Lese-Tipp: "Spiegel" porträtiert Julian Reichelt als Fleisch gewordene "Bild".

Lese-Tipp: Julian Reichelt ist die Mensch gewordene "Bild", porträtieren Isabell Hülsen und Alexander Kühn den "Bild"-Chef. Der Überzeugungstäter wollte bereits mit 17 "Bild"-Boss werden. Mit 20 kämpfte er ein halbes Jahr lang gegen Krebs, eine Che­mo­the­ra­pie ret­te­te ihn. Hülsen und Kühn schreiben, Reichelt sei ein "Besessener", unter dem "Bild" in den Kampfmodus gewechselt sei. Reichelt habe für Kai Diekmann zu der "Bild"-Mitarbeiterin recherchiert, die Diekmann vorgeworfen hatte, sie sexuell missbraucht zu haben.
"Spiegel" 17/2018, S. 82-88 (Paid), spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

DFB-Pokal läuft erstmals auch bei Sport1 und Bild.de.

Sport1 und Bild.de sichern sich DFB-Pokal-Rechte fürs TV bzw. die Online-Verbreitung: Sport1 zeigt als erster Privatsender von der 1. Hauptrunde bis zum Viertelfinale je eine Begegnung im Free-TV. Dazu kommen Zusammenfassungen im TV und online. Springer erwirbt Online-Rechte für Zusammenfassungen aller 63 Fußballspiele, die jeweils in der Nacht nach dem Spiel online gehen. Alle Spiele laufen wie gehabt bei Sky im Pay-TV. Das Erste zeigt wie bisher neun Spiele live. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius freut sich über eine "signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme".
per Mail (Sport1, DFB), axelspringer.de, presseportal.de (Das Erste), presseportal.de (Sky)

Aus dem Archiv von turi2.de: "Rechte kommen und gehen" – Sport1-Chef Olaf Schröder über die Bedeutung von Sportrechten für seinen Sender.

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BGH erlaubt AdBlock Plus.

Kein unlauterer Wettbewerb: Der Bundesgerichtshof weist eine Klage von Springer gegen Adblock Plus ab. Das Angebot des Werbeblockers stelle keine gezielte Behinderung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb dar, so der BGH. Adblock Plus versuche nicht, andere Unternehmen zu verdrängen, sondern verfolge in erster Linie das Ziel, seinen eigenen Wettbewerb zu stärken. Da der Anbieter damit Geld erziele, die Anzeige von Werbung auf Verlagsseiten über eine Whitelist zuzulassen, setze das Geschäftsmodel sehr wohl die Funktionsfähigkeit der Verlags-Websites voraus. "Der Klägerin ist auch mit Blick auf das Grundrecht der Pressefreiheit zumutbar, den vom Einsatz des Programms ausgehenden Beeinträchtigung zu begegnen, indem sie die ihr möglichen Abwehrmaßnahmen ergreift. Dazu gehört etwa das Aussperren von Nutzern, die nicht bereit sind, auf den Einsatz des Werbeblockers zu verzichten", lässt das Gericht ferner wissen.

Claas-Hendrik Soehring, Leiter Medienrecht bei Springer, kündigt an, dass Springer nun eine Verfassungsbeschwerde anstrebt: "Wir sehen im heutigen Urteil eine Verletzung der über Artikel 5 Grundgesetz geschützten Pressefreiheit, weil Werbeblocker die Integrität von Onlinemedien und deren Finanzierung gezielt zerstören." Außerdem plane Springer eine Klage im Hinblick auf das Urheberrecht, da Adblock Plus für seinen Dienst den Code der Springer-Websites verändere.

In erster Instanz war Springer am Landgericht Köln bereits mit dem Versuch, Adblock Plus zu untersagen, gescheitert. Im Berufungsprozess am OLG Köln gaben die Richter Springer Recht und forderten Adblock Plus zur Unterlassung auf, ließen aber Revision vor dem BGH zu. Das hat nun geurteilt und die Entscheidung der Vorinstanz aufgehoben
juris.bundesgerichtshof.deKommentieren ...

Springer-Aufsichtsrat Alex Karp gibt Rätsel auf.

