"Clap": Sky und Vice President Vernon von Klitzing gehen getrennte Wege.

Sky: Vice President Value & Trading Vernon von Klitzing verlässt Sky innerhalb seiner Probezeit, schreibt "Clap". Der erst im Februar bei Sky gestartete Manager gehe laut Unternehmenskreisen "auf eigenen Wunsch". Von Klitzing hatte 2016 nach 14 Jahren die Burda-Zeitschrift "Playboy" verlassen.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2 mit Vernon von Klitzing von 2009.
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US-Zeitschriftenverlag Rodale sucht einen Käufer.

Rodale, familiengeführter US-Verlag mit einem 50%-Anteil an Rodale-Motor-Presse in Hamburg, soll im Ganzen oder in Teilen verkauft werden, berichtet Erik Sass bei MediaPost. Der Verlag, dem u.a. die Titel "Men’s Health", "Women’s Health" und "Runner’s World" gehören, habe sich die Dienste der Investmentbak Allen & Company gesichert. Der Umnsatz wird auf gut 300 Mio Dollar geschätzt. Sollte kein passendes Gebot eingehen, soll ein Sparprogramm bevorstehen.
mediapost.comKommentieren ...

Umfrage: Medien-Konzernchefs bewerten Zukunftsaussichten positiver als 2016.

Medien-Konzernchefs blicken optimistischer in die Zukunft als 2016, sagt eine nicht-repräsentative Umfrage der Berater von PwC. Rund 33 % der 95 befragten Chefs von Medien- und Entertainmentkonzernen in 35 Ländern sehen die Umsatzaussichten ihrer Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten sehr zuversichtlich. 59 % wollen neue strategische Allianzen oder Joint Ventures eingehen. Mit ihren Optimismus-Werten liege die Medienbranche über dem Durchschnitt aller Branchen.
horizont.netKommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Dänen lügen nicht: Hygge macht glücklich. Aus der Deutschen Medien-Manufaktur gibt es das wohlige Lebensgefühl jetzt als Heft: 164 Seiten Geschichten über Sommer mit Freunden, Blaubeeren suchen und ein 30 Seiten-Lesebuch über die Liebe. Zu finden an über 30.000 Verkaufsstellen in Deutschland, am besten zu lesen in der Hängematte oder am See. Da wird uns ganz hyggelig ums Herz! #waszählt
www.hygge-magazin.de

Ulrike Simon: Journalisten sind Schuld am Bedeutungsverlust der Bundespressekonferenz.

Bundespressekonferenz verliert an Bedeutung, beobachtet Ulrike Simon. Oft finden die Fragestunden mit Ministeriumssprechern vor leeren Rängen statt. Grund sind die Sparmaßnahmen vieler Redaktionen: Wer einen langen Anfahrtsweg hat, schaut sich die Konferenzen lieber im Livestream an. Nun denkt der Verein der Bundespressekonferenz über Reformen nach. So könnte der Livestream künftig nicht mehr live, sondern zeitversetzt gesendet werden. Damit würden diejenigen bestraft, die nicht erscheinen. Die Bundespressekonferenz ist eine weltweit einzigartige Einrichtung, die von Journalisten getragen wird. Die Politiker sind nur zu Gast.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

"Bild der Wissenschaft": Chefredakteur Alexander Mäder geht nach elf Monaten, Christoph Fasel übernimmt.

Bild der Wissenschaft: Chefredakteur Alexander Mäder, 44, hat das Magazin bereits Ende Mai nach nur elf Monaten wieder verlassen. Er wolle sich künftig "stärker digitalen Formaten im Wissenschaftsjournalismus widmen", teilt der Verlag mit. Nachfolger wird Christoph Fasel, Jahrgang 1957. Der Journalistik-Professor mit Lehraufträgen u.a. in Leipzig, München und Tübingen soll die Marke "kanalübergreifend" weiterentwickeln.
per Mail, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amazon startet Lese-Flatrate mit Magazinen und E-Books.


Schnupper-Lektüre: Amazon bietet seinen Prime-Kunden "stern", "Focus" und "Spiegel" zur Gratis-Lektüre an. Die neue Lese-Flatrate Prime Reading ist im Prime-Abo von 69 Euro im Jahr enthalten und bietet Zugriff auf eine wechselnde Auswahl an Magazinen sowie E-Books, Reiseführern, Kurzgeschichten, Comics und Kinderbüchern. Prime-Nutzer können die Bücher und Magazine über die Kindle-App lesen.

