"Spiegel" und BR kooperieren für Daten-Projekt "Hanna und Ismail".

Spiegel und Bayerischer Rundfunk veröffentlichen eine gemeinsame Daten-Recherche mit dem Titel "Hanna und Ismail" zu Diskriminierungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Gemeinsam haben die Daten-Teams beider Medien 20.000 E-Mail-Anfragen für Wohnungsbesichtigungen versendet und dabei verglichen, wie die Reaktionen auf identische Mails bei verschieden klingenden Namen ausfielen. Dabei stellten sie deutliche Unterschiede zwischen Nationalitäten, Geschlechtern und untersuchten Städten fest.
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Jetzt neu: SPIEGEL 26/2017: Kampf um einen Toten – Das vergiftete Erbe des Helmut Kohl.
Guter Job, gutes Leben: Mehr Geld, mehr Freiheiten – wie deutsche Angestellte vom Wirtschaftsboom profitieren.
Trumps Brandstifter: Hetze, Hass, Zynismus – das gefährliche Spiel der rechtsradikalen "Alt-Right"-Szene.
Der Linkskonservative: Der Philosoph Peter Sloterdijk über Ängste, Moral und Glückssträhnen in der Geschichte.
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Zitat: Football-Leaks-Rechercheur Buschmann kritisiert Abhängigkeitsverhältnis von lokalen Sport-Reportern.

"Wenn man für eine Redaktion schreibt, die davon abhängig ist, dass der Reporter eine Akkreditierung für das nächste Bundesliga-Spiel bekommt, dann wird es mit dem unabhängigen Journalismus schwierig."

Football-Leaks-Rechercheur Rafael Buschmann kritisiert im Interview mit kress.de den Umgang von Fußball-Vereinen mit kritischen Reportern. Besonders bei Regionalzeitungen bestehe ein enormes Abhängigkeitsverhältnis, weil diese es sich nicht leisten könnten, vom Informationsstrom abgeschnitten zu werden, sagt der "Spiegel"-Reporter.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Spiegel" kommt mit "Biografie" zum Tod von Helmut Kohl und zieht Erscheinungstag vor.

Spiegel widmet dem verstorbenen Altkanzler Kohl eine Ausgabe seiner "Spiegel Biografie", die am 24. Juni erscheinen soll. Das Heft soll neue Texte mit Artikeln aus dem Archiv kombinieren. Auch das letzte Interview Kohls mit dem "Spiegel" wird noch einmal gedruckt – es fand vor mehr als 40 Jahren, im August 1976 statt. Zudem zieht der "Spiegel" den Erscheinungstermin seiner Ausgabe 26 auf Donnerstag vor. Regulär sollte das Heft am Samstag am Kiosk liegen.
spiegelgruppe.deKommentieren ...

"Bild", Spiegel Online, Sky und Vice ziehen erste Snapchat-Bilanz.

Snapchat: Die deutschen Medienpartner ziehen nach zwei Monaten eine erste positive Bilanz zur Dicover-Rubrik. "Bild", Spiegel Online, Sky und selbst Vice freuen sich über neue Kontakte zu jungen Nutzern, nennen aber keine konkreten Zahlen zu Abrufen. Alle sprechen von übertroffenen Erwartungen und steigenden Abrufzahlen. Bei "Bild" liegt die Verweildauer pro Edition nach eigenen Angaben bei mehr als 30 Sekunden.
horizont.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

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Jetzt neu: SPIEGEL 25/2017: Hauptstadt Hamburg - Comeback einer Metropole.
Truppe in Aufruhr: Warum Ministerin von der Leyen ein Führungsproblem hat.
Die vermeidbare Tragödie: Es gibt mehr als genug Nahrung auf der Welt, dennoch hungern 800 Millionen Menschen – warum?
Bärenliebe in Berlin: Ein Pandapaar aus China soll im Luxusgehege für reichlich Nachwuchs sorgen.
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Zitat: "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer hat kein Verständnis für Empfehlung von "Finis Germania".

