Verlage und Digitalunternehmen gründen Austauschforum OP next.

Online-Publisher im deutschsprachigen Raum haben den Verein OP next gegründet, in dem sie sich über digitale Produktentwicklungen austauschen wollen. Die Plattform richtet sich an Publisher, die überregional journalistische Digitalprodukte herausgeben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen u.a. "Spiegel", "Standard", Golem.de, Gruner + Jahr, die "Neue Zürcher Zeitung", Tamedia und Zeit Online.
opnext.info

Bloggerin erfindet Holocaust-Opfer, täuscht Zeit Online und Deutschlandfunk.


Schauriger Schein: Bloggerin Marie Sophie Hingst hat über Jahre Leser und Medien mit erfundenen Holocaust-Opfern getäuscht, berichtet Martin Doerry im "Spiegel". Hingst veröffentlichte eine weitere Fake-Story über ihre angebliche Flüchtlings-Hilfe unter anderem Namen bei Zeit Online und berichtete bei Deutschlandfunk Nova. Die Goldenen Blogger ehrten sie als Bloggerin des Jahres 2017 für die Fantasie-Geschichten ihres Blogs Read on My Dear, Read on.

Demnach erfand Hingst mehrere Familienmitglieder, die in Auschwitz getötet worden seien oder das KZ überlebten. Tatsächlich stammt Hingst aus einer evangelischen Familie. Ihr Drang zum Geschichten-Erfinden sei so weit gegangen, dass sie Dokumente zu erfundenen Familienmitgliedern bei der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einreichte, berichtet der "Spiegel". Mit den Täuschungen konfrontiert, entschuldigt sich Hingst, ihre Texte nähmen ein "erhebliches Maß an künstlerischer Freiheit für sich in Anspruch". Auch Zeit Online recherchiert ihr hinterher. Hingst habe daraufhin die Identität einer verstorbenen Person benutzt, um in deren Namen E-Mails an die Redaktion zu schreiben. (Foto: obs / Die Goldenen Blogger / Henrik Andree, Montage: turi2)
"Spiegel" 23/2019, S. 112-115 (Paid), spiegel.de, zeit.de

Zeit Online gründet neues Ressort Magazine.

Zeit Online fasst die Digital-Auftritte von Zeit Magazin und Zeit Campus sowie die Online-Magazine Arbeit, Entdecken und Die Antwort im neuen Ressort Magazine zusammen. Leonie Seifert, 32, die bisher "Arbeit" verantwortet, übernimmt die Leitung. Carmen Böker, 52, bisher Redakteurin bei Zeit Magazin Online, wird ihre Stellvertreterin. Mit der neuen Struktur will Zeit Online den Magazinjournalismus weiter ausbauen sowie neue Kanäle und Darstellungsformen erproben, u.a. einen WhatsApp-Newsletter für Studierende.
zeit-verlagsgruppe.de

Zeit Online gründet das Schwerpunkt-Ressort X.

Zeit Online baut die Hintergrund-Berichterstattung aus: Vier Redakteure widmen sich im neuen Ressort X regelmäßigen Schwerpunkt-Serien zu Themen wie Wohnen oder Mobilität. Los geht’s mit einer Serie über das Verhältnis von Ost- und Westdeutschland. Die Features, Reportagen und Co einer Serie erscheinen alle auf einmal. Philip Faigle, 39, leitet das neue Ressort zusätzlich zu seinem Posten als Redakteur für besondere Aufgaben.
zeit-verlagsgruppe.de

Zeit Online startet zehnten Podcast – diesmal zu Digitalthemen.

Zeit Online startet den zehnten Podcast: In Wird das was? diskutieren Digitalredakteure alle zwei Wochen mit führenden Wissenschaftlern und Unternehmerinnen die großen Themen des digitalen Wandels. Zum Auftakt spricht der Verkehrsforscher Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin über die Zukunft der Mobilität. Erst gestern hatte der Verlag den Live-Interview-Podcast Zeit Bühne vorgestellt.
zeit-verlagsgruppe.de

Der Zeit-Verlag gibt Christian Röpke und Mark Schiffhauer zusätzliche Aufgaben.

