Hier finden Sie aktuelle Videos und Interviews vom Branchenfernsehen turi2.tv.

Video-Tipp: Aleksander Ruzicka im Erfolgs-Fragebogen.


Video-Tipp: Aleksander Ruzicka hat schon von seine Mutter gelernt: "Wenn Du Dich auf eine Bühne stellst, wundere Dich nicht, wenn Tomaten geflogen kommen." Als Kind wollte er eigentlich Designer werden. Dass er später als "Media-Sonnenkönig" die ganz großen Räder in der Werbewelt drehen und darüber im Knast landen würde, war damals noch nicht abzusehen. Ruzicka hadert auch heute noch mit dem deutschen Rechtssystem und hat gelernt, dass "andere Länder auch schöne Töchter" haben.
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Aktuell bei turi2.tv: Aleksander Ruzicka über seine Zeit im Knast.

Video-Tipp: Robert Pölzer im Erfolgsfragebogen.


Video-Tipp: Robert Pölzer, Chefredakteur von Burdas "Bunte", hat noch große Pläne: Er träumt davon, bei der WM 2022 ein Tor zu schießen, sagt er im Erfolgsfragebogen von turi2 am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8. Schon als Kind wollte er professionell auf dem grünen Rasen stehen. Sein größter Erfolg ist es, "Chefredakteur zu sein und eine Familie zu haben, die mich akzeptiert."
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"Es ist immer noch ein Ritterschlag, irgendwo abgedruckt zu sein" – Influencerin Farina Opoku verehrt Print.


Prinstagram: "Ins Internet stellen kann jeder irgendwas" – in einem Magazin abgedruckt zu sein "ist wirklich immer noch ein Ritterschlag" findet Influencerin Farina Opoku alias @novalanalove. Dass Print dabei nicht so viele Views erzielt, wie Farina selbst auf ihren Kanälen, sei dabei zweitrangig, sagt die 28-Jährige im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr.

Bei Kooperationen mit Marken beanspruche sie gern auch mal Mitsspracherecht. Das mache dann ein bisschen mehr Arbeit – "vor allem im Backoffice", so Opoku. Bis jetzt habe es mit "ein bisschen intervenieren, ein bisschen mitsprechen" dennoch immer geklappt.
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Handwerks-Verleger Alexander Holzmann überlässt das Handwerken lieber seinen Lesern.


Was Handfestes: Verleger Alexander Holzmann gibt mit Holzmann Medien u.a. die Deutsche Handwerks Zeitung heraus, doch selbst ist er handwerklich eine Niete: "Ich kann nicht mal einen Nagel in die Wand schlagen", sagt er im Interview mit turi2.tv und verweist darauf, dass er seinen Lesern somit die Arbeit nicht wegnimmt. Holzmann vertreibt seine Produkte auch digital, doch noch überwiegt die Print-Nutzung: "Der Handwerker ist ein haptischer Mensch. Er arbeitet mit den Händen."

Zudem sei die heutige Handwerker-Generation noch mit Print aufgewachsen. "Da glaubt man auch, was man schwarz auf weiß sieht", sagt Holzmann. Dennoch macht der Auflagen-Rückgang vor Holzmanns Handwerks-Fachmagazinen nicht Halt: Betriebe, die mangels Nachwuchs keinen Nachfolger finden, "die fallen natürlich als Abonnenten weg" und seien nur schwer zu ersetzen.
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Video-Tipp: Michael Sandvoss im Erfolgs-Fragebogen.


Erfolgsarchitekt: Michael Sandvoss, bei Media Impact verantwortlich fürs Luxus-Marketing, feiert erste Erfolge im Kinderzimmer als Lego-Architekt. Später im Berufsleben agiert er nicht immer erfolgreich – vielleicht hätte er Immobilien kaufen sollen, statt einen Verlag zu gründen, sagt er im Erfolgs-Fragebogen von turi2 am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8. Trotzdem ist er rückblickend zufrieden: "Heute habe ich ein ganz gutes Gefühl dafür, was funktioniert und wie man es vermarktet", auch wegen der Risiken, die er früher eingegangen ist.
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Video-Tipp: Florian Boitin im Erfolgs-Fragebogen.


