Meedia: "FAZ" baut Anzeigenvermarktung um.

FAZ baut die Anzeigenvermarktung für den Stellenmarkt um, schreibt Meedia. Demnach stehen die Außenbüros - u.a. in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München - auf dem Prüfstand. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner wolle den Bereich auf eine "lösungsorientierte Beratung und den Verkauf von individuellen Kommunikationskonzepten" neu ausrichten. In "FAZ"-Kreisen werde befürchtet, dass sich Lindner von einem Großteil der Außenbüros trennen will, um die Arbeit am Verlagssitz Frankfurt zu konzentrieren.
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ZS Verlag übernimmt deutsche Ausgabe des "Gault Millau".

ZS Verlag aus München übernimmt den "Gault Millau Restaurantguide Deutschland" und den "Gault Millau Weinguide Deutschland" im Rahmen einer Lizenzpartnerschaft vom französischen Lizenzgeber. Der Gastro-Führer soll sich zu einer multimedialen Plattform für alle Genuss-Themen entwickeln. Bisheriger Lizenznehmer war der Christian Verlag. Patricia Bröhm bleibt Chefredakteurin des "Gault Millau Restaurant Guides".
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Zitat: Marc Walder schließt einen Rückzug aus Polen aus.

"Ich schliesse kategorisch aus – und dies gilt auch für Axel Springer –, dass wir uns in Polen von unseren Zeitungen, Zeitschriften oder Internetportalen trennen wollen, weder von einzelnen noch von allen."

Ringier-CEO Marc Walder will nicht verkaufen, obwohl der Ton regierungsnaher Medien und der Regierung gegenüber ausländischen Medien sich massiv verschärft habe.
nzz.ch

weitere Zitate aus dem Interview:

"Die Ausgestaltung eines Mediengesetzes kann auch Nuancen haben. Da stellt sich etwa die Frage nach den Marktanteilen eines Unternehmen oder nach der Cross-Ownership über verschiedene Bereiche – Presse, Radio, Fernsehen, Internet – hinweg. Dies ist Sache der Wettbewerbskommission, und die soll unabhängig von der Politik agieren können."

"Gerüchte sind Teil der politischen Agenda. Wir können nicht viel mehr machen, als zu dementieren und klarzumachen, dass wir ein unabhängiger und langfristig orientierter Investor sind."Kommentieren ...

Falkemedia kauft das Thermomix-Magazin "Trixx" des Wettbewerbs und integriert es in "Mein ZauberTopf".

Falkemedia, Herausgeber von "Mein ZauberTopf", würzt seine Suppe mit einer ordentlichen Prise Wettbewerb und kauft das Magazin "Trixx" des Verlags IT Media Publishing, Rezept- und Markenrechte und Abonnenten inklusive. "Trixx" wird Zutat des Zaubertopfs, beide Magazine reiten die umkämpfte Thermomix-Welle. Laut Falkemedia steigt durch die Übernahme die Abonnentenzahl auf fast 30.000 Brodelfans.
dnv-online.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

EU-Finanzminister vertagen einheitliche Steuer für Presse und Bücher.

Reduzierte Mehrwertsteuer für E-Paper und E-Books lässt weiter auf sich warten. Der EU-Finanzministerrat kann sich wegen des Vetos eines Mitgliedsstaates nicht einigen, beklagen BDZV und VDZ. In Deutschland gilt für die gedruckte Presse ein ermäßigter Steuersatz von 7 %. Für digitale Produkte und auch E-Books sind die vollen 19 % fällig.
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Hubert Burda übergibt an seine Kinder, bleibt aber Herr im Haus.


Sanfter Übergang: Verleger Hubert Burda, 77, überträgt seinen Kindern die Kapitalmehrheit am Burda-Konzern. Elisabeth (Lisa) Furtwängler und Jacob Burda besitzen nun jeweils 37,43 %, Altverleger Burda nur noch 25,1 %, bestätigt der Konzern gegenüber Gregory Lipinski. Hubert Burda behält jedoch vorerst die Macht: Durch ein sogenanntes Nießbrauchsrecht behält er die Stimmen jener Anteile, die er seinen Kindern übertragen hat. Operativ führt Paul-Bernhard Kallen die Geschäfte.

