Zeit Online startet ein digitales Magazin zum Thema Arbeit.


Moderne Maloche: Zeit Online baut sich ein eigenes Magazin zu Themen aus der Arbeitswelt. Das Angebot, schlicht Arbeit getauft, dreht sich um Sinn und Selbstverwirklichung – verantwortlich sind die stellvertretende Chefredakteurin Maria Exner (Foto, links) und Leonie Seifert, die von Print wechselt. Das Magazin Arbeit soll sich eng mit dem Stellenmarkt verknüpfen.

Zeit Online Arbeit ist ein weiteres Sub-Magazin auf zeit.de: Auch Zeit Magazin Online und Zeit Campus Online haben eigene Auftritte, sind aber dennoch in Zeit Online integriert. Zentrale Themen aus dem Bereich Arbeit bündeln sich auf Themenseiten, etwa zu den Themen Chefs, Bewerbung, Vereinbarkeit, Selbstverwirklichung, Künstlicher Intelligenz und Gig Economy – letzteres meint die Online-Vermittlung kleiner Aufträge an Freiberufler.
zeit.de, kress.de (Interview Exner und Seifert)Kommentieren ...

Zeit Online startet das Recruitingportal Boa.

Zeit Online baut den Stellenmarkt aus und startet das Berufsorientierungs-Angebot BOA. Es richtet sich einerseits an Absolventen, Studenten und Berufseinsteiger, andererseits an Arbeitgeber mit vakanten Stellen und fragt neben fachlichen Kompetenzen Soft Skills und Motivationen ab. Boa ist ein Testballon – wenn er fliegt, übernimmt Zeit Online das Prinzip auch für andere Angebote. Zeit-Online-Chef Christian Röpke sagt, im Gegensatz zu anderen Verlagen schrumpfe die "Zeit" ihren Rubrikenmarkt nicht ein, sondern baue ihn aus. Konkrete Zahlen nennt er nicht.
"Horizont 36/2017", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Jochen Wegner findet, dass lokaler Journalismus funktioniert.

"Die größte Innovation, die wir dieses Jahr hatten, ist die Einführung von Lokaljournalismus."

Jochen Wegner will das vorübergehende Ressort D17 auch nach der Bundestagswahl weiterführen. Unter den meistgelesenen Themen bei Zeit Online sind viele vermeintliche Orchideen aus der Provinz.
turi2 vor Ort bei der Wahlparty von Google in BerlinKommentieren ...

Martin Kotynek wird Chefredakteur beim österreichischen "Standard".

Österreich: Martin Kotynek, 34, wird Chefredakteur der Tageszeitung "Standard". Er kommt von Zeit Online, wo er seit 2014 Vize-Chefredakteur ist, zuvor war der gebürtige Wiener Investigativreporter bei der "Zeit" und Politik-Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Beim "Standard" folgt er im November auf Alexandra Föderl-Schmid, die als Korrespondentin zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ProQuote Medien hebt die Messlatte auf 50 % Frauen in Führungspositionen an.


Halbe-Halbe: Der Journalistinnen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur "Zeit" (36,4 %), "Spiegel" (34,7 %) und "Bild" (32,2 %) erfüllt. "Süddeutsche" (19,6 %) und "FAZ" (13,9 %) lägen "beschämend" darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei "mageren 5 %". "Wir wären gerne überflüssig, aber wir sind es leider nicht", sagt ProQuote-Vorsitzende Maren Weber.

Bei Online-Medien sind mehr Frauen an der Macht als bei Print. Von den acht gezählten Publikationen haben immerhin zwei Chefredakteurinnen an ihrer Spitze: Barbara Hans bei Spiegel Online und Julia Bönisch bei Süddeutsche.de. Insgesamt kommt die "Süddeutsche" im Online-Bereich auf 26,6 % Führungsfrauen, ein Vorbild, "das die Kollegen in der Printredaktion sicher motiviert", sagt Weber. Neben Zeit Online (35,7 %) und Spiegel Online (32,3 %) hat auch stern.de (34,6 %) die 30-Prozent-Hürde übersprungen.
turi2 - eigene Infos, pro-quote.de (Forderung), pro-quote.de (aktuelle Werte)Kommentieren ...

Reichweite von Zeit Online leidet nicht unter Paid Content, Registrierungen verdreifachen sich.

