"stern" ersetzt Textchefs durch Editorial Board.

stern verzichtet auf Textchefs, schreibt Ulrike Simon. Die aktuelle Ausgabe soll ab April in einem Produktionsraum entstehen. Ein Editorial Board aus jeweils zwei Vertretern der jeweiligen Ressorts arbeitet dort gemeinsam mit der Chefredaktion am Heft. Die interne Stellenausschreibung läuft bis zum 2. März. Bewerben können sich alle - auch die bisherigen Ressort- und Textchefs. Die Stellen sind auf zunächst ein Jahr befristet und werden als "Zusatzfunktion" über Funktionszulagen vergütet.
horizont.netKommentieren ...

Scheer: Eckart von Hirschhausen hat "stern Gesund leben" kuriert.

stern Gesund leben hat unter Magazin-Maskottchen Eckart von Hirschhausen gute Chancen auf eine dauerhafte Heilung, prognostiziert Ursula Scheer. Nach dem Erfolg des ersten G+J-Heftes, werde auch die nächste Ausgabe mit dem "approbierten Menschenfreund" Mitte März viele Leser finden. Denn mit der alternden Gesellschaft wachse auch die Zipperlein-Zielgruppe.
faz.net, turi2.de (Background), turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
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IVW: "stern" verliert, das "Lustige Taschenbuch" verkauft 42 % mehr.

stern verliert im 4. Quartal 2017 laut IVW 15 % an verkaufter Auflage, das sind 56.000 Hefte weniger bei jetzt noch 320.000. Auf "Landlust" haben 9,6 % bzw. 92.000 Käufer weniger Lust. Die "Bravo" fällt erstmals in ihrer Geschichte auf unter 100.000. Das "Lustige Taschenbuch" legt um 42 % auf 214.000 verkaufte Exemplare zu - womöglich befeuert durch Jubiläumsaktionen. "Zeit" und "FAS" bleiben stabil, "BamS" und "WamS" verlieren jeweils rund 8 %. Bei den Tageszeitungen legt nur die "taz" nennenswert um 3,4 % zu.
dwdl.de, meedia.deKommentieren ...

"stern": Kohl-Witwe ärgert sich über "unwahre" Medienberichte.

stern glänzt mit einem Exklusiv-Interview mit Maike Kohl-Richter, der Witwe von Altkanzler Helmut Kohl. Sie spricht erstmals über die Vorwürfe und Unterstellungen seit dem Tod ihres Mannes und wirft den Medien vor, viel "Unwahres" über sie zu verbreiten. Helmut Kohl habe sehr darunter gelitten, dass seine Söhne Peter und Walter die Vater-Sohn-Beziehung "zum Geschäftsmodell" gemacht und den Weg in die Medien gesucht hätten, sagt sie.
stern.deKommentieren ...

Basta: "stern"-Chef Krug entschuldigt sich bei der Feuerwehr mit Gratis-Bratwurst.

Wurstfrieden: Die Feuerwehr in Kronshagen bei Kiel ist auf den "stern" nicht gut zu sprechen, seitdem das Magazin die Kameraden nach dem Brand ihres Feuerwehrhauses zum Verlierer des Jahres erklärte. Nach Protest an höchster Stelle kommt "stern"-Chefredakteur Christian Krug mit einem Friedensangebot: Bratwurst fürs nächste Feuerwehrfest und ein Gratis-Jahresabo vom "stern" - der hilft auch gut zum Anheizen des Grills.
kn-online.de via twitter.com/RobertMichallaKommentieren ...

Gruner + Jahr: Erste Hirschhausen-Ausgabe von "stern Gesund leben" ist ausverkauft.

Gruner + Jahr meldet hocherfreut die gesamte Auflage von 200.000 Exemplaren von "stern Gesund leben" mit dem neuem Magazin-Maskottchen Eckart von Hirschhausen als ausverkauft. Als Intervention verabreicht G+J den Kiosken nun 90.000 nachgedruckte Hefte. Der Verlag hatte den Copypreis vor der ersten Hirschhausen-Ausgabe von 6,80 Euro auf glatte 5 Euro gesenkt.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Kreative Medienmacher: Sechs inspirierende turi2.tv-Interviews.

