Eurosport vertreibt Bundesliga-Spiele auch über Amazon.

Verdi ruft zu Streiks bei Amazon aufAmazon: Eurosport macht seine Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga auch für Amazon-Kunden zugänglich. Prime-Nutzer können gegen einen Aufpreis von fünf Euro pro Monat das Eurosport-Angebot live und on demand ansehen. Die 40 von Eurosport erworbenen Punktspiele werden nicht über Sky abgespielt. Zwischen dem Pay-TV-Sender und der Eurosport-Mutter Discovery ist bisher noch keine Lösung erzielt worden. Eurosport zeigt 30 Erstliga-Spiele am Freitag.
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Hör-Tipp: Volker Herres schreibt sich mit Mehmet Scholl die "nettesten SMS".

Hör-Tipp: Im RBB-Medienmagazin spricht Volker Herres über den Abgang von Mehmet Scholl. Der ARD-Programmchef bezeichnet die Beziehung mit dem Fußball-Experten als "glücklich geschieden" und betont die einvernehmliche Trennung. Dass es immer auch Diskussionen gebe, sei im Redaktionsalltag selbstverständlich. Scholl und er schreiben sich weiter die "nettesten SMS", sagt Herres.

Außerdem spricht Herres über den Olympia-Deal mit Discovery. Dass die Zuschauer die Einschränkungen bei den Live-Rechten merken, glaubt der Programmchef nicht. Grund sei die Zeitverschiebung. Zeitversetzt könnten ARD und ZDF alle Wettbewerbe zeigen.
akamaihd.net (55-Min-Audio, ca. erste 10 Min)Kommentieren ...

Umfrage: Interesse der Deutschen an Fußball überschaubar.

Fußball stößt trotz medialer Dauerbeschallung nur bei wenigen Deutschen auf starkes Interesse, so eine Umfrage im Auftrag von "Horizont". 42 % der Deutschen interessieren sich demnach überhaupt nicht für Fußball, 34 % nur wenig. Stark interessiert seien 14 %, sehr stark 10 %. Jüngere TV-Zuschauer seien weniger an Fußball interessiert als ältere. Dafür ist bei ihnen Pay-TV für den Fußballkonsum verbreiteter.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: Die Gebührenzahler sind beim Olympia-Deal die Verlierer.

Olympia: Die Verlierer beim Olympia-Deal zwischen ARD, ZDF und Discovery sind die Gebührenzahler, meint "SZ"-Autor René Hofmann. Die Gebührenzahler müssten auch dann den Sport subventionieren , falls sie sich dafür nicht interessieren. Das Schweigen von ARD und ZDF über die Kosten der Rechte mache es unmöglich, zu beurteilen, ob der Sport den Sendern zu viel wert ist. Für interessierte Zuschauer sei der Deal hingegen bequem. Er helfe auch ARD und ZDF, ihre "gebührengepolsterten" Mitarbeiterstäbe zu beschäftigen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD und ZDF erzielen Einigung mit Discovery über Olympia.


Dabeisein ist alles: ARD und ZDF haben sich nach langem Ringen mit der Eurosport-Mutter Discovery Communications auf Sublizenzen für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 geeinigt. Bereits ab den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 werden ARD und ZDF im TV, Radio und Online umfangreich und viele Stunden am Tag live berichten. Lediglich von den Wettbewerben im Eiskunstlauf, Short Track und Snowboarden gibt es Live-Bilder nur bei Europort.

BR-Intendant Ulrich Wilhelm, innerhalb der ARD für die Sportrechte verantwortlich, ist glücklich darüber, mit Discovery eine "partnerschaftliche Lösung gefunden zu haben". ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich: "Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt." Discovery verkündet in seiner Pressemitteilung: "Die Fernsehzuschauer in Deutschland sind die großen Gewinner." Was Discovery nicht sagt, ist, dass eine Refinanzierung allein über die eigenen Kanäle wohl kaum möglich und für den Konzern ein Minusgeschäft gewesen wäre.

