Snapchat bringt Show-Format nach Deutschland – u.a. mit "Bild", "Spiegel" und Funk.


Besser spät als nie: Snapchat stemmt sich nun auch in Deutschland gegen den Nutzerschwund und rollt das Format "Shows" hierzulande aus. Die im Schnitt fünf Minuten langen Videos kommen zunächst von zehn Medienpartnern, darunter die deutschen Snapchat-Pioniere "Bild" und Spiegel Online. Neu dabei sind u.a. Promiflash, Zett, der Jugendableger der "Zeit" und Funk von ARD und ZDF. Die Shows erscheinen in Staffeln und erinnern dadurch an Netflix, schreibt Giuseppe Rondinella bei Horizont.net.

Der deutsche Markt ist Nachzügler: Snapchats Shows sind vor zwei Jahren in den USA gestartet und laufen bereits in Großbritannien, Frankreich und im arabischen Raum. Die Sendungen sind – wie alle anderen Kooperationen auch – im Discover-Bereich der App zu finden.
horizont.net, handelsblatt.com

PR-Agentur WMP gibt Saudi-Mandat zurück und widerspricht Vorwürfen der "Bild am Sonntag".

WMP gibt den PR-Auftrag der saudischen Königsfamilie mit sofortiger Wirkung zurück, sagt Agenturchef Michael Inacker im Interview mit Georg Altrogge und widerspricht einem Bericht der "Bild am Sonntag", wonach es die Agentur ermöglicht habe, in deutschen Medien Meinungen zu kaufen. Ein in "BamS" zitiertes Strategiepapier beziehe sich lediglich auf die Vermittlung von Kontakten. Ihren Erfolg messe die Agentur mit einem Medientenor, dieser habe "bösmeinender Interpretation ein Einfallstor geboten", gibt Inacker zu. Das PR-Mandat der saudischen Königsfamilie beende er, da die deutsche Öffentlichkeit die Mittler-Rolle von WMP und die Möglichkeiten, die Reformkräfte zu unterstützen, nicht mehr sehe.
meedia.de, turi2.de (Background)

Springer streicht Bayern-Seiten der "WamS" und schließt Redaktion.

Springer stellt die Bayern-Seiten der "Welt am Sonntag" ein und schließt die zuständige Münchner Redaktion, berichtet Rupert Sommer – Springer bestätigt. Betroffen sind vier feste Mitarbeiter und weitere Pauschalisten. Springer begründet das Aus mit dem "Strukturwandel" im Print-Bereich, der Regionalteil sei "wirtschaftlich nicht tragfähig". Die NRW- und Hamburg-Teile der "WamS" sollen bleiben.
kress.de

Lese-Tipp: Döpfners Auto-Quartett diskutiert über Mobilität.

Lese-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner diskutiert mit VW-Chef Herbert Diess, Daimler-Boss Dieter Zetsche und Wirtschaftsminister Peter Altmaier über die Mobilität der Zukunft. Beiden Auto-Managern ist eigene IT und Software in den Fahrzeugen wichtig, um nicht von Google und Co abhängig zu sein. Döpfner erzählt, dass Springer-Mitarbeitern ein Kita-Platz im Haus inzwischen wichtiger sei als ein Dienstwagen. Diess glaubt, dass "die emotionale Seite von Autos" dennoch wichtig bleiben werde. Altmaier träumt schon von der Fahrt in einem autonomen Taxi nach Paris.
"Welt am Sonntag", S. 11-16 (Paid)

Die Fels in der Brandung: Edda Fels wird 60.


Wir graturilieren: Edda Fels feiert heute ihren 60. Geburtstag. Der Name der Springer-Kommunikationschefin ist Programm – die Fels in der Brandung hält seit 1996 die Stellung. Die Vorstände und Presse-Assistenten kommen und gehen, doch Edda bleibt an der Spitze der Springer-Kommunikation bestehen. In ihrer ruhigen, sachlichen Art ist Edda Fels eine wichtige Konstante im Wandel, den Springer durchläuft.

