"Zeit" findet Fehler in Texten des umstrittenen Autoren.

Zeit findet Fehler in etwa einem Drittel von rund 50 Texten, die jener Journalist geliefert hat, der mit einer Fälschung beim "SZ Magazin" aufflog. Die Fehler seien keine erfundenen Personen oder Orte, sagt Chefreporter Stefan Willeke. Derzeit bewerte die "Zeit", ob die gefundenen Fehler System haben oder entschuldbar sind. Dem "SZ Magazin" war in einem Text des Reporters eine erfundene Protagonistin aufgefallen, noch bevor er erschienen ist.
"Süddeutsche Zeitung", S. 23, turi2.de (Background)

"SZ Magazin" trennt sich wegen erfundener Protagonistin von Autor.

Relotius reloaded? Das "SZ Magazin" trennt sich von einem freien Autor und Kolumnisten, der eine Protagonistin erfunden habe, schreibt Meedia.de. Den Namen des Journalisten nennt der Mediendienst nicht. Der entsprechende Artikel wurde nicht veröffentlicht, weil Redaktion und Dokumentation Zweifel hegten. Der Journalist hat viele weitere Artikel über diverse Themen aus Sport und Gesellschaft für das "SZ Magazin" und die "Süddeutsche Zeitung" geschrieben. Laut Verlag verstoßen sie aber nicht gegen journalistische Standards. "Spiegel" und "Zeit" prüfen die Artikel, die der Autor für sie verfasst hat. Der Journalist hat den Henri-Nannen-Preis und den Reporterpreis gewonnen.
meedia.de

"SZ-Magazin" stellt 2019 keine "Gewissensfrage" mehr.

SZ-Magazin beendet nach 16 Jahren und mehr als 850 Texten die Kolumne Die Gewissensfrage. Darin beantwortet Jurist und Mediziner Dr. Dr. Rainer Erlinger Moralfragen wie "Darf man über Unfälle anderer lachen?" oder "Muss ich dem Brautpaar schenken, was es sich wünscht?". Die letzte Folge erscheint am 28.12., über den Grund für das Aus ist nichts bekannt. 2019 startet eine neue Kolumne von "SZ"-Autorin Johanna Adorján.
swmh.de

Zitate: Jan Böhmermann und Martin Sonneborn diskutieren über Satire und Politik.

"Humor ist das erste und das letzte Mittel, mit dem sich der Mensch Bahn bricht. Das erste, um zu verstehen. Das letzte, um nicht verrückt zu werden."

Jan Böhmermann diskutiert im Doppel-Interview mit Martin Sonneborn im "SZ-Magazin" über Satire und Politik.
"SZ-Magazin" 35/2018 (Paid)




"Bei Titanic haben wir Satire nie für die Leser, sondern stets nur für uns betrieben. Es war meine Methode, mit der Welt umzugehen: einen Witz über sie zu machen."

Ex-"Titanic"-Chef und EU-Abgeordneter Martin Sonneborn sieht Satire als "Notwehr".
"SZ-Magazin" 35/2018 (Paid)


Weitere Zitate aus dem Interview:

... von Jan Böhmermann:

"Die Wissenschaft weiß seit meiner Nummer mit Erdogan, dass die These von Harald Schmidt 'Nach Ironie kommt Pathos' komplett falsch ist. Nach Ironie kommt Wirklichkeit."

"Links und rechts ist vorbei, sagen alle. Das Netflix-Prinzip gilt jetzt auch für die Politik. Stell dir dein eigenes Programm zusammen."

"Das Internet ist der Diskursraum, den es zu bearbeiten und zu erobern gilt, nicht die Straße. Das Netz ist die Straße von heute. Die AfD mobilisiert ausschließlich dort, skrupellos und mit allen Mitteln. Die Bedingungen sind ideal: Die Polizei ist ahnungslos, die Staatsanwaltschaft überfordert und die Politik muss sich mit den quatschigen Pseudothemen rumschlagen, die aus dem Idiotennetz in die Wirklichkeit schwappen."

... von Martin Sonneborn:

"Ich bleibe unverrückbar dabei: Satire ist Notwehr."

"Es funktioniert immer zuerst über den Quatsch. Das ist bei 'Die Partei' genauso. Man kommt über den Spaß dem Irrsinn nahe."

"Dass wir ab und zu ironisch werden, ist in Ordnung, aber dass jeder dahergelaufene Bundestagsabgeordnete versucht, komisch zu sein, finde ich fragwürdig. Die Gesellschaft wird immer finsterer und unernster zugleich."

"SZ Magazin" startet drei neue Online-Kolumnen.

