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Basta: BuzzFeed-Redakteur bittet um Praktikum bei Robin Alexander.

Robin Alexander Nah dran: BuzzFeed-Rechercheur Karsten Schmehl geht der Frage nach, wie "Welt"-Redakteur Robin Alexander (Foto) an Infos aus dem Innersten der deutschen Politik kommt. Aber auch der Beitritt in die geschlossene Facebook-Gruppe "Gespräche über die Union - CDU/CSU!" bringt keine Erkenntnisse. Da hilft wohl nur eins: Schmehl bittet um ein Praktikum bei Alexander.
buzzfeed.com

Wir graturilieren: Kristina Faßler wird 56.


Wir graturilieren: Kristina Faßler, Sales- und Marketing-Leiterin sowie Sprecherin von Springers Newssender Welt, feiert heute ihren 56. Geburtstag. Am Samstagabend hat sie in Bonn reingefeiert, heute geht die Party in Berlin weiter - sonst wären die vielen Familengeburtstage in diesen Tagen nicht zu schaffen. Faßler ist stolz, dass sie mit ihrem "unschlagbaren Team" die Namensänderung des Senders von N24 in Welt "anständig hinbekommen" hat. Erfreut beobachtet sie die "sehr herrliche Tatsache", dass Männer inzwischen "immer häufiger irgendwie ein Störgefühl haben, wenn sie wieder so ganz unter sich sind, beim 'Entscheiden'". Fürs kommende Lebensjahr wünscht sich Faßler, dass "wir nicht vergessen, was für ein unschätzbarer Wert Europa ist". Im Umgang mit Populisten hofft sie, "einen klugen Ton und die richtigen Worte" zu finden. Glückwünsche erreichen Kristina Faßler per Twitter oder E-Mail.

"Welt kompakt" kennzeichnet Anzeige auf Titelseite nicht.

Welt kompakt erscheint heute mit einer nicht als Werbung gekennzeichneten Anzeige der Deutschen Bank auf dem Titel, schreibt Alexander Becker. In der großen "Welt" ist die Reklame gekennzeichnet, ebenso beim "Handelsblatt", das die Anzeige ebenfalls auf dem Titel hat. Springer erklärt zunächst, die Veröffentlichung sei auch so als Anzeige zu erkennen, Chefredakteur Ulf Poschardt erklärt später auf Twitter: "Wir haben einen Fehler gemacht und wir entschuldigen uns dafür."
meedia.de, meedia.de (Poschardt)

Basta: Lindner liebt wieder eine Journalistin.

Liebesrätsel: "Bild am Sonntag" kündet von neuer Liebe bei Christian Lindner, verschweigt aber den Namen der Herzensdame. Nur so viel: Der FDP-Chef pflegt auch nach seinem Ehe-Aus mit "Welt"-Vize Dagmar Rosenfeld seine Medien-Beziehungen. Seine Neue ist Journalistin und macht eine Ausbildung bei einem TV-Sender.
"BamS", S. 72 (Paid), turi2.de (Background)

Vodafone wirbt für geplante Unitymedia-Übernahme.

Vodafone Deutschland kontert die Kritik am Plan, Unitymedia zu übernehmen, mit einer Werbe- und Interview-Offensive in der deutschen Tagespresse. In ganzseitigen Anzeigen etwa in "FAZ", "Süddeutscher" und "Welt" trommelt Deutschlandchef Hannes Ametsreiter für die Übernahme und verspricht ein "vereintes Gigabit-Netz für Deutschland" und Investitionen von 12 Mrd Euro in den Ausbau. In Interviews mit "Welt" und "Handelsblatt" versucht er, die Angst vor einem neuen Monopol kleinzureden und nennt Vodafone einen "starken Wettbewerber", der neben der Telekom entstehe. Er stellt neue Jobs durch den geplanten Netzausbau in Aussicht.
"Welt" S. 11 u. 12, "Süddeutsche Zeitung" S. 19, "Handelsblatt" S. 24, "FAZ" S. 5 (Paid), turi2.de (Background)

Welt startet einen Wirtschafts-, "Bild" einen Fußball-Podcast.

