Benjamin Fischer wird Leiter von ARD Online.

ARD ernennt Benjamin Fischer, 38, zum neuen Leiter von ARD Online beim SWR in Mainz. In dieser Funktion verantwortet er ARD.de sowie die ARD Mediathek und ist zugleich Vorsitzender der Redaktionskonferenz Online der ARD. Fischer kommt von Arte, wo er derzeit Leiter der Abteilung IT & Projektentwicklung ist. Bei ARD Online folgt er auf Heidi Schmidt, die in den Ruhestand geht.
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SWR zieht bei Elstner-Sendung "Die große Show der Naturwunder" den Stecker.

SWR setzt Die große Show der Naturwunder mit den Moderatoren Frank Elstner und Ranga Yogeshwar ab, schreibt "Bild". Der SWR bestätigt das Aus. Der Sender will in der Primetime am Donnerstag mehr Platz für fiktionale Inhalte schaffen. TV-Urgestein Elstner meint, man hätte die 2006 gestartete Sendung noch eine Weile fortführen können. Für den 21. Oktober ist noch eine Show geplant.
"Bild", S. 4 (Paid), swr.de ("Die große Show der Naturwunder")Kommentieren ...

Video-Tipp: SWR baut Stuttgarter Weinsteige in einer Halle nach.

Video-Tipp: Der SWR baut für den "Tatort: Stau", der am Sonntag ausgestrahlt wird, in einer Freiburger Halle die Stuttgarter Neue Weinsteige mit schwäbischer Gründlichkeit nach. Teil des Sets: Original-Lampen aus dem Stuttgarter Bauhof mit der richtigen Lichtfarbe. Die vermeintlichen Abgase auf Stuttgarts verstautester Straße werden am Drehort erzeugt.
swr.de (4-Min-Video), swr.deKommentieren ...

Daniel Hechler wird neuer Leiter des ARD-Studios Kairo.

SWR besetzt ab 2018 das für den Nahen Osten zuständige Büro Kairo mit Daniel Hechler, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Er wird Volker Schwenck nachfolgen, der turnusgemäß die Position wechseln wird. Die Neubesetzung der Stelle hat innerhalb des SWR für Unruhe gesorgt, so die "Stuttgarter Zeitung". Grund sind Rivalitäten zwischen den Standorten in Mainz und Stuttgart.
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SWR hat Ärger mit Geldangeboten für Talk-Gäste.

SWR hat Ärger, weil eine Produktionsfirma Personen Geld angeboten hat, die im SWR eine bestimmte Meinung vertreten. Der SWR distanziert sich von dieser Art der Gäste-Akquise und sagt, im SWR gebe es keine Talkgäste, die gegen Honorierung bestellte Aussagen machen. Das Format, für das die Gäste gesucht werden, heißt ausgerechnet "Mal ehrlich...". Dort sollen "normale Bürger" mit Politikern diskutieren.
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Bayern 1 ist der große Gewinner der Mediaanalyse 2017 Radio II.

Bayerischer Zweikampf: Bayern 1 ist laut der Mediaanalyse 2017 Radio II der meistgehörte Radiosender in Deutschland. Der Sender erreicht werktäglich 1.106.000 Hörer pro Stunde, ein sattes Plus von 13,2 % gegenüber den Werten des vergangenen Halbjahrs. Damit ist Bayern 1 unter den großen Sendern zugleich der größte Gewinner. WDR 2 und SWR3 halten sich weitestgehend stabil und erreichen 1.020.000 (-2,8 %), beziehungsweise 1.008.000 (+0,6 %) Hörer. Großer Verlierer ist der WDR-Jugendkanal 1Live, der ein Minus von 13,1 % verzeichnet und nur noch auf 879.000 Hörer kommt.

Bester privater Sender ist nach wie vor Antenne Bayern. Werktäglich erreicht der Kanal nun 1.044.000 Hörer und ist damit der zweitmeistgehörte Radiosender insgesamt. Werktäglich schalten 6,7 % Hörer mehr ein als im vorherigen Untersuchungszeitraum. Damals war Antenne Bayern noch der große Verlierer der Medienanalyse. Als stärkster Anbieter sieht sich der Lokalsender-Verbund Radio NRW. Die Gruppe erreicht 1.657.000 Hörer, ein Minus von 1,5 %. Radio NRW addiert die Reichweiten von 45 Lokalsendern im Westen wie Antenne Düsseldorf, Radio Duisburg und Antenne Niederrhein.

