White House Press Corps schreibt offenen Brief an Trump.

Donald Trump 150Donald Trump bekommt kurz vor seiner Amtseinführung Gegenwind von den Korrespondenten im Weißen Haus. Im Namen deren Vereinigung, des White House Press Corps, hat Kyle Pope, Chefredakteur des Medienmagazins Columbia Journalism Review, einen offenen Brief verfasst. Darin zählt er vergangene Vergehen Trumps gegenüber der Presse auf und schreibt: "Wir bestimmen die Spielregeln." Außerdem kündigt Pope an: "Wir werden uns obsessiv mit Details Ihrer Regierungsarbeit auseinandersetzen."
spiegel.de, cjr.org (offener Brief)1 Kommentar

US-Handelskommission klagt gegen Apple-Lieferanten Qualcomm.

QualcommApple-Lieferant Qualcomm bekommt es mit der US-Handelskommission FTC zu tun. Die FTC verklagt den Chiphersteller wegen unfairen Wettbewerbs. Qualcomm soll Apple in der Vergangenheit im Austausch gegen die Zusage, keine Chips anderer Hersteller zu verwenden, vergünstigte Konditionen angeboten haben und die Konkurrenz so aus dem Markt gedrängt haben. Nun nutze der Zulieferer seine Monopolstellung, um überzogene Lizenzgebühren für seine Patente zu erheben.
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Basta: Forscher benennt alternativ-modische Mottenart nach Donald Trump.

neopalpa-donaldtrumpi150Flatterhaft: Der Biologe Vazrick Nazari hat eine neue Mottenart entdeckt und sie Neopalpa donaldtrumpi getauft. An den künftigen US-Präsidenten erinnert ihn nicht etwa, dass die Spezies von Scheinwerferlicht angezogen wird oder wie Twitter-König Trump nachtaktiv ist - als Kopfschmuck trägt das Tierchen putzig frisierte blonde Schuppen. (Foto: Vazrick Nazari)
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2020 Report: “New York Times” legt Strategie fest.

New York Times Gebäude 150 (Foto: dpa)New York Times veröffentlicht ihrem 2020 Report, in dem die Traditionszeitung festhält, wie sie sich für die digitale Zukunft fit machen will. So sollten Inhalte visueller aufbereitet werden, statt nur aus langen Texten zu bestehen. Die Leser sollen mehr Ratgeber-Inhalte bekommen und stärker Teil der Geschichten werden.
niemanlab.org, nytco.comKommentieren ...

Barack Obama begnadigt Chelsea Manning.

Chelsea Manning 150Barack Obama hat in einer seiner letzten Amtshandlungen als US-Präsident Whistleblowerin Chelsea Manning begnadigt. Die Frau, damals noch ein Mann, hatte als Soldat Bradley Manning Hunderttausende geheimer Militär-Dokumente gestohlen und an Wikileaks weitergereicht. Seit 2010 sitzt Manning wegen Spionage und Verrats für 35 Jahre in Haft. Dank Obamas Begnadigung soll sie nun schon im Mai freikommen.
faz.net, bild.de
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US-Zeitungen rüsten sich mit neuen Investigativ-Kräften für die Trump-Ära.

Washington Post 150US-Zeitungen investieren wieder in bessere Recherche, beobachtet Matthias Kolb und beschreibt, wie "Washington Post", "New York Times" und andere nach neuen Journalisten suchen, die Trumps Lügen korrigieren und Enthüllungen liefern sollen. Angetrieben werden die Blätter vom Nutzer- und Abowachstum, das derzeit für vollere Kassen sorgt.
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Noch-Herausgeber Kai Diekmann trifft für “Bild” Donald Trump.

