“Happinez” erscheint mit Genussmagazin “Happi Food”.

Happi Food 150Bauer sorgt für glückliche Ernährung seiner Leserinnen und legt dem Mindstyle-Magazin Happinez das Genussmagazin "Happi Food" bei. Auf 148 Seiten finden sich Food-Trends, Reportagen und Rezepte aus aller Welt. Im Bundle mit "Happinez" gibt es das Bookazine für 7,95 Euro, ab dem 9. Februar ist "Happi Food" einzeln für 6,95 Euro zu haben. Die Druckauflage liegt bei 80.000.
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Helmut Markwort tritt als “Focus”-Herausgeber ab.

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Abgang im Geheimen: Helmut Markwort, 80, hat seine Rolle als Herausgeber von Burdas Nachrichtenmagazin "Focus" unbemerkt und ohne großes Aufsehen abgelegt. Zum letzten Mal stand Markwort in dieser Funktion in der Ausgabe vom 27.12.2016 im Impressum. Seit Anfang des Jahres wird er dort als Gründungschefredakteur geführt. Aufgefallen ist das zuerst der "Süddeutschen Zeitung", der Burda den Abtritt bestätigt. Die Funktion Herausgeber fehlt im Impressum derzeit.

Zwar ist Markwort jetzt nicht mehr Herausgeber, ein Abschied vom "Focus" ist das aber nicht. Seine Kolumne Das Tagebuch behält Markwort ebenso wie sein Büro im Verlag. Zudem bleibt er Geschäftsführer von Burda Broadcast Media, der Verlagstochter für Radio-Beteiligungen.
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Große Publikumszeitschriften verlieren auf dem Anzeigenmarkt.

stern-Logo ohne Schriftzug 150stern, "Spiegel" und "Focus" stehen weiterhin an der Spitze der Anzeigenstatistik, bilanziert Zahlen-Zar Jens Schröder aus Nielsen-Daten. Alle drei verzeichnen jedoch deutliche Rückgänge. Der "stern" verliert rund 6,5 %, "Spiegel" und "Focus" über 8 %. Damit kommen sie nur noch auf knapp über 100 Mio Euro Brutto-Umsätze. Die "Bild am Sonntag" kann sich hingegen steigern, am meisten legt in der Statistik die "ADAC Motorwelt" zu. Insgesamt sind die Umsätze der von Nielsen gelisteten Magazine um 1,8 % gesunken.
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Wolfgang Blau löst Nicholas Coleridge als Auslandschef von Condé Nast ab.

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Generationswechsel: Condé Nast tauscht die Spitze seines internationalen Ablegers aus. Nicholas Coleridge, 59 und seit fast 27 Jahren bei Condé Nast, tritt zurück. Für ihn übernimmt Wolfgang Blau, seit 2015 Digitalchef von Condé Nast International. Die Amtsübergabe erfolgt zum 1. August. Coleridge bleibt als Chairman von Condé Nast Britain bis mindestens Ende 2019 im Unternehmen - dann wird er 30 Jahre für den Verlag tätig gewesen sein.

Blau, 49, geboren in Stuttgart, war 2015 vom britischen "Guardian" zu Condé Nast gewechselt, wo er sich im Rennen um die Chefredaktion Katharine Viner geschlagen geben musste. Zuvor war er fünf Jahre lang Chefredakteur von Zeit Online.
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Lese-Tipp: Früher war fast alles schlechter als heute, schreibt “Geo”-Chef Christoph Kucklick.

Christoph Kucklick 150Lese-Tipp: Der Menschheit geht es heute besser denn je, schreibt Christoph Kucklick in einem Essay zu 40 Jahren "Geo". Der Chefredakteur führt Lebensdauer, Gesundheit, Bildung und Ernährung als positive Beispiele an und sagt, "keine Ära hat mehr Menschen satt gemacht als diese". Als Kehrseite des Fortschritts macht Kucklick allerdings die Umweltzerstörung aus. Sein Beitrag aus "Geo" 11/2016 steht nun im Netz. Am Rande des Fotoshootings zur turi2 edition3 hat Kucklick mit turi2.tv ebenfalls über die guten Seiten der Gegenwart gesprochen.
geo.de, turi2.de (Background)

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Panini startet neues Landmagazin “Landfreunde”.

