Basta: Rainer Esser ist der ideale “moderne 60-Jährige”.

Rainer Esser 150Schöner altern mit Esser: Bei Zeit Online schreibt Alina Schadwinkel unter dem Titel "60 ist nicht das Ende" über die angenehmen Seiten des Alterns. Zur Illustration dient ihr das "Symbolbild" eines "modernen 60-Jährigen". Wer genau hinschaut, erkennt Verlagschef und Geburtstagskind Rainer Esser, der beim Shooting allerdings erst 58 Lenze zählte.
zeit.de, turi2.de (Fotoshooting)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Rainer Esser wird 60.


Wir graturilieren: Rainer Esser, Geschäftsführer der "Zeit", wird 60. Dass die Zeitung, für die Rainer Esser arbeitet, im zurückliegenden Lebensjahr sogar 70 geworden ist und dabei "so frisch wie nie daher kommt", freut das Geburtstagskind: "Das gibt einem 60-Jährigen Halt und Zuversicht." Weniger Freude bereitete Esser der "kurzfristige" Abstieg seines Lieblings-Fußballvereins Hannover 96 – der aktuelle Tabellenplatz 2 in der zweiten Liga lässt hoffen.

Für das neue Lebensjahr wünscht sich Rainer Esser eine ganze Menge: "Dass Großbritannien in der EU bleibt und die Männerfreunde Trump und Putin gemeinsam mit Frau von Storch und Frau Petry eine richtig lange Reise zum Mars antreten." Der Wunsch wird wohl unerfüllt bleiben - wie auch der, in diesem Leben noch das Tennisturnier von Wimbledon zu gewinnen. Oder der Wunsch seiner Großmutter, die wollte, dass ihr Enkel Missionar in Afrika wird.

Dafür feiert er seinen Geburtstag nicht nur mit der Familie und den Kollegen, sondern auch mit der Bundeskanzlerin, dem Bundespräsidenten, Hamburgs Bürgermeister und 1.995 weiteren Gästen - bei der Eröffnung der Elbphilharmonie. Geburtstags-Gratulationen von Leuten, die keine Einladung ergattern konnten, sind ihm am liebsten per Brief oder Snapchat – der Mittelweg E-Mail geht aber sicher auch.Kommentieren ...

“Zeit”-Journalisten scheitern mit Klage gegen “Die Anstalt”.

Die Anstalt"Zeit"-Herausgeber Josef Joffe und "Zeit"-Journalist Jochen Bittner scheitern endgültig mit ihrer Unterlassungsklage gegen die ZDF-Satireshow "Die Anstalt". Der BGH bestätigt das Urteil des Landgerichts Hamburg. Joffe und Bittner hatten gegen eine Darstellung der Show im April 2014 geklagt, die Verbindungen zwischen ihnen und verschiedenen transatlantischen Lobby-Organisationen aufgezeigt hat.
spiegel.deKommentieren ...

“Zeit” startet Beilage für sein Reise-Angebot.

wohin-reisen-150Zeit startet das Mini-Magazin "Wohin Reisen?" als Werbe-Sprungbrett für sein Zeit-Reisen-Angebot. Auf 10 von 44 Seiten wird das Reiseprogramm vorgestellt, außerdem stehen Reisereportagen, Tipps und Bilderserien im Heft. Das Magazin liegt der "Zeit" bei und wird an 35.000 Kunden von Zeit Reisen geschickt. "Wohin Reisen?" entsteht künftig zweimal jährlich bei Tempus Corporate, der Kundenmedien-Tochter des Zeitverlags.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

“Zeit” und “Hamburger Abendblatt” zanken über Silvesternacht-Artikel.

Die Zeit-150Zeit zieht gegen das "Hamburger Abendblatt" vor Gericht. Das "Abendblatt" hat der "Zeit" unsaubere Recherchen rund um die vergangene Silvesternacht in Hamburg vorgeworfen. Holger Schöttelndreier sieht auch eine Verschwörung rund um die Vize-"Zeit"-Chefin Sabine Rückert. Die "Zeit" hält den Kollegen "jede Menge Fehler" vor.
meedia.de, abendblatt.de, zeit.deKommentieren ...

