Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

"Testosteron ist nicht der beste Ratgeber": Julia Becker und Katarzyna Mol-Wolf im Doppel-Interview.


Erbin trifft Gründerin: Funke-Verlegerin Julia Becker und "Emotion"-Macherin Katarzyna Mol-Wolf bilden eine bislang unbekannte Allianz. Newcomerin Becker lässt sich von Mol-Wolf beraten und Mol-Wolf fühlt sich inspiriert von Beckers Ansichten. Zusammen schauen sie sich in Berlin den Steven-Spielberg-Film "Die Verlegerin" an. turi2.tv bittet die verlegerischen Freundinnen vorher vor die Kamera. Und lernt: "Frauen fallen Kooperationen leichter, weil es ihnen mehr um die Sache geht."

Für Julia Becker hat das Frau-Sein viele Vorteile. Statt Imponiergehabe stehen Lösungen im Vordergrund, wenn Frauen am Ruder stehen. Sie fühlt sich gut aufgenommen: "Mit mir verbindet man Begriffe wie weiblich, jung, modern, wobei jung auch nicht mehr so stimmt." An dieser Stelle hakt Mol-Wolf ein und schmeichelt: "Ich finde schon: jung!" Die beiden Top-Medienfrauen verstehen sich prächtig, was mögliche künftige Kooperationen ihrer Verlage denkbar macht. Becker jedenfalls sagt: Nur durch neue Allianzen und Kooperationen können sich Medien auch künftig noch ihre Unabhängigkeit leisten.
turi2.tv (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Das komplette 20-Min-Gespräch der beiden Verlegerinnen ungeschnitten:
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fragebogen2: Olaf Schröder.


fragebogen2: Olaf Schröder, Geschäftsführer des Constantin-Senders Sport1, wäre als Kind am liebsten selbst Fußball-Profi geworden – inspiriert von der Kinderserie "Manni, der Libero". Im Video-Fragebogen von turi2.tv verrät Schröder außerdem seine größte Schwäche, seinen Ehrgeiz: "Ich kann mich mit Niederlagen, sowohl im Beruflichen als auch im Privaten, nur sehr schwer zurechtfinden." Eines seiner Vorbilder ist Tele5-Chef Kai Blasberg.
turi2.tv (87-Sek-Video)Kommentieren ...

Eine Redaktion, zwei Marken: Wie "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" im gemeinsamen Newsroom entstehen.


BoulevaRegionalzeitung: DuMont hat in Berlin eine ungewöhnliche Redaktion etabliert. Ein gemeinsames Team erstellt das Abo-Blatt "Berliner Zeitung" und den Boulevard-Titel "Berliner Kurier". Chefredakteur Jochen Arntz zeigt in der turi2.tv-Videoreportage, wie das funktioniert. Nach Personal-Abbau und vollzogener Vereinigung kündigt er neue Bezahl-Apps und Newsletter an.

150 Mitarbeiter zählt die Redaktionsgemeinschaft, ansässig direkt an der alten Zonengrenze zwischen Kreuzberg (West) und Mitte (Ost), geleitet die vom Dreigestirn Arntz, Elmar Jehn und Thilo Knott. Arntz verschweigt nicht, dass die Zusammenlegung keine Liebeshochzeit war. Eine Redaktion müsse "wirtschaftlich sein", sagt er, was so viel heißt wie: Auf dem turbulenten Berliner Zeitungsmarkt war Sparen angesagt. Viele Mitarbeiter mussten im Zuge der Zusammenlegung gehen. Arntz versucht es positiv zu nehmen: "Wir haben eine Redaktion neu aufbauen können - von der Technik und den Arbeitsabläufen her."

Im Alltag gibt es nun gemeinsame Ressorts, aus denen sowohl lange "Berliner Zeitung"-Stücke wie auch knallige "Kurier"-Schlagzeilen kommen – für die Zeitungen und die digitalen Kanäle. Arntz sagt, dass alle voneinander profitieren, fügt jedoch hinzu: "Wir haben unsere Dinge zusammen geworfen, wissen aber auch, wann wir sie wieder trennen müssen." Anders gesagt: Der "Kurier" beschäftigt sich häufiger mit den Schönheiten des weiblichen Körpers, die "Berliner Zeitung" widmet sich den schönen Künsten eher im Feuilleton.

Trotz aller Unterschiede startet der Berliner Newsroom nun auch gemeinsame Produkte. Ohne großen Rummel kam Ende 2017 die App Best of Berlin in die Stores. Sie bereitet täglich zehn Themen in anspruchsvoller Mobil-Ansicht auf; nach 30 Testtagen kostet sie 4,99 Euro. Arntz linst wie die Kollegen vom "Tagesspiegel" auf die Zielgruppe der Entscheider. Er sieht noch Potenzial für neue Spezial-Bezahlangebote, wie etwa Newsletter.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Auch bei turi2.tv: Jochen Arntz zeigt die Sonderausgabe der "Berliner Zeitung" zum Mauer-Jubiläum.
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fragebogen2: David Pfeifer.


fragebogen2: David Pfeifer wäre beinahe Koch geworden – bis er sich mit ein paar Köchen über deren anstrengenden Alltag unterhalten hat. Als Journalist verantwortet er heute die Zutaten der wichtigen Wochenend-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Als Vorbild nennt er im Video-Fragebogen von turi2.tv Clark Kent – ob Pfeifer auch ein geheimes Superhelden-Doppelleben führt?
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: David Pfeifer will mit der "SZ am Wochenende" die Leser-Blatt-Bindung stärken.

