Bild.de will Gastgeber für eigenes Kanzler-Duell sein.

Bild.de würde gerne ein eigenes Kanzler-Duell ausrichten, sagt Online-Chef Julian Reichelt im Interview mit Jens Twiehaus. Für eine Kandidaten-Debatte sei er jederzeit offen, jedoch seien die Kandidaten selbst "teilweise noch ein bisschen sperrig, was die digitale Welt angeht". Den wöchentlichen Online-Politik-Talk Die richtigen Fragen will Reichelt "massiv ausbauen" und auch direkt zu den Wählern in Kneipen und Vereine gehen.
youtube.com (2-Min-Video)

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Bild des Tages: Barack Obama trifft Mathias Döpfner.


Döpfner meets Obama: Wie alle wirkt auch Barack Obama neben Mathias Döpfner etwas.. nunja.. eingelaufen, aber das Lächeln sitzt. Während seines Deutschland-Besuchs ist der Ex-US-Präsident zu Gast bei Axel Springer im Berliner Verlagshaus, Döpfner hat gemeinsam mit der Obama Stiftung zu einem kleinen Abendessen und Gespräch mit Obama in den Journalisten-Club eingeladen.
(Foto: Daniel Biskup / Axel Springer)Kommentieren ...

Zitat: "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt ist besorgt über schwindende Pressefreiheit.

"Die vergangenen 100 Tage haben deutlich gemacht, wie kostbar und zentral die Meinungs- und Pressefreiheit für eine liberale Gesellschaft ist und wie wenig selbstverständlich sie geworden ist - auch an den Rändern Europas."

Ulf Poschardt, Chefredakteur der "Welt, ist besorgt über schwindende Pressefreiheit. Am morgigen Mittwoch ist Korrespondent Deniz Yücel genau 100 Tage in Haft.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

"W&V"-Test: Media Impact und Bauer Advertising sind die besten Print-Vermarkter.

Media Impact und Bauer Advertising sind die besten Print-Vermarkter, ergibt ein Test von Werben & Verkaufen. Besonders bei einer Test-Anfrage schneiden Bauer Advertising und das Vermarktungs-Joint-Venture von Springer und Funke gut ab. Den 3. Platz teilen sich Burda Community Network und Spiegel Media. Insgesamt sind die Leistungen der Verkaufsabteilungen der Verlage ernüchternd, sagt "W&V"-Chef Jochen Kalka.
wuv.de, "Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 22-25, "Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 3 (Paid)Kommentieren ...

Analyse: Regierungsnahe Medien hetzen in Polen gegen deutsche Zeitungsbesitzer.

Polnische Medien, die der Regierung nahe stehen, hetzen gegen deutsche Zeitungseigentümer im Land, analysiert Gabriele Lesser. Der Verlagschef von Ringier Axel Springer werde im Privatsender Republika als "Gauleiter" bezeichnet, der glaube, den Polen Vorschriften machen zu dürfen. Politiker und Juristen der Regierungspartei PiS arbeiteten intensiv an Gesetzen, mit denen die angebliche "deutsche Mediendominanz" gebrochen werden soll. Als Erstes wolle die Regierung dem Verlag Polskapress mit dem Mutterhaus Passauer Neue Presse an den Kragen gehen. 60 % der Polen befürworten laut einer Umfrage die geplante "Repolonisierung" der Medien.
taz.deKommentieren ...

Deutscher Generalkonsul darf Deniz Yücel erneut im Gefängnis besuchen.

Deniz Yücel: Der deutsche Generalkonsul in Istanbul darf den "Welt"-Korrespondenten am morgigen Donnerstag zum zweiten Mal in türkischer Untersuchungshaft besuchen. Er will sich dabei u.a. ein Bild von den Haftbedingungen machen. Das Auswärtige Amt begrüßt die Erlaubnis, bleibt aber bei der Forderung, Deniz Yücel freizulassen.
welt.deKommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner sieht Verlage in völliger Abhängigkeit von Google und Facebook.

"Wir Verlage profitieren nicht von dem Traffic, den Google uns verschafft - wir sind komplett davon abhängig."

Springer-Boss und BDZV-Präsident Mathias Döpfner pflegt ein gespaltenes Verhältnis zu Google und Facebook, die mit Verlagscontent Geld verdienen, ohne selbst Inhalte zu schaffen.
de.reuters.com, bdzv.deKommentieren ...

