Video-Tipp: Los Angeles Metro wirbt mit YouTuberin für mehr Rücksicht.

Video-Tipp: Los Angeles Metro schickt die US-amerikanische YouTuberin Anna Akana als Heldin Super Kind gegen das Zottelmonster Rude Dude in Bus und Bahn. Die Clips sind im Stil japanischer Werbespots produziert und mit eigenen Pop-Songs unterlegt. In einem Spot wirft Super Kind Ananasse aus dem Bus, mit dem das Zottelmonster einem alten Mann den Sitzplatz wegnimmt. Schade nur um das gute Obst.
wuv.de (2-Min-Videos)

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Meinung: EU-Richtlinie bedroht Kreativ-Industrie und subventioniert Internet-Riesen.

TV-Sendern droht durch die EU eine Zwangs-Kollektivierung von Ausstrahlungsrechten, beklagt ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert. Die geplante SatCab-Richtlinie dürfe nicht Google und Co subventionieren, indem die Sender ihre Inhalte zu einem niedrigen festgelegten Tarif weitergeben müssen. Die deutsche Kreativ-Industrie stehe auf dem Spiel, schlägt Albert im Gespräch mit der "FAZ" Alarm. Die SatCab-Richtlinie soll die Verfügbarkeit von Serien und Filmen in Online-Angeboten von Sendern und Portalen regeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

YouTube wird häufiger am Fernseher genutzt als 2016.

YouTube wird in Deutschland mittlerweile mehr als doppelt so stark am TV-Bildschirm genutzt wie 2016. Das ergibt eine vom Videoportal selbst in Auftrag gegebene Ipsos-Studie. 21 % der YouTube-User haben demnach den Dienst im vergangenen Monat am TV-Bildschirm genutzt. Damit liegt der Fernseher aber noch immer deutlich hinter PC (72 %) und Smartphone (52 %) und auch hinter dem Tablet (30 %). Dafür sei eine YouTube-Nutzung am TV rund 46 Minuten lang und damit länger als auf anderen Geräten.
thinkwithgoogle.comKommentieren ...

Klick-Tipp: Musik-Experte rechnet vor, wie viel der Sommerhit "Despacito" einspielt.

Klick-Tipp: Der Sommerhit "Despacito" spielt über Musik-Streaming und Downloads etwa 20 Mio Euro ein, rechnet Entertainment-Experte Tim Stickelbrucks vor. Die 4 Mrd YouTube-Aufrufe spielen eine Millionensumme ein, noch lukrativer ist Spotify und ein Download bringt allen Urhebern zusammen etwa 90 Cent.
basicthinking.de



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Funke startet bundesweites Jugendmagazin "#screenshot".

Die bessere "Bravo"? Funke wagt eine Print-Gründung und legt das Jugendmagazin #screenshot vor. Bundesweit liegen 100.000 Exemplare am Kiosk. "#screenshot" soll YouTube-Stars zu Redakteuren machen und die Zielgruppe der 12- bis 17-Jährigen ansprechen. Die erste Ausgabe erscheint heute mit 86 Seiten für 3,50 Euro. Beim Jugend-Klassiker "Bravo" ist die Auflage seit Jahren im Sinkflug.

Die Zeitschrift erscheint unter der Regie des New-Business-Teams von Funke NRW. Verlagsgeschäftsführer Matthias Körner verspricht "ein exklusives Angebot in ansprechender Umsetzung", das im Netz so nicht zu finden sei. Dass Jugendliche nur auf ihren Smartphones lesen, stimme nicht, sagt Körner. In "#screenshot" berichten YouTuber wie Marc-René Lochmann und MrWissen2go über die Themen, zu denen sie auch Videos machen. Zusammen kommen die Heft-Stars auf 6,6 Mio YouTube-Abonnenten und 4,4 Mio Instagram-Follower.
funkemedien.de, screenshot.tubeKommentieren ...

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Zahl des Tages: YouTube sperrt rechtsradikale Videos.

Zahl des Tages: YouTube sperrt in Deutschland 112 Seiten mit rechtsradikalen Musikvideos. Veranlasst hat die Sperrung die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, da YouTube gegen Vorschriften des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags verstoße, wenn die Videos frei zugänglich sind. Außerhalb Deutschlands sind die Videos weiterhin abrufbar.
welt.de, ma-hsh.deKommentieren ...

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Google startet sein Kinder-Angebot YouTube Kids in Deutschland.