Elisabeth und Jacob sind 25 bzw. 27 Jahre alt und noch in der Ausbildung. Sie sind Kinder aus der Ehe mit Schauspielerin Maria Furtwängler. Beiden wird großes Interesse nachgesagt, ihrem Vater unternehmerisch nachzufolgen. Bislang sind sie aber nur sporadisch in der (Medien)öffentlichkeit unterwegs. Elisabeth hat mit ihrer Mutter die Stiftung MaLisa gegründet, die sich für Mädchen einsetzt, die Opfer von Menschenhändlern wurden. Außerdem macht sie Musik unter dem Künstlernamen Lisa Fou. Jacob beschäftigt sich mit der Digitalisierung und sprach 2016 auf der DLD-Konferenz.
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Früherer Wulff-Sprecher Olaf Glaeseker wird Chef-Lobbyist bei Burda.


Standleitung nach Berlin: Burda rüstet politisch auf und verpflichtet Olaf Glaeseker, 56, als Chef-Lobbyisten. Der frühere Sprecher von Bundespräsident Christian Wulff soll vom Dienstsitz München aus die Drähte nach Brüssel und Berlin glühen lassen, erfährt Bülend Ürük. Burda bestätigt den Top-Transfer. Seine Stelle wird neu geschaffen – offenbar verspürt Burda erhöhten Bedarf, Offenburger Interessen in der Politik zu platzieren.

Glaeseker war bereits Wulff-Sprecher zu dessen Zeiten als Ministerpräsident von Niedersachsen. Der gebürtige Oldenburger hat also besten Zugang zur CDU und zur mächtigen Hannover-Connection. 2014 endete ein Korruptionsprozess gegen ihn gegen 25.000 Euro Geldauflage. Derzeit lobbyiert Glaeseker noch für den Modehändler New Yorker, der in Braunschweig sitzt. (Foto: Peter Steffen / dpa / Picture Alliance)
kress.deKommentieren ...

Zitat: Content-Marketing-Berater Klaus Eck prognostiziert noch mehr Übernahmen in der Verlagsbranche.

"Für Verlage ist es sinnvoll, sich im Bereich Content Marketing gut aufzustellen, damit sie zukunftsfähiger werden. Neue Erlösmodelle sind bei einem schrumpfenden Anzeigenmarkt sehr attraktiv."

Klaus Eck, Gründer der Agentur d.Tales, an der sich die Schlütersche Verlagsgesellschaft beteiligt, glaubt, dass es künftig noch einige Übernahmen geben wird.
clap-club.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

AfD und Björn Höcke unterliegen im Rechtsstreit mit Piper-Verlag.

Piper setzt sich vor Gericht gegen Björn Höcke durch: Das Landgericht München I hat eine einstweilige Verfügung gegen den AfD-Politiker erlassen, die ihm verbietet, den Facebook-Post zu veröffentlichen, der ein gefälschtes Cover des Maas-Buchs "Aufstehen statt wegducken" zeigt. Höcke hat die vom Verlag geforderte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung nicht abgegeben.
boersenblatt.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook veröffentlicht Zahlen zu Instant Articles und zahlt Verlagen pro Tag durchschnittlich 100 Dollar.

Facebook veröffentlicht Zahlen zu Instant Articles: In den letzten sechs Monaten sei der Umsatz pro 1.000 Page Views für Publisher um 50 % gestiegen. Außerdem sei die Zahl der Verlage, die Instant Articles nutzen, im letzten halben Jahr um 25 % gestiegen. Marvin Schade rechnet aus, dass der Tagesumsatz pro Verlag allerdings nur bei etwa 100 Dollar liegt. Das Programm steht in der Kritik, erst kürzlich stiegen "New York Times" und "Guardian" aus.
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Birgit Schmitz wird Verlagsleiterin bei Hoffmann und Campe.

