Tschechischer Milliardär will sich an "Le Monde" und "Elle" beteiligen.

Le Monde_150x150Le Monde: Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky will sich an der Pariser Zeitung beteiligen und verhandelt mit Hauptaktionär Matthieu Pigasse. Kretinsky gehört in Frankreich schon die Zeitschrift "Marianne", er hat außerdem Interesse an "Elle". Seine Medienaktivitäten bündelt er unter dem Dach der Firma Czech Media Invest.
"FAZ", S. 14 (Paid)

Zitat: Anna Mayrhauser bekäme von Unternehmen lieber Geld statt T-Shirts.

"Unternehmen, die sich feministisch positionieren, schicken uns zwar ihre feministischen T-Shirts zu und wollen, dass wir darüber schreiben, doch Anzeigen schalten wollen sie nicht. Anders herum wäre es besser."

Anna Mayrhauser, Chefredakteurin des "Missy Magazines", sagt im "taz"-Interview, dass der Femininismus im Mainstream ankommt, merke sie an steigenden Abozahlen, in Anzeigen spiegele es sich aber nicht wider.
taz.de

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Das hat Folgen für Ihren Markenauftritt
CINEMA und TV SPIELFILM bringen am 19. Oktober die zweite Ausgabe des SERIENMAGAZIN in den Handel. Das passende Format zum Serien-Boom. Fans finden hier die wichtigsten Neuerscheinungen aus Pay-TV, Free-TV, Streaming und Blu-ray / DVD – kritisch, kompetent und unabhängig bewertet.
Jetzt schon 2019 planen!

Anja Delastik, Chefredakteurin von "Cosmo" und "Maxi", verlässt Bauer.

Anja Delastik verlässt Bauer, der Verlag bedauert die "Entscheidung von Anja" in Gestalt von Bauer-Premium-Chef Robert Sandmann. Anja Delastik ist seit Ende 2014 im Verlag, erst als Chefredakteurin der "Cosmopolitan", seit 2018 dazu auch als Chefredakteurin der "Maxi". Nach dem Umbau der "Maxi" verlässt sie nun ihren Posten. Die Nachfolge soll Ende November noch nicht geklärt.
clap-club.de, kress.de, wuv.de, new-business.de, meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Maxi"-Chefin Anja Delastik holt die Generation Y aus der Unentschlossenheit.

Wir graturilieren: Jan von Frenckell wird 53.


Wir graturilieren: Jan von Frenckell, Multi-Chefredakteur bei Bauer, u.a. von "Auf einen Blick", "Fernsehwoche" und "TVklar", sowie der Redaktion Travel & Service Experts, feiert heute in kleinem Rahmen seinen 53. Geburtstag.

Das Beste am abgelaufenen Jahr war für Frenckell, jede Woche zu spüren, wie lebendig das Printgeschäft ist und welche Möglichkeiten es noch immer bietet und mitzuerleben, wie seine jungen Kollegen sich weiterentwickeln. Konkrete Wünsche hat er nicht, er lässt die Dinge gern auf sich zukommen. Über Gratulationen freut er sich per WhatsApp oder E-Mail.

Lese-Tipp: Thomas Ganske will seinen Verlag nicht "verzwergen".

Lese-Tipp: Verleger Thomas Ganske spricht mit der "Wirtschaftswoche" offen über das schwierige Geschäft in kriselnden Printzeiten. Er kämpft mit stetig schrumpfenden Umsätzen, sein Sohn mit dem Überführen des Verlags ins digitale Zeitalter. "Gezielt verzwergen" will Ganske den Verlag nicht. Kritiker werfen ihm vor, Führungskräfte zu vergraulen, nicht loslassen zu können und das Geld gut laufender Geschäftsbereiche in marode zu stecken. Ganske will weitermachen, jedes Jahr mindestens ein neues Magazin auf den Markt bringen und in der Buchsparte die Abhängigkeit vom Bestsellergeschäft verringern.
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

Zitat: Verlegersein ist laut Thomas Ganske eher kein Goldgräbertum.

