Roland Tichy tritt als Herausgeber von Xing Klartext ab.

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Tichys Einknick: Roland Tichy legt sein Amt als Herausgeber des Meinungsportals Klartext von Xing ab. Als Grund nennt Tichy eine "massive Kampagne gegen Xing", die er "nicht akzeptieren und gutheißen" könne. Auch Morddrohungen habe er erhalten.

Die Kritik an Roland Tichys Job bei Xing ist nicht neu. Anlass ist Tichys nach eigenen Angaben "liberal-konservatives" Blog Tichys Einblick. Die Kritik intensivierte sich jedoch am Wochenende nach einem umstrittenen Beitrag, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostizierte.
tichyseinblick.de, turi2.de (Background)4 Kommentare

Social-Media-Nutzer verlassen Xing – wegen Roland Tichy.

Roland Tichy 150Xing verliert reihenweise Nutzer, die gegen die Herausgeberfunktion von Roland Tichy bei Xing-News protestieren, der gleichzeitig auf seinem Blog Tichys Einblick eine stramm konservative Linie fährt. Ein Boykott des Karrierenetzwerks ist seit 2016 im Gespräch, berichtet Peter Ohnacker. Aktueller Anlass ist ein kürzlich erschienener Text von Jürgen Fritz, der "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" ferndiagnostiziert - der Text ist mittlwerweile entfernt. Besonders auf Twitter kündigen Nutzer an, ihre Xing-Mitgliedschaft zu beenden, darunter TLGG-Kreativdirektor Mathias Richel.
blogrebellen.de (Twitter-Debatte), tichyseinblick.de (umstrittener Blog-Beitrag, mittlerweile gelöscht), twitter.com (Tweet Richel)

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Xing startet Werbekampagne in TV, Radio und digitalen Medien.

Xing-150Burda setzt der Konkurrenz von LinkedIn eine Kampagne für sein eigenes Business-Netzwerk Xing entgegen: Drei kurze Spots unter dem Motto "Mach Schluss mit eigentlich" laufen im TV, dazu schaltet Burda Werbung im Radio und bucht Außenwerbung. Die Kampagne läuft bis Ende Februar. Xing zählt 11 Mio deutschsprachige Mitglieder - LinkedIn nur noch rund 2 Mio weniger.
horizont.net

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Zitat: Tom Hillenbrand scheitert an der Abmeldung bei Xing.

tom-hillenbrand-150"Xing ist wie Herpes. Denn egal was man tut, irgendwann sucht einen der Mist wieder heim."

Tom Hillenbrand, bekannt als Spiegel-Online-Kolumnist Tom König, hat erfolglos versucht, sich von Xing abzumelden. Selbst als er seinen Account bei Burdas Business-Netzwerk gelöscht hatte, bekam er weiterhin Xing-Mails. (Foto: Stephanie Füssenich / KiWi)
spiegel.deKommentieren ...

Xing will auch mit Werbung Geld verdienen.

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Die Kasse soll xingeln: Burdas Business-Netzwerk Xing will neue Erlösquellen erschließen und auch mit seinen knapp 10 Mio Gratis-Nutzern Geld verdienen. Laut "Horizont" steigt Xing daher in die Werbevermarktung ein. Es gebe bereits ein Advertising-Bilanzsegment, ein Sales-Team sei im Aufbau. Details über künftige Werbeformate wolle Xing bei der Digitalmesse Dmexco im September vorstellen. Große Hoffnung setzt Xing demnach auf gesponserte Artikel, die sich nahtlos in den Newsstream der Kunden einfügen.

Ziel sei es, dass "gesponserte Formate und organische Inhalte ähnliche Klickraten erzeugen", sagt Vermarktungschefin Leila Summa. Dazu vermittelt Xing seinen Werbekunden auch Autoren und gibt Ratschläge bei den Überschriften, schreibt "Horizont". Derzeit stammen noch 60 % des Umsatzes von Xing aus den Mitgliedsgebühren von Premium-Kunden. Ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Xing mit digitaler Personalsuche für Firmenkunden, den Rest mit Events. Doch gerade der größte Umsatzbringer, die zahlenden Premium-Mitglieder, ist zuletzt nur noch leicht gewachsen. Dagegen erzielte Xing im neuen Segment Advertising & Events im 1. Halbjahr 2016 bereits einen Umsatz von 6,1 Mio Euro.
"Horizont" 33/2016, S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Xing wächst dank Inhalte-Angeboten auf 10,5 Mio Mitglieder.

