"A face for Africa": Deutsche-Welle-Journalistin Edith Kimani im #Medienmenschen-Porträt.


Die Botschafterin: Edith Kimani ist das afrikanische Gesicht der Deutschen Welle. Als Reporterin bereist die Kenianerin den Kontinent, als Moderatorin präsentiert sie die internationalen DW News. turi2.tv begleitet Kimani durch ihren Berliner Kiez und ins Studio. Kimani liebt den Kick, wenn der Countdown tickt – und erzählt von den traurigen Momenten, als sie ins kalte, fremde Deutschland kommt: "Ich habe einen Monat geweint."

Längst ist sie in Deutschland angekommen und sich ihrer Rolle bewusst. In ihrer Heimat hat sie Fans und Beobachter. "Die Leute sagen: Es ist so schön, ein schwarzes Gesicht zu sehen. Dieses Repräsentieren ist wichtiger, als Sie sich vorstellen können." Mit mehreren hunderttausend Followern hat Kimani auch eine laute Stimme auf Twitter und Instagram. Sie sieht Social Media als die großartige Seite der Globalisierung – nicht zuletzt, weil sie online ganz schnell Zuhause sein kann, wenn sie das Heimweh wieder packt.
turi2.tv (6 Min, Englisch mit deutschen Untertiteln)

Aus der #Medienmenschen-Reihe: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt.

WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni sagt, der Sender prüfe Doku-Recherche nun besser.

WDR-Dokus: Chefredakteurin Ellen Ehni sagt im "Spiegel"-Interview, der Sender habe neben den Dokus der kritisierten Autorin stichprobenartig weitere geprüft, könne aber nicht alle prüfen. Das Vieraugenprinzip und die Gegenrecherche weitet der WDR aus und will die Protagonisten-Akquise schriftlich festhalten. Dokus zu "weichen" Themen müssten "ebenso wasserdicht recherchiert sein wie ein 'Monitor'-Beitrag".
spiegel.de, turi2.de (Background)

"Welt": Netflix zahlt ab September in die deutsche Filmförderung ein.

Netflix rudert rum und zahlt nun doch ab September in die deutsche Filmförderung ein, berichtet die "Welt". Die Entscheidung sei das Resultat eines Besuchs von Chef Reed Hastings bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters während der Berlinale. Es sei noch nicht geklärt, anhand welcher Zahlen die Filmabgabe für den Streaminganbieter berechnet werden soll.
welt.de

Meinung: Die Clubs sind selbst verantwortlich, dass Fußball nur noch im Pay-TV läuft.

Fußball: Dass die Spiele der Champions League nur noch im Pay-TV zu sehen sind, geht auch auf das Konto der Vereine, kontert Jacques Raynaud, Sky-Chef für Sport und Vermarktung der Kritik von Karl-Heinz Rummenigge. Die Übertragungsrechte seien eindeutig so ausggeschrieben gewesen, dass "das meiste Geld gewinnt". Dies sei u.a. auch "auf starken Druck der Spitzenklubs" geschehen.
bild.de (Paid), dwdl.de, turi2.de (Background)

RTL startet die Sendung "Gartenduell" mit Ex-Cindy Ilka Bessin.

RTL macht nach Küche und Karaoke auch den Garten zur Wettkampf-Arena: In der Sonntagnachmittag ausgestrahlten Sendung "Ran an den Rasen - Das Gartenduell" bekommen je zwei Teams 4.000 Euro und 72 Stunden Zeit, um aus furchtbaren Flora-Flecken rosige Rasen-Paradiese zurechtzugärtnern. Ilka Bessin, ehemals Cindy aus Marzahn, lebt dabei als Jurymitglied ihr Schrebergarten-Gen aus.
dwdl.de

Apple will seinen Streaming-Dienst im Frühjahr starten.

Apple startet seinen Streamingdienst im April oder Mai mit Inhalten von Lionsgate, CBS und Viacom. Der Konzern will für das Angebot auch eigene Serien und Filme produzieren und investiert rund 1 Mrd Euro in die Produktion. Außerdem können Nutzer die Kanäle anderer Anbieter abonnieren. Netflix und HBO sind nicht dabei, weil ihnen die Gewinnbeteiligung von Apple – 30 % des Abo-Preises – zu gepfeffert ist. Wann der Streamingdienst in Deutschland startet, ist nicht bekannt.
handelsblatt.com via cbnc.com, turi2.de (Background)

Meinung: Netflix veröffentlicht Zugriffszahlen nur, um seine popkulturelle Relevanz zu zeigen.