Öffentlich-rechtliche und private Sender sind laut MA etwa gleich auf. Die ARD-Sender erreichen 10 Mio Hörer, die privaten 10,6 Mio. Größter Vermarktungsverband ist weiterhin AS&S Radio Deutschland-Kombi mit etwa 9,9 Mio Hörern vor RMS Super Kombi mit 9,4 Mio Hörern.
ma-trend.rms.de, reichweiten.de, turi2.de (Background)
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Jugendstudie Generation What: Jugendliche vertrauen Medien, Politik und Religionen kaum.

Europäische Jugendliche haben kaum Vertrauen in Medien, Politik und religiöse Institutionen, sagt der Abschlussbericht der europäischen Jugendstudie Generation What von BR, SWR und ZDF. 82 % der Befragten vertrauen der Politik nicht, am schlechtesten schneiden religiöse Institutionen ab, in die 86 % der Jugendlichen kein Vertrauen haben. Medien genießen bei 79 % kein Vertrauen, wobei die Aussagen von Alter, Geschlecht und Bildung weitestgehend unabhängig sind.
meedia.de, br.de, zdf.deKommentieren ...

Auch RBB und MDR drohen Verleger-Klagen, schreibt Ulrike Simon.


Sende(r)pause im Internet: Die Verleger aus Berlin und Ostdeutschland planen juristische Schritte gegen die Online-Angebote von RBB und MDR, erfährt Ulrike Simon. Wie in Bremen und im bundesweiten Streit um die Tagesschau-App geht es um die Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Angebot zu "presseähnlich" sind. Um das zu prüfen, lädt sich der Verleger-Verband VZBO in seinen Expeditionen ins öffentlich-rechtliche Netz bis zu 7.000 Internetseiten herunter.

Simon fürchtet, der ewige Kampf zwischen Verlegern und ARD-ZDF-Gremien verfolge sie bis in die Rente. In vielen Bundesländern aber sehen die Verleger das regionale Angebot der Sender entspannt: SWR, NDR und BR drohen wohl kein Ungemach. Beim RBB will die Online-Redaktion jedoch schon vor den Gerichten handeln und rbb24 umbauen, schreibt Simon. Bis dahin könnten sich die Verleger aber auch schon das Internet heruntergeladen und ausgedruckt haben.
rnd-news.de, turi2.de (Bremen), turi2.de (Tagesschau-App)1 Kommentar

Video-Tipp: Harald Schmidt gibt Flughafen-Audienz zwischen ICE und Gate.

Video: SWR-Moderator Pierre M. Krause begleitet Harald Schmidt durch den Frankfurter Flughafen - vom Fernbahnhof bis in die First-Class-Lounge. Schmidt, der zum "Traumschiff"-Dreh nach Kapstadt unterwegs ist, zeigt Krause seinen Lieblingsgeldautomaten am Airport, präsentiert sein Handy, das dem Landwirt "aus eineinhalb Metern Höhe in die Jauche fallen kann", ohne kaputtzugehen und lästert über Upgrade-Passagiere in der ersten Klasse. Nach Kapstadt fliegt er deshalb über Johannesburg, weil es auf dem Direktflug nur Business Class gab.
youtube.com (29-Min-Video) via dwdl.de

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"Tatort" demnächst ohne Andreas Hoppe.

Tatort verliert mit Andreas Hoppe einen weiteren Ermittler, berichtet die "Bild". Grund seien Unstimmigkeiten mit dem SWR. Der Schauspieler verkörpert bisher den Ko-Kommissar Mario Kopper an der Seite der von Ulrike Folkerts gespielten Lena Odenthal. Als Ersatz soll künftig die Rolle von Lisa Bitter ausgebaut werden, womit Ludwigshafen das erste feste rein weibliche Ermittler-Team im "Tatort" hätte.
"Bild", S. 4 (Paid)Kommentieren ...

SWR-Chefredakteur will Korrespondenten nicht nur nach Fähigkeit auswählen.

Arthur Landwehr_150Korrespondenten sollten nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt werden, sagt Arthur Landwehr, Chefredakteur des SWR. In vielen Staaten kann es auch entscheidend sein, ob die entsprechende Person Verwandte im Land hat. Eine doppelte Staatsbürgerschaft wie im Fall Yücel sei kein Ausschlusskriterium, aber ein wichtiges Entscheidungskriterium, so Landwehr.
"FAS", S. 6 (Paid)
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AfD-Politiker wollte bei ARD-Liveshow die Bühne stürmen.