Der Einigung ist ein zäher Verhandlungskampf vorausgegangen, nachdem das IOC 2015 die europäischen Rechte an den Spielen für rund 1,3 Mrd Euro überraschend an den US-Konzern Discovery Communications vergeben hat und nicht wie jahrzentelang Usus an ARD und ZDF bzw. die Europäische Rundfunkunion EBU. Die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery drohten mehrfach komplett zu scheitern, weil die Preisvorstellungen für Sublizenzen wohl lange Zeit deutlich auseinandergingen.
presseportal.de (ARD / ZDF), presseportal.de (Discovery), dwdl.de
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Sport-Experten berichten nicht journalistisch, kritisiert Ralf Wiegand.

Fußball-Experte: Dem Konflikt zwischen Mehmet Scholl und der ARD liegt das generelle Problem zugrunde, dass die Experten mit journalistischen Qualitätsansprüchen unvereinbar sind, findet Ralf Wiegand. Zwischen Sportjournalismus und -übertragungen gebe es einen Interessenskonflikt, Unterhaltungselemente kollidierten mit Doping-Recherchen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD beendet Vertrag mit TV-Experte Mehmet Scholl mit sofortiger Wirkung.


Spielende ohne Verlängerung: Mehmet Scholl, 46, ist seinen Job als Fußball-Experte der ARD nach neun Jahren los. Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung mit sofortiger Wirkung geeinigt, teilt die ARD mit. Vorausgegangen ist ein Streit beim Confed Cup Anfang Juli in Russland, wo Scholl vor der Sendung das Studio verlassen hatte, weil er nicht damit einverstanden war, dass in der Sendung auch über Doping berichtet werden sollte.

Es schien so, als wären die Wogen nach mehreren Aussprachen wieder geglättet. In seiner Radiosendung im Bayerischen Rundfunk hat Scholl am vergangenen Sonntag aber noch einmal nachgelegt: Doping "hatte in dem Moment überhaupt keine Relevanz." Nicht zum ersten Mal sei ihm die Berichterstattung zu negativ gewesen. Daraufhin hat ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky Scholl klargemacht: "Die Redaktionen sind für den Inhalt zuständig, die Experten für die Meinung." Scholl müsse daher die redaktionelle Hoheit akzeptieren.

Der Vertrag zwischen Scholl und der ARD wäre eigentlich noch bis Ende 2018 gelaufen, beim DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC Berlin am kommenden Montag hätte er wieder vor der Kamera stehen sollen. (Archivfoto: Gladys Chai von der Laage / Picture Alliance)
presseportal.de, dwdl.de (Trennung), sueddeutsche.de (BR-Sendung), bild.de (Balkausky), turi2.de (Background Confed Cup)Kommentieren ...

Sky Sport Schweiz startet kommende Woche als reiner Online-Dienst.

Sky startet seinen angekündigten Sport-Ableger in der Schweiz am kommenden Donnerstag. Das Angebot ist nur übers Internet zu empfangen, im Web und auf Mobilgeräten, Smart-TV-Apps und die Verbreitung über IPTV-Plattformen ist geplant. Für knapp 20 Franken im Monat zeigt Sky Sport die Sportarten, für die Sky auch die Rechte in Deutschland und Österreich hält, z.B. Bundesliga, Champions League, Handball, Tennis, Formel 1 und Golf.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Volkswagen wird Uefa-Mobilitätspartner ab 2018.

Volkswagen wird ab 2018 für zunächst vier Jahre Mobilitätspartner der Uefa. VW löst den südkoreanischen Konkurrenten Hyundai-Kia ab, der seit dem Jahr 2000 Uefa-Sponsor ist. Das Sponsoring umfasst mehr als 500 Spiele, u.a. die Fußball-EM 2020, die U21-EM und die Finalspiele der neu geschaffenen Uefa Nations League. Mitte Juli hat VW bereits Mercedes-Benz als DFB-Hauptsponsor verdrängt.
horizont.net, manager-magazin.de, turi2.de (Background DFB)Kommentieren ...

Aufsteiger Jahn Regensburg geht Vermarktung wie ein Mittelständler an.