WeltN24 startet Koch- und Lifestyle-Portal Foodbarn.

WeltN24 launcht das Koch- und Lifestyleportal Foodbarn, schreibt David Hein. Das neue Beiboot der blauen Gruppe von Springer solle mit Rezepten, Anleitungen und Berichten über Essen die digitale Heimat von Gourmets werden. Die Seite werde in den kommenden Wochen schrittweise weiterentwickelt. Katharina Link ist als General Manager für das Portal verantwortlich. Zielgruppe des Welt-Ablegers seien Männer zwischen 30 und 60 Jahren.
horizont.netKommentieren ...

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
presseportal.deKommentieren ...

Meinung: Generalschlüssel-Allianz schielt auf Kundendaten.

Online-Generalschlüssel-Allianz um Springer und Co verfolgt nicht ausschließlich hehre Ziele, glaubt Gregory Lipinski. Das Plattform-Projekt könnte in Zukunft gezielt Kundendaten sammeln, um Werbung treffsicherer zu platzieren. Die Beteiligten holen zwar Bund und Länder ins Boot, doch in Wirklichkeit betreten die Nutzer mit Registrierung und einem übergreifenden Opt-In ein "virtuelles Shopping-Center".
meedia.de, turi2.de (Background Generalschlüssel)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Frank Schmiechen wird 54.


Wir graturilieren: Frank Schmiechen, Chefredakteur von Gründerszene.de und viele Jahre Vize der "Welt", wird 54. Hoch im Kurs steht bei ihm derzeit Print: "Wir machen bei Gründerszene gedruckte Magazine. Wer hätte das gedacht?" Persönlich freut er sich über sein Solo-Album Der Mann mit dem gelben Hemd, das vor knapp einem Jahr herausgekommen ist. Eine inzwischen lange Leidensgeschichte ist dagegen die Performance seines HSV.

Für sein neues Lebensjahr decken sich seine Wünsche mit denen des HSV: "Etwas mehr Ruhe und Normalität." Seinen Geburtstag will Frank Schmiechen nicht groß feiern. Wenn, dann wird das später mit Sonne und Meer nachgeholt, lässt der "notorische Nicht-Feierer" wissen. Glückwünsche sollen "bitte nicht auf Facebook" kommen – wir empfehlen daher die klassische E-Mail.
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Springer will aus Stadtportal hamburg.de aussteigen.

Springer hat von Seeluft die Nase voll und will aus dem Stadtportal hamburg.de aussteigen, bei dem der Verlag bisher größter Gesellschafter ist. Die Mehrheitsanteile von 60 % sollen abgestoßen werden, berichtet Gregory Lipinski. Er interpretiert den angedachten Ausstieg bei hamburg.de als Strategie des Konzerns, sich immer mehr aus der Hansestadt zurückzuziehen.
meedia.deKommentieren ...

"Bild" adelt Luther mit Sonderausgabe zum Popstar.

Bild geht unter die Gläubigen und adelt Martin Luther anlässlich des 500. Reformations-Jubiläums zum "ersten deutschen Popstar". Luthers 18-seitige Boulevard-Bewunderung erscheint gratis in den "Kernländern der Reformation", von heute bis Mittwoch liegt sie allen ostdeutschen Ausgaben von "Bild" und "B.Z." bei. Zusätzlich wird die "LutherBild" auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag verteilt; die Gesamtauflage beträgt rund 1 Mio Exemplare.
axelspringer.deKommentieren ...

Konzerne starten Digital-Perso.


Digitaler Daumenabdruck: Führende deutsche Konzerne planen einen Online-Generalschlüssel, der z.B. Registrierungs-Prozesse im Internet vereinfachen und sichern soll. Teil der Initiative sind Axel Springer, Allianz, Daimler, Deutsche Bank/Postbank sowie der cloudbasierte Kartendienst-Entwickler Here und der Technologie-Thinktank Core. Die Unternehmen unterzeichneten eine Absichtserklärung, derzufolge sie eng kooperieren und eine branchenübergreifende Identitäts- und Datenplattform schaffen wollen.

Offen konzipiert könnte die Plattform auch von Bund und Ländern genutzt werden; als späterer Entwicklungsschritt sind etwa digitale Behördengänge angedacht. Die beteiligten Unternehmen verstehen ihr Projekt als europäische Antwort auf die internationale Plattformwirtschaft.
axelspringer.de, core.se1 Kommentar

Christoph Keese leitet neue Beratungstochter Springer hy.


