"Wirtschaftswoche": Burda und Springer wollen ADAC-"Motorwelt".


Wettrennen um den ADAC: Burda und Springer bewerben sich um den Auftrag, die "Motorwelt" zu produzieren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Konkret bewerben sich demnach die Content-Dienstleister Axel Springer Corporate Solutions und C3 um den Auftrag, der laut "Wiwo" bis zu 20 Mio Euro schwer ist.

Die Auflage soll ab 2020 von derzeit 13,5 Mio auf rund 5 Mio schrumpfen, das Blatt soll nur noch drei- bis viermal im Jahr statt monatlich erscheinen. Die rund 40 redaktionellen Mitarbeiter sollen beim ADAC bleiben und sich um adac.de kümmern. Weitere 40 Verlagsmitarbeiter müssten dem Bericht zufolge um ihre Jobs bangen.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Zeitschriften-Gutschein-App Eazers gibt auf.

Eazers: Die Gutschein-App für Printmedien stellt ihren Betrieb ein. Geschäftsführer Jürgen Kieslich sieht keine ausreichenden Wachstumschancen für die App, mit der Verlage potenziellen Lesern digitale Gutscheine für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften ausstellen konnten. Im Programm von Eazers waren u.a. "Bild", "Wirtschaftswoche" und Spezial-Titel. Das Angebot war beim SZZ Presse-Grosso entstanden.
dnv-online.net

"Hundefutter werden wir nie verkaufen" – Sven Gösmann über das Geschäft der dpa in Zeiten sinkender Auflagen.


Beistand von oben: Sven Gösmann empfiehlt der Medienbranche, "in sich zu gehen" – nach der Causa Relotius und gemieteten Komparsen in Reportagen tue das sicher gut, sagt der Chefredakteur der dpa im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Zur Chefredaktions-Konferenz lädt Gösmann am Montag dieser Woche in die Berliner Heilig-Kreuz-Kirche, "ein klassischer Ort".

Statt Einkehr setzt die Nachrichtenagentur auf Austausch mit den führenden Journalisten ihrer Kunden. Kein dpa-Produkt solle mehr an den Bedürfnissen der angeschlossenen Redaktionen vorbei entwickelt werden, so Gösmann. So soll ein neues auf dem Chat-Programm Slack basierendes Tool die Kommunikation zwischen Agentur und Redaktionen beschleunigen, Künstliche Intelligenz die Bild-Suche der dpa besser machen.

Angesichts sinkender Zeitungs-Auflagen und damit auch Agentur-Einnahmen setzt Gösmann auf "Quersubventionierung": dpa-Töchter wie news aktuell und technische Dienstleistungen helfen dabei, sagt er. Allerdings würden die Nebengeschäfte immer "Journalismus-nah" sein, "Hundefutter werden wir nie verkaufen".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Auch bei turi2.tv: Das erwarten Chefredakteure von Journalismus-Einsteigern.

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Schickler Media Index: Werbemarkt wächst durch Print-Rückgänge weniger.

Schickler Media Index prognostiziert dem deutschen Werbemarkt 2019 einen Zuwachs von 2,2 % auf rund 48,3 Mrd Euro. Er werde durch den Rückgang in Print gebremst. Große nationale Kunden werden ihre Budgets laut Index in digitale Kanäle verlagern. Für TV rechnet Schickler mit Wachstum, Onlinewerbung ist großer Wachstumtreiber.
horizont.net

turi2 podcast: Burkhard Graßmann über Misserfolg, Innovationen und das Geschäft mit Produkt-Tests.


Siegel drauf: Burkhard Graßmann sucht und findet neue Geschäftsfelder für "Focus", "Playboy" und Co – im turi2 podcast verrät er wie. Graßmann schwärmt etwa vom Geschäft mit Testsiegeln, das Burda aktuell einen zweistelligen Mio-Betrag pro Jahr beschert. Irgendwann, so seine Vision, will er jede Branche in Deutschland testen und besiegeln. Im Talk mit Peter Turi stichelt der Burda-Manager gegen TV-Werbung, spricht über seinen größten beruflichen Misserfolg – das Scheitern von Musicload – und sagt, warum er einst seine ganze Plattensammlung entsorgt hat.

