Deniz Yücel berichtet über seine Anwälte über seine Erfahrungen im Gefängnis.

Talkshow maybrit illnerDiktat aus Istanbul: Die "Welt am Sonntag" veröffentlicht einen Bericht des in Polizeigewahrsam befindlichen Deniz Yücel, den dieser seinen Verteidigern diktiert hat. Darin beschreibt der Türkei-Korrespondent der "Welt" seine Situation, die er als "Polizeihaft" bezeichnet. Diese werde oft als Bestrafungsinstrument eingesetzt und die in Gewahrsam genommenen Personen würden nach bis zu 14 Tagen laufen gelassen. Sein Zustand sei "ganz gut". Allerdings habe er Magen-Darm-Probleme. Kontakt zur Außenwelt habe Yücel lediglich über seine Anwälte, die jedoch so häufig kommen könnten, wie sie wollen.

Seine Zelle, er sich meist mit ein bis zwei weiteren Personen teile, sei 2,10 Meter mal 3,5 Meter groß. Auf den vier Toiletten für bis zu 70 Gefangene gebe es kein Klopapier. Duschen können habe Yücel in neun Tagen zweimal. Beim Arzt habe er sich ein Vitaminpräparat erkämpft. Die Mitgefangenen benehmen sich ihm gegenüber respektvoll, lässt Yücel wissen. Die Beamten seien "manchmal etwas grob im Ton, aber nicht ausfallend oder beleidigend" und zudem im Rahmen der Vorschriften hilfsbereit.

Auch Dank lässt Yücel übermitteln: "Ich danke von ganzem Herzen allen, die sich wo und wie auch immer für mich und meine inhaftierten Kollegen einsetzen." Ausdrücklich dankt der Journalist seiner Zeitung, der "Welt", seiner früheren Zeitung, der "taz" sowie der Bundesregierung.
"Welt am Sonntag", S. 8 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Yücel-Anwalt beklagt Geheimhaltung.

Deniz Yücel 150Deniz Yücel hätte längst freigelassen werden müssen, sagt sein Anwalt Veysel Ok der "taz". Ihm zufolge sei der "Welt"-Journalist noch immer nicht von einem Staatsanwalt vorgeladen worden. Seine Akte und damit verbunden die nötigen Beweise für den Polizeigewahrsam seien geheim. Auch aus den Fragen der Polizei gehe wenig über die Ermittlungen hervor.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkei verlängert Polizeigewahrsam für Deniz Yücel.

Deniz Yücel 150Deniz Yücel muss länger in türkischem Polizeigewahrsam bleiben. Die türkische Polizei hat den Anwälten des "Welt"-Korrespondenten mitgeteilt, dass der Staatsanwalt eine Verlängerung des Gewahrsams um weitere sieben Tage verfügt hat. Ursprünglich hätte Yücel morgen Nachmittag freigelassen werden müssen. Die türkischen Behörden werfen ihm die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Propaganda für Terrororganisationen vor.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkische Polizei nimmt “Welt”-Korrespondenten Deniz Yücel fest.

Talkshow maybrit illner
Deutscher Pass schreckt nicht ab: Deniz Yücel, Türkei-Korrespondent der "Welt", befindet sich in Gewahrsam im Polizeipräsidium von Istanbul, berichtet die Zeitung. Ihm werde die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Propaganda für Terrororganisationen vorgeworfen. Deniz Yücel ist in Flörsheim am Main geboren und besitzt die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft.

Yücel hat als einer von vielen Journalisten über den Inhalt des gehackten E-Mail-Accounts von Berat Albayrak berichtet, Energieminister und Schwiegersohn des autoritären türkischen Präsidenten Erdogan. In den Enthüllungen geht es u.a. um Einflussnahmen der Regierung auf Medien, das Vorgehen gegen die kurdische Minderheit, Ölgeschäfte und den türkischen Einfluss auf den syrischen Bürgerkrieg.
welt.de, welt.de (Background)Kommentieren ...

