TV-Tipp: Tilo Jung trifft arabische Videostars.

TV-Tipp: Video-Blogger Tilo Jung erkundet die Welt der arabischen Videostars. Er spricht mit YouTubern aus Kairo, Dubai und Aleppo. Wie in seiner eigenen Videoreihe fragt er jung & naiv, setzt aber oft westliche Maßstäbe an. Arte zeigt die Doku um 22.10 Uhr im TV und schon jetzt in der Mediathek. Online-Kurzvideos mit Stimmen arabischer Internet-Nutzer u.a. über Zensur, Religion und die Rolle von Frauen ergänzen die Doku.
tagesspiegel.de, sueddeutsche.de, arte.tv (52-Min-Video), arte.tv (Kurzvideos)Kommentieren ...

Facebook schnappt sich Jens-Uwe Bornemann von der RTL Group.

Facebook füllt sein Adressbuch um einige TV- und Film-Partner: Jens-Uwe Bornemann heuert als Director of Media Partnerships an. Er war 15 Jahre in der RTL Group, gründete u.a. das UFA Lab und leitete Digital-Beteiligungen der RTL-Tochter Fremantle Media wie etwa das Video-Netzwerk Divimove. Bornemann soll für Facebook in Mittel-, Osteuropa und Russland Kontakte zu Medienhäusern und Influencern knüpfen. Gestern verlor Fremantle seine Chefin an einen anderen Internetkonzern: Cécile Frot-Coutaz arbeitet nun für YouTube.
per Mail, turi2.de (Frot-Coutaz)Kommentieren ...

Reuters gräbt Amazon-Dokumente zur Profitabilität der Eigenformate aus.

Amazon Prime Video hatte Anfang 2017 in den USA ein Publikum von rund 26 Mio Menschen, berichtet Reuters aus geleakten Amazon-Unterlagen. Die Papiere enthalten Details zu 19 Eigenformaten. So habe "The Man in the High Castle" neue Prime-Mitglieder für 63 Dollar pro Kopf angezogen. Amazon schreibt offenbar neue Abonnenten intern der ersten Serie zu, die sie nach der Registrierung anschauen.

Der "Top Gear"-Nachfolger "The Grand Tour" zog in der ersten Staffel dem Dokument zufolge weltweit 1,5 Mio neue Abonnenten bei Kosten von 49 Dollar pro Kopf. Die von Kritikern gefeierte Serie "Good Girls Revolt" holte dagegen nur 52.000 Erst-Streamer zu Kosten von 1560 Dollar pro Kopf - und wurde nach der ersten Staffel eingestellt.
reuters.comKommentieren ...

Facebook bringt Videonews in Watch-Tab.

Facebook fb-logo-neuFacebook spendiert seiner US-Videospalte Watch eine Nachrichten-Rubrik. Dabei gäbe es Tests mit rund zehn Publishern, berichtet Sara Fischer bei Axios. Facebook arbeite sowohl mit Medienhäusern als auch nativen Digital-Publishern an einem eigenen täglichen Video-Nachrichtenformat, das mindestens edrei Minuten lang sein soll und bereits im Sommer starten könnte.
axios.comKommentieren ...

Studie: Nur wenige Deutsche gucken Videos unterwegs.

Bewegtbild schauen die Deutschen zu 95% zu Hause und nur zu 5% unterwegs, ergibt die repräsentative NewTV-Umfrage von Statista. Grund hierfür könnte der in Deutschland miese Empfang und die teuren Tarife sein. Der Konsum ist, außer bei jungen Leuten, traditionell: 93% gucken Videos, Filme und Fernsehen auf dem großen Bildschirm, 86% nutzen das lineare TV-Programm.
nextmedia-hamburg.deKommentieren ...

"Glamour" UK produziert mehr Videos und weniger News.

