Ronja von Rönne wechselt zur "Zeit".

Zeit gewinnt die bei der "Welt" ausgeschiedene Autorin Ronja von Rönne, 25. Ihre Texte erscheinen ab Oktober in der Zeitung und bei Zeit Online, schreibt von Rönne auf Facebook. Sie kam 2015 in die Feuilleton-Redaktion der "Welt", nachdem ihr Blog Sudelheft populär geworden war. Bei der "Welt" fiel sie durch streitlustige Texte auf, wie etwa einer Abrechnung mit dem Feminismus.
facebook.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ronja von Rönne verlässt die "Welt".

Welt verliert die Autorin und Redakteurin Ronja von Rönne, 25. Sie geht mit unbekanntem Ziel. In einem Artikel blickt von Rönne auch auf den Shitstorm um ihren Feminismus-Artikel zurück. Sie stellt klar, im Guten zu gehen. Ronja von Rönne kam durch ihr Blog Sudelheft zur "Welt" und veröffentlichte seitdem zwei Bücher.
"Welt am Sonntag", S. 58 (Paid), welt.deKommentieren ...

Springer bringt keine AfD- und Linke-Anzeigen, hilft der AfD aber dennoch.

bildlogoSpringer nimmt nicht von jedem Geld: AfD und Linke dürfen keine Wahl-Anzeigen in "Bild" oder "Welt" platzieren. Mats Schönauer meint, "Bild" habe aber auch redaktionell genug Stimmung im Sinne der AfD gemacht. Die Redaktion setze für Klicks bei Flüchtlings-Themen auf "irreführende Darstellungen, überskandalisierte Kleinigkeiten, Übertreibungen oder schlichtweg Lügen", die am Ende der AfD in den Bundestag helfen.
uebermedien.de (Anzeigen), uebermedien.de (Schönauer)Kommentieren ...

Video-Tipp: Peter "Bulo" Böhling produziert Webserie über Medienmacher.

Video-Tipp: Peter "Bulo" Böhling und Markus von Luttitz produzieren für die Münchner Medientage die Zeichentrick-Webserie "Hier reden die Macher". In der ersten Folge lassen sie BDZV-Präsident Mathias Döpfner und Verleger Hubert Burda auftreten und über den Medienwandel sprechen.
clap-club.de, medientage.de

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Zitat: N24-Chef Torsten Rossmann ist beim Markenbranding kompromisslos.

"Bei der Marke und dem Branding gibt es keine Kompromisse."

Torsten Rossmann, Geschäftsführer von N24, agiert bei der Umbenennung des Senders in "Welt" wie ein Markenartikler. Vom Mikrofon-Windschutz bis hin zum Aufkleber an der Bürotür soll am 18. Januar auf einen Schlag überall der neue Name stehen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springers Noizz steckt für Doku-Soap fünf Jungpolitiker in eine Küche.

Noizz, Jugendportal von Springer, steckt fünf Jungpolitiker in eine Küche und lässt sie kiffen, Schnaps trinken und über Politik sprechen. In der ersten Ausgabe von "Partei - Tag und Nacht" geht's um die Frage, wer den besten Joint dreht. Nebenbei diskutieren die Jungs und Mädels über die Legalisierung von Cannabis. In weiteren Folgen soll es um Flüchtlinge und Snapchat gehen. Die AfD war auch eingeladen, wollte aber nicht mitmachen.
facebook.com (3-Min-Video)

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Springer experimentiert mit Facebook und Google in Sachen Paid Content.

Springer beteiligt sich an Versuchen von Google und Facebook, Bezahl-Inhalte zu fördern, schreibt Kai-Hinrich Renner. Jan Bayer, Springers Vorstand für Bezahl-Angebote, habe Delegierten und BDZV-Mitgliedern davon beim Zeitungskongress erzählt. Mit Facebook könnte es bereits Ende September losgehen, es handle sich um eine Zusatz-Funktion von Instant Articles. Google wolle helfen, das Auffinden und Bezahlen der Inhalte hinter der Paywall zu erleichtern.
morgenpost.deKommentieren ...

Springer hält an Idealo und Ladenzeile.de fest.

