Lese-Tipp: Zeitschriften überbieten sich mit harten Titelblättern.

Lese-Tipp: Magazine konkurrieren um das härteste Cover, beobachtet Ralf Wiegand. Besonders im Fall Donald Trumps stehe das Megafon schon lange am Anschlag. Rainer Wörtmann, früher Titelseiten-Gestalter des "Spiegels", findet hingegen, es sei nicht die Aufgabe des "Spiegels", zu provozieren. Ein Problem am umstrittenen "Spiegel"-Cover mit dem Miss-Liberty-Henker Trump sei, dass die Geschichte im Heft ein ganz anderes Thema behandelt habe.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Cordt Schnibben sammelt mit Spiegel Daily Nutzer aus dem Niemandsland ein.


Zwischenbilanz: Erfinder Cordt Schnibben, 64, ist nach dem Start von Spiegel Daily erleichtert. Erste Zahlen stimmen ihn zuversichtlich für das Konzept seiner digitalen Tageszeitung, sagt Schnibben im turi2.tv-Interview. "Wir zielen auf die Leute, die gar nicht mehr Tageszeitung lesen, die irgendwo im Niemandsland herum schwirren." Für Daily verpflichtet Schnibben nun weitere Spitzenleute aus dem Haus.

Neben dem Kernteam probieren sich im monatlichen Wechsel Printmagazin-Redakteure im Tageszeitungs-Journalismus aus: Takis Würger, Jonathan Stock und Clemens Höges machen schon mit. Die Edelfedern Volker Weidermann, Nils Minkmar, Philipp Oehmke und Thomas Hüetlin stehen in den Startlöchern. Schnibben verteidigt im Interview die von vielen angezweifelte Idee eines abgeschlossenen Produkts: Studien und Befragungen zeigten, dass viele Nutzer Sehnsucht nach Einordnung und Abgeschlossenheit verspüren.
turi2.tv (5-Min-Video), turi2.de (Blattkritik)Kommentieren ...

Video-Tipp: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer diskutieren bei "Spiegel Daily" über "Bundeswehrmacht".

Video-Tipp:: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer streiten in der ersten Ausgabe ihrer Video-Kolumne bei Spiegel Daily darüber, wie viel Wehrmacht noch in der Bundeswehr steckt. Fleischhauer bleibt meist ruhig, aber bestimmt, während Augstein ihm ins Wort fällt, wild gestikuliert und durch Gesten unmissverständlich wissen lässt, dass er Fleischhauers Meinung so gar nicht teilt. Insgesamt launig und unterhaltsam, auf einen gemeinsamen Nenner kommen beide Diskutanten wie in jeder Polit-Talkshow natürlich nicht. Für einen Schmunzler sorgt Fleischhauers Sohn, der sich als Überraschungsgast ins Bild schleicht. Augstein verrät als Fun Fact, dass er gedient und dabei bedient hat - in der Bundeswehr-Kantine.
daily.spiegel.de (10-Min-Video, Paid)Kommentieren ...

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
morningbriefing.handelsblatt.com2 Kommentare

Lese-Tipp: Ulrike Simon porträtiert den früheren "stern"-Chef Michael Jürgs für Spiegel Daily.

Lese-Tipp: Ulrike Simon widmet ihre Kolumnen-Premiere bei Spiegel Daily dem Autor und früheren "stern"-Chef Michael Jürgs. Sie porträtiert den Journalisten als "einen, dessen Potenzial sich aufzuregen unerschöpflich zu sein scheint". Jürgs wolle auch im Alter von 72 Jahren nicht zur Ruhe kommen. Sein Buch "Gestern waren wir doch noch jung" ist gerade erst im Handel, das nächste über das Privatleben von Theodor Fontane ist bereits in Arbeit.

Bis vor einer Woche hat Simon ihre Kolumne für Madsack geschrieben. Zur Premiere erscheint sie prominent auf der Startseite, zur Linken flankiert von Daily-Papa Cordt Schnibben, zur Rechten von Donald Trump.
daily.spiegel.deKommentieren ...

"Spiegel" meldet für 2016 mehr als 26 Mio Euro Gewinn und will Werbe-Muffel online aussperren.