Zeit Online zieht nach drei Monaten Paid Content via "W&V" eine erste Bilanz: Vertriebsgeschäftsführer Enrique Tarragona zählt mehr als 100.000 Neuregistrierungen, eine Verdreifachung. Fast 10.000 Nutzer hätten ein Probeabo abgeschlossen. Die Reichweite habe nicht darunter gelitten, dass einige Artikel nur noch für registrierte Nutzer, andere nur gegen Bezahlung lesbar sind. Auf Werbung will Zeit Online auch hinter der Bezahlschranke nicht verzichten und denkt bereits an Vermarktungsmodelle, die den höheren Wert der registrierten Nutzer berücksichtigen.
"Werben & Verkaufen" 26/2017, S. 50/51 (Paid)Kommentieren ...

Jochen Wegner liefert "Laborbericht" über neue Journalismus-Projekte bei Zeit Online.

Jochen Wegner stellt in einem "Laborbericht" für den "Journalist" Ideen vor, mit denen Zeit Online experimentiert. Dazu gehören eine Dating-Plattform für politische Gegensätze und ein Festival zur Weltverbesserung. Am Anfang neuer Projekte stünde oft ein "Ideen-Vakuum", viele Details definiere die Redaktion erst, wenn das Projekt schon läuft, schreibt Wegner.
medium.com via facebook.com/derjournalistKommentieren ...

Neue Interview-Reihe bei Zeit Online stellt Gästen nur eine Frage.

Zeit Online startet die neue Video-Reihe Eine Frage der Zeit. Tina Hildebrandt und Marc Brost, beide Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, empfangen im wöchentlichen Wechsel prominente Gesprächspartner, denen sie nur eine Frage stellen. Die soll immer wieder auch einen Bezug zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte haben und sich zu einem "kurzen, temporeichen Gespräch" entwickeln. Für die heutige Premiere setzt Zeit Online auf ein sicheres Pferd als Gast: Linken-Politiker Gregor Gysi.
turi2 - eigene Infos
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"Zeit Magazin" und Zeit Online starten Feierabend-Newsletter.

Zeit Magazin und Zeit Online starten gemeinsam den Feierabend-Newsletter "Was für ein Tag". Von Montag bis Freitag will "Zeit Magazin"-Chefredakteur Christoph Amend darin "einen Blick auf die wichtigen Momente des Tages" werfen, zudem sind Kulturtipps geplant. Redakteur des Newsletters ist Amends Stellvertreter Matthias Kalle; Co-Autorin ist Ricarda Messner, Gründerin und Herausgeberin des Magazins "Flaneur".
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Meinung: Richter Thomas Fischer wird als Jura-Erklärbär fehlen.

Thomas Fischer hat die "oft kompliziert und abweisend wirkende Welt des Rechts" auf "konsumierbares Niveau" heruntergebrochen, betrauert Stefan Winterbauer das Ende der Kolumne "Fischer im Recht" bei Zeit Online. Der Bundesrichter habe als "exzellenter Schreiber" Beiträge geliefert, die von "Sachkenntnis durchdrungen" gewesen seien und "deutlich Position bezogen" hätten.
meedia.deKommentieren ...

"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

Englische News dienen Verlagen fürs Image.

GroßbritannienEnglischsprachige Newsangebote sind für deutsche Verlage vor allem ein Aushängeschild, aber kein Geschäftsmodell, erfährt Nora Jakob. Spiegel International verbreitet eigene Scoops und seine "Sicht der Dinge". Handelsblatt Global Edition setzt Sachverhalte in internationalen Kontext. Zeit Online übersetzt mehrere Artikel pro Woche, Bild nur sporadisch. Als einzige Regionalzeitung leistet sich der Bonner "General-Anzeiger" ein englisches Angebot, das sich vor allem an die internationalen Bonner Mitarbeiter von UN, Telekom und der Deutschen Post richtet.
dwdl.deKommentieren ...

Urteil: Anti-Nazi-Blog Störungsmelder ist Journalismus.

Störungsmelder LogoStörungsmelder, Nazi-Watchblog von Zeit Online, hat Anspruch auf Presseauskünfte. Die Richter des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs stufen Störungsmelder als Presseorgan ein. Das Urteil ist rechtskräftig. Auslöser des Gerichtsverfahrens war, dass die Staatsanwaltschaft Memmingen Fragen der Blogger zu rechtsextremen Straftaten nicht beantworten wollte. Das Verwaltungsgericht Augsburg verwehrte dem Blog noch den Status als Journalismus.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nachrichtenseiten hinterfragen sich nach falscher Eilmeldung zum NPD-Verbot.

eilmeldung-eil-150Spiegel Online will seine falsche Eilmeldung zum NPD-Verbotsverfahren zum Anlass nehmen, die eigenen Abläufe und Arbeitsweisen zu hinterfragen, schreibt das Portal in einer Entschuldigung in eigener Sache. Auch Zeit Online entschuldigt sich in einem Beitrag und schreibt: "So ärgerlich solche Fehler auch sind, versuchen wir doch, aus ihnen zu lernen." Beide Medien hatten, wie viele weitere, die vom Gericht vorgetragene Klage voreilig für das Urteil gehalten und gemeldet, das Bundesverfassungsgericht verbiete die NPD.
spiegel.de, blog.zeit.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Christian Röpke wird 45.

