Meinung: Kein Like für Socia-Media-Magazin "#beHype".

Kein Like gibt die "Süddeutche Zeitung" #beHype aus dem Ehapa-Verlag: Das Magazin will Mädchen aus dem Internet abholen - doch Autor Max Fellmann bezweifelt, dass sie dort überhaupt weg wollen. So gehen die Blattmacher der Frage nach, welche YouTuberin die "BFF" wäre. Zur besten Freundin der "Süddeutschen Zeitung" wird #beHype nicht. Starschnitte von YouTube-Stars, Bastelanleitungen und Psycho-Tests seien als Ideen "abgehangen". "Arg lieblos" urteilt Fellmann und senkt den Daumen nach unten.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

Trump wirft sozialen Medien "Zensur" vor.

Trump wirft den sozialen Netzwerken "Zensur" konservativer Meinungen vor: "Sie unterdrücken die Meinungen vieler Menschen des rechten Spektrums und gehen gleichzeitig gegen andere gar nicht vor", schimpft der US-Präsident via Twitter. Seine Regierung werde dies nicht zulassen, da "Zensur" gefährlich sei. Kürzlich hatten soziale Medien wie auch Twitter den ultrarechten US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones gesperrt.
stern.de, twitter.com, twitter.com (Trump-Tweets)

Lese-Tipp: Nebenan.de-Gründer Vollmann gibt Tipps für gute Nachbarschaft.

Nachbarschaftsverein 2.0: Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann will, dass auch Großstädter im digitalen Zeitalter mit den Nachbarn in realem Kontakt bleiben. "Wenn du ein großes Ziel erreichen willst, suche dir den kleinstmöglichen ersten Schritt und fang damit an," rät Vollmann im Gespräch mit "Red Bulletin Innovator" nicht nur Start-Up-Gründern, sondern auch im privaten Lebensbereich.

Anderen zum ersten Mal von einer Idee zu erzählen, koste viel Überwindung. Das Gleiche gelte, wenn man Nachbarn zum ersten Mal anspreche. Doch egal ob Bohrmaschine oder Babysitting: Gemeinsam sei man in der Nachbarschaft stärker. Zudem helfe die Schwarmintelligenz auch auf lokaler Ebene bei der Problemlösung und schaffe kreative Denkansätze durch unterschiedlichste Charaktere.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 50 (E-Paper bei Issuu)

Analyse: Politiker verpassen den Kontakt mit jungen Wählern in sozialen Medien.

Politiker verschenken Kontaktmöglichkeiten mit jungen Wählern, weil sie in sozialen Medien nicht aktiv sind oder ihre Profile vernachlässigen, analysiert Tim Kummert. 82 % der 14- bis 29-Jährigen nutze täglich Snapchat, aber nur 2 % der Abgeordneten im Bundestag waren 2017 angemeldet. SPD-Vorsitzende Andrea Nahles z.B. ist zwar auf Instagram, ihr letztes Foto hat sie aber 2012 gepostet.
"Wirtschaftswoche" 34/2018, S. 36-38 (Paid)

Facebook weitet sein Gaming-Programm Level Up in Europa aus.


Nächstes Level: Facebook hievt seine Zusammenarbeit mit Gamern aufs nächste Level und bringt sein Programm Level Up nach Deutschland, Frankreich, Spanien und Irland. Level Up soll Livestreamer mit einer Creator-Seite für Gaming-Videos beim Aufbau ihrer Community unterstützen. Mindestvoraussetzung für die Teilnahme sind 100 Abonnenten sowie regelmäßiges Streamen.

Das Programm läuft bereits in den USA, Großbritannien, den Philippinen, Malaysia und Thailand. Über Facebook Stars können die Gamer ihren Kanal monetarisieren – über die Funktion können Fans während des Livestreams virtuelle Waren kaufen und versenden. Teilnehmer am Level Up-Programm können außerdem auf einen personalisiertem Facebook-Support zugreifen sowie ihre Videos in HD-Qualität streamen.
venturebeat.com, facebook.com

Twitter will neue Accounts von gesperrten Nutzern aufspüren und löschen.

Twitter will härter gegen gesperrte Nutzer vorgehen, die versuchen ihre Sperre zu umgehen, schreibt der Kurznachrichtendienst in einem Tweet. Die Nutzer haben offenbar versucht, die Sperre durch einen neuen Account zu umgehen. Twitter hat sich nicht dazu geäußert, wie viele Nutzer betroffen sind und wie sie aufgespürt werden konnten.
techcrunch.com

Tinder-Gründer verklagen Mutterkonzern auf 2 Mrd Dollar.


