"Spiegel" und Spiegel Online wachsen gesellschaftsrechtlich zusammen.


Fürs Finanzamt vereint: Der Spiegel-Verlag treibt die Integration von gedrucktem "Spiegel" und Spiegel Online voran – zumindest für den Fiskus, berichtet Gregory Lipinski bei Meedia. Geschäftsführer Thomas Hass gliedert die Digitaleinheit der Spiegel Online GmbH gesellschaftsrechtlich an den Printverlag an und ändert die Rechtsform. Aus der Spiegel Online GmbH wird die Spiegel Online GmbH & Co. KG. An der Ungleichbehandlung von privilegierten Print-Redakteuren und den schlechter gestellten Onlinern ändert sich dagegen vorerst nichts.

Dennoch zitiert Lipinski eine Verlagssprecherin mit den Worten: "Wir bauen Hürden ab, die einer möglichen weitergehenden Zusammenarbeit der Redaktionen Print und Online im Weg stehen würden." Die neue gesellschaftsrechtliche Struktur bilde die Voraussetzungen für die Verschmelzung der Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online. Der Verlag hatte im April angekündigt, die Firmenstruktur so anzupassen, dass Print und Online vom Finanzamt als ein Steuersubjekt veranlagt werden können.
meedia.de, turi2.de (Background)

"TV14" löst "Spiegel" an der Spitze der Publikumszeitschriften im EV ab.

TV14 erzielt im ersten Halbjahr 2018 den höchsten Umsatz im Einzelhandel und löst damit den "Spiegel" ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat Bauers Programmzeitschrift zwar 100.000 Exemplare pro Folge weniger verkauft, eine Preiserhöhung auf 1,19 Euro hält den EV-Umsatz jedoch relativ konstant bei 25,9 Mio Euro. Der "Spiegel" folgt auf Platz zwei mit 23,5 Mio Euro.
"Presse Report" 8/2018 (Paid)

Rudolf Augstein finanzierte Rudi Dutschke.

Rudolf Augstein (Foto) unterstützte den Studentenführer Rudi Dutschke von 1970 bis 1973 mit monatlich 1000 DM, schreibt der "Spiegel" über seinen Gründer. Die Information gehe aus bislang unbekannten Geheimdienstakten und Unterlagen des Verlags hervor. Die Unterstützung kam nach einer Bitte von Freunden Dutschkes zustande. Dutschke war 1968 angeschossen worden. Dutschke und Augstein schreiben sich zudem Briefe und tauschten sich über die Studentenrevolte aus.
"Spiegel" 31/2018, S. 48 (Paid)

Verlagsgruppe Random House kauft Hörbuch-Verlag DAV.

Verlagsgruppe Random House, die Mutter von Bertelsmanns deutschen Publikumsverlagen, kauft den Hörbuch-Spezialisten DAV. Die bisherigen Gesellschafter sind der Spiegelverlag sowie die privatwirtschaftlichen Töchter der Rundfunkanstalten WDR, SWR und RBB. Die Firma soll mit allen Mitarbeitern in Berlin bleiben, Amadeus Gerlach bleibt Geschäftsführer.
buchmarkt.de

Söder-Satire mutiert 14 Jahre später zu vermeintlichen Fakten.

New York Times und die "Süddeutsche" gehen einer Jahre alten "taz"-Satire über Markus Söder auf den Leim, schreibt Stefan Kuzmany. Er selbst war 2004 Autor der Söder-Satire. Seine Söder in den Mund gelegten Forderungen, Grüne zum Drogentest zu schicken und Schwarzfahrer an den Internetpranger zu stellen, finden sich heute als Fakten in seriösen Medien, weil die Satire in den Archiven zur vermeintlichen Realität wurde.
"Spiegel" 29/2018, S. 35 (Paid), taz.de ("taz"-Artikel)

"Spiegel" und SpOn bespiegeln die Zukunft per Supplement.

Spiegelverlag beschäftigt sich mit einer Printbeilage, einem Online-Special und einer Konferenz unter der Marke Futura mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Supplement erscheint im "Spiegel" Nummer 43/2018 am 22. Oktober in 700.000 Auflage. Die Konferenz steigt am 19. und 20. November in Hamburg. Im Zeitraum dazwischen beschäftigt sich Spiegel Online per Themenseite mit den "unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung".
spiegelgruppe.de

Gisela Stelly Augstein kritisiert "Schurkenstück" beim "Spiegel"-Erbe.

