Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt turi2.tv sein Instagram-Zimmer.


Christlich Streamende Union: Minister Andreas Scheuer geht unter die Medienmacher – per Instagram Live und in anderen sozialen Medien. Der PR-Stab um den Bundesverkehrsminister arbeitet als erstes Ministerium aus einem "Neuigkeiten-Zimmer", die königlich-bayerische Umschreibung für einen Newsroom. Braucht die Politik bald keine Journalisten mehr? Scheuer widerspricht im Video-Interview – wenn auch nicht leidenschaftlich: "Die herkömmlichen Medien sind ein wichtiger Partner für uns."

Für den derzeitigen "Diesel-Minister" Scheuer ist der Umbau der PR-Abteilung in redaktionsähnliche Strukturen keine Steuergeld-Verschwendung, sondern eine Transparenz-Maßnahme: "Vielleicht gab es eine Zeit, wo man eher Ministerien der geschlossenen Tür hatten. Heute kann jeder bei uns reinschauen."

Und auch zwischen den Regulierungs-Bemühungen gegen Google, Facebook und Co. und seinen Auftritten in den sozialen Netzwerken sieht Scheuer keinen Gegensatz. Schließlich seien die Bürger auch dort. "Wenn Sie mir eine neue Plattform geben mit Mio-Reichweite, dann nehme ich die auch gerne." Mit den Tücken des Netzes kennt Scheuer sich inzwischen aber auch aus: Sein Auftritt bei einer Disko-Eröffnung bei Passau ging jüngst viral, "ob du das willst oder nicht".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Motor Presse bringt Influencerinnen-Magazin heraus.

Motor Presse Hearst bringt am 24. Oktober das Magazin Soul Sister an den Kiosk, eine Ablegerin von "Women's Health". Hinter dem Blatt mit dem Untertitel "Dein Update für Body, Mind & Heart" stehen vier Influencerinnen: Achtsamkeits-Bloggerin Hannah Müller-Hillebrand, Yoga-Trainerin Mady Morrison, Jil Zeletzki, deren Dankbarkeitstagebuch auf Instagram 124.000 Follower hat, und "GZSZ"-Schauspielerin Janina Uhse. Die Namen locken an: Den Erstling mit 124 Seiten für 5,90 Euro haben zehn Werbekunden blind gebucht.
wuv.de, motorpresse.de

Strava gewinnt als Social Network an Bedeutung.

Strava entwickelt sich mit mittlerweile 1 Mio Nutzern im deutschsprachigen Raum zu einem ernst zu nehmenden Social Network, schreibt Verena Gründel. Klassische Banner gebe es im Sportler-Netzwerk nicht. Stattdessen können Marken Rabatte für erfüllte Aufgaben anbieten oder zu lokalen Trainingsangeboten einladen. Das meiste Geld verdiene Strava jedoch mit Usern, die für einen Premium-Zugang zahlen.
"Werben & Verkaufen" 42/2018, S. 16 (Paid), turi2.tv (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Digitaler Selbstversuch: Andreas Grieß digitalisiert seinen Läufer-Alltag.

Facebook löscht hunderte Spam-Accounts und -Seiten aus den USA.


Nach russischem Vorbild: Facebook löscht 559 Seiten und 251 Accounts, die mit politischen Fehlinformationen gegen die Spam-Richtlinien des sozialen Netzwerks verstoßen haben. Die Spam-Inhalte seien von den USA aus gesteuert und über mehrere gefälschte Konten gepostet worden, um den generierten Traffic zu erhöhen.

Kurz vor den US-Zwischenwahlen nehme laut Facebook die Anzahl der politischen Inhalte, die "oft nicht von legitimer politischer Debatte zu unterscheiden" seien, auf den Spam-Seiten zu. Die Löschtrupps von Facebook konzentrieren sich inzwischen mehr auf das kollektive Verhalten statt die Inhalte, um die Spam-Truppen schneller aufzuspüren.
theverge.com

Snapchat startet Video-Eigenproduktionen.

Snapchat will seine Nutzer mit zwölf neuen, eigenproduzierten Mini-Shows bei der Stange halten. Die Episoden dauern jeweils etwa fünf Minuten, täglich gibt es eine neue Folge. Im Programm sind u.a. eine Reality-Show über zwei Influencer in Kalifornien, eine Drama-Serie über True-Crime-Podcaster und eine Buddy-Serie mit zwei College-Neulingen. Die Videos enthalten Sechs-Sekunden-Werbeclips, die die Nutzer nicht überspringen können.
mashable.com, cnet.com, snap.com

Zitat: Zeynep Tufekci wirft YouTube vor, stets das Extreme zu fördern.

