Zitat: ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann erwägt Zusammenarbeit mit Telekom, Amazon und Co.

"Ich habe kein Problem, mich zum Beispiel mit der Deutschen Telekom zu unterhalten, oder mit Amazon oder mit anderen Pay-TV- und Streaminganbietern. Wir müssen neue Wege gehen und möglicherweise zusammenarbeiten."

ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann will sich neue Bündnispartner suchen, um Sportrechte zu finanzieren. Er sieht "keinen Vorteil für den Sport oder die Fans" darin, dass in den Fußball immer mehr Geld hineingepumpt werde.
sueddeutsche.de (Paid), sueddeutsche.de (Zusammenfassung)Kommentieren ...

RTL und "Team Wallraff" erleiden vor Gericht eine Niederlage gegen Helios-Kliniken.

RTL unterliegt mit seinem "Team Wallraff" im Rechtsstreit gegen die Helios-Kliniken. Der Sender darf nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg das mit versteckter Kamera gedrehte Material über eine Klinik weiterhin nicht erneut veröffentlichen. RTL kündigt an, in Berufung zu gehen. Die Helios-Kliniken hatten bereits 2016 eine einstweilige Verfügung gegen den Sender erwirkt.
digitalfernsehen.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Clap": Sky und Vice President Vernon von Klitzing gehen getrennte Wege.

Sky: Vice President Value & Trading Vernon von Klitzing verlässt Sky innerhalb seiner Probezeit, schreibt "Clap". Der erst im Februar bei Sky gestartete Manager gehe laut Unternehmenskreisen "auf eigenen Wunsch". Von Klitzing hatte 2016 nach 14 Jahren die Burda-Zeitschrift "Playboy" verlassen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2 mit Vernon von Klitzing von 2009.
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Umfrage: Medien-Konzernchefs bewerten Zukunftsaussichten positiver als 2016.

Medien-Konzernchefs blicken optimistischer in die Zukunft als 2016, sagt eine nicht-repräsentative Umfrage der Berater von PwC. Rund 33 % der 95 befragten Chefs von Medien- und Entertainmentkonzernen in 35 Ländern sehen die Umsatzaussichten ihrer Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten sehr zuversichtlich. 59 % wollen neue strategische Allianzen oder Joint Ventures eingehen. Mit ihren Optimismus-Werten liege die Medienbranche über dem Durchschnitt aller Branchen.
horizont.netKommentieren ...

Bundestag lockert das Kameraverbot bei Entscheidungen hoher Gerichte.

Bundestag lockert das Übertragungsverbot für die Urteile der höchsten deutschen Gerichte. Medien dürfen wichtige Urteilsverkündungen der obersten Bundesgerichte künftig im Fernsehen und im Internet übertragen. Die Lockerung des seit 1964 bestehenden Verbots von Ton- und Fernsehaufnahmen soll mehr Transparenz schaffen. Sie gilt für Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesarbeitsgerichts, des Bundessozialgerichts und des Bundesfinanzhofs. Das Gericht muss der Übertragung jedoch in jedem Einzelfall zustimmen.
deutschlandfunk.de,dw.comKommentieren ...

Golfstaaten fordern Schließung des katarischen Senders Al Dschasira.

Al DschasiraAl Dschasira soll schließen, fordern die arabischen Staaten, die ihre Kontakte zu Katar, dem Heimatland des Senders, vor Wochen abgebrochen haben. Der Sender ist den zumeist autokratisch geführten Staaten ein Dorn im Auge, weil er über Oppositionsbewegungen im arabischen Raum berichtet - außer in Katar selbst. Katar hat eine Schließung bereits im Vorfeld abgelehnt. Daneben wird in der vom Vermittlerstaat Kuwait weitergegebenen Liste u.a. ein Abbruch der Beziehungen zum Iran, der Muslimbruderschaft, der Hisbollah, und Al-Kaida gefordert.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Kohle-Unternehmen klagt gegen John Oliver und HBO.

John Oliver, Moderator der Late-Night-Show "Last Week Tonight", sowie sein Sender HBO und der Mutterkonzern Time Warner sehen sich mit einer Diffamierungs-Klage des Kohleindustrie-Barons Robert Murray konfrontiert. Hintergrund ist ein Beitrag aus der vergangenen Woche, in der "Last Week Tonight" die US-Kohleindustrie kritisch und satirisch betrachtet. In dem Beitrag hat John Oliver bereits offengelegt, dass Murrays Firma auf eine Anfrage mit der Aufforderung reagierte, von einer Diffamierung Abstand zu nehmen, da man andernfalls juristische Mittel ergreifen werde.
mashable.com, thedailybeast.com, youtube.com (24-min-Video)

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Zitat: Silke Burmester kritisiert, der Tod Helmut Kohls sei zu einem Event geworden.