Kein Match: Die Tinder-Gründer Sean Rad, Justin Mateen und Jonathan Badeen verklagen den Mutterkonzern Match auf mindestens 2 Mrd Dollar Schadenersatz. Die Kläger, darunter auch drei aktuelle und ehemalige Führungskräfte und Direktoren von Tinder, werfen der Match Group sowie dem Mehrheitsaktionär der Gesellschaft IAC vor, die Finanzen von Tinder gefälscht und Kosten aufgebläht zu haben. Außerdem seien das Wachstum der App verschwiegen sowie die Rollouts wichtiger Features, wie u.a. Tinder Gold, verzögert worden. Die Bewertung der Dating-App sei dadurch niedrig gehalten worden. Der Mutterkonzern habe so versucht, die Aktienoptionen der Gründer und langjährigen Mitarbeiter auf einem niedrigeren Level zu halten und so Milliarden zu sparen.

Die Klageschrift enthält zudem Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den ehemaligen Tinder-Chef Greg Blatt. Er soll Marketingchefin Rosette Pambakian bei einer Firmenfeier im Dezember 2016 "befummelt und sexuell belästigt" haben. Daraufhin habe die Match Group eine interne Untersuchung initiiert. Diese wurde von einem HR-Manager geleitet, der mehr als zehn Jahre für Blatt gearbeitet hat.

Tinder-Gründer Sean Rad, der durch Blatt als CEO ersetzt wurde, habe eine unabhängige Untersuchung angestrebt, diese wurde jedoch abgelehnt. Die Kläger werfen dem Mutterkonzern vor, zuvor weitere sexuelle Fehlverhalten durch Vergleiche und Geldzahlungen unter den Teppich gekehrt zu haben.
theverge.com, businessinsider.de, businessinsider.de (Belästigungsvorwürfe)

turi2 edition5: Der Social-Media-Sender "Club of Cooks" im Porträt.


Der Appetit kommt beim Senden: Gruner + Jahr kocht bei YouTube, Facebook und Co nicht sein eigenes Süppchen, sondern lässt Food-Tuber brutzeln und backen. Im Club of Cooks schwingen 30 Influencer den Kochlöffel. Für die turi2 edition5 lässt sich Markus Trantow den Social-Media-Erfolg durch den Magen gehen und porträtiert die Club-Köchin Doris Flury (Foto). Weiterlesen …

Twitter löscht nun doch Inhalte des Verschwörungstheoretikers Alex Jones.

Twitter rudert rum und nimmt nun doch Tweets und Videos des Verschwörungstheoretikers Alex Jones von der Plattform. Ein Sprecher sagte gegenüber CNN, die Inhalte seien nur vorübergehend offline, während Twitter die Konformität mit den Richtlinien prüfe. Am Mittwoch hatte Twitter-Chef Jack Dorsey die Entscheidung, die fragwürdigen Inhalte nicht zu löschen, verteidigt.
cnet.com, money.cnn.com, turi2.de (Background)

"Welt": EU plant Gesetz zur Löschung von Terrorpropaganda im Netz.

EU-Kommission will Facebook, Google und Co per Gesetz dazu zwingen, terroristische Inhalte im Netz zu löschen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Insider. Die Internetkonzerne sollen Terrorpropaganda schneller filtern und umgehend löschen. Der Gesetzesvorschlag soll Mitte September vorgelegt werden. Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen brächten nicht genug Fortschritte, sagt EU-Sicherheitskommissar Julian King.
welt.de

Facebook widerspricht "WSJ"-Report über Daten-Anfragen bei Banken.

Facebook widerspricht gegenüber Techcrunch einem Bericht des "Wall Street Journal", wonach das Social Network Banken kontaktiert habe, um nach Finanz-Informationen von Bankkunden zu fragen. Es gehe lediglich um Partnerschaften für Kundenchats und Live-Updates via Bots. Außerdem hätten die Banken den Kontakt zu Facebook gesucht und nicht andersherum. In Singapur können Citibank-Kunden bereits ihren Kontostand über einen Facebook-Chatbot abfragen.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Modemarke Fashion Nova macht sich mit Influencern bei weiteren Influencern begehrt.

Modemarke Fashion Nova hat es durch reichweitenstarke Influecner auf Instagram geschafft, zu einer weltweiten Marke zu werden, schreibt Martin Gardt. Mit dem Versprechen, gute Beiträge zu teilen, schaffe es Fashion Nova zudem, kostenlose Werbung bei kleineren Influencern zu generieren, die durch die Kanäle der Marke auf eine Steigerung ihrer persönlichen Reichweite hoffen. 2018 hätten bereits über 12.000 als Influencer geltende Instagram-Nutzer die Marke erwähnt - gerade einmal 700 dieser Posts seien bezahlt.
omr.com

Meinung: Kennzeichnungsflut bei Instagram lässt echte Werbung kaum erkennen.

