"Süddeutsche Zeitung" recherchiert Schwarzgeld-Netzwerk im internationalen Team.

Süddeutsche Zeitung veröffentlicht erneut eine internationale Datenrecherche. Im Team mit 60 Journalisten aus 32 Ländern nimmt Hannes Munzinger das Schwarzgeld-Netzwerk "Russische Waschmaschine" auseinander. Mindestens 20,7 Mrd US-Dollar mutmaßliches Schwarzgeld soll aus Osteuropa in die EU geflossen sein, 66,5 Mio gingen auf deutsche Konten. Unbekannte Drahtzieher sollen über Briefkastenfirmen u.a. bei Bogner und BASF eingekauft haben, um das Geld zu waschen. An der Recherche waren auch "Profil" aus Österreich und der "Guardian" beteiligt.
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Meinung: Deutsche Medien haben bei VW-Affäre versagt.

VW-Affäre: Investigative Journalisten haben beim Abgas-Skandal von VW versagt, kritisieren Holger Stark und Nicolas Richter, Investigativchefs von "Zeit" und "Süddeutscher Zeitung". Im Interview mit Daniel Bouhs für das "Medium Magazin" nennt Richter es "bizarr", dass die Recherchen aus den USA gekommen sind und in Deutschland nichts aufgefallen sei. Er wolle nun "genau herausfinden, wer wann was gewusst hat".
"Medium Magazin", 2/2017, S. 24-29 (Paid), presseportal.deKommentieren ...

Porträt: Nicolas Richter, Investigativ-Chef der "Süddeutschen Zeitung", ist ein "Welt-Ermittler".

Nicolas Richter 150Nicolas Richter, 43, hat vor knapp einem halben Jahr Hans Leyendecker als Leiter des Investigativ-Ressorts der "Süddeutschen Zeitung" beerbt. Ulrike Simon porträtiert ihn als "Welt-Ermittler": Er ist in Genf geboren, spricht Französisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und ist mit einer Brasilianerin verheiratet. Auch nach Leyendeckers Renteneintritt arbeiten er und Richter eng zusammen und erzählen sich alles, schreibt Simon.
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"Playboy"-Chef Boitin wirft "Süddeutscher Zeitung" unsaubere Arbeit vor.

Florian Boitin 150Playboy: Chefredakteur Florian Boitin (Foto) regt sich über einen Text der "Süddeutschen Zeitung" über den US-"Playboy" auf. Bei Facebook wirft er Autor David Pfeifer vor, "alternative Fakten" zu verbreiten. So dokumentiert Boitin etwa, dass der "Playboy" bereits in der ersten Ausgabe nackte Haut gezeigt habe - Titelmodell Marilyn Monroe trage im Heftinneren "nichts außer ihrem guten Namen". Pfeifer hatte geschrieben, der Playboy wollte mit seinen Nackt-Verzicht im vergangenen Jahr an die Anfänge anknüpfen, sei aber am Zeitgeist gescheitert.
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"Süddeutsche" ruft Autoren zur Abtretung von VG-Wort-Ansprüchen auf.

VG WortSüddeutsche Zeitung bittet Autoren per Brief, auf die Rückzahlung der laut BGH-Urteil unrechtmässig an den Verlag ausgezahlten Ausschüttungen der VG Wort zu verzichten, berichtet Peter Weissenburger. Damit würde der "erprobte ursprüngliche Zustand" wieder hergestellt. Der Verlag betone in dem Schreiben die Freiwilligkeit einer Verzichtserklärung. Die VG Wort verspricht ohnehin ein anonymisiertes Abtretungsverfahren, um das Ausüben von Druck zu verhindern. Auch andere Verlage bitten ihre Autoren, auf die Rückzahlungen zu verzichten, fasst Marvin Schade zusammen.
taz.de (Weissenburger), meedia.de (Schade), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung" veröffentlicht neues Familien-Magazin.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung veröffentlicht am 25. April mit "Süddeutsche Zeitung Familie" ein neues Magazin für Familien. Das Heft besteht aus einem Teil für Eltern und einem für Kinder im Vor- und Grundschulalter, die einzeln herausnehmbar sind. Das Heft erscheint alle zwei Monate für 8,50 Euro. Der Verlag will das Heft auch im Abo für rund 40 Euro vertreiben. "Süddeutsche Zeitung Familie" kommt zum Start mit 100.000 Auflage.
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"Süddeutsche"-Journalist Johannes Boie wird Döpfners digitale rechte Hand.

