Facebook war am Sonntagvormittag erneut von Störungen betroffen.

Facebook hatte am Sonntagvormittag rund 2,5 Stunden technische Störungen, meldet das Portal downdetector.com. Die Gründe sind bisher unklar. Die technischen Probleme waren nicht so massiv wie im März als Facebook, WhatsApp und Instagram für viele User rund 24 Stunden lang nicht abrufbar waren.
downdetector.com, spiegel.de, theverge.com, futurezone.at, turi2.de (Background)

WhatsApp führt Faktencheck vor Wahlen in Indien ein.

WhatsApp startet einen Faktencheck in Indien. Nutzer können Texte, Fotos und Videos weiterleiten und erhalten Auskunft, ob es sich um Fakten oder Fakes handelt. Der lokale Partner Proto will die Falschinformationen sammeln, um ihre Verbreitung zu verstehen. In Indien gibt es 200 Mio Whatsapp-Nutzer und gewalttätige Zwischenfälle durch Fake News – in Kürze finden Wahlen statt.
theverge.com, reuters.com

Produkt- und WhatsApp-Chef verlassen Facebook.

Facebook verliert Produktchef Chris Cox und WhatsApp-Chef Chris Daniels. Cox' Position wird zunächst nicht neu besetzt, bei WhatsApp übernimmt der bisherige Facebook-App-Chef Will Cathcart. Cox war seit 2005 bei Facebook und einer der Ideengeber hinter dem News Feed – der künftig zugunsten mehr Privatheit und direkter Kommunikation unwichtiger werden soll.
handelsblatt.com, nytimes.com

Facebook, Instagram und WhatsApp weltweit gestört.

Facebook kämpft am Mittwochabend mit weltweiten, massiven Störungen seiner Dienste. In verschiedenen Teilen der Welt können Nutzer ab etwa 17 Uhr nicht auf Facebook, Messenger, Instagram und WhatsApp zugreifen. Ein zeitgleicher Ausfall der Dienste ist ungewöhnlich, der Grund noch unbekannt – eine Hacker-Attacke schließt Facebook aus.
t3n.de, theverge.com, twitter.com (Facebook-Reaktion)

Update, 14.03., 0.00 Uhr: Die Facebook-Probleme scheinen anzuhalten. Laut Mashable sind die Dienste für mindestens fünf Stunden nicht erreichbar.
mashable.com

Update, 14.03., 3.55 Uhr: Der turi2-Nachtdienst sieht nach vielen Stunden sein Facebook-Konto wieder von innen.


Mark Zuckerberg will Facebook zum Traum aller Datenschützer umbauen.


Jetzt wird's privat: Mark Zuckerberg verschiebt den Fokus von Facebook aufs private Chatten mit Freunden und verschlüsselte Dienste. Facebook sei 15 Jahre wie ein digitaler Dorfplatz gewesen, Nutzer suchten aber heute nach der Intimität eines Wohnzimmers, notiert Zuckerberg in einem 19.000 Zeichen langen Posting, das zugleich ein Memo für die Facebook-Mitarbeiter ist. Zuckerberg deutet nach den vergangenen Skandalen ungewöhnlich geläutert an, dass mehr Privatheit die Nutzer auch vor dem Datenhunger der Firma Facebook bewahre – und aller, die sich am Datenschatz bedienen.

In den kommenden Jahren will Zuckerberg in den Facebook-Diensten mehr Möglichkeiten zum direkten, privaten Teilen von Informationen mit Freunden schaffen – als Vorbild nennt er WhatsApp, wo es fast ausschließlich um den Austausch zwischen persönlich miteinander bekannten Menschen geht. Infos sollen verschlüsselt ausgetauscht werden, viele sich nach einer bestimmten Zeit löschen. Nutzer sollen sich und ihre Daten an einem sicheren Ort wähnen, verspricht er. Auch den Austausch von Direktnachrichten zwischen Facebook-Diensten will Zuckerberg, wie schon angekündigt, möglich machen – inklusive dem Empfangen und Versenden von SMS. (Foto: Marcio Jose Sanchez / AP / Picture Alliance)
facebook.com, nytimes.com, nnn.de

Reaktionen:








Basta: Zuckerbergs Hund hat den WhatsApp-Deal eingetütet.