Zeit: Christian Röpke (Foto) und Mark Schiffhauer bekommen zusätzliche Aufgaben. Röpke, aktuell vor allem Geschäftsführer von Zeit Online, bekommt den Titel Chief Digital Officer und soll in der neu geschaffenen Position übergreifende digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Der bisherige Verlagsleiter Business Solutions, Mark Schiffhauer, wird zusätzlich Chief Creative Officer und soll als solcher die Branded-Content-Angebote der "Zeit" ausbauen. Zudem hat Verlagsgeschäftsführer Rainer Esser eine fünfköpfige Geschäftsleitung berufen, der neben Röpke und Schiffhauer, noch Nils von der Kall, Sandra Kreft und Monica Sawhney angehören. Im Mai stößt noch Aki Hardarson hinzu.
zeit-verlagsgruppe.de

Zeit Online macht Vize-Chefin Maria Exner zusätzlich zum Managing Editor.

Zeit Online verleiht Maria Exner zusätzlich zu ihrer Position als Vize-Chefredakteurin den neu geschaffenen Titel eines Managing Editor. In der Funktion soll sie digitale Projekte bei Zeit Online und "Zeit" organisieren. Auch das Festival Z2X und das Format "Deutschland spricht" gehören zu ihren Aufgaben.
zeit-verlagsgruppe.de, turi2.de (Deutschland spricht), turi2.de (Z2X)

"Zeit"-Anzeigenerlöse bleiben stabil bei 48 Mio Euro.

Zeit erlöst 2018 rund 48 Mio Euro aus Print-Anzeigen und ist damit gegen den Markttrend konstant, berichtet Roland Pimpl. Mit 18 Mio Euro ist allerdings auch Zeit Online konstant – ein Misserfolg im wachsenden digitalen Geschäft. Den Print-Erfolg führt Verlagschef Rainer Esser auf ein Ende des Hypes um TV und um digitales Targeting zurück – Umfeld zähle mehr.
"Horizont" 10/2019, S. 15 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt. (Dezember 2018)

"Zeit" trennt sich von freiem Mitarbeiter, der auch beim "SZ-Magazin" fälschte.


Kein Einzelfall: Die "Zeit" trennt sich von einem freien Mitarbeiter, in dessen Texten mehrere Fehler aufgefallen sind. Es ist derselbe Mitarbeiter, den auch das "SZ-Magazin" gefeuert hat, weil er eine Protagonistin erfunden hatte. Meedia schreibt, auch der "Spiegel" habe sich von ihm getrennt. Von rund 40 Texten, die der Autor zwischen 2015 und 2018 für die "Zeit" und Zeit Online geschrieben hat, gebe es in elf Texten "Schludrigkeiten und Unsauberkeiten", aber auch Fehler, die offenbar "die Dramaturgie der Beiträge unterstützen sollten".

Der Autor habe den Zeit-Verlag selbst kontaktiert und bei der Überprüfung aktiv unterstützt. Er beteuere, dass alle Fehler in seinen Beiträgen ohne Täuschungsabsicht entstanden seien. Meedia entdeckt eine weitere Unregelmäßigkeit: Der Autor habe die gleiche Geschichte im "Spiegel" und im "Tagesspiegel" in unterschiedlichen Versionen erzählt.
blog.zeit.de, meedia.de, turi2.de (Backround)

"Zeit Online"-Aktion "Europa spricht" soll Europäer ins Gespräch bringen.


Meinungsaustausch ohne Grenzen: Zeit Online und 16 andere europäische Medien wollen vor der Europa-Wahl Europäer mit unterschiedlichen Ansichten zusammenbringen. Bei der Aktion Europa spricht stellen die Medien sieben kontroverse Fragen, ein Algorithmus matcht Teilnehmer aus verschiedenen Ländern mit möglichst unterschiedlichen Antworten und vermittelt den Kontakt. Am 11. Mai sollen sich alle Gesprächspartner persönlich oder per Video-Konferenz kennenlernen.

Medienpartner sind u.a. Arte, der österreichische "Standard", die "Financial Times" in Großbritannien, "La Repubblica" in Italien und "Politiken" in Dänemark. Vorbild für "Europa spricht" ist die Initiative Deutschland spricht, bei der sich seit 2017 insgesamt 40.000 Menschen registriert haben.
zeit.de

Internet ist nicht kaputt, sagt Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner.