Condé Nast tritt bei der britischen "Glamour" auf die News-Bremse. Die Online-Ausgabe bringt künftig mehr How-To-Videos und Hintergründe und verzichtet auf schnelle News. Der Verlag hat die Redaktion von 55 auf 40 Mitarbeiter eingedampft. Gedruckt erscheint "Glamour" UK nur noch zwei Mal pro Jahr.
digiday.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche-Welle-Videos offenbar von Bots auf YouTube attackiert.

Deutsche Welle befürchtet eine Bot-Attacke auf ihre YouTube-Videos. Bei kritischen Beiträgen zu Russland schnellen die Dislike-Bewertungen in die Höhe, deren Ursprung soll in Südamerika und Asien liegen. Die sehr schlecht bewerteten Videos werden Nutzern kaum noch zum Angucken empfohlen, sodass die Abrufzahlen einbrechen.
dwdl.deKommentieren ...

Amazon zeigt Serien-Eigenproduktion "Beat" über die Berliner Clubszene.

Amazon Prime Video schickt eine weitere deutsche Eigenproduktion ins Rennen. In der siebenteiligen Serie "Beat" geht es um die Berliner Clubszene und organisierte Kriminalität im Nachtleben der Hauptstadt. Die Idee stammt von Filmemacher Marco Kreuzpaintner, u.a. bekannt für Sommersturm oder Krabat, der auch Regie führt. Die Produzenten sind Hellinger Doll und Warner Bros. in Koproduktion mit Pantaleon Films.
dwdl.de, amazon-presse.deKommentieren ...

YouTube will Videos staatlich finanzierter Sender kennzeichnen.

Label gegen Propaganda: YouTube will künftig Videos von staatlichen Sendern wie Russia Today mit einem Hinweis versehen. Die Kennzeichnung soll nicht im Video, aber noch über dem Video-Titel erscheinen, kündigt das Google-Unternehmen an. Die Hinweise sollen auf Wikipedia-Artikel verlinken. Vorerst sehen nur Nutzer in den USA solche Hinweise.

In den USA werden damit auch Videos des Public Broadcasting Service (PBS) versehen. Er wird künftig als "öffentlich finanzierter amerikanischer Sender" angezeigt. In Deutschland dürfte es die Deutsche Welle betreffen, die sich aus dem Haushalt des Bundes finanziert. ARD, ZDF und Deutschlandradio erhalten dagegen Rundfunkbeiträge aller Bürger. Große Bedeutung dürfte die Maßnahme für Russia Today (RT) entfalten, das mit rund 5,5 Mrd Videoabrufen zu den meistgenutzten News-Angeboten auf YouTube gehört.
youtube.googleblog.com, wsj.comKommentieren ...

Globaler, internationaler, digitaler: "Handelsblatt"-Chef Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.


Volle Kraft auf Expansion: Das "Handelsblatt" will seine neuen Redaktionsräume mit digitalem Journalismus füllen. Chefredakteur Sven Afhüppe beschreibt im turi2.tv-Interview seine Schwerpunkte: Der digitale Leser wird zum wichtigsten Kunden. Mit Handelsblatt TV erschließt sich die Redaktion neue Kanäle. Und große Hoffnungen verbindet Afhüppe mit dem internationalen Markt – weil die britische "Financial Times" nach dem Brexit außerhalb der EU erscheint. Im Einzelnen:

Kunden: Afhüppe schätzt, dass schon in diesem Jahr jeder zweite Abonnent ein digitaler Kunde sein wird. Auf handelsblatt.com werden die kostenpflichtigen Premium-Artikel seit einiger Zeit immer präsenter. Der Verlag zieht die Abo-Schranke noch höher. "Wir entwickeln den digitalen Kunden zu unserem wahrscheinlich wichtigsten Kunden", sagt Afhüppe.