Instagram: Die Menge an Werbehinweisen, die Influencer bei ihren Post inzwischen setzen, lässt die echten, bezahlten Kooperationen untergehen, schreibt Angela Gruber. Blogger müsen Verlinkungen auch dann als Werbung kennzeichnen, wenn sie dafür keine Entlohnung bekommen, urteilte im Mai das Landgericht Berlin. Die "Unsinnskennzeichnungen nach dem Gießkannenprinzip" stünden der klaren Trennung von tatsächlicher Werbung und nicht-werblichen Inhalten entgegen.
spiegel.de

turi2 edition5: Das soziale Studenten-Netzwerk "Jodel" im Porträt.


Holdrio: Waschbären jodeln nicht? Von wegen. Die App Jodel macht es möglich – und verdrahtet ihre Nutzer unkomplizierter als jede andere digitale Plattform. Die Mehrzahl der Jodler, die sich unter dem Logo des orangfarbenen Waschbären versammeln, sind junge Menschen bis 26 Jahre. Für die turi2 edition5 hat Tatjana Kerschbaumer mitgejodelt. Weiterlesen …

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

USA sind kaum auf russische Wahlmanipulationen vorbereitet, sagen Experten.

USA sind kaum auf russische Troll-Angriffe auf die Kongresswahlen im November vorbereitet, sagen Experten in einer Anhörung des Geheimdienstausschusses. Die Trolle seien inzwischen raffinierter, die USA habe die Schutzmaßnahmen aber nicht ausreichend verbessert. Die Experten fürchten, dass sich Manipulationen wie 2016 wiederholen.
welt.de, turi2.de (Background)

Facebook spendet 4,5 Mio Dollar für Lokaljournalismus.


Milde Gaben: Facebook erkauft sich sein gutes Gewissen in der Debatte um Fake News. Das soziale Netzwerk stellt insgesamt 4,5 Mio Dollar für den US-Lokaljournalismus bereit - bei 5 Mrd Dollar Gewinn allein im letzten Quartal. Der größte Teil davon, 3,5 Mio Dollar, fließen in das Programm Facebook Membership Accelerator. Es soll unabhängigen Lokalzeitungen sowie gemeinnützigen Medien beim Aufbau eines Abo-Modells mit Exklusiv-News für zahlende Leser helfen..

Über sein Journalism Project spendet Facebook weitere 1 Mio Dollar an NewsMatch. Die Initiative bringt gemeinnützige Nachrichtenredaktionen mit Spendern zusammen und unterstützt Journalisten mit Schulungen zum Thema Fundraising.
cnet.com, mediapost.com, facebook.com (Foto: Facebook)

Gwyneth Paltrow gibt fragwürdige Lebensratschläge, schreibt Jürgen Schmieder.

Wahrheitsuntreu: Schauspielerin Gwyneth Paltrow, 45, war schon Influencerin, bevor es den Begriff überhaupt gab, schreibt Jürgen Schmieder. Über ihren Newsletter und die Website goop.com gibt sie Produktempfehlungen und verbreitet wissenschaftlich fragwürdige Lebensratschläge. Bei allzu großem Unsinn sichert sich Paltrow mit dem Hinweis ab, die Beiträge dienten nur der Unterhaltung. Ihr Print-Magazin macht sie künftig allein, der Partner-Verlag Condé Nast bestand auf die Einhaltung journalistischer Standards.
sueddeutsche.de

Musical.ly verschmilzt mit Tik Tok und verschwindet als App-Name.


Namedropping: Musical.ly, Synchrongesangs-App mit rund 100 Mio überwiegend jungen Nutzern, verschmilzt mit der Konkurrenz-App Tik Tok. Der App-Name Musical.ly verschwindet vom Markt. Beide Apps gehören der chinesischen Firma Bytedance. Nach der Fusion soll Tik Tok 200 bis zu 600 Mio Nutzer erreichen und von einer reinen Tanz-und-Sing-Plattform zu einer vollwertigen Videoapp weiterentwickelt werden.

Während Musical.ly vor allem im Westen genutzt wird, ist Tik Tok in Asien erfolgreich. Musical.ly startete 2014 mit seinem Hauptsitz in Los Angeles. Entwickelt wurde die App jedoch in China. 2017 kaufte Bytedance die App für einen Preis zwischen 800 Mio und 1 Mrd Dollar. Musical.ly ist vor allem bei Teenagern beliebt, kämpft aber mit der Kritik, Pädophile anzulocken.
netzfeuilleton.de, faz.net

Facebook-Sicherheitschef forscht bald in Stanford zu Informationskriegen.

