Jürg Weber übernimmt die Verantwortung für die elektronischen Medien bei der "NZZ".

NZZ übergibt Jürg Weber die Verantwortung für die elektronischen Medien. Seit 2014 ist Weber bei der NZZ-Mediengruppe für die 14 Wochen- und Sonntagstitel zuständig und Mitglied der Unternehmensleitung. Er übernimmt von Daniel Ettlinger, der ab Februar Geschäftsführer bei Rheintal Medien wird.
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"Blick"-Gruppe holt Peter Wälty als Digital-Chef an Bord.

Blick-Gruppe wirbt Peter Wälty von Tamedia ab und macht ihn zum Digital-Chef und Vize-Geschäftsführer. Er soll spätestens ab April 2018 bei der "Blick"-Gruppe die digitalen Produkte weiterentwickeln. Wälty arbeitet seit 2000 bei Tamedias Gratis-Zeitung 20 Minuten, seit 2016 wirkt er als Leiter der Abteilung Digitale News und Entwicklung.
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Schweizer Bundesrat geht gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Der Bundesrat geht gegen Urheberrechtsverletzungen im Netz vor und beschließt einen Gesetzesentwurf für ein neues Urheberrecht. Anbieter müssen künftig verhindern, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nach der Löschung wieder hochgeladen werden. Andernfalls können sie strafrechtlich verfolgt werden.
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"Schweiz am Wochenende": Einstieg von APA bei sda birgt politischen Sprengstoff.

Nachrichtenagenturen: Der Einstieg von APA bei der Schweizer Agentur sda beschert sda-Aktionären, darunter Tamedia, einen Geldsegen, schreibt die "Schweiz am Wochenende". Vor diesem Hintergrund sei es "pikant", dass die Schweizer Regierung sda schon bald Fördergelder zuschießen will. Steuergeld, das die Schweiz aus staatspolitischen Gründen zahle, würde in den Taschen der Aktionäre landen. 30 % davon fließen demnach nach Österreich ab. Die APA-Beteiligung ermöglicht die geplante Fusion von sda mit Keystone.
aargauerzeitung.ch, persoenlich.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Studie: Klare Mehrheit der Schweizer Journalisten ist politisch links.

Schweiz: Fast 70 % der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks bezeichnen sich selbst als politisch links, sagt eine Studie. Je 16 % verorten sich in der politischen Mitte oder als rechts. Auch die Journalisten von privaten Medien sind demnach mit einem Anteil von 62 % mehrheitlich links. Die Journalismus-Forscher Vinzenz Wyss und Filip Dingerkus haben die Daten einer internationalen Studie aus dem Zeitraum von 2014 bis 2016 ausgewertet.
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AZ Medien und NZZ-Gruppe verhandeln offenbar über Joint Venture.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Die Einführung eines gemeinsamen Mantels bei den NZZ Regionalmedien und den Zeitungen der AZ Medien wird wahrscheinlicher. Laut Kleinreport planen die beiden Unternehmen nun sogar ein Joint Venture. In dieses sollen die Regionaltitel der NZZ Gruppe ebenso wie deren TV- und Radiosender und Online-Portale übergehen.
kleinreport.ch via persoenlich.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Tamedia sperrt Adblocker-Nutzer bei "20 Minuten" und "Tages-Anzeiger" aus.

Tamedia, größtes privates Medienhaus der Schweiz, klopft Adblocker-Nutzern ab sofort stärker auf die Finger: Der Zugriff auf die Newsseiten von "20 Minuten" und "'Tages-Anzeiger" funktionieren nur noch mit deaktiviertem AdBlocker oder Digitalabo für 2 Franken wöchentlich. Tamedia will die Strategie langfristig auch bei seinen anderen Websiten einführen und gleichzeitig auf kundenfreundliche Werbung setzen, die sich an den Richtlinien der internationalen Coalition for Better Ads orientiert.
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Anita Zielina verlässt die NZZ-Mediengruppe.