Video: Bewegtbild ist eines der Felder, über das Afhüppe Reichweite aufbauen will, um an neue Kunden heranzukommen. Er will "keine klinisch perfekten Fernsehsendungen", sondern das Fachwissen seiner Redakteure neu aufbereiten, in Videos und Livestreams. Sie sollen nicht nur schreiben, sondern zunehmend vor der Kamera sprechen. "Wir nennen das Handelsblatt TV, ohne jetzt ARD und ZDF Angst machen zu wollen." Allein mit Bewegtbild rechnet Afhüppe, "weit mehr als 10 Mio Menschen" erreichen zu können.

Intelligence Unit: Neu eingestellte Mitarbeiter beginnen gerade in Berlin, das digitale "Handelsblatt"-Angebot zu analysieren und speziell in den Bereichen Video und Social Media zu verstärken. Das Team solle eine "Aktivierungs-Unit" sein, die über Daten herausfindet, welche Themen Nutzer interessieren und wo die "Handelsblatt"-Kanäle vielleicht zu wenig Inhalte bieten. "Über Datenanalyse wissen wir, was gewünscht ist."

International: Afhüppe will die englischsprachigen Angebote des Verlags, Handelsblatt Global, enger an das zentrale Angebot anbinden. Die normale "Handelsblatt"-App (Android: hier klicken) wird künftig auch Englisch können. Afhüppe sieht durch den Austritt des "Financial Times"-Heimatlandes Großbritannien eine Lücke, die sich auftut: "Wer ist dann die englischsprachige Stimme aus Europa? Da sehen wir eine große Chance."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Auch aktuell bei turi2.tv: Gabor Steingart zeigt das neue Handelsblatt-Haus.
Kommentieren ...

YouTube investiert 5 Mio Dollar in positive Inhalte.

YouTube versucht, sich aus der Krise zu manövrieren und investiert 5 Mio Dollar in das Programm Creators for Change. Die 2016 ins Leben gerufene Initiative unterstützt die Produktion positiver Videos, um Hass zu bekämpfen und Toleranz zu fördern. 2017 hatten sich vermehrt Marken von der Plattform zurückgezogen, weil ihre Werbung im Umfeld rechtsextremer oder gewalttätiger Inhalte ausgespielt wurde.
youtube.googleblog.com via techcrunch.comKommentieren ...

Sportvideo.de will kostenloses Bewegtbild für Redaktionen vertreiben.

Sportvideo.de: Ex-N24-Sportchef Timon Saatmann gründet eine Plattform zum Vertrieb von sportlichem Bewegtbild. Journalisten können sich auf sportvideo.de kostenlos bedienen. Verbände, Vereine und Athleten bezahlen für die Distribution ihrer Bilder. Saatmann produziert auch mit eigenen Teams und vertreibt dann kostenfrei.
per Mail, sportvideo.deKommentieren ...

25 Jahre Sport1: 5 Fakten aus einem Vierteljahrhundert Sendergeschichte.


Zwischen Live-Sport und Erotik-Clips: Vor 25 Jahren ist der Sportsender Sport1 auf Sendung gegangen – damals noch unter dem Namen DSF. turi2.tv zeigt 5 Fakten aus 25 Jahren Sendergeschichte. Darunter der Kult-Talk Doppelpass mit dem legendären Phrasenschwein, das inzwischen sogar einen Eintrag im Duden vorweisen kann. Ex-Bayerntrainer Udo Lattek krönt mit seinen Auftritten als Experte seine Karriere im TV, viele junge Moderatoren starten beim DSF ihre TV-Karrieren, darunter Barbara Schöneberger, Laura Wontorra und Frank Buschmann. Der Ex-Fußballprofi Thomas Helmer schafft es – als einziger Spieler bisher – von der Experten-Bank in den Moderatorenstand. Sender-Kritiker stören sich an pseudosportlichen Erotik-Clips nach Mitternacht, doch Senderchef Olaf Schröder steht zum Nackt-Programm.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)Kommentieren ...

Amazon Video beendet drei Comedy-Serien.

