Meinung: Rundfunkbeiträge sollten nach Inhalten verteilt werden.

Rundfunkbeiträge nach Inhalten statt nach Anstalten zu verteilen, ist gar keine schlechte Idee, glauben Hanno Beck und Andrea Beyer. Bei ARD und ZDF sehen sie Formate wie "Musikantenstadl" und "Verbotene Liebe", die sie nicht förderungsfähig finden, und die die Sender mit dem Argument verteidigen, damit die Akzeptanz des Publikums für öffentlich-rechtliche Programme zu fördern. Die Lösung würde auch für fairen journalistischen Wettbewerb sorgen.
"Handelsblatt", S. 23 (Paid)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Volker Herres schreibt sich mit Mehmet Scholl die "nettesten SMS".

Hör-Tipp: Im RBB-Medienmagazin spricht Volker Herres über den Abgang von Mehmet Scholl. Der ARD-Programmchef bezeichnet die Beziehung mit dem Fußball-Experten als "glücklich geschieden" und betont die einvernehmliche Trennung. Dass es immer auch Diskussionen gebe, sei im Redaktionsalltag selbstverständlich. Scholl und er schreiben sich weiter die "nettesten SMS", sagt Herres.

Außerdem spricht Herres über den Olympia-Deal mit Discovery. Dass die Zuschauer die Einschränkungen bei den Live-Rechten merken, glaubt der Programmchef nicht. Grund sei die Zeitverschiebung. Zeitversetzt könnten ARD und ZDF alle Wettbewerbe zeigen.
akamaihd.net (55-Min-Audio, ca. erste 10 Min)Kommentieren ...

Meinung: Die Gebührenzahler sind beim Olympia-Deal die Verlierer.

Olympia: Die Verlierer beim Olympia-Deal zwischen ARD, ZDF und Discovery sind die Gebührenzahler, meint "SZ"-Autor René Hofmann. Die Gebührenzahler müssten auch dann den Sport subventionieren , falls sie sich dafür nicht interessieren. Das Schweigen von ARD und ZDF über die Kosten der Rechte mache es unmöglich, zu beurteilen, ob der Sport den Sendern zu viel wert ist. Für interessierte Zuschauer sei der Deal hingegen bequem. Er helfe auch ARD und ZDF, ihre "gebührengepolsterten" Mitarbeiterstäbe zu beschäftigen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD und ZDF erzielen Einigung mit Discovery über Olympia.


Dabeisein ist alles: ARD und ZDF haben sich nach langem Ringen mit der Eurosport-Mutter Discovery Communications auf Sublizenzen für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 geeinigt. Bereits ab den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 werden ARD und ZDF im TV, Radio und Online umfangreich und viele Stunden am Tag live berichten. Lediglich von den Wettbewerben im Eiskunstlauf, Short Track und Snowboarden gibt es Live-Bilder nur bei Europort.

BR-Intendant Ulrich Wilhelm, innerhalb der ARD für die Sportrechte verantwortlich, ist glücklich darüber, mit Discovery eine "partnerschaftliche Lösung gefunden zu haben". ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich: "Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt." Discovery verkündet in seiner Pressemitteilung: "Die Fernsehzuschauer in Deutschland sind die großen Gewinner." Was Discovery nicht sagt, ist, dass eine Refinanzierung allein über die eigenen Kanäle wohl kaum möglich und für den Konzern ein Minusgeschäft gewesen wäre.

Der Einigung ist ein zäher Verhandlungskampf vorausgegangen, nachdem das IOC 2015 die europäischen Rechte an den Spielen für rund 1,3 Mrd Euro überraschend an den US-Konzern Discovery Communications vergeben hat und nicht wie jahrzentelang Usus an ARD und ZDF bzw. die Europäische Rundfunkunion EBU. Die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery drohten mehrfach komplett zu scheitern, weil die Preisvorstellungen für Sublizenzen wohl lange Zeit deutlich auseinandergingen.
presseportal.de (ARD / ZDF), presseportal.de (Discovery), dwdl.de
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Facebook-Pöbler entschuldigt sich bei Dunja Hayali.

