Zeit Online pusht Artikel auf brandeins.de.

Zeit Online gibt der Website von Brand Eins ab sofort einen täglichen Reichweiten-Push. Die Redaktion von Zeit Online weist künftig prominent auf der Startseite auf Artikel von brandeins.de hin. Die Zusammenarbeit ist nicht ganz altruistisch: iq digital vermarktet seit Kurzen auch brandeins.de, deren IVW-Reichweite der von Zeit Online hinzugerechnet wird.
blog.zeit.de, zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

Julius Tröger wird Head of Visual Journalism bei Zeit Online.

Zeitverlag holt Julius Tröger, 34, als Head of Visual Journalism zu Zeit Online. Er verantwortet visuelles Storytelling, interaktive Karten und experimentelle Darstellungsformen. Tröger kommt von der "Berliner Morgenpost". Dort leitet er bisher das Interaktiv-Team, Marie-Louise Timcke übernimmt künftig.
zeit-verlagsgruppe.de, funkemedien.de (Timcke)Kommentieren ...

Zeit Online entwickelt internationales Gesprächs-Portal "My country talks".


Aus dem Projekt #D17 wird #D18, aus "Deutschland spricht" das internationale "My country talks". Dieses Bild zeigt das bisherige Design der Gesprächs-Reihe.

Tinder für Debatten: Zeit Online gründet seine "Deutschland spricht"-Reihe als eigene Plattform aus und internationalisiert die Reihe. "My country talks" soll Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten zu Vier-Augen-Gesprächen zusammen tindern. Google finanziert die Entwicklung des Portals. Zu den 15 Medienpartnern gehören die "Tagesschau"-Redaktion ARD aktuell, dpa, "Tagesspiegel", "Thüringer Allgemeine" und "Südwest-Presse". Bei "Deutschland spricht" haben sich 12.000 Nutzer registriert, um sich zu Gesprächen zu treffen.

International sind die kanadische "The Globe and Mail", "Morgenbladet" aus Norwegen und "La Repubblica" aus Italien dabei. Zeit Online will im Laufe dieses Jahres eine erste Version des Portals testen. Die Gesprächsreihe entstand aus dem Loakljournalismus-Projekt #D17. Die Redaktion wandelt dieses Projekt in das Sonder-Ressort #D18 um. Weiterhin sollen Reporter Deutschland vor allem im Lokalen weiter neu ergründen. Die lokalen Geschichten gehörten 2017 zu dem meistgelesenen Artikeln mit Hunderttausenden Klicks.
zeit-verlagsgruppe.de (My country talks), zeit-verlagsgruppe.de (#D18), meedia.de (#D17-Bilanz)Kommentieren ...

Zitat: Online-Werbemarkt braucht Reformen, ist überfrachtet.

"Wir als Branche – Verlage, Werbekunden, Agenturen und Vermarkter – haben uns über die Jahre viele Probleme eingehandelt. Es ist gut, dass die Qualität der Werbung nun steigt, das war überfällig."

Christian Röpke, Geschäftsführer bei Zeit Online, sieht im Interview mit Roland Pimpl dem vorinstalliertem Adblocker in Googles Chrome-Browser gelassen entgegen.
horizont.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Konstruktiver Journalismus lockt junge Leser.

Lese-Tipp: Konstruktiver Journalismus ist besonders für junge Leser wichtig, sagt Journalistik-Professor Stephan Weichert. Sie würden sich von Medien abwenden, die die Welt zu negativ darstellen. Jochen Wegener von Zeit Online findet konstruktiven Journalismus gut, solange daraus keine "PR für eine gute Sache" werde. Claudia Spiewak, Chefredakteurin des NDR-Hörfunks, sagt, der konstruktive Ansatz rege die Redaktion zum Umdenken an.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zitat: "Zeit"-Korrespondent Matthias Daum kann "No-Billag" auch etwas Positives abgewinnen.

"Kein Abendessen, kein Apéro vergeht, ohne dass die No-Billag-Initiative zum Thema wird. Das ist großartig!"