“Welt am Sonntag” erscheint mit Jean Paul Gaultier als Gast-Chefredakteur.

Wams_GaultierWelt am Sonntag erscheint diesen Sonntag als Sonderedition mit dem französischen Modeschöpfer Jean Paul Gaultier als Gast-Chefredakteur. Wie bereits frühere Sonderausgaben, die unter anderem Karl Lagerfeld oder Jil Sander begleitet haben, legt die Zeitung ein besonderes Augenmerk auf das Überthema Luxus. Die Ausgabe ist zudem mit Glanzpapier ummantelt.
welt.de, welt.de (Background)Kommentieren ...

Basta: So könnte Trumps Amtseinführungsrede klingen.

donald-trump-150Weltexklusiv kennt die "Welt" bereits die Amtseinführungsrede von Donald Trump. Der neue US-Präsident kündigt an, innerhalb von 90 Tagen u.a. die USA, Saudi-Arabien, Japan und Deutschland zu zerstören, außerdem will er sich für Hacker-Angriffe und mehr Fake News einsetzen. Vorhaben, die für Trump-Kenner nicht abwegig klingen, vorerst aber nur ein Zusammenschnitt alter Reden sind.
twitter.com/welt



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“WamS” druckt vier Sonderseiten zum Deutschen Medienkongress von “Horizont”.

welt-am-sonntag-zeitungsrolle-150Welt am Sonntag erscheint heute mit einer vierseitigen Beilage zum Deutschen Medienkongress von "Horizont", der am Dienstag in Frankfurt startet. Themen sind u.a. Trends wie Fake News, Bildungsmedien und neue Populisten-Portale, aber auch bewährte Berichtsfelder wie der Presserat und Zeitschriften-Entwicklung.
"Welt am Sonntag", S. 75-79, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Mara Delius wird Leiterin der “Literarischen Welt”.

Mara Delius 150Welt befördert Feuilleton-Redakteurin und Autorin Mara Delius, 37, zur Leiterin der Literarischen Welt. Sie folgt auf Richard Kämmerlings, 47, der "literarischer Korrespondent" wird. Die Literaturbeilage soll vom reinen "Rezensionsorgan" zu einem wöchentlichen Magazin "für das literarische Leben" werden. "Welt"-Kulturchef Andreas Rosenfelder trägt die Gesamtverantwortung.
axelspringer.deKommentieren ...

“Bild”-Redakteur Metin Gülmen berichtet von Haftbefehl gegen “Welt”-Türkei-Korrespondent Deniz Yücel.

Deniz Yücel 150Türkei hat laut "Bild"-Redakteur Metin Gülmen einen Haftbefehl gegen Deniz Yücel (Foto), Türkei-Korrespondent der "Welt", erlassen. Laut der regierungsnahen Zeitung "Sabah" soll es eine Hausdurchsuchung gegeben haben. Yücel befindet sich derzeit im Ausland, schreibt Gülmen bei Twitter. Die Staatsanwaltschaft werfe Yücel vor, Mitglied der AKP-kritischen Hackergruppe RedHack zu sein. Springer will sich auf Nachfrage zu dem Fall nicht äußern.
twitter.com/GuelmenM (Haftbefehl), twitter.com (Hausdurchsuchung), twitter.com/GuelmenM (RedHack)1 Kommentar

Polizei kritisiert “Welt” und liegt offenbar selbst falsch.

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Übers Ziel hinaus getwittert: Berliner Polizei und "Welt" zoffen sich öffentlich um einen Artikel zum Attentat am Breitscheidplatz. Auf Twitter wirft die Polizei der "Welt" vor, "Gerüchte und Falschmeldungen" über einen SEK-Einsatz zu verbreiten und Kollegen zu gefährden. Der Tweet wird tausendfach mit Likes versehen. Kurz darauf rudert die Polizei zurück – den Einsatz hat es doch gegeben.