Hoffmann und Campe, Teil der Ganske-Verlagsgruppe, macht Birgit Schmitz zur Programm-Verlagsleiterin. Birgit Schmitz ist selbst Autorin und hat bereits für verschiedene Verlage gearbeitet, zuletzt bis April 2016 beim Benevento Verlag. Bei Hoffmann und Campe folgt sie auf Daniel Kampa, der sich mit einem eigenen Verlag selbstständig macht, für Hoffmann und Campe jedoch weiter als Publisher at large tätig sein wird.
spiegel.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Rolf-Dieter Lafrenz wird 50.


Wir graturilieren: Rolf-Dieter Lafrenz, Verlagsberater und geschäftsführender Gesellschafter bei Schickler, feiert heute seinen 50. Geburtstag, und zwar mit vielen Freunden auf seiner Terrasse, in einer hoffentlich lauen Sommernacht. Fürs kommende Lebensjahr wünscht er sich viele Innovationen, tolle neue Kollegen und ein hole-in-one. Ein bisschen Schreib-Zeit wäre auch nicht verkehrt, schließlich will Lafrenz irgendwann seinen Roman fertig schreiben – ein wildes Abenteuer, nicht nur inhaltlich.

Im vergangenen Jahr hat er im Schickler-Inkubator das Startup Cargonexx mit aufgebaut, eine digitale Plattform für LKW-Transporte auf Basis künstlicher Intelligenz. "Das Geschäftsmodell hebt gerade richtig ab." Generell setze Schickler künstliche Intelligenz ein, um Medienprozesse und -angebote zu verbessern. Aktuell experimentiert er mit selbst lernenden Algorithmen im Anzeigenverkauf, nebenbei entwickelt er weitere digitale Geschäftsmodelle. Über Glückwünsche freut Lafrenz sich auf allen Wegen. Weil er das ganze Jahr digital unterwegs ist, sind ihm zum Geburtstag die persönlichen Kontakte besonders lieb – E-Mails erreichen aber auch ihr Ziel.

Aus dem turi2.de-Archiv: In der turi2 edition gibt Rolf-Dieter Lafrenz, Deutschlands bestbezahlter Verlagsberater, Tipps.Kommentieren ...

Piper-Verlag wehrt sich gegen Buchcover-Fälschung der AfD.

Piper-Verlag leitet rechtliche Schritte gegen die AfD-Fraktion Thüringen und Björn Höcke ein, der auf Facebook ein verfälschtes Cover des Buches "Aufstehen statt wegducken" von Heiko Maas gepostet hat. Der Untertitel lautet "Eine Strategie gegen Rechts", Höcke macht daraus "Eine Strategie gegen das Recht". Piper wehrt sich, weil die AfD die Veränderung nicht kenntlich gemacht hat, und fordert eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung.
"Welt", S. 21 (Paid)Kommentieren ...

Wegen Urheberrechts-Wissenschafts-Gesetz: "SZ"-Geschäftsführung wendet sich an Bundestag.

Bettel-Brandbrief aus Berg am Laim: Die Geschäftsführung der "Süddeutschen Zeitung" wendet sich mit einem Schreiben an den Deutschen Bundestag, um Position gegen den aktuellen Entwurf des Urheberrechts-Wissenschafts-Gesetzes zu beziehen. Die "SZ" befürchtet im Falle seiner Verabschiedung "verheerende Auswirkungen für die Verlagsbranche". Der aktuelle Entwurf sieht vor, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge sowie Bücher in Forschung, Unterricht und Lehre nutzbar zu machen, ohne dass die Verlage dafür eine "angemessene Vergütung" erhalten.

