Basta: Uber-Aufsichtsrat blamiert sich mit sexistischem Witz.

Direkt ins Fettnäpfchen tappt Unternehmer David Bonderman ausgerechnet bei der Sitzung, bei der die Uber-Führung darüber berät, wie Sexismus und Diskriminierung im Unternehmen ein Ende gesetzt werden soll. Arianna Huffington verkündet freudig, dass neben ihr eine zweite Frau in den Aufsichtsrat kommt. Daten würden zeigen, dass bei einer Frau im Gremium viel eher eine zweite dazukommt. Bonderman kommentiert uncharmant: Es sei eher wahrscheinlich, dass nun mehr geredet würde. Später rudert er zurück und entschuldigt sich für seine "respektlose" Äußerung.
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Uber-Chef Travis Kalanick zieht sich für unbestimmte Zeit zurück.

Uber-Chef Travis Kalanick nimmt eine unbefristete Auszeit vom Tagesgeschäft, will die Führung aber behalten. In einer Mail an die Mitarbeiter schreibt Kalanick, er brauche Zeit, um seine Mutter zu betrauern, die er kürzlich bei einem Bootsunfall verloren hat - sowie "um nachzudenken, an mir zu arbeiten und ein Weltklasse-Führungsteam aufzubauen". Zudem steht er wegen tiefgreifender Untersuchungen zu Sexismus und Diskriminierung in der Firma unter Druck.
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Uber-Verwaltungsrat diskutiert Beurlaubung von Travis Kalanick.

Uber-Verwaltungsrat berät über eine mögliche Beurlaubung von Chef Travis Kalanick. Grund sind u.a. Kalanicks rabiate Firmenkultur sowie die jüngst laut gewordenen Sexismus- und Mobbing-Vorwürfe, aufgrund derer das Unternehmen 20 Mitarbeiter feuerte. Zudem wirft die Google-Schwester Waymo Uber vor, von ihr gestohlene Roboterwagen-Technik zu nutzen.
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Uber feuert 20 Mitarbeiter nach internen Ermittlungen.

Uber schmeißt mehr als 20 Mitarbeiter raus, die bei internen Untersuchungen zu Sexismus und Mobbing am Arbeitsplatz auffielen. Einige Mitarbeiter bekommen schriftliche Verwarnungen, eine Anwaltskanzlei ermittelt in 57 Fällen weiter. Uber muss sich mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen, die eine Ex-Angestellte erstmals im Februar öffentlich machte.
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Googles Waymo und Uber-Konkurrent Lyft kooperieren bei autonomen Autos.

Waymo, Googles Einheit für selbstfahrende Autos, und Uber-Konkurrent Lyft arbeiten künftig zusammen, berichtet die "New York Times". Gemeinsam wollen die Unternehmen das autonome Fahren als Taxi-Service einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Waymo hat gerade in Arizona ein Pilotprojekt für Familien gestartet.
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Gutachten für Verkehrsministerium: Feste Taxipreise sollten abgeschafft werden.

Feste Taxipreise sollten abgeschafft werden, sagt laut Spiegel Online ein Gutachten im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Die aktuellen Regeln verhindern es, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, schreiben Experten in dem Gutachten. Auch Taxikonzessionen sollten aufgehoben werden. Jeder, der die Auflagen erfüllt, solle eine Taxilizenz erhalten. Sollten die Experten-Vorschläge umgesetzt werden, könnte dies die Angebote von Uber vollständig legalisieren. Taxenverbände kritisieren das Papier.
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Basta: Uber geht in die Luft.

Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Uber arbeitet an einem Netzwerk von Flugtaxis, um dem Stau davonzufliegen. Die Fluggefährte sollen wie Helikopter senkrecht starten können, erste Tests sind 2020 in Dallas und Dubai geplant. Die Taxigewerkschaft sucht bereits nach einem Paragraphen, der Ad-hoc-Personenbeförderung auf Kurzstrecken im urbanen Luftraum verbietet.
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"New York Times": Uber hat bis 2015 gegen Apples Datenschutzregeln verstoßen.

