Zeitschriften-Gutschein-App Eazers gibt auf.

Eazers: Die Gutschein-App für Printmedien stellt ihren Betrieb ein. Geschäftsführer Jürgen Kieslich sieht keine ausreichenden Wachstumschancen für die App, mit der Verlage potenziellen Lesern digitale Gutscheine für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften ausstellen konnten. Im Programm von Eazers waren u.a. "Bild", "Wirtschaftswoche" und Spezial-Titel. Das Angebot war beim SZZ Presse-Grosso entstanden.
dnv-online.net

Zitat: Justus Haucap glaubt nicht, dass Google den Verlagen LSR-Geld überweist.

"Die Hoffnung der Verlage dürfte sein, dass man nur noch so wenig zeigen darf, dass Google sich dazu entschließt, doch für die Inhalte zu bezahlen."

Justus Haucap, Volkswirt und einst Chef der Monopolkommission, glaubt nicht, dass dieses Kalkül des Leistungsschutzrechts auf EU-Ebene aufgeht. Google könne durchaus anfangen, Inhalte selbst zu produzieren.
"Horizont" 8/2019, S. 4 (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: BuzzFeed-Chef Daniel Drepper ist ein Fan der Öffentlich-Rechtlichen.

"Anzeigen finanzieren weniger Journalismus als erhofft. Verlage legen ihre Recherchen zunehmend hinter Bezahlschranken. Gemeinnütziger Journalismus ersetzt keine wegbrechenden Institutionen. Was bleibt? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk."

BuzzFeed-Deutschland-Chefredakteur Daniel Drepper ist ernüchtert von jüngsten Journalisten-Entlassungen – und hofft auf eine starke ARD und ein starkes ZDF.
netzwerkrecherche.org via facebook.com

Insolvenzverwalter von KNV bittet Verlage um Nachschub.

Bücher Buch Bücherstapel 150KNV: Tobias Wahl, Insolvenzverwalter des größten deutschen Buchzwischenhändlers, bittet die Verlage um Vertrauen – und Nachschub. Nur wenn KNV weiter beliefert werde, könne er die Betriebsfortführung sichern. KNV hat nach eigenen Angaben 590.000 Titel von mehr als 5.000 Verlagen auf Lager, von denen ein Großteil noch nicht bezahlt sein könnte. Der Zwischenhändler hat kürzlich Insolvenz angemeldet.
zeit.de, turi2.de (Background)

CDU/CSU-Digitalexperte findet Copyright-Novelle sehr unbefriedigend.

EU-Urheberrechtsreform: Tankred Schipanski, digitalpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, findet den Kompromiss zu Artikel 11 und Artikel 13 "aus netzpolitischer Sicht sehr unbefriedigend". Besonders die Haftung für Online-Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten erschließe sich ihm nicht. Das LSR hätte evaluiert werden sollen, bevor es "verfrüht" in der ganzen EU Einzug halte.
heise.de

Stefanie Penck wird Chefredakteurin der "Marco Polo"-Sparte von MairDumont.

MairDumont macht Stefanie Penck (Foto) zur Chefredakteurin der Reiseführer-Marke Marco Polo. Sie folgt auf Marion Zorn, die den Verlag verlassen hat. Penck übernimmt auch die Führung des E-Book-Teams und soll verlagsübergreifend Publishing 4.0 und digitales Innovationsmanagement voranbringen. Sie kam im Herbst 2017 zu MairDumont und war vorher Programmleiterin bei GeraNova Bruckmann. Kristin Wittemann wird Vize-Chefredakteurin von "Marco Polo". Christine Brisch leitet die MairDumont-Presse.
buchmarkt.de, turi2.de (turi2 edition #7: Stephanie Mair-Huydts im Porträt)

Holtzbrinck gründet einen Programmatic-Spezialvermarkter.