Das komplette Gespräch ist jetzt als Audio-Podcast verfügbar auf turi2.de, bei iTunes, Spotify und Deezer.
turi2.de/podcast

Zitat: Springers bewusste Reichweite ist für Ferrero-Mediachef Uwe Storch nicht nachvollziehbar.

"Fragwürdige Ansätze nach dem Motto 'ich mache die Welt, so wie sie mir gefällt' absolut künstlich zu erschaffen, ist weder nachvollziehbar noch hilfreich."

Ferrero-Mediachef Uwe Storch hält nichts von Springers bewusster Reichweite und wird sie für die Ferrero-Mediastrategie auch nicht heranziehen, sagt er im "Horizont"-Interview.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv (11/2017): Media-Chef Uwe Storch streut Ferreros Werbe-Millionen breiter.

G+J bringt zum Tod von Karl Lagerfeld ein "Gala"- und ein "stern"-Sonderheft.

Gruner + Jahr bringt am Samstag zwei Sonderhefte zum Tod von Karl Lagerfeld. Das "stern"-Sonderheft mit 100 Seiten und 100.000 Auflage kostet 6,50 Euro und erzählt in zehn Kapiteln über den Modezar. Das "Gala"-Sonderheft widmet sich auf 100 Seiten der Karriere Lagerfelds, kommt mit 100.000 Auflage und kostet 4,90 Euro.
per Mail, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Katarzyna Mol-Wolf spricht über ihren Weg zur Selfmade-Verlegerin.

Hör-Tipp: Katarzyna Mol-Wolf spricht im New-Work-Podcast über ihren Weg vom polnischen Flüchtlingskind zur Selfmade-Verlegerin. Sie berichtet im Gespräch mit Michael Trautmann von ihrer als Urlaub getarnten Flucht nach Deutschland, der Karriere ihrer Mutter von der Putzfrau zur IT-Fachfrau. Und sie erklärt ihren eigenen Weg, gemeinsam mit ihrem Ehemann Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.
soundcloud.com (56-Min-Podcast)

Lese-Tipp: Gianna Niewel porträtiert "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen.

Lese-Tipp: Im Januar hat Moritz Hürtgen die Chefredaktion der "Titanic" übernommen. Gianna Niewel porträtiert den "schmalen Mann mit schwarzem Rollkragenpulli". Hürtgen, der schon seine Bachelorarbeit über die "Titanic" geschrieben habe, spreche ruhig und klinge nur manchmal, als würde er die Texte aus dem Satire-Magazin vorlesen. Seinen neuen Job habe er nur, weil ihn sonst "niemand machen" wollte.
sueddeutsche.de

Burda erhöht die Auflage von "My Life" auf 1,15 Mio.

Burda erhöht die Auflage seines "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "My Life" vor dem Start im April von knapp 1 Mio auf 1,15 Mio. Hintergrund ist laut Verlag, dass bisher mehr als 6.000 Apotheken dem "Zukunftspakt Apotheke" beigetreten sind. Die Apothekergenossenschaft Noweda und Burda vertreiben darüber "My Life", dazu kommt eine bundesweite Online-Bestellplattform für Arzneimittel.
per Mail, turi2.de (Background)

Gruner + Jahr verlängert die Lizenz für die deutsche Ausgabe der "National Geographic" nicht.

Gruner + Jahr gibt die Lizenz für die deutschsprachige Ausgabe von "National Geographic" zum Jahresende ab, entdeckt Robert Tusch auf der Website des Kartellamts. Der Verlag hat die Lizenz fast 20 Jahre lang im Fünf-Jahres-Rhythmus beim US-Mutterkonzern erneuert. Tusch vermutet, G+J rechne mit Problemen mit dem Kartellamt wegen seiner zwei weiteren Wissensmagazine "P.M." und "Geo".
meedia.de

Apple News: Einige US-Magazinverlage akzeptieren Apples hartes Angebot.