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Und es hat Xing gemacht: Inhalte bekommen dem Karriere-Netzwerk offenbar gut – im ersten Halbjahr wächst Xing um 882.000 auf 10,5 Mio Mitglieder. Das Unternehmen meldet die stärkste erste Jahreshälfte seit seiner Gründung. Chef Thomas Vollmoeller hat Schuldige gefunden: Die Branchen-Newsletter und Debatten im Magazin Klartext treiben das Wachstum.

Vollmoeller kann mit Inhalten aber noch keine kaufwillige Klientel hinter der Tastatur hervorlocken: Die Anzahl zahlender Kunden wächst nur leicht auf 914.000. Nicht einmal jeder zehnte Nutzer bezahlt also fürs berufliche Netzwerken. Xing hat dennoch große Erwartungen und sieht Potenzial für 20 bis 25 Mio Nutzer im deutschsprachigen Raum, insbesondere unter Studenten, für die es nun Xing Campus gibt. Geld verdient Xing mit digitaler Personalsuche für Firmenkunden: Im ersten Halbjahr wuchs hier der Umsatz um 29 % auf 25,3 Mio Euro. Für Werbung und Veranstaltungen steht ein Plus von 11 % auf 6,1 Mio Euro Umsatz in den Büchern. (Foto: Georg Wendt/dpa/Picture Alliance)
handelsblatt.com, wuv.deKommentieren ...

Xing setzt bei neuem redaktionellen Angebot auf Fachbeiträge.

xing150Xing startet nach dem Debattenschauplatz Klartext den "Xing Brancheninsider". Das Redaktionsteam um Jennifer Lachman holt 63 bekannte Köpfe unterschiedlicher Branchen ins Boot, z.B. SAP-Finanzchef Carl-Christian von Weyhe. Sie schreiben Fachbeiträge, vorerst zu den Branchen Banken und Finanzen, Internet und Technologie, Medien, Marketing und Werbung sowie Wirtschaft und Management. Konkurrent LinkedIn sucht derweil neue Redakteure für seine deutsche Redaktion.
meedia.deKommentieren ...

Jobnetzwerke prägen Arbeit im Personalmanagment

LInkedIn-150Jobnetzwerke wie LinkedIn und Xing haben die Arbeit von Personalmanagern grundlegend verändert, schreiben Simon Hage und Martin Müller im Spiegel. Wer als Arbeitnehmer nicht präsent sei, spiele keine Rolle, wenn Posten vergeben werden. Unternehmen könnten rücksichtsloser bei der Konkurrenz Personal abwerben. Gleichzeitig sei die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber gesunken.
"Spiegel", 25/2016, S. 81 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Hubert Burda erklärt Xing den Badensern.

hubert-burda150"'Ich bin übrigens bei Burda in Offenburg, so richdig gfalla dut’s mir ned. ’s isch nix los.' Und dann sagt einer irgendwie: 'Du, was mach’sch du do.' Und du sag’sch, 'des un des'. Und der andere sagt: 'Du, mir suche jemand.'"

Hubert Burda, unverkennbar Offenburger, erklärt den Landsleuten die Funktionsweise seines Karrierenetzwerks Xing.
badische-zeitung.deKommentieren ...

Xing startet Studentenberatung.

xing150Xing zeigt Studenten, wie sinnlos oder vielversprechend ihre Studiengänge wirklich sind und startet unter der bereits eingeführten Anzeigen-Marke Xing Campus einen beruflichen Orientierungs-Service. Vor einer Einschätzung der beruflichen Anschlussfähigkeit steht natürlich die Anmeldung bei Burdas Business-Netzwerk. Die 700 Berufsbilder sind direkt mit entsprechenden Stellenanzeigen verknotet. Zusätzlich gibt es Content in Form eines begleitenden Campus-Magazins.
blog.xing.com, xing.com (Campus), xing.com (Magazin)Kommentieren ...

Xing steht erst am Anfang.

xing150Xing will künftig u.a. mit der Vermittlung von Führungskräften Geld verdienen, sagt Finanzvorstand Ingo Chu im Interview mit der "Börsenzeitung". Das Business-Netzwerk von Burda will im September seine neue Strategie vorstellen. Das Wachstumspotenzial beziffert Chu auf 10 bis 15 Mio weitere Mitglieder im deutschsprachigen Raum, das Umsatzvolumen auf 1,3 Mrd Euro. "Wir stehen erst am Anfang", so Chu.
borsen-zeitung.dewiwo.deKommentieren ...

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Xing wächst bei Umsatz, Gewinn und Mitgliedern.