Welt und Bild reiten weiter auf der Podcast-Welle: Im wöchentlichen Wirtschaftspodcast Deffner & Zschäpitz diskutieren Börsenmoderator Dietmar Deffner und Wirtschaftsjournalist Holger Zschäpitz je zwei große Themen, in der ersten Folge Elon Musk und saisonale Börsen-Muster. Im Fußball-Podcast Phrasenmäher von "Bild" kommen monatlich Akteure der Bundesliga zu Wort, Kai Traemann moderiert.
welt.de, bild.de

Springers Bilanz.de bezahlt nur die fünf meistgeklickten Kolumnen des Tages.

Bilanz, Wirtschaftsmagazin von Springer, bezahlt seine Online-Kolumnisten nach einem "kuriosen Bezahlmodell", schreibt Lars Radau im Journalist. Jeden Tag werden die fünf Kolumnen mit den meisten Visits ermittelt – für jede Platzierung gibt es 30 Euro. Die leistungsabhängige Bezahlung belebe das "Meinung- und Debattenportal", rechtfertigt Chefredakteur Klaus Boldt das beim "Forbes" abgeschaute Modell.
"Journalist" 05/2018, S. 12 (Paid)

Zitat: Ulf Poschardt bietet sich als Träger der letzten Laterne an.

"Ich liebe Zeitungen und bin überzeugt: Unser Haus hat die Kraft, hier am Ende so etwas wie 'the last man standing' zu sein."

Chefredakteur Ulf Poschardt ist zwar Print-Fan, aber auch Realist: Er begeistert sich für Papier, aber vor allem fürs Zusammenspiel der vielen "Welt"-Ausspielwege von App bis TV.
"Horizont" 16/2018, S. 10-11 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ulf Poschardt glaubt an Zeitungen, aber längst nicht an alle.

Wir graturilieren: Niddal Salah-Eldin wird 33.


Wir graturilieren: Niddal Salah-Eldin, Digital-Innovations-Chefin bei der "Welt", wird heute 33. Ihren Geburtstag hat sie bereits um Mitternacht mit einer "Riesenladung Konfetti auf dem Dancefloor" zusammen mit ihrem Mann, ihrem Bruder, guten Freunden und Bekannten eingeleitet. Am Morgen folgt dann ein gemütliches Frühstück mit Freunden. Besonders wichtig war im zurückliegenden Jahr ihre Wechsel auf eine neue Position bei der "Welt". Und auch privat gab es ein Highlight: Mit ihrem Mann unternahm Niddal Salah-Eldin eine große Reise nach Australien, Neuseeland und in die USA: "Das war großartig."

Für das kommende Lebensjahr wünscht sie sich "ganz unironisch" den Weltfrieden, im Kleinen dürfen es zudem noch Gesundheit und "ein langes glückliches Leben" für alle ihre Bekannten sein. Gratulationen sind per E-Mail oder auf Facebook, Twitter oder Instagram willkommen. Wer analoge Grüße vorzieht, dürfe jedoch auch "gerne ein paar singende Mariachis losschicken".

Aus dem Archiv von turi2.tv: Niddal Salah-Eldin hat als Social-Chefin der "Welt" den Umgang mit Trollen verändert.

Lese-Tipp: Journalisten diskutieren Umgang mit sozialen Medien.

Lese-Tipp: "Welt"-Digitalberaterin Niddal Salah-Eldin, Ex-ZDF-Chef Nikolaus Brender, "Westdeutsche-Zeitung"-Chef Ulli Tückmantel und Kommunikations-Professor Carsten Reinemann diskutieren, wie Journalisten angemessen in sozialen Medien auftreten können. Brender meint, ein Journalist werbe nicht - dies gelte auch für Eigenwerbung. Salah-Eldin sagt, ihre "Welt"-Redaktion wolle die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter auch in den sozialen Medien abbilden.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25, blendle.com (Paid)

Niggemeier kritisiert "Welt"-Bericht über angeblich verhinderten Anschlag.

Stefan Niggemeier kritisiert die Berichterstattung der "Welt" über den Verdacht auf einen geplanten Terroranschlag auf den Berliner Halbmarathon. Die Zeitung habe den möglichen Anschlag als tatsächlich geplant beschrieben und mit "ihrer übertriebenen Darstellung" auch die Berichterstattung anderer Journalisten geprägt, schreibt Niggemeier. Das Blatt habe auch nach Einschränkungen durch die Polizei an seinem Bericht festgehalten.
uebermedien.de

Don Alphonso führt seine Blogs bei Welt.de weiter.

