China wirbt verstärkt in westlichen Zeitungen.

ChinaChina schaltet in westlichen Medien Advertorials zu Themen wie "Chinas sportliche Helden", z.B. in der "Süddeutschen Zeitung". Der "Washington Post" in den USA, dem "Daily Telegraph" in England, dem "Figaro" in Frankreich und dem "Handelsblatt" hierzulande liegen regelmäßig die Beilage "China Watch" bei. Die Propaganda-Offensive sei nicht neu, wird aber wieder verstärkt, beobachtet Vanessa Steinmetz.
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Ralf Klein-Boelting wird Aufsichtsratschef der GfK.

Ralf Klein-BoeltingGfK erhält in Berater Ralf Klein-Bölting einen neuen Aufsichtsratschef. Damit setzt sich der GfK Verein als Mehrheitseigner durch. Vorstandschef Matthias Hartmann und der bisherige Aufsichtsratschef Arno Mahlert kündigten vor kurzem ihren Rücktritt an, offenbar in Folge von internen Machtkämpfen. Einen neuen Vorstandschef sucht die GfK weiterhin.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

WhatsApp gibt Nutzerdaten an Konzernmutter Facebook weiter.

Facebook-WhatsApp Privacy
What the Face: Facebook nutzt künftig Telefonnummern und Nutzungsdaten von WhatsApp-Installationen, um Werbeplätze bei Facebook effizienter zu bestücken und Freunde-Vorschläge zu unterbreiten. Die Telefonnummer wird in jedem Fall weitergegeben, der Nutzung der anderen Metadaten sollen die Nutzer widersprechen können. Inhalte von Nachrichten aber will Facebook nicht analysieren - sie sind ohnehin verschlüsselt.

Die Ankündigung sorgt für Aufregung, weil WhatsApp-Gründer Jan Koum bei der Aquisition durch Facebook 2014 beteuerte, der Deal werde die Privatsphäre der Nutzer seines Kurznachrichtendienstes nicht tangieren. WhatsApp hat seit der Abschaffung der Gebühren kein Geschäftsmodell mehr. Wie auch Facebooks Messenger soll WhatsApp in Zukunft Geld von Firmen einsammeln, die die Plattform für Kundenkontakte nutzen.
nytimes.com (Paid), theverge.com, sueddeutsche.de, blog.whatsapp.com (Ankündigung)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Marc Schmitz wird 43.

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Wir graturilieren: Marc Schmitz, CEO der Ströer Content Group, wird heute 43 Jahre alt. Der Abschied von seinem aufeminin-Team fiel ihm im vergangenen Jahr schwer, weil es ihm über zehn Jahre ans Herz gewachsen ist. Schmitz hat aber schnell Trost gefunden und freut sich nun bei Ströer über "neue Herausforderungen, ein neues und tolles Team und viel Dynamik". Fürs kommende Jahr wünscht er sich Geduld und eine gesunde Familie, mit letzterer feiert er heute im Stamm-Sushi-Laden in seiner Heimatstadt Aachen.

Zurzeit beschäftigen ihn diverse Grundsatzfragen, darunter: Pizza oder Pasta, iPhone 7 oder OnePlus 3, Facebook Live oder Snapchat? Über Gratulationen freut sich der "ambitionierte, aber leider nicht besonders talentierte Pilot" ferngesteuerter Helikopter als persönliches Ständchen im Büro, per E-Mail oder per Snapchat.Kommentieren ...

FAZ-Verlag startet Vertriebsoffensive für “FAZ Woche”.

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Luft nach oben: Die "FAZ Woche" verfehlt bisher das selbst gesteckte Ziel von 50.000 verkauften Heften, der Verlag justiert deshalb im Herbst mit einer großangelegten Werbekampagne nach, erfährt Roland Pimpl. Das vor vier Monaten gestartete Magazin bekommt festeres Papier, vier neue Redakteure und TV-Werbung. Aus Vertriebskreisen hört Pimpl von einer verkauften Auflage zwischen 9.000 und 12.000 Heften, dazu kommen 10.000 bis 20.000 Abos. "FAZ"-Chef Thomas Lindner bestätigt die Einzelhandelszahl nicht, die verkaufte Auflage liege "auf dem angestrebten Jahresmittel von 40.000 Exemplaren". Die Zahl der Abos übertreffe bereits das Jahresziel.

