Zitat: Jean-Remy von Matt hält Angela Merkel für ein überlegenes Produkt.

"Ich durfte in meiner Laufbahn die besten Biermarken und schnellsten Sportwagen betreuen, aber noch nie ein dem Wettbewerb so überlegenes Produkt wie Frau Merkel."

Werbeprofi Jean-Remy von Matt, der den CDU-Bundestagswahlkampf als Chefkreativer betreut, schwärmt im "Zeit"-Interview von der Reklame-Tauglichkeit der Kanzlerin.
"Zeit" 27/2017, zeit.de (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Jürgen Scharrer rät bei Content Marketing zu SEO und Print.

Content Marketing: Unternehmen müssen keine Medien werden, Dialoge auf Augenhöhe werden überschätzt und Influencer Marketing ist nicht das nächste große Ding, glaubt "Horizont"-Chefredakteur Jürgen Scharrer. Content Marketing sei trotzdem kein Hype, Marken sollten sich dabei aber lieber auf SEO, Native Advertising und schöne Print-Produkte konzentrieren.
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In Frankfurt können Unternehmen keine digitale Out-of-Home-Werbung im öffentlichen Raum schalten.

Digitalfernes Frankfurt: Die Agentur Ep Communication versucht, digitale Out-of-Home-Werbung in Frankfurt am Main zu schalten, die "digitale Hauptstadt der Bundesrepublik" stellt sich quer. Entsprechende Werbeträger gebe es nur an Bahnhöfen. Auf Anfrage von Horizont Online bestätigt ein Pressesprecher, dass Werbeträger im öffentlichen Raum nicht digital bespielt werden können. Die Ausschreibung der Werberechte in Frankfurt berücksichtigt sie deshalb auch nicht.
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Neuer Newsroom in Berlin: Florian Harms will T-Online.de zum Leitmedium ausbauen.


Neustart mit Getöse: Ströer-Gründer Udo Müller und Chefredakteur Florian Harms zeigen ihren neuen T-Online-Newsroom in Berlin. Zur heutigen Eröffnung tönt Ex-Spiegel-Online-Chef Harms: "Wir spielen in einer anderen Liga – Spiegel Online ist ein bisschen kleiner als wir." turi2.tv zeigt den neuen Newsroom für knapp 70 Redakteure und die Highlights der Eröffnung im Video.

Sichtlich stolz steht Müller auf der Bühne – 1990 legte er mit Heinz W. Ströer den Grundstein für den heutigen Konzern, der in der Außenwerbung omnipräsent ist. Seinen Newsroom an der Berliner Torstraße bezeichnet Müller als "Herzstück unserer Publishing-Sparte". 28 Mio Online-Nutzer und 30 Mio Menschen über digitale Displays im Straßenbild erreiche sein Team: "Wir kombinieren die Reichweite von T-Online, die früher nur im Netz war, mit unser Public-Video-Reichweite."

Harms will nach dem schmerzhaften Wegzug von t-online.de aus Darmstadt nicht weniger als ein "neues digitales Leitmedium" bauen und eine "neue informationelle Heimat für die Bundesbevölkerung". Mit einem Seitenhieb auf den Ex-Arbeitgeber lobt er, Ströer gehe entschlossen den digitalen Weg – "anders als viele klassische Medienunternehmen, die sich schwer tun."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Zitat: Heiko Genzlinger hat beim Zeitungsvermarkter zuerst das Siezen und lieb Grüßen gelernt.

"Jeder siezt sich. Und in E-Mails gilt schon eine kurze Ansprache als unhöflich. Man schreibt: 'Lieber Herr Soundso'."

Score-Media-Chef Heiko Genzlinger hat bei seinem Wechsel von Yahoo in die Print-Branche erstmal einen Kulturschock erlitten. Nun verabschiedet er sich stets mit "vielen lieben Grüßen".
kress.deKommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung" startet eine Imagekampagne mit dem Claim "Gute Nachrichten für die Demokratie".