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fragebogen2: Heike Reuther.


fragebogen2: Heike Reuther ist bei turi2 die Expertin für Projekte – eine Leidenschaft, die sich bei ihr auch im Privaten fortsetzt. Im Video-Fragebogen von turi2.tv attestiert sie sich selbst unterschätzte Talente als Reiseleiterin. Überhaupt ist das Unterwegssein ihr großes Hobby: Heike liebt es, stundenlang im Wald herumzuwandern und auf Berge zu krakseln.
turi2.tv (79-Sek-Video auf YouTube)Kommentieren ...

fragebogen2: Peter Höpfner.


fragebogen2: Peter Höpfner, Chefredakteur beim Comic-Verlag Egmont Ehapa, hat als Kind von einer Karriere als Basketball-Profi geträumt, "aber meine körperlichen Fähigkeiten und mein alter Herr haben dafür gesorgt, dass ich was Anständiges" gelernt habe. Im Video-Fragebogen von turi2.tv verrät Höpfner außerdem, dass er bei Schulaufführungen seiner Kinder Tränen in den Augen hat und warum Kai Diekmann eines seiner drei großen Vorbilder ist.
turi2.tv (58-Sek-Video)Kommentieren ...

"Der Schweizer macht gerne viele Überstunden": Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.


Kein Platz für Klischees: Chefredakteur Beat Balzli ist mit der "Wirtschaftswoche" umgezogen – und führt turi2.tv durch die neue Etage. Luftiger, heller, moderner sei es, freut sich der Schweizer Balzli: "Wir sind im Jahr 2018 angekommen." In den offenen Räumen sollen Redakteure mehr auf Zuruf arbeiten und schneller vorankommen. Ein Schweizer und schnell? Klar, meint Balzli: "Die Schweizer gelten nur als langsam, weil sie Hochdeutsch so langsam sprechen." Was sie wirklich könnten: Teamarbeit und viele Überstunden. Die Redakteure lauschen gespannt.

Balzli führt von seinem Büro aus durch Foto- und Onlineredaktion. Vor allem hier will er Kommunikation. "Wo mehr Austausch ist, sind mehr Ideen", meint Balzli. "Und wo mehr Ideen sind, gibt es bessere Produkte." Der neue Onlinechef Lutz Knappmann, frisch aus München von Süddeutsche.de gekommen, will wiwo.de wieder sichtbarer machen. Seine Redaktion gehe aber nicht ins "rat race" mit anderen Portalen, sondern soll eigene Schwerpunkte setzen. Für die schnellen Themen gibt es ja auch noch handelsblatt.com im gleichen Haus.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Außerdem bei turi2.tv: Herausgeber Gabor Steingart zeigt das neue Handelsblatt-Haus.
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Mauer-Ausgabe der "Berliner Zeitung" soll die Stärken von Print ausspielen.


Geschichte auf Papier: Die "Berliner Zeitung" feiert heute ein besonderes Mauer-Jubiläum mit einer Magazin-Ausgabe. Die ersten 28 Seiten der Zeitung drehen sich um Historie und die heutige Mauer in den Köpfen – Aktuelles und Nachrichten finden in einem achtseitigen Kompakt-Teil statt. Chefredakteur Jochen Arntz zeigt die Zeitung im turi2.tv-Video. Solch eine besondere Aktion sei die Stärke von Print, sagt er: "Das ist etwas zum Aufheben, wie eine Art Geschichtsbuch." Das Jubiläum ist ein Rechenspiel: Am Montag ist die Berliner Mauer so viele Tage verschwunden, wie sei einst stand.
turi2.tv (85-Sek-Video)Kommentieren ...

fragebogen2: Simone Stähr.


fragebogen2: Simone Stähr verdient das Geld bei turi2. Unsere Medialeiterin mag aber nicht für sich werben, sondern lieber die Werbung von Anderen zum Glänzen bringen. Stähr gönnt sich als Bäckerstochter täglich ein Stück Kuchen und hält den Rat ihrer Mutter in Ehren: Wer sich vergleicht, kann nicht glücklich werden. Ihr kindlicher Berufswunsch "Abenteurerin" hat sich indes erfüllt: im Wiesbadener Familienalltag mit zwei Kindern und auch bei turi2.
turi2.tv (91-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Facebook wird vollgepumpt": Privatfunk-Chef Hans Demmel will ARD und ZDF im Netz einschränken.


Mehr Zurückhaltung, bitte: Den privaten Sendern in Deutschland sind die Social-Media-Angebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio ein Dorn im Auge. "Facebook wird vollgepumpt", kritisiert Hans Demmel, Vorstandschef des VPRT, im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Wir zahlen Gebühren dafür, dass Facebook im Umfeld Werbegelder einnimmt." Demmels Appell zur Zurückhaltung ist dringend: Heute beraten die Ministerpräsidenten über den neuen Telemedienauftrag.

Demmel verlangt von den Öffentlich-Rechtlichen, Facebook nur als Werbekanal zu nutzen. Auch die privaten Sender versuchten, Facebook-Nutzer auf die eigenen Seiten zu lotsen statt Programm exklusiv für die Plattformen zu machen. Öffentlich-rechtliche Journalisten dürften nicht verpflichtet werden, Facebook voll zu pumpen und einen US-Konkurrenten stärker zu machen. "Ein ausgeglichenes Spielfeld – mehr wollen wir gar nicht", sagt Demmel, im Hauptjob Geschäftsführer von n-tv, am Rande des Deutschen Medienkongress.

Er beobachtet, wie sich in Deutschland eine Opposition gegen das Mediensystem formt. Demmel schätzt, dass in einer Abstimmung heute ein Viertel der Deutschen gegen den Rundfunkbeitrag stimmen würden. Aus staatsbürgerlicher Sicht für ihn kein guter Zustand. Darum verlangt er Reformen und eine Besinnung auf den Kernauftrag. Doch den verlören die Sender oft aus dem Blick: Höherklassige Dokus würden immer häufiger im Nachtprogramm verschwinden oder auf Spartensender abgeschoben.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2.tv)Kommentieren ...

