Funktionäre fordern Kulturgut-Status für Handball-Großereignisse.

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Der Stream ist nicht genug: Funktionäre aus Handballgeschäft und der Medienpolitik kritisieren den Deal, durch den die Handball-WM exklusiv vom Sponsor DKB im Internet übertragen wird, berichtet die "Bild am Sonntag". Handball-Großereignisse sollen, wie schon Spiele der Fußball-WM, in die TV-Schutzliste aufgenommen werden und damit künftig zwingend im frei empfangbaren TV laufen, fordern ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und der CDU-Politiker Daniel Günther in der "BamS".

Rechtehändler BeIn Sports hatte eine Verschlüsselung der Satelliten-Übertragungen gefordert - dazu waren weder ARD, ZDF noch RTL bereit. Die DKB-Bank überträgt die WM-Spiele nun mit Hilfe von YouTube live auf der eigenen Website. Andreas Michelmann, der Chef des Deutschen Handballbunds, nennt den Rechteverkäufer BeIn Sports ein "Ärgernis". Uwe Schwenker, Chef der Handball-Bundesliga, sorgt sich um die Reichweite seines Sports und beklagt, der Weltverband habe die internationalen Rechte nach rein finanziellen Kriterien an BeIn Sports vergeben.
"Bild am Sonntag", S. 58-59 (Paid)1 Kommentar

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube verbünden sich gegen Terror-Inhalte.

anti-terror-allianz-facebook-youtube-microsoft-twitter-150Anti-Terror-Allianz: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube arbeiten zusammen daran, terroristische Inhalte von ihren Plattformen zu verbannen. Eine gemeinsam Datenbank soll helfen, Fotos und Videos von Terrorgruppen zu identifizieren, jedoch nicht automatisch zu löschen. Jede Firma entscheidet selbst, ob das Material gegen die eigenen Nutzungsregeln verstößt und gelöscht werden soll.
techcrunch.com, newsroom.fb.comKommentieren ...

CNN startet Medienmarke für Millennials.

cnn600Jugend im Visier: CNN startet im kommenden Sommer eine neue Medienmarke für Millennials, die als "eigenständiger Teil des CNN Digital-Portfolios" agieren soll. Einen Namen hat die neue Marke noch nicht - das Team dahinter stammt aber von der Video-Messaging-App Beme, die CNN gekauft hat und einstellt. Mit an Bord sind daher der YouTube-Star Casey Neistat sowie Matt Hackett, der früher bei Tumblr arbeitete. Hackett soll sich vor allem um die Technik kümmern, Neistat als Content-Lieferant wirken.

Die neue Marke soll keine klassischen Nachrichten liefern, sondern eher "Inhalte darum herum" finden und präsentieren. Es wird vermutet, dass sie vor allem Portalen wie Vice und Buzzfeed Konkurrenz machen soll.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundeswehr-Serie “Die Rekruten” stößt auf geteiltes Echo.

Bundeswehr-150Bundeswehr-Serie "Die Rekruten" bestätigt viele Vorurteile, urteilt David Hein. Sie werde deshalb keine Nachwuchskräfte von einer Ausbildung beim Militär überzeugen. Michael Hanfeld nimmt die Bundeswehr hingegen in Schutz. Die Serie zeige, dass die Truppe kein Abenteuerspielplatz ist. Die Kosten von 7,9 Mio Euro seien im Vergleich zu den Rundfunkgebühren gering.
horizont.net (Hein), "FAZ" S. 13 (Hanfeld, Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube und Gema einigen sich.

yougemaMusik zurück in die Tube gedrückt: YouTube und die Verwertungsgesellschaft Gema legen ihren langjährigen Streit bei. Nutzer können ab sofort die zuvor teils gesperrten Songs von Musikverlagen, Komponisten und Autoren hören, die Mitglied der Gema sind. Der Deal gilt sowohl für das werbefinanzierte Gratisangebot von YouTube als auch für den Bezahldienst Red - die Gema freue sich, den Abo-Serice "bei seiner Einführung in Deutschland unterstützen zu dürfen", pressemitteilt YouTube jubilierend.