Alice, melde Dich: Florian Boitin wünscht sich sehnlichst, dass Alice Schwarzer ihm im "Playboy" ein Interview gibt. Dass er die "Emma"-Gründerin bisher nicht davon überzeugen konnte, nennt er im Erfolgs-Fragebogen von turi2 seinen größten Misserfolg. Außerdem spricht der "Playboy"-Chefredakteur am Rande der Launchparty zur turi2 edition #8 über seine Kindheits-Idole Pierre Brice als Winnetou, Paul McCartney und Karl-Heinz Rummenigge.
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Oliver Wurm lag oft auf der Schnauze – und ist jetzt so erfolgreich, dass er aufhören will.


Freund alternativer Fortbewegung: Von Oliver Wurm stammt der schöne Satz "Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung". Im Gespräch mit Peter Turi füllt ihn der Kreativ-Verleger mit Anekdoten. So ging Wurm einmal Ferienwohnung-Betrügern auf den Leim – und entwickelte aus dem Misserfolg sein Fußball-Magazin "54 74 90". Mit dem Medienrummel ist aber vielleicht bald Schluss, erzählt Wurm bei der turi2 FuckUp Night: Er will sich für soziale Projekte engagieren.

Wurm gelang zuletzt ein überraschender Erfolg: Sein Grundgesetz als Magazin wird zum Bestseller, er nennt es "mein WM-Final-Tor". Und wenn's einmal läuft, dann läuft's. Sogar sein ladenhütendes Neues-Testament-Magazin landet wieder häufiger in Einkaufskörben – was ihn zum Aufhören anspornt: "Ich kann nichts Besseres mehr aus mir herauspressen. Zumindest nicht in diesem Medienbereich." Denn eigentlich ist Schnauze-Faller Wurm mit Panini-Sammelbildchen erfolgreich und sagt: "Ich würde am liebsten immer im höchsten Tempo laufen und alles gelingt. Aber so ist das Leben ja nicht."
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Mein Misserfolg: Andreas Arntzen wollte einmal mobile.de kaufen – und scheiterte an einem Verleger.


Der Mannschafts-Spieler: Andreas Arntzen ist Chef des Wort & Bild-Verlages und ehemaliger Profisportler. Bei der FuckUp Night von turi2 erzählt der Oberarzt der "Apotheken Umschau", wie mobile.de 2003 beinahe ein Erfolgsprojekt deutscher Verlage wurde – und der Kauf an einem papierverliebten Verleger scheiterte. So eine Niederlage müsse schnell verarbeitet werden, rät Arntzen: mit gutem Rotwein und positivem Denken.

Auch heute wünscht sich Arntzen mehr Weitsicht – und Kooperationen: Dass Burda mit "My Life" eine Anti-"Apotheken Umschau" gestartet hat, hält er für einen Fehler. Im schrumpfenden Print-Markt brauche es neue Kooperationen statt neue Konkurrenz, rät er Burda-Chef Philipp Welte. Doch auch diesen Wettstreit nimmt er positiv auf. Arntzens Motto: "Wenn Sie kein positives Denken haben – und das nicht abfärbt auf ihre Mannschaft – haben Sie keine Chance zu gewinnen."
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Mitarbeit: Jens Twiehaus

"Es ist wie in einer Beziehung" – DM-Kommunikationschef Mario Bertsch über Kooperationen mit Influencern.


Beziehungspflege: Das Anbahnen von Influencer-Kooperationen läuft wie in einer Beziehung, findet Mario Bertsch, beim Drogerie-Händler DM zuständig für Kommunikation und Influencer Marketing. Wie in einer Beziehung müsse man sich erst einmal kennenlernen, ein bisschen miteinander ausgehen und den anderen mal zum Essen einladen. "Das ist meistens ein langwieriger Prozess", sagt Bertsch im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr.

Im Markenmix der Filialen konkurriere "jede Marke mit der anderen" aufgrund des begrenzten Platzangebots. Das Ziel sei, den Kunden immer "das relevanteste Sortiment anzubieten". Dazu gehörten eben auch "kleine Highlights" – in Form von eigenen Marken, oder aber einer "Innovation von einem Industriepartner".
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Wer ist Anja Hermanni? Der krasse Fail der turi2 edition #8.