Typisch, dass sie um ihren runden Geburtstag kein Gewese macht: Wie und wo genau sie feiert, will Edda Fels nicht verraten – nur so viel: "Feiern werde ich." Das Rampenlicht überlässt sie gern anderen – vielleicht ein Geheimnis ihres Erfolgs. "Gegen Glückwünsche", verrät Fels noch, "habe ich natürlich überhaupt nichts". Gratulanten bitte hier entlang!

Zitat: Leute mit mehr Meinung als Ahnung haben es sich mit Niddal Salah-Eldin verscherzt.

"Ich kann mich wahnsinnig aufregen über inkompetente oder besserwisserische Menschen, die wenig Ahnung, vor allem aber eine Meinung haben."

Niddal Salah-Eldin, Digital-Innovations-Chefin der "Welt", spricht mit dem "Handelsblatt" über ihre Stärken und Schwächen. Auf ihrer "Verscherzt-Liste" lande niemand grundlos, dann aber "eher langfristig angelegt".
handelsblatt.com

Aus dem Archiv von turi2-tv: Niddal Salah-Eldin hält die Facebook-Seite der "Welt" sauber. (10/2016)

Verimi-Gesellschafter Allianz, Telekom und Springer nutzen nun Verimi.

Verimi: Die Nutzer des Identitäts-Diensts können sich nun auch bei den Diensten der Gesellschafter Telekom, Allianz und Springer damit einloggen - sieben Monate nach dem Start. Verfügbar sind nun der Allianz-Kundenbereich, das Telekom-Kundencenter. Leser von Bild.de und Welt.de können nun statt ihres normalen Logins auch Verimi nutzen.
per Mail, turi2.de (Background)

Work Genius erweitert Finanzierung auf 10 Mio US-Dollar.

Work Genius hat seine Finanzierung auf 10 Mio Dollar erweitert, zu den Investoren gehört Springer Verleger-Enkel Alex Sven Springer. Die Plattform nutzt KI, um Freelancern Digital-Jobs zu vermitteln. Die beiden Gründer hatten Work Genius als Mylittlejob gegründet und 2018 umbenannt. Sie beschäftigen 55 Mitarbeiter, bis Ende 2019 sollen es 100 werden.
"Handelsblatt", S. 45 (Paid)

Springer stellt "Fussball Bild" ein.


Abpfiff: Springer stellt seine "Fußball Bild" zum Jahresende ein, meldet "Horizont". Die Mitarbeiter seien heute informiert worden. Springer hatte die tägliche Fußball-Zeitung 2016 zunächst in und um Stuttgart und München getestet. Seit Anfang 2017 erscheint sie bundesweit, zunächst für 1 Euro, mittlerweile für 1,50 Euro. Für die Inhalte der "Fussball Bild" greift Springer zu großen Teilen auf Beiträge aus den Regionalausgaben der "Bild" zurück. Die Produktionskosten fallen dadurch vergleichsweise geringen aus.

Da die verkaufte Auflage unter den Erwartungen blieb, zieht Springer nun dennoch den Stecker. Heute titelte die Zeitung noch "Hoeneß spricht von Rückzug" - nun bleibt der Bayernboss vermutlich doch länger als die "Fussball Bild".
horizont.net, turi2.de (Background)

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Leuchtturmprojekt: Wie der Business Insider zum erfolgreichsten Wirtschaftsportal der Welt wurde
Mit schmalem Startkapital gestartet, hat sich der Business Insider mit monatlich 124 Mio Usern inzwischen zum reichweitenstärksten Wirtschaftsportal der Welt entwickelt. Wie Henry Blodget, gefallener Wall Street-Popstar, die Verlagsbranche aufmischte, lesen Sie hier...

Digital-Geschäft bleibt Springers Wachstumstreiber.