YouTube spricht nicht explizit von Zahlungen an die Gema, sondern von der Chance für Rechteinhaber, ihre Fans zu erreichen und ihre Inhalte zu monetarisieren. Michael Hanfeld schreibt, YouTube überweise der Gema freiwillig eine Vergütung pro abgerufenem Song auf Basis von YouTubes eigenen Zahlen - die zudem unter den früheren Forderungen der Gema liege. Für die Konfliktjahre seit 2009 zahle YouTube einen Abschlag. Die Sperren waren seit März 2009 aktiv.
per Mail, presseportal.de (Gema), faz.net (Hanfeld)Kommentieren ...

Kochvideo-Macher bringen zusammen mit Burda “Foodboom”-Magazin heraus.

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Kochen für Gourmetpunks: Burda bringt einen Print-Ableger des Koch-Video-Portals Foodboom an den Kiosk. Auf 116 Seiten bietet das Magazin Rezepte für die Bedürfnisse junger Hobbyköche zwischen 20 und 39, "mal Katerküche, mal Beeindruckendes fürs Date, mal entspannte Snacks für die Couch". Am 11. November erscheint die erste Ausgabe mit 140.000 Auflage, für 2017 sind sechs Ausgaben geplant. Am Kiosk kostet das Magazin 3,90 Euro, ein Teil der Auflage soll über die Filialen der Wohnaccessoires-Händler Butlers und Depot an den Hobbykoch verteilt werden.

Foodboom ist 2015 aus dem Team der Kochkurs-Vermittlung kochschule.de hervorgegangen. In kurzen Videclips zeigen die Macher, wie auch aufwändige Gerichte "schnell und easy zu kochen" sind. Die Foodboom-Videos erreichen bei YouTube nach Angaben von Geschäftsführer Sebastian Heinz rund zwei Mio Views pro Woche. Daher war Burda auch nicht der einzige Interessent für einen Print-Ableger, schreibt Manuela Pauker: "So ziemlich jeder deutsche Großverlag stand dem Vernehmen nach bei den Hamburgern auf der Matte".
wuv.de, meedia.deKommentieren ...

Google und Facebook wollen im Zukunftsmarkt Indien von Anfang an dabei sein.

Indien Flagge 150Indien: Google und Facebook präsentieren sich gerne als Internet-Entwicklungshelfer, jedoch geht es den Konzernen vor allem darum, den wichtigsten Zukunftsmarkt der Branche für sich zu erschließen, schreiben Frederic Spohr und Britta Weddeling. Zugleich ist Indien Testgebiet für neue Funktionen wie z.B. YouTube Go, die auch bei schlechter Verbindung funktionieren.
"Handelsblatt", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Cord-Cutter werden in den USA zur Gefahr für TV-Sender.

alter Fernseher 150Cord-Cutter, die ihren Kabelanschluss kündigen und TV nur noch übers Internet konsumieren, werden in den USA vom Nischenphänomen zur Gefahr für traditionelle TV-Sender, beobachtet Jürgen Schmieder. 2016 haben bereits 1,4 Mio Amerikaner ihre Verträge gekündigt. Zugleich verhandelt YouTube mit TV-Sendern über ihrer Verbreitung.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)Kommentieren ...

Meinungen: YouTube irrt im Kampf gegen Hass, Facebook will nicht.

Facebook HassHasskommentare: YouTube schadet sich mit der Kampagne #NichtEgal selbst, weil es sich bei der Bundesregierung anbiedert und mit linken Gruppen gemein macht, urteilt Marc Felix Serrao. Facebook wiederum wird gegen Hass nicht aktiv, weil es wirtschaftlich von streitbaren Kommentaren profitiert, argumentiert Morten Freidel.
"FAS", S. 24 (Serrao), "FAS", S. 2 (Freidel)Kommentieren ...

