Google und Facebook kämpften um Werbeaufträge von flüchtlingsfeindlicher Kampagne.

Facebook und GoogleGoogle und Facebook haben laut einem Bloomberg-Bericht um Anzeigen der Kampagne Secure America Now gekämpft. Die Gruppe hat vor der US-Wahl insbesondere in umkämpften Bundesstaaten Stimmung gegen Flüchtlinge und Hillary Clinton gemacht. Die politische Werbung bei Google und Facebook steht aktuell unter besonderer Beobachtung, da Ermittler Hinweise auf russische Einmischung untersuchen. Bei Secure America Now handelt es sich jedoch um eine amerikanische Gruppe.
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Audiovermarkter Spotcom und Das Örtliche testen interaktive Audiowerbung.

Interaktive Audiowerbung feiert ihre Premiere. Der zu Antenne Bayern gehörende Audiovermarkter Spotcom und Das Örtliche testen ein Format, das Zuhörer dazu auffordert, ihr Smartphone zu schütteln, um eine Interaktion zu erzeugen. Für die Zuhörer gibt es je nach Werbenden zum Beispiel Gutscheine oder einen Link. Die neue Werbeform soll ab 2018 buchbar sein.
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Basta: Check24 gräbt Werbefigur Herrn Kaiser aus.

Kaiserschmarrn: Das Vergleichsportal Check24 reanimiert Herrn Kaiser, jahrzehntelang Werbefigur der Hamburg-Mannheimer. Der Versicherungsvertreter besucht im Werbespot die Check24-Familie, um eine neue Auto-Versicherung abzuschießen. Wenig überraschend schickt ihn die Familie ohne Vertragsabschluss nach Hause: "Gute Heimreise nach Hamburg - oder war er Mannheimer?".
youtube.com (1-Min-Video) via horizont.net

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Meinung: Beiersdorfs Mitmach-Kampagne zeigt gutes Influencer-Marketing.

Influencer-Marketing: Die Mitmach-Kampagne für die Deo-Marke 8x4 von Beiersdorf zeigt, wie Influencer-Marketing Erfolg hat, meint Verena Gründel. Eine gute Kampagne sei authentisch, beziehe die Community der Influencer ein und begeistere die Follower mit einer einfachen Challenge. Beiersdorf hatte auf der Video-App Musical.ly fünf Tiere und Fabelwesen gegeneinander antreten lassen, sie wurden jeweils von einem Influencer vertreten. Die Follower drehten Video-Clips.
"Werben & Verkaufen" 42/2017, S. 32-34 (Paid)Kommentieren ...

Analyse: Anzeigenblätter setzen verstärkt auf Studien zur Werbewirkung.

Anzeigenblätter starten eine Marktforschungs-Offensive, schreibt Christian Gehl. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter will künftig regelmäßig Studien zur Werbewirkung vorlegen. Außer Anzeigen sollen diese auch andere Werbeformen wie Advertorials oder Beilagen untersuchen. Die Gratisblätter wollen auch nationale Marken als Anzeigenkunden gewinnen.
"Werben & Verkaufen" 42/2017, S. 24-25 (Paid)Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 und Zalando ermöglichen künftig auch gemeinsame Videokampagnen.

ProsiebenSat.1-Tochter SevenOne Media und Zalando Media Solutions erweitern ihre Werbe-Datenallianz auf Bewegtbild. Künftig sind auch Videokampagnen über das Targeting-Modell der beiden Partner aussteuerbar. Werbekunden können seit Januar anhand von Zalando-Nutzerdaten Anzeigen auf von SevenOne Media vermarkteten Seiten schalten.
new-business.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"W&V": Harald Wahls hat sein Büro bei Media Impact schon geräumt.

Harald Wahls, Co-Chef beim Springer-Funke-Vermarkter Media Impact, hat sein Büro bereits geräumt, schreibt Judith Pfannenmüller. Er habe sich mit Springer nach dem Umbau des Verlagsbereichs in eine Print- und eine Digitalsäule auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Wahls' Abgang bei Springer werde noch in dieser Woche verkündet, schreibt Pfannenmüller.
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Ströer denkt Vermarktung künftig entlang der Endkunden-Bedürfnisse.

