YouTube stellt Gaming-Livestream-App ein.

YouTube kündigt das Aus für seine eigenständige Gaming-App an. Grund: Kaum einer nutzt sie, um Livestreams oder Aufzeichnungen von Videospielen anzuschauen, die meisten gehen direkt zu YouTube. Dort sind die Gaming-Videos künftig auf einer Unterseite zu finden. 2015 hatte YouTube die App als Reaktion auf den Kauf der Gaming-Video-Plattform Twitch durch Amazon gestartet.
mashable.com, techcrunch.com

BHG gibt Entscheidung um YouTube-Haftung an EuGH weiter.

Urheberrecht: Der Bundesgerichtshof entscheidet im Streit zwischen dem Hamburger Musikproduzent Frank Peterson gegen Google und YouTube, die Frage dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Es geht darum, wer haftet, wenn Verbraucher auf YouTube urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen. Der zugrundeliegende Streit zwischen Peterson und YouTube zieht sich seit zehn Jahren.
reuters.com

YouTube veröffentlicht drei deutsche Serien.

YouTube startet drei deutsche Serien-Eigenproduktionen, die hinter der Paywall stehen. Kanzlerinnen-Interviewer LeFloid tritt mit dem Doku-Format LeFloid Vs. The World an, produziert von der P7S1-Tochter Studio71. Neuland heißt die Show von Phil Laude und David Hasselhoff, produziert von Brainpool. Die bekannte YouTube-Combo Bullshit TV ist mit der Comedy-Serie Bullsprit dabei, produziert von der Matthias-Schweighöfer-Firma Pantaleon.
youtube-creators-de.googleblog.com, youtube.com (LeFloid), youtube.com (Neuland), youtube.com (Bullsprit)

Studie: Abschaffung der Netzneutralität schadet vor allem Videodiensten.

USA: Seit der Einschränkung der Netzneutralität drosseln Mobilfunk-Anbieter vor allem Videodienste wie Netflix und YouTube, ergibt eine Studie der Northeastern University und der University of Massachusetts. Für die Studie haben die Forscher rund 100.000 Smartphones mit der App Wehe untersucht. Die App führte rund 500.000 Tests durch und überwachte über 2.000 Dienstleister in 161 Ländern. In den USA drosselten vor allem AT&T und Verizon – hier unterschieden sich die Geschwindigkeiten beim Streaming 8.398 bzw. 11.100 mal. T-Mobile und Sprint kamen auf 3.900 bzw. 339 mal.
bloomberg.com, theverge.com

Zahl des Tages: K-Pop-Band BTS stellt neuen YouTube-Rekord auf.

Zahl des Tages: Mit mehr als 45 Mio Video-Views bei YouTube innerhalb der ersten 24 Stunden stellt die südkoreanische Boyband BTS einen neuen Rekord auf. Ihr quietschbuntes Video zum Song "Idol" verdrängt Taylor Swift von der Spitze, deren Song Look What You Made Me Do zuletzt 43 Mio Views am ersten Tag schaffte. Inzwischen zählt das "Idol"-Video fast 95 Mio Ansichten.
bild.de, youtube.com (4-Min-Video)

YouTube zeigt Nutzern ihre Verweildauer an.


Vermessene Lebenszeitverschwendung: Google verpasst YouTube eine Stoppuhr und zeigt Nutzern ab sofort, wie viele Minuten sie bereits auf der Videoplattform verbracht haben. Jeder kann in seinem Nutzerprofil die Sehdauer am aktuellen Tag, die des Vortags sowie die beliebiger Zeiträume einsehen. YouTube misst auch eine durchschnittliche Verweildauer.

Zuvor hat YouTube bereits weitere Features veröffentlicht, die helfen sollen, Zeit bewusster zu verbringen. So sind zum Beispielautomatische Aufforderungen, Pausen einzulegen, möglich. Auch für Android hat Google ähnliche Features vorgestellt. Facebook und Instagram zeigen ihren Nutzern seit Kurzem ebenfalls die Nutzungsdauer an.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

YouTube macht unüberspringbare Werbevideos zum Standard.

