Wir graturilieren: Wencke von der Heydt wird 48.

Wir graturilieren: Wencke von der Heydt, Vermarktungs-Chefin bei Inspiring Network, wird 48. Wencke von der Heydt freut sich, ihre wanderscheue Familie im abgelaufenen Lebensjahr auf immerhin 3.000 Meter gebracht zu haben - und das "ohne Murren, tatsächlich mit Spaß für alle", wie sie berichtet. Für das neue Lebensjahr sollen daher neue Bergsteigerziele über 3.500 Meter her - aber auch Gartenpartys bei lauen Nächten im Sommer.

Beruflich beschäftigt sie derzeit die kommende "Emotion"-Jobkonferenz re:work im November. "Für mich steht also schon der Herbst vor der Tür, passend zum Hamburger 18-Grad-Sommerwetter", so Wencke von der Heydt. Ihren Geburtstag feiert sie mit Familie und Freunden in Hamburg. Glückwünsche sind "auf allen Kanälen" willkommen - zum Beispiel via E-Mail. (Foto: Marcelo Hernandez)Kommentieren ...

Verlage warten ab, bevor sie sich einer der Datenallianzen anschließen, beobachtet Roland Pimpl.

Verlage warten erstmal ab, ob die Datenallianzen ihnen nutzen, beobachtet Roland Pimpl. Das läge daran, dass bisher weder die Ausgestaltung der E-Privacy-Verordnung feststünde, noch der genaue Plan der Allianzen. Außerdem buhlen zwei Anbieter um Partner, die Verlage werden das beste Angebot aushandeln, statt sich jetzt schon entweder an Springer und Allianz oder ProSiebenSat.1 und Co zu binden.
"Horizont 33/2017", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

VG Wort und Kultusministerium verlängern Übergangsregel für digitale Texte an Unis.

VG Wort und Kultusministerkonferenz verlängern für Hochschulen eine Sonderregel zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich geschützten Werken. 2016 haben VG Wort und KMK einen Rahmenvertrag ausgehandelt, bei dem statt der Pauschalabrechnung die Einzelabrechnung durch die Dozenten eingeführt worden wäre, die Hochschulen weigerten sich aber. Sie sahen in der Einzelabrechnung einen unzumutbaren bürokratischen Aufwand. Die daraufhin vereinbarte Übergangsregelung sollte bis September 2017 gelten, nun greift sie ein weiteres Semester. Ab März 2018 ist die Debatte vom Tisch, weil das neue Urheberrecht für die Wissenschaft in Kraft tritt, das die Pauschalvergütung festschreibt.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Anna Hunger fragt die Branche, was sie vom Verteilen des "Deutschland-Kuriers" hält.

Werbe-Verantwortung: Anna Hunger fragt die Branche, ob die Südwestdeutsche Medienholding verantwortungslos handelt, wenn sie im "Stuttgarter Wochenende" den rechten "Deutschland-Kurier" als Beilage mitverteilt. Der DJV findet die Angelegenheit irritierend, Madsack äußert sich nur schwammig, Schwäbisch Media stellt sich gegen das Hetzblatt. Der BDZV will sich in wirtschaftliche Belange der Verlage nicht einmischen. DuMont distanziert sich, auch, weil die Postille dem "Berliner Kurier" optisch arg ähnelt. Der Presserat hält den "Deutschland-Kurier" eher für "ein Vereinsblatt".
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Frankreich: SFR gefährdet Verlage, beobachtet Jürg Altwegg.

Frankreich: SFR, Nummer Zwei auf dem französischen Telekommunikationsmarkt, gefährdet die Verlage mit seinem Angebot SFR Presse, bei dem Kunden mit Handy- oder Internetvertrag sämtliche Medien digital zu Dumpingpreisen lesen, beobachtet Jürg Altwegg. SRF-Chef Patrick Drahi findet hingegen, er habe für die Zeitungen das Geschäftsmodell der Zukunft entwickelt. Die Verleger sagen, sie wollen Erfahrungen mit Drahis Digitalkiosk sammeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Ringier schickt Kai Diekmann als Medien-Entwicklungshelfer erneut nach Afrika.