Ströer gibt sich eine neue Struktur in der Vermarktung, berichtet Jürgen Scharrer. Der Außenwerber und wachsende Digitalriese denkt künftig nicht mehr in Branchen, sondern in Customer Journeys. Das bedeutet konkret: Es soll z.B. Spezialisten für Vertragsabschlüsse aller Art geben. Sie beraten Werbungtreibende, wie sie Kunden auf ihrer langen Reise zur Unterschrift passgenau mit Werbung beschießen.

Für die neue Struktur holt Ströer-Marketingchef Robert Bosch die Manager Richard Offermann von Google und Fabian Kietzmann von Mediacom an Bord. Ströer ist in den vergangenen Monaten durch Zukäufe stark gewachsen und bietet Werbeflächen u.a. auf Plakaten, öffentlichen Bildschirmen, im Netz und auf der eigenen Seite t-online.de.
"Horizont" 41/2017, S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Werbung im UKW-Radio ist ab 2018 automatisiert buchbar.

Werbung im UKW-Radio ist ab 2018 bei allen Vermarkten auch automatisiert und damit kurzfristiger buchbar. Die Vermarkter haben die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Künftig sollen so medienübergreifende Kampagnen einfacher zu steuern sein. Anders als bei Online-Werbung wird im Radio aber weiter keine individualisierte Werbung für einzelne Hörer möglich sein.
wuv.deKommentieren ...

Vermarkter haben kein Problem mit Werbe-Duopol.

Facebook und GoogleWerbe-Duopol von Google und Facebook geht für viele Vermarkter entgegen der öffentlichen Darstellung in Ordnung, berichtet Seb Joseph. Die unterschiedlichen Messmethoden seien nicht hinderlich, solange sie fortlaufend benutzt werden. Während kleine Werbetreibende und Agenturen mit den geschlossenen Systemen von Google und Facebook Probleme haben, könnten große Unternehmen sogar profitieren und große Reichweiten mit höherer Sicherheit gegen Klickbetrug erzielen.
digiday.comKommentieren ...

Auch Google untersucht mutmaßliche russiche Anzeigen zur US-Wahl.

Google hat Hinweise auf Anzeigen bei YouTube, Gmail und Double Click entdeckt, in denen mit Falschinformationen versucht worden sei, Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahl zu nehmen. Die Anzeigen hätten ein fünfstelliges Mediavolumen und stammen offenbar zumindest zum Teil aus Russland. Laut Google seien jedoch andere Akteure verantwortlich als bei vergleichbaren Anzeigen, die Facebook derzeit untersucht.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Giovanni di Lorenzo definiert Werbung als bezahlte Meinungsäußerung.

"Grundsätzlich habe ich ein Problem mit dem Ablehnen von Werbung, solange sie nicht volksverhetzend ist. Auch Werbung ist Meinungsäußerung, eben eine bezahlte."

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sagt auf der Auftaktveranstaltung des neuen "Zeit"-Abonnentenprogramms vor 1.600 Lesern, dass er Anzeigenkunden nur in Ausnahmen ablehnen will, er aber froh sei, dass der "Kelch" einer AfD-Anzeige an der "Zeit" vorübergegangen sei.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: Agenturnetworks stehen Beratern nicht hilflos gegenüber.

Agenturen stehen Beratungsfirmen im Wettbewerb um Mandate nicht wehrlos gegenüber, argumentiert Justin Billingsley, Operativchef bei Publicis. Auch die Berater verspürten Handlungsdruck durch den digitalen Wandel - und oftmals fehlten ihnen wichtige Kompetenzen, weshalb sie Design- und Digitalagenturen zukauften. Billingsley wirbt für mehr Zutrauen in die Stärken der Agenturen, aber auch für Allianzen mit der Beraterbranche.
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Tabakfirmen dürfen auch auf eigenen Websites nicht fürs Rauchen werben.

