Spotify testet intelligente Spracherkennung für einen Lautsprecher.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify testet mit einem kleinen Teil seiner Kunden Spracherkennung, die für einen intelligenten Lautsprecher verwendet werden soll. Eine eigene Schnittstelle würde Spotify im Wettbewerb mit Apple, Google und Amazon wappnen. Siri z.B. lässt keine Drittanbieter zu. Spotify schweigt bisher zur Frage, ob es einen eigenen Lautsprecher entwickelt oder mit Herstellern kooperieren will.
techcrunch.com

Spotify crowdsourct Informationen zu Songs.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify lässt seine Nutzer ab sofort Daten zu den bei der Streamingplattform verfügbaren Musiktiteln zusammentragen. Nutzer können unter anderen Informationen zu Gerne, Stimmung, und Herkunft der Songs einreichen oder Verbesserungen vorschlagen. Spotify erhofft sich durch die Daten einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten und verspricht, präzisere Empfehlungen aussprechen zu können.
techcrunch.com

Reporter ohne Grenzen veröffentlichen zensierte Texte als Songs bei Streaming-Diensten.

Reporter ohne Grenzen Logo 150Reporter ohne Grenzen umgehen zum Welttag der Internetzensur am Montag das Verbot von Texten, indem sie die Werke vertont auf verschiedenen Streaming-Plattformen für Musik anbieten. Insgesamt zehn Texte verschiedener Autoren ließ die NGO dafür von Künstlern als Songs in Englisch und der jeweiligen Originalsprache einspielen. Zu hören sind die Werke auf Spotify, Deezer und Apple Music. Laut Reporter ohne Grenzen ist jeweils mindestens eine der Plattformen auch in der Heimat der jeweiligen Autoren freigeschaltet.
sueddeutsche.de

Spotify plant bei Börsengang mit Direktplatzierung.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify hat die Unterlagen für seinen Börsengang veröffentlicht. Der Musikstreaming-Dienst plant eine Direktplatzierung an der New Yorker Börse. Bei dem eher ungewöhnlichen Vorgehen entfällt die sonst übliche Werbetour bei Investoren. Stattdessen werden die Anteile in Aktien umgewandelt und die Angebote am Tag des Börsengangs entscheiden über den Startpreis der Aktien. Frisches Geld erlöst Spotify dabei nicht.
finanznachrichten.de

Zahl des Tages: Apple Music wächst in den USA schneller als Spotify.

Zahl des Tages: Auf 36 Mio zahlende Kunden wächst Apple Music in den USA. Damit liegt der Dienst hinter Spotify, doch mit etwa 5% monatlichem Abo-Wachstum geht es schneller aufwärts als für Spotify, das um etwa 2% wächst. Ab Sommer könnte Apple Music Spitzenreiter sein. Spotify allerdings will dieses Jahr eigentlich mit guten Nachrichten an die Börse gehen.
wsj.com (Paid)

Spotify schließt Inhalte-Deals und liefert Radioinhalte mit Bildmaterial.


Inhaltify: Musik-Streamer Spotify will die Ohren des Radio- und Podcastpublikums einsammeln und startet die Inhalte-Offensive Spotlight, zunächst exklusiv in den USA. Zu den Partnern gehören u.a. BuzzFeed News mit einer täglichen Nachrichtensendung sowie Refinery29 und Cheddar. Die Spotlight-Beiträge enthalten begleitende visuelle Elemente wie Fotos und Text.

Der schwedische Musikstreaming-Platzhirsch versucht schon seit einiger Zeit, mit Musikvideos und Podcasts über das angestammte Kerngeschäft hinaus zu wachsen. Spotlight soll die Themenbereiche Nachrichten, Popkultur, Sport, Politik und Musik abdecken und "in naher Zukunft" in weiteren Märkten starten.
bloomberg.com, variety.com, press.spotify.com

Basta: Adoptify bringt Hund und Herrchen mit gleichem Musikgeschmack zusammen.

Rocker-Spaniel: Auch Hunde haben einen individuellen Musikgeschmack, sagt eine Studie der Uni Glasgow. Damit die Disco-Dogge nicht beim Klassik-Liebhaber und der Techno-Terrier beim Indiefan landet, matcht nun Adoptify den Musikgeschmack von Hund und Herrchen - bisher aber nur als Kampagne von Serviceplan, Spotify und dem Tierschutzverein München.
serviceplan.com

Wixen Music Publishing verklagt Spotify auf mindestens 1,6 Mrd Dollar.

Spotify hat wieder Ärger wegen Musikrechten: Wixen Music Publishing verklagt den Streamingdienst auf mindestens 1,6 Mrd Dollar und wirft ihm vor, Musik ohne saubere Lizenzen abzuspielen. Spotify habe sein Geschäft zulasten von Songtextern und Publishern aufgebaut, sagt Wixen Music Publishing, das u.a. Lizenzen für Songs von Tom Petty und Neil Young verwaltet.
hollywoodreporter.com

Amazon stattet Alexa mit Musik-Weck-Funktion aus.

