Analyse: Anzeigenfinanzierte Online-Medien haben es zunehmend schwer.

Online-Medien: Der niedrige Kaufpreis für Mashable und die offenbar verfehlten Einnahmeziele von BuzzFeed und Vice zeigen, wie abhängig selbst große Medien-Startups von den Verschiebungen im Werbemarkt sind, analysiert Ricardo Bilton. Anzeigenfinanzierte Online-Medien haben es demnach zunehmend schwer, während die Anzeigen-Geschäfte bei Google und Facebook gut laufen. Das "Wall Street Journal" hat berichtet, dass BuzzFeed und Vice ihre Erlösziele verpassen.
niemanlab.org, wsj.com (Paid), turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Audible startet 22 Podcasts: "Spiegel", "Brand Eins" und "Bunte" produzieren eigene Formate.


Attacke auf die Ohren: Audible startet heute 22 Podcast-Eigenproduktionen in Deutschland. Die Hörbuch-Plattform von Amazon wandelt sich damit zur App für Audio-Inhalte aller Art. An der Offensive beteiligen sich deutsche Verlage und prominente Moderatoren: Interviewer Jörg Thadeusz talkt wöchentlich für "Brand Eins" über Wirtschaft, Nina Ruge berichtet für "Bunte" über Promis. Auch "Spiegel", "11 Freunde", Vice und "Galore" liefern Sendungen im Wochentakt.

Die Podcasts sind ausschließlich bei Audible verfügbar und werbefrei, Nutzer zahlen 9,95 Euro für ein Monatsabo. Audible beauftragt die Produktionen und bezahlt sie, bestätigt das Unternehmen auf turi2-Nachfrage. Es investiert bis Ende 2018 nach eigenen Angaben einen Millionenbetrag. Einige Formate sind aus einem 2016 gestarteten Aufruf an Produzenten entstanden und basieren auf Pilotfolgen und Marktforschung. Das Programm soll in Zukunft monatlich um zwei Formate wachsen. Audible verspricht investigative Reportagen, Late-Night-Shows und tägliche Kolumnen von Journalisten.

Ab heute starten 17 deutsch- und 5 englischsprachige Sendungen unter der Marke Audible Original Podcasts. Darunter sind:
- Wilde Liga, ein Podcast der "11 Freunde"-Redaktion,
- Das Gespräch von "Brand Eins", geführt von RBB- und WDR-Mann Jörg Thadeusz,
- Das "Bunte"-Gespräch mit Moderatorin Nina Ruge,
- Sagen, was ist heißt der "Spiegel"-Podcast der Redakteure Olaf Heuser und Christina Pohl,
- Juwelen im Morast der Langeweile ist ein Gespräch zwischen Dschungelcamp-Autor Micky Beisenherz und Brachial-Komiker Oliver Polak,
- In Rönne & Rammstedt philosophieren die Autoren Ronja von Rönne und Tilman Rammstedt, die zugleich privat ein Paar sind,
- Der endgültige Satirepodcast nennt sich der Beitrag der "Titanic"-Redaktion,
- Radio Motherboard ist ein Technik-Podcast aus dem Hause Vice,
- In Unüberhörbar spricht ARD-Literaturkritiker Denis Scheck mit Autoren,
- Straight ist der Podcast der gleichnamigen Zeitschrift für Lesben,
- Nach Deutschland kommen außerdem englischsprachige Sendungen wie The Dark Web und Queen Elizabeth II: Life of a Monarch.

Mit dem umfassenden Programm springt Audible auf den Podcast-Trend auf und positioniert sich gegen starke Konkurrenz: Der Streaming-Dienst Spotify produziert eigene Formate wie Fest & Flauschig mit Jan Böhmermann und Olli Schulz, bei Deezer sprechen Sarah Kuttner und Medienkritiker Stefan Niggemeier übers Fernsehen, Deutschlandfunk und ARD bauen gerade eigene Audiotheken auf.
per Mail, turi2 - eigene Infos, audible.de (Übersicht), youtube.com (Trailer)Kommentieren ...