Bei der "Süddeutschen Zeitung" und ihren Fachverlagen würde dies einen Verlust von mehreren Mio Euro bedeuten, der "nicht ansatzweise aufgefangen" werde. Stefan Hilscher und Karl Ulrich, Geschäftsführer der "SZ", fordern die Abgeordneten deshalb auf, den Entwurf abzulehnen - oder dafür zu sorgen, dass Lizenzangebote von Verlagen Vorrang vor gesetzlichen Nutzungsrechten haben. Auch die "FAZ"-Herausgeber hatten sich bereits mit der gleichen Forderung an Bundestag und Bundesrat gewandt.
per Mail, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Frank Überall findet Tarifverträge friedensstiftend.

"Tarifverträge sind Friedensverträge. Wer keinen Tarifvertrag will, muss irgendwann damit rechnen, dass er sehr viel Spaß im Haus hat".

DJV-Vorsitzender Frank Überall glaubt, dass sich Verleger mit Tarifverträgen Ruhe in den Redaktionen sichern - und gute Journalisten vom Kündigen abhalten.
youtube.com (6-Min-Video vom ENC im Kanal des "Medium Magazin")

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Condé Nast schließt Vermarktungs-Büros außerhalb Münchens.

Conde Nast 150Condé Nast zentralisiert seine deutsche Vermarktung in München. Vier Außenbüros schließen. Zwölf Mitarbeiter aus Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart erhalten das Angebot, von München aus weiterzuarbeiten. Bei der technischen und kaufmännischen Abwicklung von Werbebuchungen arbeitet Condé Nast künftig mit der AdTech Factory von Burda zusammen, dafür entfallen bei Condé Nast ein bis zwei Stellen.

In der neuen Struktur vermarkten drei spezialisierte Teams die Bereiche Brand, Print und Digital für Condé-Titel wie "Glamour", "Vogue", "GQ", "Myself" und "Architectural Digest". André Pollmann leitet alle Teams und ist zusätzlich Publisher aller Titel. Dafür verlässt "Vogue"- und "AD"-Publisherin Susanne Förg-Randazzo den Verlag. Christina Linder steigt intern zur Chef-Vermarkterin für Print auf, Christine Weinsheimer kommt als Digital-Vermarktungschefin von Yahoo.
meedia.de, condenast.de

Korrektur: In einer früheren Version berichteten wir unter Berufung auf Meedia, dass sechs Büros schließen. Laut Verlag sind es aber nur vier, weil das Verkaufsbüro München in die Zentrale integriert ist und von Münster aus eine freie Vertreterin arbeitet.Kommentieren ...

Fachverlage verdienen online besser, vermarkten aber schlecht.

Fachverlage melden steigende digitale Anzeigenerlöse, aber noch immer einen mickrigen Online-Anteil. Bei 63 % der befragten Fachverlage sind im vergangenen halben Jahr die Erlöse gewachsen, ermittelt der Verein Deutsche Fachpresse. Bei 45 % der Häuser machen Online-Erlöse aber weniger als 10 % aus. Was kaum verwundert, denn 89 % der digitalen Werbeplätze werden von Print-Anzeigenverkäufern vermarktet. Für die Studie gewähren 45 Fachverlage Einblick.
deutsche-fachpresse.de (Kurzstudie als PDF)Kommentieren ...

Polnisches Mediengesetz ist schlecht für Springer, Bauer, Burda und "Passauer Neue Presse".

Polen: Springer, Bauer, Burda und die Passauer Neue Presse würde ein neues Mediengesetz in Polen hart treffen, schreibt Gregory Lipinski. Das Gesetz will Beteiligungen ausländischer Unternehmen auf 30 % begrenzen. Springer Ringier verlegt 13 Pressetitel, Bauer hat das größte Zeitschriften- und das größte private Radiohaus Polens, Burda gibt 26 Zeitschriften heraus, die Passauer 23 Regionalzeitungen.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Verlage geben mit AMP ihre Souveränität ab.

Verlage geben in ihrer digitalen Verzweiflung zunehmend Souveränität an Tech-Konzerne ab, beobachtet Fabian Mirau. Statt auf Instant Articles und die beschleunigten Mobilseiten AMP von Google zu setzen, könnten Medienhäuser ihre Seiten selbst schlanker gestalten. Mirau fürchtet, dass Google immer mehr Seiten kontrolliert, den Inhalte-Produzenten aber nur eingeschränkte Dateneinsicht und Vermarktung ermöglicht.
basicthinking.deKommentieren ...

