Zitat: VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner lobt die Stärke der Fachverlage.

"Der Beck-Verlag ist älter als die Unabhängigkeitserklärung der USA - geht mit dem Erbe aber besser um."

VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner lobt auf dem Kongress der deutschen Fachpresse die Tradition und Stärke deutscher Fachverlage, die teils mehr als 150 Jahre alt sind, und sich als wandlungsfähig erwiesen hätten.
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Aus dem Archiv von turi2.tv: VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will für die Medienfreiheit kämpfen.
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Verlegerverbände: Neues Urheberrecht würde Verlage und Journalisten enteignen.

Urheberrecht: Der vom Bundesrat begrüßte Entwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz würde zu einer teilweisen Enteignung der Verlage und Journalisten führen, meinen die Verleger-Verbände BDZV und VDZ. Sollte das Gesetz in Kraft treten, bedeute dies massive Einschnitten in die Finanzierung von Journalismus. Immerhin habe der Bundesrat auf die Gefahren des Gesetzes für die Presse hingewiesen, sagen die Verlegerverbände. Der Gesetzentwurf sähe vor, dass Presseprodukte in den digitalen Angeboten von Bibliotheken teilweise gratis genutzt werden dürfen. Das Gesetz soll im Juni im Bundestag endgültig verabschiedet werden.
presseportal.de, bmjv.de (Gesetzesentwurf)Kommentieren ...

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Studie: Mehr Aufmerksamkeit in journalistischen Umfeldern.
Aktuelle Berichte zur Mediennutzung konzentrieren sich mit bemerkenswertem Tunnelblick auf schiere Quantitäten – vor allem auf technisch leicht zu erhebende Kennzahlen wie Nutzer oder Visits. Eine der wenigen tiefergehenden Untersuchungen brachte jüngst eine Reihe bemerkenswerter Ergebnisse, aber lesen Sie selbst...

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Dialogmarketing benötigt mehr denn je eine tragende kreative Idee, um wahrgenommen zu werden. Unsere Experten zeigen Ihnen im Seminar am 29.06., wie Sie in der Masse der Werbebotschaften auffallen und wie die Balance zwischen Kreation und Effizienz zu nachhaltigem Erfolg bei Kampagnen führt. Jetzt Teilnahme sichern!

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Zeitschriften-Verleger wollen "Facebook-Gesetz" verhindern.

VDZ formuliert einen Fünf-Punkte-Plan, um das geplante "Facebook-Gesetz" der Bundesregierung zu stoppen. Internetkonzerne sollten nicht über die Meinungsfreiheit entscheiden, sagt VDZ-Chef Stephan Scherzer. Polizei und Gerichte müssten mit bestehendem Recht gegen Hassrede kämpfen. Facebook solle außerdem sicherstellen, rund um die Uhr erreichbar zu sein: "Im Zweifel müssen sie halt mal ein paar Leute mehr einstellen." Scherzer fürchtet, dass Facebook und andere Netzwerke künftig schnell löschen statt gründlich zu prüfen.
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.de1 Kommentar

Zeitschriftenverlage halten sich wacker – Print wird unwichtiger.

Zeitschriften-Verlage melden für das vergangene Jahr 14,8 Mrd Euro Umsatz, im Vorjahr waren es 14,7 Mrd. Einen immer größeren Anteil machen Digital und Dienstleistungen wie Konferenzen und Datenbanken aus, meldet der Verband VDZ. Für dieses Jahr rechnen die Verlage mit 11 % Digitalwachstum und 7 % im sogenannten sonstigen Geschäft. Der Vertrieb wird voraussichtlich um 1,6 % schrumpfen, die Anzeigen um 1,9 %.

Print wird laut der Trendumfrage in diesem Jahr noch 57 % des Umsatzes ausmachen, im vergangenen Jahr waren es 60 %. Digital kommt auf 20 % (2016: 18 %), Sonstiges 23 % (2016: 22 %). Die digitalen Reichweiten sind inzwischen gleichauf mit Print-Reichweiten: Eine VDZ-Auswertung unter 55 Publikumszeitschriften ergibt, dass beide Kanäle je 2,1 Mio Nutzer pro "Erscheinungsintervall" erreichen. Die Nutzerschaft beider Kanäle überschneide sich kaum, sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. Verlage gründen deshalb weiter Print-Titel, die fokussiert auf Zielgruppen sind: Aktuell 1.596 Titel bedeuten einen Rekord. 46 % der Verlage planen aber auch neue redaktionelle Digitalangebote. (Foto: Jens Twiehaus)
turi2 vor Ort bei der VDZ-PK in Berlin, vdz.deKommentieren ...

Deutsche Inhalte-Anbieter stecken ihren Claim fürs Wahljahr ab.