YouTube erlaubt künftig allen Nutzern, die ihren Kanal monetarisieren dürfen, nicht-überspringbare Werbeclips von bis zu 20 Sekunden Länge einzubinden. Gleichzeitig erklärt die Google-Tochter das Format zum neuen Standard. Account-Betreiber müssen es bewusst deaktivieren, wenn vor ihren Videos nur Clips gezeigt werden sollen, die weggeklickt werden können. Bisher stand das neue Standard-Format nur ausgewählten Kanälen offen.
mashable.com

Amazon will Twitch zur YouTube-Konkurrenz ausbauen.


Stream-Offensive: Amazon will Twitch, bisher hauptsächlich Gamer-Plattfom, zu einem Live-Videodienst für die breite Masse ausbauen. Dafür hat der Konzern exklusive Deals mit Streaming-Stars ausgehandelt und garantiert ihnen jährliche Mindesteinnahmen in Mio-Höhe und die Option bezahlter Abonnements, schreibt Lucas Shaw. U.a. Lifestyle-Blogger Gigi Gorgeous und Schauspieler Will Smith haben Angebote bekommen. Amazon legt darin u.a. eine Mindestanzahl von Livestreaming-Stunden pro Woche fest.

Noch mutet Twitch im Vergleich zu YouTube sehr david-esk an: Goliath YouTube ist mit 1,9 Mrd Zuschauern monatlich das größte werbegestützte Video-Portal weltweit, Twitch kommt auf rund 15 Mio Zuschauer täglich. YouTube nimmt seinen David aber offenbar ernst und hat einigen der Top-YouTuber Sonderzahlungen angeboten, wenn sie keine exklusiven Geschäfte mit anderen Websites machen.
bloomberg.com

YouTube bezahlt seine Stars im Voraus, damit sie neue Features bewerben.

YouTube bezahlt seine Influencer im Voraus dafür, dass sie neue Funktionen nutzen und bewerben, berichtet Bloomberg. Dazu sollen die Premium-Abos Sponsorships sowie der Super Chat gehören. Die Beträge belaufen sich nach Insider-Informationen auf Zehntausende bis Hunderttausende Dollar.
bloomberg.com, theverge.com, turi2.de (Sponsorships), turi2.de (Super Chat)

"Welt": EU plant Gesetz zur Löschung von Terrorpropaganda im Netz.

EU-Kommission will Facebook, Google und Co per Gesetz dazu zwingen, terroristische Inhalte im Netz zu löschen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Insider. Die Internetkonzerne sollen Terrorpropaganda schneller filtern und umgehend löschen. Der Gesetzesvorschlag soll Mitte September vorgelegt werden. Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen brächten nicht genug Fortschritte, sagt EU-Sicherheitskommissar Julian King.
welt.de

Bundeswehr startet Web-Serie "Die Springer".

Bundeswehr startet Montag die nächste Content-Marketing-Welle in Form einer Video-Serie. "Die Springer" hat nichts mit der gleichnamigen Verlegerin zu tun – im Mittelpunkt steht die Ausbildung der Fallschirmspringer. Die Serie läuft auf YouTube und Facebook, berichtet "Bild". 2016 begann die Bundeswehr mit Die Rekruten um Nachwuchs zu werben, erreichte viele Millionen Videoaufrufe und machte mit Mali und Biwak weiter.
"Bild", S. 2 (Paid)

Zitat: YouTube-Music-Chef Lyor Cohen will die Streaming-Szene wilder machen.

"Wir erreichen ein goldenes Zeitalter für die Musikindustrie. Aber es wird sich erst voll entfalten, wenn wir wieder Paradiesvögel in unseren Reihen haben."

YouTube-Music-Chef Lyor Cohen, 58, ist ein Veteran des New Yorker Rap-Business und glaubt, Streaming werde das Musikgeschäft wieder richtig groß machen.
"Focus" 29/2018, S. 58-60 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dieter Gorny, damals Chef des Bundesverbands Musikindustrie: Was Verlage aus Fehlern der Musikindustrie lernen müssen

YouTube investiert 25 Mio Dollar gegen Fake News.