Alex Karp bringt viel Kompetenz und noch mehr Geheimniskrämerei in den Springer-Aufsichtsrat, schreiben Britta Weddeling und Johannes Steger. Der neue Aufsichtsrat ist Chef eines der wertvollsten Startups, Palantir, das für die CIA und das US-Militär arbeitet. Am Ende könnte nicht nur Springer profitieren, sondern auch Alex Karp, der Kunden in Deutschland sucht.
"Handelsblatt", S. 14-15 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Ulf Poschardt bietet sich als Träger der letzten Laterne an.

"Ich liebe Zeitungen und bin überzeugt: Unser Haus hat die Kraft, hier am Ende so etwas wie 'the last man standing' zu sein."

Chefredakteur Ulf Poschardt ist zwar Print-Fan, aber auch Realist: Er begeistert sich für Papier, aber vor allem fürs Zusammenspiel der vielen "Welt"-Ausspielwege von App bis TV.
"Horizont" 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ulf Poschardt glaubt an Zeitungen, aber längst nicht an alle.
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Medienanstalten wollen "Bild"-Livestreams untersagen.

Bild bekommt Ärger mit den Medienanstalten. Die Live-Streams "Bild live", "Die richtigen Fragen" und der "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer" sind ihnen zufolge zulassungspflichtiger Rundfunk. Da aktuell keine Zulassung vorliege, soll die Medienanstalt Berlin-Brandenburg die Streams untersagen, falls "Bild" nicht innerhalb von zwei Wochen einen Zulassungsantrag stellt. Springer entgegnet, man halte die Angebote nicht für Rundfunk.
die-medienanstalten.de, dwdl.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Niddal Salah-Eldin wird 33.


Wir graturilieren: Niddal Salah-Eldin, Digital-Innovations-Chefin bei der "Welt", wird heute 33. Ihren Geburtstag hat sie bereits um Mitternacht mit einer "Riesenladung Konfetti auf dem Dancefloor" zusammen mit ihrem Mann, ihrem Bruder, guten Freunden und Bekannten eingeleitet. Am Morgen folgt dann ein gemütliches Frühstück mit Freunden. Besonders wichtig war im zurückliegenden Jahr ihre Wechsel auf eine neue Position bei der "Welt". Und auch privat gab es ein Highlight: Mit ihrem Mann unternahm Niddal Salah-Eldin eine große Reise nach Australien, Neuseeland und in die USA: "Das war großartig."

Für das kommende Lebensjahr wünscht sie sich "ganz unironisch" den Weltfrieden, im Kleinen dürfen es zudem noch Gesundheit und "ein langes glückliches Leben" für alle ihre Bekannten sein. Gratulationen sind per E-Mail oder auf Facebook, Twitter oder Instagram willkommen. Wer analoge Grüße vorzieht, dürfe jedoch auch "gerne ein paar singende Mariachis losschicken".

Aus dem Archiv von turi2.tv: Niddal Salah-Eldin hat als Social-Chefin der "Welt" den Umgang mit Trollen verändert.

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BGH lehnt Springers Beschwerde gegen Kachelmann-Schmerzensgeld ab.

Jörg Kachelmann: Der Bundesgerichtshof weist Springers Nichtzulassungs-Beschwerde gegen das Schmerzensgeld-Urteil des OLG Köln ab. Der Wettermoderator kann also mit einer Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von knapp 300.000 Euro rechnen - allein aus dem Verfahren zur Berichterstattung der "Bild". In Sachen Bild.de steht ein Urteil noch aus. Springer will eine Verfassungsbeschwerde prüfen.
emderzeitung.deKommentieren ...

Mathias Döpfner kündigt einen Jüngstenrat für Springer an.

Springer stellt einen Jüngstenrat zusammen, kündigt Vorstand Mathias Döpfner an. Sechs Mitarbeiter unter 30 bilden den "Youth Council"und diskutieren ein- bis zweimal im Monat gemeinsam mit den Vorständen über Strategien, Investitionen und Technologien. Sie kommen aus den Redaktionen, der Holding und aus Beteiligungen in Frankreich und England.
inside.axelspringer.comKommentieren ...

Der Startup-Accelerator APX von Springer und Porsche startet.