In der Deutschen Content Allianz vereint (von links): Jan Herchenröder für die Drehbuchautoren, Stephan Holthoff-Pförtner für die Zeitschriftenverleger, Alexander Skipis für den Buchhandel, Jürgen Doetz für den privaten Rundfunk, Dieter Gorny für die Musikindustrie, Mathias Döpfner für die Zeitungsverleger, Harald Heker von der Gema für die Urheber und Alfred Holighaus für die Filmwirtschaft. (Foto: Jens Twiehaus)

Acht Herren für ein Halleluja: Die Verbände der Verlags- und Kreativwirtschaft verlangen von der Bundesregierung ein besseres Urheberrecht und eine stärkere Stellung im Wettstreit mit Internetkonzernen. Verbandschefs von Musik- und Buchwirtschaft, privatem Rundfunk, Autoren und Presseverlagen unterzeichnen ein Positionspapier für das Wahljahr. Die Verbände sind in der Deutschen Content Allianz vereint. ARD und ZDF sind beim Papier nicht mit an Bord, was BDZV-Präsident Mathias Döpfner für einen heftigen Seitenhieb nutzt: "Die Öffentlich-Rechtlichen haben ihr Geschäftsmodell, nämlich 8 Mrd Euro Beiträge, und kämpfen deshalb nicht an unserer Seite."

In der Konkurrenz mit den digitalen Konzernen sei "die Wippe in Bewegung, aber noch nicht in der Waage", sagt Dieter Gorny, Chef des Bundesverbandes Musikindustrie. Döpfner beklagt, dass digitale Inhalte schlechter gestellt seien, als Inhalte zum Anfassen. Gema-Chef Harald Heker meint, Internetkonzerne würden sich ihrer Verantwortung entziehen, indem sie sich auf die Rolle des Infrastruktur-Anbieters zurückziehen. Alexander Skipis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert mehr faire Marktwirtschaft.

Die Deutsche Content Allianz repräsentiert 1,6 Mio Arbeitsplätze und 150 Mrd Euro Wirtschaftsleistung. Das sehr allgemein formulierte Positionspapier nennt keine Namen von Konkurrenten wie Facebook, Google, Amazon und Spotify. Ziel der Content Allianz, sagt VPRT-Vertreter Jürgen Doetz, sei es, die "Kräfte zu bündeln" und auf die digitale Agenda von Bundesregierung und EU zu kommen.
turi2 vor Ort beim Gespräch der Deutschen Content Allianz in Berlin, turi2.de (Positionspapier als PDF)

Hinweis 15.45 Uhr: ARD und ZDF verlassen nicht die Deutsche Content Allianz, sondern konnten das Positionspapier nicht mittragen. Um diese Klarstellung bittet der Allianz-Vorsitzende Jürgen Doetz.3 Kommentare

VDZ kritisiert Maas-Gesetz gegen Hasskommentare im Netz.

VDZ warnt vor der Einschränkung der Meinungsfreiheit durch das von Justizminister Heiko Maas geplante Gesetz gegen Hasskommentare im Internet. VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner fürchtet im dpa-Interview die "staatliche Einsetzung privater Meinungspolizei". Laut Gesetzesentwurf droht Internetplattformen eine Geldbuße von bis zu 50 Mio Euro, sollten sie strafrechtswidrige Äußerungen nicht entfernen.
heise.de, meedia.de (gesamtes Interview)Kommentieren ...

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Wer sich bei Facebook informiert, nutzt meistens professionelle Beiträge
Wenn es darum geht, Informationen über das tagesaktuelle Geschehen zu bekommen, hat das Internet für die deutschsprachige Bevölkerung nur eine nachgeordnete Bedeutung.
Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die AWA und die Mediengewichtungsstudie der Landesmedienanstalten. Mehr dazu...

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Direktmarketing und das neue Datenschutzrecht.
Das neue Datenschutzrecht ist ab 25. Mai 2018 verbindlich. Doch schon heute stellen sich Fragen im Direktmarketing. In unserem Seminar am 30.05.2017 erhalten Sie Antworten auf Fragen wie: Kann der alte Adressenbestand weiter verwendet werden? Was muss bei der Adressgewinnung zukünftig beachtet werden? Teilnahme sichern!

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Saisonale Muster im Nutzwertjournalismus
Während die Visit-Zahlen im Nachrichtenjournalismus in starkem Maße ereignisgetrieben sind, weisen sie im Nutzwertjournalismus mehr oder weniger stark ausgeprägte saisonale Muster auf. Dabei hängt die Saisonfigur primär vom Themenfeld ab. Drei Beispiele...

Zitat: ZDF-Intendant Thomas Bellut bleibt beim ARD-Verleger-Streit Zaungast.

