Wir graturilieren: Susan E. Knoll wird 58.


Wir graturilieren: Susan E. Knoll, stellvertretende Verlagsleiterin Politik und Konzepte beim "Tagesspiegel", feiert heute mit ihrem Mann auf Hiddensee ihren 58. Geburtstag. Das Beste am abgelaufenen Jahr war die erfolgreiche Etablierung neuer Tagesspiegel-Konferenzformate wie der World Food Convention oder der Future Mobility Week.

Im neuen Lebensjahr soll es bei bester Gesundheit so erfolgreich weitergehen. Nur "mehr Zeit für Sport" steht zusätzlich auf der Wunschliste. Glückwünsche erreichen Susan E. Knoll auf allen schriftlichen Wegen, u.a. per Mail oder via LinkedIn. Es muss aber "nicht unbedingt elektronisch" sein – Briefe auf den unterschiedlichsten Wegen sind auch gern gesehen.

Meinung: "Tatort"-Wiederholungen am 1. Mai zeigen Programm-Armut der Dritten.

Acht Tatort-Wiederholungen am 1. Mai legen die Programm-Armut der dritten ARD-Sender bloß, kritisiert Joachim Huber. In den ARD-Magazinen werde "Vielfalt nur mit wechselnden Kulissen und Moderatoren vorgetäuscht". Es sei schade um das Beitragsgeld, dass die dritten Sender sich einzeln am bundesweiten Problem Rückenschmerzen abarbeiten. In den Dritten sei zwar Regionales zu finden, aber nichts Originelles.
tagesspiegel.de

"Kress Pro": Steingarts Beteiligung fällt an Holtzbrinck zurück.

Gabor Steingart: Der 5-%-Anteil an der Handelsblatt Media Group, die der Ex-Juniorverleger hält, fällt an Holtzbrinck nach dem Ende des Arbeitsvertrags zurück, schreibt "Kress Pro". Die Nummer 1 im Konzern nach Dieter von Holtzbrinck ist Michael Grabner, der sich auch privat bestens mit DvH versteht. Die Nummern 2 und 3 seien "Zeit"-Chef Rainer Esser und "Tagesspiegel"-Chef Sebastian Turner, schreibt "Kress Pro". Turner nehme, anders als Steingart, "den Mund nicht so voll".
"Kress Pro" 02/2018, S. 14-20 (Paid), kress.de (Zusammenfassung) turi2.de (Background)

Bilanz 2016: DvH Medien legt bei Umsatz und Ertrag zu.

DvH Medien, Holding hinter "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel", steigert ihren Umsatz 2016 um gut 4 % auf 443 Mio Euro, liest "New Business" im Bundesanzeiger. Vor allem bei den Nebengeschäften (u.a. Zeit Akademie, Konferenz-Geschäft) und im Vertrieb können die Titel zulegen. Die Anzeigen-Umsätze steigen nur leicht. Das operative Ergebnis (EBITDA) legt um stolze 38 % auf knapp 22 Mio Euro zu. Trotz eines Jahresüberschusses von mehr als 2 Mio Euro steht unter dem Strich ein Minus von fast 6 Mio. Grund dafür sind Anteile "fremder Gesellschafter".
"New Business" 10/2018, S. 36 (Paid)

Zitat: Harald Martenstein vermisst Meinungsvielfalt in den Medien.

"Viele Kollegen wissen nicht, wie sehr sich ihre Weltsicht von der Wirklichkeitswahrnehmung sehr vieler Leser unterscheidet."

Harald Martenstein weiß das natürlich schon und wünscht sich im Interview mit Stefan Winterbauer, dass Menschen, die "weder grün noch SPD wählen noch Merkel-Fans sind" medial nicht nur "als Feindbild" vorkommen.
meedia.de

Hör-Tipp: "Tagesspiegel" startet seinen Podcast "Fünf Minuten Berlin".

Hör-Tipp: Der "Tagesspiegel" geht unter die Podcaster und startet das Format Fünf Minuten Berlin. Der Nachrichten-Podcast beleuchtet werktags pünktlich zum Feierabend das Thema des Tages aus Berlin, das auch Strahlkraft über die Hauptstadt hinaus hat. Los geht es heute mit dem durch den BGH aufgehobenen Mord-Urteil gegen Berliner Kudamm-Raser.
tagesspiegel.de (5-Min-Audio)

Wir graturilieren: Joachim Huber wird 60.