Nachrichtenoffensive: YouTube sagt Fake News den Kampf an und investiert 25 Mio Dollar u.a. in die Unterstützung von seriösen Nachrichtenhäusern und Portalen mit nachhaltiger Videoproduktion. Der Zugriff zu vertrauenswürdigen Quellen soll so vereinfacht und dubiose Portale weniger in den Vordergrund gerückt werden.

In den USA will YouTube starten und relevante Artikel zur aktuellen Newslage hervorheben. Themen, die bekannt für Verschwörungstheorien sind, sollen international mit Portalen für Fact-Checking verlinkt werden. In 17 Ländern, darunter u.a. die USA, Großbritannien und Frankreich erhalten Nutzer Zugang zu Funktionen für Breaking News und Top News auf der Startseite.
engadget.com, mashable.com, youtube.googleblog.com

YouTube lässt Influencer Premium-Abos für ihre Kanäle verkaufen.

YouTube lässt seine Influencer künftig exklusive Inhalte direkt zu Geld machen. Kanäle mit mehr als 100.000 Abonnenten sollen für 4,99 Dollar abonnierbar sein - bisher dürfen das nur ausgewählte Kanäle unter dem Namen Sponsorships. YouTube behält 1,50 Dollar des Betrags. Die Kunden bekommen u.a. exklusive Inhalte, zusätzliche Emojis und eigene Kommentarbereiche. YouTube aus den USA mit mehr als 10.000 Abonnenten können künftig Fanartikel direkt in ihrem Kanal verkaufen.
spiegel.de, zeit.de, googleblog.com (Ankündigung)

YouTube: Connected TV ist stärkster Wachstumsmarkt.

YouTube: Die Nutzung der Google-Tochter auf Smart TVs steigt rasant, sagt YouTube-Chefin Susan Wojcicki bei den Cannes Lions. 70 % des Traffics würde zwar immer noch über Smartphones und Tablets kommen, Connected TVs legten aber am deutlichsten zu. Die 1,9 Mrd Nutzer würden täglich 180 Mio Stunden Inhalte über smarte Fernseher schauen.
mediapost.com

Test: YouTube Music bietet tolle Suchfunktion, wirkt aber unfertig.

YouTube Music, Googles neuer Spotify-Konkurrent, punktet mit einer Suchfunktion als echtem Highlight, urteilt Andreas Proschofsky in einem Test. Auch Textpassagen finden den richtigen Song. Noch fehlten aber viele Funktionen, YouTube Music wirke noch unfertig, kritisiert Proschofsky. Audio und Video seien im Dienst gut miteinander verbunden.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie beim Spotify-Konkurrenten Deezer aus Daten ein Musik-Programm wird.

YouTube startet Musik-Streaming-Dienst und Bezahl-Angebot ohne Werbung.



Schöner streamen: YouTube startet einen Spotify-Konkurrenten und einen werbefreien Bezahl-Dienst in Deutschland. Nutzer finden auf YouTube Music gratis Musikvideos, Playlists und Live-Auftritte – für 10 Euro im Monat ist das Angebot werbefrei, kann im Hintergrund abgespielt werden und ist offline nutzbar. Mit YouTube Premium für 12 Euro im Monat bekommen Nutzer das Musik-Angebot plus sämtliche Videos ohne Werbung. Für Herbst kündigt YouTube erste deutsche Eigenproduktionen an.

Im Einzelnen:

YouTube Music vereint auf einer Plattform alle Musik-Angebote von YouTube. Die Start-Ansicht soll sich dynamisch der Nutzung und dem Standort des Nutzers anpassen. Wie bei Spotify oder Deezer gibt es Playlists. Nutzer sollen nach Musik googeln können, indem sie Stichworte oder ein Teil des Songtextes eingeben. Für 9,99 Euro im Monat kommt der Dienst ohne Werbung, läuft auf dem Handy im Hintergrund weiter. Außerdem können Nutzer Musik zum Beispiel vor einer Zugfahrt herunterladen.