"Ich mache es so, wie ich denke": Ulrike Handel über ihre Rolle als Chefin.


Erst rackern, dann reden: Ulrike Handel präsentiert sich als entschlossene Führungsfrau. Die Chefin des Mediaagentur-Netzwerks Dentsu Aegis kritisiert ihr Umfeld als "Buzzword-Branche" und sagt über sich selbst: "Ich mache, liefere und erst dann erzähle ich, was ich mache." Im Interview von "Horizont" und turi2.tv denkt die frühere Springer-Managerin über ihre Rolle als Chefin nach und kommt zum Ergebnis: "Ich mache als Frau nichts anders. Ich mache es so, wie ich denke."
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Qualität braucht Zeit": Deutsche-Bank-Manager Tim Alexander will die Blockchain behutsam begreifen.


Bitcoin ist nur der Beginn: Die Deutsche Bank muss sich vor einem digitalen Finanzsystem nicht fürchten. Sie sollte aber auch nicht überstürzt hineinspringen, sagt Marketingchef Tim Alexander im Interview von "Horizont" und turi2.tv. Alexander hat in der Schweiz gelernt: "In der Ruhe liegt die Kraft."

Die Blockchain-Technologie und die aus ihr folgenden Kryptowährungen sieht Alexander nicht als Gefahr. "Ich hab mir noch nie Sorgen gemacht über Ideen und gute Innovationen", meint er beim Deutschen Medienkongress. "Die Deutsche Bank hat sich 150 Jahre angepasst und Chancen genutzt." Laut Alexander sei die Bank zunächst dabei, Chancen für Kunden auszuloten: "Wir haben das in Deutschland ein bisschen verlernt: Qualität braucht Zeit."
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Globaler, internationaler, digitaler: "Handelsblatt"-Chef Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.


Volle Kraft auf Expansion: Das "Handelsblatt" will seine neuen Redaktionsräume mit digitalem Journalismus füllen. Chefredakteur Sven Afhüppe beschreibt im turi2.tv-Interview seine Schwerpunkte: Der digitale Leser wird zum wichtigsten Kunden. Mit Handelsblatt TV erschließt sich die Redaktion neue Kanäle. Und große Hoffnungen verbindet Afhüppe mit dem internationalen Markt – weil die britische "Financial Times" nach dem Brexit außerhalb der EU erscheint. Im Einzelnen:

Kunden: Afhüppe schätzt, dass schon in diesem Jahr jeder zweite Abonnent ein digitaler Kunde sein wird. Auf handelsblatt.com werden die kostenpflichtigen Premium-Artikel seit einiger Zeit immer präsenter. Der Verlag zieht die Abo-Schranke noch höher. "Wir entwickeln den digitalen Kunden zu unserem wahrscheinlich wichtigsten Kunden", sagt Afhüppe.

Video: Bewegtbild ist eines der Felder, über das Afhüppe Reichweite aufbauen will, um an neue Kunden heranzukommen. Er will "keine klinisch perfekten Fernsehsendungen", sondern das Fachwissen seiner Redakteure neu aufbereiten, in Videos und Livestreams. Sie sollen nicht nur schreiben, sondern zunehmend vor der Kamera sprechen. "Wir nennen das Handelsblatt TV, ohne jetzt ARD und ZDF Angst machen zu wollen." Allein mit Bewegtbild rechnet Afhüppe, "weit mehr als 10 Mio Menschen" erreichen zu können.

Intelligence Unit: Neu eingestellte Mitarbeiter beginnen gerade in Berlin, das digitale "Handelsblatt"-Angebot zu analysieren und speziell in den Bereichen Video und Social Media zu verstärken. Das Team solle eine "Aktivierungs-Unit" sein, die über Daten herausfindet, welche Themen Nutzer interessieren und wo die "Handelsblatt"-Kanäle vielleicht zu wenig Inhalte bieten. "Über Datenanalyse wissen wir, was gewünscht ist."

International: Afhüppe will die englischsprachigen Angebote des Verlags, Handelsblatt Global, enger an das zentrale Angebot anbinden. Die normale "Handelsblatt"-App (Android: hier klicken) wird künftig auch Englisch können. Afhüppe sieht durch den Austritt des "Financial Times"-Heimatlandes Großbritannien eine Lücke, die sich auftut: "Wer ist dann die englischsprachige Stimme aus Europa? Da sehen wir eine große Chance."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Auch aktuell bei turi2.tv: Gabor Steingart zeigt das neue Handelsblatt-Haus.
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Steingart, Frey, Himmelreich: Die Woche bei turi2.tv.

Video vielleicht verpasst? turi2.tv hat diese Woche einen ausführlichen Einblick ins neue Handelsblatt-Hauptquartier bekommen. Schon 1.300 Nutzer schauten sich den Video-Rundgang mit Gabor Steingart an. Bei der Tour, die auch durchs Büro von "WiWo"-Herausgeberin Miriam Meckel führt, gibt Steingart erste Hinweise auf ein neues Magazin und erläutert seine TV-Pläne.


Außerdem: Pia Frey erklärt ihr Medien-Startup Opinary, für das sie gerade 3 Mio Euro Kapital eingesammelt hat.

Vice.de-Chefredakteurin Laura Himmelreich spricht über den Kampf gegen Sexismus. Das Video entstand in Kooperation mit "Horizont".

Beim Deutschen Medienkongress trafen wir "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.

Auch ZDF-Chefredakteur Peter Frey stand vor der Kamera von "Horizont" und turi2.tv, um über Demut und Medienvertrauen zu sprechen.
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ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "Wir Journalisten brauchen Demut."