Landtag debattiert über sichere HerkunftsländerAfD-Politiker Uwe Junge, Parteivorsitzender in Rheinland-Pfalz, stand kurz davor am Freitagabend die Bühne in der ARD-Livesendung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" zu stürmen, berichtet Maike Hessedenz. Das Sicherheitspersonal hat den Politiker von seiner Aktion abgehalten und aus dem Saal geleitet. Zuvor war die AfD von mehreren der aufgetretenen Künstler attackiert worden.
allgemeine-zeitung.deKommentieren ...

Zitat: Hans-Jochen Wagner wirft Harald Schmidt Unprofessionalität vor.

Hans-Jochen Wagner 150"Ich war sehr überrascht, so kurz vor Drehbeginn ist das recht unprofessionell, aber man muss es akzeptieren."

Tatort-Kommissar Hans-Jochen Wagner versteht nicht, weshalb Entertainer Harald Schmidt so kurzfristig den Tatort-Dreh absagt. Er hätte gerne mit Schmidt gedreht, doch jeder sei ersetzbar.
"Bild", S. 4 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Harald Schmidt steigt beim Schwarzwald-"Tatort" wieder aus – noch vor Drehbeginn.

harald-schmidt150Harald Schmidt gibt dem SWR einen Korb und sagt den neuen Schwarzwald-"Tatort" schon vor Drehbeginn wieder ab. Der SWR spricht von "persönlichen Gründen" des Entertainers. Erst Anfang Dezember hatte der Sender die Rolle von Schmidt als Kriminaloberrat Schöllhammer bekannt gegeben. Er sollte den Chef des neuen Ermittler-Duos Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) spielen. Die Rolle werde nun gestrichen, sagt der Sender. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen - im Herbst soll der Krimi im Ersten Premiere feiern.
presseportal.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

BGH bemängelt Zusammenarbeit von Burda und SWR beim "ARD Buffet Magazin".

ARD Buffet 150Bundesgerichtshof hält das ARD Buffet Magazin für rechtswidrig, das Burda zusammen mit dem SWR herausgibt. Geklagt hatte Bauer, dem die teils mit Rundfunkgebühren finanzierte Zusammenarbeit ein Dorn im Auge ist. Der Rundfunkstaatsvertrag erlaube öffentlich-rechtlichen Sendern zwar, "programmbegleitende Druckwerke", einem Dritten - in diesem Fall Burda - das Recht einzuräumen, Magazine mit dem Namen von TV-Sendungen herauszugeben, sei jedoch unlauterer Wettbewerb. Der BGH gibt den Fall an das Oberlandesgericht Hamburg zurück, das sein Urteil wohl revidieren wird. Der SWR will die Entscheidung prüfen.
handelsblatt.com, meedia.de presseportal.de (SWR)Kommentieren ...

Gericht lässt Anklage gegen ARD-Dokumentarfilmer Daniel Harrich fallen.

Daniel Harrich-150Dokumentarfilmer Daniel Harrich muss wegen seiner Doku über die Waffengeschäfte von Heckler & Koch nicht vor Gericht. Das Amtsgericht München hat die Klage der Staatsanwaltschaft München gegen den Filmemacher abgewiesen. Durch Harrichs Doku konnten Mitarbeiter von Heckler & Koch wegen illegaler Waffenexporte angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft warf Harrich dann aber vor, geheime Akten über die Gerichtsverhandlungen veröffentlicht zu haben.
swr.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

SWR schafft Hörfunk- und TV-Direktion ab.

SWR-Funkhaus Mainz Symbolbild 600Melting Pot im Südwesten: SWR hebt die Trennung zwischen Hörfunk- und Fernseh-Direktion auf und setzt ab 2017 auf kanalübergreifende Programmdirektionen. Bisher waren die Programmdirektionen nach Ausspielkanälen wie Radio und TV unterteilt; künftig soll thematisch und medial übergreifend gearbeitet werden. Intendant Peter Boudgoust erklärte, der SWR reagiere damit auf den rasanten Wandel in der Mediennutzung.

Ab Januar hat der SWR demnach vier multimediale Programmdirektionen: Kultur und Information in Baden-Baden sowie die Landessenderdirektionen in Stuttgart und Mainz. Gerold Hug, der seit 2012 die Hörfunkdirektion in Baden-Baden leitete, übernimmt die Kultursparte. Christoph Hauser, bisheriger Chef der Fernsehdirektion, wird Programmdirektor Information.
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Zwei Dritttel der jungen Deutschen haben wenig Vertrauen in die Medien.