YouTube Premium enthält die Leistungen von YouTube Music Premium und geht darüber hinaus: Abonnenten dieses Services bekommen überall auf YouTube keine Werbung zu sehen, können Videos im Hintergrund weiterlaufen lassen und sie für Offline-Zeiten herunterladen. Zahlende Kunden bekommen außerdem vollen Zugriff auf eigens produzierte YouTube-Serien und -Filme. Ab Herbst soll es erste deutsche Produktionen geben, auf Englisch gibt es bereits F2 Finding Football und The Sidemen Show.
per Mail, music.youtube.com, youtube.com/premium

Meinung: Für Puma sind nicht mehr nur die Sportler auf dem Spielfeld wichtig.

Puma: Für Johan Adamsson, Marketing-Chef des Sportartikel-Herstellers, geht es beim Fußball nicht mehr nur um die 90 Minuten auf dem Spielfeld. Auch die Arbeit mit Influencern wird für den Sportartikel-Hersteller immer wichtiger, erklärt er im Interview mit Business Insider. Kinder und Jugendliche würden sich beim Kauf zwar immer noch daran orientieren, welche Schuhe die Sportler tragen, Stars wie Selena Gomez mit vielen Followern bei YouTube und Instagram würden aber immer wichtiger werden.
businessinsider.de

Facebook beantwortet die Fragen des US-Kongresses auf 454 Seiten.

Facebook-LogoFacebook macht seine Hausaufgaben und überreicht dem US-Kongress 454 Seiten mit Antworten auf die Fragen, die Mark Zuckerberg bei seiner Anhörung Anfang April nicht beantworten konnte. Facebook nennt dabei u.a. Google, Twitter, YouTube und Amazon als seine Konkurrenten. Das soziale Netzwerk gibt an, nur 6 % der 650 Mrd Dollar des globalen Werbemarktes auszumachen – Plakatwerbung und Printanzeigen seien eine Alternative zu Facebook.
fossbytes.com, techcrunch.com (komplette Antworten), turi2.de (Background)

ORF zieht sich weitestgehend von Facebook zurück.

ORF 150ORF kürzt seine Social-Media-Aktivitäten massiv zusammen. Von aktuell rund 70 Facebook-Seiten betreiben die Österreicher nur noch 15 weiter, berichtet der "Standard". Auch auf werbliche Hinweise auf Social Media will der ORF verzichten, ebenso auf Werbung bei Facebook und Youtube. Der ORF begründet den Schritt mit Datenmissbrauch und Intransparenz bei Facebook.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Teenager nutzen am liebsten YouTube.

Zahl des Tages: Jugendliche 85 % der 13- bis 17-Jährigen klicken Videos auf YouTube, zeigt eine Umfrage des Pew Research Centers. Die Plattform steige wegen der wachsenden Strahlkraft von Influencern and Vloggern im Ansehen der Teenager. Instagram und Snapchat folgen auf den Plätzen zwei und drei mit 72 % bzw. 69 %. Bei Facebook gaben nur noch 51 % an, auf der Plattform angemeldet zu sein. 2015 waren es noch 71 %.
theverge.com

YouTube startet Bezahldienste neu, einen für Musik, einen für Videos.

YouTube startet seine Bezahlangebote neu, schreibt Peter Kafka: YouTube Red fällt weg, dafür gibt es künftig YouTube Music für 10 Dollar mit werbefreien Musikvideos, Downloads und anderen Funktionen. Für 12 Dollar bietet YouTube Premium zusätzlich auch alle anderen Videos werbefrei und zusätzlich eigenproduzierte Sendungen. Die neuen Dienste sollen bereits am kommenden Dienstag starten.
recode.net

Social-Media-Stars schreiben immer häufiger Bücher.

Influencer entdecken zunehmend ihre Fähigkeiten als Schriftsteller, schreibt Ja­na Gioia Baurmann in der "Zeit". Der Verlag Com­mu­ni­ty Edi­ti­ons konzentriert sich als erster allein auf die Werke der YouTube- und Instagram-Stars, die Erwachsenen oft völlig unbekannt sind. Das Buch des YouTubers Paluten etwa, wurde im Feuille­ton zerrissen - und dennoch ein Bestseller.
"Zeit" 21/2018, S. 25 (Paid)

Studie: Schulkinder verbringen täglich 160 Minuten mit Bildschirmmedien.