Facebook verliert Sicherheitschef Alex Stamos. Der Top-Manager wechselt in der anhaltenden Debatte um Daten-Missbrauch und russische Einflussnahme in die Wissenschaft. Stamos forscht in Stanford künftig zu Informationskriegen – und betrachtet dabei vermutlich auch die Rolle seines künftigen Ex-Arbeitgebers mit einer gehörigen Portion Insider-Wissen.
nytimes.com, facebook.com

WhatsApp führt Anzeigen und Bezahl-Tools für Unternehmen ein.

WhatsApp führt kostenpflichtige Tools für Unternehmen und ab 2019 Werbung ein. Die Facebook-Tochter kündigt eine Software und Schnittstellen an, über die Unternehmen künftig mit ihren Kunden via WhatsApp kommunizieren können. So können Fluggesellschaften Tickets versenden und Online-Händler ankündigen, wann das Paket eintrifft. Pro Nachricht sollen Unternehmen dafür zwischen 0,5 und 9 US-Cent an WhatsApp bezahlen. Bislang haben rund 100 Unternehmen vorab WhatsApp Business getestet, etwa Singapore Airlines und Uber.

Ab kommendem Jahr soll es zudem Anzeigen geben: Nutzer werden die Werbung im Status-Bereich der App sehen. Als Status können sie Fotos und Texte posten, die ihre Kontakte für 24 Stunden abrufen können – ähnlich zur Stories-Funktion in Instagram und Facebook. Dort gibt es bereits Anzeigen zwischen den Status-Meldungen. Werbekunden sollen ihre WhatsApp-Anzeigen über den gewohnten Adsmanager von Facebook buchen können. In Zukunft verschmelzen die Plattformen: Werbekunden können etwa Anzeigen im Facebook-Newsfeed buchen, die Nutzer in eine direkte Interaktion auf WhatsApp weiterleiten.
wsj.com (Paid), mashable.com, t3n.de

Facebook und Instagram zeigen Usern ihre Nutzungsdauer an.


Wer hat an der Uhr gedreht? Facebook zeigt seinen Nutzern künftig an, wie viel Zeit sie bereits im Sozialen Netzwerk verbracht haben. Auch Instagram bekommt eine Stoppuhr verpasst. Nutzer sollen ihre Zeit so bewusster einteilen lernen. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, sich selbst ein Zeitlimit zu setzen.

Die neue Funktion gibt es zunächst nur in den Apps von Facebook und Instagram. Zeit am Desktop-Rechner wird nicht gezählt. Zudem erfasst Facebook die Nutzungsdauer nur pro Gerät und nicht übergreifend für das Nutzerkonto.
zeit.de, horizont.net

"NYT": Facebook identifiziert Beeinflussung der US-Zwischenwahlen.


Unheimliche Wahlen: Facebook hat eine erneute Kampagne entdeckt, die Einfluss auf die Zwischenwahlen in den USA nimmt, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf drei Insider. Das soziale Netzwerk habe Dutzende Konten und Seiten identifiziert, die mit Blick auf die Zwischenwahlen im November versucht haben sollen, politisch Einfluss auszuüben. Vor zwei Wochen habe man den Angriff durch acht Facebook-Seiten, 17 Profile und sieben Instagram-Accounts entdeckt und das FBI eingeschaltet.

Facebook habe den Kongress in dieser Woche über die Kampagnen auf Facebook und Instagram informiert. Russland könne in den Angriff involviert sein, Facebook konnte die Accounts jedoch nicht explizit zuordnen. Die aktuelle Kampagne weise allerdings Parallelen zu der 2016 auf die Präsidentschaftswahl verübte Einflussnahme auf. Sie richte sich auch besonders an sozialen Problem aus und thematisiert u.a. die rechtsextremen Demonstration in Charlottesville 2017.
nyt.com

Studie: Konsumenten bevorzugen E-Mails im Direktmarketing.

apple mailDirektmarketing: 73 % der Konsumenten in Großbritannien empfangen gezielte Werbung am liebsten oder zweit liebsten per E-Mail, sagt eine DMA-Studie. Dahinter folgt mit 41 % das klassische Mailing per Post. Social Media erreicht lediglich 22 %. Neue Produkte und Services nehmen Kunden kaum per Mail, sondern eher im TV oder direkt im Laden wahr.
mediapost.com

Aktionär verklagt Facebook und Zuckerberg nach Kurssturz.

