Oscar-Verleihung endet mit Panne.

Oscar_dpa_150Oscar-Verleihung endet mit einem peinlichen Fauxpas: Bei der Verkündung des Preisträgers für den besten Film wird zunächst der falsche Film prämiert. Laudator Warren Beatty nennt erst "La La Land", gewonnen hat allerdings der Film "Moonlight".
spiegel.de


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Donald Trump nimmt nicht am White House Correspondents’ Dinner teil.

Donald TrumpJuni 2016-150Donald Trump kündigt via Twitter an, nicht am traditionellen Dinner der White House Correspondents’ Association im April teilzunehmen. Bei der Veranstaltung, bei der die meisten Präsidenten mindestens einmal teilnahmen, wird traditionell satirisch mit der Regierung abgerechnet. Amtsvorgänger Barack Obama zeigte bei seinen Auftritten bei der Veranstaltung seinerseits humoristisches Talent.
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Weißes Haus schließt CNN und weitere Medien von Hintergrundgespräch aus.

CNN Logo 150CNN, "New York Times", "Los Angeles Times", BuzzFeed, und Politico wurden am Freitag von einem Hintergrundgespräch im Weißen Haus ausgeschlossen. Bei der von Pressesprecher Sean Spicer abgehaltenen Veranstaltung waren hingegen die anderen großen TV-Networks sowie unter anderem das rechte Medium Breitbart News zugelassen. AP und das "Time Magazine" blieben der Veranstaltung aus Protest fern.
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“Washington Post” und “New York Times” werben mit viel Pathos.

Washington Post 150Washington Post und "New York Times" werben mit übertriebenem Pathos, urteil Michael Hanfeld. Zwar würden die beiden Zeitungen regelmäßig von Donald Trump attackiert, der nicht viel von der freien Presse zu halten scheine, gleichzeitig würden die Blätter von der Stimmung aber auch profitieren. "Washington Post"-Besitzer Jeff Bezos habe in seiner Rolle als Amazon-Chef zudem wenig Skrupel, sein Geschäft auch in unfreie Staaten auszudehnen.
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Trump-Berater Stephen Bannon wettert gegen die Medien.

Steve BannonStephen Bannon, Donald Trumps Chefberater, sagt den Medien den Kampf an. "Jeder Tag wird ein Kampf sein", so der Medienunternehmer vor Tausenden Aktivisten. Bannon nennt die Medien eine "Oppositionspartei". Der frühere Leiter der Internetseite Breitbart News rechnet damit, dass das Verhältnis Trumps zur Presse sich weiter verschlechtern werde. Die Medien seien angeblich gegen die "wirtschaftsnationale Agenda" des Präsidenten.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Peter Thiels Firma Palantir soll der NSA bei Spähsoftware geholfen haben.

Peter Thiel 150Peter Thiel soll mit seiner Firma Palantir der NSA bei der Entwicklung des Spähprogramms XKeyscore geholfen haben, berichtet The Intercept. Damit widerspräche die Firma des Tech-Milliardärs ihrer Selbstdarstellung, derzufolge sich Palantir für Datenschutz und Bürgerrechte einsetze. XKeyscore speichert Daten von Internet-Nutzern, darunter E-Mails, Fotos, Dokumente und besuchte Seiten.
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Verizon bekommt bei Yahoo-Übernahme 350 Mio Dollar Preisnachlass.

Yahoo Logo 150Nach Datenleck billiger: Verizon kann bei der Übernahme des Kerngeschäfts von Yahoo tatsächlich einen satten Preisnachlass raushandeln. Statt der vereinbarten 4,8 Mrd Dollar zahlt der Telekom-Konzern 350 Mio weniger - zuvor hatten US-Medien von einer Rabatt-Spanne von 250 bis 350 Mio berichtet. Dafür hat Verizon zusätzlich 50 % der durch die Datenleaks entstandenen Kosten am Hacken. Die Übernahme soll im 2. Quartal abgeschlossen werden. Wie es anschließend mit Yahoo-Chefin Marissa Mayer weitergeht, ist unklar.
washingtonpost.com, mercurynews.com via gruenderszene.deKommentieren ...

