Zitat: BuzzFeed-Chef Daniel Drepper ist ein Fan der Öffentlich-Rechtlichen.

"Anzeigen finanzieren weniger Journalismus als erhofft. Verlage legen ihre Recherchen zunehmend hinter Bezahlschranken. Gemeinnütziger Journalismus ersetzt keine wegbrechenden Institutionen. Was bleibt? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk."

BuzzFeed-Deutschland-Chefredakteur Daniel Drepper ist ernüchtert von jüngsten Journalisten-Entlassungen – und hofft auf eine starke ARD und ein starkes ZDF.
netzwerkrecherche.org via facebook.com

Frontal 21: Deutscher Fiskus nutzt Mittelständler als Steuereintreiber für Google & Co.


Google Pay: Deutsche Finanzämter ziehen von Mittelständlern Steuern ein, weil sie Google & Co nicht zu fassen kriegen, berichtet das ZDF-Magazin Frontal 21. Erste Finanzbehörden in Bayern hätten von Digitalfirmen und E-Commerce-Anbietern 15 % Quellensteuer auf ihre Zahlungen für Werbung an Google und andere Online-Giganten gefordert. Der Fiskus wolle nicht nur Geld für die Zukunft, sondern bis zu sieben Jahre rückwirkend. Die deutschen Firmen sollten sich ihr Geld, teilweise mehrere Mio Euro, von Google & Co zurückhholen, so die Theorie. Praktisch unmöglich.

Das bayerische Finanzministerium sagt, die Finanzämter seien angewiesen, "die betroffenen Fälle bis zur endgültigen Festlegung einer bundeseinheitlichen Verwaltungsauffassung offen zu halten". Das Bundes­finanz­ministerium wolle sich derzeit nicht festlegen und teilt "Frontal 21" mit, es bestehe "noch keine abgestimmte Auffassung" zwischen den Finanzverwaltungen von Bund und Ländern. (Foto: Ralph Goldmann / picture alliance, Montage: turi2)
zdf.de (mit 2 Min-Video)

ZDF startet digitales Kulturangebot als Rubrik seiner Mediathek.


Verborgene Hochkultur: Das ZDF belebt am Mittwoch ab 17 Uhr ZDF Kultur wieder. Statt wie ehemals als linearer Sender kommt das Kulturangebot als Rubrik in der ZDF-Mediathek zurück, schreiben Ulrike Simon bei "Horizont" und Benedikt Frank in der "Süddeutschen Zeitung". Neben den bestehenden Kulturprogrammen des ZDF sollen eigens für soziale Medien entwickelte Videos sowie virtuelle Rundgänge durch Museen und andere Kultureinrichtungen zum Inhalt gehören. Dazu kooperiert das ZDF mit externen Partnern. Mit zwölf Einrichtungen wie dem Bauhaus Dessau arbeitete das ZDF bereits zusammen, nun kommen 23 neue Partner hinzu, zum Beispiel die Semperoper, die Nibelungen-Festspiele und das Frankfurter Städel-Museum.

Genau will das ZDF sein neues Kulturangebot am Mittwoch auf der Berlinale vorstellen. Den Ausdruck "Plattform" wird der Sender dabei wohl vermeiden, schreibt Simon. Das neue Angebot sei auch deshalb als Rubrik der Mediathek und nicht als eigene Kulturplattform angelegt, weil es so keinen Auftrag durch die Ministerpräsidenten benötigt. Den TV-Sender ZDF Kultur hatte die Anstalt 2016 zugunsten des Jugendangebots Funk eingestellt.
horizont.net, sueddeutsche.de

Meinung: Sender machen zu enge Vorgaben bei Dokumentationen.

Dokumentationen: Viele Fernsehreporter nutzen Komparsen-Plattformen, weil ihre Sender ihnen zu enge Vorgaben machen, sagt Berufsgruppensprecherin Katarina Schickling im Interview der "Süddeutschen Zeitung". Oft müssten die Autoren im Vorfeld angeben, was die Protagonisten sagen könnten. Schickling selbst arbeite daher lieber mit Experten oder Zeitzeugen. Ähnliche Kritik äußerte vor kurzen auch Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok.
"Süddeutsche Zeitung" S. 27, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: ZDF-Intendant Thomas Bellut verdient 350.400 Euro.

Zahl des Tages: Läppische 350.400 Euro umfassten die Bezüge von ZDF-Intendant Thomas Bellut 2017, wie das ZDF mitteilt. Hinzu seien ein Dienstwagen und monatlich 766,94 Euro Aufwandsentschädigung gekommen, zudem 41.135,48 Euro für Tätigkeiten bei Tochterfirmen. Die Bezüge von Chefredakteur Peter Frey lagen bei 230.880 Euro, Programmdirektor Norbert Himmler erhielt mit 227.280 Euro etwas weniger.
bild.de

Meinung: Sender begünstigen die Protagonisten-Suche in Portalen wie Komparse.de.