Internet hat sich "von einer paradiesischen Insel für Eingeweihte" zu einem präzisen Spiegelbild der Gesellschaft mit allen Begleiterscheinungen gewandelt, sagt Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner im "Horizont"-Interview. Wegner ist inzwischen lieber auf Instagram statt Facebook oder Twitter, weil das Fotonetzwerk "nie als Kommunikationsplattform gedacht war." Er habe aber immer noch eine positive digitale Weltsicht, das Internet sei nicht kaputt.
horizont.net

Hör-Tipp: Zeit Online und NZZ werden zu Technologieunternehmen.

Hör-Tipp: Im Podcast von Levin Kubeth und Felix Ogriseck sprechen die Produktchefs Thorsten Pannen von "Zeit Online" und Rouven Leuener von der "Neuen Zürcher Zeitung" über Newsapps und den digitalen Wandel ihrer Medienmarken. Die "NZZ" allein kann den Markt nicht verändern, sodass größere Plattformen wie Spotify die Spielregeln bestimmen, sagt Leuener. Nachrichten-Aggregatoren dürfen nicht dazu führen, dass die Leserbindung gegenüber Medienmarken leidet, sagt Pannen.
anchor.fm (79-Min-Audio, Interview ab 5:29)



Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.

"Jammern verboten": Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.


Esser kann's besser: Bei der "Zeit" steigen die Umsätze, der Abonnenten-Stamm ist stabil. Geschäftsführer Rainer Esser steht als Person für diesen Erfolg und erläutert seine Rezepte im ausführlichen Interview von Peter Turi. Esser spricht über Diversität, Diversifizierung – und warum seine Journalisten keinen Grund zur Klage haben. Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Rainer Esser spricht mit Peter Turi über ...

0:57 ... sich, seinen Job und 80-Stunden-Wochen

4:17 ... das Geschäft mit den "Zeit" Reisen

6:20 ... Unternehmenskultur und Diversität

7:20 ... die Bezahlung der (freien) Journalisten

9:00 ... seine weitere Karriere und die Holtzbrinck-Brüder

10:47 ... Profitabilität und Erfolg der Marke "Zeit"

16:12 ... den "Zeit"-Leser-Club als Wertegemeinschaft

22:56 ... Wochen-Frequenz und andere Faktoren für Erfolg

26:18 ... den Weg der Kunden-Gewinnung

29:38 ... das Geschäft mit Events und Konferenz

33:08 ... die steigende Bedeutung neuer Geschäftsfelder

34:47 ... Anzeigenschwund und neue Modelle im Werbegeschäft

39:27 ... Print-Zukunft und die "Zeit" im kleinen Format

turi2.tv (44-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

Online-Chef Jochen Wegner: "Zeit" generiert häufig mit Randthemen Abos.

Zeit gewinnt online seltener durch wenige populäre Geschichten, als durch die Breite des Angebots neue Abonnenten sagt Online-Chef Jochen Wegner im gemeinsamen Interview mit Giovanni di Lorenzo in "Horizont". Insbesondere vermeintliche Randthemen würden der Zeitung helfen, zum Beispiel die Themen Familie und Erziehung, Sexualität und Partnerschaft sowie Gesundheit und Ernährung.
"Horizont" S. 12 (Paid)

turi2 podcast: Rainer Esser und Peter Turi sprechen über die Strategie der "Zeit".


Spannende Rede-Zeit: Rainer Esser führt seit knapp 20 Jahren die Geschäfte der "Zeit" – und spricht mit Peter Turi über ein Verlagsgeschäft im radikalen Wandel. Von 220 Mio Euro Umsatz stammt weniger als die Hälfte aus dem klassischen Geschäft. Neu-Abonnenten wollen die großformatige "Zeit" vor allem auf dem Smartphone lesen, Werbekunden wollen Kommunikationslösungen statt 4c-Anzeigen. Das komplette Gespräch ist jetzt als Audio-Podcast verfügbar auf turi2.de, bei Spotify und iTunes.

Esser ist ein bekennender Viel-Arbeiter. 70 bis 80 Wochenstunden gehören bei ihm zum normalen Pensum, "im Urlaub leicht reduziert". Er hat auch nach fast zwei Jahrzehnten noch Freude daran, die Marke "Zeit" aufzubauen. Mit ihr verfolgt er Kunden von der Wiege bis zur Bahre, von der Kinder-Zeitschrift "Zeit Leo" bis hin zu "Zeit Reisen" um die Welt für wohlhabende Pensionäre. Esser sagt: "Die 'Zeit' ist eine Wertegemeinschaft."
turi2.de/podcast, spotify.com, itunes.apple.com

Tagesspiegel und Zeit Online dokumentieren Todesopfer rechter Gewalt.