Voll verkackt: Die turi2 edition #8 landet heute auf zehntausend Schreibtischen der Branche. Ganz groß auf dem Cover beim "Großen Buch vom Erfolg": Anja Hermanni. Wie hat es die dänische Pädagogin, die keine Zeile fürs Buch geschrieben hat, auf den Titel geschafft?

Nun ja: Anja ist die Lebensgefährtin von Uwe C. Beyer, dem Creative Director der turi2 edition. Uwe setzte Anja als Platzhalter für 8.000 Namen der Branche ein, die ein personalisiertes Buch bekommen sollten. Leider ging der Platzhalter in Druck, ohne dass ihn jemand austauschte. Und so wurde Anja Hermanni ohne eigenes Zutun zur vielgelesenen Erfolgs-Autorin und Teil der Fail-Liste turi2.de/misserfolg.

Übrigens: Die 8.000 Branchenpromis können ihren eigenen Namen ganz dezent auf dem Buchrücken lesen.
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Bernhard Wolff spricht sträwkcür (rückwärts) über Erfolg.


rabrednuw tsi glofrE: Bei Bernhard Wolff läuft vieles verkehrt – der gebürtige Lübecker ist Rückwärtssprecher. Aus dem Talent seiner Kindheit hat Wolff eine Kreativ-Beratung entwickelt, er unterhält und moderiert. Als Protagonist der turi2 edition8 spricht Wolff über Erfolg. Und im Video zeigt und erklärt er sein kurioses Talent.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

"Ganzheitliches Marketing" – L’Oréal-Manager Stefan Geister will Mitarbeiter zu Influencern machen.


Haltung ist das neue Marketing: Stefan Geister, bei L'Oréal Deutschland verantwortlich für Apotheken-Marken wie Vichy und CeraVe, krempelt Führungsstruktur und Marketing im Konzern um. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr erklärt der Manager, wie L'Oréal sich zum nachhaltigen Unternehmen gewandelt hat. Sein Ziel: Jeder Mitarbeiter soll Botschafter der Marken und Influencer für die Kunden werden.

Nachhaltigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter lässt sich der Konzern im neuen Hauptquartier in Düsseldorf einiges kosten: Auf dem Dach summen Bienen, aus speziellen Wasserleitungen sprudelt Mineralwasser. Privilegien wie designierte Parkplätze und Chef-Büros sind abgeschafft, statt mit dem Flugzeug reisen Chefs und Mitarbeiter, wo immer es geht, mit der Bahn. "Unser Engagement muss von Herzen kommen und ehrlich gemeint sein", sagt Geister.
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Video-Tipp: Die Launch-Party der turi2 edition #8 in 80 Sekunden.


Videokorrektur: Passend zum Thema Fuckup haben wir Gipfelstümper von turi2 gestern das falsche Video zu unserer Launchparty & Fuckup-Night in der Flyeralarm-Lounge verlinkt - hier ist das richtige: Anne-Nikolin Hagemann hat die 100 Gäste in 80 knackige Sekunden gepackt. Zu sehen sind die Plaudergäste Andreas Arntzen, Ina Tenz, Aleksander Ruzicka und Oliver Wurm, aber auch der Spaß, den die Gäste hatten.
turi2.tv (80-Sek-Video)

Mehr von der FuckUp-Night von turi2 und Flyeralarm: Media-"Sonnenkönig" Aleksander Ruzicka erzählt seine Knast-Geschichte.

turi2 FuckUp Night: Ina Tenz und ihr missglückter Kaninchen-Coup.


Eine flog aus dem Osternest: Ina Tenz kauft bei Ebay ein scheinschwangeres Kaninchen – und vermasselt damit die Oster-Aktion bei Antenne Bayern. Die Programmdirektorin erzählt Heike Reuther von ihrem Missgeschick bei der FuckUp Night von turi2 in der Flyeralarm Lounge München. Wie es sich für eine leidenschaftliche Storytellerin gehört: Die Geschichte um Ebay-Kaninchen Mütze hat ein Happy End.
turi2.tv (8-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv: Ina Tenz beantwortet den Unterwegs-Fragebogen zur turi2 edition #7:


Aus dem Archiv: Ina Tenz bei den Medientagen in München 2017 über Radio und dieses Internet.

turi2 edition #8: Aleksander Ruzicka über Knast und Kohle


Hoch geflogen, tief gefallen: Höher gestiegen und tiefer gefallen als Aleksander Ruzicka ist in der Mediabranche niemand. Der "Sonnenkönig" scheffelte Millionen, feierte die rauschendsten Parties – und saß achteinhalb Jahre im Knast. Peter Turi spricht mit ihm für die turi2 edition #8 über seine Gefängnis-Erfahrungen, das System Mediaagentur und sein Schuld-Verständnis. Weiterlesen…

Flyeralarm Frauen-Bundesliga: Thorsten Fischer will den Frauenfußball populärer machen.


Marketing-Doppelpass: Flyeralarm ist ab kommender Spielzeit fünf Jahre lang Namenssponsor der Frauen-Fußballbundesliga. Thorsten Fischer, Gründer und Chef des Online-Druckhauses, wünscht sich im turi2.tv-Interview am Rande der Pressekonferenz von DFL und Flyeralarm, dass Frauen-Fußball und Druckerei voneinander profitieren: "Wir haben als Flyeralarm bewiesen, dass wir wissen, wie man eine Marke aufbaut."

Fischer tritt in große Fußstapfen: Bisher ist der Versicherungs-Konzern Allianz Namenssponsor. Flyeralarm bringt aber Fußball-Erfahrung mit – bei den Spielen der Männer-Fußball-Nationalmannschaft läuft Flyeralarm-Werbung auf der Bande. Im heimischen Würzburg trägt das Stadion der drittklassigen Kickers den Namen der Online-Druckerei.

Weitergehende Pläne, wie etwa ein vom Unternehmen gesponserter Mannschafts-Aufbau – wie Red Bull es in Leipzig macht und Dietmar Hopp in Hoffenheim – hat Fischer allerdings nicht: "Ein Sieg in der dritten Liga schmeckt im Zweifel genauso gut wie ein Sieg in der ersten Liga."
turi2.tv (4-Min-Interview bei YouTube)

Mitarbeit: Markus Trantow

"Da ist viel von Guido drin" – Guido Maria Kretschmer & Brigitte Huber über das "Guido"-Magazin und Beauty-Trends.


Print Queen: Publikumsliebling und Modedesigner Guido Maria Kretschmer bezeichnet sich selbst als "Morgenbummler" – sein Tag startet mit einer Art Bestandsaufnahme: "Nach dem Duschen fasse ich einmal alles an, was mir gehört." Seine Beauty-Vorlieben verrät er im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Beauty von Gruner + Jahr im Doppelinterview mit "Brigitte"-Chefredakteurin Brigitte Huber, die auch "Guido" verantwortet.

Huber schwärmt von Kretschmer: Viele Frauen würden ihm genauso vertrauen wie der besten Freundin: "Der Mann hat Geschmack, der meint es total gut mit mir." Für Kretschmer ist die "Guido" "großes Vergnügen und großes Glück". Seine Print-Expansion nennt er "die logische Konsequenz aus meiner Sehnsucht, Menschen nahe zu sein". In Zeiten, in denen Print totgesagt wird, mache es Sinn, den Menschen zu zeigen, dass es schön ist, auch mal zurückzublättern – elektronisch sei das nicht so leicht möglich.
turi2.tv (8-Min-Video bei YouTube)

turi2 edition #8: Ina Tenz erzählt live von ihren Radio-Pannen.


Zuerst das Herz übers Hindernis werfen: Ina Tenz stammt aus der niedersächsischen Provinz und wirbelt heute als Programmdirektorin von Antenne Bayern – nach Stationen in Australien, Berlin, Luxemburg und Hannover. Heike Reuther spricht mit ihr für die turi2 edition Unterwegs über die Besonderheiten des Radiomachens, die Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Sendern und warum sie Streamingdienste nicht fürchtet. Weiterlesen…

"Richtig in die Fresse gekriegt" – Michael Trautmann über die Höhen und Tiefen seines Werber-Lebens.



