Bericht: Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger wirft Verlagen Propaganda vor.

Verlage nutzen ihre Zeitungen propagandistisch gegen ARD und ZDF, kritisiert Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger laut einem Bericht von Stefan Fries. Demnach hätten die Medienseiten der Zeitungen streckenweise nichts mehr mit Journalismus zu tun. Die ARD-Sender hätten beim Werben für die eigenen Interessen nicht dieselbe propagandistische Power und Skrupellosigkeit wie die Verleger.
stefan-fries.com1 Kommentar

Hör-Tipp: Evgeny Morozov sieht künstliche Intelligenz als das neue Öl der Tech-Riesen.

 Evgeny MorozovHör-Tipp: Publizist Evgeny Morozov sagt im Interview mit Deutschlandfunk Kultur, künstliche Intelligenz könne den Datenhunger der Internet-Riesen sättigen. Die Geschäftsmodelle könnten sich ändern und Bürger in fünf bis zehn Jahren dafür zahlen müssen, Suchmaschinen und andere bisher kostenlose Dienste zu nutzen. Das meiste Verhalten der Nutzer sei den Tech-Diensten bereits bekannt und vorhersehbar.
deutschlandfunkkultur.de (55-Min-Audio)Kommentieren ...

"Ich rede mit allen über alles": Philipp Welte reagiert auf Widerstand des Kartellamts.


Viele Wege führen zum Kartellamt: "Wir stehen noch nicht einmal an der Tür zum Kartellamt", sagt Burdas Verlagsvorstand Philipp Welte als Reaktion auf die Nachricht, dass die Wettbewerbshüter die geplante Vermarktungs- und Vertriebsallianz von Burda mit Funke und Bauer blockieren würden. "Alle Verlage reden mit allen über alles - auch wir", so Welte im Interview mit Horizont und turi2.tv bei der Jahrestagung des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern. Die Verlage müssten versuchen, "den richtigen Eingang ins Kartellrecht zu finden", hätten dabei aber noch einen "sehr, sehr weiten Weg" vor sich.

Ohnehin sieht Welte Burda und die anderen deutschen Verlage als "sehr kleine Player irgendwo im Longtail des Marktes", wenn es um Werbeflächen geht. Um Journalismus auch in Zukunft finanzieren zu können, müssten Verlage "deutlich effizienter arbeiten" und "unternehmerisch kreativer an die Arbeit rangehen". Heißt: neue Erlösquellen erschließen. Was Philipp Welte antreibt, sei, "das Zeitschriftengeschäft sicher ins 21. Jahrhundert zu bringen".
turi2.tv (4-Min-Video anschauen auf YouTube), turi2.de (Background)Kommentieren ...

RBB stellt online Video und Audio in den Mittelpunkt.

RBB will Texte im Netz defensiver präsentieren und den Fokus auf Videos und Audio legen. Auf rbb24.de entsteht mehr Platz für Bewegtbild und Multimediales, kündigt Intendantin Patricia Schlesinger an. Sie besänftigt damit, wie zuvor der WDR und das ZDF, die Verleger, die sich gegen öffentlich-rechtlichen Text-Journalismus wehren. Der RBB stellt aber klar, dass das Textangebot nicht gekürzt werde, sondern nur in den Hintergrund rücke.
dwdl.de

Hinweis: In einer früheren Version hieß es, der RBB kürze das Textangebot. Das trifft dem Sender zufolge nicht zu.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue will sich den Text im Netz nicht gänzlich verbieten lassen.
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"Horizont": Kartellamt blockiert Bündnis von Bauer, Burda und Funke.

Verlage: Ein geplantes Bündnis der Branchengrößen Bauer, Burda und Funke scheitert am Kartellamt, erfährt Roland Pimpl. Die Behörde sperre sich gegen Allianzen in der Werbevermarktung und auch im Vertrieb. Trotz gelockerter Kriterien durch die sogenannte GWB-Novelle befürchten die Kartellis offenbar marktbeherrschende Stellungen und Probleme mit dem EU-Kartellrecht.

