Die YouTuber von #DeineWahl werden auch Martin Schulz befragen.

Bundestagswahl: Die YouTuber von #DeineWahl werden demnächst auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz befragen, das sei zwar noch nicht offiziell verkündet, aber inoffiziell ausgemachte Sache, schreibt Christian Meier. Vier YouTuber haben heute Angela Merkel interviewt, organisiert und redaktionell vorbereitet vom ProSiebenSat.1-YouTube-Netzwerk Studio71. Überraschende Erkenntnisse konnten die YouTuber der Kanzlerin nicht entlocken.
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Meinung: Merkel kommt in YouTube-Interviews gut weg, Nachfragen fehlen.

Angela Merkel profitiert von den vier Live-Interviews mit YouTube-Stars wohl am meisten, analysiert Ingo Rentz. In den Gesprächen hätten kritische Nachfragen gefehlt, die YouTuber hätten zu sehr ihre Fragen abgespult. Die Interviews hätten zudem frecher fragen können. Ein "kleiner Lichtblick" sei Alexander Böhm alias AlexiBexi gewesen, der auch mal die Kanzlerin unterbrach. Als Beispiel für Merkels lockeres Auftreten nennt Rentz die Beichte von Fragestellerin Ischtar Isik, sie habe noch nie jemanden von Angesicht zu Angesicht interviewt. Merkel antwortete: "Ihr allererstes Interview im Leben? Sonst machen Sie immer nur Selbstdarstellung?"

Motherboard wirft Merkel vor, das Kanzleramt zur Organisation des Interviews eingespannt zu haben. Die Absprachen liefen über das Bundeskanzleramt und nicht über das CDU-Wahlkampfteam. Merkel habe damit den Regierungsapparat für den Wahlkampf benutzt.
horizont.net, motherboard.vice.com (Bundeskanzleramt), youtube.com (106-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche YouTuber halten sich mit ihrer politischen Meinung zurück.

YouTuber und Wahlen: Politik ist auf Unterhaltungskanälen auf YouTube nicht gut aufgehoben, findet Gronkh alias Erik Range. Abseits des YouTuber-Quartetts, das die Kanzlerin trifft, beschäftigen sich auch nur die üblichen Verdächtigen wie Tilo Jung mit den Wahlen. YouTuber mit sehr vielen Abonnenten halten sich dagegen fast alle komplett bedeckt.
spiegel.de, turi2.de (Kanzlerin-Treff)Kommentieren ...

Google stellt Wahl-Infos bereit und setzt am Wahlabend auf Live-Infos.

Google wird rund um die Bundestagswahl selbst zum Publisher: Alle Kandidaten können ihre Standpunkte in Infoboxen direkt innerhalb der Google-Suche platzieren. Am Wahlabend sollen ab Punkt 18 Uhr die ersten Prognosen online sein. Parallel sendet YouTube eine Wahl-Livesendung in Kooperation der ProSiebenSat.1-Tochter Studio71 und dem öffentlich-rechtlichen Jugendangebot Funk. Das ZDF streamt schon vorher das TV-Duell der großen Sender live auf YouTube. Zentrale Info-Plattform zu politischen Google-Suchdaten ist die Google-Trends-Seite 2Q17.de.
turi2 vor Ort bei der Wahlparty von Google in Berlin, 2Q17.deKommentieren ...

Angela Merkel lässt sich von vier YouTubern interviewen.


Vier Influencer + Angie: Angela Merkel will zur Bundestagswahl ran an die junge Zielgruppe und lässt sich von vier YouTubern live interviewen. Das ProSiebenSat.1-YouTube-Netzwerk Studio71 organisiert und bereitet das Interview redaktionell vor. Der wohl bekannteste Fragesteller ist Mirko Drotschmann, 31, alias MrWissen2Go, der Journalist produziert auch eine Wissenssendung für den MDR. Die weiteren Interviewer sind Ischtar Isik, 21, auf Beauty und Fashion spezialisierte Influencerin, Lisa Sophie, 22, die einen Lebenshilfe- und Unterhaltungs-Kanal betreibt, und der Tech-Vlogger Alexander Böhm, 28, alias AlexiBexi. Zusammen erreichen die YouTuber rund 3 Mio Abonnenten.

