Werbungtreibende können auf Spotify gezielt Podcast-Hörer ansprechen.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify ermöglicht Werbungtreibenden in zehn Ländern, u.a. USA, Frankreich, Deutschland und Australien, gezielt Podcast-Hörer zu adressieren. Spotify will die Podcast-Werbung ausbauen und hat die Funktion im Pilotprojekt mit Samsung und 3M getestet. Podcast-Targeting gilt als lukrativer als Musik-Targeting, weil sich durch Podcast-Themen die Interessen der Nutzer besser ableiten lassen als anhand des Musikgeschmacks.
theverge.com

Lese-Tipp: "SZ" trifft Deutschland-Chef von Amazon Music.

Lese-Tipp: "SZ"-Redakteur Michael Bremmer besucht den Deutschland-Chef von Amazon Music in der Münchener Konzernzentrale. Michael Höweler verkaufte früher Mode und ist mit Amazons Streamingplattform heute schärfster Verfolger von Spotify. Um sich stärker abzugrenzen, will Höweler mit Schlager oder Hip-Hop neue Zielgruppen gewinnen.
"Süddeutsche Zeitung", R6 (Paid)

Spotify ist ein Medienunternehmen, doch das Radio erkennt es nicht, meint Christian Jakubetz.

Spotify ist kein Streamingdienst, sondern längst ein Medienunternehmen, das den Audiomarkt dominieren will, meint Christian Jakubetz. Spotify bündele immer mehr Inhalte und biete Machern jetzt auch Software. Die alte Radiowelt unterschätze den Konkurrenten und verteidige lieber eine Totgeburt wie den Übertragungsstandard DAB+.
lead-digital.de, turi2.de (Spotify-Software)

Musik-Streaming: EU-Kommission plant ein Kartellverfahren gegen Apple.

Apple muss sich kritische Blicke der EU-Kommission gefallen lassen. Die Wettbewerbshüter wollen untersuchen, ob der US-Konzern seine iOS-Marktmacht nutzt, um den eigenen Musikstreaming-Dienst zu bevorteilen. Auslöser ist eine Beschwerde von Konkurrent Spotify. Spotify kritisiert, dass Apple bis zu 30 % Provision einhält, wenn Abos über Apple-Geräte gebucht werden und Dienste, die Apples Bezahlsystem nicht anwenden, bei Updates benachteilige.
focus.de, turi2.de (Background)

Spotify testet sprachaktivierte Anzeigen auf Mobilgeräten.

Spotify will in den USA sprachgesteuerte Anzeigen testen. Sie leiten die Hörer z.B. zu einer gesponserten Playlist oder einem Podcast. Eine der ersten teilnehmenden Marken ist Axe. Die Anzeigen bekommen nur die Hörer ausgespielt, die die Sprachsteuerung des Streamingdienstes aktiviert haben. Auch der Musik-Streamingdienst Pandora will sprachgesteuerte Anzeigen testen.
techcrunch.com

Amazon plant Streamingdienst in CD-Qualität.

Amazon Music will künftig Musik in CD-Qualität streamen, schreibt Music Business Worldwide. Die meisten Streaminganbieter spielen Musik komprimiert ab. Amazon plane das unkomprimierte Streaming ab Ende 2019. Mit einem Monatspreis von 15 Dollar wolle Amazon Konkurrent Tidal preislich unterbieten. Tidal bietet auch höhere Abspielraten an.
musicbusinessworldwide.com, mactechnews.de

Meinung: Spotify unterzieht die Musikbranche einer weiteren Disruption.

Spotify verändert mit seinen Playlists und Algorithmen die Musikbranche auch außerhalb der Streamingplattform, schreibt Alexander Demling im "Handelsblatt". Automatische und von Redakteuren erstelle Playlists bestimmten immer stärker über den Erfolg von Künstlern, so dass diese zum Teil gar keine Alben mehr veröffentlichten. Statistische Daten von Spotify seien zudem zunehmend Entscheidungsgrundlage im Booking für Konzerte und Festivals. Sportify veranstalte sogar erste eigene Live-Events.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)

Apple kontert der Spotify-Kritik zu Appstore-Bedingungen.

Apple kassiert von Spotify-Kunden mit Free-Accounts keine Gebühren im Appstore, kontert der Konzern die Kritik von Spotify. Auch für zahlende Kunden, die über Partnerschaften mit Handy-Providern kommen, erhalte Apple keine Gebühren. Spotify sieht sich durch die Regeln im Appstore benachteiligt – auch weil Apple nicht nur den Appstore betreibt, sondern selbst als Streamingdienst agiert.
apple.com, turi2.de (Background)

Spotify verpfeift Apple bei der EU-Kommission.


Spiel mir das Lied vom Appstore: Spotify, mit Sitz in Stockholm eine der wenigen Tech-Größen der EU, klingelt bei den Brüsseler Kartellis um Hilfe gegen Streaming-Konkurrent und Geräte-Goliath Apple. Die Regeln in Apples Appstore behinderten "die freie Auswahl und Innovationen". Spotify-Chef Daniel Ek fordert u.a. klare Regeln für Appstores und freie Auswahl des Bezahlsystems für App-Anbieter.

