Zitat: Ex-WPP-Chef Martin zerstört, um zu verändern.

"Wer ein Omelett kocht, muss Eier zerschlagen. Gehen zu viele zu Bruch, ist das auch ein Risiko."

Martin Sorrell, Gründer und Ex-Chef der Werbe-Holding WPP, sagt im "Wirtschaftswoche"-Interview, dass Veränderung immer bedeutet, etwas zu zerstören.
"Wirtschaftswoche" 30/2018, S. 58 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- zu seinem Comeback mit einer eigenen Firma:
"Haben Sie wirklich angenommen, dass ich mich aufs Altenteil zurückziehen würde, um Cricket zu spielen? Ich habe doch immer gesagt, Rentner werde ich nie. Ich wollte so schnell wie möglich wieder zurück aufs Pferd."

- zu seiner Verbindung zu WPP:
"WPP wird immer mein Baby bleiben. Es würde mich schmerzen, wenn das Unternehmen schlecht gemanagt würde. Aber wenn es Erfolge hat, bin ich glücklich."

- zu seinen Expansionsplänen:
"Deutschland ist für uns noch ein weißer Fleck, wir denken dort über Zukäufe nach und führen auch schon ein paar Gespräche, aber es ist noch zu früh, darüber zu reden. Für uns ist Deutschland als größte Wirtschaftsmacht Europas interessant, auch wegen seiner Konzerne, die im Ausland, vor allem in China und in den USA, expandieren. Und natürlich wegen seines erfolgreichen Mittelstands."

fragebogen2: Sarah Risch.


fragebogen2: Sarah Risch, Verlagsleiterin Print und Online bei turi2, wollte als Kind hoch hinaus und als Flugbegleiterin abheben. Im Videofragebogen von turi2.tv verrät sie, dass sie sich heute mit festem Boden unter den Füßen deutlich wohler fühlt als in der Luft. Dafür begeistert sie sich für die luftigen Schlagzeilen der Klatschpresse und das Zusammenbasteln von Ikea-Regalen.
turi2.tv (1-Min-Video auf YouTube)

Studie: Donald Trump wirbt unter den Politikern am meisten bei Facebook.

Donald Trump hat seit Mai 274.000 Dollar für Werbeanzeigen bei Facebook ausgegeben und ist damit der größte politische Werber auf Facebook. Seine Anzeigen haben auch die meisten Nutzer – rund 37 Mio – gesehen. Forscher der New York University haben sich u.a. für diese Erkenntnis durch das Archiv politischer Anzeigen gewühlt, das Facebook seit Mai anbietet.
nytimes.com

Grüne beschweren sich beim Werberat über WM-Aktion von Nutella.

Nutella: Die Grünen-Bundestagsabgeordneten Renate Künast und Harald Ebner haben beim Deutschen Werberat Beschwerde gegen Ferrero eingereicht. Im Kern der Kritik steht eine Punkte-Sammelaktion zur WM. Der Vorwurf: Mit Bildern von Nationalspielern nutze Nutella das Vertrauen von Kindern aus und suggeriere, dass der Nuss-Nougat-Brotaufstrich "irgendetwas mit sportlich-aktiv-gesund" zu tun habe.
augsburger-allgemeine.de

Burda-Browser Cliqz führt ein neues Werbemodell ein.


Nicht nach Hause telefonieren: Burda will seinen Browser Cliqz datensparsam vermarkten und startet das nutzerseitige Werbemodell MyOffrz. Dabei sollen vorgeladene Werbeinhalte in dem aufgebohrten Firefox abhängig vom Nutzerverhalten angezeigt werden - und nicht, wie üblich, Nutzerdaten an Server fließen. Das Modell ist vergangene Woche bereits in Burdas Werbeblocker Ghostery aufgetaucht.

Burda hat für das Werbemodell die Enkeltochter Cliqz MyOffrz gegründet, Lukas Jakobs leitet die Firma. Zu den Pilotkunden zählen MyToys, Toyota, Cyberport, HUK24 und Telekom, auf Agenturseite sind GroupM, Mediacom, Wavemaker und OMD dabei.
cliqz.com, new-business.de, turi2.de (Ghostery)

Facebook startet eine Entschuldigungs-Kampagne.