NZZ verliert Produkt-Chefin Anita Zielina zu Ende 2017. Zielina hat im Mai 2015 die neu geschaffene Stelle als NZZ-Digitalchefin übernommen und die digitalen Produkte aller Medien des Hauses verantwortet, aktuell die NZZ-Newsapp, die vor ihrem Weggang noch fertig werden soll. Sie hat außerdem ein digitales Storytelling-Team aufgebaut. Wohin es Zielina beruflich zieht, weiß sie noch nicht, sie wolle zunächst ihren MBA-Abschluss beenden und reisen. Ihr Lieblingsprojekt NZZ.at musste Ende April schließen.

Die Bereiche Bewegtbild und Audience Management verantwortet künftig die Redaktion, den Bereich Digitale Produkte übernimmt interimistisch Rouven Leuener, der bereits die Digitale Produktentwicklung verantwortet. Anita Zielina war einst beim "stern" im Rang einer Vize-Chefredakteurin für das Digitale zuständig, davor stellvertretende Chefredakteurin beim "Standard".
derstandard.de, facebook.com (Statement Zielina), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweizer Bahngesellschaft BLS vergibt ihr Kundenmagazin "Gazette" neu.

Corporate Publishing: Die Schweizer Bahngesellschaft BLS schreibt die Produktion ihres Kundenmagazins "Gazette" europaweit neu aus. Bisherige Dienstleister sind Textatelier.ch und die Agentur Republica. "Gazette" erscheint mit Texten auf Deutsch, Französisch und Italienisch vier Mal jährlich in einer Auflage von 35.000 Exemplaren.
cpwissen.de, ted.europa.eu (Ausschreibung)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Schweizer wollen 100.000 Franken für ein Sportmagazin einsammeln.

Zahl des Tages: Genau 100.000 Franken, also rund 87.000 Euro, wollen Schweizer Journalisten für ein Sportmagazin per Crowdfunding einsammeln. Die Zeitschrift "No. 1: Das beste Sportmagazin der Welt" soll mit 144 Seiten vorerst nur ein Mal - im Herbst 2018 - erscheinen und exklusiv für die Spender erhältlich sein. Spitzensportler unterstützen das Projekt.
persoenlich.com, dienummereins.chKommentieren ...

Highlight Communications prüft Finanzierung für Constantin-Übernahme.

Constantin Medien: Die Übernahme durch die Schweizer Highlight Communications AG von Medienunternehmer Bernhard Burgener wird konkreter. Im Schweizer Handelsregister hat die Firma ein Übernahmeangebot zu einem Preis von 2,30 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, insgesamt müssten die Schweizer rund 150 Mio Euro für Constantin zahlen. Highlight betont jedoch, dass die Finanzierung noch geprüft werde und sich die Firma noch "zu nichts verpflichtet" habe.
sueddeutsche.de, handelszeitung.ch, finanznachrichten.deKommentieren ...

Mein Homescreen: Michaël Jarjour.


Michaël Jarjour, Product Manager bei der NZZ und zuständig für neue Produkte im deutschen Markt, guckt mit seinem iPhone nicht nur ins eigene E-Paper, sondern vor allem in die "New York Times". Über einen VPN-Tunnel checkt er das für Deutschland regionalisierte NZZ.ch. Außerdem hilft ihm der kleine Screen beim Kochen, Meditieren und Daten. Weiterlesen …

Schweiz: NZZ und AZ Medien verhandeln über gemeinsamen Mantel.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz bekommt womöglich eine Gemeinschaftsredaktion: NZZ Regionalmedien und AZ Medien beraten über einen gemeinsamen Mantel, berichtet die "Sonntags-Zeitung". Dies könne in einem Joint Venture geschehen, an dem beide 50 % halten. Der Mantel soll in acht AZ-Regionalzeitungen und den NZZ-Titeln "St. Galler Tagblatt" und ­"Luzerner Zeitung" erscheinen.
tagesanzeiger.ch via persoenlich.comKommentieren ...

Modekette OVS bucht sämtliche Anzeigenplätze in "20 Minuten Friday".

