RTL Group: Guillaume de Posch tritt zurück, Bert Habets führt die Sendergruppe allein.


Künftig im Alleingang: Guillaume de Posch, 59, tritt als Co-CEO der RTL Group zurück, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrats. De Posch hatte die Rolle des Co-CEO der RTL Group im April 2012 übernommen, sein Rücktritt erfolgt "auf eigenen Wunsch", teilt RTL mit. Thomas Rabe, Vorsitzender des Verwaltungsrates, dankt de Posch als demjenigen, der "die RTL Group in die digitalste europäische Rundfunkanstalt umgewandelt und die Kreativität von Fremantle Media wiederbelebt hat." De Posch kam 2012 zu RTL, arbeitete vorher als selbstständiger Berater und war von 2004 bis 2008 bei ProSiebenSat.1.

Bert Habets führt die Sendergruppe ab 1. Januar 2018 allein. Er ist seit April 2017 Co-Chef, ab dem neuen Jahr trägt er die Gesamtverantwortung für die Strategie und das Tagesgeschäft.
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lexikon2: Giovanni di Lorenzo.


Giovanni di Lorenzo ist einer der wenigen Zeitungsmacher mit festem Standbein im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Bei Radio Bremen gibt der "Zeit"-Chefredakteur seit 1989 der Talkshow "3 nach 9" intellektuelle Tiefe. Er scheut nicht vor Kritik an der eigenen Zunft zurück und distanziert sich von der unkritischen Übernahme des "Refugees welcome"-Slogans. Weiterlesen …

Zahl des Tages: ARD und ZDF übertragen 230 Stunden Olympia aus Südkorea.

Zahl des Tages: Rund 230 Stunden übertragen ARD und ZDF im Februar von den Olympischen Winterspielen in Südkorea live. Die Wettkämpfe finden wegen der Zeitverschiebung zwischen 1 Uhr nachts und 17 Uhr statt - also dann, wenn die meisten Zuschauer schlafen oder arbeiten. Daher soll es so viele Multimedia-Angebote zur zeitversetzten Nutzung geben wie noch nie bei Olympia.
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Polnischer Rundfunkrat verhängt Rekordstrafe für TV-Berichte über Antiregierungsproteste.

Polen: Der Rundfunkrat verhängt 350.000 Euro Strafe für die Berichterstattung des Privatsenders TVN24 über die Parlamentskrise im Dezember 2016. Sie propagiere "die Sicherheit gefährdende Handlungen". Journalisten kritisieren das Bußgeld als Zensur-Versuch, es ist laut Medienexperten die bisher höchste, in einem solchen Fall verhängte Strafe. Der Sender will sich wehren.
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Burda schenkt TV Spielfilm live eine Generalüberholung zu Weihnachten.

Burda: Der Streaming-Dienst TV Spielfilm live bietet Nutzern künftig die Möglichkeit, Sendungen online aufzuzeichnen, zeitversetzt abzurufen und auch Tablets, Smartphones und Notebooks abzurufen. Zu Beginn gibt es dafür 50 Aufnahme-Stunden. Die Sender Goldstar TV und Bongusto kommen neu ins Angebot. Managing Director Matthias Kohtes glaubt, der Fernseher sei nach wie vor der Deutschen wichtigstes Wohnzimmer-Medium, wenn es gelingt, ihn flexibler zu machen. Die Marke bekommt außerdem den neuen Claim "Fernsehen wie ich es will", ein neues Logo und neue Kampagnenmotive.
burda.com 1 Kommentar

Zitat: Deutsche wollen deutsche TV-Serien, glaubt Philipp Steffens von RTL.

"Die amerikanischen Krimiserien, die früher dominiert haben, funktionieren seit einiger Zeit nicht mehr bei großen Sendern. Und es kommt weniger nach."