Werber mit Wirkung: Michael Trautmann ist On the Way to New Work – in seinem gleichnamigen Podcast und in seinem Leben. Im Video- und Podcast-Interview mit Peter Turi spricht der erfolgreiche Werber über seinen persönlichen wie beruflichen Wandel - aber auch über seine Misserfolge und was er daraus gelernt hat (turi2.de/misserfolg). Trautmann sagt, dass persönlich vorgetragene Werbung im Podcast besser funktioniert als ein Spot und dass er kein Problem damit hat, sich zum Testimonial für ein Produkt zu machen, hinter dem er steht. Weiteres Thema ist seine Agenturgründung mit André Kemper 2004 – und die "schmerzhafte Trennung". Inzwischen heißt die Agentur Thjnk und Trautmann, das T im Agenturnamen, plant selbst den geordneten Rückzug.

Ab Mitte des Jahres firmiert er noch als Senior Advisor der Agentur, kümmert sich aber vor allem um neue, eigene Projekte: Der Gesprächs-Podcast "On the Way to New Work", den er gemeinsam mit Christoph Magnussen produziert und der zwei Mal pro Woche erscheint, und die Agentur Upsolut Sports. Trautmann und Kollegen wollen die Fitness-Sportart Hyrox populär machen.

Über seinen persönlichen Wandel sagt Trautmann, dass er heute weniger schnell beleidigt ist als früher und Kritik besser annehmen kann. Dem Nachwuchs rät er, früh damit anzufangen, sich selbstkritisch zu hinterfragen.

Das ganze 47-Minuten-Gespräch von Michael Trautmann und Peter Turi ist als turi2.tv-Video bei YouTube abrufbar und steht als Audio unter turi2.de/podcast sowie bei iTunes, Spotify, Deezer und AudioNow bereit.



Kapitelmarken bei YouTube:

Michael Trautmann ...

1:19 ... über seinen größten Misserfolg, sein Scheitern bei der Internationalisierung von Springer & Jacoby – und was er daraus gelernt hat.

3:21 … sagt, was er aus seinem Misserfolg gelernt hat und was er heute anders machen würde.

5:56 … über seine Werbekarriere und das Zusammenspiel mit André Kemper.

7:37 … über sein Verhältnis zu André Kemper heute.

9:05 … über die Anfänge von Kemper-Trautmann, heute Thjink.

9:32 … über coole und uncoole Werbung.

10:55 … über Diversität in der Werbebranche.

11:53 … über seinen Weg in den Hintergrund bei Thjnk und alternde Werber.

13:32 … über seinen Rückzug von Thjnk – und wie er der Agentur verbunden bleiben will.

14:45 … überlegt noch, was künftig auf seiner Visitenkarte steht und seine Firma Upsolut Sports.

16:59 … über sein Werbevermächtnis.

20:10 … über seinen größten Werbe-Fehler.

21:09 … über seinen Versuch, Klavier spielen zu lernen.

23:46 … über die Perspektiven für die Werbung.

26:42 … über den Podcast-Gastgeber als überschwänglichen Werbe-Presenter.

33:51 … über die Perspektive für Podcasts.

35:40 … über die Gäste-Akquise für den New-Work-Podcast.

37:33 … über journalistische Podcasts vs. Influencer-Podcasts.

39:31 … über den Podcast als Einnahmequelle.

40:30 … über die Messbarkeit des Podcast-Erfolgs.

41:55 … über Hörerbindung und neue Podcast-Ideen.

43:16 … über die Vorbilder Martin Winterkorn und Rupert Stadler.

46:49 … rät dem Nachwuchs, sich früh regelmäßig zu reflektieren.

turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im April 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Media-Pionier Gabor Steingart erklärt, wie er ganz ohne Werbung ein Podcast-Imperium aufbauen will – ein Thema, das polarisiert und mit mehr als 8.800 Views die meisten Zuschauer anlockte – Platz 1 im Ranking der meistgeklickten turi2.tv-Videos. "Spiegel"-Blattmacher Clemens Höges spricht über die Aufklärung der Affäre Relotius. Und Jessica Peppel-Schulz, neue Deutschlandchefin von Condé Nast, berichtet, wie sie nach dem Sabbatical mit 120 % in den neuen Job starten will.
die ganze Top 5 anschauen, turi2.tv (die Top 5 in einer Playlist)

Emotionaler als "Geo": Peter Wohlleben und Michael Schaper stellen "Wohllebens Welt" vor.


