Die "Zeit" will österreichischen Titel "Zur Zeit" verbieten.

Zeit fährt harte Geschütze gegen das österreichische Rechtsaußen-Blatt Zur Zeit auf. Die Herausgeber sollen eine fünf- bis sechsstellige Summe zahlen, weil sie sich nicht an eine einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts halten. Die "Zeit" sieht Verwechslungsgefahr und verbietet per Verfügung die Titelgestaltung. "Zur Zeit" fürchtet den Ruin und vermutet einen politischen Feldzug der "linken Hamburger Gazette".
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"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

Staatsanwalt konkretisiert Aussagen im Streit zwischen "Zeit" und "Bild" zu Lubitz-Freundin.


Wer hat's erfunden: "Bild" hat die Aussagen zur angeblichen Ex-Freundin von Germanwings-Piloten Andreas Lubitz nicht erfunden, betont Staatsanwalt Christoph Kumpa auf turi2-Nachfrage. Diese Einschätzung habe er auch der "Zeit" gegeben. "Mir liegen vielmehr Anhaltspunkte vor, dass diese Frau existiert, da sie nach meinem Kenntnisstand versucht hat, einem anderen Medienvertreter offenbar dieselbe Geschichte zu 'verkaufen'", so der Staatsanwalt.

Kontakt zur "Bild" habe Kumpa nicht aufgenommen, da offensichtlich gewesen sei, dass die Frau ihre Identität nicht preisgeben wolle. Am Donnerstag warf die "Zeit" der "Bild" in einem Beitrag schlechte Recherche vor. Daraufhin konterte unter anderem Bild.de-Chef Julian Reichelt, die "Zeit" habe Christoph Kumpa falsch zitiert. Die "Zeit" hatte Kumpa mit dem Satz zitiert: "Ich gehe davon aus, dass ihre Geschichte erfunden ist."
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Julian Reichelt: "Zeit" zitiert Staatsanwalt falsch und ignoriert "Bild"-Statement.

Julian Reichelt wirft der "Zeit" vor, den Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa falsch zitiert zu haben. Kumpa habe "Bild" keine schlechte Recherche vorgeworfen und nicht behauptet, dass "Bild" die Geschichte über Andreas Lubitz angebliche Ex-Freundin Maria W. erfunden habe. Dies zeige ein Statement des Boulevardblatts gegenüber der "Zeit". "Bild" hält an der Geschichte fest. "Zeit"-Autorin Petra Sorge habe unsauber gearbeitet, meint Bild.de-Chef Reichelt bei Twitter. Auch "Welt"- Wirtschaftsjournalistin Anette Dowideit‏ wirft der "Zeit" "Borderline-Berichterstattung" vor. Kollegen seien zu Unrecht beschuldigt worden, falsch berichtet zu haben. turi2 hatte berichtet, Kumpa habe "Bild" schlechte Recherche vorgehalten. "Zeit"-Chefredaktionsmitglied Holger Stark weist Reichelts Kritik zurück. Seine Zeitung habe einen Springer-Sprecher zitiert und Kumpa korrekt wiedergegeben.
twitter.com, twitter.com (Reichelt), twitter.com (Dowideit), twitter.com (Stark), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Papst Franziskus gibt der "Zeit" ein Exklusiv-Interview.


Habemus Interrogationem: "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat als erster deutscher Journalist ein Interview mit Papst Franziskus geführt. Nach langer Anbahnung und der Bitte um absolute Verschwiegenheit sei die Einladung zum Gespräch, das bis zum Treffen einer "geheimen Staatssache" glich, letztlich vom Papst persönlich gekommen. In einem Besprechungsraum im Vatikan, der "weniger repräsentativ kaum sein könnte", haben Franziskus und di Lorenzo das Gespräch auf Italienisch geführt. Der Papst selbst habe das Interview autorisiert, indem er die deutsche Übersetzung mit der Originalversion verglichen habe, die ein Mitarbeiter aufgenommen hatte. Die Redigaturen waren, schreibt di Lorenzo, "sehr viel sparsamer und verhaltener als all das, was wir bei der 'Zeit' in der Regel von Politikern zurückbekommen".