"Ich habe nach der Lektüre der wesentlichen Kapitel kein Verständnis dafür, dass der Kollege Saltzwedel dieses Buch empfohlen hat."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer begrüßt den Rücktritt von "Spiegel"-Redakteur Johannes Saltzwedel aus der Jury für die Sachbücher des Monats, nachdem dieser das umstrittene rechtsextreme Buch "Finis Germania" empfohlen hat.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Spiegel"-Redakteur setzt rechtes Buch auf Sachbücher-des-Monats-Liste.

Sachbücher des Monats: Jurymitglied Johannes Saltzwedel zieht sich nach der Empfehlung eines umstrittenen Buches zurück. Der "Spiegel"-Redakteur habe das rechtsextreme "Finis Germania" auf die Empfehlungsliste gesetzt, erfährt Jan Grossarth. Der "Spiegel"-Mann tritt aus der Jury aus, nachdem Mitorganisator NDR sie aus Protest verlassen hatte. Im Buch "Finis Germania" wird Auschwitz als Mythos bezeichnet. Saltzwedel gibt an, er habe "bewusst ein sehr provokantes Buch" in die Diskussion bringen wollen. Sein Einzelvotum reichte aus, um es an anderen Juroren vorbei auf die Liste zu wählen.
faz.net, ndr.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Spiegel" startet Lifestyle-Beilage "S-Magazin".


Erhabenes von der Ericusspitze: Der "Spiegel" lässt sich von Print-Rückschlägen nicht entmutigen und probiert es mit der Beilage "S-Magazin". Ab 23. September sollen die Lifestyle-Seiten viermal im Jahr dem "Spiegel" beiliegen. Dadurch kommt das "S-Magazin" auf eine Auflage von 820.000. Der Neustart ist eine Attacke auf das ebenfalls in Hamburg in Berlin angesiedelte "Zeit-Magazin" – mit Ideen von früheren Gruner + Jahr-Köpfen.

Die neue Stilzeitschrift soll sich mit Mode, Design und Genuss beschäftigen – hochwertige Anzeigenumfelder also. Sie erscheint im Tabloid-Format. Die frühere G+J-Journalistin Bianca Lang-Bognár vom Redaktionsbüro brookmedia und Andreas Möller haben es entwickelt. Der Ex-"Stern"-Artdirector Johannes Erler gestaltet das Magazin. (Foto: McPHOTO / Picture Alliance, Montage: turi2)
spiegelgruppe.deKommentieren ...

RTL streicht bisherige Drittsendezeit von "Spiegel TV Magazin".

RTL: Die niedersächsische Medienanstalt schreibt die Zeitfenster für unabhängige Dritte neu aus. Samstags ab 19.05 Uhr gibt es 70 Minuten, montags ab 23.25 Uhr 35 Minuten, dazu dienstags ab 0.30 Uhr und 1.15 Uhr. Damit verliert das "Spiegel TV Magazin" ab Mitte 2018 den Programmplatz am Sonntagabend und muss sich um eine Alternative bemühen. "stern TV" bleibt als reguläre RTL-Produktion auf dem angestammten Sendeplatz.
dwdl.deKommentieren ...

Altrogge: "Spiegel Fernsehen" fällt am Kiosk durch.

Spiegel Fernsehen floppt, hört es Georg Altrogge aus Kreisen der Konkurrenz unken. Der Programmie aus dem Hause "Spiegel" würde laut Hochrechnungen maximal 15.000 Hefte bundesweit verkaufen. Derzeit testet der Verlag zwei Ausgaben in Hessen, Händler und Grosso räumen dem Heft keine Chance ein. Vor vier Wochen hatte der Verlag "Spiegel Classic" nach einer Ausgabe gestoppt.
meedia.de, turi2.de ("Spiegel Classic")Kommentieren ...