Holtzbrinck gründet einen Programmatic-Spezialvermarkter namens Highfivve. Er geht aus der erfolgreichen Programmatic-Strategie des Holtzbrinck-Portals Gutefrage.net hervor, die das Unternehmen selbst umgesetzt hat. Bei mobiler programmatischer Vermarktung hat das Portal den Branchenschnitt nach eigenen Angaben um 80 % übertroffen. Die Erkenntnisse will Highfivve nun für andere Publisher nutzen.
horizont.net

EU-Urheberrechtsreform: Uploadfilter verändert das Internet grundlegend, sagt Markus Beckedahl.

EU-Urheberrechtsreform: Wenn die Politik mit falschen Instrumenten gegen Google und Facebook schießt, trifft sie das gesamte Internet und gefährdet die freie Meinungsäußerung, sagt Netzaktivist und Republica-Gründer Markus Beckedahl. Upload-Filter, die beim Hochladen bei YouTube Urheberrechte prüfen, wären für kleine Blogger technisch schwer umsetzbar.
deutschlandfunkkultur.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Markus Beckedahl fürchtet, dass Facebook und Co. noch mächtiger werden (Archiv 05/2017).

"Horizont": Funke will 130 Vermarktungs-Stellen streichen.

Funke will auch in der Vermarktung sparen, schreibt "Horizont". Nach Infos des Betriebsrates streicht Funke 120 der 335 Stellen der Regionalmedien-Vermarktung in Nordrhein-Westfalen und verschiebt 40 Mitarbeiter in eine andere Firma. Von 24 Außenbüros sollen nur acht bis zwölf bleiben. In den Regionalmedien-Vermarktungen in Hamburg und Berlin sollen zwei sowie vier Stellen abgebaut werden. Funke wolle außerdem die Handelsvertreterstruktur prüfen. In Thüringen werden vakante Vermarktungs-Stellen nicht neu besetzt, befristete Verträge laufen aus. Funke schweigt zu den Zahlen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Burda erhöht die Auflage von "My Life" auf 1,15 Mio.

Burda erhöht die Auflage seines "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "My Life" vor dem Start im April von knapp 1 Mio auf 1,15 Mio. Hintergrund ist laut Verlag, dass bisher mehr als 6.000 Apotheken dem "Zukunftspakt Apotheke" beigetreten sind. Die Apothekergenossenschaft Noweda und Burda vertreiben darüber "My Life", dazu kommt eine bundesweite Online-Bestellplattform für Arzneimittel.
per Mail, turi2.de (Background)

Zitat: Sergej Lochthofen traut Funkes Sparplänen für Thüringen nicht.

"In Essen haben sie keine Vorstellung davon, wie die Orte in Thüringen heißen, wer die Leser überhaupt sind und was die hier so machen."

Sergej Lochthofen, ehemaliger Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen", sieht in Funkes Zukunftsprogramm einen Print-Rückzug auf Raten. Der Standort Thüringen sei in Essen "offensichtlich unwichtig", sagt er der "FAZ".
faz.net

Gruner + Jahr verlängert die Lizenz für die deutsche Ausgabe der "National Geographic" nicht.

Gruner + Jahr gibt die Lizenz für die deutschsprachige Ausgabe von "National Geographic" zum Jahresende ab, entdeckt Robert Tusch auf der Website des Kartellamts. Der Verlag hat die Lizenz fast 20 Jahre lang im Fünf-Jahres-Rhythmus beim US-Mutterkonzern erneuert. Tusch vermutet, G+J rechne mit Problemen mit dem Kartellamt wegen seiner zwei weiteren Wissensmagazine "P.M." und "Geo".
meedia.de

Handelsblatt-Gruppe streicht 20 bis 30 Stellen, beerdigt Global Edition.


