Studie: Messenger fördern Kommunikation mit Freunden und Familie.

WhatsApp und Co fördern den Dialog mit Familie und Freunden, sagt eine TNS-Studie im Auftrag von Springers Techbook und der Telekom. Demnach wissen Dank Messengern rund zwei Drittel der Befragten eher Bescheid, wie es Freunden und Bekannten geht, mehr als die Hälfte, was ihre Verwandten machen. Knapp die Hälfte kommuniziert mit Freunden und Bekannten am ehesten per WhatsApp, jeder Dritte persönlich und jeder Vierte am Telefon. Innerhalb der Familie bevorzugen 84 % das persönliche Gespräch.
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WhatsApp bittet Unternehmen für Kundenkommunikation zur Kasse.

WhatsApp verlangt künftig Gebühren von Firmen, die den Messengerdienst für die Kommunikation mit Kunden nutzen, sagt Matt Idema dem "Wall Street Journal". Er ist für das operative Geschäft zuständig. Mutter-Unternehmen Facebook bricht mit dem Schritt mit dem bisherigen Modell, nur über Werbung Geld zu verdienen. Der Facebook Messenger selbst bleibt für Firmen kostenlos, dort wird das Geld mit Werbung verdient.
wsj.com, spiegel.deKommentieren ...

"Washington Post" verstärkt sich in Deutschland: WhatsApp- und Messenger-Dienst soll Leser locken.


Angriff aus Amerika: Die "Washington Post" rüstet mit einem weiteren Mitarbeiter und einem mobilen Kurznachrichten-Dienst in Deutschland auf. Reporter Rick Noack (Foto) kommt aus London nach Berlin. Kurz vor der Wahl versorgt er Nutzer per WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram – in deutscher und englischer Sprache.

Noack verspricht Nutzern einen Blick hinter die Kulissen der "Post". Mit den Abonnenten der Dienste will er ins Gespräch kommen, um Meinungen in die Berichterstattung einfließen zu lassen. Besonders interessant ist dabei, dass die "Post" auch mit deutschen Inhalten experimentiert: Journalist Noack stammt aus Dresden.

Die "Washington Post" gehört seit 2013 dem Amazon-Gründer Jeff Bezos. Er schuf zusätzliche Reporter-Stellen. In Europa setzt seine "Post" auf Expansion: Der internationale WorldViews-Bereich fokussiert online und als Newsletter stark auf europäische Themen. In Berlin arbeitet bereits Bürochef Griff Witte für die "Post". (Foto: privat, Montage: turi2)
turi2 – eigene Infos, washingtonpost.com (Anleitung), washingtonpost.com (Pressemitteilung)Kommentieren ...

China blockiert offenbar WhatsApp.

China blockiert WhatsApp, schreibt die "New York Times". Damit verschärfe China die Zensur durch die Große Firewall. Viele Nutzer können keine Videos und Fotos senden, manche nicht einmal Texte. Experten bestätigen der US-Zeitung, dass chinesische Internet-Filter die WhatsApp-Störung ausgelöst haben. Facebook und Twitter sind schon seit Jahren in China gesperrt.
nytimes.com, theverge.com, augsburger-allgemeine.deKommentieren ...

Provinzgericht: WhatsApp-Nutzer machen sich strafbar.

WhatsApp gleicht Handynummern automatisch mit den Telefonbüchern der Nutzer ab, ein Gericht in Bad Hersfeld entscheidet, dass sie sich deshalb mit der Nutzung strafbar machen. Auch dass die Kontaktdaten an das Unternehmen weitergegeben werden, verstößt gegen das deutsche Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Theoretisch müssten sich Nutzer deshalb eine schriftliche Einwilligung ihrer WhatsApp-Kontakte einholen. In der Praxis seien Abmahnungen unter Bekannten zwar unwahrscheinlich, schreibt Rechtsanwalt Christian Solmeke, möglich seien sie aber durch die Rechtssprechung.
focus.de, giga.deKommentieren ...

WhatsApp will keine Daten mit deutschen Behörden teilen.

WhatsApp wehrt sich gegen den großen Lauschangriff deutscher Behörden. Das Facebook-Unternehmen gibt an, wegen Verschlüsselung keinen Zugriff auf Chats zu haben. Deshalb könne WhatsApp keine Daten an Behörden rausgeben. Auch Threema winkt ab – mit dem Verweis, als Schweizer Unternehmen der Schweizer Gesetzgebung zu unterstehen.
"Welt am Sonntag", S. 14 (Paid)Kommentieren ...

