Mathias Döpfner hat musikalische Wurzeln in Ladenburg.

Mathias Döpfner, Springer-Boss und BDZV-Präsident, übernimmt einen zusätzlichen Job: Am Sonntag, den 14. Januar, eröffnet er als Festredner im Domhof des nordbadischen Ladenburg die Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum des Gesangsvereins Liederkranz Ladenburg. Sein Ur-Urgroßvater Franz Joseph Wenzeslaus Döpfner gründet den Verein in Ladenburg 1843, Ur-Großvater Joseph Ernst Döpfner war seinerzeit 1. Vorsitzender. Die Familie von Mathias Döpfner ist seit Jahrhunderten in der Römerstadt verwurzelt und musikalisch aktiv.
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Hör-Tipp: Mathias Döpfner erklärt das Arbeiten der Zukunft anhand des Springer-Neubaus.

Hör-Tipp: Mathias Döpfner will als Arbeitgeber attraktiv sein und die klügsten Köpfe für Springer gewinnen. Im Podcast von Michael Trautmann und Christoph Magnussen erklärt der Springer-Boss, dass es heute nicht mehr auf das größte Büro und den größten Dienstwagen ankomme, sondern darauf Work-Life-Balance zu schaffen. Döpfner erklärt, wie sich das Arbeiten im Konzern im Springer-Neubau verändern soll.
soundcloud.com (51-Min-Podcast)Kommentieren ...

"Handelsblatt": Analysten befürchten mittelfristig Rauswurf von ProSiebenSat.1 aus dem Dax.

Springer/ProSiebenSat.1: Viele Investoren schichten ihre Portfolios offenbar von ProSiebenSat.1 zu Springer um, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Börsen-Analysten sehen demnach die Gefahr, ProSiebenSat.1 könne auf mittlere Sicht aus dem Dax fliegen. Im Gegensatz zum TV-Konzern aus Unterföhring liefere Springer-Chef Mathias Döpfner konstant positive Ergebnisse auf dem Weg in die Zukunft. Analysten bescheinigen Springer, mit dem digitalen Rubrikengeschäft sehr erfolgreich zu sein. Hingegen stehe das Kerngeschäft mit "Bild" und "Welt" unter Druck.
handelsblatt.com (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Christoph Keese wünscht sich mehr Digitalisierung im Alltag.

"Im 21. Jahrhundert wird geschätzt, obwohl man es genauso gut messen, die Ergebnisse via Internet automatisch übertragen könnte und so den genauen Verbrauch statt Abschläge bezahlen kann."

Springer-Mann Christoph Keese sieht bei den 25. Mönchengladbacher Wirtschaftsgesprächen dank der Digitalisierung viel disruptives Potenzial für die banalen Dinge im Alltag wie das Ablesen eines Wasserzählers.
rp-online.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christoph Keese erklärt bei der Launchparty der turi2 edition5, wie Disruption funktioniert.
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Springer und Porsche gründen einen Startup-Accelerator.


Auf der digitalen Überholspur: Porsche und Springer schieben ab Frühjahr 2018 gemeinsam Startups in der Frühphase an. Neben finanzieller Unterstützung wollen sie Gründern gegen Unternehmensanteile auch mit Weiterbildungen helfen. Der Autobauer und der Verlag gründen dafür ein Joint Venture, das aktuell noch keinen Namen und keine Führungsriege hat. Es sitzt in Berlin und konzentriert sich auf digitale Ideen, Gregory Lipinski hört u.a. von Plänen, in Technologien für Connected Cars zu investieren. Die Türen stehen für weitere Partner offen, sagt Springer. Das Kartellamt prüft den Zusammenschluss.
axelspringer.de, horizont.net, meedia.deKommentieren ...

Update: "Bild", "Tagesspiegel" und "SZ" aktualisieren Ausgaben und berichten über Jamaika-Aus.

Bild aktualisiert nach Mitternacht die Titelseite und die Seiten 2 und 3 der Montagsausgabe und berichtet damit noch über das Scheitern der Sondierungsverhandlungen für eine Jamaika-Koalition. Auch die Stadt-Ausgaben des Berliner "Tagesspiegels" und der "Süddeutschen Zeitung" informieren über das Platzen der Sondierungsgespräche, ebenso die "BZ". Für "Welt", "Handelsblatt" und "FAZ" kam der politische Knall zu spät.
"Bild", S. 1-3 (Paid), twitter.com (Tagesspiegel), "Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Stadt-Ausgabe, Paid)Kommentieren ...