Futter fürs Gehirn: turi2.tv hat im ganzen Jahr spannende Medienmacher vor die Kamera geholt. Sechs von ihnen haben wir in eine Playlist gepackt: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr etwa – er hat mit Markus Trantow über Maskottchen-Magazine wie "Barbara" und weitere Ideen gesprochen. Ein weiteres Maskottchen hat Jens Twiehaus befragt: Eckart von Hirschhausen bekommt mit "stern Gesund Leben" seine eigene Zeitschrift und kommt frisch von der Fastenkur zum Interview beim Best4-Event in Frankfurt.

Vor Ort in seinem Büro berichtet "Lustiges Taschenbuch"-Chef Peter Höpfner über seine spannend-bunte Arbeit. Spannend-sportlich geht es bei Philipp Köster zu: Der "11 Freunde"-Chefredakteur steht mit turi2-Mittelstürmer Peter Turi in Baden-Baden vor der Kamera.

Der 1.-FC-Nürnberg-Fan und "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt erzählt im Interview, warum er so fest an Zeitungen glaubt und zugleich ein fortschreitendes Zeitungssterben vermutet. Um seine Zukunft keine Sorgen machen muss sich Felix Jahnen, denn Schnaps trinken die Leute immer. Der Chef-Hirsch im Jägermeister-Digitalmarketing antwortet launig auf nüchterne Fragen unseres "Horizont"-Kollegen Giuseppe Rondinella.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welchen Kopf vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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Journalisten können bei Twitter nicht privat sein, glaubt Michael Borgers.

Journalisten, die Power-User von Twitter, schreiben auf ihren Profilen oft, sie seien "hier privat", beobachtet Michael Borgers. Er fragt Chefredakteure und Medienwissenschaftler, wie praktikabel das ist. Stephan Weichert glaubt, für die Nutzer sei der Unterschied zwischen Privatmeinung und Unternehmenskommunikation schwer zu erkennen. Andreas Petzold sagt, beim "stern" gebe es für Twitter einen "roten Faden", der nicht schriftlich fixiert, aber allen Mitarbeitern klar sei.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Anna-Beeke Gretemeier will stern.de zum Reportermagazin umbauen.

stern.de soll unter der Führung von Digital-Chefin Anna-Beeke Gretemeier näher an den gedruckten "stern" rücken und zum digitalen Reportermagazin werden, erzählt die 31-Jährige im Interview mit Meedia. Dafür setzt sie insbesondere auf Video-Content, der "zu jedem guten Text" als zusätzliche Einnahmequelle dienen soll.
meedia.de, turi2.de (Background) Kommentieren ...

Niggemeier: "stern" glaubt, in die Köpfe von Menschen schauen zu können.

stern verbreitet in seinen Berichten über Angela Merkel seit Jahren falsche Spekulationen und Schwurbeljournalismus, kritisiert Stefan Niggemeier. Das Magazin glaube, in die Zukunft und in die Köpfe fremder Menschen schauen zu können. Als Beispiel nennt der Medienjournalist die Behauptung von Hans-Ulrich Jörges von 2013, Merkel werde schon 2016 abtreten und wolle nicht zur Bundestagswahl 2017 antreten.
uebermedien.de (Paid)Kommentieren ...

"stern" zieht wegen Jamaika-Aus den Erscheinungstag vor.

stern zieht wegen des Scheiterns der Jamaika-Sondierungsgespräche den Erscheinungstag für eine Teil-Auflage auf Mittwoch vor. Die Abo-Auflage ist ausgenommen. Das Magazin veröffentlicht Interviews mit den Politikern Cem Özdemir und Wolfgang Kubicki und beleuchtet die Hintergründe der Krise. Der "Focus" bleibt beim Samstag, beim "Spiegel" steht die Entscheidung noch aus.
presseportal.de, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern" macht Melanie Raabe fälschlicherweise zum Sexismus-Opfer.

stern bringt Melanie Raabe auf dem aktuellen Sexismus-Titel zu Unrecht aufs Cover, sagt die Schriftstellerin. Raabe sei "immer korrekt und respektvoll behandelt" worden und finde den Fehler "unfassbar ärgerlich". Sie habe dem Magazin von Gruner + Jahr zwar eine Stellungnahme zum Thema sexuelle Belästigung gegeben, betroffen sei sie selbst jedoch nie gewesen. Die Chefredaktion hat sich entschuldigt, schreibt Raabe auf Facebook.
bildblog.de, facebook.com/MademoiselleRaabeKommentieren ...

