Lese-Tipp: Bernd Dörries geht vermeintlichem Elefanten-Massaker in Botswana nach.

Lese-Tipp: Anfang September verbreiten Medien in aller Welt Meldungen über ein Elefanten-Massaker in Botswana, das angeblich größte bisher in Afrika, lanciert von der Tierschutz-Organisation Elephants Without Borders. Bernd Dörries forscht nach und stößt auf Zweifel, ob die Geschichte so wirklich stimmt oder nicht eher interessensgetrieben ist.
"Süddeutsche Zeitung, S. 3 (Paid)

"Süddeutsche" und WDR: Fifa-Chef Infantino plant den Ausverkauf des Fußballs.


Alles muss raus: Fifa-Präsident Gianni Infantino plant offenbar den Verkauf fast aller Fußball-Medienrechte an ein Investoren-Konsortium mit Verbindungen nach Saudi-Arabien, berichten "Süddeutsche Zeitung" und WDR. Eine geheime Absichtserklärung aus dem März 2018 nennt u.a. Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Merchandising und Computerspiele. Der Deal würde dem Verband 25 Mrd Dollar für zwölf Jahre in die Kassen spülen. Betroffen wären auch neue Formate wie eine Weltliga für Nationalteams und eine erweiterte Klub-WM, deren Einrichtung Infantino fordert, sowie die kommenden Weltmeisterschaften. Die Fifa nennt das Dokument "veraltet".

Könnte Infantino seinen Plan durchsetzen, hätten die Investoren die Vermarktung in der Hand, der Weltfußballverband bliebe nur als leere Hülle übrig, urteilen "Süddeutsche" und WDR. Kritiker wie der langjährige Fifa-Hausjurist Marco Villiger und sein Vize Jörg Vollmüller stellen dem Plan ein vernichtendes Urteil aus und warnen vor dessen Umsetzung. Beide Juristen haben die Fifa inzwischen verlassen. (Archivbild: AP Photo/Frank Augstein)
"SZ am Wochenende", S. 2 (Paid), sueddeutsche.de, sportschau.de

"SZ-Magazin" stellt 2019 keine "Gewissensfrage" mehr.

SZ-Magazin beendet nach 16 Jahren und mehr als 850 Texten die Kolumne Die Gewissensfrage. Darin beantwortet Jurist und Mediziner Dr. Dr. Rainer Erlinger Moralfragen wie "Darf man über Unfälle anderer lachen?" oder "Muss ich dem Brautpaar schenken, was es sich wünscht?". Die letzte Folge erscheint am 28.12., über den Grund für das Aus ist nichts bekannt. 2019 startet eine neue Kolumne von "SZ"-Autorin Johanna Adorján.
swmh.de

"Süddeutsche"-Autoren bringen fünf Protokoll-Bände zum NSU-Prozess heraus.

NSU: Annette Ramelsberger, Wiebke Ramm, Tanjev Schultz und Rainer Stadler haben die 438 Tage NSU-Prozess im Wortlaut mitgeschrieben, weil es kein offizielles Protokoll und keine Tonaufnahme gibt. Der Richter habe laut "Süddeutscher Zeitung" beides abgelehnt. Die Autoren geben ihr Protokoll in Buchform heraus – fünf Bände mit 2.020 Seiten für 80 Euro.
sueddeutsche.de

"Süddeutsche Zeitung" und Spiegel Online kooperieren mit Tickaroo.

Süddeutsche Zeitung und Spiegel Online kooperieren ab sofort langfristig mit dem Liveticker-Startup Tickaroo. Beide Redaktionen hatten die Technologie bereits bei einzelnen Sportevents wie etwa Wimbledon getestet. Über Tickaroo verbreiten ca. 14.000 Vereine ihre News und Spielstände; bei Spiegel Online soll die Sportredaktion künftig über die Bundesliga und die Premier League via Liveticker berichten.
per Mail, turi2.de (Background)

"Spiegel", G+J und "Süddeutsche" treten der Log-in-Allianz NetID bei.

Log-In-Allianz NetID gewinnt den "Spiegel"-Verlag, Gruner + Jahr, die "Süddeutsche Zeitung" und Ippen-Digital als neue Partner. Damit hat der Dienst von RTL, ProsiebenSat.1 und United Internet unter den Verlagen deutlich mehr Gewicht als Springers Konkurrent Verimi. Weitere neue Partner sind u.a. C & A, Douglas, Scout24 und DPD sowie Ströer Digital Media und iq digital. NetD soll Mitte Oktober starten.
turi2 - eigene Infos

"Süddeutsche Zeitung" startet zwei neue Podcasts.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung vergrößert ihr Podcast-Angebot. Ab dieser Woche veröffentlicht die Zeitung jeden Montag zwei neue wöchentliche Podcasts. "Und nun zum Sport" bietet immer um 17 Uhr ein analytisches Gespräch von 30 Minuten. Thema der ersten Folge ist der Start der Fußball-Bundesliga. Bereits um 9 Uhr erscheint eine 20 bis 25-minütige Podcast-Version der jetzt.de-Kolumne "Jungsfrage-Mädchenfrage".
per Mail, sueddeutsche.de

"Hamburger Abendblatt" soll online künftig vor allem Abo-Abschlüsse erzielen.