Italienische Modekette OVS belegt in der aktuellen Ausgabe von "20 Minuten Friday", dem wöchentlichen Modemagazin von "20 Minuten", sämtliche Anzeigenplätze inklusive dem Cover. Die Exklusivbelegung, mit der OVS seinen Markteintritt in der Schweiz bewirbt, ist eine Premiere für das Magazin. Als Mediaagentur zeichnet sich Mediakanzlei verantwortlich.
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Analyse: Schweizer Verleger ziehen sich aus dem Mediengeschäft zurück.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Die Verleger ziehen sich aus dem Mediengeschäft zurück und erzielen ihre Gewinne zunehmend in anderen Geschäftsbereichen, analysiert Jürg Altwegg. Damit überließen sie dem SVP-Politiker und Unternehmer Christoph Blocher das Feld. Der Medien-Bannwald der Demokratie brenne ab. Eine Quersubventionierung der Zeitungen mit Einnahmen aus anderen Geschäftsfeldern lehnten die Schweizer Verleger ab, obwohl es zum Beispiel Tamedia glänzend gehe.
faz.net (Paid)Kommentieren ...

"Forbes" legt eine neue Ausgabe an die Schweizer Kioske.

Forbes expandiert mit einer neuen monatlichen Ausgabe in die Schweiz. Das Wirtschaftsmagazin, das in Österreich bereits erscheint, startet mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren und setzt auf die Themen Unternehmertum, Finanzmärkte und Lifestyle. Das Heft kostet 12 Franken. Die deutschsprachigen Redaktionsbüros in Wien und Zürich berichten auch über Baden-Württemberg und Bayern. Ab 2018 soll der Vertrieb in die beiden Bundesländer ausgestaltet werden. Beim Schweizer Markteintritt kooperiert "Forbes" mit dem Berner Verlag Stämpfli.
persoenlich.com, nzz.ch, staempfli.com, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweiz: Livesystems gründet digitale Redaktion nau.ch mit 45 Journalisten.

Nau.ch startet noch dieses Jahr als digitales Nachrichtenportal in der Deutschschweiz, berichtet Nick Lüthi. Die Firma Livesystems, Betreiber tausender öffentlicher Bildschirme in Bahnen und an Tankstellen, investiert in eine 45-köpfige Redaktion. Um Stellen zu besetzen, wildert Livesystems u.a. beim "Blick". Nau.ch setzt auf Video und Text, Geld soll über Displaywerbung reinkommen.
medienwoche.ch, nau.chKommentieren ...

Tamedia organisiert sich neu.

Tamedia streift seinen 17 Tages- und Sonntagszeitungen ab 2018 einen gemeinsamen Mantel über und reagiert damit auf einbrechende Werbeerlöse. Betroffen sind die Ressorts Inland, Ausland, Wirtschaft und Sport. Zwei neu geschaffene Redaktionen in der Deutschschweiz und der Romandie, sowie Ableger in Bern, Lausanne und Zürich übernehmen die Versorgung der Titel. Arthur Rutishauser, Chef der "SonntagsZeitung", leitet die deutschsprachige Redaktion zusätzlich. Beim "Tages-Anzeiger" löst ihn Judith Wittwer als Chefin ab.
horizont.at, derstandard.atKommentieren ...

Sky Sport Schweiz startet kommende Woche als reiner Online-Dienst.

Sky startet seinen angekündigten Sport-Ableger in der Schweiz am kommenden Donnerstag. Das Angebot ist nur übers Internet zu empfangen, im Web und auf Mobilgeräten, Smart-TV-Apps und die Verbreitung über IPTV-Plattformen ist geplant. Für knapp 20 Franken im Monat zeigt Sky Sport die Sportarten, für die Sky auch die Rechte in Deutschland und Österreich hält, z.B. Bundesliga, Champions League, Handball, Tennis, Formel 1 und Golf.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweizer Kleinverleger gründen Verlegerverband.