Orange blutet rot: Die Handelsblatt Media Group hat 2018 ihre Finanzziele nicht erreicht und will deshalb den Rotstift ansetzen, sagt Geschäftsführer Frank Dopheide zu "Horizont". Der Umsatz habe 2018 stagniert, das Ergebnis sei gesunken. Bis Ende 2021 will die Handelsblatt-Gruppe laut "Horizont" mehrere Mio Euro sparen: Die Personalkosten sollen um 3 % sinken, was 20 bis 30 Stellen weniger bedeutet. Sie sollen über Vorruhestände entfallen, Kündigungen kommen wohl dazu. Die englischsprachige Digitalausgabe "Handelsblatt Today" bekommt der Verlag "auf absehbare Zeit nicht profitabel" und stellt sie deshalb ein.

Dopheide sagt zu "Horizont": "Wir müssen genügend Finanz- und Managementkraft aufbringen, um unsere Transformation schnell genug umsetzen zu können. Die Ressourcen zum Investieren in neue Produkte und in Technologie müssen wir freischaufeln und steigern." Der Verlag wolle sich künftig auf reine Wirtschaftsthemen fokussieren und habe deshalb auch Meedia verkauft. Damit enden nach dem Abgang Gabor Steingarts auch zwei seiner Projekte: Er hatte Meedia gekauft und die Global Edition des "Handelsblatts" gegründet.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Handelsblatt wird zum Bildungs-Unternehmen: Das große Interview mit Frank Dopheide.

Die EU einigt sich auf Leistungsschutzrecht und Uploadfilter.


Hyperlinks-Ruck: Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben sich am Mittwoch auf eine Reform des EU-Urheberrechts geeinigt, die ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger beinhaltet, berichtet die dpa. Künftig sollen Portale wie Google News für die Anzeige von Artikel-Ausschnitten Geld an die Verlage zahlen. Links und kurze Textausschnitte seien demnach weiter erlaubt, Überschriften oder ganze Sätze jedoch nicht.

Das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten müssen den Reformvorschlag noch bestätigen. Dies gilt als wahrscheinlich, aber nicht sicher. Stimmen beide Seiten zu, haben die EU-Staaten zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in ihrem nationalen Recht festzulegen. In Deutschland existiert bereits ein Leistungsschutzrecht, die Verlage beklagen jedoch, dieses kaum durchsetzen zu können. Auch die umstrittenen Uploadfilter sind Teil des Deals. Bei Twitter trendet der Protest-Hashtag "#NieMehrCDU".
welt.de, heise.de, netzpolitik.org, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Der "stern" widmet sich den Bezos-Erpressungsvorwürfen.

Lese-Tipp: Der "stern" betrachtet in seiner aktuellen Titelgeschichte auf zehn Seiten die Erpressungsvorwürfe von Amazon-Chef Jeff Bezos gegenüber dem National Enquirer. Nicolas Büchse und Jens König beschreiben dabei die Feindschaft zwischen "Washington Post"-Besitzer Bezos und Donald Trump, die die öffentliche Ehekrise zu einer Staatsaffäre mache. Im Kampf "reich gegen mächtig" rückten Geschäftsbeziehungen und sogar der Khashoggi-Mord in den Fokus der Diskussionen.
"stern" 08/2019, S. 24 (Paid), turi2.de (Background)

DVV Media Group kauft den Energie Informationsdienst.

DVV Media Group, Tochter der Rheinischen Post Mediengruppe, übernimmt den Energie Informationsdienst von der SWMH-Tochter Verlag Moderne Industrie. Der Energie Informationsdienst veröffentlicht das 14-tägige Magazin "Energie Informationsdienst", die monatliche Fachzeitschrift "Erdöl Erdgas Kohle" und das quartalsweise erscheinende, englischsprachige "Oil Gas European Magazine".
rheinischepostmediengruppe.de

dfv kauft die "Zeitschrift für Neues Energierecht".

dfv übernimmt die "Zeitschrift für Neues Energierecht" vom Ponte Press Verlag. Jurist Peter Becker, einer der drei Gründer, bleibt Chef­redakteur. Die ZNER erscheint seit 1997, inzwischen sechsmal im Jahr mit 1.500 Auflage. Das Fachblatt versteht sich als juristischer Ratgeber für alle Fragen des Energierechts und richtet sich an Juristen und die öffentliche Verwaltung sowie Investoren und Betreiber von Energieanlagen.
dfv.de

Mediengruppe Oberfranken kauft Fachverlag Publimed.  