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Digital-Journalist Johannes Boie ist im Netz eher fotoscheu unterwegs. Seine sozialen Profile ziert eine Zeichnung seines Konterfeis. Das passt – im Büro Döpfner wird er der neue digitale Schattenmann.

Ein Digitalista für Döpfner: Springer holt Johannes Boie, 33, in das Büro von Mathias Döpfner. Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" ist ab Februar einer von zwei Assistenten des Vorstandschefs, bestätigt das Unternehmen. Boie volontierte bei der "SZ", entwickelte die digitale Zeitungsausgabe und leitete deren Team. Zuletzt schrieb Boie ressortübergreifend über Digitales in Politik und Medien.

Auch bei Springer sind Zeitungsinhalte im Netz ein heißes Eisen: "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn sprach im Oktober über Pläne für eine Sonntagszeitung auf dem Smartphone. Diesen Print-to-Online-Prozess hat Boie bei der "SZ" schon in leitender Funktion durchgemacht – und mit seinen Kollegen eine technisch nahezu einwandfrei digitale "SZ" gezaubert. Boie schreibt seit Jahren kritisch über soziale Medien. Seinem neuen Chef Döpfner wird er viele kritische Argumente gegen den neuen Lieblings-Freundfeind Facebook einflüstern können. (Foto: privat, Springer / Montage: turi2)
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Stefan Plöchinger fordert neue Formate im Kampf gegen Fake News.

Stefan plöchinger 150SZ-Digitalchef Stefan Plöchinger fordert neue Formate, die helfen, "der Bildung falscher Mythen" entgegenzuwirken. In einem in seinem Blog veröffentlichtem Essay aus dem "Journalist" formuliert er darüber hinaus weitere "Vorsätze" für das neue Jahr. So wünscht sich Stefan Plöchinger mehr Transparenz und Haltung: "Journalisten in Deutschland schulden es der Gesellschaft und der Geschichte, für Menschenwürde einzutreten."
ploechinger.tumblr.comKommentieren ...

"SZ-Magazin" deckt Lösch-Regeln und prekäre Arbeitsbedingungen bei Facebook auf.

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#insideFacebook: Das "SZ-Magazin" landet einen Facebook-Scoop und veröffentlicht die bisher geheimen Lösch-Regeln des sozialen Netzwerks. Das Magazin berichtet auch über die prekären Arbeitsbedingungen der 600 Lösch-Arbeiter von Bertelsmann-Tochter Arvato in Berlin, die über kritische Inhalte den Daumen heben oder senken. Sie klagen über Zeitdruck und psychisch anstrengende Arbeit bei unzureichender Betreuung und Bezahlung nur knapp über dem Mindestlohn. Einige der Mitarbeiter sind Flüchtlinge, die dem Syrien-Krieg entkommen sind und nun in Sekundenschnelle Enthauptungs-Videos bewerten müssen.

Fragwürdig sind auch die Lösch-Regeln, die etwa extreme Gewaltdarstellungen in Bildern erlauben und Beiträge nur in Verbindung mit bestimmten Text-Versatzstücken für die Verbreitung auf Facebook disqualifizieren. Demnach dürfen Flüchtlinge etwa als "dreckige Diebe" beschimpft werden, nicht aber als Mörder oder Vergewaltiger. Das "SZ-Magazin" zitiert Mitarbeiter, die Kinderporno-, Folter- und Tiersex-Videos anschauen müssen und sich von Facebook, bzw. Arvato bei der Bewältigung der traumatischen Bilder allein gelassen fühlen.
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"Süddeutsche Zeitung" und "Tagesanzeiger" kooperieren.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung und der Schweizer "Tagesanzeiger" beschließen eine noch engere Kooperation und wollen ab kommendem Jahr unter anderem eines der größten Korrespondenten-Netze im deutschsprachigen Raum betreiben. Zudem wollen die Medien noch mehr Beiträge austauschen und bei Großereignissen wie den Olympischen Spielen gemeinsam planen. Bisher hatten "Süddeutsche" und "Tagesanzeiger" sich einige Korrespondenten geteilt sowie einzelne Artikel ausgetauscht.
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Julia Bönisch wird Chefredakteurin von sz.de.

