Meinung: Ronja von Rönne wirkt als Arte-Moderatorin bemüht witzig.

Ronja von Rönne wirkt als Co-Moderatorin der Arte-Sendung "Street­phi­lo­so­phy" meist bemüht witzig bis unlustig, meint Flo­ren­tin Schumacher. Schumacher stört die "stän­di­ge Ab­fol­ge potentieller 'Ne­on'-Co­ver" - Ron­ja von Rön­ne vor schwarz-wei­ßen Hoch­häu­sern, an der Spree oder auf ei­nem Hoch­sitz. Ihr Co-Moderator Jo­nas Bosslet zeige mehr "Bock" auf die Sendung.
"FAS", S. 55 (Paid)Kommentieren ...

Zeit Akademie: Die Zukunft der Bildung ist digital.


Seminar als Stream: Die Zeit Akademie ist noch ein junges Kind aus dem Hause "Zeit". Doch die Digitalisierung wandelt das Geschäft – zum Positiven: Die Ära angestaubter DVD-Seminare ist passé, das Team konzentriert sich auf filmisch hochwertige Produktionen und Vertrieb nach Netflix-Prinzip. Der Verlag vertreibt seine Angebote u.a. über Amazons Videodienst und Xing. Geschäftsführerin Angela Broer (rechts) und Verlagsleiter Nils von der Kall erzählen im turi2.tv-Video, wie die Marke Zeit Akademie zur E-Learning-Plattform werden soll. Weiterlesen …

"Zeit" übernimmt den Spotlight Verlag.

Zeit übernimmt den in Planegg bei München ansässigen Spotlight Verlag. Der auf Sprachmedien spezialisierte Verlag gibt unter anderem die Magazine "Spotlight", "Ecos" "Deutsch Perfekt" und "Adesso" heraus und betreibt mehrere Online-Portale wie zum Beispiel sprachtest.de. Der Jahresumsatz von Spotlight lagt 2016 bei 15,4 Mio Euro. Insgesamt sind 70 Personen für das Unternehmen tätig. Spotlight gehörte bislang wie der Zeitverlag direkt zur Verlagsgruppe Holtzbrinck.
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"Zeit" macht Oskar Piegsa zum Chefredakteur von "Zeit Campus".

Zeit ernennt Oskar Piegsa, 32, zum Chefredakteur von "Zeit Campus". Er leitet das Studentenmagazin bereits seit Februar kommissarisch und ist seit 2012 Redakteur bei "Zeit Campus". Er folgt auf Simon Kerbusk, 31, der mittlerweile als Redakteur im Wirtschaftsressort der "Zeit" arbeitet. Als Stellvertreterin für Oskar Piegsa steigt die Redakteurin Martina Kix, 32, auf.
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Zitat: Giovanni di Lorenzo definiert Werbung als bezahlte Meinungsäußerung.

"Grundsätzlich habe ich ein Problem mit dem Ablehnen von Werbung, solange sie nicht volksverhetzend ist. Auch Werbung ist Meinungsäußerung, eben eine bezahlte."

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sagt auf der Auftaktveranstaltung des neuen "Zeit"-Abonnentenprogramms vor 1.600 Lesern, dass er Anzeigenkunden nur in Ausnahmen ablehnen will, er aber froh sei, dass der "Kelch" einer AfD-Anzeige an der "Zeit" vorübergegangen sei.
horizont.netKommentieren ...

"Spiegel" weiter das meistzitierte Medium, "Zeit" legt zu.

Spiegel ist laut dem Zitate-Ranking von Media Tenor in den ersten neun Monaten 2017 erneut das meistzitierte Nachrichtenmedium. Auf Rang zwei folgt erneut die "Bild", mit nun jedoch größerem Abstand als zuletzt. Die "Zeit" legt als einziger Vertreter deutlich zu und kommt auf Platz 17. Insgesamt büßen die überregionalen Titel der Untersuchung zufolge an Wirkungsmacht ein.
kress.deKommentieren ...

Ronja von Rönne wechselt zur "Zeit".