Laut Pimpl muss die "FAZ Woche" vor allem am Kiosk aufholen. Die Zielgruppe kenne oder verstehe das Magazin bisher nicht, oder halte es für den Copypreis von 3,50 Euro für zu dünn. Scholz & Friends Berlin sollen nun mit einer Kampagne Abhilfe schaffen, die ein Media-Volumen von 3 Mio Euro haben soll und u.a. Aktionen im Pressehandel beinhaltet.
 “Horizont” 34/2016, S. 8 (Paid)1 Kommentar

Heimat Active sichert sich im Pitch deutschen Heineken-Etat.

Heineken_150Heimat Active betreut künftig alle Marken der Brauerei Heineken in Deutschland, u.a. die Stammmarke, Desperados und die Cider-Marken Strongbow und Bulmer's. Marketingdirektor Kai Dornbusch will die Marken strategisch neu ausrichten. Den Heimat-Ableger Heimat Active gibt es seit Anfang des Jahres, er gehört zum TBWA-Netzwerk. Heineken arbeitete bisher mit Grey Berlin zusammen.
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ARD und ZDF erzielen Rekord-Werbeeinnahmen während Olympia.

ARD ZDF-150Werbeeinnahmen von ARD und ZDF erreichten während der Olympischen Spiele ein neues Hoch. Laut einer Auswertung von Ebiquity brachten die Spiele den Werbekassen der Öffentlich-Rechtlichen mehr als 10 Mio Euro ein - mehr als bei den vergangenen beiden Olympischen Spielen. Am meisten investierten Pharmakonzern Boehringer Ingelheim und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband.
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Wir graturilieren: Frank Behrendt wird 53.

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Wir graturilieren: Gelassenheits-Guru Frank Behrendt, früher Vorstand bei FischerAppelt, aktuell Autor des Ratgebers Liebe dein Leben und NICHT deinen Job, wird heute 53 Jahre alt. Im vergangenen Jahr hat den Lord des Loslassens besonders seine Kleindarstellerrolle in der RTL Neuverfilmung von Winnetou begeistert – der Apachenhäuptling ist sein Jugend-Idol.

Aktuell beschäftigt Behrendt sein Buch, mit dem er möglichst viele Menschen zu Müßiggang-Meistern weiterbilden will. Denn: "Etwas mehr Gelassenheit tut jedem gut und es macht einfach glücklicher - ich weiß, wovon ich rede."

Seine jüngste Tochter Holly wird heute eingeschult, weshalb Behrendt ihr gern die Rolle als Person des Tages überlässt und den Sidekick bei der Familienfeier in Köln gibt. Über Gratulationen freut er sich per Email und WhatsApp, auf Twitter oder Instagram.Kommentieren ...

Adtech-Firma Media.net geht für 900 Mio Dollar nach China.

medianet150Werbetechnik: Chinesische Investoren kaufen für rund 900 Mio Dollar das Startup Media.net, das kontextabhängige Werbekampagnen im gemeinsamen Werbenetzwerk von Yahoo und Microsofts Suchmaschine Bing ausspielt. Die Firma mit Sitz in New York und Dubai hat nach eigenen Angaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 232 Mio Dollar umgesetzt.
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Mediaagenturen rechtfertigen sich und ihr Geschäftsmodell.

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Mediadebatte, nächstes Kapitel: Klaus-Peter Schulz, Sprecher der Media-Lobby OMG, sieht im "W&V"-Interview keine Interessenkonflikte zwischen der Nützlichkeit eines Werbeplatzes für den Kunden und der Wertschöpfung durch den Werbeplatz für die Mediaagentur. Vorwürfe in diese Richtung seien "sehr theoretisch und konstruiert".

Das sogenannte Trading, also der Weiterverkauf stark rabattierter Werbeflächen mit Aufschlag, habe "viel weniger Bedeutung, als die öffentliche Diskussion vermuten lässt": Er spricht von rund 240 Mio Euro Nettovolumen.