Springer will seine Mehrheitsbeteiligungen am Preisvergleichsportal Idealo und der Produktsuche Ladenzeile.de nun doch behalten, schreibt Gregory Lipinski. Ein Verkauf sei vom Tisch. Möglicherweise habe der Verkauf von Immobilien Springer genug Geld in die Kasse gespült, dass die Veräußerung der beiden Digital-Angebote nicht mehr nötig sei, vermutet Lipinski. Womöglich lagen auch die Preisvorstellungen zwischen Springer und potenziellen Käufern zu weit auseinander.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Horizont": Zeitungsverleger sind von ihrem Präsidenten Mathias Döpfner ganz angetan.

Mathias Döpfner hinterlässt als Präsident des BDZV nach einem Jahr Amtszeit einen positiven Eindruck, bilanziert Uwe Vorkötter. Branchengrößen loben Döpfner genauso wie Kleinverleger. Der Springer-Boss treibe die Reform des Verbandes voran und sei in Berlin und Brüssel präsent. Die Arbeit mit dem Präsidenten sei "sehr professionell, aber auch sehr kompliziert", weil die Granden des Verlags auch im Verband mitsprechen. Bevor eine Vorlage den Präsidenten erreiche, werde geprüft und umgeschrieben. Wenn ein Thema bei Döpfner ankomme, treffe er immerhin schnell Entscheidungen.
"Horizont", 38/2017, S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Springer sagt Anti-Erdogan-Kampagne mangels Unterstützung vorerst ab.

Springer legt seine in türkischen Medien geplante Anzeigen-Kampagne gegen Präsident Erdogan vorerst auf Eis. In der deutschen Wirtschaft finde sich derzeit keine Mehrheit für das Vorhaben, sagt eine Verlagssprecherin. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Vorstände aller 30 Dax-Unternehmen aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

News-App Upday ist für manche Publisher inzwischen relevanter als Google News.

Upday ist "ein Hochbegabter in der Nachwuchsklasse" von Springer, schreibt Alexander Becker. Die News-App für Samsung-Smartphones erreicht in Deutschland inzwischen knapp 300 Mio Visits und 13 Mio Unique User im Monat. Für manche Publisher sei Upday inzwischen wichtiger als Google News, sagt Produktchef Jan-Eric Peters. Nun schickt sich Springer an, mit der App auch Geld zu verdienen.
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Bild des Tages: Tanit Koch präsentiert Kai Diekmann als Posterboy.


Ein Bild vom Boulevard-Babo: "Bild"-Chefredakteurin Tanit Koch hat ein Foto von Kai Diekmann für Kai Diekmann. Das lebensgroße Aufklapp-Poster ist Teil des Abschiedsgeschenks, das Springer am Abend dem langjährigen "Bild"-Chefredakteur und Herausgeber macht. Rund 250 Wegbegleiter ließen Diekmann zum Ausstand im Springer-Journalistenclub hochleben.

Unter den Gästen waren u.a. Diekmann-Nachfolger Julian Reichelt, der Diekmann für "eine besessene Leidenschaft für die großartige Marke 'Bild' dankt und für seine "bedingungslose Zuverlässigkeit" lobt. Springer-Chef Mathias Döpfner lobt Diekmann als "großartigen Menschenführer, der von seinen Mitarbeitern geliebt, bewundert und respektiert wird".
per MailKommentieren ...

BDZV: Mathias Döpfner hat ARD und ZDF nicht mit Nordkorea verglichen.

Viel Lärm um nichts? Der BDZV reagiert auf den Vorwurf der ARD-Vorsitzenden und MDR-Intendantin Karola Wille, Verbandschef Mathias Döpfner spiele mit seiner Nordkorea-Bemerkung beim BDZV-Kongress Verschwörungstheoretikern in die Hände und produziere Fake News. Döpfner habe die ARD nicht mit Nordkorea verglichen, beschwichtigt der BDZV, er habe vielmehr vor einem Szenario gewarnt, in dem es "nur Staatsfernsehen und Staatspresse im Netz" geben würde.

Döpfner hatte mit der Bemerkung, ein solches Szenario sei "eher etwas nach dem Geschmack von Nordkorea" für Empörung in der ARD gesorgt und es sogar in die "Tagesschau" geschafft. Die gezielte Stichelei gegen ARD und ZDF gehört beim BDZV praktisch zum guten Ton, schließlich treffen sich Verleger und Sender regelmäßig vor Gericht, wenn es um die Lufthoheit im Online-Journalismus geht. Dass Zeitungen und Öffentlich-Rechtliche auf der journalistischen Ebene dagegen gut miteinander können, beweisen Kooperationen wie die von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung". (Foto: Marijan Murat / dpa)
presseportal.de, bdzv.de (Redemanuskript), tagesschau.de (mit 90-Sek-Video)3 Kommentare

Hans Hamer zeigt die Möglichkeiten selbstfahrender Autos.