Spiegel: Ein jahrzehntelanges Verschweigen, dass Jakob Augstein nicht der leibliche Sohn Rudolf Augsteins ist, war ein "Schurkenstück", kritisiert Gisela Stelly Augstein, vierte Ehefrau des "Spiegel"-Gründers. Jakob Augstein wäre gesetzlich gar nicht erbberechtigt gewesen. Rudolf Augstein und Jakobs Vater Martin Walser seien keine Freunde gewesen, sagt Stelly Augstein in einem langen "stern"-Interview.
"stern" 28/2018, S. 40-45 (Paid), stern.de (Vorabmeldung)

Zitat: "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer glaubt an Zahlbereitschaft, wenn es einfach ist.

"Ich glaube, dass wir längst soweit sind, dass das Publikum willig ist, zu bezahlen, wenn es denn richtig überzeugende Inhalte sind, die man nicht kostenlos bekommt. Und wenn der Bezahlvorgang einfach ist."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sagt im "Zapp"-Interview, dass zahlungswillige Leser sich durch ein Abo nicht "geknebelt" fühlen dürfen.
ndr.de/zapp (8-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:

zur Konkurrenz mit ARD und ZDF:

"Ich mag Wettbewerb! Und ich finde auch den Wettbewerb mit den Öffentlich-Rechtlichen zunächst einmal sportlich. Ja, Gebühren, die garantiert hereinkommen, sind etwas anderes als ob ich Leser für ein Bezahlmodell gewinnen muss. Das ist nicht wirklich Chancengleichheit in allem, aber dann ist es auch so reguliert, dass es gut funktioniert.

"Ich würde niemals das öffentlich-rechtliche System angreifen wollen. Das hat sich bewährt!"

zur Kooperation von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung":

"Wenn Gebührengelder auf irgendwelchen Umwegen in Projekte fließen, die bei der "Süddeutschen" landen, dann sprechen wir von Quersubventionierung eines Zeitungsverlages. Das heißt aber nicht, dass wir nicht den sportlichen, journalistischen Wettbewerb mit der "Süddeutschen" aufnehmen."

Jesper Doub soll bei Facebook Verleger-Frieden stiften.

Jesper Doub, bisher "Spiegel"-Geschäftsführer, soll bei seinem neuen Arbeitgeber Facebook in der deutschen Zentrale in Hamburg arbeiten und die Beziehungen zu Verlegern pflegen. Laut Digiday tritt Doub an, um die Kommunikation beider Parteien miteinander zu verbessern und als Sprachrohr des US-Teams neue Produkte und Algorithmus-Änderungen mitzuteilen.
digiday.com, meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jesper Doub steuert den "Spiegel" durch den digitalen Umbruch.

Zitat: Maria Gresz will bei "Spiegel TV" nicht lächeln.

"Es gab mal eine Zeit, so etwa zehn Jahre nach dem Beginn, da kam Stefan Aust als Spiegel-TV-Chef plötzlich auf die Idee: 'Maria, du musst jetzt mal lächeln. Die von RTL sagen, du bist immer so unfreundlich.' Und dann habe ich das probiert, und es war völlig daneben."

"Spiegel TV" verändert sich auf dem neuen Sendeplatz am Montagabend im Aufbau und Studio, Moderatorin Maria Gresz will ihrem hanseatischen Stil aber treu bleiben, sagt sie im Interview mit "Neuen Presse".
neuepresse.de

weitere Zitate:
"Es ist längst nicht mehr jeder Beitrag so getextet, als hätten wir die Weisheit mit Löffeln gefressen. Man lernt aus Fehlern."

"Unsere große Stärke sind Inhalte, deren Rechte wir nicht komplett abgeben. Und das widerspricht eben manchmal den Netflixen dieser Welt, die alle Rechte für sich fordern."

Lese-Tipp: "Zeit" porträtiert Matthias Matussek.

Lese-Tipp: Malte Henk porträtiert Matthias Matussek als Dagegen-Mensch, für den der Journalismus einst als "Integrationsmaßnahme" diente. Nach Drogenexzessen sei der eigene gedruckte Name für ihn "die Rückkehr in die bürgerliche Welt" gewesen. Heute träume er von Rezensionen in "FAZ" und "Süddeutscher" – doch "je mehr Stille ihm entgegenschlägt, desto lauter brüllt er".
"Zeit" 27/2018, S. 54-55 (Paid)

Wir graturilieren: Torsten Beeck wird 40.


Wir graturilieren: Torsten Beeck, Leiter Platform Partnerships & Engagement bei Spiegel Online, feiert heute seinen 40. Geburtstag. Zum runden Ehrentag geht es das erste Mal in ein Kasino zum Pokern in kleiner Freundesrunde. Danach "machen wir etwas mit Gin Tonic". Das Beste am abgelaufenen Jahr "war eher privat" – und soll es auch bleiben. Beruflich hat es besonders viel Spaß gemacht, in "einem wachsenden Team von tollen Kollegen lernen zu können".

