Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

"70 ist das neue 20." Chefredakteur Peter Huth über den Gesundheitszustand der "Welt am Sonntag".


Puls der Sonntagszeitung: Chefredakteur Peter Huth vermisst im Video-Interview zu 70 Jahren "Welt am Sonntag" den Gesundheitszustand der betagten Dame. Der Blattmacher bemüht sich, einen jugendlichen Eindruck von seiner Zeitung zu vermitteln: "70 ist das neue 20", sagt er im Gespräch mit Peter Turi, wohl wissend, dass auch in der gefühlten Jugend die Knochen knacken. Das Nordische Format verliere zwar, ähnlich wie die Konkurrenz, dafür entwickele sich die Kompakt-Ausgabe der Zeitung zum "Hidden Champion", erklärt Huth.

"Ich bin kein Revolutionär", sagt er über die Veränderungen, die bei der "WamS" in nächster Zeit anstehen. Noch nicht perfekt findet der Chefredakteur die Fotosprache seiner Zeitung. Außerdem will Huth für mehr exklusive Storys sorgen und das Blatt kleinteiliger machen. Der Leser solle schon beim ersten Blättern nach sechs bis acht Texten merken, dass er etwas für sein Geld bekommt.
turi2.tv (6-Min-Video bei YouTube)

Umfrage: So sieht die Medien-Welt am Sonntag bei Aust, Heumann, Suding und Döpfner aus.


Lese-Sonntag: Springer hat am Dienstagabend zu 70 Jahren "Welt am Sonntag" nach Hamburg eingeladen. turi2.tv wollte von prominenten Gästen wissen, wie ihre Medien-Welt am Sonntag aussieht. "Welt"-Herausgeber Stefan Aust etwa greift auch früh am Sonntagmorgen schon im Bett zum Handy und informiert sich über die Weltlage, anschließend blättert er durch die eigene Zeitung, aber auch durch den "Spiegel". Springer-Boss Mathias Döpfner dagegen schläft am siebten Tag der Woche erstmal aus. Wenn er später die eigenen Zeitungen und die "FAS" gelesen hat, liest Döpfner Bücher und schaut Filme: "Sonntag ist nicht der Pflicht-Tag, sondern der Kür-Tag", sagt Döpfner.

Außerdem geben in der turi2.tv-Umfrage Karen Heumann von thjnk, Philipp Westermeyer von den Online Marketing Rockstars, FDP-Politikerin Katja Suding, "Bild"-Kolumnist Alfred Draxler, PR-Frau Yvonne von Stempel, Grosso-Chef Frank Nolte und Beraterin Alexandra von Rehlingen Auskunft über ihre Medien-Gewohnheiten am Sonntag. Überraschend viele setzen am Sonntag auf Print, aber auch "Tatort" und Rosamunde-Pilcher-Filme gehören zu den Favoriten der Partygäste.
turi2.tv (4-Min-Video)

"Mit dem Skandal umgehen": "stern"-Chef Christian Krug über die Lehren aus den "Hitler-Tagebüchern".


Ein Weckruf für den "stern": Das Magazin "stern" zeigt Samstag zum ersten Mal die gefälschten Hitler-Tagebücher – rund 1.000 Gäste haben sich die Fälschungen angeschaut. Chefredakteur Christian Krug will 35 Jahre nach dem Skandal "gelassener" und "humorvoll" mit dem Schandfleck umgehen, sagt er im Video-Interview von turi2.tv.

Krug will aus dem Skandal Lehren für heute ableiten: "Es gibt PR-Abteilungen und Regierungsstellen, die uns jeden Tag Fake News verkaufen wollen." Der "stern" habe jahrelang recherchiert, welche Mechanismen damals versagt hätten und etwa die Dokumentation neu aufgestellt. "Damals war den Leuten nicht nach Gelassenheit", sagt Krug und erklärt damit die späte Öffnung des Tresors.
turi2.tv (4-Min-Video)

"Wir sind verwundbar": Mathias Döpfner über Springers Schwachpunkte.


Weitsicht durch Vorsicht: Auch Digital-Primus Springer hat seine Schwächen, muss Vorstandschef Mathias Döpfner einräumen. Im Video-Interview von Peter Turi spricht er über die drei Eigenschaften, die ihn verunsichern. "Zweckpessimismus" hat bei Döpfner Methode. Er sagt: "Only the paranoids will survive."