"Es scheint mittlerweile egal, was da kommt, ob ein Unwetter, ein Terrorangriff oder der erwartbare Tod einer Persönlichkeit."

Silke Burmester kritisiert in ihrer Kolumne, die Öffentlich-Rechtlichen hätten den Tod von Helmut Kohl ausgeschlachtet und machten keine Unterscheidung, ob ein Ereignis eine Relevanz für die Gegenwart oder allein emotionale Bedeutung habe.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Ulrike Simon: Journalisten sind Schuld am Bedeutungsverlust der Bundespressekonferenz.

Bundespressekonferenz verliert an Bedeutung, beobachtet Ulrike Simon. Oft finden die Fragestunden mit Ministeriumssprechern vor leeren Rängen statt. Grund sind die Sparmaßnahmen vieler Redaktionen: Wer einen langen Anfahrtsweg hat, schaut sich die Konferenzen lieber im Livestream an. Nun denkt der Verein der Bundespressekonferenz über Reformen nach. So könnte der Livestream künftig nicht mehr live, sondern zeitversetzt gesendet werden. Damit würden diejenigen bestraft, die nicht erscheinen. Die Bundespressekonferenz ist eine weltweit einzigartige Einrichtung, die von Journalisten getragen wird. Die Politiker sind nur zu Gast.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

Sky holt Quatsch Comedy Club ins Pay-TV zurück.

Sky reanimiert den Quatsch Comedy Club im TV. Ab Herbst laufen 25 neue Folgen der Standup-Comedy-Show mit Thomas Hermanns bei Sky 1. Sky-Vorgänger Premiere hatte die Show erstmals 1993 im TV gezeigt, bevor sie 1997 zu ProSieben wechselte und dort bis 2010 lief. An der Europa League dagegen hat Sky offenbar kein Interesse mehr und laut "Wiwo" kein Angebot für die Übertragungsrechte abgegeben.
presseportal.de (Quatsch Comedy Club), wiwo.de (Europa League)Kommentieren ...

RTL produziert fünf neue fiktionale Serien selbst.

RTL geht mit Eigenproduktionen in die Serien-Offensive: Noch 2017 startet die Crime-Comedy "Bad Cop - kriminell gut". Daneben hat RTL die Anwaltsserien "Jenny - echt gerecht" und "Beck is back!", die Medical-Serie "Lifelines" und die Dramedy "Sankt Maik" im Köcher. Abendfüllend verfilmt RTL die Bestseller "Passagier 23" und "Das Joshua Profil" von Thriller-Autor Sebastian Fitzek. Mit der Show "The Big Bounce" springt der Kölner Sender auf den Trampolin-Trend auf, in "Buschi vs Köppen" gehen Frank Buschmann und Jan Köppen auf gemeinsamen Roadtrip.
dwdl.de, presseportal.deKommentieren ...

Basta: Sky Sportbars zeigen Xavier-Naidoo-Show.

Public Naidooing: Sky will seinen Entertainment-Sender Sky 1 bekannter machen und greift dafür auf das Netzwerk seiner Sky Sportbars zurück. Die dürfen ihren Gästen statt Fußball morgen die Musik-Show Xaviers Wunschkonzert live von Xavier Naidoo zeigen. Sky verspricht den Gastronomen "neue Besucher und zusätzlichen Umsatz". Fraglich bleibt, ob die Wirte mit dem "Abend voller Unterhaltung" nicht eher Stammgäste vertreiben.
presseportal.deKommentieren ...

Studie: Deutsche informieren sich bevorzugt im TV.

Nachrichtenkonsum: 94 % der Erwachsenen mit Internetzugang in Deutschland schauen oder hören mehrmals in der Woche Nachrichten, 87 % sogar täglich, sagt eine Studie vom Reuters Institute. Das meistgenutzte Informationsmedium ist für 77 % der Befragten das Fernsehen, sogar bei den 18- bis 24-Jährigen schalten 59 % mindestens einmal in der Woche TV-Nachrichten ein. Das Internet ist nur für 28 % die wichtigste Informationsquelle.
horizont.net, tagesspiegel.de, digitalnewsreport.orgKommentieren ...

Interesse an Antisemitismus-Doku im TV bleibt gering.

