"Tagesspiegel" bringt Sonderausgabe zur BER-Nichteröffnung seit 2.000 Tagen.

Tagesspiegel feiert morgen mit sechs Sonderseiten, dass der Berliner Flughafen BER seit genau 2.000 Tagen nicht eröffnet ist. Ein Dossier zum zweifelhaften Jubiläum zeigt, dass die Lage am BER "in Wahrheit viel schlimmer ist als bislang befürchtet". Robert Ide, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, sieht die Dauerbaustelle als eine seiner "wichtigsten Rechercheaufgaben".
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Update: "Bild", "Tagesspiegel" und "SZ" aktualisieren Ausgaben und berichten über Jamaika-Aus.

Bild aktualisiert nach Mitternacht die Titelseite und die Seiten 2 und 3 der Montagsausgabe und berichtet damit noch über das Scheitern der Sondierungsverhandlungen für eine Jamaika-Koalition. Auch die Stadt-Ausgaben des Berliner "Tagesspiegels" und der "Süddeutschen Zeitung" informieren über das Platzen der Sondierungsgespräche, ebenso die "BZ". Für "Welt", "Handelsblatt" und "FAZ" kam der politische Knall zu spät.
"Bild", S. 1-3 (Paid), twitter.com (Tagesspiegel), "Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Stadt-Ausgabe, Paid)Kommentieren ...

Verlagsleiter Thomas Wurster verlässt "Tagesspiegel".

Tagesspiegel und Thomas Wurster, Verlagsleiter für Projekte und Mitglied der Geschäftsleitung, gehen getrennte Wege. Thomas Wurster werde den Verlag "im besten Einvernehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen", teilt der "Tagesspiegel" mit. Thomas Wurster arbeitet seit 2001 für die Zeitung, zunächst auf redaktioneller Seite und seit 2013 als Verlagsleiter.
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"Tagesspiegel" kommt heute mit Beilage zum Projekt The List über Flüchtlinge.

Tagesspiegel liegt heute ein 48-seitiges Heft zum Projekt The List der Künstlerin Banu Cennetoğlu in 100.000 Auflage bei. Die Liste dokumentiert die Namen aller Asylsuchenden, Flüchtlinge und Migranten, die seit 1993 innerhalb oder an den Grenzen Europas gestorben sind. Bis Ende November ist die Liste auch auf 48 Litfaßsäulen in Berlin zu sehen.
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Veranstalter von Wahl-Dialog erteilen "Tagesspiegel" Hausverbot.

Tagesspiegel bekommt Hausverbot für eine Veranstaltung mit AfD-Chefin Frauke Petry am Donnerstag im sächsischen Pirna. Die Veranstalter, eine Gruppe mittelständischer Unternehmer, sperren Journalisten der Zeitung aus, nachdem der "Tagesspiegel" geschrieben hatte, es gebe Verbindungen zur rechtsradikalen Ein-Prozent-Bewegung.
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Klick-Tipp: Politiker-Check vom "Tagesspiegel" bündelt Daten über Abgeordnete.

Klick-Tipp: Das Portal Politiker-Check bündelt Infos über alle Bundestagsabgeordneten. Aus zahlreichen Quellen haben "Tagesspiegel" und Fraunhofer IMW Daten zusammengetragen, zu welchen Themen ein Abgeordneter etwa besonders oft arbeitet und auf welche Resonanz er dabei stößt. Die Daten lassen sich z.B. nach Region, Partei oder Thema filtern.
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Türkei: "Tagesspiegel" macht mit der inhaftierten Journalistin Mesale Tolu auf.


Sippenhaft: Der "Tagesspiegel" widmet den Titel seiner Montagausgabe der in der Türkei inhaftierten türkischstämmigen, deutschen Journalistin Mesale Tolu. Auf Seite drei erzählt das Blatt die Geschichte von Tolu, die seit Ende April gemeinsam mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn in einem Gefängnis in Istanbul einsitzt, der Vorwurf lautet – wie so oft – Terror-Propaganda und Mitgliedschaft in einer Terror-Organisation. Auch ihr Ehemann sitzt in einem türkischen Knast, allerdings in einem anderen.