Werbekunden verzichteten seiner Erfahrung nach gern und bewusst auf "das allerletzte Stück Transparenz", weil sie dadurch bessere Konditionen bekämen, als ihnen eigentlich zustünde. Angesichts weniger, aber starker Anbieter auf Vermarkterseite bremsten Mediaagenturen als "marktrelevantes
Korrektiv" im Interesse der Werbekunden die Preisentwicklung.
"W&V" 34/2016, S. 16-23 (Paid)

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...

Zitat: Beschwerden an Deutschen Werberat kommen nicht immer von verärgerten Konsumenten.

Julia Busse, Deutscher Werberat 150"Wenn in der Werbung der Junge in Astronauten-Bettwäsche liegt, und das Mädchen in Prinzessinnen-Bettwäsche, regt das die wenigsten auf."

Julia Busse, Geschäftsführerin des Deutschen Werberats, beobachtet, dass Beschwerden über Werbung mit veralteten Rollenbildern meist nicht aus der Bevölkerung kommen, sondern von Kampagnenorganisationen.
"W&V" 33/2016, S. 14 (Paid)Kommentieren ...

Werbekunden bitten Facebook brav um Besserung.

Beuchler-Kirchem-Facebook-600

Don't mess with Facebook: Die deutschen Werbekunden appellieren via "Horizont" an Facebook, Hass und Hetze zu verbannen. Werbung brauche ein sicheres Umfeld, sagen die Vorstände Tina Beuchler und Arne Kirchem vom Verband OWM. Beide gehen mit angezogener Handbremse und ohne konkrete Forderung ins Gespräch. Es gebe "engen Austausch" mit Facebook.

Kirchem vernimmt "sehr positive" Rückmeldungen aus der deutschen Zentrale von Facebook und kauft dessen Vertretern die Beteuerungen ab, mehr unternehmen zu wollen. Die Werbekunden sind sich ihrer Macht bewusst. Beuchler erinnert daran, dass Facebook ein attraktives Werbeumfeld schaffen muss und wetzt zumindest die kleine Klinge: "Die Gefahr, dass Werbungtreibende andernfalls Budgets abziehen, ist durchaus real."
horizont.netKommentieren ...

Autovermieter Sixt traut sich nicht an Trump-Werbung.

sixt150Sixt lässt von Donald Trump lieber die Finger. Der Autovermieter, bekannt für provokante Anzeigen mit ungefragten Politikern, hatte zwar mehrere Trump-Entwürfe auf dem Tisch, sagt Firmenchef Erich Sixt, die Anwälte haben wegen unabsehbarer Folgen eines Rechtsstreits in den USA jedoch abgeraten. Das Startup Tink von Ex-ProSiebenSat.1-Manager Marius Lissautzki dagegen wirbt mit einem schlechten Trump-Double für sein Überwachungssystem.
abendblatt.de, tagesspiegel.de, youtube.com (Werbespot Tink)

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Xing will auch mit Werbung Geld verdienen.

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Die Kasse soll xingeln: Burdas Business-Netzwerk Xing will neue Erlösquellen erschließen und auch mit seinen knapp 10 Mio Gratis-Nutzern Geld verdienen. Laut "Horizont" steigt Xing daher in die Werbevermarktung ein. Es gebe bereits ein Advertising-Bilanzsegment, ein Sales-Team sei im Aufbau. Details über künftige Werbeformate wolle Xing bei der Digitalmesse Dmexco im September vorstellen. Große Hoffnung setzt Xing demnach auf gesponserte Artikel, die sich nahtlos in den Newsstream der Kunden einfügen.

Ziel sei es, dass "gesponserte Formate und organische Inhalte ähnliche Klickraten erzeugen", sagt Vermarktungschefin Leila Summa. Dazu vermittelt Xing seinen Werbekunden auch Autoren und gibt Ratschläge bei den Überschriften, schreibt "Horizont". Derzeit stammen noch 60 % des Umsatzes von Xing aus den Mitgliedsgebühren von Premium-Kunden. Ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Xing mit digitaler Personalsuche für Firmenkunden, den Rest mit Events. Doch gerade der größte Umsatzbringer, die zahlenden Premium-Mitglieder, ist zuletzt nur noch leicht gewachsen. Dagegen erzielte Xing im neuen Segment Advertising & Events im 1. Halbjahr 2016 bereits einen Umsatz von 6,1 Mio Euro.
"Horizont" 33/2016, S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Til Schweiger wirbt für Hundefutter.