Gruner + Jahr verpflichtet Eckart von Hirschhausen als Magazinmacher.


Eckart macht die Barbara: Gruner + Jahr findet Gefallen an prominenten Blattmachern. Nach Barbara Schöneberger und Joko Winterscheidt bekommt Medizin-Entertainer Eckart von Hirschhausen mit stern gesund leben sein eigenes Blatt. Noch steht nicht fest, wie sein Name in den Titel integriert wird, Eckart von Hirschhausen wird aber auf dem Cover präsent sein, das Editorial schreiben und als Chefreporter Reportagen und Interviews beisteuern.

Eckart von Hirschhausen, der schon seit Jahren regelmäßig für den "stern" schreibt, möchte als Magazinmacher auf der Seite der Patienten stehen und kündigt an: "Wenn etwas medizinisch unsinnig ist, sagen wir das auch." "stern"-Chefredakteur Christian Krug freut sich, die Zusammenarbeit mit dem Mediziner zu vertiefen. "Er versteht es, komplexes Wissen auf den Punkt zu bringen und sein Publikum zu unterhalten", sagt Krug. Die erste neue Ausgabe aus der Feder von Eckart von Hirschhausen erscheint am 3. Januar 2018. (Foto: G+J / Anatol Kotte)
presseportal.deKommentieren ...

"Spiegel" und "Focus" bringen Dienstag Sonderhefte zur Bundestagswahl heraus.

Spiegel und Focus legen zur Bundestagswahl Sonderschichten ein: Der "Spiegel" kommt am Dienstag mit einer Sonderausgabe für 4,90 Euro an den Kiosk, schreibt "Clap". "Focus" bringt ebenfalls am Dienstag eine aktualisierte Ausgabe heraus, berichtet Meedia. In welchem Umfang die Redaktion das Heft überarbeitet, sagt Burda nicht. Der "stern" habe noch keine Pläne, den regulären Erscheinungstermin vorzuziehen.
clap-club.de ("Spiegel"), meedia.de ("Focus")Kommentieren ...

Buch-Autorin Christiane Tramitz wirft "stern" Ideenklau vor.

stern und Buch-Autorin Christiane Tramitz streiten um die Geschichte einer 90-Jährigen Sennerin auf dem Geigelstein, schreibt Ulrike Simon. Tramitz hatte die Seniorin drei Jahre lang immer wieder besucht und hat ihr Leben im Buch Harte Tage, gute Jahre verarbeitet. Ihre Agentin hat Felix Hutt, Bayern-Korrespondent des "stern", auf die Geschichte gebracht und ein Treffen mit der Sennerin kurz vor ihrem Tod organisiert. Der "stern" gibt die Reportage als Eigenrecherche von Hutt aus und will von Absprachen mit Tramitz nichts wissen.
daily.spiegel.de, blendle.com ("stern"-Reportage von Felix Hutt, Paid)Kommentieren ...

"stern"-Reporter Gerd Heidemann war Mossad-Informant.

Gerd Heidemann, "stern"-Reporter, der 1983 die gefälschten Hitler-Tagebücher eingekauft hat, war ab 1979 Informant des israelischen Geheimdienstes Mossad, schreibt die "Zeit". Mit dem Decknamen "Zaluza" erhofften sich die Israelis von Heidemanns Recherchen in Südamerika Informationen über den Aufenthaltsort des NS-Arztes Josef Mengele. Gerd Heidemann bestätigt den Kontakt zum Mossad, sagt aber: "Ich war nicht deren Agent, ich wollte im Gegenteil Informationen von denen." Erkenntnisse über Mengeles Aufenthaltsort brachten die Recherchen nicht.
"Zeit" 37/2017, S. 14Kommentieren ...

"stern"-Onlinechef Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr.

Sternstunde vorbei: stern.de-Chefredakteur Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr. Laut Verlagsmitteilung erfolgt die Trennung auf Wunsch von Philipp Jessen, der eine nicht genannte, neue Aufgabe an anderer Stelle wahrnehmen will. Für ihn rückt seine bisherige Vize Anna-Beeke Gretemeier, 31, als neue Digital-Chefin auf. Wie bereits Jessen wird sie zudem Mitglied der "stern"-Chefredaktion.