Facebook-LogoFacebook: Ein Aktionär hat Klage gegen das soziale Netzwerk und Mark Zuckerberg eingereicht. Er fordert Schadensersatz in unbekannter Höhe und strebt eine Sammelklage an, da Facebook und Zuckerberg gegen Kapitalmarktrecht verstoßen hätten. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen war die Aktie am Donnerstag zeitweise um 20 % eingebrochen.
theglobeandmail.com, persoenlich.com, turi2.de (Background)

Facebook verliert Nutzer in Europa, Aktie rauscht in den Keller.


Die Qual nach dem Skandal: Facebook meldet nach Jahren des ungebremsten Wachstums enttäuschende Quartalszahlen. Die Märkte reagieren heftig – die Aktie verliert zeitweise 20 %, das Unternehmen büßt binnen zwei Stunden 120 Mrd Dollar Marktwert ein. 1,47 Mrd Menschen nutzen Facebook täglich. Während ihre Anzahl in Asien wächst und in den USA stagniert, sinkt sie in Europa erstmals von 282 Mio auf 279 Mio. Gründe hierfür können der Cambridge-Analytica-Skandal sein oder die breite Verunsicherung durch die EU-Datenschutz-Regeln.

Facebook hatte diese Entwicklung für Europa schon vorab angedeutet. Viele Investoren reagieren dennoch empfindlich. Die Umsätze von Facebook wachsen im zweiten Quartal um eigentlich beeindruckende 42% auf 13,2 Mrd Dollar. Analysten hatten aber 13,4 Mrd erwartet – und im Quartal zuvor lag das Wachstum bei 49 %. Auch der Gewinn wuchs deutlich schwächer, um 31 % auf 5,1 Mrd Dollar. Grund hierfür ist vor allem, dass Facebook in Menschen und Maschinen investieren muss, die die Plattform frei von Fakes, Hass und Daten-Absaugern halten. (Foto: Aytac Unal / AA / Picture Alliance)
faz.net, handelsblatt.com, nytimes.com, buzzfeednews.com

Facebook kann vorerst doch keinen Anker in China werfen.

Facebook storniert seine Flugtickets für China: Die Behörden widerrufen die Genehmigung für eine Facebook-Tochtergesellschaft. In Chinas Provinz-Behörden arbeiten offenbar auch nur Menschen – die Offiziellen der Provinz Zhejiang hatten Facebooks Innovation Hub durchgewunken, ohne vorher die nationale Internet-Zensurbehörde zu informieren, berichtet die "New York Times". Nun muss Facebook auf eine Genehmigung von oben warten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Facebook plant eine Tochtergesellschaft in China.


Hinter der Great Firewall: Facebook streckt die Fühler ins Reich der Mitte aus – das soziale Netzwerk plant in China eine eigene Niederlassung, berichtet Reuters. Bei Facebook Technology stünden IT und Investments im Mittelpunkt. Auch der lukrative Markt für Online-Werbung und E-Commerce sei für Facebook in China interessant – hier muss Facebook in Konkurrenz mit den chinesischen Internetgiganten Alibaba, Baidu und Tencent treten.

Facebook ist seit 2009 in China gesperrt und nimmt für die Tochtergesellschaft nun 30 Mio Dollar in die Hand. Facebook Technology will sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Alibabas Zentrale in Hangzhou niederlassen. In Zhejiang will Facebook mit einem Innovation Hub wertvolle Kontakte zu Startups und Entwicklern ausbauen und diese unterstützen.
reuters.com, theverge.com, it-times.de

Basta: Facebook stört sich an Rubens nackten Engelchen.

Kunstbanausen: Der flämische Tourismus-Verband schützt Besucher vor Bildern von Rubens mit zu viel Nacktheit. Grund sind strenge Facebook-Richtlinien, durch die Anzeigen mit Rubens-Bildern für eine Ausstellung gesperrt wurden. Betroffen sind deshalb nur Besucher, die einen Social-Media-Account besitzen, alle anderen dürfen freizügig begutachten.
theguardian.com

Zitat: Uli Hoeneß teilt gegen Özil und die Medien aus.

"Ihr werdet alle manipuliert von diesen Online-Boys. Seine 35 Mio Follower - die hat er natürlich nicht - kümmern sich darum, dass Özil überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt".

FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß nutzt bei Sport1 den Rücktritt von Mesut Özil, um selbst gegen die Medien auzuteilen. "Ihr fallt alle drauf rein", sagt Hoeneß über Özils Social-Media-Aktivitäten.
sport1.de (2-Min-Audio), wuv.de