AfD Sachsen verwehrt "Spiegel"-Redakteurin Zutritt zum Landesparteitag.

Angst vor Reportern: Der AfD-Landesverband Sachsen hat die "Spiegel"-Redakteurin Melanie Amann vom Landesparteitag am Sonntag ausgeschlossen. Die Landesvorsitzende Frauke Petry und der restliche Landesvorstand hätten ihren Ausschluss beschlossen, sagt Amann. Die "Spiegel"-Rechtsabteilung prüft mögliche juristische Schritte. Schon im Januar hatte die sächsische AfD die Reporterin Amann von einem Landesparteitag ausgeladen und auch einen Reporter der "Sächsischen Zeitung" ausgeschlossen.

Amann ist Autorin des Buches "Angst für Deutschland" über die AfD und hat kürzlich in einem Interview von einem Einschüchterungsversuch auf einer Parteiveranstaltung erzählt. Am Samstag erschien auf Spiegel Online ein Porträt der Politikjournalistin über Petrys Ex-Mann - ein Auszug aus Amanns Buch. Auch die niedersächsische AfD hielt am Wochenende einen Parteitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Als Grund nennt die Partei einen entsprechenden Mitgliederbeschluss. Die AfD-Mitglieder fühlten sich von der Presse unfair behandelt.
twitter.com (Amann), deutschlandfunk.de (Niedersachsen), turi2.de, turi2.de, spiegel.de (Porträt über Petrys Ex-Mann), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Begegnung mit Feminismus-Heldinnen aus dem Journalismus.

Lese-Tipp: Drei US-Journalistinnen berichten im Gespräch mit dem "Spiegel" über ihren Kampf für Gleichberechtigung der Frauen bei ihrem damaligen Arbeitgeber, dem US-Magazin Newsweek. Bis 1970 durften dort nur Männer Artikel schreiben, Frauen bestenfalls Informationen recherchieren. Anerkennung sprachen die Männer ihren Kolleginnen gerne aus, indem sie die Form ihrer Brüste lobten, so der "Spiegel". Die Heldinnen der Feminismus-Bewegung erreichten mit ihrem Protest, dass auch sie Texte verfassen durften. Ann-Kathrin Nezik, Co-Autorin des Artikels, berichtet im Video auch, wie in den 1960ern beim "Spiegel" eine Machokultur herrschte.
"Spiegel" 13/2017, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 13/2017: London - Dramatische Zeiten in einer wundervollen Stadt.
Unter Trumps Jüngern: Zu Gast in einer ländlichen Kleinstadt, wo Menschen den Präsidenten für ihren Retter halten.
Die Diesel-Plage: Der Druck auf die Städte wächst: Besitzer älterer Autos müssen mit Fahrverboten rechnen.
Babys brauchen Brei: Feste Nahrung schon nach dem Stillen: Warum Ärzte vor diesem riskanten Trend warnen.
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"Spiegel"-Cover mit Trump in Henkerpose verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Spiegel verstößt mit seinem Cover, das Donald Trump schemenhaft in Henkerpose zeigt, nicht gegen den Pressekodex, sagt der Deutsche Presserat. Alle 21 Beschwerden seien unbegründet. Die Karikatur sei "zwar provokant, aber ein zulässiger Beitrag im Rahmen der politischen Berichterstattung, der von der Meinungsfreiheit gedeckt ist", begründet der Presserat seine Entscheidung.
horizont.net, turi2.de (Background)

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Meinung: "Spiegel Classic" fehlt das Besondere, könnte aber funktionieren.

Spiegel Classic liefert Erwartbares und ist "männerblickwinklig", urteilt Harald Eggebrecht nach Lektüre des neuen Magazins aus dem Hause "Spiegel". Georg Altrogge liest ein "biederes, überraschungsfreies Printprodukt" mit mageren zehn Anzeigenseiten. Zwei Mediaagenturen, befragt von Gregory Lipinski, sehen Chancen am Lesermarkt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid), meedia.de (Altrogge), meedia.de (Lipinski)Kommentieren ...

AfD-Politikerin geht gegen AfD-Buch von "Spiegel"-Journalistin vor.

Beatrix von Storch, Europa-Abgeordnete der AfD, will den Verkauf des Buchs AfD - Angst für Deutschland von "Spiegel"-Journalistin Melanie Amann stoppen und hat den Verlag Droemer Knaur abmahnen lassen. Sie stört sich an einem Zitat, das der "Spiegel" Anfang 2016 verbreitet hatte. Bei ihrem Facebook-Post zu einem Schießbefehl auf Frauen an der Grenze soll Beatrix von Storch sich parteiintern gerechtfertigt haben, sie sei "mit der Maus abgerutscht" - das will sie aber so nie gesagt haben.
kress.de, buchmarkt.deKommentieren ...