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Ka-ching bei Xing: Burdas Karriere-Netzwerk wächst und gedeiht. Für 2015 meldet Xing rund 1,6 Mio Neuanmeldungen - so viele wie noch nie. Die Zahl der Mitglieder wächst auf 10,1 Mio, davon 880.000 zahlende Kunden mit Premium-Account. Der Umsatz des Netzwerks legt um stolze 21 % auf 123 Mio Euro zu. Größter Umsatzposten sind die Einnahmen aus Abo-Gebühren, die 73 Mio Euro ausmachen. Auch der Gewinn macht einen Sprung nach vorn und wächst um 186 % auf 17,6 Mio Euro.

Die im Oktober gestartet Content-Offensive kommt offenbar langsam in Gang. Im Debatten-Magazin Klartext, hinter dem Roland Tichy als Herausgeber und Jennifer Lachman als Chefredakteurin stehen, seien "schon mehr als 1,2 Millionen Mal Artikel geklickt" worden, meldet das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Das gesamte News-Angebot von Xing zählt 2,6 Mio Unique User im Monat.

Über seine Österreich-Tochter kununu streckt das Burda-Netzwerk seine Fühler in die USA aus. Das Arbeitgeber-Bewertungsportal startet dort ein Joint Venture mit der Jobbörse Monster. Von Boston aus wollen die Unternehmen ihre Chancen auf dem US-Markt sondieren.
boerse.ard.de, focus.de1 Kommentar

Mein Medienjahr: Kai-Hinrich Renner.

Siegende Verlierer: Für Springer war das Jahr 2015 Erfolg und Pleite zugleich, resümiert Kai-Hinrich Renner in der turi2-Videoserie “Mein Medienjahr”. Der “Handelsblatt”-Redakteur lobt den Mut im Digitalen, attestiert Springer aber Verzagtheit beim “Financial Times”-Deal. 2016 werde das Jahr neuer Inhalte-Produzenten.
weiterlesen und Videos schauen

Wir graturilieren: Lars Hinrichs wird 39.

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Wir graturilieren: Lars Hinrichs, Gründer des Business-Netzwerks Xing und heute Investor und Häuslebauer im großen Stil, feiert seinen 39. Geburtstag. Bei Hinrichs drehte sich beruflich im vergangenen Jahr vieles um den Wohnkomplex Apartimentum in Hamburg, in dem 45 intelligente Wohnungen entstehen. Für das kommende Jahr wünscht er sich die Genehmigung für den zweiten Bauabschnitt und viele Mieter.

Außerdem sucht er noch Mitreisende für eine Tour zum Nordpol, um sich das Polarlicht anzuschauen - Interessierte könnten sich melden. Auch ein Ticket ins All mit Virgin Galactic hat Hinrichs sich schon gesichert, ob er diese Reise aber in den kommenden zwölf Monaten antreten kann, ist zu bezweifeln.

An seinem Geburtstag lässt Hinrichs es dagegen ganz ruhig angehen: Er verbringt den Tag im kleinsten Freundes- und Familienkreis u.a. mit Raclette-Essen. Über Gratulationen von der Außenwelt freut er sich umso mehr - gerne als Selfie oder Video und auch von Menschen, die er nicht kennt (E-Mail).
facebook.com, xing.de, twitter.comKommentieren ...

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newworkaward.xing.com/voting

turi2.tv: Roland Tichy stößt Wirtschaftsdebatten an.


"Wir alle sind Teil der Wirtschaft." Roland Tichy versteht sich in seinem neuen Job als Herausgeber der Xing News und der Debatten-Plattform Klartext als "Knotenpunkt eines Netzwerks". In dem sei es die Rolle von Journalisten, Themen zu finden, Debatten anzustoßen und zu moderieren. Dadurch entstehe "eine andere Sicht auf die Dinge". Der eigentliche Wissensgewinn komme aber durch die Entscheider der Wirtschaft. "So viel Wissen gibt es sonst nirgends", sagt Tichy stolz im turi2.tv-Interview.

Als Konkurrenz zu etablierten Wirtschaftsmedien wie dem "Handelsblatt" oder seinem ehemaligen Arbeitgeber, der "Wirtschaftswoche", sieht Tichy das Portal nicht. Schließlich würden die Entscheider bei Xing miteinander reden: "Bei uns ist es ja ein Inside-View, wir berichten von innen aus der Wirtschaft." Tichy sieht die Wirtschaftsredaktionen von Medien als Partner, verleugnet aber nicht den Ehrgeiz, "immer wieder auch mal zitiert zu werden".
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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Xing macht weniger Gewinn.

xing150Xing wächst, macht aber weniger Gewinn: Unterm Strich bleiben im dritten Quartal 4,6 Mio Euro, im Vorjahr waren es noch 5,4 Mio. Grund sind höhere Kosten durch neue Angebote des Karrierenetzwerks; Xing baut u.a. seinen Stellenmarkt aus. Der Umsatz wuchs im dritten Quartal auf 30,5 Mio Euro - eine Steigerung von 17 %. Außerdem verdoppelt das Portal seine Nutzerzahl, auch der Umsatz durch Premium-Nutzer steigt.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

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“Bilanz” buhlt jetzt auch um Wirtschaftsmeinungen.

