Cornelia Holsten mahnt Influencer zu klarer Werbe-Kennzeichnung.


Schleichende Verbesserung: Cornelia Holsten kämpft gegen Schleichwerbung in sozialen Medien. Und die Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt sieht erste Erfolge: Influencer auf YouTube kennzeichnen Produktplatzierungen besser, sagt sie im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Bewegtbildgipfel in Düsseldorf. Sorgenkinder: Instagram und einige Werbungtreibende.

Einige Unternehmen verheizten Influencer ohne Rücksicht und Strategie. "Damit zerstören sie ein ganzes Marketing-Segment", sagt Holsten, die ab Januar als Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten zur Chef-Aufseherin wird. Ihr ganz persönlicher Tipp für die richtige Kennzeichnung: Das Hashtag #werbung an die erste Stelle setzen. "Das versteht jeder und würde im Zweifel auch jedes Gericht verstehen."
turi2.tv (3-Min-Interview auf YouTube)Kommentieren ...

Facebook will Putin-Propaganda entlarven.


Propaganda-Prüfung: Facebook will seinen Nutzern künftig zeigen, ob sie Ziel russischer Propaganda waren. Bis Ende 2017 soll ein Tool erscheinen, mit dem Nutzer prüfen können, ob sie Inhalte der russischen Internet Research Agency auf Facebook oder Instagram gelikt oder gelesen haben. Die Internet Research Agency gilt als russische Propaganda-Maschine.

Facebook reagiert damit auf Druck der Politik. Der US-Kongress verlangt, dass Facebook und andere Tech-Konzerne ihre User über Manipulation durch russische Propaganda vor der US-Präsidentschaftswahl 2016 informieren.
bloomberg.com, recode.netKommentieren ...

Facebook: Anzeigentool lässt weiterhin diskriminierendes Werbe-Targeting zu.

Facebook-LogoFacebook hat sein teils rassistisches Werbe-Targeting für Anzeigen noch nicht im Griff, berichtet ProPublica. Werbekunden können für Immobilienanzeigen weiterhin Kategorien wie "Jews" oder "African American" auswählen. In den USA gelten rassistische Benachteiligungen bei diesen Anzeigen als illegal. Facebook verweist auf einen technischen Fehler.
propublica.org, mashable.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Umfrage: Hass gegen Frauen in sozialen Netzwerken führt oft zu Stress.

Hass im Netz: Mehr als die Hälfte betroffener Frauen leidet wegen Anfeindungen in sozialen Netzwerken unter Stress, Angst oder Panik-Attacken, 60 % klagen über Schlafstörungen, sagt eine von Amnesty International beauftragte Ipsos-Mori-Umfrage. Ein Viertel der befragten Frauen war mindestens einmal Opfer von Beleidigungen oder Drohungen in sozialen Medien.
handelsblatt.deKommentieren ...

Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)
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ProSiebenSat.1 wird Gesellschafter bei Buzzbird.

ProSiebenSat.1 steigt bei Buzzbird ein. Der TV-Konzern übernimmt laut "Horizont" 42 % der Anteile an der Influencer-Marketing-Plattform von Gründer Felix Hummel, Moderator Andreas Türck und IT-Unternehmer Klaus Breyer. ProSiebenSat.1 will Buzzbird eng mit seinem Multichannel-Netzwerk Studio71 verzahnen, wobei kleinere Influencer zu Buzzbird wechseln sollen. Buzzbird automatisiert den Prozess der Kontaktvermittlung zwischen Influencern und Werbewirtschaft.
"Horizont" 46/2017, S. 8 (Paid), horizont.netKommentieren ...

YouTube blockiert Zehntausende Videos eines Al-Qaida-Terroristen.

YouTube reagiert auf den Druck von Regierungen und löscht Zehntausende Videos des Al-Qaida-Terroristen Anwar al-Awlaki, die noch Jahre nach dessen Tod im Netz verbreitet werden, schreibt die "New York Times". YouTube setzt für die Löschungen sowohl Reviewer als auch automatische Erkennungstechnik ein.
nytimes.com, mashable.comKommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Buzzword-Bingo kann jeder, aus Buzzwords Geschäft machen nur die richtig Guten: InCircles, die Influencer Marketing Lösung von G+J e|MS, geht mit über 700 First Class Influencern und mehr als 67 Millionen Followern ins Spiel. Full House? Noch lange nicht. 12 Monate nach der Gründung hat InCircles schon hunderte maßgeschneiderte Kampagnen ausgespielt. Der Weg zum Erfolg: Technology Driven Social Storytelling für hohe Brand Awareness, maximale Influencer Insights, Live-Tracking und aussagekräftige Benchmarks im Kunden-Dashboard. B-I-N-G-O! #waszählt
www.incircles.de

Meinung: Politiker müssen lernen, besser zu posten, glaubt Martin Fuchs.

