YouTube hat 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich.

YouTube hat mittlerweile 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich, sagt CEO Susan Wojcicki auf der VidCon. Die eingeloggten Nutzer schauen ihr zufolge allein auf ihren Mobilgeräten im Schnitt mehr als eine Stunde pro Tag YouTube-Videos. Die 37 exklusiven Serien, die YouTube für sein Angebot Red produzieren ließ, erzeugten laut der Google-Tochter bislang insgesamt 250 Mio Views.
hollywoodreporter.com, techcrunch.comKommentieren ...

"Bild" reagiert auf Kohls Tod wie ein Nachrichtensender.

Bild.de reagiert blitzschnell auf den Tod von Helmut Kohl mit einer Video-Sondersendung. Knapp eine halbe Stunde nach der ersten Eilmeldung geht "Bild Daily Spezial" live – mit historischen Kohl-Aufnahmen, Schalten und Studiogästen. Die Sendung läuft im Web, mobil und bei Facebook mit Live-Untertiteln, sodass Zuschauer sie auch ohne Ton verfolgen können. Welt.de greift auf N24 zurück, das wie n-tv live sendet. Andere Onlinemedien stellen vorbereitete Nachrufe und Bildergalerien online. Die "Tagesschau" sendet zügig eine umfangreiche Spezialausgabe. Das Verkehrsministerium stoppt seine "FAZ"-Kampagne mit leeren Todesanzeigen.
bild.de, turi2 – eigene Beobachtung, meedia.de ("FAZ"-Kampagne)

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RTL-Tochter Divimove vermarktet YouTube-Werbung künftig selbst.

Divimove vermarktet YouTube-Werbeplätze für seine Kanäle künftig selbst. Werbekunden und Mediaagenturen können ihre Spots nur noch über die Divimove-Agentur Brandboost oder YouTube direkt platzieren, nicht mehr über andere Agenturen. Divimove ist eine Tochter der RTL Group und managt 1.200 YouTube-Kanäle, darunter Sallys Tortenwelt mit allein 1 Mio Abonnenten.
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"PR-Journal" verbreitet die Videos von turi2.tv.

PR-Journal und turi2.tv kooperieren bei der Verbreitung von Videos. Das Fachmedium für Kommunikationsprofis bindet turi2-Videos in sein Bewegtbild-Angebot PR-Journal Plus ein. turi2 stellt Videos mit Bezug zu PR-Themen zur Verfügung. Mit seinem Plus-Angebot will das "PR-Journal" u.a. Agenturen eine Plattform bieten, um Cases vorzustellen und Bewerber zu finden.
pr-journal-plus.deKommentieren ...

Studie: Ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaut mehr Streaming-Dienste als TV.

Video-Streaming-Dienste wie Netflix haben einen Massenmarkt erobert, sagt eine Studie von Deloitte. Rund ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaue mehr Abrufinhalte als klassisches TV. Die Abo-Zahlen hätten sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Bei Nutzern ab 35 Jahren dominiere das lineare TV-Programm.
horizont.net, t-online.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jens Twiehaus wird Redaktionsleiter turi2.tv.

Veni, video, vici: Medienexperte Jens Twiehaus, 29, seit 2015 Berliner Korrespondent von turi2, wird zum 1. Juni Redaktionsleiter beim Branchenfernsehen turi2.tv. Twiehaus prägt das 2008 von Peter Turi gestartete Projekt bereits seit zwei Jahren mit seinen ruhigen und klugen Video-Interviews. Künftig soll Twiehaus vor allem die Kooperation mit "Horizont" bei turi2.de/live vorantreiben sowie neue Formate und How-to-Videos entwickeln. Twiehaus tritt im turi2-Team damit gleichberechtigt neben die Ressortleiter Markus Trantow (für turi2.de) und Tatjana Kerschbaumer (für turi2 edition).
turi2.de/team, turi2.de/liveKommentieren ...

Video-Tipp: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer diskutieren bei "Spiegel Daily" über "Bundeswehrmacht".

