Snapchat startet Video-Eigenproduktionen.

Snapchat will seine Nutzer mit zwölf neuen, eigenproduzierten Mini-Shows bei der Stange halten. Die Episoden dauern jeweils etwa fünf Minuten, täglich gibt es eine neue Folge. Im Programm sind u.a. eine Reality-Show über zwei Influencer in Kalifornien, eine Drama-Serie über True-Crime-Podcaster und eine Buddy-Serie mit zwei College-Neulingen. Die Videos enthalten Sechs-Sekunden-Werbeclips, die die Nutzer nicht überspringen können.
mashable.com, cnet.com, snap.com

ARD/ZDF-Onlinestudie: Internetnutzung steigt rasant – und Video ist der Gewinner.


Streaming-Republik: Die deutschen Internetnutzer sind täglich im Schnitt 196 Minuten online, ein massives Plus von 47 Minuten im Vergleich zum Vorjahr, ermittelt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018. In der Altersgruppe 14 bis 29 Jahre liegt die tägliche Nutzung bei 353 Minuten (plus 79 Minuten). Von der sprunghaft steigenden Aktivität profitiert insbesondere das bewegte Bild. Video ist auch die bevorzugte Form bei der Nutzung von Medien im Netz: 32 von 82 Medien-Minuten entfallen auf das Sehen.

Größte Profiteure sind Videoportale, vor allem YouTube: 39% klicken mindestens einmal pro Woche rein. ARD und ZDF folgern aus den Ergebnissen, mit voller Kraft ihre Mediatheken auszubauen. Das ist insbesondere mit dem Blick auf die junge Zielgruppe geboten, die für Videos vor allem US-Plattformen ansteuert. 83% nutzen wöchentlich Videoportale, 47% Facebook- und 42% Instagram-Videos. Ähnlich sieht es im Bereich Audio aus: Fürs Hören nutzen sowohl die Jungen als auch die Gesamtbevölkerung vor allem Musik-Streming-Dienste wie Spotify und YouTube, Online-Liveradio hören nur um die 15%. (Foto: Picture Alliance / imageBROKER)
presseportal.de, ard-zdf-onlinestudie.de, blog.wdr.de (Zusammenfassung und Grafik)

Video-Tipp: "Bild" widmet Wolfgang Bosbach eine Porträt-Serie.

Video-Tipp: "Bild" setzt Wolfgang Bosbach ein Denkmal in bewegten Bildern. Sieben 12-Minuten-Folgen begleiten den Markus-Lanz-gestählten Polit-Rentner auf den Golfplatz und beim Schreiben der ersten eigenen E-Mails. Im pathetischen Trailer sagen u.a. Reiner Calmund, Claudia Roth und Bosbach freundliche Dinge über Bosbach.
axelspringer.com, bild.de, youtube.com (2-Min-Trailer)

Falkemedia startet ein "Netflix für Thermomix-Nutzer".

Falkemedia setzt ein Clubmodell rund um das Thermomix-Magazin "Mein Zaubertopf" auf die Platte. Der Mein ZauberTopf Club soll zum "Netflix für Thermomix-Nutzer" werden: Mitglieder bekommen Rezepte, digitale Magazine und wöchentlich drei Kochsendungen im YouTube-Stil. Geplant sind für 2019 regionale Live-Koch-Events. Falkemedia baut zudem Video-Studios, in denen fünf Küchen parallel produzieren können.
zaubertopf.de

Lese-Tipp: Streamingdienste im Test.

Lese-Tipp: Sky hat gegenüber den US-Streaminganbietern aufgeholt, analysieren Markus Ehrenberg und Kurt Sagatz. Amazon Prime Video punktet mit abrufbaren Listen der im Bild sichtbaren Schauspieler. Netflix bietet unterschiedliche Profile, sodass nicht jeder in der Familie Einblick in fremde Playlisten bekommt. Eine soziale Empfehlung über Freunde wie bei Spotify fehle bei allen Streaminganbietern.
tagesspiegel.de

YouTube führt neue Werbeformate ein.


Werbesendung: YouTube führt neue Optionen ein, mit denen Werbetreibende Nutzer zum Handeln auffordern können. Statt nur Links können Kunden in ihren Anzeigen Formulare einbinden, mit denen Nutzer unter anderem Newsletter bestellen, Apps runterladen oder Tickets kaufen können. Als erste Unternehmen testen Vodafone, 20th Century Fox, Headspace und Maybelline die neuen Optionen.