"Wenn man nur das wirtschaftliche Ergebnis bewertet, dann ist man falsch in unserem Genre."

Verleger Thomas Ganske sagt der "Wirtschaftswoche", er bereue "Tempo" und "Woche" nicht – beide Titel waren sehr beliebt, verschlangen aber Mio. Ganskes Blickwinkel: Er habe mit ihnen "das Zeitungslesen und Zeitungsmachen verändert".
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

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prisma-verlag.de/mediafuchs

IVW Q3: Viele Auflagenverlierer, einige starke Wachstumsgeschichten.


Oh weh, IVW:Die Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland bluten bei der verkauften Auflage auch im 3. Quartal mehrheitlich rote Tinte. Die Platzhirsche an der Spitze leiden am meisten: "Bild" verliert fast 10 % und verkauft mit 1,52 Mio Zeitungen 166.000 weniger. "Fußball Bild", die eigentlich die Auflage steigern sollte, ist da schon eingerechnet. Die "Bild am Sonntag" rutscht sogar um fast 11 % auf 831.717 ab. Nicht besser ergeht es den aktuellen Magazinen: Der "Spiegel" sackt um 6,7 % auf 716.663 verkaufte Exemplare ab, der "stern" büßt 12,8 % ein und verkauft nur noch 514.889 Hefte.

Unter den Gewinnern sticht "Landlust" mit 4,5 % Zuwachs und 780.451 verkauften Heften hervor, das "Red Bulletin" hat offenbar Energiebrause getrunken und wächst um 47,1 % auf 188.110. Auch die "stern"-Familie enthält Lichtblicke: "stern Gesund leben" mit Maskottchen Eckart von Hirschhausen wächst 46,3 % auf 76.731. Das "Handelsblatt" wächst als einzige überregionale Tageszeitung – um 1,9 % auf 124.308.
dwdl.de

Wohn-Bloggerin Holly Becker bekommt ein eigenes Magazin.

Deutsche Medienmanufaktur, das Joint-Venture von Gruner + Jahr und dem Landwirtschaftsverlag Münster, bringt das nächste Maskottchen-Magazin an den Kiosk: US-Bloggerin Holly Becker (Foto) steht Partin für einen Ableger von Living at home. Das Influencer-Wohnmagazin soll zweimal im Jahr erscheinen, erstmals am 24. Januar 2019. Chefredakteurin ist - wie veim Mutterheft - Sinja Schütte.
meedia.de, livingathome.de (1-Min-Video)

Marketingblatt "W&V" erscheint nur noch 15 mal im Jahr.

Sparkurs im grünen Bereich: Das Marketing-Magazin Werben & verkaufen beendet wie erwartet sein wöchentliches Erscheinen. Ab 2019 erscheint "W&V" als Printausgabe nur noch 15 mal im Jahr. Der Verlag verkauft die Kürzung als "Innovation" und will stattdessen das Online-Angebot ausbauen. Die verbleibenden Print-Ausgaben würden "in opulenter Heftausstattung und mit deutlich erweitertem Umfang" erscheinen. Zuletzt waren in der gedruckten "W&V" immer weniger Anzeigen zu sehen. Auflage und Abonnenten gingen stetig zurück.
wuv.de, meedia.de, turi2.de (Background)

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Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Mit "tina Advent" wird’s besinnlich!
Von Adventskranz bis Zimtstern: tina, die Segmentsbegründerin der wöchentlichen Frauenzeitschriften, bringt heute ein 76-seitiges Advents-Special auf den Markt mit 102 Ideen für die schönste Zeit des Jahres. Im Bundle mit tina und als Einzelheft zum Preis von 2,50 EUR. Mehr gibt’s hier.

Nielsen: Werbeumsatz bei Zeitschriften sinkt weiter.