Video-Tipp:: Jakob Augstein und Jan Fleischhauer streiten in der ersten Ausgabe ihrer Video-Kolumne bei Spiegel Daily darüber, wie viel Wehrmacht noch in der Bundeswehr steckt. Fleischhauer bleibt meist ruhig, aber bestimmt, während Augstein ihm ins Wort fällt, wild gestikuliert und durch Gesten unmissverständlich wissen lässt, dass er Fleischhauers Meinung so gar nicht teilt. Insgesamt launig und unterhaltsam, auf einen gemeinsamen Nenner kommen beide Diskutanten wie in jeder Polit-Talkshow natürlich nicht. Für einen Schmunzler sorgt Fleischhauers Sohn, der sich als Überraschungsgast ins Bild schleicht. Augstein verrät als Fun Fact, dass er gedient und dabei bedient hat - in der Bundeswehr-Kantine.
daily.spiegel.de (10-Min-Video, Paid)Kommentieren ...

Christoph Pleitgen pumpt Video-Massen ins Netz.


Viel hilft viel: Christoph Pleitgen streut die Video-Software Wochit über deutsche Redaktionen – und bringt mit ihr große Mengen Bewegtbild-Fastfood ins Internet. "Wir helfen, Masse zu realisieren", sagt Pleitgen im Video-Interview von turi2.tv auf der Media Convention Berlin. In der schnellen und einfachen Produktion sieht er die Zukunft für Online-Video.

Wochit wolle Automatisierung, künstliche Intelligenz und Kreativität kombinieren, um möglichst viele Videos möglichst schnell online zu stellen. Nicht alles werde Video, doch für Breaking News und Entertainment biete sich Video meist mehr an als Text. Diese Herausforderung kommt auf Journalisten zu, sagt der frühere Reuters-Manager Pleitgen: "Der Trend ist, dass weniger mehr machen müssen. Es muss eine Bereitschaft da sein, sich multimedial mit Nachrichten auseinanderzusetzen."
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Zitat: Willibald Müller sieht AGF-Zahlen nicht in Konkurrenz zum GXL-Panel.

"Wenn unsere Reichweite auch Youtube-Zahlen ausweist, haben wir in Kürze ein Angebot, das in dieser Form absolut einzigartig ist. Es gibt dazu absolut keine Alternative. Auch nicht die GXL-Zahlen."

Willibald Müller, Geschäftsführer der neu formierten AGF Videoforschung, sieht seine Zahlen nicht in Konkurrenz mit dem GXL-Panel der GfK – deren Fokus liege auf Werbewirkung, nicht auf der Nutzung.
"Werben und Verkaufen 19/2017, S. 34 – 39

weitere Zitate aus dem Interview:

"Wir haben eine klare Verabredung mit Google. Die lautet: Wir bringen zunächst das Projekt mit der Integration der Youtube-Reichweiten sauber zu Ende. Und dann, in der nächsten Stufe, reden wir darüber, wie wir unsere Zusammenarbeit organisieren."

"Facebook ist eine völlig andere Art von Platt­form, die es in ein reines Videonutzungsumfeld zu inte­grieren gilt. Da gibt es viele Punkte zu diskutieren."Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 und Discovery gründen gemeinsame Streaming-Plattform.

Fern(seh)beziehung: ProSiebenSat.1 und Discovery schließen sich in einem Joint Venture zusammen, um TV-Inhalte auf einer gemeinsamen Plattform zu streamen. Nutzer sollen sieben Sender der P7S1-Gruppe sowie die Discovery-Sender Dmax und TLC schauen können. Auch Eurosport soll auf die Plattform kommen – ab August hält Discovery Fußball-Bundesliga-Rechte und 2018 die Rechte an den Olympischen Winterspielen. P7S1 bohrt für das Joint Venture seine 7TV-Plattform auf.

