Zahl des Tages: Nur 10 % der Dax-CEOs sind bei sozialen Netzwerken.

twitter150Zahl des Tages: Gerade einmal 10 % der Dax-Vorstandsvorsitzenden sind bei Xing oder LinkedIn zu finden. Auf Twitter ist sogar einzig SAP-Chef Bill McDermott aktiv. Auf anderen Vorstandsebenen sind soziale Medien verbreiteter. Insgesamt ein Drittel der 195 Dax-Vorstände ist auf Twitter, Xing oder LinkedIn zu finden. Unter den Frauen ist der Anteil höher, als unter den Männern.
zeit.deKommentieren ...

Snapchat-Gründer Evan Spiegel versucht Mark Zuckerberg zu trotzen.

snapchat150 neues LogoSnapchat-Gründer Evan Spiegel und Facebook-Chef Mark Zuckerberg bekämpfen sich bereits seit dem Start von Snapchat, berichten Henning Jauernig und Stefan Schultz. Weil Evan Spiegel seine App nicht verkaufen will, versucht Mark Zuckerberg den Konkurrenten durch Kopien aus dem Feld zu drängen. Beide Gründer weisen in ihrem Lebenslauf dabei viele Parallelen auf.
spiegel.de1 Kommentar

SPD-Fraktion im Bundestag fordert Facebook-Staatsanwaltschaften.

spd-150SPD-Bundestagsfraktion fordert in einem Positionspapier für die Regulierung sozialer Netzwerke ein Recht auf Gegendarstellung wie in den Medien - also mit ebenso weiter Verbreitung wie die unwahre Tatsachenbehauptung, berichtet der "Spiegel". Spezialisierte Staatsanwaltschaften und Kammern bei den Landgerichten sollen die Durchsetzung bestehender Gesetze in den sozialen Medien beschleunigen. Daneben sollen die Netzwerke durchgehend besetzte Kontaktstellen einrichten, die innerhalb von 24 Stunden auf beanstandete Inhalte reagieren sollen, in komplexen Fällen innerhalb einer Woche. Das Papier greift teilweise Vorschläge auf, die in der Großen Koalition seit Herbst 2016 kursieren.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Private Initiativen gehen gegen Hetze und Fake-News vor.

Fake 150Fake-News und Hetze in sozialen Netzwerken werden zunehmend auch von privaten Initiativen aufgedeckt, berichten Ann-Katrin Müller, Marcel Rosenbach und Gerald Traufetter. Die Bürger gehen dabei wie Jugendschützer vor und suchen auf einschlägigen Seiten und nach bekannten Begriffen und melden ihre Funde. Oftmals brauchen die Betreiber der Netzwerke jedoch lange, um zu reagieren.
"Spiegel" 07/2017, S. 34 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: FC Bayern setzt weltweit auf Social Media, bleibt aber heimatverbunden.

Stefan Mennerich 150"Die Digitalisierung kann nie das Fanclubspiel in Bayern oder die Fanclubbesuche der Spieler ersetzen."

Stefan Mennerich, 48, Kommunikationschef des FC Bayern München, bedient mit einem Dutzend Social-Media-Redakteuren die Zielgruppe von geschätzt 400 Mio Bayern-Sympathisanten weltweit, will aber keinesfalls die Wurzeln in Bayern kappen.
"PR Report" 1/2017, S. 30-34 (Paid) Kommentieren ...

Nextdoor will auch Nachbarn in Deutschland vernetzen.

Nextdoor Logo 150Nextdoor, Nachbarschaftsnetzwerk aus den USA, will nach Deutschland expandieren, schreibt Alexander Hüsing. In einer Stellenausschreibung sucht die Nextdoor Europe GmbH einen PR-Manager in Berlin. Der erste Mitarbeiter von Nextdoor in Deutschland ist mit Marcus Riecke kein Unbekannter: Von August 2007 bis November 2008 war er Chef von StudiVZ.
deutsche-startups.deKommentieren ...