Kleine Töne spucken: ZDF-Chefredakteur Peter Frey findet Journalisten wichtiger denn je. Doch der Respekt vor der eigenen Rolle sollte dabei nicht zu kurz kommen, sagt er im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Wir Journalisten müssen unsere Rolle mit Demut wahrnehmen."

Frey beobachtet ein Misstrauen gegenüber Medien in Teilen der Gesellschaft, aber ein weiterhin hohes Vertrauen in der Breite. Dieses Vertrauen sollten Journalisten nicht enttäuschen und sich an den Werten Selbstkritik, Transparenz und Demut orientieren. Auch darum gibt es eine Korrektur-Rubrik auf heute.de.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)1 Kommentar

Video-Rundgang: Gabor Steingart zeigt das neue Handelsblatt-Haus.


Steingarts ganzer Stolz: Die Handelsblatt Media Group richtet sich diese Woche im neuen Düsseldorfer Hauptsitz ein. Ein sichtlich euphorischer Geschäftsführer Gabor Steingart nimmt turi2.tv auf einen Rundgang mit. Die Reporter Markus Trantow und Jens Twiehaus folgen ihm im Laufschritt mit der Kamera in die Konferenz, durch neue Newsrooms und in die Chefbüros. Steingart verkündet visionäre Pläne: Ein TV-Studio mit Publikum soll Live-Journalismus ermöglichen. Und womöglich noch dieses Jahr startet ein Magazin rund um Digitalisierung.

Steingart will an der Toulouser Allee 27 ein Haus rund um Kommunikation betreiben. 700 Mitarbeiter machen Journalismus, sind Agentur, Event-Veranstalter und Analysten. "'Journalismus zuerst' lautet das Motto", versichert Junior-Verleger Steingart, "deshalb ist die Redaktion im obersten Stockwerk. Darüber ist nur der offene Himmel." Der Zuerst-Journalismus bedeutet beim "Handelsblatt" künftig digitale Live-Berichterstattung. Gleich neben dem Newsdesk entsteht ein TV-Studio mit Platz für Publikum. Von hier sollen "Handelsblatt"-Journalisten live ihre Einschätzungen abgeben – Video-Programm für die eigenen digitalen Angebote und soziale Medien.

Im Büro von "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel verrät Steingart, dass ein Team an einem neuen Magazin-Konzept arbeitet. Noch dieses Jahr könnte die Premiere erscheinen, wohl im vierteljährlichen Rhythmus. Steingart will die "WiWo" damit nicht ersetzen, nur ergänzen. Er wünscht sich "Inspiration für eine neue Zeit". Viel Raum ist im neuen Medienhaus für Begegnungen eingeplant: Auf dem Dach werden 150 Lounge-Möbel für Veranstaltungen stehen, die Abonnenten näher an die Marken des Hauses binden. "Kein Google, kein Facebook, kein Yahoo kann wirkliche Community bieten", sagt Steingart. "Die Amerikaner sprechen von Communities, können aber Menschen doch nur digital zusammenbringen."
turi2.tv (6-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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Klaus Brinkbäumer: "Die Medien werden durch Angriffe besser."


Krise als Chance: "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist besorgt über die politische Polarisierung. Doch für Medien sind Trump, die AfD und "Lügenpresse"-Kritik auch gut, sagt er im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Demokratie wird ernsthaft infrage gestellt", sagt Brinkbäumer. "Da hat die Presse ihre Aufgabe zu erfüllen." Bedrohungen und Angriffe ließen neue Medien-Netzwerke entstehen – was den Journalismus stärkt.

Brinkbäumer ist im Gespräch beim Deutschen Medienkongress überzeugt, dass gute Medien lernfähig sind. Viele Kollegen in den USA hinterfragten sich selbst nach der Wahl von Donald Trump. Inzwischen behandelten sie den US-Präsidenten nicht mehr als Unterhaltungs-Phänomen. Brinkbäumer macht in der breiten Öffentlichkeit ein Bedürfnis nach Klarheit aus und diese Aufklärung könnten Medien ihnen bieten. Dazu gehöre auch, Fehler zuzugeben: Der "Spiegel"-Chef benennt mehrere Titel, die er so nicht erneut drucken würde.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Ebenfalls spannend bei turi2.tv: Das ungeschnittene Video-Interview mit Klaus Brinkbäumer zur turi2 edition3.

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Opinary sammelt 3 Mio Euro ein – Pia Frey erklärt ihr Medien-Startup.


Aus Meinung Geld machen: Opinary, Startup aus Berlin, sammelt weitere 3 Mio Euro ein. Das Geld kommt unter anderem vom Neu-Investor Project A sowie bisherigen Geldgebern, darunter eine Risikokapital-Firma der Samwer-Brüder. Im Video von turi2.tv und "Horizont" erklärt Gründerin Pia Frey, wie Opinary aus Nutzer-Interaktionen Geld macht.

Die Abstimmungen von Opinary sind auf vielen Nachrichten-Websites eingebunden. Sie sollen die Interaktion von Nutzern fördern und zugleich Daten sammeln. Verlage können so mehr über ihre Kunden lernen, verspricht Frey. Interaktionen sollen zudem Leser zu loyaleren Kunden machen. Zugleich schalten Firmen Umfragen und verbinden sie mit Anzeigen für ihre Produkte. Mit dem nun eingesammelten Kapital will Opinary im US-Markt expandieren.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)
gruenderszene.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Jens TwiehausKommentieren ...

Vice.de-Chefin Laura Himmelreich kündigt ein Anti-Sexismus-Team an.


Kein Platz für dicke Hose: Vice will Schluss machen mit Patriarchat und Macho-Strukturen. Online-Chefredakteurin Laura Himmelreich stellt sich deshalb entschlossen gegen Sexismus. Im Video-Interview beim Deutschen Medienkongress kündigt sie ein Gremium aus fünf Mitarbeiterinnen an, das intern Sexismus-Vorwürfen nachgeht. Himmelreich beobachtet einen "erheblichen Fortschritt" im Kampf gegen Sexismus, seit sie im "stern" mit der Dirndl-Affäre um Rainer Brüderle die #Aufschrei-Debatte anschob.