Amazon Studios zieht bei gleich drei selbstproduzierten Comedy-Serien für seine Streaming-Plattform Amazon Video den Stecker, berichtet "Deadline". Für "I Love Dick", "Jean-Claude Van Johnson" mit Jean Claude van Damme sowie für die hochgelobte Serie "One Mississippi" ist nach der jeweils aktuellen Staffel Schluss. Das Studio wolle sich auf Serien konzentrieren, die ein breiteres Publikum ansprechen.
deadline.com, dwdl.de, spiegel.deKommentieren ...

Zitat: Sport1-Chef Olaf Schröder verteidigt die Erotik-Clips nach Mitternacht.

"Wer um null Uhr noch vorm Fernseher sitzt, der hat im Leben vielleicht nicht alles richtig gemacht. Man kann auch zu einer normalen Uhrzeit ins Bett gehen, oder dann unserem Programm folgen. Aber das muss keiner."

Sport1-Chef Olaf Schröder verteidigt im Video-Interview mit turi2.tv die Sexy Sport Clips im Nachtprogramm des Sportsenders. Die Erotik gehöre zu Sport1, wie sie zur Sendergründung zum DSF gehörte.
turi2.tv (4-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sport1-Chef Olaf Schröder fühlt sich in der zweiten Liga der TV-Sender wohl.

1 Kommentar

Facbook und Sony/ATV schließen einen Lizenzvertrag ab.

Facebook-LogoFacebook und Sony/ATV einigen sich auf einen Lizenzvertrag, der Nutzern des sozialen Netzwerks das Posten von Videos mit Musik erlaubt. Zum Katalog von Sony/ATV gehören mehr als 3 Mio Songs u.a. von Ed Sheeran und Taylor Swift. Die Bedingungen gelten ebenso für Instagram und Oculus, wie beim Facebook-Deal mit Universal Music.
bloomberg.com, mediabiz.de, turi2.de (Background Universal)Kommentieren ...

Bild.de beendet "Bild Daily" und startet stattdessen "Bild Live".

bildlogoBild.de zieht bei seiner Nachrichtensendung "Bild Daily" werktags um 18.45 Uhr leise den Stecker. Stattdessen gibt es bei wichtigen Ereignissen "Bild Live", monothematisch mit Moderator Moritz Wedel. Die erste Folge vom 2. Januar handelt von den Protesten in Iran. "Bild Daily" war 2015 gestartet.
turi2 - eigene Infos, youtube.com (25-Min-Video der 1. "Bild-Live"-Sendung), youtube.com (bisherige "Bild-Daily"-Sendungen)Kommentieren ...

Facebook Inc. und Universal Music schließen einen Lizenzvertrag ab

Facebook-LogoFacebook-Nutzer können künftig weltweit Lieder von Universal Music in ihren Posts verwenden. Die Lizenz gilt auch für Instagram und Oculus und hat eine Laufzeit von mehreren Jahren. Facebook Inc. und das Musikunternehmen wollen "neue musikbasierte Online-Erfahrungen" entwickeln und "das soziale Musikerlebnis" für Fans verbessern.
variety.com, reuters.comKommentieren ...

Lipsync-Videoplattform Musical.ly legt Fonds auf, der kreative Nutzer fördern soll.

Musical.ly: Die soziale Playback-App richtet einen Fonds mit 50 Mio Dollar ein, um in den nächsten zwei Jahren damit die Nutzer zu fördern, die Videos hochladen. Die Firma will damit u.a. Hochschul-Stipendien vergeben und Video-Produktionen finanzieren. Auch ein Marktplatz soll entstehen, auf dem die Kreativen u.a. VR-Elemente und Musik an- und verkaufen können.
variety.comKommentieren ...

US-Medien: Amazon bereitet eine eigene Video-Plattform vor.