Fürsprecher wie Burda-Vorstand Philipp Welte und der inzwischen ausgeschiedene Funke-Chef Manfred Braun werben schon lange für mehr Zusammenarbeit, um das schrumpfende Kerngeschäft der Verlage gegenüber Mediaagenturen, Google und Facebook zu stärken. In der Diskussion war, dass Bauer und Funke ihre Anzeigen von der Burda-Tochter BCN vermarkten lassen. Bauer sollte den Vertrieb für Titel aller drei Verlage übernehmen. Diese Pläne müssen nun eingedampft werden. Roland Pimpl hört im Funke-Flurfunk, dass sich das Thema Allianzen dort vorerst komplett erledigt habe.
"Horizont" 16/2018, S. 6 (Paid), turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Verlage sollen sich zusammenraufen, fordert Burda-Vorstand Philipp Welte im Jahr 2016.
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Waltraut von Mengden und Anina Veigel verschaffen Verlagen Gehör bei der Politik.



Sprachrohr der Verlage: "Wir stehen vor sehr ungleichen Rahmenbedingungen gegenüber den großen, amerikanischen Login-Giganten", sagt Waltraut von Mengden im Video von Horizont und turi2.tv. Sie ist die Erste Vorsitzende des Verbands der Zeitschriftenverlage in Bayern, der als Landesverband des VDZ auf regionaler Ebene Lobbyarbeit für die Belange der Zeitschriftenverleger macht. In der Münchner Staatskanzlei stößt sie damit auf offene Ohren: "Wir arbeiten sehr gut und sehr intensiv mit der bayerischen Politik zusammen." Besonders am Herzen liegt Waltraut von Mengden die Medienbildung. Mit dem VZB fordert sie ein verpflichtendes Schulfach, in dem junge Menschen lernen, Inhalte eigenständig zu bewerten.

Neben der Lobbyarbeit sieht sich der VZB, der 2018 seinen 70. Geburtstag feiert, als Netzwerk für seine Mitglieder. Geschäftsführerin Anina Veigel ist besonders wichtig, "dass sich die Mitglieder auch untereinander kennenlernen und ganz viele Visitenkarten getauscht werden". Regelmäßige Events und Kaminabende bieten die Möglichkeit dazu, ebenso die Jahrestagung an diesem Donnerstag in München.
turi2.tv (3-Min-Video anschauen bei YouTube)
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Printtitel arbeiten immer stärker an alternativen Geschäftsfeldern.

Medienunternehmen suchen immer stärker nach alternativen Einnahmequellen abseits ihres Kerngeschäfts, schreibt David Denk. Insbesondere Print-Titel sähen sich dazu genötigt. Während "Glamour" nun Beauty-Workshops anbietet, eröffnet "Beef" bald ein Restaurant. Als Einstieg in alternative Geschäfte diene vielen Marken das Veranstaltungsgeschäft.
"Süddeutsche Zeitung", S. 34, sueddeutsche.de (Paid)
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Mathias Döpfner kündigt einen Jüngstenrat für Springer an.

Springer stellt einen Jüngstenrat zusammen, kündigt Vorstand Mathias Döpfner an. Sechs Mitarbeiter unter 30 bilden den "Youth Council"und diskutieren ein- bis zweimal im Monat gemeinsam mit den Vorständen über Strategien, Investitionen und Technologien. Sie kommen aus den Redaktionen, der Holding und aus Beteiligungen in Frankreich und England.
inside.axelspringer.comKommentieren ...

Zitat: Arne Wolter will G+J nicht von Facebook abkapseln.

"Beim Reichweitenaufbau ist Facebook ein unsicherer Partner. Medien rangieren scheinbar in der Facebook-Hierarchie hinter den Nutzern und Werbekunden. Daher reduzieren wir unser Engagement an dieser Stelle derzeit massiv."

Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, sagt im Interview mit Horizont, dass der Verlag zwar überlegt hat, alle Drähte zu Facebook zu kappen, es aber nicht zuletzt wegen der Nutzer nicht tut.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, will Digital-Geschäfte mit Verlags-DNA machen.
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Michael Ringier: Journalismus lässt sich künftig nur mit Daten finanzieren.

Daten sind die einzige Chance, Journalismus langfristig zu finanzieren, sagt Verleger Michael Ringier. "Sonst kann ich den Laden irgendwann zumachen", sagt er. Leser seien bereit, Daten abzugeben, wenn sie Vertrauen haben können. Dem Silicon Valley fehle es an echtem sozialem Engagement, Mark Zuckerberg sei ein "Oberheuchler", meint Ringier. Ringiers Neffe Robin Lingg soll im Kreis der Familie der "Leader of the Gang" sein, ob er später CEO werde, stehe aber nicht fest.
handelsblatt.com (Paid)Kommentieren ...

"Bunte" feiert 70 Jahre Jubiläum mit einem Sonderheft.

Bunte legt heute ihrer Ausgabe zum 70. Jubiläum ein 44-seitiges Sonderheft bei. Verleger Hubert Burda erzählt die Geschichte des People-Magazins, das ursprünglich Das Ufer hieß. Zudem präsentiert "Bunte" für jedes Jahrzehnt eine Persönlichkeit, die das Blatt geprägt hat, z.B. Udo Jürgens, Senta Berger und Michael Schumacher. Kristina Gräfin Pilati blickt z.B. auf ihre Beziehung mit Rudolf Scharping und die "Bunte"-Story darüber zurück.
wuv.de, wdr.de (Background "Das Ufer") Kommentieren ...

Iris Bode verlässt Handelsblatt Media Group, Ivo Hoevel übernimmt Marketing und Vertrieb.

Handelsblatt befördert Ivo Hoevel (Foto), 49, zum Marketing- und Vertriebschef. Er folgt auf Iris Bode, die das Unternehmen "auf eigenen Wunsch" verlässt, um sich "neuen beruflichen Aufgaben" zu widmen. Hoevel leitet die Wirtschaftsclubs von "Handelblatt" und "Wirtschaftswoche" auch weiterhin. Thomas Höfer, 32, kümmert sich um den neuen Bereich Corporate Partnerships, in die Handelsblatt Media Group u.a. das Firmenkunden- und Lizenzgeschäft bündelt.
per MailKommentieren ...

Spiegel Online hat Erfolg mit Podcasts und Snapchat-Kooperation.

Spiegel: Barbara Hans, Chefredakteurin von Spiegel Online, ist sehr zufrieden mit der Kooperation mit Snapchat, der Verlag verlängert sie bis Ende 2019. Auch die Podcasts erwirtschaften bereits positive wirtschaftliche Ergebnisse, sagt Geschäftsleiter Jesper Doub im Meedia-Interview. Presenterships seien aktuell erfolgreich. Doub sieht im deutschsprachigen Raum generell noch erhebliches Wachstumspotential für Podcasts – und skalierende Vermarktungs- und Lizenzeinnahmen.
per Mail, meedia.de (Podcasts)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Spiegel Online setzt auf zwei neue Podcasts.
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Klett-Cotta-Verleger Michael Zöllner wird Psychoanalytiker.

Klett-Cotta Verlag verliert Geschäftsführer Michael Zöllner an die Bildung: Zöllner, Jahrgang 1969, nimmt ein Studium in Berlin auf und will danach eine Ausbildung zum Psychoanalytiker absolvieren. Er gründete 1996 den Tropen Verlag, der seit 2007 Imprint von Klett-Cotta ist. Seine Position übernimmt der kaufmännische Leiter Andreas Falkinger.
boersenblatt.net, buchmarkt.deKommentieren ...

