Zitat: Klaus Brinkbäumer will in einer Liga mit der "New York Times" spielen.

"Wir möchten, was die Digitalisierung von Journalismus angeht, in die Liga der 'New York Times' und 'Washington Post'. Dafür brauchen wir die vereinte Redaktion."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wirbt im "Horizont"-Interview für die Fusion von Print- und Online-Redaktion.
"Horizont" 20/2018, S. 11-12 (Paid), horizont.net


Weitere Zitate aus dem Interview:

- über das Zusammenwachsen von Print und Online:

"Das temporeiche Zusammenspiel von Redaktion und Verlag, von Abteilungen, die zuvor keine Berührungspunkte gehabt hatten, war vor einigen Jahren nicht unbedingt eine Stärke unseres Hauses. "

"Die ganze Wucht und Kraft aber, die wir multimedial entfalten können, werden wir erst durch perfekte Strukturen entfalten."

"Ich glaube, dass eine 'Spiegel'-Chefredaktion unterschiedliche Stärken benötigt, etwa Magazin und Onlinekompetenzen, politische Klugheit, investigative Kraft und technologisches Verständnis, natürlich auch Management-Begabung. Eine einzelne Person kann all das kaum in sich vereinen, auch wenn sich bei uns einzelne Kollegen nach dem einen Alleskönner sehnen."

- über Gerüchte zu seiner Ablösung:

"Es gab in 71 Jahren noch keinen 'Spiegel'-Chefredakteur, über den nicht geredet wurde, das ist eine öffentliche Rolle. Das wusste ich vorher, und ich bin hart im Nehmen, man lernt's im Leistungssport und sollte sich das für diesen Job vermutlich erhalten."

"Ich kann mich nicht beschweren, die Rückendeckung ist da. Ich habe reichlich Unterstützung und ein gutes Verhältnis zu allen Gesellschaftern und zur gesamten Geschäftsführung."

- über den Erfolg mit seichten Themen:

"Auch wir können über Geldanlage, Gesundheit, Reise und damit über die Lebenswirklichkeit unserer Leser auf hohem Niveau schreiben."

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein. (aus der turi2 edition 3 von 2016)

Klaus Brinkbäumer wollte Print und Online schon früher fusionieren.

Klaus Brinkbäumer hätte die Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online am liebsten schon mit dem Abgang von SpOn-Chef Florian Harms zusammengelegt, statt eine neue Online-Chefredaktion "zu inthronisieren", sagt der "Spiegel"-Chefredakteur im Interview mit "Horizont". Jedoch hätten "leider auch gute Gründe" dagegen gesprochen, "das Haus war noch nicht so weit wie heute", sagt Klaus Brinkbäumer, will seine Idee aber nicht als Kritik an Online-Chefin Barbara Hans verstanden wissen.
"Horizont" 20/2018, S. 11/12 (Paid), horizont.net

Jesper Doub verlässt die Spiegel-Gruppe und wechselt zu Facebook.


Abschied an der Ericusspitze: Jesper Doub, 46, verlässt die Spiegel-Gruppe. Der Verlagsleiter im Spiegel-Verlag sowie Geschäftsführer von Spiegel Online verlässt das Medienhaus "auf eigenen Wunsch" im Laufe dieses Jahres, teilt der Verlag mit. Er wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen und im Laufe des Jahres zu Facebook wechseln. Dort werde er als Director of News Partnerships für Europa, Afrika und den nahen Osten tätig, schreibt er in einem Facebook-Post. Seine Aufgaben beim Spiegel-Verlag wolle er in den kommenden Monaten weiter ausführen, bis eine geeignete Nachfolge gefunden wird. Erst im Februar hatte Doub seinen Posten in der Geschäftsführung von Spiegel TV verlassen.

