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Jetzt neu: SPIEGEL 9/2017: So gut geht es den Deutschen - So schlecht geht es den Deutschen.
Digitale Bankräuber: PIN gekapert, TAN gezockt – wie können sich Kunden vor kriminellen Cyber-Banden schützen?
Der Fall Alois Brunner: Warum der SS-Mann nach dem Krieg ungestört abtauchen konnte – und nie vor Gericht kam.
Den Oscar verspielt? Warum die beiden Filmgrößen Casey Affleck und Nate Parker moralisch unter die Räder kamen.
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“Spiegel”: BND hat ausländische Journalisten abgehört.

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Nachrichtendienst belauscht Nachrichtenmacher: Der BND hat seit 1999 offenbar die Kommunikation zahlreicher ausländischer Medien überwacht, berichtet der "Spiegel" und beruft sich auf Dokumente des Geheimdienstes. Auf einer Überwachungsliste stehen demnach mindestens 50 Telefon- und Faxnummern oder E-Mail-Adressen von Journalisten und Redaktionen, darunter mehr als ein Dutzend Anschlüsse der BBC in Afghanistan, der Zentrale in London und Redaktionen des Auslandsdienstes BBC World Service. Auch ein Anschluss der "New York Times" in Afghanistan sowie Mobil- und Satellitentelefone der Nachrichtenagentur Reuters in Afghanistan, Pakistan und Nigeria stehen auf der Liste und wurden womöglich bespitzelt.

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen verurteilt die Überwachung als einen "ungeheuerlichen Angriff auf die Pressefreiheit", der eine "neue Dimension des Verfassungsbruchs" darstelle. Der Verband geht davon aus, dass der Bundesnachrichtendienst ausländische Journalisten auch weiterhin abhören wird und bereitet mit anderen Journalistenverbänden sowie der Gesellschaft für Freiheitsrechte eine Verfassungsklage gegen das BND-Gesetz vor.
"Spiegel" 9/2017, Seite 442 Kommentare

Zitat: Klaus Brinkbäumer fordert Solidarität mit Deniz Yücel.

Klaus Brinkbäumer 150-2"Wenn ein Journalist in Haft sitzt, sollten andere Medien Zurückhaltung wahren und womöglich an Begriffe wie Solidarität denken, so wie wir es auch bei Geiselnahmen tun."

"Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer kommentiert im Kurz-Interview bei Kress.de den Fall des in Haft sitzenden Deniz Yücel und widerspricht der These, dass sich viele Verlage ihre Türkei-Korrespondenten nach deren Herkunft aussuchen.
kress.deKommentieren ...

Barbara Hans ordnet bei Spiegel Online ihre Mannschaft neu.

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Die neue Führungsmannschaft von Spiegel Online ist großteils die alte: Barbara Hans (links), befördert Jörn Sucher und Christina Elmer (oben) und hält an Matthias Streitz und Roland Nelles (unten) fest. (Fotos: Christian O. Bruch, Daniel Reinhardt/dpa, Montage: turi2)

Teambuilding an der Ericusspitze: Barbara Hans (links), Chefredakteurin von Spiegel Online, stellt nach dem Abgang von Florian Harms die Führungsmannschaft des Nachrichtenportals neu auf und setzt dabei auf die Beförderung langjähriger SpOn-Recken. Jörn Sucher, 42, (oben links) bisher Mitglied der Chefredaktion, rückt als Vize-Chefredakteur auf. Er schreibt seit 2004 für das Nachrichtenportal, schon sein Volontariat machte er spiegelnah - beim Online-Auftritt des "manager magazins". Christina Elmer, 33, (oben rechts) seit 2013 an der Ericusspitze und seit 2016 Ressortleiterin Datenjournalismus, wird Mitglied der Chefredaktion. Neuer Produkt- und Entwicklungschef ist Matthias Streitz, 43 (unten links). Er bleibt, genauso wie Roland Nelles (unten rechts), Büroleiter Berlin und Ressortleiter Politik, Mitglied der Chefredaktion.
spiegelgruppe.de4 Kommentare

Anzeigenmarkt: “rtv” macht im Januar mehr Brutto-Umsatz als “stern” und “Spiegel”.