"Wir tun nichts lieber, als Bewegtbild im Netz zu verbreiten. Probleme, wie es sie zwischen den Verlegern und der ARD gibt, haben wir nicht."

ZDF-Intendant Thomas Bellut erlaubt sich einen Seitenhieb auf den medienpolitischen Dauerzank – eine von ihm geplante Kulturplattform soll auch vor allem Videos bieten.

... zur Vergabe der TV-Rechte an Discovery:
"Die Olympischen Spiele sind weg, auf Jahre."

... zum Thema Faktenchecks auf Facebook:
"Ich beteilige mich nicht am Internet- oder Facebook-Bashing. Ich sehe uns nicht als 'Polizei' oder 'Wächter' für andere. Wir schauen auf uns selbst und stellen sicher, dass unsere Informationen und Nachrichten stimmen."
"FAZ", S. 13 (Paid), dwdl.deKommentieren ...

Manfred Braun bleibt: Funke muss sich keinen neuen Chef suchen.

Funke braucht keinen Nachfolger für Manfred Braun, 64: Der Geschäftsführer verlängert seinen Vertrag nach sechs Wochen Sabbatical, hört es Ulrike Simon am Rande einer Funke-Party aus dem Weißweinglas flüstern. Braun hatte sich zurückgezogen, nachdem es wegen der Wahl von Stephan Holthoff-Pförtner Streit im Verlegerverband VDZ gegeben hat. Vier Verlage verließen den VDZ-Fachbereich, den Braun leitet. Um wie viel Jahre Braun bei Funke verlängert, ist noch ungewiss.
horizont.netKommentieren ...

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VDZ Digital Advertising Day
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Zitat: VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht Fake News als Chance für die freie Presse.

"Verlage sind nicht die Müllmänner der sozialen Netzwerke."

VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht die Fake-News-Flut bei Facebook & Co als Problem der Netzwerke - nicht der Verlage. In Zeiten staatlich verbreiteter Lügen in der Türkei oder den USA "kann die unabhängige Presse zeigen, was sie kann".
"Horizont", 11/2017, S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Verlegerverbände begrüßen Liberalisierung von Verlagskooperationen.

BDZV und VDZ bejubeln die Entscheidung des Bundestags, die Zusammenarbeit zwischen Verlagen außerhalb des redaktionellen Bereichs zu erleichtern. Die Neufassung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sieht eine Liberalisierung des Kartellrechts für verlagswirtschaftliche Kooperationen vor. Die Verlegerverbände appellieren an die Länder, das Gesetz bereits in der nächsten Sitzung des Bundesrats am 31. März zu billigen, damit es schnell in Kraft treten kann.
bdzv.deKommentieren ...

Leistungsschutzrecht droht Rückschlag auf EU-Ebene.

Europaparlament blockiert ein Leistungsschutzrecht für Presse-Verlage auf europäischer Ebene, berichtet das "Handelsblatt". Die zuständige Berichterstatterin des Parlaments will nicht, dass Verlage Geld verlangen dürfen, wenn Google kleine Textausschnitte aus Artikeln verwendet. Der frühere EU-Digitalkommissar Günther Oettinger hatte den Verlegern das in Aussicht gestellt. Die deutschen Verbände BDZV und VDZ kritisieren die neueste Entwicklung erwartungsgemäß.
handelsblatt.comKommentieren ...

Anzeige: VDZ bietet Seminare und Kongresse aus der Praxis für die Praxis.

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Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer beim Verlegerverband VDZ, möchte Innovationen fördern – nicht nur bei Zeitschriftenverlagen. Neuerdings verantwortet er auch die Seminare und Kongresse der VDZ Akademie. Er ist Anzeigenkunde von turi2 und gibt im Interview Auskunft über seine Kommunikationsstrategie. … weiterlesen

Zitat: Stephan Holthoff-Pförtner will gegenüber der Politik geeint auftreten.

Talkshow - Guenther Jauch"Ich habe mit einem Verleger gesprochen, der mir erzählte, wie schön es doch wäre, wenn alle Verlage einzeln zur Politik gingen. Das ist echt irre – der muss schlechtes Gras rauchen."

VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will medienpolitisch mit dem BDZV auftreten, von einer Fusion will er aber nichts wissen.
"Werben & Verkaufen" 09/2017, S. 64 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Der 10. Digital Innovators' Summit setzt u.a. den Fokus auf Fake News und Audience Engagement. Jenni Sargent, First Draft News, spricht beim DIS über öffentliches Vertrauen, Wahrheit im digitalen Zeitalter und Bekämpfung von Falschinformationen. Seien Sie am 20.-21. März in Berlin dabei und erleben Sie 70+ weitere Speaker. Mehr zum DIS Programm hier.

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