Springer wollte Julia Jäkel als "Bild"-Verlagschefin holen.

Springer wollte die heutige Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zur "Bild"-Verlagschefin machen, doch Jäkel lehnte ab, sagt Springer-Vorstand Andreas Wiele. Der Werbeversuch erfolgte noch vor Jäkels Berufung zur G+J-Vorstandsvorsitzenden 2013. Wiele lobt Jäkel als "hartnäckig, angstfrei, empathisch".
turi2 vor Ort beim "Horizont" Award1 Kommentar

Zitat: Funke-Verlegerin Julia Becker wirbt für Verlags-Kooperationen.

"Ein Schulterschluss ist in der heutigen Zeit dringend angebracht. Ich hoffe, dass wir die Grabenkämpfe in der Branche, die ich seit meiner Kindheit kenne, endlich beilegen können."

Funke-Verlegerin Julia Becker wirbt auf dem Deutschen Medienkongress für mehr Kooperationen zwischen den Verlagen.
horizont.net

Weiteres Zitat vom Kongress:
"Wir stehen nicht unter dem Druck, eine Börsenstory erzählen zu müssen."

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2.
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"Guardian" will mit neuem Tabloid-Format Geld sparen und schließt Druckerei.

GuardianGuardian und die Sonntagszeitung "The Observer" schrumpfen aus Kostengründen ihre Ausgaben auf das Tabloid-Format. Der "Guardian", der bisher wie etwa die "taz" im Berliner Format erscheint, will damit pro Jahr mehrere Mio Pfund einsparen. Das Medienhaus schließt zugleich seine Druckerei und nutzt nun die des Konkurrenten Trinity Mirror.
theguardian.com, sn.at, theguardian.com (Leser-Reaktionen)Kommentieren ...

"Auto Motor und Sport" erneuert Heftstuktur und erhöht den Preis.

Motor Presse Stuttgart verpasst seinem Magazin "Auto Motor und Sport" ein neues Layout und eine neue Heftstruktur, sagen die Chefredakteure Birgit Priemer und Ralph Alex im "New-Business"-Interview. Künftig soll eine lange Infotainment-Strecke den Leser in die Ausgabe hineinführen. Der Copypreis des 14-täglichen Titels erhöht sich von 3,90 auf 4,20 Euro.
"New Business", S. 26-27 (Paid), new-business.de (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Zeitungs-Anzeigen werden billiger, glaubt Score-Media-Chef Heiko Genzlinger.

Tageszeitungen müssen ihre Anzeigenpreise langfristig wohl nach unten anpassen, glaubt Score-Media-Chef Heiko Genzlinger. Online und Social Media sind deutlich günstiger zu buchen. Dass sich digitale Werbung stark verteuert, hält Genzlinger für wenig wahrscheinlich.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Heiko Genzlinger muss um jeden Werbekunden für Regionalzeitungen kämpfen.
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Zitat: ARD-Chef Ulrich Wilhelm will mit Verlagen über "gemeinsame Plattform" reden.

"Am Ende haben wir so viel mehr gemeinsame Interessen als Gegensätze. (...) Wir haben nie gedacht: Es wäre jetzt das Beste, einfach aufeinander loszugehen."

Der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm will Frieden zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen. Zum Start bringt er eine gemeinsame Online-Plattform ins Gespräch.
daniel-bouhs.de (Transkript), youtube.com (9-Min-Statement)

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Manfred Braun tritt als Funke-Chef ab, Andreas Schoo folgt nach.


Es bauert in Essen: Funke bekommt mit Andreas Schoo, 57 (rechts), ab April einen neuen Geschäftsführer. Der bisherige Bauer-Manager folgt auf Manfred Braun, 65. Beide haben viele Jahre gemeinsam bei Bauer gearbeitet. Bei Funke wird Schoo die Verantwortung für die Zeitschriften und das Digitale übernehmen. Als weiterer Geschäftsführer bleibt Finanz-Fachmann Michael Wüller im Amt. Offen ist der Chef-Job für den Bereich Zeitungen: Funke-Manager Ove Saffe gilt als Top-Kandidat, schreibt Roland Pimpl.