Zeitschriften büßen in den ersten drei Quartalen 2018 laut Nielsen-Auswertung der Brutto-Listenpreise am meisten Werbegeld ein. Publikumszeitschriften verdienen 2,3 Mrd Euro, ein Minus von 3,7 %. Fachzeitschriften verlieren knapp 4 % auf 282 Mio Euro. Werbe-Platzhirsch bleibt das Fernsehen mit 10 Mrd Euro Werbegeld. Spitzenverdiener unter den Zeitschriften ist mit 90 Mio Euro der TV-Beileger "rtv", gefolgt vom "stern" mit 70 Mio Euro Werbeumsatz. Der "Spiegel" verdient mit 58 Mio Euro 13 % weniger als vor einem Jahr.
meedia.de, new-business.de

"Brand eins" macht Verlust und bietet Safaris für Leser an.

Heia Safari: Das Wirtschaftsmagazin Brand eins macht im Jahr 2017 bei 8,04 Mio Euro Umsatz rund 217.000 Euro Verlust, sagt Verlegerin Gabriele Fischer dem Branchenblatt "Wirtschaftsjournalist". Der Anzeigenumsatz ging um 2,5 % zurück, einige neue Projekte hätten sich verschoben. Jetzt schickt Fischer mit Brand eins Safari veränderungswillige Leser kostenpflichtig auf gemeinsame Reisen in Richtung neue Ideen und persönliche Entfaltung.
Wirtschaftsjournalist, 5/2018, S.6 (Paid), brandeinssafari.de

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prisma-verlag.de/mediafuchs

"Zeit Magazin" macht Herbert Grönemeyer zum Gast-Chefredakteur.


Was soll das: Das "Zeit Magazin" legt sein Schicksal sein Heft in die Hand von Musiker Herbert Grönemeyer. Als Gast-Chefredakteur hat Grönemeyer die morgen erscheinende Ausgabe konzipiert und alle Themen, Fotos, Texte und Überschriften ausgewählt. Das Resultat sei "ein Heft über Identität, Leichtsinn und Menschlichkeit". Grönemeyer habe "keine Angst vor den großen menschlichen Themen" und sei "voller Neugierde auf die Gedanken anderer", sagt "Zeit Magazin"-Chefredakteur Christoph Amend.

Seine Identität sucht Grönemeyer in einer Fotoreportage, die ihn in seine Heimatstadt Bochum führt. Freunde und Bekannte wie Günther Jauch, Anke Engelke und Harald Schmidt erklären mit persönlichen Geschichten und Bildern, was sie unter dem Begriff "Leichtsinn" verstehen. Zudem spricht Grönemeyer mit jungen Flüchtlingen über Menschlichkeit und verrät seine Lieblingskochrezepte.
presseportal.de

Motor Presse bringt Influencerinnen-Magazin heraus.

Motor Presse Hearst bringt am 24. Oktober das Magazin Soul Sister an den Kiosk, eine Ablegerin von "Women's Health". Hinter dem Blatt mit dem Untertitel "Dein Update für Body, Mind & Heart" stehen vier Influencerinnen: Achtsamkeits-Bloggerin Hannah Müller-Hillebrand, Yoga-Trainerin Mady Morrison, Jil Zeletzki, deren Dankbarkeitstagebuch auf Instagram 124.000 Follower hat, und "GZSZ"-Schauspielerin Janina Uhse. Die Namen locken an: Den Erstling mit 124 Seiten für 5,90 Euro haben zehn Werbekunden blind gebucht.
wuv.de, motorpresse.de

Helmut Markwort wird Alterspräsident im Bayerischen Landtag.


Fakten, Fakten, Fakten - und an die Wähler denken: Helmut Markwort, 81, zieht in den Bayerischen Landtag ein. Der "Focus"-Gründer und langjährige Chefredakteur ist einer von elf FDP-Abgeordneten, die einen Sitz im Münchner Maximilianeum bekommen. Markwort wird Alterspräsident des Landtags. Von seinem Mandat habe er erst durch eine Glückwunsch-SMS von FDP-Chef Christian Lindner erfahren, sagt Markwort dem "Münchner Merkur".