Basta: Junger Spanier schaltet bei YouTube versehentlich Werbung für 100.000 Euro.

youtube_logo-150 JPGMehr als das Taschengeld erlaubt: Ein 12-jähriger Spanischer hat bei Google 100.000 Euro Schulden angehäuft. Er hatte seine Kontodaten angegeben und gehofft, mit Werbung vor seinen YouTube-Videos Geld einzunehmen. Stattdessen hat YouTube Werbung für seine Videos geschaltet. Doch Google zeigt sich gütig und erlässt dem jungen Spanier die Werbeschulden.
bild.deKommentieren ...

Französische YouTuberin wirft YouTube versuchte Einflussnahme auf Interview vor.

Youtube-150YouTuberin Laetitia Nadji wirft YouTube vor, ihr einige Fragen im Interview mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verboten zu haben. Manche der Fragen seien sehr kritisch, damit könnte sie "auf der falschen Seite" von YouTube und der EU-Kommission stehen, soll ein Mitarbeiter gesagt haben. Gestellt hat sie die Fragen letztlich trotzdem.
spiegel.de, youtube.com (15-Min-Video)Kommentieren ...

YouTube ruft Anti-Hass-Kampagne #NichtEgal ins Leben.

Youtube-150YouTube will gegen Hass im Netz vorgehen und startet gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und YouTubern wie Dagi Bee oder den Lochis die Kampagne #NichtEgal, die für mehr Toleranz werben soll. Einige YouTuber besuchen Schulen und wollen die Schüler ermutigen, aktiv gegen Hass im Netz vorzugehen. Für Lehrer gibt es Unterrichtsmaterialien.
spiegel.deKommentieren ...

Drei europäische YouTuber interviewen Jean-Claude Juncker.

Jean-Claude JunckerJean-Claude Juncker eifert Angela Merkel nach und lässt sich heute von den YouTubern Laetitia Birbes aus Frankreich, Lukasz Jakóbiak aus Polen und Jonas Ems aus Deutschland auf den Zahn fühlen. Der EU-Kommissionspräsident will Themen ansprechen, die besonders die jüngere Generation bewegen, das Ganze wird live auf dem YouTube-Kanal der Europäischen Kommission gestreamt.
dwdl.de, youtube.com (Livestream)Kommentieren ...

Google startet YouTube-Player für Publisher.

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Verlegerfernsehen 2.0: YouTube baut Verlegern im Rahmen der Digital News Initiative einen gesonderten Player für ihre YouTube-Videos. Die Lösung soll den Verlagen Arbeit ersparen und gleichzeitig bessere Kontrolle über Rechtemanagement und Vermarktung geben, schreibt Ben McOwen Wilson, der bei YouTube die Content-Kooperationen verantwortet.

An dem Projekt haben sich u.a. der "Guardian", ze.tt, das norwegische "Dagbladet" und "Oe24" aus Österreich beteiligt. Vermarkter können kontrollieren, welche Werbeformate wie in die Inhalte eingebettet sind. Werden die Videos auf der eigenen Website oder in eigenen Anwendungen eingebettet, haben die Verlage die vollen Verkaufsrechte. Die Videos sollen, wie auch bei YouTube selbst, mit diversen Geräten funktionieren.
germany.googleblog.comKommentieren ...