Politiker haben Social Media größtenteils noch nicht verstanden, sagt Politikberater Martin Fuchs. Ihr Grundproblem sei, dass sie Pressearbeit kennen und z.B. Pressemitteilungen 1:1 als Posts teilen, alle Themen bespielen wollen oder zu wenig erklären, wie politische Arbeit funktioniert. Als Positivbeispiele nennt er Peter Tauber, CDU, bei Facebook und Peter Altmaier, CDU, und Volker Beck, Die Grünen, bei Twitter.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Facebook muss Nutzer besser darüber aufklären, wofür Drittanbieter Daten nutzen.

Facebook-LogoFacebook darf personenbezogene Nutzer-Daten nicht ohne Einwilligung an Spiele-App-Betreiber weitergeben, entscheidet das Kammergericht. Der Verbraucherschutz hat 2012 geklagt, Facebook war in Berufung gegangen. Das Netzwerk muss seine Nutzer künftig besser informieren, denn deutsches Datenschutzrecht sieht keine automatischen Einverständnis-Erklärungen vor. Auch die Formulierung, eine App dürfe im Namen des Nutzers posten, halten die Richter für zu unbestimmt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
faz.net, heise.deKommentieren ...

Basta: BuzzFeed-Partyspiel ruft zu peinlichen Social-Media-Aktionen auf.

Asoziales Netzwerk: BuzzFeed verkauft das Partyspiel Social Sabotage, das die Spieler zu peinlichen Social-Media-Aktionen auffordert. Auf den Karten steht z.B. "Sende Deiner Mutter: Meine Windel ist voll" oder "Poste bei Facebook: Ich überlege, Fotos meiner Füße online zu verkaufen". Ein ideales Spiel also, um endlich den Freundeskreis zu dezimieren.
theverge.com
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Influencer-Studie: Lange Posts sind am erfolgreichsten.

Influencer: Jung von Matt und Brandnew IO haben in einer globalen Studie Posts von knapp 700 Instagram-Influencern untersucht. Ihre Erkenntnisse sind u.a, dass erfolgreiche Posts lange Texte beinhalten, einflussreiche Influencer kein Hashtag-Tourette haben und 18.30 Uhr die beste Zeit für Posts ist. Außerdem zeigt sich in den ersten 45 Minuten nach Veröffentlichung eines Posts, ob er Erfolg hat und Unternehmen sollten "richtig viel oder gar nichts" in Influencer-Posts investieren.
influencer-secrets.com (gesamte Studie)Kommentieren ...

"Men’s Health" löscht nach Sexismus-Vorwürfen Artikel von seiner Website.

Sexismus-Debatte: "Men’s Health" löscht nach Kritik in den sozialen Medien mehrere Artikel von seiner Website. #Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek und andere Frauen haben u.a. einen Artikel kritisiert, in dem Frauen als "Mädchenpaket" bezeichnet werden, sowie einen Ratgeber-Beitrag, der Männern vorschlägt, fremden Frauen nachzustellen.
twitter.comKommentieren ...

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BurdaStudios bündelt Influencer-Angebote
Unter der Marke brands you love führt BurdaStudios seine Angebote aus den Bereichen Word-of-Mouth (WoM) und Influencer-Marketing zusammen. So entsteht Deutschlands größte Influencer-Plattform mit über 200.000 Micro- und Macro-Influencern und einer Reichweite von mehr als 70 Millionen Fans & Followern.
burda.com

Snap entwickelt eine neue Funktion zum geräteübergreifenden Tracking.

Snap dient sich Unternehmen im Kampf um Werbegelder mit der neuen Funktion Snap Pixel an, mit der sie Conversations-Raten geräteübergreifend verfolgen können. Sie sehen so z.B., ob ein Nutzer, nachdem er mobil eine Anzeige gesehen hat, die dahinterliegende Website vom Desktop aus aufruft. Die Funktion ist noch in der Test-Phase.
horizont.netKommentieren ...

Burda will mit neuer Plattform Influencer und Unternehmen zusammenbringen.

Burda startet die neue Plattform Brands you love, auf der das Verlagshaus Influencer mit Unternehmen verkuppeln und als Amor die Kampagnenorgansiation und -umsetzung übernehmen will. Burdas bisheriges Produkttest-Netzwerk Word of Mouth fließt in das neue Portal ein. Der Verlag bietet u.a. Blogger-Kampagnen und Social-Media-Challenges an, übernimmt die Auswertung und führt Kampagnen bei Bedarf in "Playboy", "Focus", "Freundin" und Co fort.
wuv.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Verteidigungsministerium zahlt 2 Mio Euro für Bundeswehr-Serie.