Himmelreich bietet sich auch persönlich als Vertrauensperson an für Kolleginnen, die unter dämlichen Sprüchen oder anderen Übergriffen leiden. Immer mehr Frauen brechen ihr Schweigen und machen Vorwürfe öffentlich. Himmelreich begrüßt das im Interview von "Horizont" und turi2.tv und findet es richtig, wenn dabei auch die Namen der Männer genannt werden. Die Recherche gegen Regisseur Dieter Wedel im "Zeit-Magazin" etwa sei notwendig, zumal sich mehrere Berichte deckten und eidesstattliche Erklärungen vorlägen. Die Öffentlichkeit rede erst über das Thema, wenn prominente Namen fallen.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Sport1, "Focus", Klambt: Die Woche bei turi2.tv.

Video vielleicht verpasst? Kein Problem. So ein trüber Sonntag eignet sich wunderbar für einen Blick ins Branchenfernsehen. Markus Trantow hat für turi2.tv fünf Fakten zu Sport1 in einem Clip zusammengefasst. Wissen Sie, was es mit dem Phrasenschwein auf sich hat?

Jens Twiehaus hat "Focus"-Chefredakteur Robert Schneider zum 25. Jubiläum besucht ...

... und auch das komplette Interview mit ihm online gestellt. Es geht um sinkende Auflagen, die Beziehung zu Focus Online und Schneiders jugendlichen Erstkontakt mit "Focus".

Auch Klambt-Chef Kai Rose hat sich unseren Fragen gestellt. Jens Twiehaus wollte wissen, ob er als Klatschblatt-Macher der heimliche Vater der Fake News ist.


Übrigens: In dieser Woche erwarten Sie weitere Interviews vom Deutschen Medienkongress. "Horizont" und turi2.tv haben Vice.de-Chefin Laura Himmelreich interviewt und mit "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sowie dem VPRT-Vorsitzenden Hans Demmel gesprochen.Kommentieren ...

Klatschblatt-König Kai Rose: Sind Sie Vater der Fake News?


Alles nur geträumt: Klambt-Gesellschafter Kai Rose verdient gut an Geschichten über die Reichen und Royalen. Seine Klatsch-Zeitschriften fabulieren wöchentlich über die große Liebe und schmerzhafte Lebensbeichten. Heißer Stoff, der oft nur heiße Luft ist. Kai Rose verteidigt im Video-Interview auf dem Deutschen Medienkongress die gedruckten Seifenopern der Mediengruppe Klambt: "Das sind Träumereien, das sind Geschichten und das weiß die Leserschaft." Wirklich?

Kai Rose, der Verleger-Spross, sieht seine Magazine wie "7 Tage" oder "Woche der Frau" im Bereich der Daily Soap. Er ist überzeugt, dass die Leserinnen die bunten Geschichten nicht zu 100 % ernst nehmen. "Sie lassen sich unterhalten durch die Geschichten", sagt er im "Horizont"- und turi2.tv-Interview. "Wir sehen das nicht als Fake News an." Um große Fehlschläge zu vermeiden und auch, um juristische Kosten zu sparen, gebe der Verlag den Chefredaktionen "klare Grenzen" vor.

Keinen Einfluss hat Rose hingegen auf die natürliche Alterung seiner Print-Leserschaft. Die Klatsch-Titel, räumt er ein, seien kaum ins Digitale zu transformieren. Für das Geschäft im Netz setzt Klambt auf neue Marken wie "Grazia". Das Medienhaus erreiche im Jahr seines 175. Jubiläums inzwischen monatlich 5 Mio Frauen online.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Ebenfalls spannend auf turi2.tv: Wie Funke-Verlegerin Julia Becker ihre Klatschblätter an die kurze Leine nehmen will.
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25 Jahre Sport1: 5 Fakten aus einem Vierteljahrhundert Sendergeschichte.


Zwischen Live-Sport und Erotik-Clips: Vor 25 Jahren ist der Sportsender Sport1 auf Sendung gegangen – damals noch unter dem Namen DSF. turi2.tv zeigt 5 Fakten aus 25 Jahren Sendergeschichte. Darunter der Kult-Talk Doppelpass mit dem legendären Phrasenschwein, das inzwischen sogar einen Eintrag im Duden vorweisen kann. Ex-Bayerntrainer Udo Lattek krönt mit seinen Auftritten als Experte seine Karriere im TV, viele junge Moderatoren starten beim DSF ihre TV-Karrieren, darunter Barbara Schöneberger, Laura Wontorra und Frank Buschmann. Der Ex-Fußballprofi Thomas Helmer schafft es – als einziger Spieler bisher – von der Experten-Bank in den Moderatorenstand. Sender-Kritiker stören sich an pseudosportlichen Erotik-Clips nach Mitternacht, doch Senderchef Olaf Schröder steht zum Nackt-Programm.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)Kommentieren ...

"Focus"-Chefredakteur Robert Schneider ist überzeugt, dass noch was geht.


Das Interview mit Robert Schneider (oben) entstand im Zusammenhang mit einem Rundgang durch die Redaktion (siehe unten).

Schneider, der Handwerker: Mit Robert Schneider kann der Focus heute Abend beruhigt seinen 25. Geburtstag feiern. Chefredakteur Schneider ist Magazin-Mann aus Leidenschaft und begabter Blattmacher. Der Blick auf die Auflage macht ihn nicht nervös. "Es geht was", sagt Schneider im turi2.tv-Interview. "Es ist nicht so negativ, wie wir Journalisten unsere Branche selbst zerreden."