Netflix veröffentlicht in seinem aktuellen Quartalsbericht ausgewählte Zugriffszahlen nur, um die eigene popkulturelle Relevanz zu untermauern, schreibt Jürgen Schmieder in der "Süddeutschen Zeitung". Die ungewohnte Offenheit werde daher nicht zur Gewohnheit, weil Netflix mit seinem Datenmonopol einen Vorteil bei Verhandlungen mit den Produzenten und gegenüber der Konkurrenz habe.
sueddeutsche.de

Fußball verdient gut, Rummenigge sorgt sich ums Sponsoring.


Geldströme ausbalancieren: Die Champions League soll künftig wieder im Free-TV laufen, fordert Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandschef des FC Bayern München will "bei der Uefa alles in die Waagschale legen", damit ab 2021 mindestens ein Spiel pro Spieltag nicht hinter der Bezahlschranke läuft, um die Sponsoring-Erlöse nicht zu gefährden.

Die Champions League hat laut "Sport Bild" 84 % Zuschauer in Deutschland verloren, seit sich Sky und DAZN die Rechte teilen. Die Einnahmen durch die Verträge mit Bezahlsendern seien zwar die größten in der Fernsehvermarktung, den Clubs würden jedoch Einbußen im Sponsoring drohen. Bei einem solch drastischen Schwund an Zuschauern würden diese aber "nicht mehr ausreichend bedient".

Die Deutsche Fußball Liga unterstreicht mit ihrem Wirtschaftsreport für die Saison 2017/2018 den Stellenwert des Sponsorings. Die mediale Verwertung mit Einnahmen aus der Vermarktung von Medienrechten ist mit 1,25 Mrd Euro, also einem Anteil am Gesamtertrag in Höhe von 32,7 %, deutlicher Spitzenreiter. Direkt gefolgt wird dieser Posten mit 22,9 % und 871,7 Mio Euro von Werbeeinnahmen, die sich u.a. durch Verträge mit Haupt- und Trikotsponsoren zusammensetzen.
sportbild.bild.de, dfl.de

Mitarbeit: Maria Gramsch

Ab 2020 produziert der Hessische Rundfunk alle Wettersendungen im Ersten.

Hessischer Rundfunk produziert ab 2020 wieder alle Wetter-Sendungen im Ersten und baut dazu ein neues Wetterstudio, berichtet Übermedien. Die Produktionsfirma Cumulus Media, Tochter der ARD-Produktionsfirma Bavaria, verliert den Auftrag für die Wettervorhersagen im "ARD-Morgenmagazin" und den "Tagesthemen" sowie die Sendung "Wetter vor Acht". Die übrigen Wetterformate kommen bereits vom Hessischen Rundfunk. Den Moderatoren Claudia Kleinert, Sven Plöger und Karsten Schwanke will der HR ein Angebot machen. Cumulus Media hat den Auftrag 2012 von Meteomedia übernommen.
uebermedien.de

ZDF startet digitales Kulturangebot als Rubrik seiner Mediathek.


Verborgene Hochkultur: Das ZDF belebt am Mittwoch ab 17 Uhr ZDF Kultur wieder. Statt wie ehemals als linearer Sender kommt das Kulturangebot als Rubrik in der ZDF-Mediathek zurück, schreiben Ulrike Simon bei "Horizont" und Benedikt Frank in der "Süddeutschen Zeitung". Neben den bestehenden Kulturprogrammen des ZDF sollen eigens für soziale Medien entwickelte Videos sowie virtuelle Rundgänge durch Museen und andere Kultureinrichtungen zum Inhalt gehören. Dazu kooperiert das ZDF mit externen Partnern. Mit zwölf Einrichtungen wie dem Bauhaus Dessau arbeitete das ZDF bereits zusammen, nun kommen 23 neue Partner hinzu, zum Beispiel die Semperoper, die Nibelungen-Festspiele und das Frankfurter Städel-Museum.