Papst Franziskus habe "langsam, mit großer Konzentration und Vitalität, aber mit so leiser Stimme" gesprochen, dass es schwergefallen sei, "ihm ohne Nachfragen bis in die letzte Nuance zu folgen". Der Pontifex gibt sich in dem Gespräch bescheiden und sagt, er sei "ein ganz normaler Mensch", "kein bisschen ungewöhnlicher als andere". Den Priestermangel erkennt er als Problem, ein "freiwilliges Zölibat" sei dafür aber "keine Lösung". Eifersucht, Neid und Kriege sieht Franziskus als Werke des Teufels, von dessen Existenz er überzeugt ist. Wütend mache ihn, wenn "die Heilige Mutter Kirche, meine Mutter, meine Braut, sich nicht so verhält, wie es das Evangelium vorgibt".
"Zeit" 11/2017, S. 13 (Paid)7 Kommentare

"Zeit"-Reporter bei türkischer Wahlkampfveranstaltung angegriffen.

Zeit-Reporter Sebastian Kempkens ist bei einer Veranstaltung mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Hamburg nach eigenen Angaben angegriffen worden. Er hatte ein Schild mit der Aufschrift FreeDeniz hochgehalten. Daraufhin sei er von Teilnehmern mit Türkei-Flaggen geschlagen und vom Gelände geschoben worden, er habe einen Schlag ins Gesicht bekommen, wobei er seine Brille verlor. Im Nachhinein sieht Kempkens seine Spontan-Aktion als Fehler.
zeit.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Meinung: Deutsche Medien haben bei VW-Affäre versagt.

VW-Affäre: Investigative Journalisten haben beim Abgas-Skandal von VW versagt, kritisieren Holger Stark und Nicolas Richter, Investigativchefs von "Zeit" und "Süddeutscher Zeitung". Im Interview mit Daniel Bouhs für das "Medium Magazin" nennt Richter es "bizarr", dass die Recherchen aus den USA gekommen sind und in Deutschland nichts aufgefallen sei. Er wolle nun "genau herausfinden, wer wann was gewusst hat".
"Medium Magazin", 2/2017, S. 24-29 (Paid), presseportal.deKommentieren ...

Zeit Verlag bringt "Zeit Doctor" in die Apotheke.


Angriff auf die "Apotheken Umschau": Der Zeit Verlag verschenkt die "Zeit"-Beilage "Zeit Doctor" künftig in Apotheken - dem Stammplatz der "Apotheken Umschau". Auch in Wellnesshotels und medizinischen Einrichtungen soll die Zeitschrift kostenlos erhältlich sein. "Zeit Doctor" erscheint seit 2015 als vierteljährliche Beilage der "Zeit". Der Vertrieb in Apotheken und Gesundheitseinrichtungen beginnt zunächst in ausgewählten Großstädten - u.a. in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hannover und Köln.

Zur Neuausrichtung des "Zeit"-Supplements startet der Zeit Verlag eine Werbekampagne. In mindestens sechs Print-Titeln wollen die Hamburger Anzeigen schalten, darunter die "Süddeutsche Zeitung", "FAZ" und im "Spiegel". Zudem sollen unter der Marke "Zeit Doctor" künftig auch Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen stattfinden. Das Magazin erhält besseres Papier und erscheint in einem kleineren Format. Mit "Zeit Doctor Extra" bekommt es außerdem einen regelmäßigen monothematischen Ratgeber.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

"Bilanz": Holtzbrinck-Brüder beraten über kleineres Format der "Zeit".

Die Zeit-150Zeit: Die Holtzbrinck-Brüder denken über ein kleineres Format der "Zeit" nach, berichtet "Bilanz". Auch eine neue Ressort-Struktur sei im Gespräch. Die beiden Besitzer Dieter und Stefan von Holtzbrinck sollen bei einer Redaktionskonferenz bereits eine Nullnummer für einen Relaunch der Wochenzeitung gezeigt haben. Entschieden sei jedoch noch nichts. Auch ein Nachfolger für den verstorbenen Herausgeber Helmut Schmidt werde gesucht.
"Bilanz", S.8 (Paid)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Das "Medienmagazin" von Radio eins über Fact Checker bei "Spiegel", "Tagesschau" und "Zeit"..

daniel-bouhs-eingereicht150Hör-Tipp: Im "Medienmagazin" von Radio eins zeigt Daniel Bouhs, wie Journalisten Fakten checken. Er besucht die Dokumentation des "Spiegel", die fast jedes Wort auf Richtigkeit prüft, zeigt, wie "Tagesschau" und "Zeit" sich kontrollieren und wo die Grenzen des Fact Checking liegen.
wwwagner.tv (60-Min-Audio, erste 20 Min.)Kommentieren ...