Hundesnack-Conni 150Pro-Dog Placement: Im Kinderfilm Conni & Co, der morgen im Kino startet, soll Hund Frodo das Werbesicht einer Hundefutter-Marke werden. Statt ein fiktives Produkt einzusetzen, hat der echte Hersteller Terra Canis eigens einen Hunde-Snack entwickelt. Geschmacksrichtung: Huhn mit Feige und Kokos. Die Kino-Präsenz und Werbe-Unterstützung von Til Schweiger soll dafür sorgen, dass Herrchen und Frauchen ihre Geldbeutel öffnen.
"Handelsblatt", S. 45 (Paid), zza-online.deKommentieren ...

Analyse: Unisters beste Geldquelle versiegte schon vor Jahren.

Unister-U Logo ohne SchriftzugUnister ist schon seit fünf Jahren substanziell angeschlagen - damals habe Google der Firma Arbitrage-Konstruktionen mit Google-Werbung untersagt, berichtet "Capital". Das Magazin und beruft sich in der Analyse auf ehemalige Unister-Manager und Korrespondenz zwischen Google und Unister. Das Umleiten von Nutzerströmen mittels günstiger Werbung auf Seiten mit teurer Werbung, ein Verstoß gegen Googles Geschäftsbedingungen, habe unterm Strich mehr als eine Mio Euro pro Monat eingebracht.
"Capital" 9/2016, presseportal.deKommentieren ...

Media-Markt geht beim Fußball-Sponsoring in die Offensive.

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Das Runde passt ins Eckige: Media-Markt setzt massiv aufs runde Leder und kündigt eine Sponsoring-Offensive im Fußball an. Ab der nun beginnenden Saison ist das Unternehmen Partner von 16 Proficlubs – neu hinzu kommen u.a. SC Freiburg und RB Leipzig, die Einjahresverträge mit dem 1. FC Köln und dem VfB Stuttgart wurden verlängert. Kampagnen in den Stadien werden begleitet durch Aktionen in den 266 Märkten sowie Spots und Anzeigen in TV, Print, Online, Mobile und Webradio. Zur Höhe der Spendings schweigt Media-Markt lauter als die Nordkurve nach einer Niederlage.

Media-Markt schaltet in der ARD-"Sportschau" und bei Sport1.fm, präsentiert künftig außerdem die Highlight-Sendung bei Sky. Auch im "11 Freunde"-Liveticker sowie in den Apps von Kicker und Onefootball klebt das Media-Markt-Logo. Die Kette hat seine Offensivaktion bereits während der Fußball-EM begonnen und Spots mit Nationalspieler Mario Götze und Spielerfrauen geschaltet. Media-Saturn-Boss Wolfgang Kirsch bezeichnet die vergangene Spielzeit als "erfolgreiche erste Saison im Fußball-Sponsoring", die auf die Positionierung der Marke einzahle. (Foto: Nordphoto/Kokenge/Picture Alliance)
media-saturn.de, wuv.de, horizont.netKommentieren ...

Serviceplan-Agentur Mediascale startet Buchungsplattform für Native Ads.

Mediascale-150Mediascale, Agentur der Serviceplan-Gruppe, startet mit IP Deutschland und Gruner + Jahr ein Buchungssystem für Native Advertising, das ähnlich wie bei Displaywerbung funktionieren soll. Native-Artikel und Teaser können im Browser für verschiedene Plattformen und Vermarkter geplant werden. Erster Werbekunde ist ING-DiBa.
new-business.deKommentieren ...

Kolle Rebbe steuert Werbung für Sport-Streamingdienst Dazn.

