US-Bundesstaat Nevada verklagt Tesla wegen unbezahlter Steuern.


Tesla ohne Taxes: Der US-Bundesstaat Nevada verklagt den Elektroauto-Bauer wegen nicht gezahlter Steuern in Höhe von 655.000 Dollar, berichtet Bloomberg. Das Arbeitsministerium verlange die Summe für das 1. und 2. Quartal 2018. Tesla habe in dem Zeitraum zu versteuernde Löhne in Höhe von 68 Mio bzw. 55 Mio Dollar ausgezahlt, jedoch nicht genug in den Arbeitslosen-Versicherungsfonds eingezahlt.

2014 hatte der Bundesstaat Tesla eine Steuererleichterung in Höhe von 1,25 Mrd Dollar zugebilligt, damit der Elektroauto-Bauer seine Gigafactory in Nevada errichtet. Rund 3.000 Arbeiter hat Tesla seither für den Bau und den Betrieb der Fabrik eingestellt. Die Subventionen seien durch das Strafverfahren nicht gefährdert.
bloomberg.com, theverge.com, reviewjournal.com

Zitat: Startup-Löwe Frank Thelen fordert mehr Kampfgeist.

"Elon Musk schläft in seiner Produktion. Schlafen die Vorstände der deutschen Automobilhersteller in der Produktion? Nicht, dass ich wüsste."

Investor und Vox-Löwe Frank Thelen fordert mehr unternehmerischen Einsatz in Deutschlands Chefetagen.
W&V 40/2018, S. 10-15 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Der Begriff Startup ist total überreizt. Er ist zu einem Synonym für Coolness geworden. Das ist Blödsinn."

"Ich möchte ein bis drei relevante Technologieunternehmen in Deutschland mit aufbauen: (...) Mit 'relevant' meine ich auch die Marktkapitalisierung, und da sprechen wir über viele Mrd Euro. Das ist mein Lebenstraum. (...) Darunter muss sich alles andere einordnen."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Thelen über die notwendige Digitalisierung der kompletten Verlagswelt.

Basta: Tesla fahren für den guten Zweck.

Ein Herz für Tesla-Gründer: Der Online-Shop Save Elon verkauft Accessoires wie Taschen und Bademode, um Geld für Elon Musk zu sammeln. Die Spendenaktion will den "furchtlosen Welt-Veränderer" unterstützen – die US-Börsenaufsicht zwingt ihn zum Teil-Rückzug. Insider erwarten, dass Tesla fahren wohl bald als Spende von der Steuer absetzbar sein wird.
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Business Insider sammelt Erfahrungen von 42 Tesla-Mitarbeitern.

Lese-Tipp: Business Insider interviewt 42 Tesla-Mitarbeiter über ihre "intensive Arbeitsumgebung". Sie berichten vom "Tesla-Leben", das einige als Workaholics gern mit mehr als 70 Stunden in der Woche in den Fabriken verbringen. Elon Musk arbeite so viel, dass die Mitarbeiter ihn teilweise mit Kissen und Decke u.a. in der Fabrikhalle, unter einem Schreibtisch oder in einem Konferenzraum vorfinden.
businessinsider.de

"WSJ": Tesla prüft Deutschland als möglichen Standort für ein E-Auto-Werk.


Teslas Vorstellung von einer Gigafactory. (Foto: Tesla)

Made in Germany: Tesla steht mit Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie den Niederlanden in Gesprächen über den Bau einer Gigafactory, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. In der geplanten Fabrik will der Autobauer sowohl Elektroautos als auch Batterien fertigen. Derzeit rollen Teslas E-Autos hauptsächlich in der Fabrik in Kalifornien vom Band.

Mitte Juni hatte Tesla-Chef Elon Musk in einem Tweet bereits angekündigt, dass Deutschland unter den Favoriten als Standort für eine europäische Fabrik ist. Das Saarland hatte sich nach dem Tweet von Elon Musk mit einer Bewerbung als möglicher Tesla-Standort vorgestellt. Beide Länder betonen jedoch, dass offiziellen Verhandlungen noch nicht stattgefunden hätten. Die Gespräche seien noch in einem sehr frühen Stadium. Bis zum Jahresende soll der neue Standort bekanntgegeben werden.
wsj.com (Paid), manager-magazin.de, twitter.com (Tweet Musk), turi2.de (Background)

Das Saarland bringt sich als möglichen Tesla-Standort in Stellung.

Elon Musk soll ein Auge auf das Saarland als möglichen Tesla-Standort werfen, wunschträumen Ministerpräsident Tobias Hans und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger. Sie haben Musk einen Bewerbungsbrief geschrieben. Anlass war Musks Tweet, Deutschland sei ein bevorzugter Standort für eine europäische "Gigafactory", in der sowohl Fahrzeuge als auch Batterien produziert werden.
augsburger-allgemeine.de

Wir graturilieren: Michael Krechting wird 41.


Wir graturilieren: Michael Krechting, Leiter der neuen Digital-Redaktion der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in Hamburg, feiert heute "ganz langweilig" mit seiner Familie im Garten seinen 41. Geburtstag – und zum Vatertag auch seinen zweieinhalbjährigen Sohn dafür, dass es ihn gibt und er mehr plappert, "als man das gebürtigen Münsterländern gemeinhin zutraut".

Das Beste am abgelaufenen Jahr war der Aufbau der neuen Zentralredaktion – ein solches Neuaufbau-Projekt mit gestalten zu dürfen, sei in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich: "Dafür bin ich sehr dankbar." Für das neue Lebensjahr hat er einen ganz besonderen Wunsch an Tesla-Chef Elon Musk, der die Teststrecke für seinen Hyperloop zwischen Osnabrück und Hamburg einrichten soll, "damit ich das Pendlerleben besser ertrage".

Gratulationen erreichen Michael Krechting via Facebook und Twitter, über Xing, LinkedIn oder einfach per E-Mail.