Matthias Daum, Schweiz-Korrespondent bei der "Zeit", schätzt im Interview zum neuen Zeit-Online-Podcast "Servus. Grüezi. Hallo" an der "äußerst dummen Idee" der "No-Billag"-Initiative immerhin, dass sich Menschen wieder über Medien unterhalten.
kress.deKommentieren ...

Zeit Online und "Zeit" starten transalpinen Politik-Podcast.

Zeit Online und Zeit starten einen Podcast über Politik in Österreich, der Schweiz und Deutschland namens "Servus. Grüezi. Hallo". Die Sendung ist je mittwochs ab 14 Uhr verfügbar. Maria Lorenz produziert den Podcast. Lenz Jacobsen, Vize-Politikchef bei Zeit Online, spricht darin mit den "Zeit"-Korrespondenten Matthias Daum in Zürich und Florian Gasser in Wien.
zeit-verlagsgruppe.de, zeit.de (erste Folge)Kommentieren ...

Anne-Kathrin Gerstlauer wird Vize-Chefin von watson.de.

Ströer mopst sich Anne-Kathrin Gerstlauer, 28, von Zeit Online. Gerstlauer soll als stellvertretende Chefredakteurin watson.de aufbauen, die junge Schwester von t-online.de. Bislang leitete sie als verantwortliche Redakteurin "Zeit Campus"-Online und galt als eines der Nachwuchstalente der Redaktion. Watson.de-Chefin wird Gesa Mayr, 31, vom Spiegel-Online-Ableger Bento.
twitter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Jochen Wegner wird 48.


Wir graturilieren: Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, feiert heute seinen 48. Geburtstag. Noch nie hat er seinen Beruf so gerne ausgeübt, wie im Moment, sagt er. Ihn freut vor allem, dass viele journalistische Experimente von Zeit Online besser funktioniert haben, als erwartet. 2018 sollen sie eine Fortsetzung finden. Zugleich beschäftigt ihn die Frage, mit welchen neuen journalistischen Ideen sein Team und er der unsicheren politischen Lage in Deutschland und der Welt künftig begegnen.

Fürs neue Lebensjahr wünscht Jochen Wegner sich mehr Zeit mit der Familie und für seine Leidenschaft Kendō, eine Art japanischer Schwertkampf. Eine Sportverletzung zwingt ihn jedoch gerade zu einer Kendō-Pause. An seinem Geburtstag nimmt sich der Zeit-Online-Chef heute Zeit offline in der Küche und macht für Freunde Spätzle, Kartoffel- und Endiviensalat nach dem Rezept seiner Mutter. Gefeiert wird in einer neuen, noch nicht eingerichteten Wohnung. Gratulationen erreichen ihn per Twitter, Facebook, Xing oder E-Mail. (Foto: Michael Heck)Kommentieren ...

fragebogen2: Nils von der Kall.

fragebogen2: "Zeit"-Marketingchef Nils von der Kall hatte schon früh ein Herz für den Journalismus. Doch in Redaktionen ist ihm das Tempo zu hoch. Der Bewunderer von Medien wie "Economist" und "Washington Post" erzählt im Video-Fragebogen, dass ihn seine Mutter zum Ausprobieren motivierte – wodurch er auf Verlagsseite landete. Ganz besonders hütet sich der Manager vor dem Eindruck, arrogant zu wirken.
turi2.tv (99-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Videointerview zur Zeit Akademie)Kommentieren ...

Zeit Online macht Marieke Reimann zur Chefredakteurin von ze.tt.

Zeit Online befördert Marieke Reimann zur Chefredakteurin ihres Jugend-Ablegers ze.tt. Die bisherige Vize-Chefin folgt auf Sebastian Horn, der in die Chefredaktion von Zeit Online wechselt. Marieke Reimann ist seit dem Start von ze.tt Mitte 2015 Teil der Redaktion und seit Juni 2016 stellvertretende Redaktionsleiterin. (Foto: Ulrike Delfs)
zeit-verlagsgruppe.de, turi2.de (Horn)Kommentieren ...