Philipp Steffens, Fictionchef bei RTL, hätte gar nichts gegen mehr Stoff aus Übersee, sagt er im Interview mit welt.de. Es kämen aber kaum noch Serien, die bei großem Publikum Erfolg haben – deshalb setzt der Sender noch mehr auf Eigenproduktionen.
welt.de

Weitere Zitate:
"Die Anbieter setzen oft auf sehr große Namen und große Budgets und versuchen, neue Abonnenten zu locken. Wir wollen refinanzierbar und auf lange Strecke nachhaltig exklusives Programm für ein großes Publikum anbieten." (über Stremingdienste)

"Das große Thema war und ist die Familie. Ein großer Trend. Und nur ein einziger Vorschlag hatte mit dem Arbeitsplatz zu tun." (über die Serienexposés, die RTL nach einem Aufruf zugesendet bekommen hat)Kommentieren ...

TV-Tipp: ZDF zeigt Doku über Leo Kirch.

TV-Tipp: ZDF zeigt um 22.45 Uhr eine Dokumentation über Leo Kirch. Die Autoren Michael Jürgs und Bert­hold Bau­le sprechen u.a. mit Springer-Chef Mathias Döpfner, Ex-ZDF-Chef Dieter Stolte und Harald Schmidt über Kirch und erwähnen am Ende des Films Kirchs unehelichen Sohn Michael, der den Nachnamen Kirch erst spät annahm. Filmen lassen wollte er sich aber - ganz der Vater - nicht. Die Dokumentation passiert die Stationen im Geschäftsleben des Medien-Zampanos Leo Kirch in sechs Kapiteln.
sueddeutsche.de, tagesspiegel.de, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: KEF kürzt Finanzbedarf der Öffentlich-Rechtlichen um 753,4 Mio Euro.

Zahl des Tages: Um beachtliche 753,4 Mio Euro kürzt die KEF den angemeldeten Finanzbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio, schreibt Volker Nünning. Die Sender kämen in der laufenden Rundfunk-Beitragsperiode mit weniger Geld aus als sie angemeldet haben. Für die Sender errechnet die Finanzkommission demnach für die Beitragsperiode 2017 bis 2020 einen Überschuss von 549,7 Mio Euro. Der Überschuss soll vom Finanzbedarf der Anstalten in der nächsten Vierjahresperiode abgezogen werden.
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Lese-Tipp: Sky-Chef Jeremy Darroch hält Deutschland für den besten Pay-TV-Markt.

Lese-Tipp: Sky-Chef Jeremy Darroch fordert im "Welt"-Interview gleiche Spielregeln für alle Bewegtbild-Anbieter, die globalen Tech-Riesen seien zu intransparent. In Deutschland sieht er das "größte Potenzial für Bezahlfernsehen überhaupt" und plant für 2018 vier eigenproduzierte Serien.
welt.de, blendle.de (komplettes Interview, Paid)Kommentieren ...

Zitat: Schweizer Verleger Peter Wanner kündigt Stellenabbau an.

"Es wäre blauäugig zu sagen, dass es keinen Stellenabbau gibt."

Peter Wanner, Verleger des Schweizer Verlags AZ Medien, schließt Entlassungen durch das Joint Venture von NZZ und AZ Medien für Regional-Medien nicht aus. Der Stellenabbau soll aber möglichst durch "natürliche Fluktuation" erfolgen, sagt Wanner im Interview mit der "NZZ am Sonntag".
nzzas.nzz.ch (Paid), persoenlich.com, turi2.de (Background)

Weiteres Zitat über das Joint Venture:
"Es ist wie in einer Ehe. Wir sind frisch verliebt... und wollen möglichst viele Kinder auf die Welt stellen."Kommentieren ...

Deutschlandfunk: MDR-Sportjournalisten werden zu Sportveranstaltern.

Sportjournalismus: MDR-Journalisten René Kindermann und Torsten Püschel werden von Sportjournalisten zu Sportveranstaltern, berichtet Medienjournalist Daniel Bouhs. Kindermann und Püschel organisieren einen Skilanglauf-Weltcup in Dresden mit. Der MDR weiß von dem Engagement Bescheid und sieht keinen Grund, die beiden von Projekten abzuziehen.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)Kommentieren ...

Basta: Online-Wahl der Kandidaten soll Salz in die Henssler-Suppe bringen.