Vertrauen ist gut Daten sind besser: Facebook startet die Imagekampagne "Ein besseres Facebook", um Nutzer-Vertrauen zurückzuerobern und sich zu entschuldigen. In einem TV-Spot, der für drei Wochen auf öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern läuft, gesteht Facebook, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein. Das Netzwerk gelobt Besserung, speziell bei den heißen Eisen Datenschutz und Fake News.

Zur Kampagne gehören außerdem Anzeigen im Netz und in überregionalen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen sowie eine Seite, auf der Facebook seine Bemühungen auflistet. Die Kampagnen-Schlagwörter beginnen alle mit F – für "Fortschritt", "Freunde" und "Finden" wolle Facebook nämlich künftig wieder stehen. Wieden + Kennedy Amsterdam verantwortet den Sorry-Aufschlag, Mindshare ist die verantwortliche Mediaagentur.
newsroom.fb.com, horizont.net, lead-digital.de

Zitat: Bei der G+J-Vermarktung ist zur Zeit alles dabei, sagt Frank Vogel.

"Vielleicht gibt es nur den einen Trend – und zwar den, dass es keinen klaren Trend mehr gibt."

G+J EMS-Sprecher Frank Vogel sagt, von "Horizont" nach Vermarktungstrends gefragt, es gebe u.a. Kunden, die wieder in Print denken, andere fragen vermehrt nach Events.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

"W&V": Rund die Hälfte der TV-Vermarkter überzeugt mit Angeboten.

IP Deutschland gewinnt beim "W&V"-Vermarktercheck für das TV mit der Agentur Plan und der Partnervermittlungs-App Marry Me als echtem Kunden. Etwa die Hälfte der getesteten Fernsehvermarkter überzeugt mit ihren Angeboten. Die großen Sales-Häuser betreiben auch für mögliche Kunden mit eher überschaubarem Budget einen recht großen Aufwand.
"Werben & Verkaufen" 29/2018, S. 10-15 (Paid), wuv.de (Kurzfassung)

Mercedes-Werbeplakat mit Nationalspielern erzürnt den FC Bayern.


Zwei Mann zu viel auf dem Platz Plakat: Zwei Wochen nach dem deutschen WM-Aus streitet der FC Bayern München wegen eines Werbeplakats mit dem DFB, berichtet "Sport Bild". DFB-Sponsor Mercedes-Benz wirbt mit fünf Spielern der Nationalelf, darunter die beiden Bayern-Profis Joshua Kimmich und Jérôme Boateng. Nur einer wäre erlaubt, da Mercedes Konkurrent von FCB-Sponsor Audi ist. Und weil Audi auch mehr als 5 % der Vereinsanteile besitzt, müssten die Bayern keinen ihrer Spieler auf dem Plakat dulden.

Laut "Sport Bild" sollte eigentlich Mercedes-Testimonial Mesut Özil im Vordergrund der Kampagne stehen. Nach seinem unglücklichen Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan sei Özil aber in den Hintergrund gerückt worden. Dass nun Kimmich und Boateng auf dem Plakat in erster Reihe stehen, dürfte die Kampagnenmacher im Nachhinein nicht glücklicher stimmen.
sportbild.bild.de via faz.net

- Anzeige -

Was haben Nestlé Deutschland, Lufthansa, Sixt, Lush, Asphaltgold, Hansainvest, Bonprix, About You, Otto, Viessmann und Billy Boy gemeinsam? Richtig, sie sind alle beim HORIZONT Werbewirkungsgipfel dabei und verraten dort, was ihre Kommunikation erfolgreich macht. Holen Sie sich Tipps und Know-how aus erster Hand. Mit dem Code TURI_100 sparen Sie 100€.
www.dfvcg.de/WWG18

Studie: Werbung via E-Mails führt genau so oft zum Kauf wie Werbung im TV.