Dokumentationen: Protagonisten in Portalen wie Komparse.de zu suchen, sei ein weit verbreitetes Phänomen unter Autoren, beobachtet Thomas Frickel, Vorsitzender der AG Dok. Der Fall bei den WDR-Dokus der Reihe "Menschen hautnah" sei nicht einmalig und würde durch die strukturellen Bedingungen der Sender begünstigt. Für die ARD zähle die Recherche zum "unternehmerischen Risiko der Produzenten" – wenn ein Filmkonzept schnell geliefert werden müsse, könne nicht gründlich gesucht werden, was ein "unhaltbarer Zustand" sei.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)

Netflix kündigt drei deutsche Filmproduktionen an.


Filmflix: Netflix steigt auch in Deutschland in die Produktion von Filmen ein und plant mit "Betongold", "Isi & Ossi" und "Freaks" die ersten drei deutschen Eigenproduktionen. Für die Satire "Betongold" holt sich der Streaminganbieter Ufa Fiction mit an Bord, vor der Kamera steht u.a. Schauspieler Frederick Lau. Bei der Superheldengeschichte "Freaks" arbeitet Netflix mit dem ZDF zusammen. Die Dreharbeiten für die Eigenproduktionen sollen im Frühjahr starten, 2020 sollen die Filme dann zu sehen sein. Die erste deutsche Serie läuft seit Ende 2017 bei Netflix.

Netflix hatte erst im Januar die Abo-Preise auf dem Heimatmarkt in den USA erhöht. Im 4. Quartal 2018 konnte der Streamingdienst bei den Abozahlen weltweit um 8,8 Mio auf rund 139 Mio zulegen. Zwar ein Zuwachs, der die Erwartungen um 1,2 Mio übertroffen hat – aber auch eine zusätzliche Herausforderung, die bestehenden Abonnenten mit immer neuem Stoff zu bespaßen.
dwdl.de

Zitat: ARD und ZDF haben ein zu großes Angebot an Unterhaltung, kritisiert Hans Demmel.

"Eines Tages werde ich Alexa fragen: Was gibt es heute in der ARD außer Krimis – und dann wird da Schweigen herrschen."

Hans Demmel, Chef von n-tv, sieht die Privatsender beim Thema Bewegtbild sowohl von US-Riesen wie Facebook, YouTube und Co als auch vom "überbordenden" Angebot bei ARD und ZDF bedroht.
wiwo.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Hans Demmel liebt Multimediales und liest Gedrucktes.

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda regt Zweiteilung des ÖR-Budgets an.

Öffentlich-Rechtliche: Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda regt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an, das Budget in je eines für Programme und eines zur Distribution zu teilen. Statt starr die Zahl der linearen Sender vorzugeben, sollten die Anstalten die Ausspielkanäle frei wählen dürfen und nur an Qualitätsstandards gemessen werden. So könnten die Sender Reichweite und damit auch Akzeptanz herstellen und flexibler auf Entwicklungen reagieren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)

Studie: Freie fühlen sich bei Öffentlich-Rechtlichen benachteiligt.

Freie Mitarbeiter fühlen sich vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft benachteiligt, sagt eine Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 66 % der knapp 1.900 Befragten bekommen laut ihrer Aussage für die gleiche Arbeit weniger Geld. 70 % wären lieber festangestellt. Bei den Öffentlich-Rechtlichen arbeiten rund 25.500 Festangestellte, laut Studie rund 19.100 arbeitnehmerähnliche Freie und Freie, deren Anzahl "nicht zu ermitteln" ist.
taz.de

Meinung: Öffentlich-rechtliches Fernsehen braucht mehr Haltung statt Quotengier.

Fernsehen ist grau geworden, schreibt Norbert Schneider, "Tagesspiegel"-Gastautor und Ex-Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. Die TV-Programme seien von Routine geprägt und zu sehr auf Quoten fixiert. Aufmerksamkeit finde, was im Netz passiere und Aufregung schaffe. Qualität stehe für eine Haltung gegenüber dem Publikum. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse diese Rolle wieder stärker besetzen.
tagesspiegel.de

Basta: Florian Silbereisen heuert auf dem "Traumschiff" an.

