Snap und Time Warner schließen 100-Mio-Deal für exklusive Inhalte.


Snap den Content: Snapchat will sich mit exklusiven Inhalten gegen Facebook und Co behaupten und schließt mit Time Warner einen 100 Mio Dollar schweren Inhalte-Deal. Time Warner wird zehn exklusive Shows für Snapchat produzieren, darunter sowohl Drama- als auch Comedy-Serien. Bei den Werbeeinnahmen, die Snapchat mit den Produktionen einspielt, machen Time Warner und der Messenger mit den selbstzerstörenden Nachrichten halbe-halbe.

Snap arbeitet bereits mit einigen Fernsehsendern und Produktions-Studios in den USA zusammen, darunter Discovery, MGM, Vice und die Football-Liga NFL. Der Deal mit Time Warner, unter anderem Rechteinhaber der HBO-Serie "Game of Thrones" und von DC Comics, weitet dieses Engagement deutlich aus. An der Börse sorgte die Meldung für ein Kursplus der Snap-Aktie um 3 %. (Foto: picture alliance / Frank May)
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Snapchat baut seinen Deutschlandsitz in Hamburg auf.

Snap, Mutter von Snapchat, öffnet seine Deutschlandzentrale wie vermutet an der Elbe, in Nachbarschaft der großen Verlage: Im Sommer kommt das Gespenst nach Hamburg, wohin genau ist noch nicht bekannt. Deutschlandchefin Marianne Bullwinkel formt gerade ihr Team, bislang wurde der deutsche Markt von den USA und Großbritannien aus mitbetreut, inzwischen gibt es hierzulande bereits Sales-Mitarbeiter. Snap veröffentlicht außerdem erstmals Zahlen für den deutschen Markt, schreibt Giuseppe Rondinella: Snapchat verzeichnet über fünf Mio Nutzer, 60 % sind mindestens 18.
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Snapchat bringt seine Kamera-Brille Spectacles nach Deutschland.

Snapchat verkauft seine Kamera-Brille Spectacles ab sofort auch in Europa. Der Offline-Verkauf der knapp 150 Euro teuren Geräte läuft über Popup-Automaten, die zunächst in Berlin, Paris, Venedig, Barcelona und London stehen. Der Standort wird 24 Stunden vor Aufstellung auf der Website bekannt gegeben. Online können Nutzer die Brille auch deutschlandweit bestellen. Bisher gab es Spectacles ausschließlich in den USA.
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US-Techfirmen fordern Änderungen an rechtlicher Grundlage zu Prism.

US-Techfirmen fordern den US-Kongress auf, bei der Verlängerung der rechtlichen Grundlage für Geheimdienst-Programme wie Prism Änderungen durchzuführen. In einem offenen Brief fordern sie unter anderem, dass weniger Daten von Unverdächtigen gesammelt werden und den Konzernen mehr Rechte eingeräumt werden, Datenanfragen offenzulegen. Zu den Unterzeichnern gehören Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Snap und Twitter.
theverge.com, ccianet.org (Brief)
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Zitat: Snapchats Content-Chef will kein TV-Killer sein.

"Ich will nicht der Killer des Fernsehens sein."

Nick Bell, Inhalte-Chef bei Snapchat, will Produzenten und Sendern helfen, neue Zuschauer zu finden - und an der Kompakt-Zweitverwertung mitverdienen. Auch Twitter und Facebook bemühen sich um TV-Inhalte als Werbefläche, schreibt Jürgen Schmieder über "die andere Flimmerkiste".
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Snap enttäuscht Anleger mit seinen Quartalszahlen.

Snap bleibt bei seinen ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen deutlich hinter den Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen meldet 166 Mio Snapchat-Nutzer und damit nur ein Wachstum von 5 Mio seit dem Börsengang. Einnahmen von 149,6 Mio Dollar stehen 2,2 Mrd Dollar Verlust gegenüber – überwiegend resultierend aus aktienbasierten Vergütungen. Auf eine Kommentierung der Zahlen, sonst in entsprechenden Unternehmensberichten üblich, verzichtet Snap.
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Snapchat hebt Zeitlimit für Snaps auf.

Snapchat rüttelt bei seinem aktuellen Update an einigen seiner Grundprinzipien. Künftig können Foto-Snaps unbegrenzt angezeigt werden. Sie verschwinden erst, wenn der Betrachter weiter navigiert. Als Entsprechung für Video-Snaps gibt es nun eine Endlosrotation, bei der Videos wieder von vorne beginnen. Die Funktionen sind sowohl für Direktnachrichten, als auch für Stories verfügbar.
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Facebook startet Fernseh-Offensive im Juni.