Markworts Wahlkampf-Engagement im FDP-gelben "Faktomobil" hat sich offenbar gelohnt: In seinem Wahlkreis München-Land-Süd holte er 9.439 Direktstimmen, mit Zweistimmen kommt Markwort in Oberbayern auf insgesamt 14.292 Stimmen. Wähler in anderen Landesteilen konnten ihn gar nicht wählen. Womöglich hat Markworts Promi-Faktor der FDP den haarscharfen Einzug in den Landtag gerettet. Als Alterspräsident kommt ihm die Aufgabe zu, die konstituierende Sitzung des neuen Landtags zu eröffnen. Für eine Grundsatzrede sammele er schon Material. (Foto: Peter Kneffel / dpa / picture alliance)
merkur.de

Ex-"Burda Style"-Chefin Dagmar Bily wird Chefrekteurin des Strickmagazins "Verena".

OZ-Verlag der Media Group Medweth macht Dagmar Bily, 53, zur Chefredakteurin des Strickmagazins Verena. Ihr Ein-Frau-Redaktionsbüro koordiniert ab Ausgabe 2/2019 Autoren und Produktion des Hochglanzheftes. Bily war bis Mitte 2016 Chefredakteurin von "Burda Style". Sie folgt bei "Verena" auf Anja Busse, die den Verlag "auf eigenen Wunsch" und "im gegenseitigen Einverständnis" verlässt.
kress.de, turi2.de (Background)

"Focus Business" beendet monothematische Ausrichtung.

Focus überarbeitet sein Wirtschaftsmagazin Focus Business und stellt es unter den neuen Claim "Wandel verstehen. Chancen nutzen." Das bisher monothematische Heft wird zur Wirtschaftswundertüte und teilt sich in die Bereiche "Wandel", "Chancen" und "Leben". Das Cover ist weniger textlastig als bisher. "Focus Business" erscheint fünfmal im Jahr, die Neuausrichtung bewirbt Burda mit einer Werbekampagne im siebenstelligen Bereich.
burda.com

Der Tod von "Spex" ist nicht nur dem Internet zuzuschieben, meint Jan Kedves.

Musikmagazine: Jan Kedves, einst selbst zwei Jahre Chefredakteur der bald eingestellten "Spex", weint ihr nur eine halbherzige Träne nach. Er wundert sich, dass das längst nicht mehr bei der IVW gelistete Heft erst jetzt stirbt. Es liege nur teils an Internet und einbrechendem Anzeigenmarkt – "Spex" habe inhaltlich keine Impulse mehr gesetzt. Das gedruckte Musikmagazin generell hält er nicht für totgeweiht. Auf dem deutschen Markt gibt es neben Springers "Rolling Stone" und "Musikexpress" u.a. ein Berliner Musikmagazin namens "Das Wetter", das sich im Selbstverlag trägt.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Gastro-Magazin "B-Eat" von G+J verkauft 30.000 Hefte.

Gruner + Jahr verkauft von der Erstausgabe seines Gastro-Magazins "B-Eat" bisher rund 30.000 Exemplare, schreibt Gregory Lipinski. Der Angebotszeitraum sei noch nicht zu Ende, jedoch rechne G+J mit "30.000 Exemplaren plus x", sagt ihm eine Verlagssprecherin. Chefredakteur Jan Spielhagen hatte zum Start gesagt, G+J würde ab 50.000 verkauften Heften und 20 Anzeigenseiten "richtig Geld" verdienen. Im ersten Heft gibt es neun Anzeigenseite, für Ausgabe 2 lägen die Buchungen "deutlich über Erwartung".
meedia.de, turi2.de (Background)

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer geht Ende März 2019, bleibt bis dahin Autor.