Jahn Regensburg, Aufsteiger in die 2. Bundesliga, hat die Kommerzialisierung im Profi-Fußball lange Zeit verschlafen, schreibt Ben Krischke. Erst vor ein paar Jahren sei Jahn Regensburg "aus dem Dornröschenschlaf erwacht", räumt auch Geschäftsführer Christian Keller ein. Trotz Aufstieg will der Verein an seinen Werten wie regionaler Verwurzelung festhalten und agiert wie ein Mittelständler. Hauptsponsor ist die Discounter-Kette Netto, deren Hauptsitz nur rund 20 Kilometer entfernt ist.
"Werben & Verkaufen" 32/2017, S. 33 - 35 (Paid)Kommentieren ...

Keine Einigung mit Sky: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiele über Sat-Plattform HD+.


Sky-ne Einigung: Eurosport und Sky finden im Streit um die Übertragung von Bundesligaspielen keinen Kompromiss. Nun wechselt die Discovery-Tochter den Partner für die Pay-TV-Verbreitung und sendet seine 45 Begegnungen über die Satelliten-Plattform HD+, berichten übereinstimmend "Süddeutsche Zeitung" und DWDL. Die Spiele sollen auf dem eigens dafür gegründeten Kanal Eurosport 2 HD Xtra laufen – für fünf Euro pro Monat, zuzüglich zur HD-Gebühr von 69 Euro im Jahr.

Eigentlich wollte Eurosport die Spiele bei seinem Pay-TV-Sender Eurosport 2 zeigen, der u.a. über Sky empfangbar ist. Mit HD+ bringt der Sportsender einen Partner aufs Spielfeld, der bisher nur die HD-Versionen privater Free-TV-Sender wie RTL und ProSieben über Satellit verbreitet. Kabel-Nutzer schauen bisher in die Röhre oder müssen die Fußballspiele im Netz über den kostenpflichtigen Eurosport-Player ansehen. Die Bundesliga startet in zwei Wochen.
sueddeutsche.de, dwdl.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Neymar kauft sich für 222 Mio € von Barcelona frei.

Zahl des Tages: Für eine Rekord-Ablösesumme von 222 Mio Euro kauft sich der brasilianische Fußball-Profi Neymar von seinem Verein FC Barcelona frei, um zu Paris Saint-Germain zu wechseln. Das Geld bekommt Neymar von einer Investorengruppe aus Katar, dem Besitzer des Pariser Vereins. Im Gegenzug verpflichtet er sich als Botschafter für die Fußball-WM 2022 in Katar.
focus.de, bild.deKommentieren ...

Springer baut "Bundesliga bei Bild"-App zu Sport App um.

Springer verpasst seiner Sport-App kurz vor dem Bundesliga-Start einen neuen Anstrich: Aus "Bundesliga bei Bild" wird eine Sport-App, die Meldungen verschiedener Springer-Medien, wie "Bild", "Sportbild" und Transfermarkt zusammenfügt. Ein Datencenter soll die Nutzer überzeugen. Für monatlich 14,99 Euro gibt es neben Bild Plus-Inhalten auch die E-Paper der "Fußball Bild" und "Sport Bild". Video-Zusammenfassungen kommen vom neuen Rechte-Inhaber Dazn.
axelspringer.deKommentieren ...

Bundesliga-Rechte: Sky und Discovery können sich offenbar nicht einigen.

Bundesliga-Logo 150Bundesliga wird in der kommenden Spielzeit wohl nicht geschlossen via Sky zu empfangen sein. Die Rechteinhaber Sky und Eurosport-Mutter Discovery können sich weiter nicht auf einen Deal einigen. Sky-Chef Carsten Schmidt betont, Sky habe ein "faires und wirtschaftlich sinnvolles Angebot" vorgelegt. Beide Seiten liegen aber weiterhin weit auseinander und erwecken nicht den Eindruck, dass eine Einigung bevorstehe, berichtet die dpa.
faz.netKommentieren ...

IOC vergibt Olympische Sommerspiele 2024 an Paris und 2028 an Los Angeles.