Diekmann_trump 150Kai Diekmann darf als eine seiner letzten Amtshandlungen als Herausgeber von "Bild" den künftigen US-Präsidenten Donald Trump interviewen. "Bild am Sonntag" trommelt schon mal mit dem Interview und druckt ein Foto mit Diekmann und Trump. Bei Twitter verbreitet Diekmann Fotos vom schwer bewachten Trump-Tower und von seinen Treffen mit den letzten vier US-Präsidenten. Das Interview steht Sonntag ab 23 Uhr auf Bild.de und erscheint am Montag in der gedruckten Ausgabe. Es ist das erste Interview, das Trump einem deutschen Medium gibt. Diekmann war zuletzt selbst in die Schlagzeilen geraten - eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor.
twitter.com, turi2.de, turi2.de (Background)

RT Diekmann Trump1 Kommentar

Lese-Tipp: Aufstieg und Fall der Marissa Mayer.

Marissa Mayer 150 2016Marissa Mayer ist 2012 als Yahoo-Retterin angetreten - heute gilt sie als gescheitert, schreibt Marc Felix Serrao in seinem Abgesang auf die Managerin. Weil ihr eine Vision für den Konzern fehlte, habe sie Yahoo in die Bedeutungslosigkeit gesteuert. Für sie selbst habe sich das aber gelohnt: In viereinhalb Jahren Yahoo wird sie wohl 219 Mio Dollar verdient haben.
"FAS", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Newt Gingrich glaubt nicht, dass Donald Trump “staatsmännischer” wird.

Newt Gingrich 150"Er wird mit dem Twittern kaum aufhören. Ich hoffe, die Leute gewöhnen sich einfach daran."

Newt Gingrich, erzkonservativer US-Politiker und Trump-Vertrauter, spricht im "Spiegel"-Interview über den Twitter-Tick des künftigen US-Präsidenten und hofft, dass er und seine Mannschaft "nicht vernünftig" werden.
"Spiegel", 3/2017, S. 88 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Weder Streaming-Agitation noch Webcast-Propaganda.

russia-today-150So fängt es an: In den USA geht die Angst vor russischem Einfluss um, wohl auch bei den armen Seelen, die einen schönen Wintertag vor dem Stream des US-Parlaments-TV C-Span verbringen. Dort lief gestern auf einmal das Programm von Russia Today. Angeblich ist kein Hack verantwortlich, sondern ein falscher Knopfdruck bei C-Span.
derstandard.at, nytimes.comKommentieren ...

Donald Trump beschimpft BuzzFeed und CNN auf Pressekonferenz.

Donald Trump 150Donald Trump nennt auf seiner Pressekonferenz die BuzzFeed-Veröffentlichung, wonach Russland über kompromittierendes Material über ihn verfüge "Fake News". BuzzFeed nennt der gewählte Präsident einen "scheiternden Haufen Müll". Einem CNN-Reporter untersagt Trump, eine Frage zu stellen. Sein Sender sei "furchtbar" und stehe für "Fake News".
edition.cnn.com (30-Sekunden-Video), turi2.de (Background)

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BuzzFeed veröffentlicht unbelegte, explosive Vorwürfe gegen Trump.

donald-trump-150Donald Trump: BuzzFeed veröffentlicht ein Dossier, in dem ein Analyst u.a. behauptet, die russische Regierung verfüge über kompromittierendes Material ("perverted sexual acts") über den künftigen US-Präsidenten. Der Stoff ist journalistisch umstritten, weil bisher unbestätigt. Der Analyst hinter dem Material soll ein ehemaliger britischer Geheimdienstler sein, der während des Wahlkampfs zunächst für republikanische, später für demokratische Trump-Gegner recherchiert hat. Das Dossier liege einer Reihe von Redaktionen und Politikern in Washington seit einigen Wochen vor.
nytimes.com, buzzfeed.com (Veröffentlichung), washingtonpost.com (Kritik)1 Kommentar

Springer kauft US-Affiliate-Netzwerk ShareASale.

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Für eine Handvoll Dollar: Springers Online-Marketing-Tochter Zanox kauft das US-Affiliate-Netzwerk ShareASale. Der Kaufpreis beträgt 35 Mio Dollar und erhöht sich beim Erreichen bestimmter Ergebnisziele noch um bis zu 10 Mio Dollar.