Landfreunde_Cover_01_2017Panini glaubt, dass auf dem Markt der "Landlust"-Nachahmer noch Platz für ein weiteres Heft ist und startet das Magazin "Landfreunde". Neben klassischen Landmagazin-Themen will das Heft einen Fokus auf TV-Heimatserien wie "Der Bergdoktor" legen. Das Heft erscheint alle zwei Monate für 4,95 Euro und kommt zum Start mit 200.000 Auflage. Eine TV-Werbekampagne soll das Magazin bekannt machen.
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“Brigitte” gibt bei Events Gas und tritt bei Print ein bisschen auf die Bremse.

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Mehr unterwegs: Gruner + Jahr setzt bei seinem Frauen-Flaggschiff "Brigitte" die Segel auf große Event-Fahrt und will 2017 vor allem bei Veranstaltungen mehr verdienen. Im Kerngeschäft Print bleibt dagegen fast alles, wie es ist - mit Ausnahme einer neuen Zeitschrift, die im März debütieren soll. Über deren Inhalt sagt der Verlag allerdings noch nichts. Den Veranstaltungs-Kurs haben Chefredakteurin Brigitte Huber (Foto, links) und Publisherin Iliane Weiß (rechts) am Vormittag bei einem Pressegespräch abgesteckt: Unter dem Titel "Brigitte Live" gibt es öffentliche Gespräche mit Politikerinnen und Politikern. Mit "Brigitte Backstage", einem Tag der offenen Tür, den es seit zwei Jahren gibt, will der Verlag diesmal Geld verdienen und ermöglicht Sponsoren bezahlte Auftritte. Besucher sollen zwischen 10 und 20 Euro für Einblicke in den Redaktions-Alltag zahlen.

Auch das erstmals 2016 durchgeführte Job-Symposium geht in die Verlängerung. In diesem Jahr soll es gleich zwei Mal stattfinden: im Mai in Hamburg und im September in Berlin. Ein weiteres Projekt ist eine Shopping-Card, die der Ausgabe 7/2017 beiliegen und Leserinnen bei 30 Partnern und Marken Einkaufsrabatte bescheren soll.

Die Zahl der Print-Ausgaben unter "Brigitte"-Segel sinkt 2016 leicht von 68 auf 60 Hefte. Grund ist die Einstellung von "Brigitte Biografie" Mitte 2016. Allerdings kommt der für März geplante neue Ableger noch dazu. (Fotos: dpa)
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“Freie Presse” vergrößert Auflage des TV-Magazins “Prisma”.

prisma-tv-magazin-1-2017-150Prisma wächst in Ostdeutschland: Ab Mai verbreitet auch die Freie Presse aus Chemnitz die wöchentliche TV-Beilage. Mit rund 234.000 Exemplaren mehr wächst die Auflage von Prisma um 6 %, im Osten Deutschlands sogar um 17 %. Der Chemnitzer Verlag wird zugleich der 50. Gesellschafter des TV-Magazins, das bei einer verkauften Auflage von 3,76 Mio bundesweit rund 6 Mio Leser erreicht.
prisma-verlag.de
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Zahl der Presseverkaufsstellen nimmt ab.

presse-grosso-bundesverband150Pressegrosso zählt 2016 bundesweit rund 108.005 Presseverkaufsstellen, ein Rückgang um 2,5 %. Den zahlenmäßig größten Anteil haben mit 57 % ungebundene, fragmentierte Einzelhändler, rund 4 % weniger als 2015. Knapp zwei Drittel des Umsatzes kommt von Filial-Einzelhändlern wie selbständigen Lebensmittelhändlern, Marken-Tankstellen und Supermarkt-Ketten.
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Ex-“Brigitte”-Chefredakteurin Anne Volk, 72, ist tot.

anne-volk-sw-150Anne Volk, langjährige Chefredakteurin der "Brigitte", ist tot. Sie ist am Freitag nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren gestorben, teilt Gruner + Jahr mit. Anne Volk hat 1985 die Chefredaktion der Frauenzeitschrift übernommen, wurde 1994 zusätzlich Verlagsgeschäftsführerin und agierte zuletzt bis zu ihren Ruhestand 2004 als Herausgeberin. G+J-Chefin Julia Jäkel würdigt Volk als "eine der großen Blattmacherinnen des deutschen Magazinjournalismus".
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Führungsriege von “Charlie Hebdo” steht in der Kritik.