Mediennutzung von Schulkindern hat seit 2016 um 20 % auf 160 Minuten täglich zugelegt, zeigt die Kinderwelten-Studie von Super RTL und Vermarkter IP Deutschland. 18 % der Schulkinder geben an, dass sie fast täglich im Freien spielen, 1990 waren es noch 73 %. Bei den Drei- bis Fünfjährigen steigt die Zeit, die vor Bildschirmmedien verbracht wird, um 25 % auf 74 Minuten täglich. 35 % nutzen dabei ein Tablet, 22 % einen Computer und 15 % das Smartphone der Eltern.
wuv.de

Robert Downey Jr. präsentiert YouTube-Serie über künstliche Intelligenz.

Robert Downey Jr. produziert und moderiert eine neue Show über künstliche Intelligenz. Die insgesamt acht Folgen, in denen Experten zu Gast sein werden, erscheinen 2019 im Bezahl-Angebot von YouTube, YouTube Red. Schauspieler Robert Downey Jr. ist insbesondere für seine Rolle als Iron Man in den Marvel-Kinofilmen bekannt, in denen sein Charakter seinerseits als KI-Experte auftritt.
mashable.com

ORF mottet YouTube-Pläne ein.

ORF guckt in die Röhre und verabschiedet sich nach einem Nein der Medienaufsicht KommAustria vom geplanten YouTube-Kanal. Die Behörde stört sich an der exklusiven Kooperation mit YouTube, die "vergleichbare Unternehmen" diskriminieren würde. KommAustria sieht außerdem keinen "Beitrag zur wirksamen Erbringung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags".
derstandard.at, turi2.de (Background)

P7S1 kooperiert mit Burda, liebäugelt mit De-Flix.


Offen für De-Flix: Conrad Albert, noch bis Ende Mai Interimschef von ProSiebenSat.1, lässt im "Handelsblatt"-Interview medienpolitische Testballons steigen. Er "begrüßt die Idee" einer gemeinsamen On-Demand-Plattform der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender. BR-Intendant Ulrich Wilhelm hatte sie wieder auf die Tagesordnung gehoben - Albert nennt ihn einen "echten Vordenker".

Gleichzeitig verkündet Marketing-Chefin Sabine Eckhardt in "W&V" eine Vermarktungs- und Content-Allianz mit Burda. Werbekunden sollen crossmediale Kampagnen bekommen, inhaltlich wollen die Partner bei TV-Sendungen, Websites und Events zusammenarbeiten. Erste Kunden sind das Schmuckhaus Pandora und Elektronikriese Samsung.

Albert erwartet eine offenere Haltung der Kartellbehörden als 2014, als die Plattform "Germanys Gold" in der Prüfung scheiterte. Albert wünscht sich außerdem, dass die Regulierungsrahmen für Plattformen wie YouTube und Fernsehkonzerne wie den seinen ähnlicher werden. Inhaltlich sollen lokale Inhalte und Live-Programme gegen die Konkurrenz aus der Konserve helfen.
"Handelsblatt", S. 22 (Paid, Albert), wuv.de (Burda)

Analyse: Dauerhafte Zusammenarbeit mit denselben Influencern lohnt sich.

Influencer: Jahrelange Zusammenarbeit mit denselben Influencern lohnt sich für Marken und Agenturen, analysiert Moritz Meyer. Die Pflege der Influencer-Beziehungen sei aber aufwendig. Im Gegenzug müssten die Influencer die Botschaften des Unternehmens verinnerlichen. Hochwertige Geschichten entstünden besser in enger Zusammenarbeit. Ein Erfolgsbeispiel sei die Kooperation des YouTube-Fußballkanals Freekickerz und des Mediendienstleisters Athletia Sports.
"Werben & Verkaufen" 20/2018, S. 26-30 (Paid)