Uber wäre 2015 fast von Apple aus seinem App-Store herausgeworfen worden, schreibt die "New York Times". Uber habe gegen Apples Datenschutzregeln verstoßen und habe dies mit einem Trick vor Apple geheimhalten wollen. Als Apple-Mitarbeiter den Verstoß entdeckten, habe Apple-Chef Tim Cook von Uber-Chef Travis Kalanick einen sofortigen Stop verlangt. Der Fahrdienst habe damals iPhones und deren Besitzer auch nach dem Löschen der Uber-App getrackt. Kalanick breche auch sonst Regeln und Gesetze, falls es seiner Firma nutze.
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Springer hat sich bei Uber eingekauft.

Springer hält eine Finanzbeteiligung am Taxischreck Uber, bestätigt eine Sprecherin eine Recherche von "t3n". Es handele sich um einen minimalen Anteil "ähnlich wie bei Airbnb" - und ausdrücklich keine strategische Beteiligung. Mit Kai Diekmann, früher "Bild"-Herausgeber und -Chefredakteur, sitzt seit kurzem eine ehemalige Springer-Führungskraft im Beratergremium des Fahrtenvermittlers.
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Forderung der Fahrer: Uber soll in New York Trinkgeld-Zahlung per App anbieten.

New York will Uber dazu verpflichten, in seine App eine Trinkgeld-Funktion einzubauen. Der Vorstoß kommt von der unabhängigen Fahrer-Innung. Bisher können die Fahrgäste Trinkgeld nur in bar geben, der Fahrpreis muss immer mit Kreditkarte bezahlt werden, weshalb die Fahrer beim Tip oft leer ausgehen. Uber-Konkurrent Lyft ermöglicht Trinkgeld-Zahlung per App bereits.
nytimes.com, nbcnewyork.com
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Uber macht 2016 insgesamt 2,8 Mrd Dollar Verlust.

Uber hat 2016 bei 6,5 Mrd Dollar Umsatz einen Nettoverlust von 2,8 Mrd Dollar eingefahren. Eine Sprecherin nennt die Verluste "im Rahmen der Erwartungen". Analysten erwarten, dass es Uber wegen Patentstreitigkeiten mit Alphabet, den Vorwürfen sexueller Belästigung und mehrerer Abgänge von Führungskräften schwerfallen dürfte, sich frisches Geld zu besorgen.
handelsblatt.com, bloomberg.com
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PR-Chefin Rachel Whetstone verlässt Uber.

Uber verliert seine PR-Chefin Rachel Whetstone, wie Taxischreck-Chef Travis Kalanick in einer internen Email an seine Mitarbeiter bekannt gibt. Whetstones bisherige rechte Hand Jill Hazelbaker übernimmt. Whetstone kam vor zwei Jahren von Google, wohin sie wechselt ist noch unbekannt. Uber hat zuletzt mit schlechter Presse, Sexismusvorwürfen und einer Klage von Google wegen angeblichen Technologie-Klaus gekämpft.
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Uber will im Streit mit Google ein öffentliches Gerichtsverfahren vermeiden.

Uber beantragt eine Verhandlung des Streits um den Vorwurf des Diebstahls von Google-Technik vor einem nicht-öffentlichen Schiedsgericht. Google-Schwester Waymo verklagt Uber vor dem US-Bundesgericht in San Francisco wegen mutmaßlicher Patentverletzung und Diebstahl geistigen Eigentums bei der Entwicklung selbstfahrender Autos. Bis zu einem Urteil will Waymo dem Fahrdienstvermittler alle Testfahrten untersagen lassen.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google klagt gegen Ubers selbstfahrende Autos ein.

Google will Ubers selbstfahrende Autos per einstweiliger Verfügung stoppen: Alphabet-Tochter Waymo hat beim US-Bundesgericht in San Francisco eine Klage eingereicht, die Uber Patentverletzung und Diebstahl geistigen Eigentums vorwirft. Bis zur Klärung Ende April sollten Uber alle Testfahrten untersagt werden. Uber weist die Vorwürfe als haltlos zurück.
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Lese-Tipp: Bei Uber brennt es an allen Ecken.

Lese-Tipp: Uber hat ein Problem und das ist ungünstigerweise der Chef des Taxi-Startups, Travis Kalanick, notieren Stefan Hajek und Matthias Hohensee. Kalanick sei "dauerpubertierend" in einer Firma voller Sexismus und Mobbing. Weitere Probleme: Die Geschäfte laufen schlecht, Investoren werden ungeduldig und Google zieht vor Gericht.
"WirtschaftsWoche" 11/2017, S. 55, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

US-Techkonzerne wehren sich gegen Trumps Einreisebeschränkungen.

