Mediakraft will sich stärker auf B-to-B-Leistungen konzentrieren.

Mediakraft will künftig näher an Unternehmen heranrücken und sich als Dienstleister für sie positionieren, erfährt Ingo Rentz von Geschäftsführer Constantin Stammen. Im Künstlermanagement will Mediakraft auf flexiblere Verträge setzen und weg von einem überwiegend reichweitenorientierten Portfolio. Zudem will Mediakraft sich verschlanken. Geschäftsführer Boris Bolz hat die Firma nach zwei Jahren verlassen.
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Daimler und VW werben in Großbritannien nicht mehr bei YouTube.

Daimler streicht vorerst alle Werbung bei YouTube in Großbritannien, nach Informationen von "Bild" ein sechsstelliger Betrag. Zuvor war Mercedes-Werbung vor extremistischen IS-Videos geschaltet worden. Auch VW hat seine YouTube-Werbung auf der Insel gestoppt und gehört damit zu rund 250 britischen Firmen, die ihre Spots nicht mehr vor Extremisten-Clips sehen wollen.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Christian Nienhaus will YouTube von Agof statt AGF messen lassen.

Christian Nienhaus, Chef von Springer-Vermarkter Media Impact, kritisiert auf dem BDZV-Vermarktungsgipfel den "Alleingang" der TV-Sender, YouTube und Facebook in die AGF integrieren zu wollen. Besser geeignet sei die Agof, um so unterschiedlichen Situationen der Nutzung Rechnung zu tragen. Auf der gleichen Veranstaltung wirbt Manfred Bosch, Geschäftsführer von Redblue Marketing, für mehr Kooperationen zwischen Tageszeitungen und Werbekunden. So könnten beide Seiten gegenüber den großen US-Digitalunternehmen stärker auftreten.
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Media-Käufer fordern Rabatte bei YouTube.

YouTube soll Werbetreibenden Rabatte auf prominente Werbeplatzierungen gewähren, fordert Rob Norman von Group M in der "Financial Times". Dies soll Werbetreibenden größere Sicherheit einbringen, nicht neben unangemessenen Inhalten zu erscheinen. Zuletzt ist YouTube-Betreiber Google in die Kritik geraten, da programmatisch ausgespielte Werbung im Umfeld extremistischer Inhalte aufgetaucht ist.
ft.com (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amerikanische Konzerne stoppen ihre YouTube-Anzeigen.

YouTube: Johnson & Johnson, AT&T, Verizon und Enterprise kündigen Werbepausen an, die Kontroverse über programmatisch ausgespielte Werbung im Umfeld extremistischer Inhalte erreicht damit Googles Heimatmarkt. Auch Schweizer Marken, etwa Swiss Life, wenden sich ab. Google versucht, den Schaden zu begrenzen, und will Werbekunden mehr Kontrolle über das Anzeigen-Umfeld einräumen.
"FAZ", S. 22 (Paid), persoenlich.com (Swiss Life) turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: Bei YouTube tummeln sich Verschwörungstheoretiker zum Breitscheidplatz.

Video-Tipp: Die "Berliner Morgenpost" zeigt, wie rechte Populisten YouTube für ihre Verschwörungstheorien zum Terroranschlag am Breitscheidplatz nutzen. Eine Theorie: Es sei nie eine LKW in den Weihnachtsmarkt gefahren. YouTube fühlt sich machtlos, solange die Videos sich im Rahmen geltenden Rechts bewegen.
morgenpost.de, facebook.com/morgenpost (4-Min-Video)Kommentieren ...

Google muss wegen misslungener YouTube-Werbung nachbessern.

Google bekommt einen Warnschuss von der britischen Regierung, nachdem Werbung für öffentliche Einrichtungen in extremistischen YouTube-Videos ausgespielt wurde. Die Regierung stoppt YouTube-Kampagnen und fordert in einer Krisensitzung Nachbesserungen. Die Mediaagentur Havas sowie L'Oreal, McDonald's, Audi u.a. ziehen ihre automatisiert ausgespielten YouTube-Anzeigen zurück.
businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Guardian" verzichtet nach Anzeigen in extremistischem Umfeld auf Google-Werbung.