Sechs Verlage starten gemeinsame Kindermedien-Studie.

Kinder umarmen-150Medienforschung: Blue Ocean (Burda), Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, "Spiegel" und Zeitverlag wollen gemeinsam das Mediennutzungsverhalten von Kindern erforschen, berichtet "new business". Die Studie soll die Lebenswelten von 4- bis 13-Jährigen abbilden und am 8. August erstmals erscheinen. Die Untersuchung folgt der KidsVA von Egmont Ehapa, die der Verlag von 1993 bis 2015 durchgeführt hat.
new-business.deKommentieren ...

Zeitverlag steigert Umsatz.

Zeit-Verlag-150Zeitverlag meldet für 2016 ein Umsatzplus von rund 7 % auf 195,4 Mio Euro, schweigt aber zum Ergebnis. Die "Zeit" habe rund 120 Mio Euro beigetragen - bei einem Auflagenrückgang von 1,5 % auf 504.000. Wachstumstreiber seien die Geschäftsfeldern Digitales, Veranstaltungen, E-Commerce und "publizistische Dienstleistungen". Zeit Online habe die Werbeerlöse um 10,4 % gesteigert. 715 Menschen arbeiteten 2016 für den Zeitverlag, knapp doppelt so viele wie vor zehn Jahren.
zeit.de, wuv.de1 Kommentar

Rainer Esser kritisiert Vorgehen der VG Media gegen Google.

Rainer Esser 150"Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser kritisiert in "Horizont" die Klage der VG Media gegen Google. Sie berge die Gefahr, das Anliegen der Verlage zu schwächen. Die Rechtsgrundlage der Klage könne Esser zudem nicht erkennen. "Einige der Verlage, die Google am lautesten anklagen, investieren selbst am allermeisten in SEO", so Esser. Er halte das Leistungsschutzrecht jedoch "grundsätzlich für richtig", auch wenn die aktuelle Fassung nicht optimal sei.
"Horizont" 07/2017, S. 8 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Zeit Online begleitet das Wahljahr mit Sonderressort #D17.

Jochen Wegner 600
Dem Volk aufs Maul geschaut: Zeit Online versucht im Wahljahr 2017 eine Vermessung der politischen und gesellschaftlichen Stimmung in Deutschland und bringt dafür das Sonderressort #D17 an den Start. Mit Datengeschichten, Essays, Reportagen, interaktiven Projekten und Veranstaltungen sollen die Reporter von "Zeit" und Zeit Online Deutschland "neu beschreiben".

Zeit-Online-Chef Jochen Wegner (Foto) will mit dem Projekt eine Antwort auf den Erfolg von Populisten finden. Den Auftakt bildet die Serie "Heimatreporter", in der Print- und Online-Journalisten ihre Heimatorte besuchen und Themen aus Politik und Gesellschaft recherchieren. Zeit Online bündelt die Berichte unter zeit.de/d17. (Foto: Zeit Online)
zeit-verlagsgruppe.de, blog.zeit.de (Wegner)Kommentieren ...

Daimler-Kommunikator Jörg Howe beklagt einen Verfall der Sitten bei Journalisten.

Jörg Howe 600
Kein Fair Play? Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, fühlt sich von Journalisten manchmal verarscht. Im Interview mit Daniel Neuen im aktuellen "PR Report" beschwert sich der Kommunikator über Hintergrundgespräche, die plötzlich "zum Fundus für Zitate im On" würden und über das Brechen von Sperrfristen. Besonders ärgern Howe aber "Medien, die ihre Geschichten längst fertig" haben, wenn Sie um eine "Alibi-Stellungnahme" bitten. Als schlechtes Beispiel dient ihm eine Kooperation von "Zeit" und der ZDF-Sendung "Frontal 21" für die Geschichte Das Märchen vom sauberen Diesel. "Es gab für uns keine Möglichkeit, den Sachverhalt sauber zu klären", ärgert sich der Daimler-Mann.