"Harvard Business Manager" wird aktueller, optischer und nutzwertiger.

Harvard Business Manager erscheint morgen mit frischer Optik und neuen Rubriken. Zum Einstieg gibt es mehr aktuelle und kürzere Stücke. Aus dem "Meinungen"-Teil wird die "Akademie", in der u.a. Management-Methoden erläutert werden. Optisch gibt es mehr Weißraum, Bilder und Grafiken. "Harvard Business Manager" erscheint monatlich im Spiegel-Verlag für 14,50 Euro.
dnv-online.net, harvardbusinessmanager.deKommentieren ...

"Spiegel Classic" erscheint leicht dicker als geplant.

Spiegel Classic, Ableger für Geburtsjahrgänge rund um die "Spiegel"-Erstausgabe, kommt am Dienstag mit 140 Seiten geringfügig dicker als geplant an den Kiosk. Titelthema des Erstlings ist die Zukunftsangst älterer Menschen ("Strategien für ein angstfreies Leben"). Daneben geht es um Mehrgenerationenhäuser, einen Pensionär in einem Kinderhilfsprojekt in Namibia und die erste Liebschaft von Schauspieler Mario Adorf (86).
spiegelgruppe.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Anja zum Hingst wird 52.

Foto: Christian O. Bruch Wir graturilieren: Anja zum Hingst, Kommunikationschefin des Spiegel-Verlags, feiert heute ihren 52. Geburtstag. Gerade erst hat sie ein großes PR- und Kommunikations-Feuerwerk zum 70. "Spiegel"-Geburtstag gezündet und die Kampagne für die Veranstaltungsreihe "Spiegel" Live gestartet. Vorbildprojekte, die zeigen, wie "hervorragend" Redaktion, Dokumentation und Verlag zusammenarbeiten, sagt zum Hingst und wünscht sich, dass es genau so weitergeht.

Ein privates Projekt hat Anja zum Hingst südlich der Elbe: Vor zwei Jahren hat sie die Verantwortung für den Hof ihrer Eltern in Niedersachsen übernommen. In diesem Sommer sollen die Bau- und Renovierungsarbeiten dort abgeschlossen sein - "richtig fertig wird man aber natürlich nie", sagt zum Hingst. Ihren Geburtstag verbringt sie auf Sylt mit Familie und Freunden und freut sich auf das Fischfondue am Abend. Gratulationen erreichen sie am Strand und in den Dünen per Eule oder E-Mail. (Foto: Christian Bruch)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Hör-Tipp: Politikjournalistin Melanie Amann über AfD-Berichterstattung.

Hör-Tipp:: Daniel Bouhs befragt die Politikjournalistin Melanie Amann (Foto) zu den Schwierigkeiten, über die AfD zu berichten. Die "Spiegel"-Redakteurin erzählt von einer sehr unangenehmen Erfahrung auf einer Parteiveranstaltung und sagt, die AfD habe eine sehr starke Neigung dazu, über Journalisten ihre Machtkämpfe auszutragen.
daniel-bouhs.de (10-Min-Audio)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 11/2017: Halbmondfinsternis - Erdogans Deutschland - Geschichte einer Spaltung.
Der unfassbare Feind: Politik und Sicherheitsbehörden wollen "Gefährder" besser kontrollieren – aber wie?
Eine Revolution als Versprechen: Präsidentschaftskandidat Macron steht für ein neues Frankreich und ist Europas größte Hoffnung.
Desaster auf Schienen: Frust im Speisewagen - Die Deutsche Bahn bekommt ihren Service nicht in den Griff.
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Joachim Gauck lobt und kritisiert im "Spiegel" den deutschen Journalismus.

Joachim Gauck fordert im Interview mit "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer und Redakteur Marc Hujer einen Journalismus, der "auch mal das Gelingen in den Mittelpunkt" stellt. Es müsse zwar "eine Instanz geben, die benennt, was nicht funktioniert", Gauck sieht die Politik aber so dargestellt, "als sei das, was nicht klappt in diesem Land, die Regel". Gleichzeitig lobt der scheidende Bundespräsident den deutschen Journalismus als unglaublich vielfältig. Scharfe Kritik übt Gauck am Umgang der Türkei mit den Medien. Die Inhaftierung von Journalisten - u.a. des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel - nennt er "inakzeptabel" und eine Gefahr für die Demokratie. Außerdem lasse sich fragen, so Gauck, ob die Türkei noch den Anspruch habe, "eine Demokratie und ein Rechtsstaat zu sein".
"Spiegel", 10/2017, S. 32-35 (Paid)
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Zitat: Cordt Schnibben war schon immer für Rente mit 67.