boenisch150Julia Bönisch, 36, ist ab Januar Chefredakteurin von sz.de - gleichberechtigt neben Stefan Plöchinger, 40, der seit 2011 Chefredakteur der Seite ist. Bönisch war bisher Plöchingers Stellvertreterin; sie soll sich künftig vor allem um die Weiterentwicklung der Website kümmern, während Plöchinger die Marke sz.de im Blick haben will.
twitter.com (Tweet Plöchinger), sueddeutsche.deKommentieren ...

Kai-Hinrich Renner wundert sich über Journalisten-Testimonials bei SZ Scala.

sz-scala-150SZ Scala, Verlagstochter der "Süddeutschen Zeitung" für Corporate Publishing, Seminare und Beratung, wirbt in ihrer Unternehmensbroschüre mit Testimonials von Journalisten des Verlags, wundert sich Kai-Hinrich Renner. Social-Media-Chef Dirk von Gehlen, "W&V"-Chefredakteur Jochen Kalka und "SZ"-CvD Alexandra Borchardt betonen die Bedeutung von "guten Geschichten". Alle drei würden nicht für SZ Scala arbeiten, sagt Geschäftsführer Carsten Matthäus, hielte es aber für "völlig unproblematisch"", wenn "SZ"-Journalisten Seminare geben oder Kunden durch den Newsroom führten.
handelsblatt.com (unten), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Süddeutsche" will Klicks mit Rezepten machen.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung startet "Das Rezept", eine Seite mit "den besten Rezepten aus dem 'SZ Magazin' und der 'Süddeutschen Zeitung'". Per Suchfunktion können Nutzer zum Beispiel nach Köchen des Kochquartetts oder bestimmten Zutaten stöbern. Bisher ist vor allem Gruner + Jahr der Meisterkoch unter den Verlagen: den Hamburgern gehört unter anderem chefkoch.de.
sueddeutsche.derezept.sz-magazin.de, facebook.com ("Das Rezept")Kommentieren ...

Klick-Tipp: "Süddeutsche" zeigt Sicherheitslücken im Internet der Dinge.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Klick-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" hat recherchiert, wie ungeschützte Geräte im Internet der Dinge Spionage Tür und Tor öffnen. Bilder von Überwachungskameras sind oft ohne Passwort frei abrufbar und gewähren jedermann Einblick in fremde Schlafzimmer oder Geschäfte. Behörden, Nutzer und Hersteller kümmern sich kaum um das Problem.
gfx.sueddeutsche.de, sueddeutsche.deKommentieren ...

Zitat: Johannes Vogel zieht positive Bilanz für Anti-Adblocker-Kampagne auf SZ.de

johannes-vogel-150"Wir stellen fest, dass die Netto-Reichweite, also die Ad-Impressions, die wir ausspielen können, deutlich und relevant gestiegen ist."

Johannes Vogel, Geschäftsführer von Sueddeutsche.de, macht mit seiner Kampagne gegen Adblocker gute Erfahrungen - konkrete Zahlen will er aber nicht nennen. Seit Ende Oktober bietet die Zeitungs-Website Adblocker-Nutzern verschiedene Wege an, die Seite fair zu nutzen.
horizont.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

"SZ"-Chefredakteur Kurt Kister regt sich über Burda-Manager auf.