Charlie Hebdo Logo 150Charlie Hebdo produziert seit dem Anschlag auf die Redaktion vor zwei Jahren in einem Gebäude, das "einem Bunker über Tage" gleicht, schreibt Harriet Wolff. Die Mitarbeiter sollen keinen Kontakt zu anderen Medienschaffenden aufnehmen, viele haben das Satiremagazin verlassen. Journalisten mit privaten Kontakten zu Redaktionsmitgliedern kritisieren, die Verlagskultur werde immer intransparenter, die Führungsriege verrate die Werte von Charlie Hebdo. Die Entschädigung der Hinterbliebenen aus Verlagseinnahmen sorge für Streit.
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Ulrich Reitz verlässt den “Focus”.

Ulrich Reitz, Focus-150Ulrich Reitz, ehemaliger Chefredakteur des "Focus", verlässt das Nachrichtenmagazin Ende Januar "auf eigenen Wunsch". Reitz kam 2014 als Chefredakteur zum "Focus" und blieb Editor-at-Large, als er das Amt im März 2016 an Robert Schneider abgeben musste. Zuvor war Reitz von 2005 bis 2014 Chefredakteur von Funkes "Westdeutscher Allgemeiner Zeitung". Für Burdas Nachrichtenmagazin arbeitete er erstmals 1992, damals baute er das Bonner Parlamentsbüro auf. Laut kress.de soll Reitz dem "Focus" in freier Form erhalten bleiben.
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“Spiegel” meldet: “Bild”-Mitarbeiterin wirft Kai Diekmann sexuelle Belästigung vor.

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Verdachts-Berichterstattung: Der "Spiegel" berichtet über einen Belästigungs-Vorwurf gegen Kai Diekmann. Eine Mitarbeiterin wirft dem Noch-Herausgeber der Bild-Gruppe vor, sie sexuell belästigt zu haben. Der Vorfall soll sich am Rande einer Klausur-Tagung in Potsdam im Sommer beim Baden ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigt dem "Spiegel" den Eingang einer Anzeige. Auch bei Springer sei der Vorwurf bekannt, das Unternehmen habe ihn mit Hilfe externer Rechtsexperten und Gutachter geprüft, aber kein strafbares Verhalten festgestellt. Das Ergebnis der Prüfung sei mit Einverständnis Diekmanns an die Staatsanwaltschaft übergeben worden.

Diekmann hat vor genau einer Woche seinen Abschied von Springer zum Ende Januar erklärt - nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen. Springer-Sprecherin Edda Fels teilt mit, dass die staatsanwaltliche Untersuchung gegen Kai Diekmann und der Abschied des "Bild"-Herausgebers in keinem Zusammenhang stünden. Diekmann habe bereits 2015 die Entscheidung getroffen, Springer zu verlassen. (Foto: Markus Tedeskino/"Bild")
"Spiegel" 2/2017, tagesspiegel.de

Update 14.20 Uhr:
Der Anwalt von "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann, Otmar Kury, teilt mit: "Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden."
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aufgefächerte Fachzeitschriften
Abos gewinnen und halten: 26.01.2017
Das VDZ Seminar beleuchtet alle Aspekte des Abo-Geschäfts und gibt einen kompakten Überblick. Die Schwerpunkte sind u.a. Leserbindung, Kündiger-Rückgewinnung, Abogewinnung mit Blick auf die Kundenanforderungen und -erwartungen im Zuge der Digitalisierung sowie Kommunikationskanäle für modernes Abo-Marketing. Erfahren Sie hier mehr.