ShareASale verkuppelt, wie Zanox, Werbetreibende und Werbeträger. 2016 erreichte die Firma einen voraussichtlichen Nettoumsatz von 14 Mio Dollar. Zanox-CEO Mark Walters betont, es gehe es beim Kauf vor allem darum, weitere Zielgruppen zu erschließen und in den USA zu wachsen.
horizont.net, axelspringer.deKommentieren ...

“Carpool Karaoke” läuft bei Apple Music ohne James Corden.

james-corden-150James Corden sitzt für Episoden von "Carpool Karaoke" beim Streaming-Dienst Apple Music nicht am Steuer. Wechselnde Moderatoren sollen je eine halbe Stunde mit ihren Gästen Karaoke singen und Interviews führen. Corden ist nur Co-Produzent, wird aber in seiner "Late Late Show" weiter eigene Karaoke-Fahrten durchträllern.
stern.de, giga.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amazon verkauft in den USA künftig auch Essen für Nahrungsmittelmarken.

Amazon Fresh-150Amazon beteiligt sich ab Sommer an einem Pilotprogramm, bei dem sieben Online-Händler in den USA Nahrungsmittel auch gegen Nahrungsmittelmarken verkaufen. Das Projekt läuft zunächst in sieben Bundesstaaten und ist auf zwei Jahre angelegt. Das US-Landwirtschaftsministerium hofft, auf diesem Weg auch bedürftige Personen in entlegenen Gebieten oder mit körperlichen Einschränkungen Zugang zu frischen Lebensmitteln zu verschaffen.
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Zahl des Tages: Alibaba will 1 Mio Jobs in den USA schaffen.

Jack MaZahl des Tages: Runde 1 Mio Jobs will Alibaba-Chef Jack Ma in den USA mit der Unterstützung von Donald Trump schaffen. Kleine und mittlere US-Unternehmen sollen Produkte über Alibabas Plattform nach China verkaufen. International ist Alibaba einer der größten Konkurrenten von Amazon, dessen Chef Jeff Bezos als Trump-Kritiker gilt.
businessinsider.deKommentieren ...

FBI verhaftet VW-Manager.

volkswagen 150Volkswagen: Die US-Bundespolizei FBI hat einen VW-Manager verhaftet, meldet die "New York Times". Er habe von 2014 bis 2015 die Compliance-Abteilung in den USA geleitet und werde beschuldigt, die USA betrogen zu haben ("conspiracy to defraud"), berichtet das Blatt. Hintergrund ist der Diesel-Skandal - eine Abschaltautomatik sorgte dabei auf dem Prüfstand für günstigere Schadstoffwerte als im normalen Betrieb.
handelsblatt.com, nytimes.com, theverge.com
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Weißes Haus archiviert Obamas Social-Media-Historie.

barack-obama-2015-150Barack Obama archiviert sein Social-Media-Leben als US-Präsident. Im White House Social Media Archive sind alle Beiträge, Fotos und Videos gespeichert, die Obama und seine Administration in zwei Amtszeiten bei Instagram, Twitter, Flickr, Facebook, Google+, und Pinterest veröffentlicht haben. Alle Beiträge sind plattformübergreifend durchsuchbar.
theverge.com, obamawhitehouse.gov.archivesocial.comKommentieren ...

Basta: “Washington Post” illustriert Frauen-Thema mit Männer-Symbol.

wp-express-marssymbol-150Symbolische Gleichberechtigung: Das Gratis-Magazin der "Washington Post" macht mit einer Kundgebung auf, bei der Frauen für Emanzipation und Gleichstellung demonstrieren. Der Grafiker hatte die Idee, das Thema mit Menschen zu illustrieren, die einen Kreis bilden, aus dem ein Pfeil herausragt, das so genannte Marssymbol - das allerdings für Männer steht.
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Google will Mitarbeiter-Gehälter nicht offenlegen, US-Arbeitsministerium klagt.

