Bild des Tages: "taz" feiert Richtfest für ihr neues Gebäude.

Richtfest für das neue taz-Gebäude
Hoch hinaus: Ein Kran zieht die Richtkrone für das neue Gebäude der "taz" in Berlin hoch. Die Mitarbeiter sollen den Neubau im Berliner Stadtteil Kreuzberg im Sommer 2018 beziehen. Das Gebäude soll Redakteure und andere Verlagsmitarbeiter unter ein gemeinsames Dach bringen - bisher arbeiten sie in unterschiedlichen Gebäuden. (Foto: Bernd von Jutrczenka /dpa /picture alliance)
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Gerichtsentscheid: "taz" darf den Namen eines Hassposters nennen.

taz darf den Namen des Hassposters Eduard Schritter weiter nennen, entscheidet das Saarländische Oberlandesgericht. Schritter hat im Juli 2014 auf der Facebook-Seite des Schriftstellers Akif Pirincci einen Hass-Post samt Mordaufruf veröffentlicht und später behauptet, sein Accout sei gehackt worden. Er verlangte, dass sein Name aus entsprechenden Medien-Berichten gelöscht wird und klagte gegen die "taz". Das Gericht glaubt seiner Darstellung nicht.
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Georg Löwisch entschuldigt sich für missglückten "taz"-Titel zum Tod von Helmut Kohl.

taz gibt zu, dass der Titel zum Tod von Altkanzler Helmut Kohl "missglückt" ist. Chefredakteur Georg Löwisch schreibt "in eigener Sache", dass die "taz" ihre Titel "lieber frech und frei als brav" gestalte – das sei danebengegangen. Ein Witz, "der von so vielen falsch verstanden" werde, sei schlecht. Die Redaktion habe versucht, mit der Titelseite einen Kontrapunkt zur unkritischen Verklärung zu setzen, die häufig einsetze, wenn ehemals Mächtige sterben.

Die Zeitung hatte mit der Schlagzeile "Blühende Landschaften" ein Arrangement aus Trauerkränzen bebildert und dafür bei Facebook und Twitter massive Empörung geerntet.
taz.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

"taz" titelt zum Tod von Helmut Kohl mit "Blühenden Landschaften".

taz macht zum Tod von Helmut Kohl mit der Schlagzeile "Blühende Landschaften" auf und zeigt ein Blumen-Arrangement mit Trauerkränzen. In das Foto montiert die Zeitung eine Birne. Nach Meinung vieler Leser vergreift sie das linke Blatt damit kräftig in Text und Bild. Auf der Facebookseite der Zeitung sammeln sich rund 800, meist kritische Kommentare. Auch viele Medienmenschen üben Kritik: Timm Klotzek nennt die Seite 1 bei Twitter "ekelhaft", der frühere "Merian"-Chef Andreas Hallaschka schreibt, "man kann Zeitungen auch ohne Taktgefühl, Maß und etwas Anstand gestalten", dürfe sich dann aber nicht über Verachtung wundern.
tagesspiegel.de, welt.de

Update 17.33 Uhr: Georg Löwisch entschuldigt sich für missglückten "taz"-Titel zum Tod von Helmut Kohl.
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"zeozwei" und Futurzwei-Stiftung starten Magazin "Futurzwei".

zeozwei, Klimapolitik-Magazin der "taz", tut sich mit der Stiftung Futurzwei zusammen und bringt ein gleichnamiges Magazin an den Start. Das Heft "Futurzwei" soll alle drei Monate erscheinen und ein Magazin für "Zukunft und Politik" sein. Herausgeber wird Soziologe Harald Welzer, Mitgründer der Futurzwei-Stiftung. Erstes Erscheinungsdatum ist der 13. Juni.
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Lese-Tipp: Tim Neshitov skizziert "Tragödie" um Deniz Yücel.