Kai Diekmann geht im Auftrag von Ringier erneut nach Afrika, kündigt Ringier-Chef Marc Walder bei Twitter an. Der ehemalige "Bild"-Chefredakteur reist nach Ghana, Nigeria und Kenia, um Ringier dabei zu helfen, seine dortigen Medienmarken weiterzuentwickeln. Bereits im Mai war Kai Diekmann mit Ringier-Ticket für eine Woche in Ghana und Nigeria.
meedia.de, twitter.com/marcwalderKommentieren ...

Christian Meier und Stefan Winterbauer podcasten über "Die Medienwoche".


Plauschangriff: WeltN24 und Meedia testen den gemeinsamen Podcast "Die Medienwoche". Immer freitags reden sich "Welt"-Medienmann Christian Meier und Meedia-Chefredaktionsmitglied Stefan Winterbauer durch die vergangenen Tage. Die Springer-Holtzbrinck-Koproduktion läuft auf den Seiten beider Partner und ist auf Spotify und Soundcloud verfügbar. Meier war früher Teil der Meedia-Chefredaktion.

Zum Auftakt sprechen die Medienjournalisten u.a. über den Streit zwischen ARD und Mehmet Scholl und den Start der Wahlinterviews im TV. Hellster Moment in dem gut halbstündigen Talk: Winterbauer spricht anhand der Aufregung um Dunja Hayali und einen Hasskommentar, dem sie gekontert hat, über die Erregungsspirale in den Medien, der auch Meedia folgt.

Auch andere deutsche Medien sind im Podcast-Fieber – im Juni startete "Bild" den Podcast Sicherheit für die Ohren, Spiegel Online bietet den Politik-Podcast Stimmenfang, den Tech-Podcast "Netzteil" und Sascha Lobos Debatten-Podcast, Funk den Podcast Clarify und der BR veranstaltete im Frühjahr den Call for Podcast.
soundcloud.com (34-Min-Audio), spotify.com, "Welt", S. 24 (Paid)



Mitarbeit: Jens TwiehausKommentieren ...

US-Verlag Time Inc. macht 44 Mio Dollar Verlust.

Time Inc., der Verlag hinter Magazinen wie "Time" oder "People", macht im 2. Quartal 44 Mio Dollar Verlust, der Umsatz geht um 10 % auf 694 Mio Dollar zurück. Im 2. Quartal 2016 standen noch 18 Mio Dollar Gewinn in der Bilanz. Time Inc. will nun durch "strategische Transformation" 400 Mio Dollar einsparen und u.a. verstärkt auf Native Advertising und Bezahl-Produkte setzen.
handelsblatt.com, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Kinder-Medien-Studie: Mehr als die Hälfte der Kids liest regelmäßig Print.

Kinder-Medien-Studie, von sechs Kinder-Verlagen initiiert, ergibt ein hohes Interesse der 6- bis 13-Jährigen an Print. 61 % der Kinder lesen demnach mehrmals pro Woche Bücher, 55 % Kinderzeitschriften und Comics. 37 % der 6- bis 9-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone oder Handy, bei den 10- bis 13-Jährigen sind es 84 %. Die Kids stecken laut Studie einen Großteil ihres Taschengelds in Printmedien, nur für Süßigkeiten geben sie mehr aus.
presseportal.de, new-business.de, markenartikel-magazin.de (Ausgaben)Kommentieren ...

Schweizer Kleinverleger gründen Verlegerverband.

Schweiz: Ex-Watson-Chef Hansi Voigt und andere Kleinverleger gründen den Verlegerverband Verband Medien der Zukunft. Die Gründer, u.a. von Republik, WOZ, und Tageswoche, fühlen ihre Interessen vom Verband Schweizer Medien nicht vertreten. Präsident des Verbands ist Tsüri.ch-Chef Simon Jaboby. Der Verband soll den Aufbau unabhängiger Medienmarken in der Schweiz fördern.
persoenlich.comKommentieren ...

