Uber: Großbritanniens Oberster Gerichtshof lehnt Berufung des Taxi-Schrecks ab.

Uber scheitert mit seiner Berufung vor dem Obersten Gerichtshof in Großbritannien und muss diese erneut beim Berufungsgericht einreichen. Der Taxi-Schreck wehrt sich gegen eine arbeitsrechtliche Entscheidung aus zweiter Instanz, wonach Uber-Fahrer keine Selbstständigen sind und Anspruch auf Mindestlohn und Freizeitausgleich haben.
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Uber glaubt geläutert an Neustart in Deutschland.

Uber sieht in Deutschland weiterhin einen strategischen Markt, sagt Europa-Chef Pierre-Dimitri Gore-Coty. In Berlin und München fahre der Taxi-Dienst exakt nach Vorschrift. NRW und Frankfurt könnten kommendes Jahr folgen. In München startet 2018 Uber Green, ein Taxi-Dienst mit E-Autos. Gore-Coty verspricht, nach einer Phase des Wachstums "fast um jeden Preis" stärker an die Zukunft zu denken.
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Uber: Weltweite Ermittlungen wegen der Vertuschung des Datendiebstahls eingeleitet.

Uber: Behörden in den USA, Großbritannien, Australien und den Philippinen ermitteln gegen den Taxi-Schreck wegen der versuchten Vertuschung eines Datendiebstahls. Bei einem Hackerangriff im Oktober 2016 wurden Daten von 57 Mio Nutzern gestohlen. Mit einer Zahlung von 100.000 Dollar an die Hacker hat Uber versucht, den Datenklau zu verheimlichen.
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Zahl des Tages: Hacker erbeuteten Daten von 57 Mio Uber-Nutzern und -Fahrern.

Zahl des Tages: Rund 57 Mio Nutzer und Fahrer von Uber sind von einem Hack in 2016 betroffen, bei dem u.a. Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern gestohlen wurden. Der Taxi-Schreck verheimlichte die Attacke mehr als ein Jahr lang, obwohl er den Daten-Diebstahl den Behörden und Fahrern hätte melden müssen. Uber zahlte den Hackern 100.000 Dollar, damit sie die Daten löschen und der Fall damals nicht bekannt wurde.
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Zahl des Tages: Rund 24.000 Volvo-Fahrzeuge kauft Uber bis 2021, schreibt Bloomberg.

Zahl des Tages: Rund 24.000 Volvo-Geländewagen kauft Uber in den nächsten Jahren, um eine Flotte selbstfahrender Fahrzeuge aufzubauen, schreibt Bloomberg. Volvo soll die Autos zwischen 2019 und 2021 liefern. Der Autobauer bestätigt den Deal, nennt aber keine konkrete Auto-Zahl. Der Kauf zeigt, dass Uber an seinem Roboterwagen-Programm offenbar festhält, obwohl Waymo den Fahrdienstleister wegen des Vorwurfs des Technik-Klaus verklagt.
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Uber will sein Angebot in Deutschland auf weitere Großstädte ausweiten.

Uber könnte bald in weitere deutsche Großstädte vorfahren, prognostiziert Christoph Weigler, Deutschlandchef des Taxi-Schrecks, im Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Neben Köln, Frankfurt und Hamburg steht auch das Ruhrgebiet ganz oben auf der Wunschliste des US-Konzerns. Mithilfe einer neuen Imagekampagne soll das Ansehen des Fahrdienstvermittlers wieder aufpoliert werden. Ein Mittel gegen die gesetzlichen Restriktionen in Deutschland ist jedoch noch nicht gefunden.
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Softbank, Dragoneer und weitere Investoren steigen bei Uber ein.

Uber: Ein von Softbank und der Dragoneer Investment Group angeführtes Konsortium steigt bei Uber ein. Die Firmen wollen bis zu 1 Mrd Dollar investieren und von bestehenden Investoren Aktien im Wert von bis zu 9 Mrd Dollar abkaufen. Altinvestor Benchmark Capital legt seinen Rechtsstreit mit Ex-Chef Travis Kalanick vorerst aufs Eis, nach dem Einstieg der neuen Investoren und einer Reform der Sitze im Vorstand will Benchmark Capital die Klage ganz zurückziehen.
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London: Uber-Chef sagt sorry.

Uber will seinen Rausschmiss in London noch verhindern und gibt sich ungewohnt schuldbewusst: Dara Khosrowshahi, CEO des Taxi-Schrecks, sagt zwar, dass er den Lizenz-Entzug anfechten werde, "aber wir tun das mit dem Bewusstsein, dass wir uns auch ändern müssen". Die britischen Behörden werfen Uber vor, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit zu sein, weil etwa Straftaten nicht gemeldet und Fahrer nicht medizinisch kontrolliert wurden.
manager-magazin.de

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 fälschlicherweise geschrieben, dass Dara Khosrowshahi London-Chef von Uber sei. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Hunderttausende fordern den Erhalt von Uber in London.