Basta: Donald Trump bekommt seinen eigenen Troll.

Trump Puppe Credit: Chuck WilliamsTroll dich, Trump: Große Füße, kleine Hände, kugelrunder Bauch - Donald Trump hat bald seinen eigenen Troll. Für die Produktion der Puppe mit Föhn-Frisur sammelt der Designer Chuck Williams bei Kickstarter derzeit Unterstützer. 38.000 Dollar waren sein Ziel - mehr als 100.000 sind bisher zusammengekommen. (Foto: Chuck Williams)
stern.de, kickstarter.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Trumps Medienkonsum erklärt seine Äußerungen.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Hubert Wetzel erklärt die mitunter wirren Äußerungen und Tweets von Donald Trump mit dessen Fernsehkonsum. US-Politikjournalisten hätten sich angewöhnt, am Morgen all jene Fernsehshows anzusehen, die Trump schaut. Denn oft twittere Trump genau das, was irgendein Moderator gesagt habe. Clevere Politiker gingen einfach in eine von Trumps Lieblingssendungen, anstatt um ein Gespräch im Oval Office zu bitten.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)Kommentieren ...

Basta: In China heißen jetzt viele Produkte “Ivanka”.

ivanka-trump-150Ivanka verkauft alles: Präsidententochter Ivanka Trump trägt unfreiwillig zur chinesisch-amerikanischen Völkerverständigung bei. Chinesische Firmen sind ganz verrückt nach "America's First Daughter" und geben ihren Produkten von Abnehm-Pillen über Schnaps bis hin zu Ziegelsteinen den Namen "Ivanka". Lizenziert dürfte keins der Produkte sein.
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Zahl des Tages: “New York Times” sammelt Geld für 209.000 Digital-Abos für Schüler.

New York TimesZahl des Tages: Spenden für beachtliche 209.000 Digital-Abos für Schüler hat die "New York Times" in nur neun Tagen gesammelt. Die Sponsoren spendeten Beträge von 5 bis 20.000 Dollar. Mit den Abos sollen Schüler öffentlicher Schulen auf die Internetseite und das Lernnetzwerk der Zeitung zugreifen können. Für jedes gespendete Digital-Abo sponsert die "New York Times" einen zusätzlichen Zugang.
dnv-online.net
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Rupert Murdoch sucht die Nähe zu Donald Trump.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch versucht, sich mit Donald Trump zu arrangieren, schreibt Roland Lindner. Murdoch äußerte sich anfänglich kritisch zu Trump, gilt ihm mittlerweile aber als wohlgesonnen und telefoniert mehrfach in der Woche mit dem Präsidenten. Der dankt es mit exklusiven Interviews und nimmt Murdochs Medien weitestgehend von seinen Attacken aus.
faz.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: David Frum wertet Trumps Angriff auf die Medien als Aufruf zur Gewalt.

David Frum 150"Es ist schwer diesen zweifach geposteten Tweet als etwas anderes zu lesen, denn als Aufstachelung zur Gewalt durch eine Bürgerwehr."

David Frum, Senior Editor bei "The Atlantic" und ehemaliger Redenschreiber von George W. Bush, wertet Donald Trumps Bezeichnung der Medien als "Feind des Volkes" als Aufruf zur Gewalt.
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Tony Karon bezeichnet Trump als Chance für den Journalismus.

USA Flagge, Symbolbild2 150Politikjournalismus in den USA könnte von den Anfeindungen durch Donald Trump profitieren, meint Tony Karon, ehemaliger leitender Redakteur bei "Time" und Digital-Leiter von Al Jazeera America. Zu lange hätten die Medien zugunsten von Zugang zur Regierung auf kritische Fragen verzichtet. Da Trump sie nun aussperrt, müssten sich die Journalisten wieder auf ihr klassisches Handwerk als kritische Beobachter zurückbesinnen.
"Welt", S. 4 (Paid)Kommentieren ...