Zitat: Ulf Poschardt sieht nur Chancen für wenige, gute Zeitungen.

"Print wird bleiben, aber es wird nur das Allerbeste bleiben."

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt vermutet eine Bereinigung auf dem Zeitungsmarkt. Seine Redaktion probiert, mit Sonderaktionen wie Kunstausgaben zu bestehen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Weitere Zitate:

"Ich muss einfach arbeiten. Es geht nur um harte journalistische Arbeit. Damit macht man die Punkte und nicht mit Sonntagsreden."

"Ich denke alles vom Produkt her. Ich bin Leser, Medien-Junkie. Ich lese Tag und Nacht, wenn es irgendwie geht und ich schreibe auch viel. Ich versuche alles, was nicht schreiben und Journalismus ist, in meinem Alltag so klein wie möglich zu halten."Kommentieren ...

Ulf Poschardt glaubt an Zeitungen, aber längst nicht an alle.


Survival of the bravest: "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt glaubt an eine Bereinigung auf dem Zeitungsmarkt. Einige, die sich der Digitalisierung verweigern, werden verschwinden, sagt Poschardt im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Print wird bleiben, aber es wird nur das Allerbeste bleiben", sagt er beim best4-Event in Frankfurt. Und fordert von Kollegen harte journalistische Arbeit ein: "Damit macht man die Punkte und nicht mit Sonntagsreden."

Poschardt selbst liebt Analoges: Zeitungen, Bücher, alte Autos. Deshalb erfasse ihn eine "zarte Melancholie", wenn er auf die sinkenden Reichweiten der Zeitungen schaut. Der "Welt"-Chefredakteur verzagt aber nicht, weil das digitale Geschäft brummt, sondern fasst sich ein Herz. "Ich muss einfach arbeiten. Es geht nur um harte journalistische Arbeit", sagt Poschardt: "Ich versuche alles, was nicht schreiben und Journalismus ist, in meinem Alltag so klein wie möglich zu halten."
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)Kommentieren ...

"Bild" lockt Nutzer mit Joshua-Kimmich-Doku hinter die Paywall.

Bild zeigt eine Exklusiv-Doku über den Aufstieg von FC-Bayern-Nachwuchsstar Joshua Kimmich, 22. Der Journalist Jan Mendelin hat Kimmich für die Doku fast zwei Jahre mit der Kamera begleitet. Die zehn jeweils zehn- bis zwölfminütigen Folgen sind ab Montag nur für zahlende Bild-Plus-Nutzer zu sehen. Für "Bild" ist Joshua Kimmich – Glaub an Dich! der Auftakt zum weiteren Ausbau des Video-Angebots für Bezahlkunden.
axelspringer.de, kimmich.bild.deKommentieren ...

Zitat: Kai Diekmann hat keinen Spaß an neuen Geschäftsmodellen ohne eigenes Risiko.

"Als an­ge­stell­ter Ma­na­ger Ge­schäfts­mo­del­le zu entwickeln, macht am Ende nicht wirk­lich Spaß."

Kai Diekmann erzählt im "manager magazin", warum er mit seinem Zukunftsfonds persönlich ins Risiko geht, ohne von einem Konzern abgesichert zu sein.
"manager magazin" 12/2017, S. 121 - 127 (Paid), turi2.de (Background)

Weitere Zitate aus dem Interview:

über Ambitionen auf den Vorstandsposten bei Springer:
"Auch wenn es noch so oft be­haup­tet wird: Es ist nie, nie, nie mein Ziel oder Wunsch ge­we­sen, bei Sprin­ger in den Vor­stand zu kom­men. Das weiß Mathias Döpfner auch. Da­für bin ich viel zu ope­ra­tiv."