Zeit gewinnt die bei der "Welt" ausgeschiedene Autorin Ronja von Rönne, 25. Ihre Texte erscheinen ab Oktober in der Zeitung und bei Zeit Online, schreibt von Rönne auf Facebook. Sie kam 2015 in die Feuilleton-Redaktion der "Welt", nachdem ihr Blog Sudelheft populär geworden war. Bei der "Welt" fiel sie durch streitlustige Texte auf, wie etwa einer Abrechnung mit dem Feminismus.
facebook.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Print-Interviews haben mehr Wumms, sagt "Zeit"-Chef Rainer Esser.

"Posten, tweeten und bloggen kann jeder, aber ein Gastbeitrag oder ein Interview in 'Spiegel', 'FAZ', 'Süddeutsche', 'Handelsblatt' oder 'Zeit' hat schlicht und einfach viel mehr Wumms."

"Zeit"-Chef Rainer Esser ist in einem Gastbeitrag für Meedia überzeugt, dass Unternehmenslenker Interviews und Berichte über sich und ihre Firmen in Printmedien lieben und hofft, dass auch deren Marketingchefs "auf diesen Trichter" kommen.
meedia.de

Weitere Zitate:

"Wenn eine Agentur ihren Kunden die Vorteile von Print wie Schulkindern erklären muss, dann haben wir Verlage offenbar bisher einiges vollkommen falsch gemacht."

"Bei uns gibt es kein Wegwischen, kein Zappen, keinen Second Screen. Zeitungen und Zeitschriften erfordern die volle Aufmerksamkeit ihrer Leser, und diese Aufmerksamkeit kann nicht gefälscht werden."

"Die großen gesellschaftlichen Debatten werden in den großen Zeitungen und Zeitschriften geführt."

"Die Qualitätsmedien gefährden mit ihrer suboptimalen zersplitterten Schrebergartenvermarktung (jeder für sich und im Zweifel sogar mal gegeneinander) die wirtschaftliche Substanz ihrer Häuser."Kommentieren ...

Zeit Online startet ein digitales Magazin zum Thema Arbeit.


Moderne Maloche: Zeit Online baut sich ein eigenes Magazin zu Themen aus der Arbeitswelt. Das Angebot, schlicht Arbeit getauft, dreht sich um Sinn und Selbstverwirklichung – verantwortlich sind die stellvertretende Chefredakteurin Maria Exner (Foto, links) und Leonie Seifert, die von Print wechselt. Das Magazin Arbeit soll sich eng mit dem Stellenmarkt verknüpfen.

Zeit Online Arbeit ist ein weiteres Sub-Magazin auf zeit.de: Auch Zeit Magazin Online und Zeit Campus Online haben eigene Auftritte, sind aber dennoch in Zeit Online integriert. Zentrale Themen aus dem Bereich Arbeit bündeln sich auf Themenseiten, etwa zu den Themen Chefs, Bewerbung, Vereinbarkeit, Selbstverwirklichung, Künstlicher Intelligenz und Gig Economy – letzteres meint die Online-Vermittlung kleiner Aufträge an Freiberufler.
zeit.de, kress.de (Interview Exner und Seifert)Kommentieren ...

Meedia: Julia Jäkel kandidiert nicht für die VDZ-Präsidentschaft.

VDZ: G+J-Chefin Julia Jäkel will nicht Präsidentin des Verlegerverbandes VDZ werden, meldet Meedia. Auch eine Rückkehr von Gruner + Jahr in den Arbeitskreis Publikumszeitschriften der Verlegerlobby sei demnach unwahrscheinlich. Meedia-Chef Georg Altrogge und Autor Gregory Lipinski zitieren Verlagssprecher Frank Thomsen mit den Worten: "Frau Jäkel steht doch gar nicht zur Wahl." G+J, Spiegel-Verlag, Zeitverlag und Medweth hatten sich Ende 2016 im Streit um die Wahl von Funke-Mitverleger Stephan Holthoff-Pförtner aus dem wichtigen VDZ-Arbeitskreis zurückgezogen. Als weiterer Kandidat werde Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen gehandelt. "Clap"-Herausgeber Peter "Bulo" Böhling bewirbt sich offensiv für den Posten.
meedia.deKommentieren ...

"Zeit" startet Lesebindungs-Projekt namens Freunde der Zeit.