rtv-ausgabe-2-2017-150Anzeigenmarkt im Januar verschiebt sich: rtv, TV-Programm-Beilage vieler Tageszeitungen, hat im ersten Monat des Jahres mehr Brutto-Anzeigen-Umsatz gemacht als "stern" und "Spiegel", analysiert Jens Schröder auf Basis von Nielsen-Zahlen. Die "rtv" Ausgabe West kommt mit fünf Heften auf brutto 9,65 Mio Euro, das sind knapp 25 % mehr als im Januar 2016, allerdings gab es damals nur vier Ausgaben. "stern" und "Spiegel", die im Januar 2017 ebenfalls fünf Mal erschienen sind, schreiben dagegen 7,2 % bzw. 3,2 % weniger Brutto-Umsatz. Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Basis die Anzeigen-Listenpreise sind.
meedia.deKommentieren ...

Elke Schmitter wird Kultur-Chefin beim “Spiegel”.

Elke Schmitter 150Spiegel befördert Autorin Elke Schmitter, 56, zur Ressortleiterin Kultur. Sie folgt auf Lothar Gorris, 57, der rund zwei Jahrzehnte lang die Ressorts Gesellschaft, Sport und Kultur geleitet hat, und für den "Spiegel" weiter schreiben sowie "besondere Aufgaben übernehmen" wird. Schmitter kam Mitte 2001 als Kulturredakteurin zum "Spiegel" und ist seit Februar 2013 als Autorin im Kultur-Ressort tätig.
spiegelgruppe.de
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Hör-Tipp: Das “Medienmagazin” von Radio eins über Fact Checker bei “Spiegel”, “Tagesschau” und “Zeit”..

daniel-bouhs-eingereicht150Hör-Tipp: Im "Medienmagazin" von Radio eins zeigt Daniel Bouhs, wie Journalisten Fakten checken. Er besucht die Dokumentation des "Spiegel", die fast jedes Wort auf Richtigkeit prüft, zeigt, wie "Tagesschau" und "Zeit" sich kontrollieren und wo die Grenzen des Fact Checking liegen.
wwwagner.tv (60-Min-Audio, erste 20 Min.)Kommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 8/2017: Gewissensbissen - Welches Fleisch? Wie viel Fleisch? Künstliches Fleisch?
Ein Hauch von Watergate: Die Russland-Affäre - Was wusste Donald Trump, und wann wusste er es?
Das grüne Dilemma: Merkel oder Schulz – die Ökopartei ringt um die richtige Wahlkampfstrategie.
Kinder des IS: Zwei Brüder sollen sich in die Luft jagen - Khalid fügt sich, Nadim schreckt im letzten Moment zurück.
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Sechs Verlage starten gemeinsame Kindermedien-Studie.

Kinder umarmen-150Medienforschung: Blue Ocean (Burda), Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, "Spiegel" und Zeitverlag wollen gemeinsam das Mediennutzungsverhalten von Kindern erforschen, berichtet "new business". Die Studie soll die Lebenswelten von 4- bis 13-Jährigen abbilden und am 8. August erstmals erscheinen. Die Untersuchung folgt der KidsVA von Egmont Ehapa, die der Verlag von 1993 bis 2015 durchgeführt hat.
new-business.deKommentieren ...

Katja Kollmann wird Titelseiten-Chefin beim “Spiegel”.

katja-kollmann150Spiegel holt eine neue Titel-Chefin: Katja Kollmann, 47, übernimmt das Ressort Titelbild. Sie folgt auf Arne Vogt, der in den Vorruhestand wechselt, und Suze Barrett, die als Titelgestalterin beim "Spiegel" bleibt. Kollmann war zuletzt Art Direktorin für Springers "Bilanz", davor u.a. für das "Zeit Magazin". Kollmanns Vize wird Johannes Unselt, 44, seit 2007 Grafiker beim "Spiegel".
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“Charlie Hebdo” macht Merkel zur Schulz-Mörderin.

Charlie Hebdo Merkel-Schulz 150Charlie Hebdo zeigt sich in seiner deutschen Ausgabe solidarisch mit dem "Spiegel" und greift das umstrittene "Spiegel"-Titelbild auf, das Donald Trump als Terroristen darstellt. Auf dem Cover von "Charlie Hebdo" ist eine Karikatur von Angela Merkel zu sehen, die in der einen Hand ein blutiges Messer und in der anderen den Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hält. Chefredakteurin Minka Schneider, ein Pseudonym, erklärt die Karikatur als "Geste des Respekts gegenüber den Kollegen in Hamburg".
haz.de

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(Bild: Charlie Hebdo via dpa/Picture Alliance)1 Kommentar

Presserat prüft Trump-Cover des “Spiegel”.