Apple hat bereits einige Zeitschriftenverlage für seine geplantes Digitalkiosk-Flatrate gewonnen - trotz der umstrittenen Umsatzaufteilung von je 50 %, schreibt Peter Kafka. Die Logik der teilnehmenden Verlage sei, dass ein niedrigerer Prozentsatz einer großen Geldsumme besser wäre als ein höherer Anteil an einem kleinen Betrag.
recode.net, turi2.de (Background)

Zitat: Apple fordert zu viel.

"Apple liebt den Journalismus so sehr, dass die Firma den Verlagen einen Deal anbietet, der noch schlechter ist als der, den die Musikindustrie bekommen hat."

Wolfgang Blau, Chef des Condé-Nast-Geschäfts außerhalb der USA, ist von der geplanten hälftigen Umsatzaufteilung bei Apple News, der geplanten Flatrate für Inhalte von Zeitungen und Zeitschriften, nicht gerade begeistert.
twitter.com

Ohne Blut und Blech: Ist "Bild Politik" die schlauere "Bild", Nikolaus Blome?


Nachgeladen: Nikolaus Blome, Vize-Chef und Politik-Verantwortlicher bei Springers "Bild", kämpft seit Freitag mit einem eigenen Geschütz auf dem Zeitschriften-Markt. In Hamburg testet der Verlag "Bild Politik" als wöchentliches Nachrichten-Magazin – ganz ohne die übrigen Boulevard-Themen: Promis, Blut und Blech. Als "schlauere 'Bild'" will Blome das neue Heft trotzdem nicht bezeichnen. "Die 'Bild'-Zeitung ist wie ein Strauß für alles und alle, wie ein großes Fernseh-Programm", verteidigt Blome die Kollegen im Video-Interview mit turi2.tv. Das Fundament von "Bild Politik" bilde seine Politik-Redaktion, Autoren der Erstausgabe sind aber etwa auch "Auto Bild"-Chef Tom Drechsler und Frank Schmiechen.

Beim Pressetermin am Donnerstag in Hamburg gibt Blome sich gewiss, dass das Heft mit dem Untertitel "Die wichtigsten Fragen der Woche" ein Erfolg wird. Er sieht einen Widerspruch darin, dass das Land so politisiert ist wie lange nicht mehr, die Auflagen von "Spiegel", "Focus" und "stern" aber sinken. Diese Lücke wollen er und Redaktionsleiterin Selma Stern mit dem neuen Heft schließen. Dass sie dabei, ganz boulevard-typisch, auf Schlagzeilen setzen, die auch beim Wutbürger gut ankommen, zeigt der Titel des Erstlings mit der Frage: "Warum versagt unsere Regierung?"
turi2.tv (4-Min-Video)

"Bild Politik" berichtet für Pessimisten, schreibt Alexander Krei.

Bild Politik berichtet für Pessimisten, schreibt Alexander Krei über das Politikmagazin-Debüt. Der Ansatz, in Emotionen statt in klassischen Ressorts zu unterteilen, sei spannend. Doch selbst die "Freude"-Rubrik verzichte nicht auf einen "nörgelnden Unterton". "Bild Politik" stelle viele Fragen, liefere Lesern aber kaum Antworten.
dwdl.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Die "Bild Politik"-Erfinderin Selma Stern im Video-Interview.

"NZZ"-Interview: Mathias Döpfner liest Journalisten die Leviten.