ProQuote bemängelt Stillstand bei Spiegel Daily.

Spiegel Daily fällt im ProQuote-Check durch. Von 37 Textbeiträgen sind nur sieben von Frauen geschrieben. 16 mal kommen Männer in Videos zu Wort, nur einmal eine Frau. Der Anspruch, einmal am Tag die Welt anzuhalten, führe bei Spiegel Daily zum Stillstand, kritisiert ProQuote-Vorsitzende Maren Weber. Der Verlag verspricht "Anpassungen".
pro-quote.de, meedia.de (Reaktion "Spiegel"), turi2.de (Blattkritik zu Spiegel Daily)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Cordt Schnibben über Spiegel Daily.

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Lese-Tipp: Zeitschriften überbieten sich mit harten Titelblättern.

Lese-Tipp: Magazine konkurrieren um das härteste Cover, beobachtet Ralf Wiegand. Besonders im Fall Donald Trumps stehe das Megafon schon lange am Anschlag. Rainer Wörtmann, früher Titelseiten-Gestalter des "Spiegels", findet hingegen, es sei nicht die Aufgabe des "Spiegels", zu provozieren. Ein Problem am umstrittenen "Spiegel"-Cover mit dem Miss-Liberty-Henker Trump sei, dass die Geschichte im Heft ein ganz anderes Thema behandelt habe.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Cordt Schnibben sammelt mit Spiegel Daily Nutzer aus dem Niemandsland ein.


Zwischenbilanz: Erfinder Cordt Schnibben, 64, ist nach dem Start von Spiegel Daily erleichtert. Erste Zahlen stimmen ihn zuversichtlich für das Konzept seiner digitalen Tageszeitung, sagt Schnibben im turi2.tv-Interview. "Wir zielen auf die Leute, die gar nicht mehr Tageszeitung lesen, die irgendwo im Niemandsland herum schwirren." Für Daily verpflichtet Schnibben nun weitere Spitzenleute aus dem Haus.

Neben dem Kernteam probieren sich im monatlichen Wechsel Printmagazin-Redakteure im Tageszeitungs-Journalismus aus: Takis Würger, Jonathan Stock und Clemens Höges machen schon mit. Die Edelfedern Volker Weidermann, Nils Minkmar, Philipp Oehmke und Thomas Hüetlin stehen in den Startlöchern. Schnibben verteidigt im Interview die von vielen angezweifelte Idee eines abgeschlossenen Produkts: Studien und Befragungen zeigten, dass viele Nutzer Sehnsucht nach Einordnung und Abgeschlossenheit verspüren.
turi2.tv (5-Min-Video), turi2.de (Blattkritik)Kommentieren ...

Video-Tipp: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer diskutieren bei "Spiegel Daily" über "Bundeswehrmacht".

Video-Tipp:: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer streiten in der ersten Ausgabe ihrer Video-Kolumne bei Spiegel Daily darüber, wie viel Wehrmacht noch in der Bundeswehr steckt. Fleischhauer bleibt meist ruhig, aber bestimmt, während Augstein ihm ins Wort fällt, wild gestikuliert und durch Gesten unmissverständlich wissen lässt, dass er Fleischhauers Meinung so gar nicht teilt. Insgesamt launig und unterhaltsam, auf einen gemeinsamen Nenner kommen beide Diskutanten wie in jeder Polit-Talkshow natürlich nicht. Für einen Schmunzler sorgt Fleischhauers Sohn, der sich als Überraschungsgast ins Bild schleicht. Augstein verrät als Fun Fact, dass er gedient und dabei bedient hat - in der Bundeswehr-Kantine.
daily.spiegel.de (10-Min-Video, Paid)Kommentieren ...

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
morningbriefing.handelsblatt.com2 Kommentare

Lese-Tipp: Ulrike Simon porträtiert den früheren "stern"-Chef Michael Jürgs für Spiegel Daily.

