"stern" will auch Wein und Güte-Siegel verkaufen.


sterne-Wein: Der "stern" will 70 Jahre nach seiner Gründung neue Geschäftsfelder erschließen. Im Interview mit "Horizont" spricht "stern"-Publisher Alexander Schwerin von der Überlegung, Wein-Empfehlungen mit dem Verkauf von Weinpakten zu koppeln. Bei anderen G+J-Titeln wie "Schöner wohnen" oder "Beef" ist der Produktverkauf nichts Neues. Im Bereich Gesundheit kann Schwerin sich z.B. Qualitätssiegel vorstellen - bei Burdas "Focus" längst Standard. "Unsere journalistische Kompetenz für das Kuratieren von Märkten zu nutzen, die für Verbraucher immer unübersichtlicher werden - da liegen für den 'stern' noch viele ungehobene Schätze", sagt Schwerin. Dennoch: "Glaubwürdiger Journalismus ist und bleibt das Kerngeschäft."

Auch nach 70 Jahren sei der "stern" noch der Titel, mit dem Gruner + Jahr das meiste Geld verdient, bestätigt Schwerin. Den Begriff "Cashcow" hört er in diesem Zusammenhang nicht gerne, weil der impliziere, "dass etwas gemolken und auf Investitionen verzichtet würde". Auch bei Anzeigenkunden stehe das Blatt für hohe Qualität: "Der 'stern' ist nach 70 Jahren so etwas wie ein journalitisches Kulturgut", sagt Schwerin. Deshalb strahlt der "stern"-Stern selbst vom Joko-Magazin "JWD".
"Horizont" 29/2018, S. 14/15 (Paid)

"stern" stellt im September die gefälschten Hitler-Tagebücher aus.

stern will "die humoristische Seite" der Hitler-Tagebücher entdecken, sagt Chefredakteur Christian Krug der "Zeit". 35 Jahre nach dem Skandal um die Fälschungen sei es Zeit, den Umgang damit zu entkrampfen. Der "stern" holt einige der Tagebücher aus dem Tresor und stellt sie am 15. September zu seinem Tag des Journalismus im Verlagsgebäude aus. Gruner + Jahr will die Bücher nicht wie 2013 angekündigt ans Bundesarchiv geben. Man habe sie "immerhin teuer gekauft", sagt Krug.
zeit.de (Vorabmeldung)

AWA: Zeitschriften und Zeitungen verlieren Reichweite.

Kiosk-Auslage, Zeitungen, Zeitschriften, AuflagePrint-Reichweiten sind laut der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse überwiegend rückläufig. Die reichweitenstärksten Titel verlieren alle. Prozentual verlieren insbesondere der "stern" (-12,6%) und der "Kicker" (-15,5%). Auch die Tageszeitungen büßen Reichweite ein. Am stärksten sind die Verluste prozentual bei den regionalen Kaufzeitungen (-13,6%).
meedia.de, horizont.net

Promi-WM-Jury kommentiert die Deutschland-WM-Spiele auf stern.de

stern.de lässt zur Fußball-WM Promis die Deutschland-Spiele kommentieren. Die Jury besteht aus Sophia Thomalla, Laura Wontorra, Marie von den Benken, Fler, Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber und der Grünen-Doppelspitze Robert Habeck und Annalena Baerbock. Sie kommentieren immer am Tag nach den Partien oder berichten in einer Anekdote, wie und wo sie das Spiel geguckt haben.
per Mail

"Aus Fehlern lernt man am meisten" – stern.de-Chefin Anna Gretemeier im Strategie-Gespräch.


Probieren geht über Studieren: Anna-Beeke Gretemeier, Chefredakteurin von stern.de, baut das News-Portal zum digitalen Reporter-Magazin um. So schaffe es das Team inzwischen, seine Geschichten multimedial zu erzählen. "Auch wenn Heft-Kollegen unterwegs sind, wird das Handy mitgenommen", erklärt Gretemeier im Strategie-Interview mit turi2.tv am Rande des European Newspaper Congress in Wien. Alles anders machen als Vorgänger Philipp Jessen wolle sie nicht, setze aber andere Schwerpunkte: mehr Politik, mehr News, weniger Boulevard.