Amazon bereitet offenbar eine eigene Video- und Audio-Plattform vor, die YouTube Konkurrenz machen könnte. Amazon könne den Dienst etwa starten, falls YouTube wie angedroht seine Plattform auf den Amazon-Geräten Echo Show und Fire TV blockiert, schreibt tvanswerman.com. Demnach hat Amazon noch am Tag der YouTube-Drohung sich die Markenrechte "Amazon Tube" und "Open Tube" sichern wollen. Amazons Beschreibung der Dienste ähnelt YouTube.
tvanswerman.com, cnet.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Disney kauft 21st Century Fox für rund 52 Mrd Dollar.


Maus schluckt Fuchs: Disney kauft Rupert Murdoch einen Großteil seiner 21st Century Fox für 52,4 Mrd Dollar in Aktien ab und begleicht 13,7 Mrd Dollar Schulden. Die Aktionäre von 21st Century Fox erhalten rund 25 % an Disney, die Murdochs halten dann 4,25 % der Disney-Anteile. Der Deal beinhaltet das Filmstudio 20th Century Fox, die TV-Produktion, die US-Kabelsender FX und National Geographic und u.a. die Anteile an Sky. Fox behält seine gleichnamigen US-Sender Fox Sports, Fox News und Fox Business - Disney darf sie aus Kartellgründen nicht besitzen.

Der Disney-Anteil an dem US-Streamingportal Hulu wächst damit auf 60 %. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Mäusechef Robert Iger verlängert seinen Vertrag, um den Zukauf zu verdauen, und verschiebt damit seinen für 2019 geplanten Ruhestand auf 2021. Disney will sich mit dem Zukauf gegen die Konkurrenz aus dem Silicon Valley wappnen. Disney erwartet, dass der Deal in 12 bis 18 Monaten abgeschlossen ist und Einsparungen von rund 2 Mrd Dollar bietet.
nytimes.com, theverge.com, handelsblatt.com, manager-magazin.de, theguardian.comKommentieren ...

Facebook bezahlt Verlage nicht mehr für Videos.

Subventionsabbau: Facebook zahlt Verlagen künftig keine Zuschüsse mehr für Video- und Livestream-Produktionen. Die meisten Deals gelten bis Jahresende und werden nicht verlängert, berichten bisherige Partner dem Fachportal Digiday. Rund 300 Verlage und andere Partner erhalten Geld, damit sie den Newsfeed mit Videos füllen – darunter auch Springer.

BuzzFeed, "New York Times" und CNN sollen jeweils 2,5 bis 3 Mio Dollar bekommen haben. Mit dem Facebook-Geld baute etwa das Frauenportal Refinery29 ein zehnköpfiges Facebook-Live-Team auf. Statt Partner zu unterstützen, scheint sich Facebook noch stärker auf exklusive Produktionen zu konzentrieren: In den USA gibt es inzwischen ein breites Programm unter dem Namen Facebook Watch mit fiktionalen Serien, Reportagen und Comedy.
digiday.comKommentieren ...

Meinung: Mediatheken von ARD und ZDF sind ein "Horrortrip".

ARD und ZDF: Die Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Mediatheken scheinen ihre Inhalte und ihren Job nicht zu mögen, meint Stefan Stuckmann. Zumindest seien die Mediatheken ein "Horrortrip". Schlecht gewählte Vorschaubilder reihten sich an lieblose bis nichtssagende Teaser-Texte. Dabei seien die Mediatheken der "letzte verbleibende Strohhalm" von ARD und ZDF, Menschen unter 30 noch an die Öffentlich-Rechtlichen zu gewöhnen.
uebermedien.deKommentieren ...

Video-Tipp: "Zapp" berichtet über die Weitergabe von ungesendetem Bildmaterial von den G20-Protesten an die Polizei.

Video-Tipp: "Zapp" fragt bei den Medien nach, ob sie ungesendetes Bildmaterial von den G20-Krawallen an die Polizei weitergegeben haben. Die Sonderkommission "Schwarzer Block" habe Anfragen an die Medienhäuser verschickt, das Material freiwillig herauszugeben. Inzwischen sei eine "mittlere dreistellige Zahl von Gigabyte" bei der Polizei eingegangen, ergibt eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.
ndr.deKommentieren ...