Genau will das ZDF sein neues Kulturangebot am Mittwoch auf der Berlinale vorstellen. Den Ausdruck "Plattform" wird der Sender dabei wohl vermeiden, schreibt Simon. Das neue Angebot sei auch deshalb als Rubrik der Mediathek und nicht als eigene Kulturplattform angelegt, weil es so keinen Auftrag durch die Ministerpräsidenten benötigt. Den TV-Sender ZDF Kultur hatte die Anstalt 2016 zugunsten des Jugendangebots Funk eingestellt.
horizont.net, sueddeutsche.de

DFL-Chef Christian Seifert kündigt "neue Ideen" für die Vergabe der Medienrechte an.

DFL: Liga-Chef Christian Seifert kündigt im "Handelsblatt" an, die Medienrechte im Frühjahr 2020 neu vergeben zu wollen und "neue Ideen" dafür zu haben. Die DFL arbeite bereits seit einem Jahr daran und rede mit dem Bundeskartellamt und Medienhäusern darüber. Die unbeliebten Montagsspiele entfallen z.B. Trotz des TV-Umsatzbooms sinkt die Gesamtrendite der DFL, in der Saison 2017/18 hat sie mit 4,42 Mrd Euro einen Umsatzrekord erreicht, der neue Medienvertrag hat 65 % zum Wachstum beigetragen. Der Gewinn liegt allerdings u.a. wegen teuren Spielertransfers nur bei 102 Mio Euro.
handelsblatt.com, turi2.de (Seifert-Porträt in der turi2 edition6)

Meinung: Sender machen zu enge Vorgaben bei Dokumentationen.

Dokumentationen: Viele Fernsehreporter nutzen Komparsen-Plattformen, weil ihre Sender ihnen zu enge Vorgaben machen, sagt Berufsgruppensprecherin Katarina Schickling im Interview der "Süddeutschen Zeitung". Oft müssten die Autoren im Vorfeld angeben, was die Protagonisten sagen könnten. Schickling selbst arbeite daher lieber mit Experten oder Zeitzeugen. Ähnliche Kritik äußerte vor kurzen auch Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok.
"Süddeutsche Zeitung" S. 27, turi2.de (Background)

DWDL: Sky zeigt ab März wieder Formel 1.

Sky sichert sich überraschend die aktuell nicht vergebenen Pay-TV-Rechte an der im März startenden Formel-1-Saison und der Serie ab 2020, schreibt DWDL. Vergangenes Jahr war Sky nach vielen Jahren aus der Übertragung ausgestiegen, da es die Rennserie nicht wie erhofft exklusiv ins Pay-TV ziehen konnte. Gleichzeitig hat die Formel 1 ein eigenes Streaming-Angebot gestartet, das offenbar bislang nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Im Free-TV zeigt RTL die Rennen.
dwdl.de, turi2.de (Streaming), turi2.de (Erwartung RTL)

Zahl des Tages: ZDF-Intendant Thomas Bellut verdient 350.400 Euro.

Zahl des Tages: Läppische 350.400 Euro umfassten die Bezüge von ZDF-Intendant Thomas Bellut 2017, wie das ZDF mitteilt. Hinzu seien ein Dienstwagen und monatlich 766,94 Euro Aufwandsentschädigung gekommen, zudem 41.135,48 Euro für Tätigkeiten bei Tochterfirmen. Die Bezüge von Chefredakteur Peter Frey lagen bei 230.880 Euro, Programmdirektor Norbert Himmler erhielt mit 227.280 Euro etwas weniger.
bild.de

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger verlässt den Sender.

RTL und Unterhaltungschef Tom Sänger, 49, gehen nach 19 Jahren getrennte Wege. Sänger verlasse den Sender "auf eigenen Wunsch". Für ihn übernehmen der bisherige Vox-Chefredakteur Kai Sturm und Markus Küttner, der bisher Comedy & Real Life leitet. Bei Vox folgen Kirsten Petersen und Marcel Amruschkewitz auf Sturm. Petersen leitete bisher die Programmentwicklung bei RTL, Amruschkewitz die Creative Unit der Mediengruppe.
dwdl.de, new-business.de

ProSiebenSat.1 will TV-Marken stärker mit E-Commerce verbandeln.

