"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Zeit"-Autor Francesco Giammarco versucht, Instagram-Star zu werden.

Lese-Tipp: Francesco Giammarco versucht sich für die "Zeit" vier Wochen lang als Instagram-Star - mit mäßigem Erfolg. Am Anfang stehen ein neues Styling und eine Sammlung verunglückter Selfies, er erlebt, dass Hundefotos Likes bringen und die Interaktion mit den Fans ziemlich zeitaufwändig ist. Gekaufte Fake-Follower sollen den Ruhm bringen, die einzige Anfrage für Product Placement erweist sich dann aber als Irrläufer.
"Zeit" 25/2017, S. 58/59 (Paid), instagram.com/franco.franceseKommentieren ...

"Zeit" bringt seine kleine "Neon" im Jahresrhythmus raus.

Zeit bringt ihr Spezial "Arbeit. Liebe. Geld." künftig jährlich in den Handel. Die Mini-"Neon" erscheint heute mit der zweiten Ausgabe auf 132 Seiten zum Preis von 6,95 Euro. "Arbeit. Liebe. Geld." begann 2016 als Test und geht jetzt in Serie. Herausgeber sind Chancen-Ressortleiter Manuel J. Hartung und "Zeit Campus"-Chefredakteur Simon Kerbusk.
zeit.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Neue Interview-Reihe bei Zeit Online stellt Gästen nur eine Frage.

Zeit Online startet die neue Video-Reihe Eine Frage der Zeit. Tina Hildebrandt und Marc Brost, beide Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, empfangen im wöchentlichen Wechsel prominente Gesprächspartner, denen sie nur eine Frage stellen. Die soll immer wieder auch einen Bezug zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte haben und sich zu einem "kurzen, temporeichen Gespräch" entwickeln. Für die heutige Premiere setzt Zeit Online auf ein sicheres Pferd als Gast: Linken-Politiker Gregor Gysi.
turi2 - eigene Infos
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Amazon startet TV-Streaming mit Zeit Akademie und Geo TV.


Nischenprogramm à la Carte: Amazon startet bereits am heutigen Montag den deutschen Ableger seines TV-Streaming-Dienstes Amazon Channels. 26 Nischen-Bezahl-Kanäle sind im Angebot, die einzeln abonniert werden können. Ein lineares Programm bieten nur sieben davon an, alle anderen sind ausschließlich On-Demand-Kanäle. Zu den bekannteren Angeboten zählen ein Bildungskanal der Zeit Akdemie, der RTL-Dokusender Geo und der Fußballkanal SportdigitalHD. Daneben gibt es für Kinder und Familien Fix & Foxi TV, Cirkus für Fans britischer und skandinavischer Krimis sowie Waidwerk, den Channel für Angler, Jäger & Outdoor-Begeisterte.

Pro Kanal verlangt Amazon bei monatlicher Kündigungsfrist zwischen zwei und acht Euro pro Monat - zusätzlich zur Prime-Jahresgebühr von 69 Euro. Das Angebot läuft innerhalb der Prime-Video-App, wodurch Nutzer darauf stoßen, ohne eine neue App installieren zu müssen. Eine "Hiobsbotschaft" für klassische TV-Macher sei Amazon Channels zwar nicht, aber "mindestens aber ein Wink mit dem Zaunpfahl", schreibt Florian Schillat. Alexander Krei hält es für "gut möglich, dass Amazon den deutschen Fernsehmarkt weiter aufmischen wird". In der Branche gebe es bereits Spekulationen über Gespräche zwischen Amazon und dem Discovery-Konzern, dessen Bundesligarechte "eine interessante Bereicherung für das Angebot" wären.
dwdl.de, meedia.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
morningbriefing.handelsblatt.com2 Kommentare

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
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Elisabeth Niejahr wird Berliner Chefreporterin der "Wirtschaftswoche".

Elisabeth Niejahr ist ab September Chefreporterin der "Wirtschaftswoche" in deren Berliner Büro. Niejahr kommt von der "Zeit", wo sie u.a. als Wirtschaftskorrespondentin und stellvertretende Büroleiterin arbeitete. Bei der "Wirtschaftswoche" soll sie sich v.a. Geschichten zu "nationalen und internationalen ökonomischen Zeitfragen" widmen.
wiwo.deKommentieren ...