Zeit_logo 150x150Zeit will seine Leser enger an die Marke binden und startet das Programm "Freunde der Zeit". Wie genau es aussieht, verrät Giovanni di Lorenzo nicht, los geht es jedenfalls mit einer Veranstaltung mit 40 "Zeit"-Redakteuren in der Uni Hamburg. Zum Projekt gehört eine wöchentliche Zeitungsseite, wo "Werkstatt-Berichte und Debatten über unsere Arbeit stattfinden", sagt di Lorenzo. Der Großteil des Programms soll kostenlos sein.
sueddeutsche.deKommentieren ...

"Zeit" generiert 10.000 Probe-Abos mit ihrem Online-Bezahlangebot.

Zeit hat seit der Einführung ihres Bezahlangebots im März 200.000 Registrierungen und 10.000 Probe-Abonnements generiert, berichtet "DNV". Mit den gewonnenen Daten will der Verlag nun die Vermarktung und die Abo-Akquise verbessern. Seit Ende März stellt die "Zeit" alle Artikel auch online. Für viele Beiträge ist lediglich ein Login nötig, für andere zusätzlich ein Digital-Abo.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Alf Frommer findet es kleingeistig, Leo Fischer vom "Zeit Magazin"-Twitteraccount abzuziehen.

Satire: Leo Fischer (Foto) hat dem "Zeit Magazin"-Twitteraccount gut getan, findet Alf Frommer. Er bedauert den schnellen Abbruch der Übernahme. Der Satiriker habe den Magazinmachern und -lesern, die sich weltoffen und tolerant finden, den Spiegel vorgehalten. Frommer wundert sich, dass beim "Zeit Magazin" niemand mit diesem Ausmaß Satire gerechnet hat. Wahre Satiriker dürften sich nicht zurückhalten, nur weil sie vermeintlich auf der "gleichen Seite" stehen wie die, gegen die sich ihre Satire richtet.
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Leo Fischer twittert Falschmeldungen über den Account des "Zeit Magazins".

Zeit Magazin beendet ein Twitter-Gastspiel von Satiriker Leo Fischer vorzeitig. Zuvor hatte der frühere "Titanic"-Chef über den Account den Tod von Mehmet Scholl und Explosionen in Nordkorea verkündet. Das "Zeit Magazin" löscht die Falschmeldungen und sperrt Fischer aus. Das Magazin überlässt regelmäßig Prominenten den Twitter-Account, damit sie eine persönliche Note in die Tweets bringen.
twitter.com via meedia.deKommentieren ...

"Zeit Germany" stellt deutsche Wissenschaftslandschaft im Ausland vor.

Zeit bringt das englischsprachige Magazin "Zeit Germany" heraus. Das Blatt richtet sich an Nachwuchswissenschaftler und internationale Studenten und beleuchtet auf 68 Seiten deutsche Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen. Weltweite Partner wie der DAAD, die Goethe-Institute, die Deutschen Botschaften und die Deutschen Auslandshandelskammern vertreiben 120.000 Exemplare des Magazins kostenlos. Ein Online-Angebot ergänzt das gedruckte Heft.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

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Rekord-Reichweite bei Entscheidern
DIE ZEIT hat ihre Reichweite laut LAE 2017 sensationell gesteigert. Sie erreicht jede Woche 406.000 Entscheider und wächst um 65.000 im Vergleich zum Vorjahr. Das ist der größte Reichweitengewinn unter allen Qualitätszeitungen. Damit baut DIE ZEIT ihren Reichweitenvorsprung zur F.A.Z. und der Welt aus. Wann entscheiden Sie sich für DIE ZEIT als Werbeumfeld? Mehr unter www.iqm.de/zeit

ProQuote Medien hebt die Messlatte auf 50 % Frauen in Führungspositionen an.


Halbe-Halbe: Der Journalistinnen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur "Zeit" (36,4 %), "Spiegel" (34,7 %) und "Bild" (32,2 %) erfüllt. "Süddeutsche" (19,6 %) und "FAZ" (13,9 %) lägen "beschämend" darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei "mageren 5 %". "Wir wären gerne überflüssig, aber wir sind es leider nicht", sagt ProQuote-Vorsitzende Maren Weber.

