Chefredakteur Jochen Kalka verlässt "W&V", Holger Schellkopf übernimmt.


Wechseln & Verlaufen: Das Fachblatt "Werben & Verkaufen" verliert seinen langjährigen Chefredakteur Jochen Kalka (Foto links). Die Trennung erfolge "in freundschaftlichem Einvernehmen". Digital-Chefredakteur Holger Schellkopf übernimmt von Kalka, in der Redaktion entstehen neben "W&V" auch Lead Digital und der inzwischen ausschließlich digitale "Kontakter". Teil der neuen Chefredaktion werden die Redaktionsmitglieder Verena Gründel, Stefan Lara Torres und Rolf Schröter.

Der Verlag Werben & Verkaufen ist Teil des Süddeutschen Verlages und mitten in einem Umbruch: Die Zeitschrift "W&V" erscheint seit 2019 15 mal im Jahr statt wöchentlich, online startete das Paid-Content-Modell W&V+. Anfang des Jahres verabschiedete sich bereits Online-Redaktionsleiter Frank Zimmer in die Selbstständigkeit. Unter der journalistischen Führung von Schellkopf sollen nun Produkt- und Content-Teams entstehen – der Verlag will sich besonders dem Audience Development und Audience Engagement widmen. Ob die neue Chefredaktion eine Dauerlösung ist, bleibt angesichts der vielen Veränderungen im Haus abzuwarten.
wuv.de

Die "Kontext Wochenzeitung" berichtet über Gegenwind für SWMH-Chef Christian Wegner.

SWMH: Christian Wegner, seit Mitte 2018 Chef der Südwestdeutschen Medienholding, stößt auf Widerstand im Betriebsrat der Medienholding Süd, schreibt Josef-Otto Freudenreich. In einem Offenen Brief kritisieren die Arbeitnehmervertreter, Wegner spare zu stark im Print-Journalismus und schaffe alten Weggefährten gleichzeitig hochdotierte Management-Jobs. Laut Freudenreich stimme zudem die Chemie nicht: Wegner und seine Mitstreiter erweckten den Eindruck, die Kollegen in Stuttgart für Provinzler zu halten.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Google startet Jobsuche-Funktion in Deutschland.


Wer nach Jobs googelt, bekommt Angebote künftig sehr präsent in einer blauen Box – Anzeigen vom Springer-Portal Stepstone sind nicht dabei. (Foto: Jens Twiehaus)

Gehalt voller googeln: Google bietet deutschen Nutzern ab heute eine Stellensuche-Funktion – und wird damit schlagartig zum wohl wichtigsten Online-Stellenmarkt. Wer nach mehr Gehalt oder einfach einem neuen Job sucht, bekommt Ausschreibungen mehrerer hundert Stellenmarkt-Websites in einer Übersicht innerhalb der Google-Suche. Als Partner sind viele Verlage dabei, etwa Burda mit Xing, Funke mit Absolventa, die "FAZ"-, "Zeit"- und "Süddeutsche"-Stellenmärkte. Nicht dabei ist die Bundesagentur für Arbeit. Auch die Springer-Jobbörse Stepstone fehlt, weil Springer selbst eine starke Position im Online-Jobmarkt hat.

Nutzer der Job-Funktion können speziell in ihrem Umkreis suchen, Ergebnisse speichern und sich E-Mail-Alerts einrichten. Über Filter können Jobsuchende auch nach Teilzeit, Ausbildungen oder Praktika suchen, außerdem bestimmte Arbeitgeber auswählen. Google-Manager Nick Zakrasek verspricht, die Reihenfolge der Ergebnisse gemäß Relevanz zu gestalten – und Unternehmen oder Portalen kein besseres Ranking zu verkaufen. Über den Suchergebnissen tauchen aber die klassischen Google-Anzeigen auf – wer nach "Redakteur Berlin" sucht, sieht etwa eine Anzeige vom Springer-Portal Stepstone.