Neues Gesetz soll deutsche Dominanz in polnischen Verlagen reduzieren.

Polen will deutsche Verlage offenbar schrittweise aus den Land drängen, schreibt Paul Flückiger. Die Regierungspartei PiS arbeitet an einem Gesetz, das die Beteiligung ausländischer Medienhäuser an polnischen Medien von 40 auf maximal 30 % senken soll. Nach PiS-Angaben befinden sich fast 80 % der Verlage in Polen in ausländischer Hand, drei Viertel davon würden von deutschen Unternehmen dominiert. Das Gesetz soll Ende Juni fertig sein.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Analyse: Regierungsnahe Medien hetzen in Polen gegen deutsche Zeitungsbesitzer.

Polnische Medien, die der Regierung nahe stehen, hetzen gegen deutsche Zeitungseigentümer im Land, analysiert Gabriele Lesser. Der Verlagschef von Ringier Axel Springer werde im Privatsender Republika als "Gauleiter" bezeichnet, der glaube, den Polen Vorschriften machen zu dürfen. Politiker und Juristen der Regierungspartei PiS arbeiteten intensiv an Gesetzen, mit denen die angebliche "deutsche Mediendominanz" gebrochen werden soll. Als Erstes wolle die Regierung dem Verlag Polskapress mit dem Mutterhaus Passauer Neue Presse an den Kragen gehen. 60 % der Polen befürworten laut einer Umfrage die geplante "Repolonisierung" der Medien.
taz.deKommentieren ...

Mitglieder beschließen neuen Verteilungsplan für VG Wort.

VG Wort: Die Mitgliederversammlung der VG Wort in München hat mehrheitlich einen neuen Verteilungsplan beschlossen. Demnach erhalten die Urheber künftig 100 % der ihnen zustehenden Gelder, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, einen Anteil davon an ihre Verlage abzutreten. Rund 26.000 Autoren, etwa ein Viertel der VG-Wort-Mitglieder, verzichten freiwillig darauf, die in der Vergangenheit zu Unrecht an Verlage gezahlten Gelder zurückzufordern. Eine Neuregelung wurde nötig, weil der Bundesgerichtshof die bisherige Ausschüttung auch an Verlage für rechtswidrig erklärt hat.
uebermedien.de, boersenblatt.net1 Kommentar

Zitat: Mathias Döpfner sieht Verlage in völliger Abhängigkeit von Google und Facebook.

"Wir Verlage profitieren nicht von dem Traffic, den Google uns verschafft - wir sind komplett davon abhängig."

Springer-Boss und BDZV-Präsident Mathias Döpfner pflegt ein gespaltenes Verhältnis zu Google und Facebook, die mit Verlagscontent Geld verdienen, ohne selbst Inhalte zu schaffen.
de.reuters.com, bdzv.deKommentieren ...

Zitat: VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner lobt die Stärke der Fachverlage.

"Der Beck-Verlag ist älter als die Unabhängigkeitserklärung der USA - geht mit dem Erbe aber besser um."

VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner lobt auf dem Kongress der deutschen Fachpresse die Tradition und Stärke deutscher Fachverlage, die teils mehr als 150 Jahre alt sind, und sich als wandlungsfähig erwiesen hätten.
twitter.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will für die Medienfreiheit kämpfen.
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Analyse: TV-Magazine sind lukrativ, vernachlässigen aber Streaming-Angebote.