"Spiegel"-Geschäftsführer Thomas Hass bedauert das Ausscheiden von Jesper Doub in einer Verlagsmitteilung und dankt "ihm herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit im Führungsteam der Spiegel-Gruppe". Doub wechselte im Herbst 2014 von der DuMont Mediengruppe als Technikchef und Leiter der IT zur Spiegel-Gruppe. Seit August 2015 ist er als Verlagsleiter des Spiegel-Verlags und Geschäftsführer von Spiegel Online tätig.
horizont.net, facebook.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jesper Doub steuert den "Spiegel" durch den digitalen Umbruch.

Meinung: Medien sollten provokante Aussagen nicht uneingeordnet verbreiten.

Medien sollten provokante Aussagen von Politikern wie jüngst von Christian Lindner oder Alexander Dobrindt nicht uneingeordnet als Nachricht verbreiten, sagt Spiegel-Online-Journalist Janko Tietz im Deutschlandfunk. Journalisten würden andernfalls dazu beitragen, dass das gesellschaftliche Klima rauer werde. Bewusst auf entsprechende Aussagen zu verzichten, sei keine Zensur, da Medien grundsätzlich selektieren und auswählen würden.
deutschlandfunk.de

Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer zeigen die neue Redaktion von Watson.de.


Emotionen erwünscht: Beim jungen Portal Watson.de gibt es Weißwein im Dienst und schimpfende Reporterinnen vor der Kamera. turi2.tv besucht die neue Redaktion des Werbekonzerns Ströer. Chefredakteurin Gesa Mayr erzählt, wie sie über Aufregung Debatten anstoßen will. Ihre Stellvertreterin Anne-Kathrin Gerstlauer will mit Watson.de einen Platz schaffen, an dem jeder seine Meinung sagen mag – zur Not schreiend.

"News ohne Blabla" ist das Versprechen, das die ursprünglich aus der Schweiz stammende Marke gibt. Kein Blabla bedeutet für die Chefinnen: Augenhöhe mit Usern und keine Wasserstandsmeldungen. "Kein Blabla" schließt aber Unterhaltung nicht aus, sagt Gerstlauer. Auch kotzende Abiturienten können demnach eine relevante Meldung für die Zielgruppe sein. Bei der kommt es an: Im ersten Monat erreicht Watson.de 8 Mio Visits – weniger als Bento von Spiegel Online, aber mehr als Ze.tt von Zeit Online.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Wir graturilieren: Barbara Hans wird 37.


Wir graturilieren: Barbara Hans, Chefredakteurin von Spiegel Online, wird heute 37 Jahre alt. Gefeiert wird in Hamburg und NRW mit Freunden und der Familie. In Gedanken ist sie dabei aber auch in der Redaktion – hier jährt sich in dieser Woche nämlich der Start auf Snapchat Discover. Das "grandiose Snap-Jahr" ist natürlich ein Grund zum Feiern – Barbara Hans hofft, dass die Kollegen es "ordentlich krachen lassen".

In der Bestenliste für das abgelaufene Jahr darf Snap deshalb auch nicht fehlen. "Eine große Freude, jeden Tag aufs Neue" waren u.a. auch Audio, Bento, NextGen und das neue Plus. Gratulationen sind auf allen Wegen gleichermaßen willkommen und kommen z.B. über Facebook und Twitter, per Mail oder Post an.
(Foto: "Spiegel" / Michael Kappeler)

Stefan Plöchinger krempelt das digitale Bezahlmodell des "Spiegel" um.


Nochmal neu: Der "Spiegel" ändert sein digitales Bezahlmodell, statt Einzelverkäufen und des mehrstufigen Abo-Modells führt Produktchef Stefan Plöchinger eine Flatrate ein, die möglichst simpel funktionieren soll. In einem Blogbeitrag erklärt er die Änderungen. Die Flatrate, die laut Plöchinger "vermutlich bis zur Ferienzeit" kommt, kostet 19,99 Euro monatlich und beinhaltet alle digitalen Inhalte. Sie ersetzt das Abo des Digital-Spiegel sowie die Pay-Einzeltexte und den Wochenpass von Spiegel Online. Die bisher exklusiven Inhalte von Spiegel Daily, z.B. die Videokolumne von Harald Schmidt, bleiben hinter der Paywall. Das Kombi-Abo aus Digital und Print kostet monatlich 24,99 Euro.

