Öffentlich-Rechtliche stehen in ganz Europa in der Kritik.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk steht aktuell nicht nur in Deutschland in der Kritik: In der Schweiz sammelt die Volks-Initiative "No Billag" Stimmen, in Polen haben viele Menschen mit der Abschaffung der Medienfreiheit auch ihren Fernseher verbannt. In Frankreich soll eine Reform alle öffentlichen Sender bündeln und die Budgets eindampfen, in Österreich streiten FPÖ und ORF.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Dieter Wedel: ZDF-Untersuchung findet keine Hinweise auf Übergriffe.

ZDF hat seine internen Untersuchungen zu den Vorwürfen gegen Dieter Wedel vorläufig abgeschlossen. Die Sichtung aller noch vorhandenen Unterlagen sowie Gespräche mit verantwortlichen Mitarbeitern hätten ergeben, dass dem ZDF keine Hinweise zu möglichen sexuellen Übergriffen von Dieter Wedel vorlagen. Zu den erhobenen Vorwürfe von Schauspielerinnen und Mitarbeitern im Rahmen der ZDF-Produktionen Der große Bellheim, Der Schattenmann und Die Affäre Semmeling konnte die Untersuchung keine neuen Erkenntnisse beitragen.
presseportal.de
1 Kommentar

Gericht: HR muss keine Barzahlung des Rundfunkbeitrags akzeptieren.

Rundfunkbeitrag kann nicht bar gezahlt werden, sagt der hessische Verwaltungsgerichtshof. Die Rundfunkanstalten, im konkreten Fall der HR, müssen weder nach dem Bundesbankgesetz noch nach Europarecht eine Barzahlung akzeptieren. Die beiden Kläger wollen eine Abbuchung oder Überweisung vom Konto nicht hinnehmen und können jetzt noch zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gehen.
abendblatt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Joachim Huber sieht Eurosport bei Olympia nicht auf dem Treppchen.

"Es hilft nichts: Eurosport bei Olympia, das ist wie der Inder Shiva Keshavan beim Rodeln. Dabei sein ist alles."

Joachim Huber, Ressortleiter Medien beim "Tagesspiegel", macht ARD und ZDF als klare Favoriten bei der Olympia-Berichterstattung aus. Eurosport komme trotz großer Bemühungen nicht gegen die jahrzehntelangen Sehgewohnheiten der Zuschauer an.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Die Öffentlich-Rechtlichen müssen ihre Facebook-Strategie ändern, fordert Kai-Hinrich Renner.

ARD, ZDF und Deutschlandradio brauchen eine neue Strategie im Umgang mit Facebook, YouTube und Co, kritisiert Kai-Hinrich Renner. Die Öffentlich-Rechtlichen hätten die Bedrohung durch Facebook, Google und Co zwar erkannt, tummelten sich aber weiterhin fleißig auf deren Pllattformen. Deshalb würde es nicht schaden, sich nach österreichischem Vorbild mit den Verlagen gegen die Marktmacht der US-Internetriesen zusammenzutun.
abendblatt.deKommentieren ...

Ulrich Wilhelm: Politik muss sich um Netzbetreiber und Plattformen kümmern.

Ministerpräsidenten müssen bei der Neuordnung des Telemediengesetzes auch auf Netzbetreiber und Plattformen achten, meint der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Vodafone, T-Online, Web.de und Google News entwickelten sich zu großen Nachrichtenanbietern, die von Kontrollen und Regulierungen kaum betroffen seien. Falls die ARD künftig weniger im Internet berichten dürfe, diene dies deshalb nicht automatisch den Verlagen.
focus.deKommentieren ...

Zitat: Ex-Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof plädiert gegen Werbung bei ARD und ZDF.

"Ich wäre dafür gewesen, den Rundfunkbeitrag nicht um 48 Cent auf 17,50 Euro zu senken. Diese Ersparnis beeindruckt den Bürger nicht."

Ex-Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof sagt im "Welt"-Interview ein werbefreier öffentlich-rechtlicher Rundfunk würde mehr Zustimmung erhalten als ein günstigerer.
welt.de (Paid)Kommentieren ...

"Zapp" kritisiert Oliver Welke wegen Witz über stotternden AfD-Mann.