Lese-Tipp: Ulrike Simon widmet ihre Kolumnen-Premiere bei Spiegel Daily dem Autor und früheren "stern"-Chef Michael Jürgs. Sie porträtiert den Journalisten als "einen, dessen Potenzial sich aufzuregen unerschöpflich zu sein scheint". Jürgs wolle auch im Alter von 72 Jahren nicht zur Ruhe kommen. Sein Buch "Gestern waren wir doch noch jung" ist gerade erst im Handel, das nächste über das Privatleben von Theodor Fontane ist bereits in Arbeit.

Bis vor einer Woche hat Simon ihre Kolumne für Madsack geschrieben. Zur Premiere erscheint sie prominent auf der Startseite, zur Linken flankiert von Daily-Papa Cordt Schnibben, zur Rechten von Donald Trump.
daily.spiegel.deKommentieren ...

"Spiegel" meldet für 2016 mehr als 26 Mio Euro Gewinn und will Werbe-Muffel online aussperren.


Mehr Wasser unterm Kiel: Der Spiegel-Verlag meldet sich 2016 wieder deutlicher aus der Gewinnzone. Der Verlag kann 26,4 Mio Euro an die Mitarbeiter KG, Gruner + Jahr und die Augstein-Erben ausschütten, berichtet "Horizont". 2015 war der Gewinn auf magere 7 Mio geschrumpft. Der Umsatz geht allerdings um 3,6 % zurück und erreicht knapp 279 Mio Euro. Print setzt noch 178 Mio um, verliert aber im einstelligen Prozentbereich, Spiegel Online und Spiegel TV legen leicht zu. Thomas Hass, Verlagschef an der Ericusspitze, gibt sich im Interview mit "Horizont" zuversichtlich, dass er die Print-Umsätze "stabilisieren" kann, Werbekunden entdeckten "vertrauenswürdige Werbeumfelder" gerade wieder und "der 'Spiegel' hat da eine herausragende Position".

Auch das Sparprogramm kommt laut Hass gut voran: 2016 konnte der Verlag demnach 9 Mio Euro sparen, dieses Jahr wachse die Summe auf 13 Mio. Bis 2018 will der Verlag die Ausgaben um 15 Mio Euro senken. Damit sich die Situation auch auf der Einnahmenseite verbessert, sind weitere Print-Ableger geplant, zudem ruhen einige Hoffnungen auf dem neuen Spiegel Daily. Spiegel Online soll künftig zu den Waffen von Bild.de greifen und Werbemuffel auffordern, ihre Adblocker auszuschalten oder alternativ für das Online-Angebot zu zahlen. (Foto: Christian O. Bruch/"Spiegel")
"Horizont", 20/2017, S. 1, 14-15 (Paid), horizont.net (Auszug)Kommentieren ...

Münchner "Abendzeitung" wirft Spiegel Daily Namensklau vor.

Abendzeitung aus München wirft Spiegel Daily einen Namensklau vor. AZ-Chefredakteur Michael Schilling sagt im Interview mit kress.de, seine Zeitung sei die wahre smarte Abendzeitung. Er wolle gegen die Nutzung des Begriffs Abendzeitung aber nicht rechtlich vorgehen. Spiegel Daily hatte sich den Claim "die smarte Abendzeitung" gegeben. Das Münchner Boulevardblatt kontert dies heute mit dem Untertitel "Der wahre Spiegel dieser Stadt".
kress.deKommentieren ...

Blattkritik: Jens Twiehaus über Spiegel Daily.

Spiegel Daily ist nach jahrelangem Vorlauf online. Trotz der beinahe unendlichen Geschichte haben die Macher ihre digitale Tageszeitung nicht kaputt entwickelt, beobachtet Jens Twiehaus. Der turi2-Redakteur liest ein augenschmeichelndes Angebot mit gutem Händchen für Themen. Ob die Welt noch eine Tageszeitung braucht, steht auf einem anderen (digitalen) Blatt Papier. Daily-Daddy Cordt Schnibben und Team tun aber einiges dafür, bleiben zu dürfen. Weiterlesen …

Spiegel Daily startet mit Wetter-Kolumnist Jörg Kachelmann.