Alina Fichter und Sebastian Horn rücken in die Chefredaktion von Zeit Online.

Zeit Online holt Alina Fichter, 36, und Sebastian Horn, 33, in die Chefredaktion. Fichter kümmert sich um den Ausbau von Audio und Video, sie schrieb vorher für die "Zeit" und war zuletzt an der Stanford University. Horn kommt vom verlagseigenen Kinderparadies ze.tt und verantwortet als stellvertretender Chefredakteur künftig Produktentwicklung sowie User Engagement mit Fokus auf Bezahlangebote.
zeit-verlagsgruppe.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sebastian Horn will ze.tt-Leser inspirieren.
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Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)
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"Spektrum" und Zeit Online beantworten die "fünf größten Fragen an die Wissenschaft".

Spektrum der Wissenschaft beantwortet in Kooperation mit Zeit Online in der kommenden Woche die "fünf größten Fragen an die Wissenschaft". Die vorab von Zeit-Online-Lesern ausgewählten Fragen wie "Wird es jemals Weltfrieden geben?" oder "Warum gibt es das Universum?" werden jeweils einen Tag lang von Bloggern der vor zehn Jahren gestarteten Spektrum-Blogs SciLogs sowie weitere Experten diskutiert. Die Beiträge erscheinen in den SciLogs und als Liveblog bei Zeit Online.
zeit.deKommentieren ...

Ronja von Rönne wechselt zur "Zeit".

Zeit gewinnt die bei der "Welt" ausgeschiedene Autorin Ronja von Rönne, 25. Ihre Texte erscheinen ab Oktober in der Zeitung und bei Zeit Online, schreibt von Rönne auf Facebook. Sie kam 2015 in die Feuilleton-Redaktion der "Welt", nachdem ihr Blog Sudelheft populär geworden war. Bei der "Welt" fiel sie durch streitlustige Texte auf, wie etwa einer Abrechnung mit dem Feminismus.
facebook.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jochen Wegner: Medien brauchen Freiräume für Experimente.

Medien sollten ein Spielbein frei haben, um Neues auszuprobieren, meint "Zeit-Online"-Chef Jochen Wegner. Das müsse möglich sein, ohne ein Tor garantieren zu können. Großprojekte wie die Einführung eines Bezahlmodells oder ein Relaunch könnten Online-Redaktionen lähmen und alle Ressourcen binden, die auch für andere Vorhaben wichtig wären.
horizont.netKommentieren ...

Zeit Online startet ein digitales Magazin zum Thema Arbeit.


Moderne Maloche: Zeit Online baut sich ein eigenes Magazin zu Themen aus der Arbeitswelt. Das Angebot, schlicht Arbeit getauft, dreht sich um Sinn und Selbstverwirklichung – verantwortlich sind die stellvertretende Chefredakteurin Maria Exner (Foto, links) und Leonie Seifert, die von Print wechselt. Das Magazin Arbeit soll sich eng mit dem Stellenmarkt verknüpfen.

Zeit Online Arbeit ist ein weiteres Sub-Magazin auf zeit.de: Auch Zeit Magazin Online und Zeit Campus Online haben eigene Auftritte, sind aber dennoch in Zeit Online integriert. Zentrale Themen aus dem Bereich Arbeit bündeln sich auf Themenseiten, etwa zu den Themen Chefs, Bewerbung, Vereinbarkeit, Selbstverwirklichung, Künstlicher Intelligenz und Gig Economy – letzteres meint die Online-Vermittlung kleiner Aufträge an Freiberufler.
zeit.de, kress.de (Interview Exner und Seifert)Kommentieren ...

Zeit Online startet das Recruitingportal Boa.