Oliver Welke macht sich im ZDF über einen stotternden AfD-Mitarbeiter lustig, kritisieren u.a. "Zapp" und "NZZ"-Journalist Marc Felix Serrao. Der AfD-Mitarbeiter hatte stotternd erklärt, viele Flüchtlinge würden die deutsche Sprache nicht gut genug lernen können, um ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. "Heute-Show"-Moderator Welke zeigte ein Video davon und äffte den Stotterer nach. Der AfD-Mann hatte vor seiner Rede in einem Bundestagsausschuss erklärt, dass er stottert. Die "Heute Show" entschuldigt sich für den Fehler.
twitter.com ("Zapp"), huffingtonpost.de, twitter.com (Serrao), twitter.com ("Heute Show")Kommentieren ...

Lese-Tipp: Marietta Slomka ist die Klempnerin des politischen TV-Interviews.

Lese-Tipp: Claudia Fromme interviewt Marietta Slomka (Foto) zum Thema Interview. Der "heute-journal"-Moderatorin ist der Begriff geslomkat gewidmet und an der Käsetheke hört sie, sie sei ja im echten Leben sogar ganz nett. Slomka erwidert, es sei schlicht ihr Job, in Interviews dahin zu gehen, wo Reibung ist. Den Klempner frage ja auch niemand, warum er nur kommt, wenn das Rohr verstopft ist.
sueddeutsche.de (Paid)Kommentieren ...

YouTube will Videos staatlich finanzierter Sender kennzeichnen.

Label gegen Propaganda: YouTube will künftig Videos von staatlichen Sendern wie Russia Today mit einem Hinweis versehen. Die Kennzeichnung soll nicht im Video, aber noch über dem Video-Titel erscheinen, kündigt das Google-Unternehmen an. Die Hinweise sollen auf Wikipedia-Artikel verlinken. Vorerst sehen nur Nutzer in den USA solche Hinweise.

In den USA werden damit auch Videos des Public Broadcasting Service (PBS) versehen. Er wird künftig als "öffentlich finanzierter amerikanischer Sender" angezeigt. In Deutschland dürfte es die Deutsche Welle betreffen, die sich aus dem Haushalt des Bundes finanziert. ARD, ZDF und Deutschlandradio erhalten dagegen Rundfunkbeiträge aller Bürger. Große Bedeutung dürfte die Maßnahme für Russia Today (RT) entfalten, das mit rund 5,5 Mrd Videoabrufen zu den meistgenutzten News-Angeboten auf YouTube gehört.
youtube.googleblog.com, wsj.comKommentieren ...

Streit um "Presseähnlichkeit" blockiert neuen Telemedienauftrag.

Medienpolitik: Ein neuer rechtlicher Rahmen für ARD, ZDF und Deutschlandradio scheitert vorerst am Begriff "Presseähnlichkeit", schreibt Christian Meier. Strittig ist unter den Ländern, was genau das Wort mit einschließt. Die Öffentlich-Rechtlichen sollen online nicht presseähnlich berichten, um privaten Verlagen keine Konkurrenz zu machen. Gerungen werde um jedes Wort, um Streitereien wie um die "Tagesschau"-App in Zukunft zu verhindern. Der neue Telemedienauftrag wird wegen der offenen Fragen wohl erst Mitte Juni definiert.
welt.deKommentieren ...

Beratungen über neuen Telemedienauftrag stocken.

Medienpolitik: Staatssekretäre der Länder können sich nicht auf einen neuen Telemedienauftrag einigen, berichtet Daniel Bouhs. Umstritten bleibt, wie viel Text ARD, ZDF und Deutschlandradio ins Netz stellen dürfen. Auch die Vergütung von Produzenten ist unklar, weil Videos künftig länger in Mediatheken stehen sollen. Die Strukturreformen in den Sendern zeigen indes Wirkung, beobachtet Bouhs: ZDF-Intendant Thomas Bellut und ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm teilen sich kostensparend ein Shuttle ins Hotel.
twitter.com



Kommentieren ...

"Facebook wird vollgepumpt": Privatfunk-Chef Hans Demmel will ARD und ZDF im Netz einschränken.