Gretemeier lobt die Print-Online-Zusammenarbeit beim "stern" und die Probier-Kultur: Print-Chef Christian Krug und sie beraten sich gegenseitig, ohne einander reinzureden. "Die besseren Argumente gewinnen", sagt sie und freut sich darüber, dass es auch mal Vorschläge aus der Online-Redaktion auf den "stern"-Titel schaffen.

Mit Leidenschaft kämpft Gretemeier für das Überleben der Jugendmarke Neon im Netz. Mit "Journalismus auf Augenhöhe" und Themen, die alle Millennials berühren – nicht nur die Großstadt-Hipster – will sie sich von Bento, Zett und Co abheben. Dafür hat sie die Rückendeckung des Verlags und kann ihr Neon.de-Team Mitte des Jahres auf dann zehn Mitarbeiter verdoppeln.
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

"stern" schickt Jens König als Korrespondenten nach New York.

stern macht Jens König (Foto) zu seinem Korrespondenten in New York. Dort soll er ab Juli gemeinsam mit Nicolas Büchse, der bereits seit 2017 in den USA arbeitet, ein Reporterteam bilden und die US-Politikberichterstattung verantworten. Jens König war seit knapp vier Jahren Leiter des Hauptstadtbüros des "stern". Diese Position übernehmen künftig die Leitenden Redakteure der Ressorts Politik und Wirtschaft, Franziska Reich und Stefan Schmitz.
presseportal.de

Zitat: Eckart von Hirschhausen vermisst eine unabhängige Medizin-Plattform.

"Es gibt ein Überangebot an Informationen, aber die Menschen wissen nicht, wo sie verlässliche Informationen bekommen."

Magazin-Maskottchen und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen würde gerne eine unabhängige medizinische Internet-Plattform schaffen, die Bürger mit Filmbeiträgen und Texten informiert.
"Werben & Verkaufen" 16/2018, S. 26 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Abtreibung, Beatles, Christiane F., Donald Trump, Elton John, Feminismus, G20, Hitler-Tagebücher, Islam, Jahrtausendwende, Knut, Loriot, Mauerfall, Neil Armstrong, Obama, Pille, Queen, RAF, Schulz, Türkei, Urlaub, Vereinigte Staaten, Weltmeister, x-mal Angie, Yoga, Zeitgeist. 70 Jahre stern-Journalismus. Auf 182 Seiten. #wasunsbewegt
www.stern.de

Zitat: Krisenreporterin Mekhennet will wissen, weshalb Terroristen hassen.

Souad Mekhennet"Ich will wissen, woher der Hass kommt."

Nannen-Preisträgerin und Krisenreporterin Souad Mekhennet begründet in einem "stern"-Porträt ihre Motivation, sich für Gespräche mit Terroristen in Gefahr zu begeben.
stern.de

Weitere Zitate aus dem Porträt:
Über Gespräche mit Terroristen:
"Wir müssen mit diesen Leuten reden. Nur so können wir verstehen, was sie antreibt."

"Als Journalist darf man keiner Seite angehören – das muss man sich immer wieder deutlich machen."

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im März.


Das Osternest ist leer, der Bauch voll? Wir liefern Ihnen zum Oster-Endspurt Futter für die grauen Zellen: die Top-5-Videos von turi2.tv im März. Darin tummeln sich der Hausarzt der Nation, eine Fernseh-Nase, die es mit Print versucht, und das Botox-Bekenntnis der "Gala"-Chefredakteurin.

Top 1:
Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
(1.537 Abrufe im März)

Top 2:
Michalis Pantelouris stellt Joko Winterscheidts Magazin "JWD" vor.
(1.316 Abrufe)

Top 3:
"Botox ist kein Fremdwort für mich" – "Gala"-Chefin Anne Meyer-Minnemann über "Beautify".
(808 Abrufe)

Top 4:
"Wir sind kein Gemischtwarenladen." – ProSiebenSat.1-Vorständin Sabine Eckhardt im Strategie-Gespräch.
(586 Abrufe)

Top 5:
Streamingdienst Deezer: Wie aus Daten ein Musik-Programm wird.
(485 Abrufe)

Die Top 5 in einer Playlist.









Ex-"stern"-Chef Thomas Osterkorn verlegt jetzt Reiseführer.