Zeit Online baut den Stellenmarkt aus und startet das Berufsorientierungs-Angebot BOA. Es richtet sich einerseits an Absolventen, Studenten und Berufseinsteiger, andererseits an Arbeitgeber mit vakanten Stellen und fragt neben fachlichen Kompetenzen Soft Skills und Motivationen ab. Boa ist ein Testballon – wenn er fliegt, übernimmt Zeit Online das Prinzip auch für andere Angebote. Zeit-Online-Chef Christian Röpke sagt, im Gegensatz zu anderen Verlagen schrumpfe die "Zeit" ihren Rubrikenmarkt nicht ein, sondern baue ihn aus. Konkrete Zahlen nennt er nicht.
"Horizont 36/2017", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Jochen Wegner findet, dass lokaler Journalismus funktioniert.

"Die größte Innovation, die wir dieses Jahr hatten, ist die Einführung von Lokaljournalismus."

Jochen Wegner will das vorübergehende Ressort D17 auch nach der Bundestagswahl weiterführen. Unter den meistgelesenen Themen bei Zeit Online sind viele vermeintliche Orchideen aus der Provinz.
turi2 vor Ort bei der Wahlparty von Google in BerlinKommentieren ...

Martin Kotynek wird Chefredakteur beim österreichischen "Standard".

Österreich: Martin Kotynek, 34, wird Chefredakteur der Tageszeitung "Standard". Er kommt von Zeit Online, wo er seit 2014 Vize-Chefredakteur ist, zuvor war der gebürtige Wiener Investigativreporter bei der "Zeit" und Politik-Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Beim "Standard" folgt er im November auf Alexandra Föderl-Schmid, die als Korrespondentin zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ProQuote Medien hebt die Messlatte auf 50 % Frauen in Führungspositionen an.


Halbe-Halbe: Der Journalistinnen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur "Zeit" (36,4 %), "Spiegel" (34,7 %) und "Bild" (32,2 %) erfüllt. "Süddeutsche" (19,6 %) und "FAZ" (13,9 %) lägen "beschämend" darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei "mageren 5 %". "Wir wären gerne überflüssig, aber wir sind es leider nicht", sagt ProQuote-Vorsitzende Maren Weber.

Bei Online-Medien sind mehr Frauen an der Macht als bei Print. Von den acht gezählten Publikationen haben immerhin zwei Chefredakteurinnen an ihrer Spitze: Barbara Hans bei Spiegel Online und Julia Bönisch bei Süddeutsche.de. Insgesamt kommt die "Süddeutsche" im Online-Bereich auf 26,6 % Führungsfrauen, ein Vorbild, "das die Kollegen in der Printredaktion sicher motiviert", sagt Weber. Neben Zeit Online (35,7 %) und Spiegel Online (32,3 %) hat auch stern.de (34,6 %) die 30-Prozent-Hürde übersprungen.
turi2 - eigene Infos, pro-quote.de (Forderung), pro-quote.de (aktuelle Werte)Kommentieren ...

Reichweite von Zeit Online leidet nicht unter Paid Content, Registrierungen verdreifachen sich.

Zeit Online zieht nach drei Monaten Paid Content via "W&V" eine erste Bilanz: Vertriebsgeschäftsführer Enrique Tarragona zählt mehr als 100.000 Neuregistrierungen, eine Verdreifachung. Fast 10.000 Nutzer hätten ein Probeabo abgeschlossen. Die Reichweite habe nicht darunter gelitten, dass einige Artikel nur noch für registrierte Nutzer, andere nur gegen Bezahlung lesbar sind. Auf Werbung will Zeit Online auch hinter der Bezahlschranke nicht verzichten und denkt bereits an Vermarktungsmodelle, die den höheren Wert der registrierten Nutzer berücksichtigen.
"Werben & Verkaufen" 26/2017, S. 50/51 (Paid)Kommentieren ...

Jochen Wegner liefert "Laborbericht" über neue Journalismus-Projekte bei Zeit Online.

Jochen Wegner stellt in einem "Laborbericht" für den "Journalist" Ideen vor, mit denen Zeit Online experimentiert. Dazu gehören eine Dating-Plattform für politische Gegensätze und ein Festival zur Weltverbesserung. Am Anfang neuer Projekte stünde oft ein "Ideen-Vakuum", viele Details definiere die Redaktion erst, wenn das Projekt schon läuft, schreibt Wegner.
medium.com via facebook.com/derjournalistKommentieren ...