Eine Verschmelzung von Marketing und Unternehmens-Kommunikation, wie sie in anderen Konzernen geschieht, sieht Howe bei Daimler nicht. Zwar arbeiteten Marketing und Kommunikation "Hand in Hand", es sei aber eine Frage der Glaubwürdigkeit, Ansprechpartner für Journalisten und journalistische Formate zu haben. Howe glaubt, dass die Kommunikation des Autokonzerns in letzter Zeit besser geworden sei, "weil hier Journalisten unter anderem für Journalisten arbeiten". Nur wer verstehe, was draußen passiere, könne es beeinflussen.
"PR Report" 1/2017, S. 14-19 (Paid), prreport.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

Wissenschaftler: Deutsche haben mehr Vertrauen in Medien als 2008.

lügenpresse_symbolbildVertrauen in die Medien sinkt doch nicht pauschal: Laut Kommunikationswissenschaftlern der Uni Mainz vertrauen heute 40 % der Deutschen den Medien in wichtigen Fragen. 2008 waren es nur 29 %. Aber die Medien polarisieren stärker als früher - auch der Anteil der Bürger, die ihnen misstrauen, ist seit 2008 von 9 auf 24 % gestiegen, sagen die Forscher der "Zeit".
zeit.de, dwdl.deKommentieren ...

"Zeit Magazin" startet halbjährliche München-Lokalausgabe.

zeit-magazin150Zeit Magazin erscheint ab Mai zwei Mal im Jahr mit einer Münchner Lokalausgabe. Eine München-Sonderausgabe des "Zeit Magazins" hatte sich 2016 im Raum München um 16 % besser verkauft als üblich. Die Menschen hätten die Sehnsucht, alles über ihre Heimat zu erfahren, begründet Magazin-Chef Christoph Amend den Schritt.
wuv.de, zeit-verlagsgruppe.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Rainer Esser ist der ideale "moderne 60-Jährige".

Rainer Esser 150Schöner altern mit Esser: Bei Zeit Online schreibt Alina Schadwinkel unter dem Titel "60 ist nicht das Ende" über die angenehmen Seiten des Alterns. Zur Illustration dient ihr das "Symbolbild" eines "modernen 60-Jährigen". Wer genau hinschaut, erkennt Verlagschef und Geburtstagskind Rainer Esser, der beim Shooting allerdings erst 58 Lenze zählte.
zeit.de, turi2.de (Fotoshooting)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Rainer Esser wird 60.


Wir graturilieren: Rainer Esser, Geschäftsführer der "Zeit", wird 60. Dass die Zeitung, für die Rainer Esser arbeitet, im zurückliegenden Lebensjahr sogar 70 geworden ist und dabei "so frisch wie nie daher kommt", freut das Geburtstagskind: "Das gibt einem 60-Jährigen Halt und Zuversicht." Weniger Freude bereitete Esser der "kurzfristige" Abstieg seines Lieblings-Fußballvereins Hannover 96 – der aktuelle Tabellenplatz 2 in der zweiten Liga lässt hoffen.

Für das neue Lebensjahr wünscht sich Rainer Esser eine ganze Menge: "Dass Großbritannien in der EU bleibt und die Männerfreunde Trump und Putin gemeinsam mit Frau von Storch und Frau Petry eine richtig lange Reise zum Mars antreten." Der Wunsch wird wohl unerfüllt bleiben - wie auch der, in diesem Leben noch das Tennisturnier von Wimbledon zu gewinnen. Oder der Wunsch seiner Großmutter, die wollte, dass ihr Enkel Missionar in Afrika wird.

Dafür feiert er seinen Geburtstag nicht nur mit der Familie und den Kollegen, sondern auch mit der Bundeskanzlerin, dem Bundespräsidenten, Hamburgs Bürgermeister und 1.995 weiteren Gästen - bei der Eröffnung der Elbphilharmonie. Geburtstags-Gratulationen von Leuten, die keine Einladung ergattern konnten, sind ihm am liebsten per Brief oder Snapchat – der Mittelweg E-Mail geht aber sicher auch.Kommentieren ...

"Zeit"-Journalisten scheitern mit Klage gegen "Die Anstalt".