Die stets selbstkritische Sicht auf die Situation diszipliniert – und lässt den Zweimeter-Mann nicht noch weiter wachsen: "Ich gehe immer davon aus, dass Dinge schief gehen können." Schief gehen könne auch noch das Experiment, ein Geschäftsmodell für digitalen Journalismus zu finden. Dass sich Journalismus im Netz finanzieren lasse, sei "eine Hypothese, keine Gewissheit".
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.tv (37-Min-Video)

Mathias Döpfner und Peter Turi reden insgesamt 37 Minuten. Beim Klick auf die folgenden Links geht es direkt zu den Themen: Döpfner über ...
1. ... Kunst und Technologie
2. ... seinen Karriereweg
3. ... seine Musikleidenschaft
4. ... Strategie, Tempo, Veränderungen
5. ... Paranoia und Zweckpessimismus
6. ... Springers wunde Punkte
7. ... Journalismus-Geschäftsmodelle
8. ... moderne Unternehmenskultur
9. ... Springer in zehn Jahren
10. ... das TV-Geschäft
11. ... neues Geschäft und technische Innovation
12. ... die Zukunft für Print
13. ... seinen Medienkonsum

"Unsere Kritiker nutzen unsere Angebote": HR-Intendant Manfred Krupp über Akzeptanz von ARD und ZDF.


Schon GEZahlt: Manfred Krupp gibt die Generation Netflix für die Öffentlich-Rechtlichen noch nicht verloren. Im Video-Interview mit turi2.tv sagt der HR-Intendant, dass die Zahlung der GEZ-Gebühr für ihn als Student einfach dazugehörte. Auch die Studenten von heute nutzen noch ARD und ZDF, sagt Krupp, etwa in Form der Tagesschau-App und des Jugendangebots Funk. Damit lasse sich auch der Sinn des Rundfunkbeitrags erklären – obwohl der deutlich teurer ist als ein Netflix-Abo.

In dem Gespräch, das am Rande des Come Togethers der ARD ZDF Medienakademie stattfand, nennt Krupp Glaubwürdigkeit als Schlüssel zu mehr Akzeptanz: Er lobt die Korrekturen-Seite seines Senders, wo die HR-Redaktionen regelmäßig Fehler eingestehen. Statt auf die schnelle Nachricht will er mehr auf einordnende Hintergründe setzen und unterschiedliche Meinungen darstellen.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

"Weltweit führender Digitalverlag": Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahre-Plan für Springer.

Eine echte Größe: Mathias Döpfner strebt mit Springer die Weltherrschaft an – im geschäftlichen Sinne. Aus Springer soll in den kommenden zehn Jahren der "weltweit führende Digitalverlag" werden, sagt Döpfner im Video-Gespräch mit Peter Turi. Er hat große Visionen für Business Insider, setzt auf digitale Kleinanzeigen und die Transformation der Traditionsmarken – Print kommt in seinen Plänen kaum noch vor. Und auch immer weniger am eigenen Frühstückstisch: Von einst 14 Zeitungen hat er einige abbestellt.

Die Zukunft des Gedruckten will der amtierende Zeitungsverleger-Präsident Döpfner "ganz nostalgiefrei sehen", Achtungserfolge wie "Landlust" sieht er als Ausnahme. "Das geht solange es geht, irgendwann geht es fast nicht mehr." Alle einst reinen Zeitungs-Marken würden auch zu Fernseh- und Radiosendern. Das klassische TV ist für Döpfner kein spannendes Konzept mehr, die Wunden der gescheiterten Fusion mit ProSiebenSat.1 sind allmählich verheilt.
turi2.tv (5-Min-Ausschnitt), turi2.tv (37-Min-Video)

Döpfner und Peter Turi reden in 37 Minuten auch über Musik, Paranoia und Döpfners musikalische Leidenschaft. Unten finden Sie das komplette Video. Beim Klick auf die folgenden Links geht es direkt zu den Themen: Döpfner über ...
1. ... Kunst und Technologie
2. ... seinen Karriereweg
3. ... seine Musikleidenschaft
4. ... Strategie, Tempo, Veränderungen
5. ... Paranoia und Zweckpessimismus
6. ... Springers wunde Punkte
7. ... Journalismus-Geschäftsmodelle
8. ... moderne Unternehmenskultur
9. ... Springer in zehn Jahren
10. ... das TV-Geschäft
11. ... neues Geschäft und technische Innovation
12. ... die Zukunft für Print
13. ... seinen Medienkonsum

Klick-Tipp: turi2 berichtet auf Instagram vom Springer-Richtfest.

Klick-Tipp: Springer feiert Richtfest im Neubau des Verlags. turi2-Videochef Jens Twiehaus ist vor Ort – und berichtet in einer Instagram Story. Sein Video von der Baustelle, bislang rund 1.000 mal auf YouTube angesehen, gewährt einen Einblick in den künftigen "Welt"-Newsroom und die TV-Studios.
instagram.com (turi2 auf Instagram), turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

fragebogen2: Stefan Rühling.


fragebogen2: Stefan Rühling, ehemals Fachpresse-Sprecher und Chef des Vogel Verlags, ist ein leidenschaftlicher Koch – seit seinem Ausscheiden hat er mehr Zeit für das Hobby. Sein erstes Kochbuch entdeckte er noch zu Studienzeiten in einem Münchner Antiquariat. Rühling ist ohnehin ein Genießer, er schätzt Rot- und Weißwein und mag Leidenschaften in allen Lebenslagen. Sein Wahlspruch ist deshalb: "In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst" – nach Augustinus von Hippo.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Video-Rundgang: Andreas Ludwigs führt durch den Axel Springer Neubau.