Dunja Hayali erhält eine Entschuldigung von dem Facebook-Nutzer, der sie beschimpft und beleidigt hat, woraufhin sie zurück pöbelte. Der Nutzer namens "Emre" habe beim ZDF angerufen und bedauere sein Verhalten und seine Wortwahl. Hayali habe länger mit ihm telefoniert, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite. Für die ZDF-Moderatorin sei die Sache damit erledigt.
abendblatt.de, facebook.com/DunjaHayali, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funk sendet Live-Show am Wahlabend.

Funk, Jugendangebot von ARD und ZDF, macht es wie die Mutterkanäle und sendet am Wahlabend live. In der Sendung "Wahlgemeinschaft" führen mehrere Moderatoren durch den Abend und begrüßen Nachwuchspolitiker und YouTube-Stars. Zudem gibt es aktuelle Wahlergebnisse. Die Show soll 14- bis 29-Jährigen Politik näherbringen. Produzent ist die ProSiebenSat.1-Tochter Studio 71, die auch hinter dem YouTube-Interview mit Angela Merkel steht.
funk.net, turi2.de (Background)
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Facebook löscht den Kommentar von Dunja Hayali.

Facebook löscht Dunja Hayalis Pöbelei gegen einen Facebook-Troll. Facebook habe den Beitrag wegen eines Verstoßes gegen die Gemeinschaftsstandards entfernt. Hayali reagiert gelassen. Sie hatte einem Nutzer, der sie beleidigt hatte, geantwortet: "Emre ... du endgeiler Ficker warum so ein hass auf deutsche??"
welt.de, facebook.com (Hayali), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: n-tv-Chef Hans Demmel kritisiert die Online-Aktivitäten von ARD und ZDF.

"Reichweite kann nicht Rechtfertigung für jede Form von öffentlich-rechtlichem Angebot sein."

n-tv-Chef Hans Demmel stellt bei wuv.de sein neues Senderdesign vor. Das Interview nutzt er für einen Seitenhieb Richtung ARD und ZDF, die sich seiner Meinung nach derzeit "massiv im Netz und in Mediatheken" ausbreiten.
wuv.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Hans Demmel liebt Multimediales und liest Gedrucktes.

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Dunja Hayali pöbelt bei Facebook zurück.

Dunja Hayali ätzt gegen Facebook-Troll zurück. Die ZDF-Moderatorin antwortet einem Nutzer, der sie als "Nutte" und "falsche Ratte" beschimpft und ihr Hass auf Türken vorwirft, im gleichen Stil samt Fehlern und schreibt: "Emre ... du endgeiler Ficker warum so ein hass auf deutsche??" Die Reaktionen auf Hayalis Kommentar sind gespalten.
stern.de, abendblatt.de, facebook.com/DunjaHayali1 Kommentar

"heute-show" überlässt online keinen Gag mehr dem Zufall.

heute-show hat online inzwischen ihr Eigenleben entwickelt. Das Team bespielt täglich - angepasst für jede Plattform - Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, kein Gag wird mehr dem Zufall überlassen, erfährt Alexander Krei beim Redaktionsbesuch. Zwei bis drei Mitarbeiter sind allein damit beschäftigt, die Kommentare zu lesen und wenn nötig zu löschen.
dwdl.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Datenabgleich hat zu 4,1 Mio neuen Rundfunkbeitrags-Zahlern geführt.

Zahl des Tages: Rund 4,1 Mio Personen hat der Beitragsservice gefunden, die bisher keinen Beitrag für ARD und ZDF gezahlt haben, sagt Beitragsservice-Chef Stefan Wolf im Interview mit "Bild". Die Betroffenen seien zur Beitragspflicht angemeldet worden, viele Klärungsprozesse dauerten noch an. Dies sei der Grund, weshalb gegen etwa 1,46 Mio säumige Beitragszahler Vollstreckungsmaßnahmen laufen.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Produzenten-Allianz spricht sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus.