Print über Bäume: Gruner + Jahr erweitert die Reihe seiner Persönlichkeits-Magazine um ein Heft mit dem Bestseller-Autor Peter Wohlleben – heute Mittag hat der Verlag "Wohllebens Welt" der Öffentlichkeit vorstellt. Wohlleben firmiert als "Chefreporter" unter Chefredakteur Michael Schaper. Ein klassisches Persönlichkeits-Magazin soll das Heft nicht sein, sagt Wohlleben im Video-Interview von turi2.tv, eher ein "Natur-Magazin mit speziellem Blick, nämlich meinem."

Chefredakteur Schaper, selbst eher kein Naturbursche, gesteht, dass er anfangs nicht sicher war, ob "Geo" und Wohlleben kompatibel sind. Er war dem falschen Vorurteil erlegen, dass Wohlleben einen esoterischen Ansatz verfolgt. Das aber stimme nicht – in "Wohllebens Welt" sei alles wissenschaftlich fundiert. Wohlleben finde andere Worte und beschreibe emotionaler und eingängiger als die klassischen "Geo"-Texte. Das habe sich seine Redaktion für dieses Heft zu eigen gemacht.

"Wohllebens Welt" liegt ab heute mit 110.000 Auflage am Kiosk und soll alle drei Monate erscheinen. Das Heft kostet 6 Euro.
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"E-Mobilität muss man anders rüberbringen": Renault-Chef Uwe Hochgeschurtz im Auto-view.


Frankreich fährt vor: Das kleine gallische Auto-Dorf Renault zeigt deutschen Automobil-Römern die Rücklichter. Alle Hersteller wollen zu Elektro-Marken werden – "wir haben das bereits vor fünf Jahren gemacht", sagt Renaults Deutschland-Statthalter Uwe Hochgeschurtz beim "Focus" Inner Circle. Für "Horizont" und turi2.tv nimmt Hochgeschurtz Platz im Renault Zoe und sagt: Den Ottomotor-Normalverbraucher spreche er am effektivsten über den Fahrkomfort an.

Der geräumige Kleinwagen Zoe fahre sich "sehr angenehm". Anstelle eines röhrenden Auspuffs erwartet den Fahrer eine fast lautlose Automatik. "Man muss heutzutage Elektromobilität anders rüberbringen", sagt Hochgeschurtz und versucht gängige Vorurteile zu widerlegen. Mit einer realen Reichweite von 300 Kilometern komme der Zoe gut bis zur nächsten von 18.000 Ladestationen. Der Kaufpreis sei, abzüglich E-Auto-Bonus, nah an einem konventionellen Auto.
turi2.tv (4-Min-Interview)

Anschauen, was gesund macht: Gudrun Kreutner über Kommunikation und digitale Apotheken.


Gesunde halbe Stunde: Gudrun Kreutner ist die "Anwältin der Apotheker" – und nach dem Podcast veröffentlicht turi2.tv jetzt das Video zum Gespräch. Die PR-Chefin des "Apotheken Umschau"-Verlages Wort & Bild spricht mit Jens Twiehaus über Kommunikation, digitale Herausforderungen für die 20.000 deutschen Apotheken und den Wandel des Verlages. Und auch Kreutners gesundes Hobby ist ein Thema: Die Österreicherin findet ihren persönlichen Ausgleich in der Kunst und hat ein eigenes Atelier in Wien.
turi2.tv (33-Min-Video auf YouTube)

Einzelne Abschnitte anklicken:
Gudrun Kreutner über ...
0:00 ... sich, Job und ihre Bahn-Leidenschaft
4:02 ... ihre Rolle und den Wort & Bild Verlag
6:36 ... Herausforderungen der Verlagsbranche
8:21 ... die PR-Arbeit und Gesundheitskommunikation
11:47 ... Apotheker und die Verbindungen des Verlags zu ihnen
15:01 ... die Digitalisierung im Apotheken-Markt
18:43 ... das E-Commerce-Angebot von Wort & Bild
19:53 ... ihre Arbeit als Künstlerin und Parallelen zur Kommunikationswelt
25:51 ... den Wandel im Wort & Bild Verlag
30:54 ... die Kunst als berufliche Ausflucht

Dieses Gespräch gibt es auch nur zum Hören als Podcast.

