Facebook-Nutzer können auch vom Computer live streamen.

Facebook lässt nun alle Nutzer auch über Desktop-Computer Livebilder streamen. Bislang hat Facebook Live nur über Smartphones funktioniert. Nutzer können auch ihren Bildschirm übertragen – sich beim Computerspielen zugucken lassen ist längst Massenphänomen und Millionen-Geschäft. Die führende Plattform dafür ist Twitch, die zu Amazon gehört.
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Telco-Konzern Altice kauft Videovermarkter Teads.

Altice, Telekom-Konzern von Patrick Drahi, kauft den französischen Online-Videovermarkter Teads für 322 Mio Dollar. Die Adtech-Firma wurde 2011 gegründet, hat nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter und machte 2016 rund 188 Mio Euro Umsatz. Teads ist vor allem für das Outstream-Format bekannt: Werbevideos, die beim Scrollen über Websites automatisch starten und Publishern damit Videowerbung ohne eigene Videoinhalte erlauben. Altice hält Beteiligungen an Fernsehkabel- und Internetanbietern in u.a. Frankreich, Belgien, Israel, Portugal und den USA.
businessinsider.de, economiematin.fr, globenewswire.com (Ad-hoc-Meldung)Kommentieren ...

Twitter macht Video-Liveübertragungen für Medienhäuser einfacher.

Twitter lässt Medienhäuser ab morgen deutlich einfacher Live-Streams übertragen, berichten mehrere US-Medien. Profi-Nutzer können ihr Produktions-Equipment an eine Schnittstelle (API) andocken – so wie bereits seit Monaten bei Facebook Live. Twitter setzt auf Live-Videos, bietet aber noch zu wenig Inhalte.
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Amazon macht Prime Video zur Plattform und ist heiß auf Live-Sport.


Mediatheken-Metamorphose: Amazon baut seinen Prime-Videodienst ab spätestens Juni auch in Deutschland zur TV-Plattform um, berichtet Lisa Priller-Gebhardt in "W&V". Nutzer können dann für einen Aufpreis Senderpakete buchen. Amazon will zudem Sport über Prime Video live streamen, um das Angebot aufzuwerten. Ab der Bundesliga-Spielzeit 2017/18 hält Discovery die Rechte an 45 Saisonspielen – und könnte Amazon statt Sky als Plattform wählen. Amazon hält bereits die Rechte für das Bundesliga-Onlineradio.

Widerwillig verhandelt sogar Sky inzwischen mit Amazon, schreibt Priller-Gebhardt. Sky könnte sich gezwungen sehen, seine Inhalte auf der Amazon-Plattform anzubieten. Die Verhandlungen führt laut "W&V" Mirjam Laux, frühere Pay-TV-Chefin bei ProSiebenSat.1 und Ex-Deutschland-Managerin bei Fox. Amazon kommentiert die Personalie nicht. In den USA bieten HBO, Viacom oder NBC Universal ihre Inhalte über das Streaming Partners Program von Amazon an. (Foto: Jens Kalaene/dpa/Picture Alliance)
"W&V" 12/2017, S. 13-15 (Paid)Kommentieren ...

Burda und Amazon testen TV-Magazin fürs Streaming.

Burda und Amazon bringen Video-Streaming auf Papier und testen ein "Cinema"-Spezial über die Inhalte von Amazon Prime Video. Die Redaktion empfiehlt die 100 besten Filme, Serien und Dokus des Netflix-Konkurrenten. "Best of Amazon Prime Video" erscheint mit 164 Seiten und 50.000 Auflage und liegt für 6,90 Euro am Kiosk und in der Auslage von Amazon. Prime-Mitglieder kriegen das Heft gratis für Kindle-Lesegeräte.
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"Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen will Vollgas bei Video geben – und in Print.


Digital first, Print firster: "Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen bekennt sich zur Alles-Oder-Nichts-Strategie. Die dicke Kohle fließt ins Digitale, doch "die Zeitung wird weiter Meinung machen", ist sich Hopfen sicher. Im Videointerview von turi2.tv und "Horizont" bläst sie auch zum großen Angriff auf die Fernseh-Branche: "Wir haben nichts zu verlieren."

Hopfen will aus "Bild" keinen Fernsehsender machen, weil Bewegtbild im Netz keinen Sender mehr brauche. Dieser Umstand macht Experimente möglich – ohne Rücksicht auf Verluste. Weil die Marke "Bild" mit Fernsehen nie etwas zu tun hatte, könne Video auch keine Umsätze kannibalisieren. Für die Redaktion bedeutet das eine Art Freifahrtschein zum Ausprobieren.