Alles hört auf sein Kommando: Hans Hamer, scheidender Verlagsgeschäftsführer Auto, Computer & Sport bei Springer und künftiger Chef des Medienvermarkters Media Impact, schaltet für "Horizont" und turi2.tv auf Autopilot. Hamer zeigt am Hamburger Fischmarkt, was die moderne Autotechnik hergibt, und parkt einen BMW führerlos per Fernbedienung ein. "Die Technik kann heute schon viel mehr als der Gesetzgeber zulässt", sagt Hamer im Video-Interview. Er macht sich Gedanken, welche Medien-Inhalte die Nutzer künftig im Fahrersitz selbstfahrender Autos konsumieren können. Als künftiger Chef von Media Impact wird Hamer sicher auch Werbeformen für selbstfahrende Autos und arbeitslose Fahrer finden.

Hamers größter Wunsch: Die Politik sollte die Voraussetzungen fürs autonome Fahren schaffen – andere Länder machten es längst vor. Ein Auto ganz ohne Lenkrad will sich aber auch Technik-Fan nicht vorstellen: "In der Innenstadt, im Stop and Go kann ich auf das Lenkrad gerne verzichten. In den Bergen oder auf einer freien Autobahn würde ich noch immer gerne ins Lenkrad greifen."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)3 Kommentare

Springer-Chef Mathias Döpfner organisiert Kampagne gegen Erdogan.

Mathias Döpfner organisiert eine Aktion gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. Der Springer-Chef ruft in einem Brief an die Vorstände der Dax-30-Unternehmen zu einer gemeinsamen Anzeigenkampagne auf, berichtet Georg Meck. Bislang sei der Rücklauf gering, weil manche die Eskalation und andere schlechte Geschäfte fürchten.
faz.netKommentieren ...

Springer-Digitalchefin Stephanie Caspar besetzt Führungspositionen.

Springer: Stephanie Caspar (Foto), 43, vor einer Woche neu gekrönte, markenübergreifende Digitalchefin, hat ihr Führungsteam zusammengestellt. Samir Fadlallah, 39, wird Chief Technology Officer des neuen Verlagsbereichs, zusätzlich zu seiner Funktion als Springers Chief Information Officer. Neue Visitenkarten bekommen Stefan Betzold, 42, bisher Managing Director für Bild Digital, und Dominik Stiefermann, 36, bisher Vice President Consumer Business bei WeltN24, die künftig u.a. Produktmanagement und Premium-Content der "Bild"- bzw. "Welt"-Gruppe verantworten. WeltN24-Finanzchef Christian Fuhrhop, 36, übernimmt ab Oktober die Finanzen des gesamten Digitalbereichs. Die Digital-Vermarktung bleibt bei Carsten Schwecke.
axelspringer.de, turi2.de (Führungsteam Print), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meedia: Springer streicht Print-Stellen, Harald Wahls vor Absprung.

Springer: Im neuen Verlagsbereich Print droht der Abbau von 30 bis 50 Mitarbeitern, schreibt Gregory Lipinski. Springer dementiert die Zahl, bestätigt jedoch, dass Stellen auf Leitungsebene wegfallen. Bei Media Impact, dem gemeinsamen Vermarkter mit Funke, soll Geschäftsführer Harald Wahls vor dem Absprung stehen.
meedia.de, turi2.de (Background Verlag), turi2.de (Background Media Impact)Kommentieren ...

Springer gibt Reisewarnung für die Türkei heraus.

Springer warnt seine Mitarbeiter vor Reisen in die Türkei. In einem Intranet-Beitrag, aus dem Meedia zitiert, sagt Personalvorstand Julian Deutz, dass sich der Verlag von "Bild" und "Welt" "angesichts der Lage von Deniz Yücel" und "zunehmenden Verhaftungen deutscher Staatsangehöriger in der Türkei" Sorgen mache. Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung von Verlagsmitarbeitern gebe es aber nicht. Auch an der Berichterstattung aus und über die Türkei solle sich nichts ändern. Die Mitarbeiter sollten sich aber der Gefahren bewusst sein.
meedia.deKommentieren ...

Ströer-Portal Statista bekommt Fußball-Daten.

