Meinung: Facebook hat die AfD gestärkt.

Facebook-LogoAfD würde es ohne Facebook "in dieser Stärke nicht geben", schreibt Martin Giesler. Zwar sei Facebook nicht unmittelbar Schuld am Einzug der Partei in den Bundestag, Facebooks Aufmerksamkeits-Logik sei jedoch dafür verantwortlich, dass das soziale Netzwerk "von Menschenfeinden wie der AfD gekapert und ausgenutzt" werde. Trotz aller Bemühungen habe Facebook bis heute keine Lösungen zur Hand, um der Verbreitung von Unwahrheiten Herr zu werden.
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"WSJ": ProSiebenSat.1 führt Kauf-Verhandlungen mit Mashable.


ProSiebenSat.1 führt umfangreiche Gespräche über den Kauf der Tech-News-Plattform Mashable, berichtet das "Wall Street Journal". Mashable war 2016 rund 250 Mio Dollar wert und dürfte jetzt mit 300 Mio bewertet werden. Andere Interessenten könnten noch auftauchen, heißt es. Der Medienkonzern Viacom war interessiert, führt aber derzeit keine Gespräche.

Mashable wandelt sich – wie viele digitale US-Medien – zunehmend zu einer Videoseite. Im vergangenen Jahr mussten 30 Mitarbeiter gehen, um im Videobereich zu wachsen. Auch Mic.com, Fox Sports und MTV News vollziehen einen Strategiewechsel hin zu Video. Das in New York ansässige Mashable hat Ableger für Großbritannien, Frankreich, Australien, Asien und Indien. Mit einem Kauf würde P7S1 den Weg von Springer gehen, das als Besitzer von Business Insider groß ins US-Geschäft eingestiegen ist.
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Ufa gründet Hooked by Ufa für Content-Marketing-Kampagnen.

Ufa gründet die Marke Hooked by Ufa, die innerhalb der Webvideo-Agentur Ufa Lab Content-Marketing-Kampagnen umsetzen soll. Die Video-Macher produzieren eine virtuelle Testfahrt für Smart und eine Social-Media-Serie für Neckermann. Weitere Kanäle sind auf Instagram geplant. Die Videoschmiede Ufa Lab arbeitet redaktionell für das ARD-ZDF-Angebot Funk und Bild.de. 40 feste Mitarbeiter und zusätzliche freie arbeiten als "Preditor", ein Kofferwort aus Produzent, Editor und Autor.
"W&V" 39/2017, S. 68-69 (Paid)Kommentieren ...

Russische Twitter-Bots unterstützen die AfD während laufender Wahl.

AfD wird am heutigen Wahltag massiv von Twitter-Bots unterstützt, die offenbar aus Russland gesteuert werden. BuzzFeed News spürt eine Bot-Fabrik mit 31 Hackern auf, die massenhaft Tweets mit Hashtags wie #AFDwaehlen verbreitet. "Bild"-Reporter Julian Röpcke beobachtet massenhafte Retweets von Fake-Accounts, die #Wahlbetrug trenden lassen. Unklar ist, ob die AfD dafür bezahlt.
buzzfeed.com, bild.deKommentieren ...

Funke und t-online.de senden aus Facebook-Wahlstudio.

Facebook stellt deutschen Medien am Wahltag ein TV-Studio für Livestreams. Aus dem Facebook-Wahlstudio sendet u.a. die Funke Zentralredaktion über die Kanäle der "WAZ". Videochefin Johanna Rüdiger spricht mit Chefredakteur Jörg Quoos. Auch t-online.de streamt ein Gespräch zwischen Chefredakteur Florian Harms und Inhalte-Direktor Arne Henkes. Die Sendungen binden Facebook-Daten und Kommentare von Nutzern ein.
facebook.com ("WAZ"-Sendung), facebook.com (t-online.de-Sendung)

Die "WAZ"-Sendung:


Die t-online.de-Sendung:
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Mark Zuckerberg bläst Pläne für eine neue Aktienstruktur ab.