Mehr Zurückhaltung, bitte: Den privaten Sendern in Deutschland sind die Social-Media-Angebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio ein Dorn im Auge. "Facebook wird vollgepumpt", kritisiert Hans Demmel, Vorstandschef des VPRT, im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Wir zahlen Gebühren dafür, dass Facebook im Umfeld Werbegelder einnimmt." Demmels Appell zur Zurückhaltung ist dringend: Heute beraten die Ministerpräsidenten über den neuen Telemedienauftrag.

Demmel verlangt von den Öffentlich-Rechtlichen, Facebook nur als Werbekanal zu nutzen. Auch die privaten Sender versuchten, Facebook-Nutzer auf die eigenen Seiten zu lotsen statt Programm exklusiv für die Plattformen zu machen. Öffentlich-rechtliche Journalisten dürften nicht verpflichtet werden, Facebook voll zu pumpen und einen US-Konkurrenten stärker zu machen. "Ein ausgeglichenes Spielfeld – mehr wollen wir gar nicht", sagt Demmel, im Hauptjob Geschäftsführer von n-tv, am Rande des Deutschen Medienkongress.

Er beobachtet, wie sich in Deutschland eine Opposition gegen das Mediensystem formt. Demmel schätzt, dass in einer Abstimmung heute ein Viertel der Deutschen gegen den Rundfunkbeitrag stimmen würden. Aus staatsbürgerlicher Sicht für ihn kein guter Zustand. Darum verlangt er Reformen und eine Besinnung auf den Kernauftrag. Doch den verlören die Sender oft aus dem Blick: Höherklassige Dokus würden immer häufiger im Nachtprogramm verschwinden oder auf Spartensender abgeschoben.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2.tv)Kommentieren ...

ARD, ZDF, Deutschlandradio müssen sich auf deutlich weniger Text im Netz einstellen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich auf einen "deutlichen Rückbau" von Texten in ihren Online-Angeboten einstellen, schreibt Claudia Tieschky. Der Entwurf des Telemedienauftrags sieht vor, dass Texte nur erlaubt sind, wenn sie auf Materialien und Quellen zu Sendungen beruhen. Momentan reicht ein Sendungsbezug.

Der NDR will den seit Jahren währenden Streit um die "Tagesschau"-App indes vor das Bundesverfassungsgericht bringen. Hier geht es um die Frage, in welcher Form das Angebot zu "presseähnlich" ist und damit Verlagen Konkurrenz macht. Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten, um den Telemedienauftrag neu zu definieren.
sueddeutsche.de1 Kommentar

MDR produziert barrierefreie Olympia-Angebote zentral für ARD und ZDF.

MDR bietet die Olympiaberichterstattung für Menschen mit Behinderung mit Untertitelung, Live-Audiodeskription und erstmals auch in leichter Sprache an. Der MDR erstellt die Live-Audiodeskription zentral für ARD und ZDF. Auch für die Paralympics gibt es die drei Angebote, außerdem Tageszusammenfassung mit Gebärdensprachübersetzung.
presseportal.deKommentieren ...

KEF bewertet Reformvorschläge von ARD und ZDF als unzureichend.

KEF hält die Reformvorschläge von ARD, ZDF und Deutschlandradio für unzureichend, berichtet Medienkorrespondenz. Nach Ansicht der Kostenprüfer können die meisten Vorhaben in Bezug auf ihre Reichweite und Effekte nicht als Strukturreform angesehen werden. Die Einsparungen entsprächen lediglich Mindesteinsparpotenzialen. Vor wenigen Tagen hatte "Bild" bereits aus einem Bericht der KEF zitiert, in dem die Prüfer die laufenden Kosten der Anstalt kritisieren.
medienkorrespondenz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "Wir Journalisten brauchen Demut."

Kleine Töne spucken: ZDF-Chefredakteur Peter Frey findet Journalisten wichtiger denn je. Doch der Respekt vor der eigenen Rolle sollte dabei nicht zu kurz kommen, sagt er im Interview von "Horizont" und turi2.tv. "Wir Journalisten müssen unsere Rolle mit Demut wahrnehmen."

Frey beobachtet ein Misstrauen gegenüber Medien in Teilen der Gesellschaft, aber ein weiterhin hohes Vertrauen in der Breite. Dieses Vertrauen sollten Journalisten nicht enttäuschen und sich an den Werten Selbstkritik, Transparenz und Demut orientieren. Auch darum gibt es eine Korrektur-Rubrik auf heute.de.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)1 Kommentar

"Spiegel": ARD und ZDF haben vor "Frie­de­ri­ke" zu wenig gewarnt.

