"WSJ": ProSiebenSat.1 führt Kauf-Verhandlungen mit Mashable.


ProSiebenSat.1 führt umfangreiche Gespräche über den Kauf der Tech-News-Plattform Mashable, berichtet das "Wall Street Journal". Mashable war 2016 rund 250 Mio Dollar wert und dürfte jetzt mit 300 Mio bewertet werden. Andere Interessenten könnten noch auftauchen, heißt es. Der Medienkonzern Viacom war interessiert, führt aber derzeit keine Gespräche.

Mashable wandelt sich – wie viele digitale US-Medien – zunehmend zu einer Videoseite. Im vergangenen Jahr mussten 30 Mitarbeiter gehen, um im Videobereich zu wachsen. Auch Mic.com, Fox Sports und MTV News vollziehen einen Strategiewechsel hin zu Video. Das in New York ansässige Mashable hat Ableger für Großbritannien, Frankreich, Australien, Asien und Indien. Mit einem Kauf würde P7S1 den Weg von Springer gehen, das als Besitzer von Business Insider groß ins US-Geschäft eingestiegen ist.
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Mark Zuckerberg bläst Pläne für eine neue Aktienstruktur ab.

Mark Zuckerberg gibt seine Pläne für eine neue Aktienstruktur, die ihm Einfluss im Konzern sichern sollte, auf. Der Facebook-Chef schreibt, er wolle die bisher geplante Anteilsklasse ohne Stimmrechte nicht mehr einführen. Anleger hatten gegen die Pläne geklagt. Zuckerberg wollte für wohltätige Zwecke große Aktienpakete verkaufen, ohne die Kontrolle über seine Firma zu verlieren.
facebook.com, techcrunch.com, businessinsider.deKommentieren ...

Horizont.net: Breitbart zeigt weiter Werbung von deutschen Unternehmen.

Breitbart, rechte Hetz-Seite aus den USA, bekommt weiter Werbegeld aus Deutschland. Horizont.net entdeckt Kampagnen von Lufthansa, der Sportmarke T1tan, der Deutschen Post und sogar von den Grünen. Die Erklärungsversuche sind vielfältig – kein Unternehmen habe absichtlich bei Breitbart geworben, die Kampagnen seien gestoppt.
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Facebook legt dem US-Kongress Wahl-Werbung aus Russland offen.


Werbegrüße aus Moskau: Facebook hilft dem US-Kongress, russische Beeinflussungs-Versuche auf die US-Wahl zu untersuchen. Das soziale Netzwerk stellt dem Ermittlungs-Ausschuss Daten von 3.000 Werbe-Anzeigen zur Verfügung, die während des Wahlkampfes von Fake-Konten aus Russland kamen, schreibt Mark Zuckerberg in einer Mitteilung auf Facebook. Zur Bundestagswahl in Deutschland am Sonntag sieht der Facebook-Chef keine Beeinflussungs-Versuche in diesem Ausmaß. Facebook hat aber auch hier tausende Fake-Konten gelöscht.

Der Konzern verschärft nun seine Regeln für politische Werbung: Künftig wird bei politischen Anzeigen stets die Seite angegeben, die für die Anzeige bezahlt hat. Außerdem können die Nutzer auf Wunsch sehen, welche Anzeigen die Seite für andere Zielgruppen schaltet.
nytimes.com, faz.net, facebook.com1 Kommentar

US-Sender Fox streamt Serien-Premieren bei Twitter.

Fox trommelt bei Twitter für sein Fernseh-Programm: Der US-Sender streamt eine Pre-Show zur Serie "Empire" mit Auftritten der Schauspieler und Show-Runner über die gesamte Staffel beim Zwitscherdienst. Episoden anderer Serien sollen komplett bei Twitter laufen. Twitter und Fox wollen den TV-Konsum und den Austausch der Fans über die Shows näher zusammenbringen.
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Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten.

Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten. Twitter ernennt den früheren Google-Finanzvorstand Patrick Pichette zum Aufsichtsrat. Pichette, der aus einem zweijährigen Sabbatical kommt, ersetzt den Pepsi-Finanzvorstand Hugh Johnston im Kontroll-Gremium. Johnston wechselt in den Aufsichtsrat von Microsoft.
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US-Medien: T-Mobile USA und Sprint verhandeln über Fusion mit Telekom als Mehr­heits­eig­ner.