Olympische Sommerspiele finden 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles statt. Das IOC hat sich mit beiden Bewerbern auf diese Reihenfolge geeinigt, berichtet zuerst die "L.A. Times". Die Absegnung durch die IOC-Vollversammlung gilt als Formsache. Neben Paris hatten sich für 2024 ursprünglich auch Hamburg, Boston, Rom und Budapest beworben, ihre Bewerbung aber mangels Unterstützung in der Bevölkerung zurückgezogen. Für Paris und L.A. sind es jeweils die dritten Sommerspiele.
faz.net, latimes.comKommentieren ...

Rechte an der Europa League gehen wohl an RTL Nitro und Dazn.

Europa League bleibt im Free-TV offenbar ein Wanderpokal und wechselt ab 2018 zur Mediengruppe RTL, berichtet "Sponsors". RTL befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen und wolle ein Spiel pro Spieltag im Free-TV auf RTL Nitro zeigen. Aktuell liegen die Rechte bei Sport1. Im Pay-TV soll Dazn den Zuschlag bekommen. Das Interesse von Sky sei nicht mehr so hoch.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Analyse: Beim Sportsponsoring ist eine klare und langfristige Strategie wichtig.

Sportsponsoring: Erfolg im Sportsponsoring haben nur Marken, die auf eine klare und
ungewöhnliche Strategie setzen, analysiert Lena Herrmann. Denn je mehr Player auf dem Sponsoringfeld mitspielen, desto schwieriger sei es für einzelne Marken, hervorzustechen. Langfristiges Engagement sei wichtig. Erst wenn Sport-Fans glauben, dass die Sponsoren den Lieblingssport nicht nur als Werbeplattform nutzen, erreichten die Marken die Herzen der Fans.
"Werben & Verkaufen", 31/2017, S. 32-38 (Paid)Kommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung": Olympia-Verhandlung zwischen ARD, ZDF und Discovery steht kurz vor dem Abschluss.

Olympische Spiele werden doch weitgehend bei ARD und ZDF laufen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Verhandlungen mit Discovery für eine Sublizensierung für 2018 stünden kurz vor dem Abschluss. ARD, ZDF und Discovery bestätigen nur, Gespräche zu führen. Discovery habe festgestellt, dass die Produktions- und Rechte-Kosten sich nicht refinanzieren lassen, wenn Olympia nur auf den eigenen Sendern läuft. Auch die Werbeindustrie reißt sich nicht um Olympische Winterspiele. ARD und ZDF stünden ihrerseits unter Druck, weil sie wichtige Rechte im Spitzensport verloren haben und neue Streaminganbieter in den Markt drängen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid) Kommentieren ...

Zitat: Sportchef Thomas Fuhrmann sieht das ZDF weiterhin im "Konzert der Großen" mitspielen.

"Es gibt keinen Grund für Untergangsszenarien. Wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind."

ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann sieht seinen Sender im "Zeit"-Interview auch ohne Champions League und trotz neuer Player weiterhin im "Konzert der Großen" mitspielen. Olympia hat er noch nicht komplett abgeschrieben und hofft auf eine Einigung mit Discovery.
"Zeit" 31/2017 (Vorabmeldung)Kommentieren ...

DFB bestätigt mögliche Steuernachforderungen von rund 26 Mio Euro.

Deutscher Fußball-Bund sieht sich durch die Sommermärchen-Affäre um die WM 2006 einer Steuernachforderung von rund 26,2 Mio Euro gegenüber. Hintergrund: Das Finanzamt Frankfurt hat dem Verband angekündigt, die Gemeinnützigkeit für 2006 streichen zu wollen. Der DFB hat Einspruch eingelegt. Bisher hätten Aufklärung und Bewältigung des Skandals den Verband rund 7,11 Mio Euro gekostet.
spiegel.deKommentieren ...

"FAZ": ARD bemüht sich um TV-Rechte zur Formel 1.

ARD will Vollgas geben: Die ARD verhandelt mit dem neuen Besitzer der Formel 1, Liberty Media, über die deutschen TV-Rechte ab der Saison 2018, berichtet die "FAZ". Bislang sind die ARD-Intendanten dem Bericht zufolge jedoch noch gegen den Deal. Sollte es dennoch zum Vertragsabschluss kommen, soll der SWR federführend für die Übertragungen verantwortlich sein.