Google Logo neu 150Google: Das US-Arbeitsministerium verklagt den Konzern, der sich weigert, die Gehälter seiner Mitarbeiter offenzulegen. Die Behörde will offenbar prüfen, ob Google Mitarbeiter aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts diskriminiert. Das Ministerium droht mit einer Anordnung, die alle Verträge des Unternehmens mit der Regierung für ungültig erklärt und künftige blockiert, wenn Google die Daten nicht bereitstellt. Der Konzern hält manche der Unterlagen für zu detailliert und beruft sich auf den Schutz der Privatsphäre seiner Mitarbeiter.
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Archiv-Bilder sollen Condé Nast neue Einnahmen bringen.

Conde Nast 150Condé Nast will sein Archiv mit acht Mio Fotos und Illustrationen aus "Vanity Fair", "The New Yorker", "Vogue" und anderen Magazinen zu Geld machen. Der Verlag plant, limitierte Drucke zu verkaufen, T-Shirts mit Wunschmotiv anzubieten oder historische Motive auf Kaffebecher und Kissen zu drucken. Archiv-Besuche von Social-Media-Influencern sollen das Geschäft ankurbeln.
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Moderatorin Megyn Kelly wechselt von Fox News zu NBC.

megyn-kelly-2016-150Fox News verliert Star-Moderatorin Megyn Kelly an NBC News. Auch ein neuer Vertrag mit 20 Mio Dollar Jahresgehalt kann sie nicht bei Fox News halten. Der Sender ist Teil des Medienimperiums von Rupert Murdoch und hat im US-Wahlkampf unverkennbar Donald Trump unterstützt. Kelly hatte sich einen Kleinkrieg mit Trump geliefert, der ihr unfaire Berichterstattung vorgeworfen und sie als "Tussi" und "Leichtgewicht" bezeichnet hatte.
spiegel.de, derstandard.at, theguardian.comKommentieren ...

Basta: Mariah Carey verabschiedet 2016 mit Pannen-Auftritt.

Mariah CareyEnde mit Schrecken: Sängerin Mariah Carey sollte in der Silvesternacht der musikalische Höhepunkt vor dem Jahreswechsel am Times Square werden. Stattdessen machte sie dem Pannenjahr 2016 ein letztes Mal alle Ehre: Als das Playback nicht einsetze, sang die erfahrene Künstlerin nicht etwa live, sondern suchte Ausreden und lies das Publikum wissen: "Ich wollte auch gern Urlaub haben, habe ich aber nicht."
stern.de

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Lese-Tipp: Iris Alanyali sieht Parallelen zwischen Schwarzenegger und Trump.

arnold-schwarzenegger-150Lese-Tipp: Der einstige Wahlkampf Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur von Kalifornien zeigt Parallen zu Donald Trump, schreibt Iris Alanyali. Wie Trump wurde der Bodybuilder und Schauspieler zunächst belächelt, aber trotzdem gewählt. Jetzt übernimmt der die Promi-Ausgabe von The Apprentice - der Show, die einst Donald Trump moderiert hat.
"Welt am Sonntag", S. 21 (Paid)
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Daniel Domscheit-Berg sieht Wikileaks in einem Dilemma.

Wikileaks Logo 150Wikileaks steckt in dem Dilemma, sowohl im Fall einer Veröffentlichung, als auch bei einer Nicht-Veröffentlichung Partei zu ergreifen, wenn es Dokumente wie die der US-Demokraten erhält, sagt der ausgestiegene Mitgründer Daniel Domscheit-Berg. Das mache die Plattform anfällig zum Beispiel für Geheimdienste. Gleichwohl verfolge Gründer Julian Assange eine Agenda und betrachte insbesondere die USA kritisch.
"FAZ", S. 4 (Paid)Kommentieren ...