Digital ist besser: Christoph Keese, Ex-Cheflobbyist bei Springer, startet das Unternehmen Springer hy GmbH und wird Co-Geschäftsführer und Partner. Die Firma mit Sitz in Berlin berät Unternehmen bei der digitalen Transformation. Rund 60 % der Anteile hält Springer, knapp 40 % das Management und die Gründer des Berliner Unternehmens Hy! GmbH, die in der neuen Firma aufgeht. Keese führt die Geschäfte gemeinsam mit Lars Zimmermann, der seit 2014 für Hy! arbeitet. Die Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG und die Personalberatung Egon Zehnder unterstützen das Unternehmen strategisch.

"Christoph Keese war nah an der digitalen Transformation von Springer beteiligt, seine Expertise ist sehr wertvoll für unsere Klienten", sagt Lars Zimmermann dem "Handelsblatt". Springer hy will "Digital Learning Journeys" für Manager anbieten, die der Reise ins Silicon Valley ähneln, die Diekmann, Keese und Co 2013 unternahmen, allerdings nicht nur über den Atlantik, sondern auch nach Tel Aviv und Berlin. 20 Leute arbeiten für Springer hy in Berlin, pro Quartal sollen drei neue hinzukommen. Prominenter Neuling ist Sebastian Herzog, der bisher das "Lufthansa Innovation Hub" leitet und für Springer künftig anderen Unternehmen hilft, Innovations-Hubs aufzubauen.

Keese betreut neben seiner neuen Aufgabe weiter vereinzelte Themen bei Springer, etwa das Leistungsschutzrecht, und behält seine Aufsichtsratsitze bei der VG Media und bei "Politico".
Handelsblatt, S. 52 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Focus-Online-Chef Daniel Steil wehrt sich gegen Vorwürfe von Springer.

Daniel Steil, Chefredakteur bei Focus Online, bezieht im "Handelsblatt"-Interview Stellung zur Klage der "Bild" wegen vermeintlichen Content-Diebstahls. Wie in der Klageerwiderung seines Hauses spricht Steil von "branchenüblichen" Verhalten. Ziel seiner Redaktion sei es, "Wissen zu vermitteln und Inhalte anzubieten, die unsere Nutzer interessant finden". Die Klage habe ihn verwundert, da sowohl Burda als auch er persönlich ein gutes Verhältnis zu Springer pflegten.
.handelsblatt.com (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Julian Reichelt erklärt die Klage.
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Meedia: Springer trennt sich von "Computer Bild"-Chef Axel Telzerow.

Springer plant in Zukunft ohne den "Computer Bild"-Chefredakteur Axel Telzerow, berichtet Marvin Schade. Axel Telzerow sei bereits freigestellt, über die Vertragsauflösung werde verhandelt. Der Verlag gibt zudem bekannt, dass er über weitere Änderungen in den Redaktionen der "Computer Bild"-Gruppe nachdenke, ohne konkret zu werden. Die "Computer Bild" kämpft wie fast alle Computer-Zeitschriften mit massiven Auflage-Rückgängen. Aktuell verkauft das Magazin nur noch rund 220.000 Exemplare, um die Jahrtausendwende war die Auflage noch siebenstellig.
meedia.de1 Kommentar

Bild des Tages: Die Freiheit nehmen wir uns.


Mit Pauken und Plakaten ziehen Demonstranten am heutigen Tag der Pressefreiheit vor die Türkische Botschaft in Berlin. Sie fordern die Freilassung von Journalisten – und Freiheit für das Wort. Mehrere deutsche Medien starten parallel Aktionen: Bei welt.de gibt die Redaktion für einen Tag symbolisch die Nutzer-Kommentare vor. "Berliner Zeitung" und Havas erinnern unter zeitung-61.de an die 61 im vergangenen Jahr getöteten Reporter. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Picture Alliance)Kommentieren ...

Springer verkauft womöglich KaufDa.

Springer sucht über einen US-Berater Käufer für sein Prospekte-Portal KaufDa, will Startup-Experte Sven Schmidt erfahren haben. Alternativ suche Springer nach Geldgebern für eine Kapitalerhöhung. Springer will dies nicht kommentieren. Für die Springer-Firma Ladenzeile gebe es indes Angebote über 90 bis 100 Mio Euro, bei Idealo ist das Bieterrennen offen, sagt Schmidt im Podcast der Online Marketing Rockstars.
onlinemarketingrockstars.de, turi2.de (Idealo, Ladenzeile)Kommentieren ...