Produzenten-Allianz fordert eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Eine Erhöhung sei u.a. deshalb "unvermeidlich", weil die festen Kosten von ARD und ZDF steigen, sagt Christoph Palmer, Chef der Produzenten-Allianz im Interview mit dem "Tagesspiegel". Mit der Steigerung von Film-Fördermitteln in 2018 sei er hingegen zufrieden.
dwdl.de, tagesspiegel.deKommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung": Olympia-Verhandlung zwischen ARD, ZDF und Discovery steht kurz vor dem Abschluss.

Olympische Spiele werden doch weitgehend bei ARD und ZDF laufen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Verhandlungen mit Discovery für eine Sublizensierung für 2018 stünden kurz vor dem Abschluss. ARD, ZDF und Discovery bestätigen nur, Gespräche zu führen. Discovery habe festgestellt, dass die Produktions- und Rechte-Kosten sich nicht refinanzieren lassen, wenn Olympia nur auf den eigenen Sendern läuft. Auch die Werbeindustrie reißt sich nicht um Olympische Winterspiele. ARD und ZDF stünden ihrerseits unter Druck, weil sie wichtige Rechte im Spitzensport verloren haben und neue Streaminganbieter in den Markt drängen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid) Kommentieren ...

Zitat: Sportchef Thomas Fuhrmann sieht das ZDF weiterhin im "Konzert der Großen" mitspielen.

"Es gibt keinen Grund für Untergangsszenarien. Wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind."

ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann sieht seinen Sender im "Zeit"-Interview auch ohne Champions League und trotz neuer Player weiterhin im "Konzert der Großen" mitspielen. Olympia hat er noch nicht komplett abgeschrieben und hofft auf eine Einigung mit Discovery.
"Zeit" 31/2017 (Vorabmeldung)Kommentieren ...

Markus Wenniges wird neuer Redaktionsleiter Dokumentationen beim ZDF.

ZDF macht Markus Wenniges zum Redaktionsleiter Dokumentationen innerhalb der Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen und zum Chef der Doku-Reihe "ZDF Zoom". Der bisherige "Auslandsjournal"-Chef folgt auf Claudia Ruete, die in den Ruhestand geht. Katrin Helwich wird neue Leiterin des "Auslandsjournals", bisher war sie Vize-Chefin unter Wenniges.
presseportal.deKommentieren ...

Gericht: ARD und ZDF müssen Mio-Summe an Kabelnetzbetreiber zahlen.


Teurer Kabel-Salat: ARD und ZDF müssen mehrere Mio Euro an die Kabelnetzbetreiber zahlen, urteilt das Oberlandesgericht Düsseldorf. Die 2011 von den Sendern ausgesprochenen Kündigungen der Einspeisungsverträge mit den Kabelnetzbetreibern sind demnach kartellrechtswidrig und unwirksam. ARD und ZDF müssen für die Nutzung des Kabelnetzes allein für 2013 und das 1. Quartal 2016 rund 3,5 Mio Euro nachzahlen - um die anderen Jahre ging es im Prozess nicht.

ARD und ZDF können gegen das Urteil Berufung einlegen. Die Parteien streiten darüber, ob die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für die Verbreitung ihres Rundfunkprogramms über das Kabelnetz Entgelte zahlen müssen. Bis 2012 hatten die Rundfunkanstalten den Netzbetreibern jährlich mehr als 20 Mio Euro gezahlt.
horizont.net, tagesspiegel.de, olg-duesseldorf.nrw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"FAZ": ARD und ZDF verhandeln wieder über Olympia-Rechte.

ARD und ZDF verhandeln wieder mit Discovery über die Ausstrahlungsrechte für Olympia, schreibt die "FAZ". Die Tür sei wieder offen, heiße es aus Verhandlungskreisen. Erst einmal gehe es um die Winterspiele 2018 in Südkorea, aber auch mit Blick auf die folgenden olympischen Veranstaltungen sei eine Kooperation wahrscheinlicher geworden. Rechtegeber Discovery hatte die Exklusivrechte für Olympia bis 2024 an Tochter Eurosport gegeben.
"FAZ", S. 23, blendle.com (Paid), faz.net (Kurzfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Peter Frey hat mit dem "MoMa" einen Gemischtwarenladen geschaffen.

