Meinung: Geteilte Sportrechte dürften häufiger werden.

Sportrechte: Lizenzdeals wie kommende Woche, wenn die ARD das Bundesliga-Spiel zwischen Schalke und Dortmund im Free-TV zeigt, könnten künftig häufiger werden, schreibt Michael Ashelm. Da die Rechte immer teurer würden, könne so jeder ein Stück vom Kuchen bekommen. Pay-TV-Anbieter bekommen durch solche Schaufenster für ihr Angebot. Die ARD zeige sich offen, für weitere Zusammenarbeiten mit Sky oder der Telekom, auch wegen der guten Erfahrungen mit "Babylon Berlin".
"FAZ", S. 21 (Paid)

Zitat: Klub-TV benachteiligt die Klub-Finanzierer, sagt Sky-Sportchef Roman Steuer.

"Klub-TV ärgert uns, wenn exklusive Inhalte, die wir gerne unter der Woche hätten, um einen Spieltag vorzubereiten, auf einmal nicht uns als größten Fernsehpartner zur Verfügung gestellt werden."

Sky-Sportchef Roman Steuer stört, dass Bundesligisten exklusive Inhalte produzieren, während sein Sender viel Geld für Übertragungsrechte zahlt.
dwdl.de

Sky führt in Österreich ein neues Streaming-Angebot ein.

Sky will sich unabhängiger von Kabel- und Satellitenanbietern machen und startet in Österreich das neue Streaming-Angebot Sky X. Darin ermöglicht Sky seinen Nutzern nicht nur den monatlich kündbaren Empfang seines Sport- und seines Fiction-Pakets, sondern auch Zugang zu linearen Free-TV-Kanälen wie ORF, Das Erste, ZDF, RTL, Vox, Sat.1 und ProSieben. Die österreichischen Privatsender Puls 4 und ATV sind zunächst nicht enthalten.
dwdl.de

Meinung: Die Clubs sind selbst verantwortlich, dass Fußball nur noch im Pay-TV läuft.

Fußball: Dass die Spiele der Champions League nur noch im Pay-TV zu sehen sind, geht auch auf das Konto der Vereine, kontert Jacques Raynaud, Sky-Chef für Sport und Vermarktung der Kritik von Karl-Heinz Rummenigge. Die Übertragungsrechte seien eindeutig so ausggeschrieben gewesen, dass "das meiste Geld gewinnt". Dies sei u.a. auch "auf starken Druck der Spitzenklubs" geschehen.
bild.de (Paid), dwdl.de, turi2.de (Background)

Barbara Haase wird Marketingchefin von Sky Deutschland.

Sky Deutschland holt Barbara Haase, 55, als Marketingchefin. Sie kommt von Tui Deutschland, dort ist sie bisher als CMO bei TUI Deutschland und der TUI Group verantwortlich für die europaweite Markenführung. Beim Pay-TV-Sender ist Haase künftig fürs das Marketing aller Kanäle zuständig und soll die Marken weiterentwickeln. Alice Mascia, zuletzt bei Sky für Produkte und Marketing verantwortlich, ist zu Boxtel nach Australien gewechselt. Arianna Saita, zuletzt Senior Vice President Marketing, hat das Unternehmen ebenfalls schon vor der Verpflichtung von Haase verlassen.
horizont.net

Fußball verdient gut, Rummenigge sorgt sich ums Sponsoring.


Geldströme ausbalancieren: Die Champions League soll künftig wieder im Free-TV laufen, fordert Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandschef des FC Bayern München will "bei der Uefa alles in die Waagschale legen", damit ab 2021 mindestens ein Spiel pro Spieltag nicht hinter der Bezahlschranke läuft, um die Sponsoring-Erlöse nicht zu gefährden.

Die Champions League hat laut "Sport Bild" 84 % Zuschauer in Deutschland verloren, seit sich Sky und DAZN die Rechte teilen. Die Einnahmen durch die Verträge mit Bezahlsendern seien zwar die größten in der Fernsehvermarktung, den Clubs würden jedoch Einbußen im Sponsoring drohen. Bei einem solch drastischen Schwund an Zuschauern würden diese aber "nicht mehr ausreichend bedient".

Die DFL Deutsche Fußball Liga unterstreicht mit ihrem Wirtschaftsreport für die Saison 2017/2018 den Stellenwert des Sponsorings. Die mediale Verwertung mit Einnahmen aus der Vermarktung von Medienrechten ist mit 1,25 Mrd Euro, also einem Anteil am Gesamtertrag in Höhe von 32,7 %, deutlicher Spitzenreiter. Direkt gefolgt wird dieser Posten mit 22,9 % und 871,7 Mio Euro von Werbeeinnahmen, die sich u.a. durch Verträge mit Haupt- und Trikotsponsoren zusammensetzen.
sportbild.bild.de, dfl.de

Mitarbeit: Maria Gramsch

DWDL: Sky zeigt ab März wieder Formel 1.