Kurt Kister SZ 150"SZ"-Chefredakteur Kurt Kister echauffiert sich in seiner regelmäßigen E-Mail an die Abonnenten der "Süddeutschen Zeitung" über Burda-Vorstand Philipp Welte, der Sitzen als "das neue Rauchen" bezeichnet hatte. Kister nennt Welte jemanden, der aussehe, als käme er gerade "von einem Filmdreh" und schreibt: "Sitzen ist jedenfalls nichts für ADHS-Manager. Allerdings kann man im Sitzen ziemlich gut denken."
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Lehrer rieten Ulf Poschardt vom Journalistenberuf ab.

Ulf Poschardt-150Ulf Poschardt, Chefredakteur von WeltN24, wäre nie Journalist geworden, ginge es nach seinen Lehrern in der Schule. Die haben ihm davon abgeraten und meinten: "Gescheit ist er schon, aber schreiben kann er nicht", erzählt Poschardt dem Mediennetzwerk Bayern. Als junger Journalist habe er seine Texte "mit zitternden Knien" ins Feuilleton der "Süddeutschen" gebracht. Medial besonders geprägt hat ihn der Zündfunk vom BR.
mediennetzwerk-bayern.deKommentieren ...

Edward Snowden warnt vor Hackerangriffen und Massenüberwachung.

edward-snowden-sz-2016-150Edward Snowden warnt via "SZ"-Video-Schalte vor der Gefahr staatlicher Hackerangriffe auf kritische Infrastruktur. Der Westen könne "Nordkorea tausendmal hacken, aber sie werden weniger Schaden erleiden, als sie uns mit einem Hack zufügen können", sagt Snowden. Zunehmende Massenüberwachung sieht er als Gefahr für die journalistische Arbeit. Journalisten müssten sich bewusst sein, dass ihr Telefon Spione zu ihrer Quelle führen könne.
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WDR-Rundfunkrat stimmt Richtlinien zu Kooperationen zu.

WDR Logo 150WDR-Rundfunkrat segnet einen Entwurf von Intendant Tom Buhrow zu Kooperationen mit Dritten ab. Die Richtlinien sollen die redaktionelle Freiheit bei der Auswahl der Partner sowie den Schutz vor Diskriminierung im Wettbewerb sicherstellen und müssen veröffentlicht werden. Der WDR kooperiert im Rechercheverbund mit dem NDR und der "Süddeutschen Zeitung".
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"Süddeutsche Zeitung" zwingt Adblock-Nutzer zur Registrierung.

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Werbung oder Daten: Die "Süddeutsche Zeitung" macht es wie Bild.de und Gruner + Jahr und fordert Adblock-Nutzer künftig auf, Werbung zuzulassen. Als Alternative bietet der Verlag den Werbe-Verweigerern an, mit ihren Daten zu zahlen. Nutzer, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und der Zusendung von digitaler Werbepost zustimmen, dürfen weiter werbefrei lesen. Was die "Süddeutsche" mit den Nutzerdaten vorhat, stehe noch nicht fest, sagt Geschäftsführer Johannes Vogel bei Meedia.

Im vergangenen Jahr gingen der "SZ" nach eigenen Angaben durch Adblocker ein Viertel ihrer Werbeumsätze verloren. Auch andere Seiten sperren Nutzer von Adblockern aus. In Deutschland sorgte die "Bild" mit diesem Schritt für Aufsehen. International verfolgen die "Washington Post" und die "New York Times" eine ähnliche Taktik wie die "Süddeutsche Zeitung".
meedia.de, turi2.de (Bild.de)1 Kommentar

Tamedia streicht Personal bei "Tages-Anzeiger" und der "Sonntagszeitung" und setzt dafür auf "SZ"-Inhalte.

tamedia_gebäude, 150Tamedia weitet seine Sparmaßnahmen auf den "Tages-Anzeiger" und die "Sonntagszeitung" aus. Die Redaktionskosten sollen hier um 12 % sinken. Dafür einigte sich der Verlag mit der "Süddeutschen Zeitung" auf eine weiterreichende Artikel-Übernahme. Für "deutlich über einer Million Franken" dürfen die Schweizer beliebig viele "SZ"-Beiträge übernehmen.
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ZDF-Korrespondent Hans Scheicher, 85, ist tot.

