"stern"-Reporter Gerd Heidemann war Mossad-Informant.

Gerd Heidemann, "stern"-Reporter, der 1983 die gefälschten Hitler-Tagebücher eingekauft hat, war ab 1979 Informant des israelischen Geheimdienstes Mossad, schreibt die "Zeit". Mit dem Decknamen "Zaluza" erhofften sich die Israelis von Heidemanns Recherchen in Südamerika Informationen über den Aufenthaltsort des NS-Arztes Josef Mengele. Gerd Heidemann bestätigt den Kontakt zum Mossad, sagt aber: "Ich war nicht deren Agent, ich wollte im Gegenteil Informationen von denen." Erkenntnisse über Mengeles Aufenthaltsort brachten die Recherchen nicht.
"Zeit" 37/2017, S. 14Kommentieren ...

"stern"-Onlinechef Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr.

Sternstunde vorbei: stern.de-Chefredakteur Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr. Laut Verlagsmitteilung erfolgt die Trennung auf Wunsch von Philipp Jessen, der eine nicht genannte, neue Aufgabe an anderer Stelle wahrnehmen will. Für ihn rückt seine bisherige Vize Anna-Beeke Gretemeier, 31, als neue Digital-Chefin auf. Wie bereits Jessen wird sie zudem Mitglied der "stern"-Chefredaktion.

Philipp Jessen leitet stern.de seit Herbst 2014 und war zuvor Vize-Chefredakteur von "Gala" und Redaktionsleiter von Gala.de. Anna-Beeke Gretemeier ist seit Februar stellvertretende Chefredakteurin von stern.de, wo sie seit 2014 tätig ist. Zunächst arbeitete sie im Hauptstadtbüro, später in Hamburg als Managing Editor. (Foto: Lukas Schulze / dpa)
guj.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern"-Chef Christian Krug steht zum Nazi-Trump-Titel.

stern verteidigt das "Sein Kampf"-Cover, das US-Präsident Trump beim Hitlergruß zeigt. Chefredakteur Christian Krug sieht die Geste als Gruß Richtung Charlottesville. Mit den dortigen Demonstranten habe sich Trump gemein gemacht. Das Cover zeige Trump nicht als Hitler, sondern als Nazi.
meedia.de, turi2.de ("FAZ"-Kritik), turi2.de (Zentralrat-Kritik)Kommentieren ...

Zitat: Josef Schuster kritisiert "stern"-Cover als Verharmlosung der Nazis.

"Präsident Trump aber mit Hitlergruß und dem Untertitel 'Sein Kampf' abzubilden, verharmlost das eliminatorische Wirken der Nationalsozialisten und relativiert Hitlers ideologische Propagandaschrift 'Mein Kampf'."

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert den "stern" auf, von Effekthaschereien wie dem Cover, das Donald Trump in Hitler-Pose zeigt, die Finger zu lassen.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: "stern" hat aus gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt.

stern hat aus der Pleite mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt, meint Michael Hanfeld. Das Cover mit Trump, der den Hitler-Gruß macht, und dem Slogan "Sein Kampf" sorge zwar für maximale Aufmerksamkeit, könne dem Magazin aber auch den Preis für die stumpfsinnigste Titelei des Jahres einbringen. Mit dem Bild sei der "stern" nicht weit entfernt von den Darstellungen Angela Merkels in NS-Kluft, die nationalistische Blätter im Ausland veröffentlichen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern"-Cover macht Donald Trump zum Hitler.

stern zeigt US-Präsident Donald Trump mit der Zeile "Sein Kampf" in Hitler-Pose. In die US-Fahne eingehüllt, zeigt Trump auf dem Cover den Hitler-Gruß. In der Unterzeile heißt es: "Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt." "stern"-Chef Christian Krug schreibt im Editorial, Trump habe sich zum Anführer von Rassisten gemacht.
"stern", 35/2017, S. 1 & 3 (Paid)
2 Kommentare

Ulrike Simon schätzt Ex-Chefredakteur Werner Funk für seine klaren Aussagen.

Werner Funk, Ex-Chefredakteur von "Spiegel" und "stern", galt als autoritärer Führer, kein Redakteur ließe heute mehr so mit sich umgehen, schreibt Ulrike Simon. Sie schätzt an Werner Funk jedoch, dass er keine Antwort scheute und wohl nie Journalisten an die Pressestelle verwiesen hätte, um dort nichtssagende Antworten zu bekommen. Manche Chefredakteure von heute machen auf sie den Eindruck, sie "fürchten sich vor Journalisten".
daily.spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Ex-Chefredakteur Werner Funk hat an "Spiegel" und "stern" wenig Vergnügen.

"Im deutschen Print-Journalismus war der 'Spiegel' für mich immer so etwas wie die Tour de France, der 'stern' lediglich eine Art Giro d'Italia."