Spiegel: Chefredakteur Klaus Brinkbäumer verlässt den "Spiegel" Ende März 2019. Nach "intensiven Beratungen" hätten sich der Verlag und Brinkbäumer laut Pressemitteilung "einvernehmlich auf eine Beendigung des Vertragsverhältnisses" geeinigt. Bis dahin bleibe Brinkbäumer dem "Spiegel" als Autor verbunden. Brinkbäumer selbst twittert eine Zeichnung des Cartoonisten Til Mette, auf der er kopflos vor einem Spiegel steht. Ob er er ohne "Spiegel" wirklich kopflos sein werde, "das allerdings wollen wir doch mal sehen", schreibt er und verabschiedet sich nach New York.

Der Verlag gibt dem geschassten Brinkbäumer warme Worte mit auf den Weg: Er habe den "Spiegel" durch seine Arbeit in Krisengebieten, an zahlreichen Titelgeschichten und durch preisgekrönte Reportagen "geprägt". Ihm zu verdanken, dass der "Spiegel" optisch erneuert und das Investigativ-Netzwerk EIC gegründet wurde. Auch Brinkbäumers Verdienste für das Bezahlangebot Spiegel Plus seien "hervorzuheben". Alles Gründe, die einer Abberufung eigentlich widersprechen.
spiegel.de, twitter.com/Brinkbaeumer, turi2.de (Background)




Aus dem turi2.tv-Archiv: "Spiegel live": Wie Klaus Brinkbäumer mit Veranstaltungen "Spiegel"-Leser binden will – und Gerüchten über seinen Abgang eine Absage erteilt. (4/2018)

Lese-Tipp: Ex-Mitarbeiter erinnert an das "Musenalp"-Magazin.

Lese-Tipp: Ende der 1970er und 1980er Jahre erzielte das Magazin "Musenalp" in der Schweiz große Erfolge – mit unbezahlten Beiträgen von Lesern und einem eigenen Versandhandel. Burkhard Riedel, ehemals beim deutschen Ableger beschäftigt, erinnert an das Heft und dessen Gründer Othmar Beerli und beschreibt, wie der gescheiterte Versuch, nach Deutschland zu expandieren, der Anfang vom "Musenalp"-Ende war.
sueddeutsche.de

turi2 edition #7: Unterwegs-Fragebogen mit Julia Jäkel.


Julia on tour: Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel stellt sich dem Unterwegs-Fragebogen von turi2. Wie 20 weitere Protagonisten der turi2 edition #7 beantwortet sie sieben Fragen – von ihrem Reisetraum bis zum Lebensziel. Sie verrät, dass die prägendste Station in ihrem Leben die Zeit an der US-Uni Harvard war, "weil ich gemerkt habe, dass auch meine Kommilitonen nur mit Wasser kochen". In ihrem Reisekoffer nimmt Jäkel Lesestoff mit: Hiroshima mon amour von Marguerite Duras, Der Dreißigjährige Krieg von Herfried Münkler und "als Ausgleich die 'Gala'". Außerdem sagt sie, wohin sie als nächstes reist und wen sie auf Reisen gerne dabeihat.

Julia Jäkel und Peter Turi sind für die "turi2 edition #7" drei Stunden lang durch Hamburg gewandet und haben u.a. das Baugrundstück für das neue Verlagshaus besucht. Das Gespräch über den Sinn des Lebens und Jäkels Pläne für Gruner + Jahr, lesen Sie ab 25. Oktober in der neuen "turi2 editon".
turi2.tv (2-Min-Video)

Jalag verkauft "Zuhause Wohnen" an GeraNova Bruckmann – und kündigt neue Luxus-Magazine an.