Google-Jugendschützerin Sabine Frank (Bild, links) verspricht Eltern, mit YouTube Kids ein sicheres Umfeld zu schaffen. Sollten unpassende Inhalte auftauchen, behandeln die Lösch-Trupps von Google Hinweise mit besonderer Priorität.

Kinderkanal im Internet: Google bringt seine App für Kinder nach Deutschland und Österreich. YouTube Kids besteht aus kindgerechten Videos, die YouTube von Hand und automatisch filtert. Die jungen Nutzer bekommen auch Werbung zu sehen. Im turi2.tv-Video (siehe oben) verspricht Googles Jugendschutz-Chefin Sabine Frank, dass alle Anzeigen von Google-Mitarbeitern ausgewählt werden – Werbung für Nahrungsmittel und Getränke ist verboten.

Die Steuerung von YouTube Kids soll in der Hand der Eltern liegen. Sie müssen die App einrichten und können auch die Suchfunktion deaktivieren. Suchen sind für Kinder, die noch nicht schreiben können, auch über Spracheingabe möglich. Unpassende Inhalte können gemeldet werden – YouTube verspricht, Meldungen rund um die Uhr zu überprüfen. Die Fälle landen bei den Lösch-Teams von Google in aller Welt. Sabine Frank räumt im Video-Interview ein: Wie alle technischen Systeme sei auch YouTube Kids nicht unfehlbar.

YouTube bezieht Kinder- und Jugendschützer in die Arbeit an dem Angebot mit ein. Bei einer Pressekonferenz bewerteten die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter und Jugendschutz.net das Angebot als passend für Kinder. Auch Kindermedien-Verlage begrüßen den Start: Kiddinx Media, Vermarkter u.a. von "Benjamin Blümchen" und "Bibi & Tina", sagt, YouTube sei die wichtigste Video-Plattform für Kinderinhalte. YouTube Kids ist bereits in 38 Ländern verfügbar und erreicht laut YouTube 11 Mio Zuschauer wöchentlich.
turi2 – vor Ort bei Pressekonferenz in Berlin, turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), kids.youtube.com1 Kommentar

Urteil: YouTube muss E-Mail-Adresse von Urheberrechtsverletzern rausgeben.

YouTube muss bei Verstößen gegen das Urheberrecht die E-Mail-Adressen des Nutzers rausrücken, urteilt das Oberlandesgericht Frankfurt. Geklagt hat eine Filmverwerterin, deren Klage das Landgericht Frankfurt vor rund einem Jahr abgewiesen hatte. Telefonnummer und IP-Adresse muss YouTube dagegen nicht herausgeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
spiegel.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Philipp Dettmer erklärt, wie er mit Erklärvideos Geld verdient.

Hör-Tipp: Im Podcast der Online Marketing Rockstars erzählt Philipp Dettmer, wie er mit Erklärvideos den mit 4,6 Mio Abonnenten zweitgrößten deutschen YouTube-Channel aufgebaut hat. Für Kurzgesagt – In a Nutshell arbeiten mittlerweile 16 Personen. Finanziert wird der Kanal durch freiwillige Unterstützer. Auch von Bill Gates kam schon Geld. Darüber hinaus helfen die Videos, Auftragskunden zu gewinnen.
omr.com (24-min-Audio)Kommentieren ...

#DeineWahl: YouTuber interviewen auch Martin Schulz.

#DeineWahl geht in die zweite Runde: Am 5. September befragen vier YouTuber - wie erwartet - auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Die Fragen stellen - wie bereits beim Interview mit Angela Merkel - Mirko Drotschmann alias MrWissen2Go und Lisa Sophie, bekannt als ItsColeslaw. Neu dabei sind Nihan Sen, 26, die auf ihrem YouTube-Kanal mit 780.000 Abonnenten Beauty- und Entertainment-Videos macht. Vierter im Bunde und ebenfalls neu ist MarcelScorpion, 24, der für seine drei Kanäle Videos zu Gaming, Lifestyle und Entertainment produziert und insgesamt mehr als 2 Mio Abonnenten auf sich vereint. Die Produktion übernimmt wieder die ProSiebenSat.1-Tochter Studio71.
presseportal.de, spiegel.de, turi2.de (Background Merkel)Kommentieren ...

YouTube verpasst sich ein neues Design und führt Hochkant-Videos ein.