"Das war ein Fehlstart" – Uber-Manager Christoph Weigler will auch Partner der Taxis sein.


Uber-nommen: Uber-Mann Christoph Weigler will kein Taxi-Schreck mehr sein und steckt den noch rauchenden Colt ein. Im Interview von turi2.tv am Rande des "Focus" Inner Circle in Berlin geht der Deutschland-Chef des Fahrdienstvermittlers lieber in die Charme-Offensive und gesteht: Ubers erste Runde auf dem deutschen Markt war ein "Fehlstart". Als Grund für den ruppigen Beginn nennt er Ubers fehlende Kinderstube: "Wir waren gerade erst drei Jahre alt", als das Startup nach Deutschland kam, "getrieben vom Enthusiasmus".

Heute weiß Weigler, der Uber seit drei Jahren leitet, dass Wild-West-Mentalität hierzulande nicht weiterhilft. Anders als viele Fahrer in Berlin kann er mit Taxifahrern sprechen, ohne mit Eiern beworfen zu werden. Allein in der Bundeshauptstadt lassen sich neben den Uber-eigenen Fahrern auch 1.500 klassische Taxifahrer Fahrten von Uber vermitteln, sagt Weigler – ein für den deutschen Markt maßgeschneidertes Konzept.
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"Spiegel"-Aufklärer Clemens Höges: Relotius-Kommission möchte keinen Zeitdruck.


Wortkarge Aufklärer: Knapp vier Monate nach der Relotius-Affäre treffen sich hunderte Journalisten beim Reporterforum im "Spiegel"-Haus – und sind teils verwundert über die wenigen Antworten. "Spiegel"-Blattmacher Clemens Höges bittet um Geduld und sagt: "Die Kommission möchte sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen". "Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann sagt seine Teilnahme am Workshop der Reporter kurzfristig ab – wegen einer Management-Tagung.

Die dreiköpfige Kommission habe viele Gespräche mit Beteiligten geführt und interne Abläufe hinterfragt, erzählt Höges. Ihr Bericht gehe zunächst an Chefredaktion und Geschäftsführung. Auf ungeduldige Fragen von Anwesenden, wann Ergebnisse vorliegen werden, antwortet Höges lediglich: "bald". "Es ist für uns eine große Aufgabe, denn wir stellen absolute Transparenz her", sagt Höges bei der Eröffnung der Veranstaltung (siehe Video). In Zeiten von Fake News gehe es darum, wieder das Vertrauen der Leser zu gewinnen: "Das gilt für den 'Spiegel', aber nicht nur für den 'Spiegel' – obwohl der 'Spiegel' gewissermaßen Ground Zero war." (Foto: Jens Twiehaus)
turi2.tv (2-Min-Video mit Höges)

Clemens Höges zur Relotius-Aufklärung im Video:

VDZ-Präsident Rudolf Thiemann hält Google-Geldregen für keinen Automatismus.


Dann eben ohne: VDZ-Präsident Rudolf Thiemann lässt den Regenschirm für den großen Geldregen, den sich manche Verlage nun durch das europäische Leistungsschutzrecht erhoffen, noch in der Tasche. Ob Google künftig für jeden Text-Snippit zahle, "das müssen Sie Google fragen, ich weiß das nicht", sagt er im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München. Für die Verlage sei entscheidend, ob sie mit den Digital-Konzernen freiwillige Vereinbarungen erzielen, "um einen fairen Anteil an den Werbeeinnahmen zu bekommen, die im Umfeld unserer Inhalte generiert werden". Falls nicht, würden sicher "einige Verlage auch überlegen, dass Reichweite nicht alles ist", sagt Thiemann.