Chris Höfner wird Vize-Chefin von Tempus Corporate.

chris-hoefner-150Zeitverlag befördert Chris Höfner, 40, bisher Leiterin Digitale Medien und Standort-Chefin in Hamburg, zu Vize-Geschäftsführerin der CP-Tochter Tempus Corporate. Sie verantwortet den Digitalbereich und den Aufbau des neuen Bewegtbild-Teams. Höfner arbeitet seit 2015 für Tempus Corporate, zuvor war sie bei G+J Corporate Editors, dem Vorgänger von Territory.
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zeitwissen117Zeit-Wissen: Richtig streiten und mehr. In der Titelgeschichte der Ausgabe 01/2017 berichten Mediatoren, Rhetorik-Experten und Psychologen in sieben Kapiteln von der Kunst, richtig zu streiten - über Politik, in der Liebe, in der Erziehung, im Job. Und: Schenken ist eine Wissenschaft für sich. Wahre Liebe zählt. Uvm.
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Schlichtungsversuch: Stephan Holthoff-Pförtner will abtrünnige VDZ-Verlage zur Rückkehr bewegen.

Der Phoenix fliegt!
Baby come back: Stephan Holthoff-Pförtner, Funke-Miteigner und neuer Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, will die abtrünnigen Hamburger Verlage um Gruner + Jahr offenbar zur Rückkehr bewegen. Am Freitag trifft er sich mit Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zu einem Schlichtungsgespräch.

Der Erfolg des Treffens ist ungewiss - Jäkel und die Verlagschefs von Zeit, Spiegel und Medweth fühlten sich von der Nominierung Holthoff-Pförtners überrumpelt, klagten über "Hinterzimmer-Bünde" und traten schließlich aus dem Fachverband Publikumszeitschriften aus. Die Hamburger überlegen, einen eigenen Interessenverband zu gründen.
meedia.de, turi2.de (Background)

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Jalag sucht die Nähe zu VDZ-abtrünnigen Verlagen.

Jalag Jahreszeiten Verlag 150Jahreszeiten-Verlag könnte sich der lockeren Verbindung der VDZ-abtrünningen Verlage Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth anschließen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die vier Verlage verlassen aus Protest den Fachverband Publikumszeitschriften. Auch Jalag sei unzufrieden mit dem Prozedere, wie Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Präsidenten auserkoren wurde. Zwar bleibe der Verlag regional und im Fachverband VDZ-Mitglied, will aber auch "außerhalb des Verbandes" Gattungsmarketing für Print betreiben, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv:
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Monica Sawhney wird oberste Kauffrau der “Zeit”, Ulrike Teschke “Tagesspiegel”-Geschäftsführerin.

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Holtzbrinck-Rotation: Die "Zeit" wirbt Monica Sawhney, 45 (Foto links), bei der Otto Group ab und macht sie zur kaufmännischen Leiterin. Sie kommt von Ottos Inkasso-Tochter. Sawhney übernimmt von Ulrike Teschke, 53, die in die Geschäftsführung des "Tagesspiegels" wechselt. In der erweiterten "Tagesspiegel"-Führungsebene ist Florian Kranefuß, 50, der Sprecher der Geschäftsführung.

Sawhney kommt zwar aus einer anderen Branche, ist aber nicht branchenfremd. Vor ihrem Job bei EOS arbeitete sie bei Bertelsmann, u.a. für die BertelsmannSpringer Benelux Gruppe. Teschke soll beim Berliner "Tagesspiegel" neue Angebote aufbauen – eine Spezialität des Zeitverlags, der zahlreiche Magazine, Reisen und E-Commerce-Aktivitäten im Portfolio hat.
zeit-verlagsgruppe.de (Sawhney), tagesspiegel.de (Teschke)Kommentieren ...

