Ex-Blogger Sascha Pallenberg wechselt in die PR-Redaktion von Daimler.

Sascha Pallenberg 150Sascha Pallenberg, Gründer von MobileGeeks, wechselt vom Journalismus in die PR: Der Blogger geht in die Unternehmenskommunikation von Daimler. Beim Autobauer entsteht ein neues Redaktionsteam, das vor allem die konzerneigenen Kanäle befüllen soll. Pallenberg soll helfen, Advertorials und Content Marketing des Konzerns eleganter und interessanter zu gestalten, schreibt Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler. Er will beim Autobauer künftig mehr auf eigene Medien setzen als auf klassische Werbung und PR.

Damit holt Daimler den zweiten, prominenten Journalisten in Folge: Im Oktober gab der Konzern bekannt, dass der frühere "stern"-Chefredakteur Dominik Wichmann mit seiner Looping Group für die Stuttgarter ein Content House entwickelt.
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Basta: Ikea löst Beziehungsprobleme.

Ikea-150Problemlösung auf Schwedisch: Ikeas neue Kampagne "Retail Therapy" gibt Produkten die Namen gegoogelter Beziehungsprobleme und liefert automatisch die richtige Lösung. "My boyfriend doesn't see me" führt zu einer Laterne, die dem Angebeteten ins Gedächtnis scheinen soll; bei "My partner snores" bietet der Möbel-Riese pragmatisch ein Single-Tagesbett an.
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Ritter Sport spendet letzte Einhorn-Schokolade an bedürftige Kinder.

rittersport_einhornRitter Sport spendet die letzten Einhorn-Schokolade-Tafeln an bedürftige Kinder, anstatt sie zu verkaufen. Zusätzlich versteigert das Unternehmen online noch drei Jumbo-Tafeln à 500 Gramm, deren Erlös ebenfalls gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt wird. Ob Ritter Sport 2017 erneut Einhorn-Schokolade produzieren wird, ist noch offen.
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New Yorker Beteiligungsgesellschaft KKR will bei GfK einsteigen.

GfK_logo_NEU_2014_RGB_largeKKR, eine New Yorker Beteiligungsgesellschaft, will beim kriselnden Meinungsforschungsinstitut GfK einsteigen. Geplant ist der Kauf von mindestens 18,54 % der Firmenanteile, die bisher von Anlegern gehalten werden. Der GfK-Verein, über den viele deutsche Firmen Anteile an der GfK halten, soll Mehrheitsaktionär bleiben.
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Grey steigert Umsatz dank C&A und gründet neue Beratungseinheit.

greyWerbeagentur Grey nennt erstmals Zahlen ihrer deutschen Tochter: 2016 ist der Umsatz um 7,8 % auf 33,3 Mio Euro gestiegen. Das Wachstum verdankt Grey nicht zuletzt dem neuen Großkunden C&A. 2017 strebt CEO Dickjan Poppema ein Umsatzplus von weiteren 5 % an. Die neue Beratungseinheit Grey Adventures soll Kunden dabei helfen, strategische Digital- und Brandingkonzepte von der Beratertheorie in die Realität umzusetzen.
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Deutsche Firmen werben auf Breitbart – ohne es zu wissen.

breitbart-150Breitbart News zeigt deutschen Lesern bisher auch Werbung von Unternehmen wie Telekom, Conrad Electronic oder Vapiano an, schreibt Ann-Kathrin Nezik. Grund sei aber nicht Unterstützung der Firmen für die rechte News-Seite, sondern die Art, wie Werbung im Internet funktioniert: Unternehmen buchen keine Anzeigen auf bestimmten Seiten, sondern spezifizieren sich auf eine Zielgruppe und folgen deren Spuren im Netz. Einige Unternehmen haben Breitbart jetzt als Werbeseite geblockt.
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Burda: Burkhard Graßmann wird neuer starker Mann bei BCN.

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Weltes bester Mann muss ran: Burda-Vorstand Philipp Welte gibt Burkhard Graßmann, bisher Chef der Burda News Group, mehr Macht. Der frühere Vorstand von T-Online wird neuer starker Mann beim Burda-Vermarkter BCN. Die bisherigen Chefs Michael Samak und Stefan Zarnic bleiben an Bord, bekommen mit Graßmann aber einen mächtigen Vorgesetzten. Hintergrund des Umbaus ist laut Horizont.net ein Minus beim Werbe-Marktanteil, den Burda in diesem Jahr verkraften muss. Unter Graßmann soll der Vermarkter wieder Boden gutmachen.

Der neue Chef soll sich deshalb persönlich um das Geschäft mit den Media-Agenturen kümmern, das 80 % des Umsatzes ausmacht. Das Kundengeschäft verantworten Samak und Zarnic. Sie hatten die Leitung des Vermarkters Anfang 2016 von Andreas Schilling übernommen. Graßmann arbeitet seit 2011 für Burda, zuvor war er CEO bei Payback und Manager bei der Telekom.
horizont.net

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Spiegel Online wirft Frauenzeitschriften Pharma-Schleichwerbung vor.