Neue Interview-Reihe bei Zeit Online stellt Gästen nur eine Frage.

Zeit Online startet die neue Video-Reihe Eine Frage der Zeit. Tina Hildebrandt und Marc Brost, beide Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, empfangen im wöchentlichen Wechsel prominente Gesprächspartner, denen sie nur eine Frage stellen. Die soll immer wieder auch einen Bezug zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte haben und sich zu einem "kurzen, temporeichen Gespräch" entwickeln. Für die heutige Premiere setzt Zeit Online auf ein sicheres Pferd als Gast: Linken-Politiker Gregor Gysi.
turi2 - eigene Infos
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"Zeit Magazin" und Zeit Online starten Feierabend-Newsletter.

Zeit Magazin und Zeit Online starten gemeinsam den Feierabend-Newsletter "Was für ein Tag". Von Montag bis Freitag will "Zeit Magazin"-Chefredakteur Christoph Amend darin "einen Blick auf die wichtigen Momente des Tages" werfen, zudem sind Kulturtipps geplant. Redakteur des Newsletters ist Amends Stellvertreter Matthias Kalle; Co-Autorin ist Ricarda Messner, Gründerin und Herausgeberin des Magazins "Flaneur".
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Meinung: Richter Thomas Fischer wird als Jura-Erklärbär fehlen.

Thomas Fischer hat die "oft kompliziert und abweisend wirkende Welt des Rechts" auf "konsumierbares Niveau" heruntergebrochen, betrauert Stefan Winterbauer das Ende der Kolumne "Fischer im Recht" bei Zeit Online. Der Bundesrichter habe als "exzellenter Schreiber" Beiträge geliefert, die von "Sachkenntnis durchdrungen" gewesen seien und "deutlich Position bezogen" hätten.
meedia.deKommentieren ...

"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

Englische News dienen Verlagen fürs Image.

GroßbritannienEnglischsprachige Newsangebote sind für deutsche Verlage vor allem ein Aushängeschild, aber kein Geschäftsmodell, erfährt Nora Jakob. Spiegel International verbreitet eigene Scoops und seine "Sicht der Dinge". Handelsblatt Global Edition setzt Sachverhalte in internationalen Kontext. Zeit Online übersetzt mehrere Artikel pro Woche, Bild nur sporadisch. Als einzige Regionalzeitung leistet sich der Bonner "General-Anzeiger" ein englisches Angebot, das sich vor allem an die internationalen Bonner Mitarbeiter von UN, Telekom und der Deutschen Post richtet.
dwdl.deKommentieren ...

Urteil: Anti-Nazi-Blog Störungsmelder ist Journalismus.

Störungsmelder LogoStörungsmelder, Nazi-Watchblog von Zeit Online, hat Anspruch auf Presseauskünfte. Die Richter des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs stufen Störungsmelder als Presseorgan ein. Das Urteil ist rechtskräftig. Auslöser des Gerichtsverfahrens war, dass die Staatsanwaltschaft Memmingen Fragen der Blogger zu rechtsextremen Straftaten nicht beantworten wollte. Das Verwaltungsgericht Augsburg verwehrte dem Blog noch den Status als Journalismus.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nachrichtenseiten hinterfragen sich nach falscher Eilmeldung zum NPD-Verbot.

eilmeldung-eil-150Spiegel Online will seine falsche Eilmeldung zum NPD-Verbotsverfahren zum Anlass nehmen, die eigenen Abläufe und Arbeitsweisen zu hinterfragen, schreibt das Portal in einer Entschuldigung in eigener Sache. Auch Zeit Online entschuldigt sich in einem Beitrag und schreibt: "So ärgerlich solche Fehler auch sind, versuchen wir doch, aus ihnen zu lernen." Beide Medien hatten, wie viele weitere, die vom Gericht vorgetragene Klage voreilig für das Urteil gehalten und gemeldet, das Bundesverfassungsgericht verbiete die NPD.
spiegel.de, blog.zeit.deKommentieren ...