Thomas Osterkorn, Ex-"stern"-Chefredakteur, schenkt seinem Zweitwohnsitz Hiddensee ein Magazin. Hiddensee neu entdecken heißt der 92-seitige Reiseführer für die Ostseeinsel, der ein eigener Reiseführer bisher fehlt. Die Testauflage liegt bei 4.000, der Preis beträgt 9,90 Euro. Als Dach für das Magazin hat Thomas Osterkorn den Verlag Leuchtfeuer Hiddensee gegründet und kann sich vorstellen, derartige Magazin-Reiseführer auch für andere Orte zu produzieren.
new-business.de

"stern" ersetzt Textchefs durch Editorial Board.

stern verzichtet auf Textchefs, schreibt Ulrike Simon. Die aktuelle Ausgabe soll ab April in einem Produktionsraum entstehen. Ein Editorial Board aus jeweils zwei Vertretern der jeweiligen Ressorts arbeitet dort gemeinsam mit der Chefredaktion am Heft. Die interne Stellenausschreibung läuft bis zum 2. März. Bewerben können sich alle - auch die bisherigen Ressort- und Textchefs. Die Stellen sind auf zunächst ein Jahr befristet und werden als "Zusatzfunktion" über Funktionszulagen vergütet.
horizont.net

Scheer: Eckart von Hirschhausen hat "stern Gesund leben" kuriert.

stern Gesund leben hat unter Magazin-Maskottchen Eckart von Hirschhausen gute Chancen auf eine dauerhafte Heilung, prognostiziert Ursula Scheer. Nach dem Erfolg des ersten G+J-Heftes, werde auch die nächste Ausgabe mit dem "approbierten Menschenfreund" Mitte März viele Leser finden. Denn mit der alternden Gesellschaft wachse auch die Zipperlein-Zielgruppe.
faz.net, turi2.de (Background), turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".

IVW: "stern" verliert, das "Lustige Taschenbuch" verkauft 42 % mehr.

stern verliert im 4. Quartal 2017 laut IVW 15 % an verkaufter Auflage, das sind 56.000 Hefte weniger bei jetzt noch 320.000. Auf "Landlust" haben 9,6 % bzw. 92.000 Käufer weniger Lust. Die "Bravo" fällt erstmals in ihrer Geschichte auf unter 100.000. Das "Lustige Taschenbuch" legt um 42 % auf 214.000 verkaufte Exemplare zu - womöglich befeuert durch Jubiläumsaktionen. "Zeit" und "FAS" bleiben stabil, "BamS" und "WamS" verlieren jeweils rund 8 %. Bei den Tageszeitungen legt nur die "taz" nennenswert um 3,4 % zu.
dwdl.de, meedia.de

"stern": Kohl-Witwe ärgert sich über "unwahre" Medienberichte.

stern glänzt mit einem Exklusiv-Interview mit Maike Kohl-Richter, der Witwe von Altkanzler Helmut Kohl. Sie spricht erstmals über die Vorwürfe und Unterstellungen seit dem Tod ihres Mannes und wirft den Medien vor, viel "Unwahres" über sie zu verbreiten. Helmut Kohl habe sehr darunter gelitten, dass seine Söhne Peter und Walter die Vater-Sohn-Beziehung "zum Geschäftsmodell" gemacht und den Weg in die Medien gesucht hätten, sagt sie.
stern.de

Basta: "stern"-Chef Krug entschuldigt sich bei der Feuerwehr mit Gratis-Bratwurst.

Wurstfrieden: Die Feuerwehr in Kronshagen bei Kiel ist auf den "stern" nicht gut zu sprechen, seitdem das Magazin die Kameraden nach dem Brand ihres Feuerwehrhauses zum Verlierer des Jahres erklärte. Nach Protest an höchster Stelle kommt "stern"-Chefredakteur Christian Krug mit einem Friedensangebot: Bratwurst fürs nächste Feuerwehrfest und ein Gratis-Jahresabo vom "stern" - der hilft auch gut zum Anheizen des Grills.
kn-online.de via twitter.com/RobertMichalla

Gruner + Jahr: Erste Hirschhausen-Ausgabe von "stern Gesund leben" ist ausverkauft.

