"FAS": Ex-Opel-Chef Karl-Thomas Neumann geht zu US-Startup für Elektroautos.

Karl-Thomas NeumannKarl-Thomas Neumann, früherer Chef von Opel, geht zu einem US-Startup für Elektroautos. Neumann wird als Teil der Leitung der Firma Evelozcity die Mobilitätskonzepte, Markenführung und das Kundenerlebnis verantworten. Neumann bringt eigenes Geld in das im Dezember 2017 gegründete Startup ein, schreibt die "FAS". Evelozcity will die Elektroautos entwickeln, aber nicht selbst bauen.
"FAS", S. 28 (Paid), faz.net (Vorabmeldung), handelsblatt.com, evelozcity.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bildhoster SmugMug kauft das einst strahlende Foto-Netzwerk Flickr.

Flickr, einst hippe Fotocommunity aus den hohen Zeiten des Web 2.0, bekommt eine dritte Chance. Der konkurrierende Foto-Hoster SmugMug kauft den Bilderdienst von Verizons Oath, dem Restbestand des alten Yahoo-Konzerns. Yahoo hatte Flickr 2005 für 35 Mio Dollar gekauft. Das zahlungspflichtige SmugMug ist älter als Flickr und, ungewöhnlich im Silicon Valley, ein reines Familienunternehmen.
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Porträt: Der Deutsche Hartmut Neven entwickelt für Google Quantencomputer.

Hartmut Neven will mit Quantencomputern die Geheimnisse der Natur entschlüsseln, porträtiert Nele Husmann den Leiter von Googles Quantum AI Lab und Mitentwickler der Datenbrille Google Glass. Mit seinem bereits fertigen Bristlecone-Chip mit 72 Quantenbits könne der Nordrhein-Westfale für Google in der Zukunft den Durchbruch bei der Entwicklung von Quantencomputern bringen. Neven sieht künstliche Intelligenz als Chance, das Handeln der Menschen zu verbessern, indem Computer automatisiert Erklärungen finden und Prognosen ableiten.
"Focus" 17/2018, S. 50-54 (Paid)Kommentieren ...

Springer-Aufsichtsrat Alex Karp gibt Rätsel auf.

Alex Karp bringt viel Kompetenz und noch mehr Geheimniskrämerei in den Springer-Aufsichtsrat, schreiben Britta Weddeling und Johannes Steger. Der neue Aufsichtsrat ist Chef eines der wertvollsten Startups, Palantir, das für die CIA und das US-Militär arbeitet. Am Ende könnte nicht nur Springer profitieren, sondern auch Alex Karp, der Kunden in Deutschland sucht.
"Handelsblatt", S. 14-15 (Paid)Kommentieren ...

Facebook muss sich wegen Gesichtserkennung vor US-Gericht verantworten.

Facebook droht eine teure Sammelklage aus dem Jahr 2015: Der nun zugelassene Vorgang richtet sich gegen Gesichtserkennung, die nach dem Recht des Bundesstaates Illionois illegal ist. Die Klage hat keine Auswirkungen auf Europa. Tritt die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, will Facebook die Gesichtserkennung in der EU sogar wieder einführen, sofern Nutzer zustimmen.
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"stern" schickt Jens König als Korrespondenten nach New York.

stern macht Jens König (Foto) zu seinem Korrespondenten in New York. Dort soll er ab Juli gemeinsam mit Nicolas Büchse, der bereits seit 2017 in den USA arbeitet, ein Reporterteam bilden und die US-Politikberichterstattung verantworten. Jens König war seit knapp vier Jahren Leiter des Hauptstadtbüros des "stern". Diese Position übernehmen künftig die Leitenden Redakteure der Ressorts Politik und Wirtschaft, Franziska Reich und Stefan Schmitz.
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USA kappen Hardware-Exporte an Chinas Telko-Ausrüster ZTE.

USA entziehen dem chinesischen Telekom-Ausrüster ZTE für sieben Jahre die Export-Lizenz für wichtige US-Hardware. Die Firma soll trotz Sanktionen den Iran und Nordkorea mit Mobilfunk-Technik beliefert haben, in der Komponenten aus US-Produktion verbaut sind. Die Aktien der US-Fiberoptiker Acacia und Oclaro fallen nach der Entscheidung rapide.
ft.com (Paid), bloomberg.com, barrons.comKommentieren ...

USA und Großbritannien kritisieren staatliche russische Hacker-Attacken.

Russland: Behörden der USA und Großbritanniens werfen staatlichen russischen Hackern vor, weltweit Regierungen und Infrastruktur anzugreifen. Sie würden u.a. Router infizieren, teilen das FBI und das US-Heimatschutzministerium sowie das Nationale Cyber-Sicherheitszentrum von Großbritannien mit. Russland habe Millionen Computer im Visier und bereite möglicherweise neue Angriffe vor.
faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Redaktion der "Denver Post" wehrt sich öffentlich gegen Eigentümer.