Zum Start sind die aktuellen Ausgaben von "Spiegel", "stern" und "Focus" im Portfolio, außerdem Lifestyle-Magazine wie "Glamour", "Vogue" oder "Instyle", daneben auch Klatsch- und Rezepthefte sowie Special-Interest-Titel. Das neue Angebot dürfte Online-Kioske wie Blendle oder Readly nicht ganz kaltlassen. Da aber von einer "wechselnden Auswahl" die Rede ist, wird Amazon seinen Nutzern wohl kaum jede Woche die neuesten Ausgaben aller Titel zugänglich machen. Letztlich dürften daran auch die Verlage kein Interesse haben, weil eigene E-Paper-Angebote mit einer Amazon-Flatrate hinfällig würden. Prime Reading dient daher wohl eher als Lockmittel zum Anfüttern.
haz.de, presseportal.de
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Deutsche Medien-Manufaktur will im ländlichen Raum wachsen.


Mehr Landluft für die Partnerschaft: Deutsche Medien-Manufaktur, gemeinsamer Acker von Landwirtschaftsverlag und Gruner + Jahr mit Gewächsen wie u.a. "Landlust" und "Essen & Trinken", plant Heftideen aus Münster. Bisher kamen die Novitäten - darunter bisher "Wolf", "Essen & Trinken mit Thermomix" und "Hygge" - durchweg aus Hamburg.

Im ländlichen Raum gebe es "noch viel Potential", sagt Hermann Bimberg, Chef des Landwirtschaftsverlags, im "Horizont"-Interview mit den beiden DMM-Geschäftsführern Malte Schwerdtfeger und Frank Stahmer. Das gemeinsame Lizenzgeschäft sei noch im Aufbau, die gemeinsame Vermarktung für alle DMM-Titel soll nach Anlaufschwierigkeiten im Herbst starten. Den Erfolgstitel "Landlust" will DMM im Anzeigengeschäft "ein Stück weit öffnen", was "Kompromisse mit der Redaktion" erfordere, sagt Malte Schwerdtfeger.
"Horizont" 25/2017, S. 18 (Paid)
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"Zeit"-Interview: Ex-"Bild"-Chef Günter Prinz findet "Bild" heute langweilig.

Günter Prinz, 87, von 1971 bis 1981 Chef der "Bild", geht im Interview mit der "Zeit" hart mit den heutigen Machern des Boulevard-Blatts ins Gericht: Er lese die Zeitung nicht mehr, weil sie ihm zu langweilig sei. Prinz, der in der Zeit der Studentenbewegung zeitweise Bodyguards hatte, verteidigt überspitzte Schlagzeilen aus der Zeit. Wenn von 10.000 Schlagzeilen 100 misslungen seien, finde er das zwar schlimm, "aber die Quote ist halbwegs okay".

Günter Prinz gibt den Verlegern von "stern", "Spiegel" und "Zeit" eine Mitschuld daran, dass 1968 Steine und Brandsätze gegen das Springer-Hochhaus flogen. Zwar habe niemand gewollt, dass Steine fliegen, die Kampagne gegen Springer sei "ohne die publizistische Unterstützung der anderen großen Blätter" nicht möglich gewesen.
"Zeit", 26/2017, zeit.de (Vorab) Kommentieren ...

"stern" zieht wegen Kohls Tod Erscheinungstag vor.

stern zieht wegen Helmut Kohls Tod für eine Teilauflage den Erscheinungstermin von Donnerstag auf Mittwoch vor. Die Ausgabe wird sich auf 40 Extra-Seiten mit dem früheren Bundeskanzler befassen. Autorin Ulrike Posche porträtiert Kohls zweite Ehefrau Maike Kohl-Richter. Ein Gespräch mit Historiker Gregor Schöllgen ordnet das Wirken Kohls ein. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz würdigt den Altkanzler als "Jahrhundertgestalt".
meedia.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...

"Spiegel" kommt mit "Biografie" zum Tod von Helmut Kohl und zieht Erscheinungstag vor.

Spiegel widmet dem verstorbenen Altkanzler Kohl eine Ausgabe seiner "Spiegel Biografie", die am 24. Juni erscheinen soll. Das Heft soll neue Texte mit Artikeln aus dem Archiv kombinieren. Auch das letzte Interview Kohls mit dem "Spiegel" wird noch einmal gedruckt – es fand vor mehr als 40 Jahren, im August 1976 statt. Zudem zieht der "Spiegel" den Erscheinungstermin seiner Ausgabe 26 auf Donnerstag vor. Regulär sollte das Heft am Samstag am Kiosk liegen.
spiegelgruppe.deKommentieren ...