LeFloid, der als erster YouTuber vor zwei Jahren Angela Merkel vor der Kamera hatte, ist nicht wieder mit dabei, obwohl er bei Studio71 unter Vertrag steht. Sein Interview wurde viel kritisiert, aber auch viel geklickt. Das 30-Min-Gespräch kommt bei YouTube auf mehr als 5 Mio Abrufe. Das neue Influencer-Gespräch soll am 16. August zwischen 13 und 14 Uhr auf den Kanälen der YouTuber laufen. Unter #DeineWahl können Nutzer Fragen stellen.
spiegel.de, dwdl.de, youtube.com/DeineWahl

Aus dem Archiv von turi2.tv: AlexiBexi über seinen Pakt mit dem NDR.
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"Despacito" steigt zum meistgesehenen YouTube-Video aller Zeiten auf.

Despacito ist neuer YouTube-König: Das Musik-Video zum Sommerhit von Luis Fonsi und Daddy Yankee steigt mit mehr als 3 Mrd Views zum meistgesehenen Video aller Zeiten bei YouTube auf. Despacito übernimmt die Führungsposition vom Song See you again aus dem Soundtrack zu "Fast & Furious 7", der den Thron erst Mitte Juli vom vorherigen Langzeit-Spitzenreiter Gangnam Style übernommen hatte.
techcrunch.com, spiegel.de

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Kreml lässt kritische YouTube-Inhalte immer häufiger blocken.

Russland: Dmitrij Iwanow, einer der bekanntesten Blogger Russlands, protestiert in einem Video gegen politisch motivierte Sperrung von YouTube-Videos und macht den Kreml zunehmend nervös, beobachtet Julian Hans. Die YouTube-Statistik zeigt, dass Google 2016 über 13.000 Sperr- und Löschanträge von russischen Behörden erhalten hat, ein Anstieg von 478 % gegenüber 2015. YouTube reagiert mit dem schmallippigen Statement, es blockiere oder lösche Inhalte auch in Russland nach klar formulierten Prinzipien. Russische Jugendliche nutzen YouTube besonders als Alternative zu den staatlich kontrollierten Fernsehsendern.
sueddeutsche.de, youtube.com (Video)Kommentieren ...

YouTube leitet Terror-Suchanfragen auf Anti-Terror-Videos um.

YouTube will es Nutzern, die für Terror-Propaganda anfällig sind, schwerer machen, sich auf der Plattform zu radikalisieren. Googles Video-Dienst beantwortet zunächst englische Suchanfragen nach Terror und Extremismus mit Playlists, die Terroristen entlarven und mögliche Nachahmer entmutigen sollen. Weitere Sprachen sollen folgen.
theverge.com, youtube.googleblog.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verleger-Verbände: Inhalte müssen im Netz neutral aufgelistet werden.

Internet-Regulierung: Marktdominante Plattformen und Suchmaschinen müssen Presseinhalte neutral auffindbar machen, fordern die Verleger-Verbände BDZV und VDZ. Bisher seien die Algorithmen und Kriterien für die Ergebnisse von Suchmaschinen intransparent. Die Plattformen könnten Inhalte und Meinungen auslisten oder bevorzugen, teilt der BDZV "Horizont" mit. Bundesjustizminister Heiko Maas hatte ein "Antidiskriminierungsgesetz für Algorithmen gegen digitale Diskriminierung" vorgeschlagen.
horizont.net

Aus dem Archiv: Im Gespräch mit turi2-Verleger Peter Turi auf dem IT-Gipfel 2016 sagt Google-Lobbyistin Sabine Frank, eine Offenlegung der Algorithmen würde Suchmaschinen unnutzbar machen. Spammer könnten sonst die Informationen missbrauchen.
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Spielepublisher Gamigo kauft Influencer-Network Mediakraft.

Mediakraft: Der Spiele-Publisher Gamigo kauft das Kölner Multichannel-Netzwerk komplett. Mediakraft soll seine Influencer-Kompetenz in die Marketing- und Vermarktungstochter Adspree einbringen, einst SevenGames Network. Die verkaufenden Venture-Firmen sind u.a. Iris Capital, Capnamic Ventures - hier ist u.a. Dumont beteiligt - und Shortcut Ventures.
horizont.net, wuv.de, meedia.deKommentieren ...

Beiersdorf, Citroen und L’Oréal werben am meisten auf YouTube.

Videowerbung auf YouTube hatte in Deutschland im ersten Drittel 2017 ein Volumen von rund 146 Mio Euro, errechnet Nielsen. Am höchsten waren die Ausgaben von Beiersdorf, Citroen und L'Oréal, gefolgt von Amazon und Samsung. Auch Unternehmen, die keine TV-Werbung geschaltet haben, waren laut Nielsen auf YouTube vertreten, darunter zum Beispiel Bosch, DM und Vattenfall.
horizont.net, nielsen.comKommentieren ...

