Axos MidCap startet Magazin nach G+J-Spanien-Übernahme.

axos-midcap-150Axos MidCap, Investor aus Hamburg, baut nach der Übernahme von Gruner + Jahr Spanien seinen Fachdienst Bizz Energy aus. Das Magazin für Energie-Themen bekommt einen Ableger, der auch auf Märkte in Lateinamerika zielt, sagt Geschäftsführer Hans-Gereon Früh bei Meedia. Bizz Energy erscheint in Deutschland achtmal im Jahr mit 7.000 Auflage, Chefredakteur ist der frühere "Capital"-Korrespondent Joachim Müller-Soares. Die in Spanien erscheinenden G+J-Titel wie u.a. "Beef" und "Geo" führt Axos MidCap weiter, nur die spanische "Cosmopolitan" wechselt zu Hearst.
meedia.de, turi2.de (Background)

Telefónica setzt in Spanien auf eigene Serien.

Telefonica_150Telefónica setzt in seinem Heimatmarkt Spanien voll auf Inhalte. Ab 2017 sollen pro Jahr 70 Mio Euro in die Produktion von TV-Serien fließen. Der Telekom-Konzern und TV-Anschluss-Anbieter weiß durch Millionen Kundendaten, wie Spanien fernsieht – Thriller und Historisches mit Heimatbezug sind besonders beliebt. Inhalte-Direktor Alex Roig sagt blumig: "Bei Telefónica sind Inhalte die Seele, die Anschlüsse in Emotionen verwandelt."
handelsblatt.com

Gruner + Jahr zieht sich aus Spanien zurück.

Gruner + Jahr zieht sich aus dem Auslandsgeschäft in Spanien zurück und verkauft das dortige Zeitschriftengeschäft an den Hamburger Investor Axos MidCap, berichtet "New Business". Ein Verkaufspreis wird nicht genannt, er dürfte sich aber positiv auf die Jahresbilanz des Verlags auswirken. In Spanien verlegt Gruner + Jahr unter anderem Magazine wie "Beef", "Cosmopolitan" und "Geo" und hat dort 180 Mitarbeiter. Bereits im Sommer hatten sich die Hamburger von ihrem Österreich-Geschäft getrennt.
new-business.de, meedia.de, turi2.de (Background Österreich)

Basta: Junger Spanier schaltet bei YouTube versehentlich Werbung für 100.000 Euro.

youtube_logo-150 JPGMehr als das Taschengeld erlaubt: Ein 12-jähriger Spanischer hat bei Google 100.000 Euro Schulden angehäuft. Er hatte seine Kontodaten angegeben und gehofft, mit Werbung vor seinen YouTube-Videos Geld einzunehmen. Stattdessen hat YouTube Werbung für seine Videos geschaltet. Doch Google zeigt sich gütig und erlässt dem jungen Spanier die Werbeschulden.
bild.de

"New Business": Gruner + Jahr will sich aus Spanien und China zurückziehen.

gruner + jahr logo  weiss 150Gruner + Jahr will sich aus Spanien und China zurückziehen, hört "New Business" aus Unternehmenskreisen. Erst vor kurzem hat der Verlag sein Österreich-Geschäft verkauft. G+J konzentriere sich auf die Kernmärkte Deutschland und Frankreich. Ein Käufer stünde in China bereit und warte nur auf den Segen der Politik. Das Joint Venture könnte auch komplett an den Partner Boda gehen. In Spanien sei der Verlag ABC interessiert an "Geo", "Beef" und Co. G+J sagt, es gäbe keine aktuellen Entscheidungen.
presseportal.de

Basta: Spanier erobern ihre Metrostation in Madrid zurück.

BastaLieb' mich oder ich sponser dich: Die stolz-lokalpatriotischen Madrilenen erstarrten 2013 vor Wut, als ihr Metroknotenpunkt "Sol" zu Marketingzwecken ungefragt in "Vodafone Sol" umbenannt wurde. Zehntausende Protestschreiben und Shitstürme gegen den "Stachel im Herzen der Stadt", den "Fleck auf der Ehre Spaniens" folgten... und erst jetzt, nach der Rückbenennung, können sie wieder aufatmen. Sonne sei mit ihnen.
sueddeutsche.de

"Spiegel" gründet Recherche-Netzwerk.

Recherchenetzwerk Spiegel-600
Die neun Gefährten: Der "Spiegel" gründet das Europäische Netzwerk für investigative Zusammenarbeit. Zu den acht Partnern gehören u.a. Le Soir aus Belgien, Politiken aus Dänemark, El Mundo aus Spanien und der italienische L‘Espresso. Mit weiteren Medien in der Schweiz und im angelsächsischen Raum laufen Gespräche, schreibt Ulrike Simon. Die Chefredakteure des Netzwerkes hätten sich auf "totale Transparenz nach Innen" verständigt. Wöchentlich gäbe es eine Skype-Konferenz, über eine verschlüsselte Plattform würden Dokumente ausgetauscht.

"Die EIC wird weiter wachsen und uns in der Investigativ-Arbeit noch stärker machen", sagt "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Die Themen des Recherche-Bundes werden "vor einem europäischen Hintergrund spielen", so Simon. Die erste Veröffentlichung des Netzwerkes ist eine Geschichte über die Herkunft von Waffen bei den Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen im neuen "Spiegel".
rnd-news.de, spiegel.de

Wie Medien über Flüchtlinge berichten.