Mediengruppe Oberfranken, u.a. Herausgeber des "Fränkischen Tag", übernimmt Publimed Medizin und Medien. Die Mediengruppe wird damit zu einem der größten Medizin-Fachverlage, sie verlegt u.a. auch "Augenlicht", "Onkologie heute" und "Neuro aktuell". Publimed veröffentlicht u.a. die Fachzeitschriften "Frauenarzt" und "UroForum" und betreibt digitale Fortbildungsplattformen für Gynäkologen und Urologen. Uwe Schreiber von Publimed zieht sich aus der Geschäftsführung und Verlagsleitung zurück, Hans-Jürgen Kuntze übernimmt. Der Sitz in München mit acht Mitarbeitern bleibt.
dnv-online.net

"National Enquirer" weist Erpressungsvorwurf von Jeff Bezos zurück.

Amazon Crime: National Enquirer weist Jeff Bezos' Erpressungsvorwürfe zurück. Elkan Abramowitz, Anwalt des US-Boulevardblatts, spricht beim US-Sender ABC stattdessen von einer "legitimen Verhandlung". Bezos und der Verlag hätten ein Interesse daran, ihre "Differenzen" beizulegen.

Wer der Redaktion die Fotos zugespielt hat, lässt Abramowitz offen. Michael Sanchez, Bruder von Bezos' Geliebter und Trump-Unterstützer, soll intime Aufnahmen und Nachrichten von seiner Schwester und dem Amazon-Chef an die Zeitung weitergeleitet haben, berichten US-Medien. Sanchez weist die Vorwürfe ebenfalls zurück.
zeit.de, spiegel.de, abcnews.go.com (Abramowitz), thedailybeast.com, welt.de (Bruder), turi2.de (Background)

Meinung: Funke redet von Verbesserung, meint aber Kürzung, schreibt Hans Hoff.

Funke redet von Verbesserung, meint aber Kürzung, schreibt Hans Hoff. Der Verlag wolle "agil ticken", doch hinter den PR-Leerformeln stecke Zynismus. Neu strukturiert werde nur das Leben der Ex-Mitarbeiter, ohne die im "Essener Protzbau" alles besser laufen solle. Die Folge seien aus Zentralredaktionen belieferte Zeitungstitel, in denen überall dasselbe stehe.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "User First" – Chefredakteur Andreas Tyrock zeigt die neue "WAZ"-Redaktion in Essen.

Funke strukturiert um und streicht eine dreistellige Zahl von Stellen.

Funke entfacht Sparflamme: Die Funke-Mediengruppe streicht eine dreistellige Zahl von Stellen und will Kosten in Höhe eines zweistelligen Mio-Betrags einsparen, schreibt Ulrike Simon. Dafür werde die Druckerei in Essen mit 120 Mitarbeitern geschlossen. Funke verlagert den Druck der Printtitel komplett an den Standort Hagen und investiert hier einen niedrigen zweistelligen Mio-Betrag.

Auch die Berliner Zentralredaktion ist von den Streichungen betroffen. Der Rotstift wird hier in erster Linie bei den individuellen Anpassungen für die jeweiligen Printtitel angesetzt. Die Serviceredaktion lagert Funke an Tochter Raufeld Medien aus. In der Hauptstadt streicht Funke die Printausgabe "Berliner Morgenpost Kompakt", in NRW werde die Warsteiner Lokalausgabe der "Westfalenpost" wegfallen. In Hamburg plante Funke eine eine zentrale Redaktion für alle Wochenblätter. Die erhofften Synergien aus dem Springer-Funke-Deal mit dem Kauf der Springer-Regionalzeitungen hätten sich bisher nicht eingestellt, schreibt Ulrike Simon.
horizont.net (Paid), funkemedien.de, turi2.de (Background)

2019 könnte das Jahr der Paywall-Blocker werden, glauben Reuters-Forscher.