Antisemitismus-Doku stößt bei TV-Zuschauern auf wenig Interesse: Nur 1,19 Mio Zuschauer schalten den umstrittenen Film "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" ein, das Erste kommt damit auf überschaubare 6,7 % Marktanteil. Die anschließende Diskussion bei "Maischberger" wollten nur noch 610.000 sehen. Bei Kritikern fallen Doku und Diskussion durch.
dwdl.de (Zuschauer), spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de (Kritiken), turi2.de (Background)1 Kommentar

Rotkäppchen schickt Werbespot von 2001 in Rente und startet Dachmarken-Kampagne.

Rotkäppchen, Sektkellerei aus Sachsen-Anhalt, nimmt ihren TV-Spot nach 16 Jahren aus dem Programm. Der Spot läuft seit 2001 in unterschiedlichen Versionen. Er zeigt eine Frau im roten Kleid, die am Bahnhof ihren Liebhaber begrüßt. Der neue Spot startet am 1. Juli und ist der Auftakt zu einer Dachmarken-Kampagne, die auch andere Produkte des Herstellers bewirbt.
"Horizont", 25/2017, S. 6 (Paid), youtube.com (20-Sek-Video)

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DJV: WDR bricht mit einem neuen Honorarmodell den Tarifvertrag.

WDR Logo 150WDR: Der DJV wirft dem Sender wegen eines neuen Honorarmodells für crossmediale Arbeiten Tarifbruch vor. Freie Mitarbeiter sollen bei crossmedialen Beiträgen nur noch für eine Gattung - etwa das Fernsehen - 100 % der üblichen Vergütung bekommen. Laufen die Beiträge auch in anderen Mediengattungen, erhalten die Freien dafür demnach nur noch 50 % des zusätzlichen Honorars. Die neuen Honorare sollen zunächst für sechs Monate in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Wissenschaft gelten. Diese Ressorts sollen Vorbilder für crossmediales Arbeiten sein. Verhandlungen zwischen WDR und den Gewerkschaften über neue Vergütungsregeln waren im Februar gescheitert.
djv-nrw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Der MDR verwechselt Werbung mit Journalismus.

MDR: Boris Rosenkranz wirft der Unterhaltungswelle Jump vor, Werbung mit einem journalistischen Programm zu verwechseln. Der MDR erlaube es Betreibern und Mitarbeitern von angeblichen Attraktionen, Werbung für ihre Angebote zu machen und sehe darin kein Problem. In der Reihe mit dem Titel "Sommer bei uns" sollen Zuschauer ihre Lieblings-Sommerorte präsentieren.
uebermedien.de (Paid)Kommentieren ...

NDR und chinesisches Fernsehen strahlen gemeinsame Sendung aus.

NDR Logo 150x150NDR und das chinesische Fernsehen haben erstmals eine gemeinsame Gesprächssendung über ein politisches Thema produziert. Die Sendung "Dialog zu G20" behandelt den G20-Gipfel in Hamburg und die deutsch-chinesischen Beziehungen. Der NDR und der chinesische Auslandsfernsehsender CGTN haben sich verpflichtet, die Sendung ungeschnitten und unzensiert auszustrahlen. Laut NDR handelt es sich bei der Kooperation um eine Premiere in Europa. Die Sendung ist bereits online zu sehen.
dwdl.de, ndr.de, tagesschau.de (58-Min-Video)

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ProSieben gibt Joko & Klaas getrennte Shows.

Joko ohne Klaas – und umgekehrt: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf bleiben nach dem Ende von "Circus Halligalli" bei ProSieben, gehen aber zum Teil getrennte Show-Wege. Winterscheidt moderiert im Herbst eine Show mit dem Arbeitstitel "Dabei sein ist teuer", Heufer-Umlauf bekommt ebenfalls eine eigene Sendereihe. Gemeinsam moderiert das Duo weiter "Das Duell um die Welt" und "Die beste Show der Welt".
presseportal.deKommentieren ...

Stefan Raab produziert die Erfinder-Show "Das Ding des Jahres" für ProSieben.


Auszeit von der Auszeit: Entertainer Stefan Raab unterbricht seinen TV-Ruhestand und kehrt mit einer Show zu seinem früheren Haussender ProSieben zurück. Er tritt allerdings nicht als Moderator, sondern als Entwickler und Produzent der Show auf, die in der Fernseh-Saison 2017/2018 laufen soll. In "Das Ding des Jahres" zeigen Tüftler ihre Ideen für Produkte, die Zuschauer wählen einen Gewinner und ProSieben spendiert eine Werbekampagne. Auf der Seite das-ding-des-jahres.de können sich bereits Kandidaten für die Show bewerben.