Mark Zuckerberg gibt seine Pläne für eine neue Aktienstruktur, die ihm Einfluss im Konzern sichern sollte, auf. Der Facebook-Chef schreibt, er wolle die bisher geplante Anteilsklasse ohne Stimmrechte nicht mehr einführen. Anleger hatten gegen die Pläne geklagt. Zuckerberg wollte für wohltätige Zwecke große Aktienpakete verkaufen, ohne die Kontrolle über seine Firma zu verlieren.
facebook.com, techcrunch.com, businessinsider.deKommentieren ...

Meinung: Blinde Flecken sind für Medien ein ernsteres Problem als Fake News.

Blinde Flecken sind für Medien ein größeres Problem als Fake News, meint Michael Hanfeld. Falschinformationen blieben vor allem in den sozialen Medien. Wer aber eine nüchterne Debatte über die Zunahme schwerer Gewalt- und Sexualverbrechen durch Flüchtlinge führen wolle, werde von Aktivisten und auch Journalisten in die rechte Ecke gestellt. Ein Herumeiern bei gesellschaftlichen Problemen nutze nur der AfD.
"FAZ", S. 14 (Paid)Kommentieren ...

Facebook geht gegen beleidigendes Werbe-Targeting vor.


Anstößiges Targeting im Visier: Facebook-Operativchefin Sheryl Sandberg kündigt Schritte gegen diskriminierendes und rassistisches Werbe-Targeting an. Facebooks Anzeigen-Politik werde klargestellt und strenger kontrolliert. Inhalte, die religiöse, ethnische oder sexuelle Gruppen attackieren, durften schon bisher nicht beworben werden. Künftig sollen aber mehr Mitarbeiter die Einhaltung der Community-Standards beim Targeting überprüfen.

Außerdem will Sandberg mit einem neuen Programm Facebook-Nutzer dazu auffordern, Missbräuche des Werbe-Systems zu melden. Hass habe auf Facebook keinen Platz. Als Jüdin, Mutter und Mensch wisse Sandberg, welchen Schaden Hass anrichten kann.

Facebook hatte es Werbetreibenden gestattet, Werbung gezielt an antisemitische und rassistische Nutzer zu richten. Werbekunden konnten Zielgruppen wie "Juden-Hasser" oder "Wie man Juden verbrennt" auswählen.
facebook.com, nytimes.com, reuters.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: n-tv-Chef Hans Demmel appelliert an Sorgfaltspflicht von Journalisten.

"Wenn man wie ich eine Ausbildung bei einer Lokalzeitung gemacht hat und in einer Reportage den Vornamen des Besitzers des größten Metzgereibetriebs und gleichzeitig des größten Werbekunden falsch schreibt, dann wird man relativ schnell darauf hingewiesen, was Sorgfaltspflicht ist."

Hans Demmel, Chef von n-tv, weiß, dass Journalisten durch soziale Netzwerke heute stark unter Beobachtung stehen und Fehler daher noch mehr vermeiden sollten.
dwdl.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Twitter löscht im 1. Halbjahr fast 300.000 Profile wegen Terror-Bezugs.

Zahl des Tages: Fast 300.000 Accounts hat Twitter im 1. Halbjahr wegen Terror-Propaganda gelöscht, sagt der Kurznachrichtendienst. 95 % der Profile seien von Twitters eigener Software als verdächtig gemeldet worden. Seit August 2015 hat Twitter demnach rund 936.000 Konten wegen Terror-Bezugs gesperrt.
horizont.netKommentieren ...

AfD fühlt sich von Google benachteiligt.