Gruner + Jahr meldet hocherfreut die gesamte Auflage von 200.000 Exemplaren von "stern Gesund leben" mit dem neuem Magazin-Maskottchen Eckart von Hirschhausen als ausverkauft. Als Intervention verabreicht G+J den Kiosken nun 90.000 nachgedruckte Hefte. Der Verlag hatte den Copypreis vor der ersten Hirschhausen-Ausgabe von 6,80 Euro auf glatte 5 Euro gesenkt.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Kreative Medienmacher: Sechs inspirierende turi2.tv-Interviews.

Futter fürs Gehirn: turi2.tv hat im ganzen Jahr spannende Medienmacher vor die Kamera geholt. Sechs von ihnen haben wir in eine Playlist gepackt: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr etwa – er hat mit Markus Trantow über Maskottchen-Magazine wie "Barbara" und weitere Ideen gesprochen. Ein weiteres Maskottchen hat Jens Twiehaus befragt: Eckart von Hirschhausen bekommt mit "stern Gesund Leben" seine eigene Zeitschrift und kommt frisch von der Fastenkur zum Interview beim Best4-Event in Frankfurt.

Vor Ort in seinem Büro berichtet "Lustiges Taschenbuch"-Chef Peter Höpfner über seine spannend-bunte Arbeit. Spannend-sportlich geht es bei Philipp Köster zu: Der "11 Freunde"-Chefredakteur steht mit turi2-Mittelstürmer Peter Turi in Baden-Baden vor der Kamera.

Der 1.-FC-Nürnberg-Fan und "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt erzählt im Interview, warum er so fest an Zeitungen glaubt und zugleich ein fortschreitendes Zeitungssterben vermutet. Um seine Zukunft keine Sorgen machen muss sich Felix Jahnen, denn Schnaps trinken die Leute immer. Der Chef-Hirsch im Jägermeister-Digitalmarketing antwortet launig auf nüchterne Fragen unseres "Horizont"-Kollegen Giuseppe Rondinella.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welchen Kopf vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

Journalisten können bei Twitter nicht privat sein, glaubt Michael Borgers.

Journalisten, die Power-User von Twitter, schreiben auf ihren Profilen oft, sie seien "hier privat", beobachtet Michael Borgers. Er fragt Chefredakteure und Medienwissenschaftler, wie praktikabel das ist. Stephan Weichert glaubt, für die Nutzer sei der Unterschied zwischen Privatmeinung und Unternehmenskommunikation schwer zu erkennen. Andreas Petzold sagt, beim "stern" gebe es für Twitter einen "roten Faden", der nicht schriftlich fixiert, aber allen Mitarbeitern klar sei.
deutschlandfunk.de

Niggemeier: "stern" glaubt, in die Köpfe von Menschen schauen zu können.

stern verbreitet in seinen Berichten über Angela Merkel seit Jahren falsche Spekulationen und Schwurbeljournalismus, kritisiert Stefan Niggemeier. Das Magazin glaube, in die Zukunft und in die Köpfe fremder Menschen schauen zu können. Als Beispiel nennt der Medienjournalist die Behauptung von Hans-Ulrich Jörges von 2013, Merkel werde schon 2016 abtreten und wolle nicht zur Bundestagswahl 2017 antreten.
uebermedien.de (Paid)

"stern" zieht wegen Jamaika-Aus den Erscheinungstag vor.

stern zieht wegen des Scheiterns der Jamaika-Sondierungsgespräche den Erscheinungstag für eine Teil-Auflage auf Mittwoch vor. Die Abo-Auflage ist ausgenommen. Das Magazin veröffentlicht Interviews mit den Politikern Cem Özdemir und Wolfgang Kubicki und beleuchtet die Hintergründe der Krise. Der "Focus" bleibt beim Samstag, beim "Spiegel" steht die Entscheidung noch aus.
presseportal.de, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)

"stern" macht Melanie Raabe fälschlicherweise zum Sexismus-Opfer.

stern bringt Melanie Raabe auf dem aktuellen Sexismus-Titel zu Unrecht aufs Cover, sagt die Schriftstellerin. Raabe sei "immer korrekt und respektvoll behandelt" worden und finde den Fehler "unfassbar ärgerlich". Sie habe dem Magazin von Gruner + Jahr zwar eine Stellungnahme zum Thema sexuelle Belästigung gegeben, betroffen sei sie selbst jedoch nie gewesen. Die Chefredaktion hat sich entschuldigt, schreibt Raabe auf Facebook.
bildblog.de, facebook.com/MademoiselleRaabe