Schlag die Quote: Ex-Fernsehkoch Steffen Henssler kriegt die alte Primetime-Sahne "Schlag den Raab" einfach nicht fest. Künftig sollen die Zuschauer Hensslers Gegner-Menü deshalb vorab online ordern. Es fehlt nur noch, dass Zuschauer-Liebling Thomas Ebeling mit leicht verdaubaren Sprüchen zum Abschied antritt.
stern.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

CNN muss Story über Trump Jr. und Wikileaks korrigieren.

CNN Logo 150CNN korrigiert eine Story über Donald Trump Jr. und Wikileaks: Eine E-Mail, die dem Trump-Team im Wahlkampf vorab Zugang zu gehackten Dokumenten über die Demokraten gegeben haben sollte, ist erst später als von CNN berichtet abgeschickt worden. CNN hatte den 4. September genannt, tatsächlich wurde die Mail am 14. September verschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wikileaks die Dokumente längst öffentlich ins Netz gestellt. Die "Washington Post" wirft CNN vor, Trump neue Munition in der Fake-News-Debatte zu liefern.
cnn.com, washingtonpost.comKommentieren ...

Deutsche Bank will Com­merz­bank als DFB-Sponsor ablösen, schreibt der "Spiegel".

Deutsche Bank läuft sich als möglicher Sponsor der DFB-Elf warm und will die Com­merz­bank als Pre­mi­um­-Part­ner ablösen, schreibt der "Spiegel". Der Vertrag der Com­merz­bank läuft 2018 aus, bis Ende 2017 nimmt der DFB Angebote von Interessenten an. Die Com­merz­bank, seit 2008 an Bord, möchte die Partnerschaft verlängern.
"Spiegel" 50/2017, S. 80 (Paid)Kommentieren ...

SWR legt seine Chefredaktionen zu einer multimedialen zusammen.


Aus zwei mach eins: Der SWR vereint seine bisherigen Chefredaktionen "Nachrichten und Distribution" und "Content" zu einer multimedialen Chefredaktion. Report-Mainz-Moderator Fritz Frey, 58, der bisher den Bereich "Content" als Chefredakteur verantwortet, übernimmt im Mai die Leitung der einheitlichen multimedialen SWR Chefredaktion.

Arthur Landwehr, 59, gibt seine Verantwortung als Chefredakteur "Nachrichten und Distribution" dann ab, er wechselt im August als USA-Korrespondent in das ARD-Hörfunkstudio Washington. Der Zusammenschluss der Chefredaktionen soll den multimedialen Umbau des SWR weiter voranbringen, der Anfang 2017 mit der Einführung kanalübergreifender Programmdirektionen begonnen hatte.
swr.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Niemeier: Umstrukturierung bei ATV bringt die Quoten wieder in Schwung.

ATV erholt sich nach der Übernahme durch ProSiebenSat.1 und legt bei den Quoten wieder zu, analysiert Timo Niemeier. Der österreichische Privatsender ATV habe den Quoten-Turnaround mit einer Steigerung von knapp 3 auf 4,5 % Marktanteil deutlich eher geschafft als erwartet, so ATV-Chef Thomas Gruber. Schwarze Zahlen wolle der Sender in drei Jahren schreiben.
dwdl.de, turi2.de (Übernahme), turi2.de (Entlassungen)Kommentieren ...

Kai-Hinrich Renner hält Ländesmedienanstalten für ein Ärgernis.

Landesmedienanstalten sind für bundesweite Sender letztlich "Papiertiger", schreibt Kai-Hinrich Renner. Passen den Sendern die Entscheidungen nicht, wechseln sie zur nächsten Anstalt. Den Kontrollbehörden der Privatsender fehle die eigene Kontrolle: In Sachsen konstatiert der Rechnungshof eine Überfinanzierung, in Rheinland-Pfalz wird Ex-NRW-Statssekretär Marc Jan Eumann zum neuen Direktor gewählt - ohne Ausschreibung oder Gegenkandidaten.
abendblatt.de, turi2.de (Background Eumann)Kommentieren ...

Michael Jürgs lüftet Geheimnis um Leo Kirchs unehelichen Sohn.