RöpkeChristian
Wir graturilieren: Christian Röpke, Geschäftsführer bei Zeit Online, wird 45. Röpke freut sich, dass im vergangenen Lebensjahr die Work-Life-Balance bei ihm gestimmt hat und er sich trotz vieler intensiver beruflicher Projekte Zeit für Familie, Freunde und Sport nehmen konnte.

Zeit für die Familie nimmt sich Röpke auch an seinem Geburtstag: Der Einschulungselternabend für seinen Sohn steht im Kalender. Am Wochenende trifft man Röpke dann auf dem Z2X-Festival von Zeit Online. Zwischendurch sind Glückwünsche auf allen Wegen willkommen, z.B. via Twitter oder per E-Mail.Kommentieren ...

Jochen Wegner nennt Details zur Paywall Z+ bei Zeit Online.

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Hinter der Schranke: Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, verrät im Interview mit dem "Journalist" Details zur geplanten Paywall, die auf einem Login-Modell basieren wird. Zeit Online setzt nicht auf Einzelverkäufe, sondern auf Abos. Die meisten Inhalte sollen kostenlos bleiben, allerdings gibt es ab dem Erstverkaufstag alle Artikel der gedruckten "Zeit" online – für eingeloggte Kunden. Sie können "wenige Texte pro Woche" kostenlos lesen, danach müssen sie ein Digitalabo abschließen.

Die Schranke gilt also nicht für alle Inhalte. Wegner hofft, durch den Bezahl-Fokus auf Print-Inhalte weniger Reichweite einzubüßen. Einzelverkäufe werde es nicht geben, zum einen weil Wegner sie nicht für relevante Umsatzbringer hält, zum anderen, weil er auf langfristige Leserbindung durch Abos setzen will.

Im Interview mit dem "Journalist" sagt er: "Es gibt natürlich die Debatte, ob wir etwa die beliebten Kolumnen von Thomas Fischer oder große Online-Dossiers hinter einen Login legen. Wir wissen es nicht und werden damit spielen."
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Drei Community-Redakteuren diskutieren über Trolle, Humor und Journalismus.

Social-Media-150Lese-Tipp: Haben Community-Redakteuren den schlimmsten Job der Welt? Das "Zeit Magazin" setzt Torsten Beeck, Spiegel Online, David Schmidt, Zeit.de und Niddal Salah-Eldin, Welt.de, an einen Tisch und lässt sie u.a. über Trolle, Humor und Überarbeitung diskutieren. Die Social-Media-Arbeiter glauben, dass die sozialen Medien den Journalismus besser gemacht haben.
zeit.deKommentieren ...

Zeit Online experimentiert "behutsam" mit Paid Content.

Zeit OnlineZeit Online will sich "behutsam" an Paid Content herantasten und "bestimmte Artikel" zunächst registrierungs- und später kostenpflichtig anbieten, kündigen die beiden Geschäftsführer Christian Röpke und Rainer Esser an. Im Vordergrund stehe ein Online-Abo, nicht der Verkauf einzelner Artikel. Eine starre Bezahlschranke sei "keine Option".
meedia.de
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Gewerkschaften schließen Tarifvertrag mit Zeit Online.

Zeit OnlineZeit Online einigt sich mit DJV und Verdi auf einen Tarifvertrag, der 90 % des bundesweiten Tarifvertrags für Zeitschriften übernimmt. Die Regelungen sehen u.a. ein zusätzliches Monatsgehalt, Nacht- und Sonntagszuschläge sowie garantiert zwei freie Wochenenden im Monat vor. Die studentischen Hilfskräfte erhalten einen Stundenlohn von 12,50 Euro.
per MailKommentieren ...

Zeit Online berichtigt Brexit-Beitrag über ignorante Briten.

Zeit OnlineZeit Online revidiert einen Artikel über Engländer, die angeblich erst nach dem Brexit dessen Folgen googelten. Die Redaktion habe, wie u.a. auch "Washington Post", auf Basis der Daten von Google Trends berichtet und dabei den falschen Eindruck erweckt, die britischen Wähler hätten sich erst nach dem Referendum informiert. Google Trends bildet ab, welche Suchanfragen aktuell besonders häufig vorkommen, stellt sie aber z.B. nicht ins Verhältnis zu anderen Themen oder früheren Zeiträumen.
zeitonline.deKommentieren ...