ProSiebenSat.1 will TV und E-Commerce stärker verbinden, sagt Finanzchef Jan Kemper im Interview mit Gründerszene. Amazon und Alibaba seien die Vorbilder dafür, der gemeinsame Nenner die Nutzerdaten. Je digitaler Fernsehen werde, desto mehr Verknüpfungspunkte entstünden. Deshalb würden die einzelnen Marken, z.B. "Galileo", wichtiger und müssten "entlang aller Kanäle" stattfinden.
gruenderszene.de

Zahl des Tages: Non-fiktionale 9 % der Dokus laufen in der Primetime.

Zahl des Tages: Non-fiktionale 9 % der Dokus laufen in der Primetime um 20.15 Uhr, zählt Medienjournalist Fritz Wolf im Auftrag des Berufsverbands der Dokumentarfilmbranche. Ein Drittel der Produktionen ergattert einen Sendeplatz zwischen 21.45 Uhr und 23 Uhr. Aufgrund der Dramaturgie seien Dokus "in der zweiten Primetime besser aufgehoben", argumentiert der WDR. Das ZDF erhöht die Doku-Honorare rückwirkend zum 1. Januar.
taz.de, turi2.de (Background)

"BamS": RBB verschiebt Harald-Juhnke-Film wegen Geldmangels.

RBB verschiebt die fürs Frühjahr geplanten Dreharbeiten für seinen Harald-Juhnke-Film auf unbestimmte Zeit, erfährt "Bild am Sonntag" "unter der Hand". Der Film werde deutlich teurer als ein normaler 90-Minüter, deshalb suche der Sender nun einen weiteren Partner im ARD-Verbund. Der Streifen sollte ursprünglich in diesem Herbst laufen. Im Juni hätte Juhnke seinen 90. Geburtstag gefeiert.
"Bild am Sonntag", S. 39 (Paid)

Basta: YouTuber brauchen WLAN statt Wasser zum Überleben.

Hauptsache WLAN: YouTube-Star Bibi spielt "Quizduell" in der ARD. Bei der Frage, ob es auf dem Mars WLAN, Strom, Wasser oder doch eine Fußbodenheizung gibt, tippt die Influencerin ohne Dr. Google auf WLAN, da ihr im Internet ein angebliches Grundstück auf dem Mars angeboten wurde - inklusive WLAN. YouTuber leben eben von Luft und Liebe WLAN statt von Wasser.
stern.de, twitter.com

ARD einigt sich auf neue Vergütungsregeln für Drehbuchautoren.

ARD einigt sich auf gemeinsame Vergütungsregeln mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren und dem Verband der Medien- und Bühnenverlage. Die Mindestsätze lägen "deutlich" über den bislang als Buy-Out-Honorar gezahlten Durchschnittsvergütungen und berücksichtigten Online-Verwertungen. Zuvor erhöhte auch das ZDF die Reportage-Honorare.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Meinung: Sender begünstigen die Protagonisten-Suche in Portalen wie Komparse.de.

Dokumentationen: Protagonisten in Portalen wie Komparse.de zu suchen, sei ein weit verbreitetes Phänomen unter Autoren, beobachtet Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok. Der Fall bei den WDR-Dokus der Reihe "Menschen hautnah" sei nicht einmalig und würde durch die strukturellen Bedingungen der Sender begünstigt. Für die ARD zähle die Recherche zum "unternehmerischen Risiko der Produzenten" – wenn ein Filmkonzept schnell geliefert werden müsse, könne nicht gründlich gesucht werden, was ein "unhaltbarer Zustand" sei.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Netflix kündigt drei deutsche Filmproduktionen an.


Filmflix: Netflix steigt auch in Deutschland in die Produktion von Filmen ein und plant mit "Betongold", "Isi & Ossi" und "Freaks" die ersten drei deutschen Eigenproduktionen. Für die Satire "Betongold" holt sich der Streaminganbieter Ufa Fiction mit an Bord, vor der Kamera steht u.a. Schauspieler Frederick Lau. Bei der Superheldengeschichte "Freaks" arbeitet Netflix mit dem ZDF zusammen. Die Dreharbeiten für die Eigenproduktionen sollen im Frühjahr starten, 2020 sollen die Filme dann zu sehen sein. Die erste deutsche Serie läuft seit Ende 2017 bei Netflix.