US-Investor General Atlantic verkauft seine letzten Springer-Anteile.

General Atlantic trennt sich von seinen letzten Springer-Anteilen, berichtet Reuters. Der US-Finanzinvestor wirft seine 2,23 Mio Aktien zum Preis von je 54,50 Euro auf den Markt, insgesamt rund 121 Mio Euro. Bereits Ende Juni hat General Atlantic Springer-Aktien in ähnlicher Höhe verkauft. Ende 2015 hatte der US-Investor seine Anteile am Kleinanzeigen-Joint-Venture Digital Classifieds an Springer abgegeben und im Gegenzug Springer-Aktien erhalten.
tt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Kleinere Verlage investieren gemeinsam in Startups.

Regionalverlage können sich für die Digitalisierung fit machen, wenn sie gemeinsam strategische Investitionen betreiben, berichtet Judith Pfannenmüller. Die "Badische Zeitung", "Heilbronner Stimme" und die Verlagsgruppe Rhein-Main (u.a. "Darmstädter Echo") investieren sogar mit einem Joint Venture in digitale Geschäftsfelder. Erst das gemeinsame Engagement mache sie als Investor interessant, so Pfannenmüller.
"W&V" 30/2017, S. 31 (Paid)Kommentieren ...

Helmut Kunkel ist tot.

Helmut Kunkel, 64, ist tot. Er starb bereits am 12. Juli nach kurzer, schwerer Krankheit. Er war seit 2005 Vorstand des E-Mail-Marketing-Dienstleisters Agnitas. Ab 1990 baute er mit Martin Aschoff die deutsche Dependance des Ziff-Verlags auf und wechselte 1994 an die Spitze des Fachverlags Tewi. 1999 kam er zunächst als Aufsichtsrat zu Aschoffs Neugründung Agnitas, im Oktober 2005 dann als Vorstand. Auch turi2 trauert: Kunkel war Leser der ersten Stunde und hatte den turi2-Newsletter 2007 auf die Basis des Agnitas-Systems gestellt, wo es seitdem zuverlässigst läuft. Kunkel, schreibt Michael Kausch in seinem bewegenden Nachruf, habe das Leben leise verlassen, "quasi durch die Hintertür".
agnitas.de, czyslansky.net (Nachruf Kausch)Kommentieren ...

Verlage verdienen an Imagewerbung der Türkei.

Türkei Flagge 150Verlage bieten der Türkei trotz Abgrenzung regelmäßig Raum für Image-Anzeigen, schreibt Silke Burmester. Oftmals verantwortlich sei die Agentur Global Connection, die Springer als Partner aufführt und beim Verlag seine deutsche Kontaktadresse hat. Dort heißt es: Die Zusammenarbeit sei beendet, Springer habe im Auftrag aber jahrelang den Druck und Vertrieb durchgeführt.
taz.de, deutschlandfunk.deKommentieren ...

Burkhard Graßmann schrumpft "Focus"-Redaktion und macht Millionen mit Rankings.

Fokus aufs Neugeschäft: "Focus" macht mit Rankings und der Vergabe von Siegeln einen zweistelligen Millionen-Umsatz, sagt BurdaNews-Geschäftsführer Burkhard Graßmann in "Kress Pro". Der Verlag verkauft Lizenzen, damit sich Unternehmen mit Titeln rühmen können. Test-Urteile seien dennoch unabhängig, sagt Graßmann. Das Heft wird zur Nebensache: Graßmann hat den Personaletat der Redaktion innerhalb von fünf Jahren um 50 % eingedampft. 75 Mitarbeiter sind dort übrig, während sich 50 andere um Ranking-Lizenzen kümmern.