Auch andere Sender sollen hier künftig ihre Inhalte anbieten können. Das Angebot wird somit zur Konkurrenz für andere Streaming-Plattformen wie Zattoo oder Internet-Fernseh-Angebote. P7S1 und Discovery arbeiten künftig bei der Entwicklung von Technologie und der Vermarktung zusammen: Dmax und TLC werden künftig auf der Streaming-Plattform von SevenOne Media vermarktet, einem P7S1-Unternehmen. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Picture Alliance)
prosiebensat1.comKommentieren ...

Goldmedia: Amazon dominiert deutschen Abostreaming-Markt, Netflix auf Platz zwei.

Netflix liegt im deutschen Markt im ersten Quartal mit einem Anteil von 22 % am Abostreaming-Markt, etwa 5 Mio zahlenden Kunden, hinter Amazon Prime Instant Video mit 47 % bzw gut 10 Mio zahlenden Kunden, schließt Goldmedia aus einer Befragung mit 50.000 Teilnehmern. Beim Zuschaueranteil liegt Netflix bei 29 %, Amazon bei 40 %. Sky Go und Maxdome kommen auf die Plätze drei und vier.
"Wirtschaftswoche", S. 50-51, blendle.com (Paid), wiwo.deKommentieren ...

Streaming-Nutzer könnten sich laut EuGH-Urteil strafbar machen.

Nicht ganz unschuldig: Der Europäische Gerichtshof hat ein Grundsatzurteil gefällt, wonach künftig auch Nutzer illegaler Streaming-Angebote belangt werden können. Bislang wurden die Nutzer kaum verfolgt, lediglich die Betreiber von Portalen wie kino.to wurden verfolgt. Das Gericht befand nun, dass das Ansehen eines Streams keine "vorrübergehende" oder "flüchtige und begleitende" Handlung sei, sondern als "anomaler" Akt nicht mit dem üblichen Surfen im Web vergleichbar sei. Damit steigen die Chancen für Privatpersonen, abgemahnt zu werden. Für eine Verurteilung muss den Nutzern jedoch nachgewiesen werden, dass diese im jeweiligen Einzelfall das Angebot als illegal einschätzen konnte.

Im Prozess ging es eigentlich um die in den Niederlanden verkaufte Set-Top-Box Filmspeler, mit deren Hilfe illegale Streams abgespielt werden können und zu dem es eine juristische Auseinandersetzung in den Niederlanden gibt. Das zuständige Gericht hatte sich für eine Grundsatzentscheidung an den EuGH gewandt. (Foto: picture alliance / blickwinkel)
sueddeutsche.deKommentieren ...

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman startet einen Video-Talk.


Talking Business: Xing will mit Video-Inhalten mehr Nutzer an seine Plattform binden und startet heute die Online-Sendung Xing Talk. Chefredakteurin Jennifer Lachman will mit ihrem Team vor allem Gesprächsstoff fürs Büro liefern, erzählt sie im turi2.tv-Video: "Wenn ich mit dem Chef im Aufzug stehe, möchte ich was Schlaues sagen." Deshalb talken Lachman und Kollegen künftig mit meinungsstarken Gästen, zum Auftakt u.a. mit Arzt Dietrich Grönemeyer.

Die Videos laufen in 15- und 45-Minuten-Fassungen auf Xing, für Social Media gibt es kurze Teaser. Lachman verspricht in den Talks "spannende Leute, die Trends erkennen, uns mit auf die Reise in die Zukunft nehmen". Xing investiert in das Inhalte-Geschäft: Als sechster Redakteur kommt im Juni Stefan Mauer, der derzeit für die dpa in Indien arbeitet. Er soll im Wahljahr bessere Kontakte in den Berliner Politikbetrieb aufbauen. Xing, das mehrheitlich zum Medienhaus Burda gehört, lockt vor allem mit Reichweite: Das Netzwerk hat 12 Mio Nutzer, 2 Mio nutzen nach Unternehmensangaben aktiv einen der Newsletter zu 25 Branchen. Bei Klartext gehen täglich Debattenbeiträge online, auch hier konkurriert Xing mit LinkedIn, wo Promis wie Dieter Zetsche schreiben.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), xing.com/talkKommentieren ...

Stream-Tipp: Miriam Meckel diskutiert mit Merkel, Máxima und Trump.