AfD wirft Google Sabotage vor, weil der Web-Gigant sich weigere, Werbung für eine Anti-Merkel-Seite der Partei zu schalten, schreibt Spiegel Online. Google argumentiere mit technischen Problemen der Webseite und irreführenden Aussagen in der Anzeige sowie "herabwürdigenden Inhalten". Stattdessen will die AfD ihr für Google eingeplantes, fünfstelliges Werbe-Budget nun bei Facebook ausgeben, wo sie auf keine Widerstände stößt.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Thomas Mickeleit kritisiert schlechtes Marketing in sozialen Medien.

"Häufig hat das Marketing die Mechanismen der klassischen Werbung einfach in Social Media übertragen. Damit macht es schlechte Werbung in einem Umfeld, dessen Mechanismen dafür nicht geeignet sind."

Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit kritisiert im Interview mit dem "PR Report", die Social-Kanäle würden durch schlechtes Marketing kaputt gemacht. In den sozialen Medien gehe es um Dialog, nicht um das Herausblasen von Botschaften.
kress.deKommentieren ...

Snapchat blockiert Al-Dschasiras Kanal in Saudi-Arabien.

Snapchat sperrt den Kanal des Nachrichtensenders Al-Dschasira in Saudi-Arabien auf Druck der Regierung. Die Behörden haben Snapchat darüber informiert, dass die Inhalte von Al-Dschasira gegen saudische Gesetze verstoßen, sagt das soziale Netzwerk. Al-Dschasira kritisiert, dass Snapchat beginne, Medieninhalte zu zensieren. Der Sender aus Katar hatte Snapchat Discover genutzt.
horizont.net, techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stoyo-Gründer Patrick Bales garantiert Kunden 1 Mio Views pro Video.

Viral oder Geld zurück: Patrick Bales liefert seinen Kunden Videos, die mindestens 1 Mio Mal auf Facebook angesehen werden. Der Gründer der Agentur Stoyo gibt eine Geld-Zurück-Garantie, falls es nicht klappt. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv erläutert Bales, warum er kein Hochstapler ist. Seine Leute bauen Videos streng nach einem Bauplan aus 15-20 Werten: "Für einen Kreativen ist das manchmal sehr komisch", sagt Bales.

Stoyo plant den viralen Erfolg, indem es Videos sehr technisch und datengetrieben produziert. Für die Kunden identifiziert das Team Themen, die Engagement erzeugen. Das Wichtigste sei, dass sich Menschen in einem Video wiederfinden können – oder ihre Schwester oder die Ehefrau darin erkennen. Bales findet, dass jeder seine Inhalte streng nach Daten-Plan erstellen sollte: "Es wird viel zu viel Geld verwendet, Content zu distribuieren, der nicht funktioniert."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Facebook ermöglichte antisemitische Nutzer als Werbe-Zielgruppe.

Facebook-LogoFacebook ermöglichte es Werbetreibenden, Werbung gezielt an antisemitische und rassistische Nutzer zu richten. Werbekunden konnten Zielgruppen wie "Juden-Hasser" oder "Wie man Juden verbrennt" auswählen. Nach der Konfrontation mit entsprechenden Recherchen von ProPublica hat Facebook die antisemitischen Zielgruppen gelöscht. Sie waren von einem Algorithmus aus Angaben der Facebook-Nutzer erstellt worden.
propublica.org, zeit.deKommentieren ...

Managerin Kay Hsu: Instagram Stories sorgen für "Explosion an Kreativität".


Geschichten, die verkaufen: Instagram ist mit seiner Funktion "Stories" erfolgreich. Täglich nutzen 250 Mio Menschen die Snapchat-Kopie aus dem Hause Facebook. Kreativchefin Kay Hsu beobachtet eine "Explosion an Kreativität", sagt sie im Interview von "Horizont" und turi2.tv bei der dmexco.