"Der Algorithmus hat herausgefunden, dass es fesselnder ist, Nutzer zu immer extremeren Videos zu pushen. Das ist eine Schwäche der Menschen: Extremeres zu wollen, ohne es zu wissen."

Technosoziologin Zeynep Tufekci untersucht YouTube und beobachtet: Video-Vorschläge und Autoplay-Funktionen führen zu immer krasseren Inhalten. Wer Laufen sucht, landet bei Ultramarathon.
sueddeutsche.de

Weitere Zitate:

"Facebook und Youtube verschmutzen die öffentliche Sphäre und lagern die Kosten an die Gesellschaft aus. Sie könnten mehr Menschen für die Reinigung einstellen, aber das macht sie weniger profitabel."

"Sie sollten ein neues Geschäftsmodell erfinden, das nicht funktioniert wie einarmige Banditen im Kasino, die einen so lange wie möglich fesseln sollen. Das Modell ist okay für Las Vegas, aber nicht für die Öffentlichkeit."

Facebook aktiviert Sicherheitscheck für seinen Business-Dienst Workplace.

Facebook-LogoFacebook erweitert seinen Business-Dienst Workplace um den Sicherheitscheck. Damit können Unternehmen ihre Mitarbeiter u.a. über den Chat benachrichtigen, wenn sie sich in Gefahr befinden. Unternehmen können außerdem regelmäßig diejenigen kontaktieren, die sich noch nicht als sicher gemeldeten haben. Workplace nutzt dafür keine mobile Ortung, sondern lediglich die Daten der Unternehmen, die das Tool für Reiseplanung nutzen.
techcrunch.com

Zitat: Caren Miosga plädiert für Zurückhaltung von Journalisten in sozialen Netzwerken.

"Ich muss nicht zu allem bei Twitter meinen Senf dazugeben. Für meinen Geschmack überschreiten dort manche Journalisten-Kollegen die Grenzen der professionellen Meinungsäußerung."

"Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga reagiert in sozialen Netzwerken gern auf Menschen, die ein echtes Interesse haben. Von einigen Journalisten wünscht sie sich im Handelsblatt Wirtschaftsclub jedoch mehr Zurückhaltung.
handelsblatt.com

Google stellt Google+ nach Datenleck ein.


Schluss mit Plus: Google schließt sein nie erfolgreiches soziales Netzwerk Google+ Ende August 2019 für normale Nutzer und will das System als Intranet-Lösung an Firmen verkaufen. Ausschlaggebender Grund für die Schließung ist eine Sicherheitslücke, die externen Entwicklern laut "Wall Street Journal" seit 2015 Zugriff auf die Nutzer-Daten ermöglicht. Betroffen sind u.a. Namen und E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, das Geschlecht, Profilfotos, der Wohnort, Beruf sowie der Beziehungsstatus. Google weiß von dem Datenleck seit März, hat die knapp 500.000 betroffenen Nutzer aber nicht informiert. Ein internes Memo besagt, Google wollte im Skandal rund um Cambridge Analytica nicht "neben oder sogar anstelle von Facebook ins Rampenlicht" geraten, Da sie "während des gesamten Skandals unter dem Radar geblieben" seien.

Google kündigt nun als Reaktion Datenschutz-Reformen an, u.a. sollen Drittanbieter nicht mehr auf SMS-Daten, Anruflisten und Kontaktinformationen von Android-Smartphones zugreifen können. Für die restlichen Normal-Nutzer macht Google+ Ende August 2019 dicht und soll als Social-Intranet-Lösung für Unternehmen weiterleben.
tagesschau.de, wiwo.de, wsj.com (Paid), techcrunch.com, now.gigold.me

Zitat: Die Politik muss auch abseits der Leitmedien kommunizieren, fordert Frank Stauss.

"Viele verlassen sich auf ihre etablierten Leitmedien-Netzwerke und freuen sich, wenn sie im Pressespiegel erwähnt sind."

Frank Stauss, Wahlkampf-Experte und SPD-Berater, vermisst im "W&V"-Interview bei vielen Politikern ein Bewusstsein für die veränderte Kommunikation in den Zeiten sozialer Netzwerke, wo inzwischen der Takt vorgegeben werde.
"Werben & Verkaufen" 41/2018, S. 39-43 (Paid)

Zitat: Christian Garrels spricht über Kritik an Spots mit explodierenden Gartenzwergen.

"Wer in der Öffentlichkeit steht, muss austeilen und einstecken können. Ich wurde als 'Linksfaschist' beschimpft, Telefonnummern und Adressen wurden veröffentlicht."