Seemannsfest der Schunkel-Shantys: Moderator und Schlagerstar Florian Silbereisen wird neuer Kapitän auf dem ZDF-Traumschiff, bestätigt er "Bild". Er war Top-Favorit des Senders und folgt auf Sascha Hehn, der über von Bord geht. Käpt'n Silbereisen war jahrelang Fischers Flori, navigiert seit zwei Dekaden gekonnt durch die Untiefen der Schlagerwelt und Volksmusik und lässt auch einen Shit-Sturm unbeeindruckt an sich vorbeiziehen.
bild.de (Paid), dwdl.de

Schmähgedicht: Böhmermann-Anwalt zieht vor den Bundesgerichtshof.

Schmähgedicht: Der Rechtsstreit zwischen Jan Böhmermann und Recep Erdogan geht in die nächste Runde. Böhmermanns Anwalt Christian Schertz hat beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht. Vergangenen Mai hatte das Oberlandesgericht Hamburg ein Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach weite Teile des Werkes verboten bleiben. Das Gericht ließ keine Revision zu.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Studie: Medien haben "überwiegend korrekt" über Flüchtlinge berichtet.

Medienkritik: Deutsche Medien haben im Zeitraum Mai 2015 bis Januar 2016 "überwiegend korrekt" über die Zuwanderung berichtet, sagt eine Studie der Uni Mainz. Kommunikationsforscher Marcus Maurer hat Berichte von "Tagesschau", "Heute", "RTL aktuell", der "Süddeutschen Zeitung", der "FAZ" und der "Bild" untersucht. Sie seien allerdings "meist einseitig", allein die "Bild" habe etwa gleich viele positive wie negative Berichte über Flüchtlinge veröffentlicht. Allerdings habe die Zeitung und auch das ZDF Zuwanderung "überwiegend als Gefahr dargestellt". Die Geschlechterverteilung der Flüchtlinge sei "fast exakt". Nur die "Tagesschau" habe "deutlich häufiger Frauen und Kinder als Männer thematisiert" und gezeigt.
bild.de

Zitat: Harald Schmidt zieht über Fernsehen, Zeitungen und Journalismus her.

"In Amerika sitzt jede Nebenrolle. Wenn es aber 7 Mrd reinregnet, ohne dass ich mich bewegen muss, dann heißt es halt bei jeder Anforderung: ‚'Oh, ich weiß net, ob isch des gegreenlightet bekomme. Mir sind ja auch alle im Weihnachtsstress.'"

Harald Schmidt schaut deutsches Fernsehen nur noch, um sich aufzuregen – und merkt in der "FAZ" nebenbei an, dass der Rundfunkbeitrag gemütlich macht.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Weitere Zitate:

"Klassischer Journalismus wird heute für Leute gemacht, die entweder selbst Journalisten sind oder die damit aufgewachsen sind, dass man montags den 'Spiegel' kauft, donnerstags die 'Zeit' und eine Tageszeitung abonniert hat. (...) In meinem Umfeld liest niemand mehr Zeitung. Punkt."

"Ich muss leider sagen, dass ich mich dabei beobachte, dass ich sechs Interviews pro Woche gebe, in denen ich sage, dass ich mich aus den Medien zurückgezogen habe."

Meinung: ARD und ZDF verschlafen Wintersport-Events, schreibt Manuel Becker.

Sportrechte: ARD und ZDF müssen bei Sportübertragungen flexibler agieren, schreibt Manuel Becker. Die Qualifikation der Vierschanzentournee in Bischofshofen zeigen die beiden Sender nicht, da Schnee die Sprungzeiten verschiebt. Die WM-Generalprobe der Handballer verstecke das ZDF nur online. Die anhaltende Gebührendebatte sei daher nicht überraschend.
haz.de

TV-Markt 2018: ZDF ist Marktführer – trotz stärkerer Fragmentierung.

ZDF logo_150ZDF ist mit 13,9 % Marktanteil der meistgesehene Sender 2018 und verteidigt die Marktführerschaft - auch dank Fußball-Weltmeisterschaft und Olympia. RTL bleibt mit 11,4 % Marktanteil der meistgesehene Sender der jüngeren Zielgruppe. Neue Spartensender verstärken die Fragmentierung im TV-Markt: Kommen die acht Vollprogramme ohne die Dritten 1996 noch auf 80 % Marktanteil, reicht es 2018 für 55,6 %, so wenig wie noch nie.
dwdl.de, quotenmeter.de

Wikipedia stockt öffentlich-rechtliche TV-Inhalte auf.

Wikipedia will mehr Content aus öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen zeigen. Bisher seien diese Inhalte auf kommerziellen Plattformen wie YouTube, aber nicht in der gemeinnützigen Wikipedia zu finden, kritisiert ZDF-Fernsehrat-Mitglied Leonhard Dobusch. Bei künftigen Produktionen sollen die Rundfunkanstalten auch Wikipedia-Content bereitstellen.
netzpolitik.org, wikipedia.org

Meinung: ZDF und ARD brauchen nicht mehr Geld.