Wahrheit statt Meinung: Mathias Döpfner holt im großen Interview mit der "NZZ" zum Rundumschlag gegen den Gesinnungs-Journalismus aus. Er wirft vielen Journalisten vor, sich "zutiefst unjournalistisch" zu verhalten und sieht die Causa Relotius als systemisches Problem des "Spiegels" und "ein Indiz dafür, was in der Branche schiefläuft". Viele Journalisten wollen bei den Kollegen gut ankommen, statt "nonkonformistisch die andere Seite der Medaille zu beleuchten", sagt Döpfner. Wer als Journalist etwa antrete, um die AfD zu verhindern, werde sie damit stärken.

Döpfner spricht mit den "NZZ"-Journalisten Benedict Neff und René Scheu auch über sein Aktienpaket am Springer-Konzern, das derzeit 150 Mio Euro wert ist. Obwohl er eine "Stresserfahrung" gemacht habe, als der Springer-Kurs während der Finanzkrise einknickte, nennt er die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen ein "Modell nicht nur für die Medienbranche". Das schärfe die "Bindekraft" und verhindere "eitelkeitsgetriebene Entscheidungen".
nzz.ch

Video-Tipp: Bundesweite "Bild Politik" kommt eher "nach Monaten als nach Wochen", sagt Nikolaus Blome.

Video-Tipp: "Bild"-Vize Nikolaus Blome und "Bild Magazin"-Erfinderin Selma Stern sprechen in einem "Zapp"-Interview über ihr neues Politikmagazin. Blome sagt, die Entscheidung über die bundesweite Ausweitung falle "eher nach Monaten als nach Wochen". Er wolle "in absehbarer Zeit ein Gefühl dafür bekommen, ob das ein ökonomischer Erfolg" werde und möchte "Bild Politik" dann "sofort bundesweit" ausweiten. In der norddeutschen Testregion leben rund 3,5 Mio Menschen.
ndr.de (6-Min-Video), turi2.de (turi2.tv-Video)

Wie finden Sie die "wichtigen Fragen", Frau Stern? Die "Bild Politik"-Erfinderin im Video-Interview.


Fragen und Antworten: Springer legt am Freitag erstmals Bild Politik an den Kiosk – testweise in Hamburg und Umgebung mit 20.000 Auflage für 2,50 Euro. Der Untertitel des 52 Seiten dünnen Magazins lautet "Die wichtigsten Fragen der Woche" – wie die Redaktion diese Fragen findet, erklärt Heft-Erfinderin Selma Stern im Interview mit turi2.tv: Eine Quelle sind etwa die Kommentarspalten auf Bild.de und anderswo. "Aber die Fragen so zu formulieren, wie wir glauben, dass ein Großteil der Gesellschaft sie sich stellt, ist der hohe Anspruch, den wir uns selbst stellen."

Von wenigen Meinungsstücken abgesehen, ist jede Überschrift in dem Erstling eine Frage, auf dem Titel prangt: "Warum versagt unsere Regierung?" Dass es dabei nicht um eine Pauschal-Abrechnung mit Merkel geht, wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Mit den Antworten auf diese Frage will Stern nicht nur Wutbürger erreichen, sondern "alle politisch interessierten Menschen". Springer stellt sich eine junge Zielgruppe vor, die sich im Alltag vor allem Online informiert.

Als direkten Angriff auf "Focus" und "Spiegel", die nur einen Tag später erscheinen, will Stern das Magazin und den Verkaufstag nicht verstanden wissen: "Wir wollen mit diesem Produkt nicht anderen Politik-Magazinen Konkurrenz machen, sondern ein Bedürfnis erfüllen, das aus unserer Sicht bisher noch nicht erfüllt wird."
turi2.tv (4-Min-Video), bild-politik.de (E-Paper, Paid)

Meinung: "Bild Politik" ist ein Wagnis, schreibt Imre Grimm.

Bild Politik ist in Zeiten von Printkrise und Politikverdrossenheit ein Wagnis, schreibt Imre Grimm. Mit dem Grundsatz "Fakten, Fakten, Fakten" seien schon andere Magazine in der Irrelevanz versackt. "Bild Politik" setze ab Freitag auf emotionale Rubriken statt auf klassische Ressorts - dies mache die Sortierung des öffentlichen Lebens aber nicht einfacher. Springer stellt das Magazin am Donnerstagmittag in Hamburg vor.
haz.de, turi2.de (Backbground)

Funke legt das Malbuch "Herzstück Meditation" an den Kiosk.