Basta: Auf der Jagd nach Likes.

Babs Kijewski 150JagdInstankt: Dass Jagen und Angeln nicht mehr allein das Metier verschrobener, alter Männer ist, erfährt Titus Arnu bei der Fachmesse Jagd & Hund. Huntress Lena, 23, "Jägerin des Jahres 2016", zeigt bei Instagram, wie sie perfekt gestylt auf die Pirsch geht. Online-Anglerin Babs Kijewski präsentiert ihren Fang so selbstverständlich und begeistert, wie andere neue Lippenstifte.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Radeberger steigt bei Social-Media-Agentur OnlineDialog ein.

Radeberger Pilsener Bierglas 150Radeberger investiert ins Digital-Geschäft: Die Brauerei-Gruppe sieht in ihrem Kerngeschäft kaum noch Wachstumschancen und beteiligt sich an der Social-Media-Agentur OnlineDialog sowie am Kassensystem-Anbieter Gastrofix. Zudem übernimmt die Radeberger-Gruppe den Berliner Büro-Lieferdienst A&O Getränke, um das Endkundengeschäft auszubauen.
handelsblatt.com, radeberger-gruppe.deKommentieren ...

Lego startet soziales Netzwerk für Kinder – Lego Life.

legoLego digitalisiert seine Bauklötzchen und startet das soziale Netzwerk Lego Life. Das Angebot ist vergleichbar mit Facebook, laut Lego aber zu 100 % jugendfrei. Es richtet sich an Kinder bis 13 Jahren. Sie sollen hier ihre Lego-Konstruktionen teilen und sich Anregungen zum Bauen holen. Lego will die Kinder damit besser an die Marke binden - eine Möglichkeit, Lego-Produkte zu kaufen, gebe es aber nicht.
wiwo.deKommentieren ...

Lese-Tipp: “FAS” beleuchtet Strategien der Parteien im Online-Wahlkampf.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Markus Wehner schreibt in der "FAS", wie die Parteien sich zur Bundestagswahl im Online-Wahlkampf behaupten wollen. Die Präsenz in sozialen Netzwerken ist Pflicht, Videos spielen eine bedeutende Rolle, müssen für die mobile Nutzung optimiert und mit Untertiteln versehen sein. Linkspartei und Grüne experimentieren mit zielgruppengenauer Wahlwerbung bei Facebook, Linke und SPD überlegen, auch WhatsApp einzusetzen. Die CDU dagegen verschickt weiterhin auch Briefe an ihre potenziellen Wähler, dabei war die Union schon 1998 im Online-Wahlkampf präsent: Helmut Kohl beantwortete in einem Chat vorab eingereichte Frage - seine Sekretärinnen tippten die Antworten ein.
"FAS", S. 6 (Paid)Kommentieren ...

Jeff Jarvis: Fake News werden auch bei der Bundestagswahl ein Problem sein.

jeff jarvis, 2015, 150Fake News: Medien müssen in Zeiten offensiv verbreiteter Falschmeldungen noch wachsamer sein, fordert US-Journalistik-Professor Jeff Jarvis. Die klassischen Medien hätten bisher noch keine Antwort auf per Gif oder Meme verbreitete Lügen gefunden - sie reagierten mit 200-Zeilen-Texten am Folgetag. Jarvis hält es für möglich, dass Russland auch den Ausgang der Bundestagswahl Mitte des Jahres beeinflussen will.
"Focus" 3/2017, S. 84 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Klaus Eck wünscht sich weniger “digitale Angst”.

Klaus Eck 150"In Deutschland gibt es eine digitale Angst. Wir wollen keine Fehler öffentlich begehen und die Kontrolle über unseren Content haben."

Content-Marketing-Berater Klaus Eck empfiehlt im Interview mit dem Philosophiemagazin "Hohe Luft", das manager-magazin.de online veröffentlicht, weniger Perfektionismus im Umgang mit sozialen Medien.
manager-magazin.deKommentieren ...