Zeitungsständer 150Medien über Migration: Über Flüchtlinge wird in Europa sehr unterschiedlich berichtet, belegt eine Studie der Cardiff School of Journalism. Spanien, Italien und Schweden zeigen ein "relativ homogenes" Stimmungsbild, während britische Medien stärker kritisieren und polarisieren. In Deutschland sind die "Differenzen gemäßigter gewesen".
nzz.ch

Serviceplan kauft sich in spanische Agentur ein.

Serviceplan150Serviceplan plant Service in Spanien und kauft sich mit einem Minderheitsanteil bei der Agentur Publips ein. Perspektivisch kann daraus eine Mehrheitsübernahme der rund 60 Mitarbeiter starken Agentur in Madrid und Valencia werden, auch ein "Haus der Kommunikation" mit Serviceplan und seinen Marken Plan.Net und Mediaplus sei "langfristig" geplant. Publips arbeitet z.B. für Ikea und Metro und verfügt über ein regionales Netzwerk, u.a. auf den Balearen-Inseln.
horizont.net

Europäische Regierungen beeinflussen Rundfunk.

PolenStaatlicher Einfluss auf Medien ist nicht nur in Polen ein Problem, listet die "FAS" auf. Die spanische Regierung Rajoy mischt sich massiv in die Berichterstattung des staatlichen Fernsehens RTVE ein. Die italienische RAI leidet unter dem Einfluss von Silvio Berlusconi, der fast das komplette Privatfernsehen kontrolliert. Und in Großbritannien stört sich Premierminister David Cameron an der EU-freundlichen Berichterstattung der BBC.
"FAS", S. 45 (Paid), radiowoche.de (Spanien), turi2.de (Background Polen)

Bild des Tages: Star-Wars-Krieger im Krankenhaus.

Stars Wars Blutspende Marathon Madrid epa600Angriff der Blutabzapfer: Sichtlich irritiert sind zwei Senioren im Universitätskrankenhaus Ramón y Cajal in Madrid. Nein, die zwei Gestalten im weiß-schwarzen Anzug mit Körperprotektoren und Schutzhelm mit deutlich sichtbaren Gebrauchsspuren sind keine Mediziner. Dennoch kommen sie in friedlicher Absicht: Drei Tage vor dem Start des neuen Star-Wars-Films in Spanien animieren die Sturmkrieger zum Blutspenden.
(Foto: Emilio Naranj / epa / Picture Alliance)

"El País" setzt Kolumnist Miguel A. Aguilar vor die Tür.

El Pais 150Spanien: "El País" reagiert verschnupft auf einen kritischen Artikel ihres Kolumnisten Miguel A. Aguilar, 72, und beendet seine Kolumne. Aguilar hatte in der "New York Times" den wachsenden finanziellen und politischen Druck auf spanische Medien beklagt und die Unabhängigkeit der Newsrooms in Frage gestellt. Aguilar schrieb seit 1994 für die Tageszeitung, zuletzt nur noch als Freiberufler.
nytimes.com

Spanische Paid-Nachrichtenseite verspricht täglichen Scoop.

el-espanol150El Español: Pedro José Ramírez, Gründer und langjähriger Chefredakteur der spanischen Tageszeitung El Mundo, gründet eine Paid-Website, die mit 72 angestellten Journalisten einen Scoop pro Tag liefern soll. El Español soll im Laufe der Woche starten. Im Vorfeld haben sich mehr als 10.000 Abonnenten gefunden, die 7 Euro pro Monat zahlen. Ramírez hat 18 Mio Euro an Investitionen eingesammelt und steckt selbst 5,6 Mio Euro in sein Projekt - aus seinem Anteil an El Mundo.
theguardian.com

Gruner + Jahr startet spanische "Beef"-Ausgabe.

beef-espana-150Fleisch-Export: Gruner + Jahr bringt "Beef", sein Fachmagazin für die Zubereitung toter Tiere, nach Spanien. Das Heft wird in einer Auflage von 35.000 Stück quartalsweise in der Madrider Zeitschriftenküche von Gruner + Jahr angerührt und kostet 7,95 Euro für rund 180 Seiten. Nach Frankreich ist Spanien der zweite Auslandsmarkt mit "Beef"-Versorgung.
new-business.de, presseportal.de

Die Stadt Madrid betreibt eine Art Medien-Watchblog.

Zeitungsstapel neutral 150Medienkritik auf spanisch: Die Stadtverwaltung von Madrid betreibt eine Webseite, auf der schlampige oder unwahre Medienberichte über die Stadtverwaltung korrigiert werden. Auf der Online-Plattform "Versión Original" wurden bereits fünf Korrekturen veröffentlicht. In drei Fällen handelt es sich tatsächlich um Falschinformation oder bewusst verzerrende Überschriften, bei zwei anderen Fällen halten die Medienkritiker selbst die Standards nicht ganz ein. Spanische Medien fühlen sich unter Druck gesetzt und fordern die Abschaffung der Webseite. Paul Ingendaay hält die Aufregung für unbegründet und rät zu Selbstkritik und gründlicherer Arbeit.
"FAZ" S. 16madridvo.madrid.es

Yvonne Bauer sortiert ihre Geschäftsführung um.

Yvonne Bauer-150dpaYvonne Bauer überträgt Geschäftsleiter Andreas Schoo die Verantwortung für die Geschäfte in den USA, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Jörg Hausendorf übernimmt von Schoo das Programmsegment und die Anzeigen. Neu in der Bauer-Geschäftsleitung ist Polen-CEO Witold Wozniak, 47, der zusätzlich die Verantwortung fürs Auslandsgeschäft im Osten übernimmt.
presseportal.de