"Ersten sind die Zeiten so aufregend, dass man jede Woche was Neues anfangen könnte. Zweitens habe ich sehr viele Ideen und Vorhaben im Kopf. Drittens war ich schon immer für die Rente mit 67."

"Spiegel"-Reporter Cordt Schnibben, 64, erklärt im "Journalist", warum er mit der Reporterfabrik bei Correctiv nochmal was Neues startet.
"Journalist" 3/2017, S. 14, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Turi befragt Cordt Schnibben zur Zukunft der Reportage im digitalen Zeitalter.

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"Spiegel" und Springer solidarisieren sich für Deniz Yücel.

Deniz Yücel 150#FreeDeniz: "Spiegel" und Spiegel Online machen sich mit einer Protestnote für die Freilassung von Deniz Yücel stark. Sie fordern auch, die 150 anderen unfreien Journalisten in der Türkei gehen zu lassen. Die Redaktionen schließen sich einer Zeitungsanzeige von mehr als 300 Medienleuten an. Auch Chefredakteure der ARD protestieren per Stellungnahme. Springer-Chef Mathias Döpfner kritisiert die U-Haft für seinen Mitarbeiter Yücel als gezielte Methode gegen die Gedankenfreiheit. Am Berliner Springer-Hochhaus prangt der Schriftzug #FreeDeniz.
spiegel.de, presseportal.de (ARD), welt.de (Döpfner), turi2.de (Anzeige)


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Der Fall Alois Brunner: Warum der SS-Mann nach dem Krieg ungestört abtauchen konnte – und nie vor Gericht kam.
Den Oscar verspielt? Warum die beiden Filmgrößen Casey Affleck und Nate Parker moralisch unter die Räder kamen.
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"Spiegel": BND hat ausländische Journalisten abgehört.

bundesnachrichtendienst-aussenfassade-600
Nachrichtendienst belauscht Nachrichtenmacher: Der BND hat seit 1999 offenbar die Kommunikation zahlreicher ausländischer Medien überwacht, berichtet der "Spiegel" und beruft sich auf Dokumente des Geheimdienstes. Auf einer Überwachungsliste stehen demnach mindestens 50 Telefon- und Faxnummern oder E-Mail-Adressen von Journalisten und Redaktionen, darunter mehr als ein Dutzend Anschlüsse der BBC in Afghanistan, der Zentrale in London und Redaktionen des Auslandsdienstes BBC World Service. Auch ein Anschluss der "New York Times" in Afghanistan sowie Mobil- und Satellitentelefone der Nachrichtenagentur Reuters in Afghanistan, Pakistan und Nigeria stehen auf der Liste und wurden womöglich bespitzelt.

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen verurteilt die Überwachung als einen "ungeheuerlichen Angriff auf die Pressefreiheit", der eine "neue Dimension des Verfassungsbruchs" darstelle. Der Verband geht davon aus, dass der Bundesnachrichtendienst ausländische Journalisten auch weiterhin abhören wird und bereitet mit anderen Journalistenverbänden sowie der Gesellschaft für Freiheitsrechte eine Verfassungsklage gegen das BND-Gesetz vor.
"Spiegel" 9/2017, Seite 442 Kommentare

Zitat: Klaus Brinkbäumer fordert Solidarität mit Deniz Yücel.

Klaus Brinkbäumer 150-2"Wenn ein Journalist in Haft sitzt, sollten andere Medien Zurückhaltung wahren und womöglich an Begriffe wie Solidarität denken, so wie wir es auch bei Geiselnahmen tun."

"Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer kommentiert im Kurz-Interview bei Kress.de den Fall des in Haft sitzenden Deniz Yücel und widerspricht der These, dass sich viele Verlage ihre Türkei-Korrespondenten nach deren Herkunft aussuchen.
kress.deKommentieren ...

Barbara Hans ordnet bei Spiegel Online ihre Mannschaft neu.