Ströer dribbelt mit Statista ins Spielfeld von Springers Fußball-Portal Transfermarkt. Statista vereinbart mit dem Startup Global Soccer Network Daten-Zugang zu 400.000 Spielern. Die Erkenntnisse daraus will Statista an Fans, Vereine und Medien vermarkten. Statista betont, auch weiterhin mit Transfermarkt zusammenzuarbeiten. Eine strategische Positionierung gegen Springer sei nicht geplant.
statista.comKommentieren ...

"Bild" startet Image-Kampagne "Bescheid wissen statt nachplappern".


Fake-News-Fabel: Springers "Bild" inszeniert sich in ihrer neuen Kampagne als Fake-News-Bekämpferin. Im Image-Spot des Boulevard-Blatts verbreiten Papageien in den sozialen Medien die Falschmeldung, dass der Kölner Dom zur Moschee werden soll. "Bild" kontert "Der Kölner Dom bleibt". Der Claim lautet: "Bescheid wissen statt nachplappern – das bringt nur 'Bild'." Donata Hopfen, scheidende "Bild"-Geschäftsführerin sagt: "Unsere Welt wird immer komplizierter, das Bedürfnis nach sicheren, relevanten Quellen steigt. 'Bild' bietet seinen Lesern Journalismus, der die Dinge verständlich erklärt."

Die Kampagne stamm von Jung von Matt/Havel in Berlin und umfasst neben dem Spot für Kino und Online Plakate und Anzeigen. Die Kampagne läuft bis zum Dezember und soll brutto einen "hohen einstelligen Mio-Betrag" kosten. (Foto: Screenshot, Image-Spot)
horizont.net (mit 40-Sek-Video), bild.de1 Kommentar

Springer: Hamer folgt auf Nienhaus, Mahlberg auf Hamer.

Springer: Der frischgebackene Print-Verlagschef Christian Nienhaus stellt sein Personaltableau vor: Hans Hamer, 54, folgt auf Nienhaus und leitet Media Impact. Hamer ist bisher Verlagsgeschäftsführer für Auto-, Computer- und Sport-Titel. Auf Hamer folgt Frank Mahlberg, 50, bisher Managing Director der "Bild" und Geschäftsführer der "B.Z.". Carolin Hulshoff Pol, 39, bisher Managing Director der "Bild am Sonntag", wird Verlagsleiterin der gedruckten "Bild"-Angebote und übernimmt zusätzlich die regionale Anzeigenvermarktung.
axelspringer.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gründerszene-Ableger "Ngin Mobility" probiert es mit Print.

Gründerszene lässt bei seinem Beiboot Ngin Mobility ein gedrucktes Schwesterschiff zu Wasser. Die Print-"Ngin Mobility" erscheint heute mit 10.000 Auflage, liegt kostenlos aus und soll etwa jährlich rauskommen. Auch Gründerszene und das zweite Beiboot "Ngin Food" haben gedruckte Ableger.
ngin-mobility.com (Download), turi2.de (Blattkritik "Ngin Food")Kommentieren ...

Springers Jobbörse Stepstone schluckt spanische Turijobs.com.

Stepstone, Job-Portal von Springer, übernimmt die spanische Turijobs.com – nicht verwandt oder verschwägert mit turi2.de. Turijobs.com ist in Spanien, Portugal und Mexiko aktiv und listet, wie der Name schon sagt, Jobs in Tourismus und Hotelgewerbe. Stepstone übernimmt 25 Mitarbeiter, 800.000 registrierte Nutzer und 17.000 Kunden. Zu Stepstone gehört bereits die Your Career Group, die ebenfalls auf Touri-Jobs spezialisiert ist.
pressebox.deKommentieren ...

Hunderte Menschen demonstrieren mit Korso und Kundgebung für Deniz Yücel.


Hupen für #FreeDeniz: Hunderte Menschen haben mit einem Auto- und Fahrradkorso für die Freilassung von Deniz Yücel demonstriert. Auf der anschließenden Kundgebung vor dem Kanzleramt verlangten sie an Yücels 44. Geburtstag von der Bundesregierung, entschlossener gegen die Türkei vorzugehen. Rüstungsgeschäfte mit der Türkei müssten verboten, neue Exportbürgschaften für Investitionen im Land beendet werden.