Sky sichert sich überraschend die aktuell nicht vergebenen Pay-TV-Rechte an der im März startenden Formel-1-Saison und der Serie ab 2020, schreibt DWDL. Vergangenes Jahr war Sky nach vielen Jahren aus der Übertragung ausgestiegen, da es die Rennserie nicht wie erhofft exklusiv ins Pay-TV ziehen konnte. Gleichzeitig hat die Formel 1 ein eigenes Streaming-Angebot gestartet, das offenbar bislang nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Im Free-TV zeigt RTL die Rennen.
dwdl.de, turi2.de (Streaming), turi2.de (Erwartung RTL)

Sky trennt sich von mehreren langjährigen Mitarbeitern in erweiterten Führungspositionen.

Sky trennt sich wie erwartet von mehreren langjährigen Mitarbeitern in erweiterten Führungspositionen, schreibt "Clap". Esther Henze, Vice President Program und Business Sport, Dominik Böhner, Director Digital Sports, und Gunnar Maevus, Vice President Sports Operations, verlassen Sky. Insgesamt wolle sich Sky von einer niedrigen zweistelligen Zahl an Mitarbeitern trennen. Bereits vor zwei Wochen wurden die Sparpläne bekannt, ohne dass Sky Details nannte.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Sky will sich von Mitarbeitern trennen, schreibt DWDL.

Sky hat mehreren Mitarbeitern aus dem Sportbereich ein freiwilliges Abfindungsangebot gemacht, schreibt DWDL. Betroffen sein könnten u.a. Jobs aus dem Controlling, Details nannte Sky auf DWDL-Anfrage nicht. Nach dem Verkauf an Comcast und den immer höheren Bundesliga-Rechten trete der Pay-TV-Sender auf die Kostenbremse. In der 2. Bundesliga setze Sky auf weniger Reporter, die Formel 1 wurde komplett eingespart.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Zitat: Sky-Deutschland-Chef Carsten Schmidt spricht finanzorientierten Fußballclubs ins Gewissen.

"Das meiste Geld gewinnt. Unter diesem Aspekt hat der Fußball in den vergangenen Jahren seine Entwicklung genommen."

Carsten Schmidt, CEO bei Sky Deutschland, macht die Fußballclubs für die umstrittene Champions-League-Rechteteilung mit Dazn mitverantwortlich.
"Welt am Sonntag", S. 35 (Paid), turi2.de (Background)

Prognose: Netflix überholt zum Jahreswechsel im UK erstmals Zahl der Sky-Abos.

Netflix erreicht bis zum Jahresende in Großbritannien voraussichtlich 9,78 Mio Abonnenten und überholt damit erstmals die Abo-Zahlen von Sky, errechnet Ampere Analysis. Sky, seit fast drei Jahrzehnten größter Pay-TV-Sender, verliere demnach bis Ende 2018 noch 55.000 Haushalte und lande damit bei 9,64 Mio Haushalten. Netflix, seit sieben Jahren im UK auf dem Markt, könne im 1. Quartal 2019 erstmals die 10-Mio-Marke knacken. Sky hat dafür zwei Jahrzehnte gebraucht.
theguardian.com

Basta: Sky und die AGTT streiten über österreichische TV-Quoten.

Das Runde muss in den eckigen Kasten: In Österreich ist die dortige Fußball-Bundesliga nicht mehr im Free-TV, sondern nur noch auf Sky zu sehen. Die TV-Reichweite ist daher gesunken – aber nicht so sehr wie die Quotenmesser der AGTT melden, behauptet Sky. Die Vereine zeigen sich vom Streit unbeeindruckt. Sie wissen: Nicht der Ballbesitzt zählt, sondern die Tore. Oder in diesem Fall: das Geld.
dwdl.de

Sky-Italia-Chef Andrea Zappia wird Sky-CEO für Kontinentaleuropa.

Sky befördert Andrea Zappia, bisher Chef von Sky Italia, zum CEO für Kontinental-Europa, berichtet Quotenmeter. Er verantwortet alle Märkte außerhalb Großbritanniens, also Deutschland, Österreich und Italien sowie die Schweiz und Spanien, wo Sky als Streamingdienst aktiv ist. Zappia ist damit neuer Chef von Sky-Deutschland-CEO Carsten Schmidt, der weiter im Amt bleibt.
quotenmeter.de, ilsole24ore.com (italienisch)

Sky-Cheftrainer Jacques Raynaud bekennt sich zu Sportainment.