Facebook will ab Mitte Juni eigene TV-Inhalte anbieten, berichtet businessinsider.de. Das Social Network setzt dabei einerseits auf billige Fünf- bis Zehn-Minüter, die vor allem YouTube und Snapchat-Nutzer ansprechen sollen; verspricht aber auch Hochglanz-Produktionen à la "House of Cards". Von der Initiative erhofft sich Facebook vor allem die Rückkehr junger Nutzer; bereits im Februar hatte Zuckerberg für seinen TV-Vorstoß die Chef-Programmentwicklerin von MTV abgeworben.
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Snapchat startet Ad Manager.

Snapchat will es Werbetreibenden einfacher machen, Anzeigen im Netzwerk zu schalten und startet im Juni den sogenannten Ad Manager, mit dem Werbekunden Kampagnen kaufen und managen können. Außerdem liefert Snapchat hier Reportings. Der Ad Manager soll für Werbetreibende kostenlos sein. Parallel startet das Netzwerk einen Business Manager, mit dem Werbetreibende Administrations-Zugänge verschiedener Accounts verwalten können.
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Snapchat pusht seinen Dienst in Deutschland mit Aufruf an Nutzer.

Snapchat will sich in Deutschland mehr Kunden schnappen und ruft deshalb am Montag seine Nutzer dazu auf, Videos über ihre Tagesaktivitäten einzusenden, schreibt Jan Hauser. Eine Auswahl wolle Snapchat noch am Montag unter dem Titel "Meine Geschichte" - in den USA "Our Story" genannt - zeigen. So praktiziert es Snapchat bereits in anderen Ländern. Im Januar hatte Snapchat mitgeteilt, sein Programm nutzerfreundlicher zu machen. Das Feature "Our Story" sammelt Fotos und Videos von Großveranstaltungen. Snapchat will laut Hauser auch mit mehr deutschen Medien bei Discover, den kuratierten Snapchat-News, kooperieren.
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Snapchat Discover startet in Deutschland mit "Bild", Spiegel Online, Sky und Vice.


Zugeschnappt: "Bild", Spiegel Online, Sky Sport und Vice sind die ersten Medien im deutschen Angebot von Snapchat Discover, schreiben Giuseppe Rondinella bei horizont.net und Marvin Schade bei Meedia. Heute startet das Angebot der kuratierten Snapchat-News in Deutschland. Die Inhalte der vier Medienpartner sind jeweils 24 Stunden verfügbar und erscheinen zu unterschiedlichen Zeiten. Vice legt bereits morgens um 6.00 Uhr los, Sky schickt seine Sport-News um 17.00 Uhr raus, "Bild" um 18.00 und Spiegel Online um 19.00 Uhr. Weitere Medienpartner sollen in den kommenden Monaten dazukommen.

Die Verhandlungen haben sich lange hingezogen, berichten Meedia und Horizont Online, u.a. gab es Streit über das Finanzielle. Insbesondere "Bild" habe höchsten Wert auf eigenständige Vermarktung gelegt. Nick Bell, Content-Chef bei Snap, sagt bei Horizont.net zwar, es sei "keine Überzeugungsarbeit nötig gewesen", die deutschen Publisher hätten aber Zeit gebraucht, "das Produkt und die Monetarisierungsmöglichkeiten zu verstehen". Eine pauschale Vergütung bekommen die Medienpartner demnach nicht, stattdessen teilt Snap sich die Einnahmen aus bildschirmfüllenden Anzeigen – u.a. von der Bundeswehr – mit den deutschen Medien.
horizont.net (Rondinella), meedia.de (Schade), spiegel.de, "Bild", S. 1 (Paid), businessinsider.deKommentieren ...

Externe Entwickler könnten Facebook Vorteil gegen Snapchat einbringen.

Snapchat könnte im Kampf gegen Facebook ins Hintertreffen geraten, weil es sich nicht für externe Entwickler und Apps von Dritten öffnet, analysiert Josh Constine. Gründer Evan Spiegel entschied sich zu dieser strengen Politik, nachdem Snapchat schlechte Erfahrungen mit Fremd-Apps gemacht hat. Facebook kündigte Dienstag an, künftig noch stärker auf externe Entwickler zu setzen.
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Marianne Bullwinkel wird Snap-Chefin im DACH-Markt, Snap eröffnet Niederlassung.