Snapchat verlegt seine Zentrale nach London.

snapchat150 neues LogoSnapchat: Snap Inc, die Firma hinter der Smartphone-App, wählt London als Zentrale ihres internationalen Geschäfts. Dort will Snapchat auch die Steuern für jene Märkte außerhalb der USA zahlen, in denen keine eigene Niederlassung existiert. In Ländern mit einem eigenen Büro - etwa in Frankreich - sollen die Steuern vor Ort gezahlt werden.
ft.com (Paid) via theverge.com, bloomberg.com, orf.atKommentieren ...

Zitat: Berlins Bürgermeister Michael Müller lehnt Twitter ab.

michael_mueller_150"Twitter lebt davon, dass ich innerhalb von Sekunden reagiere. Ich halte vieles, was dort passiert, für unseriös - und möchte mich daran nicht beteiligen."

Michael Müller, regierender Bürgermeister von Berlin, entscheidet sich bewusst gegen ein Twitter-Profil - auch, um sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen.
Der Tagesspiegel (E-Paper, Paid), blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Google und Apple werfen LinkedIn-App in Russland aus den App-Stores.

LInkedIn-150Russland: Die LinkedIn-App ist für russische Nutzer nicht mehr erreichbar, Apple und Google haben sie auf Geheiß der Behörden aus ihren jeweiligen App-Stores entfernt. Russland blockiert das Karrierenetzwerk bereits seit November 2016, die Aufsichtsbehörde in Moskau teilte damals mit, die Plattform verstoße gegen russische Gesetze.
theverge.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Weißes Haus archiviert Obamas Social-Media-Historie.

barack-obama-2015-150Barack Obama archiviert sein Social-Media-Leben als US-Präsident. Im White House Social Media Archive sind alle Beiträge, Fotos und Videos gespeichert, die Obama und seine Administration in zwei Amtszeiten bei Instagram, Twitter, Flickr, Facebook, Google+, und Pinterest veröffentlicht haben. Alle Beiträge sind plattformübergreifend durchsuchbar.
theverge.com, obamawhitehouse.gov.archivesocial.comKommentieren ...

Zitat: CCC-Sprecherin Constanze Kurz glaubt nicht an Maschinen, die Fake News aussortieren.

Constanze Kurz CCC 150"Es hat damals zwei, drei Jahre gedauert, und dann konnte man maschinell gegen Spam-Mails vorgehen. Vielleicht gibt es die naive Vorstellung, dass man so auch Fake News bekämpfen kann."

Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, erkennt im Ruf nach Algorithmen gegen gefälschte Nachrichten vor allem die Hilflosigkeit der Politiker.
handelsblatt.comKommentieren ...

Meinung: Online-Kommentierer sind oft lesefaule “Zusichselbstwüter”.

Konrad-Lischka-150Online-Kommentare haben häufig kein konstruktives Ziel, sondern sind ein "Zusichselbstwüten", beobachtet Konrad Lischka seit Jahren. Kommentatoren spalten, um zum Wortführer eines Lagers zu werden. Ihnen hilft, dass viele nur Überschriften lesen. Das Phänomen ist älter als die heutigen sozialen Medien, schreibt Lischka. Bei Spiegel Online schlug er einst vor, dass nur diejenigen kommentieren dürfen, die Quizfragen zum Text beantworten können.
konradlischka.infoKommentieren ...

Facetime mit … Sophie Burkhardt: Funk ist nicht abhängig von Facebook.


Allianz ohne Alternativen: Das öffentlich-rechtliche Jugendangebot Funk ist auf Social-Media-Plattformen angewiesen – und glaubt, dennoch nicht abhängig zu sein. Drei Monate nach dem Start spricht Vize-Chefin Sophie Burkhardt im turi2.tv-Interview von einer "Zweigleisigkeit". Ihre Strategie: Reichweite über Facebook und Snapchat aufbauen und die jungen Nutzer darüber ins eigene Haus locken.