Focus Online wehrt sich gegen "Bild"-Klage wegen Inhalte-Diebstahls.

Focus Online weist den Vorwurf des Content-Klauens zurück: Das Online-Portal will die Klage von "Bild" abschmettern und reicht Erwiderung beim Landgericht Köln ein. Aus Inhalten anderer zu zitieren, sei branchenüblich. "Bild" feiere sich sogar für die Aufmerksamkeit, die ihre Artikel in anderen Medien erfahren. Bei Springer sehen sie es anders: Den Verlag nervt, dass Focus Online innerhalb von Minuten Bezahlinhalte aufgreift und gratis verbreitet.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv
von turi2.tv: Julian Reichelt erklärt die Klage.
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Springer kooperiert mit Werbetechnologie-Anbieter AppNexus.

Springer nutzt künftig die Technologien von AppNexus, um digitale Werbung zu planen und auszuliefern. Ab 2018 soll die Suite von AppNexus für die Vermarktung von u.a. bild.de, welt.de, finanzen.net und businessinsider.de zum Einsatz kommen. Danach soll die Technologie auch bei Springer-Angeboten außerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Bislang arbeiten die Springer-Medien mit unterschiedlichen Technologien, u.a. von Google und SmartAdServer.
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Bild des Tages: Die drei von der Baustelle.



Luftdicht verpackt
in einer Kapsel aus Edelstahl deponieren Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Friede Springer und Mathias Döpfner einige Erinnerungen im Grundstein des Neubaus von Axel Springer. Am 105. Geburtstag von Gründer Axel Springer starten die Bauarbeiten für das neue Bürogebäude offiziell, Ende 2019 soll der Bau fertig sein. Über der Zeit(ungs)kapsel werden dann 3.500 Menschen vor allem digital arbeiten. (Foto: Monika Skolimowska/dpa/Picture Alliance)
axelspringer.com, bild.de (Background Grudstück)Kommentieren ...

"Bild" verliert Video-Streit gegen Herbert Grönemeyer.

Bild verliert auch die Berufung im Streit um ein vermeintliches Prügel-Video mit Herbert Grönemeyer. Das Oberlandesgericht Köln urteilt, dass das Paparazzi-Video einen Angriff des Sängers auf die Fotografen "bewusst unvollständig" darstellt. Bild.de hatte 2014 gezeigt, wie Grönemeyer scheinbar ohne Grund auf die Paparazzi losgeht. Dass er zuvor schon auf der Herrentoilette beobachtet wurde und den Fotografen sagte, dass er privat hier sei, zeigt das Video nicht. Springer redet sich das Urteil schön und sieht sich "in unserer Berichterstattung über derartige Vorfälle auch im Videobild grundsätzlich bestätigt".
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer verrät weitere Details zum geplanten WeltN24-Club.

WeltN24-Club soll maximal 500 Mitglieder haben, sagt Geschäftsführerin Kristina Faßler zu Greogry Lipinski. Über die Aufnahme in das Programm wird ein fünfköpfiges Gremium entscheiden, dem neben Faßler WeltN24-Chefredakteur Ulf Poschardt und weitere Manager angehören, darunter auch ein Manager aus der Golfer-Szene. Springer will den Club durch Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe der Verlag noch nicht entschieden hat, und Sponsoren wie etwa Hotels finanzieren. Unternehmen sollen die Mitgliedschaft auch als Bonus für Spitzen-Manager erwerben können. Vom Club erhofft sich der Verlag auch positive Effekte für die Gesamtvermarktung der Marke.
meedia.de, turi2.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Umsatz von Business Insider wächst um 50 %.

Zahl des Tages: Um 50 % hat Springers Business Insider seinen Umsatz im 1. Quartal 2017 gesteigert, teilt Vorstandschef Mathias Döpfner den Aktionären bei der Hauptversammlung mit. Er sei mit der Entwicklung des Wirtschaftsportals "außerordentlich zufrieden", das Angebot habe "das Zeug, zu einem wesentlichen Baustein des Unternehmens zu werden".
welt.deKommentieren ...

Springer will französisches Immobilienportal Logic-Immo kaufen.