Zahl des Tages: Schlappe 2 Mio Euro investiert das Verteidigungsministerium in die Produktion der Bundeswehr-Serie "Mali", 4,5 Mio Euro packt sie für die Werbemaßnahmen obendrauf. "Mali" soll in diversen sozialen Medien möglichst viele Rekruten ködern und nutzt dafür auch Chatbots.
"FAS", S. 29 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Soziale Medien machen Öffentlichkeitsfahndungen immer erfolgreicher.

Lese-Tipp: Ermittler bitten bei Fahndungen immer häufiger die Öffentlichkeit um Hilfe, die erfolgreich mitsucht. Erstens sind die Fahndungsbilder viel besser als noch vor zehn Jahren, zweitens lassen sie sich über die sozialen Medien schnell und weit verbreiten. Kritiker mahnen, das Bildmaterial könne dabei in falsche Hände gelangen oder "nie mehr eingefangen" werden, auch nicht bei Falschbeschuldigungen oder wenn ein Schuldiger seine Strafe verbüßt hat.
"FAS", S. 6 (Paid)Kommentieren ...

Facebook legt künftig alle Anzeigen offen.

Facebook macht sämtliche Werbung auf seiner Plattform transparent. Anzeigen werden künftig mit Seiten der Werbungtreibenden verbunden und damit sichtbar für alle, auch die Konkurrenz. Politische Kunden müssen ihre Identität offenlegen, Anzeigen zu landesweiten US-Wahlen werden vier Jahre gespeichert. Die neuen Transparenz-Regeln greifen in Kanada ab November, in Deutschland voraussichtlich nächsten Sommer. Facebook war wegen russischer Einflussnahme auf die Stimmung vor den US-Wahlen in die Kritik geraten.
fb.com, theverge.com, adage.comKommentieren ...

Diekmanns und Jessens Baby heißt Storymachine.

Storymachine: So heißt die neue Socialmedia-Agentur von Philipp Jessen, Kai Diekmann und Michael Mronz. Der Name Storymachine findet sich laut meedia.de im Handelsregister. Über das baldige Treiben des Berliner Startups heißt es, man wolle neben "strategischer Beratung" auch "Content generieren" sowie einen "Newsroom" betreiben. Besonders das letzte Ziel lässt aufhorchen.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nora Beckershaus wechselt zum Unternehmen von Kai Diekmann und Philipp Jessen.

Nora Beckershaus wechselt von Refinery29 zum noch namenlosen Unternehmen von Kai Diekmann, Michael Mronz und Philipp Jessen. In dem Unternehmen, das mutmaßlich eine Art Social-Media-Agentur werden soll, wird Nora Beckershaus Chief Innovation Officer. In ihrer Laufbahn ist sie sowohl Diekmann als auch Jessen bereits begegnet. Vor ihrer Zeit bei Refinery29 arbeitete sie für Springers Celepedia. Philipp Jessen lernte sie kennen, als sie bei der "Bravo" arbeitete.
kress.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jakob Wais erklärt die Videostrategie von "Bild".


Video überall: "Bild" gibt mächtig Gas bei Bewegtbild. Im Formate-Labor entstehen Snapchat-Ideen ebenso wie Ideen für halbstündige Reportagen. Videostrategie-Chef Jakob Wais erklärt turi2.tv und der turi2 edition5 seinen Kurs: "Wir sind kein Fernsehsender, aber eine Marke, die Video ab dem ersten Moment mitdenkt." Weiterlesen …

Facebook verbannt Posts von Seiten testweise aus dem Newsfeed.

Facebook-LogoFacebook verschiebt in sechs Ländern testweise alle Posts von Seiten, Firmen und Medien vom regulären Newsfeed in den neuen Explore-Feed. In der Slowakei, Sri Lanka, Serbien, Bolivien, Guatemala und Kambodscha sehen Facebook-Nutzer im regulären Newsfeed nur noch Beiträge von Freunden sowie bezahlte Posts. Der slowakische Journalist Filip Struhárik von der Newsseite DennikN beobachtet einen Rückgang der organischen Reichweite um zwei Drittel und viermal weniger Interaktionen als zuvor. Mashable schreibt, das Unternehmen zahlen müssen, wenn sie wieder in den eigentlichen Newsfeed wollen.
mashable.com, businessinsider.de, medium.com/@filip_struharikKommentieren ...

Wahlzettel-Selfies ziehen Strafanzeigen nach sich.

Bundeswahlleiter hat Strafanzeige gegen 42 Personen gestellt, die zur Bundestagswahl Fotos von ihrem ausgefüllten Wahlzettel in sozialen Netzwerken gepostet haben. Die Veröffentlichung verstößt gegen das Wahlgeheimnis und kann sogar mit Haft bestraft werden. Seit Ende März verbietet ein neuer Absatz im Bundeswahlgesetz Fotos oder Videoaufnahmen in der Wahlkabine.
spiegel.de, welt.de, br.deKommentieren ...