Der schweigsame Zar: Medienmogul Leo Kirch prägte über Jahre das deutsche TV-Geschäft und ist auch posthum für eine Überraschung gut. Der Pay-TV-Pionier und einstige Springer-Miteigentümer hat einen bis heute unbekannten Sohn mit seiner damaligen Sekretärin gezeugt: Michael Kirch nahm den Nachnamen erst spät an und ist heute Wissenschaftler. Autor Michael Jürgs spürt ihn für eine ZDF-Doku auf. Hans-Jürgen Jakobs lobt: "Das letzte Geheimnis des Leo Kirch."

Für seine Doku kann Jürgs nicht nur den Sohn Michael Kirch gewinnen. Auch Springer-Chef Mathias Döpfner und der frühere ZDF-Chef Dieter Stolte äußern sich zu dem öffentlichkeitsscheuen Unternehmer und bestens vernetzten Freund von Helmut Kohl. Jürgs versammele zahlreiche Protagonisten aus den wilden Jahren des Fernsehens, schreibt Jakobs, und liefere einen preisverdächtigen, bildersatten heimlichen Abgesang auf die Medienbranche, wie sie einmal war. Der Film läuft am kommenden Dienstag, 12. Dezember, um 22.45 Uhr im ZDF. (Foto: Frank Leonhardt / EPA / Picture Alliance)
"Handelsblatt", S. 66-67 (Paid), presseportal.zdf.de (Doku)Kommentieren ...

Video-Tipp: "Zapp" berichtet über die Weitergabe von ungesendetem Bildmaterial von den G20-Protesten an die Polizei.

Video-Tipp: "Zapp" fragt bei den Medien nach, ob sie ungesendetes Bildmaterial von den G20-Krawallen an die Polizei weitergegeben haben. Die Sonderkommission "Schwarzer Block" habe Anfragen an die Medienhäuser verschickt, das Material freiwillig herauszugeben. Inzwischen sei eine "mittlere dreistellige Zahl von Gigabyte" bei der Polizei eingegangen, ergibt eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.
ndr.deKommentieren ...

Analyse: TV Sender schöpfen weihnachtliches Potenzial in der Prime Time nur bedingt aus.

Filmklassiker sind in der Weihnachtszeit besonders beliebt, die meisten Sender schöpfen dieses Potenzial jedoch nicht aus, analysiert die Mediaagentur Vizeum. In der Adventszeit 2016 hätten RTL2 und Pro7 in der Prime Time komplett auf weihnachtliche Klassiker verzichtet. Das Angebot müsse sich mehr an die Bedürfnisse der Zuschauer anpassen, damit das lineare Fernsehen konkurrenzfähig gegenüber VoD-Anbietern bleiben kann.
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Markus Breitenecker wünscht sich den ORF als Zulieferer für private Sender.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150Österreich: ProSiebenSat.1-Chef Markus Breitenecker sieht in einer Allianz aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern eine Chance, gegen die Marktmacht von Google, Facebook und Co zu bestehen. Im Interview mit "News" beschreibt er seine Vision: Dem ORF solle per Gesetz verboten werden, bei kommerziellen Angeboten mit privaten Sendern in Konkurrenz zu treten. Außerdem wünscht sich Breitenecker den ORF als Zulieferer für die Privaten.
news.at via derstandard.atKommentieren ...

Sat.1 überträgt DTM ab 2018.

Sat.1 zeigt ab 2018 die Rennen der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft. Der Vertrag zwischen DTM und 7Sports läuft zunächst zwei Jahre. Der langjährige TV-Partner ARD hatte kein Angebot abgegeben. Zusätzlich zur TV-Übertragung bei Sat.1 gibt es die Rennen auch digital bei ran.de und über die "ran"-App zu sehen, die Qualifyings laufen nur online. Laut "Bild" plant Sat.1 ein DTM-Magazin am Samstag und Sonntag vor dem Rennen. Andrea Kaiser soll moderieren.
presseportal.de, bild.deKommentieren ...

Zitat: Sky-Chef Carsten Schmidt arbeitet an Pay-TV nicht nur für Fußball-Fans.

"Wir müssen den Blick der Menschen in Deutschland und die Vorstellung dessen, was Sky ist, verändern, erweitern."