Gericht: Zeit-Online-Blog Störungsmelder ist kein Journalismus.

Störungsmelder 600
Gestörte Pressefreiheit: Das Neonazi-Watchblog Störungsmelder von Zeit Online ist aus Sicht des Verwaltungsgerichts Augsburg kein Journalismus. Das Gericht verweigert einem freien Journalisten, der für das Blog schreibt, die Auskunft über rechte Straftaten. Die Richter sehen im Störungsmelder ein "öffentliches, für jeden zugängliches Diskussionsforum", das keinen Auskunftsanspruch habe.

Zeit Online widerspricht: Für die redaktionellen Beiträge des Blogs gelten dieselben Regeln wie für Artikel auf Zeit Online. Das Blog stehe außerdem unter der redaktionellen Verantwortung des Zeit-Online-Chefredakteurs. Eine Klärung soll ein Hauptsacheverfahren bringen.

Der Zeitverlag betreibt den Störungsmelder mit Partnern seit 2007.
tagesspiegel.de1 Kommentar

turi2-Videoumfrage: Das lesen digitale Medienmacher am liebsten gedruckt.


Bücher, "Bunte", Bahn-Lektüre: turi2 hört sich auf der Republica und Media Convention Berlin unter digitalen Köpfen der Branche um. Welche gedruckten Medien kommen an? Wer liest gern auf Papier? Für Bento-Leiterin Frauke Lüpke-Narberhaus gehört die "FAS" zum Wochenende, Sky-Programmchefin Elke Walthelm outet sich als "Bunte"-Fan. Florian Hager, Chef des Jugendangebots von ARD und ZDF, schafft jede Woche ein Buch.

Hoch im Kurs ist das Dummy Magazin, etwa bei ze.tt-Chef Sebastian Horn und dem früheren Social-Media-Chef von WeltN24, Martin Hoffmann. Franziska Bluhm von der Verlagsgruppe Handelsblatt und Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg sind im Tagesgeschäft ganz weg vom Gedruckten. Isabelle Sonnenfeld, Chefin des Google News Lab, bekommt heute noch ihr Uni-Magazin Hammelsprung zugeschickt und Amazon-Video-Boss Christoph Schneider kriegt "Spiegel", "stern" und "Bunte" in Papierform auf den Tisch.Kommentieren ...

Zeit Campus Online startet als eigenständiges Angebot.

Zeit Campus-150Zeit Online bringt Zeit Online Campus als eigenständiges Online-Angebot für Nutzer "zwischen Abitur und Jobeinstieg" an den Start. Die redaktionelle Leitung übernimmt Anne-Kathrin Gerstlauer, die zuvor den Bereich Studium von Zeit Online verantwortet hat. Den Fokus will Zeit Campus Online auf Meinungsstücke, Hintergrundberichte und Serviceangebote legen.
zeit-verlagsgruppe.de, meedia.de
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Blendle bringt Verlagen bisher kaum Erlöse.

Blendle 150Blendle ist seit einem halben Jahr in Deutschland aktiv und bietet Verlagen, einen zusätzlichen Weg, ihre Inhalte zu Geld zu machen - viel zu verdienen ist aber offenbar nicht, analysiert Kathrin Hollmer. Selbst Top-Artiklel bringen es bisher nur auf ein auf paar Tausend Euro im Monat. Zeit Online mache "weniger als ein Prozent der Erlöse" über Blendle, für Condé Nast ist das Artikel-iTunes "kein zentraler Bestandteil der digitalen Erlösstruktur".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zeit-Onliner dürfen auf Print-Tarife hoffen.

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Gleichheit in Sicht: Zeit Online und Gewerkschaften stehen vor einer Einigung im Tarifstreit der Redakteure. Grundsätzlich erkennt der Verlag die Tarifverträge des Zeitschriftenverleger-Verbandes VDZ auch für die Onliner an, bestätigen Verdi, der Deutsche Journalisten-Verband und Zeit Digital. Eine solche Einigung könnte Signalwirkung haben: Vielerorts verdienen Online-Journalisten deutlich schlechter als ihre Print-Kollegen.

Eckpunkte der Einigung sollen am kommenden Montag zunächst intern und dann der Öffentlichkeit präsentiert werden. Über die Feinheiten gibt es offenbar noch Diskussionen. Einige Regelungen werden stufenweise über drei und vier Jahre eingeführt, heißt es vom Verlag. Urlaubsgeld etwa soll es für die Onliner zunächst nicht geben. Die bevorstehende Einigung kommt überraschend – kurz vor Ostern hatte ein Warnstreik gedroht.
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