Amazon verpasst seiner Digitalassistentin Alexa eine Musik-Weck-Funktion. Nutzer können sich nun von bestimmten Songs, Musik-Genres oder Playlists wecken lassen. Unterstützt werden verschiedene Musik-Dienste, darunter Amazon Music Unlimited, Prime Music, Spotify und Pandora.
techcrunch.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jonas Bedford-Strohm bändigt Alexa für den BR.

Spotify beruft Michael Krause als neuen Deutschlandchef.

Spotify holt einen neuen Deutschlandchef: Michael Krause verantwortet als Managing Director die Region Europa, den Nahen Osten und Afrika. Er soll sich im deutschsprachigen Markt vor allem um Inhalte und Partnerschaften kümmern. Krause hat zuvor in vergleichbarer Position beim direkten Konkurrenten Deezer gearbeitet. Er wechselte 2014 mit der Streaming-Plattform Ampya von ProSiebenSat.1 zu Deezer. (Foto: Spotify/Knut Stritzke)
spotify.com (Mitteilung), turi2.de (Background)

Klick-Tipp: Musik-Experte rechnet vor, wie viel der Sommerhit "Despacito" einspielt.

Klick-Tipp: Der Sommerhit "Despacito" spielt über Musik-Streaming und Downloads etwa 20 Mio Euro ein, rechnet Entertainment-Experte Tim Stickelbrucks vor. Die 4 Mrd YouTube-Aufrufe spielen eine Millionensumme ein, noch lukrativer ist Spotify und ein Download bringt allen Urhebern zusammen etwa 90 Cent.
basicthinking.de



Spotify-Manager Marco Bertozzi vermarktet Hörer-Emotionen.


Mit Daten direkt ins Herz: Spotify-Manager Marco Bertozzi ist ein Daten-Milliardär. 140 Mio registrierte Hörer erzeugen täglich etwa 100 Mrd Daten-Signale, erzählt Bertozzi im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Für ihn sind sie eine Goldgrube in der Werbevermarktung: "Musik ist eine echte Spiegelung des Individuums", sagt er – und verbunden mit dem Bedürfnis von Marken, engere Beziehungen mit Kunden aufzubauen, sei Musik der emotionale Schlüssel.

Bertozzi erläutert, dass Spotify dank der Daten ziemlich genau weiß, ob ein Nutzer zum Beispiel im Auto oder beim Sport ist. Hörer können also im richtigen Moment mit Werbung beglückt werden. Und weil sich alles innerhalb des Spotify-Universums abspielt, müssen sich Werbekunden keine Sorgen um Online-Werbebetrug machen. Sehr positiv kommen bei den Kunden auch Podcasts und Eigenproduktionen an, wie "Fest & Flauschig" mit Jan Böhmermann und Olli Schulz. Gut möglich, dass bald mehr Formate folgen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Spotify gibt globalen Media-Etat an Universal McCann.

Spotify vergibt seinen globalen Media-Etat an Universal McCann, eine Tochter von IPG Mediabrands. UM ist damit für Planung und Einkauf für den Musikstreaming-Marktführer in Märkten wie u.a. Japan, Australien, Neuseeland, Taiwan und Indonesien zuständig. Im Pitch waren laut "Adweek" auch Dentsus Vizeum und Publicis' Zenith Optimedia. Analysten schätzen die Media-Ausgaben von Spotify auf global 34 bis 42 Mio Euro. Spotify erledigt einige Media-Rollen im eigenen Haus.
adweek.com, marketing-interactive.com

Spotify schließt Rechte-Deal mit Sony.

Spotify schließt nach monatelangen Verhandlungen einen Lizenzvertrag mit Sony. Es ist die zweite große Vereinbarung dieses Jahr, zuvor war Spotify mit Universal einig geworden. Universal-Künstler können neue Alben zunächst zahlenden Spotify-Nutzern vorbehalten, dafür gewährt Universal Rabatt bei Lizenzgebühren. Die Konditionen des Sony-Deals sind noch nicht bekannt. Spotify verhandelt auch mit Warner – noch in diesem Jahr rechnet der Markt mit einem Börsengang von Spotify.
billboard.com

Spotify startet deutschlandweite Marken-Kampagne mit regionalen Motiven.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify will sich mit einer großen Außenwerbe-Kampagne gegen die Konkurrenz am Streaming-Markt positionieren und rückt dafür seine Playlists in den Fokus. In neun deutschen Städten wirbt Spotify mit regional unterschiedlichen Plakaten, auf denen für die Kampagne erstellte Song-Listen erwähnt werden. Auf Festivals und in sozialen Medien ergänzen Videos die Kampagne.
per Mail, app.box.com (Motive)

Porträt: Spotify-Gründer Daniel Ek will eines Tages größer sein als Bill Gates.