Axos MidCap startet Magazin nach G+J-Spanien-Übernahme.

axos-midcap-150Axos MidCap, Investor aus Hamburg, baut nach der Übernahme von Gruner + Jahr Spanien seinen Fachdienst Bizz Energy aus. Das Magazin für Energie-Themen bekommt einen Ableger, der auch auf Märkte in Lateinamerika zielt, sagt Geschäftsführer Hans-Gereon Früh bei Meedia. Bizz Energy erscheint in Deutschland achtmal im Jahr mit 7.000 Auflage, Chefredakteur ist der frühere "Capital"-Korrespondent Joachim Müller-Soares. Die in Spanien erscheinenden G+J-Titel wie u.a. "Beef" und "Geo" führt Axos MidCap weiter, nur die spanische "Cosmopolitan" wechselt zu Hearst.
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“Schöner Wohnen” startet Möbel-Kollektion.


Schöner Wohnen am Baumwall: Gruner + Jahr verkauft unter seiner Zeitschriften-Marke "Schöner Wohnen" künftig auch große Möbel. Damit erweitert der Verlag die Palette seiner Lizenzprodukte, die bisher vor allem aus der bekannten Wandfarbe, Teppichen und Fliesen besteht, um Betten, Sofas, Schränke und anderes. Im 2016 gestarteten Online-Shop der Zeitschrift sollen die Möbel allerdings erstmal nicht gehandelt werden, schreibt Roland Pimpl bei Horizont.net, weil der Versand schwieriger ist als bei Wohn-Accessoires. Die Möbel sollen im Handel Käufer finden. Mit welchen Stücken Gruner + Jahr künftig unter deutschen Dächern einziehen will, zeigt der Verlag Anfang März bei einer Hausmesse im Foyer des Verlags am Baumwall in Hamburg. Chefredakteurin Bettina Billerbeck (Video) hatte schon im Sommer beim Fotoshooting für die turi2 edition3 gesagt, dass die Zeitschrift nach neuen Erlösmodellen im E-Commerce sucht.
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“SZ Magazin” dokumentiert das vierte Jahr im NSU-Prozess.

sz-magazin-nsu-3-150SZ-Magazin dokumentiert auch das vierte Jahre des NSU-Prozesses, der in der Tagespresse nur noch selten Beachtung findet. Die drei Schauspieler Sandra Hüller, Stefan Hunstein und Ulrich Matthes haben die Aufzeichnungen eingelesen, darunter die Aussage der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, die nach langem Schweigen am 313. Verhandlungstag erstmals selbst das Wort ergriff.
sz-magazin.sueddeutsche.de (85-Min-Video)Kommentieren ...

Archiv-Bilder sollen Condé Nast neue Einnahmen bringen.

Conde Nast 150Condé Nast will sein Archiv mit acht Mio Fotos und Illustrationen aus "Vanity Fair", "The New Yorker", "Vogue" und anderen Magazinen zu Geld machen. Der Verlag plant, limitierte Drucke zu verkaufen, T-Shirts mit Wunschmotiv anzubieten oder historische Motive auf Kaffebecher und Kissen zu drucken. Archiv-Besuche von Social-Media-Influencern sollen das Geschäft ankurbeln.
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“Journalist”: Gericht lehnt Rommerskirchen-Klage ab.

Journalist DJV-150Journalist: Das Landgericht Bonn hat Ende Dezember die Klage von Thomas Rommerskirchen gegen den DJV abgewiesen, schreibt Marvin Schade. Die Kündigung durch den DJV und der Wechsel zum New Business Verlag war rechtswirksam, urteilt das Gericht. Chefredakteur Matthias Daniel darf zudem beim neuen Verlag wieder in seiner Funktion arbeiten. Er und Rommerskirchen schließen einen Vergleich.
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Meinung: Daniel Bouhs vermisst Investigatives im “Spiegel”.

spiegelSpiegel weicht seinen Markenkern ein Stück weit auf, findet Daniel Bouhs. "Weiche Geschichten" ersetzen investigative Recherchen, die Rechercheure wundern sich, dass seit Jahren "vor allem das Schönschreiben belohnt werde", also tolle erste Sätze, goldene Zitate und schöne Geschichten. Den Anschluss ans Journalisten-Konsortium ICIJ habe der "Spiegel" verpasst - weil er auf eine informelle Anfrage zur Zusammenarbeit nicht adäquat reagiert haben soll, erinnern sich Redakteure.
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Meinung: Marvin Schade analysiert die “Spiegel”-Probleme abseits der Jubiläumsfeiern.