GuardianGuardian zieht all seine Werbung bei Google und YouTube zurück. Eine Agentur hatte Online-Anzeigen für das Leserbindungsprogramm Guardian Members über Googles Ad Exchange geschaltet, wodurch die "Guardian"-Werbung im Umfeld extremistischer Inhalte auftauchte, u.a. von Nationalisten und Hass-Predigern. "Guardian"-Chef David Pemsel will nun so lange auf Werbung bei Google verzichten, bis Google eine derartige Fehlplatzierung für die Zukunft ausschließen könne.
theguardian.com, businessinsider.deKommentieren ...

Maas droht sozialen Netzwerken mit Geldbußen bis zu 50 Mio Euro.


Und bist du nicht willig: Heiko Maas legt seinen erwarteten Gesetzentwurf zum Kampf gegen Hasskommentare vor. Darin droht der Justizminister Facebook und Co mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 50 Mio Euro, sollte Hetze nicht schnell genug gelöscht werden. Eindeutige Fälle wie Volksverhetzung sollen künftig innerhalb von 24 Stunden verschwinden, für kompliziertere Fälle bliebe eine Woche Zeit.

Die Netzwerke löschen bisher zu wenige strafbare Inhalte, kritisiert der Minister und will auch das Melden solcher Inhalte künftig erleichtern. Der "Spiegel" hatte bereits am Wochenende darüber berichtet, dass Maas von Facebook und Co vierteljährliche Berichte über den Umgang mit Beschwerden fordert.
spiegel.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube-Serie veräppelt Polens Regierungspartei.

YouTube-Serie Ucho prezesa erfreut sich in Polen großer Beliebtheit, schreibt Gerhard Gnauck. Sie zeigt satirisch, wie PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski aus seinem Büro die Regierung lenkt, der er offiziell nicht angehört. Die ersten vier Episoden erreichen mehr als 7 Mio Klicks, halten sich mit kritischen Inhalten jedoch zurück, sodass sogar die sonst als medienkritisch geltenden PiS-Politiker sich anerkennend äußern.
"FAZ", S. 15 (Paid)Kommentieren ...

Neuer Dienst YouTube TV ersetzt Kabelfernsehen.

YouTube macht in den USA dem Kabelfernsehen Konkurrenz: YouTube TV bietet Live-Streams von rund 40 Programmen an, darunter die Sender der vier großen Networks ABC, CBS, FOX und NBC. Auch mobiler Zugriff und die Aufnahme von Sendungen sind möglich. Das Angebot startet in den größten US-Städten und kostet mit 35 Dollar im Monat deutlich weniger als Kabel-TV.
heise.de, techcrunch.com, theverge.comKommentieren ...

ProSiebenSat.1 stellt Musikvideo-Plattform Ampya ein.

ampya 150ProSiebenSat.1 zieht bei seiner Musikvideo-Plattform Ampya den Stecker. Schon zum 1. März wird die Seite eingestellt. Die Marke Ampya bekommt stattdessen einen YouTube-Kanal und soll enger an das hausinterne Multichannel-Netzwerk Studio71 angebunden werden. Einer der Gründe für das Aus von Ampya ist die Einigung zwischen YouTube und Gema, die alternative Musikvideo-Netzwerke quasi obsolet macht.
dwdl.de, ampya.comKommentieren ...

YouTube geht auf Abstand zu PewDiePie.

PewDiePie, Felix Kjellberg 150PewDiePie: Auch YouTube distanziert sich von seinem bisher größten Star. Das Netzwerk will die 2. Staffel der fürs Bezahl-Angebot Red produzierten Serie "Scare PewDiePie" nicht mehr zeigen. Außerdem fliegt Felix Kjellberg aus dem Werbeprogramm Google Preferred raus. Gegen den YouTuber mit 53 Mio Followern gibt es Antisemitismus-Vorwürfe, denen Kjellberg jedoch widerspricht. Zunächst hatte Disney die Verbindungen zu dem schwedischen Entertainer gekappt.
variety.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Antisemitismus-Vorwurf: YouTube-Star PewDiePie fliegt bei Disney raus.

PewDiePie, Felix Kjellberg 150Disney trennt sich YouTube-Star Felix Kjellberg, alias PewDiePie. Der Schwede ist der Webvideo-Produzent mit den weltweit meisten YouTube-Followern. Disney wirf Kjellberg Antisemitismus vor. Er hatte im Januar mehrere Clips veröffentlicht, in denen sich Darsteller antisemitisch verhalten. Kjellberg sagt, er wollte zeigen, was Menschen für Geld bereit sind zu tun.
techcrunch.comKommentieren ...