Springer macht vor allem digital Kohle: Von Januar bis September 2018 wächst das Digital-Geschäft organisch um 9,1 % und steht für rund 69 % des Konzernumsatzes sowie 85 % der Werbeerlöse. Insgesamt steigt der Umsatz um 4,7 % auf rund 2,3 Mrd Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wächst um 14,4 % auf 541 Mio Euro. Das Rubriken-Geschäft wächst um 19,4 % auf 890 Mio Euro Umsatz, das Inhalte-Geschäft bleibt mit 1,09 Mrd Euro Umsatz leicht unter Vorjahresniveau.
handelsblatt.com, axelspringer.com

Ralph Büchi soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Springer werden.

Springer: Ralph Büchi (Foto) soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender werden. Der Ringier-COO und Ex-Auslandschef von Springer würde auf Giuseppe Vita folgen, der seinen Rückzug bereits angekündigt hatte. Der Wirtschaftsprüfer Ulrich Plett soll ebenfalls neu in den Aufsichtsrat gewählt werden und Lothar Lanz ersetzen. Die übrigen Mitglieder des Gremiums sollen weitermachen.
axelspringer.com, turi2.de (Background Vita), turi2.de (Background Büchi)

Zitat: Springer-Chef Mathias Döpfner wünscht sich unbeugsame Journalisten.

"Je größer der Druck durch den FC Bayern oder die Industrie wird, umso unbeugsamer müssen die Journalisten sein. Sonst verlieren wir das Wichtigste: unsere Glaubwürdigkeit."

Springer-Chef Mathias Döpfner sagt beim VDZ Publishers' Summit in Berlin, dass Journalisten auch bei Widerstand nicht einknicken dürfen.
twitter.com (turi2 vor Ort auf dem VDZ Publishers' Summit)

Klick-Tipp: Kartoffel-Preisträger Julian Reichelt verteidigt sich und "Bild".

Klick-Tipp: "Bild"-Chef Julian Reichelt erhält den Negativ-Preis Goldene Kartoffel und kommt überraschend persönlich zur "Vorladung". In einer Rede schildert er seine journalistische Haltung und kritisiert die Selbstgewissheit seiner Kritiker. Zum Beweis, dass "Bild" nicht gegen Flüchtlinge mobilisiere und Panik verbreite, bringt Reichelt einen Syrer mit, der bei "Bild" volontiert. Den Preis nimmt er nicht an.
twitter.com (35-Min-Video), tagesspiegel.de

Media-Impact-Chef Hans Hamer: Warum Anzeigenverkäufer heute Kreative und Berater sein müssen.

Kreativer Kohle machen: Hans Hamer zieht für Springer und Funke die Werbe-Euros an Land. Im Video-Interview von Peter Turi beschreibt der Chef des Vermarkters Media Impact, wie rasant sich sein Geschäft wandelt. Zu den digitalen Konkurrenten kommt eine weitere Herausforderung durch Werbekunden: "Wir als Vermarkter müssen immer mehr Kreativleistung bringen."

Umdenken muss Hamer auch bei den Werbeformaten. Die Ganzseite 4c in "Bild" ist nicht mehr das Maß aller Dinge – kultige Kampagnen, die jeder kennt, gebe es in der fragmentierten Medienwelt ohnehin kaum. Hamers Leute verkaufen Werbung auch digital-only, ohne nebenbei noch Print aufzuschwatzen. Gefragt sei Beratung, um gemeinsam mit dem Kunden zu verstehen, was er braucht: "Zuhören wird wichtiger als nur zu senden."
turi2.tv (15-Min-Gespräch auf YouTube)

Die Themen des Gesprächs gezielt zum Anklicken: Hans Hamer über ...
0:29 ... den Wandel seines Jobs
1:57 ... Herkunft und Werdegang
5:30 ... Influencer und digitale Werbung
7:28 ... Storytelling und Content Marketing
9:20 ... den Anzeigenverkäufer als Berater
10:26 ... seine Frage an Dieter Zetsche
11:00 ... seine Frage an Mark Zuckerberg
12:17 ... Events als Werbeträger
13:00 ... Luxus-Trend und Special Interest

Architektin des Axel-Springer-Neubaus mag keine eintönigen Fassaden.

