"Wirtschaftswoche"-Redakteur klagt gegen Abmahnung wegen #metoo-Artikel.

#metoo-Streit: "Wirtschaftswoche"-Redakteur Harald Schumacher klagt gegen die Abmahnung seines Arbeitgebers Handelsblatt GmbH. Er hat in der "taz" berichtet, bei einem Pressetermin Opfer eines Übergriffs einer Frau geworden zu sein und im Artikel gefragt, was wohl andersherum geschehen wäre. Die "Wirtschaftswoche" hatte die Veröffentlichung des Textes zuvor abgelehnt, der Verlag sieht Schumachers "taz"-Text als Verstoß gegen die Regeln seines Arbeitsvertrags. Das Arbeitsgericht Düsseldorf muss klären, ob der Text eine Nachricht oder ein Erlebnisbericht ist.
sueddeutsche.de, taz.de (Schumachers Text)

taz-Innovationsreport greift zu kurz, glaubt Lorenz Matzat.

taz: Der Report 2021 der Zeitung ist löblich, die Ideen zur digitalen Innovation geraten aber schwach, kritisiert Datenjournalist Lorenz Matzat. Wie der Wandel gelingen soll, zumal "ohne intensiven Geldeinsatz, personellen Wechsel", bleibe schwammig. Matzat rechnet vor, für eine Redaktion der Größe der "taz" bräuchte es vier bis fünf Programmierer, ein bis zwei Designer, zwei Produktentwickler und zwei Projektmanager, außerdem rund 1 Mio Euro Budget jährlich.
meedia.de, turi2.de (Background)

"Leser*innen bald nur noch online": "taz" analysiert sich selbst mit Innovationsreport.


Im Newsroom der "taz" wird immer noch nicht digital gedacht – es gibt auch nur zwei Social-Redakteure, die um 17 Uhr das Internet abschließen. (Foto: Jens Twiehaus)

Ruf nach Revolution: Ein Team aus "taz"-Mitarbeitern legt heute eine umfassende Studie zur Zukunft von Redaktion und Verlag vor. Der Report empfiehlt der "taz", sich konsequent aufs Digitale zu konzentrieren, mehr Reichweite im Netz aufzubauen und Kernthemen der "taz"-Leserschaft nicht der Online-Konkurrenz zu überlassen. Die Autoren warnen: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, können wir in drei Jahren die laufenden Kosten nicht decken."

Der Report analysiert selbstkritisch, dass die "taz" sowohl gedruckt als auch digital Leser verliere. Print-Verluste seien allgemein zu beobachten, die Rückgänge im Digitalen aber besonders bedrohlich. "Wenn wir uns weiter so langsam in Richtung Digitalistan bewegen wie jetzt, droht das Haus zum Goldenen Käfig zu werden", mahnt der Report. Es brauche deshalb u.a. Suchmaschinen-Optimierer und ein Community Management, das sieben Tage die Woche Zielgruppen erschließt. Bislang tun dies nur zwei Redakteure bis 17 Uhr.

Die "taz" müsse in vielen Bereichen wachsen – auch auf der gedruckten Wochenend-Ausgabe ruhen Hoffnungen. Außerdem brauche es neue Produkte. Vorgeschlagen werden ein junges Portal namens Krawallo und eine Premium-App "taz Platin". Auch Podcasts und Newsletter werden genannt. Nebenbei übrigens auch eine höhere Bezahlung für Mitarbeiter, die sich zunehmend Nebenjobs suchen würden, um nicht in der Altersarmut zu landen.

Acht Mitarbeiter haben nach neun Monaten Denkarbeit 225.000 Zeichen Innovationsreport geboren. Sie haben u.a. das Kollegium und Leser befragt und interne Prozesse durchleuchtet. Die Annahme, dass die gedruckte tägliche "taz" bis 2021 verschwindet, halten sie nach der langen Projektarbeit für plausibel. Deshalb schlagen die Autoren vor, den gesamten Journalismus ins Netz zu übertragen und Print-Produktionsgewohnheiten über den Haufen zu werfen: "Was wäre die 'taz', wenn man sie heute neu erfinden würde? Sie wäre mit Sicherheit keine gedruckte Tageszeitung. (...) Sie würde sagen, scheiß auf Print, Papier ist zum Po-Abwischen."
taz.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch über die Transformation der "taz".

