Klaus Dahm und Silvia von Maydell werden Chefredakteure von Burdas "My Life".

Burda ernennt Silvia von Maydell und Klaus Dahm zu den Chefredakteuren seines "Apotheken Umschau"-Konkurrenten "My Life", schreibt Meedia. Silvia von Maydell ist bereits seit 2016 für Burda als Leiterin der Health Agency sowie als Redaktionsleiterin für das Gesundheitsmagazin "Ma vie" und das Portal Mylife.de aktiv. Klaus Dahm kommt von Klambt, wo er derzeit Chef der Entwicklungsredaktion ist.
meedia.de, turi2.de (Background)

Oliver Wurm legt von seinem "Grundgesetz"-Magazin 60.000 Exemplare nach.

Grundgesetz-Magazin bekommt eine zweite Auflage: Verleger Oliver Wurm bestellt 60.000 Hefte nach, die Anfang Januar im Handel liegen sollen. Das Heft, das zum Preis von 10 Euro mit 100.000 Auflage Ende November erschienen ist, geht offenbar gut weg. Bei einigen Grossisten ist es die meistverkaufte Zeitschrift. Das Grundgesetz feiert am 23. Mai 2019 70. Geburtstag.
meedia.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Nikolaus Förster wird 50.


Wir graturilieren: Nikolaus Förster, Herausgeber des Wirtschaftsmagazins "Impulse", feiert heute seinen 50. Geburtstag mit einem gemeinsamen Frühstück mit dem "Impulse"-Team im Verlag, bevor er am Abend zu Hause mit Freunden und Familie feiert. Die besten Momente im abgelaufenen Jahr waren für ihn die stillen, in denen er neue Perspektiven gewinnen konnte: "Ich habe mit meinen Kindern die Alpen zu Fuß überquert, mich für ein paar Tage in ein irisches Cottage zurückgezogen und bin für eine Woche ins Kloster gegangen: zum Schweigen."

Für das kommende Jahr wünscht er sich, dass es seinem Team auch im siebten Jahr seit dem Management-Buyout von Gruner + Jahr gelingt, "Impulse" erfolgreich weiterzuentwickeln – "jenseits überkommener Verlagsgewohnheiten". Gratulationen erreichen Nikolaus Förster per E-Mail.

"Jammern verboten": Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.


Esser kann's besser: Bei der "Zeit" steigen die Umsätze, der Abonnenten-Stamm ist stabil. Geschäftsführer Rainer Esser steht als Person für diesen Erfolg und erläutert seine Rezepte im ausführlichen Interview von Peter Turi. Esser spricht über Diversität, Diversifizierung – und warum seine Journalisten keinen Grund zur Klage haben. Das Gespräch ist nun als Video verfügbar. Unten lassen sich einzelne Themen gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify und iTunes.

Rainer Esser spricht mit Peter Turi über ...

0:57 ... sich, seinen Job und 80-Stunden-Wochen

4:17 ... das Geschäft mit den "Zeit" Reisen

6:20 ... Unternehmenskultur und Diversität

7:20 ... die Bezahlung der (freien) Journalisten

9:00 ... seine weitere Karriere und die Holtzbrinck-Brüder

10:47 ... Profitabilität und Erfolg der Marke "Zeit"

16:12 ... den "Zeit"-Leser-Club als Wertegemeinschaft

22:56 ... Wochen-Frequenz und andere Faktoren für Erfolg

26:18 ... den Weg der Kunden-Gewinnung

29:38 ... das Geschäft mit Events und Konferenz

33:08 ... die steigende Bedeutung neuer Geschäftsfelder

34:47 ... Anzeigenschwund und neue Modelle im Werbegeschäft

39:27 ... Print-Zukunft und die "Zeit" im kleinen Format

turi2.tv (44-Min-Gespräch bei YouTube), turi2.de/podcast

Bauer stellt Frauenzeitschrift "Maxi" ein.

Maxi-mal schade: Bauer beerdigt die Zeitschrift "Maxi" nach 20 Jahren. Ihre Auflage sank in diesem Zeitraum von 330.000 auf zuletzt noch 120.000 Exemplare – ein Relaunch-Versuch fruchtete nicht. Von dem Aus sind "eine Handvoll Mitarbeiter" betroffen, für die der Verlag jetzt neue Jobs im Haus sucht.