Laut YouTube verzeichnet Vodafone beim neuen Werbeformat eine Klickrate von 3,5 % - was auch durch die größere Bildschirmfläche begünstigt sein dürfte, die YouTube den neuen Anzeigeformat einräumt.
techcrunch.com

BR-Intendant Wilhelm sieht den Staat in der Pflicht, europäische Plattform zu initiieren.

Europäische Medienplattform: BR-Intendant Ulrich Wilhelm sieht den Aufbau einer Plattform, die Funktionen von YouTube, Facebook und Google kombiniert, aber nach europäischen Regeln arbeitet, als staatliche Aufgabe, sagt er im "Handelsblatt"-Interview. So wie das US-Militär einst Brutstätte des Internets war, könnten Deutschland und Frankreich Motor sein, um "mit weniger als 50 Mio Euro" "rasch, ohne große Bürokratie" einen Prototypen zu entwickeln. Die Trägerschaft müsse am Ende in unabhängiger Hand liegen, Rundfunkgebühren sollen nicht fließen.
handelsblatt.com (Paid)

Netflix beruft Mathias Döpfner in sein Board of Directors.

Die 13. Fee: Springer-Boss Mathias Döpfner rückt als 13. Mitglied in das Board of Directors beim Streaminganbieter Netflix. Netflix-Chef Reed Hastings erwartet sich von der Berufung "wertvolle Perspektiven die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots". Besonders sein Know-how im Bereich der digitalen Medien, das Döpfner beim Digital-Primus Springer kontinuierlich vorantreibt, soll Netflix beim Ausbau seines Angebots unterstützen.
media.netflix.com, variety.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mathias Döpfner über Springers Schwachpunkte.

BBC News startet eine wöchentliche Nachrichten-Sendung bei Facebook Watch.

BBC News bekommt als erstes Medium außerhalb der USA eine News-Show auf Facebook Watch. "Cut Through the Noise" erscheint wöchentlich und wird sich monothematisch um ein Thema kümmern. In der Washington-Niederlassung der BBC wird die Show für Social Media maßgeschneidert, nutzt Hochkant-Videos und Facebook Live. Die Produktion ist Teil von Facebooks aktueller News-Initiative.
variety.com

YouTube veröffentlicht drei deutsche Serien.

YouTube startet drei deutsche Serien-Eigenproduktionen, die hinter der Paywall stehen. Kanzlerinnen-Interviewer LeFloid tritt mit dem Doku-Format LeFloid Vs. The World an, produziert von der P7S1-Tochter Studio71. Neuland heißt die Show von Phil Laude und David Hasselhoff, produziert von Brainpool. Die bekannte YouTube-Combo Bullshit TV ist mit der Comedy-Serie Bullsprit dabei, produziert von der Matthias-Schweighöfer-Firma Pantaleon.
youtube-creators-de.googleblog.com, youtube.com (LeFloid), youtube.com (Neuland), youtube.com (Bullsprit)

Sean Atkins wird CEO des RTL-Netzwerks StyleHaul.

RTL Group ernennt Sean Atkins zum Chef des Fashion- und Lifestyle-Netzwerks StyleHaul. Er folgt auf Gründerin Stephanie Horbaczewski, die StyleHaul Ende Juni nach acht Jahren verlassen hat. Atkins kommt vom Berater Evolution Media, war davor u.a. bei Viacom tätig. StyleHaul bringt Marken mit Influencern zusammen. Die RTL Group will die Zusammenarbeit ihrer Multi-Plattform-Netzwerke, neben StyleHaul noch Divimove und United Screens, verstärken und unter einem Dach bündeln.
rtlgroup.com, variety.com (Background Horbaczewski)

Netflix Originals verlieren zwischen 2012 und 2018 24 % an Zuspruch.

Netflix: Bei Nutzer-Bewertungen von Netflix Originals erhielten die Eigenproduktionen des Streaminganbieters zwischen 2012 und 2018 24 % weniger Zuspruch im Fünf-Sterne-Ranking, ermittelt Cordcutting.com. Die stetig negativer werdenden Bewertungen könnten der Grund dafür sein, weshalb Netflix die Ratings auf Daumen nach oben oder unten umgestellt hat.
cordcutting.com via businessinsider.de

Basta: Niedersachsenticket wirbt mit Fake-Influencerin.

Viral-Placebo: Der Verkehrsverband Niedersachsentarif hat mit der Vloggerin Nini ein neues Testimonial für sein Niedersachsenticket. In bester YouTuber-Manier schwärmt sie vom beworbenen Produkt, das mit seinem Glitzerstreifen sogar zum Nagellack passt. Es besteht aber noch Hoffnung für Ninis IQ: Die Werbekampagne persifliert lediglich echte Influencer.
horizont.net, youtube.com (1-Min-Video)

Sporttotal.tv expandiert ins Eishockey mit den Kölner Haien als Partner.