Wir graturilieren: Joachim Huber, Ressortleiter Medien beim "Tagesspiegel", feiert heute seinen 60. Geburtstag. Das beste am abgelaufenen Jahr war für ihn beruflich gesehen die steigende Auflage beim "Tagesspiegel". Außerdem freut er sich über eine geglückte Fuß-OP und noch mehr, doch "der Rest bleibt privat".

Für das neue Lebensjahr wäre "Glück auf Wunsch" ein erfreulicher Begleiter. Seinen runden Geburtstag feiert Joachim Huber heute erst einmal im kleinen Kreis in Berlin – "ist ja ein Arbeitsdienstag". Gratulationen erreichen ihn am besten auf Facebook.

"Tagesspiegel" will eine Paywall einführen.

Tagesspiegel will 2018 Paid Content einführen. Der Verlag plant noch sein neues Konzept, Details sind unbekannt. Geschäftsführer Florian Kranefuß sieht die Steigerung der E-Paper-Auflage als Beleg für die Zahlungsbereitschaft der Leser. Bislang setzte das Berliner Blatt darauf, online mit seinen überregionalen Inhalten vor allem Leser außerhalb Berlins zu erreichen.
tagesspiegel.de, turi2 - eigene Infos

Basta: "Tagesspiegel" lässt Trump-Büste aus Zeitungen bauen.

Alternative Gesichtszüge: Der "Tagesspiegel" lässt die Künstlerin Daniela Leitner und Scholz & Friends eine Trump-Büste aus mehr als 100 gedruckten "Tagesspiegel"-Texten über Donald Trump bauen. Anlass ist sein einjähriges Amtsjubiläum. Die Künstlerin musste für die Arbeit Trump verstehen - mit der Politik klappte es zwar nicht, doch zumindest mit der Frisur.
tagesspiegel.de

Mathias Zschaler ist tot.

Mathias Zschaler, zuletzt politischer TV-Kritiker für Spiegel Online, ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren in Berlin. Zschaler war früher Redakteur und Moskau-Korrespondent der "WAZ" sowie Ressortleiter bei "Tagesspiegel", "Berliner Zeitung" und "Welt". Für Spiegel Online besprach er Talkshows wie "Anne Will" und "Hart aber Fair". (Foto: privat / Spiegel Online)
spiegel.de

"Tagesspiegel" bringt Sonderausgabe zur BER-Nichteröffnung seit 2.000 Tagen.

Tagesspiegel feiert morgen mit sechs Sonderseiten, dass der Berliner Flughafen BER seit genau 2.000 Tagen nicht eröffnet ist. Ein Dossier zum zweifelhaften Jubiläum zeigt, dass die Lage am BER "in Wahrheit viel schlimmer ist als bislang befürchtet". Robert Ide, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, sieht die Dauerbaustelle als eine seiner "wichtigsten Rechercheaufgaben".
tagesspiegel.de

Update: "Bild", "Tagesspiegel" und "SZ" aktualisieren Ausgaben und berichten über Jamaika-Aus.

Bild aktualisiert nach Mitternacht die Titelseite und die Seiten 2 und 3 der Montagsausgabe und berichtet damit noch über das Scheitern der Sondierungsverhandlungen für eine Jamaika-Koalition. Auch die Stadt-Ausgaben des Berliner "Tagesspiegels" und der "Süddeutschen Zeitung" informieren über das Platzen der Sondierungsgespräche, ebenso die "BZ". Für "Welt", "Handelsblatt" und "FAZ" kam der politische Knall zu spät.
"Bild", S. 1-3 (Paid), twitter.com (Tagesspiegel), "Süddeutsche Zeitung", S. 1 (Stadt-Ausgabe, Paid)

Verlagsleiter Thomas Wurster verlässt "Tagesspiegel".

Tagesspiegel und Thomas Wurster, Verlagsleiter für Projekte und Mitglied der Geschäftsleitung, gehen getrennte Wege. Thomas Wurster werde den Verlag "im besten Einvernehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen", teilt der "Tagesspiegel" mit. Thomas Wurster arbeitet seit 2001 für die Zeitung, zunächst auf redaktioneller Seite und seit 2013 als Verlagsleiter.
tagesspiegel.de

"Tagesspiegel" kommt heute mit Beilage zum Projekt The List über Flüchtlinge.