Axel Springer: Ellen van Loon vom Architektenbüro OMA spricht im "Welt am Sonntag"-Beileger "Icon" über ihren persönlichen Bezug zu Berlin und den Neubau des Verlagshauses. Mies van der Rohe zähle zu den bedeutendsten Architekten der Moderne und habe sie bei der Planung inspiriert. Patentrezepte für perfekte Gebäude gäbe es nicht, sonst sähen alle Häuser eintönig gleich aus, so Ellen van Loon.
"Icon", S. 54-55 via "Welt am Sonntag" (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Andreas Ludwigs zeigt die Baustelle des Axel Springer Neubaus.

Bild darf seine Livestream-Formate vorerst weitersenden.


Sendezeit-Verlängerung: "Bild" darf seine Livestream-Formate "Bild Live", "Die richtigen Fragen" und "Bild Sport – Talk mit Thorsten Kinhöfer" vorerst weiter ausstrahlen. Das Verwaltungsgericht Berlin hat einem Eilantrag Springers auf Vollstreckungsschutz stattgegeben. Es sieht es als fraglich an, dass die Formate tatsächlich Rundfunk seien und eine entsprechende Lizenz benötigten. Das Verwaltungsgericht betont allerdings, eine grundsätzliche Entscheidung, ob die Angebote Rundfunk seien, könne nur in einem Hauptsacheverfahren geklärt werden.

Gegen den Beschluss kann die Medienanstalt Berlin-Brandenburg noch am Oberverwaltungsgericht Beschwerde einreichen, was sie auch angekündigt hat. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg argumentiert, Springer brauche für die Formate eine Rundfunklizenz und will die Formate solange untersagen. Sie hatte dem Verlag zunächst eine Frist bis September eingeräumt.
horizont.net, wuv.deturi2.de (Background)

Lese-Tipp: Fake News sind für Historiker Harari kein neues Facebook-Phänomen.

Lese-Tipp: Medien ohne zahlende Nutzer tendieren im Kampf um Aufmerksamkeit stärker zu Aufreger-Themen, analysiert Yuval Noah Harari. Auf vier Seiten unterhält sich der Historiker mit Springer-Boss Mathias Döpfner in der Welt am Sonntag u.a. über die stärker werdende Deutungshoheit von Google als Konkurrenz für Werbeträger.
"Welt am Sonntag", S. 13-16 (Paid)

Video-Tipp: "Bild" widmet Wolfgang Bosbach eine Porträt-Serie.

Video-Tipp: "Bild" setzt Wolfgang Bosbach ein Denkmal in bewegten Bildern. Sieben 12-Minuten-Folgen begleiten den Markus-Lanz-gestählten Polit-Rentner auf den Golfplatz und beim Schreiben der ersten eigenen E-Mails. Im pathetischen Trailer sagen u.a. Reiner Calmund, Claudia Roth und Bosbach freundliche Dinge über Bosbach.
axelspringer.com, bild.de, youtube.com (2-Min-Trailer)

OMR: Facebook sucht Nutzer bei Online-Portalen deutscher Verlage.

Facebook-LogoFacebook versucht offenbar, seinen Bedeutungsrückgang mit einer Traffic-Kampagne auf deutschen Portalen wie Meinestadt.de und Gutefrage.net zu lindern, berichtet Roland Eisenbrand. So werden beispielsweise Nutzer im Event-Bereich von Meinestadt.de mit einem Pop-Up zu Facebooks Veranstaltungsseiten weitergeleitet. Eisenbrand vermutet einen Versuch, "Nutzer- und Nutzungszahlen der Browser-basierten Variante von Facebook" wieder anzukurbeln – diese gehe laut des Statistik-Tools Similarweb "sukzessive zurück".
omr.com

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im September 2018.