Die Einführung der Google-Jobsuche wird neue Diskussionen über Marktmacht und kartellrechtliche Fragen auslösen. Mit der neuen Funktion könnte Google zur ersten Anlaufstelle für Jobsuchende werden und andere Portale in den Schatten stellen. Rechtsanwalt Thomas Höppner, bereits an einem Kartellverfahren vor der EU-Kommission beteiligt, kann sich eine ähnlichen Entwicklung wie bei Google Shopping vorstellen. Hier bündelte Google zunächst Angebote und integrierte immer mehr Funktion bis zur kompletten Abwicklung des Kaufs. Xing-Manager Jens Stief hingegen hofft, mithilfe von Google den Xing-Stellenmarkt bekannter zu machen.
turi2 bei Google-Pk in Berlin, germany.googleblog.com, recruiting.xing.com (Stief), focus.de (Höppner)

SWMH-Chef Christian Wegner will mehr Effizienz im Kerngeschäft.

SWMH: Christian Wegner, neuer Chef der Südwestdeutschen Medienholding, will das "Kerngeschäft effizienter" machen und "bestimmte Bereiche automatisieren", sagt er im Interview mit den Hausblättern "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Dem ehemaligen ProSiebenSat.1-Digiutalvorstand ist wichtig, "frühzeitig zu erkennen, welche Rollen künftig wegfallen und welche hinzukommen". Wegner glaubt, die gedruckte Zeitung werde "noch viel länger erhalten bleiben, als alle denken" und adelt seine Mitarbeiter mit der Aussage: "Die Zeitungsbranche ist eine von wenigen Branchen, die in ihrem Kern eine Sinnhaftigkeit hat."
stuttgarter-zeitung.de via newsroom.de, turi2.de (Background)

"Werben & Verkaufen" startet Paid-Content-Modell W&V+.

Werben & Verkaufen: Das Marketing-Fachblatt aus dem SWMH-Reich startet seine angekündigte Paid-Content-Initiative. W&V+ soll 19,90 Euro pro Monat oder 199 Euro im Jahr kosten. Die Inhalte der gedruckten W&V sollen durch W&V+ "ergänzt" werden - es handelt sich also nicht um ein günstige Digitalversion des Heftes. Die Inhalte sollen "maßgeschneidertes Wissen und Inspiration" liefern und seien "nutzwertig aufbereitet".
wuv.de/wuvplus

Südwestdeutsche Medienholding macht 939,1 Mio Euro Umsatz in 2017.

SWMH steigert den Umsatz im Geschäftsjahr 2017 um 6,8 % auf 939,1 Mio Euro. Die Verlagsgruppe profitiert von neuen Beteiligungen, z.B. am "Böblinger Boten" und am Bechtle-Verlag. Starkes Wachstum komme auch durch digitale Vertriebserlöse, genaue Zahlen nennt SWMH dazu nicht. Der Konzern erwirtschaftete rund 35,5 % des Umsatzes im Lesermarkt, das ist erstmals mehr als aus dem Werbemarkt.
dnv-online.net

Lese-Tipp: Spar-Visionär Richard Rebmann verlässt die SWMH.

Lese-Tipp: Josef-Otto Freudenreich blickt zum Abschied von SWMH-Geschäftsführer Richard Rebmann (Foto) auf dessen Wirken zurück. Mit seinem 3-P-Programm - "Personal abbauen, Produktqualität senken, Preise erhöhen" - kam er vom "Schwarzwälder Boten" als Visionär zur SWMH. Statt fetten Dividenden brachte die Medienkrise den Gesellschaftern während Rebmanns Amtszeit hohe Verluste und sinkende Auflagen. Mit Ex-ProSiebenSat.1-Mann Christian Wegner, einem großzügigen Geldausgeber mit Hang zum Chaotismus, kommt nun Rebmanns Gegenmodell zur SWMH.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Ex-ProSiebenSat.1-Digitalvorstand Christian Wegner wird neuer Chef der SWMH.


Neuer Mann: Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) macht den ehemaligen Digitalvorstand von ProSiebenSat.1, Christian Wegner, zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung, schreibt Kress.de. Christian Wegner muss Donnerstag noch von den Gesellschaftern bestätigt werden. Deren Zustimmung gilt aber als sicher. Seine Wahl gilt auch als Signal dafür, dass das Medienhaus sich in Zukunft stärker auf das Digitale konzentrieren will.