Sky definiert seine Fußball-Übertragungen als Sportainment, der Kombination aus Sport und Entertainment. Einfach nur ein Spiel zu übertragen, reiche nicht, "um die ohnehin geringe Aufmerksamkeitsspanne der Menschen zu gewinnen", sagt Jacques Raynaud, Chef für Sport und Vermarktung. Sky versucht, möglichst viel und möglichst individuell nutzbare Inhalte aus dem Spieltag zu kreieren.
"Die Zeit" 48/2018, S. 20 (Paid)

Zitat: Sky-Programmchefin Elke Walthelm wertet "X-Faktor" als PR-Erfolg.

"Wir haben es mit 'X Factor' in die unterschiedlichsten Medien geschafft, vor allem in die regionalen Zeitungen, und haben gleichzeitig Zielgruppen angesprochen, die wir sonst nur schwer erreichen."

Sky-Programmchefin Elke Walthelm bewertet im DWDL-Interview "X Factor" für ihren Sender aus PR-Sicht als einen großen Erfolg - auch ohne große Live-Zuschauerzahlen.
dwdl.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sky-Programmchefin Elke Walthelm hält Netflix auf Distanz.

Sky verkauft die Serie "Das Boot" in mehr als 100 Märkte weltweit.

Das Boot entwickelt sich für Sky zum Exportschlager und verkauft sich schon vor der deutschen Erstausstrahlung in über 100 Märkte weltweit. Die Serien-Fortsetzung des Erfolgsfilms "Das Boot" aus dem Jahr 1981 läuft u.a. in Frankreich, Lateinamerika und den USA. Ab dem 23. November ist die Serie bei Sky u.a. in Deutschland, Großbritannien und Italien zu sehen.
dwdl.de

Sky erobert die Premier League von Dazn zurück.


Sky flying high: Der Bezahlsender schafft den Anti-Brexit und erobert die Übertragungsrechte an der britischen Premiere League zurück. Derzeit überträgt die Streaming-Plattform Dazn, die sich mit tiefen Taschen ein breites Portfolio zusammengekauft hat. Die Premier League ist ein Aushängeschild, läuft ab der kommenden Saison aber wieder für drei Jahre bei Sky.

Der Deal gilt für Übertragungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Er umfasst TV, Web und Mobile. Sky kann außerdem Ausschnitte in seinem Nachrichten-Kanal sowie frei auf seiner Website zeigen. Nicht-Kunden können per Sky Ticket Zugang zu einzelnen Spielen kaufen. Dazn fehlt damit künftig die Liga des Fußball-Mutterlandes, die zugleich Heimatliga der eigenen Mutter ist: Dazn gehört der britischen Perform Group.
dwdl.de, presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ralph Fürther: Sky stellt sich breiter auf für die Duelle mit Netflix und Amazon.

Ralph Fürther: Sky stellt sich breiter auf für die Duelle mit Netflix und Amazon.

Alte Feinde, neue Verbündete: Der Bezahlsender Sky macht Schluss mit alten Fehden und nimmt neue Gegner ins Visier. Kommunikationschef Ralph Fürther sagt im turi2.tv-Interview anlässlich des Free-TV-Starts von Babylon Berlin, dass ARD und ZDF längst nicht mehr die Konkurrenz für den Pay-Sender sind. Die neue Serie ist die erste Co-Produktion zwischen Sky und der ARD, die Zusammenarbeit habe hervorragend funktioniert und könne Vorbild für weitere sein. Gefährlicher als die Wettbewerber auf dem deutschen Markt schätzt Fürther die Konkurrenz durch Netflix und Amazon ein. "Es braucht gute Kooperationen, um weiterhin Premium-Rechte erwerben zu können", sagt Fürther.

Sky hat die teuerste deutschsprachige Serie als erstes zeigen dürfen, satte zwölf Monate vor der ARD-Premiere. Als heimlicher Gewinner der Kooperation will er trotzdem nicht gelten: "Es gibt nicht 'den Gewinner'", sagt Fürther und gibt sich überzeugt, dass die Serie nicht nur ein Erfolg für Sky wird, sondern auch in der ARD. Fürther denkt indes schon weiter: Die zweite Staffel der Serie ist bei Sky bereits gelaufen, die Dreharbeiten für die dritte beginnen im November.
turi2.tv (4-Min-Interview)

"Das lineare Programm öffnen": Degeto-Chefin Christine Strobl über die Strategie hinter "Babylon Berlin".


