"FAS": Junge-Freiheit-Leser wollen reihenweise ihr Abo kündigen.

Junge Freiheit: Abonnenten der rechtslastigen Wochenzeitung aus Berlin wollen wegen des Interviews mit Dunja Hayali reihenweise ihr Abo kündigen, will Harald Staun auf Facebook beobachtet haben. Die bisherigen Leser fielen laut "FAS" vom Glauben an ihre Zeitung ab. ZDF-Moderatorin Hayali hatte der umstrittenen Jungen Freiheit ein Interview gegeben. "Junge-Freiheit"-Chefredakteur Dieter Stein dementiert die angeblichen Abo-Kündigungen.
"FAS", S. 53 (Paid), twitter.com (Dieter Stein), turi2.de (Background)Kommentieren ...

ZDF fusioniert Kultur- und Wissensredaktionen.


Streichkonzert am Lerchenberg: Das ZDF verschlankt sich und baut bis 2025 insgesamt 70 Stellen ab, die der Umstrukturierung der Kultur- und Wissensredaktionen zum Opfer fallen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme, zuständig für 3sat und Arte, wird aufgelöst. Redaktionelle und administrative Aufgaben gehen in andere Direktionen. Bislang getrennte Programmbereiche für das ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat werden in gemeinsamen Redaktionen zusammengeführt.

Der bisherige Direktor für Europäische Satellitenprogramme, Gottfried Langenstein, 63, scheidet mit Ablauf seiner Amtszeit aus dem ZDF aus. Programmdirektor Norbert Himmler übernimmt den Vorsitz der 3sat-Geschäftsführung. Die Koordination von Arte unter der Leitung von Wolfgang Bergmann wechselt in die Intendanz. ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht die Umstrukturierung als "wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer schlanken Organisation" des Senders.
presseportal.de1 Kommentar

Zitat: ZDF-Intendant Thomas Bellut bleibt beim ARD-Verleger-Streit Zaungast.

"Wir tun nichts lieber, als Bewegtbild im Netz zu verbreiten. Probleme, wie es sie zwischen den Verlegern und der ARD gibt, haben wir nicht."

ZDF-Intendant Thomas Bellut erlaubt sich einen Seitenhieb auf den medienpolitischen Dauerzank – eine von ihm geplante Kulturplattform soll auch vor allem Videos bieten.

... zur Vergabe der TV-Rechte an Discovery:
"Die Olympischen Spiele sind weg, auf Jahre."

... zum Thema Faktenchecks auf Facebook:
"Ich beteilige mich nicht am Internet- oder Facebook-Bashing. Ich sehe uns nicht als 'Polizei' oder 'Wächter' für andere. Wir schauen auf uns selbst und stellen sicher, dass unsere Informationen und Nachrichten stimmen."
"FAZ", S. 13 (Paid), dwdl.deKommentieren ...

Dunja Hayali wirbt in der "Jungen Freiheit" für mehr Dialog.

Dunja Hayali und die rechte Junge Freiheit proben den Dialog – und finden in einem überraschenden Interview doch nicht zusammen. ZDF-Moderatorin Hayali bekräftigt, als Journalistin alle Menschen gleich zu behandeln. Sie bittet, nicht jeden Fehler als Absicht auszulegen. Interviewer Moritz Schwarz mimt die Stimme der Konservativen und fragt fair. Die Freitag erscheinende Zeitung druckt Hayalis Appell "Wir müssen reden!" auf den Titel.
"Junge Freiheit" 13/2017, S. 3 (Vorabexemplar), jungefreiheit.deKommentieren ...

ZDFneo spielt Diktatur.

ZDFneo schafft die Demokratie ab - zumindest für vier Folgen eines TV-Experiments. In "Diktator" unterwerfen sich acht junge Frauen und Männer eine Woche lang jeden Tag ein bisschen mehr den Anordnungen eines fiktiven, willkürlichen Herrschers. Nach welchen Regeln der Gewinn vergeben wird, wissen sie nicht. Das Format stammt aus Schweden, Bavaria Entertainment produziert die deutsche Version.
dwdl.de, quotenmeter.deKommentieren ...