T-Mobile USA und der Konkurrent Sprint verhandeln wieder über eine Fusion, schreiben US-Medien. Im Falle einer Fusion soll demnach die T-Mobile-Mutter Telekom die Kontrolle über das neue Unternehmen bekommen. Ein Aktientausch sei geplant, T-Mobile-Boss John Legere werde als Chef gehandelt. Der Ausgang der Gespräche ist aber noch offen.
manager-magazin.de, cnbc.com, bloomberg.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Souad Mekhennet setzt auf sichere Kommunikation mit ihren Quellen.

Souad Mekhennet "Ich muss manchmal die Spielregeln der Seite befolgen, mit der ich reden will, zumindest, was die Kommunikation angeht. Ich lasse mir aber nicht sagen, welche Fragen ich stellen darf und welche nicht."

Krisenreporterin und Buchautorin Souad Mekhennet will den Lesern zeigen, wie die Anführer des IS denken. Um Geheimdienste abzuschütteln, achtet sie besonders auf sichere Kommunikation mit ihren Quellen, sagt sie im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Unser Job ist es, mit allen Seiten zu reden. Dabei ist es egal, wie wir zu diesen Menschen stehen. Die Leser müssen die Chance haben, die Aussagen einer Person zu hören, die in dieser Gruppe aktiv ist - und in der Befehlskette eben nicht unten steht, sondern etwas zu sagen hat."

Über psychische Folgen ihrer Arbeit und eines Gefängnisaufenthalts:
"Ich musste vieles verarbeiten, bin nach Marokko gefahren in ein Hotel auf einen Berg, der mein Zufluchtsort ist, habe Minztee getrunken und in den blauen Himmel geschaut."
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"Forbes" legt eine neue Ausgabe an die Schweizer Kioske.

Forbes expandiert mit einer neuen monatlichen Ausgabe in die Schweiz. Das Wirtschaftsmagazin, das in Österreich bereits erscheint, startet mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren und setzt auf die Themen Unternehmertum, Finanzmärkte und Lifestyle. Das Heft kostet 12 Franken. Die deutschsprachigen Redaktionsbüros in Wien und Zürich berichten auch über Baden-Württemberg und Bayern. Ab 2018 soll der Vertrieb in die beiden Bundesländer ausgestaltet werden. Beim Schweizer Markteintritt kooperiert "Forbes" mit dem Berner Verlag Stämpfli.
persoenlich.com, nzz.ch, staempfli.com, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Spielzeughändler Toys R Us ist insolvent.

Toys R Us steht vor der Insolvenz und meldet Gläubigerschutz an. Ein Kredit über 3 Mrd Dollar sei bereits zugesagt, die weltweit rund 1.600 Spielzeugläden bleiben geöffnet. Betroffen ist nur das Geschäft in den USA und Kanada. Der US-Spielwarenhändler hat über die Jahre insgesamt 5 Mrd Dollar Schulden angehäuft, zudem belastet der Konkurrenzkampf mit Online-Gigant Amazon das Geschäft. Im 2. Quartal 2017 hat Toys R Us bei 2,2 Mrd Dollar Umsatz 164 Mio Dollar Verlust gemacht.
spiegel.de, wiwo.deKommentieren ...

Analyse: Nike will mit Technik in Shirts Marktanteile von Adidas zurückerobern.

Nike schlägt im Duell gegen Adidas mit neuartiger Technik zurück, analysiert Joachim Hofer. Die neuen Fan-Trikots der US-Basketball-Liga NBA enthalten kleine Funkchips. Käufer können die Shirts drahtlos mit dem Smartphone verbinden, um aktuelle Infos über ihren Star und persönliche Angebote von Nike zu erhalten. Die Verbindung von Digitaltechnik und Sportbekleidung könne zum Befreiungsschlag der US-Marke werden, so Hofer. Nike will außerdem mehr Waren über seinen Online-Shop verkaufen, weil dort die Margen höher sind und viele Sportgeschäfte in den USA schließen mussten.
handelsblatt.com (Paid)Kommentieren ...