“Zeit” liefert Ost-Seiten künftig aus Leipzig.

martin-machowecz-150Zeit verlagert ihr Ost-Büro von Dresden nach Leipzig. Redakteur Martin Machowecz (Foto) und Anne Hähnig ziehen um. Der bisherige Bürochef Stefan Schirmer geht in die Zentrale nach Hamburg und wird Korrespondent für die fünf Regional- und Sonderausgaben, u.a. die nun vom Verlag selbst produzierte "Christ & Welt". Die "Zeit im Osten" ist 2009 als "Zeit für Sachsen" gestartet, der neue Standort Leipzig liegt verkehrsgünstiger.
flurfunk-dresden.de

Hinweis: Der Verlag weist darauf hin, dass Machowecz die "Zeit" am Standort Leipzig vertritt. Er ist nicht Büroleiter. Die Leitung der "Zeit im Osten" liegt bei Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur aller Regionalausgaben.Kommentieren ...

Meedia: VDZ fehlen nach Teil-Rückzug der Hamburger Verlage 300.000 Euro.

VDZ-Logo-150VDZ bekommt durch den Austritt der Hamburger Verlage Gruner + Jahr, "Zeit", "Spiegel" und Medweth aus dem Fachverband Publikums-Zeitschriften ein ernstes finanzielles Problem, schreibt Meedia und spricht von einer Beitragslücke von 300.000 Euro. Finde der Präsident Stephan Holthoff-Pförtner keine neuen Geldquellen, würde eine Fusion mit dem Zeitungs-Verband BDZV wahrscheinlicher werden. Der VDZ widerspricht dieser These und bestreitet jede Fusions-Absicht.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wegen neuem Präsidenten: Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und Medweth wollen offenbar VDZ-Fachverband verlassen.


Fachverband adieu: Vier Verlage wollen wegen Stephan Holthoff-Pförtner aus dem Fachverband Publikumszeitschriften beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger austreten. Das meldet horizont.net. Der Streit um die Nominierung und Wahl Holthoff-Pförtners zum VDZ-Präsidenten droht damit zu eskalieren.

Grund dafür ist vor allem die Art, wie Holthoff-Pförtner zum Nachfolger Hubert Burdas gekürt wurde. Die Hamburger Verlagschefs sowie Medweth kritisierten in einem Brief an das VDZ-Präsidium ausdrücklich "Hinterzimmerbünde". Holthoff-Pförtner selbst hatte sich noch optimistisch dazu geäußert, die Hamburger wieder beruhigen und mit ins Boot holen zu können. Der VDZ teilt in einer Pressemitteilung mit, er "akzeptiere" die Entscheidung der Verlage. Sie würden den Landesverbänden erhalten bleiben.
horizont.net, meedia.de (korrigierte Meldung), turi2.tv (Interview Holthoff-Pförtner), turi2.de (Background), vdz.de (Pressemitteilung)

Korrektur: In einer früheren Meldung hatte turi2.de berichtet, dass die Hamburger Verlage den Verband verlassen wollen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.2 Kommentare

interview2: VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will für die Medienfreiheit kämpfen.


Große Fußstapfen: Stephan Holthoff-Pförtner hat die Präsidentschaft des Verbandes Deutscher Zeitschriften-Verleger von Hubert Burda übernommen. Im Antritts-Interview von turi2.tv zeichnet der Miteigentümer der Funke-Mediengruppe seine Agenda für die kommenden zwei Jahre: Den Kampf für Medienfreiheit und persönliche Freiheit in einer Zivilgesellschaft will er in den Mittelpunkt seiner Präsidentschaft stellen.

Holthoff-Pförtner selbst singt erst seit dem Springer-Funke-Deal 2014 eine tragende Stimme im Chor der Zeitschriften-Macher, als erster Lobbyist der Zeitschriften-Branche stellt er die Gemeinsamkeiten zwischen Zeitungs- und Zeitschriften-Journalismus heraus. An eine Fusion der Verbände VDZ und BDZV will er deswegen trotzdem nicht denken - die Verbands-Geschäftsstellen sollen künftig allerdings noch intensiver zusammenarbeiten.