"manager magazin": TV-Sender Viceland startet erst 2018 – wohl nur im Netz.

Vice streicht offenbar seine Pläne für einen deutschen Ableger des TV-Senders Viceland zusammen. Das "manager magazin" zitiert Vice-Geschäftsführer Benjamin Ruth, der die Vice-Inhalte 2018 in Deutschland "verfügbar" machen will. Auf einen eigenen Sender wolle er sich nicht mehr festlegen. Auch eine Ausstrahlung über Streamingdienste sei denkbar. Ursprünglich sollte der Sender noch in diesem Jahr starten. In den USA, Frankreich und Großbritannien ist der Sender des US-Medienkonzerns empfangbar, erzielt aber keine hohen Einschaltquoten.
"manager magazin", 11/2017 (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Steffen Hopf wechselt von Vice zu Getty Images Deutschland.

Getty Images Deutschland holt Steffen Hopf von Vice Deutschland und macht ihn zum Managing Director für das Geschäft im deutschsprachigen Raum. Er folgt auf Wolfgang Wähner-Schmidt, der das Unternehmen nach sieben Jahren verlässt, aber als Berater bleibt. Steffen Hopf ist bei Vice bisher für alle Vertriebs- und Geschäftsbereiche verantwortlich.
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Vice recherchiert Facebook-Posts von Newsseiten nach: Nur bei SpOn stimmt alles.

Vice hat rund 2.000 Facebook-Posts von acht reichweitenstarken, deutschen Newsseiten auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht. Nur bei Spiegel Online hat alles gestimmt, bei Vice und Bild waren 2 % falsch, 6 bzw. 9 % nur halbwahr. Bei Burdas Huffington Post und den russischen Sputnik News war fast die Hälfte der Informationen, die Facebook-Nutzer zu sehen bekommen, falsch oder teilweise falsch. Ein weiteres Ergebnis: Posts mit Falschinformationen werden um 89 % häufiger geteilt als wahre Geschichten.
motherboard.vice.comKommentieren ...

Vice kooperiert mit NBA Digital.

Vice und NBA Digital, Joint-Venture der US-Basketball-Liga NBA und Turner Sports, arbeiten künftig zusammen. Gemeinsam wollen sie neue Formate entwickeln, mit denen der US-Basketball international und insbesondere auf mobilen Plattformen Platz findet. Erstes Ergebnis der auf mehrere Jahre angelegten Kooperation ist die Serie "The Way We Ball", die Profi-Basketballer auf ihren ersten Sportplätzen zeigt.
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"Bild", Spiegel Online, Sky und Vice ziehen erste Snapchat-Bilanz.

Snapchat: Die deutschen Medienpartner ziehen nach zwei Monaten eine erste positive Bilanz zur Dicover-Rubrik. "Bild", Spiegel Online, Sky und selbst Vice freuen sich über neue Kontakte zu jungen Nutzern, nennen aber keine konkreten Zahlen zu Abrufen. Alle sprechen von übertroffenen Erwartungen und steigenden Abrufzahlen. Bei "Bild" liegt die Verweildauer pro Edition nach eigenen Angaben bei mehr als 30 Sekunden.
horizont.net, turi2.de (Background)1 Kommentar

"Vice" passt seine Internetseiten dem Jugendmedienschutz an.

Vice150Vice reagiert auf Kritik wegen Verstößen gegen den Jugendmedienschutz und entfernt betroffene Links und Beiträge von seinen Internetseiten. Das Online-Magazin hat eine Schnittstelle für Jugendschutz-Filter im deutschen Webangebot eingebaut und einen Jugendschutz-Beauftragten ernannt. Nach Ansicht von jugendschutz.net und der zuständigen Landesmedienanstalt sind nun alle Verstöße gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beseitigt, schreibt das NDR-Magazin "Zapp", das im August 2016 über die Verstöße berichtet hatte.
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Journalisten starten internationales Recherche-Netzwerk Investigate Europe.