Bilanz-Debatten-600Meinungsvielfalt: Springers Wirtschaftsmagazin Bilanz, gedruckt monatliche Beilage der "Welt", will im Netz zum Meinungs- und Debattenforum werden. Zum Neustart sind rund 30 Autoren dabei, mittelfristig sollen es bis zu 200 werden, darunter namhafte Manager und Unternehmer, Wissenschaftler und "Fachleute jeder Provenienz", die bei "Bilanz" in eigenen Blogs ihre Meinung kundtun. Klingt wie eine Mischung aus Huffington Post und einem Frontalangriff auf Xing Klartext. Auch die neue Debattenplattform des Business-Netzwerks buhlt unter Herausgeber Roland Tichy um Meinungsbeiträge von Wirtschaftsgrößen. "Tagesspiegel"-Herausgeber Sebastian Turner plant ebenso ein Debatten-Portal für die "Meinungs-Elite".

Neben den Meinungsbeiträgen soll Bilanz.de "kontinuierlich ausgebaut" und "sukzessive auch durch Bezahlangebote ergänzt" werden. Gegen Bezahlung gibt es dann Langversionen, Hintergrundberichte und Fotostrecken aus der Printausgabe. Dennoch versteht sich Bilanz.de "ausdrücklich nicht als Nachrichtenseite" betont Chefredakteur Klaus Boldt. Das Informationsangebot im Netz sei "auch ohne unsere Mitwirkung inhaltlich unübersehbar und wirtschaftlich erfolglos genug".
presseportal.de, bilanz.de (Boldt)1 Kommentar

Meinung: Xing-Magazin “Klartext” überzeugt.

Roland Tichy 150Klartext, Debatten-Magazin von Xing und Roland Tichy, hält, was es verspricht, und liefert Meinungen aus erster Hand, urteilt David Hein. Ein bisschen schummele das Portal, weil es Klicks als Reaktionen zähle. Auch die Lektüre der Kommentare lohne, weil hier meist sachlich und fundiert argumentiert werde. Ob Tichy allerdings durchhalte, auf Kommentare selbst zu antworten, sei fraglich.
horizont.netKommentieren ...

Roland Tichy startet Wirtschaftsmagazin “Klartext” bei Xing.

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Roland reloaded: Roland Tichy ist zurück auf der Bühne der Wirtschaftsmedien - nicht gedruckt, sondern vernetzt. Das Business-Netzwerk Xing hat heute das Online-Magazin Klartext gestartet, dessen Herausgeber Tichy ist. Im Editorial kündigt der Ex-"Wiwo"-Chef Fakten und Positionen "aus erster Hand, unverfälscht, schnörkellos, direkt, kontrovers" an. Für Klartext schreiben "Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben", zugleich ist jeder Xing-Nutzer aufgerufen, selber zum Autor zu werden und in Kommentaren Stellung zu beziehen oder die Argumente der Autoren in Frage zu stellen. Die Redaktion moderiert die Diskussion. Tichys Vision ist, dass Xing "zum Sprachrohr der wirtschaftlich Aktiven in Deutschland" wird.

Den Auftakt machen unter anderem Post-Chef Frank Apppel, der Finanzvorstand der Deutschen Bank, Marcus Schenck, und DGB-Vize-Chefin Elke Hannack. Deren Beiträge dürften mit zeitlichem Vorlauf pünktlich zum Start von Klartext geplant gewesen sein. Spannend bleibt, ob die Business-Elite genug Zeit findet, kontinuierlich Nachschub zu liefern und die "wirtschaftlichen Aktiven" wirklich so fleißig kommentieren, dass eine echte Diskussion in Gang kommt und am Laufen bleibt.
horizont.net, xing.com (Tichy)

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Xing startet Redaktion unter Tichy und Lachman.

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Rolands offizielle Rückkehr: Xing kündigt für Ende Oktober den Start eines eigenen journalistischen Angebots an - "maßgeschneidert für den deutschsprachigen Raum". Burdas Business-Netzwerk bestätigt, dass der Ex-Chefredakteur der Wirtschaftswoche Roland Tichy, 59, der Herausgeber wird und die frühere "FTD"-Journalistin Jennifer Lachman, 33, die Chefredakteurin.

