"Süddeutsche Zeitung" startet Datenprojekt zur Prüfung der Groko-Versprechen.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung will mit dem Koalitionstracker die Versprechen der Großen Koalition überprüfen. An dem Projekt arbeiten 18 Journalisten, darunter Daten-Spezialisten sowie Politik-Korrespondenten. Sie haben den Koalitionsvertrag mehrfach durchgearbeitet und 133 Versprechen in insgesamt 18 Themenbereichen herausgefiltert.
sueddeutsche.de (Koalitionstracker), dwdl.de

Zitat: Dieter Hanitzsch ist von seinem Rauswurf bei der "Süddeutschen" überrascht.

"Es ist nicht üblich, dass eine Zeitung wegen einer Zeichnung einen Karikaturisten rausschmeißt. Man kann ihn schimpfen, ihm eine Abmahnung geben. Aber Knall auf Fall rausschmeißen ist nicht die feine Art."

Karikaturist Dieter Hanitzsch sieht seinen Rauswurf bei der "Süddeutschen Zeitung" im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland als "Überreaktion".
haz.de, turi2.de (Background)

"Süddeutsche" holt Online-Chefin Julia Bönisch in die Chefredaktion.

Julia Bönisch bekommt eine Beförderung in die Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Die Chefin von SZ.de verantwortet innerhalb der Chefredaktion den Bereich Digitales. Auch Stefan Plöchinger, ehemaliger Online-Co-Chefredakteur von Julia Bönisch, war bis zu seinem Wechsel zum "Spiegel" Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen".
wuv.de, turi2.tv (3-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: SZ.de-Chefin Julia Bönisch verabschiedet sich vom Reichweitenrennen.

"Süddeutsche Zeitung" trennt sich von Karikaturist Dieter Hanitzsch.

Süddeutsche Zeitung trennt sich nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit von Karikaturist Dieter Hanitzsch. Grund ist eine Karikatur von Hanitzsch, die manche als antisemitisch empfunden haben. Die "Süddeutsche" hat sich nach öffentlicher Kritik entschuldigt, Hanitzsch sieht keinen Grund für eine Entschuldigung.
tagesschau.de, taz.de, haz.de (Reaktion Hanitzsch) turi2.de (Background)

Landratsamt Erding: AfD darf keine Pressevertreter ausschließen.

AfD darf die "Süddeutsche Zeitung" oder andere, ihr unliebsame Medien nicht von Versammlungen ausschließen, teilt das Landratsamt Erding via Pressemitteilung mit und kündigt bei Zuwiderhandlung 3.000 Euro Geldbuße an. Die AfD wollte der "Süddeutschen Zeitung" im Kreis Erding kurz zuvor Hausverbot erteilen.
djv.de, turi2.de (Background)

"Süddeutsche" entschuldigt sich für Karikatur mit antisemitischen Klischees.

Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich für eine Karikatur, die viele Beobachter als antisemitisch kritisiert haben. Darauf ist Israels Premier Benjamin Netanjahu im Kleid der ESC-Gewinnerin zu sehen - mit einer Rakete in der Hand. Ohren und Nase sind überzeichnet, ein klassisches Merkmal antisemitischer Karikaturen. Chefredakteur Wolfgang Krach räumt ein, dass man die Zeichnung "als antisemitisch auffassen kann". Es ist nicht die erste Karikatur mit judenfeindlichen Stereotypen in der "Süddeutschen" - 2014 zeigte sie Facebook-Chef Mark Zuckerberg als Krake mit Hakennase.
sueddeutsche.de (Entschuldigung), t-online.de (Kritik), tagesspiegel.de (Zuckerberg-Zeichnung)

AfD Erding erteilt "Süddeutscher Zeitung" Hausverbot.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung: Die "SZ"-Lokalredaktion Erding bekommt von der AfD ein Hausverbot für alle Partei-Veranstaltungen im Landkreis Erding, nördlich von München. Die Berichterstattung sei "lediglich auf Diffamierung der AfD ausgelegt", beklagt die Partei. Der Erdinger Anzeiger, die Lokalausgabe des "Münchner Merkurs", will AfD-Veranstaltungen aus Solidarität mit den "SZ"-Kollegen künftig auch nicht mehr besuchen oder darüber berichten.
merkur.de, sueddeutsche.de

Vodafone wirbt für geplante Unitymedia-Übernahme.

Vodafone Deutschland kontert die Kritik am Plan, Unitymedia zu übernehmen, mit einer Werbe- und Interview-Offensive in der deutschen Tagespresse. In ganzseitigen Anzeigen etwa in "FAZ", "Süddeutscher" und "Welt" trommelt Deutschlandchef Hannes Ametsreiter für die Übernahme und verspricht ein "vereintes Gigabit-Netz für Deutschland" und Investitionen von 12 Mrd Euro in den Ausbau. In Interviews mit "Welt" und "Handelsblatt" versucht er, die Angst vor einem neuen Monopol kleinzureden und nennt Vodafone einen "starken Wettbewerber", der neben der Telekom entstehe. Er stellt neue Jobs durch den geplanten Netzausbau in Aussicht.
"Welt" S. 11 u. 12, "Süddeutsche Zeitung" S. 19, "Handelsblatt" S. 24, "FAZ" S. 5 (Paid), turi2.de (Background)