Die Demonstranten setzen sich auch für die Freilassung von Mesale Tolu und anderen inhaftierten Journalisten und Menschenrechtlern ein. Laut den Organisatoren vom Freundeskreis #FreeDeniz nahmen etwa 800 Personen an der Kundgebung teil, laut Polizei waren es mehr als 200. Yücel sitzt seit 209 Tagen in der Türkei in Haft.
spiegel.de, welt.deKommentieren ...

Bild des Tages: Korso für Deniz Yücel fährt zum Bundeskanzleramt.


Bester Korso wo gibt: Ein Auto- und Fahrradkorso für den in der Türkei inhaftierten Deniz Yücel fährt an dessen 44. Geburtstag durch das Berliner Regierungsviertel Richtung Bundeskanzleramt. Teilnehmer sprechen von dem "besten Korso wo gibt". Nach dem Korso fordern mehrere hundert Teilnehmer auf einer Kundgebung vor dem Kanzleramt die Freilassung von Yücel und den anderen inhaftierten Journalisten. Yücel sitzt seit 209 Tagen in der Türkei in Haft. (Foto: Paul Zinken / dpa / picture alliance)2 Kommentare

"Welt am Sonntag" sammelt Geburtstags-Gratulationen an Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Medienmacher, Politiker und Yücels Familie gratulieren in der "Welt am Sonntag" dem inhaftierten "Welt"-Korrespondenten heute zum 44. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehören u.a. Ehefrau Dilek Mayatürk Yücel, Springer-Boss Mathias Döpfner, Außenminister Sigmar Gabriel und Comedian Jan Böhmermann.
"Welt am Sonntag", S. 8 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Welt am Sonntag": Alice Weidel will Bericht über rassistische E-Mail verhindern.

Alice Weidel
Weidel-Leaks: Alice Weidel wehrt sich gegen die Veröffentlichung einer E-Mail mit rassistischem und demokratiefeindlichem Inhalt, die nach Recherchen der "Welt am Sonntag" von ihr stammt. In dem Schreiben von 2013 heißt es u.a., die Bundesregierung seien "Schweinen" und "nichts anderes als Marionetten" der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs. Über ihre Anwälte widerspricht Weidel der Urheberschaft der E-Mail, es sei falsch und rechtswidrig zu behaupten, Weidel habe den Text geschrieben.

Die "Welt am Sonntag" zitiert dennoch daraus. Der Zeitung liegen eine eidesstattliche Versicherung und weitere Aussagen vor, die bestätigen, dass Weidel die Verfasserin sei. Die Enthüllung stammt laut "WamS" aus dem ehemaligen Bekanntenkreis der Politikerin in Frankfurt am Main, der sich zum Teil von Weidel losgesagt hat. Grund seien ihre radikalen, politischen Ansichten.
welt.de (Zusammenfassung), welt.de (Bericht, Paid), spiegel.de3 Kommentare

Zitat: Lea Deuber hofft auf weitere Aktionen für in der Türkei inhaftierte Journalisten.

"Wenn wir solche Aktionen nicht mehr machen, wenn wir keinen Anteil mehr nehmen, dann passiert halt nichts mehr."

Lea Deuber, Vorstandsmitglied von Journalists Network, appelliert im Interview mit dem Deutschlandfunk, mit Aktionen für die Freilassung von Journalisten in der Türkei nicht aufzuhören.
deutschlandfunkkultur.de (6-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Claus Strunz lässt seine Selbstinszenierung real erscheinen.

Lese-Tipp: Claus Strunz liebt es, unterschätzt zu werden, es gelingt ihm, "seine Selbstinszenierung als real erscheinen zu lassen", schreibt Bijan Peymani in seinem Portrait von 2011, das "Clap" erneut veröffentlicht, weil Strunz als populistischer Krawall-Frager gerade verstärkt auffällt. Die gestellte Aufgabe sei Strunz wichtiger als das Renommee. Er mag Experimente und suche die 1:1-Begegnung, die ihm dann am liebsten sei, wenn es ganz auf ihn allein ankommt.
clap-club.deKommentieren ...

Meedia: Kai Diekmann und Philipp Jessen machen was mit Social Media.


Triumvirat: Kai Diekmann (rechts), Philipp Jessen (links) und Eventmanager Michael Mronz (Mitte) machen beruflich gemeinsame Sache, berichten Marvin Schade und Georg Altrogge bei Meedia. Diekmann bestätigt die Pläne gegenüber Meedia, sagt aber nicht, was das Trio konkret vorhat, nur definitiv nichts mit Beratung und Consulting. Das Projekt sei ein "wichtiges, aber nicht das einzige Projekt", das er verfolge.