"Wir sind ein Supermarkt, in dem es frische, aktuelle Ware, aber eben auch schöne, interessante und manchmal auch einfach unterhaltsame Dinge gibt."

ZDF-Chefredakteur Peter Frey kennt das Erfolgsrezept des "Morgenmagazins" von ARD und ZDF, das seit 25 Jahren auf Sendung ist. Frey hat die Frühsendung entwickelt und war in den Anfangsjahren selbst "MoMa"-Moderator.
tagesspiegel.deKommentieren ...

"Focus": AfD-Spitze will sich in Talkshows bei ARD und ZDF einklagen.

AfD fühlt sich bei den Talkshows von ARD und ZDF unterrepräsentiert und droht mit Klagen gegen die jeweiligen Redaktionen, kündigt der Vorsitzende Jörg Meuthen im "Focus" an. Die ARD weist den Vorwurf zurück, die Redaktionen entschieden selbst, welche Gäste sie zu welchen Themen einladen, nach rein journalistischen Kriterien.
"Focus" 29/2017, Vorabmeldung per Mail Kommentieren ...

ZDF lässt sich in Umfrage gestiegene Glaubwürdigkeit bescheinigen.

ard_zdf_150x150ZDF kann laut einer selbst bei der Forschungsgruppe Wahlen in Auftrag gegebenen Umfrage auf gestiegene Glaubwürdigkeit bauen: ARD und ZDF erreichen auf einer Skala von +5 bis -5 demnach eine Glaubwürdigkeit von +2,3. Im November 2016 waren es noch +1,9. Auf den gleichen Wert kommen wöchentliche Printmagazine. Tageszeitungen erreichen einen Wert von +2,5, private TV-Sender +0,3 und soziale Medien -1,6. Die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF erreichen bessere Werte als die Sender insgesamt um kommen auf +3,0 Punkte.
presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Fernsehmacherin Johanna Maria Knothe kritisiert Randrolle von Frauen im TV.

"Im Schnitt kommen zwei Männer auf eine Frau. Ein bisschen wie im Porno. Oder eben in einer Fahrprüfungssituation."

Die TV-Journalistin Johanna Maria Knothe kritisiert das schiefe Geschlechterverhältnis in ihrer Branche. Auch das "Neo Magazin Royale" von Jan Böhmermann, bei dem Knothe zu Gast war, reproduziere Klischees über Frauen.
jetzt.deKommentieren ...

Erdogan legt wegen Jan Böhmermanns Gedicht Berufung ein.



Ganz oder gar nicht: Erdogan will auch die letzten sechs Zeilen des Gedichts von Satiriker Jan Böhmermann verbieten lassen und legt deshalb gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg Berufung ein, schreibt Spiegel Online. Das Gericht hat im Februar bereits die meisten Passagen für unzulässig erklärt. Auch Böhmermann geht gegen das Urteil in Berufung - er will das Gedicht, in dem er dem türkischen Präsidenten sadistische Züge unterstellt, komplett weiterverbreiten. Sein Anwalt Christian Schertz argumentiert, ein Kunstwerk lasse sich nicht in Einzelteile stückeln und teilweise verbieten.

Erdogans Anwalt Mustafa Kaplan sagt, das Gedicht sei eine Beleidigungsorgie, die nicht nur das Staatsoberhaupt, sondern auch das türkische Volk beleidigen solle. Beleidigungen mit sexuell anzüglichem Inhalt würden in der Türkei als "besonders schwerwiegend" empfunden.
spiegel.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Porträt: Dunja Hayali geht gegen Hass-Kommentare in die Offensive.

Dunja Hayali ist ei­ne der streit­bars­ten deut­schen Per­sön­lich­kei­ten im In­ter­net, schreibt Ja­na Gioia Baurmann. Der ZDF-Moderatorin schlagen täglich per­sön­li­che Dif­fa­mie­run­gen, Be­lei­di­gun­gen und Pest­mails entgegen. Dunja Hayali geht in die Offensive, reagiert und antwortet sooft sie kann. "Gerade ist nicht die rich­ti­ge Zeit, um sich als Journalist in sei­ne Komfortzone zurückzuziehen", sagt sie und sieht sich in der Pflicht, sich zu erklären und mehr Transparenz zu schaffen.
"Zeit" 28/2017, S. 30 (Paid)Kommentieren ...