Der "Tagesspiegel" beschreibt, wie Tolu und ihr Sohn sich eine 50-Quadratmeter-Zelle mit 24 weiteren Frauen teilen müssen, dass es eine Stunde Hofgang pro Tag gibt und der Sohn nur einen Plastikball zum Spielen hat. Die Details kommen von Tolus Bruder, der die Geschichte von Deutschland aus erzählt. Er traue sich nicht in die Türkei zu reisen, aus Angst selbst verhaftet zu werden.
epaper.tagesspiegel.de (Paid), twitter.com, per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Tagesspiegel"-Journalistin Dagmar Dehmer wechselt in die Endlager-PR.

Tagesspiegel verliert kurz nach Start seines Energie-Fachdienstes die Leiterin Dagmar Dehmer. Die Journalistin wechselt nach mehr als 16 Jahren beim "Tagesspiegel" auf die andere Seite des Schreibtisches und wird Kommunikations-Chefin der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Wer beim Dienst Tagesspiegel Background nachfolgt, ist noch offen. Die Bundesgesellschaft ist eine private Firma des Bundes, die Atommüll-Lager betreibt.
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Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
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"Tagesspiegel" enthält künftig quartalsweise Museen-Beilage.

Tagesspiegel erscheint morgen mit einer Beilage der Staatlichen Museen Berlin, die sie auch herausgeben. Die Beilage informiert auf 32 Seiten über Ausstellungen und Veranstaltungen im Juli, August und September 2017 und erscheint künftig quartalsweise. Das Heft liegt der Gesamtauflage bei und wird in Museen und an ausgewählten Plätzen verteilt.
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Michael Jürgs schreibt einen Online-Fortsetzungsroman für den "Tagesspiegel".


Literarischer Kanzler-Kampf: Der frühere "stern"-Chefredakteur Michael Jürgs veröffentlicht ab Freitag einen täglichen Fortsetzungsroman zur Bundestagswahl. Sein Politthriller erscheint in 100 Folgen auf tagesspiegel.de ausschließlich online. Die "Tagesspiegel"-Chefs Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt haben Jürgs persönlich gewonnen.

Der "Tagesspiegel" hofft auf Stammleser: Fortsetzungsromane seien ein klassisches Mittel zur Leserbindung, heißt es vom Verlag. Jürgs will in seine Geschichten viel Reales einbauen – voraussichtlich also auch tagesaktuelle Entwicklungen aufgreifen. Neben den Texten will der "Tagesspiegel" Bilderrätsel und Illustrationen über soziale Medien verbreiten. Jürgs ist ein viel gefragter politischer Kommentator und Sachbuch-Autor. (Foto: Paul Zinken / dpa / Picture Alliance)
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"Tagesspiegel" gründet Info-Dienst Background für Energie-Experten.


Briefings aus der Berliner Blase: Der "Tagesspiegel" macht's wie Politico und startet das Fachangebot Tagesspiegel Background. Werktäglich gegen 6 Uhr verschickt eine sechsköpfige Redaktion Newsletter zu Energie-Themen, nur während einer Probephase sind die Mails gratis. Leiterin des Background-Teams zu Energie und Klimathemen ist Politik-Redakteurin Dagmar Dehmer (Foto).

Dehmer liefert mit ihren Leuten morgendliche News, informiert über Förderprogramme, Personalien und die internationale Presselage im Energiesektor. Täglich sollen wechselnde Gastautoren schreiben. Dehmers Team soll mit den Kollegen der Tageszeitung und dem hauseigenen Beobachtungs-Dienst Tagesspiegel Politikmonitoring zusammenarbeiten. Background-Abonnenten werden Teil des Expertenclubs Tagesspiegel Circle, der Diskussionen und Konferenzen veranstaltet.
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Basta: Die vierfache Gegendarstellung.

Ein echter Scher(t)z: Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt muss vier Mal innerhalb von acht Tagen die gleiche Gegendarstellung in seinem Checkpoint-Newsletter veröffentlichen. Medienanwalt Christian Schertz (Foto) versteht keinen Spaß und kämpft um korrekte Wiedergabe. Beim ersten Mal kommentierte Maroldt widerrechtlich, beim zweiten Mal nutzte er verbotene Anführungszeichen und im dritten Versuch bastelte der Frühdienst sie erneut in den Text.
uebermedien.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Promi-Anwalt Christian Schertz über die rauen Sitten des Boulevards.
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Farhad Khalil wird Chief Digital Officer beim "Tagesspiegel", Falko Ossmann verlässt Urban Media.