Die Anstalt"Zeit"-Herausgeber Josef Joffe und "Zeit"-Journalist Jochen Bittner scheitern endgültig mit ihrer Unterlassungsklage gegen die ZDF-Satireshow "Die Anstalt". Der BGH bestätigt das Urteil des Landgerichts Hamburg. Joffe und Bittner hatten gegen eine Darstellung der Show im April 2014 geklagt, die Verbindungen zwischen ihnen und verschiedenen transatlantischen Lobby-Organisationen aufgezeigt hat.
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"Zeit" startet Beilage für sein Reise-Angebot.

wohin-reisen-150Zeit startet das Mini-Magazin "Wohin Reisen?" als Werbe-Sprungbrett für sein Zeit-Reisen-Angebot. Auf 10 von 44 Seiten wird das Reiseprogramm vorgestellt, außerdem stehen Reisereportagen, Tipps und Bilderserien im Heft. Das Magazin liegt der "Zeit" bei und wird an 35.000 Kunden von Zeit Reisen geschickt. "Wohin Reisen?" entsteht künftig zweimal jährlich bei Tempus Corporate, der Kundenmedien-Tochter des Zeitverlags.
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"Zeit" und "Hamburger Abendblatt" zanken über Silvesternacht-Artikel.

Die Zeit-150Zeit zieht gegen das "Hamburger Abendblatt" vor Gericht. Das "Abendblatt" hat der "Zeit" unsaubere Recherchen rund um die vergangene Silvesternacht in Hamburg vorgeworfen. Holger Schöttelndreier sieht auch eine Verschwörung rund um die Vize-"Zeit"-Chefin Sabine Rückert. Die "Zeit" hält den Kollegen "jede Menge Fehler" vor.
meedia.de, abendblatt.de, zeit.deKommentieren ...

Chris Höfner wird Vize-Chefin von Tempus Corporate.

chris-hoefner-150Zeitverlag befördert Chris Höfner, 40, bisher Leiterin Digitale Medien und Standort-Chefin in Hamburg, zu Vize-Geschäftsführerin der CP-Tochter Tempus Corporate. Sie verantwortet den Digitalbereich und den Aufbau des neuen Bewegtbild-Teams. Höfner arbeitet seit 2015 für Tempus Corporate, zuvor war sie bei G+J Corporate Editors, dem Vorgänger von Territory.
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zeitwissen117Zeit-Wissen: Richtig streiten und mehr. In der Titelgeschichte der Ausgabe 01/2017 berichten Mediatoren, Rhetorik-Experten und Psychologen in sieben Kapiteln von der Kunst, richtig zu streiten - über Politik, in der Liebe, in der Erziehung, im Job. Und: Schenken ist eine Wissenschaft für sich. Wahre Liebe zählt. Uvm.
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Schlichtungsversuch: Stephan Holthoff-Pförtner will abtrünnige VDZ-Verlage zur Rückkehr bewegen.

Der Phoenix fliegt!
Baby come back: Stephan Holthoff-Pförtner, Funke-Miteigner und neuer Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, will die abtrünnigen Hamburger Verlage um Gruner + Jahr offenbar zur Rückkehr bewegen. Am Freitag trifft er sich mit Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zu einem Schlichtungsgespräch.

Der Erfolg des Treffens ist ungewiss - Jäkel und die Verlagschefs von Zeit, Spiegel und Medweth fühlten sich von der Nominierung Holthoff-Pförtners überrumpelt, klagten über "Hinterzimmer-Bünde" und traten schließlich aus dem Fachverband Publikumszeitschriften aus. Die Hamburger überlegen, einen eigenen Interessenverband zu gründen.
meedia.de, turi2.de (Background)

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Jalag sucht die Nähe zu VDZ-abtrünnigen Verlagen.