Andreas Schoo war zehn Jahre Mitglied der Bauer-Geschäftsleitung und insgesamt 25 Jahre im Konzern. Er verantwortete die Geschäfte in Print, Digital und Radio, im September gab er überraschend seinen Abschied bekannt. Unter Braun kaufte Funke u.a. Springer-Zeitschriften wie "Hörzu" und Zeitungen wie das "Hamburger Abendblatt". Schoo könnte diesen gelungenen Expansionskurs fortsetzen. Braun jedenfalls wird von Verlegerin Julia Becker mit allen Ehren, Pauken und Trompeten verabschiedet: "Er hat einen großartigen Job gemacht."
funkemedien.de, meedia.de, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Manfred Braun versprüht im November gute Laune für Print.
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Wir graturilieren: Manfred Sauerer wird 61.

Wir graturilieren: Manfred Sauerer feiert heute seinen 61. Geburtstag. Der Geschäftsführer und Chefredakteur des Mittelbayerischen Medienhauses feiert nach großer Sause im vergangenen Jahr dieses Mal etwas ruhiger. Den Tag verbringt Sauerer erst beim Familienfrühstück mit Frau, Tochter und Sohn – am Abend spielt er sich dann selbst ein Ständchen beim Konzert mit einer Band auf einer kleinen Regensburger Bühne.

Neben vielen schönen privaten Momenten und einer ausgedehnten Rennrad-Saison freut Sauerer am vergangenen Lebensjahr besonders der Einstieg beim Next Media Accelerator sowie zwei wichtige Recherchen seiner Redaktion. Für das kommende Jahr wünscht er sich Glück und Gesundheit für sich und die Familie. Im Beruflichen dürfen Mut, Kraft und Kreativität nicht fehlen, neue Geschäftsmodelle zu testen und mehr zahlende Digitalkunden zu gewinnen. Glückwünsche kommen per E-Mail an.Kommentieren ...

Studie: Verlage kämpfen mit Mitarbeitern, die nicht mit Innovationen umgehen können.

Führungskräfte in Verlagen sehen die Scheu ihrer Mitarbeiter, Innovationen in ihre Arbeit zu integrieren, als größte Gefahr für das Geschäftsjahr 2018, erforscht das Reuters Institute der Universität Oxford. Ein Drittel der Befragten schätzen diese internen Hürden problematischer ein als die Bedrohung durch Internetgiganten wie Google oder Facebook.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

"WSJ": Penguin Random House übernimmt Rodale Books von Hearst.

Penguin Random House übernimmt Rodale Books vom US-Medienkonzern Hearst zu einem nicht genannten Preis, berichtet das "Wall Street Journal". Rodale Books ist auf Lifestyle-, Koch- und Kinderbücher spezialisiert. Erst im Oktober hatte Hearst den US-Verlag Rodale, u.a. Herausgeber von "Men's Health", erworben und trennt sich nun von der Buchsparte.
wsj.com (Paid), webwire.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Kicker" und Spiegel TV trennen sich: Agentur MediaTTor soll Video-Produktion pushen.

Kicker gibt Spiegel TV den Laufpass und lässt seine Videos künftig von der Agentur MediaTTor produzieren. Deren Gründer Frank-Thomas Sippel ist Ex-Chef von Spiegel TV Infotainment. Videos entstehen nun künftig bei MediaTTor in Ahrensburg bei Hamburg und neu bei einem Team am "Kicker"-Hauptsitz Nürnberg. Der "Kicker" will die Videoproduktion verdoppeln und stärker auf Social Media ausrichten. MediaTTor produziert für "Kicker" bereits den Eurosport-Talk Kicker.tv. Spiegel Online verliert mit dem "Kicker" indes einen wichtigen Video-Partner.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: "kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob konkurriert mit Fußball-Clubs um Leser (Beitrag zur turi2 edition3):
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Jürgen Todenhöfer tritt als "Freitag"-Herausgeber zurück.