Tagesspiegel ernennt Farhad Khalil, 40, zum Chief Digital Officer. Khalil soll sich um den Ausbau der digitalen Produkte der Tagesspiegel-Gruppe kümmern und neue Digital-Angebote vorantreiben. Khalil kommt von der Digitalagentur Tresmo Digital Consulting, dort war er als Managing Partner und Gesellschafter tätig. Zugleich verlässt Falko Ossmann, Geschäftsführer der "Tagesspiegel"-Tochter Urban Media, das Unternehmen "auf eigenen Wunsch", "um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen".
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Klick-Tipp: "Tagesspiegel" und Netzpolitik.org zeigen Twitter-Netzwerk der AfD.

Klick-Tipp: "Tagesspiegel" und Netzpolitik.org zeigen das Twitter-Netzwerk der AfD. Die Datenanalyse dokumentiert, welche Unterstützer-Accounts der rechten Partei und ihren Politikern besonders nahestehen. Die anonymen Accounts sind alle nach ähnlichem Prinzip angelegt und produzieren rechtes Grundrauschen, so die Autoren der Analyse.
digitalpresent.tagesspiegel.deKommentieren ...

"Tagesspiegel": Europas Verwaltungen sind zu abhängig von Microsoft-Programmen.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft hat europäische Verwaltungen in der Hand, sagen Recherchen von Investigate Europe, die der Tagesspiegel veröffentlicht. Alle Fachanwendungen bauten auf Windows auf und lieferten die Behörden "der Willkür des Herstellers aus". Andere Software zu nutzen, stehe nicht zur Wahl. Einblick in Quellcodes von Microsoft bekämen die staatlichen ITler nicht.
blendle.com (Paid), futurezone.at (Zusammenfassung)
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"Tagesspiegel" veröffentlicht Recherchen von Investigate Europe.

Tagesspiegel bringt am Sonntag und Montag exklusiv in Deutschland Rechercheergebnisse von Investigate Europe. Die zweite große Recherche des paneuropäischen Netzwerks thematisiert die Abhängigkeit europäischer Staaten und ihrer Verwaltung von einem Softwarekonzern. Zum Team gehören neun europäische Investigativ-Journalisten, darunter "Tagesspiegel"-Redakteur Harald Schumann.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)
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Wir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff wird 58.

Stephan-Andreas CasdorffWir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels", feiert heute seinen 58. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat sich der gebürtige Kölner über die positive Entwicklung seiner Zeitung gefreut. So könne es weitergehen. Der "Tagesspiegel" als tägliche Idee - das bringe ihn voran und halte ihn frisch. Mit seinem Co-Chefredakteur Lorenz Maroldt zeigt Casdorff seit Jahren, dass sich auch ein großes Medium zu zweit leiten lässt.

Der politische Kopf würde in seinem Leben gerne noch den Autoren Ken Robinson kennenlernen und das westliche Australien bereisen. Am wichtigsten in seinem Leben ist ihm jedoch eindeutig die Familie, mit der er heute seinen Geburtstag feiert. Gratulationen seien ihm überall willkommen, wo man ihn finde. Persönlich ist das nicht ganz leicht, denn wo der fleißige Kommentator heute feiert, verrät er nicht. "Familie ist auch ein geistiger Ort", sagt er. Eine Anzeige zum Geburtstag fände er lustig, aber auch Glückwünsche per E-Mail sind willkommen.Kommentieren ...

Gericht sieht keinen Eilbedarf bei Auskünften zu Hintergrundgesprächen.

Tagesspiegel kann Auskünfte über Hintergrundgespräche von Angela Merkel mit Journalisten nicht im Eilverfahren erzwingen, urteilt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Es handle sich um eine "seit langem eingeführte Einrichtung", daher seien Recherchen dazu nicht eilbedürftig. "Tagesspiegel"-Redakteur Jost Müller-Neuhof will u.a. wissen, zu welchen Themen das Bundeskanzleramt welche Teilnehmer geladen hat. Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin hatte das Kanzleramt Beschwerde eingelegt.
lto.de, tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Offenlegung von Hintergrundgesprächen würde Scoops verhindern.