"Focus" bringt nach Kohls Tod aktualisierte Ausgabe an den Kiosk.


Flinke Finger im "Focus": Burdas "Focus" reagiert am schnellsten unter den wöchentlichen Nachrichtenmagazinen auf den Tod von Altkanzler Kohl und hat bereits seit heute Nachmittag eine aktualisierte Ausgabe seines am Samstag erschienenen Hefts im E-Paper-Angebot. Im Handel liegt das Heft mit 100.000 Auflage ab morgen früh. Es berichtet auf rund 30 Seiten über Kohl, Weggefährten wie Fahrer Eckhard Seeber schreiben über ihre Erlebnisse mit dem Altkanzler. Seeber verrät, dass er stets Kölnisch Wasser und englische Ice-Bonbons im Handschuhfach aufbewahren musste.

Auch Texte des Ufa-Chefs Nico Hofmann und des verstorbenen Kohl-Biografen Hans-Peter Schwarz erscheinen. Hofmann zeigt sich von Kohls Ausstrahlung und Wissen über Filme beeindruckt. Zudem veröffentlicht das Burda-Magazin das 170-seitige E-Book Helmut Kohl – Ein großer Deutscher mit einem Preis von 3,99 Euro.
per Mail, dnv-online.net, "Focus" 25/2017 (Paid)Kommentieren ...

"Grazia" macht Claudia ten Hoevel wieder zur Chefredakteurin.

Claudia ten HoevelGrazia holt Claudia ten Hoevel, wie vor einem Jahr angekündigt, als Chefredakteurin zurück. Der aktuelle Chefredakteur Klaus Dahm wechselt in seine vorherige Position als Chefredakteur für besondere Aufgaben der Mediengruppe Klambt zurück. Ten Hoevel hatte 2016 nach der Geburt ihres Kindes angekündigt, beim Mode-Weekly, das "Gala"-Verlag Gruner + Jahr und Klambt gemeinsam herausbringen, für ein Jahr kürzer zu treten.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

turi2 edition4: Der Besuch der alten "Dame".


"Die Dame" war einst die spannendste Zeitschrift ihrer Zeit – bis sie 70 Jahre lang in Vergessenheit geriet. Tatjana Kerschbaumer erzählt die Geschichte der Zeitschrift, von ihrer Vorgängerin, der "Illustrierten Frauenzeitschrift" 1847, bis zu ihrem Revival Anfang 2017. Es zeigt: Gute Ideen altern nicht. (Cover: Axel Springer)

"Die Dame" wurde 1911 geboren und starb bereits im zarten und jugendschönen Alter von 32 Jahren. Schuld an ihrem Ableben war, wie so oft, der Zweite Weltkrieg und seine Folgen…weiterlesen

Bei den "Vogue"-Ablegern dreht sich das Personal-Karussell, schreibt Dennis Braatz.

Vogue macht ihrem "Der Teufel trägt Prada"-Ruf Ehre, die Rangordnung unter den Chefredakteuren der 22 internationalen Ausgaben sei ein Machtspiel, schreibt Dennis Braatz. Derzeit drehe sich das Personal-Karussell schneller denn je, die Modebranche sei im Umbruch. Viele der ehemaligen haben ihre Karrieren begonnen, als die Probleme, die die Digitalisierung für Print mit sich bringt, noch nicht absehbar waren.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Falkemedia kauft das Thermomix-Magazin "Trixx" des Wettbewerbs und integriert es in "Mein ZauberTopf".

Falkemedia, Herausgeber von "Mein ZauberTopf", würzt seine Suppe mit einer ordentlichen Prise Wettbewerb und kauft das Magazin "Trixx" des Verlags IT Media Publishing, Rezept- und Markenrechte und Abonnenten inklusive. "Trixx" wird Zutat des Zaubertopfs, beide Magazine reiten die umkämpfte Thermomix-Welle. Laut Falkemedia steigt durch die Übernahme die Abonnentenzahl auf fast 30.000 Brodelfans.
dnv-online.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

EU-Finanzminister vertagen einheitliche Steuer für Presse und Bücher.

