Christian Schmalzl wird Co-CEO bei Ströer.

Ströer befördert Chief Operating Officer Christian Schmalzl, 43, zum Co-CEO. Gemeinsam mit Gründer und Vorstandschef Udo Müller bildet er beim Werbe- und Vermarktungsriesen eine Doppelspitze. Schmalzl führt seit Ende 2012 das operative Geschäft, die Beförderung sei daher der "logische Schritt", sagt Müller. Bevor Schmalz zu Ströer kam war er 13 Jahre lang bei MediaCom.
stroeer.com, horizont.netKommentieren ...

Wir graturilieren: Thomas Elstner wird 46.


Wir graturilieren: Thomas Elstner, Chef der Berliner Agentur Zoo Agency, wird heute 46 Jahre alt. Er feiert seinen Ehrentag traditionell nicht. Und hätte 2017 möglicherweise den Job an den Nagel hängen können, wenn er 2016 seine Bauchgefühle zu Portugal als Europameister, den Brexit und Donald Trump in Form von Wetten, immerhin Familientradition, zu Geld gemacht hätte. Zum Glück ist er – Kinder richten den Blick auf das Wesentliche – inzwischen zum zweiten Mal Papa geworden. Mit dem neuen Mini-Elstner, einem Enkel von "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner, ziehen auch abenteuerlich-alberne Geburtstagswünsche ein: Er wünscht sich einen Maulwurf in der Allianz-Arena. Außerdem möchte Tom Elstner irgendwann einmal die Welt aus dem All sehen. Alle heutigen Gratulanten müssen noch keine Rakete abfeuern, sondern können einen Umschlag mit nicht nummerierten Scheinen senden oder via Twitter oder per E-Mail alles Gute wünschen.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der fragebogen2 mit Thomas Elstner.
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Amerikanische Konzerne stoppen ihre YouTube-Anzeigen.

YouTube: Johnson & Johnson, AT&T, Verizon und Enterprise kündigen Werbepausen an, die Kontroverse über programmatisch ausgespielte Werbung im Umfeld extremistischer Inhalte erreicht damit Googles Heimatmarkt. Auch Schweizer Marken, etwa Swiss Life, wenden sich ab. Google versucht, den Schaden zu begrenzen, und will Werbekunden mehr Kontrolle über das Anzeigen-Umfeld einräumen.
"FAZ", S. 22 (Paid), persoenlich.com (Swiss Life) turi2.de (Background)Kommentieren ...

Neues Facebook-Werbeformat integriert Produktkatalog in eine Anzeige.

Facebook führt das neue Werbeformat Collection für Online-Händler ein. In einer Anzeige können Händler bis zu 50 Produkte im Vollbildmodus zeigen und Nutzern somit einen umfassenden Einblick in ihr Sortiment geben. Tests laufen bereits seit 2015, nun ist Collection marktreif. Facebook rühmt insbesondere die schnelle Ladezeit der Produkt-Gallerien.
onlinemarketing.de, horizont.net, marketingland.com
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Zahl des Tages: Milliarden Werbe-Dollar verschwinden im digitalen Nirgendwo.

Zahl des Tages: Ganze 12,48 Mrd Dollar stecken Werbungtreibende vergangenes Jahr in Online-Anzeigen, die nicht angezeigt wurden, schätzt eine Studie des Werbekonzerns WPP – fast 20 % der Ausgaben. Die Branche boomt dennoch: Google und Facebook verdienen dieses Jahr zusammen 100 Mrd Dollar mit Werbung, prognostiziert eMarketer.
axios.com (WPP), horizont.net (eMarketer)Kommentieren ...

Ex-Pinterest-Deutschlandchef Jan Honsel verstärkt Geschäftsführung von Upljft.

Jan Honsel, bis Ende 2016 noch Deutschlandchef der Bilderplattform Pinterest, ist neuer Geschäftsführer von Upljft. Die Hamburger Social-Advertising-Agentur ist ein Joint Venture von Agentur Thjnk und dem auf Social-Media-Werbung spezialisierten Dienstleister Facelift. Honsel unterstützt Jan Bechler, der zwar Geschäftsführer von Upljft bleibt, sich aber wieder stärker auf seinen Hauptjob als Digitalchef von Thjnk konzentrieren will.
new-business.de, horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook-Manager wirft TV-Vermarktern Blockade vor.