Sky-Chef Carsten Schmidt sagt im GQ-Interview, dass sein Sender nicht mehr nur als Fußball-Kanal wahrgenommen werden soll.
gq-magazin.de via dwdl.de

Weitere Zitate aus dem Interview

zu steigenden Preisen für Fußball-Rechte:

"Möglicherweise gibt es aber Unternehmen, die mit dem Fußball im eigentlichen Sinne nicht das Geschäft machen möchten, dann entsteht eine Sondersituation. Aber vielleicht will der Fußball ein solches Hyperwachstum auch gar nicht mehr."

"Ich erwarte, dass der deutsche Fußball hier weiter sehr verantwortungsbewusst vorgehen wird und nicht dem schnellen Geld zu jeder Kondition den Vorrang einräumt."

zu Serienproduktionen:

"Ich möchte Sky zu Deutschlands Nr. 1 im Serienproduktionsbereich machen."

"Erfolg ist für mich nicht die Quote, sondern Erfolg ist, wenn Deutschland darüber spricht!"

"Ohne die Zusammenarbeit zwischen ARD und Sky hätte ‘Babylon Berlin’ wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblickt."Kommentieren ...

NZZ und AZ Medien formen ein Regionalmedien-Dickschiff für die Schweiz.


In der Größe liegt die Kraft: Die Schweizer Verlage NZZ und AZ Medien legen ihr regionales Geschäft in einem Joint Venture zusammen. Das Unternehmen umfasst Zeitungen, Onlineportale, Radio, TV und Druckereien mit zusammen 2.000 Mitarbeitern. Vereint kommen die Bereiche auf 500 Mio Franken Umsatz, rund 430 Mio Euro. AZ-Medien-Chef Axel Wüstmann leitet das Joint Venture, AZ-Verleger Peter Wanner den Verwaltungsrat.

Als einzige Ausnahme geht das Online-Portal Watson von AZ Medien nicht in dem Joint Venture auf. Auch das nicht regionale Geschäft der NZZ-Mediengruppe bleibt außen vor. Das neue Joint Venture will aber "Technologie-Dienstleistungen" der NZZ beziehen. Zu den Marken der neuen Firma gehören u.a. "St. Galler Tagblatt", "Luzerner Zeitung", "Aargauer Zeitung" und "Badener Tagblatt". Mit vereinter Kraft soll das neue Unternehmen in die Zukunft investieren, sagt Verleger Wanner. Die Schweizer Wettbewerbskommission muss noch zustimmen.
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ProSiebenSat.1 will mit Neuorganisation 50 Mio Euro sparen.

ProSiebenSat.1 GebäudeUnterföhringer Säulen-Tempel: ProSiebenSat.1 will 50 Mio Euro bis 2020 sparen und teilt sein Geschäft in die drei Bereiche Entertainment, Content Production und Commerce auf. "Mit der Drei-Säulen-Strategie stellen wir ProSiebenSat.1 auch für die Zukunft wettbewerbsfähig auf", lobt der im Februar scheidende Vorstandschef Thomas Ebeling sein Abschiedswerk. Das Commerce-Geschäft mit rund einem Dutzend zugekaufter Online-Plattformen tritt künftig ohne jede Sieben im Namen als Nucom Group auf und öffnet sich für Minderheitsbeteiligungen. Gespräche mit möglichen Partnern sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein. Der Verkauf des Reise-Geschäfts steht weiter zur Debatte.

Das Inhalte-Geschäft mit linearen TV-Sendern und digitalen Video-Angeboten wie Maxdome rückt unter dem Entertainment-Dach zusammen. Auch die Sparte SevenVentures, die Werbezeit gegen Beteiligung bietet, gehört dazu. Das Multi-Channel-Netzwerk Studio71 führt ProSiebenSat.1 mit seiner Produktionstochter Red Arrow zusammen und verspricht sich davon direkten Zugang zu neuen Talenten.
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Meinung: Schweizer Rundfunkbeitrag-Votum wird zum Präzedenzfall.

Schweiz: Die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks SRG ist möglich, beobachtet Korrespondentin Charlotte Theile. Mehr als 50 % der Bürger sagen inzwischen "No Billag", sie wollen die Rundfunkabgabe kippen. Die Schweiz könnte mit der Abstimmung im März zum Präzedenzfall werden.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)Kommentieren ...