Provinzgericht: WhatsApp-Nutzer machen sich strafbar.

WhatsApp gleicht Handynummern automatisch mit den Telefonbüchern der Nutzer ab, ein Gericht in Bad Hersfeld entscheidet, dass sie sich deshalb mit der Nutzung strafbar machen. Auch dass die Kontaktdaten an das Unternehmen weitergegeben werden, verstößt gegen das deutsche Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Theoretisch müssten sich Nutzer deshalb eine schriftliche Einwilligung ihrer WhatsApp-Kontakte einholen. In der Praxis seien Abmahnungen unter Bekannten zwar unwahrscheinlich, schreibt Rechtsanwalt Christian Solmeke, möglich seien sie aber durch die Rechtssprechung.
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WhatsApp will keine Daten mit deutschen Behörden teilen.

WhatsApp wehrt sich gegen den großen Lauschangriff deutscher Behörden. Das Facebook-Unternehmen gibt an, wegen Verschlüsselung keinen Zugriff auf Chats zu haben. Deshalb könne WhatsApp keine Daten an Behörden rausgeben. Auch Threema winkt ab – mit dem Verweis, als Schweizer Unternehmen der Schweizer Gesetzgebung zu unterstehen.
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Axel Springer Akademie entwickelt Politik-Angebot "Shotty" für Erstwähler und verbreitet es über WhatsApp.

Axel Springer Akademie will Erstwähler mit Shotty erreichen, einem Whatsapp-Politikangebot. Unter dem Motto "Gönn Dir Info" berichten die Nachwuchsjournalisten ab heute eine Woche über Themen wie die Radikalisierung junger Menschen und wollen Lösungsvorschläge bieten, die den Bogen zur Politik schlagen. Morgens gibt's ein Briefing per Sprachnachricht, danach führt ein Reporter via Whatsapp-Status durch das Schwerpunktthema, abends wird es live bei Facebook vertieft.
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EU-Kommission verhängt Strafe von 110 Mio Euro gegen Facebook.

Täuschen und Tauschen: Facebook muss eine Strafe in Höhe von 110 Mio Euro zahlen, entscheidet die EU-Kommission. Das US-Unternehmen habe die Kommission 2014 getäuscht, als sie über die Genehmigung der Fusion von Facebook und WhatsApp entscheiden musste, so die Begründung. Die erteilte Genehmigung für die Fusion nimmt die Behörde aber nicht zurück. Facebook kündigt an, die Entscheidung zu akzeptieren: "Die heutige Ankündigung bringt die Sache zum Abschluss", teilt das Unternehmen mit.

Laut der Kommission hatte Facebook 2014 bei der Übernahme von WhatsApp erklärt, dass es keinen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten von Facebook und WhatsApp geben könne – offenbar eine Lüge. 2016 kündigte Facebook einen Datenabgleich an. Ermittlungen der EU haben ergeben, dass der Austausch auch schon 2014 technisch möglich gewesen wäre.
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Gericht: Facebook darf WhatsApp-Daten nur mit Zustimmung verwenden.

Facebook darf persönliche Daten deutscher WhatsApp-Nutzer nicht verwenden, entscheidet das Verwaltungsgericht Hamburg. Ausnahmen bedürfen einer Einwilligung, die dem deutschen Datenschutz entsprechen müsse. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte Facebook einen Bescheid ausgestellt, wonach Daten nur mit Zustimmung gespeichert und bereits gespeicherte Daten gelöscht werden müssen. Facebook legte dagegen Widerspruch ein.
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Britische Innenministerin fordert Zugang zu verschlüsselten WhatsApp-Nachrichten.

Amber RuddAmber Rudd, britische Innenministerin, fordert nach dem Terroranschlag in London von sozialen Netzwerken, den Sicherheitsbehörden Zugang zu verschlüsselten Nachrichten zu verschaffen. Sie werde WhatsApp und Co Vorschläge für eine Zusammenarbeit machen. Der Attentäter Khalid Masood soll laut Medienberichten kurz vor dem Anschlag noch WhatsApp genutzt haben.
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Zahl des Tages: Facebook Messenger wird noch snapchattiger.

Zahl des Tages: Nach 24 Stunden verschwinden Fotos und Videos, die Facebook-Nutzer über die neue Funktion Messenger Day teilen. Eine Idee, die einst Alleinstellungsmerkmal von Snapchat war, inzwischen aber bereits von den Facebook-Töchtern Instagram und WhatsApp kopiert wurde. Facebook verspricht sich vom eigenen Snapchat-Klon, die alltägliche Kommunikation "noch witziger, ausdrucksstärker und visueller" zu gestalten.
heise.de, basicthinking.deKommentieren ...