Uber bekommt in London Unterstützung von hunderttausenden Bürgern gegen den drohenden Entzug der Lizenz. Bis Sonntagmittag unterzeichnen rund 630.000 eine Petition, die den Erhalt der Jobs für 40.000 Fahrer fordern. London will Uber verbannen, weil das Unternehmen Straftaten von Fahrern nicht gemeldet habe und Behörden getäuscht haben soll.
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Basta: Uber-Fahrer müssen keine Ortkenntnisse mehr nachweisen.

Uber-raschungsfahrt: Die Bundesregierung gießt weiteres Öl ins Feuer zwischen Taxifahrern und Chauffeurdiensten wie Uber. Für den Personenbeförderungsschein müssen die Chaffeure - anders als Taxler - künftig keine Ortskenntnisprüfung mehr ablegen, berichtet die "Wirtschaftswoche". Auch der Passus zur möglichst unfreundlichen Behandlung der Fahrgäste wird zum Entsetzen mancher Taxifahrer wohl gestrichen.
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Ex-Uber-CEO Travis Kalanick erzielt Teilerfolg im Rechtsstreit mit Benchmark.

Uber: Gründer und Ex-Chef Travis Kalanick erzielt im Rechtsstreit mit Investor Benchmark einen Teil-Erfolg. Die Auseinandersetzung wird wie von ihm gefordert in einer nicht-öffentlichen Vermittlung fortgeführt. Travis Kalanick und Benchmark streiten über die Besetzung von Vorstandsposten. Benchmark wirft Travis Kalanick Betrug vor.
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Expedia-Chef Dara Khosrowshahi soll neuer Uber-Boss werden.

Uber einigt sich auf einen neuen CEO: Dara Khosrowshahi, bisher Chef der Reisewebsite Expedia, soll den Job übernehmen, beschließt der Verwaltungsrat - er muss aber noch zusagen. Der Job ist seit dem Rücktritt von Mitgründer Travis Kalanick im Juni vakant. Zu den Kandidaten gehörten auch Ex-GE-Chef Jeff Immelt und die ehemalige Ebay-Chefin Meg Whitman.
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Uber-Investor soll gezielt Informationen geleaked haben.

Uber: Zwei Anteilseigner fordern Einsicht in die Bücher des Fahrdienst-Vermittlers. Sie werfen Investor Benchmark Capital vor, gezielt Informationen an die US-Justiz weitergegeben zu haben, um Gründer Travis Kalanick so aus dem Unternehmen zu drängen. Aktuell verklagt Benchmark Capital Travis Kalanick wegen Betrugs.
mashable.com, businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Benchmark Capital verklagt Ex-Uber-Chef Travis Kalanick.

Uber: Investor Benchmark Capital verklagt den ehemaligen Uber-Chef Travis Kalanick wegen Betrugs. Kalanick hat sich das Recht eingeräumt, über drei Sitze im Vorstand zu entscheiden – und sich selbst einen davon reserviert. Benchmark Capital fordert Kalanicks Rückzug aus dem Vorstand. Uber sagt, die Klage sei haltlos und ein Versuch, Kalanick seine Rechte als Gründer und Gesellschafter zu nehmen.
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"Wall Street Journal": Uber stampft sein Auto-Leasing-Geschäft in den USA ein.

Uber stellt sein Auto-Leasing-Geschäft in den USA wegen hoher Verluste ein, schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Rund 500 Jobs könnten durch Einstellung oder Verkauf des Geschäfts betroffen sein - das sind etwa 3 % der Uber-Mitarbeiter. Die intensive Nutzung der von Uber-Fahrern geleasten Wagen habe zu erheblichen Verlusten geführt.
focus.de, wsj.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Genie und Wahnsinn im Silicon Valley.

Lese-Tipp: Gründer im Silicon Valley müssen eine gute Portion Wahnsinn mitbringen, um Chancen bei Investoren zu haben, schreibt Alina Fichter in der "Wirtschaftswoche". Nur wer seine Idee mit religiösem Eifer verkaufe und sein Team wie für eine Selbstmordmission motiviere, bekomme Wagniskapital. Narzissmus und ein übergroßes Ego würden helfen, Konkurrenten brutal aus dem Weg zu räumen. Unis wie Stanford bringen ihren Studenten bei, wie sie ihre Ansprachen so polieren, dass sie wie "Wiedergeburten von Steve Jobs klingen".

Kurse, wie aus den Narzissten verantwortungsvolle Unternehmer mit einem Gespür für Mitarbeiter werden, gibt es dagegen nicht, schreibt Fichter. Dass viele Gründer an ihrer Hybris scheitern, zeige das Beispiel von Uber-Gründer Travis Kalanick. Auch Apple-Gründer Steve Jobs fehlte Empathie, er habe bei seiner zweiten Apple-Karriere aber den bodenständigen Tim Cook an seiner Seite gehabt.
"Wirtschaftswoche", 31/2017, S. 44-47 (Paid)Kommentieren ...

Japanische Softbank will "Multi-Milliarden-Dollar"-Anteil an Uber kaufen.