Springer will über seine Tochter Axel Springer Digital Classifieds France dem französischem Medienunternehmen Spir das Immobilienportal Logic-Immo abkaufen. Als Preis vereinbarten beide Parteien 105 Mio Euro. Die französische Kartellbehörde muss dem Kauf noch zustimmen. Logic-Immo betreibt neben dem Namensgebenden Immobilienportal mit einer Reichweite von rund 2,9 Mio Personen weitere Seiten für die Vermittlung von gehobenen Immobilien sowie mehrere Anzeigenblätter.
axelspringer.deKommentieren ...

Snapchat Discover startet in Deutschland mit "Bild", Spiegel Online, Sky und Vice.


Zugeschnappt: "Bild", Spiegel Online, Sky Sport und Vice sind die ersten Medien im deutschen Angebot von Snapchat Discover, schreiben Giuseppe Rondinella bei horizont.net und Marvin Schade bei Meedia. Heute startet das Angebot der kuratierten Snapchat-News in Deutschland. Die Inhalte der vier Medienpartner sind jeweils 24 Stunden verfügbar und erscheinen zu unterschiedlichen Zeiten. Vice legt bereits morgens um 6.00 Uhr los, Sky schickt seine Sport-News um 17.00 Uhr raus, "Bild" um 18.00 und Spiegel Online um 19.00 Uhr. Weitere Medienpartner sollen in den kommenden Monaten dazukommen.

Die Verhandlungen haben sich lange hingezogen, berichten Meedia und Horizont Online, u.a. gab es Streit über das Finanzielle. Insbesondere "Bild" habe höchsten Wert auf eigenständige Vermarktung gelegt. Nick Bell, Content-Chef bei Snap, sagt bei Horizont.net zwar, es sei "keine Überzeugungsarbeit nötig gewesen", die deutschen Publisher hätten aber Zeit gebraucht, "das Produkt und die Monetarisierungsmöglichkeiten zu verstehen". Eine pauschale Vergütung bekommen die Medienpartner demnach nicht, stattdessen teilt Snap sich die Einnahmen aus bildschirmfüllenden Anzeigen – u.a. von der Bundeswehr – mit den deutschen Medien.
horizont.net (Rondinella), meedia.de (Schade), spiegel.de, "Bild", S. 1 (Paid), businessinsider.deKommentieren ...

Springer plant WeltN24-Club.


Ein Club von Welt: Springer plant für seine Marke WeltN24 einen Wirtschaftsclub, schreibt Gregory Lipinski. Das Vorhaben erinnert an die Anfang 2016 gestartete Plattform des "Handelsblatts". Wie bei den Düsseldorfern soll sich der WeltN24-Club an Entscheider aus Politik und Wirtschaft richten und auf exklusiven Veranstaltungen den Austausch ermöglichen. Die Zahl der Mitglieder werde begrenzt sein, zitiert Gregory Lipinski eine Springer-Sprecherin.

Einen Zeitpunkt für den Start nennt der Verlag nicht, ebenso wenig Preise. Für den Club gründet Springer eine Tochterfirma namens WeltN24 Club GmbH. Die Geschäftsführung übernimmt Kristina Faßler, 54. Sie leitet seit November 2015 das Marketing der WeltN24-Gruppe und war zuvor Geschäftsführerin des N24-Vermarkters Thads Media. (Foto: dpa)
meedia.de, turi2.de (Background)
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Springer hat sich bei Uber eingekauft.

Springer hält eine Finanzbeteiligung am Taxischreck Uber, bestätigt eine Sprecherin eine Recherche von "t3n". Es handele sich um einen minimalen Anteil "ähnlich wie bei Airbnb" - und ausdrücklich keine strategische Beteiligung. Mit Kai Diekmann, früher "Bild"-Herausgeber und -Chefredakteur, sitzt seit kurzem eine ehemalige Springer-Führungskraft im Beratergremium des Fahrtenvermittlers.
t3n.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Kai Diekmann wird Berater beim Taxi-Schreck Uber.

Kai Diekmann, hier 2012 bei einer Oldtimer-Spritztour, steigt ins Uber-Taxi und wird Berater des umstrittenen US-Startups. (Foto: Daino Cristini / ROPI / Picture Alliance)

Anschnallen, Kai kommt: Kai Diekmann landet wie viele Journalisten im Taxigewerbe und berät künftig Uber. Der frühere "Bild"-Herausgeber und -Chefredakteur wird Mitglied im Public Policy Advisory Board des Taxi-Schrecks, berichten Stephan Dörner bei t3n.de und Martin U. Müller im "Spiegel" – Uber bestätigt. Das Gremium trifft sich einmal im Jahr im Silicon Valley. Auch die frühere EU-Kommissarin Neelie Kroes ist Mitglied des Boards. Der Uber-Job wird nach turi2-Informationen nur eine Nebentätigkeit für Kai Diekmann. Er sitzt auch in Beiräten der "Times" aus London und der türkischen Zeitung "Hürriyet".