Axel Springer Akademie entwickelt Politik-Angebot "Shotty" für Erstwähler und verbreitet es über WhatsApp.

Axel Springer Akademie will Erstwähler mit Shotty erreichen, einem Whatsapp-Politikangebot. Unter dem Motto "Gönn Dir Info" berichten die Nachwuchsjournalisten ab heute eine Woche über Themen wie die Radikalisierung junger Menschen und wollen Lösungsvorschläge bieten, die den Bogen zur Politik schlagen. Morgens gibt's ein Briefing per Sprachnachricht, danach führt ein Reporter via Whatsapp-Status durch das Schwerpunktthema, abends wird es live bei Facebook vertieft.
axelspringer.deKommentieren ...

EU-Kommission verhängt Strafe von 110 Mio Euro gegen Facebook.

Täuschen und Tauschen: Facebook muss eine Strafe in Höhe von 110 Mio Euro zahlen, entscheidet die EU-Kommission. Das US-Unternehmen habe die Kommission 2014 getäuscht, als sie über die Genehmigung der Fusion von Facebook und WhatsApp entscheiden musste, so die Begründung. Die erteilte Genehmigung für die Fusion nimmt die Behörde aber nicht zurück. Facebook kündigt an, die Entscheidung zu akzeptieren: "Die heutige Ankündigung bringt die Sache zum Abschluss", teilt das Unternehmen mit.

Laut der Kommission hatte Facebook 2014 bei der Übernahme von WhatsApp erklärt, dass es keinen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten von Facebook und WhatsApp geben könne – offenbar eine Lüge. 2016 kündigte Facebook einen Datenabgleich an. Ermittlungen der EU haben ergeben, dass der Austausch auch schon 2014 technisch möglich gewesen wäre.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gericht: Facebook darf WhatsApp-Daten nur mit Zustimmung verwenden.

Facebook darf persönliche Daten deutscher WhatsApp-Nutzer nicht verwenden, entscheidet das Verwaltungsgericht Hamburg. Ausnahmen bedürfen einer Einwilligung, die dem deutschen Datenschutz entsprechen müsse. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte Facebook einen Bescheid ausgestellt, wonach Daten nur mit Zustimmung gespeichert und bereits gespeicherte Daten gelöscht werden müssen. Facebook legte dagegen Widerspruch ein.
haz.de, futurezone.atKommentieren ...

Britische Innenministerin fordert Zugang zu verschlüsselten WhatsApp-Nachrichten.

Amber RuddAmber Rudd, britische Innenministerin, fordert nach dem Terroranschlag in London von sozialen Netzwerken, den Sicherheitsbehörden Zugang zu verschlüsselten Nachrichten zu verschaffen. Sie werde WhatsApp und Co Vorschläge für eine Zusammenarbeit machen. Der Attentäter Khalid Masood soll laut Medienberichten kurz vor dem Anschlag noch WhatsApp genutzt haben.
zeit.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Facebook Messenger wird noch snapchattiger.

Zahl des Tages: Nach 24 Stunden verschwinden Fotos und Videos, die Facebook-Nutzer über die neue Funktion Messenger Day teilen. Eine Idee, die einst Alleinstellungsmerkmal von Snapchat war, inzwischen aber bereits von den Facebook-Töchtern Instagram und WhatsApp kopiert wurde. Facebook verspricht sich vom eigenen Snapchat-Klon, die alltägliche Kommunikation "noch witziger, ausdrucksstärker und visueller" zu gestalten.
heise.de, basicthinking.deKommentieren ...

WhatsApp launcht Klon von Snapchats Stories.

whatsapp_150WhatsApp startet Status, einen Klon der Stories-Funktion aus Snapchat. Nutzer können künftig Bilder, Gifs oder Videos als Status-Updates veröffentlichen, die nach 24 Stunden automatisch verschwinden. Die Funktion wird in den nächsten Tagen schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet. Die App bekommt dafür einen Status-Button.
techcrunch.com, blog.whatsapp.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Polizei ermittelt mutmaßlichen Urheber von Fake News zu Anschlagsplänen in Berlin.

fake150Fake News: Die Berliner Polizei hat den mutmaßlichen Autor einer bei WhatsApp verbreiteten Falschmeldung ermittelt, die als Sprachnachricht weite Verbreitung fand. In ihr war von einer angeblichen Terrorzelle die Rede, die Anschläge auf Einkaufszentren plane. Der Mann gab laut Polizei zu, die Meldung erfunden zu haben. Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
spiegel.deKommentieren ...

EU-Kommission wirft Facebook falsche Angaben bei WhatsApp-Übernahme vor.