Philipp Jessen leitet stern.de seit Herbst 2014 und war zuvor Vize-Chefredakteur von "Gala" und Redaktionsleiter von Gala.de. Anna-Beeke Gretemeier ist seit Februar stellvertretende Chefredakteurin von stern.de, wo sie seit 2014 tätig ist. Zunächst arbeitete sie im Hauptstadtbüro, später in Hamburg als Managing Editor. (Foto: Lukas Schulze / dpa)
guj.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern"-Chef Christian Krug steht zum Nazi-Trump-Titel.

stern verteidigt das "Sein Kampf"-Cover, das US-Präsident Trump beim Hitlergruß zeigt. Chefredakteur Christian Krug sieht die Geste als Gruß Richtung Charlottesville. Mit den dortigen Demonstranten habe sich Trump gemein gemacht. Das Cover zeige Trump nicht als Hitler, sondern als Nazi.
meedia.de, turi2.de ("FAZ"-Kritik), turi2.de (Zentralrat-Kritik)Kommentieren ...

Zitat: Josef Schuster kritisiert "stern"-Cover als Verharmlosung der Nazis.

"Präsident Trump aber mit Hitlergruß und dem Untertitel 'Sein Kampf' abzubilden, verharmlost das eliminatorische Wirken der Nationalsozialisten und relativiert Hitlers ideologische Propagandaschrift 'Mein Kampf'."

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert den "stern" auf, von Effekthaschereien wie dem Cover, das Donald Trump in Hitler-Pose zeigt, die Finger zu lassen.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: "stern" hat aus gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt.

stern hat aus der Pleite mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt, meint Michael Hanfeld. Das Cover mit Trump, der den Hitler-Gruß macht, und dem Slogan "Sein Kampf" sorge zwar für maximale Aufmerksamkeit, könne dem Magazin aber auch den Preis für die stumpfsinnigste Titelei des Jahres einbringen. Mit dem Bild sei der "stern" nicht weit entfernt von den Darstellungen Angela Merkels in NS-Kluft, die nationalistische Blätter im Ausland veröffentlichen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern"-Cover macht Donald Trump zum Hitler.

stern zeigt US-Präsident Donald Trump mit der Zeile "Sein Kampf" in Hitler-Pose. In die US-Fahne eingehüllt, zeigt Trump auf dem Cover den Hitler-Gruß. In der Unterzeile heißt es: "Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt." "stern"-Chef Christian Krug schreibt im Editorial, Trump habe sich zum Anführer von Rassisten gemacht.
"stern", 35/2017, S. 1 & 3 (Paid)
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Ulrike Simon schätzt Ex-Chefredakteur Werner Funk für seine klaren Aussagen.

Werner Funk, Ex-Chefredakteur von "Spiegel" und "stern", galt als autoritärer Führer, kein Redakteur ließe heute mehr so mit sich umgehen, schreibt Ulrike Simon. Sie schätzt an Werner Funk jedoch, dass er keine Antwort scheute und wohl nie Journalisten an die Pressestelle verwiesen hätte, um dort nichtssagende Antworten zu bekommen. Manche Chefredakteure von heute machen auf sie den Eindruck, sie "fürchten sich vor Journalisten".
daily.spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Ex-Chefredakteur Werner Funk hat an "Spiegel" und "stern" wenig Vergnügen.

"Im deutschen Print-Journalismus war der 'Spiegel' für mich immer so etwas wie die Tour de France, der 'stern' lediglich eine Art Giro d'Italia."

Werner Funk, 80, früher Chefredakteur von "Spiegel", "stern" und anderen Magazinen, grantelt sich durch ein Interview mit "Brand Eins". Heute hat er an den Blättern, denen er früher vorstand, "wenig Vergnügen".
"Brand Eins", 8/2017, S. 114-122 (Paid)

Weitere Zitate:
- über die Rolle der überregionalen Tagespresse in Deutschland:

"'Süddeutsche Zeitung' und 'FAZ' haben den Job des Recherche-Spürhundes von den Magazinen übernommen. Sie machen in der Tat einen guten Job, aber auch der hält keinem Vergleich mit dem 'New Yorker', der 'New York Times' und 'Vanity Fair' stand."