Google-Tochter Waymo und Intel kooperieren beim autonomen Fahren.


Mehr Pferdchen Rechen-PS unter der Haube: Waymo, Googles Einheit für selbstfahrende Autos, und Chip-Hersteller Intel arbeiten beim autonomen Fahren künftig zusammen. Intel soll helfen, die Rechenleistung der Waymo-Technik zu verbessern und Daten schneller zu vearbeiten. Die Kooperation ist unabhängig von der Allianz zwischen Intel, BMW, Mobileye und Fiat Chrysler, bei der es auch um selbstfahrende Autos geht.

Die Intel-Technik kommt in der Familienkutsche Chrysler Pacifica zum Einsatz, mit der Waymo Erfahrungen im Straßenverkehr sammelt. Die Autos sollen künftig nicht nur auf Autobahnen, sondern auch in Städten vollautomatisiert ohne Fahrer ans Ziel kommen. Waymo kooperiert auch mit dem Uber-Konkurrenten Lyft.
automobilwoche.de, theverge.com, turi2.de (BMW-Allianz), turi2.de (Kooperation mit Lyft), turi2.de (Modell Pacifica)Kommentieren ...

Basta: Präsident Schneller Finger sitzt wieder am Abzug.

Great again: Donald Trump verbringt ein tolles Wochenende auf Twitter. Erst nennt er Nordkoreas Machthaber "den Raketen-Mann". Dann retweetet er ein Fake-Video, das ihn beim Abschießen von Hillary Clinton mit einem Golfball zeigt. Ganz begeistert teilt er auch einen Bloomberg-Bericht, wonach Twitter durch all den Nonsens 2 Mrd Dollar wertvoller wird.
twitter.com (Video), bloomberg.comKommentieren ...

Basta: Fox-Reporter Clay Travis lässt sich seinen Bock auf "Boobs" nicht nehmen.

Boobs, he did it again: Sportmoderator Clay Travis sprengt eine CNN-Sendung. Im Live-Interview sagt der Fox-Journalist mit ernster Miene, er glaube nur an den ersten Verfassungszusatz und Brüste ("Boobs"). Die perplexe Moderatorin hakt nach – und bricht ab, als sie merkt, einen 13-Jährigen gefangen im sabbernden Körper eines Erwachsenen vor sich zu haben.
youtube.com (3-Min-Video) via derwesten.de

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Klick-Tipp: Bei Amazon arbeiten Mensch und Maschine kollegial zusammen.

Klick-Tipp: Amazon zeigt in seinen US-Logistikzentren, wie Menschen und Roboter Hand in Hand arbeiten können. Nick Wingfield beobachtet, wie Roboter lästige Arbeit ersetzen – aber keine Jobs kosten. Zwei Reporter stehen mit ihrer 360-Grad-Kamera zwischen Rollwagen, die sich wie von Geisterhand bewegen.
nytimes.com (Text), nytimes.com (2-Min-Video)Kommentieren ...

"WSJ": Facebook will 2018 etwa eine Mrd Dollar für Videos ausgeben.

Facebook-LogoFacebook will 2018 etwa eine Mrd Dollar in eigenen Video-Content für seine Plattform Watch investieren, schreibt das "Wall Street Journal". Die Summe könne sich je nach Erfolg des Angebots ändern. Die Video-Plattform Watch soll exklusive Shows zeigen und startet zunächst in den USA.
theverge.com, wsj.com (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Edward Snowden fordert verhältnismäßige Methoden für Geheimdienste.

"Ich habe nicht da­für ge­kämpft, die NSA oder die CIA nie­der­zu­bren­nen. Ich fin­de so­gar, dass sie eine nütz­li­che Rol­le in der Ge­sell­schaft spie­len."

NSA-Whistleblower Edward Snowden bezeichnet im Interview mit dem "Spiegel" in Moskau Geheimdienste als sinnvoll. Sie müssten aber verhältnismäßige Maßnahmen verwenden und dürften nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
"Spiegel" 37/2017, S. 38-42 (Paid), spiegel.de (Zusammenfassung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
Über Spionagemöglichkeiten in Deutschland:
"Deutsch­land hat ge­wal­ti­ge Mög­lich­kei­ten, weil es so zen­tral ge­le­gen ist und es so vie­le gute Orte gibt, die zum Spio­nie­ren ge­eig­net sind. Wie der Internetknoten De-Cix in Frank­furt am Main. Es ist wie An­geln in ei­nem Fass."