ARD und ZDF haben nicht genug vor dem Orkan "Frie­de­ri­ke" mit sieben Toten gewarnt, kritisiert Olaf Stampf. Während der pri­va­te Wet­ter­dienst von Jörg Ka­chel­mann ta­ge­lang in­ten­siv gewarnt habe, sei "Frie­de­ri­ke" ARD und ZDF nicht ein­mal eine Son­der­sen­dung wert gewesen. Erst nach dem Sturm habe sich die ARD zu ei­nem "Brennpunkt" bequemt. Spiegel-Daily-Kolumnist Ka­chel­mann kritisiert die Untätigkeit der dritten Programme. Erst nach Todesfällen "Brennpunkte" zu senden, sei abseitig, zynisch und widerwärtig, sagt der Wetter-Experte.
"Spiegel" 4/2018, S. 101 (Paid), daily.spiegel.de (Kachelmann, 5-Min-Video)Kommentieren ...

Marietta Slomka: "Bei mir persönlich hat sich noch keiner beklagt."

Lese-Tipp: "heute journal"-Moderatorin Marietta Slomka spricht mit Alexander Becker über ihren von Kritikern als hart wahrgenommenen Interview-Stil. Sie sagt, dass sich bei ihr persönlich noch niemand beschwert habe – im Gegenteil: Politiker fühlten sich herausgefordert. Lediglich CSU-Chef Seehofer habe sich einmal beim Intendanten über ein Interview mit Sigmar Gabriel beschwert. Mit dem Begriff "geslomkat" für kritisch geführte Gespräche kann sie sich anfreunden.
meedia.deKommentieren ...

Zitat: Claus Kleber will Inhalte nicht mit Geschrei verkaufen.

"Als Korrespondent in Amerika habe ich erlebt, wie die Marktgesetze immer mehr dazu gedrängt haben, im Fernsehen und auch online das lauteste Gebrüll zu produzieren, weil das lauteste Gebrüll sich am besten verkauft."

"heute journal"-Moderator Claus Kleber wünscht sicht im t3n-Interview, dass Leser und Publikum Inhalte häufiger im Frage stellen.
t3n.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Wahrheit ist interpretierbar, manchmal schwer herauszufinden, aber es gibt sie."

"Ich will eine Partnerschaft mit einem Publikum, das uns in Frage stellt, das kritisch ist, das nachhakt, das Plausibilitäten überprüft, vielleicht auch selber mal auf die Suche nach der Wahrheit geht in einer Frage, die sie besonders interessiert. Und nicht dem erstbesten Facebook-Eintrag oder Tweet folgt und beim Rest dann praktisch das Gehirn ausschaltet."

"Früher konnte man ein handgeschriebenes Papier oder ein an einen Baum genageltes Flugblatt gut von einem Leitartikel in der „Zeit“ unterscheiden. Heute gehört überhaupt nichts mehr dazu, Zehntausende und mehr zu erreichen mit irgendwas, das man sich überlegt hat."

"Ich möchte mich streiten mit den Leuten, die sich hinstellen und behaupten, wir seien ein staatsgelenktes Medium und wären praktisch ausführendes Organ der Bundesregierung und seien allen möglichen Weisungen unterworfen, die uns erzählen, wie eine Sendung auszusehen hat oder wie insgesamt die Richtung des ZDF zu sein hat."Kommentieren ...

Zitat: ARD-Chef Ulrich Wilhelm will mit Verlagen über "gemeinsame Plattform" reden.

"Am Ende haben wir so viel mehr gemeinsame Interessen als Gegensätze. (...) Wir haben nie gedacht: Es wäre jetzt das Beste, einfach aufeinander loszugehen."

Der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm will Frieden zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen. Zum Start bringt er eine gemeinsame Online-Plattform ins Gespräch.
daniel-bouhs.de (Transkript), youtube.com (9-Min-Statement)

Kommentieren ...

KiKa korrigiert Altersangabe bei einem jungen Flüchtling.