Tabakwerbeverbot gilt auch im Internet und dort auch auf den eigenen Websites der Tabakhersteller, urteilt der Bundesgerichtshof. Die Seiten richteten sich schließlich an eine "breite Öffentlichkeit". Das Gericht raucht damit den Revisionsantrag eines niederbayerischen Tabakherstellers in der Pfeife, die Verbraucherzentralen hatten sich an der Tabakreklame auf Produzenten-Pages gestört.
spiegel.deKommentieren ...

Burda lässt Kunden selbst Native-Advertising-Artikel online stellen.

Burda spart sich eigene Anzeigen-Abwicklung: Werbekunden dürfen nun eigenhändig Native-Advertising-Artikel bei Focus Online, Chip.de und Huffington Post anlegen. Mehrere Formate können "im Look & Feel des Portals veröffentlicht werden". Der Vermarkter Burda Forward gelobt, gründlich drüber zu gucken. Die Burda-Schwester C3 nutzt das neue Selfpublishing-Tool als Erste.
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Lese-Tipp: Kreative aus drei Generationen streiten über die Branche.

Lese-Tipp: "Werben & Verkaufen" lässt Kreative aus drei Generationen zum Streitgespräch antreten. Kai Blasberg, Senderchef bei Tele 5, wirft der jungen Generation vor, zu sehr an Sicherheit zu denken und damit Kreativität zu verlieren. Magdalena Rogl, Chefin der Digital-Kanäle von Microsoft Deutschland, widerspricht. Die jüngere Generation wisse aber, dass sie den aktuellen Job in fünf bis zehn Jahren nicht mehr machen könne, dafür jedoch 20 andere Jobs. Blasberg sagt außerdem, Agenturen krauchen ihren Kunden heute "zu sehr in den Arsch". Auch Dojo-Chef Dominic Czaja meint, vielen Agenturen fehle eine Identität.
"Werben & Verkaufen" 40/2017, S. 14-21 (Paid)Kommentieren ...

Analyse: Tom Tailor möchte seine Marke emotional aufladen.

Tom Tailor will seine Marke emotional aufladen und buhlt mit Guerilla-Werbung um Aufmerksamkeit, analysiert Michael Kläsgen. Die Hamburger inszenierten ihr Label frecher und peppiger. Bisher habe Tom Tailor sein bürgerliches Klientel eher diskret angesprochen. Das Problem von Tom Tailor und anderen Modefirmen sei, dass die Verbraucher kaum einen Unterschied zwischen den Marken erkennen. Verwunderlich sei daher, dass Modefirmen nicht aggressiver um Kunden werben.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Scholz & Friends und Kreativchef Jörg Sachtleben gehen getrennte Wege.

Jörg Sachtleben, Kreativchef von Scholz & Friends in Düsseldorf, verlässt die Agentur und macht sich zusammen mit Jens Agotz selbstständig. Sachtleben, der zuletzt Partner bei Scholz & Friends wurde, bleibt noch bis März 2018 bei der Kreativagentur. Sein Partner Agotz ist selbstständiger Texter und war zuletzt Kreativleiter bei Zum goldenen Hirschen. Firmenname und Startkunden ihrer neuen Agentur sind noch unbekannt.
"Werben & Verkaufen" 40/2017, S. 50 (Paid)Kommentieren ...

Video-Tipp: Lieferheld startet TV-Spots mit ihrem neuen Helden.

Video-Tipp: Lieferheld serviert eine crossmediale Werbe-Kampagne mit TV-Spots, Außenwerbung und Online-Marketing. Der britische Komiker Guy Combes spielt in den Clips den neuen Lieferhelden, den kleine Hündchen süß finden und der hart arbeitet, um Kunden glücklich zu machen. Für die Konzeption verantwortlich ist die Berliner Agentur Dojo. Produzent ist die Filmproduktion Bigfish.
presseportal.de, youtube.com (30-Sek-Spot)



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"New Business": MEC sichert sich den Media-Etat von Otto und Bonprix.