Schneider denkt klassisch, er macht "Focus" wie vor 25 Jahren. Jedes Heft soll Gesprächsstoff liefern, auch wenn die Redaktion mit dem Umzug von München nach Berlin schmerzhaft geschrumpft ist. "Ein 'Focus' ist gelungen, wenn die Leute drei, vier Dinner Talks aus dem Heft haben." Trotz vieler Rückenschmerz- und Burnout-Cover verteidigt Schneider die Bezeichnung als Nachrichtenmagazin. "News to use" seien die "Focus"-Erfolgsformel und längst Alltag bei "Spiegel" und "stern".
turi2.tv (10-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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Wie der "Focus" gemacht wird: Chefredakteur Robert Schneider zeigt seine Redaktion.


Fakten, Fakten, Feiern: Der "Focus" wird 25 Jahre alt – und hat sich stark gewandelt. Aus dem üppigen Münchner Magazin von Markwort ist ein Hauptstadt-Heft geworden. Chefredakteur Robert Schneider lädt turi2.tv in seine Redaktion ein. Vor der Kamera zeigt er sein Büro, den "Balken" und die einzelnen Abteilungen.

Am Schlusstag der Jubiläums-Ausgabe wuselt Schneider durch ein Team unter höchster Anspannung. Fotoredakteure fahnden nach aktuellen Aufnahmen, Infografiker basteln letzte Bilder. Schneider mischt sich immer wieder selbst ein, sichtet Cover und textet im Vorbeigehen Überschriften.

"Es ist eine große Freude und eine große Ehre, 'Focus' zu machen", sagt der gebürtige Leipziger, der 2016 Burda-intern von der Ost-Illustrierten "Superillu" kam. "Dass die Print-Auflagen zurück gehen, ist eine Marktrealität, die alle Zeitschriften betrifft. Gleichzeitig gibt es mehr Zeitschriften als je zuvor."
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Hinweis: turi2 veröffentlicht das komplette Video-Interview mit Robert Schneider am Donnerstag, dem tatsächlichen "Focus"-Geburtstag.Kommentieren ...

Für Thomas Helmer ist TV-Moderator nicht immer ein Traumjob.


Vom FC Hollywood in die TV-Arena: Thomas Helmer war Fußball-Profi bei den Bayern und Spieler in der Nationalelf. Heute läuft er jeden Sonntag als Doppelpass-Moderator in der TV-Arena von Sport1 auf – als einziger ehemaliger Spieler. Ein Traumjob ist die Arbeit als Moderator für ihn "nicht immer", sagt er im Interview mit turi2.tv und weiß um seine schwierige Rolle: "Ich glaube, dass manche Spieler uns verfluchen."

Helmer sieht den Fußballjournalismus in einer Zwickmühle: Einerseits müssten die Spieler heute angesichts allgegenwärtiger Smartphones viel vorsichtiger sein. "Wir hatten unsere Schlupfwinkel, wo wir uns auch mal zurückziehen konnten", sagt er über seine aktive Zeit. Andererseits wünschten sich alle, dass Spieler und Trainer mehr Klartext reden und offen zu Fehlern stehen.
turi2.tv (4-Min-Video)Kommentieren ...

Zitat: Sport1-Chef Olaf Schröder verteidigt die Erotik-Clips nach Mitternacht.

"Wer um null Uhr noch vorm Fernseher sitzt, der hat im Leben vielleicht nicht alles richtig gemacht. Man kann auch zu einer normalen Uhrzeit ins Bett gehen, oder dann unserem Programm folgen. Aber das muss keiner."

Sport1-Chef Olaf Schröder verteidigt im Video-Interview mit turi2.tv die Sexy Sport Clips im Nachtprogramm des Sportsenders. Die Erotik gehöre zu Sport1, wie sie zur Sendergründung zum DSF gehörte.
turi2.tv (4-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sport1-Chef Olaf Schröder fühlt sich in der zweiten Liga der TV-Sender wohl.

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Sport1-Chef Olaf Schröder kommt es nicht auf die Größe des Senders an.


Zwischen "Doppelpass" und Erotik-Clips: Olaf Schröder feiert in diesem Jahr 25 Jahre Sport1 bzw. den Vorgänger DSF – der heutige Senderchef ist von Anfang an in unterschiedlichen Jobs mittendrin statt nur dabei. Im Interview mit turi2.tv sagt er, dass er sich in der zweiten Liga der TV-Sender durchaus wohlfühlt. Den direkten Konkurrenten Eurosport verortet er längst hinter sich. Was teure Senderechte angeht, gibt er sich gelassen: "Rechte kommen und gehen."

Bis Schröder mal wieder höherklassigen Fußball zeigen kann, freut er sich auch über Eishockey, Basketball und Volleyball, aber auch Darts und E-Sports. Bei den Zocker-Wettbewerben ist der Senderchef allerdings zurückhaltend: Zwar berichtet Sport1 über den Trend-Sport an der Tastatur, aber "es hat noch keiner geschafft, das Thema E-Sports wirtschaftlich darzustellen".

In die Bresche springt Schröder für die Sexy Sport Clips, die sein Sender traditionell nach Mitternacht zeigt. "Es gibt keine relevanten Sportrechte, die man nachts nach Mitternacht live senden kann", sagt Schröder und spielt den Ball zurück: "Wer um Null Uhr noch vorm Fernseher sitzt, hat im Leben vielleicht nicht alles richtig gemacht." Man könne zu einer normalen Zeit ins Bett gehen, oder seinem Programm folgen – "aber das muss keiner". turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)Kommentieren ...

Das sind die zehn meistgeklickten turi2.tv-Beiträge.