TV-Werbung im Fernseher 150Kaufentscheidungen werden durch E-Mails genauso häufig ausgelöst wie über Werbung im TV, ergibt eine Studie von Valassis. Je 29 % der Befragten geben an, dass sie erste Kaufideen über Fernsehen und E-Mails entwickeln. Post Mailings und Gutscheine folgen mit 28 bzw 25 %. Bei geplanten Käufen liegt die E-Mail nur auf Rang drei mit 21 % hinter Gutscheinen mit 42 und Mailings mit 25 %.
mediapost.com

Google lässt Maschinenlern-Technik auf Anzeigenprodukte los.


Werbeoffensive: Google hübscht seine mobilen Werbeangebote mit Maschinenlern-Algorithmen auf. Werber geben dem Suchanzeigen-Tool namens Responsive Search Ads 15 Überschriften und vier Beschreibungen, der Algorithmus spielt dann die erfolgversprechendsten Kombinationen aus, abhängig vom Kontext und dem Nutzerverhalten.

Das Vorgehen soll die Klickraten um durchschnittlich 15 % erhöhen. Das YouTube-Mediainstrument Maximize lift soll Werbeclips gezielt an die Zuschauer ausspielen, die die Marke am wahrscheinlichsten für Kaufentscheidungen in Betracht ziehen. Marketer können den Algorithmus zudem mit Local Campaigns gezielt die Zahl der Ladenbesuche optimieren lassen.
mediapost.com, blog.google

Facebook schaltet Anzeigen gegen Fake News auf WhatsApp in indischen Zeitungen.

Facebook schaltet im Kampf gegen Fake News auf seinem Messenger WhatsApp ganzseitige Anzeigen in indischen Tageszeitungen. Darin ruft Facebook die Nutzer auf, Meldungen zu prüfen und verspricht neue Funktionen, mit denen Nutzer gegen Falschmeldungen vorgehen können. So soll WhatsApp künftig anzeigen, ob eine Meldung weitergeleitet wurde. In den vergangenen Wochen gab es mehrfach Gewaltausbrüche in Folge von via WhatsApp verbreiteten falschnachrichten.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Raucher können künftig zumindest ihre Augen schützen – im Supermarkt.

Schockbilder auf Zigaretten-Packungen dürfen im Supermarkt verdeckt werden, urteilt das Landgericht München noch kurz vor der Raucherpause. Zur Freude von Tabakindustrie, Einzelhandel und Lungen-Masochisten gilt die Schockfoto-Pflicht nicht für Verkaufsautomaten. Die Initiative Pro Rauchfrei will den Musterprozess gegen zwei Edeka-Märkte bis zum Europäischen Gerichtshof weiterführen.
wiwo.de

Basta: Nettos Zucker-Entzug erzürnt die Weißkristall-Lobby.

Süß-sauer: Netto, öffentlichkeitswirksam darum bemüht, bei den Eigenmarken Zucker und Salz zu reduzieren, handelt sich mit seiner Kokain-Vergleichskampagne die zornige Peitsche der Zuckerwirtschaft ein. Sie erklärt in Konter-Anzeigen, die weißen Kristalle seien ein "gutes, traditionelles Produkt aus der Natur und Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung" und kocht womöglich schon an einer Flut süßem Brei.
wuv.de

Carat-CEO Klaus Nadler: TV-Vermarkter müssen beweglicher werden.

Video-Tipp: TV-Vermarkter müssen sich damit abfinden, dass immer mehr Nutzer auf Streaming ausweichen, findet Carat-CEO Klaus Nadler. Das Nutzerverhalten lasse sich nicht ändern, sagt der Media-Experte im Video-Interview mit "Horizont" am Rande der Screenforce Days. Wenn die Vermarkter ihre Produkte dem Nutzerverhalten anpassten, könnten sie es auch auffangen, wenn Prime Video und Netflix sich irgendwann für Werbung öffnen.
youtube.com (3-Min-Video)

- Anzeige -
turi2werbungwirkt600
Die meistgeklickten Anzeigen im Juni 2018:

Top 1: PR Report - 876 Klicks

- Anzeige -

Kai Diekmann: "Wir sind mitunter sehr brutal"
Der Ex-"Bild"-Chef über den Stil seiner neuen PR-Agentur. Alle Details im "PR Report".