Trick Wuff-zehn: Mark Zuckerberg erzählt in einem CNN-Interview, bei der Verhandlung um den Verkauf von WhatsApp sei die Stimmung kalt wie eine Hundeschnauze gewesen. Dann wedelte sein Schäferhund Beast herein, sprang WhatsApp-Gründer Jan Koum auf den Schoß – und der auf das Angebot an. Ob Zuckerberg strategisch Leckerli drapiert hat, ist nicht bekannt.
businessinsider.com

Die irische Datenschutzbehörde will Facebooks Chat-Pläne untersuchen.

Facebook: Die für die EU federführende irische Datenschutzbehörde fordert von dem Unternehmen Informationen über die Pläne, Nutzern zu ermöglichen, Nachrichten zwischen Messenger, WhatsApp und Instagram zu verschicken. Die "New York Times" berichtete Freitag über entsprechende Pläne. 2014 hatte Facebook sich die EU-Zusage für die Übernahme von WhatsApp unter anderem durch das Versprechen gesichert, dass keine Nutzerdaten abgeglichen würden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Facebook will Nachrichten zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp ermöglichen.

Facebook will es den Nutzern seines Messengers sowie seiner Tochterunternehmen WhatsApp und Instagram künftig ermöglichen, plattformübergreifend Nachrichten zu verschicken, schreibt die "New York Times". An den Arbeiten seien tausende Facebook-Mitarbeiter beschäftigt. Die Neuerung würde frühstens Ende 2019 online gehen.
nytimes.com

Bundeswehr startet Serie über die KSK bei WhatsApp.

Bundeswehr zieht es von YouTube zu WhatsApp – mit der neuen Web-Serie "KSK - Kämpfe nie für dich allein" will die Bundeswehr ein "24-Stunden-Serienerlebnis" für die Nachwuchs-Rekrutierung kreieren, schreibt DWDL. Die Serie über die militärische Spezialeinheit läuft ab 12. November dennoch täglich mit einer Folge bei YouTube. Bei WhatsApp sollen rund um die Uhr Nachrichten, Bilder und Videos laufen. Am Abend ergänzt zusätzlich ein zusammenfassender Podcast.
dwdl.de

WhatsApp dient in Brasilien als Fake-News-Schleuder im Wahlkampf.

WhatsApp: Marketingfirmen in in Brasilien haben massenhaft Handyverträge gekauft und damit Misinformation versendet, um den rechten Präsidentschaftskandidaten Jair Bolsonaro zu unterstützen, schreibt die Zeitung Folha. Einige der Nachrichten in öffentlichen Gruppen sollen Leser in verschlüsselte Gruppen bei Facebooks Messenger-Tochter locken, wo nicht mal Facebooks Mitarbeiter mitlesen können. Das Vorgehen verstößt sowohl gegen WhatsApps Nutzungbedingungen als auch gegen brasilianische Gesetze. 60 % der befragten Wähler in Brasilien nennen WhatsApp als ihre wichtigste Nachrichtenquelle.
deutschlandfunk.de, buzzfeednews, nzz.ch, folha.uol.com.br (Portugiesisch)

WhatsApp führt Anzeigen und Bezahl-Tools für Unternehmen ein.

WhatsApp führt kostenpflichtige Tools für Unternehmen und ab 2019 Werbung ein. Die Facebook-Tochter kündigt eine Software und Schnittstellen an, über die Unternehmen künftig mit ihren Kunden via WhatsApp kommunizieren können. So können Fluggesellschaften Tickets versenden und Online-Händler ankündigen, wann das Paket eintrifft. Pro Nachricht sollen Unternehmen dafür zwischen 0,5 und 9 US-Cent an WhatsApp bezahlen. Bislang haben rund 100 Unternehmen vorab WhatsApp Business getestet, etwa Singapore Airlines und Uber.