Spiegel Daily ist künftig keine bezahlpflichtige Web-Nachmittagszeitung mehr, sondern ein kostenloses tägliches Push-Angebot für Apps, Messenger und Newsletter. Die Idee, Lesern einmal täglich eine sortierte Newslage zu bieten, bleibt. Plöchinger schreibt, Spiegel Daily als "Nachrichtenseite innerhalb einer Nachrichtenseite" sei redaktionell schwer zu befüllen und das System für die Leser schwer zu verstehen gewesen. Bisher hat Spiegel Daily 5.500 Abos – "zu geringes Wachstum, um am bisherigen Konzept festzuhalten".

Die Print-und Onlineredaktion soll gemeinsam entscheiden, welche Artikel wohin wandern – und ob kostenlos oder nicht. Die Leser wollen laut Plöchinger "weniger lesen – dafür aber Gescheites." Der Spiegel Plus Neustart bekommt ein neues Logo und soll sich ab 2019 tragen. Am 24. Mai tagen die Gesellschafter dazu.
horizont.net, medium.com (Blogbeitrag Plöchinger)

Spiegel Online hat Erfolg mit Podcasts und Snapchat-Kooperation.

Spiegel: Barbara Hans, Chefredakteurin von Spiegel Online, ist sehr zufrieden mit der Kooperation mit Snapchat, der Verlag verlängert sie bis Ende 2019. Auch die Podcasts erwirtschaften bereits positive wirtschaftliche Ergebnisse, sagt Geschäftsleiter Jesper Doub im Meedia-Interview. Presenterships seien aktuell erfolgreich. Doub sieht im deutschsprachigen Raum generell noch erhebliches Wachstumspotential für Podcasts – und skalierende Vermarktungs- und Lizenzeinnahmen.
per Mail, meedia.de (Podcasts)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Spiegel Online setzt auf zwei neue Podcasts.

"Horizont": Beim "Spiegel" gibt es keinen Beschluss, Klaus Brinkbäumer abzulösen.

Klaus Brinkbäumer soll nicht als "Spiegel"-Chefredakteur ausgetauscht werden, schreibt Marco Saal. Es gebe beim "Spiegel" weder Sondierungsgespräche noch einen Beschluss, den Chefredakteur abzulösen. Kai-Hinrich Renner hatte in seiner Medienkolumne berichtet, die Mitarbeiter-KG, größter Gesellschafter beim "Spiegel", "sondiere" den Markt.
horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein. (aus der turi2 edition 3 von 2016)

Renner: "Spiegel"-Gesellschafter suchen Nachfolger für Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.


Der Nächste, bitte? Der "Spiegel" schaut sich nach einem Nachfolger für Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, 51, seit 2015 im Amt, um, schreibt Kai-Hinrich Renner in seiner Medienkolumne. Die Mitarbeiter-KG als größter Gesellschafter "sondiere" den Markt, auch Gruner + Jahr, zweitgrößter "Spiegel"-Gesellschafter, hätte "grundsätzlich nichts gegen einen Wechsel in der Chefredaktion". Einen formellen Beschluss zur Ablösung Brinkbäumers gebe es aber nicht, dazu bestehe weder Anlass, noch Eile.

Laut Renner wollen die Gesellschafter das nächste große Mammut-Projekt, die Zusammenlegung der Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online, aber offenbar unter neuer Führung durchziehen. Brinkbäumer habe die Zusicherung, nach seinem Ausscheiden aus der Chefredaktion als Korrespondent nach New York zurückzukehren, wo er bis Ende 2010 tätig war.
abendblatt.de, turi2.de/edition3 (Video-Interview von 2016)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein. (aus der turi2 edition 3 von 2016)

Buch-Promotion von Klaus Brinkbäumer sorgt beim "Spiegel" für Verdruss.