Softbank will offenbar bei Uber einsteigen, schreibt das "Wall Street Journal". Der japanische Medien- und Kommunikationskonzern führe Gespräche, um einen "Multi-Milliarden-Dollar"-Anteil zu übernehmen. Erst gestern hat Softbank zusammen mit Didi Chuxing 2 Mrd Dollar in den südostasiatischen Fahrdienstvermittler Grab investiert.
wsj.com (Paid), techcrunch.com, handelsblatt.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Die "NYT" portraitiert Uber-Marketing-Geheimwaffe Bozoma Saint John.

Lese-Tipp Bozoma Saint John soll helfen, das Image von Uber zu verbessern. Sheila Marikar portraitiert die Marketing-Chefin, die sich durch Engagement und ihre Art, auf Menschen zuzugehen hochgearbeitet hat. Vor kurzem kam sie von Apple zum Taxi-Dienst. Arianna Huffington habe die Verbindung hergestellt, nachdem sie eine Mitfahr-Geschichte von Bozoma Saint John gehört habe.
nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Rainer Hank verteidigt unmoralisches Handeln erfolgreicher Unternehmer.

Lese-Tipp: Erfolgreiche Unternehmer müssen keine guten Menschen oder Vorbilder für die Gesellschaft sein, schreibt Rainer Hank und hält ein Pläyoyer für Ex-Uber-Chef Travis Kalanick (Foto). Die Chance auf wirtschaftlichen Erfolg sei bei "ausgebufften Ekeln" womöglich größer als bei jedermanns Darling. Der Moralismus trage Mitschuld daran, dass aus Deutschland statt Revolutionen bisher nur "Pipifax" komme, "dafür aber immer ganz gesittet".
"FAS", S. 26 (Paid), blendle.comKommentieren ...

Ex-Uber-Chef Travis Kalanick wusste von Datendiebstahl bei Google-Schwester Waymo.

Uber vs. Google: Neue Gerichtsunterlagen besagen, dass Ex-Uber-Chef Travis Kalanick seit März 2016 Kenntnis davon hatte, dass der frühere Waymo-Entwickler Anthony Levandowski, bei Uber bis Ende Mai für selbstfahrende Autos verantwortlich, bei der Google-Schwester Informationen hat mitgehen lassen. Demnach habe Kalanick Levandowski angewiesen, die Daten zu vernichten. Waymo wirft Uber vor, den Datendiebstahl nicht früher gemeldet zu haben.
spiegel.de, heise.deKommentieren ...

Basta: Uber-Aufsichtsrat blamiert sich mit sexistischem Witz.

Direkt ins Fettnäpfchen tappt Unternehmer David Bonderman ausgerechnet bei der Sitzung, bei der die Uber-Führung darüber berät, wie Sexismus und Diskriminierung im Unternehmen ein Ende gesetzt werden soll. Arianna Huffington verkündet freudig, dass neben ihr eine zweite Frau in den Aufsichtsrat kommt. Daten würden zeigen, dass bei einer Frau im Gremium viel eher eine zweite dazukommt. Bonderman kommentiert uncharmant: Es sei eher wahrscheinlich, dass nun mehr geredet würde. Später rudert er zurück und entschuldigt sich für seine "respektlose" Äußerung.
finance.yahoo.com, businessinsider.de, techcrunch.comKommentieren ...

Uber-Chef Travis Kalanick zieht sich für unbestimmte Zeit zurück.

Uber-Chef Travis Kalanick nimmt eine unbefristete Auszeit vom Tagesgeschäft, will die Führung aber behalten. In einer Mail an die Mitarbeiter schreibt Kalanick, er brauche Zeit, um seine Mutter zu betrauern, die er kürzlich bei einem Bootsunfall verloren hat - sowie "um nachzudenken, an mir zu arbeiten und ein Weltklasse-Führungsteam aufzubauen". Zudem steht er wegen tiefgreifender Untersuchungen zu Sexismus und Diskriminierung in der Firma unter Druck.
spiegel.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Uber-Verwaltungsrat diskutiert Beurlaubung von Travis Kalanick.

Uber-Verwaltungsrat berät über eine mögliche Beurlaubung von Chef Travis Kalanick. Grund sind u.a. Kalanicks rabiate Firmenkultur sowie die jüngst laut gewordenen Sexismus- und Mobbing-Vorwürfe, aufgrund derer das Unternehmen 20 Mitarbeiter feuerte. Zudem wirft die Google-Schwester Waymo Uber vor, von ihr gestohlene Roboterwagen-Technik zu nutzen.
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Uber feuert 20 Mitarbeiter nach internen Ermittlungen.

Uber schmeißt mehr als 20 Mitarbeiter raus, die bei internen Untersuchungen zu Sexismus und Mobbing am Arbeitsplatz auffielen. Einige Mitarbeiter bekommen schriftliche Verwarnungen, eine Anwaltskanzlei ermittelt in 57 Fällen weiter. Uber muss sich mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen, die eine Ex-Angestellte erstmals im Februar öffentlich machte.
bloomberg.com, nytimes.comKommentieren ...