Facebook greift E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Mio Nutzern ab.

Facebook-LogoFacebook hat die E-Mail-Kontakte von bis zu 1,5 Mio Nutzern ohne deren Wissen angezapft. Das Vorgehen sei ein Versehen, die Daten würden gelöscht, teilt das Unternehmen mit. Die Panne betrifft Nutzer, die sich über ihr E-Mail-Passwort bei Facebook angemeldet haben. Das Adressbuch dieser Nutzer sei ohne Zustimmung auf Facebook-Server hochgeladen worden.
businessinsider.com, spiegel.de

Facebook holt Peggy Alford in den Aufsichtsrat, Reed Hastings und Erskine Bowles gehen.

Facebook: Netflix-Chef Reed Hastings (Foto) und Erskine Bowles, ehemaliger Stabschef im Weißen Haus, verlassen den Aufsichtsrat nach acht Jahren. Neu in das Gremium kommt als erste dunkelhäutige Frau Peggy Alford. Sie ist derzeit bei PayPal Vice President für die Kernmärkte und arbeitete bereits als CFO für Mark Zuckerbergs Stiftung.
techcrunch.com

Instagram will einige Inhalte abstrafen, auch wenn sie nicht gegen die Richtlinien verstoßen.


Empfehlungs-Filter: Facebook kündigt an, bei Instagram künftig unangemessene Inhalte auch dann abzustrafen, wenn sie nicht gegen die Community-Richtlinien verstoßen. Solche Beiträge mit Spam, Gewalt, aber auch sexuellen Andeutungen, werden künftig nicht mehr in der Entdecken-Rubrik oder auf Hashtag-Seiten angezeigt. Dadurch wird es für Nutzer, die solche Beiträge posten, schwerer, neue Follower zu erreichen. In der Timeline und bei Stories soll es zunächst keine Abstufung geben. Dies könnte perspektivisch aber der Fall werden, wie Äußerungen von Facebook-Verantwortlichen vermuten lassen.

Facebook macht keine genauen Angaben dazu, ab wann ein Inhalt als "nicht empfehlenswert" gilt, was es für Nutzer schwer macht, die Maßnahmen einzuschätzen. Die Bewertung soll maschinell erfolgen. Dafür würde der Algorithmus derzeit antrainiert, indem Moderatoren bei der Überprüfung von verdächtigen Inhalten entsprechende Labels verteilen.
techcrunch.com, fb.com

Carline Mohr wird Leiterin des SPD-Newsrooms.

SPD engagiert Carline Mohr, 34, als Leiterin des Newsrooms im Willy-Brandt-Haus, berichtet Christian Teevs bei Spiegel Online. Sie soll die Partei ab Montag vor allem sozial-medial auf Trab bringen, laut interner Auswertung habe die SPD im Bundestagswahl­kampf Social Media "weit unter ihren Möglichkeiten" genossen. Mohr kommt von der Content-Marketing-Agentur Looping Group, davor war sie bei Bild.de und Spiegel Online. (Foto: Andi Weiland)
spiegel.de, twitter.com

Facebook schafft neue Funktionen zur Verwaltung des digitalen Nachlasses.


Like in Frieden: Facebook schafft neue Funktionen, um die Accounts von Verstorbenen zu verwalten. COO Sheryl Sandberg kündigt in einem Blogeintrag an, dass Nutzer künftig auf einer separate "Tribiutes"-Timeline im Profil von Verstorbenen Gedenkeinträge hinterlassen können. Die Sektion existiert nur, wenn das Profil in den Erinnerungs-Zustand versetzt wurde. Der vom Toten zuvor eingetragene Account-Nachlassverwalter kann die Beiträge moderieren und bestimmen, wer posten kann.

Zusätzlich kündigt Facebook an, dass die Eltern verstorbener Minderjähriger nun beantragen können, den in den Gedenkzustand versetzen Account zu verwalten. Auf private Nachrichten sollen sie keinen Zugriff erhalten. Technisch will Facebook zudem vermeiden, dass Freunde von Verstorbenen an deren Geburtstag erinnert werden oder aufgefordert werden, sie zu Veranstaltungen einzuladen – auch wenn ein Account noch nicht umgeschaltet wurde.
spiegel.de, fb.com, turi2.de (Background)

Influencer regen jeden Fünften zum Kauf an.