Was genau die Polizei veranlasst hat, so scharf zu dementieren, ist unklar. Offenbar stimmen nur Details des "Welt"-Artikels nicht. Der scharfe Ton des Polizei-Tweets platzt herein in eine aufgeheizte Stimmung – und auch mitten in die "Lügenpresse"-Debatte. Erst gestern haben Martin Lutz und Christian Meier – ausgerechnet in der "Welt" – Kollegen zur Zurückhaltung aufgerufen: Sie sollten die Öffentlichkeit informieren, aber auch nicht jede brandheiße Info gleich raushauen. Im konkreten Fall berichteten Medien über Polizeiaktionen, noch bevor Beschlüsse zur Wohnungsdurchsuchung vorlagen.
twitter.com (Vorwurf), twitter.com (Dementi), welt.de (Artikel), welt.de (Lutz/Meier)Kommentieren ...

Basta: “Welt” macht “Tagesspiegel”-Journalisten zum Islamisten.

BastaIslamisten beim Tagesspiegel? "Welt" baut eine unglückliche Foto-Collage mit "Tagesspiegel"-Redakteur Frank Jansen, dessen Bild plötzlich unter der Überschrift "Islamist ist ein Familienvater mit deutschem Pass" auftaucht. Dabei bastelt Jansen gar nicht heimlich an Bomben: Er hatte als Extremismus-Experte nur ein Statement zum Maulwurf beim Verfassungsschutz abgegeben.
twitter.com (Screenshot Tweet "Welt" via Matthias Meisner), welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lehrer rieten Ulf Poschardt vom Journalistenberuf ab.

Ulf Poschardt-150Ulf Poschardt, Chefredakteur von WeltN24, wäre nie Journalist geworden, ginge es nach seinen Lehrern in der Schule. Die haben ihm davon abgeraten und meinten: "Gescheit ist er schon, aber schreiben kann er nicht", erzählt Poschardt dem Mediennetzwerk Bayern. Als junger Journalist habe er seine Texte "mit zitternden Knien" ins Feuilleton der "Süddeutschen" gebracht. Medial besonders geprägt hat ihn der Zündfunk vom BR.
mediennetzwerk-bayern.deKommentieren ...

Zitat: Niddal Salah-Eldin will nicht die Sozialarbeiterin des Internets sein.

niddal-salah-eldin-150"Ich bin keine Psychotherapeutin, ich bin keine Familien-Beraterin. Ich kann nicht die Probleme von Leuten lösen, die sie in ihren Kommentaren zelebrieren."

Niddal Salah-Eldin, Social-Media-Chefin der "Welt", kann im Kampf gegen Trolle nur Auswirkungen bekämpfen, nicht Ursachen für den Hass.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

interview2: Niddal Salah-Eldin hält die Facebook-Seite der “Welt” sauber.


Flotte Facebook-Truppe: Niddal Salah-Eldin räumt mit ihrem Team die Kommentar-Spalten der "Welt" auf. Trolle, Hetzer und Spammer bekommen es mit ihr zu tun. Seit zwei Jahren läuft das Projekt Rückeroberung der eigenen Facebook-Seite, erzählt sie im turi2.tv-Interview. Der stressige Job sei "nichts für zart besaitete Menschen".

Salah-Eldin erläutert, wie sich das Social-Media-Team "proaktiv und mit Haltung in die Facebook-Kommentarspalten gestürzt" habe. Die Redakteure sprechen mit Nutzern, rufen sie auch mal per Telefon an – und wenn gar nichts hilft, gibt es die rote Karte. Engagement sei wichtig: "Wenn man sich nicht um seine Community kümmert, wenn einem die Community selbst egal ist, braucht man sich nicht wundern, wenn die Stimmung verpestet ist."
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

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Die Welt begreifen, wie sie ist. "Check die Welt" ist der neue Claim für das Markendach WELT und die zugehörigen journalistischen Angebote. Die Crossmedialität von WELT gewinnt durch das gemeinsame Markenversprechen deutlich an Strahlkraft. Nutzen Sie das für Ihre Markenbotschaft, checken Sie WELT auf allen Kanälen.