Ab kommendem Jahr soll es zudem Anzeigen geben: Nutzer werden die Werbung im Status-Bereich der App sehen. Als Status können sie Fotos und Texte posten, die ihre Kontakte für 24 Stunden abrufen können – ähnlich zur Stories-Funktion in Instagram und Facebook. Dort gibt es bereits Anzeigen zwischen den Status-Meldungen. Werbekunden sollen ihre WhatsApp-Anzeigen über den gewohnten Adsmanager von Facebook buchen können. In Zukunft verschmelzen die Plattformen: Werbekunden können etwa Anzeigen im Facebook-Newsfeed buchen, die Nutzer in eine direkte Interaktion auf WhatsApp weiterleiten.
wsj.com (Paid), mashable.com, t3n.de

OMR: WhatsApp schaltet heute Funktionen für Unternehmen frei.

WhatsApp startet heute ein Angebot für Firmenkunden, schreibt OMR.de. WhatsApp for Enterprises biete großen Unternehmen und Konzernen die Möglichkeit, Benachrichtigungen an Kunden zu senden und via Livechat mit einzelnen Kunden zu kommunizieren. Bezahlte Werbebotschaften sollen auch kommen, wenn auch nicht direkt zu Start. Bisher gibt es mit WhatsApp Business nur ein Angebot für kleine Unternehmen.
omr.com

Facebook schaltet Anzeigen gegen Fake News auf WhatsApp in indischen Zeitungen.

Facebook schaltet im Kampf gegen Fake News auf seinem Messenger WhatsApp ganzseitige Anzeigen in indischen Tageszeitungen. Darin ruft Facebook die Nutzer auf, Meldungen zu prüfen und verspricht neue Funktionen, mit denen Nutzer gegen Falschmeldungen vorgehen können. So soll WhatsApp künftig anzeigen, ob eine Meldung weitergeleitet wurde. In den vergangenen Wochen gab es mehrfach Gewaltausbrüche in Folge von via WhatsApp verbreiteten falschnachrichten.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

WhatsApp: Fake News führen in Indien immer öfter zu tödlichen Mob-Angriffen.

Indien: Videos mit Fake News, die über WhatsApp verbreitet werden, führen In Indien immer öfter zu tödlichen Mob-Angriffen. In den vergangenen drei Monaten seien mindestens neun Menschen getötet worden, schreibt Handelsblatt.de. Ein gestelltes Video bei dem offenbar zwei Kinder entführt werden, führte u.a. zu einem tödlichen Mob-Angriff gegen zwei junge Männer. WhatsApp ist in Indien einer der wichtigsten Kanäle für journalistische Nachrichten.
handelsblatt.com

Facebook nutzt DSGVO, um WhatsApp-Nutzerdaten abzugleichen.

Facebook nutzt die DSGVO, um Nutzerdaten aus WhatsApp abzuziehen, schreibt Benedikt Duest. Auch von deutschen Nutzern leitet WhatsApp nun unter anderem die Telefonnummer, Geräteinformationen und weitere Daten an Facebook weiter. Deutsche Datenschützer hatten dies eigentlich untersagt. Laut der DSGVO sind die nun aber nicht mehr zuständig – sondern die des Landes, in dem Facebook seinen europäischen Hauptsitz hat: Irland.
"Welt", S, 11 (Paid)

Facebook ermöglicht bald Sprachnachrichten und einen Cloud-Speicher.

Facebook-LogoFacebook will an den anhaltenden Erfolg der Schwester-Plattformen WhatsApp und Instagram anschließen und erweitert seine Features um Sprachnachrichten, die als Posts geteilt werden können. Über eine Facebook-Cloud können Nutzer außerdem Fotos und Videos direkt in ihrem Account speichern. Auch das Sichern von Facebook Stories soll ermöglicht werden. Die neuen Funktionen gehen vorerst nur in Indien an den Start.
theverge.com

Zitat: Justus Haucap erklärt die besondere Monopolstellung von Internetriesen.

"Sie verfügen nicht nur über Marktmacht im traditionellen Sinn, sondern auch über Vertrauensgüter: nämlich Daten."

Justus Haucap, Volkswirt und Ex-Vorsitzender der Monopolkommission, erklärt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", warum Facebook, Google und Co mächtiger sind als klassische Monopolisten. Die Wettbewerbshüter steckten in einem Lernprozess, der gut voranschreitet.
sueddeutsche.de

WhatsApp erhöht das Mindestalter der Nutzer auf 16.