Süddeutsche Zeitung Magazin überarbeitet den Netzauftritt und startet online drei neue Kolumnen: Charlotte Roche erklärt in Jetzt könnte es kurz wehtun das Leben, eine Senioren-Kolumnistin berichtet in Die Omakolumne über ihre Erlebnisse und Tennisprofi Andrea Petkovic schreibt in 30-Love über Filme. Alle Autoren bekommen Autorenseiten und im Archiv stellt die Redaktion alle Texte zur Verfügung.
sz-magazin.de

Lese-Tipp: Laura Meschede arbeitet als Clickworkerin bei Amazons Mechanical Turk.

Lese-Tipp: Bei Amazons Clickworker-Plattform Mechanical Turk konkurrieren rund 500.000 Menschen rund um den Erdball um digitale Kleinstaufträge. Für Cent-Beträge führen sie meist monotone Aufgaben aus, die für Maschinen zu kompliziert sind, bewerten z.B. Bilder oder tippen Kassenbons ab. Laura Meschede hat mehrere Wochen als "Turker" gearbeitet und beschreibt ihre Erfahrungen im "SZ-Magazin".
"SZ-Magazin" 12/2018, S. 12-19, bendle.com (Paid), twitter.com/szmagazin (2-Min-Video über Recherchen)

Lese-Tipp: "SZ Magazin" erklärt das Milliardengeschäft der Influencer.

Lese-Tipp: Im "SZ Magazin" beleuchten Till Krause und Lorenz Wagner das Milliardengeschäft von und mit Influencern wie Bibi, Pamela Reif und Co. Obwohl viele der Instagram- und YouTube-Stars 1.000 Euro und mehr pro Post verdienen, könnte die Influencer-Blase in den nächsten Jahren platzen - etwa dann, wenn Werbekunden feststellen, dass sich hinter 500.000 Followern oft nur 70.000 echte Menschen verbergen.
zeitung.sueddeutsche.de (Paid)

"SZ Magazin" dokumentiert das vierte Jahr im NSU-Prozess.

sz-magazin-nsu-3-150SZ-Magazin dokumentiert auch das vierte Jahre des NSU-Prozesses, der in der Tagespresse nur noch selten Beachtung findet. Die drei Schauspieler Sandra Hüller, Stefan Hunstein und Ulrich Matthes haben die Aufzeichnungen eingelesen, darunter die Aussage der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, die nach langem Schweigen am 313. Verhandlungstag erstmals selbst das Wort ergriff.
sz-magazin.sueddeutsche.de (85-Min-Video)

"Süddeutsche" will Klicks mit Rezepten machen.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung startet "Das Rezept", eine Seite mit "den besten Rezepten aus dem 'SZ Magazin' und der 'Süddeutschen Zeitung'". Per Suchfunktion können Nutzer zum Beispiel nach Köchen des Kochquartetts oder bestimmten Zutaten stöbern. Bisher ist vor allem Gruner + Jahr der Meisterkoch unter den Verlagen: den Hamburgern gehört unter anderem chefkoch.de.
sueddeutsche.derezept.sz-magazin.de, facebook.com ("Das Rezept")

Lese-Tipp: "SZ-Magazin" begleitet ein Jahr lang Gina-Lisa.

Verleihung des ECHO 2016 in BerlinLese-Tipp: Gina-Lisa Lohfink sieht sich als "Alice im Wunderland", ihre Anwälte inszenieren sie als Kämpferin für Frauenrechte, die Justiz hält sie für eine Lügnerin. Lara Fritzsche und Lena Kampf haben die Ex-Topmodel-Kandidatin für das "SZ-Magazin" ein Jahr lang begleitet und blicken hinter die Fassade einer Frau, deren Beruf Inszenierung ist.
sueddeutsche.de (Paid)

Hacker klauen Nutzerdaten beim "SZ-Magazin".

sz-magazinSZ Magazin: Hacker haben Daten von 200.000 registrierter Nutzer der Magazin-Website erbeutet. Betroffen sind Namen, E-Mail-Adresse, Postleitzahl und verschlüsselte Passwörter. Der Verlag bittet Nutzer, ihre Passwörter zu ändern. Betroffen sei nur das "SZ Magazin", nicht die "Süddeutsche Zeitung". Der Verlag hat Strafantrag gegen Unbekannt gestellt.
turi2 - eigene Infos, twiter.com/szmagazin

Lese-Tipp: Holger Gertz ergündet den Mythos Steffi Graf.

Steffi Graf 2010-150Lese-Tipp: Holger Gertz versucht im "SZ-Magazin", den Mythos Steff Graf zu entschlüsseln. Der Ex-Tennisstar sei "aus dem Mittelpunkt des Weltinteresses in die Anonymität eines eigenen Lebens aufgebrochen". Als Grund sieht Gertz u.a. den Umgang der Medien mit Steffi Graf während ihrer aktiven Zeit: "Ewige Fragerei nach dem Vater, ewige Spekulationen über ihre finanzielle Lage" und "Pressekonferenzen wie Tribunale". "Bild" schickte "einen ihrer geierartigen Vollstrecker an die Front", um später "verlogen mitfühlende Geschichten" zu bringen, erinnert Gertz.
"SZ-Magazin" 13/2016 (Paid)

Basta: Sechsundneunzig Auas.