Die derzeit erhältliche Ausgabe 1/2019 ist das letzte Heft des Monatsmagazins. Online ist "Maxi" Teil der übergeordneten Bauer-Marke wunderweib.de. Verlagsgeschäftsführer Robert Sandmann sagt, Bauer habe in den vergangenen Monaten versucht, "mit dem Titel an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen", es aber nicht geschafft. "Maxi" hat sowohl im Vertrieb wie auch im Anzeigengeschäft nicht mehr genug eingebracht.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: Die damalige "Maxi"-Chefin Anja Delastik erzählt im Sommer vom Relaunch des Blatts.

Springer testet ab 2019 das Wochenmagazin "Bild Politik".

Stern macht "Spiegel" und "Focus" Konkurrenz: Selma Stern hat den Anstoß gegeben und setzt "Bild Politik" gemeinsam mit Nikolaus Blome um.

Den Spiegel im Focus? Springer testet ab Frühjahr 2019 ein gedrucktes, politisches Wochenmagazin. "Bild Politik" ist eine Idee von Vorstandsreferentin Selma Stern, die die Zeitschrift mit Politikchef Nikolaus Blome startet. Seine etwa 40-köpfige Politik-Redaktion bestückt das Blatt. Umfang, Auflage und Preis sind noch offen – aber das redaktionelle Konzept steht. Laut Ulrike Simon wird Springer das Heft zuerst in der Region Hamburg/Lübeck an den Kiosk legen.

"Bild Politik" verzichtet auf klassische Ressorts und teilt Themen in die drei Kategorien Ärger, Neugier, Freude ein. Dies zeigt: Das Magazin setzt "Bild"-typisch auf Bauch und Herz oder wie Blome sagt: "Wir nehmen Fakten und Gefühle ernst." Blome ist dies wichtig, weil aus Gefühlen schnell Fakten würden – ein Tribut an die polarisierte, zerrissene Gesellschaft. "Bild Politik" soll im Lesermarkt auch Menschen ansprechen, die von politische Magazinen gerade nicht erreicht werden.

Ideengeberin Selma Stern kündigt ein Magazin an, das "maximal verdichtet", was in der Woche passiert, "maximal transparent" Meinung und Fakten kennzeichnet und "maximal nah am Leser" ist. Für die Print-Form setzt sie sich ein wegen der besseren Haptik, Kuratierung und der Abgeschlossenheit. Stern arbeitet selbst redaktionell mit als waschechte Quereinsteigerin – die frühere Unternehmensberaterin war bislang nur Praktikantin bei "Bild" und "Zeit".
turi2 vor Ort bei Springer-PK in Berlin, axelspringer.com, horizont.net

Zitat: Tom Drechsler glaubt an junge Auto-Fans.

"Ich glaube nicht, dass es stimmt, was viele behaupten: Junge Menschen hätten kein Interesse mehr an Autos. Ich mache täglich andere Erfahrungen."

"Auto Bild"-Chef Tom Drechsler weiß, dass sich Väter und Söhne um die Zeitschrift streiten, und gönnt dem Nachwuchs deshalb ein Heft im Heft. Bei Erfolg will er "Auto Bild Junior" regelmäßig vorfahren lassen.
"Auto Bild", 50/2018, S. 3 (Paid), turi2.de (Background)

"Spiegel" startet Ableger "Spiegel Coaching" – die gedruckte Version eines SpOn-Newsletters.


In der Coaching-Zone: Der "Spiegel" will beim Umsetzen guter Vorsätze helfen und legt am 3. Januar "Spiegel Coaching" an den Kiosk. Das Heft will den Lesern einen "Leitfaden an die Hand" geben, "um schrittweise gesünder, gelassener und glücklicher zu leben", sagt Susanne Weingarten, Ressortleiterin Sonderthemen, in der Verlagsmitteilung. Das Magazin bringt sechs Trainingsprogramme zur Selbstoptimierung. Dabei geht es u.a. um Intervallfasten, Bewegung im Alltag, den Umgang mit Gefühlen und Streit in der Partnerschaft.