Paywall: Die Journalismus-Forscher des Reuters-Instituts glauben, dass Nutzer sich 2019 gegen Paywalls wehren, wenn die Content-Qualität nicht stimmt, z.B. mit Paywall-Blockern. Es gebe inzwischen so viele Paywalls, dass Nutzer nur noch für Investigativ-Journalismus wie den der "New York Times" bereitwillig zahlen. Ein Ausweg könne ein freiwilliges Spendenmodell sein, die "taz" und der "Guardian" setzen darauf.
heise.de

Studie: KI, flexible Preismodelle und Logistik sind Trends im Zeitungsmarkt.

Zeitungs-Verleger sehen 2019 drei große Markt-Trends, nämlich Künstliche Intelligenz, flexible Angebots- und Preismodelle und Logistik als Wachstumstreiber. Das sagt eine Studie von BDZV und Schickler. KI kommt laut Studie bisher besonders im Werbemarkt und der Redaktion zum Einsatz. 79 % der Verlage planen individuell auf Kunden angepasste Preismodelle oder bieten sie schon an. In der Logistik werden u.a. digitale Zusteller-Infosysteme und E-Zustellfahrzeuge wichtiger
presseportal.de

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast über Medienwandel.

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast Doppelkopf mit Andreas Bomba darüber, wie Medien sich wandeln, und stellt Musik vor. Der Springer-Chef glaubt, dass Medien weiter verschmelzen werden und Gesprochenes Geschriebenes ablösen werde. Auf das Verleger-Prinzip sei er stolz und Springer halte daran fest.
hr2.de (43-Min-Audio)

Aus dem turi.tv-Archiv: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahres-Plan für Springer.

Bauer: Sven Dams wird Leiter der Business Unit Publishing Deutschland unter Jörg Hausendorf.


Neue Mannschaftsaufstellung: Bauer verschiebt die Gewichte innerhalb seines im erst Oktober gegründeten Publishing Boards und gibt Sven Dams, 54, mehr Macht. Er ist ab sofort Leiter der wichtigen Business Unit Publishing Deutschland. Die Aufgabe war bisher eine Team-Leistung des Boards unter Vorsitz von Konzerngeschäftsleiter Jörg Hausendorf, 54, dem auch Dams angehört, schreibt Bauer in seiner Pressemitteilung. Hausendorf bleibt Dams Chef und soll sich künftig mehr aus seine Aufgaben im Konzernbereich Publishing und dem Executive Board konzentrieren.

Gegenüber "Horizont" gibt sich Dams zum Antritt seiner neuen Stelle selbstbewusst: "Ich denke, dass wir nach wie vor Magazinkonzepte finden können, die mehrere 100.000 Exemplare verkaufen können." Erfolg erzielen will er insbesondere durch mehr Leserforschung und einem besseren Nachweis der Werbewirkung der Bauer-Magazine. Dams kam 1994 als Trainee zu Bauer. 2003 wechselte er als Verlagsleiter zu Burda und kehrte 2012 zu Bauer zurück, wo er seitdem Geschäftsführer der Programmzeitschriften ist. Diese Position soll Dams auch weiter zusätzlich behalten.
bauermedia.com, horizont.net, turi2.de (Background)

Verhandlungen über LSR und Upload-Filter in der EU stocken.

EU: Die Reform des Urheberrechts gerät ins Stocken und wird nicht am Montag verhandelt, berichtet Politico. Die Mitgliedsstaaten können sich im Ministerrat nicht auf eine Linie bei Leistungsschutzrecht und Upload-Filtern einigen, mit der sie in die Trilog-Verhandlungen mit dem Parlament gehen. Laut Piraten-Politikerin Julia Reda sind elf Staaten gegen den Kompromiss der rumänischen Ratspräsidentschaft.
politico.eu (Paid) via theverge.com, juliareda.eu