Diekmann soll offenbar vorerst nicht offensiv Lobbyarbeit betreiben, sondern zwischen den USA und Europa "übersetzen". Diese Übersetzungsarbeit hat Uber auch nötig: In Deutschland ist der Dienst nicht aktiv und gesetzlich de facto verboten. Das Geschäft mit der Fahrten-Vermittlung ist mit einem Minus von 2,8 Mrd US-Dollar im vergangenen Jahr noch hoch defizitär. In den vergangenen Wochen hatte Uber zudem eine Menge Ärger wegen Sexismus-Vorwürfen und einer Klage von Google. Kai Diekmann sah sich nach seinem Ausscheiden bei Springer mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert.
t3n.de, spiegel.de, bloomberg.com (Geschäftszahlen), turi2.de (Background Uber), turi2.de (Background Diekmann)Kommentieren ...

Erdogan schließt Auslieferung von Deniz Yücel an Deutschland aus.

Türkei: Präsident Erdogan sagt dem türkischen Sender TGRT, er werde Deniz Yücel nicht an Deutschland ausliefern. Die Bundesrepublik verweigere die Auslieferung türkischer Staatsbürger, deshalb würden Yücel und andere inhaftierte Deutsche nicht überstellt: "Auf keinen Fall, solange ich in diesem Amt bin niemals."
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fragebogen2: Christian Nienhaus.


fragebogen2: Christian Nienhaus hat einen außergewöhnlichen letzten Wunsch – er würde gerne seine eigene Beerdigung überleben. Der bescheidene Chef des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact gibt im turi2-Videofragebogen nicht viel preis, verrät aber: Aus dem jungen Nienhaus sollte eigentlich ein Profifußballer oder ein Politiker werden. Für einen Politiker hegt Nienhaus dann auch besondere Sympathien: Winston Churchill. Der sei ein Journalist gewesen, "der richtig was geworden ist".
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (5-Min-Interview)

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Dietrich von Klaeden wird Springers Chef-Lobbyist – Christoph Keese bleibt im Unternehmen.


Springer befördert Dietrich von Klaeden, 50 (Foto, links), zum Konzern-Geschäftsführer Public Affairs und damit zum Chef-Lobbyisten. Klaeden war bislang Head of Public Affairs. Er folgt auf Leistungsschutzrecht-Vorkämpfer Christoph Keese, 52. Keese bleibt bei Springer und soll "seine digitale Expertise in einem unternehmerischen Kontext" einbringen.

Von Klaeden war früher NDR-Reporter, Rechtsanwalt, Justiziar bei Holtzbrinck und Pressesprecher des SWR. Seit 2007 arbeitet er für Springer. Dietrich von Klaeden ist der Bruder des CDU-Politikers Eckart von Klaeden, früherer Staatsminister im Kanzleramt und heute Lobby-Chef bei Daimler. Als neuer Chef der politischen Landschaftspflege bei Springer holt von Klaeden Malte Wienker, 35, zu sich in die Geschäftsführung. Wienker soll Kontakte zu den deutschen Parlamenten, Verbänden und Institutionen halten. Florian Nehm, 59, leitet weiterhin die EU-Beziehungen und Carolin Wehrhahn, 39, das Lobby-Büro in Brüssel.
axelspringer.deKommentieren ...

Ringier Axel Springer kündigt Wirtschaftsanwalt Martin Wagner wegen "Blick"-Offerte.

Ringier Axel Springer Schweiz beendet seine geschäftlichen Beziehungen mit dem Basler Wirtschaftsanwalt Martin Wagner. Grund sei das Kaufangebot für den "Blick", das Wagner Ringier Anfang März im Auftrag von Investoren unterbreitet hat, schreibt die "NZZ am Sonntag". Ringier bestätigt das Ende der Zusammenarbeit, ohne nähere Gründe zu nennen. Wagner war Rechtsvertreter der Publikationen, die Springer in das Joint-Venture eingebracht hat, u.a. "Bilanz", "Beobachter" und "Handelszeitung".
nzzas.nzz.ch (Paid) via persoenlich.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...