Werner Funk, 80, früher Chefredakteur von "Spiegel", "stern" und anderen Magazinen, grantelt sich durch ein Interview mit "Brand Eins". Heute hat er an den Blättern, denen er früher vorstand, "wenig Vergnügen".
"Brand Eins", 8/2017, S. 114-122 (Paid)

Weitere Zitate:
- über die Rolle der überregionalen Tagespresse in Deutschland:

"'Süddeutsche Zeitung' und 'FAZ' haben den Job des Recherche-Spürhundes von den Magazinen übernommen. Sie machen in der Tat einen guten Job, aber auch der hält keinem Vergleich mit dem 'New Yorker', der 'New York Times' und 'Vanity Fair' stand."

- über seinen Rauswurf beim "Spiegel" 1991:

"Das hat mich unendlich getroffen, denn der 'Spiegel' war mein journalistisches Leben und Rudolf Augstein für mich eine Art journalistischer Übervater."

"Was ich spürte, war eine Leere, die auf angenehme Weise mit Hass unterfüttert war."

- über seine Position als gefürchteter "stern"-Chefredakteur, wo er den Spitznamen Kim Il Funk hatte:

"Sicherlich habe ich ab und zu das Rad überdreht. Aber konkrete Fälle fallen mir nicht ein. Wirklich nicht."

- über Gelassenheit im Alter:

"Ich kann mich immer noch über die Larifari-Titel des 'Spiegel' aufregen. Aber fünf Minuten später sag' ich mir: Was soll's, die Jungs haben es auch deutlich schwerer, als wir es damals hatten."1 Kommentar

"Fake News"-Vorwurf: stern.de-Redakteur siegt vor Gericht gegen Blogger.

stern.de und Redakteur Marc Drewello wehren sich vor dem Landgericht Hamburg erfolgreich gegen die Zuschreibung "Fake-News-Produzent". Der Blauer-Bote-Blogger Jens Bernert kann seine "Nachrichtenfälscher"-These nicht belegen und soll jetzt die Kosten des Verfahrens tragen, schreibt Boris Rosenkranz. Die Richterin bereitet den Privatmann Bernert auf 5.000 bis 10.000 Euro Kosten vor.
uebermedien.de2 Kommentare

Zitat: "Focus"-Chef Robert Schneider ist nicht auf möglichst viele Zitierungen aus.

"Meine Priorität ist nicht die erste Agenturmeldung oder in einem Zitate-Ranking möglichst weit vorne erwähnt zu werden."

"Focus"-Chefredakteur Robert Schneider redet sich schön, dass Burdas Nachrichtenmagazin selten Scoops landet - weil exklusive Nachrichten "grundsätzlich weniger" werden. Im Meedia-Interview wundert er sich, dass auch "Spiegel" und "stern" immer häufiger mit Nutzwert-Themen aufmachen.
meedia.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Mich stört, wie sich unsere Branche permanent selbst massakriert und schlecht redet."

"So wie beim Spiegel das politische Cover gelernt ist, ist es beim Focus der Nutzwerttitel, der regelmäßig erfolgreich ist. An dieser Tradition halten wir fest."

"Unsere Leser erwarten, dass wir ihnen in einer immer komplexer werdenden Welt konkrete Lösungen für ihr eigenes Leben anbieten."

"Wenn Sie viel zitiert werden, weil Sie den ganzen Tag lang den Bundestag nach exklusiven Stimmen oder Forderungen abtelefoniert haben, können Sie sich vielleicht über das quantitative Ergebnis freuen. Qualitativ sagt das aber gar nichts aus."

"Ich mache mir keine Gedanken übers Scheitern, sondern schaue positiv in die Zukunft, für die wir neue Voraussetzungen geschaffen haben."

"Wir reißen jede Geschichte gemeinsam mit Schreiber, Grafiker, Fotoredakteur, Art Director und Chefredaktion auf, jeder erlebt jeden mit all seinen Stärken und Schwächen und kämpft um die beste Zeile, das beste Foto, die Storyline. Ich möchte, dass alle Kollegen das erleben und wir gemeinsam am Balken sitzen wie an einem Lagerfeuer. Und an dem sitze ich lieber als in meinem Büro."Kommentieren ...

"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

"stern" zieht wegen Kohls Tod Erscheinungstag vor.

stern zieht wegen Helmut Kohls Tod für eine Teilauflage den Erscheinungstermin von Donnerstag auf Mittwoch vor. Die Ausgabe wird sich auf 40 Extra-Seiten mit dem früheren Bundeskanzler befassen. Autorin Ulrike Posche porträtiert Kohls zweite Ehefrau Maike Kohl-Richter. Ein Gespräch mit Historiker Gregor Schöllgen ordnet das Wirken Kohls ein. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz würdigt den Altkanzler als "Jahrhundertgestalt".
meedia.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...