Schade und Altrogge orakeln, es könnte sich um eine "PR-Agentur ganz neuen Zuschnitts" handeln. Das gemeinsame Projekt könnte bereits im Oktober starten. Bis dahin arbeitet Jessen noch für Gruner + Jahr, erst vor wenigen Tagen hat er seinen Job als Chefredakteur von stern.de gekündigt. Diekmann wolle am 19. Oktober seinen Ausstand bei "Bild" geben. (Fotos: dpa, Montage: turi2)
meedia.de, turi2.de (Background Jessen)
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Springer-Samsung-App Upday nimmt bei der Vermarktung Fahrt auf.

Upday gewinnt in der Vermarktung an Relevanz: Springers News-App für Samsung-Smartphones zähle fünf der sechs größten Autofirmen zu seinen Kunden, von den 50 Top-Werbekunden in Deutschland sei etwa die Hälfte auch bei Upday dabei, sagt CEO Peter Würtenberger im Interview mit Horizont.net. Die Klickrate der Anzeigen läge "weit oberhalb der Industrie-Standards".
horizont.net
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Verlagsallianz sagt die Teilnahme an Grosso-Tagung ab.

Frauen-Zeitschriften im Kioskregal
Abstimmung mit den Füßen: Die Verlagsallianz aus Bauer, Burda, Funke, Springer, Spiegel und Klambt sagt die Teilnahme an der Jahrestagung des Bundesverbandes Presse-Grosso ab – im Streit über die Neuausrichtung des Vertriebssystems für Zeitungen und Zeitschriften. Die Verhandlungen zwischen den Verlagen und dem Grosso hätten "bisher zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt" und befinden sich "in einer äußerst kritischen Phase", teilen die Verleger mit.

In den Verhandlungen geht es vor allem ums Geld: In Zeiten rückläufiger Werbeeinnahmen werden für die Verlage Vertriebserlöse wichtiger. Die Verlagsallianz kritisiert, dass zu viel Geld beim Grosso für die Auslieferung ihrer Produkte hängen bleibt und zu wenig bei ihnen selbst ankommt. In Deutschland gibt es 79 Grosso-Gebiete. 66 Firmen beliefern die Kioske in ihren Gebieten als Monopolisten, nur in Berlin und Hamburg gibt es konkurrierende Grossisten.
dnv-online.net, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer trennt die Verlagsbereiche Print und Digital.


Die guten ins Töpfchen? Springer trennt seine gedruckten und digitalen Geschäfte voneinander. Die Digitalgeschäfte für alle Marken laufen bei Stephanie Caspar, 43, bisher Chefin von WeltN24, zusammen. Sie ist für Welt.de, Bild.de, N24 und die Online-Angebote der Springer-Zeitschriften zuständig. Die Print-Aktivitäten soll Christian Nienhaus, 57, Geschäftsführer von Media Impact und Sales Impact, markenübergreifend verantworten. Betroffen von dem Umbau ist lediglich der Verlagsbereich, die redaktionelle Zusammenarbeit aller Kanäle habe sich als Erfolgsmodell bewährt und werde weitergeführt, schreibt der Verlag.

In der Pressemitteilung schreibt Springer über "Chancen für das Printgeschäft", weil sich nun "ein fokussiertes Team ausschließlich mit den Zeitungen und Zeitschriften beschäftigt". Als eine Bad Bank fürs schrumpfende Print-Geschäft will der Konzern den Schritt ausdrücklich nicht verstanden wissen. Vielmehr gehe es darum, hausinterne Kräfte zu bündeln und sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen. In einer Mitarbeiter-Mail, die Meedia dokumentiert, begründet Vorstand Jan Bayer den Umbau: "Wir müssen feststellen, dass wir die Rückgänge bei den Auflagen und Anzeigen nicht verhindern können. Aber wir können jede Menge tun, damit die Kurve des Rückgangs flacher wird!"

Für Kunden, die bisher crossmediale Kampagnen gebucht haben, soll sich durch den Umbau nichts ändern. Donata Hopfen, bisher crossmedial für die Geschicke von "Bild" als Verlagschefin verantwortlich, wird im Zuge des Umbaus CEO von Verimi, dem Daten-Bündnis von Springer, Allianz, Daimler und Telekom.
axelspringer.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...