Stefan Raab hatte vor genau zwei Jahren seinen Abschied aus dem TV angekündigt. Zum Ende 2015 beendete er alle Aktivitäten, bei denen er als Entertainer vor der Kamera stand und trat nur noch vereinzelt und privat in der Öffentlichkeit auf.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Autor der Judenhass-Doku beklagt, dass WDR und Arte nicht mit ihm sprechen.

WDR Logo 150WDR und Arte sprechen seit sechs Monaten nicht mit den Autoren der umstrittenen Doku zu Judenhass in Europa, beklagt deren Autor Joachim Schroeder im Gespräch mit Michael Hanfeld. Er und seine Kollegen hätten vergangene Woche lediglich einen Katalog aus 15 Fragen binnen drei Tagen beantworten sollen. Dass der Film nun doch gezeigt werden soll, nennt Schroeder "überfällig".
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

dpa GmbH steigert Umsatz 2016 durch Umgliederungs-Effekte auf 94 Mio Euro.

dpa GmbH meldet für 2016 einen Umsatz von 94 Mio Euro, ein Plus von 3,3 Mio, das durch Umgliederungs-Effekte zustande kommt. Als Jahresüberschuss bleiben knapp 1,4 Mio Euro, in denen allerdings Ausschüttungen der dpa-Töchter schon enthalten sind. 2015 waren es noch 1,8 Mio, vor allem Sportereignisse waren 2016 teurer. Die gesamte dpa-Gruppe erreicht 2016 einen Umsatz von 136,2 Mio Euro.
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Arte zeigt die abgelehnte Judenhass-Doku nun doch, bleibt aber bei seiner Kritik an der Sendung.

arte logo_150Arte nimmt die abgelehnte Judenhass-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" nun doch ins Programm – allerdings nicht als eigene Produktion, sondern als Übernahme aus der ARD. Der Kulturkanal zeigt auch die anschließende Maischberger-Diskussion. Arte begründet die Übernahme damit, dem deutschen und französischen Publikum den gleichen Kenntnisstand zu ermöglichen. Der Sender bleibt bei seiner Kritik: Die Abweichungen zur eigentlich bestellten Dokumentation seien weiter "nicht akzeptabel". Die Sendung beginnt bei Arte am Mittwoch um 23 Uhr, 45 Minuten später als im Ersten.
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sky launcht Film-Store.

Sky startet einen eigenen Film-Store. Deutsche und österreichische Kunden können nun Kinofilme kaufen anstatt sie nur zu leihen. Sie schauen den Film bis zu zwei Wochen vor dem DVD-Start online und bekommen zusätzlich per Post eine DVD oder Blu-ray nach Hause geschickt. Los geht das Angebot mit etwa 260 Filmen, bis Ende 2017 sollen es mehr als 1.000 Filme sein. In Großbritannien gibt es den Sky Store bereits seit rund drei Jahren.
stuttgarter-nachrichten.deKommentieren ...

ProSiebenSat.1 verkauft Teile des Reisegeschäfts an den Finanzinvestor CVC.

ProSiebenSat.1 tritt im Touristik-Bereich kürzer und versilbert alle Anteile an der schwedischen Etraveli Holding an den Finanzinvestor CVC. Die Bewertung liegt laut P7S1 bei 508 Mio Euro, seit der Übernahme 2015 hat der Konzern den Unternehmenswert damit mehr als verdoppelt. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. ProSiebenSat.1 prüft auch das übrige Online-Reisegeschäft, insbesondere Tropo und weg.de.
per Mail, reuters.com
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Zitat: Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg setzt sich für Pressefreiheit ein.

"Wer als Regierender die Pressefreiheit unterdrückt, wird über kurz oder lang scheitern. Menschen wollen nicht nur Wohlstand und Sicherheit, sie wollen auch Freiheit und Gerechtigkeit."

Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg appelliert an Regierungen, Meinungsfreiheit zu akzeptieren. Medien sollten den Austausch anregen - auch zwischen vermeintlich unüberbrückbaren Positionen.
dw.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Limbourg digitalisiert die Deutsche Welle.
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Lese-Tipp: Filmautor Stephan Lamby über viertägige Kohl-Interviews.

Lese-Tipp: Filmemacher Stephan Lamby schildert, wie er die vier Tage des Interviews mit Helmut Kohl erlebt hat. Zu Beginn habe Lamby Kohls Sympathie mit seiner Herkunft aus dem Rheinland und dem Besuch eines jesuitischen Gymnasiums gewonnen. Im Gespräch über Ehefrau Hannelore, die sich das Leben genommen hatte, brach dem Altbundeskanzler die Stimme, Tränen traten in seine Augen. Lamby und Co-Autor Michael Rutz hatten 2003 für den NDR das letzte große TV-Interview mit Kohl geführt.
dbate.deKommentieren ...