ZDF produziert Mini-Ausgabe von "Wetten, dass..?".

Wetten, dass..? kehrt mit einer Mini-Ausgabe auf den Bildschirm zurück. Die Aufzeichnung fand am Mittwochabend in Köln statt. Im Rahmen der ZDF-Show "Wir lieben Fernsehen" zelebriert Thomas Gottschalk am 2. September in rund 20 Minuten die Höhepunkte aus 215 Sendungen. Mit den Moderatoren Johannes B. Kerner und Steven Gätjen führt Gottschalk auch eine Wette durch. Laut "Bild" gibt es beim ZDF Überlegungen zu einer reduzierten Neuauflage mit maximal zwei Spezialausgaben pro Jahr.
express.de, bild.de (Paid)Kommentieren ...

Merkel-Team lehnt Änderungen am Modus des TV-Duells ab.

TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem SPD-Kandidaten Martin Schulz wird doch im gleichen Modus ausgeführt wie 2013. Die beiden Moderatorenduos Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL) sowie Sandra Maischberger (ARD) und Claus Strunz (Sat.1) wechseln sich dabei innerhalb der Sendung mehrfach ab. Ursprünglich wollten die Sender beiden Paaren jeweils einen 45-Minuten-Block anvertrauen, um mehr Struktur und Raum für Vertiefung zu ermöglichen. Die Vertreter von Angela Merkel haben eine Teilnahme unter diesen Umständen jedoch abgelehnt, teilen die Sender mit.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Wolf von Lojewski beneidet Journalisten nicht für heutige Arbeitsbedingungen.

"Viele Journalisten gehen nicht mehr mit dieser Unbekümmertheit an ihren Job, was oft am Sparzwang liegt. Auch die stete Auseinandersetzung mit den Stürmen und Stimmungen in den sozialen Netzwerken macht die journalistische Arbeit nicht leichter."

Wolf von Lojewski, langjähriger "Mister heute-journal", erinnert sich an Zeiten, als Geldnot kaum eine Rolle gespielt hat und Leser- oder Zuschauer-Feedback allenfalls per Briefpost kam. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.
tagesspiegel.deKommentieren ...

"FAS": ProSiebenSat.1 fordert einen Anteil an der Rundfunkgebühr.


Privat-TV als Grundversorger: ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert will einen Systemwechsel bei der Verteilung des Rundfunkbeitrags und fordert auch für die Privatsender einen Anteil an der Gebühr, mit der sich ARD, ZDF und Deutschlandradio finanzieren. Im Interview mit der "FAS" argumentiert er, nur 5 % der Zuschauer von ARD und ZDF seien unter 30 Jahre alt, die "ProSieben News" würden deutlich mehr junges Publikum erreichen als "Tagesschau" und "heute" zusammen. Eine öffentliche Finanzierung von Programmen solle nicht länger an Institutionen, sondern an Inhalte gekoppelt werden.

Zudem stellt Albert, der im Vorstand der Sendergruppe u.a. für die Beziehungen zur Politik und zur Wirtschaft zuständig ist, die Höhe des Rundfunkbeitrags von rund 8 Mrd Euro pro Jahr in Frage. Zwar bezeichnet er das öffentlich-rechtliche System als wichtig für die Meinungsvielfalt, fragt aber auch: "Warum leisten wir uns eigentlich zwei Anstalten, ARD und ZDF?" Auch die AfD fordert die Zusammenlegung der beiden Sender – mit der rechten Partei will Albert aber nichts zu tun haben. (Foto: ProSiebenSat.1, Montage: turi2)
"FAS", S. 23 (Paid)faz.net, handelsblatt.com, derwesten.de1 Kommentar

Heike Hempel wird Vize-Programmdirektorin beim ZDF.