spiegelSpiegel ist im Jubiläumsjahr weit entfernt von Partylaune, schreibt Marvin Schade. Seit dem Amtsantritt von Chefredakteur Klaus Brinkbäumer Anfang 2015 hat das Magazin 10 % Auflage eingebüßt, der Einzelverkauf ging sogar um 18 % zurück. Innovationen würden nur langsam umgesetzt und durch den häufigen Wechsel des Führungspersonals gebremst. Dem Blatt fehle "ein konstanter Macher", wie es zuletzt Stefan Aust war, konstatiert Schade.
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“Süddeutsche”-Journalist Johannes Boie wird Döpfners digitale rechte Hand.

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Digital-Journalist Johannes Boie ist im Netz eher fotoscheu unterwegs. Seine sozialen Profile ziert eine Zeichnung seines Konterfeis. Das passt – im Büro Döpfner wird er der neue digitale Schattenmann.

Ein Digitalista für Döpfner: Springer holt Johannes Boie, 33, in das Büro von Mathias Döpfner. Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" ist ab Februar einer von zwei Assistenten des Vorstandschefs, bestätigt das Unternehmen. Boie volontierte bei der "SZ", entwickelte die digitale Zeitungsausgabe und leitete deren Team. Zuletzt schrieb Boie ressortübergreifend über Digitales in Politik und Medien.

Auch bei Springer sind Zeitungsinhalte im Netz ein heißes Eisen: "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn sprach im Oktober über Pläne für eine Sonntagszeitung auf dem Smartphone. Diesen Print-to-Online-Prozess hat Boie bei der "SZ" schon in leitender Funktion durchgemacht – und mit seinen Kollegen eine technisch nahezu einwandfrei digitale "SZ" gezaubert. Boie schreibt seit Jahren kritisch über soziale Medien. Seinem neuen Chef Döpfner wird er viele kritische Argumente gegen den neuen Lieblings-Freundfeind Facebook einflüstern können. (Foto: privat, Springer / Montage: turi2)
turi2 – eigene RechercheKommentieren ...

Wort & Bild Verlag vollzieht Chefredakteurs-Rochade.

wortundbild-verlag150Wort & Bild Verlag betreibt zum Jahresbeginn großes Stühlerücken in seinen Chefredaktionen. Die "Apotheken Umschau" wird künftig allein von Hans Haltmeier geleitet. Co-Chefredakteur Peter Kanzler übernimmt das "HausArzt-PatientenMagazin" und den Bereich Neu- und Zusatzgeschäfte. Anne-Bärbel Köhle, bisher Leiterin des "HausArzt-PatientenMagazins", führt den "Diabetes Ratgeber". Dessen bisheriger Chefredakteur Andreas Baum leitet titelübergreifend die medizinisch-fachwissenschaftliche Redaktion.
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interview2: Telekom-PR-Chef Philipp Schindera erteilt Print eine Abfuhr.


Das Herz am digitalen Fleck: Philipp Schindera, Kommunikations-Chef der Telekom, bespielt mit seinem Team 24 Kanäle – von Zeitungen über die eigene Website bis zu Snapchat. Printmedien spielen eine immer kleinere Rolle, erzählt Schindera beim turi2.tv-Interview in Bonn. "Unser Produkt ist digital. Wir bringen den Menschen das Digitale nach Hause. Deshalb setzen wir konsequent auf digitale Inhalte." Ob das Marketing in fünf Jahren noch Print-Anzeigen schaltet? "Das wird sich zeigen", antwortet Schindera.