Facebook geht nach den "Fakebook"-Vorwürfen von SevenOne Media zum Gegenangriff über: Manager Jin Choi wirft TV-Vermarktern in "W&V" vor, ihre Budgettöpfe zu schützen, statt auf die Bedürfnisse von Werbungtreibenden einzugehen. Für Facebook stehe der Kunde im Mittelpunkt. Seit Monaten arbeite Facebook mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), um die Reichweiten-Messung der heutigen Medienrealität anzupassen.
"W&V" 12/2017, S. 28-29 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google muss wegen misslungener YouTube-Werbung nachbessern.

Google bekommt einen Warnschuss von der britischen Regierung, nachdem Werbung für öffentliche Einrichtungen in extremistischen YouTube-Videos ausgespielt wurde. Die Regierung stoppt YouTube-Kampagnen und fordert in einer Krisensitzung Nachbesserungen. Die Mediaagentur Havas sowie L'Oreal, McDonald's, Audi u.a. ziehen ihre automatisiert ausgespielten YouTube-Anzeigen zurück.
businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verleger in Baden-Württemberg gründen regionalen Vermarktungsverbund.


Südwestdeutsche Antwort auf Score Media: "Südwest-Presse", "Schwäbische Zeitung" und acht weitere kleine und mittlere Verlage in Baden-Württemberg stricken sich einen eigenen Vermarktungsverbund, berichtet Henning Kornfeld. Unter dem Dach von Regio Smart, so der Name des Vereins, wollen die Verlage ihre insgesamt etwa 1 Mio Auflage zu Markte tragen, Produktpakete für Werbekunden schnüren und Marktforschung betreiben. Ganz wie bei Score Media, nur eben regional begrenzt.

Eine Konkurrenz für den nationalen Vermarkter will Regio Smart offiziell aber nicht sein - die "Heilbronner Stimme" lässt sich etwa zusätzlich von Score Media vermarkten. Viele Regio-Smart-Verleger gehören aber zu den Score-Media-Skeptikern und befürchten, dass der Vermarkter-Riese die im Südwesten noch recht stabilen Preise kaputtmacht.
kress.deKommentieren ...

Analyse: Werbemarkt startet 2017 vielversprechend.

TV-Werbung im Fernseher 150Werbemarkt startet gut ins Jahr, analysiert "Horizont". Im Januar und Februar 2017 erhöhten die Unternehmen den Werbedruck um 4,3 % auf brutto 4,4 Mrd Euro. Vor allem Kaufland, Telefonica und Lidl weckten bei Werbern starke Frühlingsgefühle. Kaufland hat laut den Nielsen-Daten seine Ausgaben auf 26 Mio Euro mehr als verdreifacht. Der Konsumgüterriese Procter & Gamble sei weiterhin die Firma mit den höchsten Werbeausgaben.
horizont.netKommentieren ...

"Guardian" verzichtet nach Anzeigen in extremistischem Umfeld auf Google-Werbung.

GuardianGuardian zieht all seine Werbung bei Google und YouTube zurück. Eine Agentur hatte Online-Anzeigen für das Leserbindungsprogramm Guardian Members über Googles Ad Exchange geschaltet, wodurch die "Guardian"-Werbung im Umfeld extremistischer Inhalte auftauchte, u.a. von Nationalisten und Hass-Predigern. "Guardian"-Chef David Pemsel will nun so lange auf Werbung bei Google verzichten, bis Google eine derartige Fehlplatzierung für die Zukunft ausschließen könne.
theguardian.com, businessinsider.deKommentieren ...

Sexistische Reklame hält den Werberat 2016 auf Trab.

Deutscher Werberat prüft im vergangenen Jahr 2.265 Beschwerden zu 703 Fällen umstrittener Werbung. Das Beschwerde-Plus von 13 % geht vor allem auf Reklame zurück, die Frauen diskriminiert. Unter den Motiven sind Damen, die sich textilfrei auf Riesen-Bratwürsten räkeln oder eine Optiker-Werbung, in der eine nackte "Kundin" über den Boden kriecht. Vergangenes Jahr war eine Debatte über ein Verbot sexistischer Werbung entbrannt.
handelsblatt.com, turi2.de (Background Debatte)
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Zitat: P&G-Mediachefin Susanne Kunz fordert einen neuen Realismus bei Online-Werbung.

"Wenn Adblocker zu den am häufigsten heruntergeladenen Apps gehören, ist das ein klares Signal der Konsumenten."

Susanne Kunz, Mediachefin von Procter & Gamble, fordert im Interview mit "Horizont" einen "neuen Realismus" bei Online-Werbung. Die Herrscherin über das größte Media-Budget Deutschlands investiert seit 2016 mehr in TV- und weniger in Digitalwerbung.
"Horizont", 11/2017, S. 12 (Paid), horizont.net (Auszug)Kommentieren ...