WhatsApp launcht Klon von Snapchats Stories.

whatsapp_150WhatsApp startet Status, einen Klon der Stories-Funktion aus Snapchat. Nutzer können künftig Bilder, Gifs oder Videos als Status-Updates veröffentlichen, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Die Funktion wird in den nächsten Tagen schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet. Die App bekommt dafür einen Status-Button.
techcrunch.com, blog.whatsapp.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Polizei ermittelt mutmaßlichen Urheber von Fake News zu Anschlagsplänen in Berlin.

fake150Fake News: Die Berliner Polizei hat den mutmaßlichen Autor einer bei WhatsApp verbreiteten Falschmeldung ermittelt, die als Sprachnachricht weite Verbreitung fand. In ihr war von einer angeblichen Terrorzelle die Rede, die Anschläge auf Einkaufszentren plane. Der Mann gab laut Polizei zu, die Meldung erfunden zu haben. Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
spiegel.deKommentieren ...

EU-Kommission wirft Facebook falsche Angaben bei WhatsApp-Übernahme vor.

Facebook-WhatsApp PrivacyFacebook: Die EU wirft Facebook vor, bei der Übernahme von WhatsApp 2014 falsche Angaben gemacht zu haben, und prüft den Deal erneut. Dabei geht es um die Zusammenführung von Nutzerdaten von WhatsApp und Facebook, die das Zuckerberg-Netzwerk damals noch für unmöglich erklärt hat. Bleibt die EU bei ihrer Einschätzung, könnte ein hohes Bußgeld fällig werden. Facebook kann bis Ende Januar Stellung nehmen.
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CSU-Innenminister Joachim Herrmann will Whatsapp strenger überwachen.

Smartphone Whatsapp Facebook Social Media-150Whatsapp und andere Messenger sollen laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann strenger überwacht werden, um dort gesendete Nachrichten für die Verbrechensbekämpfung nutzen zu können. Bisher dürfen Ermittler nur SMS auswerten. Messenger-Dienste sind ausgeschlossen, da ihre Betreiber dem Telemediengesetz unterliegen.
focus.deKommentieren ...

WhatsApp testet Kopie von Snapchats Stories.

whatsapp_150WhatsApp testet eine Funktion, mit der Nutzer ein Bild oder Video für 24 Stunden als Status angeben können - quasi eine Kopie der Stories bei Snapchat. Wie dort können Nutzer die Bilder mit Text oder Zeichnungen versehen. In der Testversion ergänzt die neue Funktion WhatsApp als eigenständigen Bereich und ersetzt nicht die bisher schon existierende Möglichkeit, einen kurzen Text als Status zu hinterlegen.
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WhatsApp liegt in Deutschland uneinholbar vor der Konkurrenz.

whatsapp150WhatsApp hat im Markt der Messenger in Deutschland einen bis auf weiteres uneinholbaren Vorsprung, urteilt Christian Jakubetz. Fast zwei Drittel der Deutschen nutzen den Dienst, selbst der Facebook Messenger, den Facebook mit seiner ganzen Marktmacht vorantreibt, kommt nur auf 15 Prozent. Snapchat spielt als Messenger keine Rolle. Das Ende der SMS sei nur noch eine Frage der Zeit, so Jakubetz.
universal-code.deKommentieren ...

Facebook kämpft für die Weitergabe von WhatsApp-Daten.

Facebook-WhatsApp PrivacyFacebook kämpft vor Gericht, Nutzerdaten von seiner Tochter WhatsApp auswerten zu dürfen. Das Unternehmen legt beim Verwaltungsgericht Hamburg Widerspruch gegen eine entsprechende Anordnung ein. Facebook will Handynummern und Nutzungsverhalten auf WhatsApp auswerten und mit seinem Datenbestand zusammenführen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google startet Messenger-App Allo.

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Angriff auf WhatsApp: Google will ein Stück vom Messenger-Kuchen und startet heute den WhatsApp-Konkurrenten Allo. Die App für iOS, Android und den Desktop verknüpft sich mit der Telefonnummer und arbeitet im Prinzip wie Facebooks WhatsApp. Allo verschlüsselt - wie das Vorbild - die versendeten Nachrichten. Außerdem guckt Google ein bisschen bei SnapChat ab: Bei den optionalen Inkognito-Chats werden Benachrichtigungen nicht auf dem Lock-Screen angezeigt und Nutzer können Texte und Bilder mit einem Verfallsdatum versehen.

Andere Funktionen stecken noch in den Kinderschuhen: Ein Google-Assistent, der Fragen aller Art beantwortet, spricht vorerst nur Englisch. Eine Funktion, die Nutzer-Nachrichten mit der Google-Suche verbindet und Antwort-Vorschläge liefert, soll noch weiter ausgebaut werden. Telefonieren kann der Messenger übrigens nicht - die Telefonfunktion hat Google in die kürzlich gestartete App Google Duo ausgelagert.
googleblog.com, theverge.com, bild.de (Test)Kommentieren ...