Werbe-Spiegel? Beim "Spiegel" stößt die Art der Eigenwerbung für ein Buch von Chefredakteur Klaus Brinkbäumer in Teilen des Hauses auf Kritik, hört Kai-Hinrich Renner. Für Verdruss sorge eine bisher vierteilige Amerika-Serie bei Spiegel Online, deren Texte leicht überarbeitete Auszüge aus Brinkbäumers Buch "Nachruf auf Amerika" sind. So weit, so normal. Doch nach einigen Absätzen taucht im Text ein Anzeigen-Block auf, der das Buch bewirbt und zum Kauf bei Amazon anregt. "Man hat den Eindruck, als sei die Serie das Werbeumfeld für die Anzeige", sagt ein Kritiker. Ein "Spiegel"-Sprecher widerspricht: "Unsere journalistischen Texte entstehen unabhängig von Anzeigen."

Dabei hat der Spiegel-Verlag von der Promotion für Brinkbäumers Buch nicht einmal etwas: Es erscheint beim Verlag S. Fischer und nicht in der Buchreihe, die der "Spiegel" zusammen mit der Deutschen Verlags-Anstalt DVA herausgibt. Brinkbäumer habe seinen Vertrag schon "vor rund zehn Jahren" mit S. Fischer abgeschlossen, DVA habe damals abgelehnt.
morgenpost.de

Video-Tipp: Isabell Hülsen wertet 2.500 Leser-Reaktionen aus.

Video-Tipp: "Spiegel"-Redakteurin Isabell Hülsen, Autorin des kürzlichen Artikels über die Entfremdung der Gebildeten von den Medien, analysiert mehr als 2.500 Leser-Reaktionen auf ihren Text. Das Feedback sei sehr konstruktiv gewesen, u.a. sei eine klare Trennung von Nachricht und Kommentar gefordert worden. Journalismus sei heute Beziehungsarbeit mit den Lesern, meint Hülsen. Der "Spiegel" plant Konferenzen für den weiteren Austausch mit Lesern.
spiegel.de (2-Min-Video, Paid), "Spiegel" 11/2018, S. 74-77 (Leser-Zuschriften, Paid), turi2.de (Background)

Barbara Hans: Spiegel Online hat 2017 Rekord-Gewinn gemacht.

Spiegel Online hat noch nie so viel Geld verdient wie 2017, sagt Spiegel-Online-Chefin Barbara Hans bei ihrer Auszeichnung zur Chefredakteurin des Jahres. Für den Erfolg von Medien sei der einzelne Text entscheidend. "Wir müssen uns mehr Mühe geben. Das wird den Journalismus besser machen", sagt sie laut Teilnehmern der Veranstaltung.
twitter.com, twitter.com

Jesper Doub verlässt die Geschäftsführung von Spiegel TV.

Spiegel TV löst sein Führungstrio auf: Jesper Doub verlässt seinen Posten in der Geschäftsführung und verantwortet das TV-Geschäft der Spiegel-Gruppe als Gesellschaftervertreter des Spiegel-Verlags, schreibt Gregory Lipinski. Doub bleibt weiterhin Verlagsleiter im Spiegel-Verlag sowie Geschäftsführer von Spiegel Online.
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jesper Doub steuert den "Spiegel" durch den digitalen Umbruch.

Wir graturilieren: Klaus Brinkbäumer wird 51.


Wir graturilieren: "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wird heute 51 Jahre alt. Falls er rechtzeitig den Gipfel von Davos und den zugehörigen Berg verlassen konnte, feiert er zu Hause. Dort blickt er zufrieden auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Brinkbäumer fallen viele journalistische Glanzstücke ein und auch wirtschaftlich sei der "Spiegel" erfolgreich.