Zitat: Dorothee Bär verspricht Gra­tis-Wlan bei Bundesbehörden.

"Als Kind habe ich frü­her auf einer Berg­hüt­te als erstes nach Limo und Pom­mes gefragt, die Kin­der heu­te fra­gen zuerst nach WLAN."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will auf heutige Ansprüche reagieren und verspricht den Bürgern im "BamS"-Interview Gra­tis-Wlan bei Bun­des­be­hör­den.
"Bild am Sonntag", S. 4 (Paid), bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Schü­ler brau­chen heu­te vor allem drei Din­ge: ein Tablet, ihre Sport­sa­chen und das Schul­brot."

"Ich hat­te bis zum Abitur den schwe­ren Diercke-Welt­at­las aus den 80er Jah­ren. Dar­in gab es noch zwei Deutsch­lands, ein Jugo­sla­wi­en und eine Sowjet­uni­on. Bes­ser die Schü­ler lesen Goe­thes Faust auf dem Tablet als irgend­ei­nen Schund auf Papier."


"Alle Behör­den müs­sen alle Dienst­leis­tun­gen auch digi­tal anbie­ten – rund um die Uhr. Das will ich in die­ser Wahl­pe­ri­ode durch­set­zen."Kommentieren ...

Verlage kooperieren noch zu wenig und zeitaufwendig, glaubt Heiko Genzlinger.

Verlage sollten mehr kooperieren, auch rein projektweise, schreibt Score-Media-Chef Heiko Genzlinger in einem Gastbeitrag bei Horizont. Die Kooperationspartner sollten in der Praxis dann nicht zu viel diskutieren und ″kleinste Details in verschiedensten Gremien regeln wollen. Kooperationen hält er sowohl in der Vermarktung, als auch beim Publishing und bei Technologie für sinnvoll.
"Horizont" 13/2018, S. 15 (Paid)Kommentieren ...

"Handelsblatt" holt keinen Steingart-Nachfolger, sondern verteilt seine Aufgaben.

Verteile und herrsche: Das "Handelsblatt" ernennt Vermarktungschef Frank Dopheide (Foto) zum Sprecher der ansonsten gleichberechtigten Geschäftsführung, berichtet Roland Pimpl. Die bisherigen Aufgaben von Gabor Steingart werden zwischen ihm und seinen Geschäftsführer-Kollegen Ingo Rieper und Gerrit Schumann aufgeteilt. Eine neue Kraft von außen soll nicht kommen. Frank Dopheide verantwortet die Redaktionen, Kommunikation und die Veranstaltungstochter Euroforum. Finanzchef Ingo Rieper wird künftig den Content Marketing-Dienstleister Planet C führen sowie die Fachmedien und das Research Institute leiten. Gerrit Schumann übernimmt zusätzlich zu seinen Digital-Aufgaben den Vertrieb und das Marketing.

Um die Meinung der Redaktionen in Verlagsentscheidungen einzubinden, sollen "Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe und sein "Wirtschaftswoche"-Kollege Beat Balzli gemeinsam mit "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel ein "Insight Board" bilden, das regelmäßig gemeinsam mit der Geschäftsführung tagt.
horizont.net, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Das "Handelsblatt" 2018: Chefredakteur Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.
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Apple integriert testweise Verlags-Werbung in seine News-App.

Apple geht auf die Verlage zu und ermöglicht ihnen, innerhalb ihrer Artikel bei Apple News Anzeigen über Googles DoubleClick einzubauen. Dadurch können die Anbieter von der Reichweite profitieren und sie monetarisieren. Die App ist in den USA auf iPhones vorinstalliert und hat laut Comscore aktuell rund 60 Mio Nutzer in den USA.
digiday.com via meedia.deKommentieren ...