Zukunft aus Beton: Ein Dutzend Stockwerke Rohbau recken sich neben der alten Springer-Zentrale in die Höhe. Baustellen-Boss Andreas Ludwigs führt turi2.tv mit der Kamera durch den imposanten Neubau. Ludwigs zeigt das riesige Atrium, das begehbare Dach und das künftige Fernsehstudio, aus dem "Welt" live vor der Kulisse des Newsrooms senden wird.

Ludwigs Leute – beteiligt sind rund 130 Baufirmen – liegen völlig untypisch für Berlin im Zeit- und Kostenplan – das ausführende Unternehmen Züblin kommt aus Stuttgart. Sie bauen bis Ende 2019 Arbeitsplätze für 3.500 Menschen auf 52.000 Quadratmetern. Der Entwurf des Architekten Rem Koolhaas ist geprägt von Glas, Licht und dem großzügigen Atrium, das das Gebäude zum alten Hochhaus und der Springer-Passage hin öffnet.

Auf dem Dach können Mitarbeiter Pausen-Kaffee trinken. Im Erdgeschoss wird es vier Restaurants und Coworking-Büros geben: Springer vermarktet sie schon jetzt unter dem Namen Earlybird und will den futuristischen Neubau auch nutzen, um Gründer und Startups für sich zu begeistern.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Nico Hofmann über Netflix: "Wir merken erste Talent-Abwerbungen".


Umbruch mit Ansage: UFA-Chef Nico Hofmann beobachtet intensiv, wie die großen Video-Plattformen den Filmmarkt umkrempeln. "Es ist ein großer Talent-Transfer", sagt Hofmann im turi2.tv-Interview – vom Kino exklusiv zu den Plattformen Netflix, Amazon, Apple. Im Umbruch sieht er zugleich die Chance für den TV-Spezialisten UFA. Hofmann spricht gar von "Goldgräberstimmung".
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Auch bei turi2.tv: Wie ein Stummfilm zu neuem Leben erwacht – Video-Einblick in die UFA Filmnächte.

Wie ein Stummfilm zu neuem Leben erwacht – Video-Einblick in die UFA Filmnächte.


Ein echtes Schätzchen: Der Stummfilm-Klassiker Der Geiger von Florenz läuft in Berlin schön wie nie. Restauratorin Anke Wilkening hat den 92 Jahre alten Streifen ein Jahr lang Bild für Bild generalüberholt. Bei turi2.tv erklärt Wilkening, wie sie recherchiert und restauriert. Sponsor Bertelsmann finanziert ihre Mission: "Diese alten Filme sind unglaublich gut gemacht, sie sind Kulturerbe", sagt Vorstandschef Thomas Rabe.

Filmproduzent und UFA-Geschäftsführer Nico Hofmann lobt Wilkenings Arbeit. Der neue, alte Film, bearbeitet bei der Murnau Stiftung in Wiesbaden, wirke erzählerisch stark, "es ist altes Material mit großer Relevanz für heute". Die UFA Filmnächte seien in Berlin "the place to be", sagt Hofmann zwischen Bussis mit prominenten Freunden. Bis Freitag läuft die Veranstaltung, Arte hat "Der Geiger von Florenz" auch aufgezeichnet und online gestellt.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), arte.tv (96-Min-Aufzeichnung)

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juli 2018.



Video vielleicht verpasst? Angela Meier-Jakobsen macht "Closer" und "InTouch" mit Fakten und Fantasie, "Emotion"-Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf wünscht sich mehr Frauen in Verlagen und FischerAppelt-Vorständin Franziska von Lewinski fordert einen Kulturwandel in der männerdominierten Werbebranche. Das sind die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juli.

Top 1:
Angela Meier-Jakobsen macht "Closer" und "InTouch" mit Fakten und Fantasie.
(771 Aufrufe)

Top 2:
Katarzyna Mol-Wolf: "Die Frauen-Quote in Verlagen muss sich ändern"
(348 Aufrufe)

Top 3:
Franziska von Lewinski: "Wir brauchen in den Agenturen einen kulturellen Wandel"
(319 Aufrufe)

Die Top 3 in einer Playlist







Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni

Angela Meier-Jakobsen macht "Closer" und "InTouch" mit Fakten und Fantasie.


Die Überzeugungstäterin: Angela Meier-Jakobsen steht seit Ende 2017 an der Spitze der Bauer-Yellows Closer und InTouch – im Interview von turi2.tv erklärt sie, wie Regenbogen-Redakteure in Zeiten von Social Media arbeiten. Viele Geschichten entstehen aus Instagram-Posts und Paparazzi-Fotos. Die Texte dazu sind oft Bild-Interpretationen, erklärt Meier-Jakobsen – ein Mix aus Fantasie und Fakten.