Don Alphonso bloggt bei der "Welt" weiter. Der erste Text erscheint heute. Im Interview mit Stefan Winterbauer sagt Rainer Meyer, ihm sei wichtig, dass die Leitungsebene seines neuen Blog-Zuhauses auch mit rauen Tonarten im Netz umgehen könne. Den Shitstorm gegen die "FAZ" habe er als überzogen empfunden.
meedia.de (Interview), welt.de (Blogbeitrag), turi2.de (Background)

Deniz Yücel bedankt sich bei seinen Unterstützern.

Deniz Yücel ist am Samstagabend von mehr als 800 Gästen bei seinem ersten offiziellen Auftritt nach der Haftentlassung gefeiert worden. Bei der Lesung aus seinem Buch Wir sind ja nicht zum Spaß hier in Berlin, dankte er seinen Unterstützern und bat u.a. ZDF-Moderator Jan Böhmermann und "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt auf die Bühne. Er berichtete, wie er bei einem Arztbesuch einen Stift klaute und Notizen für "Welt"-Artikel in seiner Schmutzwäsche aus dem Knast schmuggelte. Yücel verabschiedete sich nach fast zwei Stunden mit den Worten: "Es ist schön nicht alleine zu sein."
tagesspiegel.de, facebook.com (2-Std-Mitschnitt)

Studie: Fake News gründen oft auf schlechter PR.

Fake News, die zum Bundeswahlkampf verbreitet wurden, basieren oft auf schlechten Pressemitteilungen und missverständlichen Formulierungen von Journalisten, sagt eine Studie der Berliner Stiftung Neue Verantwortung. Welt.de und Bild.de hätten Fake News auffällig oft weiter verbreitet. Eine große Falschnachrichten-Schwemme oder ein besonders gravierender Fall ist den Studien-Autoren nicht untergekommen.
"Spiegel 13/2018", S. 27 (Paid)

Deniz Yücel absolviert ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Freilassung.

Deniz Yücel tritt heute Abend zum ersten Mal seit seiner Freilassung aus türkischer Haft öffentlich auf. Im Festsaal Kreuzberg in Berlin wird der "Welt"-Journalist aus seinem zum Teil in der Haft entstandenen Buch Wir sind ja nicht zum Spaß hier lesen. Yücel hat ein Jahr ohne Anklage in türkischer Haft gesessen. Vor fünf Wochen ist er freigelassen worden.
stern.de

Ex-Herausgeber und -Chefredakteur der "Welt" Thomas Löffelholz, 85, ist tot.

Thomas Löffelholz, 85, ist tot. Der ehemalige Herausgeber und Chefredakteur der "Welt" ist bereits am 15. März in Königswinter bei Bonn gestorben. Löffelholz begann seine journalistische Laufbahn 1959 bei der "Stuttgarter Zeitung" als Wirtschaftsredakteur, 1983 übernahm er die Chefredaktion. 1995 wechselte er als Herausgeber und Chefredakteur zur "Welt".
bdzv.de

Bild des Tages: Deniz Yücel ist zurück in der "Welt"-Redaktion.


Schönster Montag, wo gibt: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist seit seiner Freilassung am 16. Februar zum ersten Mal wieder in der Redaktion der "Welt". Chefredakteur Ulf Poschardt (links) und die Redaktion begrüßen ihn in der 10-Uhr-Konferenz im Newsroom mit Schaumwein und einem langen Applaus. Anschließend hält Yücel eine emotionale Ansprache und sagt, er sei "stolz, für diese Zeitung zu arbeiten". (Foto: Martin Lengemann/"Welt")
twitter.com (1-Min-Video Applaus), twitter.com, turi2.de (Background)

Zitat: Deniz Yücel bedankt sich in einer emotionalen Rede bei seiner Redaktion.

"Und ich war stolz, für diese Zeitung zu arbeiten."

"Welt"-Korrespondent Deniz Yücel bedankt sich in einer emotionalen Ansprache im Newsroom bei seiner Redaktion.
twitter.com (1-Min-Video)

Weiteres Zitat aus der Rede:
"Alles, was ihr gemacht habt, war goldrichtig. Weil es mir die Kraft gegeben hat, diese nicht immer ganz leichte Zeit zu überstehen."