Die Chef-Kreative sagt zwar: "Es gibt keine Formel für Kreativität." In Bezug auf Marken, die Instagram Stories nutzen, sieht sie aber vor allem drei erfolgreiche Wege: Sie können Produkte vorstellen, Nutzer in ihre Welt hineinziehen und Wissen vermitteln. Und das besonders intensiv, denn nach 24 Stunden sind die Fotos und Videoclips weg.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Funke startet bundesweites Jugendmagazin "#screenshot".

Die bessere "Bravo"? Funke wagt eine Print-Gründung und legt das Jugendmagazin #screenshot vor. Bundesweit liegen 100.000 Exemplare am Kiosk. "#screenshot" soll YouTube-Stars zu Redakteuren machen und die Zielgruppe der 12- bis 17-Jährigen ansprechen. Die erste Ausgabe erscheint heute mit 86 Seiten für 3,50 Euro. Beim Jugend-Klassiker "Bravo" ist die Auflage seit Jahren im Sinkflug.

Die Zeitschrift erscheint unter der Regie des New-Business-Teams von Funke NRW. Verlagsgeschäftsführer Matthias Körner verspricht "ein exklusives Angebot in ansprechender Umsetzung", das im Netz so nicht zu finden sei. Dass Jugendliche nur auf ihren Smartphones lesen, stimme nicht, sagt Körner. In "#screenshot" berichten YouTuber wie Marc-René Lochmann und MrWissen2go über die Themen, zu denen sie auch Videos machen. Zusammen kommen die Heft-Stars auf 6,6 Mio YouTube-Abonnenten und 4,4 Mio Instagram-Follower.
funkemedien.de, screenshot.tubeKommentieren ...

Studie: Markierung von Fake News in sozialen Medien hilft nicht.

Fake News in sozialen Medien wie Facebook als "angezweifelt" zu markieren, nachdem sie von Factcheckern überprüft wurden, hilft nicht im Kampf gegen falsche Nachrichten, so eine Yale-Studie. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer solche Meldungen als falsch einschätzen steige lediglich um 3,7 Prozent. Gleichzeitig könnte die Wahrscheinlichkeit, dass Fake News geglaubt werden, sogar steigen, da die Glaubwürdigkeit von nicht geprüften und deshalb nicht markierten Links steige.
politico.com, papers.ssrn.com (Studie)Kommentieren ...

Facebook setzt neue Regeln auf: Keine Werbung rund um kritische Inhalte.

Facebook verbietet Werbung in Artikeln und Videos, in denen es um Gewalt, Drogenkonsum und soziale Konflikte geht. Publisher können diese Inhalte künftig nicht mehr monetarisieren, geht aus neuen Standards hervor. Facebook will sich jenen Ärger ersparen, den Google wegen Werbe-Pannen bei YouTube hatte.

Für Publisher hingegen dürfte es schwieriger werden, Geld auf Facebook zu verdienen, wenn bei vielen Themen keine Anzeigen mehr platziert werden können. Neben den neuen Standards kündigt Facebook auch an, Werbungtreibenden tieferen Einblick in Daten zu geben. So will das Unternehmen Vertrauen zurückgewinnen, weil immer wieder Meldungen über zweifelhafte Reichweiten auftauchen.
techcrunch.com, wsj.com, fb.comKommentieren ...

Facebook erreicht Millionen junge Nutzer, die es gar nicht gibt.

Facebook löst die demographischen Probleme Deutschlands im Alleingang und spricht von 12 Mio Nutzern im Alter von 20-29 Jahren – obwohl es hierzulande insgesamt nur 9,2 Mio gibt. Die australischen "Adnews" finden wundersame Werte auch in vielen anderen Ländern: In Island kommt Facebook auf eine Top-Reichweite von 140 %. Hintergrund sind offenbar falsche Altersangaben von Nutzern und viele inaktive Nutzerkonten.
heise.deKommentieren ...

ProSiebenSat.1 stellt Social-Media-Stars auf "Stylorama"-Messe aus.