Das Coaching-Heft ist die umfangreiche Zweitverwertung eines Spiegel-Online-Newsletters. Die Coachings sind in diesem Rahmen mit der Psychologin Anne Otto entstanden. Die Tipps werden durch Texte aus "Spiegel Wissen" zu den jeweiligen Themen ergänzt und mit frischen Fotos und Illustrationen bebildert. Das Heft umfasst 224 Seiten aus unterschiedlichen Papiersorten und erscheint mit 45.000 Auflage zum Preis von 12,95 Euro.
spiegelgruppe.de

"DNV": "Spiegel" meldet 109.000 Digital-Abonnenten.

Spiegel gewinnt mit seinem reformierten Bezahl-Angebot Spiegel+ innerhalb eines halben Jahres 41.000 zahlende Abonnenten, sagt Vertriebsleiter Christoph Hauschild dem Fachblatt "DNV". Damit zählt der "Spiegel" 109.000 Digital-Kunden. Von den Nutzern, die einen Gratis-Monat beginnen, werden 70 % zu zahlenden Lesern. 2019 will der Verlag mit Content Marketing neue Leser gewinnen und mit der Personalisierung von Angeboten experimentieren.
dnv-online.net

Media-Agenturen prognostizieren leichtes Werbewachstum.

Netto-Werbeausgaben in Deutschland wachsen 2019 um 1 bis 2 %, allerdings nur unter Einbeziehung von Google und Facebook, sagt die Prognose der OMG-Mediaagenturen. Die Online-Ausgaben wachsen demnach um bis zu 6 %, alle anderen Werbegattungen schwächeln: Zeitungen und Zeitschriften verlieren jeweils 10 % Umsatz, TV dreht um bis zu 2 % ins Minus, so die Prognose der Agenturchefs.
omg-mediaagenturen.de, wuv.de

"Auto Bild" startet Beilage für 8- bis 15-Jährige.

Nachwuchsförderung: Auto Bild, das Wochenmagazin für Selbstfahrer, tut etwas für nachwachsende Leser und bringt heute ein 16-seitiges Heft-im-Heft für 8- bis 15-Jährige. Folgt man dem Titelbild, das Chefreporter Hauke Schieber gerade bei Twitter geleakt hat, geht es um Spaß mit motorisierten Kinder-Kisten, aber auch um die Frage, worum es beim Diesel-Skandal eigentlich geht. Chefredakteur Tom Drechsler hatte den Erscheinungstermin von Freitag auf Donnerstag vorgezogen, um die Konkurrenz aus Stuttgart zu ärgern.
twitter.com, turi2.de (Video-Interview mit Chefredakteur Tom Drechsler)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Auf Spritztour mit Tom Drechsler

turi2 podcast: Rainer Esser und Peter Turi sprechen über die Strategie der "Zeit".


Spannende Rede-Zeit: Rainer Esser führt seit knapp 20 Jahren die Geschäfte der "Zeit" – und spricht mit Peter Turi über ein Verlagsgeschäft im radikalen Wandel. Von 220 Mio Euro Umsatz stammt weniger als die Hälfte aus dem klassischen Geschäft. Neu-Abonnenten wollen die großformatige "Zeit" vor allem auf dem Smartphone lesen, Werbekunden wollen Kommunikationslösungen statt 4c-Anzeigen. Das komplette Gespräch ist jetzt als Audio-Podcast verfügbar auf turi2.de, bei Spotify und iTunes.

Esser ist ein bekennender Viel-Arbeiter. 70 bis 80 Wochenstunden gehören bei ihm zum normalen Pensum, "im Urlaub leicht reduziert". Er hat auch nach fast zwei Jahrzehnten noch Freude daran, die Marke "Zeit" aufzubauen. Mit ihr verfolgt er Kunden von der Wiege bis zur Bahre, von der Kinder-Zeitschrift "Zeit Leo" bis hin zu "Zeit Reisen" um die Welt für wohlhabende Pensionäre. Esser sagt: "Die 'Zeit' ist eine Wertegemeinschaft."
turi2.de/podcast, spotify.com, itunes.apple.com

Meinung: Führungswechsel beim "stern" zeugt von einem Anforderungsprofil an Chefredakteure.