Mehr Wasser unterm Kiel: Der Spiegel-Verlag meldet sich 2016 wieder deutlicher aus der Gewinnzone. Der Verlag kann 26,4 Mio Euro an die Mitarbeiter KG, Gruner + Jahr und die Augstein-Erben ausschütten, berichtet "Horizont". 2015 war der Gewinn auf magere 7 Mio geschrumpft. Der Umsatz geht allerdings um 3,6 % zurück und erreicht knapp 279 Mio Euro. Print setzt noch 178 Mio um, verliert aber im einstelligen Prozentbereich, Spiegel Online und Spiegel TV legen leicht zu. Thomas Hass, Verlagschef an der Ericusspitze, gibt sich im Interview mit "Horizont" zuversichtlich, dass er die Print-Umsätze "stabilisieren" kann, Werbekunden entdeckten "vertrauenswürdige Werbeumfelder" gerade wieder und "der 'Spiegel' hat da eine herausragende Position".

Auch das Sparprogramm kommt laut Hass gut voran: 2016 konnte der Verlag demnach 9 Mio Euro sparen, dieses Jahr wachse die Summe auf 13 Mio. Bis 2018 will der Verlag die Ausgaben um 15 Mio Euro senken. Damit sich die Situation auch auf der Einnahmenseite verbessert, sind weitere Print-Ableger geplant, zudem ruhen einige Hoffnungen auf dem neuen Spiegel Daily. Spiegel Online soll künftig zu den Waffen von Bild.de greifen und Werbemuffel auffordern, ihre Adblocker auszuschalten oder alternativ für das Online-Angebot zu zahlen. (Foto: Christian O. Bruch/"Spiegel")
"Horizont", 20/2017, S. 1, 14-15 (Paid), horizont.net (Auszug)Kommentieren ...

Münchner "Abendzeitung" wirft Spiegel Daily Namensklau vor.

Abendzeitung aus München wirft Spiegel Daily einen Namensklau vor. AZ-Chefredakteur Michael Schilling sagt im Interview mit kress.de, seine Zeitung sei die wahre smarte Abendzeitung. Er wolle gegen die Nutzung des Begriffs Abendzeitung aber nicht rechtlich vorgehen. Spiegel Daily hatte sich den Claim "die smarte Abendzeitung" gegeben. Das Münchner Boulevardblatt kontert dies heute mit dem Untertitel "Der wahre Spiegel dieser Stadt".
kress.deKommentieren ...

Blattkritik: Jens Twiehaus über Spiegel Daily.

Spiegel Daily ist nach jahrelangem Vorlauf online. Trotz der beinahe unendlichen Geschichte haben die Macher ihre digitale Tageszeitung nicht kaputt entwickelt, beobachtet Jens Twiehaus. Der turi2-Redakteur liest ein augenschmeichelndes Angebot mit gutem Händchen für Themen. Ob die Welt noch eine Tageszeitung braucht, steht auf einem anderen (digitalen) Blatt Papier. Daily-Daddy Cordt Schnibben und Team tun aber einiges dafür, bleiben zu dürfen. Weiterlesen …

Spiegel Daily startet mit Wetter-Kolumnist Jörg Kachelmann.

Spiegel Daily gewinnt Jörg Kachelmann als täglichen Internet-Wetterfrosch. Der frühere ARD-Meteorologe dreht Wetter-Videos im Selfie-Modus. Kachelmann moderierte bis 2010 im Ersten, bis Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen ihn laut wurden. Die Vorwürfe stellten sich als falsche Beschuldigung heraus. Kachelmann äußerte sich danach häufig kritisch über Medien. Bei seinem ersten Spiegel-Daily-Auftritt kann sich Kachelmann einen Seitenhieb nicht verkneifen: "ARD- und ZDF-Zuschauer werden sich erinnern, 1582 hat Papst Gregor gesagt ..."
daily.spiegel.de (3-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analyse: TV-Magazine sind lukrativ, vernachlässigen aber Streaming-Angebote.