über den Zukunftsfonds:
"'Bild' hat­te stets ein ma­xi­mal brei­tes Pu­bli­kum, hat stets und über­all die Kom­ple­xi­tät re­du­ziert und al­les so ein­fach wie mög­lich ge­macht. Und war im­mer die güns­tigs­te Zei­tung am Ki­osk. Un­ser Fonds und un­ser Geschäftsmodell wer­den ex­akt den glei­chen Prin­zi­pi­en fol­gen."

über Finanz-Magazine:
"Je­der die­ser Ti­tel setzt vor­aus, dass sich sei­ne Le­ser be­reits für Ak­ti­en und Ka­pi­tal­märk­te in­ter­es­sie­ren. Und die An­le­ger­pres­se ver­hält sich ge­nau­so wie die Fi­nanz­in­dus­trie. Al­les ist viel zu kom­pli­ziert. Der nor­ma­le Geldanlageredakteur wen­det sich an eine Kli­en­tel, die die Schwel­len­angst vor den Ka­pi­tal­märk­ten be­reits hin­ter sich hat, und ver­liert da­bei die gro­ße Mehrheit sei­ner po­ten­zi­el­len Le­ser. Die las­sen ihr Geld lie­ber auf dem Sparbuch. Und des­halb ge­ben sie auch kein Geld für sol­che Ma­ga­zi­ne aus."
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Basta: Komiker Markus Krebs wird Witze-Chef bei "Bild".

Ernstgemeint: "Bild" besetzt den wohl wichtigsten Posten in der Redaktion neu. Ruhrpott-Komiker Markus Krebs hat Bild.de-Chef Julian Reichelt auf der Casting-Couch überzeugt und darf sich nun Witze-Chef nennen. In der nächsten Woche liefert der Komiker alle Witze für die Zeitung - zumindest diejenigen, die "Bild" als solche kennzeichnet.
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Meedia: Herbert Grönemeyer stellt Strafanzeige gegen "Bild"-Verantwortliche.


Gib mir mein Bild zurück: Herbert Grönemeyer geht strafrechtlich gegen "Bild" vor, berichtet Meedia. Grund sind demnach Aufnahmen von einer vermeintlichen Prügelei zwischen dem Sänger und zwei Fotografen im Jahr 2014. Einen Ausschnitt aus dem Video hatte "Bild" anlässlich eines Gerichtstermins zu dem Vorfall gezeigt. Dem Bericht zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin. Herbert Grönemeyer begründe seine Klage mit einem Verstoß gegen § 33 des Kunsturhebergesetzes, wonach sein Recht am eigenen Bild verletzt worden sei, so Meedia. Gegen wen genau sich die Klage und die Ermittlungen richten, sei nicht bekannt.

Im Sommer hat Herbert Grönemeyer vor dem Landgericht Köln bereits einen juristischen Erfolg errungen. Das Gericht hat Springer, Bauer und der "Bunten" die weitere Berichterstattung über den Vorfall untersagt. Die "Bunte" musste zudem eine Richtigstellung drucken. (Foto: dpa)
meedia.de, turi2.de (Background)
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"Bild" erklärt sich selbst zum Verlierer des Tages.

bildlogoBild ernennt sich selbst zum Verlierer des Tages und entschuldigt sich auf der Titelseite für einen peinlichen Vorgang: Das Boulevard-Blatt hatte Christian Lindner vorgeworfen, Pogrom falsch geschrieben zu haben und ihm empfohlen, nachzusitzen. Nun räumt die Zeitung ein, selbst mehrfach Progrom statt Pogrom geschrieben zu haben. Das "Bild"-Fazit: Wer im Glashaus sitzt, ...
"Bild", S. 1 (Paid), archive.is, bildblog.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Deniz Yücel kritisiert seine Haftbedingungen als Folter.

"Isolationshaft ist Folter. Auch wenn ich eigentlich guter Dinge bin, kann ich nicht absehen, welche langfristigen Folgen das haben wird."

Der in der Türkei inhaftierte "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel wirft im Interview mit der "taz" der Türkei vor, Einzelhaft als Folter gegen ihn zu verwenden.
taz.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich weiß, wie es mir gehen würde, wenn die Öffentlichkeit mich vergessen würde: nicht so gut."

"Obwohl noch immer keine Anklageschrift vorliegt, weiß ich ja, weshalb ich eingesperrt bin: weil ich, so meine ich mir einbilden zu können, meinen Job als Journalist ordentlich gemacht habe."Kommentieren ...