Reduzierte Mehrwertsteuer für E-Paper und E-Books lässt weiter auf sich warten. Der EU-Finanzministerrat kann sich wegen des Vetos eines Mitgliedsstaates nicht einigen, beklagen BDZV und VDZ. In Deutschland gilt für die gedruckte Presse ein ermäßigter Steuersatz von 7 %. Für digitale Produkte und auch E-Books sind die vollen 19 % fällig.
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Amazon eröffnet seinen Online-Kiosk Amazon Newsstand in Deutschland.


Büdchen im Netz: Amazon bringt seinen digitalen Kiosk Amazon Newsstand noch diesen Monat nach Deutschland, erfährt DNV Online von mehreren Verlagen und Dienstleistern. Im Sortiment soll es Einzelhefte und Abos geben – von wie vielen Titeln ist noch nicht bekannt. In den Filialen in den USA und Großbritannien liegen bereits die "Süddeutsche", das "Handelsblatt" und die "Wirtschaftswoche" im virtuellen Regal. Einige Verlage sehen das Angebot mit Bauchschmerzen, weil dort verkaufte Exemplare (noch) nicht in die IVW-Statistik zählen.

Amazon verteilt außerdem viele Freiexemplare. In den USA beginnt ein Magazin-Abo mit 30 Gratis-Tagen, ein Zeitungs-Abo mit 14 Tagen für lau. Ein solches Angebot könnte verlagseigene Konditionen schlecht erscheinen lassen – sofern der Verlag nichts kostenlos anbietet. Mittelfristig soll sich die Auslage im Amazon-Kiosk lohnen, schreibt DNV Online. Die "Financial Times" berichte von signifikanten und stabilen Abo-Zahlen. (Foto: Ian Ehm für die turi2 edition1)
dnv-online.net, amazon.com (internationaler Kiosk)Kommentieren ...

Tom Drechsler wird der neue, starke Auto-Chef der "Bild"-Gruppe.


Vorfahrt für Drechsler: Springer parkt die komplette Auto-Berichterstattung der "Bild"-Gruppe in einem "Kompetenzcenter Auto" – mit Chefredakteur Tom Drechsler, 52 (links), am Lenkrad. Drechsler steuert die benzingeschwängerten Themen markenübergreifend mit 180 Mitarbeitern auf der Rückbank. Drechsler ist momentan noch Beifahrer Stellvertreter von "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn. "Auto Bild"-Chefredakteur Bernd Wieland (rechts) bleibt als Chefredakteur Neue Formate an Bord.

Dem neuen Kompetenzcenter – und damit Chefredakteur Drechsler – unterstehen die "Auto Bild"-Titel, die Autoressorts bei "Bild", "Bild am Sonntag" und "B.Z." gedruckt und digital. Drechsler wird damit zu einer Art Super-Chefredakteur ähnlich wie Julian Reichelt, der seit Februar Vorsitzender der "Bild"-Chefredaktionen ist. Wieland muss sich künftig unterordnen: Er behält die Chefredaktion von "Auto Bild Klassik" und darf sich neue Titel und Projekte ausdenken. Das Kompetenzcenter ist in Hamburg angesiedelt, 292 Auto-Kilometer von der Berliner Konzernzentrale entfernt.
axelspringer.de, kress.deKommentieren ...

"kresspro": VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner sieht Fake News als Chance für Verlage und verteidigt Yellow-Titel.


Fake News nein, Yellow Press ja: Stephan Holthoff-Pförtner, VDZ-Präsident und Funke-Gesellschafter, outet sich im Titel-Interview mit kresspro als Klatschblatt-Leser: Er selbst lese die Funke-Yellows "mit großem Genuss" und spielt die Übertreibungen der bunten Blätter herunter. "Wer Yellows kauft, weiß, dass er Unterhaltung bekommt. Nicht mehr und nicht weniger", sagt Holthoff-Pförtner und gibt sich überzeugt, dass die Mehrheit der Leser Nachrichten und Yellow Press auseinanderhalten könne.

Zuvor plädiert Holthoff-Pförtner für Investitionen ins journalistische Produkt. Er sieht in Fake News eine Chance für Verlage und Verleger, die Pressefreiheit zu sichern und warnt: "Wir haben zu viele Leute nicht mitgenommen. Die Medien spielen da eine tragende Rolle." Facebook habe zwar klassischen Medien die "alleinige Hoheit" über die Verbreitung von Nachrichten abgenommen, doch nicht jeder, der dort veröffentliche, tue das mit der Sorgfalt eines Verlages. Daher gewinne die Quelle einer Nachricht an Bedeutung.