Christian Wegner folgt auf Richard Rebmann, der in den Ruhestand geht. Richard Rebmann hat die Südwestdeutsche Medienholding seit 2008 geführt. (Foto: Kai-Uwe Wärner)
kress.de, turi2.de (Background)

Betriebsrat Thomas Ducks will wegen seelischer Belastung hinschmeißen.

Medienholding Süd: Betriebsrat-Vorsitzender Thomas Ducks will aufhören, "der Adrenalinpegel muss runter", sagt er im Interview von Josef-Otto Freudenreich. Seine Alltag zwischen Schicksalen und Existenzängsten sei seelisch extrem belastend. Den Verlegern wirft er vor, seit Jahren die Arbeit abzuwerten – fatal, weil motivierte Mitarbeiter das größte Kapital eines jeden Unternehmens seien. Ducks fordert Journalisten auf, sich nicht zu wichtig zu nehmen und zu kämpfen. Sie seien abhängig Beschäftigte und austauschbar wie jeder andere.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Oliver Nothelfer wird Vermarktungschef der "Stuttgarter Zeitung".

SWMH holt Oliver Nothelfer, 50, als Vermarktungschef für ihre Stuttgarter Titel. Nothelfer leitet die Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung, die Geld für die gleichnamige Zeitung, "Stuttgarter Nachrichten", Lokalausgaben und Anzeigenblätter verdient. Er war früher Anzeigenchef von "WAZ" und der "Rheinischen Post". Vorgänger Bernhard H. Reese verlässt seinen Posten "auf eigenen Wunsch".
swmh.de

Südwestdeutsche Medienholding bilanziert erstes Umsatzplus seit vier Jahren.

SWMH steigert den Umsatz im Geschäftsjahr 2016 erstmal nach vier mageren Jahren wieder, berichtet "New Business". Die Verlagsgruppe setzt insgesamt 879,2 Mio Euro um, ein Zuwachs um 27,3 Mio Euro bzw. 3,1 %. Zu dem Wachstum hätten neben wachsenden Vertriebs-Erlösen und steigende Digital-Erlösen auch strategische Zukäufe beigetragen.
new-business.de

SWMH, "Rheinische Post" und "NOZ" steigen bei Prospekt-Portal weekli.de ein.

SWMH, "Rheinische Post" und "NOZ" beteiligen sich über ihre Digitaltöchter an der Münchner Firma yack.rocks, die das Werbeprospekt-Portal weekli.de betreibt. Die drei Medienhäuser übernehmen zu gleichen Teilen zusammen 25,1 %. Weekli bündelt Werbeflyer und Angebote des Einzelhandels in digitaler Form, ähnlich wie Springers Kaufda.
new-business.de

SWMH-Anzeigenblatt "Stuttgarter Wochenende" verbreitet AfD-nahen "Deutschland-Kurier".

Stuttgarter Wochenende, Anzeigenblatt der Südwestdeutschen Medienholding, hat seiner jüngsten Ausgabe die AfD-nahe Wochenzeitung Deutschland-Kurier beigelegt, berichtet die "Kontext:Wochenzeitung". Die Verbreitung des rechtspopulistischen Blatts war eine bewusste Entscheidung, sagt Bernhard Reese, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Stuttgart, bei der das Anzeigenblatt erscheint. Es sei nicht sein Job, die "Appetitlichkeit" von politischen Beilagen zu bewerten, auch solche Meinungen müssten einen "Marktplatz" finden. Zudem hat die Verbreitung 10.000 Euro in die Kasse des Verlags gespült.
kontextwochenzeitung.de

"Süddeutsche Zeitung": Kanzlei Mossack Fonseca schließt ihr Hauptquartier.