Christian Garrels, PR-Chef beim ADAC, schildert seine Erlebnisse im rechten Shitstorm rund um die aktuelle Kampagne des Automobilclubs. Eine dreistellige Zahl an Mitgliedern habe deshalb gekündigt - weniger, als im gleichen Zeitraum eingetreten seien.
PR-Report 5/2018, S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Schäuble sieht sich nicht als Zensurbehörde sozialer Netzwerke.

"Es gehört nicht zu meinen Aufgaben, die sozialen Netzwerke zu kontrollieren. Ich bin nicht die Zensurbehörde."

Wolfgang Schäuble spricht in "Bild am Sonntag" über den schärferen Tonfall in den sozialen Netzwerken nach Einzug der AfD in den Bundestag. Wer in der Öffentlichkeit stehe, müsse "sehr unfaire Attacken" aushalten können.
"Bild am Sonntag", S. 4-5 (Paid)

ARD und ZDF gehen gegen Urheberrechtsverstöße der AfD vor.

Ungewollte Lügenpresse-PR: Die AfD setzt urheberrechtlich geschützte Inhalte von ARD und ZDF für die Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Netzwerken ein, schreibt T-Online. Mehrere ARD-Rundfunkanstalten - darunter NDR, WDR, SWR, RBB und MDR - prüfen gemeinsam mit dem ZDF rechtliche Schritte gegen die Partei. In mindestens 29 Fällen habe die AfD auf Facebook, Twitter oder YouTube Material der ARD-Rundfunkanstalten mit AfD-Logo für Werbezwecke genutzt, in mindestens 19 Fällen auch ZDF-Material.

Die Sender geben "grundsätzlich kein Material an Interessensgruppen, Verbände und Parteien ab, sofern damit ein Veröffentlichungsinteresse verbunden ist“, zitiert das Nachrichtenportal aus einer öffentlich-rechtlichen Stellungnahme. Rechtswissenschaftler räumen der Klage gute Chancen ein. Die Nutzung sei nicht vom Zitatrecht gedeckt. Laut Autor Jonas Mueller-Töwe will die AfD von einer Klage bisher nichts wissen. (Foto: Screenshot Twitter)
t-online.de, twitter.com

OMR: Facebook sucht Nutzer bei Online-Portalen deutscher Verlage.

Facebook-LogoFacebook versucht offenbar, seinen Bedeutungsrückgang mit einer Traffic-Kampagne auf deutschen Portalen wie Meinestadt.de und Gutefrage.net zu lindern, berichtet Roland Eisenbrand. So werden beispielsweise Nutzer im Event-Bereich von Meinestadt.de mit einem Pop-Up zu Facebooks Veranstaltungsseiten weitergeleitet. Eisenbrand vermutet einen Versuch, "Nutzer- und Nutzungszahlen der Browser-basierten Variante von Facebook" wieder anzukurbeln – diese gehe laut des Statistik-Tools Similarweb "sukzessive zurück".
omr.com

Hamburgs Datenschutzbeauftragter stellt Verfahren gegen Facebook ein.

Facebook-LogoCambridge Analytica: Johannes Caspar, Datenschutzbeauftragter aus Hamburg, stellt das Bußgeldverfahren gegen Facebook mit Bezug auf den Datenskandal ein. Die meisten Vorfälle, um die es gehe, seien bereits verjährt, begründet Caspar. Er hatte das Verfahren im April mit einem möglichen Bußgeld von bis zu 300.000 Euro eröffnet.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Adidas und EA stiften Fußballer zu unmarkierter Social-Werbung an.

Adidas und Electronic Arts haben einen Schleichwerbe-Fall am Hals: Der Sportartikler und der Computerspiel-Hersteller schicken Profifußballern mit Adidas-Vetrag vor Erscheinen Exemplare des Fußball-Simulationsspiels Fifa 2019. Der Haken: Sie sollen Fotos von sich selbst beim Zocken auf ihren Social-Kanälen zeigen - ohne auf das Geschenk hinzuweisen. Bundesliga-Profi Borna Sosa hat in seinem Dankespost fälschlicherweise gleich die streitbare Social-Anweisung mitveröffentlicht.
basicthinking.de, twitter.com (Screenshot)


Facebook-Hack: Weniger als 10 % der betroffenen Nutzer stammen aus der EU.

Facebook-LogoFacebook: Weniger als 10 % der 50 Mio Nutzerkonten, die von der Sicherheitslücke in der Profil-Ansicht betroffen sind, stammen aus der EU, gibt die irische Datenschutzbehörde bekannt. Facebook erklärt, dass die Hacker auch Zugang zu Online-Portalen hatten, bei denen sich Nutzer mit Facebook anmelden. Es habe jedoch offenbar keine Versuche gegeben, auf private Nachrichten oder Postings zuzugreifen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Online-Plattformen verpflichten sich zum Kampf gegen Fake News.