Außerdem soll die Kommission dafür sorgen, dass Apple nicht mehr die Kommunikation zwischen App-Anbietern und Nutzern beschränken kann. Der wichtigste Kartellaspekt: Apples Bezahlsystem mit seinen 30 % Provision benachteilige Spotify und andere Konkurrenten gegenüber dem hauseigenen Musikdienst Apple Music. Außerdem hindere Apple Spotify daran, Nutzer auf konzerneigener Hardware wie der Apple Watch und dem Lauschsprecher Homepod zu erreichen.
spiegel.de, heise.de, bloomberg.com, newsroom.spotify.com

Autor Friedemann Karig interviewt Promis in Exklusiv-Podcast bei Spotify.

Spotify erweitert sein Angebot an exklusiven deutschen Podcasts: Autor Friedemann Karig interviewt in Friedemann & Freunde alle 14 Tage Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Medien. Zum Auftakt spricht Karig mit Moderatorin Jeannine Michaelsen über das Frauenbild im TV. Spotifys Kalkül: Mit Gratis-Podcasts Nutzer anlocken und dann für Bezahl-Abos gewinnen.
handelsblatt.com

"FT": Spotify verkauft Mini-Musikanlage für Autos.

Spotify schraubt an einer kleinen Musikanlage mit Sprachsteuerung für Autos, schreibt die "Financial Times". Die etwa 100 Dollar teuren Geräte sollen Spotify-Inhalte über Bluetooth auf die Boxen übertragen – Autofahrer können ihre Playlists und Podcasts ohne Fummelei am Handy hören. Mit einem eigenen Produkt würde Spotify unabhängiger werden von Amazon, Google und Apple, die eigene Systeme in Autos einbauen.
ft.com (Paid), theverge.com, turi2.de (Background)

"All I Want For Christmas Is You" stellt Streaming-Rekord auf.

Musik-Streaming: Ganze 11 Mio Mal ist der Song "All I Want for Christmas I You", gesungen von Mariah Carey, am 24. Dezember bei Spotify gestreamt worden und stellt damit einen neuen Rekord auf. Schlappe 92.400 Dollar Tantiemen müssen sich Plattenlabel, Produzenten, Song-Schreiber und Sängerin teilen. Kein Grund für Mitleid: Allein mit dem Weihnachtshit hat Carey von 1994 bis 2017 rund 60 Mio Dollar eingespielt.
qz.com

Spotify und Wixen einigen sich im Musikrechte-Streit außergerichtlich.

Spotify und Wixen Music Publishing legen ihren Streit um Musikrechte bei und einigen sich außergerichtlich in einem Vergleich. Die Höhe des Vergleichs ist nicht bekannt, es sei aber eine für "beide Seiten vorteilhafte Beziehung für die Zukunft" geschlossen worden. Wixen hatte Spotify wegen Urheberrechtsverletzungen Ende 2017 auf 1,6 Mrd Dollar verklagt.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

YouTube halbiert die Preise für seine Dienste Music und Premium für Studenten.

YouTube will sich auf dem Campus beliebter machen und halbiert die Abo-Preise für seine Dienste YouTube Music und YouTube Premium. Auch die Konkurrenten Spotify und Apple Music bieten für Studenten vergünstigte Tarife an. Der Rabatt gilt vorerst für Studenten in den USA, soll aber auf weitere Länder ausgeweitet werden.
cnet.com

Spotify lässt Künstler ohne Label Musik direkt hochladen.

Spotify lässt erste Musiker direkt ihre Songs hochladen – ohne Umweg über ein Label oder einen anderen Distributoren. Die Funktion ist zunächst ein Test. Anders als bei Soundcloud erscheinen Songs nicht sofort. Spotify empfiehlt einen Upload mindestens fünf Tage vor geplantem Erscheinungs-Termin, weil die Inhalte zunächst gecheckt werden.
artists.spotify.com, theverge.com

Zitat: Jan Böhmermann sieht sich als menschlicher Hafen zwischen Algorithmen.

"Spotify ist eine ausgefeilte Tech-Plattform, doch der menschliche Zugang fehlte. Heute bilden wir den menschlichen Hafen für Leute zwischen all den Algorithmen."

Moderator Jan Böhmermann erklärt bei der Dmexco, warum Olli Schulz und er zu Spotify passen. Ihre Sendung Fest und Flauschig ist der weltweit meistgehörte Podcast bei Spotify.
horizont.net

Zahl des Tages: Spotify erlaubt 10.000 Offline-Songs pro Gerät.

Zahl des Tages: Auf 10.000 Titel pro Gerät erhöht Spotify die Zahl der Songs, die zahlende Kunden zur Offline-Nutzung herunterladen können. Bisher waren es 3.333. Statt auf drei können Nutzer die Offline-Funktion nun auf fünf Geräten nutzen. Die Gesamtzahl der Titel in der persönlichen Musik-Bibliothek bleibt auf 10.000 begrenzt.
rollingstone.com via theverge.com