Panama Papers: Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca schließt ihr Hauptquartier in Panama-Stadt, vielleicht schon am kommenden Montag, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Das größte Problem der Kanzlei sei, dass der Umsatz rapide eingebrochen sei. Sie hat schon zahlreiche Filialen rund um die Welt abgewickelt. Die Besitzer Ramon Fonseca und Jürgen Mossack wollen nun offenbar ein Buch über die Panama Papers schreiben.
sueddeutsche.de

FC Bayern leitet "rechtliche Schritte" gegen "Stuttgarter Zeitung" ein – wegen Kimmich-Meldung.

FC Bayern reagiert juristisch auf eine Meldung der "Stuttgarter Zeitung", wonach Joshua Kimmich, 22, den Rekordmeister zum Ende der Saison verlassen werde. "Das ist eine ungeheuerliche Falschmeldung", zitiert die Vereinswebsite Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Der Verein habe "umgehend rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung" eingeleitet.
fcbayern.com, spiegel.de, stuttgarter-zeitung.de

Silke Nixdorf wird Co-Geschäftsführerin von SWMH-Tochter Medien System Haus.

SWMH macht Silke Nixdorf zur Co-Geschäftsführerin von Medien System Haus. Sie kommt von Medien Systempartner - einer Tochter der Bremer Tageszeitungen AG und der NWZ-Mediengruppe. Nixdorf leitet die SWMH-Tochter künftig zusammen mit Geschäftsführer Ulrich Schmutz. Der frühere Geschäftsführer Andreas Neumann hatte das Unternehmen im Sommer 2016 verlassen.
per Mail, turi2 - eigene Infos

Mitarbeiter bestreiken den "Nordbayerischen Kurier".

Nordbayerischer Kurier-150x150Nordbayerischer Kurier: Knapp die Hälfte der rund 200 Mitarbeiter bestreikt seit heute Morgen für 24 Stunden die Zeitung in Bayreuth. Bei ersten Verhandlungen über einen Sozialplan für die im Dezember angekündigte Entlassung von bis zu 50 Mitarbeitern habe es keine Annäherung gegeben. Das Angebot des Verlags sei "unterirdisch", sagt Betriebsratschef Gunter Becker zu turi2. Auf Gesprächsangbote der Gewerkschaften BJV und Verdi über einen Sozialtarifvertrag habe der Verlag nicht reagiert. Zudem lasse die Geschäftsführung die Belegschaft im Dunkeln, welche Abteilungen geschlossen werden und welche Mitarbeiter gehen müssen.
turi2- eigene Infos, bjv.de (Streikaufruf), turi2.de (Background)

Serge Schäfers wird Geschäftsführer beim "Nordbayerischen Kurier".

Schäfers, Dr. Serge_150Nordbayerischer Kurier macht Serge Schäfers, 41, zum Geschäftsführer. Er ist aktuell Verlagsleiter bei der "Borkener Zeitung" und folgt auf Michael Rümmele, der seinen Posten im Dezember im Rahmen von Sparmaßnahmen durch die Südwestdeutsche Medienholding räumen musste. Bis zum Dienstantritt von Serge Schäfers im Juli übernimmt weiter Bodo Kurz, leitender Angestellter bei SWMH, die Geschäftsführung übergangsweise.
per Mail, turi2.de (Background)

Andreas Heinkel ist neuer Geschäftsführer der "Esslinger Zeitung".

andreas-heinkel150SWMH macht Andreas Heinkel, 49, zum Geschäftsführer der "Esslinger Zeitung". Der Diplom-Betriebswirt folgt auf Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg - sie leitete die Geschäfte seit Ende 2015 kommissarisch. Heinkel war zuletzt Berater des Blatts, das die SWMH 2016 übernommen hat. Zuvor war Heinkel Geschäftsführer des "Münchner Merkurs".
per Mail, turi2.de (Background)

Gewerkschaften: SWMH rasiert 50 Stellen beim "Nordbayerischen Kurier".

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Kündigung unterm Christbaum: Die Südwestdeutsche Medienholding lässt den Sparhammer in Bayreuth fallen und streicht 50 von 225 Stellen beim "Nordbayerischen Kurier", melden Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband (BJV). Eine Sprecherin der SWMH schweigt auf turi2-Nachfrage. Der "Kurier" zitiert online die Verdi-Infos und lässt den eigenen Geschäftsführer Bodo Kurz sagen, dass er nichts sagen will.