Lese-Tipp: Thierry Backes beschreibt, wie die Redaktion der "Denver Post" öffentlich gegen ihren Eigentümer, den Investor Alden Global Capital, rebelliert. Die Redakteure kritisieren, Alden spare das Blatt tot, obwohl es sogar Gewinne erwirtschafte. In einem Leitartikel forderte ein Ressortleiter den Investor auf, die Zeitung an jemanden zu verkaufen, der für guten Journalismus einstehen will.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Regulierungsvorschlag: Facebook verpflichten, Daten nicht gegen das Interesse seiner Nutzer zu nutzen.

Facebook fb-logo-neuFacebook könnte in den USA nach dem Treuhand-Prinzip reguliert werden, schlägt Yale-Professor Jack Balkin vor. Demnach würden Cloud-Anbieter als Informations-Treuhänder klassifiziert, die nicht gegen die Interessen ihrer Nutzer handeln dürfen. Wie in den USA bereits bei Juristen, in der Medizin und in der Finanzbranche üblich, würden dann Gerichte bei Verstößen gegen dieses Gebot Strafen festlegen. Der Vorteil: Es bräuchte keine Mehrheit im Kongress, die derzeit schwer zu organisieren wäre. Der Verbraucherschutz sei bei dieser Lösung robuster als bei der EU-Regelung DSGVO, die Zustimmung der Nutzer verlangt - und damit ein leidliches Maß an Medienkompetenz bei den Nutzern voraussetzt.
theverge.comKommentieren ...

Kongress-Anhörung: Reumütiger Mark Zuckerberg schließt kostenpflichtiges Facebook nicht aus.


Mit Spannung erwartete Aussage: Bei seiner Anhörung vor Vertretern des US-Kongresses zeigt sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg wie erwartet reumütig. Eingangs trägt er seine vorab bereits verbreitete Erklärung vor, in der er sich für den Datenskandal um Cambridge Analytica persönlich entschuldigt. Zuckerberg sagt: "Es tut mir Leid. Es war mein Fehler. Ich habe Facebook gegründet, ich leite die Firma und ich bin verantwortlich für das, was hier passiert ist." Durch mehr Transparenz und technische Maßnahmen will Facebook künftige Datenskandale verhindern.

Gleichsam räumt Mark Zuckerberg ein, dass es noch Jahre brauchen werde, ehe Hasspostings verlässlich durch automatische Maßnahmen erkannt werden können. Im weiteren Verlauf der Anhörung schließt Mark Zuckerberg eine kostenpflichtige Version von Facebook, die etwa auf Werbung verzichte, nicht grundsätzlich aus. Danach befragt, spricht er nur von einer Version von Facebook, die es stets kostenlos geben werde. (Foto: newscom)
tagesschau.de, faz.net, theverge.com, businessinsider.deKommentieren ...

T-Mobile US und Sprint verhandeln wieder über eine Fusion.

T-Mobile US und Konkurrent Sprint verhandeln wieder über eine Fusion, berichtet das "Wall Street Journal". Im November hatten beide Unternehmen nach monatelangen Verhandlungen noch bekannt gegeben, dass es nicht zu einem Zusammenschluss komme. Die Deutsche Telekom und Sprint-Besitzer Softbank konnten sich nicht einigen, wer im neuen Konzern das Sagen haben würde.
wsj.com (Paid), wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Serien-Schöpfer trollt glanzvoll mit elaboriertem Rickroll.

Verdient: Viele Fans warten gespannt auf die 2. Staffel des Science-Fiction-Westerns "Westworld". Weil andere krude Theorien spinnen, kündigt Schöpfer Jonathan Nolan ein Spoiler-Resümee an. Nach 90 Sekunden stimmt die Hauptdarstellerin ein seltsam bekanntes Lied an. Es ist ... "Never gonna give you up" von Rick Astley, die Hymne aller Trolle.
cnet.com

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Bild des Tages: Der zweite Prozess gegen Bill Cosby beginnt.


Zweiter Versuch: US-Schauspieler und Komiker Bill Cosby erscheint im dunklen Anzug und Begleitung seines Assistenten vor dem Gerichtsgebäude des Montgomery County in Pennsylvania. Der Vergewaltigungs-Prozess beginnt heute von vorn, im letzten wurden sich die Geschworenen nicht einig. Cosby plädiert auf nicht schuldig. (Foto: Chris Szagola / Newscom / picture alliance)Kommentieren ...

Reuters: Netflix bietet 300 Mio Dollar für Reklametafel-Firma.

Netflix bietet mehr als 300 Mio Dollar für das Außenwerbe-Unternehmen Regency, berichtet Reuters. Der Streamingdienst will sich damit zahlreiche Reklametafeln in Hollywood krallen. Es wäre die bislang größte Firmenübernahme für Netflix. Das Unternehmen will dieses Jahr 2 Mrd Dollar ausgeben, um international für seine eigenen Serien und Filme zu werben.
nytimes.com, wiwo.deKommentieren ...