Spiegel Daily gewinnt Jörg Kachelmann als täglichen Internet-Wetterfrosch. Der frühere ARD-Meteorologe dreht Wetter-Videos im Selfie-Modus. Kachelmann moderierte bis 2010 im Ersten, bis Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen ihn laut wurden. Die Vorwürfe stellten sich als falsche Beschuldigung heraus. Kachelmann äußerte sich danach häufig kritisch über Medien. Bei seinem ersten Spiegel-Daily-Auftritt kann sich Kachelmann einen Seitenhieb nicht verkneifen: "ARD- und ZDF-Zuschauer werden sich erinnern, 1582 hat Papst Gregor gesagt ..."
daily.spiegel.de (3-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analyse: TV-Magazine sind lukrativ, vernachlässigen aber Streaming-Angebote.

TV-Zeitschriften sind trotz des großen Angebots am Kiosk für Verlage sehr lukrativ, analysiert Jens Mayer. Alle vier Millionen-Seller des deutschen Zeitschriftenmarktes seien TV-Magazine. Die Hefte seien Low-Interest-Produkte wie Zahnpasta, die der Kunde ohne langes Grübeln einfach kaufe. Streaming-Angebote spielten aber nur eine marginale Rolle, weil sich die Hauptleserschaft dafür nicht interessiere. "Spiegel Fernsehen" wolle diese Marktlücke schließen und den Lesern Orientierung bei den Tausenden Filmen und Serien im Netz verschaffen.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Spiegel Daily ist eine Art Abendzeitung.

Spiegel Daily versucht sich als eine Art Abendzeitung, analysieren Katharina Riehl und Claudia Tieschky. Weil das digitale Bezahlangebot pünktlich zur Tea-Time um 17 Uhr erscheint, könne man daran ablesen, wie die Digitalisierung die Gesetze der Branche verändert. Auch Digitalausgaben von Tageszeitungen seien heute das, was früher die gedruckten Abendblätter waren - ein Markt, den nun auch Spiegel Daily für sich erschließen will.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Ulrike Simon wird Medien-Kolumnistin bei Spiegel Daily.

Spiegel Daily wird neue Heimat der Medienkolumne von Ulrike Simon. Die Medienjournalistin schreibt künftig für das tägliche Bezahlangebot des "Spiegels". Simon war zuvor Autorin für Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie schreibt außerdem für das Werbe-Fachmagazin "Horizont". "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer lobt Simon als "in der Medienwelt bestens vernetzt und so gut informiert wie wenige andere Journalisten". Die Kolumne erscheint wie bisher donnerstags.
per Mail, " target="_blank">turi2.tv (fragebogen2 mit Ulrike Simon)

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2 mit Ulrike Simon.

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"Spiegel" startet morgen tägliche Digital-Zeitung Spiegel Daily.


Spiegel und Spiegel Online bringen morgen ihr lange vorbereitetes tägliches Bezahlangebot Spiegel Daily an den Start. Unter der Leitung von Timo Lokoschat und Oliver Trenkamp sollen täglich um 17 Uhr die wichtigsten News des Tages, Kommentare und Debatten aus den sozialen Netzwerken erscheinen. "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer erklärt das Produkt in der Pressemitteilung als "eine digitale Tageszeitung für ein Publikum, das täglich das Weltgeschehen verstehen will, ohne permanent online zu sein". Spiegel Daily kostet 6,99 Euro pro Monat oder 2,49 Euro pro Woche. Digital-Abonnenten bekommen die Online-Zeitung kostenlos, Print-Abonnenten zahlen 50 Cent für das Digital-Upgrade.