Über eine mögliche Kandidatur Mark Zuckerbergs als US-Präsident:
"Wol­len wir zu­las­sen, dass die Fir­ma, die welt­weit die größ­te Prä­senz in den so­zia­len Me­di­en hat und nun auch kla­re po­li­ti­sche Ambitionen, dar­über ent­schei­det, was eine zu­läs­si­ge po­li­ti­sche Rede ist und was nicht?"Kommentieren ...

Chefredakteur Graydon Carter verlässt "Vanity Fair" nach 25 Jahren.

Vanity Fair: Graydon Carter, 68, Chefredakteur des US-Magazins, gibt seinen Posten nach 25 Jahren ab. Eigentlich habe er früher gehen wollen, sagt er der "New York Times", die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten habe ihn aber zum Bleiben angespornt. Carter beschrieb Trump einst als "short-fingered vulgarian" – eine Zuschreibung, die sich bis heute hält. Unter Carter wurde Vanity Fair zu einem der wichtigsten Promi-Blätter der USA. Das Monatsheft wird aber auch für seine politischen Artikel gelobt.
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Zahl des Tages: Jeff Bezos investiert 5 Mrd Dollar in zweite Amazon-Zentrale.

Zahl des Tages: Bürgermeisterbegehrliche 5 Mrd Dollar will Amazon-Chef Jeff Bezos in eine zweite Konzernzentrale investieren, die in einer Stadt in Nordamerika entstehen und Platz für 50.000 Mitarbeiter bieten soll. Der zweite Hauptsitz soll der Zentrale in Seattle, wo der Platz knapp wird, ebenbürtig sein. Städte mit mehr als 1 Mio Einwohnern können sich bis Oktober bewerben, die Entscheidung fällt Bezos 2018.
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Russische Accounts sollen politische Anzeigen auf Facebook geschaltet haben.

Facebook: Russische Auftraggeber sollen vor der US-Wahl tausende Anzeigen geschaltet haben, um auf die US-Innenpolitik Einfluss zu nehmen. Facebook selbst berichtet von einem Volumen um 100.000 Dollar bis Mai 2017. Die Anzeigen-Aufträge sollen von 470 "inauthentischen" Accounts stammen. Die Beiträge beschäftigten sich mit Themen wie Rassen-Spannungen, LGBT-Rechten, Einwanderung und Waffenbesitz.
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US-Zeitungsholding Tronc kauft "New York Daily News".

Tronc, US-Zeitungskonzern, übernimmt "New York Daily News", ein Boulevardblatt, das mit täglich gut 500.000 verkaufter Auflage die neuntgrößte Zeitung der USA ist. Das 1919 gegründete Blatt ist politisch mittig ausgerichtet, sieht Donald Trump kritisch und ist für eine Mischung aus Populismus und harter Recherche bekannt. Tronc, dessen Vorgänger Tribune die Zeitung erst 1991 verkauft hat, bezahlt offenbar kein Geld, übernimmt aber Pensionsverpflichtungen von rund 30 Mio Dollar. Die "Daily News"-Druckerei in New Jersey gehört zum Deal und soll künftig auch andere Tronc-Zeitungen drucken.
nytimes.com, hollywoodreporter.com, investor.tronc.com (Mitteilung), fundinguniverse.com (Hintergrund)Kommentieren ...

"Washington Post" verstärkt sich in Deutschland: WhatsApp- und Messenger-Dienst soll Leser locken.


Angriff aus Amerika: Die "Washington Post" rüstet mit einem weiteren Mitarbeiter und einem mobilen Kurznachrichten-Dienst in Deutschland auf. Reporter Rick Noack (Foto) kommt aus London nach Berlin. Kurz vor der Wahl versorgt er Nutzer per WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram – in deutscher und englischer Sprache.