Dass dabei aus den gleichen Bildern widersprüchliche Geschichten entstehen, ficht Meier-Jakobsen nicht an. In "Closer" etwa beschwört die Redaktion die "erste Krise" zwischen Heidi Klum und Tom Kaulitz herauf, in "InTouch" derselben Woche wird Klum zur "Kaulitz-Klette". Für die Chefredakteurin sind das unterschiedliche Kerne derselben Geschichte. Die eine erzählt für ältere, die andere für jüngere Leserinnen.

Was reizt Meier-Jakobsen, die Politikwissenschaften studiert und die meiste Zeit seriösen Frauen-Journalismus gemacht hat, an den umstrittenen Yellows? "Es tat sich eine Tür auf in eine ganz andere Form von Kreativität", schwärmt sie über ihre erste People-Konferenz, in der sie Storys aus Fotos von Angelina Jolie und Brad Pit "interpretiert" hat.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

fragebogen2: Klaus Krammer.


fragebogen2: Klaus Krammer hat auf seine Mutter gehört. Der Chef des Krammer-Verlags und Sprecher der Deutschen Fachpresse entschied sich für die solide Ingenieur-Ausbildung – und gibt nun Medien für Ingenieure raus. Das erfolgreiche Verlagsgeschäft finanziert Krammers große Leidenschaft: seine Segelyacht im Mittelmeer, schwärmt er im Video-Fragebogen. Und offenbart seine große Schwäche: die Schlamperei. Sein Schreibtisch gleiche einem Trümmerhaufen und werde alle zwei Monate mit der Schubkarre aufgeräumt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Fachpresse-Sprecher Klaus Krammer im Antritts-Interview.

fragebogen2: Sarah Risch.


fragebogen2: Sarah Risch, Verlagsleiterin Print und Online bei turi2, wollte als Kind hoch hinaus und als Flugbegleiterin abheben. Im Videofragebogen von turi2.tv verrät sie, dass sie sich heute mit festem Boden unter den Füßen deutlich wohler fühlt als in der Luft. Dafür begeistert sie sich für die luftigen Schlagzeilen der Klatschpresse und das Zusammenbasteln von Ikea-Regalen.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

fragebogen2: Ulla Strauß.


fragebogen2: Mrs. Kiosk Ulla Strauß geht mit einem "Still Day One"-Anstecker durch die Welt und verbreitet Optimismus. So wortgewaltig und lautstark, dass sie manchmal das Zuhören vergesse, sagt Strauß im Video-Fragebogen. Die Chefin von United Kiosk ist Marathon-Läuferin und will noch bis zum 80. Lebensjahr laufen, in der Hoffnung, flotter zu finishen. So kann sie sich auch ihre (gar nicht so) heimliche Schwäche weiter erlauben: Schokolade.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ulla Strauß begründet, warum Verlage Amazon und Apple umarmen sollten.

fragebogen2: Benjamin Wessinger.


fragebogen2: Benjamin Wessinger hat sich schon als Kind in seinen heutigen Job gewünscht: Wie sein Papa wollte er den Deutschen Apotheker Verlag leiten, weil alle Menschen so freundlich zum Senior waren und es im Verlagshaus so gut riecht. Der promovierte Pharmazeut überzeugt nicht nur im Labor, sondern auch mit Sauce Hollandaise am Herd. Hinter selbigem hervor lockt ihn am ehesten Eiscrème, sagt Wessinger im Video-Fragebogen.
turi2.tv (84-Sek-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Apotheker-Verlag-Chef Benjamin Wessinger sucht das Rezept gegen den Abo-Schwund.

Feminist Robert Franken fordert gleiche Chancen für Frauen und Männer.



Gegen die Gender-Kluft: Robert Franken, Digitalberater und Jury-Mitglied beim Emotion Award, setzt sich als bekennender Feminist dafür ein, "Frauen sichtbar zu machen". Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande der Preisverleihung in Hamburg erklärt er die Beweggründe für sein Engagement: "Es geht um gleiche Chancen für alle." Dazu gehöre auch die Anerkennung, dass es mindestens eine Gruppe in der Gesellschaft gibt, "die nicht den gleichen Zugang zu Gestaltungs- und Entscheidungsmacht" hat.

Dieses Missverhältnis schade nicht nur Frauen, "sondern vor allem uns Männern". Zu hitzigen Debatten komme es bei seinem Engagement eher selten – die meisten gerieten bei dem Thema eher in eine Art Schockstarre, weil sie sich des erste Mal ernsthaft damit auseinandersetzen. Denen, die der Norm entsprechen – "und das sind in der Regel Männer" – empfiehlt Franken einen Perspektivwechsel.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Anke Rippert: "Wir verdienen den Großteil unseres Geldes mit Print."