ZDF und ARD wollen mehr Geld, was "Wiwo"-Textchef Dieter Schnaas frech findet. Zwar seien Populisten-Vorwürfe àla "Systempresse" und "Mainstream-Medien" absurd. Doch in Zeiten von Netflix, Amazon und Co bräuchten die Nutzer die Öffentlich-Rechtlichen für nichts anderes als Nachrichten, Kultur, Bildung – und das sei mit den aktuellen Geldern möglich.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Krakauer Gericht verurteilt ZDF zu 5.000 Euro Schmerzensgeld.

ZDF logo_150Zahl des Tages: Zu 5.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt das Bezirksgericht Krakau das ZDF wegen der KZ-Doku "Unsere Mütter, unsere Väter". Geklagt hatte ein polnischer Holocaust-Überlebender, bei dem sich das ZDF außerdem auf der eigenen Website entschuldigen soll. Das ZDF hat angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Das ZDF ist 2018 der meist gesehene TV-Sender in Deutschland.

Fernsehen: Das ZDF ist 2018 der meist gesehene TV-Sender in Deutschland, errechnet Media Control. Es kommt auf einen Marktanteil von 13,9 % und steigert sich damit im Jahr von Winterolympia und Fußball-WM leicht im Vergleich zu 2017 (13,1 %). Gleiches gilt für die ARD mit 11,5 % (11,3 %). RTL verliert von 9,2 % auf 8,4 %, bleibt aber vor Sat. 1 (6,2 %, 2017: 6,7 %) und Vox: (4,8 %, 2017: 5,1 %). ZDFneo landet mit 3,2 % hinter ProSieben (4,4 %) und Kabel eins (3,5 %), aber vor RTL 2 (3,0 %).
horizont.net

Die ARD erwägt eine Verfassungsklage, sollte der Rundfunkbeitrag nicht steigen.

Rundfunkbeitrag: Die ARD erwägt eine Verfassungsklage, sollten die Länder keiner Erhöhung des Beitrags zustimmen, sagt der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm der dpa. Sollte der Beitrag nicht steigen, müssten ARD und ZDF deutlich am Programm kürzen. Dafür ganze Felder wie Sport oder Unterhaltung aus dem Programmauftrag zu nehmen, sei aus Sicht von Wilhelm nicht mit der Rundfunkfreiheit vereinbar.
handelsblatt.com, abendblatt.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: ARD-Vorsitzender Ulrich Wilhelm will nicht nur in der Nische senden.

ZDF-Intendant Thomas Bellut kalkuliert mit realem Rundfunkbeitrag von 18,35 €.

Rundfunkbeitrag: Die Gebühr liege derzeit eigentlich bereits bei 18,35 €, rechnet ZDF-Intendant Thomas Bellut der dpa vor. Zu den 17,50 € Rundfunkbeitrag kämen Rücklagen, die die Öffentlich-Rechtlichen nach der Umstellung auf das neue Beitragssystem angesammelt und nun einsetzen dürften. Wenig überraschend argumentiert Bellut, der Beitragssatz müsse daher moderat erhöht werden.
abendblatt.de

YouTube schraubt Altersbeschränkung für Funk-Serie "Klicknapped" hoch.

Funk funkt frivol: Eine Folge der Funk-Serie "Klicknapped" fällt bei YouTube durch die Alterskontrolle und ist nun nur noch für eingeloggte Nutzer über 18 Jahren zu sehen. Grund ist ein nackter Männer-Hintern, der für fünf Sekunden verschwommen zu sehen ist. Zwei Monate lang war der Verstoß gegen das Bekleidungs-Gebot von YouTube unentdeckt geblieben, die Folge hat 100.000 Klicks gesammelt. Die Jugendschützer von Radio Bremen geben sie ab 12 Jahre frei.
radiobremen.de, funk.net (11-Min-Video "Klicknapped")

Meinung: Hans Hoff wünscht sich mehr Selbstbewusstsein bei Funk.

Funk, Jugendangebot von ARD und ZDF, versteckt sein Logo in Videos meist am Ende – erst dann erfahre man, "wem man das alles zu verdanken hat", beobachtet Hans Hoff. Manchmal fühle sich das an, als würde "sich da jemand für sich selbst" schämen. Man müsse nicht so viel Lärm um die eigene Marke machen, wie die Kollegen bei den Radiostationen, ein "bisschen mehr Selbstbewusstsein" sei aber wünschenswert.
dwdl.de