Ex-“Spiegel”-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen geht zur “Welt”.

gisela-friedrichsen-150Gisela Friedrichsen, 71, fängt bei der "Welt" an, schreibt Georg Altrogge. Friedrichsen war 27 Jahre lang Gerichtsreporterin des "Spiegel", zuletzt konnten sie und der Verlag sich nicht über die Verlängerung ihrer freien Mitarbeit einigen. Wie keine andere Justizjournalistin war Friedrichsen in deutschen Gerichtssälen präsent und auch eine gefragte Interviewpartnerin.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Jean-Remy von Matt spricht über seine Cover-Arbeit für “Bilanz”.

jean-remy-von-matt-2016-150"Das Titelblatt bildet die Schnittmenge. Hier muss der unabhängige Journalismus auf werbliche Absicht treffen, sonst kauft ihn keiner."

Jean-Remy von Matt spricht im Springer-internen Doppel-Interview mit "Bilanz"-Chef Klaus Boldt über seine Cover-Gestaltung für die Wirtschafts-Beilage der "Welt".
axelspringer.comKommentieren ...

Springer baut bei “Welt” und N24 um.

Welt-Logo neu 150 weltlogoSpringer schafft bei WeltN24 ab Montag mehrere Neuerungen. Der Verlag beendet die Betaphase der neuen Website von "Welt" und N24 und schaltet beim Paid Content von einem Metered zu einem Freemium Model um. Der Einstiegspreis für das Digitalabo verdoppelt sich in diesem Schritt fast: Von 4,99 Euro auf 9,99 Euro. Zugleich geht am Montag das neue Design des TV-Senders N24 on air. Die Umbenennung soll 2018 stattfinden. Flankiert werden die Neuerungen ab Montag von einer Marken- und Produktkampagne mit dem neuem Slogan "Check die Welt". Konzipiert wurde die Kampagne von Jung von Matt.
horizont.net, presseportal.deKommentieren ...

Klick-Tipp: “Welt” behandelt Thema Elbvertiefung mit Multimedia-Special.

Welt-Logo neu 150 weltlogoKlick-Tipp: Die "Welt" widmet der geplanten Elbvertiefung gemeinsam mit der Hamburger HafenCity Universität ein Multimedia-Special. Angereichert mit dreidimensionalen Ansichten des Flussbetts und 360-Grad-Videos wollen Daniela Jaschob und Olaf Preuß das Thema auch für Laien verständlich machen. Die "Welt" plant das Special als Auftakt für eine Beitragsserie.
welt.deKommentieren ...

Ulf Poschardt wird neuer Chefredakteur von WeltN24.

Welt_chefredakteurNeuer "Welt"-Herrscher: Springer macht den bisherigen stellvertretenden Chefredakteur Ulf Poschardt, 49, zum neuen Chefredakteur von WeltN24. Er löst damit Interims-Chef Stefan Aust ab, der weiterhin Herausgeber bleibt. Poschardt ist seit 2015 stellvertretender Chefredakteur bei WeltN24, nach mehreren Jahre in gleicher Funktion bei der "Welt am Sonntag". Bevor er zu Springer kam, war Poschardt u.a. Chefredakteur des "SZ-Magazins".

Als Poschardts Vize rückt Oliver Michalsky, 52, auf. Er ist damit gleichberechtigt mit Arne Teetz, 49. Neue stellvertretende Chefredakteurin wird zudem Dagmar Rosenfeld, 42. Sie arbeitete zuletzt im Politikressort der "Zeit".