Content ist King: Anke Rippert, Geschäftsführerin von Inspiring Network, hält viele Bälle in der Luft. Print, Corporate Publishing und Events sind die drei Säulen ihres 46-Mitarbeiter-Verlags, sagt Rippert im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Emotion Awards. Print liefere zwar noch immer einen Großteil des Umsatzes, künftig sei es aber egal, über welchen Kanal etwas ausgespielt werde – "am Ende des Tages zählt der gute Inhalt und die gute Idee".

Luft nach oben sieht Rippert im klassischen Print-Geschäft dennoch, etwa bei der Auflage und Bekanntheit von Marken wie "Emotion" und "Hohe Luft". Mit dem Emotion Award, der inzwischen auch "wirtschaftlich wirklich erfolgreich" sei, begehe der 2009 gegründete Verlag sein "strahlendstes und größtes Event".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Franziska von Lewinski: "Wir brauchen in den Agenturen einen kulturellen Wandel."


Wandel durch Annäherung: Franziska von Lewinski, Vorständin in der Agentur FischerAppelt, ist enttäuscht, wenn sie beim Blick in die Fachpresse vorwiegend männliche Führungsriegen in Medien und Agenturen sieht. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande der Emotion Awards bemängelt sie, dass in Agenturen zwar mehrheitlich Frauen arbeiten, es aber oft nur Männer in die Chefetage schaffen.

Deshalb fordert sie einen Wandel der männerdominierten Kultur der Werbebranche – viele Frauen hätten schlichtweg keine Lust, sich da durchzusetzen. Wichtig sei außerdem das Engagement von Frauen für Frauen: "Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig unterstützen, befördern und auch in die Führungsgremien holen." Denn für einen richtigen Wandel brauche es mehr als "die eine Frau" in den Führungsetagen.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni 2018.



Video vielleicht verpasst? Ines Pohl muss nicht mehr im Mittelpunkt stehen, Startup-Löwe Frank Thelen rät der Medien-Branche zur Voll-Digitalisierung und "Auto Bild"-Chef Tom Drechsler fährt mit umgebautem Blatt vor. Das sind die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni.

Top 1:
"Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.
(418 Aufrufe)

Top 2:
Startup-Löwe Frank Thelen: Die Medien-Branche muss volldigitalisieren.
(398 Aufrufe)

Top 3:
"'Auto Bild' ist jetzt noch schneller" – Tom Drechsler über seinen Umbau bei der Auto-Zeitschrift.
(378 Aufrufe)

Top 4:
"Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.
(360 Aufrufe)

Top 5:
"Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".
(348 Aufrufe)

Die Top 5 in einer Playlist











Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Mai

Katarzyna Mol-Wolf: "Die Frauen-Quote in Verlagen muss sich ändern."



Frauen an die Macht: Katarzyna Mol-Wolf, Gründerin der Zeitschrift "Emotion" und Chefin des Verlags Inspiring Network, will mehr Frauen in Führungsverantwortung bei Verlagen sehen – und macht es selbst vor. Die Männer-Quote im 46-Mitarbeiter-Unternehmen liegt bei 1 oder 2 %, sagt Mol-Wolf im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Emotion Awards.

Dass Frauen in Verlagen das Sagen haben sollten, ist für die Selfmade-Verlegerin Mol-Wolf aber kein Selbstzweck: "Frauen sind diejenigen, die am meisten Zeitschriften konsumieren." Also sei es sinnvoll, dass auch mehr Frauen über die Geschicke der Verlage entscheiden. Heute beobachtet Mol-Wolf, dass es zwar in der untersten Führungsebene noch viele Frauen gebe, in Chefetagen seien sie aber noch die Ausnahme.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

fragebogen2: Gunther Schunk.


fragebogen2: Gunther Schunk, Kommunikationschef von Vogel Business Media, kann nicht nur senden, sondern auch empfangen. Der passionierte Asterix-Übersetzer attestiert sich im Video-Fragebogen prima Fähigkeiten als Zuhörer. Das hilft auch bei seiner großen Leidenschaft: der Blues-Musik. Eine andere musikalische Größe liefert Schunk seinen Leitspruch: "Life is rich" von Mick Jagger.
turi2.tv (59-Sek-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gunther Schunk erklärt den Wandel des Vogel-Verlags.

"Da, wo die Luft brennt." – Claus Stäcker über die Deutsche Welle in Afrika.


Von Bonn nach Burkina Faso: Die Deutsche Welle macht von Bonn aus Radio für ganz Afrika. Claus Stäcker, Leiter der Afrika-Abteilung, hat den Anspruch, für seine wöchentlich 30 Mio Hörer nicht weniger zu sein als die "Stimme der Freiheit". Dafür muss er auf Facebook genauso präsent sein wie im klassischen Radio: "Afrika ist extrem heterogen", erklärt Stäcker im Interview von turi2.tv am Rande des Global Media Forums in Bonn.