Jalags neuer Luxus: Der Jahreszeitenverlag aus Hamburg verkauft seine Wohnzeitschrift "Zuhause Wohnen" an GeraNova Bruckmann in München. Damit sei die "Neuordnung unseres Portfolios zum Anbieter von Premium- und Luxusmagazinen abgeschlossen", sagt Zeitschriften-Vorstand Ingo Kohlschein in der Pressemitteilung. Was mit den Mitarbeitern der Zeitschrift passiert, ist laut Verlag noch unklar. Ende September hatte Ganskes Zeitschriftenverlag bekannt gegeben, dass die Frauenzeitschriften, darunter "Für Sie" und "Petra", zu Klambt wechseln.

Gleichzeitig gibt der Verlag weitere Investitionen im Luxus-Segment bekannt: Der "Feinschmecker" bekommt eine neue Website, die Nutzwert und Emotionen liefern soll, die Print-Ausgabe kommt mit einem Jahrbuch zum Luxus-Preis von knapp 13 Euro in den Handel. Für das Reise-Magazin "Merian" lässt Jalag das neue Beiboot "Merian Scout" zu Wasser – ein Kurzreise-Heft. 2019 soll es zwei Print-Neuentwicklungen geben: ein Food- und ein Männer-Magazin.
horizont.net, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Frauenzeitschriften)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Madeleine Jakits, Chefredakteurin “Feinschmecker”, führt kulinarisch um die Welt.

Medweth verkauft "Popcorn" und "Mädchen" an Egmont Ehapa.


Weniger Masse: Verleger Christian Medweth übt sich weiter im Loslassen und verabschiedet sich nun auch von seinen Jugendmagazinen "Popcorn" und "Mädchen". Die Hefte wechseln ins Reich des Entenhausen-Verlags Egmont Ehapa. Medweth lässt sich in der Pressemitteilung von Ehapa mit dem Satz zitieren, dass er sich auf "Special-Interest-Zeitschriften sowie digitale Vertriebswege" konzentrieren will. Er hatte erst im September angekündigt, die Redaktionen von München nach Freiburg unter das Dach von Family Media zu verlegen. Ehapa will die Hefte in die "bestehenden Strukturen integrieren". Darüber, was das für die betroffenen Mitarbeiter konkret bedeutet, laufen laut Verlag derzeit Gespräche. Ehapa sitzt in Berlin.

Damit geht Medweths Flucht aus dem Geschäft mit Publikumszeitschriften weiter: Die früheren Medweth-Marken "Jolie", jolie.de und mädchen.de laufen inzwischen bei Klambt, Bauer verlegt "Madame", "Maxi" und "It‘s Style". "Popcorn" verkauft aktuell laut IVW noch knapp 56.000 Exemplare, 2005 waren es fast 350.000. "Mädchen" verkauft 68.000 Hefte, auch hier waren es um die Jahrtausendwende mal rund 350.000.
per Mail, turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Höpfner über 50 Jahre "Lustiges Taschenbuch" - Keine Print-Krise in Entenhausen.

Zitat: Miriam Meckel will mit 'Ada' Journalismus neu nutzen.

"Wir wollen den Journalismus nutzen, um so etwas zu versuchen wie ein Wirtschaftswunder 4.0 auf den Weg zu bringen – über digitale Weiterbildung."

Miriam Meckel schafft mit "Ada" eine neue Markenwelt. Das heute erscheinende Magazin soll das Element sein, das Digitalisierung im wahrsten Sinne begreifbar macht.
turi2.tv (4-Min-Video)

Renner: Klaus Brinkbäumer lässt sich von Medienanwalt Christian Schertz vertreten.

Aua: Der scheidende "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer lässt sich in der Scheidungssache Spiegel ./. Brinkbäumer ausgerechnet vom Berliner Medienanwalt Christian Schertz vertreten, berichtet Medien-Insider Kai-Hinrich Renner. Schertz war unter anderem für Peter Maffay, den DFB und Cristiano Ronaldo gegen den "Spiegel" vorgegangen. Dass Brinkbäumer auf den Korrespondentenplatz New York zurückgeht, wird damit nicht wahrscheinlicher.
morgenpost.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Christian Schertz über seinen Kampf gegen "permanenten kalkulierten Rechtsbruch":