Freitag verliert Herausgeber Jürgen Todenhöfer nach nur einem Jahr im Amt. Er könne seinen Aufgaben neben Reisen in Krisengebiete, publizistischen Aktivitäten und sozialen Engagement "nicht in dem Maße gerecht werden, das er von sich immer verlange". Um die Berufung des umstrittenen Autors Todenhöfer hatte es vor einem Jahr Ärger gegeben. Mehrere Journalisten verließen die Redaktion.
per Mail, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Trump geht gegen Skandalbuch für US-Verhältnisse zu weit.

"Zu verlangen, dass ein Buch nicht publiziert wird, ist massiv verfassungswidrig, und kein US-Gericht wird sowas anordnen."

John Sargent, CEO der Holtzbrinck-Tochter MacMillan und damit Verleger des Skandalbuchs "Fire and Fury", echauffiert sich über Donald Trumps Versuch, es juristisch zu stoppen.
publishingperspectives.comKommentieren ...

Amazon vereinfacht Vermarktungsdienst für europäische Publisher.

Amazon vereinfacht seine Programmatic-Vermarktungsdienste für Publisher und startet seinen "Transparent Ad Marketplace" nun auch u.a. in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Damit sollen Publisher, Ströer Media Brands ist einer der Nutzer, mit nur noch einem Tool und einer Auktion alle Media-Käufer bedienen können - inklusive Amazon. Die Lösung kostet die Einkaufsplattformen 1 Cent pro 1000 ausgelieferter Ad-Impressions.
internetworld.deKommentieren ...

Busse: Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" wird Stefan von Holtzbrinck einen deutlichen Gewinn bescheren.

Fire and Fury, Trump-Enthüllungsbuch von Michael Wolff, belohnt die Geduld von Stefan von Holtzbrinck, der seit Jahren auf das Buchgeschäft setzt, analysiert Caspar Busse. In den USA erscheint das Buch im Verlag Henry Holt, in Deutschland bei Rowohlt – beide Verlage gehören zur Holtzbrinck-Familie.
"Süddeutsche Zeitung", S. 15, blendle.com (Paid)2 Kommentare

Laura Blindow und Antonia Götsch führen "Impulse", Nikolaus Förster wird Herausgeber.

Impulse bekommt eine weibliche Doppelspitze: Laura Blindow (Foto) wird Verlagsleiterin, Antonia Götsch Chefredakteurin. Gesellschafter Nikolaus Förster zieht sich als Herausgeber aus dem Tagesgeschäft zurück. Förster hatte "Impulse" 2013 von Gruner + Jahr übernommen. Blindow und Götsch waren bislang seine Stellvertreterinnen auf den Posten.
meedia.deKommentieren ...

Südwestdeutsche Medienholding bilanziert erstes Umsatzplus seit vier Jahren.

SWMH steigert den Umsatz im Geschäftsjahr 2016 erstmal nach vier mageren Jahren wieder, berichtet "New Business". Die Verlagsgruppe setzt insgesamt 879,2 Mio Euro um, ein Zuwachs um 27,3 Mio Euro bzw. 3,1 %. Zu dem Wachstum hätten neben wachsenden Vertriebs-Erlösen und steigende Digital-Erlösen auch strategische Zukäufe beigetragen.
new-business.deKommentieren ...

"Weser-Kurier" zweitverwertet Videos von Radio Bremen.


Fernsehähnliche Presse: Der "Weser-Kurier" reichert sein Online-Angebot mit TV-Beiträgen von Radio Bremen an. Auf weser-kurier.de laufen nun auch Videos des regionalen Magazins "Buten un Binnen". Die Kooperation solle vor allem dem Publikum nutzen, redaktionell würden die Redaktionen weiterhin "täglich um die publizistische Deutung der Ereignisse im Land Bremen kämpfen".