WhatsApp kassiert Abmahnung von Verbraucherschützern.

whatsapp_150Verbraucherzentralen mahnen WhatsApp ab. Grund für die Abmahnung ist die angekündigte Weitergabe von Nutzer-Telefonnummern an Facebook. Die Verbraucherschützer setzten WhatsApp eine Frist bis zum 21. September, um eine Unterlassungserklärung abzugeben. Bei der Übernahme 2014 hatte Facebook zugesichert, dass WhatsApp unabhängig bleiben solle.
spiegel.de, verbraucherzentrale.deKommentieren ...

"Spiegel": EU-Kommission überprüft WhatsApp-Übernahme.

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False friend Facebook: EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager muss die Fusion zwischen Facebook und WhatsApp möglicherweise neu kontrollieren, schreibt der "Spiegel". Vor zwei Jahren hat die Kartellbehörde die Übernahme auch deshalb genehmigt, weil Facebook-Chef Mark Zuckerberg zusicherte, dass die beiden Unternehmen keine Daten austauschen.

Letzte Woche machte der Konzern allerdings eine 180-Grad-Wendung und teilte mit, doch Daten wie die Handynummern von WhatsApp für Werbezwecke zu verwenden.
Eine Sprecherin der EU-Kommission sagt gegenüber dem "Spiegel", die Kommission sei aufgrund dieser Datenschutz-Veränderungen mit Facebook im Gespräch. Außerdem ermittelt das Bundeskartellamt gegen Facebook, das Verfahren hat laut Bundeskartellamtschef Andreas Mundt höchste Priorität.
Vorabmeldung "Spiegel" 36/2016, S. 68, turi2.de (Background)Kommentieren ...

WhatsApp gibt Nutzerdaten an Konzernmutter Facebook weiter.

Facebook-WhatsApp Privacy
What the Face: Facebook nutzt künftig Telefonnummern und Nutzungsdaten von WhatsApp-Installationen, um Werbeplätze bei Facebook effizienter zu bestücken und Freunde-Vorschläge zu unterbreiten. Die Telefonnummer wird in jedem Fall weitergegeben, der Nutzung der anderen Metadaten sollen die Nutzer widersprechen können. Inhalte von Nachrichten aber will Facebook nicht analysieren - sie sind ohnehin verschlüsselt.

Die Ankündigung sorgt für Aufregung, weil WhatsApp-Gründer Jan Koum bei der Aquisition durch Facebook 2014 beteuerte, der Deal werde die Privatsphäre der Nutzer seines Kurznachrichtendienstes nicht tangieren. WhatsApp hat seit der Abschaffung der Gebühren kein Geschäftsmodell mehr. Wie auch Facebooks Messenger soll WhatsApp in Zukunft Geld von Firmen einsammeln, die die Plattform für Kundenkontakte nutzen.
nytimes.com (Paid), theverge.com, sueddeutsche.de, blog.whatsapp.com (Ankündigung)Kommentieren ...

Deutschland und Frankreich kämpfen gegen Messenger-Verschlüsselung.

France Germany Security
Lizenz zum Abhören: Deutschland und Frankreich verlangen von Tech-Konzernen Hilfe beim Überwachen, konkret stören die Innenminister Thomas de Maizière und Bernard Cazeneuve sich an der Verschlüsselung von Messenger-Diensten. Sie legen einen Maßnahmenkatalog vor, der im September auf dem Gipfeltreffen der EU-27-Staaten besprochen wird. Sie wollen verschlüsselte Services nicht verbieten, aber die Anbieter von Messenger-Apps zur Hilfe beim Überwachen der Kommunikation Verdächtiger verpflichten – auch solche Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der EU haben.

De Maizière sagt, es müsse "rechtsstaatlich eng begrenzte Möglichkeiten geben, verschlüsselte Kommunikation zu entschlüsseln". Um das zu ermöglichen, müssten Facebook, Google oder Apple ihr eigenes Produkt hacken oder es durch Hintertürchen unsicherer machen.
spiegel.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google Duo ist in den USA ein Überraschungserfolg.

Google-G neues Logo2015-150Google: Die neue App Google Duo hat in den USA innerhalb einer Woche Pokémon Go und den Facebook Messenger im Play Store überholt. Die Video-Chat-App steht nun auf Platz 1 der am häufigsten heruntergeladenen, kostenlosen Apps. Kritiker bezweifelten, dass die App sich gegen WhatsApp und den Facebook Messenger behaupten könne, gemessen an den Bewertungen sehen die Android-Nutzer das aber offenbar anders.
businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...