Auf die Plätze: Springer und Porsche starten mit ihrem Accelerator APX. Die ersten drei Gründerteams sind schon in Berlin Kreuzberg eingezogen. APX will branchenübergreifend in digitale Geschäftsmodelle investieren, v.a. in Lifestyle, Mobilität, Reisen, Finanzen- und Versicherungstechnologie, Medien und Gesundheit. Startups bekommen 25.000 Euro als Anschub und ein 100-tägiges Intensivprogramm mit Workshops und Veranstaltungen, dafür bekommt APX 5 % Firmenanteile. Bis zu 100.000 Euro bekommen Startups, die schon eine Finanzierungsrunde mit mindestens 250.000 Euro abgeschlossen haben. Die Höhe der APX-Beteiligung hängt bei ihnen von der Höhe der Bewertung der nächsten Finanzierungsrunde ab.

Geschäftsführer des Accelerators sind Jörg Rheinboldt, 46, und Henric Hungerhoff, 34. Alando-Gründer und Ex-Ebay-Deutschland-Chef Rheinboldt hat zuletzt Axel Springer Plug and Play geleitet und bleibt im Beirat. Rechtsanwalt und Musiker Hungerhoff wechselt aus Mathias Döpfners Büro zu APX. Jeden Monat können Startups anfangen, es gibt keine festen Programme mehr wie bei Axel Springer Plug and Play.

Der Accelerator hilft bei der Gesellschaftsgründung, dem Marketing, den Finanzen, der Produktentwicklung und bei weiteren Finanzierungsrunden. Außerdem stößt AXP gemeinsame Pilotprojekte mit Springer, Porsche oder einem der mehr als 200 Netzwerkunternehmen an. Eine erste Kooperation läuft seit Februar mit Snap, dem Unternehmen hinter Snapchat. Nach den 100 Tagen können Startups die Arbeitsplätze und die Infrastruktur drei weitere Monate kostenlos nutzen.
axelspringer.de, gruenderszene.de (Interview Chefs), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Michael Ringier: Journalismus lässt sich künftig nur mit Daten finanzieren.

Daten sind die einzige Chance, Journalismus langfristig zu finanzieren, sagt Verleger Michael Ringier. "Sonst kann ich den Laden irgendwann zumachen", sagt er. Leser seien bereit, Daten abzugeben, wenn sie Vertrauen haben können. Dem Silicon Valley fehle es an echtem sozialem Engagement, Mark Zuckerberg sei ein "Oberheuchler", meint Ringier. Ringiers Neffe Robin Lingg soll im Kreis der Familie der "Leader of the Gang" sein, ob er später CEO werde, stehe aber nicht fest.
handelsblatt.com (Paid)Kommentieren ...

Mathias Döpfner gibt Statement zum Attentat auf Rudi Dutschke ab.


Die Kugel Nummer eins: Mathias Döpfner räumt in einem Statement auf Bild.de anlässlich des Attentats auf Rudi Dutschke vor 50 Jahren ein, dass Texte in den Zeitungen von Axel Springer die aufgeheizte Stimmung 1968 weiter verstärkt hätten. Auch der Geheimdienst der DDR habe damals Öl ins Feuer gekippt. Es sei gut, dass in Kreuzberg die Axel-Springer- auf die Rudi-Dutschke-Straße treffe, denn vielleicht hätten "damals die Falschen gestritten".

Am 11. April 1968 schoss ein Hilfsarbeiter aus rechtsextremen Motiven dreimal auf den Aktivisten Rudi Dutschke, der nur knapp überlebte und an den Spätfolgen der Gehirnverletzungen starb. Die linke Studentenbewegung gab "Bild" und dem Springer-Verlag damals eine Mitschuld, weil sie mit ihrer Berichterstattung Hass u.a. gegen Dutschke gesät hat.
bild.de1 Kommentar

Verimi startet heute in Deutschland.

Verimi, Datenallianz deutscher Konzerne, startet heute in Deutschland, zunächst für Kunden der Deutschen Bank und der Bundesdruckerei. Der Universalschlüssel erfüllt auch die Standards der Datenschutzgrundverordnung, die Ende Mai in Kraft tritt. Die anderen Gesellschafter und Partner kommen in den nächsten Wochen stufenweise zum Universalschlüssel hinzu, außerdem wird das Angebot nach und nach auf andere europäische Märkte ausgedehnt. Mit der European Net-ID Foundation von ProSiebenSat.1, RTL und United Internet ist Verimi im Gespräch, sagt Chefin Donata Hopfen – je mehr Unternehmen Universalschlüssel anböten, desto weniger seien sie wert.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Niggemeier kritisiert "Welt"-Bericht über angeblich verhinderten Anschlag.