Daniel Ek, Gründer und Geschäftsführer von Spotify, hat die Musikindustrie mit der Digitalisierung versöhnt, schreibt Sebastian Baltzer. In seinem "FAS"-Porträt erzählt er Eks Geschichte, die in einem Stockholmer Vorort in einfachen Verhältnissen beginnt. Dort bringt er sich selbst HTML bei und lernt mehrere Instrumente. Schon als Schuljunge will er größer werden als Bill Gates. Sein Spotify startet holperig, weil sich die Musikkonzerne querstellen und schreibt auch elf Jahre nach dem Start rote Zahlen.
"FAS", S. 26 (Paid)

Zahl des Tages: Spotify erreicht 140 Mio monatlich aktive Nutzer.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Zahl des Tages: Spotify zählt 140 Mio Nutzer, die den Musik-Dienst mindestens einmal im Monat verwenden. Zum Vergleich: Apple Music hat zuletzt 27 Mio Nutzer verkündet. 50 Mio Spotify-Nutzer sind laut jüngsten Angaben von März zahlende Kunden. Ende 2016 waren es insgesamt noch 126 Mio. Der Kundenzuwachs bewahrt Spotify dennoch nicht vor tiefroten Zahlen und mehr als 500 Mio Dollar Verlust.
techcrunch.com, theverge.com, digitalfernsehen.de

Taylor Swift kehrt zu Spotify und Co zurück.

Taylor Swift beendet ihren Boykott von Spotify und Co. Die US-Sängerin hatte ihre Musik dort Ende 2014 entfernen lassen, um gegen die werbefinanzierten Gratis-Angebote zu protestieren, die ihre Musik entwerten würden. Seitdem war die Musik von Taylor Swift nur bei Apple Music erhältlich, wo es kein Gratis-Angebot gibt. Nun hat sie ihre Meinung offenbar geändert - offiziell, um zu feiern, dass ihr Album "1989" mehr als 10 Mio mal verkauft wurde.
stern.de, mashable.com

Spotify tritt mit Videowerbung in Konkurrenz zu Snapchat, YouTube, Twitter und Instagram.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify fokussiert sich bei seinem Gratis-Angebot auf Video-Werbung, kündigt Sumi Chumpuree-Reyntjes im Interview mit "W&V" an. Die deutsche Verkaufschefin sieht Spotify damit in Konkurrenz zu Snapchat, YouTube, Twitter und Instagram. Als geschlossenes System sei Spotify im Vorteil und vor Klickbetrug sicher. Bewegtbild-Inhalte plane Spotify in Deutschland vorerst aber nicht. Zusätzlich zum Exklusiv-Podcast Fest & Flauschig werden in den nächsten Monaten "sicherlich noch zwei, drei weitere Podcast-Formate" dazukommen.
"Werben & verkaufen", 23/2017, S. 26-29 (Paid)

Bericht: Spotify könnte eigene Hardware herausbringen.

Spotify arbeitet offenbar an eigener Hardware wie Wearables oder einem Sprachassistenten, liest Tech-Blogger Dave Zatz aus Stellenanzeigen heraus. Der Streaming-Anbieter sucht Produktmanager für die Bereiche Hardware und Voice. Eigene Geräte böten Spotify die Möglichkeit, sich von anderen Anbietern abzugrenzen, die einen weitgehend ähnlichen Musik-Katalog zu einem ähnlichen Preis bieten.
zatznotfunny.com via businessinsider.de, cnet.com

"Bild"-Test: Deezer ist der beste Musik-Streamingdienst.

Streaming-Test: Deezer ist der beste Musik-Streamingdienst fürs Handy, urteilt Andreas Maisch im Test für "Bild". Der französische Dienst sei einfacher zu bedienen als Konkurrent Spotify, der auf dem 2. Platz landet. Apple bekommt Abzüge für fehlende Übersichtlichkeit, Amazon für komplizierte Bedienung. Ausdrücklich nicht zu empfehlen ist demnach Google Play Music, das sich als schlecht designter Datenfresser entpuppt.
bild.de (Paid)

Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier starten Podcast beim Streaming-Dienst Deezer.



Pod-zblitz: Moderatorin Sarah Kuttner, 38, und Medienkritiker Stefan Niggemeier, 47, starten sanft und sorgfältig einen Podcast. Ab heute soll Das kleine Fernsehballett immer dienstags beim Streaming-Dienst Deezer erscheinen. Kuttner und Niggemeier wollen in 45 Minuten über alles reden, "was aus viereckigen Geräten rauskommt und sich bewegt". Für ihr neues Format werfen beide eine hohe Social-Media-Reichweite in den Ring.

In ihrer Audio-Show wollen sie sich gemeinsam über das Fernsehen aufregen und lustig machen. Ein Interview mit Kuttner und Niggemeier, geführt von Imre Grimm, lässt erahnen, dass es im "kleinen Fernsehballett" vor allem um Spaß gehen soll. Viel Spaß und ein bisschen Ernst finden Podcast-Hörer schon seit Mai 2016 beim Streaming-Konkurrenten Spotify: Jan Böhmermann und Olli Schulz präsentieren exklusiv dort "Fest & Flauschig", das zuvor als "Sanft & Sorgfältig" in öffentlich-rechtlichen Radios lief. (Foto: Promo/Facebook)
haz.de, deezer.com (48-Min-Podcast)