Chefredakteure: Der Wechsel an der Spitze des "stern", wo Christian Krug (Foto) die Führung an ein Team abgibt, zeugt ebenso wie der Wechsel beim "Spiegel" davon, dass mittlerweile andere Anforderungen an Chefredakteure gestellt werden, kommentiert David Pfeifer in der "Süddeutschen". Während Chefredakteure früher starke Persönlichkeiten sein sollten, die sich im Tagesgeschäft eher zurückhielten, würden die Verlage mittlerweile Redaktionsmanager suchen, die eher nach innen als nach außen wirken.
sueddeutsche.de, turi2.de (Video-Fragebogen David Pfeifer)

G+J-Kommunikationschef Frank Thomsen wird zusätzlich Publisher.

Gruner + Jahr: Frank Thomsen, seit 2015 Kommunikationschef des Verlags, bekommt im Zuge des Wechsels in der "stern"-Chefredaktion eine zusätzliche Aufgabe. Als Publisher ist er künftig auch für alle News- und Wissens-Marken des Verlags verantwortlich, neben dem "stern" etwa "Geo" oder "P.M.". Alexander von Schwerin, der bisherige Publisher News, bekommt "innerhalb des Verlags eine neue Führungsaufgabe". Thomsen arbeitet zunächst mit Gerd Brüne, Publisher Wissen, zusammen, der im Laufe des Jahres 2019 altersbedingt ausscheiden wird.
stern.de, wuv.de, turi2.de (Background "stern")

Chefredakteur Christian Krug verlässt den "stern", wird Chefredakteur neue Geschäftsfelder.

Auf zu neuen Sternen? "stern"-Chefredakteur Christian Krug verlässt seinen Posten nach knapp viereinhalb Jahren. Er wird bei Gruner + Jahr ab Januar 2019 Chefredakteur für Neue Geschäftsfelder. Zwischen der "stern"-Redaktion und Krug sei das Verhältnis zuletzt schwierig bis zerrüttet gewesen, schreibt Meedia. Auch die Auflage erreichte mehrfach historische Tiefstände.



Nun sollen es andere richten: Beim "stern" folgen Krug als Doppelspitze stern.de-Chefin Anna-Beeke Gretemeier (rechts im Bild) und Florian Gless (Mitte), seit April 2018 Co-Publisher der G+J-Community of Interest Wissen. Auch Kommunikationschef Frank Thomsen (links) bekommt einen Zusatzjob: Er ist als Publisher künftig auch für alle News- und Wissens-Marken des Verlags verantwortlich.

Christian Krug bekommt von G+J-Chefin Julia Jäkel warme Worte für "seine hervorragende Arbeit und sein großes Engagement". In seiner neuen Position soll Krug für Gruner + Jahr weitere inhaltliche Geschäfte entdecken, entwickeln und fördern.
meedia.de, presseportal.de, turi2.de (Thomsen)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Mit dem Skandal umgehen": "stern"-Chef Christian Krug über die Lehren aus den "Hitler-Tagebüchern". (9/2018)

Keine Chips, kein Frischkäse: Jan Spielhagen über Möglichkeiten und Grenzen der Magazin-Marke "Beef".


Vom Magazin zur Marke: Vor neun Jahren hat Jan Spielhagen das Männer-Kochmagazin Beef erfunden, heute rührt er als Food-Chef in den Töpfen aller Koch-Zeitschriften von Gruner + Jahr – und "Beef" ist weit mehr als ein Zwei-Monats-Titel. Das Heft verkauft Messer, Pfannen, Kühlschränke und lädt seine Fans in ein eigenes Grill-Restaurant. "Es gibt schon ein paar Produkte, die mir einfielen, die man noch machen könnte unter der Marke 'Beef'", sagt Spielhagen im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Aber er sieht auch Grenzen: Chips oder Frischkäse mit "Beef"-Logo will Spielhagen sich nicht vorstellen.

Reicht Print allein nicht mehr? Braucht ein erfolgreiches Magazin Umsatz außerhalb des Zeitschriften-Regals? "Wir könnten mit 'Beef' auch sehr gut von reinen Vertriebs- und Anzeigenerlösen leben", sagt Spielhagen, nimmt die zusätzlichen Merchandising- und Lizenz-Euros aber gerne mit. Voraussetzung sei, dass das Magazin "weiterhin wahnsinnig gut ist". Mit manchen Produkten mache er seine Leser auch einfach "glücklich", sagt Spielhagen und freut sich auch selbst über den "Beef"-Adventskalender. 4.500 Kisten mit 24 Fleisch-Spezialitäten und Küchenprodukten zum Preis von 70 Euro waren in Windeseile ausverkauft.
turi2.tv (5-Min-Video)

Die Projektmacher und der Verein TFF bringen ein Tesla-Magazin heraus.