Sporttotal.tv zeigt künftig auch vollautomatische Übertragungen vom Eishockey. Der Sport-Streaminganbieter schließt eine Kooperation mit den Kölner Haien und zeigt künftig Testspiele des Erstliga-Teams sowie Begegnungen der Jugendmannschaft. Die ersten Spiele im Stream werden die der Jugend zum Saisonstart gegen die Konkurrenz der Eisbären Berlin sowie die Saisoneröffnung der Profis gegen die Adler Mannheim sein.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Studie: Abschaffung der Netzneutralität schadet vor allem Videodiensten.

USA: Seit der Einschränkung der Netzneutralität drosseln Mobilfunk-Anbieter vor allem Videodienste wie Netflix und YouTube, ergibt eine Studie der Northeastern University und der University of Massachusetts. Für die Studie haben die Forscher rund 100.000 Smartphones mit der App Wehe untersucht. Die App führte rund 500.000 Tests durch und überwachte über 2.000 Dienstleister in 161 Ländern. In den USA drosselten vor allem AT&T und Verizon – hier unterschieden sich die Geschwindigkeiten beim Streaming 8.398 bzw. 11.100 mal. T-Mobile und Sprint kamen auf 3.900 bzw. 339 mal.
bloomberg.com, theverge.com

Nutzung von Video-on-Demand wächst rasant.

Video-on-Demand ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Laut dem Digitalisierungsbericht Video der Landesmedienanstalten geht die traditionelle TV-Nutzung um 6,1 % zurück, während Video-on-Demand um fast 30 % zulegt. Noch immer fallen jedoch rund zwei Drittel der Sehdauer auf lineare Programme. 37 % nennen das Handy als wichtigstes Bildschirmgerät - und damit erstmals mehr als den Fernseher (32 %).
handelsblatt.com, tagesschau.de

Sporttotal.tv streamt Fußballspiele der Regionalliga Bayern.

Sporttotal.tv streamt Fußballspiele mit seinen voll automatisierten 180-Grad-Kameras künftig auch live aus der Regionalliga Bayern. Mit den Regionalligen Nord und West überträgt Sporttotal.tv die Partien der Amateur-Vereine aus drei von fünf Regionalligen. Auch Spiele aus der Volleyball-Bundesliga sollen ab Oktober gezeigt werden.
finanzen.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ben Lesegeld will mit Sporttotal.tv alle Amateursportler zu Stars machen.

Facebook rollt Streamingtab Watch global aus.

Facebook fb-logo-neuFacebook startet seine YouTube-Alternative Facebook Watch international - und damit auch in Deutschland. Die Videospalte für episodische Inhalte gibt es bereits seit 2017 in den USA. In Deutschland sind u.a. Promiflash, Borussia Dortmund sowie ProSieben mit "Galileo What the Fakt" und RTL mit "Die Bachelorette" dabei. Uploader können ihre Videos in Deutschland ab September und ab 10.000 Followern, neben anderen Voraussetzungen, auch mit Werbeunterbrechungen vermarkten.
variety.com, dwdl.de

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Das Programm ist jetzt online! Entdecken Sie spannende Speaker und Themen beim diesjährigen HORIZONT Bewegtbild-Gipfel. Hier erfahren Sie, wie Sie first, second und third Screen in Ihre Kommunikation integrieren und Ihre Zielgruppe crossmedial begeistern. Mit dabei u.a. Vodafone, ABOUT YOU, Bahlsen, Telefónica Germany, Merck, VC/O. Mehr unter www.dfvcg.de/BBG18

Lese-Tipp: Jonas Rest portraitiert Netflix und dessen Chef Reed Hasting.

Lese-Tipp: Netflix-Gründer Reed Hasting (Foto) hat den Aufstieg seines Unternehmens bereits vor 19 Jahren vorausgesagt, schreibt Jonas Rest in der aktuellen "manager magazin"-Titelgeschichte. Der Informatiker Hastings habe nur auf den Zeitpunkt gewartet, ab dem die Infrastruktur für seine Pläne bereit stand. Nun nimmt das Unternehmen hohe Verluste in Kauf, um Konkurrenten keine Chancen im Markt zu lassen.
"manager magazin" 9/2018, S. 28 (Paid)

YouTube macht unüberspringbare Werbevideos zum Standard.