Video-Tipp: #GoslingGate schafft es ins US-Fernsehen.

Video-Tipp: #GoslingGate von Joko und Klaas hat es nun auch ins US-Fernsehen geschafft. Conan O’Brien zeigt in seiner Late-Night-Show den Auftritt des falschen Ryan Gosling und witzelt, O’Brien selbst sehe dem echten Gosling ähnlicher als der Doppelgänger. Kleiner Trost für Funke und die "Goldene Kamera": O’Brien vergleicht den Stellenwert der Preisverleihung in Deutschland mit dem Oscar.
youtube.com (3-Min-Video) via wuv.de

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Claus Kleber löst sein Laubenpieper-Problem.

#GartenzwergGate ist beendet: Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt nicht wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen Claus Kleber. Der ZDF-Moderator erzürnt Kleingärtner aus Altenburg, weil er über "schwarz-weiß-rote Reichsfahnen" in deren Schrebergärten gesprochen hat. Kleber löst das Problem entspannt über'n Gartenzaun und telefoniert eine halbe Stunde mit den Laubenpiepern.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

RTL will Merkel und Schulz zweimal ins TV-Duell schicken.

RTL will vor der Bundestagswahl zwei TV-Duelle mit Angela Merkel und Martin Schulz veranstalten. Chefredakteur Michael Wulf sagt in der "FAZ", es gebe zu viele brennende Themen und auch Zuschauer sollten Fragen stellen dürfen. Wulf schlägt vor, nur zwei Moderatoren pro Sendung einzusetzen, um "raus aus dem Korsett" zu kommen und Gelegenheit für Nachfragen zu geben.
"FAZ", S. 13 (Paid), faz.netKommentieren ...

ZDF und RBB kooperieren künftig bei ARD-"Mittagsmagazin".

rbbRBB und ZDF arbeiten ab Januar 2018 bei der Produktion des ARD-Mittagsmagazins zusammen. Der RBB nutzt für die Produktion des Magazins das ZDF-Studio in Berlin. Die Kooperation sei ein Zeichen für bessere Strukturen und Abläufe bei ARD und ZDF. Der RBB übernimmt 2018 die Verantwortung für das "Mittagsmagazin" vom BR. Die Bayern hatten den Wechsel mit Sparmaßnahmen ihres Senders erklärt.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jan Böhmermann wehrt sich gegen Schmähgedicht-Verbot.

Jan Böhmermann geht gegen das Teil-Verbot seines Schmähgedichts in Berufung. Sein Medienanwalt Christian Schertz argumentiert, ein Kunstwerk lasse sich nicht in Einzelteile sezieren. Das Landgericht Hamburg hatte Böhmermann 18 von 24 Versen seines Gedichts über den türkischen Präsidenten Erdogan verboten. Die Berufung wird wohl erst in einigen Monaten verhandelt, weil das Gericht zu viel zu tun hat.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bildundtonfabrik-Produzenten holen sich Inspiration außerhalb des TV.

Bildundtonfabrik, Produktionsfirma vom Neo Magazin Royale, will die geistige Freiheit der Mitarbeiter aufrechterhalten. Die Gründer Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann suchen ihre Inspiration dafür außerhalb des TVs, etwa in Architektur, Design und Kunst, sagen sie im Interview mit Cornelius Pollmer. Die meisten Sendungen im deutschen Fernsehen halten sie für zu künstlich.
sueddeutsche.deKommentieren ...

"Circus HalliGalli" hat Goldene Kamera mit Fake-Agentur reingelegt.

GoslingGate: "Circus HalliGalli" hat für den falschen Ryan Gosling bei der Verleihung der Goldenen Kamera extra eine falsche Künstler-Agentur gegründet - inklusive Fake-Homepage. Laut ProSieben hat das Team sechs Wochen an dem Streich gearbeitet. Per Newsletter sei den Machern der Preisverleihung vorgelogen worden, dass Gosling am Tag der Verleihung für einen Dreh in Hamburg sei.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funk zeigt "Dr. Who", "Class" und "Orange is the new Black".