"Zeit Magazin" bringt 82.000 Regional-Hefte unter die Münchner.

Zeit Magazin startet seine erste München-Ausgabe morgen mit 82.000 Auflage. Der 44-seitige Regionalteil kommt als Beilage zum "Zeit Magazin" im Raum München, 20.000 Exemplare liegen in Geschäften, Galerien und Gastronomie. In der ersten Titel-Geschichte philosophieren 26 Promis und Nicht-Promis über München. Der verantwortliche Redakteur Sascha Chaimowicz sieht sein halbjährliches Heft als "Stadtmagazin für Münchner".
zeit-verlagsgruppe.de
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Zitat: Giovanni di Lorenzo ist Social-Media-Abstinenzler, weiß dennoch Bescheid.

"Trotzdem glaube ich, das eine oder andere zu sehen und beurteilen zu können."

"Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hält sich persönlich von sozialen Medien fern, "aus Selbstschutz" und weil ihm die Zeit dafür fehle, sagt er im langen Interview mit Annette Milz.
"Medium Magazin" 3/2017, S. 14-20 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
Ein deutscher Trump scheint mir übrigens glücklicherweise noch sehr weit weg zu sein, Alexander Gauland ist es sicher nicht, dazu fehlt ihm auch die Frisur.

Ein gewisser Abstand zum Gegenstand der eigenen Berichterstattung ist grundsätzlich nützlicher für eine Kommentierung, sonst wiederholen sich Dinge oft.

Im Moment haben wir die jüngste Mannschaft unserer Geschichte. Und das tut dem Blatt gut.

Ein leitender Redakteur beispielsweise ist dann gut, wenn er eine starke Antriebsfeder hat, andere gut aussehen zu lassen. Sonst sollte er den Posten erst gar nicht anstreben.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Giovanni di Lorenzo über die Flüchtlings-Fehltritte der Medien.
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"Zeit" ernennt Beddoes, Allmendinger, Illies und Obermann zu Herausgebern.


Zeit für neue Köpfe: Die "Zeit" gibt sich ein neues Herausgeberkollektiv. "Economist"-Chefredakteurin Zanny Minton Beddoes, die Soziologin Jutta Allmendinger, Journalist und Kunsthändler Florian "Generation Golf" Illies und Ex-Telekom-Boss René Obermann bilden künftig zusammen mit Josef Joffe den publizistischen Aufsichtsrat der Wochenzeitung. Joffe war seit dem Tod von Helmut Schmidt einziger verbliebener Herausgeber. Die Redaktion habe den neuen Herausgebern mehrheitlich zugestimmt, schreibt Bülend Ürük. Zur Berufung von René Obermann habe es jedoch auch kritische Stimmen gegeben.

Dass die neuen Herausgeber auch im Tagesgeschäft ein Wörtchen mitreden, wie Helmut Schmidt es bis zu seinem Tod getan hat, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr ist bisher von einem beratenden Gremium die Rede. Dafür spricht auch, dass sich der Kreis der Herausgeber nur zwei Mal pro Jahr trifft. Verleger Stefan von Holtzbrinck sagt: "Wir freuen uns sehr, dass die 'Zeit' jetzt mit einem erweiterten hochkarätigen Kreis unabhängiger Ratgeber eine gute Tradition in neuer, zeitgemäßer Form fortsetzt."
kress.de, sueddeutsche.de, meedia.deKommentieren ...

Die "Zeit" will österreichischen Titel "Zur Zeit" verbieten.

Zeit fährt harte Geschütze gegen das österreichische Rechtsaußen-Blatt Zur Zeit auf. Die Herausgeber sollen eine fünf- bis sechsstellige Summe zahlen, weil sie sich nicht an eine einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts halten. Die "Zeit" sieht Verwechslungsgefahr und verbietet per Verfügung die Titelgestaltung. "Zur Zeit" fürchtet den Ruin und vermutet einen politischen Feldzug der "linken Hamburger Gazette".
standard.atKommentieren ...

"Zeit" stellt ihre Artikel künftig Login-pflichtig auf Zeit Online.