WhatsApp hebt das Mindestalter für seine Nutzer von 13 auf 16 Jahre an. Damit umgeht WhatsApp das Problem, seit dem 25. Mai bei Nutzern jünger als 16 Jahren eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten für die Nutzung des Dienstes einholen zu müssen. Kinder unter 16 müssen künftig WhatsApp löschen. Der Dienst plant aber keine Kontrolle der Altersangaben seiner Nutzer. Seit 25. Mai gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung.
spiegel.de

"Akte 20.18" wirft Facebook vor, private WhatsApp-Nachrichten auszulesen.

Facebook: Die Sat.1-Sendung "Akte 20.18" wirft dem Konzern vor, basierend auf Inhalten aus privaten WhatsApp-Nachrichten Werbung auszuspielen. Im Versuch ließ "Akte 20.18" Nutzer, die vorher nicht über Hundefutter geschrieben haben, Nachrichten zum Thema verfassen. Wenig später bekamen die Personen passende Anzeigen auf Facebook angezeigt. Facebook bestreitet einen Zusammenhang. Johannes Caspar, Hamburger Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, will den Fall überprüfen.
presseportal.de, sat1.de (12-Min-Video)

Facebook will EU-WhatsApp-Daten nur DSGVO-konform nutzen.

Facebook nutzt die personenbezogenen Daten von WhatsApp-Nutzern in der EU erst dann, wenn die Nutzung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung entspricht. Facebook und seine Messenger-Tocher WhatsApp verpflichtet sich gegenüber dem britischen Information Commissioner’s Office zu dieser Regelung, das ICO stellt im Gegenzug sein Ermittlungsverfahren ein. Auch das Oberverwaltungsgericht Hamburg hatte Facebook eine Nutzung der Daten ohne Zustimmung der Nutzer untersagt.
techcrunch.com, turi2.de (Background OVG Hamburg)

Blackberry verklagt Facebook wegen Patentverletzung.

Blackberry verklagt Facebook, Instagram und WhatsApp wegen mutmaßlicher Patentverletzung. Das soziale Netzwerk soll Blackberrys Technik für mobile Nachrichten nutzen. Der einstige Smartphone-Pionier verlangt von Facebook Schadenersatz und praktisch ein Verbot des Nachrichtenversands auf Facebook, Instagram und WhatsApp in der jetzigen Form, berichten US-Medien.
variety.com, reuters.com

Facebook darf WhatsApp-Daten nicht nutzen, bestätigt das OVG Hamburg.

WhatsApp-Daten: Facebook darf sich nicht an den personenbezogenen Daten deutscher WhatsApp-Nutzer bedienen, bestätigt das Oberverwaltungsgericht Hamburg eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte Facebook angeordnet, Daten nur mit Zustimmung zu speichern und bereits gespeicherte Daten zu löschen. Die Richter des OVG ließen offen, ob diese Untersagungsverfügung rechtmäßig sei – die Interessen der Nutzer würden jedoch überwiegen.
wuv.de, turi2.de (Background)

WhatsApp startet eigene App für Firmenkunden.

WhatsApp startet eine App für Firmenkunden. Die Anwendung gibt es zunächst nur für Android und ermöglicht Unternehmen, die WhatsApp für den Kundenkontakt nutzen, unter anderem, Antworten auf häufig gestellte Fragen abzuspeichern. Ferner können Firmen Öffnungszeiten angeben, eine Abwesenheitsnotiz für den Kundendienst einrichten und auf Statistiken zugreifen.
persoenlich.com, "Handelsblatt", S. 18 (Paid)

Frankreich stellt Whatsapp ein Datenschutz-Ultimatum.

Frankreich: Whatsapp bekommt einen Monat Gnadenfrist, um seine Methoden in Sachen Datenweitergabe an französisches Recht anzupassen. Die Pariser Datenschutzaufsicht CNIL droht andernfalls mit Sanktionen. Whatsapp leitet bisher gesetzeswidrig Telefonnummern und andere Daten an Facebook weiter, um das Verhalten der Nutzer zu analysieren. Der Messenger-Dienst muss dafür künftig die explizite Einwilligung der Nutzer abfragen.
horizont.net, derstandard.de