generation-what-150Jugendstudie: 25 % der 18- bis 34-jährigen in Deutschland haben kein Vertrauen in die Medien, 40 % stehen den Medien skeptisch gegenüber. Diese Zahlen veröffentlicht das Sinus-Institut auf Basis der europaweiten Jugendstudie Generation What von BR, SWR und dem ZDF . Nur 3 % haben angegeben, den Medien völlig zu vertrauen, 28 % mehr oder weniger. Auch bei Politik und religiösen Institutionen überwiegt das Misstrauen.
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Zahl des Tages: "Verstehen Sie Spaß" erreicht beste Quote seit fünf Jahren.

verstehen_sie_spass-150Zahl des Tages: Mit durchschnittlich 5,29 Mio Zuschauern hat Verstehen Sie Spaß? am Samstagabend den besten Wert seit fünf Jahren erreicht, ein Marktanteil von 18,1 % . Die Aufregung um einen Film, in dem Moderator Guido Cantz mit schwarz geschminktem Gesicht einen Schweizer Moderator veräppelt, dürfte der Quote zuträglich gewesen sein.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

SWR verteidigt Blackfacing bei "Verstehen Sie Spaß?".

SWR-150SWR will den Beitrag, in dem sich Guido Cantz als dunkelhäutiger Afrikaner ausgibt, wie geplant am Samstag in "Verstehen Sie Spaß?" zeigen. "Die Figur und die Situation waren weder diffamierend, diskriminierend oder verletzend angelegt" so der Sender. Der SWR will das Thema jedoch in der Sendung aufgreifen. Im Vorfeld hatte es deutliche Kritik am Beitrag gegeben. Dieser sei rassistisch, urteilte unter anderem Boris Rosenkranz.
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Boris Rosenkranz findet Blackfacing bei "Verstehen Sie Spaß?" nicht lustig.

Boris Rosenkranz-150Verstehen Sie Spaß? greift in der Sendung am kommenden Samstag kräftig daneben, urteilt Boris Rosenkranz und wirft dem SWR Rassismus vor. Moderator Guido Cantz lässt sich darin schwarz schminken, um einen Moderator im Schweizer Fernsehen auf die Schippe zu nehmen. Cantz gibt sich als Vater einer weißen Schweizerin aus.
uebermedien.de (4-Min-Video)

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Bundesgerichtshof weist die Beschwerde von Daimler zu SWR-Reportage ab.

SWR-150Daimler verliert den Rechtsstreit mit dem SWR um die 2013 ausgestrahlte Undercover-Reportage "Hungerlohn am Fließband". Ein Reporter hat damals unter falscher Identität mit versteckter Kamera in einem Daimler-Werk gedreht und über Niedriglöhne berichtet. Der aufgedeckte Missstand rechtfertige das Vorgehen, entschied das Stuttgarter Oberlandesgericht 2015, der Bundesgerichtshof weist die Beschwerde des Autobauers wegen Nichtzulassung zur Revision nun ab.
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VPRT kritisiert den UKW-Hunger der ARD-Radios.

vprtVPRT klagt zum Start von Bremen Next über den Hunger nach UKW-Frequenzen bei den ARD-Radios. Hörfunk-Cheflobbyist Klaus Schunk sieht ein bundesweit relevantes Problem: Auch HR, BR und SWR starteten junge Programme digital, um sie zu Lasten der Privaten "systematisch" auf UKW aufzuschalten. Schunk fordert einen bundesweit geltenden Radio-Staatsvertrag, der das Verhältnis von ARD und Privaten nicht nur regional betrachtet.
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Meinung: SWR-Reportage erhöht das Glaubwürdigkeitsproblem der Öffentlich-Rechtlichen.

SWR Logo 150SWR verspielt mit der Reportage Kampf um die Windräder seine Glaubwürdigkeit, kritisiert Jürgen Lessat. Der Beitrag verfälsche Tatsachen und sei manipulierend, merken auch Energie-Experten an. Brigitta Weber, Redaktionsleiterin von "Report Mainz", weist die Vorwürfe gegenüber "Kontext" zurück und betont, das Autorenteam habe monatelang recherchiert und sei seinen Sorgfaltspflichten nachgekommen.
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SWR informiert Landtag RLP über Experten-Honorare.

Mehmet Scholl-150ARD hat von 2007 bis 2010 "jährlich niedrige einstellige Mio-Beträge" an Ex-Profi-Sportler und Experten wie z.B. Mehmet Scholl gezahlt, erfährt der Medien-Ausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags vom SWR. Anstalts-Justiziar Hermann Eicher erklärt die fehlende Transparenz bei Einzel-Honoraren mit Wettbewerbsnachteilen. Der SPD-Abgeordnete Jochen Hartloff bezweifelt, "ob dieser Nachteil wirklich so groß sei", manchen Experten deswegen nicht zu bekommen.
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Felicitas von Lovenberg hört beim SWR auf.