Die Branche im Bewegtbild: Wir haben unsere inzwischen rund 700 Video-Produktionen nach den beliebtesten Clips durchsucht. Auf einer Seite gebündelt finden Sie die Top Ten turi.tv zum gemütlichen Durchklicken: Richard Gutjahr etwa erzählt über seine Terror-Berichterstattung, Peter Turi lässt sich 2009 durchs Google-Büro führen und Giovanni di Lorenzo geht die Branche wegen der Flüchtlings-Berichterstattung kritisch an. Weiterlesen und Videos anschauen …

Das sind die Gesichter hinter den turi2-Medien.


Florierende Turismus-Branche: Das turi2-Team wächst mit dem Angebot an turi2-Medien. Neben News-Arbeitern sind Fotografen kreativ und Art Direktoren innovativ für den Branchendienst tätig. Filmer ziehen mit der Kamera los und unser Media-Duo muss zusehen, dass die Party am Ende Geld einspielt. Wir haben neue und alte turi2-Gesichter in einer Video-Playlist zusammengestellt mit unserem berüchtigten fragebogen2.
turi2.tv (YouTube-Playlist)

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Die spannenden Media-Persönlichkeiten vor den turi2.tv-Kameras.

Seid umschlungen, Millionen: Frauen wie Katja Brandt entscheiden über Wohl und Wehe der Medien. Als Chefin der Mediaagentur Mindshare bestimmt sie mit, wohin die Werbe-Millionen wandern. turi2.tv und unser Partner "Horizont" holten sie deshalb 2017 vor die Kamera. In unserer Playlist mit den wichtigen Media-Persönlichkeiten spricht außerdem ein weiterer Millionen-Jongleur: GroupM-Boss Boris Schramm attestiert dem zunehmend digitalisierten und komplexen Werbemarkt ein Machtvakuum.

Über Print spricht im turi2.tv-Interview Antje Neubauer, die Marketingchefin der Deutschen Bahn. Das Gedruckte bewegt auch Tina Beuchler: Die Digital- und Mediachefin von Nestlé in Deutschland wünscht sich Titel mit klarem Profil, um wirksame Werbebotschaften platzieren zu können. Auf die Wirksamkeit von Influencern baut Dana Duch beim Beauty-Giganten L'Oréal. Und Ferrero-Mediachef Uwe Storch erläutert vor der Kamera, warum es wichtiger denn je ist, die Werbe-Millionen breit über diverse Medien zu verteilen.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Hat unsere Kamera spannende Media-Themen verpasst? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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turi2 erklärt: Medien und Marken mit unseren Videos besser verstehen.

Sendung mit der Medien-Maus: turi2 will in diesem Jahr Videos stärker nutzen, um die spannende Branche der Medien und Marken zu erklären. Schon in den vergangenen Monaten gab es viel zu lernen. Sechs unserer Clips haben wir zum entspannten Anschauen in eine Playlist gepackt: Springers Digitalpapst Christoph Keese erklärt in 300 Sekunden Disruption. Uwe Mommert zeigt, wie Medienbeobachtung funktioniert. Und Frauke Böger öffnet die Tür zur Snapchat-Redaktion von Spiegel Online.

Noch etwas früher im Jahr 2017 traf Jens Twiehaus für turi2.tv auf Dieter Gorny. Der Ex-Viva-Chef, damals noch Vorstand der deutschen Musikindustrie, beschreibt, was Verlage aus Fehlern ihrer Musik-Kollegen lernen müssen. Jens Twiehaus war kurz vor Weihnachten auch bei Amazon, um zu verstehen, woher die Millionen Pakete kommen. Und Markus Trantow reiste für turi2.tv durch Deutschland, um die Entstehung der turi2 edition5 zu dokumentieren.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welche Fragen aus der Welt der Medien und Marken interessieren Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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Die großen Tiere 2017: In diesen Videos sprechen die Chefs.


Wir hatten sie (fast) alle: Bei turi2.tv geben sich die Bosse die Klinke das Mikro in die Hand. Gemeinsam mit unserem Partner "Horizont" haben wir 2017 viele Entscheider aus Verlagen, Sendern und der Werbung befragt. Gebündelt präsentieren wir ein Best-of: Zum Beispiel mit dem kauflustigen Udo Müller, dessen Konzern Ströer immer beachtlicher wächst. Vor der Kamera standen auch ein gut gelaunter Funke-Chef Manfred Braun und ein wie gewohnt visionärer "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart.

Ein Flair von Hollywood trug Florian Haller in unseren bescheidenen Branchendienst. Der Serviceplan-Chef gilt immerhin als Hugh Grant der Werbeindustrie. Daimler-Chefkommunikator Jörg Howe teilte im Interview gegen Journalisten aus, "Spiegel"-Verlagsleiter Jesper Doub nahm sie in Schutz. Christian Nienhaus' Thema vor dem Mikro waren Medien, die zu starken Marken werden. Interview-Gast Lukas Kircher wiederum arbeitet mit C3 daran, dass alle Marken zu Medien werden.

Als Vertreter der klassischen Branche darf Frank Vogel von Gruner + Jahr gelten – im Interview über Vermarktung von Zeitschriften. Eine Menge davon hat auch Jörg Hausendorf von Bauer im Regal liegen. Peter Kropsch wiederum stellte sich der Branche per turi2.tv-Interview nach einigen Monaten im Amt als dpa-Chefredakteur vor.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit elf Videos)

Haben wir große Tiere vergessen? Themenvorschläge gehen per Mail an turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus.

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fragebogen2: Stefan Raue.


Stefan Raue wollte schon als Kind tief graben – am liebsten als Archäologe an antiken Ausgrabungsstätten. Heute steht er als Intendant des Deutschlandradios für tiefschürfenden Journalismus. Im Video-Fragebogen von turi2.tv offenbart der langjährige Chefredakteur eine heimliche Schwäche für Rockmusik und unterschätzte Talent als Rockmusikkritiker. Außerdem spricht er über sein großes Vorbild Wolf von Lojewski.
turi2.tv (69-Sek-Video)Kommentieren ...