Die Verstimmungen bei den Hamburger Verlagen Gruner + Jahr, "Zeit" und "Spiegel", die sich bei der Entscheidung über den Burda-Nachfolger übergangen fühlten und dem Publishers' Summit demonstrativ fernbleiben, will Holthoff-Pförtner aus der Welt schaffen: "Ich werde persönlich auf die handelnden Personen zugehen und glaube, dass - sobald wir in der Sache reden - wir sehr schnell beieinander sind."
turi2.tv (5-Min-Interview mit YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Gruner + Jahr, “Zeit” und “Spiegel” sagen Teilnahme am VDZ-Publishers‘ Summit ab.

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Beim Publishers' Summit 2015 war G+J-Chefin Julia Jäkel noch dabei. (Foto: VDZ)

Hamburg will nicht mitfeiern: Der Streit um die Nominierung von Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner als künftiger Präsident des Zeitschriften-Verleger-Verbandes VDZ eskaliert. Die Chefs der Hamburger Verlage Gruner + Jahr, "Zeit" und "Spiegel", die sich hintergangen fühlen, werden dem Publishers' Summit des VDZ in der kommenden Woche fernbleiben, berichtet Meedia.

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, die eine Rede zum Thema "My Big Points 2017" halten sollte, habe ihre Teilname abgesagt. Auch hochrangige Vertreter von "Spiegel" und "Zeit" werden zur wichtigsten Veranstaltung des Verbands in diesem Jahr nicht erscheinen.

Der VDZ bleibt dabei, am Sonntag einen Nachfolger für Hubert Burda zu wählen. Ansonsten entstehe ein "Machtvakuum", weil der amtierende Präsident auch nicht übergangsweise weitermachen wolle.
meedia.deKommentieren ...

Wahl des VDZ-Präsidenten wird nicht verschoben.

VDZ-Logo-150VDZ steht vor einer Zerreißprobe, schreiben Gregory Lipinski und Georg Altrogge. Mit dem Vorschlag, die Wahl von Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Präsidenten vorerst auszusetzen, konnten sich die verärgerten Verlage Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth nicht durchsetzen. Bei einer Verschiebung entstünde ein "Machtvakuum", da Amtsinhaber Hubert Burda dem Vernehmen nach "partout nicht bereit" sei, weiterzumachen. Als Gütevorschlag kursiere die Idee, dass G+J-Chefin Julia Jäkel den Vorsitz des Publikumszeitschriften-Vorstands von Funke-Chef Manfred Braun übernehmen könne, während Braun abtritt.
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Verleger beschweren sich über Burda-Nachfolge beim VDZ.

VDZ-LogoVDZ: Die Verlagschefs von Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth beschweren sich in einen Brief an die Delegierten des VDZ über die intransparente Auswahl von Stephan Holthoff-Pförtner als designierten neuen VDZ-Präsidenten. So seien sie und andere "nicht informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt" worden. Das Verfahren erinnere an "Hinterzimmerbünde". Die Unterzeichner betonen jedoch, es ginge ihnen nicht um die Person Stephan Holthoff-Pförtner.
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“Zeit Geschichte” bekommt eine “Panorama”-Reihe.

zeit-geschichte-panorama-150Zeit lässt mal wieder ein Beiboot vom Beiboot zu Wasser: Das Magazin "Zeit Geschichte" startet eine fotolastige "Panorama"-Reihe im Großformat. Die Premiere widmet sich auf 132 Seiten dem verstorbenen Altkanzler und "Zeit"-Herausgeber Helmut Schmidt. Das 8,90 Euro teure "Zeit Geschichte Panorama" erscheint ab Herbst 2017 halbjährlich, Chefredakteur ist Frank Werner.
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“Zeit” bildet externe Journalisten per Video-Kurs fort.