Tagesspiegel liegt heute ein 48-seitiges Heft zum Projekt The List der Künstlerin Banu Cennetoğlu in 100.000 Auflage bei. Die Liste dokumentiert die Namen aller Asylsuchenden, Flüchtlinge und Migranten, die seit 1993 innerhalb oder an den Grenzen Europas gestorben sind. Bis Ende November ist die Liste auch auf 48 Litfaßsäulen in Berlin zu sehen.
tagesspiegel.de (Beilage)

Klick-Tipp: Politiker-Check vom "Tagesspiegel" bündelt Daten über Abgeordnete.

Klick-Tipp: Das Portal Politiker-Check bündelt Infos über alle Bundestagsabgeordneten. Aus zahlreichen Quellen haben "Tagesspiegel" und Fraunhofer IMW Daten zusammengetragen, zu welchen Themen ein Abgeordneter etwa besonders oft arbeitet und auf welche Resonanz er dabei stößt. Die Daten lassen sich z.B. nach Region, Partei oder Thema filtern.
tagesspiegel.de, bundestag.tagesspiegel.de

Türkei: "Tagesspiegel" macht mit der inhaftierten Journalistin Mesale Tolu auf.


Sippenhaft: Der "Tagesspiegel" widmet den Titel seiner Montagausgabe der in der Türkei inhaftierten türkischstämmigen, deutschen Journalistin Mesale Tolu. Auf Seite drei erzählt das Blatt die Geschichte von Tolu, die seit Ende April gemeinsam mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn in einem Gefängnis in Istanbul einsitzt, der Vorwurf lautet – wie so oft – Terror-Propaganda und Mitgliedschaft in einer Terror-Organisation. Auch ihr Ehemann sitzt in einem türkischen Knast, allerdings in einem anderen.

Der "Tagesspiegel" beschreibt, wie Tolu und ihr Sohn sich eine 50-Quadratmeter-Zelle mit 24 weiteren Frauen teilen müssen, dass es eine Stunde Hofgang pro Tag gibt und der Sohn nur einen Plastikball zum Spielen hat. Die Details kommen von Tolus Bruder, der die Geschichte von Deutschland aus erzählt. Er traue sich nicht in die Türkei zu reisen, aus Angst selbst verhaftet zu werden.
epaper.tagesspiegel.de (Paid), twitter.com, per Mail, turi2.de (Background)

"Tagesspiegel"-Journalistin Dagmar Dehmer wechselt in die Endlager-PR.

Tagesspiegel verliert kurz nach Start seines Energie-Fachdienstes die Leiterin Dagmar Dehmer. Die Journalistin wechselt nach mehr als 16 Jahren beim "Tagesspiegel" auf die andere Seite des Schreibtisches und wird Kommunikations-Chefin der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Wer beim Dienst Tagesspiegel Background nachfolgt, ist noch offen. Die Bundesgesellschaft ist eine private Firma des Bundes, die Atommüll-Lager betreibt.
per Mail, turi2.de (Background)

Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
tagesspiegel.de

Michael Jürgs schreibt einen Online-Fortsetzungsroman für den "Tagesspiegel".


Literarischer Kanzler-Kampf: Der frühere "stern"-Chefredakteur Michael Jürgs veröffentlicht ab Freitag einen täglichen Fortsetzungsroman zur Bundestagswahl. Sein Politthriller erscheint in 100 Folgen auf tagesspiegel.de ausschließlich online. Die "Tagesspiegel"-Chefs Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt haben Jürgs persönlich gewonnen.

Der "Tagesspiegel" hofft auf Stammleser: Fortsetzungsromane seien ein klassisches Mittel zur Leserbindung, heißt es vom Verlag. Jürgs will in seine Geschichten viel Reales einbauen – voraussichtlich also auch tagesaktuelle Entwicklungen aufgreifen. Neben den Texten will der "Tagesspiegel" Bilderrätsel und Illustrationen über soziale Medien verbreiten. Jürgs ist ein viel gefragter politischer Kommentator und Sachbuch-Autor. (Foto: Paul Zinken / dpa / Picture Alliance)
per Mail

"Tagesspiegel" gründet Info-Dienst Background für Energie-Experten.