Funk zeigt die Netflix-Produktion Orange is the new Black ab Mitte April kostenlos für alle Nicht-Netflix-Abonnenten - jeweils nach der TV-Ausstrahlung bei ZDFneo. Zusammen mit dem Digitalsender One setzt Funk bereits Anfang April zum Wiederholungsmarathon aller Staffeln der britischen Science-Fiction-Serie Dr. Who der BBC an. Zeitgleich startet der "Dr. Who"-Ableger Class.
serienjunkies.de, dwdl.de
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Basta: Kleingärtner zeigen Claus Kleber an.

Altenburger Käse: Mit der Anmoderation zu einem Beitrag über vermeintlich ausländerfeindliche Vorfälle in Altenburg hat Claus Kleber Ostthüringer Kleingärtner auf die Palme gebracht. Er sagte: "Reporter notierten damals, dass in Schrebergärten schwarz-weiß-rote Reichsfahnen so präsent sind wie das Schwarz-Rot-Gold der Bundesrepublik." Das Ende der Fahnenstange: eine Anzeige der Hobby-Gärtner bei der Staatsanwaltschaft Gera - wegen angeblicher Verleumdung und übler Nachrede.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Zahl des Tages: 45,5 % der Deutschen wünschen sich Rückkehr von "Wetten, dass…?".

Zahl des Tages: Beachtliche 45,5 % der Deutschen sehnen sich nach einem Comeback der Sendung Wetten, dass...?, sagt eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Fernsehzeitschrift "auf einen Blick". Bei den Befragten unter 30 Jahren wünschen sich sogar 60 % eine Rückkehr der 2014 eingestellten ZDF-Unterhaltungsshow. Stefan Raabs ProSieben-Show Schlag den Raab möchten 28,5 % aller Befragten wieder im Fernsehen schauen. Die NDR-Sendung Dalli Dalli folgt auf dem 3. Platz. Auch Spiel ohne Grenzen, Am laufenden Band und Was bin ich? stehen auf der Revival-Wunschliste deutscher TV-Zuschauer.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Gebühren-Verweigerer würde wieder ins Gefängnis gehen.

Gebühren-Verweigerer Heinrich Dück war zwei Wochen im Gefängnis, weil er sich strikt weigert, den Rundfunkbeitrag zu zahlen. Er würde wieder in den Knast gehen, ehe er bezahlt, sagt er zu Planet Interview. Statt einer pauschalen Gebühr plädiert er für einen Standard-Beitrag, der reduziert wird, wenn jemand ARD und ZDF nur teilweise oder gar nicht nutzt - Kontrollen nach GEZ-Manier inklusive.
planet-interview.deKommentieren ...

"Mona Lisa"-Mitarbeiter sollen nach Mainz zurückkehren.

ZDF logo_150ZDF ordert "Mona Lisa"-Redakteure von München nach Mainz zurück, schreibt der BJV. Der Sender stellt das wöchentliche Magazin im Sommer nach 30 Jahren ein, 14 der 18 Mitarbeiter, die ihren Vertrag beim ZDF in Mainz haben und zeitlich befristet zur Produktion der Sendung nach München abgestellt wurden, sollen in die ZDF-Zentrale zurückkehren, wo wegen Sparauflagen Personalknappheit herrsche. Die Nachfolge-Sendung, ein Constructive-Journalism-Format, wird nach Angaben von Mitarbeitern extern produziert.
bjv.deKommentieren ...

Zitat: Elmar Theveßen erklärt sein Faktencheck-Projekt #ZDFcheck17.

Elmar Theveßen 150"Es ist ja nicht unsere Aufgabe, alle Fake News im Netz zu widerlegen. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Berichterstattung verlässlich ist."

ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen will mit dem Faktencheck-Projekt #ZDFcheck17 aber "bewusst gestreute Lügen bei Facebook und Co" ins Visier nehmen.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2: Elmar Theveßen.