Bei Online-Medien sind mehr Frauen an der Macht als bei Print. Von den acht gezählten Publikationen haben immerhin zwei Chefredakteurinnen an ihrer Spitze: Barbara Hans bei Spiegel Online und Julia Bönisch bei Süddeutsche.de. Insgesamt kommt die "Süddeutsche" im Online-Bereich auf 26,6 % Führungsfrauen, ein Vorbild, "das die Kollegen in der Printredaktion sicher motiviert", sagt Weber. Neben Zeit Online (35,7 %) und Spiegel Online (32,3 %) hat auch stern.de (34,6 %) die 30-Prozent-Hürde übersprungen.
turi2 - eigene Infos, pro-quote.de (Forderung), pro-quote.de (aktuelle Werte)Kommentieren ...

Zeit-Verlagsgruppe startet das Online-Kunstportal Zeit Kunstwelt.

Zeit-Verlagsgruppe entdeckt Kunst-Liebhaber als Käuferschaft und startet das Online-Kunstportal Zeit Kunstwelt. Der Verlag verkauft u.a. Werke von Jonathan Meese, Jeff Koons und Katharina Sieverding. Es sind exklusive Editionen oder limitierte Restauflagen. Was in den Shop wandern darf, entscheiden die Experten des "Zeit"-Kunstmagazins "Weltkunst" und der Galerist Till Breckner mit. Der aktuellen "Zeit" liegt in der Abonnentenauflage ein Katalog bei, der das Angebot des Portals vorstellt.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Zeit"-Autor Francesco Giammarco versucht, Instagram-Star zu werden.

Lese-Tipp: Francesco Giammarco versucht sich für die "Zeit" vier Wochen lang als Instagram-Star - mit mäßigem Erfolg. Am Anfang stehen ein neues Styling und eine Sammlung verunglückter Selfies, er erlebt, dass Hundefotos Likes bringen und die Interaktion mit den Fans ziemlich zeitaufwändig ist. Gekaufte Fake-Follower sollen den Ruhm bringen, die einzige Anfrage für Product Placement erweist sich dann aber als Irrläufer.
"Zeit" 25/2017, S. 58/59 (Paid), instagram.com/franco.franceseKommentieren ...

"Zeit" bringt seine kleine "Neon" im Jahresrhythmus raus.

Zeit bringt ihr Spezial "Arbeit. Liebe. Geld." künftig jährlich in den Handel. Die Mini-"Neon" erscheint heute mit der zweiten Ausgabe auf 132 Seiten zum Preis von 6,95 Euro. "Arbeit. Liebe. Geld." begann 2016 als Test und geht jetzt in Serie. Herausgeber sind Chancen-Ressortleiter Manuel J. Hartung und "Zeit Campus"-Chefredakteur Simon Kerbusk.
zeit.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Neue Interview-Reihe bei Zeit Online stellt Gästen nur eine Frage.

Zeit Online startet die neue Video-Reihe Eine Frage der Zeit. Tina Hildebrandt und Marc Brost, beide Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, empfangen im wöchentlichen Wechsel prominente Gesprächspartner, denen sie nur eine Frage stellen. Die soll immer wieder auch einen Bezug zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte haben und sich zu einem "kurzen, temporeichen Gespräch" entwickeln. Für die heutige Premiere setzt Zeit Online auf ein sicheres Pferd als Gast: Linken-Politiker Gregor Gysi.
turi2 - eigene Infos
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Amazon startet TV-Streaming mit Zeit Akademie und Geo TV.


Nischenprogramm à la Carte: Amazon startet bereits am heutigen Montag den deutschen Ableger seines TV-Streaming-Dienstes Amazon Channels. 26 Nischen-Bezahl-Kanäle sind im Angebot, die einzeln abonniert werden können. Ein lineares Programm bieten nur sieben davon an, alle anderen sind ausschließlich On-Demand-Kanäle. Zu den bekannteren Angeboten zählen ein Bildungskanal der Zeit Akdemie, der RTL-Dokusender Geo und der Fußballkanal SportdigitalHD. Daneben gibt es für Kinder und Familien Fix & Foxi TV, Cirkus für Fans britischer und skandinavischer Krimis sowie Waidwerk, den Channel für Angler, Jäger & Outdoor-Begeisterte.