In den Metropolen, wo das Internet gut ausgebaut ist, spielt Facebook eine große Rolle, erklärt Stäcker. Deswegen sendet die DW als erster internationaler Sender Radio auch via Facebook live. Auf dem Land und in "zensierten Märkten" kommt das terrestrische Radio zum Zug. Stäcker berichtet, dass er als Tourist in Tansania erlebt hat, wie sich die Arbeiter auf einer Teeplantage pünktlich um 13 Uhr um das Radio versammelt haben, um die DW-Hauptnachrichten in Kisuaheli zu verfolgen.

Für Nähe zu den Menschen in Afrika sorgen rund 240 DW-Korrespondenten, die unter teils schwierigen Bedingungen und angefeindet von den lokalen Behörden für den deutschen Sender berichten.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Kommunikation für Käse: Wie Petrella-Chef Sven Tönjes an neue Kunden kommt.


Klassiker für den Käse: Sven Tönjes bringt beruflich Frischkäse unter die Leute – und baut in der Vermarktung vor allem auf TV und Print. Für seine Marke Petrella bucht Tönjes besonders gerne in Zeitschriften, sagt er im Video-Interview von Horizont und turi2.tv. Vor allem Food-Titel sind ein beliebtes Umfeld, weil die Zeitschriften von Interessierten gekauft werden – während TV-Zuschauer Werbung ungefragt "aufgehalst" bekämen.

Tönjes sieht die Lage optimistischer als viele aus der Medienbranche. Print werde es weitere 10, 20 Jahre geben. Petrella-Hersteller Petri Feinkost kommt das gelegen: Das Unternehmen aus dem Weserbergland hat wenig Erfahrung im Online-Geschäft und ist ein Zwerg unter den Konsumgüter-Riesen. Ganz anders als Tönjes' langjähriger Arbeitgeber mit ganz ähnlichem Namen: Für den Fleischkonzern Tönnies brachte er knapp 20 Jahre Schwein und Rind an Hausmänner und -frauen.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

"Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Chefredakteurin Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.


Auf der Welle: Seit einem Jahr leitet Ines Pohl die Deutsche Welle als Chefredakteurin, im Interview mit turi2.tv zieht sie eine erste Bilanz. Ihren ungewöhnlichen Wechsel von der links-alternativen "taz" zum steuerfinanzierten Auslandssender findet sie gar nicht ungewöhnlich. Denn ihre Rolle als Journalistin bleibe die gleiche, so Pohl. "Dass ich Chefredakteurin der Deutschen Welle bin, zeigt, dass die Deutsche Welle in der Lage ist, kritisch mit Politikerinnen und Politikern umzugehen."

Dass Pohl in der deutschen Medienwelt nun weniger laut mitmischt, findet die Chefin des Auslandssenders ganz normal: "Meine Rolle in der deutschen Medienlandschaft ist nicht mehr so wichtig." Lieber betont sie die Rolle der DW angesichts der Krisen in der Welt: "Wer hätte gedacht, dass wir in Polen wirklich wieder für die Pressefreiheit kämpfen müssen?"
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Mitarbeit: Andreas Maisch

Warum die Chefredakteurin Marketing macht: Gabriele Mühlen und Bianca Schwarz über das House of Food.


Zwei Köchinnen, drei Mützen: Bauer backt jetzt Journalismus, PR und Werbung aus einer Hand. Das House of Food liefert Essens-Inhalte für Zeitschriften wie für Kunden. Wie sauber ist das? "Natürlich trennen wir. Ich bin Journalistin – aus vollem Herzen", sagt Chefredakteurin Gabriele Mühlen im Doppel-Videointerview mit Produktionschefin Bianca Schwarz. Sie sehen die Vermischung ihrer Funktionen aber als Vorteil.

Mühlen erläutert, sie habe als Chefredakteurin die Übersicht über alle Produktionen – die journalistischen wie auch die bezahlten für Kunden. Alles werde gekennzeichnet und richte sich nach dem Pressekodex. Bianca Schwarz ist wichtig, nichts zu beschönigen. "Food ist Trend und zukunftsweisend, aber auch jeden Tag Realität", sagt sie zur Inszenierung neuer Gerichte. "Wenn wir es möglichst authentisch machen, sieht es am besten aus. Wir essen alles danach tatsächlich auf."
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Das Video enthält eine Anzeige für Bauers House of Food. Aber natürlich trennt auch turi2. Die Fragen waren nicht abgesprochen und das Unternehmen Bauer hat auch nachträglich keinen Einfluss auf die Gestaltung dieses redaktionellen Beitrags genommen.

Aktuell auch bei turi2.tv: "Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".

"Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".


Ein Topf: Bauer brutzelt die Inhalte für Koch-Zeitschriften, Food-Strecken in Magazinen und Corporate Publishing künftig in derselben Küche, dem House of Food. Verlagsleiter Malte Jensen hofft im turi2.tv-Interview am Rande von Bauers Food Trend Tag auf mehr Knowhow-Austausch, Flexibilität und neue Geschäfte, etwa beim Corporate Publishing. Aktuell arbeiten 70 Mitarbeiter in der neuen Einheit für Redaktion, Produktion und Vermarktung – und es sollen noch mehr werden.