ProSiebenSat.1 markiert sein Revier im Messe-Geschäft: Die Stylorama in Dortmund soll zu einem Mode-Musik-Beauty-Event werden. Veranstalter sind die P7S1-Töchter Starwatch und Studio71. Am 18. November kommen Social-Media-Stars und Marken zusammen, Hauptpartner ist die Drogeriekette Rossmann. Das Konzept der Veranstaltung klingt nach einer Mischung aus der Zalando-Show Bread & Butter und den Videodays der RTL-Tochter Divimove.
presseportal.de, stylorama.deKommentieren ...

StudiVZ-Betreiber Poolworks Germany ist insolvent.

Poolworks Germany, Betreiber der Überreste von StudiVZ und MeinVZ, meldet Insolvenz an, berichtet gruenderszene.de. Der Betrieb der Netzwerke soll vorerst jedoch fortgeführt werden, Ziel seien "eine Restrukturierung" und der "langfristige Erhalt der VZ-Gruppe", schreibt das Unternehmen in einer E-Mail. Ende 2015, neuere Zahlen sind nicht öffentlich bekannt, hatte Poolworks Germany mehr als 45 Mio Euro Schulden.
gruenderszene.deKommentieren ...

Social-Media-Stars bewerben Deutschland-Start der Livestream-App Line Live.

ProSiebenSat.1 kooperiert mit der japanischen Messenger-App Line. Mit der Zusatz-App Line Live können die Nutzer ad hoc einen Live-Stream starten und ihr Leben unmittelbar mit anderen Nutzern teilen. Zum Deutschlandstart bewerben rund 70 YouTuber und Social-Media-Stars des ProSiebenSat.1-Netwzerks Studio71 die App, u.a. Lisa und Lena. In Japan kommt Line Live derzeit monatlich auf mehr als 24 Mio aktive Nutzer.
new-business.deKommentieren ...

Alexander Nix bestreitet, amerikanische Wähler mit psychografischem Targeting beeinflusst zu haben.

US-Wahlkampf: Alexander Nix, Chef der Microtargeting-Agentur Cambridge Analytica, die im Verdacht steht, Donald Trump mit zwielichtigem, psychografischem Targeting ins Weiße Haus verholfen zu haben, streitet im "W&V"-Interview ab, einen politischen Auftrag zu verfolgen, weder mit dem Engagement für Trump noch generell. Interne Dokumente der Republikaner belegen, dass ein Komitee das Ziel verfolgte, demokratische Wähler zu überreden, zu Hause zu bleiben. Nix will davon nichts gewusst haben. Aktuell sei seine Firma in einige Partei-Kampagnen in Europa eingebunden, welche genau, verrät er nicht, nur, dass er keinen Auftrag in Deutschland hat.
"W&V 36/2017", S. 30 – 34 (Paid)Kommentieren ...

Die Partei kapert 31 AfD-Gruppen bei Facebook.

Die Partei hat sich vor elf Monaten in 31 geheime Facebook-Gruppen von AfD-Sympathisanten mit insgesamt rund 180.000 Mitgliedern eingeschlichen und nun dort die Macht übernommen, die Administratoren rausgeworfen und die Gruppennamen geändert. Shahak Shapira, Mitglied der Satire-Partei, veröffentlicht in den Gruppen ein Bekenner-Video. Anne Teska, Mitglied der AfD, eine der bisherigen Administratoren, prüft rechtliche Schritte.
stern.de, n-tv.deKommentieren ...

dpa kauft das Social-Media-Monitoring-Tool Buzzrank.

dpa kauft Buzzrank, ein Tool für Echtzeit-Webmonitoring des Beraters Björn Ognibeni. Welche Kunden die Nachrichtenagentur übernimmt, ist noch nicht klar, der Übergang läuft aber schon seit August. Ognibeni bleibt als Berater im Team. Social-Media-Monitoring sei für die dpa ein "signifikantes Wachstumsfeld", sagt Vize-Chefredakteur Roland Freund. Die dpa will ihr Unternehmensgeschäft ausbauen, Buzzrank soll als Ergänzung zu dpa Select dienen. Kunden können Buzzrank entweder in Lizenz erwerben, oder eine Social-Media-Analyse in Auftrag geben.
"W&V 36/2017", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Berliner Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zu Fake News über Renate Künast ein.