Graßmann glaubt im Interview von Markus Wiegand unerschütterlich: "Das Geschäftsmodell Print wird immer funktionieren" – im Fall "Focus" wohl vor allem als Trägermedium für Testergebnisse. Burda freut sich zudem über den Verkauf von 600.000 Flaschen Wein über die Beteiligung Vicampo im vergangenen Jahr. Zwei Drittel der Bestellungen kamen über die Marke "Focus". Dank der Neugeschäfte erreicht die "Focus"-Gruppe laut Graßmann eine "klar zweistellige" Umsatzrendite.
"Kress Pro", 6/2017, S. 14-20 (Paid)1 Kommentar

Facebook startet erste Tests für Instant-Paywall im Oktober.

Facebook fb-logo-neuFacebook startet sein Paywall-Feature im Oktober mit einer Testperiode, verkündet Campbell Brown, Facebooks Verbindungsfrau für Nachrichtenmedien, bei einer Konferenz. Nach zehn Instant Articles sollen Nutzer auf eine Abo-Seite der jeweiligen Publikation weitergeleitet werden – der elfte Artikel wäre dann nur noch für Kunden zugänglich.
adweek.comKommentieren ...

Springer verkauft Immobilien für 755 Mio Euro.


Springer-Enteignung: Der Springer-Neubau und die Axel-Springer-Passage wechseln in den Besitz von Immobilien-Investoren. 755 Mio Euro kommen so in die Kassen des Medienkonzerns – er wird zum Mieter im eigenen Reich. Der Neubau geht an den norwegischen Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management. Die Passage wechselt in den Besitz von Blackstone und Quincap.

Der wieder flüssige Finanzvorstand Julian Deutz will den Geldsegen in digitale Geschäfte investieren. Die Passage gibt Springer Ende 2017 ab, bis Ende 2020 mietet es einen großen Teil der dortigen Fläche. Dann soll bereits der 13-geschossige Neubau brummen und u.a. die gemeinsame Redaktion von "Welt" und N24 beherbergen. Die Fertigstellung ist trotz Berliner Bautempo schon für 2019 geplant.
axelspringer.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Manfred Braun verlängert seinen Vertrag bei Funke bis Ende 2020.

Manfred Braun, der heute 65 Jahre alt wird, hat nach Informationen von turi2 seinen Vertrag als Geschäftsführer der Funke Mediengruppe bis Ende 2020 verlängert. Manfred Braun kam nach 35 Jahren bei Bauer 2007 zu Funke, 2012 wurde er Chef. Er gilt als Architekt der neuen Funke-Gruppe (früher WAZ-Gruppe). Der Streit um Stephan Holthoff-Pförtner beim VDZ und der Austritt mehrerer Verlage hatten Braun zugesetzt.
turi2.de, lexikon2.deKommentieren ...

Zeitungsverlegerverband Bremen beschwert sich bei der EU-Kommission über Radio Bremen.

Zeitungsverlegerverband Bremen beklagt eine mangelnde Aufsicht des Rundfunkrats über Radio Bremen und wendet sich deshalb an die EU-Kommission. Äußerungen des Vorsitzenden würden darauf schließen lassen, dass es keine sachgerechte Kontrolle der Online-Aktivitäten des Senders gäbe. Dem Verband gehören unter anderem der "Weser Kurier", die "Nordsee-Zeitung" und die "Bremer Nachrichten" an.
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fragebogen2: Jörg Eggers.


fragebogen2: Jörg Eggers vertritt als Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter einen unterschätzten Branchenzweig – und ist selber als Moderator unterschätzt. Im Videofragebogen von turi2 nennt er BDZV-Präsident Mathias Döpfner als sein Vorbild, "weil er sehr, sehr mutig ist". Aus Eggers wäre beinahe ein Landwirt oder ein Entwicklungshelfer geworden. Nun vertritt er Print-Interessen ohne das Wesentliche zu vergessen: Er möchte am Lebensende nicht hören, etwas vor lauter Arbeit verpasst zu haben.
turi2.tv (1-Min-Video), turi2.tv (4-Min-Interview)

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Stephan Marzen verlässt Rheinische Post, geht zu Medien Union.