Lese-Tipp: Tim Neshitov erzählt auf "Seite Drei" der "Süddeutschen" die "Tragödie" von Journalist Deniz Yücel, der seit zweieinhalb Monaten in der Türkei inhaftiert ist. Yücel habe schon immer gerne und fleißig ausgeteilt, "nach links, nach rechts und auch in die Mitte rein, wo es besonders wehtut". Manche Kritiker werfen Yücel "Deutschenhass" vor, der türkische Präsident Erdogan hält ihn für einen Terroristen. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat ihn einst von der "taz" abgeworben und betreibt zusammen mit der "taz" jetzt "eine Art Redaktionsgemeinschaft" in Sachen Deniz Yücel.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid), sueddeutsche.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

Google entschuldigt sich offiziell bei taz.de, kritisiert hinter den Kulissen aber inzwischen drei Artikel.

Google vs. taz geht in die nächste Runde: Während Googles Pressestelle von einem Versehen spricht, beschwert sich Google AdSense inzwischen über drei Artikel auf taz.de. Der ursprünglich kritisierte Beitrag verlinkt zu youtube-mp3.org, die Plattform ist Google ein Dorn im Auge. Ein Google-Sprecher sagt auf taz.de-Anfrage, der Konzern würde niemals über AdSense gegen Konkurrenten vorgehen. Die anderen beiden Artikel enthalten dpa-Bildmaterial, an dem Google sich stört bzw. das als "nudity content" gilt.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google will Anzeigen-Auslieferung für taz.de stoppen.

taz.de zankt sich mit Google um gute und böse Inhalte: Google verlangt, einen Artikel zu entfernen, damit taz.de weiter die Anzeigen-Auslieferung über den AdSense-Service nutzen kann. Erst nach Tagen klärt Google auf, dass ein Fehler passiert ist. Pikant: Im zunächst bemängelten Artikel geht es um Musik-Downloads von der Google-Plattform YouTube.
taz.de

Update 17.32 Uhr: Google reagiert mit einem Statement. Der Verstoß habe sich "als unzutreffend herausgestellt". Die "Monetarisierung der betreffenden Seite ist auch weiter ohne jegliche Änderung möglich". Wir haben die ursprüngliche Meldung aktualisiert.Kommentieren ...

AKP verweigert "taz" und weiteren Medien Zutritt zu Veranstaltung.

Yildirim in Oberhausen
Du kommst hier nicht rein: Die türkische Regierungspartei AKP hat am Samstag mehrere deutsche Journalisten von ihrer Veranstaltung mit dem türkischen Ministerpräsidenten Yilderim in Oberhausen ausgeschlossen. Die "taz" beklagt, dass ihrem Reporter trotz Akkreditierung der Zutritt verweigert worden sei. Der von der AKP angeheuerte Sicherheitsdienst habe sich auf "Sicherheitserwägungen" berufen und behauptet, der Ausschluss sei mit der Polizei abgesprochen. Die Beamten wollen von so einer Absprache allerdings nichts wissen.

Auch das Recherchebüro Corretiv meldet, dass zwei seiner Reporter, die für die kürzlich gestartete deutsch-türkische Website Özgürüz tätig sind, nicht in die Halle gelassen wurden. Marina Kormbaki vom Redaktionsnetzwerk Deutschland twitterte zudem, dass ihr Übersetzer nicht in die Veranstaltungsstätte gelassen wurde. Sie selbst konnte jedoch von der Rede Yilderims berichten. (Bild: dpa)
spiegel.de, correctiv.org, twitter.com2 Kommentare

"taz" baut Veranstaltungsreihe "taz.meinland" aus und druckt Sonderausgabe.

taz-logo150taz bringt eine Sonderausgabe zu ihrer Veranstaltungsreihe taz.meinland und legt sie der Mittwochsausgabe bei. Das Heft ist der Auftakt zum Ausbau der Veranstaltungsreihe. In diesem Jahr planen die "taz"-Journalisten mindestens 50 Events. Dort diskutieren die Redakteure mit Politikern und Bürgern über die Ursachen für Populismus.
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Keylogger bei der "taz": Beschuldigter soll 6.400 Euro Strafe zahlen.