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Krumme Geschäfte? Spiegel Online blättert durch die bunten Frauen-Hefte der großen Publikumsverlage von Burda über Gruner + Jahr bis Klambt und findet auf den Gesundheitsseiten eine verdächtige Nähe zwischen redaktionellen Texten und Werbung. Besonders schwer wiegen die Vorwürfe gegen Bauer.

Das Portal zitiert eine Ex-Redakteurin aus Bauers Hamburger Poolredaktion für Gesundheitstexte, die dem Verlag systematische Schleichwerbung vorwirft. Schon in der Morgenkonferenz werde entschieden, welche Produkte in den kommenden Texten platziert würden. In Einzelfällen würden Texte sogar mit den PR-Abteilungen der Pharma-Firmen abgestimmt. Der Bauer Verlag selbst schreibt, er halte sich an die Trennung von Redaktion und Werbung, geht aber - wie die anderen Verlage auch - nicht auf die konkreten Vorwürfe ein.

Auch in anderen Redaktionen sieht Spiegel Online Schleichwerbe-Verdacht: Eine Analyse von fünf Ausgaben 13 verschiedener Frauenzeitschriften ergibt eine große Übereinstimmung von Produktnennungen rezeptfreier Medikamente und geschalteten Anzeigen. Bei Bauer sieht die Untersuchung eine Übereinstimmung von 87 %, bei Klambt 82 %. Burda liegt mit 50 % deutlich darunter. Die Autoren Jörg Römer und Nina Weber kritisieren außerdem Funke, Jalag und Gruner + Jahr.
spiegel.de2 Kommentare

Zahl des Tages: Social-Media-Werbung wächst auf 50 Mrd Dollar bis 2019.

Icon ZAHL-JPGZahl des Tages: Um 72 % auf weltweit 50 Mrd Dollar steigen die Ausgaben für Social-Media-Werbung bis 2019, prognostiziert die Agentur Zenith. Damit hätte Social Media einen Anteil von 20 % an der gesamten Internet-Werbung. Spätestens 2020 werde Social Media die Ausgaben für Zeitungswerbung überholen.
wuv.de, persoenlich.com, zenithmedia.com
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Zitat: Jean-Remy von Matt sieht Weihnachten als den deutschen Superbowl für die Werbung.

jean-remy-von-matt-2016-150"Als Nebeneffekt hat dieser Film Weihnachten zu einem deutschen Superbowl gemacht - das Netz ist gerade voll von Weihnachtsvirals."

Jean-Remy von Matt glaubt, dass der Edeka-Opa im vergangenen Jahr dafür gesorgt hat, dass Weihnachten nun zu einem Hochfest der werblichen Kreativität wird.
“Werben & Verkaufen” 49/2016, S. 20 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

“Werben & Verkaufen”: Rabattschlacht ist Grund für Funkes Rückzugs-Drohung bei Media Impact.

Funke
Streng rabattiert: Funke kann seine Handelsvermarktung aus kartellrechtlichen Gründen gar nicht komplett von Media Impact abziehen und exklusiv an Score Media vergeben, schreibt Judith Pfannenmüller in "Werben & Verkaufen". Die öffentlich lancierte Ankündigung, komplett zu Score Media zu wechseln, sollte lediglich Druck auf den Partner Springer aufbauen. Funke kritisiere, dass sich Media Impact vor allem um die Vermarktung von Springers "Bild" kümmere.

Pfannenmüller beschreibt eine Rabattschlacht zwischen Media Impact und Score Media um die Budgets der Handelsunternehmen, bei denen etwa der Lidl-Schwester Kaufland Rabatte von bis zu 80 % winken - zu viel für viele Print-Titel, die sich gegen solches Preis-Dumping wehren. Da die Funke-Blätter sowohl bei Media Impact als auch bei Score Media im Portfolio stehen, buchen die Handelsriesen dort, wo die Werbung am billigsten ist - derzeit bei Score Media.
"Werben & Verkaufen" 49/2016, S. 10 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweizerische Bundesbahnen haben Probleme mit israelfeindlichen Plakaten.

sbbSchweizerische Bundesbahnen haben Ärger mit israelfeindlichen Plakaten, die an mehreren Orten im Zürcher Hauptbahnhof hängen. Eine Privatperson hat nun wegen des Verdachts auf Verletzung des Antirassismus-Artikels Strafanzeige erstattet. Die Bahn betont, ihre Bahnhöfe seien öffentlicher Raum, weshalb sie keine Zensur üben dürfe.
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DuMont testet Ströer und will ohne Print auskommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont will Ströer als "Alternative in der lokalen Vermarktung" seiner Berliner Digitalangebote testen, schreibt Kai-Hinrich Renner unter Berufung auf ein Strategiepapier mit dem Titel "Programm Digitalgeschäft 2016". Demnach will DuMont-CEO Christoph Bauer auch ein Datum bestimmen, "zu dem DuMont ohne Print lebensfähig ist". Noch im Dezember wolle er im Haus die konkrete Umsetzung vorstellen.
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interview2: Nora-Vanessa Wohlert verwandelt mit Edition F weibliche Emotionen in Euros.