Layout 1Spiegel wird mit dem Trump-Cover von Ausgabe 6/2017 ein Fall für den Presserat. Das Selbstkontroll-Gremium prüft u.a den Vorwurf, das Cover verletzte die Menschenwürde nach Ziffer 1 des Pressekodexes und verhöhne die Opfer von Terroranschlägen. Die Cover-Karikatur stammt vom kubanischen Künstler Edel Rodriguez. Laut Meedia sind bisher 16 Beschwerden eingegangen. Ende März wolle der Presserat entscheiden.
meedia.de
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Klaus Brinkbäumer finden “Spiegel”-Cover nicht provokativ.

Layout 1"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer widerspricht der Darstellung, das aktuelle Heftcover sei zu provokant. Zu Reuters sagt er, der "Spiegel" zeige, worum es gehe, nämlich um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Donald Trump habe in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit mit seinen Handlungen gezeigt, dass er diese Werte bedrohe. Das aktuelle Titelbild hat für Diskussionen gesorgt. Bild.de-Chef Julian Reichelt nannte es beispielsweise abstoßend.
zeit.de (1-min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Spiegel” und “Focus” portraitieren Trumps Chefstrategen Stephen Bannon.

Steve BannonStephen Bannon, Ex-Chef Chef der rechtspopulistischen Nachrichtenseite Breitbart News und inzwischen Chefstratege von Donald Trump, ist der "gefährlichste Mann Amerikas", schreibt der Spiegel" in seiner Aufmacher-Geschichte und nennt Bannon Trumps "Mephisto". Bannons Truppe verbreite einen "bigotten Gestank", der "an jedem haften bleibt, der den rechten Amateuren zu nahe kommt". Peter Gruber beschreibt Bannon im "Focus" als "Revolutionär von rechts, ein ultrakonservativer Umstürzler", der der es liebe, wenn sich seine "Feinde" an ihm aufreiben. Zum "politischen Rebellen" wurde Bannon, der als Arbeiterkind liberale Wurzeln hat, erst unter George W. Bush.
"Spiegel" 6/2017, S. 10, "Focus" 6/2017, S. 28 (Paid)Kommentieren ...

“Spiegel”-Cover erhitzt die Gemüter.

Layout 1Spiegel geht mit seinem aktuellen Titelbild auf Konfrontationskurs: Bild.de-Chef Julian Reichelt twittert, die Grafik sei das "mit Abstand abstoßendste und geschmackloseste 'Spiegel'-Cover aller Zeiten". FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff sagt "Bild", der Titel spiele "in ekliger Weise mit dem Leben von Terroropfern". Die "Washington Post" dagegen findet das Cover "überwältigend".
focus.de, bild.de, meedia.deKommentieren ...

Ulrike Simon nennt Details zu Spiegel Daily.

spiegelSpiegel Daily: Ulrike Simon erfährt Details zum neuen Paid-Content-Projekt von der Ericusspitze. Spiegel Daily soll demnach ab April täglich um 16 Uhr fünf "News Explainer" zu den wichtigsten Themen des Tages liefern. Dazu kommen zwei Kommentare, eine Geschichte aus dem aktuellen Heft und ein Best-of kostenloser SpOn-Artikel. Außerdem gibt es Netzaufreger, Service und Kultur. Am Ende steht eine "Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene". Ein Premium-Abo soll Abonnenten des Print-"Spiegel" kostenlosen Zugang zu Spiegel Plus und Spiegel Daily geben.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Spiegel” startet Spiegel Daily im April.

Empfang und Einweihung 70 Jahre DER SPIEGEL
Bezahltes Tagwerk: Anfang April startet der "Spiegel" seine lange angekündigte digitale Tageszeitung Spiegel Daily, schreibt Ulrike Simon. Der Verlag selbst spricht von einem Start zur "Jahresmitte 2017". Der "Spiegel" will sein neues Angebot montags bis freitags um 16 Uhr veröffentlichen und darin die wichtigsten Themen des Tages in einem geschlossenen Angebot für mobile Endgeräte zusammenfassen und einordnende Kommentare bieten.