Zugeschnappt: Snap, Konzern hinter Snapchat und der Videobrille Spectacles, macht Marianne Bullwinkel im Mai zur Chefin der DACH-Region. Der Konzern eröffnet im zweiten Quartal eine Niederlassung, wo genau ist noch nicht bekannt. Bullwinkel soll ein Team führen, das der deutschen Werbeindustrie Sponsored Lenses, Geofilter und die sonstigen Werbeprodukte von Snap schmackhaft macht. Snapchat wird in letzter Zeit besonders von Bullwinkels Ex-Arbeitgeber Facebook in wichtigen Features wie der Storyfunktion kopiert. Sie wird deshalb besonders Snapchats Alleinstellungsmerkmale herausstellen und verteidigen, vermutet Marco Saal.
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Snapchat führt eine Suchfunktion für Stories ein.

Snapchat schafft eine neue Suchfunktion für seine Stories. Die Snap-Tochter will Stories zu bestimmten Events, Themen und Orten automatisch auflisten. Dies betrifft Nutzer von Our Story, dem kuratierten Bereich des Messaging-Dienstes. Die Funktion sorgt für mehr Platz für mögliche Anzeigen. Außerdem sollen Mitarbeiter weiterhin per Hand Geschichten kuratieren.
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Facebook rollt Snapchat-inspirierte Funktionen in seiner App aus.

Facebook führt an Snapchat angelehnte Funktionen nun auch in seiner Haupt-App ein. In der neusten Version der App können Nutzer sogenannte Stories sehen und anlegen, die 24 Stunden vorgehalten werden. Außerdem gibt es Filter für die Kamera-Funktion und die Option selbstlöschende Bilder als Direktnachricht zu versenden.
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Meedia: "Bild" wird erster deutscher Snapchat-Discover-Partner.

Bild bereitet als erster deutscher Medien-Partner einen eigenen Discover-Kanal bei Snapchat vor, schreibt Marvin Schade. Bunte und Focus Online dagegen seien als Discover-Partner vorerst abgesprungen. Einen Start-Termin gebe es bei "Bild" noch nicht. Springer will die Information weder bestätigen, noch dementieren. Vorletzte Woche hatten Paul Ronzheimer und Claas Weinmann bereits mit einer Live Story aus Mossul berichtet.
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Zahl des Tages: Snapchat setzt 770 Mio Dollar mit Werbung um.

Zahl des Tages: Snapchat kann 2017 mit Werbeumsätzen von 770 Mio Dollar rechnen, prognostiziert Springer-Tochter eMarketer. Das ist im Jahresvergleich ein Anstieg von 157 %, aber weniger als erhofft. Der Grund: Snapchat muss mehr Werbegeld als erwartet mit Partnern teilen. Im Vergleich mit Google und Facebook ist Snapchat mit einem Anteil von 1,3 % am mobilen Anzeigenmarkt in den USA noch ein kleines Licht.
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GroupM warnt Werber vor Anzeigen bei Snapchat in Porno-Umfeld.

Snapchat: Die Mediaagentur-Holding GroupM warnt Firmen davor, mit ihren Anzeigen bei Snapchat ungewollt im Umfeld von Erotik und Porno-Darstellern zu landen. Es bestehe ein Risiko, dass Werbung bei Snapchat-Stories direkt vor oder nach pornografischen Inhalten erscheint, schreibt die weltweit größte Mediaagentur-Gruppe an ihre Kunden. GroupM empfiehlt, Anzeigen im Nachrichtenbereich Discover statt in Snapchat-Stories zu schalten oder einen Snapchat-Filter zu sponsern. Werbekunden hatten sich geärgert, dass ihre Anzeigen vor oder nach pornografischen Bildern auftauchten. Snapchat-Mutter Snap will pornografische Inhalte von der Plattform entfernen.
nytimes.comKommentieren ...

"Bild" testet mit Paul Ronzheimer Snapchat Discover.

Bild experimentiert als erstes deutsches Medium mit Snapchat Discover. Reporter Paul Ronzheimer und sein Kollege Claas Weinmann berichten mit Fotos und Videos in einer Live Story aus der zerstörten irakischen Stadt Mossul. "Bild" ist von sich aus auf Snapchat zugegangen, um die Live Story zu realisieren und verzichtet dabei auf Markenpräsenz mit "Bild"-Logo.
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Zahl des Tages: Facebook Messenger wird noch snapchattiger.