RTL streicht bisherige Drittsendezeit von "Spiegel TV Magazin".

RTL: Die niedersächsische Medienanstalt schreibt die Zeitfenster für unabhängige Dritte neu aus. Samstags ab 19.05 Uhr gibt es 70 Minuten, montags ab 23.25 Uhr 35 Minuten, dazu dienstags ab 0.30 Uhr und 1.15 Uhr. Damit verliert das "Spiegel TV Magazin" ab Mitte 2018 den Programmplatz am Sonntagabend und muss sich um eine Alternative bemühen. "stern TV" bleibt als reguläre RTL-Produktion auf dem angestammten Sendeplatz.
dwdl.deKommentieren ...

Basta: Christian Krug sitzt auf Henri Nannens Geschichte.

Henris Couchgeflüster: "stern"-Chef Christian Krug denkt auch bei der Büro-Einrichtung an die Sparpläne von Julia Jäkel. Statt für sündhaft teure Designer-Möbel hat Krug sich für Second-Hand-Ware entschieden, die er bei einem Rundgang in den Kellergewölben von Gruner + Jahr gefunden hat, erfährt Clap bei einem Hausbesuch. Die mondänen, braunen Ledersofas sind zwar in die Jahre gekommen, manche auch zerschlissen, doch aus ihnen atmet Geschichte: Vorbesitzer war "stern"-Gründer Henri Nannen.
clap-club.deKommentieren ...

Ex-stern.de-Journalist Lutz Kinkel arbeitet künftig für die Pressefreiheit.

Lutz Kinkel, bis Ende 2016 Berlin-Chef von stern.de, leitet das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Die Organisation informiert über Verletzungen der Pressefreiheit. "stern"-Autor Hans-Ulrich Jörges ist Vize-Vorsitzender. Lutz Kinkel hatte den aktiven Journalismus verlassen, weil stern.de ihn nach Hamburg versetzen wollte.
kress.deKommentieren ...

Zitat: Raphael Geiger sieht sich als zufälliges Opfer.

"Der Regierung geht es darum, dass unter den Korrespondenten Unruhe entsteht. Niemand soll sich sicher sein, dass er in der Türkei bleiben kann."

"stern"-Korrespondent Raphael Geiger reist seit der Nicht-Verlängerung seiner Akkreditierung nur noch als Tourist in die Türkei und will das Land nach dem Referendum erst einmal ganz meiden.
stern.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkei verweigert "stern"-Korrespondent Raphael Geiger neue Akkreditierung.

stern-Korrespondent Raphael Geiger bekommt in der Türkei keine Verlängerung seiner Akkreditierung. Als Grund nennt die Regierung in Ankara "Beleidigung des Staatspräsidenten". Worauf sich die Behörden beziehen, weiß auch Geiger selbst nicht. Er berichtet für den "stern" seit einigen Jahren aus der Türkei, Griechenland und dem Nahen Osten. Unabhängig von der Verweigerung der Akkreditierung ist er bereits vor einigen Wochen nach Athen gezogen.
stern.deKommentieren ...

"Bild am Sonntag" ist erstmals für den Nannen-Preis nominiert.

Bild am Sonntag ist zum ersten Mal für den Nannen-Preis nominiert. Kayhan Özgenc, Jan C. Wehmeyer und Olaf Wilke stehen für ihren Beitrag Skandalakte VW in der Kategorie Investigative Leistung auf der Nominierten-Liste - zusammen mit "stern" und der "Süddeutschen". 2012 hatte es einen Eklat gegeben, weil "SZ"-Investigator Hans Leyendecker und seine Kollegen es ablehnten, gemeinsam mit "Bild"-Redakteuren in der Kategorie "Investigative Recherche" ausgezeichnet zu werden.
kress.de (Liste aller Nominierten)Kommentieren ...

Zitat: Hans-Ulrich Jörges wurde nie gefragt, "stern"-Chefredakteur zu werden.

"Die Wundertüte aus einem Mix mit Unterhaltung und Gesellschaft hat man mir offenbar nicht zugetraut."

"stern"-Urgestein Hans-Ulrich Jörges wurde nie Chefredakteur, weil er nie gefragt wurde. Im großen Interview mit Marvin Schade spricht Jörges auch über das Verhältnis von Politik und Journalismus und wünscht sich wieder mehr Mut, streitbare Positionen einzunehmen.
meedia.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Das Schreiben war mir immer wichtig und ich rate jedem Journalisten, egal in welche Position er gehievt wird, das auch weiterhin zu tun. Funktionen sind endlich, das Schreiben nicht."

"In der Bonner Republik war die Nähe zur Politik geradezu mafiös."

"CDU-TV ist Realsatire. Dahinter sitzt niemand, der sein Handwerk versteht. Es sind unbeholfene Versuche, das Medium zu nutzen, weil man hip sein möchte."