Zeit veröffentlicht alle Beiträge künftig auf Zeit Online. Dabei setzt der Verlag unter dem Titel Z+ auf eine Mischung aus Freemium-Modell und Metered Paywall. Die Print-Beiträge werden mit einem Logo versehen. Beiträge mit einem grauen Logo sind bis zu einer nicht genannten Obergrenze pro Woche für alle Nutzer, die sich registrieren, kostenlos verfügbar. Beiträge mit einem roten Logo, darunter die Titelgeschichten, sind nur für Digital-Abonnenten verfügbar. Das Digitalabo kostet wöchentlich 4,40 Euro. Reine Print-Abonnenten bekommen für einen Aufpreis von 60 Cent ebenfalls Zugang zu den digitalen Beiträgen. Über den künftigen Umfang an "Zeit"-Artikeln im Online-Kiosk Blendle soll neu verhandelt werden.
blog.zeit.de, meedia.de, horizont.net, dwdl.de, kress.de (Blendle)Kommentieren ...

Staatsanwalt konkretisiert Aussagen im Streit zwischen "Zeit" und "Bild" zu Lubitz-Freundin.


Wer hat's erfunden: "Bild" hat die Aussagen zur angeblichen Ex-Freundin von Germanwings-Piloten Andreas Lubitz nicht erfunden, betont Staatsanwalt Christoph Kumpa auf turi2-Nachfrage. Diese Einschätzung habe er auch der "Zeit" gegeben. "Mir liegen vielmehr Anhaltspunkte vor, dass diese Frau existiert, da sie nach meinem Kenntnisstand versucht hat, einem anderen Medienvertreter offenbar dieselbe Geschichte zu 'verkaufen'", so der Staatsanwalt.

Kontakt zur "Bild" habe Kumpa nicht aufgenommen, da offensichtlich gewesen sei, dass die Frau ihre Identität nicht preisgeben wolle. Am Donnerstag warf die "Zeit" der "Bild" in einem Beitrag schlechte Recherche vor. Daraufhin konterte unter anderem Bild.de-Chef Julian Reichelt, die "Zeit" habe Christoph Kumpa falsch zitiert. Die "Zeit" hatte Kumpa mit dem Satz zitiert: "Ich gehe davon aus, dass ihre Geschichte erfunden ist."
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Julian Reichelt: "Zeit" zitiert Staatsanwalt falsch und ignoriert "Bild"-Statement.

Julian Reichelt wirft der "Zeit" vor, den Düsseldorfer Staatsanwalt Christoph Kumpa falsch zitiert zu haben. Kumpa habe "Bild" keine schlechte Recherche vorgeworfen und nicht behauptet, dass "Bild" die Geschichte über Andreas Lubitz angebliche Ex-Freundin Maria W. erfunden habe. Dies zeige ein Statement des Boulevardblatts gegenüber der "Zeit". "Bild" hält an der Geschichte fest. "Zeit"-Autorin Petra Sorge habe unsauber gearbeitet, meint Bild.de-Chef Reichelt bei Twitter. Auch "Welt"- Wirtschaftsjournalistin Anette Dowideit‏ wirft der "Zeit" "Borderline-Berichterstattung" vor. Kollegen seien zu Unrecht beschuldigt worden, falsch berichtet zu haben. turi2 hatte berichtet, Kumpa habe "Bild" schlechte Recherche vorgehalten. "Zeit"-Chefredaktionsmitglied Holger Stark weist Reichelts Kritik zurück. Seine Zeitung habe einen Springer-Sprecher zitiert und Kumpa korrekt wiedergegeben.
twitter.com, twitter.com (Reichelt), twitter.com (Dowideit), twitter.com (Stark), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Papst Franziskus gibt der "Zeit" ein Exklusiv-Interview.


Habemus Interrogationem: "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat als erster deutscher Journalist ein Interview mit Papst Franziskus geführt. Nach langer Anbahnung und der Bitte um absolute Verschwiegenheit sei die Einladung zum Gespräch, das bis zum Treffen einer "geheimen Staatssache" glich, letztlich vom Papst persönlich gekommen. In einem Besprechungsraum im Vatikan, der "weniger repräsentativ kaum sein könnte", haben Franziskus und di Lorenzo das Gespräch auf Italienisch geführt. Der Papst selbst habe das Interview autorisiert, indem er die deutsche Übersetzung mit der Originalversion verglichen habe, die ein Mitarbeiter aufgenommen hatte. Die Redigaturen waren, schreibt di Lorenzo, "sehr viel sparsamer und verhaltener als all das, was wir bei der 'Zeit' in der Regel von Politikern zurückbekommen".