Michael HanfeldUnter drei: Auskünfte zu Hintergrundrunden von Politikern mit Journalisten würden Scoops verhindern, meint Michael Hanfeld. Sollten die Teilnehmer und Themen der Gespräche bekannt werden, wäre es mit vertraulichen Gesprächen zwischen Politikern und Journalisten vorbei. Hintergrundgespräche seien keine Kungelrunden, sondern dienten als Verständnishilfe, so Hanfeld. Ein Journalist des "Tagesspiegels" verklagt das Bundeskanzleramt auf Auskunft, mit welchen Journalisten sich Kanzlerin Angela Merkel 2016 zu vertraulichen Gesprächen getroffen hat und welche Themen besprochen wurden.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Merkel muss vertrauliche Treffen mit Journalisten offenlegen.

Angela Merkel lächelt 150Bundeskanzlerin Merkel muss offenlegen, mit welchen Journalisten sie sich 2016 zu vertraulichen Gesprächen getroffen hat und welche Themen besprochen wurden. Das berichtet der "Spiegel". Demnach habe das Verwaltungsgericht Berlin im Dezember einem klagenden Redakteur des "Tagesspiegel" Recht gegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da das Kanzleramt Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht eingelegt hat.
"Spiegel" 08/2017, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Joachim Huber wird 59.

Joachim Huber 600
Wir graturilieren: Joachim Huber, Medienredakteur beim "Tagesspiegel", feiert heute seinen 59. Geburtstag. Ihn ärgert, dass er im vergangenen Lebensjahr "zuweilen Kleinigkeiten Großigkeiten vorgezogen" habe. Genossen hat er die Zeit mit der Familie. Fürs kommende Lebensjahr wünscht sich Huber "kluge Artikel mit noch klügeren Gedanken" und tägliche Gelassenheit. Ihn beschäftigt die Frage, wie es die Medien schaffen, "dass beim Adressaten stets die Fakten interessieren - und gewinnen". Abseits der Medienwelt möchte Joachim Huber noch all das lernen, was er bisher verpasst hat: zum Beispiel nähen, kochen und Nägel gerade in die Wand schlagen können. Seinen Geburtstag feiert er heute mit Frau und Tochter in Berlin, eine Feier mit Freunden folgt später im Jahr bei besserem Wetter. Über Gratulationen freut sich Joachim Huber auf seiner Facebook-Seite. (Foto: Kitty Kleist-Heinrich)Kommentieren ...

"Tagesspiegel" siegt vor dem Bundesverfassungsgericht.

Tagesspiegel-150Tagesspiegel gewinnt vor dem Bundesverfassungsgericht einen Rechtsstreit gegen den ehemaligen Berliner Finanzsenator Ulrich Nußbaum. Die Karlsruher Richter heben ein Urteil des Kammergerichts Berlin auf, das die Zeitung zum Abdruck einer Gegendarstellung verpflichtet hatte. Der "Tagesspiegel" hatte in einem Bericht über Verkaufsverhandlungen einer Landesimmobilie geschrieben, "zwei Alphatierchen" hätten sich "ineinander verkeilt", das Verhältnis zwischen den "ziemlich besten Freunden" sei abgekühlt und diese seien nicht mehr so "dicke". Die Verfassungsrichter sehen darin "ironische Meinungsäußerungen", die durch die Pressefreheit gedeckt seien, zumal der Beitrag keine "verdeckte Tatsachenbehauptung" enthalte.
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"Tagesspiegel" lässt Markus Hesselmann Tagespiegel Leute leiten.

hesselmann-150Tagesspiegel macht Markus Hesselmann zum redaktionellen Leiter des hyperlokalen Projekts Tagesspiegel Leute. Markus Hesselmann war bisher Online-Chefredakteur. Auf seine Position rückt Newsroom-Leiter Christian Tretbar nach. Er soll sich künftig auch um die Einführung von Paid-Content kümmern. Tagesspiegel Leute wird von Google mir gut einer halben Mio Euro gefördert.
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Gericht: Auswärtiges Amt muss Medien Auskunft geben.

erdogan_böhmermann_600Auswärtiges Amt muss dem "Tagesspiegel" Auskunft über die Einschätzung der Behörde zum Schmähgedicht von Jan Böhmermann geben, urteilt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Bisher hatte das Auswärtige Amt die Auskunft unter Verweis auf den Schutz Böhmermanns vor einer Vorverurteilung verweigert. Böhmermann hatte die Klage mit einem schriftlichen Verzicht auf diesen Schutz unterstützt.
haz.de, tagesspiegel.de (Background)Kommentieren ...