President Trump Signs Three More Executive OrdersApposition: Die größten US-Internetfirmen positionieren sich deutlich gegen den von Donald Trump erlassenen Einreisestopp für Staatsbürger aus dem Iran, Irak, Syrien, Jemen, Libyen, Somalia und dem Sudan. Am Sonntag sagt Airbnb-Chef Brian Chesky, dass sein Unternehmen Personen, die durch den Einreisestopp gestrandet sind, freie Unterkünfte anbieten will. Auch für Flüchtlinge will das Untervermiet-Portal seine Kontingente aufstocken. Das Weiße Haus ist mittlerweile ein Stück zurückgerudert und will Betroffene mit Aufenthaltserlaubnis nun wieder einreisen lassen.

Der Taxi-Dienst Uber kündigt derweil an, einen 3 Mio Dollar umfassenden Rechtsschutz-Fonds für betroffene Fahrer einzurichten. Die Rechtsanwälte des Unternehmens seien für Uber-Fahrer, auf die Trumps Maßnahmen Auswirkungen haben, rund um die Uhr zu erreichen. Außerdem will Uber in den USA wohnhafte Nutzer, die mit dem Dienst ihr Geld verdienen und derzeit nicht in das Land zurückreisen können, ihre verloren gegangenen Einnahmen kompensieren. Zuvor war Uber in die Kritik geraten, weil es sich nicht an einem Streik von Taxifahrern beteiligt hatte, mit dem gegen die Einreise-Regelung protestiert wurde.

Über das Wochenende hatten sich bereits zahlreiche Vertreter von Tech-Unternehmen öffentlich gegen das Dekret gewandt. Google rief seine Mitarbeiter zur Rückreise auf und gibt an, mindestens 187 Angestellte seien betroffen. Microsoft spricht bei sich von aktuell 76 Beschäftigten. Wie auch Apple kündigte der Konzern Rechtsbeistand für seine Mitarbeiter an. (Bild: dpa)
nytimes.com, techcrunch.com (Airbnb), techcrunch.com (Uber), turi2.de (Google), turi2.de (Microsoft)Kommentieren ...

Uber verpflichtet Führungskräfte von Google.

Amit Singhal 150Uber engagiert gleich zwei Top-Kräfte von Google: Ex-Such-Chef Amit Singhal (Foto) wird Senior Vice President of Engineering und steht in dieser Funktion der Abteilung Maps und Marketplace vor. YouTubes bisheriger Vice President of Engineering Kevin Thompson wird bei Uber Chef für Marketplace Engineering und berichtet an Singhal.
techcrunch.com, businessinsider.com (Singhal), techcrunch.com (Thompson)Kommentieren ...

Kartendienst Here baut Standort Tel Aviv auf.

nokia-here150Here, Kartendienst von Audi, BMW und Daimler, gewinnt 30 Datenspezialisten eines gescheiterten Startups und eröffnet mit ihnen einen neuen Standort in Tel Aviv. Auch Uber hat um das Personal geworben. Kürzlich verlor Here einige seiner 970 Berliner Mitarbeiter an Apple Maps. Autohersteller, Tech-Konzerne und auch der Taxidienst Uber forschen an Kartendiensten – vor allem für selbstfahrende Fahrzeuge.
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Basta: Uber fährt betrunkene Wiener umsonst nach Hause.

uber150Uber entdeckt sein Herz für Glühweinnasen: Weil's Weihnachten wird, kooperiert der Fahrdienst in Wien mit dem Restaurant "Sneak in" und fährt berauschte Gäste vom Christkindlmarkt am Spittelberg umsonst nach Hause. Einzige Bedingung: Einmal pusten, bitte. Wieviel Promille dabei rauskommen, ist aber eigentlich egal: Sogar Nüchterne dürfen sich auf eine Gratis-Fahrt freuen.
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Volkswagen will nicht nur Zuliefer von Apple und Google sein.

volkswagen 150Volkswagen hat mit Apple und Google Verhandlungen über selbstfahrende Autos geführt, die Gespräche aber abgebrochen, weil "das Rollenverständnis zu unterschiedlich war", sagt Konzernchef Matthias Müller der "Bild am Sonntag". VW wolle nicht "zum reinen Zulieferer von Hardware" werden. Auch Gespräche mit Uber seien aus gleichem Grund gescheitert.
vorab.bams.de, "Bild am Sonntag", S. 4 (Paid)Kommentieren ...