Deutsche Bahn startet Content-Offensive mit Toleranz-Spot in den sozialen Medien.


Der Content kommt: Die Deutsche Bahn verlängert ihre aktuelle Kampagne "Diese Zeit gehört Dir" um emotionale Social-Media-Spots. Der Erstling zeigt die Begegnung zwischen einer jungen Frau mit Kopftuch und einem Studenten in einem ICE und wirbt für Toleranz. Zunächst hat der Mann Vorurteile, die sich auflösen, als er mit der Frau ins Gespräch kommt. Antje Neubauer, Marketing- und PR-Chefin der Bahn, will künftig häufiger "Bahn-Geschichten im gesellschaftlich aktuellen Kontext" erzählen.

Bereits im Januar hatte Neubauer im Gespräch mit Peter Turi angekündigt, die Werbung der Deutschen Bahn journalistischer machen und die Kunden bei ihren Bedürfnissen abholen zu wollen. Die Kreation für den aktuellen Spot, der vor allem in den sozialen Medien laufen soll, kommt von Ogilvy & Mather Frankfurt. Im Juni 2016 hatte die Bahn einen Viral-Erfolg mit einem Clip gelandet, der mit dem Tabu homosexueller Fußballspieler bricht.
youtube.com (50-Sek-Spot) via wuv.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Antje Neubauer will die Werbung der Deutschen Bahn journalistischer machen.

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Zahl des Tages: Snapchat setzt 770 Mio Dollar mit Werbung um.

Zahl des Tages: Snapchat kann 2017 mit Werbeumsätzen von 770 Mio Dollar rechnen, prognostiziert Springer-Tochter eMarketer. Das ist im Jahresvergleich ein Anstieg von 157 %, aber weniger als erhofft. Der Grund: Snapchat muss mehr Werbegeld als erwartet mit Partnern teilen. Im Vergleich mit Google und Facebook ist Snapchat mit einem Anteil von 1,3 % am mobilen Anzeigenmarkt in den USA noch ein kleines Licht.
emarketer.com via persoenlich.comKommentieren ...

Basta: RWE lässt sich beim Claim von EnBW inspirieren.

Das lässt sich sicher machen: Der Energie-Konzern RWE präsentiert stolz seinen neuen Claim "Zukunft. Sicher. Machen." Wie viele Werber nächtelang darüber gebrütet haben, sagt RWE nicht. Der Konkurrent EnBW hatte aber schon früher die Idee, irgendetwas sicher machen zu wollen und gab sich bereits Mitte 2013 das Leitmotiv "Energiewende. Sicher. Machen."
handelsblatt.comKommentieren ...

Vertrauenswürdige Marken: Rewe schlägt Amazon, VW verliert Zustimmung.

Rewe ist das Handelsunternehmen, dem die meisten Deutschen vertrauen, sagt die Studie Most Trusted Brands von Reader's Digest. Damit platzieren sich die Kölner klar vor dem US-Online-Riesen Amazon. Laut der Studie setzen immer mehr Kunden auf regionale Produkte. In der Kategorie Auto siegt erneut VW - wie bereits seit 13 Jahren - verliert aber verglichen mit dem Vorjahr an Zustimmung. Die Untersuchung wird in 20 unterschiedlichen Marken-Kategorien erhoben - von Auto bis Waschmittel.
wuv.de, rd-markengut.de (Pressemitteilung)Kommentieren ...

Adblock-Plus-Chef Till Faida will auch das mobile Universum beherrschen.


Der Werbeschreck macht weiter: Till Faida gibt sich im Videointerview gewohnt kampfeslustig. Der Chef des Adblock-Plus-Anbieters Eyeo sieht noch ganz viel Potenzial, Werbung auch auf Handys zu blockieren. "Viele Nutzer wissen noch gar nicht genau, dass das geht", sagt Faida. Er selbst sieht die Lage natürlich weitaus undramatischer: Adblock Plus helfe Publishern und Nutzern, ein Online-Finanzierungsmodell zu finden.

Faida umgarnt: "Jeder der mit uns zusammenarbeitet, verdient am Ende deutlich mehr Geld." Mit einem Komitee will er akzeptable Werbung definieren, die Mitglieder des Gremiums sind noch geheim. Die Idee biete signifikanten und messbaren Mehrwert. Wer das nicht kapieren mag, dem setzt Faida lächelnd die Pistole auf die Brust: Rechtsstreite will er gerne auch bis zum Bundesgerichtshof austragen – eine klare Kampfansage an Springer, "Spiegel" und viele andere Verlage.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Meinung: Pitches sind nicht zeitgemäße Bühnensituationen.