Der Politik wirft Thiemann "Hasenfüßigkeit" vor, wenn Politiker jungen YouTube-Usern im Vorfeld der Europawahl überängstlich versprechen, für die Urheberrechtsreform eine Regelung ohne Upload-Filter zu finden. "Ich halte das für falsch, so zu denken". Angst vor eigenen Inhalten von Google, Apple und Co hat der VDZ-Präsident nicht: "Wettbewerb sind wir gewohnt. Wenn Google und Co eigene Inhalte schaffen, dann müssen wir das zur Kenntnis nehmen, das dürfen sie ja schließlich."
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Jessica Peppel-Schulz startet bei Condé Nast mit 120 % Power.


Aus der Auszeit an die Spitze: Jessica Peppel-Schulz ist seit dem 1. April neue Deutschlandchefin von Condé Nast. Geplant war das nicht, denn eigentlich wollte sie sich nach ihrem Ausstieg bei der Digital-Agenturgruppe UDG 2017 zwei Jahre Auszeit gönnen. Doch der Job bei Condé Nast war zu verlockend, sagt sie im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München, ihr erstes Video-Interview seit ihrem Amtsantritt. "Mein Herz ist gesprungen für diese Herausforderung. Deshalb war das dann doch eine leichte Entscheidung." Gereizt habe sie vor allem das global orientierte Markenportfolio von Condé Nast.

Frisch im Amt will Peppel-Schulz zu ihren Plänen und Strategien für Condé Nast noch nichts sagen und spricht lieber über ihr Sabbatical. Seit ihrem 15. Lebensjahr habe sie "noch nie nicht gearbeitet". Ihre Auszeit war für sie "die Chance, einmal einfach in den Tag hineinleben zu dürfen." Statt "fancy Weltreisen" bedeutete das für die Mutter dreier Kinder aber vor allem: "den Alltag einer Familie genießen". Die Familie hat sie während ihrer Auszeit ordentlich auf Trab gehalten, "und deshalb bin ich jetzt energetisch 120 % da." Außer einem Energieschub bringt sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Verlag mit, den Plan, Innovationsprozesse "mit Ruhe, Gelassenheit und Reife" zu begleiten - und den guten Vorsatz, "regelmäßig zu Mittag zu essen".
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turi2.tv – die Top 5 des Branchenfernsehens im März 2019.


Die Quoten bei turi2.tv: Kommunikation im Wandel, E-Sport und die "Apotheken-Umschau" – das Programm im Branchenfernsehen turi2.tv war auch im März sehr vielfältig. Vogel-Chef Matthias Bauer erklärt, wie der Fachverlag sich zum Kommunikations-Haus wandelt und lockte mit rund 5.300 Views die meisten Zuschauer an. "Zocker vom Dienst" Benedikt Wenck trimmt die dpa auf E-Sport (2.365 Views) und Wort & Bild-Chef Dennis Ballwieser erläutert im Strategiegespräch, warum Kokurrenz den Verlag besser macht.
>>> hier geht’s zur kompletten Top 5

Waltraut von Mengden kämpft für Verlage gegen die "Feinde" aus Fernost und Übersee-West.


Chinesen und Amerikaner aufgehorcht: Waltraut von Mengden macht als erste Vorsitzende des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern Lobbyarbeit bei der Politik. Die Verlage haben "einen gemeinsamen 'Feind' ausfindig gemacht", der "uns leider allen das Leben schwer macht", sagt sie im Interview von turi2.tv beim VZB-Mediengipfel in München und meint Tech-Giganten aus den USA und China. Die hätten durch ihre Monopolstellung "einen ungeheuren Wettbewerbsvorteil". Umso wichtiger sei es für die deutschen Verlage, sich zu vernetzen und der Politik die Macht der Verlage, auch als Wirtschaftsmacht, zu demonstrieren.

Früher war Waltraut von Mengden Geschäftsführerin des MVG Verlags, damals noch Herausgeber der deutschen "Cosmopolitan". Heute ist sie aus dem operativen Verlagsgeschäft weitgehend raus und darüber nicht ganz unglücklich. Sie ist noch an zwei Verlagen beteiligt, u.a. an Inspiring Network von Katarzyna Mol-Wolf, schaut sich das Geschäft aber sonst aus der "Vogelperspektive" an. "Ich freue mich, dass ich nicht mehr so 200 % in diesem operativen Geschäft sein muss", sagt sie. Gerade für kleinere und mittelständischen Verlage sei das Leben "schon sehr hart" geworden.
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