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Studie: Frauen sind bei TV-Produktionen unterrepräsentiert.

Frauenanteil Frauen 600
Frauen sind bei Fernsehproduktionen in Schlüsselpositionen wie Regie deutlich unterrepräsentiert, sagt eine Studie der Filmförderungsanstalt. Positionen in der Regie sind laut der Studie im Auftrag von ARD und ZDF nur zu 28 % mit Frauen oder gemischten Teams besetzt, obwohl 44 % der Filmhochschul-Absolventen für Regie Frauen sind. An der Kamera liegt der Anteil der Absolventinnen bei 22 %, doch nur 15 % der Führungsjobs sind in der Hand von Frauen oder Teams aus Männern und Frauen.

Als mögliche Gründe für den geringen Frauenanteil nennt die Studie männlich konnotierte Berufsbilder und berufliche Auszeiten von Müttern. Das ZDF will nun ein Förderprogramm für Regisseurinnen starten. Für den weiblichen Filmnachwuchs bietet der Sender bereits ein Programm an. (Archivbild: dpa)
wn.de, ffa.de (Studie)Kommentieren ...

Meinung: Timo Niemeier fürchtet Schaden an "Terra X" durch "Terra Xpress".

Terra Xpress 150ZDF beschädigt mit dem auf Unterhaltung getrimmten Wissensmagazin Terra Xpress die angesehene Doku-Marke Terra X, warnt Timo Niemeier. "Nachgestellte Szenen, schlechte Laiendarsteller und dramatische Erzählweise" dominieren die Sendung, so dass der Zuschauer glaube, in einem der Blaulichtformate von RTL oder Sat.1 gelandet zu sein. Das ZDF sagt, die Zuschauer würden laut eigener Medienforschung "keine inhaltlichen Verbindungen zwischen den beiden Programmmarken herstellen".
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Funk startet Sketch-Comedy-Format mit ehemaligen Y-Titty-Mitgliedern.

funk-150Funk, Jugendangebot von ARD und ZDF, adaptiert das kanadische Sketch-Comedy-Format "Like Moi!" und nimmt es als "#OMG" ins eigene Programm. An der deutschen Version beteiligen sich mehrere YouTube-Stars, darunter Phil Laude und Matthias Roll, die früher dem Comedy-Trio Y-Titty angehörten. Die erste Folge erscheint am 11. Februar, neue Episoden soll es darauf immer donnerstags und sonntags auf YouTube geben.
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ZDF erteilt Böhmermanns Wunsch nach einer Late-Night-Show eine Absage.

norbert-himmler150Jan Böhmermann bekommt vorerst keine tägliche Late-Night-Show im ZDF, sagt Programmdirektor Norbert Himmler (Foto) im dpa-Interview. Mit dem Versprechen, das ZDF gebe Böhmermann "möglichst viel Unterstützung und Freiraum", damit er "sich selbst und seine Sendung weiterentwickeln" könne, gibt Himmler Böhmermann ganz diplomatisch einen Korb.
abendblatt.deKommentieren ...

Basta: Beitragsverweigerer will in Ein-Cent-Münzen bezahlen.

Ein-Cent-Münzen-150Ein letztes Mal aufbegehren wollte ein notorischer Rundfunkbeitragsverweigerer aus Rostock und seine Beitragsschulden von 461,70 Euro in Ein-Cent-Münzen begleichen, berichtet "Bild". Insgesamt 106 kg Bargeld schleppte er dafür von der Bank in den dritten Stock hoch. Doch der Vollstreckungsbeamte hatte für seine Mühen nur ein mildes Lächeln übrig und riet zur Überweisung. Denn laut Münzgesetz muss er pro Zahlung maximal 50 Münzen annehmen.
bild.deKommentieren ...

Daimler-Kommunikator Jörg Howe beklagt einen Verfall der Sitten bei Journalisten.