Die vergangenen Monate bleiben Brinkbäumer als aufregend und leidenschaftlich in Erinnerung: "viele Aufgaben und wenig Zeit, eine nervöse Welt und ein Strukturwandel" bestimmen den Weg. Hobby-Segler Brinkbäumer wünscht sich nun ein paar Stunden auf dem Wasser und überhaupt, Klarheit und Ruhe nicht zu verlieren. Glückwünsche erreichen ihn per Twitter, Facebook und Instagram.

Kerstin Fröhlich leitet beim "Spiegel" die Innovationen.

Spiegel verpflichtet Kerstin Fröhlich, 38, als Leiterin Innovation. Auf dem neu geschaffenen Posten verantwortet sie die strukturelle Weiterentwicklung des Innovationsprozesses und soll konkrete Ideen bis zur Umsetzung begleiten. Sie hat zum Thema "Innovation in der Medienbranche" an der Uni Zürich promoviert und war zuletzt als Projektleiterin bei der Beratungsfirma CrossMediaConsulting aktiv.
kress.de

Klaus Brinkbäumer denkt laut Renner über englischsprachigen "Spiegel" nach.

Spiegel: Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wärmt die Überlegungen für eine englischsprachige "Spiegel"-Ausgabe auf, schreibt Kai-Hinrich Renner. Schon Stefan Aust hatte 2007 diese Idee, die aber an den hohen Kosten für Druck und Vertrieb scheiterte. Heute könnte eine englischsprachige Ausgabe als E-Paper erscheinen, zudem will Brinkbäumer laut Renner auch nicht alle Artikel übersetzen lassen, sondern nur die mit internationaler Relevanz. Noch sei das das Projekt aber nicht entscheidungsreif.
abendblatt.de

Hacker übernehmen das Twitter-Profil von Klaus Brinkbäumer.

Hacker kapern den Twitter-Account von "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und verbreiten damit Erdogan-freundliche Propaganda. In einem Tweet heißt es auf Deutsch und Türkisch: "Aufgrund der schlechten Nachrichten die wir bisher über die Türkei und Recep Tayyip Erdogan berichtet und veröffentlicht haben, möchten wir uns entschuldigen."
Update Sonntag, 9.00 Uhr: Twitter hat Brinkbäumers Account wiederhergestellt.
bz-berlin.de, twitter.com

Zitat: Barbara Hans kritisiert Planlosigkeit, die im Eiltempo kaschiert wird.

"Der Aktionismus, den man in unserer Branche beobachten kann, lenkt manchmal von der eigenen Ratlosigkeit ab."

Chefredakteurin Barbara Hans baut bei Spiegel Online auf klare Prioritäten und hat nicht den Anspruch, alles alleine zu bestimmen.
horizont.net

Weitere Zitate:

"Digitalem Journalismus wird fälschlicherweise oft unterstellt, die Schnelligkeit führe automatisch zu Oberflächlichkeit. Das Gegenteil ist der Fall, was aber nur dann gut funktioniert, wenn man sich die Zeit nimmt, zu reflektieren, was man eigentlich macht und was man will."

"Visualität, Audio, Paid Content und Audience Development sind die zentralen Themen für Spiegel Online."

"Höher, schneller, weiter, lauter mag kurzfristig funktionieren, zu Spiegel Online passt das nicht."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Barbara Hans kündigt im Juli 2017 neue SpOn-Podcasts an.

"Kicker" und Spiegel TV trennen sich: Agentur MediaTTor soll Video-Produktion pushen.

Kicker gibt Spiegel TV den Laufpass und lässt seine Videos künftig von der Agentur MediaTTor produzieren. Deren Gründer Frank-Thomas Sippel ist Ex-Chef von Spiegel TV Infotainment. Videos entstehen nun künftig bei MediaTTor in Ahrensburg bei Hamburg und neu bei einem Team am "Kicker"-Hauptsitz Nürnberg. Der "Kicker" will die Videoproduktion verdoppeln und stärker auf Social Media ausrichten. MediaTTor produziert für "Kicker" bereits den Eurosport-Talk Kicker.tv. Spiegel Online verliert mit dem "Kicker" indes einen wichtigen Video-Partner.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: "kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob konkurriert mit Fußball-Clubs um Leser (Beitrag zur turi2 edition3):

turi2 erklärt: Medien und Marken mit unseren Videos besser verstehen.