Video vielleicht verpasst? Mathias Döpfner spricht im Interview von Peter Turi über seine Musikleidenschaft und Strategien für die Zukunft des Springer-Konzerns. Dessen neuer Campus in Berlin nimmt Form an und auch Gruner + Jahr baut in Hamburg ein neues Verlagshaus. Das sind die meistgesehenen turi2.tv-Videos bei YouTube, Facebook und Twitter im September.

Top 1:
Springer-Chef Mathias Döpfner über Musik, Strategie und die Zukunft – das komplette Interview
2.341 Aufrufe bei YouTube

Top 2:
Der Axel Springer Neubau: Andreas Ludwigs zeigt die Baustelle
1.644 Aufrufe bei YouTube (+ 562 bei Facebook + 186 bei Twitter)

Top 3:
Vertrauen in die Verlagszukunft: Julia Jäkel und Peter St John über den Neubau
566 Aufrufe bei YouTube (+ 894 bei Facebook + 230 bei Twitter)

Top 4:
Umfrage: So sieht die Medien-Welt am Sonntag aus
504 Aufrufe bei YouTube

Top 5:
"70 ist das neue 20." Chefredakteur Peter Huth über den Gesundheitszustand der "Welt am Sonntag"
476 Aufrufe bei YouTube (+ 267 bei Facebook)

Top 6:
Degeto-Chefin Christine Strobl über die Strategie hinter "Babylon Berlin".
463 Aufrufe bei YouTube (+ 256 bei Facebook + 287 bei Twitter)

Top 7:
"stern" und die Hitler-Tagebücher: Christian Krug über den historischen Weckruf
287 Aufrufe bei YouTube (+ 631 bei Facebook + 883 bei Twitter)

Die Top 7 in einer Playlist














Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juli

Stand 4.10.2018, 15:00 Uhr

Ringier führt dynamisches Preissystem bei Printanzeigen ein.

Ringier und Ringier Axel Springer führen ab Januar ein dynamisches Preissystem bei Printanzeigen ein. Der Preis für Anzeigen setzt sich künftig flexibel u.a. durch Zeitpunkt, Volumen, Titelwahl und Platzierung zusammen und wird durch einen Algorithmus errechnet. Ab dem zweiten Quartal 2019 sollen Werbekunden in einer webbasierten Buchungsplattform zudem selbst Anzeigen mit dynamischen Preisen buchen können.
ringier.ch

PR-Unternehmer Kai Diekmann sieht Print neuerdings sehr kritisch.


Worte eines Wechslers: Ex-"Bild"-Chef Kai Diekmann, 54, stellt sich im VDZ-Magazin Print & More gegen seine Ex-Kollegen: Vom Leistungsschutzrecht – das ja von Springer maßgeblich vorangetrieben wurde – hält der heutige Social-Media-PR-Unternehmer wenig. Auf die Frage, ob Google den Verlagen das Wasser abgrabe, sagt er: "Den Glauben, ich kann ein Geschäftsmodell, das möglicherweise technisch überholt ist, mit Regulierung schützen, halte ich für einen Irrglauben."

Weitere Einsichten Diekmanns, der die Agentur Storymachine gegründet hat: "Printwerbung ist verglichen mit digitaler Werbung unglaublich teuer und ineffizient." Und: "Für die Millennials ist die strikte Trennung zwischen Werbung und redaktionellem Inhalt nicht so relevant." Lediglich "die Qualität" müsse stimmen. Woher Diekmanns neue Einsichten rühren? Vermutlich trifft zu, was Karl Marx schon vor 150 Jahren wusste: Dass nämlich das Sein (in diesem Fall: Diekmanns neuer Job als Social-PR-Unternehmer) das Bewusstsein bestimmt. Anders ausgedrückt: Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
"Print & More" 3/2018, S. 50-52