Die Zeit-150Zeit bietet sich als Ausbilder verlagsfremder Journalisten an - natürlich gegen Geld. Die Zeit-Akademie vertreibt den achtteiligen Video-Kurs Die Zeit-Schule des Schreibens, in dem "Zeit"-Redakteure ihr Wissen u.a. zu Leitartikeln, Reportagen und Interview teilen. Das Online-Seminar kostet 59 Euro, mit DVD 99 Euro.
zeit-verlagsgruppe.de, meedia.deKommentieren ...

Giovanni di Lorenzo und Bernd Ulrich bestreiten Riss in der “Zeit”-Redaktion.

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Riss oder Gerede? Ulrike Simon fragt bei der "Zeit" nach, ob und welche Auswirkungen die widerstreitenden Positionen in der Flüchtlingsdebatte von Giovanni di Lorenzo und Bernd Ulrich haben. Di Lorenzo hat sich mehrmals von der "Zeit"-Ausgabe distanziert, die Anfang August 2015 mit der Titelzeile "Willkommen" erschien. Mit der Ausgabe habe die Redaktion die Position der Beobachter verlassen und sei zu Akteuren geworden. Auf Simons Nachfrage sagt er: "Den flapsigen Satz, den ich bei der Diskussion von Netzwerk Recherche gesagt habe, dass ich wegen der 'Willkommens'-Ausgabe am liebsten den Urlaub abgebrochen hätte, würde ich ganz bestimmt nicht wiederholen.“ An seiner Kritik halte er aber fest, ihm fehle die Balance in der Berichterstattung, die Euphorie in der Flüchtlingsfrage habe er als naiv empfunden.

Simon hört Stimmen aus der Redaktion, die von einem tiefen Riss sprechen, der vor allem zwischen di Lorenzo und Ulrich verlaufe. Beide bestreiten diesen Riss, Meinungsunterschiede sind laut Ulrich "konstitutiv wichtig für den Erfolg der Zeitung". Ulrich sei "immer der erste Leser meiner Stücke, und wir diskutieren alles aus", so di Lorenzo.
rnd-news.de2 Kommentare

Wir graturilieren: Dieter von Holtzbrinck wird 75.

Dieter von Holtzbrinck
Wir graturilieren: Dieter von Holtzbrinck, Verleger von "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel", feiert heute seinen 75. Geburtstag und beendet einen wichtigen Lebensabschnitt. Holtzbrinck zieht sich aus der operativen Leitung von DvH Medien zurück und übergibt an seinen langjährigen Weggefährten und Vize Michael Grabner, 67.

Begonnen hatte dieser Abschnitt erst 2009. Mit der Übernahme von "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und "Zeit" und der Gründung von DvH Medien setzte er - anders als sein jüngerer Bruder Stefan - nicht auf den schnellen Erfolg im Netz, sondern auf traditionsreiche, solide Marken und feierte ein grandioses Comeback als Verleger. Er bewies ein gutes Gespür für kluge Köpfe an der Spitze seiner Verlage, die sich unter Gabor Steingart, Rainer Esser und Sebastian Turner nicht nur solide gegen die Krise stemmen, sondern größtenteils prächtig entwickeln.

Im Juni ließ Dieter von Holtzbrinck sich mit den Worten zitieren: "Ich freue mich auf meine künftige Rolle als nicht operativer Verleger." In dieser Rolle wird er die Transformation des Erbes, für das Holtzbrincks Vater Georg 1931 den Grundstein gelegt hat, weiter begleiten.Kommentieren ...

Daten-Leak belegt Propagandastrategie im Ukraine-Krieg.

UkraineZeit und ZDF-Magazin "Frontal21" haben ein elf Gigabyte großes Daten-Leak russischer Separatisten in der Ostukraine ausgewertet. Daraus geht hervor, wie gegen die gewählte ukrainische Regierung Propaganda gemacht werden soll, etwa mit Kommentargruppen bei Facebook. Außerdem belegt der Leak, dass kritische Journalisten mit Repressalien rechnen müssen und die Nachrichtenagenturen Reuters und Associated Press auf "roten Listen" stehen.
per Mail Kommentieren ...