hans-scheicher-sw-150Hans Scheicher ist am Samstag im Alter von 85 Jahren gestorben. Scheicher war langjähriger ZDF-Korrespondent in Singapur, Beirut und New York. Von 1982 bis 1985 moderierte er das "heute journal". Begonnen hatte er seine Karriere bei der "Süddeutschen Zeitung" sowie im ARD-Studio Washington. ZDF-Chefredakteur Peter Frey erinnert an Scheicher "als eigenwilligen Moderator und unbestechlichen Reporter".
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"Süddeutsche Zeitung" legt Bahamas-Leaks nach.

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Panama reloaded: Die "Süddeutsche Zeitung" bekommt erneut Steuersünder-Daten zugespielt – diesmal geht es um Briefkastenfirmen auf den Bahamas. Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Vanessa Wormer wühlen sich wie schon bei den Panama Papers mit einem Team durch die Daten. Tief im Treibsand der Trauminsel versinkt die frühere EU-Kommissarin Neelie Kroes. Sie war während ihrer Zeit als Wettbewerbshüterin auch Direktorin einer Firma – ein "Versehen", wie sie mitteilen lässt.

In den Dokumenten tauchen weitere prominente Politiker auf: Die amtierende britische Innenministerin Amber Rudd war früher Chefin von Bahamas-Firmen, ebenso wie Kanadas Finanzminister William Francis Morneau, ein Kämpfer gegen Steueroasen. Der Datensatz umfasst 38 Gigabyte und ist damit viel kleiner als die Panama Papers. Er ist ein Auszug aus dem staatlichen Unternehmensregister, woher die Daten kommen, hält die "SZ" geheim. Die deutschen Reporter teilen die Daten erneut mit dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ).
sueddeutsche.de (Überblick), sueddeutsche.de (Background zum Leak)Kommentieren ...

Journalist Ernst Fischer ist tot.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Ernst Fischer, 74, ist tot. Der frühere Chefredakteur der "Hamburger Morgenpost" und Vize bei "stern" und "Süddeutscher Zeitung" erlag einer Krebserkrankung. Der gebürtige Straubinger Fischer kam von der "Abendzeitung" nach Hamburg, wechselte vom lokalen Boulevard zur Illustrierten zum Qualitätsblatt. Kurt Kister nennt ihn einen "Münchner Großjournalisten", Georg Altrogge charakterisiert ihn als Qualitäts-Fanatiker mit grantelnder Fassade, Humor und Sensibilität.
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Meinung: Thomas Urban verkennt die wirtschaftliche Lage in Spanien und Portugal.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Medienkritik: Paulo Pena kritisiert Thomas Urban, Spanien-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", der schreibt, Portugals und Spaniens Reformen seien vom guten Weg abgekommen. Pena fragt sich, wie "eine der einflussreichsten deutschen Zeitungen in einem Stück über die Wirtschaftssituation so viele falsche Tatsachenbehauptungen unterbringen kann".
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Basta: Burkini-Aufregung ohne Burkini.

BastaKein Itsy-bitsy-Strand-Burkini: Bild.de, Focus Online, Deutsche Welle, Hamburger Morgenpost u.a. berichten über Ordnungshüter am Strand in Nizza, die eine Muslima zwingen, ihren Burkini auszuziehen, in den sozialen Medien geht es daraufhin hoch her. Haken: Die Frau trägt keinen Burkini. Die Süddeutsche Zeitung guckt genau hin und erkennt das Strandoutfit als "Leggins, Tunika und Kopftuch".
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"Süddeutsche Zeitung" setzt am Wochenende digital auf erweiterte Titelseite.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung am Wochenende setzt digital auf eine erweiterte Titelseite und will sich von der Print-Ausgabe emanzipieren. Die Redaktion nutzt künftig wenn nötig die Möglichkeit, interaktive Elemente einzubinden, Beiträge zu aktualisieren und Texte aus mehreren Ressorts zu einem Schwerpunkt bündeln. Außerdem gibt sie auf dem Titel zwei Lese-Empfehlungen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

Dirk von Gehlen bringt ein E-Buch-PräsenCast heraus.