Netflix hatte erst im Januar die Abo-Preise auf dem Heimatmarkt in den USA erhöht. Im 4. Quartal 2018 konnte der Streamingdienst bei den Abozahlen weltweit um 8,8 Mio auf rund 139 Mio zulegen. Zwar ein Zuwachs, der die Erwartungen um 1,2 Mio übertroffen hat – aber auch eine zusätzliche Herausforderung, die bestehenden Abonnenten mit immer neuem Stoff zu bespaßen.
dwdl.de

P7S1-Tochter produziert TV-Magazin mit der "New York Times".

ProSiebenSat.1: Left/Right, eine Tochter des Produktionsarms Red Arrow Studios, produziert mit der "New York Times" ein wöchentliche Nachrichten­magazin. "The Weekly" läuft ab Juni beim US-Kabelsender FX, der bisher eher für Serien bekannt ist. Das Magazin will eigene Themen setzen, im Mittelpunkt jeder Folge steht eine Reporter oder eine Reporterin der "NYT".
dwdl.de

Studie: 65 % der 18- bis 29-Jährigen glauben, dass lineares TV in zehn Jahren tot ist.

Lineares TV: 65 % der 18- bis 29-jährigen Deutschen glauben an ein Ende des linearen Fernsehens in den kommenden zehn Jahren, analysiert eine Statista-Studie im Auftrag von Next Media Hamburg. 80 % der Deutschen schalteten zwar noch regelmäßig lineares TV ein, bei den 18- bis 29-Jährigen seien es jedoch nur noch 67 %. Die junge Zielgruppe setze eher auf Inhalte von YouTube (81 %) oder VoD-Anbieter (73 %).
wuv.de

Gerhard Schneider verlässt Degeto, Christine Strobl wird alleinige Geschäftsführerin.

Degeto: Gerhard Schneider, bisher Kaufmännischer Geschäftsführer, verlässt die ARD-Produktionstochter "aus privaten Gründen". Christine Strobl, seit 2012 Programm-Chefin und Sprecherin der Degeto, übernimmt die Aufgaben von Schneider zusätzlich und ist künftig alleinige Geschäftsführerin.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Das lineare Programm öffnen" – Degeto-Chefin Christine Strobl über die Strategie hinter "Babylon Berlin".

Disneys neuer Streamingdienst zeigt nicht nur eigene Produktionen.

Disney Logo 150Disney will zum Start des eigenen Streamingdienstes auch fremde Produktionen anbieten. Zu sehen sind Inhalte des US-Rivalen CBS. Die Plattform soll zum Jahresende zunächst in den USA verfügbar sein. Disneys Überschuss ist im vergangenen Geschäftsquartal auf umgerechnet rund 2,5 Mrd Euro gesunken.
techcrunch.com, manager-magazin.de, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Fassung stand, dass auch Marvel-Produktionen Disney-fremde Inhalte seien. Seit 2009 gehört Marvel jedoch auch zu Disney.

Zitat: RTL-Vermarkter Matthias Dang vergleicht heutige Werbe-Preise nicht mit alten.

"Die Mieten in Köln waren vor fünf Jahren auch noch dramatisch günstiger. Aber ich kann mich ja trotzdem nicht auf diese Preise berufen, wenn ich dort heute eine Wohnung suche."

Matthias Dang, Chef des RTL-Vermarkters IP Deutschland, verteidigt im "W&V"-Interview die Preise für TV-Werbung, die bei sinkenden Zuschauerzahlen gleich bleiben.
"Werben & Verkaufen", 2/2019, S. 108 - 113 (Paid)

Discovery beantragt wegen des Brexits eine TV-Lizenz in Deutschland.

Discovery beantragt bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien aufgrund des drohenden Brexits Lizenzen für 19 internationale TV-Kanäle. Die Medienanstalt soll Mitte Februar darüber entscheiden. Kommt es zum Brexit, verliert die Sendelizenz außerhalb Großbritanniens ihre Gültigkeit. Vorsorglich hatte u.a. auch DAZN eine deutsche Lizenz beantragt.
broadbandtvnews.com, turi2.de (Background)