Stefan Raue: BDZV-Präsident Döpf­ner hat journalistisches Terrain verlassen.

Ma­thi­as Döpf­ner und die anderen Vertreter der Kritik am "Staatsrundfunk" verlassen den journalistischen Boden und sind selbst Partei, meint Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue in einem Gastbeitrag im "Spiegel". Wo­chen­lang sei kaum ein Tag ohne An­grif­fe un­ter der Gür­tel­li­nie vergangen. Der "klein­geis­ti­ge Krieg" helfe aber niemandem, nötig seien Kom­pro­misse. Die wirkliche Gefahr für die Verlage seien Google, Facebook und Co. Raue schreibt, auch die Öffent­lich-Recht­li­chen hätten im Umgang mit Print-Kollegen "Sün­den" begangen.
"Spiegel", 46/2017, S. 84-85 (Paid)1 Kommentar

"Welt am Sonntag" ist ab 2018 nicht mehr einzeln belegbar.

Welt ist ab 2018 nur noch in zwei Belegungseinheiten für Werbekunden buchbar: Als Werktags-Paket mit "Welt" und "Welt Kompakt" sowie als Paket "Welt Print Gesamt", in dem eine "Welt"-Werktagsausgabe und eine Ausgabe der "Welt am Sonntag" stecken - die "WamS" ist also nicht mehr allein buchbar. In der IVW werden Werktags- und Sonntagsausgabe künftig schmeichelhafterweise gemeinsam ausgewiesen. Vermarkter Media Impact startet daneben auch "Hack die Welt" - das ist keine Aufforderung, sondern eine Hackathon-Reihe, die Werbepartner sponsern können.
horizont.netKommentieren ...

Springer steigert im 3. Quartal Umsatz, Gewinn geht im Jahresvergleich zurück.

Springer steigert den Umsatz im 3. Quartal um 7,3 % auf 859,7 Mio Euro. Der Konzernüberschuss sinkt um rund 51 % auf 46,4 Mio Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres hätten erneut besonders die digitalen Kleinanzeigen das Wachstum getrieben. Der Konzern nennt noch keine Details zu möglichen Stellenstreichungen nach dem Verlagsumbau in die Säulen Digital und Print. Finanzchef Julian Deutz rechnet mit zusätzlichen "Restrukturierungskosten" zwischen 5 und 10 Mio Euro.

Springer hat seine Segmente umbenannt: Die Bezahlangebote heißen nun News Media, die Rubrikenangebote Classifieds Media und die Vermarktungsangebote heißen Marketing Media. Die Werbeerlöse im Bereich News Media steigen in den ersten neun Monaten um 8,5 %, während die Vertriebserlöse um 1,4 % sinken. Besonders erfreulich entwickele sich Business Insider.
handelsblatt.com, axelspringer.de, axelspringer.de (Quartalsmitteilung, PDF), axelspringer.de (Kennzahlen, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Slowakei: Ringier Axel Springer verkauft seine Print-Sparte und kauft Online-Portale.

Ringier Axel Springer verkauft seine slowakischen Zeitungen und Zeitschriften. Digital dagegen kauft Springier in dem Land zu, u.a. das führende Autoportal Autobazar.eu, das Immobilienportal TopReality.sk sowie Domain und Markennamen der Newsseite Aktualne.sk - letztere leitet nun auf das eigene Newsportal Aktuality.sk um. Das digitale Redaktionsteam soll wachsen.
presseportal.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Deutsche Medienkonzerne sind international kleine Lichter.

Zahl des Tages: Von 11 auf auf Platz 15 rutscht Bertelsmann im Ranking der internationalen Medienkonzerne ab, errechnet das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik. Mit 17 Mrd Euro Jahresumsatz erwirtschaftet Bertelsmann aktuell noch doppelt so viel Geld wie Netflix auf Platz 28, doch schon in drei oder vier Jahren könnte der Streamingdienst den größten deutschen Medienkonzern überholen, sagt IfM-Direktor Lutz Hachmeister im "Spiegel". Auf Rang 30 folgt die ARD als zweitstärkstes deutsches Medienunternehmen mit einem Budget von 6,5 Mrd Euro. ProSiebenSat.1 rangiert im Umsatz-Ranking auf Platz 48, Springer auf Rang 52. An der Spitze steht die Google-Mutter Alphabet.
"Spiegel", S. 67 (Paid), twitter.com/SPIEGEL_MedienKommentieren ...