Stream-Tipp: Auf dem Frauengipfel der Bundesregierung diskutieren heute Bundeskanzlerin Merkel, die niederländische Königin Máxima, Währungsfond-Chefin Christine Lagarde und Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten. "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel (Foto) moderiert das Podium, das um 13 Uhr beginnt.
g20.org (Livestream ab 13 Uhr) via morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...

Sebastian Romanus und Johann Griebl werden Chefs von Studio71.

ProSiebenSat.1 übergibt Sebastian Romanus (Foto) und Johann Griebl die Leitung seiner Webvideo-Manufaktur Studio71. Griebl steigt intern auf, Romanus kommt von den konkurrierenden Maker Studios von Disney. Die scheidenden Chefs Sebastian Weil und Ronald Horstman wollen selber gründen, sagen sie Gründerszene.de. Der bisherige Chef des USA-Geschäfts von Studio71, Reza Izad, wird globaler Vorstandschef. Oliver Strutynski steigt in die Geschäftsführung auf und soll Studio71-Ableger in Italien und Frankreich aufbauen.
prosiebensat1.com, gruenderszene.deKommentieren ...

Alexander Baxmann wechselt von ProSiebenSat.1 zum RTL-Unternehmen Smartclip.

Smartclip, Video-Vermarkter von RTL, verpflichtet Alexander Baxmann von ProSiebenSat.1, um das Geschäft mit gezielt ausgesteuerter TV-Werbung auszubauen. Baxmann wird Director für die Geschäftsentwicklung des sogenannten Adressable TV. Für P7S1 hat er HbbTV- und Addressable-TV-Produkte entwickelt.
new-business.deKommentieren ...

RTL-Tochter Divimove übernimmt YouTuber-Treffen Videodays.

Divimove, Video- und Influencer-Netzwerk der RTL Group, steigt ins Event-Geschäft ein und übernimmt die Videodays, Europas größtes YouTuber-Treffen in Köln. Videodays-Gründer Christoph Krachten, Ex-Geschäftsführer des Multi-Channel-Netzwerks Mediakraft, und sein Team wechseln ebenfalls zu Divimove. Mittelfristig plant Divimove Videodays-Events in ganz Europa.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christoph Krachten gibt Verlagen und Sendern YouTube-Nachhilfe.



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Telekom klammert Streaming aus Datenvolumen aus.

Deutsche Telekom startet Daten-Flatrate für Musik- und Videostreaming. Nutzer der kostenlosen Option StreamOn können Inhalte bei teilnehmenden Partnern anhören oder anschauen, ohne dass die übertragenen Daten auf ihr mobiles Datenvolumen angerechnet werden. Partner sind u.a. Netflix, Amazon Prime, Sky, YouTube und Funk, aber auch WeltN24, Spiegel Online und FAZ.net sowie die eigenen Telekom-Angeboten. Das Angebot stehe allen Inhalteanbietern offen, sagt die Telekom.
golem.de, inside-handy.de
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Heribert Prantl: Ohne Haftung der Eltern könnte das Urheberrecht einpacken.

Elternhaftung: Es ist richtig, dass Eltern nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs im Zweifel für die Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haften, kommentiert Heribert Prantl. Andernfalls könne das Urheberrecht einpacken; Eltern könnten sich dann mit "Schweinchen-Schlau-Argumenten" komplett aus der Affäre ziehen. Gerichte müssten prüfen können, wer für eine Rechtsverletzung verantwortlich gemacht werden könne. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass Eltern das betroffene Kind verraten müssen, wenn dieses im Internet auf Tauschbörsen gegen das Urheberrecht verstoßen hat.
"Süddeutsche Zeitung", S. 4 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundesgerichtshof: Eltern müssen bei Filesharing ihr Kind verraten.