"taz" erlebt, wie es ist, Redakteuere in Rente zu schicken.

taz macht mittlerweile die Erfahrung, langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand zu schicken, schreibt Ulrike Simon. Mehrere Angestellte gingen zuletzt in Rente. Eigentlich hafte der "taz" jedoch das Image an, dass Journalisten hier ihre Karriere nur beginnen würden und später von besser zahlenden Redaktionen abgeworben werden.
daily.spiegel.de (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Chefredakteur Georg Löwisch zeigt die neue "taz".

taz.de weitet das Angebot von Texten in leichter Sprache aus.

taz.de setzt das Projekt taz.leicht, bei dem Texte in leichte Sprache übersetzt werden, fort. Das Angebot war zur Bundestagswahl gestartet, auf taz.de erschienen von Juli bis Oktober Berichte zu politischen Themen in kurzen Sätzen und ohne Fremdwörter. taz.leicht erscheint freitags und wird auf alle Ressorts und auch Formate wie Interviews oder Kolumnen ausgeweitet.
taz.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Bascha Mika wird 64.

Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau
Wir graturilieren: Bascha Mika, Chefin der "Frankfurter Rundschau", feiert heute ihren 64. Geburtstag - "wild und gefährlich natürlich", wie sie sagt. Heute verbringt sie einen schönen Tag mit ihrem Liebsten in Frankfurt, am Wochenende folgt die Party mit Freund*innen in Berlin. Das Beste in 2017 war für sie, dass "wir die Rundschau an allen Ecken und Enden reformiert haben" - vom Online-Auftritt bis zu den lokalen und überregionalen Blatt-Inhalten mit neuem Layout.

Für das neue Lebensjahr wünscht sich Bascha Mika, "dass die alten Männer, die dabei sind, die Welt in Brand zu stecken, auf dem Misthaufen der Geschichte landen". Sie hofft, dass hierzulande Konservative mit der "Volksverdummung" aufhören, dass Flüchtlinge von Europa ferngehalten werden könnten. Gratulationen sind auf allen Wegen willkommen - u.a. per E-Mail. Besonders freut sich die turi2-Leserin über Blumen.

Geschwister Henriette und Georg Löwisch brennen für Journalismus.

Geschwisterliche Schreib- und Lesewerkstatt: DJS-Leiterin Henriette Löwisch, 53, und ihr Bruder, "taz"-Chefredakteur Georg Löwisch, 43, treffen keine wichtige berufliche Entscheidung, ohne den anderen um Rat zu fragen, sagen sie im Doppel-Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Journalismus ist für beide weiterhin ein Traumjob. Das "Depri-Delirium" mancher Journalisten kann Georg Löwisch nicht verstehen.
"SZ am Wochenende", S. 42 (Paid), turi2.tv (3-Min-Video Georg Löwisch)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Chefredakteur Georg Löwisch zeigt die neue "taz".

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt adelt die neue "taz".

taz erhält unverhofft Lob von der anderen Straßenseite: Ulf Poschardt, Chefredakteur der benachbarten "Welt", lobt den "taz"-Relaunch als beispielhaft gelungen und inspirierend. Die Zeitung entwickele ein frech klassisches Verhältnis zu sich selbst. Mit dem neuen Layout "knallen die Ideen doller", schreibt Fan-Boy Poschardt. Sogar Neoliberale und Konservative könnten mit der "taz" glücklich werden.
"Welt", S. 24 (Paid), turi2.tv (Video zum Relaunch)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Chefredakteur Georg Löwisch zeigt die neue "taz".

Presserat spricht nicht-öffentlichen Hinweis für umstrittenes Kohl-Cover der "taz" aus.

Deutscher Presserat urteilt zum umstrittenen Titel der "taz" zum Tod von Helmut Kohl und spricht mit vier zu drei Stimmen einen nicht-öffentlichen Hinweis aus. Das teilt die Zeitung in ihrem Hausblog mit. Es ist die niedrigste mögliche Sanktion des Presserats. Das Cover zeigte Trauerkränze mit der Überschrift "blühende Landschaften". Noch am Erscheinungstag hatte sich Chefredakteur Georg Löwisch für das vielkritisierte Cover entschuldigt.
blogs.taz.de, turi2.de (Background)

Chefredakteur Georg Löwisch zeigt die neue "taz".


Neustart mit Print: Die "taz" bekennt sich zur schwächelnden Werktag-Ausgabe und legt am 2. Oktober ein runderneuertes Blatt vor. In großen Teilen dominieren opulente Optiken, die Seiten 4 und 5 widmen sich als Doppelseite einem Thema. Im turi2.tv-Video führt Chefredakteur Georg Löwisch durch seine neue Zeitung.

taz-Urgestein Löwisch, der vor zwei Jahren als Chefredakteur zurück kam, sagt zur neuen Zeitung: "Wir wollen uns die Wildheit der Anfangsjahre zurückholen." Die neue "taz" geht deshalb noch stärker einen eigenen Weg, verzichtet auf Agenturmeldungen vorne und zeichnet lieber den Hashtag des Tages. Auf Seite 2 ("Der Tag") schreibt die Redaktion künftig täglich, was sie intern bewegt. Seite 3 ("Schwerpunkt") dreht sich um ein nachrichtliches Tagesthema, die üppig bebilderten Seiten 4 und 5 ("Nahaufnahme") blicken thematisch weit über den Tellerrand.