Ihr Team lasse keine Inhalte weg, nur weil sie Facebook nicht gefallen könnten, versichert Burkhardt. "Wir sind weder auf die Player, noch auf die Ausspielwege angewiesen", sagt sie, diese Behauptung sei "kein Feigenblatt" für Politik oder Gremien. Die Formate-Macher haben in den vergangenen Wochen viel ausprobiert. Jetzt folgt die Feinarbeit. Bei einer Sache tun sie sich schwer: die ganz jungen Jugendlichen, also die 14- und 15-Jährigen, zu erreichen.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Facetime mit … Julian Reichelt: “Wir schaffen den Shitstorm ab.”


Die Scheiße stürmt nicht mehr: Bild.de will ab dem kommenden Jahr zurückhaltender über Debatten in sozialen Netzwerken berichten. "Wir haben alle in den letzten Jahren etwas zu oft und auch zu dankbar über Shitstorms berichtet", sagt Julian Reichelt im zweiten Teil des turi2.tv-Gesprächs. Hinter vielen scheinbaren Trends steckten doch nur 30 anonyme Twitter-Accounts. Für Bild.de zähle eine Meinung aus dem Netz künftig nur, wenn ein Mensch sie unter Klarnamen äußert.

Deutlich weniger Zurückhaltung wünscht sich Reichelt 2017 bei Berichten über Syrien. Der frühere Kriegsreporter hat im aktuellen Konflikt Bekannte verloren und ist sich sicher: Politiker und Journalisten werden sich "in nicht ferner Zukunft schämen für all das, was wir unterlassen haben". Bild.de habe stets berichtet, aber am Ende doch nichts bewegen können: "Dass sich in diesem Fall so wenig verändert hat, gehört für mich zu den großen Schmerzen 2016 und zu den großen Schmerzen meines journalistischen Lebens."
turi2.tv (6-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Teil 1 des Gesprächs über die Radio-Pläne bei Bild.de:
Kommentieren ...

USA fragen Touristen bei Einreise nach Social-Media-Accounts.

usa-flagge-symbolbild-150USA fragen mit einem Kurzzeit-Visum einreisende Personen nach ihren Account-Namen bei prominenten Internet-Diensten wie Twitter, Facebook, YouTube, Instagram, LinkedIn oder auch GitHub. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde begründet das Vorgehen mit der Terrorismus-Abwehr. Die Angaben sind jedoch freiwillig und sollen keinen Einfluss auf die Erteilung der Einreiseerlaubnis haben.
mashable.comKommentieren ...

Royal Family füttert Social Media statt Yellow Press.

royal-family-twitter-150Britische Royals umgehen die Yellow Press, indem sie Neuigkeiten selbst über Social Media verbreiten. Fotos vom Nachwuchs von William und Kate landen so zuerst in sozialen Netzwerken. Von direkter Kommunikation mit dem Volk kann aber keine Rede sein: Professionelle Social-Media-Teams betreuen die offiziellen Accounts wie z.B. @RoyalFamily.
"FAS", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Schnelle Eingreiftruppe der CDU soll Falschmeldungen im Netz entgegen treten.

fake150Fake News: Die CDU will "Rapid-Response-Teams" in ihrer Parteizentrale Falschmeldungen im Netz aufspüren und bekämpfen lassen, berichtet der "Spiegel". Die Teams sind eigentlich da, um im Wahlkampf auf Manöver der Gegner zu reagieren. SPD-Strategen wollen verstärkt Richtigstellungen platzieren und anzeigen. Grünen-Politikerin Renate Künast stellt Strafanzeige und -antrag gegen die Betreiber einer Falschnachrichten-Facebookseite.
"Spiegel" 50/2016, S. 44-47 (Paid)Kommentieren ...