Pro Kanal verlangt Amazon bei monatlicher Kündigungsfrist zwischen zwei und acht Euro pro Monat - zusätzlich zur Prime-Jahresgebühr von 69 Euro. Das Angebot läuft innerhalb der Prime-Video-App, wodurch Nutzer darauf stoßen, ohne eine neue App installieren zu müssen. Eine "Hiobsbotschaft" für klassische TV-Macher sei Amazon Channels zwar nicht, aber "mindestens aber ein Wink mit dem Zaunpfahl", schreibt Florian Schillat. Alexander Krei hält es für "gut möglich, dass Amazon den deutschen Fernsehmarkt weiter aufmischen wird". In der Branche gebe es bereits Spekulationen über Gespräche zwischen Amazon und dem Discovery-Konzern, dessen Bundesligarechte "eine interessante Bereicherung für das Angebot" wären.
dwdl.de, meedia.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
morningbriefing.handelsblatt.com2 Kommentare

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
presseportal.deKommentieren ...

Elisabeth Niejahr wird Berliner Chefreporterin der "Wirtschaftswoche".

Elisabeth Niejahr ist ab September Chefreporterin der "Wirtschaftswoche" in deren Berliner Büro. Niejahr kommt von der "Zeit", wo sie u.a. als Wirtschaftskorrespondentin und stellvertretende Büroleiterin arbeitete. Bei der "Wirtschaftswoche" soll sie sich v.a. Geschichten zu "nationalen und internationalen ökonomischen Zeitfragen" widmen.
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"Zeit Magazin" bringt 82.000 Regional-Hefte unter die Münchner.

Zeit Magazin startet seine erste München-Ausgabe morgen mit 82.000 Auflage. Der 44-seitige Regionalteil kommt als Beilage zum "Zeit Magazin" im Raum München, 20.000 Exemplare liegen in Geschäften, Galerien und Gastronomie. In der ersten Titel-Geschichte philosophieren 26 Promis und Nicht-Promis über München. Der verantwortliche Redakteur Sascha Chaimowicz sieht sein halbjährliches Heft als "Stadtmagazin für Münchner".
zeit-verlagsgruppe.de
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Zitat: Giovanni di Lorenzo ist Social-Media-Abstinenzler, weiß dennoch Bescheid.

"Trotzdem glaube ich, das eine oder andere zu sehen und beurteilen zu können."

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hält sich persönlich von sozialen Medien fern, "aus Selbstschutz" und weil ihm die Zeit dafür fehle, sagt er im langen Interview mit Annette Milz.
"Medium Magazin" 3/2017, S. 14-20 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
Ein deutscher Trump scheint mir übrigens glücklicherweise noch sehr weit weg zu sein, Alexander Gauland ist es sicher nicht, dazu fehlt ihm auch die Frisur.

Ein gewisser Abstand zum Gegenstand der eigenen Berichterstattung ist grundsätzlich nützlicher für eine Kommentierung, sonst wiederholen sich Dinge oft.

Im Moment haben wir die jüngste Mannschaft unserer Geschichte. Und das tut dem Blatt gut.

Ein leitender Redakteur beispielsweise ist dann gut, wenn er eine starke Antriebsfeder hat, andere gut aussehen zu lassen. Sonst sollte er den Posten erst gar nicht anstreben.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Giovanni di Lorenzo über die Flüchtlings-Fehltritte der Medien.
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"Zeit" ernennt Beddoes, Allmendinger, Illies und Obermann zu Herausgebern.


Zeit für neue Köpfe: Die "Zeit" gibt sich ein neues Herausgeberkollektiv. "Economist"-Chefredakteurin Zanny Minton Beddoes, die Soziologin Jutta Allmendinger, Journalist und Kunsthändler Florian "Generation Golf" Illies und Ex-Telekom-Boss René Obermann bilden künftig zusammen mit Josef Joffe den publizistischen Aufsichtsrat der Wochenzeitung. Joffe war seit dem Tod von Helmut Schmidt einziger verbliebener Herausgeber. Die Redaktion habe den neuen Herausgebern mehrheitlich zugestimmt, schreibt Bülend Ürük. Zur Berufung von René Obermann habe es jedoch auch kritische Stimmen gegeben.