Funke Women Group zeichnet mit "Herzstück Meditation" für ein Erwachsenen-Malbuch verantwortlich. Das Sonderheft lädt ab 7. Februar für 5,95 Euro zum Malen nach Zahlen ein. Mit der Mal-Meditation sollen Leser entspannen und entschleunigen, sagt Herzstück-Chefredakteurin Anne Hoffmann.
funkemedien.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: So sieht es bei Funke aus – Heiko Hansler zeigt die neue Heimat der Mediengruppe.

"Wirtschaftsjournalist": "Wiwo" streicht 10 von 100 Stellen, "Edison" steht vor Management-Buyout.


Wirtschaftliche Woche: Die Handelsblatt Media Group streicht der "Wirtschaftswoche" bis zu 10 der 100 Stellen, berichtet das Fachblatt Wirtschaftsjournalist unter Berufung auf Unternehmenskreise. Das Magazin soll zusätzlich 1 Mio Euro einsparen. Das E-Lifestylemagazin Edison steht zudem offenbar kurz vor einem Management-Buyout. Chefredakteur Franz Rother wolle das Heft übernehmen und mit seinem fünfköpfigen Team weiter produzieren.

Das englischsprachige Angebot Handelsblatt Today wird im Zuge der Sparmaßnahmen eingestellt. Es gebe dafür bislang kein "nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell", sagt "Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe. Ein neues Konzept für ein englischsprachiges Produkt sei aber in Arbeit. Ein für Januar geplanter Relaunch des "Handelsblatts" sei laut dem "Wirtschaftsjournalist" abgesagt worden. Die Konzernführung um Verleger Dieter von Holtzbrinck forciere einen gemeinsamen Relaunch von Print und Online. Dieser sei nun für Ende Juni bzw. Anfang Juli geplant, so Afhüppe gegenüber Kress.de
"Wirtschaftsjournalist" 1/2019 (ET 08.02.2019) via kress.de, presseportal.de (Handelsblatt Today)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

Zitat: "Forbes Magazine" generiert nur noch 15 % der Einnahmen aus Print, sagt Steve Forbes.

"In der ersten Ausgabe des Magazins sagte mein Großvater, der Geschäftszweck sei es, Glück zu erzeugen, nicht Millionen zu anzuhäufen."

Steve Forbes, Chefredakteur und Verleger des gleichnamigen Magazins, verfolgt trotz des großväterlichen Rats wirtschaftliche Ziele. 85 % des Einnahmen generiere der Verlag bereits online, sagt er im interview mit USA Today.
usatoday.com

Horizont.net: Ullrich Fichtner arbeitet operativ als Teil der "Spiegel"-Chefredaktion.


Fichtner in Führung: "Spiegel"-Journalist Ullrich Fichtner ist offenbar doch als Co-Chefredakteur im Amt - zumindest operativ, berichtet Roland Pimpl bei Horizont.net. Ende Dezember hatte der "Spiegel" beschlossen, die Verträge von Fichtner und Matthias Geyer, designierter Blattmacher, ruhen zu lassen, während eine Kommission den Fall Relotius aufklärt.

Fichtner habe Mitte Januar dennoch ein "Impulspapier" im Namen der Chefredaktion an die Ressorts verschickt. Mit diesen Schreiben wolle man künftig regelmäßig aufzeigen, "was die Chefredaktion inhaltlich so beschäftigt", heißt es in der Mail. Das Ruhen des Vertrages sei eher "formaljuristisch" und "disziplinarisch" und beziehe sich auf das Gehalt, hört Pimpl aus Führungskreisen. Eine Sprecherin des Verlags habe die Vorkommnisse nicht kommentieren wollen.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)