TV-Zeitschriften sind trotz des großen Angebots am Kiosk für Verlage sehr lukrativ, analysiert Jens Mayer. Alle vier Millionen-Seller des deutschen Zeitschriftenmarktes seien TV-Magazine. Die Hefte seien Low-Interest-Produkte wie Zahnpasta, die der Kunde ohne langes Grübeln einfach kaufe. Streaming-Angebote spielten aber nur eine marginale Rolle, weil sich die Hauptleserschaft dafür nicht interessiere. "Spiegel Fernsehen" wolle diese Marktlücke schließen und den Lesern Orientierung bei den Tausenden Filmen und Serien im Netz verschaffen.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Spiegel Daily ist eine Art Abendzeitung.

Spiegel Daily versucht sich als eine Art Abendzeitung, analysieren Katharina Riehl und Claudia Tieschky. Weil das digitale Bezahlangebot pünktlich zur Tea-Time um 17 Uhr erscheint, könne man daran ablesen, wie die Digitalisierung die Gesetze der Branche verändert. Auch Digitalausgaben von Tageszeitungen seien heute das, was früher die gedruckten Abendblätter waren - ein Markt, den nun auch Spiegel Daily für sich erschließen will.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Ulrike Simon wird Medien-Kolumnistin bei Spiegel Daily.

Spiegel Daily wird neue Heimat der Medienkolumne von Ulrike Simon. Die Medienjournalistin schreibt künftig für das tägliche Bezahlangebot des "Spiegels". Simon war zuvor Autorin für Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie schreibt außerdem für das Werbe-Fachmagazin "Horizont". "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer lobt Simon als "in der Medienwelt bestens vernetzt und so gut informiert wie wenige andere Journalisten". Die Kolumne erscheint wie bisher donnerstags.
per Mail, " target="_blank">turi2.tv (fragebogen2 mit Ulrike Simon)

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2 mit Ulrike Simon.

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"Spiegel" startet morgen tägliche Digital-Zeitung Spiegel Daily.


Spiegel und Spiegel Online bringen morgen ihr lange vorbereitetes tägliches Bezahlangebot Spiegel Daily an den Start. Unter der Leitung von Timo Lokoschat und Oliver Trenkamp sollen täglich um 17 Uhr die wichtigsten News des Tages, Kommentare und Debatten aus den sozialen Netzwerken erscheinen. "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer erklärt das Produkt in der Pressemitteilung als "eine digitale Tageszeitung für ein Publikum, das täglich das Weltgeschehen verstehen will, ohne permanent online zu sein". Spiegel Daily kostet 6,99 Euro pro Monat oder 2,49 Euro pro Woche. Digital-Abonnenten bekommen die Online-Zeitung kostenlos, Print-Abonnenten zahlen 50 Cent für das Digital-Upgrade.

Inhaltlich bietet Spiegel Daily sechs Ressorts, die News, Meinung, Stories, Social, Panorama und Mein Abend heißen, berichtet "Werben & Verkaufen". Ein Drittel der Inhalte erscheinen exklusiv in der Digital-Zeitung, ein weiteres Drittel sind zweitverwertete Inhalte, etwa aus dem gedruckten "Spiegel", "Spiegel Wissen" oder von "Spiegel TV". Das letzte Drittel setzt sich aus kuratierten Beiträgen zusammen.
spiegelgruppe.de, spiegel.de, wuv.deKommentieren ...

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
presseportal.deKommentieren ...

Harald Schmidt wird Kolumnist bei Spiegel Daily.

Harald Schmidt soll ab Mitte des Jahres als Kolumnist für Spiegel Daily in die Tasten hauen, berichtet Marvin Schade. Die vom Spiegel geplante digitale Tageszeitung will dabei auf Schmidts Schreib-Wurzeln zurückgreifen: Der Moderator und Entertainer hatte von 1994 bis 2003 bereits eine Kolumne im "Focus".
meedia.de, turi2.de (Background Spiegel Daily)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 19/2017: Das Leyen-Spiel.
Überforderte Lehrer, verzweifelte Schüler: Gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern: Warum die Inklusion scheitern muss.
Endlich cool!: Wie der Feminismus seinen Weg in Mode, Werbung und Popkultur gefunden hat.
In der Stressfalle: Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie: Das Leben in der Stadt macht den Menschen krank.
Lesen Sie den neuen SPIEGEL hier online, abo.spiegel.de (Test-Abo)

"Spiegel Fernsehen" punktet mit Streaming-Tipps und Mantel.