YouTube erlaubt künftig allen Nutzern, die ihren Kanal monetarisieren dürfen, nicht-überspringbare Werbeclips von bis zu 20 Sekunden Länge einzubinden. Gleichzeitig erklärt die Google-Tochter das Format zum neuen Standard. Account-Betreiber müssen es bewusst deaktivieren, wenn vor ihren Videos nur Clips gezeigt werden sollen, die weggeklickt werden können. Bisher stand das neue Standard-Format nur ausgewählten Kanälen offen.
mashable.com

Springer und DFL kooperieren und produzieren Video-Zeitungsbilder.


Hinter der Bildfläche: Die Deutsche Fußball-Liga und die Bild-Gruppe starten ein gemeinsames Video-Angebot mit Augmented-Reality-Technologie. Ab der neuen Bundesliga-Saison können Leser per Handyscan Fußball-Videos hinter markierten Zeitungsfotos abrufen. Das Angebot kommt in der "Bild", "Sport Bild", "Fußball Bild", "Bild am Sonntag", "B.Z." und "B.Z. am Sonntag" zum Einsatz.

Printleser sehen spieltagsaktuelle und historische Spielszenen sowie Mitschnitte von Pressekonferenzen. Für die zehn- bis 30-sekündigen Clips bekommt Springer Zugriff auf das Deutsche Fußball-Archiv des DFL, in dem 140.000 Stunden Bewegtbild-Material aus mehr als fünf Jahrzehnten gespeichert sind. Leser können über eine der Apps der Bild-Gruppe, z.B. die Bild.de-App, auf das Angebot zugreifen.
axelspringer.de

ADAC startet erste große Image-Kampagne nach der Krise 2014 – ohne TV.

Wieder wilde Werbung: Der ADAC setzt bei seiner ersten großen Image-Kampagne nach der Krise 2014 auf außergewöhnliche Motive. Der Spot soll den Weg des Autofahrer-Klubs zur Mobilitätsplattform unterstreichen und "offen mit dem Negativen brechen", sagt Marketingchef Christian Garrels in "Werben & Verkaufen". Das Web-Video kommt mit Sätzen wie "Wir sind nicht allgemein" und "Wir sind nicht automobil". Der Leitsatz der Kampagne lautet "Einfach weiter". Das vergleichsweise schmale Budget von 1,5 Mio Euro fließt in Online- und Plakat-Werbung, nicht ins TV. Zuletzt hatte der ADAC mit der Kampagne Don't call Mom vor allem junge Nutzer angesprochen.
"Werben & Verkaufen" 34/2018, S. 40 (Paid), turi2.de (Background)

YouTube bezahlt seine Stars im Voraus, damit sie neue Features bewerben.

YouTube bezahlt seine Influencer im Voraus dafür, dass sie neue Funktionen nutzen und bewerben, berichtet Bloomberg. Dazu sollen die Premium-Abos Sponsorships sowie der Super Chat gehören. Die Beträge belaufen sich nach Insider-Informationen auf Zehntausende bis Hunderttausende Dollar.
bloomberg.com, theverge.com, turi2.de (Sponsorships), turi2.de (Super Chat)

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

"Kicker" und Perform Group schließen eine Vermarktungsallianz.


Anpfiff auf dem Digital-Rasen: Ab dem Start der Fußball-Bundesliga-Saison 2018/19 kooperieren Kicker und die Perform Group, Firma hinter DAZN, bei der Sportmedien-Vermarktung. Sie bieten gemeinsam Video-Inhalte zur Bundesliga und internationalem Fußball an, schreibt "New Business". Der erste Kunde ist Opel. Die Perform Group besitzt die digitalen Sportrechte, der Olympia Verlag bringt mit der Fußball-Marke "Kicker" mehr als 10 Mio Fans mit. In Kooperation mit Ströer bieten beide ihre digitalen Kanäle für Kampagnen an und produzieren auf Wunsch auch die Inhalte.

Martin Schumacher, Vermarktungsleiter beim Olympia-Verlag, peilt für 2018 zwei Kampagnen an, 2019 sollen "weitere drei bis vier" über die Bühne gehen, mit Budgets im sechsstelligen Bereich. Für Kampagnen in Deutschland wollen Perform Group und "Kicker" ein gemeinsames Team aufbauen, internationale Projekte übernimmt Goal Studios in London, die interne Agentur der Perform Group.
"New Business" 32/2018, S. 30 – 33 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "kicker"-Chefredakteur Jörg Jakob konkurriert mit Fußball-Clubs um Leser (Beitrag zur turi2 edition3):