Influencer Marketing bringt Absatz: Jeder fünfte Befragte einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft hat schon einmal Produkte aufgrund von Influencer-Empfehlungen gekauft. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 43 %. An bezahlter Werbung stören sich 22 % aller Befragten, 40 % finden Werbung okay, wenn sie gekennzeichnet ist.
horizont.net, bvdw.org (Studie)

Großbritannien will Plattform-Manager für Gewaltvideos in Haftung nehmen.

Großbritannien: Ein neues Gesetz droht Hostern, Suchmaschinen und Messengern mit "beträchtlichen" Strafen bis hin zum Verbot, wenn sie Inhalte wie Terrorverherrlichung, Abbildungen von Kindesmissbrauch und Aufrufe zur Selbstverletzung nicht schnell genug entfernen. Der genaue Strafrahmen ist noch nicht abgesteckt, Direktoren der Firmen sollen aber persönlich haftbar werden, kündigt das Innenministerium an.
bloomberg.com

Hör-Tipp: Twitter gibt auch Minderheiten eine Stimme, sagen Ann-Kathrin Büüsker und Karolin Schwarz.

Hör-Tipp: Im Podcast Filterbabbel sprechen Ann-Kathrin Büüsker (Foto) und Karolin Schwarz u.a. über die Nutzung von Social Media in der Politik und wie Twitter auch Minderheiten eine Plattform bieten. Auf die "vermeintliche Feel-Good-Plattform" Instagram auszuweichen, um Twitter-Shitstorms zu umgehen, sei wie bei Robert Habeck das falsche Signal für Debatten.
itunes.apple.com (61-Min-Audio)

Lese-Tipp: Netzpolitik.org rekonstruiert die Arbeit in Facebooks Essener Löschzentrum.

Facebook-LogoLese-Tipp: Netzpolitik.org spricht mit Insidern und rekonstruiert die Arbeitsbedingungen im Essener Löschzentrum von Facebook, das wie ein "Hochsicherheitsbereich" aufgezogen sei. Die Mitarbeiter müssten auf ihrem Weg zur Arbeit zweimal ihren Fingerabdruck scannen. Persönliche Gegenstände müssen in einem videoüberwachten Raum eingeschlossen werden, darunter u.a. Stifte, Papier und Speichermedien.
netzpolitik.org

WDR: Justizamt verklagt Social-Plattform wegen NetzDG-Verstößen.

Social Media: Das Bundesamt für Justiz bereitet erstmals eine Klage nach dem Netzwerk-Durchsetzungsgesetz vor. Das nicht genannte Portal tue nach Meinung der Behörde zu wenig gegen Hasskommentare und Fake News, berichtet der WDR. Das Amt hat mehr als 100 Fälle gesammelt und rechnet mit juristischer Gegenwehr der Plattform. Rund 1.000 Beschwerden gemäß dem NetzDG gingen seit Januar 2018 ein.
tagesschau.de

Snap bringt u.a. Amazon, Tinder und Netflix zu Snapchat.


It's a match: Snapchat öffnet seine Stories-Pforten für Apps von Drittanbietern und kooperiert u.a. mit Tinder, Netflix und GoFundMe. Nachdem Facebook das Stories-Format fleißig für die eigene App und Tochter Instagram kopiert hat, bringt Snap nun die eigene Funktion in weitere Apps. Snapchat-Nutzer, die auch die Dating-App Tinder nutzen, können nun ihre "My Tinder Story" direkt aus Snapchat auf ihr Tinder-Profil posten. Aus den Apps von Netflix (aktuell nur für iOS) und GoFundMe können Nutzer Empfehlungen direkt in ihre Stories posten oder an Freunde verschicken.