Hochkant in die Zukunft: Google verpasst YouTube den größten Rebrush seit Bestehen und will den Dienst so stärker für die mobile Nutzung fit machen. Wichtigste Neuerung: In den Apps ermöglicht YouTube künftig auch die Anzeige von Hochkant-Videos im Fullscreen und nähert sich so Snapchat, Facebook und Instagram an. Bisher zeigte YouTube bei allen Videos, die keine klassischen Formate aufwiesen, schwarze Balken an und motivierte seine Nutzer, Panorama-Aufnahmen statt Videos im Portrait-Modus zu machen.

YouTube führt zudem neue Bedienelemente ein sowie ergänzende Funktionen zur Wiedergabegeschwindigkeit. Außerdem bekommt der Videodienst ein neues Logo. Dabei wandert das an einen TV-Bildschirm erinnernde, rote Rechteck vom Wort "Tube" vor den Schriftzug und wird durch ein Play-Icon ergänzt.
mashable.com, theverge.comKommentieren ...

Basta: Kinderarbeit ist ja schließlich verboten.

BastaWer weiß das schon: Manche Redaktionen können nur mit Mühe über die YouTuber-Szene berichten, weil ihre Redakteure im Durchschnitt älter als 14 sind. Heise.de textet souverän diese Bildunterzeile: "Irgendwelche YouTube-Stars bei den Videodays in Köln. In der Redaktion waren gerade keine Minderjährigen verfügbar, die bei der Identifizierung hätten helfen können."
heise.deKommentieren ...

Zwei Drittel der Deutschen wollen Gesetze gegen Fake News, sagt PwC.

Fake News: Zwei Drittel der Deutschen wollen soziale Netzwerke gesetzlich dazu verpflichten, gegen Fake News vorzugehen und falsche Nachrichten aktiv zu löschen, sagt eine Umfrage von PwC. Viele Menschen sehen laut der Umfrage, aus der die "Welt" zitiert, in Fake News und Social Bots ein Problem für die Demokratie. Fake News vermuten die Bürger fast nur im Internet.
"Welt", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Die YouTuber von #DeineWahl werden auch Martin Schulz befragen.

Bundestagswahl: Die YouTuber von #DeineWahl werden demnächst auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz befragen, das sei zwar noch nicht offiziell verkündet, aber inoffiziell ausgemachte Sache, schreibt Christian Meier. Vier YouTuber haben heute Angela Merkel interviewt, organisiert und redaktionell vorbereitet vom ProSiebenSat.1-YouTube-Netzwerk Studio71. Überraschende Erkenntnisse konnten die YouTuber der Kanzlerin nicht entlocken.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Merkel kommt in YouTube-Interviews gut weg, Nachfragen fehlen.

Angela Merkel profitiert von den vier Live-Interviews mit YouTube-Stars wohl am meisten, analysiert Ingo Rentz. In den Gesprächen hätten kritische Nachfragen gefehlt, die YouTuber hätten zu sehr ihre Fragen abgespult. Die Interviews hätten zudem frecher fragen können. Ein "kleiner Lichtblick" sei Alexander Böhm alias AlexiBexi gewesen, der auch mal die Kanzlerin unterbrach. Als Beispiel für Merkels lockeres Auftreten nennt Rentz die Beichte von Fragestellerin Ischtar Isik, sie habe noch nie jemanden von Angesicht zu Angesicht interviewt. Merkel antwortete: "Ihr allererstes Interview im Leben? Sonst machen Sie immer nur Selbstdarstellung?"

Motherboard wirft Merkel vor, das Kanzleramt zur Organisation des Interviews eingespannt zu haben. Die Absprachen liefen über das Bundeskanzleramt und nicht über das CDU-Wahlkampfteam. Merkel habe damit den Regierungsapparat für den Wahlkampf benutzt.
horizont.net, motherboard.vice.com (Bundeskanzleramt), youtube.com (106-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche YouTuber halten sich mit ihrer politischen Meinung zurück.

YouTuber und Wahlen: Politik ist auf Unterhaltungskanälen auf YouTube nicht gut aufgehoben, findet Gronkh alias Erik Range. Abseits des YouTuber-Quartetts, das die Kanzlerin trifft, beschäftigen sich auch nur die üblichen Verdächtigen wie Tilo Jung mit den Wahlen. YouTuber mit sehr vielen Abonnenten halten sich dagegen fast alle komplett bedeckt.
spiegel.de, turi2.de (Kanzlerin-Treff)Kommentieren ...

Google stellt Wahl-Infos bereit und setzt am Wahlabend auf Live-Infos.