E wie erfolgreich: Nora-Vanessa Wohlert baut mit Susann Hoffmann ein vorbildliches Medien-Startup auf – Edition F ist seit 2014 die digitale Heimat erfolgreicher Frauen. Wohlert wundert sich im turi2.tv-Interview, dass große Verlage starke Frauen nur über Zeitschriften ansprechen. Was gut für Edition F ist: Konkurrenz gibt es kaum. Ab heute soll die Stellenanzeige 3.0 frisches Kapital in die Kasse spülen: In der neuen Jobbörse vermitteln Firmen über Fotos, Videos und Backstage-Blicke ein Gefühl für sich.

Gründerin Wohlert beschäftigt inzwischen 19 Menschen, finanziert von Risikokapital und laufenden Einnahmen. Ihr Erfolgsrezept lautet offiziell: ein passendes Thema haben, ein gutes Team aufbauen und sich selbst eingestehen, wenn was nicht läuft. In Wahrheit hat sie vor allem eines besser gemacht als andere gründende Journalisten: Wohlert wollte sich mit ihrer Partnerin Hoffmann nicht nur selbst verwirklichen, sondern von vornherein Geld verdienen und wachsen. Wohlert empfiehlt Gründern, im ständigen Austausch mit Nutzern und anderen Geschäftsführern zu bleiben – und offen zu sein für Kooperationen.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)3 Kommentare

Video-Tipp: Wes Anderson inszeniert H&M-Weihnachtsspot.

hm-weihachtsspot2016-150Video-Tipp: Star-Regisseur Wes Anderson hat für H&M einen Werbespot inszeniert, der filmisches Kleinod im Retrolook ist. Weil ein Zug im Schneesturm mit elfeinhalb Stunden Verspätung die Weihnachtspläne der Passagiere zunichte macht, arrangiert Schaffner Ralph spontan eine Weihnachtsfeier an Bord. Ganz nebenbei tragen die Darsteller die neue H&M-Winterkollektion.
youtube.com (4-Min-Video), horizont.net, meedia.de

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Zahl des Tages: 51 % der digitalen Werbung wird programmatisch verkauft.

Icon ZAHL-JPGZahl des Tages: Bereits 51 % der digitalen Werbeflächen weltweit werden 2016 als Programmatic Advertising verkauft, prognostiziert die Mediaagentur Zenith und rechnet 2017 sogar mit 58 %. Vorreiter sind die USA mit 24 Mrd US-Dollar für Programmatic Advertising, in Deutschland wächst das Geschäft 2016 um 48 % auf 484 Mio Euro.
horizont.net, zenithmedia.comKommentieren ...

C3 expandiert nach Australien.

c3_600Aussi-Alarm: Burda-Tochter C3 hüpft ins Känguru-Gebiet und geht eine strategische Partnerschaft mit der australischen Agentur Edge ein. Edge beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter in Sidney und Melbourne und betreut dort mehr als 25 Kunden, darunter auch Volkswagen. Der Deal soll C3 die Türen zur Asien-Pazifik-Region öffnen. Längerfristig könnte auch eine Übernahme geplant sein.

Erst vor kurzem hatte sich C3 mit der amerikanischen Agentur MXM verbrüdert, um Kampagnen zentral zu planen und weltweit ausspielen zu können.
wuv.de, turi2.de (Background MXM)Kommentieren ...

Burger King will in Deutschland 300 neue Filialen eröffnen.

burger-king-150Burger King plant in Deutschland 300 neue Restaurants, kündigt Deutschandchef Andreas Bork an. Die Fast-Food-Kette will ihr Filialnetz verdichten und bis 2023 von derzeit 700 auf mindestens 1.000 Filialen wachsen. Andere Burger-Restaurants sieht Bork nicht als Konkurrenz und kündigt neue Produkten etwa im Snack-Bereich an.
welt.de, "Welt am Sonntag", S. 44, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Michael Gassmann hält Marketing für die Substanz von Red Bull.

Red Bull-150Red Bull "wäre nichts ohne sein teures Marketing", analysiert Michael Gassmann. Red Bull besitze keine Fabrik und kein Lager, Firmenpatriarch Dietrich Mateschitz habe das Rezept für den Energydrink "bestenfalls entdeckt". Marke und Vermarktung seien die Substanz der Firma, die "ständig neue Helden" brauche, wie etwa den eingekauften RB Leipzig.
"Welt am Sonntag", S. 33/34, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Barmenia ersetzt TV-Werbung durch Sport-Sponsoring.

bayer04-trikot-barmenia-150Barmenia hat ihre Marketing-Strategie radikal geändert und TV-Werbung komplett aus dem Budget gestrichen. Stattdessen konzentriert sich die Versicherung auf ihre Rolle als neuer Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Für rund 5,5 Mio Euro pro Jahr erhofft sich Barmenia, ihre Bekanntheit zu erhöhen und die Marke mit Emotionen aufzuladen. Auch spezielle Angebote wie eine "Fanversicherung" sind in Überlegung.
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