“Zeit” widmet sich Deutschland mit Panoramakarten, Autoatlas und Tourenführer.

Zeit_logo 150x150Zeit packt ihre Leser beim Nationalstolz und startet die Edition "Deutschland neu entdecken" mit einem Bildband, einem Tourenführer, einem Autoatlas und einer Panoramakarte. Die kommenden vier Ausgaben der Zeitung enthalten je eine illustrierte Deutschlandkarte zu Norden, Süden, Westen und Osten. Die Edition wird mit einer Kampagne aus Plakaten, Online-Werbung, Hörfunkspots und Printanzeigen beworben.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

Meinung: AfD nicht durch ungelenke Berichte stärker machen, als sie ist.

anne-haehnig150AfD-Berichterstattung sollte gelassener werden, empfehlen Anne Hähnig (Foto) und Martin Machowecz, die Dresden-Korrespondenten der "Zeit". Journalisten sollten sich nicht auf Provokationen und Beleidigungen aus der Partei einlassen, aber auch nicht alle AfD-Wähler pauschal als Nazis und die Partei als undemokratisch diffamieren - auch, weil das der AfD in die Hände spiele.
"Zeit" 39/2016, S. 2, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

“Zeit Magazin Mann” haut opulent auf den Putz.

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Man(n) kann es sich leisten: Der Zeitverlag erobert einen weiteren Regalmeter am Kiosk und legt heute Zeit Magazin Mann vor. Die testosteronlastige Verlängerung des “Zeit Magazins” feiert Helden und den Konsum. Hinter einem enttäuschend biederen Titelbild dürfen sich die Kreativen ihre Arbeitsproben für den Lead Award ausstellen. 43 von 180 Seiten Luxusmarken-Werbung sind ein Spaziergang über die Düsseldorfer Königsallee und feuchter Traum eines jeden Anzeigenleiters. Weiterlesen …

Zeit Verlag baut “Zeit Leo” zur Kinder-Dachmarke aus.

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Raus aus den Kinderschuhen: Der Zeit Verlag entwickelt Zeit Leo zur Dachmarke weiter, führt ein neues Logo und einen neuen Claim ein und begleitet den Prozess mit einer Kampagne mit einer halben Mio Euro Mediavolumen. Sandra Kreft, Verlagsleiterin für Magazine und neue Geschäftsfelder, sagt gegenüber "New Business", die verschiedenen Kindermarken, neben dem Kindermagazin u.a. die Kinderseite in der "Zeit", die Kinderprodukte im "Zeit"-Shop und der "Zeit" Schülercampus, sollen unter der Dachmarke "Zeit Leo" zusammengefasst und um neue Angebote erweitert werden. Kreft will sich vorerst auf Print-Angebote konzentrieren, Digital-Projekte seien "mittelfristig durchaus" denkbar, TV eher nicht. Das Magazin als Kerngeschäft und die drumherum platzierten Angebote werden im Verhältnis 50:50 stehen, prognostiziert sie.

Nach dem Relaunch von "Zeit Leo" im März mit der Einführung der Elternbeilage, die besonders die Anzeigenverkäufer und den Vertrieb freut, führt der Verlag nun den neuen Claim "Entdeck, was in dir steckt" und ein neues Logo ein – beide gelten für die gesamte Marke. (Foto: "Zeit Leo"/Facebook)
"New Business" 36/2016, S. 30 (Paid)

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“Christ & Welt” ist einigen Kirchenführern zu kritisch.

Christ&Welt Zeit 150Zeit produziert "Christ & Welt" in Eigenregie, weil dem Katholischen Medienhaus der Rückhalt der Bischöfe fehlt. Manchen sei unklar, warum sie ein Blatt finanzieren sollen, das nicht verkündet, sondern unbequem ist, schreibt Matthias Drobinski. Die "Zeit" verlagert die Redaktion nach Berlin, Leiter Raoul Löbbert zieht mit um.
"Süddeutsche Zeitung", S. 23 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...