Kasse statt Masse: Funke ändert die Online-Strategie beim "Hamburger Abendblatt", schreibt Gregory Lipinski. Künftig soll die Redaktion nicht an erster Stelle Reichweite erzielen. Vielmehr sollen die Inhalte Aboabschlüsse generieren. Dafür will Funke stärker auf tiefgründige und investigative Inhalte setzen. Widersprüchliche Aussagen gibt es darüber, ob die neue Strategie auch mit einem Umbau der Redaktion einhergeht.

Das "Hamburger Abendblatt" soll das neue Modell stellvertretend für alle Funke-Titel testen. Bei Erfolg will der Verlag es auf seine weiteren Titel übertragen. Inspiration für die veränderte Art der Qualitätsmessung könnte Netflix geliefert haben. Der Streaminganbieter bemisst den Erfolg seiner Inhalte danach, wie viele neue Abos ihnen zuzuordnen sind. Dafür setzt Netflix allerdings auf deutlich mehr Daten.
meedia.de

WDR bestellt zwei Dokus zum gleichen Thema.


Fake-Wissenschaft hoch 2: Der WDR hat versehentlich zwei Reportagen zum Thema Wissenschaftsbetrug in Auftrag gegeben, schreibt Kai-Hinrich Renner. Vom Recherche-Verbund von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" kommt die TV-Reportage Fake Science – Die Lügenmacher. Bei dem Investigativ-Journalisten Peter Onneken hat der WDR den Film Betrug statt Spitzenforschung bestellt. Auf Initiative von Onneken berichtet der aktuelle "Spiegel" über das Thema. Beim Recherche-Verbund soll der Unmut über die Themen-Dopplung groß sein, schreibt Renner.

Eine WDR-Sprecherin sagt, es habe Versuche gegeben, beide Recherchen zusammenzuführen. Die Redaktionen und Autoren hätten sich aber dagegen entschieden. Die Doku des Recherche-Verbunds läuft am Montagabend im Ersten, die Onneken-Reportage am Dienstagabend im WDR-Fernsehen. Schon heute zeigt das "SZ-Magazin" in einem Selbstversuch, wie völlig absurde wissenschaftliche Arbeiten den Weg in vermeintlich renommierte Fachjournale finden. (Symbolbild: Jan Woitas/dpa)
abendblatt.de, "SZ-Magazin" 29/2018, S. 10 - 24, magazin.spiegel.de (Paid)

IVW: Überregionale Tageszeitungen verlieren im 2. Quartal fast alle Auflage.

IVW ergibt Auflagenverluste bei den meisten Tages- und Wochenzeitungen: "Bild" verliert mehr als 10 % seiner Abonnenten und Kiosk-Käufer, bleibt aber mit Abstand die populärste deutsche Tageszeitung. Auf Platz 2 und 3 folgen die "Süddeutsche Zeitung" und die "FAZ", die beide 3,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum einbüßen. Das "Handelsblatt" kommt, Digital-Kunden sei Dank, auf ein Plus von 0,4%.
meedia.de

"Süddeutsche Zeitung" startet einen täglichen Nachrichten-Podcast.

Süddeutsche Zeitung produziert seit heute einen Nachrichtenpodcast. Von Montag bis Freitag ordnet Auf den Punkt jeweils um 17.00 Uhr mit O-Tönen und Kollegen-Gesprächen im Deutschlandfunk-Duktus das Tagesgeschehen ein. In der Debütausgabe spricht Moderator Jan Heidtmann mit Moskau-Korrespondent Julian Hans über den Trump-Putin-Gipfel in Helsinki.
sueddeutsche.de (10-Min-Audio)

Söder-Satire mutiert 14 Jahre später zu vermeintlichen Fakten.

New York Times und die "Süddeutsche" gehen einer Jahre alten "taz"-Satire über Markus Söder auf den Leim, schreibt Stefan Kuzmany. Er selbst war 2004 Autor der Söder-Satire. Seine Söder in den Mund gelegten Forderungen, Grüne zum Drogentest zu schicken und Schwarzfahrer an den Internetpranger zu stellen, finden sich heute als Fakten in seriösen Medien, weil die Satire in den Archiven zur vermeintlichen Realität wurde.
"Spiegel" 29/2018, S. 35 (Paid), taz.de ("taz"-Artikel)

Dieter Hanitzsch zeichnet jetzt für die Münchner "Abendzeitung".