Kreative Medienmacher: Sechs inspirierende turi2.tv-Interviews.

Futter fürs Gehirn: turi2.tv hat im ganzen Jahr spannende Medienmacher vor die Kamera geholt. Sechs von ihnen haben wir in eine Playlist gepackt: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr etwa – er hat mit Markus Trantow über Maskottchen-Magazine wie "Barbara" und weitere Ideen gesprochen. Ein weiteres Maskottchen hat Jens Twiehaus befragt: Eckart von Hirschhausen bekommt mit "stern Gesund Leben" seine eigene Zeitschrift und kommt frisch von der Fastenkur zum Interview beim Best4-Event in Frankfurt.

Vor Ort in seinem Büro berichtet "Lustiges Taschenbuch"-Chef Peter Höpfner über seine spannend-bunte Arbeit. Spannend-sportlich geht es bei Philipp Köster zu: Der "11 Freunde"-Chefredakteur steht mit turi2-Mittelstürmer Peter Turi in Baden-Baden vor der Kamera.

Der 1.-FC-Nürnberg-Fan und "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt erzählt im Interview, warum er so fest an Zeitungen glaubt und zugleich ein fortschreitendes Zeitungssterben vermutet. Um seine Zukunft keine Sorgen machen muss sich Felix Jahnen, denn Schnaps trinken die Leute immer. Der Chef-Hirsch im Jägermeister-Digitalmarketing antwortet launig auf nüchterne Fragen unseres "Horizont"-Kollegen Giuseppe Rondinella.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welchen Kopf vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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Spannende Medien-Frauen im Interview bei turi2.tv.


It's a Lady's World: Im ausklingenden Jahr sind starke Medien-Frauen mächtiger geworden – und einige waren vor den Kameras von turi2.tv. Falls Sie es verpasst haben, kommen hier sechs Interviews in einer Playlist: Zum Beispiel mit der neuen Funke-Verlegerin Julia Becker. Sie findet klare, kritische Worte für die Käseblättchen aus ihrem Verlag. Unter ihrer Führung könnte so etwas wie echter Journalismus bei "den Yellows" gedeihen.

Auf den Münchner Medientagen sprach Björn Czieslik mit der neuen alleinigen Chefin von Süddeutsche.de, Julia Bönisch. Sie erklärt, warum hohe Reichweite für ihre Redaktion nicht der Weg zur Glückseligkeit ist. Die WeltN24-Chefin Stephanie Caspar spricht im Interview über ihre digitale Lebenseinstellung und warum Langfrist-Planung in diesen Zeiten sinnlos ist.

Ihre Springer-Kollegin Donata Hopfen, damals bei "Bild" und heute bei der Daten-Allianz Verimi, erzählt, warum "Bild" so massiv aufs Bewegtbild setzt. Fürs gesprochene Wort steht hingegen Antenne-Bayern-Programmchefin Ina Tenz, die auch vor dem turi2.tv-Mikro stand. Als Werbe-Frau erklärte außerdem FischerAppelt-Vorstand Franziska von Lewinski, wie Marken zu Medien werden.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Medien-Frauen)

Welche starke Medien-Frau vermissen Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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turi2.tv vor Ort – unsere Video-Höhepunkte in einer Playlist.

Event, Event, ein Rotlicht brennt: turi2 war 2017 bei vielen Medien-Events mit der Kamera. Ganz besonders beliebt bei 2.000 turi2.tv-Nutzern: Das Video von der Newsroom-Eröffnung bei t-online.de im Juni. Chefredakteur Florian Harms kam richtig in Fahrt – und gab seinem Ex-Arbeitgeber Spiegel Online einen mit.

Außerdem in unserer YouTube-Playlist: Rüdiger Ditz hat die turi2-Redakteure Markus Trantow und Jens Twiehaus durch Madsacks Redaktionsnetzwerk in Hannover geführt. Im Wahlkampf hat CDU-General Peter Tauber nicht nur seinen Handy-Homescreen gezeigt, sondern auch die Wahlkampf-Zentrale im Kampagnen-Modus.

Für die turi2 edition4 gingen Edeka-Vorstand Markus Mosa und Burda-Chef Philipp Welte in Hamburg einkaufen – und Fotochef Johannes Arlt hat die beiden mit der Videokamera bis ans Zeitschriftenregal begleitet. Im Sommer war dann unser München-Korrespondent Björn Czieslik im Lokalredaktions-Container der "Süddeutschen Zeitung" zu Gast.
turi2.tv (YouTube-Playlist turi2 vor Ort)

Wo sollte turi2.tv 2018 drehen? Schreiben Sie Jens Twiehaus eine Mail. Für Werbe-Kooperationen bitte hier entlang.

Alle Videos aus der YouTube-Playlist:








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fragebogen2: Andreas Arntzen.

fragebogen2: Andreas Arntzen denkt immer positiv, sagt er im Video-Fragebogen. Der Chef des "Apotheken Umschau"-Verlages Wort & Bild beschreibt sich als guter Koch und Gärtner. Arntzens erste Berufswünsche orientierten sich eng an seinen Initialen: Arzt oder Architekt. Die Vorbilder des Parship-Gründers sind konservativ gewählt: Arntzen achtet Rolf Becker und Dieter von Holtzbrinck. Eine heimliche Schwäche mag der frühere Hockey-Nationaltorhüter nicht offenbaren – und was zu seiner Beerdigung über ihn gesagt wird, ist ihm jetzt noch ziemlich egal.
turi2.tv (52-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Arntzen im lexikon2), turi2.de (Geschichte über Wort & Bild in der turi2 edition)Kommentieren ...