Jalag Jahreszeiten Verlag 150Jahreszeiten-Verlag könnte sich der lockeren Verbindung der VDZ-abtrünningen Verlage Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth anschließen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die vier Verlage verlassen aus Protest den Fachverband Publikumszeitschriften. Auch Jalag sei unzufrieden mit dem Prozedere, wie Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Präsidenten auserkoren wurde. Zwar bleibe der Verlag regional und im Fachverband VDZ-Mitglied, will aber auch "außerhalb des Verbandes" Gattungsmarketing für Print betreiben, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv:
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Monica Sawhney wird oberste Kauffrau der "Zeit", Ulrike Teschke "Tagesspiegel"-Geschäftsführerin.

monica-sawhney-ulrike-teschke-600
Holtzbrinck-Rotation: Die "Zeit" wirbt Monica Sawhney, 45 (Foto links), bei der Otto Group ab und macht sie zur kaufmännischen Leiterin. Sie kommt von Ottos Inkasso-Tochter. Sawhney übernimmt von Ulrike Teschke, 53, die in die Geschäftsführung des "Tagesspiegels" wechselt. In der erweiterten "Tagesspiegel"-Führungsebene ist Florian Kranefuß, 50, der Sprecher der Geschäftsführung.

Sawhney kommt zwar aus einer anderen Branche, ist aber nicht branchenfremd. Vor ihrem Job bei EOS arbeitete sie bei Bertelsmann, u.a. für die BertelsmannSpringer Benelux Gruppe. Teschke soll beim Berliner "Tagesspiegel" neue Angebote aufbauen – eine Spezialität des Zeitverlags, der zahlreiche Magazine, Reisen und E-Commerce-Aktivitäten im Portfolio hat.
zeit-verlagsgruppe.de (Sawhney), tagesspiegel.de (Teschke)Kommentieren ...

"Zeit" liefert Ost-Seiten künftig aus Leipzig.

martin-machowecz-150Zeit verlagert ihr Ost-Büro von Dresden nach Leipzig. Redakteur Martin Machowecz (Foto) und Anne Hähnig ziehen um. Der bisherige Bürochef Stefan Schirmer geht in die Zentrale nach Hamburg und wird Korrespondent für die fünf Regional- und Sonderausgaben, u.a. die nun vom Verlag selbst produzierte "Christ & Welt". Die "Zeit im Osten" ist 2009 als "Zeit für Sachsen" gestartet, der neue Standort Leipzig liegt verkehrsgünstiger.
flurfunk-dresden.de

Hinweis: Der Verlag weist darauf hin, dass Machowecz die "Zeit" am Standort Leipzig vertritt. Er ist nicht Büroleiter. Die Leitung der "Zeit im Osten" liegt bei Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur aller Regionalausgaben.Kommentieren ...

Meedia: VDZ fehlen nach Teil-Rückzug der Hamburger Verlage 300.000 Euro.

VDZ-Logo-150VDZ bekommt durch den Austritt der Hamburger Verlage Gruner + Jahr, "Zeit", "Spiegel" und Medweth aus dem Fachverband Publikums-Zeitschriften ein ernstes finanzielles Problem, schreibt Meedia und spricht von einer Beitragslücke von 300.000 Euro. Finde der Präsident Stephan Holthoff-Pförtner keine neuen Geldquellen, würde eine Fusion mit dem Zeitungs-Verband BDZV wahrscheinlicher werden. Der VDZ widerspricht dieser These und bestreitet jede Fusions-Absicht.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wegen neuem Präsidenten: Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und Medweth wollen offenbar VDZ-Fachverband verlassen.


Fachverband adieu: Vier Verlage wollen wegen Stephan Holthoff-Pförtner aus dem Fachverband Publikumszeitschriften beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger austreten. Das meldet horizont.net. Der Streit um die Nominierung und Wahl Holthoff-Pförtners zum VDZ-Präsidenten droht damit zu eskalieren.

Grund dafür ist vor allem die Art, wie Holthoff-Pförtner zum Nachfolger Hubert Burdas gekürt wurde. Die Hamburger Verlagschefs sowie Medweth kritisierten in einem Brief an das VDZ-Präsidium ausdrücklich "Hinterzimmerbünde". Holthoff-Pförtner selbst hatte sich noch optimistisch dazu geäußert, die Hamburger wieder beruhigen und mit ins Boot holen zu können. Der VDZ teilt in einer Pressemitteilung mit, er "akzeptiere" die Entscheidung der Verlage. Sie würden den Landesverbänden erhalten bleiben.
horizont.net, meedia.de (korrigierte Meldung), turi2.tv (Interview Holthoff-Pförtner), turi2.de (Background), vdz.de (Pressemitteilung)

Korrektur: In einer früheren Meldung hatte turi2.de berichtet, dass die Hamburger Verlage den Verband verlassen wollen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.2 Kommentare