Die Artdirektoren Janine Sack und Christian Küpker haben ein neues Logo gestaltet, führen neue Schriften ein und lassen die Optiken bis ganz an den Rand laufen – "taz"-typisch natürlich an den linken Rand. Sie versprechen "systematische Regelbrüche" und eine Zeitung, in der keine immer gleichen Formate mehr befüllt werden. Zeitgleich mit der neuen Zeitung wandelt sich auch die Redaktion: Im Newsroom ist symbolisch die Stahlwand zwischen Print und Online weggeflext worden. Künftig steuern "Themenchefs" den gesamten "taz"-Tag. Nur eines ist künftig etwas normaler: Die Medienseite "Flimmern und Rauschen" heißt jetzt "Medien".
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), taz.de

"taz"-Autorin Sibel Schick liest die Taliban-Frauenzeitschrift "Sunnat E Khola".

Propaganda: "taz"-Autorin Sibel Schick liest die erste Ausgabe der Frauenzeitschrift "Sunnat E Khola", die die pakistanische Taliban seit kurzem herausgibt. Sie findet darin viel Opfer- und Heldenrhetorik, außerdem wird die bedeutende Rolle der Frau für den Islam häufig erwähnt. Das Magazin hat 43 Seiten, die sechs Beiträge legitimieren Gewalt und nutzen die Perspektivlosigkeit der Leserinnen aus, um das Weltbild der Terrormiliz festzumeißeln, schreibt Schick.
taz.de

Bild des Tages: "taz" feiert Richtfest für ihr neues Gebäude.

Richtfest für das neue taz-Gebäude
Hoch hinaus: Ein Kran zieht die Richtkrone für das neue Gebäude der "taz" in Berlin hoch. Die Mitarbeiter sollen den Neubau im Berliner Stadtteil Kreuzberg im Sommer 2018 beziehen. Das Gebäude soll Redakteure und andere Verlagsmitarbeiter unter ein gemeinsames Dach bringen - bisher arbeiten sie in unterschiedlichen Gebäuden. (Foto: Bernd von Jutrczenka /dpa /picture alliance)
turi2.de (Background)

Gerichtsentscheid: "taz" darf den Namen eines Hassposters nennen.

taz darf den Namen des Hassposters Eduard Schritter weiter nennen, entscheidet das Saarländische Oberlandesgericht. Schritter hat im Juli 2014 auf der Facebook-Seite des Schriftstellers Akif Pirincci einen Hass-Post samt Mordaufruf veröffentlicht und später behauptet, sein Accout sei gehackt worden. Er verlangte, dass sein Name aus entsprechenden Medien-Berichten gelöscht wird und klagte gegen die "taz". Das Gericht glaubt seiner Darstellung nicht.
per Mail, taz.de (Background)

Georg Löwisch entschuldigt sich für missglückten "taz"-Titel zum Tod von Helmut Kohl.

taz gibt zu, dass der Titel zum Tod von Altkanzler Helmut Kohl "missglückt" ist. Chefredakteur Georg Löwisch schreibt "in eigener Sache", dass die "taz" ihre Titel "lieber frech und frei als brav" gestalte – das sei danebengegangen. Ein Witz, "der von so vielen falsch verstanden" werde, sei schlecht. Die Redaktion habe versucht, mit der Titelseite einen Kontrapunkt zur unkritischen Verklärung zu setzen, die häufig einsetze, wenn ehemals Mächtige sterben.

Die Zeitung hatte mit der Schlagzeile "Blühende Landschaften" ein Arrangement aus Trauerkränzen bebildert und dafür bei Facebook und Twitter massive Empörung geerntet.
taz.de, turi2.de (Background)

"taz" titelt zum Tod von Helmut Kohl mit "Blühenden Landschaften".

taz macht zum Tod von Helmut Kohl mit der Schlagzeile "Blühende Landschaften" auf und zeigt ein Blumen-Arrangement mit Trauerkränzen. In das Foto montiert die Zeitung eine Birne. Nach Meinung vieler Leser vergreift sie das linke Blatt damit kräftig in Text und Bild. Auf der Facebookseite der Zeitung sammeln sich rund 800, meist kritische Kommentare. Auch viele Medienmenschen üben Kritik: Timm Klotzek nennt die Seite 1 bei Twitter "ekelhaft", der frühere "Merian"-Chef Andreas Hallaschka schreibt, "man kann Zeitungen auch ohne Taktgefühl, Maß und etwas Anstand gestalten", dürfe sich dann aber nicht über Verachtung wundern.
tagesspiegel.de, welt.de

Update 17.33 Uhr: Georg Löwisch entschuldigt sich für missglückten "taz"-Titel zum Tod von Helmut Kohl.
turi2.de

Lese-Tipp: Tim Neshitov skizziert "Tragödie" um Deniz Yücel.