Die Rechte für die Motorsportserie liegen seit 1991 bei RTL, dessen Vertrag mit der aktuellen Saison ausläuft. Im Fall eines Zuschlags könnten im Gegenzug die Rechte an der DTM an RTL wechseln. Liberty Media analysiert laut der "FAZ" derzeit alle Fernsehmärkte. Denkbar sei auch, dass der Eigentümer dem Pay-TV künftig auch in Deutschland mehr Exklusivrechte für die Formel 1 einräumt.
faz.netKommentieren ...

Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
tagesspiegel.deKommentieren ...

"FAZ": ARD und ZDF verhandeln wieder über Olympia-Rechte.

ARD und ZDF verhandeln wieder mit Discovery über die Ausstrahlungsrechte für Olympia, schreibt die "FAZ". Die Tür sei wieder offen, heiße es aus Verhandlungskreisen. Erst einmal gehe es um die Winterspiele 2018 in Südkorea, aber auch mit Blick auf die folgenden olympischen Veranstaltungen sei eine Kooperation wahrscheinlicher geworden. Rechtegeber Discovery hatte die Exklusivrechte für Olympia bis 2024 an Tochter Eurosport gegeben.
"FAZ", S. 23, blendle.com (Paid), faz.net (Kurzfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sporttotal.tv und DFB kooperieren zehn Jahre bei Amateurfußball-Übertragung.

Sporttotal.tv und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schließen eine zehn Jahre dauernde Kooperation zur Online-Übertragung von Amateur-Fußballspielen. Sporttotal.tv stattet möglichst viele Vereine ab der Regionalliga abwärts mit vollautomatischen Kameras aus. Highlights und Livestreams von Spitzenspielen laufen auch bei bild.de.
dfb.de, turi2.de (4-Minuten-Video)

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Ben Lesegeld will mit sporttotal.tv alle Amateursportler zu Stars machen.

Hollywood in Hankofen-Hailing: Die Plattform sporttotal.tv tritt an, den deutschen Amateursport ins (Internet-)Fernsehen zu bringen. Wige Media stattet deutsche Bolzplätze mit klugen Kameras aus, die ganz ohne Menschenhand das Spielgeschehen filmen. Perlen der Pöhl-Kunst – etwa die SpVgg Hankofen-Hailing gegen TuS Holzkirchen – landen so technisch einwandfrei im Netz. Projektchef Ben Lesegeld, selbst Kicker beim FC Gudesding, erklärt sein Fußball-Netflix im turi2.tv-Video und sucht Verlage als Partner.

Schon heute können Nutzer kostenlos Spiele aus Regionalliga Nord, Oberliga Niedersachsen und den Bayernligen Nord und Süd schauen – live und zeitversetzt. Die meisten Clips haben einige hundert Abrufe. Keine Konkurrenz für FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Aber: Die Masse macht's. Und Lesegeld sagt: "Der Verein um die Ecke ist der Herz-Verein – die Leute gucken sich das gerne an." Die voll automatische Produktion ist billig und werbefinanziert. Deshalb sucht Lesegeld vor allem Reichweite.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Sport-Technologie-Magazin Matchplan startet heute offiziell.

Matchplan Mag hat die sechsmonatige Testphase unter dem Wahrnehmungsradar überstanden und geht heute in den Regelbetrieb. Das Online-Magazin der Basic Thinking GmbH will technische Innovationen im Profisport aufgreifen. Philipp Ostsieker ist Cheftrainer Chefredakteur bei Matchplan. Den Auftakt macht eine Experten-Woche mit Gastbeiträgen und Interviews.
per Mail, matchplanmag.de
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BayernLB zahlt Mio-Betrag an Constantin und Kirch-Erben, um Formel-Eins-Rechtsstreit zu beenden.