Die App erhält außerdem eine Erweiterung mit der Funktion "Scan". Über die Snap-Kamera können Nutzer ein physisches Produkt oder einen Barcode scannen und bekommen dann Suchergebnisse bei Amazon angezeigt. Auch die Musik-Erkennungsapp Shazam kann nun direkt über Snapchat ausgelöst werden. Mit den Partnern Photomath oder Giphy lassen sich nun auch Mathe-Gleichung im Kamerafeld lösen oder zum Umfeld passende GIFs ausspielen.
techcrunch.com (Scan), mashable.com (Tinder)

"Guardian" macht das Alter seiner Archiv-Texte deutlicher.

GuardianGuardian will Archiv-Artikel deutlicher kennzeichnen, damit auch die dümmsten weniger aufmerksame Nutzer erkennen, wann der Text erstmals erschienen ist. Social-Media-Grafiken bekommen neben dem Logo auch das Jahr eingeprägt. Der "Guardian" reagiert damit auf das Phänomen, dass Nutzer Social-Media-Posts teilen, ohne die Artikel zu lesen und höchstens auf den Monat achten. So erlebt ein Text von 2013 über Pferdefleisch im Supermarkt Jahr für Jahr im Februar seine virale Renaissance.
theguardian.com via twitter.com/dvg

Studie: Einfluss von sozialen Netzwerken auf politische Meinungsbildung ist überschätzt.

Facebook-LogoFacebook: Der Einfluss des sozialen Netzwerks auf die politische Meinungsbildung wird überschätzt, erforscht Kelly Garrett. Bei den US-Wahlen 2012 haben sehr aktive Social-Media-Nutzer eher Falschaussagen über Obama geglaubt, der Effekt sei aber sehr gering gewesen. 2016 lagen Facebook-Vielnutzer mit ihren Einschätzungen noch näher an der Wahrheit.
"Süddeutsche Zeitung", S. 14 (Paid)

Aldi Süd holt fünf Influencer in die Aldifamily.

Aldi Süd baut sein Influencer-Marketing mit der Aldifamiliy aus. Der Discounter will mit den Bloggerinnen Kathrin Runge und Christiane Prolic sowie dem Influencer-Paar Maren und Tobias Wolf und der Bachelor-Gewinnerin Clea-Lacy Juhn vorerst für ein Jahr zusammenarbeiten. Los geht es mit der zweiten Runde der Youtube-Serie "Aldilicious – die große Kochchallenge".
horizont.net

WhatsApp führt Faktencheck vor Wahlen in Indien ein.

WhatsApp startet einen Faktencheck in Indien. Nutzer können Texte, Fotos und Videos weiterleiten und erhalten Auskunft, ob es sich um Fakten oder Fakes handelt. Der lokale Partner Proto will die Falschinformationen sammeln, um ihre Verbreitung zu verstehen. In Indien gibt es 200 Mio Whatsapp-Nutzer und gewalttätige Zwischenfälle durch Fake News – in Kürze finden Wahlen statt.
theverge.com, reuters.com

Snapchat bringt deutschen Werbern Augmented Reality bei.

Snapchat kooperiert mit sieben deutschen Agenturen, damit diese vermehrt Augmented-Reality-Werbung gestalten. An Schulungen und Zertifizierungen nehmen u.a. Werber von Jung von Matt und TLGG teil. Sie sollen über Snapchat Kontakt zu AR-Designern bekommen. Werbekunde Adidas hat zur Fußball-WM 2018 eine entsprechende Kampagne getestet und Snapchat-Nutzer in die virtuelle Umkleidekabine der Nationalmannschaft geschickt.
horizont.net

Basta: Fotograf schreit vor Glück im Streit um Abmahngebühren.

Nicht versandkostenfrei: Zalando verschickt Pressefotos an die Bloggerin Berit Müller mit der "Bitte einer Veröffentlichung". Der Haken: Die Pressemitteilung verschweigt, dass die Nutzungsdauer der Fotos zeitlich befristet ist und beschert dem Fashion-Magazin eine "vierstellige Summe" an Abmahngebühren. Der Fotograf, der von Zalando ebenfalls Abmahngebühren kassiert, schreit vor Glück oder schickt die Inkassorechnung zurück.
meedia.de, the-shopazine.de

Mark Zuckerberg diskutiert mit Facebook-Kritiker Mathias Döpfner.