BundesgerichtshofFilesharing: Eltern müssen das betroffene Kind verraten, wenn dieses im Internet auf Tauschbörsen gegen das Urheberrecht verstößt, urteilt der Bundesgerichtshof. Nennen die Eltern den Namen des Kindes nicht, müssen sie selbst Schadenersatz zahlen. In dem konkreten Fall hatte die Plattenfirma Universal Schadenersatz von einem Familienvater verlangt. Über das Internet der Familie hatte ein Kind illegal Musik heruntergeladen und gleichzeitig anderen Nutzern zur Verfügung gestellt. Der Vater wollte nicht sagen, welches seiner Kinder gegen das Urheberrecht verstoßen hatte.
tagesschau.deKommentieren ...

Facebook-Nutzer können auch vom Computer live streamen.

Facebook lässt nun alle Nutzer auch über Desktop-Computer Livebilder streamen. Bislang hat Facebook Live nur über Smartphones funktioniert. Nutzer können auch ihren Bildschirm übertragen – sich beim Computerspielen zugucken lassen ist längst Massenphänomen und Millionen-Geschäft. Die führende Plattform dafür ist Twitch, die zu Amazon gehört.
techcrunch.comKommentieren ...

Telco-Konzern Altice kauft Videovermarkter Teads.

Altice, Telekom-Konzern von Patrick Drahi, kauft den französischen Online-Videovermarkter Teads für 322 Mio Dollar. Die Adtech-Firma wurde 2011 gegründet, hat nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter und machte 2016 rund 188 Mio Euro Umsatz. Teads ist vor allem für das Outstream-Format bekannt: Werbevideos, die beim Scrollen über Websites automatisch starten und Publishern damit Videowerbung ohne eigene Videoinhalte erlauben. Altice hält Beteiligungen an Fernsehkabel- und Internetanbietern in u.a. Frankreich, Belgien, Israel, Portugal und den USA.
businessinsider.de, economiematin.fr, globenewswire.com (Ad-hoc-Meldung)Kommentieren ...

Twitter macht Video-Liveübertragungen für Medienhäuser einfacher.

Twitter lässt Medienhäuser ab morgen deutlich einfacher Live-Streams übertragen, berichten mehrere US-Medien. Profi-Nutzer können ihr Produktions-Equipment an eine Schnittstelle (API) andocken – so wie bereits seit Monaten bei Facebook Live. Twitter setzt auf Live-Videos, bietet aber noch zu wenig Inhalte.
techcrunch.com, businessinsider.deKommentieren ...

Amazon macht Prime Video zur Plattform und ist heiß auf Live-Sport.


Mediatheken-Metamorphose: Amazon baut seinen Prime-Videodienst ab spätestens Juni auch in Deutschland zur TV-Plattform um, berichtet Lisa Priller-Gebhardt in "W&V". Nutzer können dann für einen Aufpreis Senderpakete buchen. Amazon will zudem Sport über Prime Video live streamen, um das Angebot aufzuwerten. Ab der Bundesliga-Spielzeit 2017/18 hält Discovery die Rechte an 45 Saisonspielen – und könnte Amazon statt Sky als Plattform wählen. Amazon hält bereits die Rechte für das Bundesliga-Onlineradio.

Widerwillig verhandelt sogar Sky inzwischen mit Amazon, schreibt Priller-Gebhardt. Sky könnte sich gezwungen sehen, seine Inhalte auf der Amazon-Plattform anzubieten. Die Verhandlungen führt laut "W&V" Mirjam Laux, frühere Pay-TV-Chefin bei ProSiebenSat.1 und Ex-Deutschland-Managerin bei Fox. Amazon kommentiert die Personalie nicht. In den USA bieten HBO, Viacom oder NBC Universal ihre Inhalte über das Streaming Partners Program von Amazon an. (Foto: Jens Kalaene/dpa/Picture Alliance)
"W&V" 12/2017, S. 13-15 (Paid)Kommentieren ...

Burda und Amazon testen TV-Magazin fürs Streaming.

Burda und Amazon bringen Video-Streaming auf Papier und testen ein "Cinema"-Spezial über die Inhalte von Amazon Prime Video. Die Redaktion empfiehlt die 100 besten Filme, Serien und Dokus des Netflix-Konkurrenten. "Best of Amazon Prime Video" erscheint mit 164 Seiten und 50.000 Auflage und liegt für 6,90 Euro am Kiosk und in der Auslage von Amazon. Prime-Mitglieder kriegen das Heft gratis für Kindle-Lesegeräte.
burda.comKommentieren ...

"Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen will Vollgas bei Video geben – und in Print.


Digital first, Print firster: "Bild"-Verlagschefin Donata Hopfen bekennt sich zur Alles-Oder-Nichts-Strategie. Die dicke Kohle fließt ins Digitale, doch "die Zeitung wird weiter Meinung machen", ist sich Hopfen sicher. Im Videointerview von turi2.tv und "Horizont" bläst sie auch zum großen Angriff auf die Fernseh-Branche: "Wir haben nichts zu verlieren."

Hopfen will aus "Bild" keinen Fernsehsender machen, weil Bewegtbild im Netz keinen Sender mehr brauche. Dieser Umstand macht Experimente möglich – ohne Rücksicht auf Verluste. Weil die Marke "Bild" mit Fernsehen nie etwas zu tun hatte, könne Video auch keine Umsätze kannibalisieren. Für die Redaktion bedeutet das eine Art Freifahrtschein zum Ausprobieren.

Beim Ausprobieren stößt Hopfen persönlich manchmal an ihre Grenzen. Mit Twitter ist sie nie warm geworden und Snapchat kapiert sie nur mit Hilfe ihrer Teenager-Patenkinder. "An einige Sachen muss ich mich ein bisschen gewöhnen. Da merke ich, dass ich älter werde", sagt Hopfen im Video. Vielleicht auch deshalb kehrt sie zurück zu Bewährtem: Frau "Bild"-Boss ist glückliche Neu-Abonnentin vom "Handelsblatt".
youtube.com (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Burda startet Marktplatz für Bewegtbild.


Und Action: Burda will für andere Publisher zum Lieferanten für Video-Content werden und startet die Plattform DigiTail. Kunden können zum Start auf 500 Videos zugreifen und - gegen Zahlung einer Gebühr - auf der eigenen Seite veröffentlichen. Im Laufe des Jahres soll das Angebot auf 1.500 Filme wachsen.

Aktuell bietet das Portal Videos aus den Bereichen Küche, produziert von der Burda-Tochter StockFood, und Fitness- und Gesundheits-Videos von BurdaStudios. Außerdem trägt Burda auch seine Promi-Videos von Bunte.de zu Markte und sucht auf diesem Weg nach einer Zweitverwertung für Red-Carpet-Clips und Promi-Interviews.
wuv.de, digitail.tvKommentieren ...

Facebook-Videos starten in Apps künftig automatisch mit Ton.

Facebook Logo blueFacebook spielt Videos in den mobilen Apps bald automatisch mit Ton ab. Ist auf dem Smartphone der Ton ausgeschaltet, bleiben die Videos aber stumm. Nutzer können das Autoplay außerdem in den Einstellungen ausstellen. PC-Nutzer bleiben von der Änderung verschont. Offenbar will Facebook Anzeigenkunden zufriedenstellen. Das Unternehmen behauptet, ein Test habe positives Feedback der Nutzer zum automatischen Sound-Start ergeben. Facebook bietet Werbekunden künftig an, für ihre Videos nur zu zahlen, falls die Nutzer die Clips mit Ton ansehen.
sueddeutsche.de, newsroom.fb.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Antisemitismus-Vorwurf: YouTube-Star PewDiePie fliegt bei Disney raus.

PewDiePie, Felix Kjellberg 150Disney trennt sich YouTube-Star Felix Kjellberg, alias PewDiePie. Der Schwede ist der Webvideo-Produzent mit den weltweit meisten YouTube-Followern. Disney wirf Kjellberg Antisemitismus vor. Er hatte im Januar mehrere Clips veröffentlicht, in denen sich Darsteller antisemitisch verhalten. Kjellberg sagt, er wollte zeigen, was Menschen für Geld bereit sind zu tun.
techcrunch.comKommentieren ...