“Bild” produziert Live-Sendung zum 15. Jahrestag von 9/11.

bild bildlogoBild bringt am Sonntag eine vierstündige Live-Sendung zum 15. Jahrestag der Terror-Anschläge vom 11. September. Die Sendung auf Bild.de, bei YouTube und Facebook startet um 14.46 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem das erste Flugzeug ins World Trade Center flog. Gäste im Berliner Studio sind u.a. Terror-Experte Peter Neumann und GdP-Chef Rainer Wendt.
"Bild", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

RBB startet YouTube-Interview-Serie mit Spitzenkandidaten der Berlin-Wahl.

rbbRBB interviewt in einem online-only YouTube-Format zur Berliner Abgeordnetenhauswahl die Kandidaten der fünf derzeit stärksten Parteien. David Krause hat in fünf Folgen jeweils einen Partei-Vertreter zu Gast und führt mit ihm vor Publikum auch Studioaktionen durch. Zudem gibt es Live-Musik. Die Shows sind insgesamt 30 Minuten lang, von einem 10-minütigen Hauptvideo aus können die Nutzer sich den weiteren Verlauf der Sendung selbst zusammenstellen.
presseportal.deKommentieren ...

Content Marketing: Endemol Shine entwickelt Casting-Show für Samsung.

Samsung_Youcomer_600Germany's Next YouTube-Star: Samsung spannt fürs Content Marketing für seine neue Kamera Endemol Shine Beyond ein. Die Produktionsfirma startet die Casting-Show YouCome, bei der drei bekannte YouTuber den nächsten YouTube-Star suchen. Sie gehören zum YouTube-Netzwerk AwesomenessTV und sollen den direkten Dreht zur jungen, webaffinen Zielgruppe sichern.

Zuschauer und Jury wählen gemeinsam acht Kandidaten, die u.a. Moderationstrainings und Technik-Workshops bekommen, dabei entstehen fünf Coaching-Episoden und Behind-The-Scenes-Videos. Im Finale wird die beste von drei Kanal-Ideen prämiert. Die gesamte Show ist Samsung gebrandet und wird mit der neuesten Samsung-Technik ausgestattet.
dwdl.de, meedia.deKommentieren ...

Mediakraft kooperiert mit japanischem Netzwerk UUUM.

Mediakraft-150Mediakraft macht gemeinsame Sache mit UUUM, dem größten Influencer-Netzwerk Japans. YouTuber sollen sich so international austauschen können, im Vordergrund dürfte allerdings das wachsende Interesse der Werbewirtschaft an internationalen Kampagnen stehen. Mediakraft und UUUM planen auch gemeinsame Veranstaltungen und wollen sich gegenseitig bei der Kundenakquise unterstützen.
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Google will Youtube zum Facebook-Konkurrenten ausbauen.

Youtube-150Google plant offenbar den nächsten Anlauf, ein gefragtes soziales Netzwerk zu etablieren. Dafür soll YouTube eine Timeline erhalten, in der die Nutzer Videos, Bilder, Texte und Umfragen veröffentlichen können, berichtet Harrison Weber bei Venturebeat. Abonnenten können darauf mit eigenen Inhalten reagieren. Das Feature wird intern "Backstage" genannt und soll noch 2016 starten.
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Basta: Vier Schnauzbärte (und Frederic Meisner) für ein Halleluja.

BastaWir waren mal Stars: Fünf vom bösen Business ausrangierte Herren wollen es nochmal wissen. Karl Dall, Jörg Draeger, Frederic Meisner, Björn-Hergen Schimpf und Harry Wijnvoord verkünden bald ein "Multichannel-Projekt", also wohl einen YouTube-Kanal. Ihre alten Shows werden zwar derzeit für den Rentnerrundfunk exhumiert, aber vom Frischfleisch moderiert.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube-Konkurrent Vevo will 500 Mio Dollar Wachstumskapital heben.

Vevo_150Vevo will die internationale Expansion vorantreiben, neue Angebote entwickeln und 500 Mio Dollar Wachstumskapital besorgen, u.a. mit dem Aufbau eines kostenpflichtigen Abo-Dienstes. Universal Music und Sony halten je 40 % an dem Musikvideo-Dienst, YouTube eine kleine Beteiligung. Vevo versucht, sich mit seiner eigenen Plattform von Google unabhängig zu machen.
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