Xing sieht sich ohnehin als "einen der größten Distributoren berufs- und wirtschaftsbezogener Nachrichten" im deutschsprachigen Raum. Die Wirtschaftsredaktion soll dieses Angebot abrunden und Texte von "kompetenten Autorinnen und Autoren aus der Wirtschaft präsentieren". Der Launch ist für die Medientage München angesetzt, dort debattieren Lachman und Tichy auf dem Podium passenderweise darüber, wie soziale Medien den Journalismus verändern.
horizont.net, wuv.de, new-business.de, corporate.xing.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Digitalplattformen sind gut für den Journalismus.

Roland Pimpl 150Digitalplattformen, die verlegerische Aufgaben übernehmen, sind ein Gewinn für den Journalismus, findet Roland Pimpl. Wenn Netzwerke wie Xing selber Inhalte produzierten und Redaktionen aufbauten nütze das nicht nur den Journalisten, die mehr Abnehmer für ihre Arbeit fänden. Auch der Journalismus als Ganzes profitiere von der steigenden Meinungsvielfalt.
"Horizont", Nr. 36/2015, S. 2 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Xing baut eigene Wirtschafts-Redaktion auf.

Roland Tichy 600
Rolands Rückkehr: Roland Tichy steht vor der Rückkehr in die Wirtschaftspresse. Der ehemalige Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" wird laut "Horizont" Herausgeber eines journalistischen Angebots von Burdas Business-Netzwerk Xing. In Hamburg baut Xing eine Wirtschaftsredaktion mit mehreren festangestellten Journalisten auf, so der Bericht. Chefredakteurin soll die frühere "FTD"-Journalistin Jennifer Lachman werden.

Das Ziel von Xings Content-getriebenen Ambitionen: Die zahlenden Nutzer an sich binden und neue Mitglieder werben. Schon heute agiert Xing mit einer Reihe branchenspezifischer Newsletter als Verbreitungskanal für die Geschichten anderer Medien.
horizont.net

Mitarbeit: Björn CzieslikKommentieren ...

Mein Homescreen: Lars Hinrichs.

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Der Startbildschirm von Lars Hinrichs ist so prall gefüllt wie das Konto des Xing-Gründers. Anders als sein Geld teilt Hinrichs seinen Homescreen gern mit den turi2-Lesern.

Wenige Seiten, viele Apps: Der Startbildschirm auf dem iPhone 6 des Immobilienunternehmers und Xing-Gründers Lars Hinrichs ist brechend voll und gut aufgeräumt zugleich. Das ist auch nötig, denn das Telefon ist "für mich zum zentralen Computer geworden" - zum Beweis zeigt der Ladebalken von Hinrichs Akku schon mittags nur noch 44 %.

Akkurat nach Lebensdomänen kategorisiert, nehmen die Helferlein wenig Platz weg. Die wenigen direkt zugänglichen Apps sind die besonders wichtigen. Der Ordner "Home" dient dazu, dass auch aus der Ferne ein Licht aufgeht, er beinhaltet die Steuerungen für das voll vernetzte Zuhause der Hinrichs. In "Tools" versteckt sich neben allerlei Werkzeugen auch der Zugang zum Strategiespiel Clash of Clans. Pausen-Spielkind Hinrichs hat stolze 3.012 Punkte auf dem Konto.

Reise-Apps haben es dem Unternehmer besonders angetan. Beim durchorganisierten Davonfliegen helfen ihm u.a. Skyscanner, Flightradar24 und die Apps diverser Airlines. Für den Boden der Tatsachen ist u.a. der DB-Navigator an Bord. Essens-Apps bilden eine gesonderte Kategorie. Wichtig sind Hinrichs hier vor allem Yum Cha Dim Sum - eine App, die diverse chinesische Häppchen mit englischen Namen, kantonesischer Aussprache und vor allem ihrem Inhalt auflistet - "damit man das Richtige auch dann bestellt, wenn die Sprachbarriere zu groß ist".

Bei profanen Dinge wie Kommunikation helfen Facebook, Twitter ("nützlich sind vor allem die Kurzbiografien") und WhatsApp. Zur Beruhigung aller E-Mail-Aufschieber zeigt Hinrichs' Posteingang schlappe 1.119 Mails. Nicht so schlimm, denn: "Inbox Zero ist kein erstrebenswertes Ziel."

In der vergangenen Woche hat "Welt"-Chefredakteur Jan-Eric Peters seinen minimalistischen Homescreen sehen lassen. Davor gewährten Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.Kommentieren ...