Im kommenden Jahr will er zahlreiche Ideen umsetzen. Dazu wünscht sich Beeck außerdem "Sonne, möglichst viel Sonne". Gratulationen erreichen ihn tendenziell auf jedem Kanal, u.a. via Twitter, LinkedIn oder E-Mail, nur nicht so gern per Telefon. Gratulanten, die persönlich vorbeikommen, können in Torsten Beecks Büro auf ein Stück Kuchen hoffen.

"Spiegel" befragt das ganze Haus zu Sexismus-Erfahrungen.


Den Spiegel vorhalten: Alle Mitarbeiter des Spiegelverlags werden derzeit zu ihren Erfahrungen mit sexueller Belästigung und sexistischen Sprüchen befragt, berichten Pascale Müller und Juliane Löffler. Bei Buzzfeed veröffentlichen sie den Bericht der "Spiegel"-internen #MeToo-Arbeitsgruppe. Sie schiebt konkrete Maßnahmen an. Andere deutsche Verlage teilen mit, keine Sexismus-Probleme oder Geburtstag zu haben.

Beim "Spiegel" können sich Betroffene an externe Ansprechpartner wenden, um über Vorfälle zu berichten. Die Kommission empfiehlt auch, die entstanden Machtstrukturen im Verlag zu hinterfragen und wie sie Sexismus begünstigen könnten. Der Bericht rät, gemäß dem Werbe-Slogan des Hauses, "keine Angst vor der Wahrheit" zu haben. Laut Buzzfeed geht der Spiegelverlag im Branchen-Vergleich besonders offensiv mit dem Thema um.

Andere Verlage verweisen auf existierende Anlaufstellen oder teilen mit, dass keine Fälle bekannt sein. Bei der "FAZ" gab es offenbar Fälle, doch das Fehlverhalten sei abgestellt worden oder die Personen arbeiteten nicht mehr im Haus. Burda antwortet zunächst nicht. Madsack lässt die Anfrage wegen der 125-Jahr-Feier liegen.
buzzfeed.com, turi2.de (Background)

Sky entfernt den Sender Sport1+ aus seinem Angebot.

Sport1+ verschwindet Ende Juni aus dem Sky-TV-Angebot. Sport1 und Sky konnten sich über eine Fortsetzung der Einspeisung nicht einigen. Sport1+ wird aber über andere Plattformen weiterhin ausgestrahlt. Ab Juli verbreitet Sky den neuen Partnersender Spiegel TV Wissen.
quotenmeter.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Inszenierung von Marken." – Sport1 quartiert sich zur WM bei O2 ein.

Spiegel-Verlag ist zufrieden mit dem Neustart des Pay-Angebots Spiegel Plus.


Spieglein, Spieglein: Der Spiegel-Verlag zieht nach den ersten zwei Wochen des reformierten Online-Bezahlangebots Spiegel Plus eine positive Bilanz: Mit 7.800 neuen Abonnenten sei das Team "bisher sehr zufrieden". Insgesamt kommt Spiegel Plus so auf etwa 73.400 Digital-Abonnenten, inklusive der 5.600 vormaligen Nutzer von Spiegel Daily sowie den 60.000 Digital-Bestandskunden. Der technische Umzug der Inhalte der zwei alten Angebote Daily und Plus sei beim Start nahezu störungsfrei verlaufen. Einige Daily-Nutzer konnten sich jedoch in den ersten Stunden nicht sofort einloggen.

Neukunden nutzen das neue Online-Angebot im Moment noch im kostenfreien Probemonat. Die Macher erwarten, dass 15 bis 20 % der Neuanmeldungen in ein reguläres Abo übergehen und die Digital-Flatrate für 19,99 Euro pro Monat zahlen. Das Feedback der Nutzer sei hinsichtlich der Qualität der Inhalte sowie der aufgeräumten Optik positiv ausgefallen. Kritisch sehen die Leser hingegen den als zu hoch empfundenen Preis sowie die Anzahl von Spiegel-Plus-Geschichten.
medium.com, dnv-online.net, turi2.de (Background)

BVerfG gibt "Spiegel" Recht: Korrigierender Nachtrag zu HSH-Artikel verletzt Pressefreiheit.


Letztes Wort: Der "Spiegel" muss keinen korrigierenden "Nachtrag" zu einem Artikel über einen ehemaligen Mitarbeiter der HSH-Nordbank abdrucken. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden und gab damit einer Beschwerde des Magazins Recht. Zwar habe der Mann das Recht auf einen knappen Nachtrag, der Text, den die Redaktion nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg hätte abdrucken müssen, verletzte jedoch die Meinungs- und Pressefreiheit. Im Text heißt es: "Diesen Verdacht halten wir aus heutiger Sicht nicht aufrecht."

Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein "Spiegel"-Artikel, in dem das Magazin den Verdacht äußert, ein hochrangiger Mitarbeiter der HSH Nordbank sei in Abhöraktionen verwickelt. Die Ermittlungen gegen den Mann wurden später jedoch eingestellt, da die Ermittler keinen hinreichenden Tatverdacht feststellen konnten. Das Gericht in Hamburg muss den Streit nun nach den Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts neu entscheiden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Zitat: Klaus Brinkbäumer sieht den "Spiegel" anders als so mancher Leser.

"Unser Selbstbild besagt, dass der 'Spiegel' von 2018 keine von alten Herren dominierte Firma mehr sei, sondern Spiegelbild einer modernen Gesellschaft."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer hört sich bei einer Leserkonferenz die Meinungen der Leser an, die den "Spiegel" entgegen seinem Selbstverständnis zuweilen "übermoralisch, selbstgerecht und allzu männlich" finden.
"Spiegel" 23/2018, S. 72-73 (Paid)

Spiegel Verlag geht es wirtschaftlich gut, analysiert Roland Pimpl.

Spiegel Verlag steht gut da, schreibt Roland Pimpl: 2017 habe der Verlag sinkende Print-Umsätze durch deutlich wachsende Digital- und TV-Erlöse auffangen können. Der operative Außenumsatz lag 2017 bei 266,6 Mio Euro. Die Online-Werbeerlöse haben die Print-Erlöse erstmals überholt. Geschäftsführer Thomas Hass sagt, für 2018 und 2019 rechne er damit, "dass etwa 80 Prozent der Neuerlöse nicht aus dem klassischen Magazingeschäft kommen werden, sondern aus digitalen Projekten".
horizont.net

Spiegel-Verlag baut Pay-Angebot Spiegel Plus radikal um.


Pay now, not later: Stefan Plöchinger (Foto links) zieht beim Online-Bezahlangebot des Spiegel-Verlags neue Saiten auf. Bei einem Pressegespräch, gemeinsam mit Print-Chef Klaus Brinkbäumer und Online-Chefin Barbara Hans, erklärt der Produktchef die neue Online-Bezahlwelt. Der Einzelverkauf von Artikeln über LaterPay endet. Stattdessen gibt es künftig eine Digital-Flatrate für 19,99 Euro pro Monat. Sie umfasst die Digitalausgabe des gedruckten "Spiegels" sowie die bisherigen Bezahl-Inhalte von Spiegel Daily. Die kostenpflichtige Online-Abendzeitung verabschiedet sich, überlebt aber als abendlicher Newsletter mit Links auf kostenlose und kostenpflichtige Inhalte.

Bei Spiegel Online versucht der Verlag künftig den Spagat zwischen Nachrichten-Grundversorgung für alle – News, Hintergründe und aktuelle Analysen sollen kostenfrei bleiben – und digitaler Edelboutique u.a. mit speziell für das Bezahlangebot produzierten Longreads. Auch die Video-Kolumne von Harald Schmidt und die Wetter-Filme von Jörg Kachelmann bleiben hinter der Paywall.

Der Verlag verzichtet bei der Flatrate – anders als bei Print-Abos üblich – komplett auf eine Laufzeit: Die Nutzer können jeweils zum Monatsende raus, der erste Monat ist ohnehin kostenlos, ganz wie bei Netflix oder Spotify. Das gilt auch für das Kombi-Abo mit dem gedruckten "Spiegel", das es künftig für knapp 25 Euro gibt, und das Paket mit zusätzlichem Digital-Zugriff auf sämtliche "Spiegel"-Beiboote wie "Biografie", "Geschichte" oder "Dein Spiegel" für knapp 36 Euro pro Monat.
turi2 vor Ort beim "Spiegel" in Hamburg

Verfassungsgericht: Möglichkeit zur Stellungnahme schützt nicht vor Gegendarstellung.

Gegendarstellungen sind auch möglich, wenn die Redaktion dem Betroffenen die Möglichkeit zur Stellungnahme einräumt, der diese aber nicht nutzt, urteilt das Bundesverfassungsgericht. Konkret ging es um einen "Spiegel"-Bericht von 2013, der Thomas Gottschalk Schleichwerbung in "Wetten, dass..?" vorwirft. Gottschalks Anwalt hatte den Vorwürfen zwar widersprochen, aber verboten, ihn daraus zu zitieren. Später setzte Gottschalk eine Gegendarstellung durch. Der Spiegel-Verlag betont den Unterschied zwischen unterlassener Stellungnahme und dem Verbot einer erfolgten Äußerung.
horizont.net