Spiegel Online - Barbara Hans - Jörn Sucher - Christina Elmer - Matthias Streitz - Roland Nelles 600 Kopie
Die neue Führungsmannschaft von Spiegel Online ist großteils die alte: Barbara Hans (links), befördert Jörn Sucher und Christina Elmer (oben) und hält an Matthias Streitz und Roland Nelles (unten) fest. (Fotos: Christian O. Bruch, Daniel Reinhardt/dpa, Montage: turi2)

Teambuilding an der Ericusspitze: Barbara Hans (links), Chefredakteurin von Spiegel Online, stellt nach dem Abgang von Florian Harms die Führungsmannschaft des Nachrichtenportals neu auf und setzt dabei auf die Beförderung langjähriger SpOn-Recken. Jörn Sucher, 42, (oben links) bisher Mitglied der Chefredaktion, rückt als Vize-Chefredakteur auf. Er schreibt seit 2004 für das Nachrichtenportal, schon sein Volontariat machte er spiegelnah - beim Online-Auftritt des "manager magazins". Christina Elmer, 33, (oben rechts) seit 2013 an der Ericusspitze und seit 2016 Ressortleiterin Datenjournalismus, wird Mitglied der Chefredaktion. Neuer Produkt- und Entwicklungschef ist Matthias Streitz, 43 (unten links). Er bleibt, genauso wie Roland Nelles (unten rechts), Büroleiter Berlin und Ressortleiter Politik, Mitglied der Chefredaktion.
spiegelgruppe.de4 Kommentare

Anzeigenmarkt: "rtv" macht im Januar mehr Brutto-Umsatz als "stern" und "Spiegel".

rtv-ausgabe-2-2017-150Anzeigenmarkt im Januar verschiebt sich: rtv, TV-Programm-Beilage vieler Tageszeitungen, hat im ersten Monat des Jahres mehr Brutto-Anzeigen-Umsatz gemacht als "stern" und "Spiegel", analysiert Jens Schröder auf Basis von Nielsen-Zahlen. Die "rtv" Ausgabe West kommt mit fünf Heften auf brutto 9,65 Mio Euro, das sind knapp 25 % mehr als im Januar 2016, allerdings gab es damals nur vier Ausgaben. "stern" und "Spiegel", die im Januar 2017 ebenfalls fünf Mal erschienen sind, schreiben dagegen 7,2 % bzw. 3,2 % weniger Brutto-Umsatz. Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Basis die Anzeigen-Listenpreise sind.
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Elke Schmitter wird Kultur-Chefin beim "Spiegel".

Elke Schmitter 150Spiegel befördert Autorin Elke Schmitter, 56, zur Ressortleiterin Kultur. Sie folgt auf Lothar Gorris, 57, der rund zwei Jahrzehnte lang die Ressorts Gesellschaft, Sport und Kultur geleitet hat, und für den "Spiegel" weiter schreiben sowie "besondere Aufgaben übernehmen" wird. Schmitter kam Mitte 2001 als Kulturredakteurin zum "Spiegel" und ist seit Februar 2013 als Autorin im Kultur-Ressort tätig.
spiegelgruppe.de
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Hör-Tipp: Das "Medienmagazin" von Radio eins über Fact Checker bei "Spiegel", "Tagesschau" und "Zeit"..

daniel-bouhs-eingereicht150Hör-Tipp: Im "Medienmagazin" von Radio eins zeigt Daniel Bouhs, wie Journalisten Fakten checken. Er besucht die Dokumentation des "Spiegel", die fast jedes Wort auf Richtigkeit prüft, zeigt, wie "Tagesschau" und "Zeit" sich kontrollieren und wo die Grenzen des Fact Checking liegen.
wwwagner.tv (60-Min-Audio, erste 20 Min.)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 8/2017: Gewissensbissen - Welches Fleisch? Wie viel Fleisch? Künstliches Fleisch?
Ein Hauch von Watergate: Die Russland-Affäre - Was wusste Donald Trump, und wann wusste er es?
Das grüne Dilemma: Merkel oder Schulz – die Ökopartei ringt um die richtige Wahlkampfstrategie.
Kinder des IS: Zwei Brüder sollen sich in die Luft jagen - Khalid fügt sich, Nadim schreckt im letzten Moment zurück.
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Sechs Verlage starten gemeinsame Kindermedien-Studie.

Kinder umarmen-150Medienforschung: Blue Ocean (Burda), Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, "Spiegel" und Zeitverlag wollen gemeinsam das Mediennutzungsverhalten von Kindern erforschen, berichtet "new business". Die Studie soll die Lebenswelten von 4- bis 13-Jährigen abbilden und am 8. August erstmals erscheinen. Die Untersuchung folgt der KidsVA von Egmont Ehapa, die der Verlag von 1993 bis 2015 durchgeführt hat.
new-business.deKommentieren ...

Katja Kollmann wird Titelseiten-Chefin beim "Spiegel".

katja-kollmann150Spiegel holt eine neue Titel-Chefin: Katja Kollmann, 47, übernimmt das Ressort Titelbild. Sie folgt auf Arne Vogt, der in den Vorruhestand wechselt, und Suze Barrett, die als Titelgestalterin beim "Spiegel" bleibt. Kollmann war zuletzt Art Direktorin für Springers "Bilanz", davor u.a. für das "Zeit Magazin". Kollmanns Vize wird Johannes Unselt, 44, seit 2007 Grafiker beim "Spiegel".
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"Charlie Hebdo" macht Merkel zur Schulz-Mörderin.