- über seinen Rauswurf beim "Spiegel" 1991:

"Das hat mich unendlich getroffen, denn der 'Spiegel' war mein journalistisches Leben und Rudolf Augstein für mich eine Art journalistischer Übervater."

"Was ich spürte, war eine Leere, die auf angenehme Weise mit Hass unterfüttert war."

- über seine Position als gefürchteter "stern"-Chefredakteur, wo er den Spitznamen Kim Il Funk hatte:

"Sicherlich habe ich ab und zu das Rad überdreht. Aber konkrete Fälle fallen mir nicht ein. Wirklich nicht."

- über Gelassenheit im Alter:

"Ich kann mich immer noch über die Larifari-Titel des 'Spiegel' aufregen. Aber fünf Minuten später sag' ich mir: Was soll's, die Jungs haben es auch deutlich schwerer, als wir es damals hatten."1 Kommentar

"Fake News"-Vorwurf: stern.de-Redakteur siegt vor Gericht gegen Blogger.

stern.de und Redakteur Marc Drewello wehren sich vor dem Landgericht Hamburg erfolgreich gegen die Zuschreibung "Fake-News-Produzent". Der Blauer-Bote-Blogger Jens Bernert kann seine "Nachrichtenfälscher"-These nicht belegen und soll jetzt die Kosten des Verfahrens tragen, schreibt Boris Rosenkranz. Die Richterin bereitet den Privatmann Bernert auf 5.000 bis 10.000 Euro Kosten vor.
uebermedien.de2 Kommentare

Zitat: "Focus"-Chef Robert Schneider ist nicht auf möglichst viele Zitierungen aus.

"Meine Priorität ist nicht die erste Agenturmeldung oder in einem Zitate-Ranking möglichst weit vorne erwähnt zu werden."

"Focus"-Chefredakteur Robert Schneider redet sich schön, dass Burdas Nachrichtenmagazin selten Scoops landet - weil exklusive Nachrichten "grundsätzlich weniger" werden. Im Meedia-Interview wundert er sich, dass auch "Spiegel" und "stern" immer häufiger mit Nutzwert-Themen aufmachen.
meedia.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Mich stört, wie sich unsere Branche permanent selbst massakriert und schlecht redet."

"So wie beim Spiegel das politische Cover gelernt ist, ist es beim Focus der Nutzwerttitel, der regelmäßig erfolgreich ist. An dieser Tradition halten wir fest."

"Unsere Leser erwarten, dass wir ihnen in einer immer komplexer werdenden Welt konkrete Lösungen für ihr eigenes Leben anbieten."

"Wenn Sie viel zitiert werden, weil Sie den ganzen Tag lang den Bundestag nach exklusiven Stimmen oder Forderungen abtelefoniert haben, können Sie sich vielleicht über das quantitative Ergebnis freuen. Qualitativ sagt das aber gar nichts aus."

"Ich mache mir keine Gedanken übers Scheitern, sondern schaue positiv in die Zukunft, für die wir neue Voraussetzungen geschaffen haben."

"Wir reißen jede Geschichte gemeinsam mit Schreiber, Grafiker, Fotoredakteur, Art Director und Chefredaktion auf, jeder erlebt jeden mit all seinen Stärken und Schwächen und kämpft um die beste Zeile, das beste Foto, die Storyline. Ich möchte, dass alle Kollegen das erleben und wir gemeinsam am Balken sitzen wie an einem Lagerfeuer. Und an dem sitze ich lieber als in meinem Büro."Kommentieren ...

"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

"stern" zieht wegen Kohls Tod Erscheinungstag vor.

stern zieht wegen Helmut Kohls Tod für eine Teilauflage den Erscheinungstermin von Donnerstag auf Mittwoch vor. Die Ausgabe wird sich auf 40 Extra-Seiten mit dem früheren Bundeskanzler befassen. Autorin Ulrike Posche porträtiert Kohls zweite Ehefrau Maike Kohl-Richter. Ein Gespräch mit Historiker Gregor Schöllgen ordnet das Wirken Kohls ein. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz würdigt den Altkanzler als "Jahrhundertgestalt".
meedia.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...