Stefan Niggemeier kritisiert die Berichterstattung der "Welt" über den Verdacht auf einen geplanten Terroranschlag auf den Berliner Halbmarathon. Die Zeitung habe den möglichen Anschlag als tatsächlich geplant beschrieben und mit "ihrer übertriebenen Darstellung" auch die Berichterstattung anderer Journalisten geprägt, schreibt Niggemeier. Das Blatt habe auch nach Einschränkungen durch die Polizei an seinem Bericht festgehalten.
uebermedien.deKommentieren ...

Meinung: Politico hat sich zum exklusiven Leserclub für Zahlungskräftige entwickelt.

Politico schließt den Großteil der Öffentlichkeit aus, weil das Angebot für eine Pflichtlektüre "für viele schlicht zu teuer" ist, findet Alexander Mühlauer und fragt sich, "was das noch mit klassischem Journalismus zu tun hat". Mit dem kostenlosen Newsletter Brussels Playbook wolle das Portal diesen Vorwurf entkräften.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Springer-Portal Stepstone will schwedische Beratungsfirma Universum kaufen.

Stepstone, Karriereportal von Springer, kündigt den Kauf der schwedischen Beratungsfirma Universum an. Universum hilft Arbeitgebern, ihre Marke aufzubauen. Das 1988 gegründete Unternehmen hat mehr als ein dutzend internationale Standorte und nach eigenen Angaben 2.000 Unternehmen als Kunden. Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
axelspringer.deKommentieren ...

"Bild" startet Aufkleber-Kampagne gegen Diesel-Fahrverbote.

bildlogoBild übt sich mal wieder im Kampagnen-Journalismus und ruft seine Leser auf, mit einem Aufkleber gegen Diesel-Fahrverbote zu demonstrieren. Wie die Zeitung am Dienstag auf ihrer Titelseite schreibt, verteilt sie ab Mittwoch an allen Verkaufsstellen kostenlose Aufkleber mit der Aufschrift "Freie Fahrt für meinen Diesel". Die Aufkleber erinnern vom Design her bewusst an die von einigen geforderte blaue Plakette.
"Bild", S. 1 (Paid), bild.de1 Kommentar

Don Alphonso führt seine Blogs bei Welt.de weiter.

Don Alphonso bloggt bei der "Welt" weiter. Der erste Text erscheint heute. Im Interview mit Stefan Winterbauer sagt Rainer Meyer, ihm sei wichtig, dass die Leitungsebene seines neuen Blog-Zuhauses auch mit rauen Tonarten im Netz umgehen könne. Den Shitstorm gegen die "FAZ" habe er als überzogen empfunden.
meedia.de (Interview), welt.de (Blogbeitrag), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Fischer: Silke Burmester hat Aussagen verdreht und nur mit einer Seite gesprochen.

Silke Burmester gibt seine eigene Kritik an der "Zeit" falsch wieder und hat nicht das Gespräch mit ihm gesucht, antwortet Thomas Fischer auf eine Kolumne Burmesters. Er halte der "Zeit" keinen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht vor, sagt Fischer, und wirft Burmester vor, seine Aussagen zu verdrehen. Die Kolumne der Medienjournalistin zeige eine "Verachtung für Diskurs und eine Totalisierung der Ideologie", in der es an Willen fehle, die eigene Position infrage zu stellen, meint Fischer.
meedia.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verimi will vom Skandal um Cambridge Analytica profitieren.

Verimi, Datenallianz deutscher Konzerne, kann vom Skandal um Cambridge Analytica profitieren, sagt CEO Donata Hopfen. "Ich glaube der Datenskandal macht den Konsumenten transparent, dass sie eine Alternative brauchen, die nach europäischem Recht funktioniert", sagt sie im Interview mit Gregory Lipinski.
meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen will Vollgas bei Video geben – und in Print.
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Deniz Yücel bedankt sich bei seinen Unterstützern.