Facebook-WhatsApp PrivacyFacebook: Die EU wirft Facebook vor, bei der Übernahme von WhatsApp 2014 falsche Angaben gemacht zu haben, und prüft den Deal erneut. Dabei geht es um die Zusammenführung von Nutzerdaten von WhatsApp und Facebook, die das Zuckerberg-Netzwerk damals noch für unmöglich erklärt hat. Bleibt die EU bei ihrer Einschätzung, könnte ein hohes Bußgeld fällig werden. Facebook kann bis Ende Januar Stellung nehmen.
faz.netKommentieren ...

CSU-Innenminister Joachim Herrmann will Whatsapp strenger überwachen.

Smartphone Whatsapp Facebook Social Media-150Whatsapp und andere Messenger sollen laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann strenger überwacht werden, um dort gesendete Nachrichten für die Verbrechensbekämpfung nutzen zu können. Bisher dürfen Ermittler nur SMS auswerten. Messenger-Dienste sind ausgeschlossen, da ihre Betreiber dem Telemediengesetz unterliegen.
focus.deKommentieren ...

WhatsApp testet Kopie von Snapchats Stories.

whatsapp_150WhatsApp testet eine Funktion, mit der Nutzer ein Bild oder Video für 24 Stunden als Status angeben können - quasi eine Kopie der Stories bei Snapchat. Wie dort können Nutzer die Bilder mit Text oder Zeichnungen versehen. In der Testversion ergänzt die neue Funktion WhatsApp als eigenständigen Bereich und ersetzt nicht die bisher schon existierende Möglichkeit, einen kurzen Text als Status zu hinterlegen.
techcrunch.comKommentieren ...

WhatsApp liegt in Deutschland uneinholbar vor der Konkurrenz.

whatsapp150WhatsApp hat im Markt der Messenger in Deutschland einen bis auf weiteres uneinholbaren Vorsprung, urteilt Christian Jakubetz. Fast zwei Drittel der Deutschen nutzen den Dienst, selbst der Facebook Messenger, den Facebook mit seiner ganzen Marktmacht vorantreibt, kommt nur auf 15 Prozent. Snapchat spielt als Messenger keine Rolle. Das Ende der SMS sei nur noch eine Frage der Zeit, so Jakubetz.
universal-code.deKommentieren ...

Facebook kämpft für die Weitergabe von WhatsApp-Daten.

Facebook-WhatsApp PrivacyFacebook kämpft vor Gericht, Nutzerdaten von seiner Tochter WhatsApp auswerten zu dürfen. Das Unternehmen legt beim Verwaltungsgericht Hamburg Widerspruch gegen eine entsprechende Anordnung ein. Facebook will Handynummern und Nutzungsverhalten auf WhatsApp auswerten und mit seinem Datenbestand zusammenführen.
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Google startet Messenger-App Allo.

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Angriff auf WhatsApp: Google will ein Stück vom Messenger-Kuchen und startet heute den WhatsApp-Konkurrenten Allo. Die App für iOS, Android und den Desktop verknüpft sich mit der Telefonnummer und arbeitet im Prinzip wie Facebooks WhatsApp. Allo verschlüsselt - wie das Vorbild - die versendeten Nachrichten. Außerdem guckt Google ein bisschen bei SnapChat ab: Bei den optionalen Inkognito-Chats werden Benachrichtigungen nicht auf dem Lock-Screen angezeigt und Nutzer können Texte und Bilder mit einem Verfallsdatum versehen.

Andere Funktionen stecken noch in den Kinderschuhen: Ein Google-Assistent, der Fragen aller Art beantwortet, spricht vorerst nur Englisch. Eine Funktion, die Nutzer-Nachrichten mit der Google-Suche verbindet und Antwort-Vorschläge liefert, soll noch weiter ausgebaut werden. Telefonieren kann der Messenger übrigens nicht - die Telefonfunktion hat Google in die kürzlich gestartete App Google Duo ausgelagert.
googleblog.com, theverge.com, bild.de (Test)Kommentieren ...

WhatsApp kassiert Abmahnung von Verbraucherschützern.

whatsapp_150Verbraucherzentralen mahnen WhatsApp ab. Grund für die Abmahnung ist die angekündigte Weitergabe von Nutzer-Telefonnummern an Facebook. Die Verbraucherschützer setzten WhatsApp eine Frist bis zum 21. September, um eine Unterlassungserklärung abzugeben. Bei der Übernahme 2014 hatte Facebook zugesichert, dass WhatsApp unabhängig bleiben solle.
spiegel.de, verbraucherzentrale.deKommentieren ...