Giganten-Gipfel: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg diskutiert eine Stunde mit Springer-Chef Mathias Döpfner – über Plattformen, Journalismus und Facebooks Pläne. Das gesamte Gespräch steht als Video zum Abruf auf Zuckerbergs Facebook-Profil bereit. Zuckerberg bestätigt, dass Facebook an einem speziellen Produkt für journalistische Inhalte arbeitet – vergleichbar mit dem Video-Bereich Facebook Watch. Wie das Produkt aussehe, sei völlig offen. Facebook wolle sich mit Verlagen beraten und es nicht "in einem Vakuum bauen", sagt Zuckerberg.

Döpfner betont, dass die Zukunft des Journalismus in digitalen Bezahlangeboten liege, denn Reichweite zahle nicht die Miete. Im gesamten Gespräch stellt vor allem der gelernte Journalist Döpfner die Fragen, etwa nach Privatheit und Datenschutz. Zuckerberg sagt, das Thema sei im öffentlichen Bewusstsein und auch im Unternehmen Facebook deutlich wichtiger geworden. Für Zuckerberg ist das Gespräch, aufgezeichnet Sonntag am Rande der Springer-Management-Tagung, eine weitere vertrauensbildende Maßnahme – Döpfner ist als Präsident des Verlegerverbandes BDZV ein Kritiker der Plattformen und konnte mit dem EU-Urheberrecht gerade einen Sieg gegen die US-Tech-Giganten erringen. (Foto: Springer / Charles Yunck)
facebook.com (61-Min-Video)

Facebook verrät, warum es bestimmte Beiträge anzeigt.

Transparenz trendet: Facebook will Nutzern ab heute ausführlicher erklären, weshalb sie einen Beitrag oder eine Werbeanzeige sehen. Hierzu enthält die App künftig Infos, auf welcher Grundlage der Facebook-Algorithmus einen Beitrag in den News Feed gespült hat – etwa weil ein Nutzer häufiger auf Fotos als auf Links klickt. Bei Anzeigen wird künftig angezeigt, welche Daten der Werbungtreibende mit Facebook teilt und ob die Anzeige über eine Agentur geschaltet wurde. Facebook reagiert mit den Änderungen vor allem auf Druck aus der Politik.
de.newsroom.fb.com, handelsblatt.com

Hör-Tipp: Facebook-Rückzug des ORF ist ein heikles Signal, sagt Konrad Weber.

Hör-Tipp: Die Podcaster Levin Kubeth und Felix Ogriseck sprechen mit Konrad Weber über sein mit 30 Experten ausgearbeitetes Manifest zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien in Zeiten der Digitalisierung. Der Journalist kümmert sich um die digitale Strategie beim SRF. Es sei ein "heikles Zeichen", wenn der ORF Facebook den Rücken kehre. Öffentlich-rechtliche Inhalte sollten dort sein, wo die Menschen sind. Journalisten müssten ihre Arroganz ablegen und lernen, Themen für Social Media anders aufzubereiten.
anchor.fm (60-Min-Audio), futurepublic.media (Manifest), turi2.de (Background)


Mark Zuckerberg macht eigene Regulierungsvorschläge.


Rechtsrahmen nach Maß: Mark Zuckerberg wünscht sich international abgestimmte Regulierungen für das Internet. In einem Gastbeitrag in der "Washington Post", der auch übersetzt u.a. in "FAS", "Journal du Dimanche" und "La Stampa" erscheint, nennt er die EU-DSGVO als global anschlussfähiges Beispiel. Zuckerberg sieht Regulierungsbedarf in vier Bereichen: Schädliche Inhalte, Wahlkämpfe, Privatsphäre und Datenportabilität. Eine Umsetzung der Vorschläge könnte neuen Konkurrenten den Markteintritt erschweren - Facebook hat entsprechende Strukturen bereits.

Ein unabhängiges Gremium könnte künftig die Entscheidungen von Facebook bei umstrittenen Postings überprüfen, schlägt Zuckerberg vor. Die Verantwortung über blockierte Inhalte dürfe nicht allein bei den Unternehmen liegen. Wie das Gremium im Detail besetzt werde, lässt Zuckerberg als Diskussionsgrundlage offen. Auch bei Maßnahmen gegen politische Manipulation sieht Zuckerberg Defizite. In Frankreich arbeite Facebook bereits mit der Regierung zusammen. Facebook steht unter Kritik, nachdem Propaganda-Kampagnen aus Russland im US-Präsidentenwahlkampf bekannt wurden.
"FAS", S. 20 (Paid), n-tv.de

US-Wahlkampf heizt Debatte um Aufsplittung von Tech-Konzernen an.