Charlie Hebdo Merkel-Schulz 150Charlie Hebdo zeigt sich in seiner deutschen Ausgabe solidarisch mit dem "Spiegel" und greift das umstrittene "Spiegel"-Titelbild auf, das Donald Trump als Terroristen darstellt. Auf dem Cover von "Charlie Hebdo" ist eine Karikatur von Angela Merkel zu sehen, die in der einen Hand ein blutiges Messer und in der anderen den Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hält. Chefredakteurin Minka Schneider, ein Pseudonym, erklärt die Karikatur als "Geste des Respekts gegenüber den Kollegen in Hamburg".
haz.de

Charlie Hebdo Merkel-Schulz 600
(Bild: Charlie Hebdo via dpa/Picture Alliance)1 Kommentar

Presserat prüft Trump-Cover des "Spiegel".

Layout 1Spiegel wird mit dem Trump-Cover von Ausgabe 6/2017 ein Fall für den Presserat. Das Selbstkontroll-Gremium prüft u.a den Vorwurf, das Cover verletzte die Menschenwürde nach Ziffer 1 des Pressekodexes und verhöhne die Opfer von Terroranschlägen. Die Cover-Karikatur stammt vom kubanischen Künstler Edel Rodriguez. Laut Meedia sind bisher 16 Beschwerden eingegangen. Ende März wolle der Presserat entscheiden.
meedia.de, turi2.de (Background)
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Klaus Brinkbäumer finden "Spiegel"-Cover nicht provokativ.

Layout 1"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer widerspricht der Darstellung, das aktuelle Heftcover sei zu provokant. Zu Reuters sagt er, der "Spiegel" zeige, worum es gehe, nämlich um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Donald Trump habe in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit mit seinen Handlungen gezeigt, dass er diese Werte bedrohe. Das aktuelle Titelbild hat für Diskussionen gesorgt. Bild.de-Chef Julian Reichelt nannte es beispielsweise abstoßend.
zeit.de (1-min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Spiegel" und "Focus" portraitieren Trumps Chefstrategen Stephen Bannon.

Steve BannonStephen Bannon, Ex-Chef Chef der rechtspopulistischen Nachrichtenseite Breitbart News und inzwischen Chefstratege von Donald Trump, ist der "gefährlichste Mann Amerikas", schreibt der Spiegel" in seiner Aufmacher-Geschichte und nennt Bannon Trumps "Mephisto". Bannons Truppe verbreite einen "bigotten Gestank", der "an jedem haften bleibt, der den rechten Amateuren zu nahe kommt". Peter Gruber beschreibt Bannon im "Focus" als "Revolutionär von rechts, ein ultrakonservativer Umstürzler", der der es liebe, wenn sich seine "Feinde" an ihm aufreiben. Zum "politischen Rebellen" wurde Bannon, der als Arbeiterkind liberale Wurzeln hat, erst unter George W. Bush.
"Spiegel" 6/2017, S. 10, "Focus" 6/2017, S. 28 (Paid)Kommentieren ...

"Spiegel"-Cover erhitzt die Gemüter.

Layout 1Spiegel geht mit seinem aktuellen Titelbild auf Konfrontationskurs: Bild.de-Chef Julian Reichelt twittert, die Grafik sei das "mit Abstand abstoßendste und geschmackloseste 'Spiegel'-Cover aller Zeiten". FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff sagt "Bild", der Titel spiele "in ekliger Weise mit dem Leben von Terroropfern". Die "Washington Post" dagegen findet das Cover "überwältigend".
focus.de, bild.de, meedia.deKommentieren ...

Ulrike Simon nennt Details zu Spiegel Daily.

spiegelSpiegel Daily: Ulrike Simon erfährt Details zum neuen Paid-Content-Projekt von der Ericusspitze. Spiegel Daily soll demnach ab April täglich um 16 Uhr fünf "News Explainer" zu den wichtigsten Themen des Tages liefern. Dazu kommen zwei Kommentare, eine Geschichte aus dem aktuellen Heft und ein Best-of kostenloser SpOn-Artikel. Außerdem gibt es Netzaufreger, Service und Kultur. Am Ende steht eine "Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene". Ein Premium-Abo soll Abonnenten des Print-"Spiegel" kostenlosen Zugang zu Spiegel Plus und Spiegel Daily geben.
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