Spiegel Daily soll zudem das Fundament für das künftige Paid-Content-Angebot bei Spiegel Online sein. Der Verlag vertreibt in Zukunft preislich gestaffelt Abos für alle Bezahlinhalte, so Ulrike Simon. Spiegel Daily biete das Basisangebot für voraussichtlich sieben Euro monatlich an. Nutzer können den Zugang zu den Artikeln von Spiegel Plus ebenso dazu kaufen wie Abos des digitalen oder gedruckten "Spiegel“.
Außerdem arbeitet der Verlag künftig mit einem neuen Partner für die Bezahlabwicklung zusammen: Plenigo ersetzt Laterpay.

Die Redaktion von Spiegel Daily übernehmen Oliver Trenkamp, 37, und Timo Lokoschat, 37. Sie leiten ein rund zehnköpfiges Redaktionsteam, das nach dem Rotationssystem zusätzlich für jeweils vier Wochen durch Kollegen aus allen Ressorts der Online- und Printredaktion ergänzt wird. (Bild: Stefanie Loos / "Spiegel")
horizont.net, spiegelgruppe.deKommentieren ...

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Jetzt neu: SPIEGEL 5/2017: Sankt Martin - Der Machthunger des Kandidaten Schulz.
Das große Zittern: Donald Trumps Wirtschaftspolitik ist brandgefährlich – vor allem für die deutsche Exportindustrie.
Tiere als Ersatzteillager: Mischwesen im Dienst der Medizin – wie Forscher neue Organe für Menschen züchten.
"Männer sind wie erlöschende Sterne": Isabelle Huppert im SPIEGEL-Gespräch über ihren Film "Elle", über weibliche Rache, Macht und Unterwerfung.
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Video-Tipp: Anja Reschke kommentiert die Geburtstagsfeier des “Spiegel”.

anja-reschke-dpa150Video-Tipp: Anja Reschke kommentiert für "Zapp" süffisant die Geburtstagsfeier des "Spiegel". Das Magazin prahle damit, dass sowohl die Kanzlerin als auch Sigmar Gabriel anwesend waren. Die Nähe zwischen Politik und Medien komme in der Bevölkerung gerade allerdings nicht gut an, erinnert Reschke und stellt zudem fest: Dem "Spiegel" hat sie nichts gebracht, verriet Gabriel seinen Rückzug doch lieber dem "stern".
twitter.com


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Jetzt neu: SPIEGEL 4/2017: Trumps Spiel - Die neue Weltordnung.
Sind Ausländer krimineller als Deutsche? Undifferenzierte Daten, vage Zahlen – Fachleute streiten über amtliche Statistiken.
Der Elektro-Schock: Zwischen Aufbruch und Existenzangst – deutsche Autokonzerne starten ihre Aufholjagd.
Uralte Rezepturen, brandneues Image: Junge Destillerien entdecken die hohe Kunst der Kornbrennerei.
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Große Publikumszeitschriften verlieren auf dem Anzeigenmarkt.

stern-Logo ohne Schriftzug 150stern, "Spiegel" und "Focus" stehen weiterhin an der Spitze der Anzeigenstatistik, bilanziert Zahlen-Zar Jens Schröder aus Nielsen-Daten. Alle drei verzeichnen jedoch deutliche Rückgänge. Der "stern" verliert rund 6,5 %, "Spiegel" und "Focus" über 8 %. Damit kommen sie nur noch auf knapp über 100 Mio Euro Brutto-Umsätze. Die "Bild am Sonntag" kann sich hingegen steigern, am meisten legt in der Statistik die "ADAC Motorwelt" zu. Insgesamt sind die Umsätze der von Nielsen gelisteten Magazine um 1,8 % gesunken.
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Reporter-Legende Cordt Schnibben verlässt den “Spiegel” und geht zu Correctiv.

Cordt SchnibbenCordt Schnibben, 64, seit fast 30 Jahren beim "Spiegel", verlässt das Nachrichten-Magazin. Er ist Mitgründer der "Reporterfabrik", einer gemeinnützigen Journalistenschule für alle, die unter dem Dach von Correctiv und dem Reporter Forum entsteht. Schnibben hatte beim "Spiegel" zuletzt am Format "Spiegel daily" gearbeitet, das aber auch nach mehr als drei Jahren noch nicht in Sicht ist.
meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Turi befragt Cordt Schnibben zur Zukunft der Reportage im digitalen Zeitalter.