Lese-Tipp: Deniz und Dilek Yücel sprechen über die Haft und die Folgen.

Lese-Tipp: "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel spricht zusammen mit seiner Frau Dilek erstmals ausführlich über seine Freilassung. Die Unterstützung von Kollegen und Bürgern während der Haft habe ihm sehr geholfen. Die Bundesregierung hat ihm versichert, dass es keinen Deal mit der Türkei gab. "Ich glaube, mehr als der Bundesregierung diese Erklärung abzuverlangen, konnte ich im Knast nicht tun", sagt Yücel.

Yücel sagt, bis zu seiner Verhaftung sei die deutsche Regierung diejenige in der EU gewesen, die am freundlichsten gegenüber der Türkei war. Die Regierung von Angela Merkel habe die progressiven und demokratischen Kräfte in der Türkei zwei Mal verraten - zuletzt, als Merkel Präsident Erdogan 2015 kurz vor einer wichtigen Wahl besuchte. Dilek berichtet, wie sie etwas bessere Haftbedingungen für ihren Mann durchsetzte und sagt, sie träume noch heute jede Nacht davon, wie Deniz im Gefängnis ist und freigelassen wird.
welt.de

Wir graturilieren: Frank Meißner wird 55.


Wir graturilieren: Frank Meißner, Geschäftsführer Produktion und Technik beim ehemals als N24 firmierenden TV-Sender Welt, wird 55. Seinen runden Geburtstag feiert er am Abend mit seiner Familie beim Lieblingsitaliener. Dafür wird Frank Meißner auch mal das Büro früher verlassen, wie er verrät. Höhepunkt im zurückliegenden Lebensjahr war für ihn "die Berichterstattung über und rund um den G20-Gipfel", die sein Team geleistet habe.

Für das kommende Jahr wünscht sich Frank Meißner "vor allem ein besseres Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit", aber auch eine "weniger negative Nachrichtenlage". Über Glückwünsche freut sich Frank Meißner "auf allen Kanälen", zum Beispiel via E-Mail.

Lese-Tipp: Gretchen Dutschke spricht mit den Springers.

Lese-Tipp: Gretchen Dutschke, Ehefrau des verstorbenen 68er-Führers Rudi Dutschke, ist zum ersten Mal Gast im Haus des einst verhassten Springer-Verlags. Im Duz-Interview von Stefan Aust und Claus Christian Malzahn erinnert sich Dutschke an verletzende Cartoons und blickt positiv aufs heutige Deutschland. "Welt am Sonntag" druckt auf zwei Seiten Auszüge aus ihrem neuen Buch.
"Welt am Sonntag", S. 11-14 (Paid)

Zitat: SPD-Politiker Ulrich Kelber reißt Ulf Poschardt aus der Samstagsruhe.

"Die Springer-Publikationen 'Bild' und 'Welt' sind Sprachrohre für die AfD-Ideologie geworden."

Ulrich Kelber, Justiz-Staatssekretär und SPD-Politiker, wirft den Springer-Medien vor, der liberalen demokratischen Grundordnung "schweren Schaden" zuzufügen.
ulrich-kelber.de

"Wie im Eimer ist die SPD, wenn sie aus der 'Welt' ein Sprachrohr der AfD machen will? Ich finde das ekelhaft und eigentlich klassischer AfD-Stil."

Ulf Poschardt, liberaler FDP-Fan und "Welt"-Chefredakteur, mag das nicht auf sich sitzen lassen.
twitter.com

"Spiegel" rekonstruiert die Verhandlungen zur Freilassung von Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Der Spiegel" rekonstruiert, wie bereits die "SZ", die Verhandlungen zur Freilassung von Deniz Yücel. Was konkret den Ausschlag zur Freilassung gab, kann das Magazin aber nicht aufklären. Außenminister Sigmar Gabriel habe die Kanzlerin erst zwei Tage vor Yücels Freilassung über den Durchbruch informiert. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt habe im Januar ein Interview Yücels mit dpa verhindern wollen und dafür sogar dpa-Chefredakteur Sven Gösmann angerufen. Doch weder dpa noch der "Welt"-Korrespondent ließen sich beirren. Yücel hatte gesagt, er wolle auf keinen Fall mithilfe "schmutziger Deals" freikommen.
"Spiegel" 09/2018, S. 24-29 (Paid), turi2.de (Background)

Springers "Bilanz" startet eine Kiosk-Offensive und senkt die Auflage deutlich.