Stephan Marzen, Geschäftsführer des Verlags der "Rheinischen Post" sowie des Portalbetreibers RP Digital, verlässt die RP-Mediengruppe. Er wird Chef der Intermedia Vermögensverwaltung, die die Fachverlage der Medien Union Ludwigshafen bündelt. Seine Aufgaben bei der Rheinischen Post sollen "innerhalb der Geschäftsführung neu verteilt" werden.
rheinischepostmediengruppe.deKommentieren ...

Burda wechselt Unternehmensform, wird Societas Europaea.

Europäisierte Erbfolgeregelung: Burda macht sich fit für die nächste Generation und wechselt das Rechtsform-Mäntelchen. Bisher eine Kommanditgesellschaft, firmiert das Medienhaus nun als europäische Aktiengesellschaft bzw. Societas Europaea.

Die Firma sitzt in Offenburg und soll Burdas "zunehmend internationalen Geschäften Rechnung" tragen. Im Verwaltungsrat sitzen neben Hubert Burda auch seine Kinder und Mitgesellschafter Jacob Burda und Elisabeth Furtwängler. Dem Verwaltungsrat sitzt Paul-Bernhard Kallen vor, bisher Vorstandschef der Holding-Kommanditgesellschaft.
badische-zeitung.deKommentieren ...

Sven Fischer kehrt zu Madsack zurück, Marc Zeimetz geht.

Madsack holt Sven Fischer (Foto), 45, spätestens zum Jahresbeginn 2018 als Geschäftsführer und CFO von Intermedia zurück. Er wird das Beteiligungsmanagement, den Finanzbereich und das Postgeschäft verantworten. Fischer arbeitete bereits von 2000 bis 2014 für Madsack. Er folgt auf Marc Zeimetz, der künftig als Business Angel im Digitalbereich arbeiten will.
madsack.deKommentieren ...

Der Bundestag verabschiedet das Urheberrechtsgesetz.

Urheberrechtsgesetz: Der Bundestag stimmt für das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz, es tritt am 1. März 2018 in Kraft und regelt die Nutzung von Büchern durch Bildungseinrichtungen und Bibliotheken. Die zentralen Vorschriften sind auf fünf Jahre befristet, nach vier Jahren sollen die Auswirkungen des Gesetzes evaluiert werden. 600 deutsche Buchverlage hatten an Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel appelliert, das Gesetz zu stoppen.
buchreport.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Madsack-Chef Christoph Rüth will mit Diversifikation wachsen.

"Die wirtschaftliche Notwendigkeit, Transformation und Diversifikation weiter voranzutreiben, wird nicht nachlassen. Insofern sind Verlage gut beraten, wenn sie nicht-marktrelevante Dienstleistungen so organisieren, dass sie vernünftige Skaleneffekte erzielen."

Christoph Rüth, Operativ-Chef bei Madsack, sagt im "DNV"-Interview, Produkte wie das Madsack-Verlagssystem Vi&Va seien ein Wachstumsfeld.
dnv-online.netKommentieren ...

Schlütersche übernimmt den Fachverlag Carry-On Trade Publishing.

Schlütersche Verlagsgesellschaft kauft Carry-On Publishing deren Anteil am bisherigen Gemeinschaftsprojekt, dem digitalen Fachverlag Carry-On Trade Publishing, ab. Geschäftsführerin wird Nadine Steinmetz. Carry-On Trade Publishing verlegt das Digitalmagazin "Lebenlang" und das digitale Kammermagazin "Pflegekammer interaktiv" der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. Antonia Sutter, Theresa Neubauer und Alex Sutter, Gründer von Carry-On Publishing, wollen sich wieder auf ihr Digitalmagazin Sistermag konzentrieren.
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lexikon2: Andreas Arntzen.