Wie in vielen Regionen zankten sich auch in Bremen die Zeitungsverleger mit den Öffentlich-Rechtlichen: Ende November gab Radio Bremen eine Unterlassungserklärung ab. Die Verleger fordern, dass Radio Bremen weniger kostenlose Texte anbietet, um Zeitungen weniger Konkurrenz zu machen. Die Verlegerverbände verlangen generell, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Netz nicht "presseähnlich" arbeiten. Auf weser-kurier.de stehen die Radio-Bremen-Videos indes nicht unbegrenzt: Wie alle öffentlich-rechtlichen Filme haben auch diese Clips ein Verfallsdatum und müssen nach spätestens einem Jahr depubliziert werden.
radiobremen.de, turi2.de (Unterlassung)1 Kommentar

Zitat: Lutz Hachmeister befürchtet den Tod der deutschen Medienindustrie.

"Meine These ist ja: wenn sich nichts ändert, wird die deutsche Medienindustrie vollkommen verschwinden."

Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister startet 2018 mit einer düsteren Prognose: US-Plattformen würden längst das deutsche System bestimmen, Unternehmen und Medienpolitik seien darauf nicht eingestellt.
deutschlandfunk.de1 Kommentar

Basta: Falschgeld.

Entrüstende Ente: Egmont Ehapa entzürnt deutschlandweit Dagobert-Anhänger mit einem in Plastikgold gegossenen Biografie-Fauxpas. Der Verlag hat einem "Micky-Maus"-Sonderheft eine Kopie der Münze beigelegt, die Dagobert Duck reich gemacht hat. Tatsächlich beruht sein Geldglück auf 10 Kreuzern statt einem Taler. Ob das Münz-Malheur ein schlauer Trick von den Verlag unterwandernden Panzerknackern ist, bleibt offen, Egmont Ehapa schweigt.
abendblatt.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Peter Höpfner, Chefredakteur der Disney-Magazine, sieht keine Print-Krise in Entenhausen.

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Dänischer Verlag Saxo stoppt sein Buchprojekt über Kim Wall.

Kim Wall: Der dänische Verlag Saxo hat seit dem Tod der Journalistin Kim Wall an Bord des U-Boots Nautilus bereits mehrere E-Books und Hörbücher zu dem Fall veröffentlicht, das Projekt jetzt aber gestoppt. Presseethikexperten und Leser kritisierten die Bücher stark, denn die Verhandlung gegen den Verdächtigen, U-Boot-Bauer Peter Madsen, beginnt erst im März 2018. Der Verlag zieht den ersten Teil der Buchreihe nach eigenen Angaben zurück und setzt die weiteren Ausgaben "auf Stand-by". Verlagsgründer Jørgen Balle Olesen will das Projekt aber weiterverfolgen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dirk von Gehlen und Yannic Hannebohn launchen einen Podcast.

Dirk von Gehlen, Social-Media-Chef der "Süddeutschen Zeitung", und Yannic Hannebohn starten einen Podcast namens "Was würde der Shruggie tun?". Zuhörer sollen dabei Fragen an den Shruggie stellen können - Shruggie ist der Held aus von Gehlens Buch Das Pragmatismus-Prinzip. Das Werk erscheint im Januar bei Piper.
dirkvongehlen.de, soundcloud.com (18-Min-Audio)Kommentieren ...

Laura Himmelreich will gegen Frauenfeindlichkeit bei "Vice" vorgehen.

Laura Himmelreich, Chefin der deutschen Ausgabe von Vice.com, will baldmöglichst mit den zwei Ex-"Vice"Mitarbeiterinnen sprechen, die zwischen 2007 und 2009 Frauenfeindlichkeit bei bei der deutschen "Vice" erlebt haben. Himmelreich möchte die Vorwürfe und Verantwortlichen kennen, um sicherzustellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen. Sie schreibt auf Facebook, sie wolle nur für ein Unternehmen arbeiten, das in so einer Situation die richtigen Schlüsse zieht. Die Journalistin hatte 2013 im "stern" Anzüglichkeiten des FDP-Politikers Rainer Brüderle thematisiert und eine Sexismus-Debatte ausgelöst.
facebook.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ex-Mitarbeiterinnen kritisieren Macho-Kultur bei der deutschen "Vice".