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“Wall Street Journal” streitet über Linie zu Trump.

wsj150Wall Street Journal streitet darüber, wie kritisch es über Donald Trump berichten soll, schreibt Kerstin Kohlenberg. Chefredakteur Gerald Baker fordert Zurückhaltung, etwa bei der Einordnung des Einreiseverbots. Viele Redakteure sehen sich bevormundet. Kritiker vermuten hinter der Blattlinie den Einfluss von Rupert Murdoch, dem die Zeitung seit 2007 gehört.
"Zeit" 08/2017, S. 6 (Paid)
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Yahoo gewährt Verizon geringeren Kaufpreis.

Yahoo! Corporate Headquaters
Wer bietet weniger: Verizon hat mehreren US-Medien zufolge Erfolg beim Versuch, den Kaufpreis für Yahoo nachträglich noch zu drücken. Laut der "New York Times" sei Yahoo kurz davor, einen Nachlass in Höhe von fast 300 Mio Dollar anzunehmen. Bloomberg meldet, der Kaufpreis sinke um etwa 250 Mio Dollar. Reuters nennt eine Preisspanne von 250 Mio bis 350 Mio Dollar. Der Deal soll noch diese Woche fixiert werden. Der ursprünglich vereinbarte Kaufpreis liegt bei 4,8 Mrd Dollar.

Verizon ist in Nachverhandlungen um den Kaufpreis eingetreten, nachdem nachträglich bekannt wurde, das Yahoo in der Vergangenheit wiederholt Opfer von umfangreichen Hacker-Angriffen geworden ist. Zwischenzeitlich wurde auch spekuliert, Verzion könne die Übernahme noch absagen. Auch eine gerichtliche Auseinandersetzung ist denkbar, sollte es zu keiner Einigung kommen.
nytimes.com, bloomberg.com, reuters.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Journalisten sind im Visier ausländischer Hacker.

TastaturUS-Journalisten werden immer häufiger Ziel von Phishing-Attacken, berichtet Hakan Tanriverdi. Zuletzt hat Google eine Warnung an mehrere Journalisten versendet, deren E-Mail-Postfächer "staatlich unterstützte Angreifer" ins Visier genommen haben sollen. Die Betroffenen vermuten, dass Russland versucht, an Material zu gelangen, mit dem einzelne Personen oder das komplette Mediensystem kompromittiert werden können.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Zitat: Florian Boitin feiert die Rückkehr nackter Haut in den US-“Playboy”.

Florian Boitin 150"Es wäre für uns nie in Frage gekommen, 'Playboy' um seinen Markenkern zu bringen."

Florian Boitin, deutscher "Playboy"-Boss bei Burda, sieht sich angesichts der wiedererwachten Fleischeslust beim US-"Playboy" als wahren Häschen-Hüter.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Playboy"-Chefredakteur Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob.
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US-“Playboy” zeigt künftig wieder nackte Frauen.

Playboy_nackt_again
Back to the Boobs: Der "Playboy" zeigt in seiner US-Ausgabe künftig wieder nackte Frauen, schreibt Cooper Hefner, Sohn von Bunny-Boss Hugh Hefner, auf Twitter. Hefner Junior, seit Oktober Kreativchef von Daddys Häschen-Heft, galt als Gegner der Nackt-Diät, auf die sich der "Playboy" vor einem Jahr gesetzt hat. Allerdings schreibt er auch, dass die Art, wie das Magazin Nacktheit dargestellt habe, überholt gewesen sei.