Briefings aus der Berliner Blase: Der "Tagesspiegel" macht's wie Politico und startet das Fachangebot Tagesspiegel Background. Werktäglich gegen 6 Uhr verschickt eine sechsköpfige Redaktion Newsletter zu Energie-Themen, nur während einer Probephase sind die Mails gratis. Leiterin des Background-Teams zu Energie und Klimathemen ist Politik-Redakteurin Dagmar Dehmer (Foto).

Dehmer liefert mit ihren Leuten morgendliche News, informiert über Förderprogramme, Personalien und die internationale Presselage im Energiesektor. Täglich sollen wechselnde Gastautoren schreiben. Dehmers Team soll mit den Kollegen der Tageszeitung und dem hauseigenen Beobachtungs-Dienst Tagesspiegel Politikmonitoring zusammenarbeiten. Background-Abonnenten werden Teil des Expertenclubs Tagesspiegel Circle, der Diskussionen und Konferenzen veranstaltet.
per Mail, background.tagesspiegel.de

Basta: Die vierfache Gegendarstellung.

Ein echter Scher(t)z: Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt muss vier Mal innerhalb von acht Tagen die gleiche Gegendarstellung in seinem Checkpoint-Newsletter veröffentlichen. Medienanwalt Christian Schertz (Foto) versteht keinen Spaß und kämpft um korrekte Wiedergabe. Beim ersten Mal kommentierte Maroldt widerrechtlich, beim zweiten Mal nutzte er verbotene Anführungszeichen und im dritten Versuch bastelte der Frühdienst sie erneut in den Text.
uebermedien.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Promi-Anwalt Christian Schertz über die rauen Sitten des Boulevards.

Farhad Khalil wird Chief Digital Officer beim "Tagesspiegel", Falko Ossmann verlässt Urban Media.

Tagesspiegel ernennt Farhad Khalil, 40, zum Chief Digital Officer. Khalil soll sich um den Ausbau der digitalen Produkte der Tagesspiegel-Gruppe kümmern und neue Digital-Angebote vorantreiben. Khalil kommt von der Digitalagentur Tresmo Digital Consulting, dort war er als Managing Partner und Gesellschafter tätig. Zugleich verlässt Falko Ossmann, Geschäftsführer der "Tagesspiegel"-Tochter Urban Media, das Unternehmen "auf eigenen Wunsch", "um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen".
tagesspiegel.de

Klick-Tipp: "Tagesspiegel" und Netzpolitik.org zeigen Twitter-Netzwerk der AfD.

Klick-Tipp: "Tagesspiegel" und Netzpolitik.org zeigen das Twitter-Netzwerk der AfD. Die Datenanalyse dokumentiert, welche Unterstützer-Accounts der rechten Partei und ihren Politikern besonders nahestehen. Die anonymen Accounts sind alle nach ähnlichem Prinzip angelegt und produzieren rechtes Grundrauschen, so die Autoren der Analyse.
digitalpresent.tagesspiegel.de

"Tagesspiegel": Europas Verwaltungen sind zu abhängig von Microsoft-Programmen.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft hat europäische Verwaltungen in der Hand, sagen Recherchen von Investigate Europe, die der Tagesspiegel veröffentlicht. Alle Fachanwendungen bauten auf Windows auf und lieferten die Behörden "der Willkür des Herstellers aus". Andere Software zu nutzen, stehe nicht zur Wahl. Einblick in Quellcodes von Microsoft bekämen die staatlichen ITler nicht.
blendle.com (Paid), futurezone.at (Zusammenfassung)

"Tagesspiegel" veröffentlicht Recherchen von Investigate Europe.

Tagesspiegel bringt am Sonntag und Montag exklusiv in Deutschland Rechercheergebnisse von Investigate Europe. Die zweite große Recherche des paneuropäischen Netzwerks thematisiert die Abhängigkeit europäischer Staaten und ihrer Verwaltung von einem Softwarekonzern. Zum Team gehören neun europäische Investigativ-Journalisten, darunter "Tagesspiegel"-Redakteur Harald Schumann.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff wird 58.