Alte und neue Welt: Degeto-Chefin Christine Strobl verantwortet für die ARD das Prestige-Projekt "Babylon Berlin". Die Kooperation mit dem Bezahlsender Sky feiert am Abend Free-TV-Premiere auf dem "Tatort"-Sendeplatz und soll, so erzählt Strobl im Video-Interview mit turi2.tv, vorbildhaft sein für weitere Produktions-Partnerschaften. Jetzt müsse die Serie aber "erstmal den Beweis antreten, dass sie auch bei uns funktionieren". Partner Sky durfte die Serie zuerst im Pay-TV zeigen.

Um sich solche große Produktionen leisten zu können, ohne auf Klassiker wie den "Tatort" verzichten zu müssen, ist die Degeto-Chefin offen für weitere Kooperationen, "wenn jeder den anderen in seiner Spielwiese leben lässt." Strobl plädiert dafür, bei der Suche nach Kooperationspartnern die Scheuklappen abzulegen und schließt auch eine Zusammenarbeit mit RTL "oder sogar dem ZDF" nicht aus. Im Gespräch am Rande des Come Togethers der ARD ZDF Medienakademie verrät Strobl außerdem, was eine Serie für sie braucht, damit sie nicht mehr abschalten kann: gute Charaktere.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

"Babylon Berlin" wäre beinahe eine englischsprachige Serie geworden.

Babylon Berlin wäre beinahe auf Englisch gedreht worden, sagen die Produzenten Stefan Arndt, Michael Polle und Uwe Schott im Interview der "Süddeutschen". Grund sei der hohe Anteil der Auslandsvermarktung und die Angst gewesen, als synchronisierte Serie schlechtere Chancen im Ausland zu haben. Im Gespräch sagen die Serien-Macher, wie die Idee zu der Produktion entstanden ist und dass sie – anders als bei Serien üblich – die Freiheiten von Film-Produzenten genießen.
sueddeutsche.de

Comcast erhält den Zuschlag für Sky-Übernahme.


Letztes Gebot: Der US-Kabel-Gigant Comcast erhält im Übernahmekampf um Sky den Zuschlag. Rupert Murdochs 21st Century Fox geht leer aus. In der letzten von drei Auktionsrunden bietet Comcast 17,28 Pfund pro Aktie, insgesamt 30 Mrd Pfund. Das letzte Gebot von Fox lag bei 15,67 pro Aktie. Nun müssen Comcast und Fox den Sky-Aktionären ein formelles Angebot vorlegen. Comcast-Chef Brian Roberts apelliert an die Sky-Aktionäre, das Angebot anzunehmen.

Fox besitzt 39 % der Anteile und wollte Sky eigentlich schon 2016 komplett übernehmen. Die Aufsichtsbehörden fürchteten aber zu viel Einfluss Murduchs auf die britische Medienlandschaft und zogen die Genehmigung in die Länge. Fox hätte sich etwa vom Nachrichten-Sender Sky News trennen müssen. Für Comcast ergab sich dadurch die Chance, ein eigenes Gebot in den Hut zu werfen, das nun mit einem Zuschlag endet.
cnbc.com, bbc.com, handelsblatt.com, dwdl.de, turi2.de (Background)

Bundesliga: Sky zeigt Eurosport-Spiele in Sportbars bis einschließlich der Saison 2020/21.

Discovery und Sky kooperieren bei der Ausstrahlung von Bundesliga-Spielen. Sky Sport- und Hotelbars können über den Discovery-Kanal Eurosport 2 HD Xtra insgesamt 40 Bundesliga-Spiele zeigen, darunter u.a. 30 Freitagsspiele. Gastronomen können Spiele im Gegenzug nicht mehr über den Eurosport Player für Privatpersonen senden, was eine Preissteigerung von 50 Euro im Jahr auf mindestens 60 Euro im Monat bedeutet, wie DWDL berichtet.
discovery-networks.de, dwdl.de

Sky-Chef Carsten Schmidt fehlt in der Fußball-Bundesliga der Wettbewerb.

Sky: Chef Carsten Schmidt sorgt sich um die fehlende Spannung in der Fußball-Bundesliga, bemängelt er im Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen". Auch der intensive Wettbewerb um die Plätze 2 bis 18 helfe da nicht weiter. Er warnt davor, dass die Bundesliga Zuschauer nur noch im Abstiegskampf oder bei den Champions-League-Plätzen fesselt – hierfür müsse der deutsche Fußball eine Lösung finden.
haz.de