Papst Franziskus habe "langsam, mit großer Konzentration und Vitalität, aber mit so leiser Stimme" gesprochen, dass es schwergefallen sei, "ihm ohne Nachfragen bis in die letzte Nuance zu folgen". Der Pontifex gibt sich in dem Gespräch bescheiden und sagt, er sei "ein ganz normaler Mensch", "kein bisschen ungewöhnlicher als andere". Den Priestermangel erkennt er als Problem, ein "freiwilliges Zölibat" sei dafür aber "keine Lösung". Eifersucht, Neid und Kriege sieht Franziskus als Werke des Teufels, von dessen Existenz er überzeugt ist. Wütend mache ihn, wenn "die Heilige Mutter Kirche, meine Mutter, meine Braut, sich nicht so verhält, wie es das Evangelium vorgibt".
"Zeit" 11/2017, S. 13 (Paid)7 Kommentare

"Zeit"-Reporter bei türkischer Wahlkampfveranstaltung angegriffen.

Zeit-Reporter Sebastian Kempkens ist bei einer Veranstaltung mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Hamburg nach eigenen Angaben angegriffen worden. Er hatte ein Schild mit der Aufschrift FreeDeniz hochgehalten. Daraufhin sei er von Teilnehmern mit Türkei-Flaggen geschlagen und vom Gelände geschoben worden, er habe einen Schlag ins Gesicht bekommen, wobei er seine Brille verlor. Im Nachhinein sieht Kempkens seine Spontan-Aktion als Fehler.
zeit.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Meinung: Deutsche Medien haben bei VW-Affäre versagt.

VW-Affäre: Investigative Journalisten haben beim Abgas-Skandal von VW versagt, kritisieren Holger Stark und Nicolas Richter, Investigativchefs von "Zeit" und "Süddeutscher Zeitung". Im Interview mit Daniel Bouhs für das "Medium Magazin" nennt Richter es "bizarr", dass die Recherchen aus den USA gekommen sind und in Deutschland nichts aufgefallen sei. Er wolle nun "genau herausfinden, wer wann was gewusst hat".
"Medium Magazin", 2/2017, S. 24-29 (Paid), presseportal.deKommentieren ...

Zeit Verlag bringt "Zeit Doctor" in die Apotheke.


Angriff auf die "Apotheken Umschau": Der Zeit Verlag verschenkt die "Zeit"-Beilage "Zeit Doctor" künftig in Apotheken - dem Stammplatz der "Apotheken Umschau". Auch in Wellnesshotels und medizinischen Einrichtungen soll die Zeitschrift kostenlos erhältlich sein. "Zeit Doctor" erscheint seit 2015 als vierteljährliche Beilage der "Zeit". Der Vertrieb in Apotheken und Gesundheitseinrichtungen beginnt zunächst in ausgewählten Großstädten - u.a. in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hannover und Köln.

Zur Neuausrichtung des "Zeit"-Supplements startet der Zeit Verlag eine Werbekampagne. In mindestens sechs Print-Titeln wollen die Hamburger Anzeigen schalten, darunter die "Süddeutsche Zeitung", "FAZ" und im "Spiegel". Zudem sollen unter der Marke "Zeit Doctor" künftig auch Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen stattfinden. Das Magazin erhält besseres Papier und erscheint in einem kleineren Format. Mit "Zeit Doctor Extra" bekommt es außerdem einen regelmäßigen monothematischen Ratgeber.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

"Bilanz": Holtzbrinck-Brüder beraten über kleineres Format der "Zeit".

Die Zeit-150Zeit: Die Holtzbrinck-Brüder denken über ein kleineres Format der "Zeit" nach, berichtet "Bilanz". Auch eine neue Ressort-Struktur sei im Gespräch. Die beiden Besitzer Dieter und Stefan von Holtzbrinck sollen bei einer Redaktionskonferenz bereits eine Nullnummer für einen Relaunch der Wochenzeitung gezeigt haben. Entschieden sei jedoch noch nichts. Auch ein Nachfolger für den verstorbenen Herausgeber Helmut Schmidt werde gesucht.
"Bilanz", S.8 (Paid)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Das "Medienmagazin" von Radio eins über Fact Checker bei "Spiegel", "Tagesschau" und "Zeit"..

daniel-bouhs-eingereicht150Hör-Tipp: Im "Medienmagazin" von Radio eins zeigt Daniel Bouhs, wie Journalisten Fakten checken. Er besucht die Dokumentation des "Spiegel", die fast jedes Wort auf Richtigkeit prüft, zeigt, wie "Tagesschau" und "Zeit" sich kontrollieren und wo die Grenzen des Fact Checking liegen.
wwwagner.tv (60-Min-Audio, erste 20 Min.)Kommentieren ...