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung startet die Imagekampagne "Gute Nachrichten für die Demokratie". Sie soll zeigen, dass Tageszeitungen wichtige Säulen der freiheitlichen Gesellschaft sind, weil sie zur öffentlichen Diskussion und Meinungsbildung beitragen. Die Kampagne stammt von der Leadagentur Wunderhaus,sie umfasst Anzeigenmotive, Plakate, Funk-Spots und POS-Maßnahmen.
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Kundenbindung: Einzelhändler nehmen Kinder ins Visier.

Einzelhändler zielen mit Sammelaktionen verstärkt auf Kinder, schreiben Holger Zschäpitz und Anja Ettel. Derzeit verteilt Rewe Treuepunkte für jeden 15-Euro-Einkauf, für vier Punkte gibt es eine Minions-Sammelfigur. Die Eltern stehen unter Zugzwang, während die Händler den "Druck vom Schulhof" bewusst einkalkulieren. Mit Erfolg: Im Aktionszeitraum gebe es eine messbare Verschiebung der Marktanteile im Einzelhandel.
"Welt", S. 12 (Paid)

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Basta: Für 25 Euro geht’s mit "Bild" ins Bett.

Mit "Bild" ins Bett gehen eigentlich nur verzweifelte D-Promis auf der Suche nach Aufmerksamkeit oder Politiker, die Dreck am Stecken haben. Zum 65. "Bild"-Geburtstag verkauft die Warenhauskette Real nun eine Nacht mit "Bild" zum Sonderpreis von 25 Euro. Kein unmoralisches Angebot, sondern Bettwäsche, die einer Titelseite von "Bild" nachempfunden ist. In den Schlafzimmern von Kai, Julian und Tanit wahrscheinlich längst Pflicht-Ausstattung.
"Bild", S. 4 (Anzeige), real.deKommentieren ...

Rotkäppchen schickt Werbespot von 2001 in Rente und startet Dachmarken-Kampagne.

Rotkäppchen, Sektkellerei aus Sachsen-Anhalt, nimmt ihren TV-Spot nach 16 Jahren aus dem Programm. Der Spot läuft seit 2001 in unterschiedlichen Versionen. Er zeigt eine Frau im roten Kleid, die am Bahnhof ihren Liebhaber begrüßt. Der neue Spot startet am 1. Juli und ist der Auftakt zu einer Dachmarken-Kampagne, die auch andere Produkte des Herstellers bewirbt.
"Horizont", 25/2017, S. 6 (Paid), youtube.com (20-Sek-Video)

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Lese-Tipp: Schriftsteller Thor Kunkel will AfD in Wahlkampagne zu "happy product" machen.

Lese-Tipp: Melanie Amann beobachtet den Schriftsteller Thor Kunkel, der früher mit einem Roman über Nazis, die Pornofilme drehen, einen Skandal ausgelöst hat. Inzwischen verantwortet er die Bundestagswahl-Kampagne der AfD. Er will aus der Partei ein "happy product“ machen, das "der Masse ein besseres Socio-pleasure bietet". Er soll sogar eine Imagekampagne speziell für Frauke Petry und ihre Familie entwickelt haben, aber Petry habe ihr Kind nicht politisch instrumentalisieren lassen wollen.
"Spiegel 25/2017" S. 38 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Süddeutsche": GfK-Chef Peter Feld baut Führungsriege um.

GfK: Gerhard Hausruckinger, Vorstand für Konsumforschung, soll offenbar gehen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Peter Feld, erst seit Frühjahr Vorstandschef beim Nürnberger Marktforscher, wolle die Führung umbauen und Vertraute von seinem früheren Arbeitgeber WMF an Bord holen. Feld genießt das Vertrauen von GfK-Mindertheitsaktionär KKR, für den er schon erfolgreich WMF saniert hat.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Burda und G+J machen 20 % ihres Digital-Umsatzes mit Native Advertising.