Schweiz: Ex-Watson-Chef Hansi Voigt und andere Kleinverleger gründen den Verlegerverband Verband Medien der Zukunft. Die Gründer, u.a. von Republik, WOZ, und Tageswoche, fühlen ihre Interessen vom Verband Schweizer Medien nicht vertreten. Präsident des Verbands ist Tsüri.ch-Chef Simon Jaboby. Der Verband soll den Aufbau unabhängiger Medienmarken in der Schweiz fördern.
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"Standard" und "NZZ" nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")Kommentieren ...

Deutschland-E-Paper der "NZZ" startet morgen.

NZZ startet morgen mit NZZ Perspektive ihr angekündigtes Angebot speziell für Deutschland. Das Paket umfasst das E-Paper der "NZZ" mit Auslandsberichterstattung, Analysen und Kommentaren zur deutschen Politik sowie Feuilleton. Ein täglicher Newsletter stellt die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammen, jeweils am Freitag kommentiert Chefredakteur Eric Gujer die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick". Das Monatsabo kostet zehn Euro, einen Probemonat gibt es für einen Euro.
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Zitat: Constantin Seibt glaubt, Journalismus ist nötiger denn je.

"Die Leute merken plötzlich wieder, wozu es Gewaltenteilung und Rechtsstaat braucht. All dieses Zeug, was über Jahrzehnte so langweilig zu sein schien."

Constantin Seibt glaubt, sein crowd-finanziertes Onlinemagazin Republik kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Es soll Anfang 2018 starten und etablierte Medien "auf den großen Themenfeldern schlagen".
"Welt", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Bijan Khezri führt Marquard Media.

Marquard Media: Der Schweizer Verleger Jürg Marquard, der heute 72 Jahre alt wird, gibt die operative Führung seiner Mediengruppe an Bijan Khezri, Ex-Bänker, Berater und u.a. Investor beim Sportdaten-Dienstleister Sportradar. Marquard Media gibt in Deutschland diverse PC- und Games-Magazin heraus, in Polen u.a. "Cosmopolitan" und "Playboy" und in Ungarn u.a. "InStyle" und "Men's Health". Ungarn-CEO Zsuzsanna Ohidi führt nun auch die Geschäfte in Polen.
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AfD-Unterstützer arbeiten an Wochenzeitung "Deutschland-Kurier".

AfD-Unterstützer planen mit Schweizer Hilfe eine Wochenzeitung für Deutschland, hat die "NZZ am Sonntag" aus Kreisen des Unterstützer-Vereins erfahren. Das Blatt mit dem Titel "Deutschland-Kurier" solle zunächst mit 200.000 Auflage in Berlin erscheinen und eine Art "'Bild' für AfD-Wähler" werden. Eine definitive Entscheidung für das Blatt sei noch nicht gefallen.
nzzas.nzz.ch via sueddeutsche.de7 Kommentare

"NZZ" plant E-Paper-Ausgabe für Deutschland noch vor der Bundestagswahl.

Expedition Nord: Die "Neue Zürcher Zeitung" nimmt Deutschland ins Visier und plant eine E-Paper-Ausgabe speziell für den "großen Kanton im Norden", berichtet der "SonntagsBlick". Die elektronische Ausgabe für Deutschland solle aussehen wie das Original, jedoch ohne Schweizer Inhalte. Probeversionen würden intern bereits "herumgeistern", der Personalbestand sei aufgestockt worden. Ein Starttermin ist noch nicht bekannt, soll aber vor der Bundestagswahl im September sein.

Chefredakteur Eric Gujer verschickt bereits seit April einen wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland. Zuletzt waren die Bemühungen der Zeitung, in Österreich mit dem Bezahlangebot NZZ.at Fuß zu fassen, gescheitert. Die gedruckte Auslands-Auflage der "NZZ" liegt laut Mediadaten bei rund 8.600 Exemplaren. Wie viele davon nach Deutschland gehen, sagt der Verlag nicht.
"SonntagsBlick" via persoenlich.com, handelszeitung.ch, turi2.de (Background Newsletter)Kommentieren ...