Die Vermarktung kommt ohnehin schon aus einer Hand, erklärt Martina Schönherr, Anzeigenleiterin Food bei Bauer: "Ich möchte fast sagen, die einseitige Zeitschriften-Anzeige allein ist ausgestorben." Kunden wollen heute einen Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen, erklärt Schönherr am Beispiel vom Dosentomaten-Hersteller Mutti Parma – vom Blogger-Event über Rezept-Videos bis zur Zeitschriften-Anzeige.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

"Mehr als eine Sparmaßnahme" – Stephan Fritz über Springers Kompetenzcenter Auto.



Auto-Dachmarke: Stephan Fritz steuert als General Manager der Auto Bild Gruppe die Vermarktung von Springers Autozeitschriften. Seit zehn Monaten entstehen unter seiner Gesamtverantwortung nicht nur das Flaggschiff "Auto Bild" und deren Ableger, sondern auch die Autoinhalte für "Bild" und "Bild am Sonntag". Als Sparmaßnahme will er die Konzentration von Springers Auto-Kompetenzen in Hamburg allerdings nicht verstanden wissen und erklärt im turi2.tv-Interview die wirtschaftliche Seite des Kompetenzcenters.

Es ergebe "unheimlich viel Sinn", das Knowhow der "Auto Bild" mit ihren 700 Auto-Tests pro Jahr für alle Marken der Gruppe zu nutzen. Damit der Inhalt auch bei denen ankommt, die lieber Carsharing nutzen, als ein eigenes Auto zu besitzen, setzt Fritz auf einen regelmäßigen Dialog mit den Lesern. Auch Kampagnen und Kooperationen mit Kunden aus der Autoindustrie lassen sich besser umsetzen, wenn die Vermarktung für alle Ausspielwege aus einer Hand kommt, sagt Fritz.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

Startup-Löwe Frank Thelen: Die Medien-Branche muss volldigitalisieren.

Lecker Internet: Startup-Pionier Frank Thelen ist einer der radikalsten Werber fürs Gründen. Im Video-Interview beim Food Trend Tag von Bauer fordert er mehr Innovationen rund ums Essen und ein komplettes Umdenken in Verlagen. Die Medien-Branche müsse sich volldigitalisieren, um zu überleben, glaubt der "Höhle der Löwen"-Juror.

Thelen lobt ausdrücklich Springer. Dort kümmere sich Mathias Döpfner als oberster Boss um die Digitalisierung aller Geschäfte, er habe viel Umsatz aufgebaut und gute Talente gewonnen. Auch Thelen schaut sich ständig nach Talenten und Ideen um. Seine Firma Freigeist Capital ist an mehr als einem Dutzend Startups beteiligt – und legt mit Investments wie der Low-Carb-Pizza Lizza einen Schwerpunkt auf neue Ideen rund um Ernährung.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

"Maxi"-Chefin Anja Delastik holt die Generation Y aus der Unentschlossenheit.



Wir statt Ich: Bauers Frauenmagazin Maxi erscheint heute mit der ersten Ausgabe unter Chefredakteurin Anja Delastik, die zugleich Chefin von "Cosmopolitan" ist. Im Interview mit turi2.tv sagt sie, "Maxi" solle ein "Survival-Guide für die Generation Y" sein, also die 28- bis 38-Jährigen, die "konstant unentschlossen" seien. Auf Altersangaben verzichten Delastik und ihr Team im Heft genauso wie auf eine Bewertung der Entscheidungen ihrer Leserinnen.

Probleme, "Maxi" und "Cosmopolitan" auseinanderzuhalten, sieht Anja Delastik in ihrer Doppelrolle keine. Bei Themenvorschlägen sei immer klar, für welches Blatt sie passen oder nicht. "Sie werden nie das Motto 'Wir' in der 'Cosmo' lesen, auch nicht auf dem Titel - bei 'Maxi' schon'. "Cosmopolitan" sei "sehr viel auf sich selbst bezogener" und egoistischer.

Im Zuge von Umstrukturierungen hat Bauer die "Maxi"-Redaktion von Hamburg nach München verlegt. Nur eine Mitarbeiterin ist mitgekommen, auch die bisherige Chefredakteurin Nina Maurischat blieb in Hamburg und verantwortet inzwischen u.a. Bauers "Wohnidee".
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube), turi2.de (Background)

"Die Regierung redet uns nicht rein." – Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle.


Sendungsbewusst: Intendant Peter Limbourg führt die Deutsche Welle in ihr 66. Lebensjahr und rechnet den deutschen Auslandssender keineswegs zum alten Eisen. "Wir müssen uns ständig verändern", sagt der frühere N24-Chefredakteur im Interview mit turi2.tv und zeigt den neu gebauten Newsroom in der DW-Dependance in Berlin. Von hier aus schickt die Welle ihr Programm in rund 30 Sprachen um die Welt. Dass Limbourg mit seinem neuen englischen Nachrichten-Kanal vor allem im Gewässer der BBC fischt, gehört für ihn zum "guten Wettbewerb": "Unsere Konkurrenten sitzen woanders. Das sind diejenigen, die mit Desinformation in der Welt unterwegs sind."