Sechs Verlage starten gemeinsame Kindermedien-Studie.

Kinder umarmen-150Medienforschung: Blue Ocean (Burda), Egmont Ehapa, Gruner + Jahr, Panini, "Spiegel" und Zeitverlag wollen gemeinsam das Mediennutzungsverhalten von Kindern erforschen, berichtet "new business". Die Studie soll die Lebenswelten von 4- bis 13-Jährigen abbilden und am 8. August erstmals erscheinen. Die Untersuchung folgt der KidsVA von Egmont Ehapa, die der Verlag von 1993 bis 2015 durchgeführt hat.
new-business.deKommentieren ...

Zeitverlag steigert Umsatz.

Zeit-Verlag-150Zeitverlag meldet für 2016 ein Umsatzplus von rund 7 % auf 195,4 Mio Euro, schweigt aber zum Ergebnis. Die "Zeit" habe rund 120 Mio Euro beigetragen - bei einem Auflagenrückgang von 1,5 % auf 504.000. Wachstumstreiber seien die Geschäftsfeldern Digitales, Veranstaltungen, E-Commerce und "publizistische Dienstleistungen". Zeit Online habe die Werbeerlöse um 10,4 % gesteigert. 715 Menschen arbeiteten 2016 für den Zeitverlag, knapp doppelt so viele wie vor zehn Jahren.
zeit.de, wuv.de1 Kommentar

Rainer Esser kritisiert Vorgehen der VG Media gegen Google.

Rainer Esser 150"Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser kritisiert in "Horizont" die Klage der VG Media gegen Google. Sie berge die Gefahr, das Anliegen der Verlage zu schwächen. Die Rechtsgrundlage der Klage könne Esser zudem nicht erkennen. "Einige der Verlage, die Google am lautesten anklagen, investieren selbst am allermeisten in SEO", so Esser. Er halte das Leistungsschutzrecht jedoch "grundsätzlich für richtig", auch wenn die aktuelle Fassung nicht optimal sei.
"Horizont" 07/2017, S. 8 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Zeit Online begleitet das Wahljahr mit Sonderressort #D17.

Jochen Wegner 600
Dem Volk aufs Maul geschaut: Zeit Online versucht im Wahljahr 2017 eine Vermessung der politischen und gesellschaftlichen Stimmung in Deutschland und bringt dafür das Sonderressort #D17 an den Start. Mit Datengeschichten, Essays, Reportagen, interaktiven Projekten und Veranstaltungen sollen die Reporter von "Zeit" und Zeit Online Deutschland "neu beschreiben".

Zeit-Online-Chef Jochen Wegner (Foto) will mit dem Projekt eine Antwort auf den Erfolg von Populisten finden. Den Auftakt bildet die Serie "Heimatreporter", in der Print- und Online-Journalisten ihre Heimatorte besuchen und Themen aus Politik und Gesellschaft recherchieren. Zeit Online bündelt die Berichte unter zeit.de/d17. (Foto: Zeit Online)
zeit-verlagsgruppe.de, blog.zeit.de (Wegner)Kommentieren ...

Daimler-Kommunikator Jörg Howe beklagt einen Verfall der Sitten bei Journalisten.

Jörg Howe 600
Kein Fair Play? Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, fühlt sich von Journalisten manchmal verarscht. Im Interview mit Daniel Neuen im aktuellen "PR Report" beschwert sich der Kommunikator über Hintergrundgespräche, die plötzlich "zum Fundus für Zitate im On" würden und über das Brechen von Sperrfristen. Besonders ärgern Howe aber "Medien, die ihre Geschichten längst fertig" haben, wenn Sie um eine "Alibi-Stellungnahme" bitten. Als schlechtes Beispiel dient ihm eine Kooperation von "Zeit" und der ZDF-Sendung "Frontal 21" für die Geschichte Das Märchen vom sauberen Diesel. "Es gab für uns keine Möglichkeit, den Sachverhalt sauber zu klären", ärgert sich der Daimler-Mann.