KiKa geht für einen Fehler durchs Social-Media-Feuer: Der Sender korrigiert etwas zu still die Altersangabe eines jungen syrischen Flüchtlings von 17 auf 19. Er ist mit einer 16-jährigen Deutschen zusammen. Der Fehler soll aus der Zeitspanne zwischen Recherche und Ausstrahlung entstanden sein. Ein AfD-Politiker und andere Lautsprecher schimpfen über Staatsmedien-Propaganda sowie "Manipulation und Indoktrination Minderjähriger".
dwdl.de, meedia.de



Kommentieren ...

Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks entscheidet sich 2018, glaubt Kai-Hinrich Renner.

Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland wird 2018 an Themen wie der Höhe des Rundfunkbeitrags, dem neuen Rundfunkstaatsvertrag und Reformvorhaben verhandelt, prognostiziert Kai-Hinrich Renner. Er glaubt, dass die Vorschrift zu presseähnlichen Beiträgen bleibt und die Sieben-Tage-Mediathekenregel verschwindet.
morgenpost.deKommentieren ...

"Bares für Rares" breitet sich übers gesamte ZDF aus, beobachtet Stefan Niggemeier.

ZDF logo_150TV-Kritik: Stefan Niggemeier sorgt sich um ein Bräsigkeits-Virus, das ausgehend von der Sendung "Bares für Rares" die ZDF-Sendezeit befällt. Weniger als bei diesem "Mittagsschlaf-Angebot" der Trödelsendung sei im TV selten passiert, das ZDF fülle mit ihr dennoch "eine Programmfläche so groß wie das Saarland" und erfinde dazu noch Spezial- und Sonderversionen.
uebermedien.deKommentieren ...

ZDF-Intendant Bellut ist offen für Kooperationen mit Streaming-Anbietern.

ZDF logo_150ZDF könnte wie bereits die ARD im Fall von "Babylon Berlin" Kooperationen mit Streaming-Anbietern oder Pay-TV-Sendern eingehen, sagt Intendant Thomas Bellut der dpa. Damit will Bellut auch bei geringeren Ausgaben im Bereich der Fiktion punkten. Erste gute Erfahrungen habe das ZDF bereits gemacht: "Wir haben mit Netflix koproduziert beim Kinderprogramm oder die Serie '4Blocks' von TNT Serie für ZDFneo eingekauft."
spiegel.deKommentieren ...

fragebogen2: Stefan Raue.


Stefan Raue wollte schon als Kind tief graben – am liebsten als Archäologe an antiken Ausgrabungsstätten. Heute steht er als Intendant des Deutschlandradios für tiefschürfenden Journalismus. Im Video-Fragebogen von turi2.tv offenbart der langjährige Chefredakteur eine heimliche Schwäche für Rockmusik und unterschätzte Talent als Rockmusikkritiker. Außerdem spricht er über sein großes Vorbild Wolf von Lojewski.
turi2.tv (69-Sek-Video)Kommentieren ...

Zitat: Wulf Schmiese findet die Kritik in sozialen Medien wenig konstruktiv.

"Lügenpresse-Vorwürfe, das sind Lügen in einem Staat, der das große Glück journalistisch unabhängiger Medien hat."

Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des "heute-journals", findet die Kritik im Netz nicht neu und kaum konstruktiv. Es passierten zwar Fehler, doch diese seien etwas anderes als das bewusste Verzerren von Wahrheit, sagt Schmiese im DWDL-Interview.
dwdl.deKommentieren ...

Zitat: Schauspieler Christian Berkel berichtet über Bedrohungen beim Dreh.

"Es gab durchaus Angebote an die Security, doch mal gegen die Bezahlung einer bestimmten Summe wegzuschauen. Das hat aber nicht funktioniert."

Schauspieler Christian Berkel ist froh, dass er bei einem Dreh für die Krimiserie Der Kriminalist über Drogenhandel am Kottbusser Tor in Berlin von Bodyguards beschützt wurde.
tagesspiegel.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Zum Spielen benötige ich eine gewisse geschützte Situation."

"Ich spiele natürlich gerne Figuren, die mir komplett entgegengesetzt sind. Aber für eine Serienfigur, für die eine regelmäßige Verabredung mit dem Zuschauer gewollt ist, braucht es eine Figur, die dicht an mir dran ist."Kommentieren ...