Google wird rund um die Bundestagswahl selbst zum Publisher: Alle Kandidaten können ihre Standpunkte in Infoboxen direkt innerhalb der Google-Suche platzieren. Am Wahlabend sollen ab Punkt 18 Uhr die ersten Prognosen online sein. Parallel sendet YouTube eine Wahl-Livesendung in Kooperation der ProSiebenSat.1-Tochter Studio71 und dem öffentlich-rechtlichen Jugendangebot Funk. Das ZDF streamt schon vorher das TV-Duell der großen Sender live auf YouTube. Zentrale Info-Plattform zu politischen Google-Suchdaten ist die Google-Trends-Seite 2Q17.de.
turi2 vor Ort bei der Wahlparty von Google in Berlin, 2Q17.deKommentieren ...

Angela Merkel lässt sich von vier YouTubern interviewen.


Vier Influencer + Angie: Angela Merkel will zur Bundestagswahl ran an die junge Zielgruppe und lässt sich von vier YouTubern live interviewen. Das ProSiebenSat.1-YouTube-Netzwerk Studio71 organisiert und bereitet das Interview redaktionell vor. Der wohl bekannteste Fragesteller ist Mirko Drotschmann, 31, alias MrWissen2Go, der Journalist produziert auch eine Wissenssendung für den MDR. Die weiteren Interviewer sind Ischtar Isik, 21, auf Beauty und Fashion spezialisierte Influencerin, Lisa Sophie, 22, die einen Lebenshilfe- und Unterhaltungs-Kanal betreibt, und der Tech-Vlogger Alexander Böhm, 28, alias AlexiBexi. Zusammen erreichen die YouTuber rund 3 Mio Abonnenten.

LeFloid, der als erster YouTuber vor zwei Jahren Angela Merkel vor der Kamera hatte, ist nicht wieder mit dabei, obwohl er bei Studio71 unter Vertrag steht. Sein Interview wurde viel kritisiert, aber auch viel geklickt. Das 30-Min-Gespräch kommt bei YouTube auf mehr als 5 Mio Abrufe. Das neue Influencer-Gespräch soll am 16. August zwischen 13 und 14 Uhr auf den Kanälen der YouTuber laufen. Unter #DeineWahl können Nutzer Fragen stellen.
spiegel.de, dwdl.de, youtube.com/DeineWahl

Aus dem Archiv von turi2.tv: AlexiBexi über seinen Pakt mit dem NDR.
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"Despacito" steigt zum meistgesehenen YouTube-Video aller Zeiten auf.

Despacito ist neuer YouTube-König: Das Musik-Video zum Sommerhit von Luis Fonsi und Daddy Yankee steigt mit mehr als 3 Mrd Views zum meistgesehenen Video aller Zeiten bei YouTube auf. Despacito übernimmt die Führungsposition vom Song See you again aus dem Soundtrack zu "Fast & Furious 7", der den Thron erst Mitte Juli vom vorherigen Langzeit-Spitzenreiter Gangnam Style übernommen hatte.
techcrunch.com, spiegel.de

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Kreml lässt kritische YouTube-Inhalte immer häufiger blocken.

Russland: Dmitrij Iwanow, einer der bekanntesten Blogger Russlands, protestiert in einem Video gegen politisch motivierte Sperrung von YouTube-Videos und macht den Kreml zunehmend nervös, beobachtet Julian Hans. Die YouTube-Statistik zeigt, dass Google 2016 über 13.000 Sperr- und Löschanträge von russischen Behörden erhalten hat, ein Anstieg von 478 % gegenüber 2015. YouTube reagiert mit dem schmallippigen Statement, es blockiere oder lösche Inhalte auch in Russland nach klar formulierten Prinzipien. Russische Jugendliche nutzen YouTube besonders als Alternative zu den staatlich kontrollierten Fernsehsendern.
sueddeutsche.de, youtube.com (Video)Kommentieren ...

YouTube leitet Terror-Suchanfragen auf Anti-Terror-Videos um.

YouTube will es Nutzern, die für Terror-Propaganda anfällig sind, schwerer machen, sich auf der Plattform zu radikalisieren. Googles Video-Dienst beantwortet zunächst englische Suchanfragen nach Terror und Extremismus mit Playlists, die Terroristen entlarven und mögliche Nachahmer entmutigen sollen. Weitere Sprachen sollen folgen.
theverge.com, youtube.googleblog.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verleger-Verbände: Inhalte müssen im Netz neutral aufgelistet werden.