Fake News: Die Berliner Staatsanwaltschaft hat das Fake-News-Verfahren eingestellt, mit dem sie gegen den Urheber vorgehen wollte, der Falschinformationen über Grünen-Politikerin Renate Künast verbreitet hat. Es handele sich "lediglich um ein Äußerungsdelikt", für den beschuldigten Schweizer Rechtspopulisten Ignaz Bearth sei "kein Aufenthaltsort im Bundesgebiet" bekannt. Künast hält die Entscheidung für unangemessen und schreibt der Staatsanwaltschaft: "Ich frage mich nun, wie konkret Sie recherchiert haben." – Bearth tritt offenbar regelmäßig bei Anti-Merkel-Demos in Berlin auf.
"Spiegel 36/2017", S. 23 (Paid), presse-augsburg.deKommentieren ...

Gericht verurteilt Drogeriekette Rossmann wegen Schleichwerbung auf Instagram.

Bezahlte Posts auf Instagram müssen klar als solche erkennbar sein, urteilt das Oberlandesgericht Celle. Die Kennzeichnung mit dem Hashtag #ad zwischen anderen Hashtags sei nicht ausreichend. Konkret ging es um den Post einer 20-Jährigen mit 1,3 Mio Followern für Rossmann. Der Drogeriekette droht im Wiederholungsfall nun ein Strafgeld von bis zu 250.000 Euro.
manager-magazin.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Jonas Rest vergleicht Influencer Marketing mit einer Automatenhölle.

Lese-Tipp: Influencer-Marketing hat in Deutschland vor allem auf YouTube angefangen, mittlerweile ist jedoch vor allem auf Instagram ein Markt entstanden, der nicht als solcher identifiziert werden soll, schreibt Jonas Rest und verwendet dabei deutliche Worte. Schleichwerbung sei die Regel, nicht die Ausnahme, es werde betrogen und gefälscht wie in einer Automatenhölle am Bahnhof. Auf der einen Seite würden Authentizität und Spontanität vorgegaukelt, obwohl Bilder von den Werbenden haargenau vorgegeben würden, auf der anderen Seite würden Likes und Follower gekauft, um Reichweite vorzutäuschen. Die Wettbewerbshüter würden mittlerweile zwar strenger, viele Influencer seien jedoch schon einen Schritt weiter: Sie haben eigene Produkte auf den Markt gebracht.
"manager magazin", 09/2017, S. 34-38 (Paid)Kommentieren ...

AfD engagiert US-Agentur Har­ris Me­dia für den Online-Wahlkampf.

AfD zieht mit der Trump-nahen US-Agentur Har­ris Me­dia in den Internet-Wahlkampf, schreibt Melanie Amann. Die Partei plane eine dras­ti­sche und ag­gres­si­ve Internet-Kampagne. Der Slo­gan-Vorschlag "Ger­ma­ny for Ger­mans" von Har­ris Me­dia sei von der AfD aber abgelehnt worden. Die Agentur hilft mit ihren Kontakten der AfD offenbar, Wer­bung bei Goog­le oder Face­book zu bu­chen. Sie hat bisher u.a. für Donald Trump und die EU-feind­li­che Ukip-Par­tei gearbeitet.
"Spiegel", 35/2017, S. 39 (Paid)Kommentieren ...

L’Oréal-Digitalchefin Dana Duch setzt auf die Zugkraft schöner Social-Media-Sternchen.