Zahl des Tages: YouTube schaltet Live-Streams vom Smartphone frei.

Youtube-150Zahl des Tages: YouTuber mit mehr als 10.000 Abonnenten können ihre Fans jetzt auch mit Livestreams direkt vom Smartphone beglücken. Bei anderen Nutzern will YouTube die Funktion später freischalten. Ein neuer SuperChat bietet zahlenden Nutzern die besondere Aufmerksamkeit ihrer Stars und den YouTubern sowie YouTube neue Einnahmemöglichkeiten.
golem.de, youtube.googleblog.comKommentieren ...

Basta: Den Lochis endlich mal eine kleben können.

webstars2017Gesichtsbuch: Am Donnerstag erscheint das YouTuber-Panini-Album "Webstars 2017" und geht wahrscheinlich viral wie H5N1. Ein Tütchen klebriger Jungunternehmer, mal ohne Testprodukt auf der Gesichtshaut, kostet 60 Cent, das Heft erscheint mit 100.000 Auflage und Copypreis 1,95 Euro. Das ist allemal preistransparenter als das Influencer-Business.
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Funktionäre fordern Kulturgut-Status für Handball-Großereignisse.

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Der Stream ist nicht genug: Funktionäre aus Handballgeschäft und der Medienpolitik kritisieren den Deal, durch den die Handball-WM exklusiv vom Sponsor DKB im Internet übertragen wird, berichtet die "Bild am Sonntag". Handball-Großereignisse sollen, wie schon Spiele der Fußball-WM, in die TV-Schutzliste aufgenommen werden und damit künftig zwingend im frei empfangbaren TV laufen, fordern ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und der CDU-Politiker Daniel Günther in der "BamS".

Rechtehändler BeIn Sports hatte eine Verschlüsselung der Satelliten-Übertragungen gefordert - dazu waren weder ARD, ZDF noch RTL bereit. Die DKB-Bank überträgt die WM-Spiele nun mit Hilfe von YouTube live auf der eigenen Website. Andreas Michelmann, der Chef des Deutschen Handballbunds, nennt den Rechteverkäufer BeIn Sports ein "Ärgernis". Uwe Schwenker, Chef der Handball-Bundesliga, sorgt sich um die Reichweite seines Sports und beklagt, der Weltverband habe die internationalen Rechte nach rein finanziellen Kriterien an BeIn Sports vergeben.
"Bild am Sonntag", S. 58-59 (Paid)1 Kommentar

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube verbünden sich gegen Terror-Inhalte.

anti-terror-allianz-facebook-youtube-microsoft-twitter-150Anti-Terror-Allianz: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube arbeiten zusammen daran, terroristische Inhalte von ihren Plattformen zu verbannen. Eine gemeinsam Datenbank soll helfen, Fotos und Videos von Terrorgruppen zu identifizieren, jedoch nicht automatisch zu löschen. Jede Firma entscheidet selbst, ob das Material gegen die eigenen Nutzungsregeln verstößt und gelöscht werden soll.
techcrunch.com, newsroom.fb.comKommentieren ...

CNN startet Medienmarke für Millennials.

cnn600Jugend im Visier: CNN startet im kommenden Sommer eine neue Medienmarke für Millennials, die als "eigenständiger Teil des CNN Digital-Portfolios" agieren soll. Einen Namen hat die neue Marke noch nicht - das Team dahinter stammt aber von der Video-Messaging-App Beme, die CNN gekauft hat und einstellt. Mit an Bord sind daher der YouTube-Star Casey Neistat sowie Matt Hackett, der früher bei Tumblr arbeitete. Hackett soll sich vor allem um die Technik kümmern, Neistat als Content-Lieferant wirken.

Die neue Marke soll keine klassischen Nachrichten liefern, sondern eher "Inhalte darum herum" finden und präsentieren. Es wird vermutet, dass sie vor allem Portalen wie Vice und Buzzfeed Konkurrenz machen soll.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundeswehr-Serie "Die Rekruten" stößt auf geteiltes Echo.