Blackrock-Fonds verzichten auf Waffenfirmen.

Blackrock, weltgrößter Vermögensverwalter, straft Waffenhersteller und -verkäufer ab. In neuen Fonds kommen keine Produzenten rauchender Colts vor. Auch Händler wie Wal-Mart und Kroger werden nicht berücksichtigt und teils aus existierenden Fonds rausgenommen. In den USA debattiert die Öffentlichkeit nach blutigen Vorfällen derzeit wieder über die liberalen Regeln für den Waffenbesitz.
wiwo.deKommentieren ...

Basta: Trumps Leute paktieren mit seinem Feind – Amazon.

Was interessiert mich mein Getwittere von gestern? Während Donald Trump öffentlich Amazon attackiert, zurrt seine US-Regierung im Hintergrund einen riesigen Deal fest. Das Verteidigungsministerium verlagert seine Daten wahrscheinlich in die Amazon-Cloud, berichtet Business Insider. Umfang des Auftrags: 10 Mrd US-Dollar.
businessinsider.de via manager-magazin.deKommentieren ...

Video-Tipp: Rund 200 US-Lokalsender senden synchron gegen "Fake News".

Sinclair Broadcast, eine US-Mediengruppe mit rund 200 lokalen TV-Sendern, hat den Moderatoren seiner Stationen ein Trump-freundliches Kommuniqué zum Thema Fake News vorgegeben. Der Inhalt durfte nicht verändert werden, Stationsschefs und Moderatoren fürchteten offenbar um ihre Jobs. Das Blog Deadspin hat die gleichgeschalteten Sequenzen zusammengeschnitten.
deadspin.com

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Facebook erweitert Faktenchecks auf Fotos und Videos.

Facebook-LogoFacebook weitet Faktenchecks aus und überprüft künftig neben Nachrichtenangeboten auch Fotos und Videos. Das soziale Netzwerk zielt damit besonders auf Memes mit umstrittenen Inhalten ab, die nicht mehr viral gehen sollen. Der Schritt erfolgt insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in Italien sowie die Halbzeitwahlen in den USA, die Facebook so vor Manipulation schützen will.
techcrunch.comKommentieren ...

Basta: Dringende Bedürfnisse können nicht warten.

Nicht so stilles Örtchen: In einer Chick-fil-A-Filiale hat ein Kunde unerwarteten Besuch auf dem Lokus empfangen. Ein kleiner Junge sucht dringend nach Hilfe beim Händewaschen und krabbelt kurzer Hand unter der Kabinentür durch. Weil der junge Herr gerade anderweitig beschäftigt ist und ihm nicht helfen kann, verlässt der Kleine die Kabine wieder – diesmal aber durch die Tür.
mashable.com, twitter.com (36-Sek-Video)Kommentieren ...

Basta: Ein ganz besonderer Weg, Nachwuchs anzukündigen.

Vorsicht bissig: Werdende Eltern lassen sich immer wieder besondere Wege einfallen, um das Geschlecht ihrer Nachkommen bekanntzugeben. In Louisiana hat ein Pärchen dafür eine Melone mit blauem Inhalt an einen Aligator verfüttert. Dass das neue Geschwisterchen ein Junge wird, hat dem Tier wohl nicht so gut gefallen – nach der Präsentation widmet es sich deshalb lieber den appetitlichen Zuschauern.
mashable.comKommentieren ...

Mark Zuckerberg will vor dem US-Senat aussagen.


Parlamentsarbeit: Mark Zuckerberg plant offenbar, sich vor dem US-Senat zum Datenskandal um Cambridge Analytica zu äußern. Am 12. April soll der Facebook-Chef vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses aussagen. Der Termin folgt also direkt auf Zuckerbergs Einladung vor den Justizausschuss des US-Senats am 10. April, bei dem er gemeinsam mit den Chefs von Google und Twitter zum Schutz von Kundendaten befragt werden soll.

Zuckerberg reagiert damit auf den öffentlichen Druck nach dem Datenskandal. Es wäre das erste Mal, dass der Facebook-Gründer vor den US-Senat tritt. Am Dienstag hatte Zuckerberg eine Aussage vor dem britischen Parlament abgelehnt. Facebook wolle stattdessen Technikchef Mike Schroepfer oder Produktchef Chris Cox entsenden.
money.cnn.com, techcrunch.com, handelsblatt.com, turi2.de (Großbritannien), turi2.de (10. April)Kommentieren ...

Zuckerberg, Pichai und Dorsey müssen vor den Justizausschuss des US-Senats.

Datenskandal: Die Chefs von Facebook, Google und Twitter werden vor den Justizausschuss des US-Senats zitiert. Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Jack Dorsey sollen am 10. April aussagen, wie sie mit dem Schutz und der Überwachung von Kundendaten umgehen – sowohl bisher als auch zukünftig.
cnet.com, zeit.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...