Dirk-von-Gehlen-150Dirk von Gehlen, Innovationschef der "Süddeutschen Zeitung", bringt Ende des Jahres ein Buch in mindestens fünf Varianten heraus. Neben Standard- und Premium-Version soll es ein E-Book sowie das Buch als Podcast und als Präsentation geben. Von Gehlen schreibt über Das Ende des Durchschnitts und will zeigen, dass Bücher mehr sein können als nur ein Buch.
dirkvongehlen.de, matthes-seitz-berlin.deKommentieren ...

Journalist Michael Stiller, 71, ist tot.

Michael Stiller, Journalist SZ 150Michael Stiller, fast vier Jahrzehnte Journalist der "Süddeutschen Zeitung", ist im Alter von 71 Jahren an Herzversagen gestorben. Er deckte zahlreiche CSU-Skandale auf, die "taz" bezeichnete Michael Stiller einst als "bayerische Opposition". Heribert Prantl würdigt seinen ehemaligen Kollegen als "begnadeten Aufdecker", ohne den "die Geschichte der CSU und die jüngere Geschichte Bayerns anders verlaufen" wäre. 2002 schrieb Stiller über Edmund Stoiber die Biographie Der Kandidat.
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Süddeutscher Verlag gründet eigene Agentur.

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Carsten Matthäus, Angela Kesselring und Heike Rotberg-Stilling (v.l.) leiten die Agentur SZ Scala.

Werbemarkt voraus: Der Süddeutsche Verlag gründet SZ Scala, eine Agentur, die Unternehmen Corporate Publishing, PR und Beratung anbietet. Die Agentur bündele "die Kompetenzen aller SZ-Abteilungen und der zum SV gehörenden Fachinformations-Teams", heißt es in der Pressemitteilung. Die bisherige SZ Publishing und SV onpact bilden die Grundlage von SZ Scala, Angebot und Arbeitsweise der Agentur werden gemeinsam mit ersten Kunden entwickelt.

Im Bereich Corporate Publishing sollen analoge und digitalen Publikationen entstehen, in Zusammenarbeit mit den Kreativteams der "Süddeutschen Zeitung", des "Süddeutsche Zeitung Magazin" und SZ Digitale Medien. Die Inhalte werden über das Verlags-Netzwerk verbreitet. Im Bereich Seminare und Beratung bietet die Agentur Expertentraining und einen "runden Tisch", z.B. zur Planung von Newsrooms oder zur Einführung neuer Redaktionssysteme. Im Bereich Public Relations will SZ Scala neben PR, Digital- und Social-Media-Kampagnen auch Events vermarkten.

Das Führungsteam der Agentur besteht aus Angela Kesselring, Carsten Matthäus und Heike Rotberg-Stilling. Kesselring, 44, übernahm 2011 die Kreativ-Agentur SZ Publishing und betreut Kunden wie Google, Microsoft und Deutsche Telekom. Matthäus, 48, kam 2007 zur "Süddeutschen Zeitung" und betreut als Chef vom Dienst Print und online die Transformationsprozesse der letzten Jahre. Rotberg-Stilling, 42, ist seit 2011 Verlagsleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung von SV onpact und betreut u.a. Audi und Bosch.
swmh.de, wuv.de1 Kommentar

"Süddeutsche Zeitung" veröffentlicht Virtual-Reality-Reportagen.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung setzt künftig auf Virtual-Reality-Reportagen. Die Geschichten lassen sich mit einer passenden Brille, dem Smartphone oder als 360-Grad-Video am PC-Bildschirm betrachten. Den Auftakt macht eine Reportage aus Rio de Janeiro, die die "Süddeutsche Zeitung" zusammen mit dem Münchner VR-Unternehmen Re‘Flekt erstellt hat.
sz.de/vr, per MailKommentieren ...