Deniz Yücel ist am Samstagabend von mehr als 800 Gästen bei seinem ersten offiziellen Auftritt nach der Haftentlassung gefeiert worden. Bei der Lesung aus seinem Buch Wir sind ja nicht zum Spaß hier in Berlin, dankte er seinen Unterstützern und bat u.a. ZDF-Moderator Jan Böhmermann und "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt auf die Bühne. Er berichtete, wie er bei einem Arztbesuch einen Stift klaute und Notizen für "Welt"-Artikel in seiner Schmutzwäsche aus dem Knast schmuggelte. Yücel verabschiedete sich nach fast zwei Stunden mit den Worten: "Es ist schön nicht alleine zu sein."
tagesspiegel.de, facebook.com (2-Std-Mitschnitt)

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Deniz Yücel absolviert ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Freilassung.

Deniz Yücel tritt heute Abend zum ersten Mal seit seiner Freilassung aus türkischer Haft öffentlich auf. Im Festsaal Kreuzberg in Berlin wird der "Welt"-Journalist aus seinem zum Teil in der Haft entstandenen Buch Wir sind ja nicht zum Spaß hier lesen. Yücel hat ein Jahr ohne Anklage in türkischer Haft gesessen. Vor fünf Wochen ist er freigelassen worden.
stern.deKommentieren ...

Christian Lindner wird stellvertretender Chefredakteur der "Bild am Sonntag".

Bild am Sonntag holt Christian Lindner, 58, als stellvertretenden Chefredakteur. Lindner war von 2004 bis 2017 Chefredakteur der "Rhein-Zeitung", die er im Streit über die Ausrichtung verlassen hat. Auch "BamS"-Nachrichten-Chef Christoph Hülskötter, 46, und Investigativ-Chef Kayhan Özgenc, 48, steigen in die Chefredaktion auf.
axelspringer.de, turi2.de (Lindner)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "BamS"-Chefredakteurin Marion Horn will mit mehr Gefühl im Blatt und auf dem Titel den Verfall der Auflage stoppen.

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Mathias Döpfner plant "mehrere kleinere" Übernahmen.


Viele kleine Deals: Springer ist bereit für Investitionen und Zukäufe, sagt Vorstandschef Mathias Döpfner im "manager magazin". Wahrscheinlicher seien mehrere kleinere Übernahmen als eine große. Vieles deutet hin auf Deals im Bereich digitaler Rubrikenangebote: Döpfner war mit Vorstandskollegen gerade an der US-Westküste, um Startups zu beschnuppern. Die Portokasse ist derzeit gut gefüllt: Durch Zurückhaltung aber auch den Verkauf von Aufeminin verfüge Springer über "erhebliche Finanzierungsspielräume".

Döpfner blickt zufrieden auf das aktuelle Rubrikengeschäft, zu dem u.a. die Portale Immonet, Immowelt und Stepstone gehören. Die Jobanzeigen-Seite Stepstone solle sich zu einer Plattform rund um alle Fragen des Berufslebens wandeln. Damit will sich Springer gegen die Konkurrenz rüsten: Döpfner blickt sowohl gespannt auf Startups, die in den Kleinanzeigen-Markt eindringen, als auch die "ernste Bedrohung" durch Google und Facebook. Trotz des immer weiter wachsenden Anteils der digitalen Geschäfte lehnt Döpfner eine Aufsplittung Springers in einen Print- und einen Digitalkonzern ab, weil der Börsenkurs ja auch so immer weiter steigt. (Foto: Britta Pedersen / dpa / Picture Alliance)
"manager magazin" 4/2018, S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: "Titanic"-Redakteur Moritz Hürtgen findet, Satire kann nicht kontrolliert werden.

"Satire macht, was sie will. Man stellt die irgendwo hin und dann passiert was. Man hat das nicht unter Kontrolle."

"Titanic"-Redakteur Moritz Hürtgen führt "Bild" hinter die Fichte und erklärt seinen Auftritt bei Russia Today zu einem Teil des satirischen Irrspiels. (Foto: Screenshot Russia Today)
uebermedien.de (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Die Verlags-Allianzen funktionieren nur mit zwei Super-Vermarktern.