Noack verspricht Nutzern einen Blick hinter die Kulissen der "Post". Mit den Abonnenten der Dienste will er ins Gespräch kommen, um Meinungen in die Berichterstattung einfließen zu lassen. Besonders interessant ist dabei, dass die "Post" auch mit deutschen Inhalten experimentiert: Journalist Noack stammt aus Dresden.

Die "Washington Post" gehört seit 2013 dem Amazon-Gründer Jeff Bezos. Er schuf zusätzliche Reporter-Stellen. In Europa setzt seine "Post" auf Expansion: Der internationale WorldViews-Bereich fokussiert online und als Newsletter stark auf europäische Themen. In Berlin arbeitet bereits Bürochef Griff Witte für die "Post". (Foto: privat, Montage: turi2)
turi2 – eigene Infos, washingtonpost.com (Anleitung), washingtonpost.com (Pressemitteilung)Kommentieren ...

Uno-Menschenrechtsbeauftragter kritisiert Donald Trump für Angriffe auf Medien.

Donald Trump macht sich mit seinen medienfeindlichen Aussagen der Anstachelung zur Gewalt schuldig, kritisiert der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. Der Jordanier sagte in Genf, die Pressefreiheit sei ein Eckpfeiler der amerikanischen Verfassung, werde nun aber vom Präsidenten persönlich attackiert.
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Zahl des Tages: 12,1 Mio Amerikaner sehen "Game of Thrones"-Finale im TV.

Zahl des Tages: Satte 12,1 Mio Zuschauer konnte das Staffelfinale von "Game of Thrones" in den USA zum Einschalten bewegen, berichtet Nielsen - neuer Rekord. Laut dem Sender HBO schauten inklusive der eigenen On-Demand-Angebote bisher 16,5 Mio Personen die Folge. Im Schnitt habe die Staffel über alle Kanäle rund 30 Mio Zuschauer erreicht.
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Hurrikan Harvey: Apple ermöglicht Spenden ans Rote Kreuz via iTunes.

Hurrikan Harvey: Apple versucht, seine Nutzer zu Spenden für die Opfer zu animieren und ermöglicht es in den USA, direkt via iTunes und App-Store Spenden ans Rote Kreuz zu tätigen. Facebook hat seinen Safety-Check für die Region aktiviert. Hier können Nutzer zudem Hilfe koordinieren. Auf Twitter versuchen Promis derweil per Spenden-Challenge für die Geschädigten zu sammeln.
techcrunch.com (Apple), businessinsider.de (Twitter, Facebook)Kommentieren ...

US-Gericht verurteilt erstmals VW-Ingenieur wegen des Abgas-Skandals.

VW: Ein US-Bundesgericht in Detroit verurteilt erstmals einen VW-Mitarbeiter wegen des Abgas-Skandals. Der Ingenieur James Robert Liang erhält eine Haftstrafe von 40 Monaten und eine Geldbuße in Höhe von 200.000 Dollar. Er soll gewusst haben, dass VW bei fast 600.000 Diesel-Fahrzeugen mithilfe von Software gegen US-Abgasregeln verstoßen hat.
sueddeutsche.de, zeit.deKommentieren ...

"stern"-Chef Christian Krug steht zum Nazi-Trump-Titel.

stern verteidigt das "Sein Kampf"-Cover, das US-Präsident Trump beim Hitlergruß zeigt. Chefredakteur Christian Krug sieht die Geste als Gruß Richtung Charlottesville. Mit den dortigen Demonstranten habe sich Trump gemein gemacht. Das Cover zeige Trump nicht als Hitler, sondern als Nazi.
meedia.de, turi2.de ("FAZ"-Kritik), turi2.de (Zentralrat-Kritik)Kommentieren ...

Zitat: Josef Schuster kritisiert "stern"-Cover als Verharmlosung der Nazis.

"Präsident Trump aber mit Hitlergruß und dem Untertitel 'Sein Kampf' abzubilden, verharmlost das eliminatorische Wirken der Nationalsozialisten und relativiert Hitlers ideologische Propagandaschrift 'Mein Kampf'."

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert den "stern" auf, von Effekthaschereien wie dem Cover, das Donald Trump in Hitler-Pose zeigt, die Finger zu lassen.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...