Stephan-Andreas CasdorffWir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels", feiert heute seinen 58. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat sich der gebürtige Kölner über die positive Entwicklung seiner Zeitung gefreut. So könne es weitergehen. Der "Tagesspiegel" als tägliche Idee - das bringe ihn voran und halte ihn frisch. Mit seinem Co-Chefredakteur Lorenz Maroldt zeigt Casdorff seit Jahren, dass sich auch ein großes Medium zu zweit leiten lässt.

Der politische Kopf würde in seinem Leben gerne noch den Autoren Ken Robinson kennenlernen und das westliche Australien bereisen. Am wichtigsten in seinem Leben ist ihm jedoch eindeutig die Familie, mit der er heute seinen Geburtstag feiert. Gratulationen seien ihm überall willkommen, wo man ihn finde. Persönlich ist das nicht ganz leicht, denn wo der fleißige Kommentator heute feiert, verrät er nicht. "Familie ist auch ein geistiger Ort", sagt er. Eine Anzeige zum Geburtstag fände er lustig, aber auch Glückwünsche per E-Mail sind willkommen.

Gericht sieht keinen Eilbedarf bei Auskünften zu Hintergrundgesprächen.

Tagesspiegel kann Auskünfte über Hintergrundgespräche von Angela Merkel mit Journalisten nicht im Eilverfahren erzwingen, urteilt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Es handle sich um eine "seit langem eingeführte Einrichtung", daher seien Recherchen dazu nicht eilbedürftig. "Tagesspiegel"-Redakteur Jost Müller-Neuhof will u.a. wissen, zu welchen Themen das Bundeskanzleramt welche Teilnehmer geladen hat. Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin hatte das Kanzleramt Beschwerde eingelegt.
lto.de, tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Meinung: Offenlegung von Hintergrundgesprächen würde Scoops verhindern.

Michael HanfeldUnter drei: Auskünfte zu Hintergrundrunden von Politikern mit Journalisten würden Scoops verhindern, meint Michael Hanfeld. Sollten die Teilnehmer und Themen der Gespräche bekannt werden, wäre es mit vertraulichen Gesprächen zwischen Politikern und Journalisten vorbei. Hintergrundgespräche seien keine Kungelrunden, sondern dienten als Verständnishilfe, so Hanfeld. Ein Journalist des "Tagesspiegels" verklagt das Bundeskanzleramt auf Auskunft, mit welchen Journalisten sich Kanzlerin Angela Merkel 2016 zu vertraulichen Gesprächen getroffen hat und welche Themen besprochen wurden.
faz.net, turi2.de (Background)

Merkel muss vertrauliche Treffen mit Journalisten offenlegen.

Angela Merkel lächelt 150Bundeskanzlerin Merkel muss offenlegen, mit welchen Journalisten sie sich 2016 zu vertraulichen Gesprächen getroffen hat und welche Themen besprochen wurden. Das berichtet der "Spiegel". Demnach habe das Verwaltungsgericht Berlin im Dezember einem klagenden Redakteur des "Tagesspiegel" Recht gegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da das Kanzleramt Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht eingelegt hat.
"Spiegel" 08/2017, S. 12 (Paid)

Wir graturilieren: Joachim Huber wird 59.

Joachim Huber 600
Wir graturilieren: Joachim Huber, Medienredakteur beim "Tagesspiegel", feiert heute seinen 59. Geburtstag. Ihn ärgert, dass er im vergangenen Lebensjahr "zuweilen Kleinigkeiten Großigkeiten vorgezogen" habe. Genossen hat er die Zeit mit der Familie. Fürs kommende Lebensjahr wünscht sich Huber "kluge Artikel mit noch klügeren Gedanken" und tägliche Gelassenheit. Ihn beschäftigt die Frage, wie es die Medien schaffen, "dass beim Adressaten stets die Fakten interessieren - und gewinnen". Abseits der Medienwelt möchte Joachim Huber noch all das lernen, was er bisher verpasst hat: zum Beispiel nähen, kochen und Nägel gerade in die Wand schlagen können. Seinen Geburtstag feiert er heute mit Frau und Tochter in Berlin, eine Feier mit Freunden folgt später im Jahr bei besserem Wetter. Über Gratulationen freut sich Joachim Huber auf seiner Facebook-Seite. (Foto: Kitty Kleist-Heinrich)