Internet-Regulierung: Marktdominante Plattformen und Suchmaschinen müssen Presseinhalte neutral auffindbar machen, fordern die Verleger-Verbände BDZV und VDZ. Bisher seien die Algorithmen und Kriterien für die Ergebnisse von Suchmaschinen intransparent. Die Plattformen könnten Inhalte und Meinungen auslisten oder bevorzugen, teilt der BDZV "Horizont" mit. Bundesjustizminister Heiko Maas hatte ein "Antidiskriminierungsgesetz für Algorithmen gegen digitale Diskriminierung" vorgeschlagen.
horizont.net

Aus dem Archiv: Im Gespräch mit turi2-Verleger Peter Turi auf dem IT-Gipfel 2016 sagt Google-Lobbyistin Sabine Frank, eine Offenlegung der Algorithmen würde Suchmaschinen unnutzbar machen. Spammer könnten sonst die Informationen missbrauchen.
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Spielepublisher Gamigo kauft Influencer-Network Mediakraft.

Mediakraft: Der Spiele-Publisher Gamigo kauft das Kölner Multichannel-Netzwerk komplett. Mediakraft soll seine Influencer-Kompetenz in die Marketing- und Vermarktungstochter Adspree einbringen, einst SevenGames Network. Die verkaufenden Venture-Firmen sind u.a. Iris Capital, Capnamic Ventures - hier ist u.a. Dumont beteiligt - und Shortcut Ventures.
horizont.net, wuv.de, meedia.deKommentieren ...

Beiersdorf, Citroen und L’Oréal werben am meisten auf YouTube.

Videowerbung auf YouTube hatte in Deutschland im ersten Drittel 2017 ein Volumen von rund 146 Mio Euro, errechnet Nielsen. Am höchsten waren die Ausgaben von Beiersdorf, Citroen und L'Oréal, gefolgt von Amazon und Samsung. Auch Unternehmen, die keine TV-Werbung geschaltet haben, waren laut Nielsen auf YouTube vertreten, darunter zum Beispiel Bosch, DM und Vattenfall.
horizont.net, nielsen.comKommentieren ...

Berater Michael Heine warnt werbende Unternehmen vor dem Daten-GAU.

Mein Wissen gehört mir: Marketing-Analyst Michael Heine betrachtet den digitalen Werbemarkt voller Sorge. Google und Facebook saugen das Wachstum auf – und Heine sagt im Video-Interview bei den Digital Marketing Days: "Es ist absehbar, dass wir bald keinen funktionierenden Markt mehr haben werden." Heine beobachtet, wie große Plattformen und Agenturen die Intransparenz für leere Reichweiten-Versprechen ausnutzen.

Der Chef der Agentur Companion vermutet deshalb im Interview von "Horizont" und turi2.tv: "Alle großen Unternehmen werden einen großen Teil ihrer Datenhaltung hinter ihre eigene Firewall ziehen." Im zunehmend digitalen Leben sei es fatal, wenn Kundendaten und -verbindungen an intransparente Plattformen und Agenturen outgesourct würden.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube Kanal von turi2)Kommentieren ...

Basta: YouTuber drehen Low-Budget-Remake von "Independence Day".

Special Effects in Heimarbeit: Die YouTuber von Cinefix haben zum US-Unabhängigkeitstag den Trailer des Hollywood-Blockbusters Independece Day von 1996 szenengenau nachgestellt. Wofür Roland Emmerich noch 75 Mio Dollar für Spezial-Effekte brauchte, reichen Modellautos, Papp-Kulissen und ein dampfender Kochtopf als Raumschiff-Attrappe. Sollten jemals Aliens diesen Film sehen, sie könnten intelligentes Leben auf der Erde anzweifeln.
youtube.com (3-Min-Video) via mashable.com, youtube.com (Szenen-Vergleich)

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Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen Initiative gegen Terror-Inhalte.


Und wenn ich nicht mehr weiter weiß: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen das Global Internet Forum to Counter Terrorism, ein Arbeitskreis Zusammenschluss gegen Terror-Propaganda im Internet. Ziel der Initiative sei es, Terrororganisationen die Rekrutierung von Mitgliedern zu erschweren. Terror-Propaganda auf den Plattformen der Partner solle gefunden und gelöscht werden. Gleichzeitig wollen die Firmen Nutzer aufklären, die für Terror-Botschaften empfänglich sind.