Abendzeitung verpflichtet Karikaturist Dieter Hanitzsch, 85. Nach seinem Rauswurf bei der "Süddeutschen" kehrt Hanitzsch zu seinen Wurzeln zurück - ab 1961 hat er mehr als 20 Jahre lang schon einmal die für die Münchner Abendzeitung gezeichnet. Künftig will Hanitzsch sich in seinen Karikaturen auf die Münchner und die bayerische Politik konzentrieren.
abendzeitung-muenchen.de via kress.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Spar-Visionär Richard Rebmann verlässt die SWMH.

Lese-Tipp: Josef-Otto Freudenreich blickt zum Abschied von SWMH-Geschäftsführer Richard Rebmann (Foto) auf dessen Wirken zurück. Mit seinem 3-P-Programm - "Personal abbauen, Produktqualität senken, Preise erhöhen" - kam er vom "Schwarzwälder Boten" als Visionär zur SWMH. Statt fetten Dividenden brachte die Medienkrise den Gesellschaftern während Rebmanns Amtszeit hohe Verluste und sinkende Auflagen. Mit Ex-ProSiebenSat.1-Mann Christian Wegner, einem großzügigen Geldausgeber mit Hang zum Chaotismus, kommt nun Rebmanns Gegenmodell zur SWMH.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Zitat: "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer glaubt an Zahlbereitschaft, wenn es einfach ist.

"Ich glaube, dass wir längst soweit sind, dass das Publikum willig ist, zu bezahlen, wenn es denn richtig überzeugende Inhalte sind, die man nicht kostenlos bekommt. Und wenn der Bezahlvorgang einfach ist."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sagt im "Zapp"-Interview, dass zahlungswillige Leser sich durch ein Abo nicht "geknebelt" fühlen dürfen.
ndr.de/zapp (8-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:

zur Konkurrenz mit ARD und ZDF:

"Ich mag Wettbewerb! Und ich finde auch den Wettbewerb mit den Öffentlich-Rechtlichen zunächst einmal sportlich. Ja, Gebühren, die garantiert hereinkommen, sind etwas anderes als ob ich Leser für ein Bezahlmodell gewinnen muss. Das ist nicht wirklich Chancengleichheit in allem, aber dann ist es auch so reguliert, dass es gut funktioniert.

"Ich würde niemals das öffentlich-rechtliche System angreifen wollen. Das hat sich bewährt!"

zur Kooperation von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung":

"Wenn Gebührengelder auf irgendwelchen Umwegen in Projekte fließen, die bei der "Süddeutschen" landen, dann sprechen wir von Quersubventionierung eines Zeitungsverlages. Das heißt aber nicht, dass wir nicht den sportlichen, journalistischen Wettbewerb mit der "Süddeutschen" aufnehmen."

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche" stöbert in Dagmar Berghoffs Fotoalbum.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" wirft einen Blick ins Fotoalbum der ersten "Tagesschau"-Sprecherin Dagmar Berghoff. Zusätzlich plaudert Berghoff aus dem Nähkästchen: Bei ihrer ersten "Tagesschau"-Moderation blieb ihr Chef im Studio, um notfalls einzuspringen - falls sie als Frau unter dem Druck zusammenbreche.
"Süddeutsche Zeitung", S. 46 (Paid)

Presserat: Netanjahu-Karikatur ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Süddeutsche Zeitung: Die Netanjahu-Karikatur von Dieter Hanitzsch überschreitet die Grenze zur Diskriminierung von Juden nicht und ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, entscheidet der Presserat mehrheitlich. Die Zeichnung zeigt Israels Premier Benjamin Netanjahu im Kleid der ESC-Gewinnerin. Er hält eine Rakete in der Hand, Ohren und Nase sind überzeichnet. Nach Antisemitismus-Vorwürfen hatte sich die "Süddeutsche Zeitung" von Karikaturist Hanitzsch getrennt.
dwdl.de, turi2.de (Karikatur), turi2.de (Hanitzsch)

"Süddeutsche Zeitung" startet Datenprojekt zur Prüfung der Groko-Versprechen.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung will mit dem Koalitionstracker die Versprechen der Großen Koalition überprüfen. An dem Projekt arbeiten 18 Journalisten, darunter Daten-Spezialisten sowie Politik-Korrespondenten. Sie haben den Koalitionsvertrag mehrfach durchgearbeitet und 133 Versprechen in insgesamt 18 Themenbereichen herausgefiltert.
sueddeutsche.de (Koalitionstracker), dwdl.de

Zitat: Dieter Hanitzsch ist von seinem Rauswurf bei der "Süddeutschen" überrascht.

