The Intercept: Wikileaks hat Republikaner im Wahlkampf mit Troll-Tipps unterstützt.

Wikileaks Logo 150Wikileaks hat im US-Wahlkampf aktiv versucht, Hilary Clinton als Präsidentin zu verhindern und Republikanern Tipps gegeben, wie sie die gegnerischen Demokraten in den sozialen Medien trollen können, berichtet The Intercept. Das Portal zitiert private Gruppen-Chats von Twitter aus dem Jahr 2015 und geht davon aus, Julian Assange habe die Wikileaks-Nachrichten verfasst.
theintercept.com, t3n.de2 Kommentare

Klick-Tipp: BuzzFeed wertet Twitters Block- und Lösch-Politik aus.

Klick-Tipp: BuzzFeed veröffentlicht eine umfangreiche Analyse zu Twitters Lösch-Politik nun auch auf Deutsch. Das Netzwerk blendet demnach eine Vielzahl an Kanälen in Deutschland aus statt sie komplett zu löschen – etwa Neonazi-Accounts. Türkische Behörden überfluten Twitter mit Anträgen, oppositionelle Accounts zu blockieren.
buzzfeed.com1 Kommentar

Meinung: Claudia Zettel wünscht sich chronologische Newsfeeds zurück.

Social Media: Claudia Zettel nervt der Algorithmus, der ihr "drei Tage alte Breaking News" und Fotos vom vergangenen Wochenende in die Facebook-Timeline spült, selbst wenn sie den Feed umstellt. Sie wünscht sich die Chronologie zurück, weil sie wirkliche Neuigkeiten oft verpasst und sich von Facebook, Twitter und Instagram entmündigt fühlt.
futurezone.atKommentieren ...

Zahl des Tages: "New York Times" blickt in eine Follower-Fabrik.

Zahl des Tages: Rund 200 Mio Fake-Follower auf Twitter steuert die US-Firma Devumi, recherchiert die "New York Times". Gefälschte Accounts basieren oft auf geklauten Fotos und biografischen Angaben echter Nutzer. Unter den Devumi-Kunden sind Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua und Prominente wie etwa Computer-Milliardär Michael Dell.
nytimes.comKommentieren ...

Zahl des Tages: Lösch-Quote von Hate-Speech liegt bei dubiosen 100 % in Deutschland.

Zahl des Tages: Erstaunliche 100 % beträgt die Lösch-Quote von Hate-Speech bei Facebook, Twitter und YouTube, laut der EU-Kommission. Sie bezieht sich auf durch die FSM beanstandete Beiträge. Da die sozialen Medien allerdings immer schneller werden, blieben der FSM lediglich 45 zu meldende Beiträge – und die wurden alle gelöscht.
zeit.de
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Twitter benachrichtigt US-Nutzer, die mit russischer Propaganda interagiert haben.

Twitter informiert 677.775 Nutzer, die während der US-Wahl 2016 mit russischer Propaganda in Kontakt gekommen sind. Dabei handelt es sich um Inhalte der russischen Internet Research Agency. Nutzer, die einem Propaganda-Account gefolgt sind oder durch Likes oder Retweets mit den Inhalten interagiert haben, werden per Mail von Twitter benachrichtigt.
blog.twitter.com, businessinsider.deKommentieren ...

Zitat: Klaus Brinkbäumer erklärt, wie es zur Übernahme seines Twitter-Profils kam.

"Ich war in Russland und hatte einen Link angeklickt, der - vermeintlich - von einem langjährigen Informanten in D.C. geschickt worden war."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer erklärt, wie es zur Übernahme seines Twitter-Profils durch Erdogan-Anhänger kam. Nutzer empfehlen ihm, künftig die Anmeldebestätigung von Twitter zu nutzen.
twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Twitter erklärt, warum es Trump nicht sperrt.

Blockfreie Staatenführer: Während soziale Netzwerke sich sonst rechtfertigen müssen, wenn sie Nutzer sperren, sieht sich Twitter genötigt, öffentlich zu erklären, warum es bestimmte "World Leaders" gewähren lässt. Kurzfassung: Das Volks soll Posts zu großen Atomknöpfen lesen, um eine notwendige Diskussion über seinen Verfasser zu führen.
blog.twitter.com, theverge.comKommentieren ...

Twitter und Facebook sperren Beiträge von Beatrix von Storch.

Social Media: Twitter und Facebook gehen gegen verbale Entgleisungen der AfD-Politikerin Beatrix von Storch vor. Twitter sperrt ihren Account vorübergehend, von Storch postet bei Facebook – und auch Facebook sperrt ihre Äußerungen. Darüber wiederum berichtet von Storch bei Twitter. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
handelsblatt.com1 Kommentar

Zitat: Filterblasen wirken anders als angenommen, sagt Datenjournalist Michael Kreil.

"Die Filterblase ist nicht die Ursache für wütende Leute. Sie macht vielmehr sichtbar, dass Leute wütend sind. Anders gesagt, die Leute sind schon wütend, bevor sie auf Twitter gehen."

Datenjournalist Michael Kreil glaubt nicht mehr, dass Populisten und Co sich radikalisieren, weil sie in ihrer Filterblase einen Tunnelblick entwickeln. Seine Untersuchung auf Twitter zeigt stattdessen, dass die Nutzer auch Infos lesen, die nicht zu ihrem Weltbild passen. Sie verbreiten sie aber nicht weiter.
spiegel.deKommentieren ...

US-Kongressbibliothek gibt Archivierung aller Tweets auf.