Felicitas von Lovenberg Lesenwert 600
Lesenswert-Verlust: Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg, 42, gibt die Moderation der Literatur-Sendung Lesenswert im SWR Fernsehen nach knapp acht Jahren auf, berichtet Bülend Ürük. Denis Scheck, 51, der sich bisher mit Felicitas von Lovenberg abwechselt, moderiert die Sendung künftig alleine. Grund für die "einvernehmliche" Trennung sei ihr Wechsel von der journalistischen auf die verlegerische Seite.

Bis Anfang 2016 war Felicitas von Lovenberg Literaturchefin der "FAZ", seit dem Frühjahr agiert sie als Verlegerin beim Münchner Piper-Verlags. "Man kann nicht gleichzeitig Spieler und Schiedsrichter sein", lässt Felicitas von Lovenberg sich zitieren. Beim "Lesenswert Quartett" wird sie in diesem Jahr aber noch zwei Mal zu Gast sein. (Foto: SWR)
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Türkei lässt ARD-Journalist Schwenck weiter im Unklaren.

Volker Schwenckm ARD-Korrespondent Kairo 150Volker Schwenck sucht eine Woche nach seiner verweigerten Türkei-Einreise noch immer nach dem Grund. Der ARD-Korrespondent hat sich am Flughafen nicht als Journalist zu erkennen gegeben, Polizisten hätten keine einzige Frage gestellt, sagt Schwenck dem "Journalist". Mit ihm seien neun andere Männer abgeschoben worden. Schwenck plant aktuell keine erneute Einreise.
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BR, SWR und ZDF erforschen Europas Jugend.

Multimedia-Projekt Generation What?
Jugend erforscht: BR, SWR und das ZDF wollen mit Sendern aus zwölf weiteren europäischen Ländern Europas Jugend erforschen. Kern des Multimedia-Projekts Generation What? ist ein interaktiver Online-Fragebogen, der ein Selbstporträt der Generation der 18- bis 34-Jährigen liefern soll. Abgefragt werden die Einstellungen der jungen Erwachsenen zu einem weiten Themenfeld von Liebe, Sex und Freundschaft über Job und Ausbildung, bis hin zu Familie, Glaube und Politik.

Die Teilnehmer können ihre Antworten direkt mit anderen vergleichen. Die Auswertung der Daten übernimmt das Marktforschungsinstitut Sinus, die Ergebnisse sollen im Herbst veröffentlicht werden. Begleitet wird das Projekt durch Dokumentarfilme im Fernsehen und Aktionen im Radio. (Foto: SWR/BR/Bilderfest GmbH)
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Ungewissheit über AfD-Vertreter in den Rundfunkräten.

AfD Wahlparty Sachsen-Anhalt600
Andre Poggenburg, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, jubelt über den Wahlerfolg seiner Partei. Auswirkungen auf den MDR-Rundfunkrat hat der vorerst nicht. (Foto: Jan Woitas/dpa)

"Lügenpresse"-Rufer als ARD-Kontrolleure: Die Wahlerfolge der AfD könnten mehr Rechtspopulisten in die Rundfunkräte der ARD bringen. Beim SWR sind die Konsequenzen völlig offen, berichtet Markus Ehrenberg im "Tagesspiegel". Die neuen Landtage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz würden "irgendwann anhand der neuen Kräfteverhältnisse" über die Entsendung neu entscheiden, sagt ein SWR-Sprecher und bleibt vage: "Ob dann auch ein AfD-Vertreter zum Zuge kommt, wird man sehen". Klarer ist die Situation beim MDR: Obwohl die AfD in Sachsen-Anhalt mit 24,2 % der Stimmen zweitstärkste Kraft ist, bleibt es im Rundfunkrat bei einem AfD-Vertreter aus Thüringen. Das Gremium hat sich erst im Dezember 2015 für die Dauer von sechs Jahren neu konstituiert.

Die Bremer Regierungsfraktionen von SPD und Grünen versuchen derweil, die AfD aus dem Rundfunkrat von Radio Bremen komplett rauszuhalten. Dabei helfen soll eine Neufassung des Radio-Bremen-Gesetzes. Danach sollen nur Parteien mit Fraktionsstärke in der Bremer Bürgerschaft Anspruch auf einen Sitz im Rundfunkrat haben. Im Stadtparlament stellt die AfD vier Abgeordnete - für eine Fraktion sind fünf nötig.
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