Eine Verschmelzung von Marketing und Unternehmens-Kommunikation, wie sie in anderen Konzernen geschieht, sieht Howe bei Daimler nicht. Zwar arbeiteten Marketing und Kommunikation "Hand in Hand", es sei aber eine Frage der Glaubwürdigkeit, Ansprechpartner für Journalisten und journalistische Formate zu haben. Howe glaubt, dass die Kommunikation des Autokonzerns in letzter Zeit besser geworden sei, "weil hier Journalisten unter anderem für Journalisten arbeiten". Nur wer verstehe, was draußen passiere, könne es beeinflussen.
"PR Report" 1/2017, S. 14-19 (Paid), prreport.de (Kurzfassung)Kommentieren ...

Wissenschaftler: Deutsche haben mehr Vertrauen in Medien als 2008.

lügenpresse_symbolbildVertrauen in die Medien sinkt doch nicht pauschal: Laut Kommunikationswissenschaftlern der Uni Mainz vertrauen heute 40 % der Deutschen den Medien in wichtigen Fragen. 2008 waren es nur 29 %. Aber die Medien polarisieren stärker als früher - auch der Anteil der Bürger, die ihnen misstrauen, ist seit 2008 von 9 auf 24 % gestiegen, sagen die Forscher der "Zeit".
zeit.de, dwdl.deKommentieren ...

"Zeit Magazin" startet halbjährliche München-Lokalausgabe.

zeit-magazin150Zeit Magazin erscheint ab Mai zwei Mal im Jahr mit einer Münchner Lokalausgabe. Eine München-Sonderausgabe des "Zeit Magazins" hatte sich 2016 im Raum München um 16 % besser verkauft als üblich. Die Menschen hätten die Sehnsucht, alles über ihre Heimat zu erfahren, begründet Magazin-Chef Christoph Amend den Schritt.
wuv.de, zeit-verlagsgruppe.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Rainer Esser ist der ideale "moderne 60-Jährige".

Rainer Esser 150Schöner altern mit Esser: Bei Zeit Online schreibt Alina Schadwinkel unter dem Titel "60 ist nicht das Ende" über die angenehmen Seiten des Alterns. Zur Illustration dient ihr das "Symbolbild" eines "modernen 60-Jährigen". Wer genau hinschaut, erkennt Verlagschef und Geburtstagskind Rainer Esser, der beim Shooting allerdings erst 58 Lenze zählte.
zeit.de, turi2.de (Fotoshooting)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Rainer Esser wird 60.


Wir graturilieren: Rainer Esser, Geschäftsführer der "Zeit", wird 60. Dass die Zeitung, für die Rainer Esser arbeitet, im zurückliegenden Lebensjahr sogar 70 geworden ist und dabei "so frisch wie nie daher kommt", freut das Geburtstagskind: "Das gibt einem 60-Jährigen Halt und Zuversicht." Weniger Freude bereitete Esser der "kurzfristige" Abstieg seines Lieblings-Fußballvereins Hannover 96 – der aktuelle Tabellenplatz 2 in der zweiten Liga lässt hoffen.

Für das neue Lebensjahr wünscht sich Rainer Esser eine ganze Menge: "Dass Großbritannien in der EU bleibt und die Männerfreunde Trump und Putin gemeinsam mit Frau von Storch und Frau Petry eine richtig lange Reise zum Mars antreten." Der Wunsch wird wohl unerfüllt bleiben - wie auch der, in diesem Leben noch das Tennisturnier von Wimbledon zu gewinnen. Oder der Wunsch seiner Großmutter, die wollte, dass ihr Enkel Missionar in Afrika wird.

Dafür feiert er seinen Geburtstag nicht nur mit der Familie und den Kollegen, sondern auch mit der Bundeskanzlerin, dem Bundespräsidenten, Hamburgs Bürgermeister und 1.995 weiteren Gästen - bei der Eröffnung der Elbphilharmonie. Geburtstags-Gratulationen von Leuten, die keine Einladung ergattern konnten, sind ihm am liebsten per Brief oder Snapchat – der Mittelweg E-Mail geht aber sicher auch.Kommentieren ...