Schön einflussreich: Digitalchefin Dana Duch vertraut für die Kosmetik-Linie L'Oréal Paris zunehmend auf Influencer. Kaum eine Werbekampagne kommt ohne reichweitenstarke Schminke-Bloggerinnen aus. Beim Werbewirkungsgipfel lobt Duch die Influencer für ihre echte Art, Geschichten zu erzählen. Im Interview von "Horizont" und turi2.tv spricht sie über das "große Gut" der Authentizität.

Niemand ist näher an den Konsumenten als die scheinbaren Amateure mit ihren YouTube-, Instagram- oder Snapchat-Kanälen. Um das daraus entstehende Vertrauen nicht aufs Spiel zu setzen, verspricht Duch immer eine saubere Kennzeichnung, dass es sich um Werbung handelt. Um die Kampagne zum Erfolg zu führen, sei es besonders wichtig, nicht irgendeinen, sondern den passenden Influencer auszuwählen.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Indonesische Polizei verhaftet Verbreiter von Fake News.

Indonesien: Die Polizei nimmt Verbreiter von Fake News fest. Drei Mitgliedern eines mutmaßlichen Fake-News-Syndikats wird vorgeworfen, Fehlinfos gegen Geld im Internet verbreitet zu haben. Dafür soll die Gruppe rund 800.000 Konten in sozialen Netzwerken genutzt haben. Die Polizei will nun ermitteln, wer die Kunden waren und sagt, die Beschuldigten hätten versucht, mit Hass-Kommentaren Zwietracht zwischen religiösen und ethnischen Gruppen zu verursachen.
derstandard.atKommentieren ...

Zahl des Tages: Twitter-Nutzer verwenden täglich 125 Mio Hashtags.

Zahl des Tages: Beachtliche 125 Mio Hashtags veröffentlichen Nutzer täglich auf Twitter, teilt der Kurznachrichtendienst zum zehnten Geburtstag des Hashtags am Mittwoch mit. Der bisher meistgenutzte Hashtag zu TV-Sendungen ist #TheWalkingDead, bei Kinofilmen dominiert #StarWars. Im Sport ist #WorldCup am verbreitetsten.
horizont.atKommentieren ...

Zwei Drittel der Deutschen wollen Gesetze gegen Fake News, sagt PwC.

Fake News: Zwei Drittel der Deutschen wollen soziale Netzwerke gesetzlich dazu verpflichten, gegen Fake News vorzugehen und falsche Nachrichten aktiv zu löschen, sagt eine Umfrage von PwC. Viele Menschen sehen laut der Umfrage, aus der die "Welt" zitiert, in Fake News und Social Bots ein Problem für die Demokratie. Fake News vermuten die Bürger fast nur im Internet.
"Welt", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Facebook löscht tausende Fake-Accounts in Deutschland.

Facebook-LogoFacebook löscht in Deutschland "zehntausende gefälschter Konten", teilt der Konzern mit, um die Nutzer vor Desinformation zu schützen. Dank der Analyse von Aktivitätsmustern könne das Unternehmen Fake-Accounts identifizieren, ohne die konkreten Inhalte zu betrachten. Facebook reagiert damit auf die Sorge, Falschmeldungen in sozialen Netzwerken könnten die Bundestagswahl beeinflussen. Außerdem kooperiert das Unternehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und hat die Abgeordneten über Sicherheitsthemen informiert.
faz.netKommentieren ...

Facebook sinkt in der Gunst der Jugendlichen, sagt E-Marketer.

Facebook-LogoFacebook verliert mehr und mehr jugendliche Nutzer, sagt ein E-Marketer-Report. 12- bis 17-Jähirge, die noch da sind, interagieren weniger und verbringen weniger Zeit auf der Plattform. Gut für den Konzern: Sie wandern zu Instagram ab. Aber auch zu Snapchat, das von Analysten häufig für zu langsames Wachstum kritisiert wird. E-Marketer prognostiziert für 2017 bei den 18- bis 24-Jährigen ein Wachstum von 19,2 %.
mashable.comKommentieren ...