Sendung mit der Medien-Maus: turi2 will in diesem Jahr Videos stärker nutzen, um die spannende Branche der Medien und Marken zu erklären. Schon in den vergangenen Monaten gab es viel zu lernen. Sechs unserer Clips haben wir zum entspannten Anschauen in eine Playlist gepackt: Springers Digitalpapst Christoph Keese erklärt in 300 Sekunden Disruption. Uwe Mommert zeigt, wie Medienbeobachtung funktioniert. Und Frauke Böger öffnet die Tür zur Snapchat-Redaktion von Spiegel Online.

Noch etwas früher im Jahr 2017 traf Jens Twiehaus für turi2.tv auf Dieter Gorny. Der Ex-Viva-Chef, damals noch Vorstand der deutschen Musikindustrie, beschreibt, was Verlage aus Fehlern ihrer Musik-Kollegen lernen müssen. Jens Twiehaus war kurz vor Weihnachten auch bei Amazon, um zu verstehen, woher die Millionen Pakete kommen. Und Markus Trantow reiste für turi2.tv durch Deutschland, um die Entstehung der turi2 edition5 zu dokumentieren.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welche Fragen aus der Welt der Medien und Marken interessieren Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

turi2.tv vor Ort – unsere Video-Höhepunkte in einer Playlist.

Event, Event, ein Rotlicht brennt: turi2 war 2017 bei vielen Medien-Events mit der Kamera. Ganz besonders beliebt bei 2.000 turi2.tv-Nutzern: Das Video von der Newsroom-Eröffnung bei t-online.de im Juni. Chefredakteur Florian Harms kam richtig in Fahrt – und gab seinem Ex-Arbeitgeber Spiegel Online einen mit.

Außerdem in unserer YouTube-Playlist: Rüdiger Ditz hat die turi2-Redakteure Markus Trantow und Jens Twiehaus durch Madsacks Redaktionsnetzwerk in Hannover geführt. Im Wahlkampf hat CDU-General Peter Tauber nicht nur seinen Handy-Homescreen gezeigt, sondern auch die Wahlkampf-Zentrale im Kampagnen-Modus.

Für die turi2 edition4 gingen Edeka-Vorstand Markus Mosa und Burda-Chef Philipp Welte in Hamburg einkaufen – und Fotochef Johannes Arlt hat die beiden mit der Videokamera bis ans Zeitschriftenregal begleitet. Im Sommer war dann unser München-Korrespondent Björn Czieslik im Lokalredaktions-Container der "Süddeutschen Zeitung" zu Gast.
turi2.tv (YouTube-Playlist turi2 vor Ort)

Wo sollte turi2.tv 2018 drehen? Schreiben Sie Jens Twiehaus eine Mail. Für Werbe-Kooperationen bitte hier entlang.

Alle Videos aus der YouTube-Playlist:








"Bild" und Spiegel Online streiten über Bericht über "Radikal-Imam".

bildlogoBild und Spiegel Online streiten über die Berichterstattung über einen Imam, der beim Breitscheidplatz-Gedenken auftrat. "Bild" hat den Imam Mohamed Matar einen "Radikal-Imam" genannt. SpOn hinterfragt die Geschichte kritisch und zitiert u.a. einen Pfarrer, der den Imam als "dialogoffen" und differenziert bezeichnet. "Bild"-Chef Julian Reichelt wirft SpOn "Bild"-Bashing vor, ein "Bild"-Mitarbeiter twittert einen Screenshot eines Posts, in dem der Imam offenbar einer getöteten palästinensischen Messer-Attentäterin Frieden im Jenseits und Barmherzigkeit wünscht.
spiegel.de, bild.de (Bericht über "Radikal-Imam", Paid), twitter.com (Reichelt), twitter.com ("Bild"-Mitarbeiter), twitter.com (SpOn-Autor)

Spiegel Online startet Spiegel Akademie.