TV-Zeitschriften sind trotz des großen Angebots am Kiosk für Verlage sehr lukrativ, analysiert Jens Mayer. Alle vier Millionen-Seller des deutschen Zeitschriftenmarktes seien TV-Magazine. Die Hefte seien Low-Interest-Produkte wie Zahnpasta, die der Kunde ohne langes Grübeln einfach kaufe. Streaming-Angebote spielten aber nur eine marginale Rolle, weil sich die Hauptleserschaft dafür nicht interessiere. "Spiegel Fernsehen" wolle diese Marktlücke schließen und den Lesern Orientierung bei den Tausenden Filmen und Serien im Netz verschaffen.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Spiegel Daily ist eine Art Abendzeitung.

Spiegel Daily versucht sich als eine Art Abendzeitung, analysieren Katharina Riehl und Claudia Tieschky. Weil das digitale Bezahlangebot pünktlich zur Tea-Time um 17 Uhr erscheint, könne man daran ablesen, wie die Digitalisierung die Gesetze der Branche verändert. Auch Digitalausgaben von Tageszeitungen seien heute das, was früher die gedruckten Abendblätter waren - ein Markt, den nun auch Spiegel Daily für sich erschließen will.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Meedia: DVV Media Group und Finanzchefin Kerstin Hainke trennen sich.

DVV Media Group, Tochter der Rheinischen Post Mediengruppe, und die kaufmännische Leiterin Kerstin Hainke gehen getrennte Wege, schreibt Gregory Lipinski. Unternehmens- und Gewerkschaftskreisen zufolge geschehe die Trennung einvernehmlich. Grund für Hainkes Abschied vom norddeutschen Verlag seien unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Unternehmens. Der Verlag wolle 30 Stellen streichen - dies entspricht 20 % des Personals.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verlag der "Fuldaer Zeitung" holt Haldun Tuncay als Geschäftsführer.

Fuldaer Zeitung: Die hessische Verlagsgruppe Parzeller, zu der die Fuldaer Zeitung gehört, stellt Ex-Funke-Mann Haldun Tuncay als Geschäftsführer ein, schreibt kress.de. Tuncay starte seinen neuen Job in Fulda im Oktober. Er solle Nachfolger des aktuellen Geschäftsführers Rudolf Lechner werden, der 2018 in den Ruhestand geht. Tuncay war bis Ende 2016 Geschäftsführer für die Anzeigenblätter der Funke-Mediengruppe in Nordrhein-Westfalen.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verlegerverbände: Neues Urheberrecht würde Verlage und Journalisten enteignen.

Urheberrecht: Der vom Bundesrat begrüßte Entwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz würde zu einer teilweisen Enteignung der Verlage und Journalisten führen, meinen die Verleger-Verbände BDZV und VDZ. Sollte das Gesetz in Kraft treten, bedeute dies massive Einschnitten in die Finanzierung von Journalismus. Immerhin habe der Bundesrat auf die Gefahren des Gesetzes für die Presse hingewiesen, sagen die Verlegerverbände. Der Gesetzentwurf sähe vor, dass Presseprodukte in den digitalen Angeboten von Bibliotheken teilweise gratis genutzt werden dürfen. Das Gesetz soll im Juni im Bundestag endgültig verabschiedet werden.
presseportal.de, bmjv.de (Gesetzesentwurf)Kommentieren ...

Ganske-Gruppe gründet Kreativ-Campus.


Neues Büro, mehr Kreativität: Ganske sammelt seine Redakteure zusammen und bezieht mit ihnen einen neuen Kreativ-Campus am Harvestehuder Weg an der Hamburger Außenalster. Betroffen sind insbesondere der Jahreszeiten-Verlag sowie BM Brand Media, die bisher ihren Sitz in Winterhude haben. Rund 180 Mitarbeiter sollen Mitte Juli umziehen. Die frei werdenden Flächen will Ganske nach dem Umzug vermieten; einzig einige administrative Abteilungen sollen am aktuellen Standort bleiben.

Vom neuen Kreativ-Campus erhoffen sich die Verantwortlichen "noch mehr Schlagkraft" der Verlagsgruppe. Bisher sind am Harvestehuder Weg bereits Hoffmann & Campe samt Kommunikationsdienstleister sowie die Holding der Ganske-Verlagsgruppe ansässig.
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