Studie: AfD-Wähler sind für Fake News besonders anfällig.

AfD-Wähler fallen besonders leicht auf Fake News rein, sagt eine Studie der Stiftung Neue Verantwortung. Die Forscher haben bei Wähler nach der Abstimmung die Glaubwürdigkeit konkreter Falschmeldungen abgefragt. Die Fake News, dass mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge keinen Schulabschluss haben, glauben demnach 75 % der befragten AfD-Wähler. Auch bei Grünen-Wählern waren es noch 40 %. Fazit der Forscher: "Geglaubt wird, was ins Weltbild passt."
spiegel.deKommentieren ...

Basta: Verona Pooth wechselt wütend von Facebook zu Facebook.

Da werden Sie gekündigt: Facebook muss einen spektakulären Tiefschlag im Kampf gegen Hasskommentare einstecken. Verona (Ex-Feldbusch) Pooth verabschiedet sich von Facebook, weil ihre zwei Mitarbeiter mit dem Löschen nicht mehr nachkommen. Künftig postet Pooth bei Instagram, das völlig konzernunabhängig auch Facebook gehört.
"Bild", S. 1 und 5 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" und "Spiegel" verkaufen Paid Content über Facebook Instant Articles.

Facebook lässt ausgewählte Verlage jetzt Abos über Instant Articles verkaufen. Nutzer können in Deutschland Paid-Zugänge für "Bild" und "Spiegel" lösen. Die Paywall erscheint noch im schnell ladenden Instant Article innerhalb der Facebook-App. Die Abwicklung läuft über die Verlage, die 100 % der Einnahmen erhalten. Zunächst läuft der Test nur auf Handys mit Android. Grund ist ein Konflikt mit Apple: Der iPhone-Hersteller will 30 % der Einnahmen für sich behalten.
de.newsroom.fb.com, recode.net (Apple)Kommentieren ...

Video-Tipp: Los Angeles Metro wirbt mit YouTuberin für mehr Rücksicht.

Video-Tipp: Los Angeles Metro schickt die US-amerikanische YouTuberin Anna Akana als Heldin Super Kind gegen das Zottelmonster Rude Dude in Bus und Bahn. Die Clips sind im Stil japanischer Werbespots produziert und mit eigenen Pop-Songs unterlegt. In einem Spot wirft Super Kind Ananasse aus dem Bus, mit dem das Zottelmonster einem alten Mann den Sitzplatz wegnimmt. Schade nur um das gute Obst.
wuv.de (2-Min-Videos)

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Verbraucherzentrale: Instagram ändert seine AGB.

Instagram überarbeitet auf Druck von Verbraucherschützern bis Jahresende seine AGB, sagt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, dem "Tagesspiegel". Künftig soll deutsches Verbraucherrecht gelten, die Foto-App aus dem Hause Facebook soll weniger Nutzungsrechte an den Bildern und Filmen der Nutzer bekommen. Die Verbraucherschützer haben insgesamt 18 Klauseln bemängelt.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Meinung: Beiersdorfs Mitmach-Kampagne zeigt gutes Influencer-Marketing.

Influencer-Marketing: Die Mitmach-Kampagne für die Deo-Marke 8x4 von Beiersdorf zeigt, wie Influencer-Marketing Erfolg hat, meint Verena Gründel. Eine gute Kampagne sei authentisch, beziehe die Community der Influencer ein und begeistere die Follower mit einer einfachen Challenge. Beiersdorf hatte auf der Video-App Musical.ly fünf Tiere und Fabelwesen gegeneinander antreten lassen, sie wurden jeweils von einem Influencer vertreten. Die Follower drehten Video-Clips.
"Werben & Verkaufen" 42/2017, S. 32-34 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Ansätze, Google zu regulieren, beschränken sich zu sehr auf Algorithmen.

Internet-Regulierung wird oft auf Algorithmen verkürzt, meint Patrick Beuth. Google und Facebook zu einer Offenlegung ihrer Ranking-Kriterien zu verpflichten, sei schwierig. Fielen die offengelegten Angaben zu oberflächlich aus, könne man sich die Aktion sparen. Zudem veränderten selbstlernende Systeme die Gewichtung von Faktoren ständig, dies sei für Nutzer und sogar Entwickler schwer nachzuvollziehen. Algorithmen und Software würden aber von Unternehmen eingesetzt, die etwa dem Antidiskriminierungsgesetz unterliegen. Dies müsse nur durchgesetzt werden.
zeit.deKommentieren ...