Verlags-Allianzen funktionieren nur, falls am Ende höchstens zwei unverzichtbare Super-Vermarkter entstehen, befürchten Vermarktungs-Experten wie der Ex-Milchstraßen-Chef Martin Fischer. Bei drei oder vier ähnlich großen Anbietern könnten die Portfolios austauschbar und die Vermarkter noch stärker zum Spielball der Agenturen werden. Die Verlage könnten aber versuchen, mit großen Allianzen direkt mit den Werbekunden ins Geschäft zu kommen - an den Mediaagenturen vorbei.
"Horizont" 12/2018, S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer plant Komplett-Rückzug bei türkischer Dogan TV Holding.

Springer will sich aus seinem Investment bei der türkischen Dogan TV Holding verabschieden. Es gebe "die klare Absicht" sowie entsprechende Vereinbarungen, "dass wir uns komplett zurückziehen", sagt ein Sprecher. Springer ist seit 2007 Investor bei Dogan und hält derzeit noch 7 %. Die Dogan-Zeitung "Hürriyet" sowie der TV-Sender CNN Türk stehen vor dem Kauf durch die Erdogan-nahe Demirören-Gruppe. Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann ist noch Mitglied im "Hürriyet"-Aufsichtsrat - nach eigener Angabe ein "privates Engagement".
turi2 - eigene Infos, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Reuters: Dogan Holding verkauft "Hürriyet" und CNN Türk an Erdogan-nahe Gruppe.


Er-Dogan: Die türkische Dogan Holding verkauft ihre Mediensparte mit der Tageszeitung Hürriyet sowie dem Nachrichtensender CNN Türk an die Erdogan-nahe Demirören-Gruppe, berichtet Reuters unter Berufung auf einen Demirören-Vertreter. Erdogan hat der Dogan Holding mehrfach vorgeworfen, der regierenden Partei AKP kritisch gegenüberzustehen.

2009 musste die Konzernsparte Dogan Media eine Strafe von 2,5 Mrd Dollar wegen ungezahlter Steuern zahlen. Erdogan-Gegner werteten dies als Versuch, die kritischen Medien des Konzerns unter Druck zu setzen. Im Zuge dessen musste die Dogan Holding im Jahr 2011 bereits die Zeitungen "Milliyet" und "Vatan" an die Demirören-Gruppe verkaufen.

Springer hält an der Dogan TV Holding, zu der u.a. CNN Türk gehört, eine Beteiligung von 7 %. Laut einem Springer-Sprecher gibt es jedoch die klare Absicht und entsprechende Vereinbarungen, sich aus dem Investment komplett zurückzuziehen.
reuters.com, handelsblatt.comKommentieren ...

lexikon2: Beat Balzli.


Beat Balzli ist als Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" einer der wichtigsten Wirtschaftsjournalisten im Land. Beruflich pendelt er seit Jahrzehnten zwischen Deutschland und der Schweiz. In seiner Vita finden sich Stationen beim "Spiegel", der Schweizer "Handelszeitung" und Springers "Welt am Sonntag". Weiterlesen …

Dem DFB drohen weitere hohe Steuer-Nachzahlungen, schreibt "Bild".

Deutscher Fußball-Bund ist von neuen Steuernachzahlungen im hohen zweistelligen Mio-Bereich bedroht, schreibt Peter Rossberg. Demnach könnte der Verband zu einer Nachzahlung von mehr als 50 Mio Euro verdonnert werden, auch ein Verlust der Gemeinnützigkeit für mehrere Jahre sei möglich. Steuerprüfer kritisierten Vorgänge seit 2008. Im Oktober 2017 musste der DFB bereits für das WM-Jahr 2006 19,2 Mio Euro an Steuern nachzahlen und verlor für 2006 die Gemeinnützigkeit. Die neuen Steuerprobleme sollen laut "Bild" aber nicht mit dem Sommermärchen 2006 zusammenhängen.
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bild des Tages: Deniz Yücel ist zurück in der "Welt"-Redaktion.


Schönster Montag, wo gibt: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist seit seiner Freilassung am 16. Februar zum ersten Mal wieder in der Redaktion der "Welt". Chefredakteur Ulf Poschardt (links) und die Redaktion begrüßen ihn in der 10-Uhr-Konferenz im Newsroom mit Schaumwein und einem langen Applaus. Anschließend hält Yücel eine emotionale Ansprache und sagt, er sei "stolz, für diese Zeitung zu arbeiten". (Foto: Martin Lengemann/"Welt")
twitter.com (1-Min-Video Applaus), twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...