Eine halbe Mrd Tweets pro Tag sind zu viel für die US-Kongressbibliothek: Sie will ab 1. Januar 2018 nur noch erlesene Zwitschereien archivieren. Die Kongressbibliothek hatte ihr Twitter-Archiv 2010 mit dem Anspruch gestartet, alle jemals geposteten Tweets für die Nachwelt zu sichern. Jetzt übersteigen die Datenmassen die Speicherkapazität.
spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Ulf Poschardt twittert gegen politische Weihnachts-Predigten.

"Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht?"

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt findet die Predigt an Heiligabend politisch zu weit links und macht sich bei Twitter Luft. Die Angesprochenen empören sich und verfassen ein neoliberales #PoschardtEvangelium.
twitter.com
1 Kommentar

Tech-Konzerne bekennen sich zur Netzneutralität.

Tech-Konzerne reagieren sauer auf die Abschaffung der Netzneutralität in den USA. Facebook nennt es enttäuschend und schädlich, Twitter spricht von einem Schlag gegen Innovation und freie Meinungsäußerung. Für Netflix ist es der Beginn vieler Rechtsstreitigkeiten, Google bekennt sich zur Gleichbehandlung aller Angebote im Netz.
cnet.com, spiegel.deKommentieren ...

Journalisten können bei Twitter nicht privat sein, glaubt Michael Borgers.

Journalisten, die Power-User von Twitter, schreiben auf ihren Profilen oft, sie seien "hier privat", beobachtet Michael Borgers. Er fragt Chefredakteure und Medienwissenschaftler, wie praktikabel das ist. Stephan Weichert glaubt, für die Nutzer sei der Unterschied zwischen Privatmeinung und Unternehmenskommunikation schwer zu erkennen. Andreas Petzold sagt, beim "stern" gebe es für Twitter einen "roten Faden", der nicht schriftlich fixiert, aber allen Mitarbeitern klar sei.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Basta: Studentin löst Wettschulden ein und geht als Weihnachtsbaum in die Uni.

Schöne Bescherung: Kelsey Hall, Studentin an der University of Alabama, will für 1.000 Retweets bei Twitter bis zum Ende des Semesters im Weihnachtsbaum-Kostüm in die Uni gehen. Wette verloren gewonnen: Knapp 16.000 Retweets später löst die 20-Jährige ihr Versprechen ein. Ob sie Virales Marketing studiert, ist nicht überliefert.
mashable.comKommentieren ...

Meinung: Personal Branding gelingt durch uniques Auftreten im Netz.

Personal Branding basiert auf aussagekräftigen Profilen im Netz und ist mehr als ein Jobtitel auf der Visitenkarte, finden Viel-Twitterer Frank Behrendt und Daniel Mack. Beim Networking im Netz könne man sich mit "spannenden Persönlichkeiten" austauschen. Behrendt und Mack machen es vor: Sie haben sich bei Twitter kennengelernt.
horizont.net, twitter.com (Behrendt), twitter.com (Mack)Kommentieren ...

Techcrunch interviewt Mitarbeiter, der Trumps Twitter-Account deaktiviert haben will.

Twitter-Account von Donald Trump wurde offenbar von einem aus Deutschland stammenden Mitarbeiter deaktiviert. Techcrunch zeigt ein Interview mit einem Mann namens Bahtiyar Duysak, der angibt, für die kurzzeitige Deaktivierung verantwortlich zu sein. Dabei habe es sich jedoch um ein Versehen und eine Verkettung von misslichen Umständen gehandelt. An die Öffentlichkeit gehe er, weil verschiedene Medien versuchen würden, ihn ausfindig zu machen.
techcrunch.com via spiegel.de


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Umfrage: Hass gegen Frauen in sozialen Netzwerken führt oft zu Stress.

Hass im Netz: Mehr als die Hälfte betroffener Frauen leidet wegen Anfeindungen in sozialen Netzwerken unter Stress, Angst oder Panik-Attacken, 60 % klagen über Schlafstörungen, sagt eine von Amnesty International beauftragte Ipsos-Mori-Umfrage. Ein Viertel der befragten Frauen war mindestens einmal Opfer von Beleidigungen oder Drohungen in sozialen Medien.
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Basta: Pentagon verteidigt die USA nun auch nach innen.

Defense Against the Dark Arts: Das Pentagon nutzt den Lieblingsspielplatz des US-Präsidenten für eine eher ungewöhnliche Bitte - in einem Retweet fordert das Verteidigungsministerium Donald Trump zum Rücktritt auf. Womöglich orientiert sich das Pentagon damit an der politischen Linie des Präsidenten selbst - der Retweet soll ein Versehen gewesen sein.
welt.deKommentieren ...

Meinung: Politiker müssen lernen, besser zu posten, glaubt Martin Fuchs.

Politiker haben Social Media größtenteils noch nicht verstanden, sagt Politikberater Martin Fuchs. Ihr Grundproblem sei, dass sie Pressearbeit kennen und z.B. Pressemitteilungen 1:1 als Posts teilen, alle Themen bespielen wollen oder zu wenig erklären, wie politische Arbeit funktioniert. Als Positivbeispiele nennt er Peter Tauber, CDU, bei Facebook und Peter Altmaier, CDU, und Volker Beck, Die Grünen, bei Twitter.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Twitter promotet Tweets kleiner Unternehmen.

Zahl des Tages: Zum Flatrate-Preis von 99 Dollar im Monat will Twitter kleine Unternehmen als Werbekunden gewinnen. Die Firmen twittern wie immer, Twitter verbreitet die Nachrichten automatisch als Promoted Tweets auch an Nutzer, die keine Follower sind. Der Haken: Welche Tweets einen Boost bekommen, entscheidet Twitter.
techcrunch.com, mediapost.comKommentieren ...