Klick-Tipp: Tagesspiegel und Zeit Online haben gemeinsam zu Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung recherchiert. Eine interaktive Karte dokumentiert alle Opfer und Taten seit 1990. Den Recherchen zufolge wurden doppelt so viele Menschen von rechten Tätern umgebracht, wie die Behörden bisher sagen.
zeit.de, tagesspiegel.de

Lese- und Video-Tipp: Aktion #Deutschlandspricht fördert Gespräche mit Fremden.

Lese- und Video-Tipp: Unter dem Motto Deutschland spricht hat Zeit Online am Sonntag dazu aufgerufen, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Beim Begleit-Event in Berlin beunruhigt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass die "schiere Überflutung" von Beleidigungen und Beschimpfungen im Netz, die "Grenze zwischen dem Unsagbaren und Unsäglichen immer weiter verschwimmen" lasse. Sascha Lobo sagt, mit Nazis könne er nicht reden. Harald Martenstein appelliert, Hass nicht mit Gegenhass zu begegnen.
zeit.de (Videos), zeit.de (Manuskript Steinmeier)

"Zeit" und Zeit Online geben sich gemeinsame Leitlinien.

Zeit und Zeit Online legen gemeinsame journalistische Leitlinien fest. Diese sind künftig Teil jedes Arbeitsvertrages und gelten für alle Medien mit "Zeit" im Namen. Die Leitlinien betonen die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit: Die Redaktionen wollen alle sozialen Gruppen abbilden und "unerschrocken" Kritik äußern. Zeit Online veröffentlicht die zehn Punkte aus Transparenzgründen.
blog.zeit.de

turi2 edition5: Die Zeit Akademie im Porträt.


Seminar in Serie: Mit der Zeit Akademie hat die Hamburger Wochenzeitung seit 2011 einen Fuß im Weiterbildungsgeschät – und das ändert sich ständig. Die DVDs, auf denen der Verlag seine Seminare bisher vertreibt, bleiben immer häufiger im Lager. Die Akademie entwickelt sich stattdessen immer mehr zum Bildungs-Netflix, schreibt Jens Twiehaus in seinem Porträt in der turi2 edition5, die im Oktober 2017 erschienen ist.. Weiterlesen …

"Zeit" und Zeit Online starten internationalen Aufruf an Whistleblower.


Whistleblower-Werbung: Die "Zeit" und Zeit Online richten einen internationalen Aufruf an Whistleblower aus IT-Unternehmen. Neben dem Hamburger Medienhaus beteiligen sich außerdem die französische Internet-Zeitung Mediapart, der britische Daily Telegraph, das US-Portal The Intercept sowie die britische Internet-Zeitung WikiTribune. Der Aufruf der Medienhäuser richtet sich an Mitarbeiter, die hinter den Kulissen von IT-Unternehmen arbeiten und u.a. im Umgang mit Daten oder der Zusammenarbeit mit Geheimdiensten Missstände entdecken.

Der Kontakt zu den Redaktionen erfolgt über verschlüsselte Telefonnummern, E-Mail-Postfächer oder den anonymen digitalen Briefkasten von Zeit Online. Gemeinsam erreichen die beteiligten Medien ein globales Publikum mit mehr als 46 Mio Lesern in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch).

Für die Absicherung der Whistleblower arbeiten die Medien mit The Signals Network zusammen. In der gemeinnützige US-Stiftung kümmern sich die Whistleblower Antoine Deltour und John Kiriakou zusammen mit Menschenrechtsnawalt Ben Wizner um den Schutz der Whistleblower, um Anwälte, psychologische Betreuung bis hin zu einer sicheren Unterbringung im Ernstfall.
"Zeit" 26/2018, S. 27 (Paid), zeit.de, thesignalsnetwork.org

Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer zeigen die neue Redaktion von Watson.de.


Emotionen erwünscht: Beim jungen Portal Watson.de gibt es Weißwein im Dienst und schimpfende Reporterinnen vor der Kamera. turi2.tv besucht die neue Redaktion des Werbekonzerns Ströer. Chefredakteurin Gesa Mayr erzählt, wie sie über Aufregung Debatten anstoßen will. Ihre Stellvertreterin Anne-Kathrin Gerstlauer will mit Watson.de einen Platz schaffen, an dem jeder seine Meinung sagen mag – zur Not schreiend.