"Es ist nicht üblich, dass eine Zeitung wegen einer Zeichnung einen Karikaturisten rausschmeißt. Man kann ihn schimpfen, ihm eine Abmahnung geben. Aber Knall auf Fall rausschmeißen ist nicht die feine Art."

Karikaturist Dieter Hanitzsch sieht seinen Rauswurf bei der "Süddeutschen Zeitung" im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland als "Überreaktion".
haz.de, turi2.de (Background)

"Süddeutsche" holt Online-Chefin Julia Bönisch in die Chefredaktion.

Julia Bönisch bekommt eine Beförderung in die Chefredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Die Chefin von SZ.de verantwortet innerhalb der Chefredaktion den Bereich Digitales. Auch Stefan Plöchinger, ehemaliger Online-Co-Chefredakteur von Julia Bönisch, war bis zu seinem Wechsel zum "Spiegel" Mitglied der Chefredaktion der "Süddeutschen".
wuv.de, turi2.tv (3-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: SZ.de-Chefin Julia Bönisch verabschiedet sich vom Reichweitenrennen.

"Süddeutsche Zeitung" trennt sich von Karikaturist Dieter Hanitzsch.

Süddeutsche Zeitung trennt sich nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit von Karikaturist Dieter Hanitzsch. Grund ist eine Karikatur von Hanitzsch, die manche als antisemitisch empfunden haben. Die "Süddeutsche" hat sich nach öffentlicher Kritik entschuldigt, Hanitzsch sieht keinen Grund für eine Entschuldigung.
tagesschau.de, taz.de, haz.de (Reaktion Hanitzsch) turi2.de (Background)

Landratsamt Erding: AfD darf keine Pressevertreter ausschließen.

AfD darf die "Süddeutsche Zeitung" oder andere, ihr unliebsame Medien nicht von Versammlungen ausschließen, teilt das Landratsamt Erding via Pressemitteilung mit und kündigt bei Zuwiderhandlung 3.000 Euro Geldbuße an. Die AfD wollte der "Süddeutschen Zeitung" im Kreis Erding kurz zuvor Hausverbot erteilen.
djv.de, turi2.de (Background)

"Süddeutsche" entschuldigt sich für Karikatur mit antisemitischen Klischees.

Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich für eine Karikatur, die viele Beobachter als antisemitisch kritisiert haben. Darauf ist Israels Premier Benjamin Netanjahu im Kleid der ESC-Gewinnerin zu sehen - mit einer Rakete in der Hand. Ohren und Nase sind überzeichnet, ein klassisches Merkmal antisemitischer Karikaturen. Chefredakteur Wolfgang Krach räumt ein, dass man die Zeichnung "als antisemitisch auffassen kann". Es ist nicht die erste Karikatur mit judenfeindlichen Stereotypen in der "Süddeutschen" - 2014 zeigte sie Facebook-Chef Mark Zuckerberg als Krake mit Hakennase.
sueddeutsche.de (Entschuldigung), t-online.de (Kritik), tagesspiegel.de (Zuckerberg-Zeichnung)

AfD Erding erteilt "Süddeutscher Zeitung" Hausverbot.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung: Die "SZ"-Lokalredaktion Erding bekommt von der AfD ein Hausverbot für alle Partei-Veranstaltungen im Landkreis Erding, nördlich von München. Die Berichterstattung sei "lediglich auf Diffamierung der AfD ausgelegt", beklagt die Partei. Der Erdinger Anzeiger, die Lokalausgabe des "Münchner Merkurs", will AfD-Veranstaltungen aus Solidarität mit den "SZ"-Kollegen künftig auch nicht mehr besuchen oder darüber berichten.
merkur.de, sueddeutsche.de

Vodafone wirbt für geplante Unitymedia-Übernahme.

Vodafone Deutschland kontert die Kritik am Plan, Unitymedia zu übernehmen, mit einer Werbe- und Interview-Offensive in der deutschen Tagespresse. In ganzseitigen Anzeigen etwa in "FAZ", "Süddeutscher" und "Welt" trommelt Deutschlandchef Hannes Ametsreiter für die Übernahme und verspricht ein "vereintes Gigabit-Netz für Deutschland" und Investitionen von 12 Mrd Euro in den Ausbau. In Interviews mit "Welt" und "Handelsblatt" versucht er, die Angst vor einem neuen Monopol kleinzureden und nennt Vodafone einen "starken Wettbewerber", der neben der Telekom entstehe. Er stellt neue Jobs durch den geplanten Netzausbau in Aussicht.
"Welt" S. 11 u. 12, "Süddeutsche Zeitung" S. 19, "Handelsblatt" S. 24, "FAZ" S. 5 (Paid), turi2.de (Background)