Andreas Arntzen sprintet als Mann mit vielen Gesichtern durch die deutsche Medienszene. Heute wird der Chef des Wort & Bild Verlages 50. Nach der Feier mit Familien und Freunden will er sich verstärkt an die Tipps seiner Reichweiten-Rakete Apotheken Umschau halten. Jens Twiehaus graturiliert Ex-Hockeyprofi "Arntzi" mit einem Lexikonbeitrag zum 50. Geburtstag.
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Zeit-Verlagsgruppe startet das Online-Kunstportal Zeit Kunstwelt.

Zeit-Verlagsgruppe entdeckt Kunst-Liebhaber als Käuferschaft und startet das Online-Kunstportal Zeit Kunstwelt. Der Verlag verkauft u.a. Werke von Jonathan Meese, Jeff Koons und Katharina Sieverding. Es sind exklusive Editionen oder limitierte Restauflagen. Was in den Shop wandern darf, entscheiden die Experten des "Zeit"-Kunstmagazins "Weltkunst" und der Galerist Till Breckner mit. Der aktuellen "Zeit" liegt in der Abonnentenauflage ein Katalog bei, der das Angebot des Portals vorstellt.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

Neues Urheberrechtsgesetz: Verlage appellieren an Merkel und Gabriel.


Letzte Hoffnung: 600 deutsche Buchverlage sehen sich in ihrer Existenz bedroht und appellieren u.a. in einer ganzseitigen Anzeige in der "FAZ" an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel: "Stoppen Sie unsere Enteignung." Grund ist das Urheberrechts- und Wissensgesellschaftsgesetz, das die Nutzung von Büchern durch Bildungseinrichtungen und Bibliotheken regeln soll. Die Regierungskoalition hat sich laut SPD auf einen Kompromiss geeinigt, der Ende der Woche durch den Bundestag gehen soll. Demnach dürfen Bildungseinrichtungen ohne Rücksprache mit dem Verlag oder Autor bis zu 15 % aus Büchern oder Presseartikeln digitalisieren und vervielfältigen.

Dozenten müssten künftig nicht mehr prüfen, ob es ein "angemessenes Lizenzangebot" gebe, die Vergütung erfolgt pauschal. Forscher dürfen sogar 75 % eines Werks für ihre eigenen Arbeiten verwenden. Die SPD jubelt über den "großen und wichtigen Schritt in Richtung moderne Wissensgesellschaft", die Verlage halten den Entwurf für "verfassungswidrig" und beklagen, das Gesetz nehme ihnen die Möglichkeit, einen "wertvollen Beitrag für den Wissenschaftsstandort Deutschland" zu leisten. Das Gesetz soll - sofern der Bundestag es beschließt - vorerst bis Februar 2023 gelten.
"FAZ", S. 5 (Appell), sueddeutsche.de, boersenblatt.net, buchreport.de, spdfraktion.de
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Springer hofft auf 700 Mio Euro für zwei Berliner Immobilien.

Springer erwartet wegen der starken Nachfrage über 700 Mio Euro für die achtgeschossige Axel-Springer-Passage an der Markgrafenstraße und den Neubau des Stararchitekten Rem Koolhaas, den das Unternehmen als Mieter weiternutzen will. Finanzchef Julian Deutz sagt interessierten Investoren in London, dass die Verträge im dritten Quartal unterschrieben werden sollen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Heiko Genzlinger hat beim Zeitungsvermarkter zuerst das Siezen und lieb Grüßen gelernt.

"Jeder siezt sich. Und in E-Mails gilt schon eine kurze Ansprache als unhöflich. Man schreibt: 'Lieber Herr Soundso'."

Score-Media-Chef Heiko Genzlinger hat bei seinem Wechsel von Yahoo in die Print-Branche erstmal einen Kulturschock erlitten. Nun verabschiedet er sich stets mit "vielen lieben Grüßen".
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