Media Impact startet neues System, um digitale Anzeigenauslieferung zu messen.

Media Impact bietet seinen Kunden ein neues System mit mehreren Tools an, um die Auslieferung digitaler Kampagnen zu überprüfen. Der Springer-Funke-Vermarkter arbeitet dafür mit den Messdienstleistern Meetrics und Integral Ad Science zusammen und will so Preis-Nachverhandlungen ausschließen. Digitalchef Carsten Schwecke sagt im Interview mit Horizont Online, die Zähldifferenzen, aufgrund derer die Unternehmen nachverhandeln, kämen durch die Nutzung unterschiedlicher Mess-Tools zustande. Der Vermarkter testet außerdem zur Zeit Targeting auf der Basis des Leserverhaltens.
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Angela Merkel trifft Ehefrau von Deniz Yücel.

#FreeDeniz: Bundeskanzlerin Merkel hat am Rande der konstituierenden Sitzung des Bundestages die Ehefrau von Deniz Yücel, Dilek Mayatürk, getroffen. Thema des Gesprächs war die Situation des "Welt"-Journalisten, der seit acht Monaten ohne Anklage in türkischer Haft sitzt. In der vergangenen Nacht ist eine Frist für eine türkische Stellungnahme beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausgelaufen. Unklar ist, ob die Türkei eine Verlängerung beantragt hat wie in den Fällen anderer Journalisten.
spiegel.de, welt.de1 Kommentar

Mathias Döpfner will Gerüchte um Abspaltungen einfangen.

Springer-Chef Mathias Döpfner bemüht sich intern, Gerüchten um Entlassungen, Abspaltungen oder Verkäufe entgegenzutreten, berichtet Gregory Lipinski. Innerhalb des Verlags gebe es Unruhe angesichts der Umstrukturierung in die zwei neuen Verlagsbereiche Digital und Print. In einer hausinternen Zeitung der Betriebsräte äußert Döpfner die Sorge, dass Angst durchs Haus gehe und sich Gerüchte verselbstständigen und verspricht: "Es wird keinen Verkauf geben, es wird keinen Börsengang geben, es wird keine Abspaltung geben."
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Jakob Wais erklärt die Videostrategie von "Bild".


Video überall: "Bild" gibt mächtig Gas bei Bewegtbild. Im Formate-Labor entstehen Snapchat-Ideen ebenso wie Ideen für halbstündige Reportagen. Videostrategie-Chef Jakob Wais erklärt turi2.tv und der turi2 edition5 seinen Kurs: "Wir sind kein Fernsehsender, aber eine Marke, die Video ab dem ersten Moment mitdenkt." Weiterlesen …

"Bild" erstattet Anzeige gegen Münchner Polizei.

"Bild"-Anzeige: Die "Bild" wirft der Polizei München einen schweren Eingriff in die Pressefreiheit vor und erstattet Anzeige gegen die Behörde. Der Vorwurf: Die Polizei habe am Samstag einen Reporter aufgefordert, das Video einer Festnahme von seinem Handy zu löschen. Ein Zivilfahder habe dem Reporter das Handy abgenommen und das Video schließlich selbst gelöscht. Die Polizei sieht sich keiner Schuld bewusst und widerspricht laut "Bild" der Schilderung des Journalisten.

"Bild"-Chef Julian Reichelt schreibt zum Vorfall auf Twitter. "Was sich die Polizei München hier erlaubt hat, ist ein Angriff auf die Pressefreiheit, wie wir ihn bei Bild selten zuvor erleben mussten." Bayerns Innenminister Joachim Hermann zitiert die "Bild" mit der Forderung nach einer unabhängigen Prüfung.
meedia.de, "Bild" S. 2 (Paid)

Mitarbeit: Andreas Grieß

Korrektur: In einer früheren Version hieß es, die Polizei habe den Reporter gezwungen das Video zu löschen. Laut "Bild" hat jedoch ein Polizist das Video vom Handy des Reporters gelöscht.
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"Welt" bittet um Leser-Post für Deniz Yücel.