Formel-Eins-Affäre: Die Bayerische Landesbank hat einen "niedrigen zweistelligen Mio-Betrag" an Constantin Medien und die Erben von Leo Kirch bezahlt, schreibt die "Welt am Sonntag". Damit beendet die BayernLB einen seit Jahren schwelenden Rechtsstreit um den Weiterverkauf der Formel-Eins-Rechte, die der Bank nach der Kirch-Pleite 2002 zugefallen waren. 2005 hatte die BayernLB die Rechte für 772,6 Mio Dollar an den Finanzinvestor CVC verkauft - nach Ansicht von Constantin und Kirch-Erben zu billig. Formel-Eins-Chef Bernie Ecclestone hatte den damaligen Risikovorstand der Bank, Gerhard Gribkowsky, mit rund 44 Mio Dollar bestochen und zum günstigen Verkauf überredet.
welt.deKommentieren ...

VW schnappt Mercedes das DFB-Autosponsoring weg.

Volkswagen wird wie erwartet neuer "Mobilitätspartner" des Deutschen Fußball-Bundes, entscheidet das DFB-Präsidium. VW verdrängt damit den langjährigen Sponsor Mercedes-Benz, der seit 45 Jahren mit dem DFB verbunden ist. Das Volkswagen-Paket soll 25 bis 30 Mio Euro umfassen - Mercedes-Benz hatte rund 8 Mio Euro aufgewendet. Der DFB will sich zu den Zahlen nicht äußern.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Einstige Crash-Kids werden zu Auffahr-Alten.

BastaRentner-Räumpanzer: Golf ist ein Sport, sagen zumindest Menschen, die auch Jagd mit Falken, Turnierpoker und Segelsponsoring als Sport erachten. Einige gestalten das Trüffel-Billard nun noch etwas unsportlicher, in dem sie ihre Kumpels zärtlich mit Golfkarts umfahren.
usatoday.com (5 Videos)

Dam water hazard 😣😣 #golfgods #goodmates #timeforaswim

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Zitat: TV-Werber Uwe Esser will die "Sportschau" zum Sieger im zerfaserten Bundesliga-Business machen.

"Mehr denn je wird der Werbemarkt im Ozean mit vielen kleinen Werbe-Schaluppen auf die Power und Präsenz des großen Reichweiten-Dampfers setzen."

Uwe Esser, TV-Chef der ARD-Werbung, erhofft Vorteile für die "Sportschau" in der komplexen Welt der Fußball-Bundesliga-Übertragungen. Elf Medien übertragen ab kommender Saison Bilder und Töne, u.a. Eurosport, Dazn und Amazon.
"W&V" 28/2017, S. 30-32 (Paid)Kommentieren ...

Das Boxen bekommt seine Weltliga.

World Boxing Super Series soll zur Champions League des Faustkampfs werden. Die Weltliga startet im September – initiiert vom deutschen Promoter Kalle Sauerland, Vermarkter MP & Silva, der Modern Times Group und der Constantin-Mutter Highlight Communications. Die WBSS schüttet 50 Mio Dollar Preisgeld aus, hat die vier Box-Weltverbände an Bord und steht vor dem Abschluss fetter Fernsehverträge.
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Formel 1 richtet Vermarktung auf Wachstum in China aus.

Formel 1 steht in Asien noch auf der Bremse, konzentriert sich aber jetzt auf Wachstum in China, schreibt Christoph Becker. Die Agentur Lagardère Sports soll in der Vermarktung einen Gang höher schalten. Sie spekuliert auf 400 Mio Chinesen mit "Formel-1-tauglichem Einkommen". Lagardère putzt auch für deutsche Fußball-Clubs chinesische Klinken, u.a. im Auftrag von BVB und HSV.
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ORF hadert mit Turbo-Kapitalismus auf dem Markt der Sportrechte.

ORF verliert immer mehr Sportrechte an Bezahlsender und Streamingdienste. Sportchef Hans Peter Trost klagt über aggressives Vorgehen u.a. von Sky, im Fußball weicht der ORF auf regionale Spiele aus. Zeitgleich professionalisieren Sportler und Clubs ihre PR, um Journalisten auszusperren. Auch einige teure Tennis- und Wintersport-Wettbewerbe muss der öffentlich-rechtliche ORF aufgeben.
derstandard.atKommentieren ...