Spiegel Fernsehen adressiert insbesondere anspruchsvolle TV-Zuschauer und Streaming-Nutzer, urteilen die ersten Kritiker. David Hein lobt, dass das Magazin neben dem Zeitpunkt der linearen Ausstrahlung zu Sendungen auch schreibt, wie lange sie in der jeweiligen Mediathek verfügbar ist oder wo sie sonst noch verfügbar ist. Alexander Becker bewertet den Mantelteil als "absolut auf Spiegel-Niveau", kritisiert aber die Zweitverwertung von Inhalten und kommt zu dem Fazit: "Noch ist Spiegel Fernsehen kein fertiges Produkt." Der Verlag testet "Spiegel Fernsehen" aktuell für vier Wochen in Hessen.
meedia.de (Becker), horizont.net (Hein), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Spiegel-Verlag stampft "Spiegel Classic" ein und startet "Spiegel Fernsehen".

Tausche Falten gegen Fernsehen: Der Spiegel-Verlag beendet nach nur einer Ausgabe seinen Ableger für die Generation 50 plus, "Spiegel Classic", berichtet "Horizont". Die 165.000 gedruckten Hefte für die Generation 50 plus blieben kiloweise am Kiosk liegen. Dafür kommt im Testmarkt Hessen schon diesen Freitag "Spiegel Fernsehen" (Foto) in den Handel, bestätigt Verlagsleiter Michael Plasse. Das Heft umfasst 180 Seiten und kostet 2,60 Euro, die TV-Programmdaten liefert Klambt zu.

"Spiegel Fernsehen" soll alle 14 Tage erscheinen und muss sich mit zwei Ausgaben in Hessen bewähren. Kulturkritiker Christian Buß von Spiegel Online ist Redaktionsleiter, Programmie-Projektleiter ist Markus Brauck aus der "Spiegel"-Wirtschaftsredaktion. Die Zeitschrift soll ein Reiseführer durch TV- und Streaming-Angebote sein. Von den vielen anderen Programmzeitschriften will sich das Heft durch kulturjournalistische Inhalte im Mantel-Teil abheben.
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Jetzt neu: SPIEGEL 18/2017: Glücksspiel Abitur.
Zu viel ist viel zu viel: Wie Aktionäre und Politiker Gehaltsexzesse von Managern verhindern wollen.
Eine Wette auf den Tod: Ein stiller Mann, der sich für brillant hält – der mutmaßliche Attentäter von Dortmund.
Hollandes bittere Bilanz: Er geht als unbeliebtester Präsident der Nation in die Geschichte ein – warum eigentlich?
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"Spiegel" macht Jörg Schindler zum London-Korrespondenten.

Spiegel schickt Jörg Schindler, 48, als Korrespondenten nach London. Jörg Schindler arbeitet seit 2012 für den "Spiegel", zuletzt als Redakteur im Deutschlandressort in Berlin. Zuvor war er unter anderem für die "Frankfurter Rundschau" und die DuMont-Redaktionsgemeinschaft in Berlin tätig. In London tritt er die Nachfolge von Christoph Scheuermann an, der mittlerweile für den "Spiegel" aus Washington berichtet.
per Mail, turi2.de (Background)
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Jetzt neu: SPIEGEL 17/2017: Todesspiel - Donald Trump und Kim Jong Un riskieren den Atomkrieg.
Die Taliban-Schwemme: Warum junge Afghanen im Asylverfahren als ehemalige Terroristen auftreten.
"Und plötzlich schlägt es wieder": Der Kinderherzchirurg René Prêtre im SPIEGEL-Gespräch über Zweifel, Angst und seine schwersten Fälle.
"Ich kriege alles live: Unglück, Liebe, Rache": Justizgutachter H.-L. Kröber arbeitet seit 30 Jahren mit Mördern und Vergewaltigern.
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Jetzt neu: SPIEGEL 16/2017: Ewiges Leben - Demnächst für alle.
Oh, là, là – was für eine Krise: Vor der Wahl versinkt Frankreich im Chaos, die Extremen werden gefährlich.
Borussia Dortmund intern: Nach dem Anschlag Spielen oder nicht spielen: Protokoll einer Entscheidung.
Das Geheimnis einer Nacht: Cristiano Ronaldo, der beste Spieler der Welt, soll ein Vergewaltiger sein – er dementiert.
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Lese-Tipp: "Spiegel" beschreibt den Einzug der Sprachassistenten ins Wohnzimmer.