#FreeDeniz: Die "Welt" bittet ihre Leser um Post für Deniz Yücel. Nach einer längeren Postsperre bekomme der Journalist im türkischen Gefängnis nun vereinzelt Briefe zugestellt. Weil vor allem Post in türkischer Sprache gute Chancen hat, durchzudringen, übersetzt die "Welt" jeden Brief. Yücel sitzt seit 251 Tagen ohne Anklage in türkischer Haft.
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Wie funktioniert Disruption, Christoph Keese?


Die Lust an der Zerstörung: Christoph Keese ist nicht nur kreativer Digitaler, sondern auch ein mitreißender Redner. Bei der Launchparty zur turi2 edition5 erklärt Springer-Mann Keese in fünf Minuten die Kunst der Disruption. Keese selbst gibt zu, gerne darüber nachzudenken, wie Geschäftsmodelle im Digitalen kaputt gemacht werden können. Ihn treibt der Drang zum Optimieren, denn er sagt: "Das Gefühl des Genervtseins ist die disruptive Energie."

An einem Beispiel erklärt Keese, wie sich der Disruptor, also zum Beispiel ein Startup, in eine bestehende Kundenbeziehung setzt und sich eine Leistung zu Eigen macht. Er schaut nach Ineffizienzen und baut aus dem Bedürfnis nach etwas Besserem ein "ganz schmales Produkt". Speziell dabei ist: Der Disruptor optimiert die Vertragsbedingungen des neu entstandenen Geschäfts nicht für sich, sondern für die Kunden. Sie stehen im Mittelpunkt und vertrauen fortan dem neuen Spieler auf dem Feld, der es simpler und billiger macht.
turi2.tv (5-Min-Video bei YouTube)

Christoph Keeses gibt noch mehr Ratschläge für erfolgreiche Digitalisierung, in Teil 1 der Höhepunkte von der Launchparty:

Peter Turi interviewt Keese außerdem im Buch turi2 edition5, das sich hier bestellen lässt.1 Kommentar

"Bild" und "Bild am Sonntag" verlieren an Auflage.

bildlogoBild verkauft im 3. Quartal 2017 laut IVW rund 188.000 Zeitungen weniger im Einzelverkauf und Abo als vor einem Jahr. Das ist ein Rückgang um 10,5 % auf rund 1,6 Mio Exemplare pro Ausgabe. "Bild am Sonntag" büßt sogar 11 % ein und verkauft mit 885.000 Zeitungen rund 109.000 weniger. Die IVW hat die Zahlen für "Bild" und "BamS" wegen fehlerhafter Daten erst heute veröffentlicht.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Christoph Keese: "Ich versuche, immer in der Zukunft zu leben."


Mit Passion und Paranoia: Christoph Keese ist der digitale Vordenker im Springer-Konzern – und beschreibt im Gespräch mit Peter Turi, dass ihn paranoide Annahmen leiten. "Immer darüber nachdenken, was passieren könnte", lautet sein Rat für erfolgreiche Digitalisierung. Nicht nur erneuern, sondern auch sich selbst zerstören. In der turi2.tv-Aufzeichnung von der Launchparty zur turi2 edition5 sagt Keese: "Ich versuche unabhängig vom Lebensalter ein Stück weit in der Zukunft zu leben." Weiterlesen …

Streit zwischen "Bild" und Focus Online wird im Februar verhandelt.

Bild: Das Landgericht Köln verhandelt den Streit zwischen "Bild" und Focus Online um systematischen Inhaltklau beim Bezahlangebot Bild Plus am 15. Februar. Anfang 2016 hatte "Bild"-Chef Julian Reichelt Klage eingereicht. Er wirft Focus Online vor, systematisch Berichte, die bei Bild Plus hinter der Bezahlschranke stehen, ausführlich nachzuerzählen. Dabei handelt es sich laut Reichelt nicht nur um News, sondern auch um aufwändig recherchierte Hintergrundstücke.
meedia.de, turi2.tv (4-Min-Interview mit Julian Reichelt)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild" verklagt Focus Online wegen Content-Diebstahls - Julian Reichelt erklärt die Klage.

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