"Tagesspiegel" liefert Mantel-Inhalte für die "Sächsische Zeitung" zu.

Sächsische Zeitung 150Sächsische Zeitung bezieht bundespolitische Mantel-Inhalte künftig vom "Tagesspiegel", berichtet Peter Stawowy. Der Start-Zeitpunkt und die genauen Abläufe sind noch unklar, es gehe aber nur um ausgewählte Inhalte, nicht ganze Seiten. Ein solcher Deal wurde nötig, weil die "Sächsische Zeitung" inhr Berliner Büro schließt.
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Journalisten starten internationales Recherche-Netzwerk Investigate Europe.

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Wühlen im EU-Sumpf: Neun europäische Journalisten schließen sich im Recherche-Netzwerk Investigate Europe zusammen, um Skandale auf internationaler Ebene aufzudecken. Die frühere "Tagesspiegel"-Redakteurin Elisa Simantke, 30, koordiniert, Harald Schumann, 59, ist zum Start vom Verlag freigestellt. Stiftungen finanzieren Investigate Europe, Medien aus mindestens sechs Ländern veröffentlichen ab diesem Wochenende die erste Recherche.

Sie handelt von der massiven technischen Aufrüstung zur Kontrolle der EU-Außengrenzen. Gemeinsam befragte das Team 200 Grenzpolizisten, Ermittler, Experten und Beamte. Der "Tagesspiegel" veröffentlicht das Ergebnis heute in Deutschland, zudem gibt es Publikationen u.a. im norwegischen "Aftenblad", der portugiesischen "Público" der italienischen "Corriere della Sera" und "Newsweek Polska". Vice produziert in Griechenland eine 45-minütige TV-Doku. Investigate Europe arbeitet für die Medien in den jeweiligen Landessprachen und erhält Honorare, auf ihrem Blog fassen sie Kernergebnisse auf Englisch zusammen.

Koordinatorin Simantke, die aus der Elternzeit nicht zum "Tagesspiegel" zurückkehrt, hat bis März ausreichend Geld u.a. von der Hans-Böckler- und der Rudolf-Augstein-Stiftung. Zunächst bleibt das Netzwerk – wie auch das deutsche Recherchebüro Correctiv – auf Stiftungen angewiesen, strebt aber eine Mischfinanzierung an. Simantke spürt in vielen Redaktionen ein "starkes Bedürfnis an dem europäischen Ansatz" und nach Kooperation: "Wir sind als Journalisten geprägt durch die Eurokrise. Da haben wir gesehen, dass es wirtschaftliche Entwicklungen gibt, die komplett grenzübergreifend sind."
investigate-europe.eu, "Tagesspiegel", S. S3-S5 (Paid), blendle.com (Paid, auf Deutsch), aftenbladet.no (Norwegisch), publico.pt (Portugiesisch), corriere.it (Italienisch), infolibre.es (Spanisch)Kommentieren ...

Zitat: Lorenz Maroldt rät Redaktionen, sich nicht an denen zu orientieren, die gar keine Ausgewogenheit erwarten.

Lorenz Maroldt-150- 2015  (Foto: Andreas Labes)"Eine schreckliche Tat wird nicht dadurch schrecklicher, dass sie ein Flüchtling begeht, und Journalismus wird nicht dadurch besser, dass er sich an jenen orientiert, die gar keine 'ausgewogene' Berichterstattung erwarten, die nicht 'aufgeklärt' werden wollen, sondern die nur das zur Kenntnis nehmen, was ihnen politisch passt."

"Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt appelliert an "selbstbewusste Redaktionen", sich nicht von denen treiben zu lassen, "die aufgeregt in ihrer Nachrichtenblase leben".
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Arno Makowsky verlässt den "Tagesspiegel".

makowsky600Tschüss Tagesspiegel: Arno Makowsky, bisheriger Vize-Chefredakteur beim "Tagesspiegel", verlässt das Haus und scheidet zum Jahresende aus der Redaktion aus. In einer Mail an die Redaktion teilt Makowsky mit, es "ziehe ihn wieder nach München", ein genaueres berufliches Ziel ist nicht bekannt. Makowsky verspricht in der Mail weiter, den Kontakt zur Redaktion zu halten und dem "Tagesspiegel" als Autor und Ansprechpartner verbunden zu bleiben. Die Chefredakteure Lorenz Maroldt und Stephan-Andreas Casdorff betonen in einer internen Mitteilung vor allem Makowskys Engagement um die Weiterentwicklung der Zeitung - er hatte unter anderem die hyperlokalen Bezirks-Newsletter vorangetrieben.

Makowsky war im Januar 2015 Stellvertreter von Maroldt und Casdorff geworden, zuvor war er bereits als Berater des "Tagesspiegel" tätig. Von 2008 bis 2014 war er Chefredakteur der Münchner "Abendzeitung".
turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: "Welt" macht "Tagesspiegel"-Journalisten zum Islamisten.

BastaIslamisten beim Tagesspiegel? "Welt" baut eine unglückliche Foto-Collage mit "Tagesspiegel"-Redakteur Frank Jansen, dessen Bild plötzlich unter der Überschrift "Islamist ist ein Familienvater mit deutschem Pass" auftaucht. Dabei bastelt Jansen gar nicht heimlich an Bomben: Er hatte als Extremismus-Experte nur ein Statement zum Maulwurf beim Verfassungsschutz abgegeben.
twitter.com (Screenshot Tweet "Welt" via Matthias Meisner), welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gericht kürzt Auskunftsansprüche von Journalisten.

Paragraph150 Justiz JuraOberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entscheidet, dass der Bundestag keine Auskunft zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Abgeordnete geben muss. Das Parlament sei "ein besonderes Organ der Gesetzgebung" und damit "keine auskunftspflichtige Behörde im Sinne des Presserechts". Mit dieser Begründung wies das Gericht eine Informationsklage des "Tagesspiegels" ab und kassierte damit ein anders lautendes Urteil aus der Vorinstanz.
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turi2 edition3: Thomas Wurster baut den "Tagesspiegel" zum Magazinhaus aus.


Der Vielstarter: Thomas Wurster ist beim "Tagesspiegel" der Macher hinter den Magazin-Konzepten. Aus der Berliner Tageszeitung heraus sind mehr als ein Dutzend Titel entstanden – alle zwei Wochen verlässt eine neue Zeitschriften-Ausgabe das Verlagshaus am Askanischen Platz. Verlagsleiter Wurster erzählt im Video zur turi2 edition3 aus seinem Alltag: "Und wenn ein neues Thema kommt, machen wir möglicherweise wieder ein Magazin daraus."

Wurster sieht Zeitschriften als optimalen Weg, "bestimmte Zielgruppen mit ihren Themen konzentriert anzusprechen". Jedes Magazin transportiere das Markenversprechen des "Tagesspiegels", der sich unter Verleger Sebastian Turner selbstbewusst als Leitmedium der Hauptstadt sieht. Papierqualität, Optik und Gestaltung sind entscheidend – dann seien Zeitungen und Magazine eine ziemlich perfekte Ergänzung zueinander. Für die turi2 edition3 hat Jens Twiehaus die spannendsten Zeitschriften-Konzepte aus deutschen Zeitungshäusern zusammengetragen – und festgestellt: Zwischen LandGang in Flensburg und Seeseiten am Tegernsee arbeiten die Verlage an einer gedruckten Zukunft im kleinen Format.
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Den Text "Zukunft im kleinen Format" finden Sie in der turi2 edition3. Jetzt bei turi2 kaufen oder abonnieren, bei Amazon bestellen oder zum Kiosk gehen.
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Blattkritik: Julia Werner, Chefredakteurin "Unikat", über "Berliner".

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Julia Werner, Chefredakteurin der Luxusbeilage Unikat von Condé Nast, liest für turi2 den "Berliner", die neue Magazin-Beilage des "Tagesspiegel". Die hauptberufliche Vize-Chefredakteurin von "Glamour", nebenher Stilkolumnistin der "Süddeutschen", entdeckt im "Berliner" eine gewisse Unentspanntheit durch stetig vorgetragene Offenheit, aber auch viel Interessantes und Lesenswertes. Weiterlesen …