Kolle Rebbe-150Kolle Rebbe trommelt als globale Lead-Agentur für den gerade startenden Streaming-Dienst Dazn der Perform Group. Zum Auftakt bewerben die Hamburger das Angebot für die englische Premier League und stellen klar, dass der Zungenbrecher Dazn "The Zone" ausgesprochen wird. Das Sport-Netflix wird künftig auch Zusammenfassungen der Fußball-Bundesliga zeigen.
horizont.netKommentieren ...

Werberats-Chefin findet Verbot von Sex-Werbung “absurd”.

Julia Busse, Deutscher Werberat 600
Provokation erlaubt: Julia Busse, Geschäftsführerin des Deutschen Werberates, hält nichts von einem generellen Verbot von Werbung mit Sex-Motiven. "Die Forderungen nach Werbeverboten in diesem Zusammenhang finden wir absurd", sagt Busse im Interview mit "W&V". "Sexy ist nicht gleich sexistisch", betont sie und ergänzt: "Erotik gehört zur Werbung dazu." Werbung dürfe "provozieren und an Grenzen gehen" und müsse dabei "nicht jedem gefallen", solange "gewisse Grenzen" nicht überschritten werden. Aber allein ein nackter Körper sei "nicht an sich herabwürdigend oder diskriminierend".

Etwas mehr als die Hälfte der Beschwerden, die beim Werberat eingehen, betreffen sexistische Werbung von überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen. Große Marken seien "noch weniger daran interessiert, eine negative Öffentlichkeit zu bekommen", sagt Busse. Immer dann, wenn in der Öffentlichkeit verstärkt über Geschlechterrollen diskutiert wird, erhalte auch der Werberat mehr Beschwerden über vermeintlich sexistische Werbung. Nach der Silvesternacht von Köln habe im ersten Halbjahr 2016 auch die Zahl der unbegründeten Beschwerden zugenommen. (Foto: ZAW)
"W&V" 33/2016, S. 17 - 23 (Paid)Kommentieren ...

Fair Radio vermutet Schleichwerbung bei Hitradio FFH.

radio ffhHitradio FFH macht Schleichwerbung für die App CarUnity, mit der Nutzer ihr Auto vermieten können. fair-radio.net kritisiert, dass nur Werbespots für konkrete Autos klar als solche gekennzeichnet waren, die Moderatoren jedoch ohne Werbekennzeichnung von der App schwärmen und mehrfach den Namen nennen. FFH spricht auf Nachfrage von einer "Unschärfe" und gelobt, darauf zu achten, "nicht werblich 'rüberzukommen'".
fair-radio.netKommentieren ...

Springer verbietet Eyeo, redaktionelle Inhalte zu blocken.

Justizia Axel Springer Adblock Plus
Inhalteblock Plus: Springer lässt dem Adblocker-Marktführer Eyeo aus Köln per einstweiliger Verfügung verbieten, redaktionelle Inhalte auf computerbild.de zu blockieren, berichtet Kai-Hinrich Renner. Das Landgericht Hamburg habe dem Antrag am 21. Juli stattgegeben - es sieht den "Kernbereich der Pressefreiheit" bedroht.

Der konkrete Vorwurf: Die Browsererweiterung Adblock Plus habe mehrere eingebette Medieninhalte auf der Seite unterdrückt, darunter Tweets und Live-Ticker. Eyeo beschwichtigt, bei den verantwortlichen Filterlisten handele es sich um von der Nutzergemeinde verteilt erarbeitete Daten - außerdem käme so etwas vor, wenn eine Website aktiv Inhalte wie Werbung kennzeichne.
handelsblatt.com
1 Kommentar

Zitat: Thomas Koch versteht den Wirbel um Procter & Gambles Targeting-Entscheidung nicht.

Thomas-Koch-150"Wenn Procter & Gamble einen Pups lässt, dann kriegt die ganze Werbebranche Durchfall."

Mr. Media Thomas Koch findet nicht, dass die Abkehr des Konsumgüterriesen vom Facebook-Targeting einen solchen Aufschrei wert ist – schließlich wisse "jeder Marketingstudent im ersten Semester", dass es bei engen Zielgruppen nicht funktioniere.
wuv.deKommentieren ...