Die Telekom gucke sich Entwicklungen im Content Marketing "interessiert" an und schätze digitale Werbung, weil Kunden dort zielgerichteter angesprochen werden können. Auch Schindera beobachtet an sich, wie sein Alltag ganz selbstverständlich digital wird. Seine "TV Digital"-Zeitschrift, die zusammen mit der Telekom entsteht, nutzt er nur noch "sehr, sehr selten", weil elektronische Programmführer und Apps immer besser werden.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)
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Lese-Tipp: Der “Spiegel” feiert nachdenklich.

spiegel-seit-1947-150Lese-Tipp: Der "Spiegel" feiert seinen 70. Geburtstag mit 66 Sonderseiten. Ullrich Fichtner lässt keine Sektkorken knallen und analysiert im Titel-Essay "Die große Erosion" den Umbruch in Politik und Medien. Korrespondenten beschreiben den Status der Pressefreiheit in allen Teilen der Welt. Birgit Großekathöfer macht aus der Geschichte des "Spiegel" eine Visual Story.
"Spiegel" 01/2017, S. 16-27 (Paid), magazin.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

“Spiegel” feiert sich selbst mit Politiker-Schimpftiraden.

spiegel-jubilaeumsausgabe-150Spiegel startet mit historischen "Liebesbekundungen" ins Jubiläumsjahr: Die neuen Motive der Markenkampagne zeigen Politiker-Zitate über den "Spiegel" – entwickelt hat sie die Agentur Thjnk. "Ein Blatt, weiter gar nichts", grantelt ein Pfeife rauchender Herbert Wehner. Altbundeskanzler Willy Brandt schimpft: "Dieses Scheißblatt!" Dieses und vier weitere Zitate zieren auch den Titel von Ausgabe 1/2017, die morgen erscheint.
per Mail, horizont.net, wuv.de

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“Zeit” startet Beilage für sein Reise-Angebot.

wohin-reisen-150Zeit startet das Mini-Magazin "Wohin Reisen?" als Werbe-Sprungbrett für sein Zeit-Reisen-Angebot. Auf 10 von 44 Seiten wird das Reiseprogramm vorgestellt, außerdem stehen Reisereportagen, Tipps und Bilderserien im Heft. Das Magazin liegt der "Zeit" bei und wird an 35.000 Kunden von Zeit Reisen geschickt. "Wohin Reisen?" entsteht künftig zweimal jährlich bei Tempus Corporate, der Kundenmedien-Tochter des Zeitverlags.
zeit-verlagsgruppe.deKommentieren ...

“Spiegel” zündet Eigen-PR-Feuerwerk zum Jubiläum.

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Selbstbespiegelung: Der "Spiegel" fährt zu seinem 70. Geburtstag groß auf, damit auch ja niemandem das Jubiläum entgeht. Den Auftakt macht schon diesen Freitag Heft 1/2017, das im Zeichen der "prägenden Themen" steht, die in den vergangenen Jahrzehnten "für den 'Spiegel' und für diese Republik" wichtig waren und werden, kündigt der Verlag an. In der zweiten Ausgabe des Jahres gibt es "Spiegel"-Geschichte in visueller Form: Eine Doku von Spiegel TV liegt dem Heft als DVD bei. Zudem startet eine dreiteilige Serie über die "Spiegel"-Sprache sowie die Kritiker und die Wirkung des Magazins in Politik und Gesellschaft. Mit Werbeaktionen am Kiosk will der "Spiegel" die "Sichtbarkeit im Handel" erhöhen.

Chefredakteur Klaus Brinkbäumer gibt ein Jubiläumsbuch heraus, das "den Aufstieg des Nachrichten-Magazins" nachzeichnet und die wichtigsten Scoops, Essays und Storys aus sieben Jahrzehnten dokumentiert oder kuratiert. Auch die neue Veranstaltungsreihe Spiegel live steht ganz im Zeichen des Jubiläums. Am 6. Januar lädt Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz zum Jubiläumsempfang ins Rathaus, am 24. Januar sind Klaus Brinkbäumer und Spiegel-Online-Chefin Barbara Hans selbst Gastgeber in der neuen Räumen des "Spiegel" in Berlin.
spiegelgruppe.de, turi2.de (Interview Brinkbäumer aus der turi2 edition3)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung war von einem Empfang an der Ericusspitze in Hamburg die Rede. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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