Otto Group vergibt den Media-Etat für die Marken Otto und Bonprix als Paket wohl an die Group-M-Tochter MEC, schreibt "New Business". Die Zusammenarbeit soll im Januar 2018 starten. Die bisherigen Etathalter sind Pilot und Mediaplus. Der Versandhändler Otto war Gründungskunde von Pilot; die Agentur verantwortete die gesamte Media-Strategie. Der Etatsieger MEC wird in den kommenden Monaten mit Maxus zu Wavemaker fusioniert.
"New Business", 40/2017, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Fremantle und SpotX arbeiten bei der Monetarisierung zusammen.

Fremantle und SpotX, beide Töchter der RTL Group von Bertelsmann, kooperieren bei der Monetarisierung von Inhalten. Damit steigt Fremantle in die werbebasierte Monetarisierung ein. Die Produktionsfirma soll künftig mithilfe der Technik des Digitalvermarkters SpotX mit Video-Werbung Geld verdienen, dabei aber die Kontrolle über die Monetarisierungsstrategie ihrer Inhalte behalten.
new-business.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Beckmann, Geschäftsführer von SpotX Deutschland, wünscht sich bessere Online-Werbung.
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Daten-Analyst Cambridge Analytica will den Werbemarkt aufmischen.

Datenanalysen könnten die traditionelle Welt der Werbung auf den Kopf stellen, ist Alexander Nix, Chef von Cambridge Analytica, überzeugt. Die britische Firma ist bekannt durch ihren Wahlkampf-Einsatz für Donald Trump. Die Mechanismen, mit denen gezielte Botschaften an genau selektierte Nutzer ausgesandt werden, seien auch für die Finanzindustrie oder den Gesundheitsbereich denkbar. Die Aufgabe sei es, "eine Botschaft für die Zielgruppe relevant zu machen".
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Porsche nutzt AR-Funktion von Shazam für Anzeigen in "auto motor und sport".

Porsche nutzt als erster deutscher Kunde die Augmented-Reality-Funktion der Musikerkennungs-App Shazam. Eine dreiseitige Anzeige in "auto motor und sport" zeigt auf einem Zeitstrahl die Porsche-Modelle im Laufe der Jahre, wer sie mit der App scannt, bekommt Videos dazu angezeigt. Eine weitere Anzeige im nächsten Heft gibt Shazam-Nutzern einen Eindruck der Porsche-Connect-App und verweist auf eine zweite Anzeige weiter hinten im Magazin.
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AGF weist tägliche Online-Video-Daten aus.

AGF veröffentlicht ab sofort tägliche Online-Video-Reichweiten und Brutto-Nutzungsdaten für Online-Videos. Auch bei der crossmedialen Einschaltquote komme AGF voran, sagt Geschäftsführer Willibald Müller im Interview mit "Horizont". Die AGF Videoforschung will die kombinierte Reichweite aus TV und Online-Video-Streaming ab Anfang 2018 nach sieben Tagen ausweisen. Bisher liegen die konvergenten Daten erst nach 40 Tagen vor.
horizont.net (Vorabmeldung), "Horizont", 39/2017, S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: "Österreich"-Verleger Wolfgang Fellner wundert sich über Print-Zuwachs.

"Wir erleben ein Print-Revival in Österreich. Warum das so ist, kann ich mir nicht genau erklären."

Wolfgang Fellner, Verleger der Boulevard-Zeitung "Österreich", freut sich über ein Plus von 16 % beim Umsatz mit Print-Anzeigen. Zuwachs gibt es vor allem bei den Magazinen des Verlags sowie Anzeigen von Einzelhandel und Gastronomie.
horizont.atKommentieren ...

Bauer lässt sich Werbewirkung in Programmies bescheinigen.

Printwerbung in Programmzeitschriften erhöht die Kaufbereitschaft für ein Produkt um 5,5 Prozentpunkte, sagt eine Studie von Bauer und Plan.net. In Publikumszeitschriften ohne Programmanteil sind es demnach 5,1, bei Tageszeitungen 5,7 Prozentpunkte. Die hohe Wirkung erklärt Bauer u.a. mit der "täglichen und sehr intensiven Nutzung" des Mediums über einen Zeitraum von zwei bis fünf Wochen.
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Lese-Tipp: Publicis-Chef Arthur Sadoun digitalisiert den Werbe-Riesen mit großen Schritten.