Vice: Im Windschatten einer Recherche der "New York Times" über sexuelle Belästigungen bei "Vice" berichtet ein Sprecher der deutschen Niederlassung, es gebe zwei Beschwerden ehemaliger Mitarbeiterinnen über "die Kultur der deutschsprachigen Vice-Redaktionen". Die deutsche Online-Redaktion leitet Laura Himmelreich, die 2013 im "stern" Anzüglichkeiten des FDP-Politikers Rainer Brüderle thematisiert und damit eine Sexismus-Debatte losgetreten hat. Die Firma will an den deutschen Standorten Mitarbeiter-Gremien als Anlaufstelle etablieren.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

fragebogen2: Andreas Arntzen.

fragebogen2: Andreas Arntzen denkt immer positiv, sagt er im Video-Fragebogen. Der Chef des "Apotheken Umschau"-Verlages Wort & Bild beschreibt sich als guter Koch und Gärtner. Arntzens erste Berufswünsche orientierten sich eng an seinen Initialen: Arzt oder Architekt. Die Vorbilder des Parship-Gründers sind konservativ gewählt: Arntzen achtet Rolf Becker und Dieter von Holtzbrinck. Eine heimliche Schwäche mag der frühere Hockey-Nationaltorhüter nicht offenbaren – und was zu seiner Beerdigung über ihn gesagt wird, ist ihm jetzt noch ziemlich egal.
turi2.tv (52-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Arntzen im lexikon2), turi2.de (Geschichte über Wort & Bild in der turi2 edition)Kommentieren ...

Zitat: Karola Wille bietet Verlagen Unterstützung beim Leistungsschutzrecht an.

"Ich denke, dass beispielsweise das Leistungsschutzrecht, das auf europäischer Ebene gerade diskutiert wird, ein Thema ist, bei dem wir die Verlage unterstützen können."

Die Noch-ARD-Vorsitzende Karola Wille schlägt zu Weihnachten gegenüber den Verlegern versöhnliche Töne an. Ihr Ziel sei, den Streit mit den Verlegern zu beenden.
fnp.de

Weiteres Zitat von Wille:
"Die Online-Werbung fließt an die Technologie-Giganten. Hinzu kommt, dass es eine Netzwerk-Ökonomie gibt, die unerbittlich ist und diese Unternehmen immer stärker macht. Das sehen wir natürlich auch."Kommentieren ...

Basta: "Gong" und "TV Hören und Sehen" setzen zu Weihnachten auf eine bestimmte Kapelle.

Besser keine Experimente: Boris Rosenkranz geht der Frage nach, mit wie viel Kreativität Programm-Magazine alljährlich zu Weihnachten ein anderes fast dasselbe Titelmotiv auswählen. "Gong" und "TV Hören und Sehen" haben etwa eine bestimmte Kapelle für den Titel abonniert. Unklar sei, ob die Titelredaktion von "TV Hören und Sehen" tatsächlich an Heiligabend 2013 gefeuert wurde, weil sie ausnahmsweise nicht die "süße kleine Kapelle" abgebildet hatte.
uebermedien.deKommentieren ...

Zitat: Julia Jäkel mischt sich auch für ihre Kinder in Debatten ein.

"Ich fand, dass wir erst selber was hinkriegen sollten. Jetzt aber nutze ich die Stimme, die ich als CEO eines Verlages in Deutschland habe."

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, sieht es inzwischen als ihre Aufgabe, sich für die Gesellschaft und ihre eigenen Kinder in Debatten, etwa über Facebook, einzuschalten, sagt sie im "Horizont"-Interview.
"Horizont" 51/2017, S. 16-17 (Paid), horizont.net (Kurzfassung)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Die Zeit der Fünfjahrespläne ist vorbei. Ein Verlag muss heute mehr als jemals zuvor eine permanent lernende Einheit sein."Kommentieren ...