Das Cover der kommenden März-Ausgabe zeigt Model Elizabeth Elam weitgehend unbekleidet und titelt: "Naked is normal". "Heute holen wir unsere Identität zurück und beanspruchen wieder zu sein, wer wir sind", schreibt Heffner dazu bei Twitter. Dafür, dass das Heft am US-Kiosk nicht unter dem Ladentisch verkauft werden muss, sorgt das "k" in "naked". Im März 2016 war die letzte Nackt-Ausgabe des Männermagazins erschienen. Damals wollten die Blattmacher in Zeiten der Internet-Pornos gegen den Strom schwimmen.
sueddeutsche.de, twitter.com, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Lese-Tipp: Wie John Legere T-Mobile USA umkrempelt.

John LegereLese-Tipp: John Legere ist seit 2012 Chef von T-Mobile USA und schafft es, mit aggressivem Marketing und unkonventionellen Auftritten das Image der Marke zu wandeln. Mit Erfolg: Der Konzern verdoppelte die Kundenzahl und verdreifachte seinen Marktwert. Mittlerweile gilt der Manager als Kandidat für den Chefposten bei der Telekom. André Weikard, Michael Franke und Nele Husmann portraitieren den Manager im "Focus".
"Focus" 07/2017, S. 60 (paid)
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Ford investiert 1 Mrd Dollar in Startup für künstliche Intelligenz.

logo_ford_150Ford investiert innerhalb der kommenden fünf Jahre 1 Mrd Dollar in das Statup Argo AI und hält eine Mehrheitsbeteiligung. Das Unternehmen entwickelt autonome Fahrsysteme für PKW und wird von Bryan Salesky und Peter Rander geleitet. Beide beschäftigten sich vorher schon mit selbstfahrenden Fahrzeugen: Salesky bei Google, Rander bei Uber.
businessinsider.de, theverge.comKommentieren ...

Donald Trump beflügelt politische US-Late-Night-Shows.

Stephen Colbert 150Late-Night-Shows in den USA, die auf politische Satire setzen, verzeichnen aktuell Quotenzuwächse und lassen ihre unpolitischeren Konkurrenten hinter sich, berichtet Alex Weprin. Stephen Colbert (Bild) erreicht aktuell mehr Zuschauer als Jimmy Kimmel und Jimmy Fallon. Zu späterer Stunde setzt sich Seth Meyers gegen James Corden durch. Ebenfalls von Trump profitiert Saturday Night Live mit den besten Quoten seit 1995. Die Show parodierte zuletzt neben Trump unter anderem dessen Pressesprecher Sean Spicer und Beraterin Kellyanne Conway.
politico.comKommentieren ...

Basta: Trump-Beraterin wirbt für Ivanka-Mode.

Kellyanne Conway 150Alternative Werbung: Trump-Beraterin Kellyanne Conway, Erfinderin des Begriffs "alternative Fakten", ruft beim US-Sender Fox dazu auf, die Modekollektion von Präsidenten-Tochter Ivanka Trump zu kaufen. Sie selbst trage die Kleidung auch. Ein Missbrauch ihres öffentlichen Amtes, wettern Kritiker. Aber vielleicht war Conways Product Placement im Frühstücksfernsehen nur der versteckte Hinweis darauf, dass Donald Trump sonst sein nächstes Dekret erlässt, das zum Kauf von Ivankas Kollektion bei der Einreise aus überwiegend unmodischen Ländern verpflichtet.
horizont.net, faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Auslandssender starten russischen News-Kanal.

Nastojaschtscheje Wremja 150Nastojaschtscheje Wremja, auf Deutsch "Gegenwart", heißt ein neuer TV-News-Sender in russischer Sprache, der Zuschauern von Litauen bis Kasachstan eine Alternative zu russischen Auslandssendern bieten soll. Der Sender ist eine Kooperation von Radio Free Europe / Radio Liberty und Voice of America, die beide vom US-Kongress finanziert werden.
rundschau-online.de, pressroom.rferl.orgKommentieren ...