Berater Michael Heine warnt werbende Unternehmen vor dem Daten-GAU.

Mein Wissen gehört mir: Marketing-Analyst Michael Heine betrachtet den digitalen Werbemarkt voller Sorge. Google und Facebook saugen das Wachstum auf – und Heine sagt im Video-Interview bei den Digital Marketing Days: "Es ist absehbar, dass wir bald keinen funktionierenden Markt mehr haben werden." Heine beobachtet, wie große Plattformen und Agenturen die Intransparenz für leere Reichweiten-Versprechen ausnutzen.

Der Chef der Agentur Companion vermutet deshalb im Interview von "Horizont" und turi2.tv: "Alle großen Unternehmen werden einen großen Teil ihrer Datenhaltung hinter ihre eigene Firewall ziehen." Im zunehmend digitalen Leben sei es fatal, wenn Kundendaten und -verbindungen an intransparente Plattformen und Agenturen outgesourct würden.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube Kanal von turi2)Kommentieren ...

Basta: YouTuber drehen Low-Budget-Remake von "Independence Day".

Special Effects in Heimarbeit: Die YouTuber von Cinefix haben zum US-Unabhängigkeitstag den Trailer des Hollywood-Blockbusters Independece Day von 1996 szenengenau nachgestellt. Wofür Roland Emmerich noch 75 Mio Dollar für Spezial-Effekte brauchte, reichen Modellautos, Papp-Kulissen und ein dampfender Kochtopf als Raumschiff-Attrappe. Sollten jemals Aliens diesen Film sehen, sie könnten intelligentes Leben auf der Erde anzweifeln.
youtube.com (3-Min-Video) via mashable.com, youtube.com (Szenen-Vergleich)

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Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen Initiative gegen Terror-Inhalte.


Und wenn ich nicht mehr weiter weiß: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen das Global Internet Forum to Counter Terrorism, ein Arbeitskreis Zusammenschluss gegen Terror-Propaganda im Internet. Ziel der Initiative sei es, Terrororganisationen die Rekrutierung von Mitgliedern zu erschweren. Terror-Propaganda auf den Plattformen der Partner solle gefunden und gelöscht werden. Gleichzeitig wollen die Firmen Nutzer aufklären, die für Terror-Botschaften empfänglich sind.

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube wollen dafür gemeinsam Technologien entwickeln, in Forschung investieren und Erfahrungen austauschen. Die Initiative baut auf mehreren bestehenden Netzwerken zum Thema auf und soll es den Beteiligten einfacher machen, miteinander, mit anderen Firmen und Organisationen sowie mit Regierungen zusammenzuarbeiten. Bisher haben Terroristen und deren Sympathisanten in den sozialen Medien vergleichweise leichtes Spiel.
theverge.com, mashable.com, blogs.microsoft.com (Gemeinsame Erklärung)Kommentieren ...

Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Netzhetze-Gesetzes.


Soziales Gesetzwerk: Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Gesetzes gegen Hasskriminalität im Internet. Das geplante Gesetz soll soziale Netzwerke wie Facebook verpflichten, offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde zu löschen oder zu sperren. Nicht eindeutige Fälle müssten innerhalb einer Woche entschieden werden.

Plattformen wie Facebook und YouTube sollen laut "Spiegel" einen Zustellungsbevollmächtigen in Deutschland einsetzen müssen. Dieser müsse innerhalb von zwei Tagen Behörden, die sich wegen illegaler Inhalte melden, Auskunft erteilen. Die Regierung wolle den sozialen Netzwerken erlauben, ein gemeinsames Zentrum zur Prüfung der Beschwerden einzurichten, das Informationen über seine Arbeit veröffentlicht.

Das Bundesjustizministerium unter Heiko Maas soll die Pläne nun schriftlich zusammenfassen. Die endgültige Einigung könnte kommende Woche folgen.
spiegel.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube hat 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich.

YouTube hat mittlerweile 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich, sagt CEO Susan Wojcicki auf der VidCon. Die eingeloggten Nutzer schauen ihr zufolge allein auf ihren Mobilgeräten im Schnitt mehr als eine Stunde pro Tag YouTube-Videos. Die 37 exklusiven Serien, die YouTube für sein Angebot Red produzieren ließ, erzeugten laut der Google-Tochter bislang insgesamt 250 Mio Views.
hollywoodreporter.com, techcrunch.comKommentieren ...