Wie AppLike funktioniert: Ein Einblick in das Smartphone-Startup von Gruner + Jahr.


Die Download-Dompteure: AppLike ist das Vorzeige-Startup von Gruner + Jahr. Doch was steckt hinter der App-Marketing-Plattform? turi2.tv besucht die junge Hamburger Firma. Gründer Jonas Thiemann erklärt im Video, wie AppLike Nutzer "einkauft" – und was die Welt der klassischen Medien daraus lernen kann.

Wer sich eine App von AppLike aufs Handy lädt, bekommt auf Basis seines Nutzungsverhaltens andere Apps empfohlen. Die Herausgeber dieser Apps bezahlen dafür, beworben zu werden – so verdient die 50-Mitarbeiter-Firma ihr Geld. Nutzer werden für ihre Treue mit Kleinstbeiträgen belohnt. Die größte Herausforderung für AppLike ist aber die Akquise neuer Nutzer in inzwischen 27 Ländern, sagt Jonas Thiemann.

Ein Beispiel: Würde turi2.tv-Reporter Jens Twiehaus über Facebook-Werbung auf eine der AppLike-Apps stoßen und sie herunterladen, zahlt AppLike zunächst etwa 5 Dollar an Facebook. Dieses Geld muss AppLike reinholen, indem Jens Twiehaus möglichst viele Apps herunterlädt, die AppLike bewirbt. Die Differenz ist der Gewinn bzw. Verlust. Momentan scheint es zu laufen: AppLike sucht händeringend Fachpersonal.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Astrid Hamer baut für Gruner + Jahr Eat The World in Berlin aus.

Gruner + Jahr schickt Astrid Hamer nach Berlin, sie soll dort die kulinarischen Stadtführungen Eat The World ausbauen, bei denen Kostproben von Bistros, Feinkostläden und Co gereicht werden. G+J hat das Unternehmen 2017 übernommen, um seine Food-Aktivitäten zu erweitern. Hamer führt es gemeinsam mit Frank Stahmer. Ihre Publishing-Aufgaben bei der Food-Einheit des Verlags übernimmt Jan Spielhagen, er bleibt außerdem gesamtverantwortlich für die Food-Redaktionen.
new-business.deKommentieren ...

Meredith will vier Titel verkaufen und bis zu 1.200 Stellen einsparen.

Meredith, US-Zeitschriftenverlag, will nach der Übernahme von Time Inc seine Magazine Time, Fortune, Sports Illustrated und Money verkaufen. Der Verlag streicht bis zu 1.200 Stellen innerhalb der nächsten zehn Monate. Die zum Verkauf stehenden Titel passen nicht zum restlichen Portfolio aus Lifestyle-Zeitschriften, teilt Meredith mit.
adage.com (Paid), nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Die Verlags-Allianzen funktionieren nur mit zwei Super-Vermarktern.

Verlags-Allianzen funktionieren nur, falls am Ende höchstens zwei unverzichtbare Super-Vermarkter entstehen, befürchten Vermarktungs-Experten wie der Ex-Milchstraßen-Chef Martin Fischer. Bei drei oder vier ähnlich großen Anbietern könnten die Portfolios austauschbar und die Vermarkter noch stärker zum Spielball der Agenturen werden. Die Verlage könnten aber versuchen, mit großen Allianzen direkt mit den Werbekunden ins Geschäft zu kommen - an den Mediaagenturen vorbei.
"Horizont" 12/2018, S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google nennt Verlags- und Journalismus-Kooperationen jetzt GNI.

Google vereint seine Kooperationen mit Medienunternehmen und Journalisten unter der Marke Google News Initiative (GNI). Sie hat für drei Jahre 300 Mio Dollar zur Verfügung. Die GNI will Verlagen weltweit helfen, digitale Abos zu pushen, will Fake News bekämpfen und neue Technologien subventionieren.
horizont.net, newsinitiative.withgoogle.comKommentieren ...