Beim Ausprobieren stößt Hopfen persönlich manchmal an ihre Grenzen. Mit Twitter ist sie nie warm geworden und Snapchat kapiert sie nur mit Hilfe ihrer Teenager-Patenkinder. "An einige Sachen muss ich mich ein bisschen gewöhnen. Da merke ich, dass ich älter werde", sagt Hopfen im Video. Vielleicht auch deshalb kehrt sie zurück zu Bewährtem: Frau "Bild"-Boss ist glückliche Neu-Abonnentin vom "Handelsblatt".
youtube.com (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Burda startet Marktplatz für Bewegtbild.


Und Action: Burda will für andere Publisher zum Lieferanten für Video-Content werden und startet die Plattform DigiTail. Kunden können zum Start auf 500 Videos zugreifen und - gegen Zahlung einer Gebühr - auf der eigenen Seite veröffentlichen. Im Laufe des Jahres soll das Angebot auf 1.500 Filme wachsen.

Aktuell bietet das Portal Videos aus den Bereichen Küche, produziert von der Burda-Tochter StockFood, und Fitness- und Gesundheits-Videos von BurdaStudios. Außerdem trägt Burda auch seine Promi-Videos von Bunte.de zu Markte und sucht auf diesem Weg nach einer Zweitverwertung für Red-Carpet-Clips und Promi-Interviews.
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Facebook-Videos starten in Apps künftig automatisch mit Ton.

Facebook Logo blueFacebook spielt Videos in den mobilen Apps bald automatisch mit Ton ab. Ist auf dem Smartphone der Ton ausgeschaltet, bleiben die Videos aber stumm. Nutzer können das Autoplay außerdem in den Einstellungen ausstellen. PC-Nutzer bleiben von der Änderung verschont. Offenbar will Facebook Anzeigenkunden zufriedenstellen. Das Unternehmen behauptet, ein Test habe positives Feedback der Nutzer zum automatischen Sound-Start ergeben. Facebook bietet Werbekunden künftig an, für ihre Videos nur zu zahlen, falls die Nutzer die Clips mit Ton ansehen.
sueddeutsche.de, newsroom.fb.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Antisemitismus-Vorwurf: YouTube-Star PewDiePie fliegt bei Disney raus.

PewDiePie, Felix Kjellberg 150Disney trennt sich YouTube-Star Felix Kjellberg, alias PewDiePie. Der Schwede ist der Webvideo-Produzent mit den weltweit meisten YouTube-Followern. Disney wirf Kjellberg Antisemitismus vor. Er hatte im Januar mehrere Clips veröffentlicht, in denen sich Darsteller antisemitisch verhalten. Kjellberg sagt, er wollte zeigen, was Menschen für Geld bereit sind zu tun.
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Netflix plant Merchandising-Offensive.

Netflix-Logo-NEU-150Netflix plant, ins Merchandising-Geschäft einzusteigen, berichtet Bloomberg. Die Firma suche derzeit einen Manager, der das Lizenzgeschäft mit Büchern, Comics und Spielzeug aufbauen soll. Daneben sollen Rechte-Halter, deren Inhalte Netflix streamt, die Firma an entsprechenden Erlösen beteiligen. Neben Umsätzen erhoffe sich Netflix vom Geschäft mit T-Shirts und Kaffeetassen eine gesteigerte Werbewirkung für die Shows.
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Facebook will Werbefläche durch professionelle, episodische Video-Formate vergrößern.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Facebook hat tatsächlich Ambitionen, zur Plattform für episodische Video-Inhalte zu werden, bestätigt Mark Zuckerberg bei der Vorstellung der Quartalszahlen. Er wolle Inhalte liefern, die Nutzer "Woche für Woche" konsumieren wollen - und konkurrenzfähige Vermarktungsbedingungen bieten. Zuckerberg sagt, sei klar, dass "viele der besten Inhalte" professionell erstellt werde und dafür genügend Geld nötig sei. Media-Einkäufer reagieren optimistisch, schreibt Ross Benes.
recode.net, digiday.com (Benes), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Streamingplattform Pantaflix wirbt Apple-Manager Stefan Langefeld ab.

Stefan LangefeldStefan Langefeld wechselt von Apple zum Streamingdienst Pantaflix. Der langjährige iTunes Head of TV and Movies kümmert sich ab Mai um den weltweiten Start der Video-on-Demand-Plattform. Er soll die Pantaleon-Tochter zu einem führenden VoD-Anbieter machen. Langefeld leitete bei Apple den Markteintritt von iTunes Video in die deutschsprachigen Märkte und rund 50 Schwellenländer.
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Amazon veröffentlicht Schweighöfer-Serie am 17. März.