Google präsentiert Vier-Punkte-Plan gegen Online-Hass und Propaganda.


Großes Paket gegen Propaganda: Google stellt via "Financial Times" umfangreiche Pläne vor, die insbesondere YouTube von Hass und Terror-Propaganda säubern sollen. Chefjurist Kent Walker nennt nicht zufällig künstliche Intelligenz an erster Stelle. Google investiert in lernende Algorithmen, die immer zuverlässiger Gewalt und Hass aufspüren sollen. Walker kündigt aber auch umfangreiche Kooperationen mit Organisationen an, die Inhalte melden sollen. Vier Maßnahmen im Einzelnen:

1. Künstliche Intelligenz: Mehr Programmierer sollen sich mit maschinellem Lernen beschäftigen. Google hofft, dass Algorithmen künftig noch erfolgreicher gefährliche Inhalte aufspüren. Mehr als 50 % gelöschter Terroristen-Videos seien zuletzt durch automatisierte Videoanalysen gefunden worden. Walker räumt ein, dass es schwierig ist, Propaganda von einem Nachrichtenbeitrag zu unterscheiden, der mit den gleichen Bildern journalistisch über Terror berichtet.

2. Freiwillige Helfer: Wegen dieser vielen Grenzfälle will Google verstärkt Organisationen einbeziehen, die verbotene Inhalte finden und melden. Dazu vergrößert YouTube das Programm Trusted Flagger. Zu den 63 Mitgliedern sollen 50 weitere Organisationen kommen, die Inhalte mit erweiterten Möglichkeiten melden können.

3. Warnhinweise: YouTube führt eine Zwischenlösung für umstrittene Videos ein. Statt zu löschen soll es z.B. für radikal religiöse oder politisch extreme Inhalte die Möglichkeit geben, Warnhinweise vorzuschalten. Auch die Kommentarfunktion soll dort deaktiviert werden und Kanalbetreiber sollen kein Geld mit Werbung verdienen können. Damit sieht Walker die freie Meinungsäußerung gewährt – umstrittene Videos würden aber mit diesen Hürden seltener geguckt.

4. Kampagnen: Google will potenzielle Terroristen aktiv zum Umdenken bewegen. Wer häufig Terror-Inhalte sucht, soll gezielt zu Anti-Terror-Videos geleitet werden.
(Foto: Zuma Press / Picture Alliance)
ft.com (Paid), faz.netKommentieren ...

Zitat: Produzent Stephan Lamby ist gegen Dokus bei YouTube nur, wenn Dritte damit Geld machen.

"Wenn man nicht nur Interesse an der Produktion und Bezahlung von Filmen hat, sondern auch an der Veröffentlichung und an Debatten, dann sollte man alle verfügbaren Wege nutzen."

Dokumentarfilmer Stephan Lamby ermutigt TV-Sender, mehr Sendungen über YouTube, Facebook und Co zu verbreiten. Er hat nicht prinzipiell etwas dagegen, wenn Nutzer unrechtmäßig seine Filme hochladen, versteht aber keinen Spaß, wenn sie damit durch Werbung Geld verdienen.
tagesspiegel.deKommentieren ...

AG Dok fordert von ARD und ZDF weniger Toleranz bei YouTube-Piraterie.

Dokumentarfilmer kritisieren, dass ARD und ZDF es zu oft tolerieren, wenn Dokus oder Filme unrechtmäßig bei YouTube hochgeladen werden. "Das ist wie bei einer Hydra – schlägt man zwei Köpfe ab, kommen fünf dazu", sagt Thomas Frickel, Geschäftsführer der AG Dok, der "Welt". Mögliches Kalkül der Sender: "Auf diese Weise bleiben ja auch Filme, die offiziell nicht mehr in den Mediatheken abrufbar sein dürfen, für die Nutzer verfügbar."
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Urteil: YouTube muss Fernseh-Mitschnitte löschen.

YouTube muss Fernseh-Mitschnitte löschen, die Zuschauer ohne Erlaubnis der Rechteinhaber hochladen, entscheidet das Landgericht Leipzig. In dem vorliegenden Fall hatte YouTube einen Mitschnitt stehen lassen, weil der Nutzer angab, er sei über seinen Rundfunkbeitrag Miteigentümer des Films. Das Gericht urteilt zugunsten des Filmproduzenten, YouTube habe Prüfpflichten verletzt. Gebührenzahler erwerben keine Veröffentlichungsrechte.
agdok.deKommentieren ...