Lese-Tipp: Sprachassistenten wie Alexa und Co sind der "Be­ginn ei­ner neu­en Ära der In­ter­ak­ti­on zwi­schen Mensch und Ma­schi­ne", schreibt Marcel Rosenbach im "Spiegel". Mangels Display zerstören die Geräte Geschäftsmodelle wie optische Werbung, regen durch die einfache Bedienung aber z.B. die Shoppinglust an. Amazon hat für Alexa eine eigene Persönlichkeit geschaffen, um die Ak­zep­tanz seiner di­gi­ta­len As­sis­ten­tentin zu erhöhen. Sorgen, dass Datenschutzbedenken in Deutschland den Erfolgszug stoppen könnten, hat der Konzern nicht.
"Spiegel" 15/2017 (Paid)
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Madsack macht Gordon Repinski zum Büroleiter in Berlin – weiterer Ausbau geplant.


Wir fahren nach Berlin: Madsack will sich in der Hauptstadt personell breiter aufstellen und beginnt mit einer prominenten Neuverpflichtung. Gordon Repinski, 39, bisher für den "Spiegel" in Washington, wird Leiter der Berlin-Dependance des RedaktionsNetzwerks Deutschland und folgt damit auf Ulrike Demmer, die inzwischen als Vize-Regierungssprecherin wirkt. Wann Repinski den neuen Job antritt, ist allerdings noch unklar. Für den "Spiegel" war er erst Anfang 2016 als Ersatz für Markus Feldenkirchen in die US-Hauptstadt gegangen. Zuvor hat er von Berlin aus für das Nachrichtenmagazin geschrieben, für die "taz" gearbeitet und in der Deutschen Journalistenschule in München gelernt.

Mit Repinski wächst Madsacks Berliner Belegschaft in der obersten Etage des Hauses der Bundespressekonferenz auf sieben Mitarbeiter. Bereits Ende März hatte RND den Wechsel von Thoralf Cleven, 50, bisher Chefredakteur der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", nach Berlin verkündet. Weitere Neueinstellungen sollen folgen – und auch der Funke-Zentralredaktion in Berlin etwas entgegensetzen. (Foto: Maurice Weiss)
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Demmer), turi2.de (Cleven)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 14/2017: Sind wir bereit für die perfekte Zukunft?
SPD schaltet um: Martin Schulz bringt gegen das rot-rote Schreckgespenst eine Ampel-Koalition ins Spiel.
Die Türkei stürzt ab: Ökonomie Erdoğans riskante Machtpolitik hat fatale Folgen für Wirtschaft und Lebensstandard.
Training für die Nacht: Was ein Schlafforscher für eine erholsame Ruhephase rät.
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"Spiegel"-Cover mit Trump als Henker entstammte Social-Media-Post.

"Spiegel"-Cover mit Donald Trump und der geköpften Freiheitsstatue geht auf eine Grafik zurück, die Illustrator Edel Rodriguez eigentlich nur für private Zwecke vorgesehen hatte, berichtet er "Horizont". Demnach hätten dem "Spiegel" die von Rodriguez abgegebenen Cover-Entwürfe nicht gefallen. Die Grundlage für das spätere Motiv entdeckte das Magazin dann in den Social-Media-Kanälen des Illustrators.
horizont.netKommentieren ...

AfD Sachsen verwehrt "Spiegel"-Redakteurin Zutritt zum Landesparteitag.

Angst vor Reportern: Der AfD-Landesverband Sachsen hat die "Spiegel"-Redakteurin Melanie Amann vom Landesparteitag am Sonntag ausgeschlossen. Die Landesvorsitzende Frauke Petry und der restliche Landesvorstand hätten ihren Ausschluss beschlossen, sagt Amann. Die "Spiegel"-Rechtsabteilung prüft mögliche juristische Schritte. Schon im Januar hatte die sächsische AfD die Reporterin Amann von einem Landesparteitag ausgeladen und auch einen Reporter der "Sächsischen Zeitung" ausgeschlossen.