Inhaltlich bietet Spiegel Daily sechs Ressorts, die News, Meinung, Stories, Social, Panorama und Mein Abend heißen, berichtet "Werben & Verkaufen". Ein Drittel der Inhalte erscheinen exklusiv in der Digital-Zeitung, ein weiteres Drittel sind zweitverwertete Inhalte, etwa aus dem gedruckten "Spiegel", "Spiegel Wissen" oder von "Spiegel TV". Das letzte Drittel setzt sich aus kuratierten Beiträgen zusammen.
spiegelgruppe.de, spiegel.de, wuv.deKommentieren ...

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
presseportal.deKommentieren ...

Harald Schmidt wird Kolumnist bei Spiegel Daily.

Harald Schmidt soll ab Mitte des Jahres als Kolumnist für Spiegel Daily in die Tasten hauen, berichtet Marvin Schade. Die vom Spiegel geplante digitale Tageszeitung will dabei auf Schmidts Schreib-Wurzeln zurückgreifen: Der Moderator und Entertainer hatte von 1994 bis 2003 bereits eine Kolumne im "Focus".
meedia.de, turi2.de (Background Spiegel Daily)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 19/2017: Das Leyen-Spiel.
Überforderte Lehrer, verzweifelte Schüler: Gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern: Warum die Inklusion scheitern muss.
Endlich cool!: Wie der Feminismus seinen Weg in Mode, Werbung und Popkultur gefunden hat.
In der Stressfalle: Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie: Das Leben in der Stadt macht den Menschen krank.
Lesen Sie den neuen SPIEGEL hier online, abo.spiegel.de (Test-Abo)

"Spiegel Fernsehen" punktet mit Streaming-Tipps und Mantel.

Spiegel Fernsehen adressiert insbesondere anspruchsvolle TV-Zuschauer und Streaming-Nutzer, urteilen die ersten Kritiker. David Hein lobt, dass das Magazin neben dem Zeitpunkt der linearen Ausstrahlung zu Sendungen auch schreibt, wie lange sie in der jeweiligen Mediathek verfügbar ist oder wo sie sonst noch verfügbar ist. Alexander Becker bewertet den Mantelteil als "absolut auf Spiegel-Niveau", kritisiert aber die Zweitverwertung von Inhalten und kommt zu dem Fazit: "Noch ist Spiegel Fernsehen kein fertiges Produkt." Der Verlag testet "Spiegel Fernsehen" aktuell für vier Wochen in Hessen.
meedia.de (Becker), horizont.net (Hein), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Spiegel-Verlag stampft "Spiegel Classic" ein und startet "Spiegel Fernsehen".

Tausche Falten gegen Fernsehen: Der Spiegel-Verlag beendet nach nur einer Ausgabe seinen Ableger für die Generation 50 plus, "Spiegel Classic", berichtet "Horizont". Die 165.000 gedruckten Hefte für die Generation 50 plus blieben kiloweise am Kiosk liegen. Dafür kommt im Testmarkt Hessen schon diesen Freitag "Spiegel Fernsehen" (Foto) in den Handel, bestätigt Verlagsleiter Michael Plasse. Das Heft umfasst 180 Seiten und kostet 2,60 Euro, die TV-Programmdaten liefert Klambt zu.

"Spiegel Fernsehen" soll alle 14 Tage erscheinen und muss sich mit zwei Ausgaben in Hessen bewähren. Kulturkritiker Christian Buß von Spiegel Online ist Redaktionsleiter, Programmie-Projektleiter ist Markus Brauck aus der "Spiegel"-Wirtschaftsredaktion. Die Zeitschrift soll ein Reiseführer durch TV- und Streaming-Angebote sein. Von den vielen anderen Programmzeitschriften will sich das Heft durch kulturjournalistische Inhalte im Mantel-Teil abheben.
horizont.netKommentieren ...