Medienanstalt verhängt 10.500 Euro Bußgeld gegen YouTuber Flying Uwe.

Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein verhängt ein Bußgeld in Höhe von 10.500 Euro gegen den YouTuber Uwe Schüder alias Flying Uwe. Die Anstalt beanstandet, dass er es "trotz mehrfacher Hinweise" unterlassen habe, Videos mit ausgiebigen, positiven Beschreibungen von Produkten als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen. Uwe Schüder hat auf YouTube auf zwei Kanälen insgesamt rund 1,4 Mio Abonnenten.
welt.deKommentieren ...

RTL-Vermarkter Matthias Dang appelliert an Werbekunden, Anzeigen bei Google und Facebook zu hinterfragen.


Verteidigungstaktik: Matthias Dang, Chef des RTL-Vermarkters IP Deutschland, holt zum Großangriff auf Google und Facebook aus. Die Online-Plattformen seien im Werbemarkt "drastisch überbewertet", sagt Dang im Interview mit "W&V" und fordert von Werbekunden, Google und Facebook mit dem gleichen Maß zu messen, wie das Fernsehen. Wenn Live-Videos etwa von Morden bei Facebook erst nach 24 Stunden gelöscht würden, sollten die Werber sich fragen, ob sie überhaupt einen Konzern unterstützen wollen, "der so etwas zulässt". Die Vorstellung, dass in einem solchen Umfeld Werbung läuft, findet Dang "gruselig".

Facebook und Google finanzieren sich zu 100 % aus Werbegeld, daher "können sie für uns nur Konkurrenten sein", sagt Dang. Zwar nutzen auch die RTL-Sender Facebook & Co zur Promotion von Sendungen und eigenen Angeboten, aber komplette Serienfolgen bei Facebook oder YouTube zu zeigen, "das schließt sich strategisch komplett aus". Die Ausstrahlung des Senders Geo TV über Amazon Channels sei eine Ausnahme, da Geo ein Pay-TV-Sender ist. Dangs klare Linie: "Wir werden uns auf kein Modell einlassen, bei dem wir Videovermarktungserlöse teilen müssen."
"Werben & verkaufen" 23/2017, S. 46 - 51 (Paid), wuv.de (Kurzfassung), dwdl.deKommentieren ...

Facebook und "Cosmopolitan" kooperieren bei Live-Streaming.

Facebook-LogoFacebook und das Bauer-Magazin "Cosmopolitan" kooperieren in Sachen Live-Streaming, berichtet Roland Pimpl. Bauer bekommt die Sendeproduktion bezahlt, Facebook will sich mit Verlagsinhalten in Echtzeit-Übertragung besser gegen die Konkurrenz von Google und YouTube aufstellen. Nutzer des Angebots können u.a. Interviewfragen beisteuern; 30 Echtzeit-Streams sind geplant.
horizont.netKommentieren ...

Tobias Schmid verteidigt Forderung nach Rundfunk-Lizenz für Youtuber.

Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, verteidigt im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" seine Forderung an Youtuber, eine Rundfunklizenz zu beantragen. Es gehe lediglich darum, bei professionellen Angeboten in den Dialog zu treten, ob eine Lizenz nötig sei, so Tobias Schmid. In diesen Fällen seien keine "ressourcenlosen kleinen Youtuber" betroffen, sondern Anbieter, die Geld verdienen und für die der nötige Aufwand nicht zu hoch sei.
"Kölner Stadt-Anzeiger", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

ZDF startet Talent-Initiative für YouTuber.

ZDF startet die Initiative ZDI Talents, um sich mit Webvideo-Machern zu vernetzen. Monatlich sollen YouTuber ihre Web-Ideen zu einem ZDF-Format einreichen. Die Sieger bekommen je 2.000 Euro und Sendezeit im Fernsehen. Pro Jahr vergibt das ZDF einen Entwicklungsauftrag. Eine sogenannte School of Content Creation veröffentlicht Lehrvideos mit Profis aus Web und TV. Gesichter der Initiative im Zweiten Deutschen Internet (ZDI) sind die YouTuber Maike Nissen und Daniele Rizzo.
presseportal.de, talents.zdf.de (ab Donnerstag online)1 Kommentar

Deutsche-Welle-Talk "Quadriga" erscheint bis zur Bundestagswahl auch auf Russisch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle produziert ihren TV-Talk Quadriga bis zur Bundestagswahl im September auch auf Russisch. Betroffen sind elf Folgen. Der deutsche Auslandssender strahlt den 26-minütigen Politik-Talk zwei Mal im Monat auf der Internetseite und im YouTube-Kanal der Deutschen Welle aus. Bisher erscheint "Quadriga" auf Englisch, Spanisch, Arabisch und Deutsch.
dw.comKommentieren ...