Der Verlag schließt laut BJV Kundenservice, Buchhaltung und Personalabteilung mit je neun Mitarbeitern und den Medienvertrieb mit sieben. Geschäftsführer Michael Rümmele ist seinen Job los. Auch die Redaktion solle weiter schrumpfen: 2016 gingen bereits 10 von 42 Journalisten durch Fluktuation verloren. Laut Verdi ist auch die Druckvorstufe von Streichungen betroffen.

Der "Nordbayerische Kurier" gehört seit Juni zu 65 % der "Frankenpost" in Hof, die wiederum zu 65 % in Besitz der SWMH ist.
infranken.de, bjv.de, br.de

Update, 9. Dez., 9.12 Uhr: Die SWMH antwortet doch noch auf die turi2-Nachfrage:

"Wir haben die Analysephase abgeschlossen, informieren nun die Mitarbeiter und werden gleichzeitig mit dem Betriebsrat in die Gespräche treten. Dabei ist es selbstverständlich, sozialverträgliche Lösungen zu suchen und das Betriebsverfassungsrecht voll umfänglich zu beachten sowie den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend mit einzubeziehen."

"Kontext": Bei der "Eßlinger Zeitung" stehen 300 Jobs auf der Kippe.

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Stuttgarter Schrumpfkur: Der Eßlinger Zeitung droht nach der Übernahme durch die SWMH ein Jobabbau, schreibt Josef-Otto Freudenreich und spricht von 300 betroffenen Mitarbeitern. Anfang 2017 will die SWMH einen neuen Geschäftsführer bei dem Blatt mit 40.000 Auflage installieren, der "Doppelstrukturen" abbauen soll. Neben den Verlagsjobs steht wohl auch die Redaktion zur Disposition: Die "EZ" produziert den Mantel bisher selbst mit zwölf Mitarbeitern. Außerdem sind die neuen Herren aus Stuttgart in Cannstatt und Untertürkheim bereits mit eigenen Lokalausgaben vertreten und konkurrieren so mit "Cannstatter Zeitung" bzw. "Untertürkheimer Zeitung", die bisher unter dem Dach der "EZ" erscheinen.

Als Grund für den Verkauf gibt Christine Bechtle-Kobarg, 61, offiziell an, dass ihr Sohn das Geschäft nicht übernehmen wolle und sie deshalb verkaufen müsse. Freudenreich glaubt eher, dass Bechtle-Kobarg "Kasse machen" und die Zeitung abstoßen will, bevor es zu spät ist. Umsatz und Profite sind seit Jahren rückläufig. Die Auflage hat in knapp zehn Jahren rund 16 % verloren. Bei den Stuttgartern sinkt die Auflage allerdings noch schneller.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Stadtmagazin "#S240711" zeigt ungewöhnliche Seiten von Stuttgart.

s240711_titel_150#S240711 heißt ein neues Stadtmagazin der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten", dass die Schwabenmetropole aus einen besonderen Blickwinkel zeigen will. Der kryptische Titel steht für "24 Stunden in 0711". Das Heft mit 84 Seiten erscheint erstmals am morgigen Freitag mit einer Gesamtauflage von 35.000 und liegt einer Teilauflage beider Tageszeitungen bei, zusätzlich werden 5.000 Exemplare in der Stadt ausgelegt. Geplant ist zunächst eine Ausgabe pro Jahr.
swmh.de

"Stuttgarter Zeitung" übernimmt die "Eßlinger Zeitung".

stuttgarter zeitung 150Stuttgarter Zeitung übernimmt die Mehrheit bei der Esslinger Zeitung und dem Bechtle Verlag. Das SWMH-Blatt kauft die Anteile von Christine Bechtle-Kobarg, die über eine SWMH-Beteiligung mittelbar an der Zeitung beteiligt bleibt. "Stuttgarter Zeitung", 176.200 Auflage, und "Esslinger Zeitung", 39.700 Auflage, sollen nach dem Willen der neuen Chefs stärker zusammenarbeiten.
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