"Es gibt reichlich Journalisten, die netto so wenig herausbekommen wie eine Kassiererin im Supermarkt. Das darf nicht sein."

"Ich kann jungen Journalisten nur empfehlen, sich ein dickes Fell wachsen zu lassen, damit wir endlich wieder eine streitfreudige Diskussionskultur entwickeln."
meedia.deKommentieren ...

G+J lässt auch neue Ausgabe von "National Crime" verbieten.

Gruner + Jahr erwirkt erneut eine einstweilige Verfügung gegen das Magazin "National Crime" von Livingston Media. G+J sieht auch im neuen Design des Hefts zu viel Ähnlichkeit zum eigenen Blatt "stern Crime". Livingston Media muss alle bereits ausgelieferten Exemplare zurückholen und seinen Lagerbestand an einem Gerichtsvollzieher übergeben.
dnv-online.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"National Crime" erscheint nach einstweiliger Verfügung von G+J im neuen Design.

National Crime neues Layout 150National Crime, Kriminalmagazin von Livingston Media, ist seit heute in überarbeiteter Form wieder im Handel. Gruner + Jahr hatte Vertrieb und Bewerbung des Magazins Ende 2016 per einstweiliger Verfügung gestoppt, weil zu große Ähnlichkeit zum eigenen Blatt stern Crime bestünde. Optisch sieht die Neuausgabe jetzt anders ist, die Themen sind die gleichen wie in der gestoppten Erstausgabe. 75.000 Exemplare wurden gedruckt, der Copypreis beträgt 4,90 Euro.
dnv-online.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Zertrümmerte Spiegel, 60.000 Swarovski-Kristalle und das Spiel mit Wirklichkeit und Illusion: Es ist Fashion Week – im STERN! Die Kollektion: ein 30-seitiges XXL-Supplement mit spektakulären Bildern von Star-Modefotograf Nick Knight. In der Front-Row: über 7 Millionen Leser. Journalismus Couture in STERN-Tradition! #waszählt
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Anzeigenmarkt: "rtv" macht im Januar mehr Brutto-Umsatz als "stern" und "Spiegel".

rtv-ausgabe-2-2017-150Anzeigenmarkt im Januar verschiebt sich: rtv, TV-Programm-Beilage vieler Tageszeitungen, hat im ersten Monat des Jahres mehr Brutto-Anzeigen-Umsatz gemacht als "stern" und "Spiegel", analysiert Jens Schröder auf Basis von Nielsen-Zahlen. Die "rtv" Ausgabe West kommt mit fünf Heften auf brutto 9,65 Mio Euro, das sind knapp 25 % mehr als im Januar 2016, allerdings gab es damals nur vier Ausgaben. "stern" und "Spiegel", die im Januar 2017 ebenfalls fünf Mal erschienen sind, schreiben dagegen 7,2 % bzw. 3,2 % weniger Brutto-Umsatz. Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Basis die Anzeigen-Listenpreise sind.
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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Reeperbahn. Einer dieser zugigen Winterabend. Draußen setzt sich ein Peterwagen an der Davidwache in Bewegung. Drinnen bereiten sich ein paar hundert Menschen auf einige Morde vor. Grusel steht auf dem Programm: An vier Abenden füllte stern Crime live mit Lesungen das St. Pauli Theater. Das Magazin über wahre Verbrechen begeistert seine Fans: 80.000 Käuferinnen und Käufer bei jeder Ausgabe – und nun auch auf der Bühne. True story! #waszählt
www.stern-crime.de

Zitat: Julia Jäkel jubelt über den Gabriel-Scoop des "stern".

Julia_Jäkel_150"Dass es dem 'stern' gelungen ist, DIE innenpolitische Nachricht seit langem exklusiv – und hier passt das Wort nun wirklich – an Land zu ziehen und mit dieser Nachricht wirklich alle zu überraschen, macht mich sehr stolz."

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, jubelt in einer Mail an die "stern"-Redaktion über den Gabriel-Scoop von Christian Krug.
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Große Publikumszeitschriften verlieren auf dem Anzeigenmarkt.

stern-Logo ohne Schriftzug 150stern, "Spiegel" und "Focus" stehen weiterhin an der Spitze der Anzeigenstatistik, bilanziert Zahlen-Zar Jens Schröder aus Nielsen-Daten. Alle drei verzeichnen jedoch deutliche Rückgänge. Der "stern" verliert rund 6,5 %, "Spiegel" und "Focus" über 8 %. Damit kommen sie nur noch auf knapp über 100 Mio Euro Brutto-Umsätze. Die "Bild am Sonntag" kann sich hingegen steigern, am meisten legt in der Statistik die "ADAC Motorwelt" zu. Insgesamt sind die Umsätze der von Nielsen gelisteten Magazine um 1,8 % gesunken.
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