Facebook startet Fernseh-Offensive im Juni.

Facebook will ab Mitte Juni eigene TV-Inhalte anbieten, berichtet businessinsider.de. Das Social Network setzt dabei einerseits auf billige Fünf- bis Zehn-Minüter, die vor allem YouTube und Snapchat-Nutzer ansprechen sollen; verspricht aber auch Hochglanz-Produktionen à la "House of Cards". Von der Initiative erhofft sich Facebook vor allem die Rückkehr junger Nutzer; bereits im Februar hatte Zuckerberg für seinen TV-Vorstoß die Chef-Programmentwicklerin von MTV abgeworben.
businessinsider.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Bibi trällert.

Haste Töne? Bibi Heinicke, alias BibisBeautyPalace, veröffentlicht zusammen mit Warner Music eine Single – was bei Donut-Duschschaum prima geklappt und das Konto gefüllt hat, flutscht nun mit bereits mehr als 1 Mio Dislikes weniger gut. Aber egal, Bibi singt bei Ärger jeglicher Art "Wabap-badadi-badada", dann kommt – Happy End! – auch ein Typ, der ihren Namen kennt und mit dem sie Spaß haben kann, wenn sie will.
bild.de

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EU-Parlament beschließt strengere Werbevorgaben für YouTuber und Video-Portale.

Europa EU-Flagge SterneYouTuber sollen sich an die gleichen Werbe-Vorgaben halten wie Fernsehsender, beschließt der Medienausschuss des EU-Parlaments. Eine veränderte Richtlinie soll die Videomacher dazu verpflichten, deutlich auf Produktplatzierungen und Sponsoring hinzuweisen. Video-Portale dürfen keine Werbung für Zigaretten und Alkohol zeigen. Amazon, Netflix & Co sollen 30 % europäische Werke zeigen und sich an der Filmförderung beteiligen. Lineare TV-Sender dürfen freier entscheiden, wie sie die erlaubten 20 % Werbung im Programm verteilen, nur zwischen 20 und 23 Uhr ist die Werbezeit auf maximal zwölf Minuten pro Stunde begrenzt.
heise.de, dwdl.deKommentieren ...

Basta: Google löst das Problem mit Hass-Botschaften – in zehn Jahren.

Besser spät als nie: Google erkennt Cyber-Mobbing, Online-Hetze und Fake News als Probleme, verschiebt die Lösung aber in die Zukunft. Während sich etwa bei YouTube die erwachsenen Trolle recht ungestört tummeln, will der Konzern nun Teenager in Kursen dazu erziehen, später keine Trolle zu werden.
cnet.com, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTuber: Werbeeinnahmen auf YouTube brechen ein.

YouTube: Die Werbeeinnahmen auf der Video-Plattform brechen ein, beklagen viele YouTuber. Laut Tim Heldt, Macher des Kanals Kuchen TV, erhalten YouTuber nun für eine Million Klicks etwa 250 statt bisher 1.000 Euro. Auch andere Kanalbetreiber berichten von einem sinkenden Tausender-Kontakt-Preis für Werbung. Außerdem werde viel weniger Werbung geschaltet als bisher.
wuv.de, turi2.de (Background)

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Matthias Schweighöfer produziert Kinofilm der Lochis.

Die Lochis, YouTube-Zwillinge knapp unterhalb der Volljährigkeit, verbünden sich mit Matthias Schweighöfer. Seine Firma Pantaleon produziert den zweiten Kinofilm der YouTube-Stars, schreibt "Bild am Sonntag". Die Dreharbeiten beginnen Ende August. Ob Schweighöfer selbst eine Rolle übernimmt, stehe noch nicht fest. Heiko und Roman Lochmann, die am 13. Mai 18 Jahre alt werden, wollen mit ihrer frisch gegründeten Agentur Vybe Brothers auch andere Künstler betreuen. Als Geschäftsführer agiert Ex-Mediakraft-Mann Christian Behrens.
"Bild am Sonntag", S. 47 (Paid), vorab.bams.de (Kurzfassung)
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