TazKeylogger-Affäre bei der "taz": Der Prozess gegen den Beschuldigten Sebastian Heiser hat nur vier Minuten gedauert, schreibt Martin Kaul. Heiser soll 160 Tagessätze à 40 Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Strafbefehl. Der Beschuldigte selbst erschien nicht zu Verhandlung. Er soll mindestens ein Jahr lang Kollegen in der Redaktion ausgespäht haben.
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"taz" ruft deutsch-türkisches Internetportal ins Leben.

taz mit Türkei Flagge 600tüz: Die "taz" reagiert auf die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in der Türkei mit einem eigenen Portal für türkische Journalisten. taz.gazete soll kommenden Donnerstag online gehen und türkischen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geben, anders als im eigenen Land, frei berichten und kommentieren zu können. Alle Beiträge erscheinen auf Türkisch und Deutsch. Die taz Panter Stiftung fördert das Projekt, dadurch konnte die "taz" ein Redaktionsteam mit fünf Mitgliedern zusammengestellen. taz-Redakteurin Fatma Aydemir leitet die Redaktion.

Zunächst sind rund fünf Beiträge pro Woche geplant. Als Autoren konnte taz.gazete u.a. den Kolumnisten Aydin Engin, die Journalistin Ece Temelkuran sowie Stimmen aus den Redaktionen der Zeitungen "Cumhuriyet", "Birgün", "Diken" und "Bianet" gewinnen. Nach der Verhaftung von Mitarbeitern der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" Ende Oktober hatte sich die "taz"-Redaktion mit einem Foto auf der Titelseite mit ihren türkischen Kollegen solidarisch gezeigt. "Der Geste der Solidarität möchten wir Taten folgen lassen", sagt "taz"-Chefredakteur Georg Löwisch. (Fotos: dpa, Montage: turi2)
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Zitat: Penis-Skulpteur Peter Lenk findet den Fall Diekmann ironisch.

peter-lenk-150"Als Chefredakteur der 'Bild'-Zeitung hat Kai Diekmann lange Jahre in Sperma gebadet und ist in Uteri gekrochen."


Peter Lenk
, Schöpfer des Penis-Denkmals für Kai Diekmann am "taz"-Gebäude in Berlin, findet es im Interview mit "Kontext" ironisch, dass der frühere "Bild"-Chef nun selbst Opfer von "Verdachtsjournalismus" ist - eigentlich "eine Spezialität der 'Bild'-Zeitung".
kontextwochenzeitung.de


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Zitat: "taz"-Chef Georg Löwisch findet schweigsame Pressestellen nicht problematisch für die Pressefreiheit.

Georg Löwisch-150"Pressestellen, die sich als Schweigestellen verstehen, muss man nerven oder umgehen. Aber deswegen gleich die Pressefreiheit bedroht zu sehen, fände ich übertrieben."

"taz"-Chef Georg Löwisch fragt sich im Interview von Bülend Ürük, was die inhaftierten Journalisten in der Türkei wohl denken, "wenn wir hier eine Heulnummer abziehen, weil irgendwer mauert".
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Lese-Tipp: Claudio Cordova über Journalismus im Land der Mafia.

taz-logo150taz interviewt den italienischen Journalisten Claudio Cordova, der die Webzeitung il dispaccio gegründet hat und sich damit gegen die Mafia engagiert. Cordova wurde seit dem Start des Mediums schon auf über eine Mio Euro Schadenersatz verklagt - aber nie verurteilt. Seine Anzeigenabteilung prüft jeden Kunden auf organisierte Kriminalität.
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"taz": ARD zahlt 133,83 Mio Euro pro Jahr für Bundesliga.

Bundesliga-Logo 150ARD zahlt für Bundesliga-Rechte und -Produktion ab 2017 laut "taz" insgesamt 133,83 Mio Euro pro Jahr. Für die Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele im Fernsehen werden demnach knapp 127,1 Mio Euro fällig, für Radioübertragungen weitere 6,73 Mio Euro. Die "taz" beruft sich auf ein Papier, das dem MDR-Rundfunkrat zur Zustimmung bzw. Information präsentiert wurde. Mitglieder des Rundfunkrats bestätigten die Zahlen auf Nachfrage.
"taz" (Vorabmeldung per Mail)Kommentieren ...

ARD-Gremien kontrollieren künftig die Gehälter der Sportexperten.