Verlage müssten in der Bevölkerung das "journalistische Markenbewusstsein" stärken, zu dem auch gehöre, dass es Pressefreiheit und Qualitätsjournalismus nicht umsonst gebe. "Die Leute regen sich wahnsinnig auf, wenn irgendein Huhn nicht frei herumgelaufen ist. Ob ein Journalist frei herumläuft, ist viel zu vielen egal", gibt Holthoff-Pförtner zu bedenken. "Hier müssen wir Medienhäuser ansetzen. Alles andere ist gefährlich für unsere Gesellschaft."

Interviewer Bülend Ürük spricht mit Holthoff-Pförtner auch über den Streit beim VDZ, der Ende 2016 zum Rückzug der Hamburger Verlage um Gruner + Jahr führte, allerdings ohne neue Erkenntnis. Zudem befragt Ürük den Verleger-Präsidenten zu dessen Homosexualität und seinem Outing. "Ich habe lange geglaubt, damit leben zu können, ohne es zu thematisieren. Das geht aber nicht." Als Grund für sein Comingout nennt er Google. "Ich wollte nicht, dass jemand meinen Namen eingibt und dann überprüft, wie es um mein Privatleben steht."
"kresspro" 5/2017, S. 16-22 (E-Paper)

Aus dem Archiv von turi2.tv: VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner will für die Medienfreiheit kämpfen.
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Chefreporterin Margarete van Ackeren verlässt den "Focus".

Focus verliert Chefreporterin Margarete van Ackeren, berichtet "Kress Pro". Sie habe sich für eine "generöse Abfindung" dazu entschieden, den "Focus" Ende 2017 freiwillig zu verlassen. Sie gilt als eine der profiliertesten Politik-Journalistinnen in Berlin und verantwortet beim "Focus" die CDU-Berichterstattung.
"Kress Pro" 5/2017, S. 87 (E-Paper)Kommentieren ...

Hubert Burda übergibt an seine Kinder, bleibt aber Herr im Haus.


Sanfter Übergang: Verleger Hubert Burda, 77, überträgt seinen Kindern die Kapitalmehrheit am Burda-Konzern. Elisabeth (Lisa) Furtwängler und Jacob Burda besitzen nun jeweils 37,43 %, Altverleger Burda nur noch 25,1 %, bestätigt der Konzern gegenüber Gregory Lipinski. Hubert Burda behält jedoch vorerst die Macht: Durch ein sogenanntes Nießbrauchsrecht behält er die Stimmen jener Anteile, die er seinen Kindern übertragen hat. Operativ führt Paul-Bernhard Kallen die Geschäfte.

Elisabeth und Jacob sind 25 bzw. 27 Jahre alt und noch in der Ausbildung. Sie sind Kinder aus der Ehe mit Schauspielerin Maria Furtwängler. Beiden wird großes Interesse nachgesagt, ihrem Vater unternehmerisch nachzufolgen. Bislang sind sie aber nur sporadisch in der (Medien)öffentlichkeit unterwegs. Elisabeth hat mit ihrer Mutter die Stiftung MaLisa gegründet, die sich für Mädchen einsetzt, die Opfer von Menschenhändlern wurden. Außerdem macht sie Musik unter dem Künstlernamen Lisa Fou. Jacob beschäftigt sich mit der Digitalisierung und sprach 2016 auf der DLD-Konferenz.
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Bild.de, "Bravo Sport" und "Neue Post" fangen sich Rügen des Presserats ein.

Presserat erhebt den Zeigefinger gegen Bild.de wegen des Verstoßes gegen den Persönlichkeitsschutz. Das Springer-Portal habe über eine Gerichts-Verhandlung so berichtet, dass Täter und Opfer identifizierbar gewesen seien. Bei "Bravo Sport" sehen die Medienwächter die Grenze zwischen Redaktion und Werbung verwischt. Die "Neue Post" habe in zwei Fällen gegen das Gebot der Wahrhaftigkeit verstoßen, u.a. in einem Text über den Ehemann von Kanzlerin Merkel.
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"Spiegel" startet Lifestyle-Beilage "S-Magazin".