Bundeswehr-150Bundeswehr-Serie "Die Rekruten" bestätigt viele Vorurteile, urteilt David Hein. Sie werde deshalb keine Nachwuchskräfte von einer Ausbildung beim Militär überzeugen. Michael Hanfeld nimmt die Bundeswehr hingegen in Schutz. Die Serie zeige, dass die Truppe kein Abenteuerspielplatz ist. Die Kosten von 7,9 Mio Euro seien im Vergleich zu den Rundfunkgebühren gering.
horizont.net (Hein), "FAZ" S. 13 (Hanfeld, Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube und Gema einigen sich.

yougemaMusik zurück in die Tube gedrückt: YouTube und die Verwertungsgesellschaft Gema legen ihren langjährigen Streit bei. Nutzer können ab sofort die zuvor teils gesperrten Songs von Musikverlagen, Komponisten und Autoren hören, die Mitglied der Gema sind. Der Deal gilt sowohl für das werbefinanzierte Gratisangebot von YouTube als auch für den Bezahldienst Red - die Gema freue sich, den Abo-Serice "bei seiner Einführung in Deutschland unterstützen zu dürfen", pressemitteilt YouTube jubilierend.

YouTube spricht nicht explizit von Zahlungen an die Gema, sondern von der Chance für Rechteinhaber, ihre Fans zu erreichen und ihre Inhalte zu monetarisieren. Michael Hanfeld schreibt, YouTube überweise der Gema freiwillig eine Vergütung pro abgerufenem Song auf Basis von YouTubes eigenen Zahlen - die zudem unter den früheren Forderungen der Gema liege. Für die Konfliktjahre seit 2009 zahle YouTube einen Abschlag. Die Sperren waren seit März 2009 aktiv.
per Mail, presseportal.de (Gema), faz.net (Hanfeld)Kommentieren ...

Kochvideo-Macher bringen zusammen mit Burda "Foodboom"-Magazin heraus.

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Kochen für Gourmetpunks: Burda bringt einen Print-Ableger des Koch-Video-Portals Foodboom an den Kiosk. Auf 116 Seiten bietet das Magazin Rezepte für die Bedürfnisse junger Hobbyköche zwischen 20 und 39, "mal Katerküche, mal Beeindruckendes fürs Date, mal entspannte Snacks für die Couch". Am 11. November erscheint die erste Ausgabe mit 140.000 Auflage, für 2017 sind sechs Ausgaben geplant. Am Kiosk kostet das Magazin 3,90 Euro, ein Teil der Auflage soll über die Filialen der Wohnaccessoires-Händler Butlers und Depot an den Hobbykoch verteilt werden.

Foodboom ist 2015 aus dem Team der Kochkurs-Vermittlung kochschule.de hervorgegangen. In kurzen Videclips zeigen die Macher, wie auch aufwändige Gerichte "schnell und easy zu kochen" sind. Die Foodboom-Videos erreichen bei YouTube nach Angaben von Geschäftsführer Sebastian Heinz rund zwei Mio Views pro Woche. Daher war Burda auch nicht der einzige Interessent für einen Print-Ableger, schreibt Manuela Pauker: "So ziemlich jeder deutsche Großverlag stand dem Vernehmen nach bei den Hamburgern auf der Matte".
wuv.de, meedia.deKommentieren ...

Google und Facebook wollen im Zukunftsmarkt Indien von Anfang an dabei sein.

Indien Flagge 150Indien: Google und Facebook präsentieren sich gerne als Internet-Entwicklungshelfer, jedoch geht es den Konzernen vor allem darum, den wichtigsten Zukunftsmarkt der Branche für sich zu erschließen, schreiben Frederic Spohr und Britta Weddeling. Zugleich ist Indien Testgebiet für neue Funktionen wie z.B. YouTube Go, die auch bei schlechter Verbindung funktionieren.
"Handelsblatt", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Cord-Cutter werden in den USA zur Gefahr für TV-Sender.

alter Fernseher 150Cord-Cutter, die ihren Kabelanschluss kündigen und TV nur noch übers Internet konsumieren, werden in den USA vom Nischenphänomen zur Gefahr für traditionelle TV-Sender, beobachtet Jürgen Schmieder. 2016 haben bereits 1,4 Mio Amerikaner ihre Verträge gekündigt. Zugleich verhandelt YouTube mit TV-Sendern über ihrer Verbreitung.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)Kommentieren ...