ZDF befördert Heike Hempel, 52, zur Vize-Programmdirektorin. Sie folgt ab Januar 2018 auf Reinhold Elschot, der in den Ruhestand geht, und übernimmt den Job zusätzlich zu ihrer Funktion als Leiterin der Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II. Die Leitung der Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I übernimmt Frank Zervos, 41, der bisher als Chef vom Dienst der Programmdirektion arbeitet.
presseportal.deKommentieren ...

Helge Fuhst vertritt ARD-Interessen in der Phoenix-Chefetage.

Phoenix bekommt einen neuen ARD-Statthalter: Helge Fuhst, 33, übernimmt den ARD-Programmgeschäftsführer-Posten von Michael Hirz. Fuhst ist bisher Hirz' Vize und Chef der Abteilung Zentrale Aufgaben und Programm-Management. Er gilt als CDU-nah und als Protegé des WDR-Intendanten Tom Buhrow. Michaela Kolster vertritt das ZDF in der Phoenix-Doppelspitze.
presseportal.de, sueddeutsche.de (Background)Kommentieren ...

Michelle Hunziker moderiert Schlager-Show im ZDF – und vielleicht bald noch mehr.

ZDF holt Michelle Hunziker zurück ins Programm, berichtet zuerst "Bild am Sonntag". Die Schweizerin soll erstmals im August eine vierstündige Open-Air-Schlagershow moderieren, die bei Erfolg in Serie gehen könnte. Das ZDF bestätigt die Show. Dabei wolle das ZDF Hunziker laut "BamS" als mögliche neue "Geheimwaffe" testen. Von 2009 bis 2011 war sie als Co-Moderatorin von "Wetten, dass...?" schon einmal im Zweiten zu sehen.
"Bild am Sonntag", S. 50 (Paid), vorab.bams.de , presseportal.de (Bestätigung ZDF)Kommentieren ...

Personalkarussell beim ZDF: Elmar Theveßen will nach Washington, Bettina Schausten nach Mainz.

Elmar Theveßen, Vize-Chefredakteur beim ZDF, will die Zentrale in Mainz offenbar verlassen und strebt ins Studio Washington, hört Joachim Huber vom Lerchenberg. Grund seien Unstimmigkeiten mit Chefredakteur Peter Frey. Am Posten von Theveßen in Mainz sei Bettina Schausten interessiert, derzeit Chefin des Hauptstadtstudios in Berlin, da ihr Ehemann Thomas Fuhrmann seit Februar Sportchef in Mainz ist. ZDF-Chefredakteur Peter Frey will die Personalien nicht bestätigen, mit Entscheidungen sei erst zum Jahreswechsel zu rechnen. Ulrike Simon hat das gleiche bereits im Februar 2016 gehört.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background Simon)Kommentieren ...

Zitat: ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann erwägt Zusammenarbeit mit Telekom, Amazon und Co.

"Ich habe kein Problem, mich zum Beispiel mit der Deutschen Telekom zu unterhalten, oder mit Amazon oder mit anderen Pay-TV- und Streaminganbietern. Wir müssen neue Wege gehen und möglicherweise zusammenarbeiten."

ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann will sich neue Bündnispartner suchen, um Sportrechte zu finanzieren. Er sieht "keinen Vorteil für den Sport oder die Fans" darin, dass in den Fußball immer mehr Geld hineingepumpt werde.
sueddeutsche.de (Paid), sueddeutsche.de (Zusammenfassung)Kommentieren ...

Zitat: Silke Burmester kritisiert, der Tod Helmut Kohls sei zu einem Event geworden.

"Es scheint mittlerweile egal, was da kommt, ob ein Unwetter, ein Terrorangriff oder der erwartbare Tod einer Persönlichkeit."

Silke Burmester kritisiert in ihrer Kolumne, die Öffentlich-Rechtlichen hätten den Tod von Helmut Kohl ausgeschlachtet und machten keine Unterscheidung, ob ein Ereignis eine Relevanz für die Gegenwart oder allein emotionale Bedeutung habe.
deutschlandfunk.deKommentieren ...