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube wollen dafür gemeinsam Technologien entwickeln, in Forschung investieren und Erfahrungen austauschen. Die Initiative baut auf mehreren bestehenden Netzwerken zum Thema auf und soll es den Beteiligten einfacher machen, miteinander, mit anderen Firmen und Organisationen sowie mit Regierungen zusammenzuarbeiten. Bisher haben Terroristen und deren Sympathisanten in den sozialen Medien vergleichweise leichtes Spiel.
theverge.com, mashable.com, blogs.microsoft.com (Gemeinsame Erklärung)Kommentieren ...

Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Netzhetze-Gesetzes.


Soziales Gesetzwerk: Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Gesetzes gegen Hasskriminalität im Internet. Das geplante Gesetz soll soziale Netzwerke wie Facebook verpflichten, offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde zu löschen oder zu sperren. Nicht eindeutige Fälle müssten innerhalb einer Woche entschieden werden.

Plattformen wie Facebook und YouTube sollen laut "Spiegel" einen Zustellungsbevollmächtigen in Deutschland einsetzen müssen. Dieser müsse innerhalb von zwei Tagen Behörden, die sich wegen illegaler Inhalte melden, Auskunft erteilen. Die Regierung wolle den sozialen Netzwerken erlauben, ein gemeinsames Zentrum zur Prüfung der Beschwerden einzurichten, das Informationen über seine Arbeit veröffentlicht.

Das Bundesjustizministerium unter Heiko Maas soll die Pläne nun schriftlich zusammenfassen. Die endgültige Einigung könnte kommende Woche folgen.
spiegel.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube hat 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich.

YouTube hat mittlerweile 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich, sagt CEO Susan Wojcicki auf der VidCon. Die eingeloggten Nutzer schauen ihr zufolge allein auf ihren Mobilgeräten im Schnitt mehr als eine Stunde pro Tag YouTube-Videos. Die 37 exklusiven Serien, die YouTube für sein Angebot Red produzieren ließ, erzeugten laut der Google-Tochter bislang insgesamt 250 Mio Views.
hollywoodreporter.com, techcrunch.comKommentieren ...

Google präsentiert Vier-Punkte-Plan gegen Online-Hass und Propaganda.


Großes Paket gegen Propaganda: Google stellt via "Financial Times" umfangreiche Pläne vor, die insbesondere YouTube von Hass und Terror-Propaganda säubern sollen. Chefjurist Kent Walker nennt nicht zufällig künstliche Intelligenz an erster Stelle. Google investiert in lernende Algorithmen, die immer zuverlässiger Gewalt und Hass aufspüren sollen. Walker kündigt aber auch umfangreiche Kooperationen mit Organisationen an, die Inhalte melden sollen. Vier Maßnahmen im Einzelnen:

1. Künstliche Intelligenz: Mehr Programmierer sollen sich mit maschinellem Lernen beschäftigen. Google hofft, dass Algorithmen künftig noch erfolgreicher gefährliche Inhalte aufspüren. Mehr als 50 % gelöschter Terroristen-Videos seien zuletzt durch automatisierte Videoanalysen gefunden worden. Walker räumt ein, dass es schwierig ist, Propaganda von einem Nachrichtenbeitrag zu unterscheiden, der mit den gleichen Bildern journalistisch über Terror berichtet.

2. Freiwillige Helfer: Wegen dieser vielen Grenzfälle will Google verstärkt Organisationen einbeziehen, die verbotene Inhalte finden und melden. Dazu vergrößert YouTube das Programm Trusted Flagger. Zu den 63 Mitgliedern sollen 50 weitere Organisationen kommen, die Inhalte mit erweiterten Möglichkeiten melden können.

3. Warnhinweise: YouTube führt eine Zwischenlösung für umstrittene Videos ein. Statt zu löschen soll es z.B. für radikal religiöse oder politisch extreme Inhalte die Möglichkeit geben, Warnhinweise vorzuschalten. Auch die Kommentarfunktion soll dort deaktiviert werden und Kanalbetreiber sollen kein Geld mit Werbung verdienen können. Damit sieht Walker die freie Meinungsäußerung gewährt – umstrittene Videos würden aber mit diesen Hürden seltener geguckt.

4. Kampagnen: Google will potenzielle Terroristen aktiv zum Umdenken bewegen. Wer häufig Terror-Inhalte sucht, soll gezielt zu Anti-Terror-Videos geleitet werden.
(Foto: Zuma Press / Picture Alliance)
ft.com (Paid), faz.netKommentieren ...