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Wühlen im EU-Sumpf: Neun europäische Journalisten schließen sich im Recherche-Netzwerk Investigate Europe zusammen, um Skandale auf internationaler Ebene aufzudecken. Die frühere "Tagesspiegel"-Redakteurin Elisa Simantke, 30, koordiniert, Harald Schumann, 59, ist zum Start vom Verlag freigestellt. Stiftungen finanzieren Investigate Europe, Medien aus mindestens sechs Ländern veröffentlichen ab diesem Wochenende die erste Recherche.

Sie handelt von der massiven technischen Aufrüstung zur Kontrolle der EU-Außengrenzen. Gemeinsam befragte das Team 200 Grenzpolizisten, Ermittler, Experten und Beamte. Der "Tagesspiegel" veröffentlicht das Ergebnis heute in Deutschland, zudem gibt es Publikationen u.a. im norwegischen "Aftenblad", der portugiesischen "Público" der italienischen "Corriere della Sera" und "Newsweek Polska". Vice produziert in Griechenland eine 45-minütige TV-Doku. Investigate Europe arbeitet für die Medien in den jeweiligen Landessprachen und erhält Honorare, auf ihrem Blog fassen sie Kernergebnisse auf Englisch zusammen.

Koordinatorin Simantke, die aus der Elternzeit nicht zum "Tagesspiegel" zurückkehrt, hat bis März ausreichend Geld u.a. von der Hans-Böckler- und der Rudolf-Augstein-Stiftung. Zunächst bleibt das Netzwerk – wie auch das deutsche Recherchebüro Correctiv – auf Stiftungen angewiesen, strebt aber eine Mischfinanzierung an. Simantke spürt in vielen Redaktionen ein "starkes Bedürfnis an dem europäischen Ansatz" und nach Kooperation: "Wir sind als Journalisten geprägt durch die Eurokrise. Da haben wir gesehen, dass es wirtschaftliche Entwicklungen gibt, die komplett grenzübergreifend sind."
investigate-europe.eu, "Tagesspiegel", S. S3-S5 (Paid), blendle.com (Paid, auf Deutsch), aftenbladet.no (Norwegisch), publico.pt (Portugiesisch), corriere.it (Italienisch), infolibre.es (Spanisch)Kommentieren ...

"Guardian"- und Vice-Journalisten beginnen Kooperation.

guardian-vice-150Guardian und Vice formen eine Partnerschaft. Ein Team von "Guardian"-Journalisten zieht in die Vice-Redaktion in London, um Video-Formate zu produzieren. Die Gastreporter sollen unter anderem vor die TV-Kamera der Nachrichtensendung Vice News Tonight, die in den USA bei HBO und in Großbritannien auf dem Kanal Viceland läuft. "Guardian" und Vice wollen Einnahmen aus ihrer Partnerschaft teilen, nennen aber keine Details.
theguardian.comKommentieren ...

Vice startet Luxus-Plattform Amuse.

Vice150Vice beschäftigt sich ab heute auch in Deutschland mit allem, was schön und teuer ist, und startet die Luxus-Plattform Amuse. Das Online-Magazin kommt mit Texten wie 10 Orte, an denen wir gerne wohnen würden und Die ungeschriebenen Regeln des Online-Datings und will damit ein Umfeld für Nobel-Marken schaffen. Zu Beginn ist Mercedes mit einem Kunstfilm über das neuen S-Klasse Cabrio dabei, Cadillac sponsert die Travel-Rubrik.
amuse-i-d.vice.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Shane Smith sagt, alle müssen alles machen.

Shane SmithLese-Tipp: Medienhäuser überleben nur, wenn sie entschlossen auf alle Plattformen gehen, sagt Vice-Gründer Shane Smith wie üblich radikal im "Zeit"-Interview. Auch die "New York Times" habe sich nicht schnell genug digitalisiert und um Jüngere gekümmert – jetzt ist Vice als Unternehmen mehr als doppelt so wertvoll.
"Die Zeit", S. 29 (Paid)Kommentieren ...

Vice hat Respekt vor dem deutschen TV-Markt.