Tech-Konzerne wie Google oder Apple verlieren in den USA an politischen Zuspruch, beobachten Roland Lindner und Winan von Petersdorff. Forderungen wie von der Präsidentschaftskandidatin Elisabeth Warren, Konzerne zu zerschlagen, sorgen für einen Stimmungswandel gegenüber den bisher als unangreifbar geltenden Vorzeigekonzernen. Doch Vormachtstellungen könnten flüchtig sein - wie einst beim Aufstieg und Fall von MySpace.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Facebook beschränkt Wahlwerbung und öffnet Archiv.

Facebook archiviert ab sofort alle politischen Anzeigen in Europa in einer öffentlichen Werbebibliothek. Parteien und Politiker, die zur Europawahl werben wollen, müssen sich registrieren. Es soll zudem nicht mehr möglich sein, politische Kampagnen von einem anderen Land aus zu starten – etwa von Italien aus in Deutschland zur Wahl einer bestimmten Partei aufrufen.
facebook.com, sueddeutsche.de, handelsblatt.com (Paid)

US-Regierung verklagt Facebook wegen Diskriminierung bei Wohnungsanzeigen.

Facebook: Die US-Regierung verklagt den Konzern wegen des Vorwurfs der Diskriminierung bei Wohnungsanzeigen. Durch Targeting hätten Immobilien-Anbieter Menschen mit bestimmter Hautfarbe, Herkunft oder Religion ausschließen können. Facebook hatte auf entsprechende Kritik schon 2016 reagiert und weitere Targeting-Möglichkeiten vergangene Woche abgeschaltet.
washingtonpost.com, horizont.net

Verlag mahnt Influencer Riccardo Simonetti wegen Jahre alter Posts ab.

Influencer-Marketing: Der Magazin Verlag Hamburg mahnt den Influencer Riccardo Simonetti wegen Jahre alter Posts ab. Simonetti soll Fotos nicht mit "Werbung" gekennzeichnet haben, obwohl sie auf Marken verlinken. Bisherige Abmahnungen gegen Influencer bezogen sich auf aktuelle Veröffentlichungen. Hinter der Abmahn-Welle steht der Verein VSW, der u.a. Verlage vertritt, die Werbeeinnahmen an Influencer verlieren. Der Magazin Verlag Hamburg gibt Gratis-Zeitschriften wie das "Alstertal-Magazin" heraus.
"FAZ", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)

Vice: Facebook verbannt Inhalte weißer Nationalisten.

Facebook-LogoFacebook zieht die Zügel im Kampf gegen rassistische Inhalte an, berichtet Vice. Künftig löscht die Plattform Inhalte von weiß-nationalistisch und -separatistischen Gruppen. Links zu entsprechenden Seiten werden umgeleitet zu Life After Hate – die Organisation hilft Menschen, Hassgruppen zu verlassen. Facebook geriet zuletzt in die Kritik, weil der Attentäter von Christchurch sein Moschee-Massaker live streamte.
motherboard.vice.com

Meinung: YouTube-Schlägerei ist nicht so ungewöhnlich, wie sie auf den ersten Blick wirkt.

YouTube: Die Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz wegen zwei verfeindeter Influencer wirkt auf den ersten Blick "bekloppt, weil wir sie nicht verstehen", beobachtet Sebastian Leber. Je näher man die Schlägerei betrachte, desto verständlicher werde sie aber. Vielen sei eine Prügelei wegen Influencern schon suspekt, weil sie mit dem Berufsbild nichts anfangen könnten. Es sei jedoch normal, "dass sich junge, von anderen angehimmelte Menschen gegenseitig beleidigen und handgreiflich werden" – das habe es vor 15 Jahren bei Gangsta-Rappern auch gegeben.
tagesspiegel.de