Zahl des Tages: Bereits rund 20 % des Digitalumsatzes erwirtschaften Burda und Gruner + Jahr mit Native Advertising, erfährt Meedia in einer Verlagsumfrage. Einig sind sich alle Verlage, die bezahlten Inhalte klar als solche zu kennzeichnen. Die Nachfrage seitens der Werbekunden sei groß.
meedia.deKommentieren ...

Zitat: Opel-Marketingchefin Tina Müller will Haltung kommunizieren.

"Nach dem 'Umparken im Kopf' ist es wichtig, das 'Einparken' sicherzustellen und eine klare Positionierung und Mission für die Marke zu kommunizieren."

Marketingchefin Tina Müller will mit dem neuen Opel-Claim Die Zukunft gehört allen nicht nur Kunden begeistern, sondern auch die eigenen Mitarbeiter motivieren. Im Interview mit "Horizont" plädiert sie dafür, weniger Produkte und Technik, sondern eine Haltung zu kommunizieren.
"Horizont" 24/2017, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Designierter Bobby-&-Carl-Co-Geschäftsführer Spakowski tritt Job nicht an.

Bobby & Carl: Der designierte Beratungs-Geschäftsführer Dirk Spakowski tritt seinen Job bei der Exklusiv-Agentur für Thyssen-Krupp nicht an, schreibt New Business. Vielleicht bleibe Spakowski aber bei der Thjnk-Gruppe, zu der Bobby & Carl gehört. Die Agentur hatte Spakowski von BBDO abgeworben. Der Werber wolle nun nicht zwischen seinem Lebensmittelpunkt Hamburg und Düsseldorf, dem Sitz von Bobby & Carl, pendeln.
new-business.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bild des Tages: Anzeige in der "FAZ" blickt in Trumps Kopf.


Inside Trump's Brain: Stolz hält Verleger Peter Haag die heutige Ausgabe der "FAZ" in die Höhe. Die doppelseitige Anzeige des Schweizer Verlags Kein & Aber zeigt eine Mindmap, die visuell veranschaulicht, wie US-Präsident Donald Trump wohl seine oft umstrittenen Entscheidungen trifft. Am Ende führen sie demnach immer dazu, ein Land zu bombardieren. Mit der Anzeige bewirbt der Verlag seinen Ratgeber 50 Erfolgsmodelle - das kleine Handbuch für strategische Entscheidungen.
(Foto: Kein&Aber-Verlag bei Twitter)Kommentieren ...

P7S1, TF1 und Mediaset gründen europäischen Programmatic-Video-Vermarkter EBX.


Freude schöner Werbeeuro: ProSiebenSat.1, der französische Fernsehkonzern TF1 und Berlusconis italienischer Konzern Mediaset gründen das Joint Venture EBX - die Abkürzung steht für European Broadcaster Exchange. Die Firma soll pan-europäische Video-Kampagnen programmatisch ausliefern.

Das Joint Venture soll auch anderen Partnern offen stehen und ist die Antwort der Firmen auf "globale Wettbewerber". Der Sitz der gemeinsamen Firma ist London, weil dort die Mediaagenturen sitzen, die pan-europäische Kampagnen planen, so die Partner. Die europäischen Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.
prosiebensat1.comKommentieren ...

Illustrator Mats Gustafson verewigt Mode-Kollektionen mit Wasserfarben.

Mode-Illustrator Mats Gustafson bildet seit fast vier Jahrzehnten die Kollektionen großer Marken mit Wasserfarben ab. Der gebürtige Schwede arbeitet für den "New Yorker", die internationalen Ausgaben der "Vogue" oder Dior. Etwa alle fünf Jahre hört er von einem Comeback der Mode-Zeichnungen, etwa als Gegentrend zu schnellen Instagram-Fotos, für ihn waren die Mode-Illustrationen jedoch nie weg.
faz.netKommentieren ...