Jörg Howe 600
Kein Fair Play? Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, fühlt sich von Journalisten manchmal verarscht. Im Interview mit Daniel Neuen im aktuellen "PR Report" beschwert sich der Kommunikator über Hintergrundgespräche, die plötzlich "zum Fundus für Zitate im On" würden und über das Brechen von Sperrfristen. Besonders ärgern Howe aber "Medien, die ihre Geschichten längst fertig" haben, wenn Sie um eine "Alibi-Stellungnahme" bitten. Als schlechtes Beispiel dient ihm eine Kooperation von "Zeit" und der ZDF-Sendung "Frontal 21" für die Geschichte Das Märchen vom sauberen Diesel. "Es gab für uns keine Möglichkeit, den Sachverhalt sauber zu klären", ärgert sich der Daimler-Mann.

Eine Verschmelzung von Marketing und Unternehmens-Kommunikation, wie sie in anderen Konzernen geschieht, sieht Howe bei Daimler nicht. Zwar arbeiteten Marketing und Kommunikation "Hand in Hand", es sei aber eine Frage der Glaubwürdigkeit, Ansprechpartner für Journalisten und journalistische Formate zu haben. Howe glaubt, dass die Kommunikation des Autokonzerns in letzter Zeit besser geworden sei, "weil hier Journalisten unter anderem für Journalisten arbeiten". Nur wer verstehe, was draußen passiere, könne es beeinflussen.
"PR Report" 1/2017, S. 14-19 (Paid), prreport.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

"Leute heute" liefert seit 20 Jahren Promi-Klatsch im ZDF.

Leute heute 150Leute heute liefert ZDF-Zuschauern unter dem Etikett "unterhaltsame Information" seit 20 Jahren Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt. Während RTL Exclusiv "immer mal wieder einen gehörigen Schuss Zynismus zwischen den Zeilen" platziere und das ARD-Pendant Brisant Boulevard "nicht immer so streng von der Gosse" trenne, präsentiere sich Leute heute in "ausgesprochener Liebenswürdigkeit" mit dem Versprechen, "für 20 Minuten die Realität so weit auszusperren, wie es eben geht", schreibt Hans Hoff.
sueddeutsche.de (Hoff), abendblatt.de (dpa)
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Jan Böhmermann organisiert europäische Charme-Offensive für Trump.


Als Zweite vereint: Jan Böhmermann geht auf Kuschelkurs zu Donald Trump und appelliert in einem Video an den US-Präsidenten, dass nach "America first" doch "Germany second" kommen sollte. Eine Idee, die auch schon die niederländische TV-Show Zondag met Lubach hatte und mit ihrem Video für Netherlands second bisher allein bei YouTube mehr als 16 Mio Views kassiert hat. Doch Böhmermann wäre nicht Böhmermann, wenn er die Idee der Holländer einfach nur plump kopieren würde. Stattdessen hat er sich mit Comedy- und Late-Night-Shows aus anderen europäischen Ländern vernetzt, die sich mit eigenen Videos an der Charme-Offensive für Trump beteiligen.

Elf Redaktionen sind dabei, von der Schweiz und Österreich über Dänemark, Belgien und Portugual bis hin nach Island. Die eigens eingerichtete Seite everysecondcounts.eu sammelt die Videos aller Shows, die im Laufe der nächsten Tage erscheinen. Von Deutschland will Böhmermann Trump übrigens mit Sarah und Pietro Lombardi überzeugen, mit dem Oktoberfest, der FKK-Kultur und der Erfahrung im Bau einer Mauer, die von Russland bezahlt wurde.
youtube.com (12-Min-Video), abendblatt.de1 Kommentar

Reporterin von "Frontal 21" scheitert mit Gehalts-Klage gegen das ZDF.

ZDF logo_150ZDF: Eine Reporterin des Magazins "Frontal 21" ist mit ihrer Klage gegen den Sender vor dem Arbeitsgericht Berlin gescheitert. Sie forderte die gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen und 70.000 Euro Entschädigung. Das Gericht folgte der Argumentation des ZDF. Der Sender verwies auf die größere Berufserfahrung der Kollegen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...