Lese-Tipp: Tim Neshitov erzählt auf "Seite Drei" der "Süddeutschen" die "Tragödie" von Journalist Deniz Yücel, der seit zweieinhalb Monaten in der Türkei inhaftiert ist. Yücel habe schon immer gerne und fleißig ausgeteilt, "nach links, nach rechts und auch in die Mitte rein, wo es besonders wehtut". Manche Kritiker werfen Yücel "Deutschenhass" vor, der türkische Präsident Erdogan hält ihn für einen Terroristen. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat ihn einst von der "taz" abgeworben und betreibt zusammen mit der "taz" jetzt "eine Art Redaktionsgemeinschaft" in Sachen Deniz Yücel.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid), sueddeutsche.de (Kurzfassung)

Google entschuldigt sich offiziell bei taz.de, kritisiert hinter den Kulissen aber inzwischen drei Artikel.

Google vs. taz geht in die nächste Runde: Während Googles Pressestelle von einem Versehen spricht, beschwert sich Google AdSense inzwischen über drei Artikel auf taz.de. Der ursprünglich kritisierte Beitrag verlinkt zu youtube-mp3.org, die Plattform ist Google ein Dorn im Auge. Ein Google-Sprecher sagt auf taz.de-Anfrage, der Konzern würde niemals über AdSense gegen Konkurrenten vorgehen. Die anderen beiden Artikel enthalten dpa-Bildmaterial, an dem Google sich stört bzw. das als "nudity content" gilt.
taz.de, turi2.de (Background)

Google will Anzeigen-Auslieferung für taz.de stoppen.

taz.de zankt sich mit Google um gute und böse Inhalte: Google verlangt, einen Artikel zu entfernen, damit taz.de weiter die Anzeigen-Auslieferung über den AdSense-Service nutzen kann. Erst nach Tagen klärt Google auf, dass ein Fehler passiert ist. Pikant: Im zunächst bemängelten Artikel geht es um Musik-Downloads von der Google-Plattform YouTube.
taz.de

Update 17.32 Uhr: Google reagiert mit einem Statement. Der Verstoß habe sich "als unzutreffend herausgestellt". Die "Monetarisierung der betreffenden Seite ist auch weiter ohne jegliche Änderung möglich". Wir haben die ursprüngliche Meldung aktualisiert.

AKP verweigert "taz" und weiteren Medien Zutritt zu Veranstaltung.

Yildirim in Oberhausen
Du kommst hier nicht rein: Die türkische Regierungspartei AKP hat am Samstag mehrere deutsche Journalisten von ihrer Veranstaltung mit dem türkischen Ministerpräsidenten Yilderim in Oberhausen ausgeschlossen. Die "taz" beklagt, dass ihrem Reporter trotz Akkreditierung der Zutritt verweigert worden sei. Der von der AKP angeheuerte Sicherheitsdienst habe sich auf "Sicherheitserwägungen" berufen und behauptet, der Ausschluss sei mit der Polizei abgesprochen. Die Beamten wollen von so einer Absprache allerdings nichts wissen.

Auch das Recherchebüro Corretiv meldet, dass zwei seiner Reporter, die für die kürzlich gestartete deutsch-türkische Website Özgürüz tätig sind, nicht in die Halle gelassen wurden. Marina Kormbaki vom Redaktionsnetzwerk Deutschland twitterte zudem, dass ihr Übersetzer nicht in die Veranstaltungsstätte gelassen wurde. Sie selbst konnte jedoch von der Rede Yilderims berichten. (Bild: dpa)
spiegel.de, correctiv.org, twitter.com

"taz" baut Veranstaltungsreihe "taz.meinland" aus und druckt Sonderausgabe.

taz-logo150taz bringt eine Sonderausgabe zu ihrer Veranstaltungsreihe taz.meinland und legt sie der Mittwochsausgabe bei. Das Heft ist der Auftakt zum Ausbau der Veranstaltungsreihe. In diesem Jahr planen die "taz"-Journalisten mindestens 50 Events. Dort diskutieren die Redakteure mit Politikern und Bürgern über die Ursachen für Populismus.
per Mail, turi2.de (Background)