Weitere Personalien: Jan Küveler, 36, wird Creative Director der "Welt am Sonntag", Ileana Grabitz, 43, wird neben Olaf Gersemann, 48, das Wirtschaftsressort von WeltN24 leiten. Vorgänger Thomas Exner, 49, wird Geschäftsführender Redakteur von WeltN24. Diese Aufgab übernimmt Exner von Marius Schneider, 48, der zukünftig als Managing Integration Officer von WeltN24 fungiert.
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“Welt” bringt Sonderausgabe zu virtueller Realität.

Welt-Logo neu 150 weltlogoDie Welt macht ihre Zeitung von Donnerstag zu einer Sonderausgabe für virtuelle Realität. Auf mehreren Seiten kommen Experten zu Wort, um zu erläutern, wie VR die Gesellschaft verändert. Die Redaktion präsentiert die besten 360-Grad-Filme ihres zuletzt arg dezimierten Video-Teams. Freitag beginnt in Berlin die Elektronik-Messe IFA.
"Die Welt", S. 1 und 7 (Paid)Kommentieren ...

BND hat in 60er Jahren Medienberichterstattung manipuliert.

Bundestag Bundesadler 150Bundesnachrichtendienst hat in den 60er Jahren mit zahlreichen Journalisten einen Deal getroffen, geht aus BND-Unterlagen zum Prager Frühling hervor. U.a. "Bild", "Welt", "FAZ" und viele Regionalblätter berichteten gegen "Überlassung guter Informationen" wohlwollend über die Aktivitäten des BND, vor der Bundesregierung verschleierte der Dienst seine Einflussnahme.
"Spiegel", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

60 Unternehmen warten auf Drittsendezeiten bei Sat.1.

sat.1 corner logo bunt 150Sat.1: Mehr als 60 Unternehmen warten auf die Vergabe der Drittsendezeiten, die eigentlich zum 1. Juli passieren sollte, berichtet Gregory Lipinski. Ins Programm wollen u.a. Stefan Aust mit WeltN24, dessen Ex-Partner Thorsten Pollfuß mit Epoche Media sowie Alexander Kluge mit DCTP/Spiegel TV. Die Medienanstalt von Rheinland-Pfalz bemüht sich um eine einvernehmliche Lösung.
meedia.deKommentieren ...

LENA-Zeitungsallianz rückt zur US-Wahl dichter zusammen.

Europa EU-Flagge SterneLENA, Allianz sieben europäischer Zeitungen, setzt zur US-Wahl eigene Reporter ein. Erstmals werden Texte zentral für alle Mitglieder übersetzt, berichtet Niemanlab – in Deutschland ist die "Welt" Teil des Netzwerks. LENA kann von EurActiv lernen, das fünf Vollzeit-Übersetzer beschäftigt, oder von VoxEurop, das mit Freiwilligen arbeitet.
niemanlab.orgKommentieren ...

Springer meldet leichtes Wachstum und senkt Prognose für 2016.

Springer
Weniger als erwartet: Springer legt ein stabiles Halbjahresergebnis vor. Der Konzern steigert seinen Umsatz nur leicht um 0,5 % auf rund 1,6 Mrd Euro und betont lieber das organische Wachstum, das immerhin bei 5,3 % liegt. Das Konzern-EBITDA steigt um 2,3 % auf 273 Mio. Grund für die Wachstums-Bremse ist u.a. der Wechsel des Schweiz-Geschäfts zu Ringier Axel Springer. Den größten Umsatz-Batzen liefert weiterhin das Rubrikengeschäft, das um fast 20 % auf knapp 425 Mio Euro zulegen kann. Die digitalen Bezahl-Angebote von "Bild" und "Welt" wachsen um 20, bzw. 18 % und erreichen 398.000 zahlende Kunden.

Insgesamt erwartet Springer für 2016 ein geringeres Wachstum und senkt die Umsatz-Prognose. Der Konzern erwartet nun "eine stabile Entwicklung" statt eines leichten Wachstums. An der Ergebnisprognose ändert sich nichts.
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