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Deutschland muss noch warten: Vice hat es mit dem Start eines deutschen Ablegers seines TV-Senders Viceland nicht eilig. In der "Zeit" kündigt Vice-Chef Shane Smith den Sendestart vage "innerhalb der nächsten zwölf Monate" an. Der ansonsten vorlaute alternative Medienkonzern für die Generation Y hat offenbar Respekt vor dem deutschen TV-Markt: "Deutschland ist ein besonderer Markt: mächtig, intelligent. Deshalb nehmen wir uns Zeit", sagt Smith.

Kein Verständnis hat Smith für die Dominanz der Babyboomer-Generation in den traditionellen Medien. Die hätten sich in die Idee verbissen, "dass alles am Arsch ist. Dabei wird die Welt immer besser." Jetzt sei die Zeit, zu entscheiden, "auf welcher Seite der Geschichte wir stehen sollen: soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, das alles wird jetzt neu verhandelt. Und wir versuchen, dabei zu sein." Etablierte Medien wie die New York Times haben es dabei nach Ansicht von Vice-Chef Smith verpasst, die jungen Leute für sich zu gewinnen.
"Zeit" 43/2016, S. 29 (Vorabmeldung), turi2.tv (Interview mit Vice Deutschland-Chefredakteur Tom Littlewood)

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Vice wollte Murdoch "News of the World" abkaufen.

Vice Logo-150Vice hat auf dem Höhepunkt des Phone-Hacking-Skandals versucht, Murdochs britisches Sonntagsblatt News of the World zu kaufen, erzählt Vice-Chef Shane Smith der Medienjournalistin Keach Hagey. Der Plan sei gewesen, aus der Zeitung ein neuartiges internationales News-Medium zu formen. Er habe mit James Murdoch, den Sohn von Partiarch Rupert Murdoch, verhandelt - am Ende erfolglos.
wsj.com (Paid) via politico.comKommentieren ...

Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg prüft Vice wegen Drogen-Berichten.

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Journalismus auf Droge: Die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg prüft, ob das Internetangebot von Vice gegen den Jugendmedienschutz verstößt. Anlass sind Recherchen des NDR-Medienmagazins "Zapp", das Artikel über Drogenkonsum auf der Seite sowie auf den Schwesterseiten Thump, Noisey und Munchies untersucht hat. Das Magazin fragt kritisch, warum der Jugendschutz die Seite nicht von selbst betrachtet habe.

"Zapp" zitiert unter anderem den Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters, Rainer Thomasius, der die Beiträge scharf kritisiert: "Im Grunde genommen geht es in diesen Artikeln darum, junge Menschen zum Drogenkonsum zu verführen." Auch Jugendschutz.net, die Kontrollstelle für Jugendmedienangebote im Internet, kritisiere die entsprechenden Beiträge. So würden manche Artikel negative Aspekte des Drogenkonsums völlig ausblenden und dazu anleiten, Drogen vor der Polizei zu verstecken. Vice äußerte sich "Zapp" gegenüber schriftlich: "Unsere Leser sind gut informiert, neugierig und sie hinterfragen das, was sie lesen. Wir sind überzeugt, unsere Leser und User sind reflektiert und ordnen unsere Berichterstattung ein." (Bild: vice.com/Screenshot)
ndr.de, presseportal.de1 Kommentar

TV-Sender Viceland soll in 44 weiteren Ländern starten.

Vice150Vice plant Ableger des TV-Senders Viceland mittelfristig in 44 weiteren Ländern, kündigt Vice-Chef Shane Smith an. Der größte neue Markt ist Indien, daneben stehen Australien und Neuseeland, Südostasien und Afrika auf der Agenda. In Frankreich startet Viceland im November, auch in Deutschland gebe es "Gespräche mit verschiedenen Playern".
horizont.net, theguardian.comKommentieren ...

Zitat: Laura Himmelreich hält Subjektivität für ein legitimes Stilmittel.

Laura Himmelreich 150"Auf der Nannenschule lernt man handwerklich gut zu arbeiten und auch – wenn es Sinn macht – sich selbst einzubringen. Das ist ein legitimes Stilmittel, wenn es der Geschichte dient."