Amazon Prime Video-150Amazon stellt am 17. März seine erste deutsche Eigenproduktion bei Amazon Prime Video ins Netz. "You Are Wanted" von und mit Matthias Schweighöfer ist eine Thriller-Serie in sechs Teilen. Neben Schweighöfer stehen Alexandra Maria Lara und Karoline Herfurth vor der Kamera. Es ist die erste Exklusiv-Serie für einen internationalen Streaming-Dienst aus Deutschland. Auch Konkurrent Netflix arbeitet an einer deutschen Produktion.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

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Bitkom prognostiziert weiteres Umsatz-Wachstum bei Video-On-Demand.

WebvideoVideo-On-Demand wird 2017 weiter steigende Umsätze generieren, prognostiziert der Digitalverband Bitkom unter Bezug auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS Markit. Demnach werden die Umsätze 2017 etwa 945 Mio Euro erreichen – ein Plus von rund 18 % im Vergleich zu 2016. Die Umsätze mit Streaming-Abonnements werden der Prognose zufolge mit 275 Mio Euro erstmals die durch Einzelabrufen (236 Mio Euro) überholen.
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Update: DKB braucht keine Rundfunklizenz für Handball-Streaming.

Handball-WM 2017 Frankreich 150Handball-WM: Die Deutsche Kreditbank braucht fürs geplante Live-Streaming des Turniers im Internet keine Rundfunklizenz. Die ZAK drückt ein Auge zu und duldet die "besondere und außergewöhnliche Einzelfallsituation". Unter anderen Umständen würde die Kommission die Übertragung "aller Voraussicht nach als zulassungspflichtigen Rundfunk" einstufen.
dwdl.de, meedia.deKommentieren ...

Facebook vermarktet Videos.

Mark Zuckerberg
Lass dich unterbrechen: Facebook platziert künftig Werbung in Videos. Anders als bei Konkurrent YouTube laufen die Spots jedoch nicht vor dem eigentlichen Inhalt, sondern dazwischen. Die sogenannten Mid-Rolls erscheinen in mindestens 90 Sekunden langen Videos und frühestens nach zwanzig Sekunden Inhalt.

Facebook übernimmt den Verkauf der Anzeigen, behält 45 % des Umsatzes und gibt 55 % weiter. Den gleichen Einnahmensplit wendet auch YouTube an. Bisher war es nur über Umwege möglich, mit Videos auf Facebook Einnahmen zu generieren. Mit der Einführung von Werbung positioniert sich Facebook als alternative Plattform für Produzenten, die mit ihren Videos Geld verdienen wollen - und schafft sich selbst auch einen neuen Einnahmenkanal.
recode.net, mashable.comKommentieren ...

"SZ Magazin" dokumentiert das vierte Jahr im NSU-Prozess.

sz-magazin-nsu-3-150SZ-Magazin dokumentiert auch das vierte Jahre des NSU-Prozesses, der in der Tagespresse nur noch selten Beachtung findet. Die drei Schauspieler Sandra Hüller, Stefan Hunstein und Ulrich Matthes haben die Aufzeichnungen eingelesen, darunter die Aussage der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, die nach langem Schweigen am 313. Verhandlungstag erstmals selbst das Wort ergriff.
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Facetime mit … Sophie Burkhardt: Funk ist nicht abhängig von Facebook.


Allianz ohne Alternativen: Das öffentlich-rechtliche Jugendangebot Funk ist auf Social-Media-Plattformen angewiesen – und glaubt, dennoch nicht abhängig zu sein. Drei Monate nach dem Start spricht Vize-Chefin Sophie Burkhardt im turi2.tv-Interview von einer "Zweigleisigkeit". Ihre Strategie: Reichweite über Facebook und Snapchat aufbauen und die jungen Nutzer darüber ins eigene Haus locken.

Ihr Team lasse keine Inhalte weg, nur weil sie Facebook nicht gefallen könnten, versichert Burkhardt. "Wir sind weder auf die Player, noch auf die Ausspielwege angewiesen", sagt sie, diese Behauptung sei "kein Feigenblatt" für Politik oder Gremien. Die Formate-Macher haben in den vergangenen Wochen viel ausprobiert. Jetzt folgt die Feinarbeit. Bei einer Sache tun sie sich schwer: die ganz jungen Jugendlichen, also die 14- und 15-Jährigen, zu erreichen.
turi2.tv (6-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Video-Tipp: Deutsche Bahn bringt Omis gegen Emojis in Stellung.

deutsche Bahn-150Video-Tipp: Die Bahn trommelt für den Weihnachtsbesuch bei Oma und lässt in einem Viral-Spot flotte alte Damen gegen Emojis antreten, die dem persönlichen Weihnachtsbesuch offenbar den Rang abzulaufen drohen. Am Ende gewinnen – wenig überraschend – die Omis. Der Spot stammt von der Agentur BBDO Berlin und ist vor allem auf Facebook und YouTube zu finden.
wuv.de, meedia.de

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