WDR darf im Hörfunk nun wieder mehr Werbung senden.

WDR Logo 150WDR darf im Radio wieder mehr Werbung senden. Die NRW-Landesregierung von CDU und FDP verschiebt die von der Vorgänger-Regierung beschlossene Werbezeitenreduzierung beim WDR um zwei Jahre auf 2021 und will die Wirkung untersuchen. Guido Schneider sieht in der Entscheidung einen möglichen politischen Deal - für die Textreduktion im Online-Angebot des WDR werde der Sender demnach offenbar mit einem Entgegenkommen von Verlagen und Medienpolitik belohnt.
ksta.de, horizont.net, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Karola Wille setzt gegen Verschwörungstheorien auf mehr Transparenz.

"Um den Positionen der AfD den Boden zu entziehen, ist Transparenz in der journalistischen Arbeit überaus wichtig. Sich zu öffnen in dem, was man tut, und zu erklären, wie Journalismus funktioniert."

Karola Wille will mit mehr Transparenz Verschwörungstheorien widerlegen, sagt die ARD-Vorsitzende im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wir müssen klarmachen, was wir der Gesellschaft und dem Einzelnen bringen."

Über die "Staatsfunk"-Debatte:
"Ich habe den Staatsfunk in der DDR selbst kennengelernt. Man muss begreifen, was das heißt, Staatsfunk: personell, strukturell, finanziell und inhaltlich ein Mechanismus, der dafür Sorge trägt, dass man aus den Medien nur das erhält, was mit einer Staats- oder Parteilinie konform ist, alles andere wird ausgeblendet."Kommentieren ...

Analyse: 2018 ist ein entscheidendes Jahr für deutschsprachige öffentlich-rechtliche Sender.

Öffentlich-Rechtliche: 2018 ist ein "Entscheidungsjahr" für die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, Österreich und der Schweiz, analysiert Joachim Huber. Das öffentlich-rechtliche System ist im gesamten deutschsprachigen Raum unter Druck. Teile der Bevölkerung sehen die Sender durch Eliten aus Politik und Wirtschaft beeinflusst. Die Sender müssten deshalb ihren Daseinszweck untermauern, schreibt Huber.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Wissenschaftsverlage lizenzieren zu restriktiv, kritisiert Leonhard Dobusch.

Wissenschaftsverlage unterscheiden sich in ihren Open-Access-Angeboten sehr, beobachtet Leonhard Dobusch: Springer Nature verhalte sich mit der Lizenz Creative Commons Namensnennung vorbildlich. Elsevier hingegen lässt Autoren bei freigekauften Artikeln die Wahl zwischen CC BY und der restriktiven Lizenz CC BY-NC-ND. Sage versuche gar, seine Autoren in Richtung restriktive Lizenz zu drängeln und empfiehlt die NC-Variante. Längere, über ein Zitat hinausgehende Studien-Ausschnitte dürfen dabei nicht bei Wikipedia, Wikibooks und Co verwendet werden. Auch die Sharing-Policies unterscheiden sich stark, Springer Nature sei dort ebenfalls am offensten.
netzpolitik.orgKommentieren ...

Tamedia baut eine neue, verlagsübergreifende Digitaleinheit auf.

Tamedia gründet die neue Abteilung Digital Editorial Development, dort sollen sollen ab 2018 neue Formate und digitale Tools entstehen, die Innovationen auf allen Newsplattformen und den Tages- und Sonntagszeitungen fördern. Das Team wird den Chefredakteuren Ariane Dayer und Arthur Rutishauser angegliedert. Michael Marti, bisher Chefredakteur des "Tages-Anzeiger" und Leiter Digitale Innovation, führt die Abteilung.
persoenlich.comKommentieren ...