Pitches sind für die Auswahl einer Mediaagentur nicht mehr zeitgemäß, sagt GWA-Präsident Wolf Ingomar Faecks. Der Chef des Verbands der führenden Kommunikationsagenturen hält Pitches für geldverschwenderische "Bühnensituationen", auf denen Häuptlinge auftreten, die ein Kunde nie mehr zu Gesicht bekomme. Faecks empfiehlt Unternehmen, durch Workshops die Arbeitsweise ausgewählter Agenturen und ihre Angestellten kennenzulernen.
"Werben & Verkaufen" 11/2017, S. 29 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Facebook führt Werbekunden in die Irre.

Facebook täuscht Werbekunden, sagen die SevenOne-Media-Geschäftsführer Guido Modenbach und Thomas Port. Die TV-Vermarkter behaupten, Facebook sei mit einer verzerrenden Werbestudie zum Fakebook geworden und werfen der Studie große methodische Mängel vor. Facebook bewege sich durch unsaubere Vergleiche "an der Grenze zu Scharlatanerie". In der Studie hatte das soziale Netzwerk die Werbewirkung von Fernsehspots mit der Bewegtbildwerbung auf Facebook verglichen.
"Werben & Verkaufen" 11/2017, S. 34-38 (Paid)Kommentieren ...

Yvonne Beister geht im "Bild Brand Studio" auf Herz- und Hirn-Jagd.


Werbung auf die subtile Art: Yvonne Beister leitet das Bild Brand Studio – eine Einheit bei Springers Boulevard-Haubitze, die Anzeigen in Form von Artikeln gestaltet. Native Advertising heißt der heiße Scheiß der Online-Werbung. Und auch Yvonne Beister steht im Videointerview unter Feuer: "Native kann, was klassische Werbung nicht kann: ins Herz und ins Hirn der Kunden vordringen." Nutzer schauen ihre Werbe-Inhalte im Schnitt 1:43 Minute an – freiwillig.

Die frühere "Bild"-Redakteurin denkt als Werberin weiter wie eine Journalistin: "Nur die Kernkompetenz, die ich als Journalistin habe, stelle ich zur Verfügung für starke Marken." Gute Geschichten zu erzählen, sei Kerngeschäft im Journalismus wie auch in der Werbung. "Bei unseren Geschichten steht aber nicht das Produkt im Mittelpunkt, sondern die Zielgruppe", sagt Beister. Die Botschaft der Marke tauche nur "ganz subtil" auf.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

GroupM warnt Werber vor Anzeigen bei Snapchat in Porno-Umfeld.

Snapchat: Die Mediaagentur-Holding GroupM warnt Firmen davor, mit ihren Anzeigen bei Snapchat ungewollt im Umfeld von Erotik und Porno-Darstellern zu landen. Es bestehe ein Risiko, dass Werbung bei Snapchat-Stories direkt vor oder nach pornografischen Inhalten erscheint, schreibt die weltweit größte Mediaagentur-Gruppe an ihre Kunden. GroupM empfiehlt, Anzeigen im Nachrichtenbereich Discover statt in Snapchat-Stories zu schalten oder einen Snapchat-Filter zu sponsern. Werbekunden hatten sich geärgert, dass ihre Anzeigen vor oder nach pornografischen Bildern auftauchten. Snapchat-Mutter Snap will pornografische Inhalte von der Plattform entfernen.
nytimes.comKommentieren ...

Andrew Bosworth sieht im Giganten Facebook immer noch das kleine Startup.


The Boz is talking: Andrew "Boz" Bosworth gehört zu den klügsten Köpfen von Facebook – und ist der Erfinder des Newsfeed. Inzwischen ist er als Vice President des Werbegeschäfts voll aufs Geldverdienen fixiert. Im Videointerview von turi2.tv und "Horizont" erzählt der Ex-Dozent von Mark Zuckerberg, wie Facebook bis heute ein hungriges Startup bleibt. Ob der Social-Media-Gigant ein Medienunternehmen ist, will er nicht beantworten.

Bosworth macht stattdessen kräftig Werbung für die Wirkung von Facebook. Von 3,6 Mio kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland seien 1,2 Mio auf Facebook vertreten. Anzeigen zu kaufen ist laut Bosworth aber kein Muss. Unternehmen könnten bereits erfolgreich sein, wenn sie Zeit in Facebook investieren. 65 Mio Unternehmen sind mit einer Seite vertreten, nur 5 Mio schalten Werbung.
youtube.com (10-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...