Erhabenes von der Ericusspitze: Der "Spiegel" lässt sich von Print-Rückschlägen nicht entmutigen und probiert es mit der Beilage "S-Magazin". Ab 23. September sollen die Lifestyle-Seiten viermal im Jahr dem "Spiegel" beiliegen. Dadurch kommt das "S-Magazin" auf eine Auflage von 820.000. Der Neustart ist eine Attacke auf das ebenfalls in Hamburg in Berlin angesiedelte "Zeit-Magazin" – mit Ideen von früheren Gruner + Jahr-Köpfen.

Die neue Stilzeitschrift soll sich mit Mode, Design und Genuss beschäftigen – hochwertige Anzeigenumfelder also. Sie erscheint im Tabloid-Format. Die frühere G+J-Journalistin Bianca Lang-Bognár vom Redaktionsbüro brookmedia und Andreas Möller haben es entwickelt. Der Ex-"Stern"-Artdirector Johannes Erler gestaltet das Magazin. (Foto: McPHOTO / Picture Alliance, Montage: turi2)
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Verena Mölling übernimmt Aufgaben von "Bravo"-Verlagsgeschäftsführer Marc de Laporte.

Bauer verzichtet bei "Bravo" auf einen eigenen Verlagsgeschäftsführer, schreibt Clap. Der bisherige Amtsinhaber Marc de Laporte ist bereits im Januar als Leiter des Büros von Verlegerin Yvonne Bauer nach Hamburg gewechselt. Seine Aufgaben übernimmt zusätzlich Verena Mölling, seit Mitte 2014 Verlagsleiterin der Bauer München Redaktions KG.
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Zitat: "Neue Post"-Chefredakteur Roland Hag wehrt sich gegen pauschale Lügen-Behauptung.

"Es ist einfach falsch und sehr arrogant, pauschal zu behaupten, dass bei uns alles nur erlogen sei."

Roland Hag, Chefredakteur von Bauers "Neue Post", sieht für Klatschblätter wegen ihrer hohen Auflage eine größere Berechtigung, als viele Kritiker es wahrhaben wollen.
kress.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Roland Hag erfüllt mit der "Neuen Post" den ewigen Wunsch nach einer Welt ohne Wandel.

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Sonderheft "P.M. Zoom" zeigt Wissenschaft in Bildern.

Gruner + Jahr bringt mit dem Sonderheft "P.M. Zoom" ein Bilderbuch für Wissenschaftsfotos an den Kiosk. Großformatige, doppelseitige Fotos zeigen Themen von Tiefseeforschung über künstliche Intelligenz bis hin zur Mars-Mission. Kurze, knappe Texte liefern Hintergrundinfos, für mehr Wissen verweist die Redaktion auf YouTube-Videos. Der One-Shot mit 102 Seiten und 77.000 Auflage kostet fünf Euro.
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PwC-Studie: Digitalumsätze stellen analoges Geschäft in den Schatten.

Digitale Umsätze übertrumpfen inzwischen die analogen, dokumentiert eine weltweite Studie der Berater von PwC. Die Musikbranche verdient 2016 mit Streaming und Downloads erstmals mehr als mit Tonträgern. Dieses Jahr überholt Video-on-Demand DVD und Bluray, in Online-Werbung fließt mehr Geld als ins TV. PwC rät zu konsequenter Digitalisierung, notiert Christian Meier in seinem wiederbelebten (digitalen) Blog.
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Basta: Bauer liefert gedrucktes Geldstreben ins Kinderzimmer.

Kapitalismus für die lieben Kleinen: Der Bauer-Verlag sorgt sich um den Führungskräfte-Nachwuchs. In den USA und Kanada startet die Zeitschrift "Teen Boss". Das Magazin richtet sich an Klassensprecherinnen weibliche Chefinnen im Alter zwischen 8 und 15 Jahren. Bauer druckt 200.000 Exemplare des 96-Seiten-Hefts. Für 5,99 Dollar erfahren zahnbespangte Entrepreneurinnen "How to make money online right now". "Teen Boss" enthält ganz kapitalismuskritisch keine Werbung und ist online nur über Facebook und Instagram präsent. Eine deutsche Ausgabe ist nicht geplant.
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Augmented Reality wirkt: "abenteuer und reisen" nutzt Augmented Reality und ist damit das "lebendige Reisemagazin". Die AR-Inhalte werden bewusst konsumiert: 94 % der User nutzten ALLE AR-Features. (Pro Ausgabe werden ca. 20.000-mal digitale Inhalte angeschaut.)
Nutzwertig auch für Werber: Durch AR konnten neue/alte Anzeigenkunden gewonnen werden. Erfahren Sie hier mehr.