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Jetzt neu: SPIEGEL 3/2017: Das Problem mit der Liebe und dem Geld.
Der gefährliche Präsident: Wie tickt Donald Trump, und was treibt ihn an?
Klotz am Bein: Ist es sinnvoll, islamistische Gefährder mithilfe einer Fußfessel zu überwachen?
Nachbeben in Wolfsburg: Die US-Justiz ermittelt weiter – auch weil der VW-Konzern nichts aus der Affäre gelernt hat.
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Zitat: Klaus Brinkbäumer über “Spiegel”-Manuskripte unterm Türschlitz.

Klaus Brinkbäumer 150-2"Legendär war Auslandsressortleiter Dieter Wild, von dem es hieß, ihm seien die Manuskripte unter der Tür durchgeschoben worden, dann habe er sie 'Spiegel'-tauglich gemacht und wieder unter der Tür durchgeschoben, ohne ein Wort zu den Redakteuren."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer im Vorwort des Buches "Der Spiegel 1947-2017". Die 2.000 Redakteure und 27 Chefredakteure seit Januar 1947 seien "allesamt Überzeugungstäter" gewesen.
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Lese-Tipp: Wie Hans Magnus Enzensberger zum “Spiegel”-Autor wurde.

Enzensberger bei "Beckmann"Lese-Tipp: Volker Weidermann schreibt, wie Hans Magnus Enzensberger zum "Spiegel"-Autor wurde. Als 27-Jähriger produzierte Enzensberger für den Süddeutschen Rundfunk einen Radio-Essay über die Sprache des "Spiegel". Darin kritisierte er unter anderem, dass der Titel "Nachrichten-Magazin" unzutreffend sei. Rudolf Augstein gefiel der kritische Beitrag so sehr, dass er um eine Erlaubnis zum teilweisen Abdruck des Manuskripts bat - und Enzensberger als Autor anwarb.
"Spiegel" 2/2017, S. 48 (Paid)
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Jetzt neu: SPIEGEL 2/2017: Bedingt wehrhaft - Wie die Demokratie ihre Bürger schützen kann.
Armes Schwein: Ernährung Minister Christian Schmidt setzt auf die Agrarindustrie, doch Experten raten zur Abkehr.
Reise durch ein buntes Deutschland; Integration Willkommen in der Normalität: Wie lebt sich’s wirklich mit den Flüchtlingen?
Wenn Trainer sich an Kindern vergehen: Missbrauch Sexuelle Gewalt im Sport ist ein Tabuthema – aber die Dunkelziffer ist hoch.
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“Spiegel” meldet: “Bild”-Mitarbeiterin wirft Kai Diekmann sexuelle Belästigung vor.

kai-diekmann-2016-600
Verdachts-Berichterstattung: Der "Spiegel" berichtet über einen Belästigungs-Vorwurf gegen Kai Diekmann. Eine Mitarbeiterin wirft dem Noch-Herausgeber der Bild-Gruppe vor, sie sexuell belästigt zu haben. Der Vorfall soll sich am Rande einer Klausur-Tagung in Potsdam im Sommer beim Baden ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigt dem "Spiegel" den Eingang einer Anzeige. Auch bei Springer sei der Vorwurf bekannt, das Unternehmen habe ihn mit Hilfe externer Rechtsexperten und Gutachter geprüft, aber kein strafbares Verhalten festgestellt. Das Ergebnis der Prüfung sei mit Einverständnis Diekmanns an die Staatsanwaltschaft übergeben worden.

Diekmann hat vor genau einer Woche seinen Abschied von Springer zum Ende Januar erklärt - nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen. Springer-Sprecherin Edda Fels teilt mit, dass die staatsanwaltliche Untersuchung gegen Kai Diekmann und der Abschied des "Bild"-Herausgebers in keinem Zusammenhang stünden. Diekmann habe bereits 2015 die Entscheidung getroffen, Springer zu verlassen. (Foto: Markus Tedeskino/"Bild")
"Spiegel" 2/2017, tagesspiegel.de

Update 14.20 Uhr:
Der Anwalt von "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann, Otmar Kury, teilt mit: "Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden."
welt.deKommentieren ...

Wolfgang Büchner spricht über sein Jahr bei Ringier und seinen Wechsel zu Madsack.