Dass die neuen Herausgeber auch im Tagesgeschäft ein Wörtchen mitreden, wie Helmut Schmidt es bis zu seinem Tod getan hat, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr ist bisher von einem beratenden Gremium die Rede. Dafür spricht auch, dass sich der Kreis der Herausgeber nur zwei Mal pro Jahr trifft. Verleger Stefan von Holtzbrinck sagt: "Wir freuen uns sehr, dass die 'Zeit' jetzt mit einem erweiterten hochkarätigen Kreis unabhängiger Ratgeber eine gute Tradition in neuer, zeitgemäßer Form fortsetzt."
kress.de, sueddeutsche.de, meedia.deKommentieren ...

Die "Zeit" will österreichischen Titel "Zur Zeit" verbieten.

Zeit fährt harte Geschütze gegen das österreichische Rechtsaußen-Blatt Zur Zeit auf. Die Herausgeber sollen eine fünf- bis sechsstellige Summe zahlen, weil sie sich nicht an eine einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts halten. Die "Zeit" sieht Verwechslungsgefahr und verbietet per Verfügung die Titelgestaltung. "Zur Zeit" fürchtet den Ruin und vermutet einen politischen Feldzug der "linken Hamburger Gazette".
standard.atKommentieren ...

"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

Staatsanwalt konkretisiert Aussagen im Streit zwischen "Zeit" und "Bild" zu Lubitz-Freundin.


Wer hat's erfunden: "Bild" hat die Aussagen zur angeblichen Ex-Freundin von Germanwings-Piloten Andreas Lubitz nicht erfunden, betont Staatsanwalt Christoph Kumpa auf turi2-Nachfrage. Diese Einschätzung habe er auch der "Zeit" gegeben. "Mir liegen vielmehr Anhaltspunkte vor, dass diese Frau existiert, da sie nach meinem Kenntnisstand versucht hat, einem anderen Medienvertreter offenbar dieselbe Geschichte zu 'verkaufen'", so der Staatsanwalt.

Kontakt zur "Bild" habe Kumpa nicht aufgenommen, da offensichtlich gewesen sei, dass die Frau ihre Identität nicht preisgeben wolle. Am Donnerstag warf die "Zeit" der "Bild" in einem Beitrag schlechte Recherche vor. Daraufhin konterte unter anderem Bild.de-Chef Julian Reichelt, die "Zeit" habe Christoph Kumpa falsch zitiert. Die "Zeit" hatte Kumpa mit dem Satz zitiert: "Ich gehe davon aus, dass ihre Geschichte erfunden ist."
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Julian Reichelt: "Zeit" zitiert Staatsanwalt falsch und ignoriert "Bild"-Statement.

Julian Reichelt wirft der "Zeit" vor, den Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa falsch zitiert zu haben. Kumpa habe "Bild" keine schlechte Recherche vorgeworfen und nicht behauptet, dass "Bild" die Geschichte über Andreas Lubitz angebliche Ex-Freundin Maria W. erfunden habe. Dies zeige ein Statement des Boulevardblatts gegenüber der "Zeit". "Bild" hält an der Geschichte fest. "Zeit"-Autorin Petra Sorge habe unsauber gearbeitet, meint Bild.de-Chef Reichelt bei Twitter. Auch "Welt"- Wirtschaftsjournalistin Anette Dowideit‏ wirft der "Zeit" "Borderline-Berichterstattung" vor. Kollegen seien zu Unrecht beschuldigt worden, falsch berichtet zu haben. turi2 hatte berichtet, Kumpa habe "Bild" schlechte Recherche vorgehalten. "Zeit"-Chefredaktionsmitglied Holger Stark weist Reichelts Kritik zurück. Seine Zeitung habe einen Springer-Sprecher zitiert und Kumpa korrekt wiedergegeben.
twitter.com, twitter.com (Reichelt), twitter.com (Dowideit), twitter.com (Stark), turi2.de (Background)Kommentieren ...