BastaKein Quantum Trost: Englische Filmtitel haben's in Deutschland nicht leicht. Meistens werden sie aber nicht eingedeutscht, sondern auf englisch neu beschriftet. Max Fellmann sammelt im "SZ Magazin" die sinnlosesten Abwandlungen: Beispielsweise wurde "Taken" auf "96 Hours" umgetauft. Fellmann vermutet, die meisten Bundesbürger hätten sich zu "Sechsundneunzig Auas" verabredet.
"SZ Magazin", 51/2015 (Paid)

Lese-Tipp: Der Beginn der digitalen Revolution war weiblich.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Sechs Frau haben fürs US-Militär zum Ende des Zweiten Weltkriegs den ersten Universalrechner der Welt programmiert. Durchs Stöpseln von Kabeln brachten sie ENIAC dazu, elektronisch Berechnungen auszuführen. Als die 30 Meter lange Maschine 1946 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, waren die sechs Frauen aber nicht einmal eingeladen.
"SZ-Magazin" 41/2015 (Paid)

Wir graturilieren: Dominik Wichmann wird 44.

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Wir graturilieren: Dominik Wichmann wird am 6. September 44 Jahre alt. Im ersten Lebensjahr nach seinem überraschenden Abgang als "stern"-Chefredakteur hat er die neue Freiheit genossen und mit seiner Familie eine Weltreise gemacht. Daneben hatte Wichmann Zeit, ein Buch zu schrieben, das im Herbst erscheinen soll.

Nach dem "stern"-Exkurs an die Elbe ging es für den ehemaligen Chefredakteur des "SZ-Magazins" zurück an die Isar: Seit dem 1. September agiert Wichmann als Co-Geschäftsführer und Chefredakteur von Burdas DLD-Konferenzen. Der neue Job führt ihn an seinem Geburtstag in den Nahen Osten: Den Vormittag verbringt er noch mit der Familie in München, den Abend dann am Strand von Tel Aviv, wo am Montag der DLD Tel Aviv startet.

Über Glückwünsche freut sich Wichmann per E-Mail, Twitter oder Facebook. Nur bitte nicht telefonisch, weil ihn die Roamingkosten seines "miesen Auslandstarifs" sonst noch "die letzten drei verbliebenen Haare auf dem Kopf kosten würden".
de.wikipedia.org, hubert-burda-media.de (DLD)

Lese-Tipp: "SZ-Magazin" stellt 50 Fragen zu 100 Jahren FJS.

SZ-Magazin-100FJS-150Lese-Tipp: Das "SZ-Magazin" bringt zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß dessen Leben aufs Papier. Nicht mit langwierigen Essays oder Erinnerungen von CSU-Spezln, sondern in Form von 50 Quizfragen zum Leben von "FJS". So erfährt man u.a., dass Strauß 1951 im Bundestag eine Luxussteuer für erotische Schriften einführen wollte.
"SZ-Magazin" 31/2015 (Paid)

Lese-Tipp: "SZ-Magazin" ergründet die Share Economy.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Menschen teilen heute so viel wie nie zuvor - Daten und materielle Dinge. Doch meist tun sie das nicht aus reiner Selbstlosigkeit, sondern oft, um etwas zurückzubekommen und sei es nur ein gutes Gewissen. Im "SZ-Magazin ergründet Tobias Haberl die neue Lust am Teilen und Verbinden, die für manchen einträgliches Geschäft ist.
"SZ-Magazin" 27/2015 (Paid)

Old gold online retold vom "SZ-Magazin".

SZ-Magazin-25Das SZ-Magazin wird heute 25 und erscheint aus diesem Anlass mit einem Best-of ausnahmsweise am Montag. Auf 92 Seiten bietet die Sonder-Nummer Highlights aus 25 Jahren dauerkreativem Magazinschaffen. Statt Torte gibt's für den Online-Leser 200 erinnerungswürdige Artikel als Repro. Darunter ein denkwürdiges Interview aus dem Jahre 1993 von Giovanni di Lorenzo mit "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein.
sz.de/magazin/25jahre

"Süddeutsche" startet aufgeräumtes Digitalangebot.

Die Kapuzenpullis liefern: Die Digitalisten rund um Online-Chef Stefan Plöchinger haben den angekündigten Relaunch vollzogen – herausgekommen ist nach zwei Jahren eher eine Art Frühjahrsputz für SZ.de. Das Angebot soll die Nachrichtenseite und alle Inhalte von "Süddeutscher Zeitung" und "SZ-Magazin" nahtlos miteinander verzahnen – zumindest für Leser, die… Weiterlesen …