Rückspiegel: Wolfgang Büchner, Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und zuletzt Geschäftsführer der "Blick"-Gruppe von Ringier, ringt um Deutungshoheit in eigener Sache. Im Interview mit der Schweiz-Ausgabe der "Zeit" geht er kritischen Fragen trotzdem weitgehend aus dem Weg. Müsse man sich bei Ringier mit den richtigen Leuten gut stellen, um zu überleben? "Das ist doch nichts Besonderes." Hat er sich mit der Ringier-Spitze überworfen? "Nein." Und auch zum "Spiegel" und seinem unrühmlichen Abgang dort sagt Büchner "No Comment".

Lieber betont Büchner, was er in einem Jahr beim "Blick" in der Schweiz erreicht hat: "Ein neues Redaktionssystem eingeführt und die Redaktionsstruktur verändert", "die erste Virtual-Reality-App der Schweiz gestartet" und Video massiv ausgebaut. Die digitalen Erlöse hätten "sich hervorragend entwickelt".

Aber warum dann der schnelle Wechsel zurück nach Deutschland zu Madsack? Das Angebot vom Regionalzeitungs-Konzern sei "so verlockend, dass ich mir sagte: Da will ich hin!" Als Chefredakteur des RedaktionsNetzwerks Deutschland freue er sich nun darauf, Leitartikel für Madsack zu schreiben.

Ein bisschen Selbstkritik lässt Büchner dennoch durchblicken: Er hätte mindestens zwei oder drei Jahre bei Ringier bleiben sollen, "das wäre besser gewesen, da muss man nicht drum herumreden". Auf die Frage, ob er in seiner Zeit beim "Spiegel" Fehler gemacht habe, bekennt er "ganz grundsätzlich": "Kennen Sie jemanden, der keine Fehler macht?"
"Zeit" 2/2017, S. 12 (Paid, Schweiz-Teil), meedia.de, wuv.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Björn Czieslik, Markus Trantow
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Lese-Tipp: Historisches Statut erklärt, was für einen “Spiegel”-Beitrag wichtig ist.

SpiegelLese-Tipp: In einem Statut für "Spiegel"-Journalisten beschreibt das Magazin, wie ein "Spiegel"-Artikel auszusehen hat und welche Kriterien er erfüllen muss, So soll jeder Beitrag einen hohen Nachrichten-Gehalt haben und mehr mitteilen, als es die Tagespresse tut. Auch ein erlebbarer Schreibstil wird gefordert. Wenn sich die Redaktion bei etwas nicht sicher sei, soll der Artikel im Zweifel nicht erscheinen.
horizont.netKommentieren ...

Basta: Wie Spiegel Online die Artikel des ersten “Spiegel” betitelt hätte.

spiegelClickbait von 1947: Deutschlandradio Kultur widmet sich der Erstausgabe des "Spiegel" und übersetzt die Überschriften einiger Beiträge in den Stil von Spiegel Online. Hätten damals die Onliner das Magazin gestartet, hätten die Deutschen demnach unter anderem gelesen: Russen füllen Berliner mit Wodka ab.
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Meinung: Daniel Bouhs vermisst Investigatives im “Spiegel”.

spiegelSpiegel weicht seinen Markenkern ein Stück weit auf, findet Daniel Bouhs. "Weiche Geschichten" ersetzen investigative Recherchen, die Rechercheure wundern sich, dass seit Jahren "vor allem das Schönschreiben belohnt werde", also tolle erste Sätze, goldene Zitate und schöne Geschichten. Den Anschluss ans Journalisten-Konsortium ICIJ habe der "Spiegel" verpasst - weil er auf eine informelle Anfrage zur Zusammenarbeit nicht adäquat reagiert haben soll, erinnern sich Redakteure.
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Meinung: Marvin Schade analysiert die “Spiegel”-Probleme abseits der Jubiläumsfeiern.

spiegelSpiegel ist im Jubiläumsjahr weit entfernt von Partylaune, schreibt Marvin Schade. Seit dem Amtsantritt von Chefredakteur Klaus Brinkbäumer Anfang 2015 hat das Magazin 10 % Auflage eingebüßt, der Einzelverkauf ging sogar um 18 % zurück. Innovationen würden nur langsam umgesetzt und durch den häufigen Wechsel des Führungspersonals gebremst. Dem Blatt fehle "ein konstanter Macher", wie es zuletzt Stefan Aust war, konstatiert Schade.
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