Spiegel Online steigt ins Bildungs-Business ein und gründet die Spiegel Akademie – mit der SRH Fernhochschule in Baden-Württemberg als Partner. Zunächst bietet die Spiegel Akademie berufsbegleitend staatlich zugelassene Zertifikatskurse, später soll es auch die Möglichkeit geben, Bachelor- und Master-Studiengänge zu absolvieren. Zum Start können Studierende zwischen den Kursen Digital Media Management, Digital Business Management und Projekt- und Change-Management wählen – Themen, mit denen der Verlag selbst kämpft. Spiegel Online schmückt das Studium nicht nur mit seinem Namen, sondern liefert Unterrichtsmaterial aus der "Spiegel"-Dokumentation und Video-Tutorials. Spiegel-Online-Geschäftsführer Jesper Doub nennt Bildung "ein Zukunftsfeld".
spiegel.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Jesper Doub steuert den "Spiegel" durch den digitalen Umbruch.

Mathias Zschaler ist tot.

Mathias Zschaler, zuletzt politischer TV-Kritiker für Spiegel Online, ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren in Berlin. Zschaler war früher Redakteur und Moskau-Korrespondent der "WAZ" sowie Ressortleiter bei "Tagesspiegel", "Berliner Zeitung" und "Welt". Für Spiegel Online besprach er Talkshows wie "Anne Will" und "Hart aber Fair". (Foto: privat / Spiegel Online)
spiegel.de

Freischreiber werden bei Spiegel-Online-Ombudsmann vorstellig.

Freischreiber suchen das Gespräch mit Jochen Leffers, Ombudsmann für freie Journalisten bei Spiegel Online. Der Verband für freie Journalisten beklagt, dass sich Spiegel Online nicht an seinen Autorenvertrag halte. Kritikpunkte sind unter anderem zu niedrige Honorare, reißerische Teaser, verspätete Veröffentlichungen und fehlende Möglichkeiten, redigierte Textfassungen einzusehen. Laut Freischreiber habe Jochen Leffers die Punkte intern weitergegeben.
facebook.com

Gesa Mayr wird Chefredakteurin beim Ströer-Portal Watson Deutschland.

Ströer findet die Chefredakteurin für sein Portal Watson bei Bento: Gesa Mayr, 31, baut ab März das deutsche Watson-Team auf. Sie ist derzeit Vize-Redaktionsleiterin bei Bento, dem Jugend-Ableger von Spiegel Online. Mayr hat zuvor als Panorama-Redakteurin bei Spon gearbeitet und beim "Kölner Stadt-Anzeiger" volontiert. Watson soll am 1. April mit rund 20 Redakteuren starten.
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Watson)

Seiten von Welt.de und Xing laden am schnellsten.

Welt.de ist das schnellste Newsangebot - zumindest was die Ladezeit der Seite angeht, sagt der Cloud-Service-Entwickler Baqend. Demnach ist die Seite nach einer halben Sekunde geladen, die erste "bedeutende Einheit" zeigt sich bereits nach 365 Millisekunden. Ähnlich schnell ist auch Xing. Spiegel Online und Bild.de brauchen mit 2,5 Sekunden rund fünfmal so lange, Focus Online lädt sogar 5 Sekunden.
onlinemarketing.de

Video-Tipp: Spiegel Online holt im eigenen Haus Stimmen zur #MeToo-Debatte ein.

Video-Tipp: Spiegel Online befragt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den eigenen Reihen zur #MeToo-Debatte. Die Befragten zeigen, dass eine einheitliche Linie beim Thema Belästigungen nicht immer einfach ist. Einig sind sie sich darin, dass die Debatte nicht wieder zu einem Strohfeuer verkommen sollte und es nach wie vor zu viel Diskriminierung und sexuellen Missbrauch - auch an journalistischen Arbeitsplätzen - gibt.
spiegel.de, rp-online.de (Background #metoo)