Top 2: Morning Briefing von Gabor Steingart - 713 Klicks

- Anzeige -



Top 3: RND Digital Hub - 649 Klick

- Anzeige -

Leidenschaftliche Journalisten und kreative Digitalexperten beim RND in Hannover gesucht!
Werde Teil eines der größten redaktionellen Netzwerke Deutschlands: Wir suchen für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) leidenschaftliche Journalisten und kreative Digitalexperten. Alle Jobangebote auf einen Blick gibt’s hier: www.rnd.de/jobs


Top 4: Editorial Media - 390 Klicks

- Anzeige -

McKinsey: Gute Geschichten statt schlichter Sprüche
Gute Markenstorys erhöhen nicht nur die Loyalität, sondern können den Markenumsatz um bis zu 30 Prozent steigern. Doch viele Marketingexperten unterschätzen die handwerklichen Anforderungen an gelungenes Storytelling. Was aber macht gute Markengeschichten aus? Laut McKinsey kommt es dabei vor allem auf zwei Dinge an...


Top 5: PZ Online - 298 Klicks

- Anzeige -

PZO-Analyse: Die erfolgreichsten "Bunte"-Ausgaben seit 2015
"Nichts interessiert Menschen so sehr wie Menschen", lautet ein "Bunte"-Slogan. Doch welche Geschichten wecken ganz besonderes Interesse bei den Lesern? Romantische Hochzeiten, Royals oder etwas ganz anderes? PZ-Online weiß, mit welchen Geschichten "Bunte" sich am besten verkauft.

Das waren die meistgeklickten Anzeigen bei turi2.de im Mai 2018.

Zitat: Britta Seeger will bei allen Mitarbeitern disruptives Denken fördern.

"Disruptives Denken ist keine Altersfrage, sondern die Bereitschaft, Standpunkte zu wechseln. Bedenkenträger gibt es auch bei jüngeren Menschen."

Britta Seeger, Vertriebs- und Marketingchefin bei Daimler, sagt im Interview mit "Werben & Verkaufen", sie wolle bei allen Mitarbeitern die Lust, anders zu denken und sich auf Neues einzulassen, fördern.
"Werben & Verkaufen" 27/2018, S. 8-16 (Paid)

Franziska von Lewinski: "Wir brauchen in den Agenturen einen kulturellen Wandel."


Wandel durch Annäherung: Franziska von Lewinski, Vorständin in der Agentur FischerAppelt, ist enttäuscht, wenn sie beim Blick in die Fachpresse vorwiegend männliche Führungsriegen in Medien und Agenturen sieht. Im Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande der Emotion Awards bemängelt sie, dass in Agenturen zwar mehrheitlich Frauen arbeiten, es aber oft nur Männer in die Chefetage schaffen.

Deshalb fordert sie einen Wandel der männerdominierten Kultur der Werbebranche – viele Frauen hätten schlichtweg keine Lust, sich da durchzusetzen. Wichtig sei außerdem das Engagement von Frauen für Frauen: "Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig unterstützen, befördern und auch in die Führungsgremien holen." Denn für einen richtigen Wandel brauche es mehr als "die eine Frau" in den Führungsetagen.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

Video-Tipp: Frank Giersberg über die Werbe-Aussichten der privaten TV-Sender.

Video-Tipp: Es wird immer schwieriger, zwischen linearer und nonlinearer TV-Werbung zu unterscheiden, sagt Vaunet-Manager Frank Giersberg im Video-Interview mit "Horizont" am Rande der Screenforce Days. Er prognostiziert für die privaten TV-Sender ein jährliches Werbeplus von 50 bis 100 Mio Euro über alle Ausspielwege.
youtube.com (4-Min-Video)

WM-Aus: ARD und ZDF schicken Personal und Technik nach Hause.

ARD und ZDF ziehen nach dem WM-Aus der deutschen Nationalelf Teile ihres Personals aus Russland ab, u.a. kommen ARD-Reporter Gerhard Delling und ein eigener Ü-Wagen zurück nach Deutschland. Werbekunden mit Buchungen fürs Achtel- oder Viertelfinale können ihre Spots zurückziehen. Das ZDF rechnet aber damit, dass Marken die Werbezeiten angesichts weiterhin hoher Quoten dennoch nutzen.
faz.net