"News ohne Blabla" ist das Versprechen, das die ursprünglich aus der Schweiz stammende Marke gibt. Kein Blabla bedeutet für die Chefinnen: Augenhöhe mit Usern und keine Wasserstandsmeldungen. "Kein Blabla" schließt aber Unterhaltung nicht aus, sagt Gerstlauer. Auch kotzende Abiturienten können demnach eine relevante Meldung für die Zielgruppe sein. Bei der kommt es an: Im ersten Monat erreicht Watson.de 8 Mio Visits – weniger als Bento von Spiegel Online, aber mehr als Ze.tt von Zeit Online.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Zeit Online pusht Artikel auf brandeins.de.

Zeit Online gibt der Website von Brand Eins ab sofort einen täglichen Reichweiten-Push. Die Redaktion von Zeit Online weist künftig prominent auf der Startseite auf Artikel von brandeins.de hin. Die Zusammenarbeit ist nicht ganz altruistisch: iq digital vermarktet seit Kurzen auch brandeins.de, deren IVW-Reichweite der von Zeit Online hinzugerechnet wird.
blog.zeit.de, zeit-verlagsgruppe.de

Zeit Online entwickelt internationales Gesprächs-Portal "My country talks".


Aus dem Projekt #D17 wird #D18, aus "Deutschland spricht" das internationale "My country talks". Dieses Bild zeigt das bisherige Design der Gesprächs-Reihe.

Tinder für Debatten: Zeit Online gründet seine "Deutschland spricht"-Reihe als eigene Plattform aus und internationalisiert die Reihe. "My country talks" soll Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zu Vier-Augen-Gesprächen zusammen tindern. Google finanziert die Entwicklung des Portals. Zu den 15 Medienpartnern gehören die "Tagesschau"-Redaktion ARD aktuell, dpa, "Tagesspiegel", "Thüringer Allgemeine" und "Südwest-Presse". Bei "Deutschland spricht" haben sich 12.000 Nutzer registriert, um sich zu Gesprächen zu treffen.

International sind die kanadische "The Globe and Mail", "Morgenbladet" aus Norwegen und "La Repubblica" aus Italien dabei. Zeit Online will im Laufe dieses Jahres eine erste Version des Portals testen. Die Gesprächsreihe entstand aus dem Loakljournalismus-Projekt #D17. Die Redaktion wandelt dieses Projekt in das Sonder-Ressort #D18 um. Weiterhin sollen Reporter Deutschland vor allem im Lokalen weiter neu ergründen. Die lokalen Geschichten gehörten 2017 zu dem meistgelesenen Artikeln mit Hunderttausenden Klicks.
zeit-verlagsgruppe.de (My country talks), zeit-verlagsgruppe.de (#D18), meedia.de (#D17-Bilanz)

Zitat: Online-Werbemarkt braucht Reformen, ist überfrachtet.

"Wir als Branche – Verlage, Werbekunden, Agenturen und Vermarkter – haben uns über die Jahre viele Probleme eingehandelt. Es ist gut, dass die Qualität der Werbung nun steigt, das war überfällig."

Christian Röpke, Geschäftsführer bei Zeit Online, sieht im Interview mit Roland Pimpl dem vorinstalliertem Adblocker in Googles Chrome-Browser gelassen entgegen.
horizont.net

Lese-Tipp: Konstruktiver Journalismus lockt junge Leser.

Lese-Tipp: Konstruktiver Journalismus ist besonders für junge Leser wichtig, sagt Journalistik-Professor Stephan Weichert. Sie würden sich von Medien abwenden, die die Welt zu negativ darstellen. Jochen Wegener von Zeit Online findet konstruktiven Journalismus gut, solange daraus keine "PR für eine gute Sache" werde. Claudia Spiewak, Chefredakteurin des NDR-Hörfunks, sagt, der konstruktive Ansatz rege die Redaktion zum Umdenken an.
deutschlandfunk.de

Zitat: "Zeit"-Korrespondent Matthias Daum kann "No-Billag" auch etwas Positives abgewinnen.

"Kein Abendessen, kein Apéro vergeht, ohne dass die No-Billag-Initiative zum Thema wird. Das ist großartig!"

Matthias Daum, Schweiz-Korrespondent bei der "Zeit", schätzt im Interview zum neuen Zeit-Online-Podcast "Servus. Grüezi. Hallo" an der "äußerst dummen Idee" der "No-Billag"-Initiative immerhin, dass sich Menschen wieder über Medien unterhalten.
kress.de

Zeit Online und "Zeit" starten transalpinen Politik-Podcast.