Limbourg legt Wert darauf, dass seine Journalisten unabhängig berichten können, trotz des Auftrags als Kulturbotschafter Deutschlands in der Welt unterwegs zu sein – und der staatlichen Finanzierung: "Die Regierung redet uns nicht rein." Den Kurs der Deutschen Welle beschreibt er so: "Wir sind kritisch, wo nötig und konstruktiv und positiv, wo möglich."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

"Noch schneller." – Tom Drechsler über den Umbau bei "Auto Bild".


Fuß auf dem Gas: Tom Drechsler kurvt mit turi2.tv im Testwagen durch den dichten Hamburger Stadtverkehr. Im Video-Interview erklärt Springers oberster Auto-Journalist, wie das neue Auto-Kompetenzcenter Auto Bild produziert und gleichzeitig "Bild" und "Bild am Sonntag" mit Auto-Inhalten versorgt. So trete "Bild" bei Presseterminen nicht mehr "in Rudeln" auf. Einige Geschichten, die für "Auto Bild" entstehen, laufen auch in "Bild" – etwa ein "Auto Bild"-Besuch in der Garage von Auto-Sammler Fürst Albert.

In den vergangenen zehn Monaten hat Drechsler bei Springers "Auto Bild" u.a. die Optik aufgefrischt – er zeigt Autos jetzt detailreicher als früher – und sich mit der Radfahrer-Lobby angelegt. Eine weitere große Veränderung steht unmittelbar bevor: Ab nächster Woche kommt "Auto Bild" donnerstags statt freitags an den Kiosk. Damit kommt "Auto Bild" alle zwei Wochen am gleichen Tag wie Konkurrent "auto motor und sport" in den Handel, "was mich auch nicht ärgert", sagt der Chefredakteur.

Was Drechsler keinesfalls ändern will, ist die Haltung von Springers Auto-Boulevardblatt: "'Auto Bild' schreibt so, wie ich mit meinem Kumpel über Autos rede – das dürfen wir nicht verlieren."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Mai 2018.


Gabor für die Ohren: Lange war es ruhig um Ex-"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart. Mitte Juni meldet er sich mit seinem eigenen Morning Briefing zurück – im Interview von turi2.tv hat er verraten, dass nicht nur ein Newsletter, sondern eine Podcast-Morningshow kommen soll. stern.de-Chefin Anna-Beeke Gretemeier lernt aus Fehlern am meisten und Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer zeigen die Redaktion von Watson.de. Das sind die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Mai.

Top 1:
Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow
(1.061 Aufrufe)

Top 2:
"Aus Fehlern lernt man am meisten" – stern.de-Chefin Anna Gretemeier im Strategie-Gespräch
(715 Aufrufe)

Top 3:
Besuch bei Watson.de: Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer zeigen ihre Redaktion
(566 Aufrufe)

Top 4:
"Neid" und "Bullshit" – "Zeit"-Chef Rainer Esser kritisiert Facebook-Angst der Verlage
(551 Aufrufe)

Top 5:
Florian Haller zeigt das Serviceplan-Büro New York
(443 Aufrufe)

Die Top 5 in einer Playlist











Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im April

fragebogen2: Michael Schaper.


fragebogen2: Michael Schaper, Erfinder und Chefredakteur von Geo Epoche, wäre beinahe beim Film gelandet. In den 1970er Jahren begeistert er sich u.a. für "Der Amerikanische Freund" von Wim Wenders, sagt er im Video-Fragebogen von turi2.tv. Nach einem Praktikum hinter der Kamera entscheidet er sich dann aber doch für den Journalismus und wird einer der ersten Absolventen der damals ganz neuen Henri-Nannen-Schule. Wenn Schaper nicht an "Geo Epoche" und "Geo Wissen" arbeitet oder neue "Geo"-Ableger erfindet, träumt er von einem Klatschmagazin.
turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Michael Schaper über 20 Jahre "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" bei "Geo Epoche".

fragebogen2: Richard Gutjahr.


fragebogen2: Richard Gutjahr wollte als Kind am liebsten nach den Sternen greifen und Astronaut werden. Seine Mathematik-Abneigung machte diese Pläne zunichte, erklärt er im Video-Fragebogen von turi2.tv. Nun moderiert er im Fernsehen, schreibt als Blogger ins Internet und ist stolzer Besitzer des allerersten jemals verkauften iPads. Außerdem verrät er, dass er Blockflöten vor allem schräge Töne entlockt und eine Schwäche für Binge Watching hat.
turi2.tv (99-Sek-Video auf YouTube)