Zahl des Tages: Nach 24 Stunden verschwinden Fotos und Videos, die Facebook-Nutzer über die neue Funktion Messenger Day teilen. Eine Idee, die einst Alleinstellungsmerkmal von Snapchat war, inzwischen aber bereits von den Facebook-Töchtern Instagram und WhatsApp kopiert wurde. Facebook verspricht sich vom eigenen Snapchat-Klon, die alltägliche Kommunikation "noch witziger, ausdrucksstärker und visueller" zu gestalten.
heise.de, basicthinking.deKommentieren ...

Techcrunch spekuliert über Twitter-Übernahme durch Snap.

Snap könnte sein Geld aus dem Börsengang nutzen, um Twitter zu kaufen, spekulieren Alex Wilhelm und Jonathan Shieber. Zwar gebe es dafür keine Anzeichen, gleichwohl würde der Schritt Sinn ergeben. Die Unternehmen könnten bei Sportrechten voneinander profitieren und Vorteile aus den deutlich unterschiedlichen Altersgruppen ihrer Nutzer ziehen und es so mit Facebook aufnehmen.
techcrunch.comKommentieren ...

Snap-Aktie legt am ersten Tag massiv zu.

Kurssprung von Geisterhand: Die Aktie der Snapchat-Mutter Snap Inc feiert ein erfolgreiches Börsendebüt und steigt am ersten Handelstag um 44 %. Vom Ausgabepreis von 17 Dollar erreicht das Papier zeitweise mehr als 25 Dollar und schließt bei 24,51 Dollar. Zu Börsenschluss wird die Mutterfirma hinter Snapchat nun mit rund 34 Mrd Dollar bewertet und damit höher als zum Beispiel die Lufthansa.

Die Investoren ignorieren offenbar zugrundeliegende Unternehmensdaten, Snapchat verliert operativ Geld, und wetten stattdessen auf ein massives Geschäftswachstum. Mit seinem Börsenstart erinnert Snap eher an Twitter als an Facebook, schreibt Katie Roof. Auch Twitter habe am ersten Tag einen großen Kurssprung hingelegt, sei danach jedoch unbeständig gewesen. Facebooks Aktie hingegen hatte am ersten Tag kaum Kursschwankungen. Seitdem haben die Papiere jedoch deutlich an Wert gewonnen. (Foto: Picture Alliance)
faz.net, techcrunch.com, nytimes.com

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...

US-Techkonzerne wehren sich gegen Einfluss durch Aktionäre.

Dow closes over 20,000 for the first time in historyAktien von US-Techunternehmen berechtigen kaum zur Mitbestimmung am Unternehmen, kritisiert Dennis Kremer. Snapchat räume als erstes Unternehmen in der Geschichte des amerikanischen Aktienmarktes seinen Investoren keinerlei Stimmrechte ein. Damit, so Kremer, setzen die Firmen ein Grundprinzip des westlichen Wirtschaftssystems aufs Spiel: das des Eigentums.
"FAS", S. 33 (Paid)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Bank prognostiziert Snap 2 Mrd Dollar Umsatz für 2018.

snapchat150 neues LogoZahl des Tages: Üppige 2 Mrd Dollar Umsatz sagt die Bank Goldman Sachs Snap Inc. für 2018 voraus. Dies wäre fast fünf Mal so viel wie 2016. Für die täglichen Nutzer der Snap-Tochter Snapchat prognostiziert die Investmentbank ein Wachstum von 158 Mio Nutzern in 2016 auf 221 Mio in 2018. Goldman Sachs begleitet den Börsengang von Snap.
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WhatsApp launcht Klon von Snapchats Stories.

whatsapp_150WhatsApp startet Status, einen Klon der Stories-Funktion aus Snapchat. Nutzer können künftig Bilder, Gifs oder Videos als Status-Updates veröffentlichen, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Die Funktion wird in den nächsten Tagen schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet. Die App bekommt dafür einen Status-Button.
techcrunch.com, blog.whatsapp.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Snap will mit niedrigen Aktien-Ausgabepreis Übernachfrage schaffen.

snapchat150 neues LogoSnap hält den erwarteten Ausgabepreis seiner Aktien bewusst niedrig, um eine überhöhte Nachfrage zu schaffen und erst im weiteren Verlauf teurer zu werden, schreiben Rachael Levy und Portia Crowe. Demnach gehen Experten davon aus, es werde nicht genug Aktien geben, um die Nachfrage zu decken. Nach dem Muster seien bereits Twitter, Facebook und Alibaba vorgegangen.
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