Online-Plattformen und Werbeindustrie unterzeichnen einen Verhaltenskodex gegen Fake-News auf EU-Ebene. Zu den Partnern zählen Google, Facebook, Twitter und Mozilla. Sie wollen transparenter sein, Fake-Accounts schließen und kein Geld an Desinformations-Kampagnen verdienen. Mit dem freiwilligen Kodex versuchen die Plattformen eine harte Regulierung zu vermeiden.
dw.com

Meinung: Jon Caramanica sorgt sich um die Zukunft des Promi-Journalismus.

Prominente kontrollieren den Journalismus über sich selbst, wodurch die Medien ihre Bedeutung als Plattform verlieren, beobachtet Jon Caramanica. Viele Promis würden fast ausschließlich über ihre selbst kontrollierten Social-Kanäle auftreten oder nach unliebsamen Interviews ihre Sicht der Dinge darstellen. Mehr und mehr würden sich Promis zudem von Freunden interviewen lassen. Die durch Freundschaft wahrgenommene Intimität wirke so als Stellvertreter für tatsächliche Einsicht – eine objektive Presse fehle in diesem Prozess.
nytimes.com

Facebook baut "War Room" gegen Fake News rund um die US-Zwischenwahlen.


Fight against Fakes: Facebook richtet für die Zwischenwahlen in den USA ein Lagezentrum gegen Falschinformationen ein. Fachleute sollen Fake News auf der Plattform identifizieren und eliminieren. Der "War Room" in der Konzernzentrale in Menlo Park beherbergt ab Montag 20 Leute, insgesamt 300 befassen sich mit Sicherheit rund um die Wahlen, berichtet die "New York Times". Der "War Room" ist den provisorischen Hauptquartieren nachempfunden, die Kampagnen-Teams in der heißen Phase eines Wahlkampfes einrichten.

Neben dem Lagezentrum setzt Facebook auch Software ein, die die Verbreitung bestimmter Informationen nachverfolgt. Mitarbeiter sollen so schneller die Quelle gezielt gestreuter Falschinformationen ausfindig machen oder erkennen, aus welcher Region bestimmte Informationen gepusht werden. Die groß angelegte Aktion gegen Fake News soll erneute Versuche politischer Einflussnahme, wie etwa durch russische Akteure 2016, verhindern.
nytimes.com

Storymachine holt früheren "Computer Bild"-Chef Axel Telzerow.


Neuer Mann für die Maschine: Axel Telzerow steigt als Chief Content Officer bei Storymachine ein. Der Ex-Chefredakteur von "Computer Bild" bringt 11 Jahre Springer-Erfahrung mit in das verschwiegene Social-Media-Startup von Kai Diekmann und Philipp Jessen. Redaktionsleiter Marcus Schwarze ist hingegen weg – er hat Berlin verlassen, um wieder bei seiner Familie zu wohnen.

Storymachine arbeitet mit knapp 40 Mitarbeitern im Hintergrund an den Präsenzen von Unternehmen und Persönlichkeiten. Ihre Kundenliste hält das Unternehmen unter Verschluss. Die Geheimnistuerei ist zugleich PR-Strategie. Öffentlich bekannt ist das Finanz-Portal Zaster für junge Leute – ein Content-Projekt verbunden mit Kai Diekmanns Zukunftsfonds. Der neue Mann Telzerow, in den vergangenen Monaten freier Berater u.a. auch bei Storymachine, ist durch und durch Technik-Fan und dürfte vor allem Storymachine-Kunden aus der Tech- und Digital-Branche helfen.
turi2 - eigene Infos

Zitat: Daniel Mack fordert eine Klarnamen-Pflicht für soziale Netzwerke.

"Politische Debatte funktioniert nur mit Gesicht. Ob im Bierzelt oder im Netz."

Daniel Mack, Digitalberater und Associate Director bei der Public-Affairs-Beratung 365 Sherpas, wünscht sich in einem "taz"-Gastkommentar eine Klarnamen-Pflicht für soziale Netzwerke als Teil einer Mehr-Faktor-Authentifizierung, damit die Digitalisierung zur Stärkung der Demokratie genutzt werden kann.
taz.de

Basta: Augen auf bei der Wahl des Freundeskreises.

Falsche Freunde: Die Entscheidung für eine Hochzeits-Location kann für die Braut schon mal nervenaufreibend wirken. Ein Hochzeitspaar musste nun die geplante Feier von Thailand nach Hawaii verlegen – nur 9 der 150 geladenen Gästen waren bereit, 3.000 Dollar für die Reise auszugeben. Für die neue Location meldeten sich allerdings noch weniger "Freunde" – und das, obwohl Anreise und Unterkunft nun 1.000 Dollar günstiger sein sollten.
stern.de