Oliver Kahn-Mehmet Scholl-600
Knete-Kontrolleure: Die Gehälter der ARD-Sportexperten werden künftig von den Rundfunk- und Verwaltungsräten kontrolliert. "Wir haben beschlossen, dass die Verträge der Sportexperten nicht mehr mit der AS&S geschlossen werden, sondern direkt mit der jeweils zuständigen Landesrundfunkanstalt, sodass deren Rundfunk- oder Verwaltungsräte informiert werden müssen und gegebenenfalls mitentscheiden", sagt ARD-Vorsitzende Karola Wille der "taz".

Nachdem "Kress" während der EM die mutmaßlichen Honorar-Beträge von ARD-Elfmeterexperte Mehmet Scholl und ZDF-Abseitsanalyst Oliver Kahn veröffentlichte, gab es Diskussionen sowohl über deren Glaubwürdigkeit als auch die Frage, ob es in Ordnung sei, der Öffentlichkeit die Höhe der Honorare zu verschweigen.

Die Öffentlichkeit will Wille nach wie vor nicht über die Honorare informieren. Die ARD hat Verfassungsrechtler Paul Kirchhof damit beauftragt, zu evaluieren, wie viel Transparenz nötig sei. "Er untersucht zum Beispiel, ob wir tatsächlich aus verfassungsrechtlichen Gründen alle Verträge offenlegen müssen, auch die von Sportexperten", sagt Wille.
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"taz" gründet Abteilung Digitale Transformation.

taz-logo150taz will im Netz mehr Geld verdienen und bündelt die Digital-Aktivitäten in der neuen Abteilung Digitale Transformation. Unter der Leitung von Aline Lüllmann, Jahrgang 1984, und Nicola Schwarzmaier, Jahrgang 1982, will die links-alternative Zeitung als digitale Marke wachsen und eine Zukunftsstrategie finden. Lüllmann hat u.a. die Bezahl-Wahl taz.zahl ich aufgebaut, Schwarzmaier ist als Sitemanagerin für die Verlagsinhalte auf taz.de verantwortlich.
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Björn Höcke rudert im Hitlergruß-Streit mit der "taz" zurück.

taz Logotaz: Der Thüringer AfD-Landtagsabgeordnete Björn Höcke hat seinen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die "taz" zurückgenommen. Im Juni einigten der Politiker und die Zeitung sich sich vor Gericht, dass sein ausgestreckter, rechter Arm kein Hitlergruß gewesen sei, Höcke wollte das Bild auch ohne diesen Titel und weitere Äußerungen des Artikels verbieten lasse. Letztendlich stellte er die teilweise zu seinen Gunsten ergangene einstweilige Verfügung der "taz" nicht zu und trägt die gesamten Verfahrenskosten.
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"taz" geht mit einer Veranstaltungs-Reihe auf Tour.

Fuesse Deutschland-600
Boots on the ground: Die Redaktion der "taz" geht raus in die Regionen und startet die Diskussionsreihe taz.meinland. Journalisten und Bürger diskutieren künftig regelmäßig vor Wahlen – Parteien sind eingeladen, aber nicht Hauptakteure. Mitorganisator Jan Feddersen will einfachen Leuten und Initiativen Gehör schenken. Die "taz" komme ausdrücklich nicht "als expertisches Top-Checker-Kommando". Los geht es auf Rügen, in Güstrow und Berlin.

taz.meinland beginnt im Osten, Termine für Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein sind geplant. Die Redaktion stellt die Veranstaltungsorte und politische Probleme vorab in der Zeitung und im Netz vor. Reportagen, Nachberichte und Videos erscheinen online auf einer eigenen Seite. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Picture Alliance)
turi2 – eigene Infos, taz.deKommentieren ...

"taz" startet wöchentliche Leipzig-Seite.

taz-logo150taz wandelt ihre Ost-Seite am Freitag zur Lokalseite für Leipzig. Junge Autoren aus der Stadt bestücken die Seite, die im ganzen Osten erscheint. Mittwochs gibt es die sogenannte Neuland-Seite weiterhin mit Themen aus allen neuen Bundesländern. In der Studentenstadt Leipzig gibt es besonders viele "taz"-Leser und mit Madsacks "Leipziger Volkszeitung" einen Tageszeitungs-Monopolisten.
blogs.taz.de, turi2 – eigene InfosKommentieren ...