Lese-Tipp: Arthur Sadoun, seit Juni CEO von Publicis, ist erst der dritte Chef in der 91-jährigen Geschichte des Werbe-Riesen. Catrin Bialek porträtiert "Arthur I." als ungeduldigen Manager, der alles infrage stellt und Silo-Denken ablehnt. Sadoun hält nichts vom Wehklagen über die dicken Werbebrocken von Google und Facebook, stattdessen ist er auf einen Digital-Anteil von 51 % beim eigenen Umsatz stolz. Sein neuestes Digitalprojekt ist eine App namens "Marcel", über die 80.000 Publicis-Mitarbeiter in 130 Ländern ihre Arbeit organisieren sollen. Um das Projekt zu finanzieren, gibt es ein Jahr lang keine Kreativ-Wettbewerbe wie die Löwen in Cannes.
"Handelsblatt", S. 44, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

SPÖ-Bundeskanzler streicht "Österreich" Anzeigen und Interviews.

Österreich: Bundeskanzler Christian Kern boykottiert die Mediengruppe Österreich. Der SPÖ-Politiker will dem Gratis-Boulevardblatt Österreich sowie dem Sender OE24.tv bis zur Parlamentswahl in drei Wochen keine Interviews mehr geben und streicht alle Inserate und Werbespots der SPÖ. Kern fühlt sich von "Österreich" verleumdet und wittert eine Kampagne gegen seine Person, schreibt er bei Facebook.
dwdl.de, newsroom.de, facebook.comKommentieren ...

Benjamin Minack soll GWA-Präsident werden, Michael Trautmann verzichtet.


Kein Ressourcen-Kandidatenmangel: Benjamin Minack (Foto links), Geschäftsführer der Agentur Ressourcenmangel, kandidiert als Präsident des Werbeverbandes GWA, bisher betreut er das Ressort Politik. Eigentlich war GWA-Vize und Thjnk-Vorstand Michael Trautmann schon für den Posten gesetzt, macht nun aber einen Rückzieher.

Im Interview mit wuv.de erklärt Trautmann, seine Rolle als Vorstand bei Thjnk und bei anderen Projekten passe nicht zum Job des GWA-Präsidenten. Seine Partner bei Thjnk hätten ihm "geholfen", die Entscheidung zu treffen. Amtsinhaber Wolf Ingomar Faecks (Foto rechts) tritt auf der Mitgliederversammlung im November nicht mehr an. Nach vier Jahren als Präsident sei es Zeit für einen Stabswechsel, sagt Faecks.
wuv.de, horizont.net, wuv.de (Trautmann)Kommentieren ...

JvM-Vorstand Thomas Strerath räumt Fehler bei Merkel-Kampagne ein.


Ziel verfehlt: Jung von Matt, die Werbeagentur hinter der Wahlkampf-Kampagne von Angela Merkel, sieht sich gescheitert. "Wir könnten enttäuschter nicht sein", schreibt Vorstand Thomas Strerath in einem Gastbeitrag für Horizont.net. Die Aufgabe, stärkste Kraft im Bundestag zu werden, sei zwar erfüllt, jedoch habe die Kampagne in den drei Wochen nach dem TV-Duell "keine neue Antwort mehr" geliefert, war "zu statisch, zu defensiv", räumt Strerath ein.

Die "intrinsische Motivation", sich als Agentur überhaupt auf einen Wahlkampf einzulassen, sei die erstarkende AfD gewesen. Nachdem sich Merkel ohnehin als Siegerin abzeichnete, habe ein Vierkampf um Platz 3 begonnen. Mit abnehmender Zustimmung für die CDU in den letzten Tagen vor der Wahl "war dann nicht mehr genug Mut, genug Kraft, wenn überhaupt genug Erkenntnis über das da, was gerade in Deutschland passiert". Strerath resümiert: "So haben wir vielleicht erst geholfen, das zu ermöglichen, was wir genau verhindern wollten."
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