Umsatz verlagere sich von der Print-Werbung hin zu Einnahmen aus dem Lesermarkt und neuen Geschäftsfeldern. Die Erlöse mit Business Medien wachsen besonders stark - von 40,8 auf 49,9 Mio Franken.
handelszeitung.ch, nzzmediengruppe.ch (Pressemitteilung)Kommentieren ...

"NZZ am Sonntag" bekommt eigenen Internetauftritt.

NZZ schenkt ihrer Sonntagsausgabe zum 15. Geburtstag eine eigene Bezahl-Website. Auf NZZaS.ch will die Redaktion die "wichtigsten und überraschendsten Geschichten der Woche" digital aufbereiten und zeitlose Hintergrundartikel liefern. Die Texte erscheinen schon in der Woche und sollen einen "Vorgeschmack" auf den Sonntag geben. Vorläufig ist das Angebot nur zahlenden Abonnenten vorbehalten.
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"Blick" fordert Türken auf, gegen die Verfassungsänderung zu stimmen.

Blick geht unter die Politiker und fordert die türkischen Staatsbürger in der Schweiz dazu auf, gegen die Verfassungsänderung der Türkei zu stimmen. "Stimmt Nein zu Erdogans Dikatur!", titelt das Schweizer Boulevardblatt am Montag auf Türkisch und veröffentlicht weitere Artikel auf Türkisch. Wer in der demokratischen Schweiz leben wolle, müsse für die Werte, von denen er profitiert, einstehen, verlangt Blick. Präsident Erdogan will durch die Verfassungsänderung mehr Macht erhalten.
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"Weltwoche"-Redakteur: Köppel schadet mit Politik-Engagement der "Weltwoche".

Roger Köppel kann seine Rollen als Politiker und Weltwoche-Chef nicht trennen, sagt der bisherige "Weltwoche"-Redakteur Markus Schär. Dies schade dem Magazin. Als Konsequenz nimmt Schär seinen Hut, lobt Köppel aber dennoch als einen seiner besten und kritikfähigsten Chefs.
persoenlich.com, facebook.com (Statement Markus Schär)Kommentieren ...

Basta: Schweizer Verleger lässt E-Mails von Gewerkschaft blockieren.

Ins Aus gemailt: Die Schweizer Mediengewerkschaft Syndicom bekommt nach einer Massenmail an Mitarbeiter der Aargauer Zeitung zu einer möglichen Erhöhung des Rentenalters einen Maulkorb. Verleger Peter Wanner (Foto) lässt alle E-Mails an Verlagsangestellte blockieren, die von der Domain des Journalistenverbands aus gesendet werden. Die Begründung: Die E-Mail an seine Mitarbeiter sei "unzulässig" gewesen.
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Ringier will "Blick" nicht verkaufen.

Ringier erteilt dem Kaufangebot für sein Boulevard-Blatt "Blick" und die Schwestertitel eine Absage. Die "Blick"-Gruppe stehe nicht zum Verkauf, "egal, zu welchem Preis. Egal, wer der Käufer wäre", twittert Ringier-Chef Marc Walder. Ringier hatte ein Angebot über 230 Mio Franken erhalten, hinter dem womöglich der Schweizer Rechtspopulist Christoph Blocher steht.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ringier bekommt Kaufangebot für "Blick".

Ringier hat ein Kaufangebot über 230 Mio Franken für die Blick-Gruppe erhalten, schreibt die "NZZ am Sonntag". Eingereicht habe das Angebot der Basler Wirtschaftsanwalt Martin Wagner, Drahtzieher sei wahrscheinlich der rechtspopulistische Unternehmer und Politiker Christoph Blocher. Blocher würde die Pläne einer Gratis-Sonntagszeitung vorantreiben, sollte es zu keinen Verhandlungen kommen, habe Wagner der Ringier-Spitze angekündigt.
nzz.ch via persoenlich.com, blendle.com (Paid)Kommentieren ...