Analyse: TV Sender schöpfen weihnachtliches Potenzial in der Prime Time nur bedingt aus.

Filmklassiker sind in der Weihnachtszeit besonders beliebt, die meisten Sender schöpfen dieses Potenzial jedoch nicht aus, analysiert die Mediaagentur Vizeum. In der Adventszeit 2016 hätten RTL2 und Pro7 in der Prime Time komplett auf weihnachtliche Klassiker verzichtet. Das Angebot müsse sich mehr an die Bedürfnisse der Zuschauer anpassen, damit das lineare Fernsehen konkurrenzfähig gegenüber VoD-Anbietern bleiben kann.
per MailKommentieren ...

- Anzeige -

Mehr Erlöse, weniger Aufwand
glomex, der Videomarktplatz von ProSiebenSat.1, und die Nachrichtenagentur spot on news arbeiten zusammen: Jeder Artikel im Entertainment- und Lifestyle-Newsfeed von spot on news enthält ab sofort das thematisch passende Video von glomex. Publisher profitieren von hohen TKPs und erhalten eine noch attraktivere Website – ohne Mehraufwand.
www.glomex.com

YouTube will Gewalt- und Terrorvideos mit 10.000 Prüfern bekämpfen.


Putzkolonne 2.0: YouTube und Google wollen 2018 mehr menschliche Prüfer engagieren, um Gewaltvideos und andere Verstöße von der Plattform zu löschen. Insgesamt 10.000 Prüfer sollen mit menschlichem Auge Maschinen trainieren, die schon jetzt im großen Stil Videos scannen - wie viele Prüfer es bisher sind, sagt YouTube nicht. Seit Juni seien 150.000 Videos wegen "gewalttätigem Extremismus" entfernt worden. YouTube versucht mit hohem Aufwand, seinen schwer beschädigten Ruf vor Werbungtreibenden zu retten.

Die Zahlen der überprüften und gelöschten Videos sind erdrückend, denn sekündlich laden Nutzer Gigabytes an Bewegtbild auf YouTube hoch. Seit Juni haben Teams fast 2 Mio Videos manuell auf gewalttätige, extremistische Inhalte überprüft. Technologie erledigt schon jetzt einen großen Teil der Arbeit: 98 % der entfernten Videos, die Gewalt enthielten, sind zuvor durch maschinell lernende Algorithmen gekennzeichnet worden. Gäbe es diese künstliche Intelligenz nicht, müssten laut YouTube 180.000 Menschen in Vollzeit Videos prüfen.

Das meist schweigsame Google-Unternehmen verspricht 2018 mehr Transparenz. Regelmäßige Berichte sollen Auskunft geben, wie viele Videos und Kommentare YouTube prüft und löscht. Die Ankündigungen kommen nicht freiwillig, sondern maßgeblich auf Druck der Werbeindustrie: Google verdient Milliarden mit Werbung; Unternehmen stoppten aber wiederholt Kampagnen, weil ihre Spots im Umfeld von Gewalt- und Terrorpropaganda liefen. Facebook plagen ähnliche Probleme: Menschliche Löschtrupps arbeiten in Berlin und künftig auch in Essen. (Foto: Jaap Arriens / NurPhoto / Picture Alliance)
per Mail, youtube.googleblog.comKommentieren ...

YouTube führt Funktion nach Snapchat-Vorbild ein.

Google bedient sich ebenfalls bei Snapchat und führt bei YouTube wie schon Facebook und dessen Töchter WhatsApp und Instagram eine Stories-Funktion ein. Die Funktion bei YouTube heißt Reels. Anders als bei der Konkurrenz sollen die aneinandergereihten, bis zu 30 Sekunden langen Spots hier aber nicht zwingend nach einer gewissen Zeit verschwinden. Außerdem können Nutzer mehrere Reels gleichzeitig online stellen.
horizont.netKommentieren ...