Springer wirft sein Wirtschaftsmagazin "Bilanz" aus den Einzelverkaufs-Ausgaben der "Welt" und startet eine Kiosk-Offensive für den eigenständigen Verkauf des Magazins. Trotz einer etwa 40 % geringeren Auflage sollen die Anzeigenpreise gleich bleiben, schreibt "Horizont". Das Magazin verpasst sich eine neue Titel-Optik und ein neues Heft-Layout und trennt sich dafür von Werbeprofi Jean-Remy von Matt als Titelseiten-Gestalter.
"Horizont" 08/2018, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)

"Welt" stellt am ersten Tag der Rubrik "Free them all" Ahmet Altan vor.

Welt stellt am ersten Tag ihrer neuen Rubrik "Free them all" Ahmet Altan vor. Der türkische Journalist ist seit 2016 wegen seiner Arbeit in der Türkei im Gefängnis und am Freitag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die neue Rubrik erscheint auf der Titelseite an der Stelle, an der die "Welt" bislang an Deniz Yücel erinnert hat.
"Welt", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)

Außenministerium hat "Welt" zugesichert, dass es keinen Deal zur Yücel-Freilassung gibt.


Ohne Gegenleistung: Das Auswärtige Amt hat der "Welt" eine "Zusicherung" gegeben, dass es keinen Deal zur Freilassung von Deniz Yücel gibt, sagt "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt bei "Anne Will". Poschardt glaube dem Versprechen. Auf die Frage, was Yücel von einer Gegenleistung für seine Freilassung halten würde, antwortet Poschardt: "Er würde nicht kommen wollen, wenn es einen Deal gäbe."

Poschardt lobt u.a. den Einsatz von Sigmar Gabriel, Gerhard Schröder und Peter Altmaier für die Freilassung Yücels. Er habe in den vergangenen Monaten einen großen Respekt vor den Schwierigkeiten der Realpolitik bekommen.

Die Linke-Politikerin Sevim Dağdelen bezweifelt in der Sendung, dass Erdogan den "Welt"-Korrespondenten ohne Gegenleistung freigelassen habe. Auf die Nachfrage von Poschardt, ob sie meine, dass Außenminister Gabriel lüge, will Dağdelen diesen Vorwurf aber nicht erheben.
mediathek.daserste.de (63-Min-Video), spiegel.de, turi2.de (Background)

TV-Tipp: Anne Will talkt über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel.

TV-Tipp: Um 21.45 Uhr spricht Anne Will im Ersten mit ihren Gästen über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel für die deutsch-türkischen Beziehungen. Gäste sind Yücels Chefredakteur Ulf Poschardt, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Europa-Staatsminister Michael Roth, der Menschenrechtler Peter Steudtner und Linke-Politikerin Sevim Dağdelen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Springer, Döpfner, Aust, Hanks und Spielberg sprechen in der "WamS" über Pressefreiheit.

Aufeinandertreffen: Friede Springer, Mathias Döpfner, Stefan Aust, Tom Hanks und Steven Spielberg sprechen in der "Welt am Sonntag" auf vier Seiten über die Pressefreiheit. Anlass ist Spielbergs neuer Film "Die Verlegerin", der von "Washington Post"-Verlegerin Katherine Graham und der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere handelt. Laut den Gesprächspartnern muss die Presse heute mehr für ihre Freiheit kämpfen als damals, insbesondere weil der wirtschaftliche Druck stärker sei.
"Welt am Sonntag", S. 11-14, welt.de (Paid)

"Welt" stellt ab Montag auf der Titelseite inhaftierte Journalisten vor.

Welt stellt ab Montag jeden Tag einen Journalisten vor, der wegen seiner Arbeit im Gefängnis ist, kündigt Chefredakteur Ulf Poschardt an. Die Rubrik erscheint auf der Titelseite an der Stelle, an der die "Welt" bislang an Deniz Yücel erinnert hat. "Wir werden damit weitermachen, bis alle Kollegen frei sind", so Poschardt, der einräumt, dies sei eine "kindliche Utopie".
"Welt am Sonntag", S. 2 (Paid)