Laura Himmelreich, neue Vice-Chefredakteurin in Deutschland, hält nichts davon, eine subjektive Erzählweise im Journalismus grundsätzlich auszuschließen.
meedia.de, turi2.de (Background)
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turi2 edition2: Für Saskia Linz ist Content Marketing die bessere Werbung.


Echt statt Illusion: Saskia Linz macht Content Marketing bei Virtue, der Kreativ-Agentur von Vice. In der turi2 edition2 zeigt die 27-jährige Berlinerin ihre Welt: Linz will gute Stories über Marken erzählen – und im Gegensatz zu klassischer Werbung authentisch bleiben. Sie sagt: Werbung besteht immer aus Geschichten, die Botschaften emotional und glaubwürdig platzieren. Deshalb könnte die Vegetarierin Linz auch nie eine Schlachthof-Kampagne betreuen. Autor Jens Twiehaus und Fotograf Holger Talinski haben sie begleitet.
turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Das ganze Porträt lesen Sie in der neuen turi2 edition.Kommentieren ...

interview2: Vice-Chef Tom Littlewood über den Reiz der alten Medien.


Oldie but Goldie: Vice strebt aus dem Kindergarten namens Internet ins Seniorenheim Fernsehen. Gerade alte Medien böten viel Spielraum, Neues zu schaffen, sagt Deutschland-Chefredakteur Tom Littlewood. Im turi2.tv-Interview erklärt er, wie Viceland aussehen wird – ein TV-Kanal, der noch dieses Jahr in Deutschland starten soll. Alle Protagonisten sollten etwas Persönliches preisgeben, gemeinsam "auf die Suche nach dem Sinn des Lebens" gehen.

Vice habe auf dem Weg zum "wichtigsten Medienunternehmen der Welt" den Ehrgeiz, eine Geschichte in allen möglichen Medien zu erzählen. Das Prinzip, alles aus einer Hand herzustellen, gilt dabei auch für die Werbung: "Unser Anspruch ist, dass wir Anzeigen und Werbespots selber gestalten. Wir haben ein Gefühl für die junge Zielgruppe, wir haben die Erfahrung, wie man junge Leute begeistert."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Vice startet weitere Online- und TV-Kanäle.

Vice Logo-150Vice wächst weiter mit hohem Tempo und plant noch dieses Jahr sechs weitere Online-Plattformen sowie 20 TV-Kanäle weltweit. Im Netz will Vice die Themen Gesundheit, Spiele, Reise, Homosexualität und Transgender, Geld und Nachhaltigkeit besetzen. Im Fernsehen will Vice seinen Sender Viceland global ausrollen, der seit drei Monaten in den USA sendet.
mashable.com, streamingmedia.comKommentieren ...

turi2-Videoumfrage: Das lesen digitale Medienmacher am liebsten gedruckt.


Bücher, "Bunte", Bahn-Lektüre: turi2 hört sich auf der Republica und Media Convention Berlin unter digitalen Köpfen der Branche um. Welche gedruckten Medien kommen an? Wer liest gern auf Papier? Für Bento-Leiterin Frauke Lüpke-Narberhaus gehört die "FAS" zum Wochenende, Sky-Programmchefin Elke Walthelm outet sich als "Bunte"-Fan. Florian Hager, Chef des Jugendangebots von ARD und ZDF, schafft jede Woche ein Buch.

Hoch im Kurs ist das Dummy Magazin, etwa bei ze.tt-Chef Sebastian Horn und dem früheren Social-Media-Chef von WeltN24, Martin Hoffmann. Franziska Bluhm von der Verlagsgruppe Handelsblatt und Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg sind im Tagesgeschäft ganz weg vom Gedruckten. Isabelle Sonnenfeld, Chefin des Google News Lab, bekommt heute noch ihr Uni-Magazin Hammelsprung zugeschickt und Amazon-Video-Boss Christoph Schneider kriegt "Spiegel", "stern" und "Bunte" in Papierform auf den Tisch.Kommentieren ...