Amann ist Autorin des Buches "Angst für Deutschland" über die AfD und hat kürzlich in einem Interview von einem Einschüchterungsversuch auf einer Parteiveranstaltung erzählt. Am Samstag erschien auf Spiegel Online ein Porträt der Politikjournalistin über Petrys Ex-Mann - ein Auszug aus Amanns Buch. Auch die niedersächsische AfD hielt am Wochenende einen Parteitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Als Grund nennt die Partei einen entsprechenden Mitgliederbeschluss. Die AfD-Mitglieder fühlten sich von der Presse unfair behandelt.
twitter.com (Amann), deutschlandfunk.de (Niedersachsen), turi2.de, turi2.de, spiegel.de (Porträt über Petrys Ex-Mann), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Begegnung mit Feminismus-Heldinnen aus dem Journalismus.

Lese-Tipp: Drei US-Journalistinnen berichten im Gespräch mit dem "Spiegel" über ihren Kampf für Gleichberechtigung der Frauen bei ihrem damaligen Arbeitgeber, dem US-Magazin Newsweek. Bis 1970 durften dort nur Männer Artikel schreiben, Frauen bestenfalls Informationen recherchieren. Anerkennung sprachen die Männer ihren Kolleginnen gerne aus, indem sie die Form ihrer Brüste lobten, so der "Spiegel". Die Heldinnen der Feminismus-Bewegung erreichten mit ihrem Protest, dass auch sie Texte verfassen durften. Ann-Kathrin Nezik, Co-Autorin des Artikels, berichtet im Video auch, wie in den 1960ern beim "Spiegel" eine Machokultur herrschte.
"Spiegel" 13/2017, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 13/2017: London - Dramatische Zeiten in einer wundervollen Stadt.
Unter Trumps Jüngern: Zu Gast in einer ländlichen Kleinstadt, wo Menschen den Präsidenten für ihren Retter halten.
Die Diesel-Plage: Der Druck auf die Städte wächst: Besitzer älterer Autos müssen mit Fahrverboten rechnen.
Babys brauchen Brei: Feste Nahrung schon nach dem Stillen: Warum Ärzte vor diesem riskanten Trend warnen.
Lesen Sie den neuen SPIEGEL hier online, abo.spiegel.de (Test-Abo)

"Spiegel"-Cover mit Trump in Henkerpose verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Spiegel verstößt mit seinem Cover, das Donald Trump schemenhaft in Henkerpose zeigt, nicht gegen den Pressekodex, sagt der Deutsche Presserat. Alle 21 Beschwerden seien unbegründet. Die Karikatur sei "zwar provokant, aber ein zulässiger Beitrag im Rahmen der politischen Berichterstattung, der von der Meinungsfreiheit gedeckt ist", begründet der Presserat seine Entscheidung.
horizont.net, turi2.de (Background)

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Meinung: "Spiegel Classic" fehlt das Besondere, könnte aber funktionieren.

Spiegel Classic liefert Erwartbares und ist "männerblickwinklig", urteilt Harald Eggebrecht nach Lektüre des neuen Magazins aus dem Hause "Spiegel". Georg Altrogge liest ein "biederes, überraschungsfreies Printprodukt" mit mageren zehn Anzeigenseiten. Zwei Mediaagenturen, befragt von Gregory Lipinski, sehen Chancen am Lesermarkt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid), meedia.de (Altrogge), meedia.de (Lipinski)Kommentieren ...

AfD-Politikerin geht gegen AfD-Buch von "Spiegel"-Journalistin vor.

Beatrix von Storch, Europa-Abgeordnete der AfD, will den Verkauf des Buchs AfD - Angst für Deutschland von "Spiegel"-Journalistin Melanie Amann stoppen und hat den Verlag Droemer Knaur abmahnen lassen. Sie stört sich an einem Zitat, das der "Spiegel" Anfang 2016 verbreitet hatte. Bei ihrem Facebook-Post zu einem Schießbefehl auf Frauen an der Grenze soll Beatrix von Storch sich parteiintern gerechtfertigt haben, sie sei "mit der Maus abgerutscht" - das will sie aber so nie gesagt haben.
kress.de, buchmarkt.deKommentieren ...