Zeit Online und Zeit starten einen Podcast über Politik in Österreich, der Schweiz und Deutschland namens "Servus. Grüezi. Hallo". Die Sendung ist je mittwochs ab 14 Uhr verfügbar. Maria Lorenz produziert den Podcast. Lenz Jacobsen, Vize-Politikchef bei Zeit Online, spricht darin mit den "Zeit"-Korrespondenten Matthias Daum in Zürich und Florian Gasser in Wien.
zeit-verlagsgruppe.de, zeit.de (erste Folge)

Anne-Kathrin Gerstlauer wird Vize-Chefin von watson.de.

Ströer mopst sich Anne-Kathrin Gerstlauer, 28, von Zeit Online. Gerstlauer soll als stellvertretende Chefredakteurin watson.de aufbauen, die junge Schwester von t-online.de. Bislang leitete sie als verantwortliche Redakteurin "Zeit Campus"-Online und galt als eines der Nachwuchstalente der Redaktion. Watson.de-Chefin wird Gesa Mayr, 31, vom Spiegel-Online-Ableger Bento.
twitter.com, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Jochen Wegner wird 48.


Wir graturilieren: Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, feiert heute seinen 48. Geburtstag. Noch nie hat er seinen Beruf so gerne ausgeübt, wie im Moment, sagt er. Ihn freut vor allem, dass viele journalistische Experimente von Zeit Online besser funktioniert haben, als erwartet. 2018 sollen sie eine Fortsetzung finden. Zugleich beschäftigt ihn die Frage, mit welchen neuen journalistischen Ideen sein Team und er der unsicheren politischen Lage in Deutschland und der Welt künftig begegnen.

Fürs neue Lebensjahr wünscht Jochen Wegner sich mehr Zeit mit der Familie und für seine Leidenschaft Kendō, eine Art japanischer Schwertkampf. Eine Sportverletzung zwingt ihn jedoch gerade zu einer Kendō-Pause. An seinem Geburtstag nimmt sich der Zeit-Online-Chef heute Zeit offline in der Küche und macht für Freunde Spätzle, Kartoffel- und Endiviensalat nach dem Rezept seiner Mutter. Gefeiert wird in einer neuen, noch nicht eingerichteten Wohnung. Gratulationen erreichen ihn per Twitter, Facebook, Xing oder E-Mail. (Foto: Michael Heck)

fragebogen2: Nils von der Kall.

fragebogen2: "Zeit"-Marketingchef Nils von der Kall hatte schon früh ein Herz für den Journalismus. Doch in Redaktionen ist ihm das Tempo zu hoch. Der Bewunderer von Medien wie "Economist" und "Washington Post" erzählt im Video-Fragebogen, dass ihn seine Mutter zum Ausprobieren motivierte – wodurch er auf Verlagsseite landete. Ganz besonders hütet sich der Manager vor dem Eindruck, arrogant zu wirken.
turi2.tv (99-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Videointerview zur Zeit Akademie)

Zeit Online macht Marieke Reimann zur Chefredakteurin von ze.tt.

Zeit Online befördert Marieke Reimann zur Chefredakteurin ihres Jugend-Ablegers ze.tt. Die bisherige Vize-Chefin folgt auf Sebastian Horn, der in die Chefredaktion von Zeit Online wechselt. Marieke Reimann ist seit dem Start von ze.tt Mitte 2015 Teil der Redaktion und seit Juni 2016 stellvertretende Redaktionsleiterin. (Foto: Ulrike Delfs)
zeit-verlagsgruppe.de, turi2.de (Horn)

Alina Fichter und Sebastian Horn rücken in die Chefredaktion von Zeit Online.

Zeit Online holt Alina Fichter, 36, und Sebastian Horn, 33, in die Chefredaktion. Fichter kümmert sich um den Ausbau von Audio und Video, sie schrieb vorher für die "Zeit" und war zuletzt an der Stanford University. Horn kommt vom verlagseigenen Kinderparadies ze.tt und verantwortet als stellvertretender Chefredakteur künftig Produktentwicklung sowie User Engagement mit Fokus auf Bezahlangebote.
zeit-verlagsgruppe.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sebastian Horn will ze.tt-Leser inspirieren.

Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)