TFF, Verein für Tesla Fahrer und Freunde, und der Verlag Die Projektmacher fahren mit dem T-Magazin am Kiosk vor. Es soll nicht nur ein Fan-Mag sein, sondern auch allgemein zu den Themen E-Mobilität, erneuerbare Energien und Energiewende informieren. Das Heft mit 10.000 Auflage ist für Vereinsmitglieder gratis, im Einzelverkauft kostet es 5 Euro. Es soll u.a. an Tesla-Ladestationen und in Hotels ausliegen.
wuv.de

Zitat: Zeitschriften und Influencer werden unterschiedlich hart kontrolliert.

"Wenn ein Frauenmagazin drei Handtaschen empfiehlt, gilt das als redaktioneller Service. Macht eine Influencerin auf Instagram dasselbe, wird Werbung unterstellt."

Influencer-Vermittler Christoph Kastenholz beklagt sich im "Horizont"-Interview darüber, dass Schleichwerbung durch Zeitschriften und Influencer mit zweierlei Maß gemessen würden. Der Presserat sei als "Organ der Verlage" nicht an echter Kontrolle interessiert.
horizont.net (Paid)

G+J-Vermarkter Frank Vogel erklärt das Verkaufs-Rezept für seine Food-Titel.


Viele Köche: Vermarktungs-Chef Frank Vogel schaut den Zeitschriften-Lesern auf den Teller und denkt sich angesichts immer spezieller werdender Food-Vorlieben neue Vermarktungs-Rezepte für das Food-Portfolio von Gruner + Jahr aus. Auch die Koch-Zeitschriften werden immer spezieller, sagt Vogel im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Die Leser wollen sich "in der Identität des Magazins wiederfinden", dann geben sie auch 10 Euro pro Heft aus, wie etwa beim Männer-Kochmagazin "Beef".

So vielfältig wie die Vorlieben der Menschen, sind die Marketing-Möglichkeiten, so Vogel. Die Konsumenten wollten sich persönlich angesprochen fühlen, die Marschrichtung lautet: "Von der Zielgruppe zur Zielperson." Neben dem Trend zum iPad oder Smartphone als Kochbuch erlebt Vogel aber auch den Gegentrend. Immer mehr Hobby-Köche wollen am Herd abschalten, nicht nur vom Alltag, sondern auch das Handy – ein neues, hochwertiges Küchenumfeld für Print.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Die Presse-Grossisten Gast, Greiser und Mitte fusionieren.

Presse-Grosso: In der Mitte Deutschlands fusionieren das Presse-Grosso Gast aus Mühlhausen und der Pressevertrieb Greiser aus Suhl mit dem Presse-Grosso Mitte aus Staufenberg, das als Marke erhalten bleiben soll. Die drei Unternehmen wollen den Zusammenschluss in der ersten Hälfte 2019 schrittweise vollziehen. Zusammen erreichen sie rund 3.700 Händler in Süd-Niedersachsen, Nordhessen und West-Thüringen.
dnv-online.net, turi2.de (Background)

"Spiegel" holt Stefan Weigel als Nachrichtenchef von der "Rheinischen Post".

Spiegel und Spiegel Online besetzen die zweite Führungsriege unter der neuen Chefredaktion um Steffen Klusmann und verpflichten Stefan Weigel, stellvertretender Chefredakteur der "Rheinischen Post", als Nachrichtenchef für ihre gemeinsame Redaktion. Susanne Amann, bislang Ressortleiterin Wirtschaft beim gedruckten "Spiegel", sowie Birger Menke, Geschäftsführender Redakteur bei Spiegel Online, sollen als "Managing Editors" die Fusion der beiden Redaktionen leiten. Hinzu kommen vier "Blattmacher" – für Print Matthias Geyer und Juliane von Mittelstaedt sowie für die digitalen Angebote Thorsten Dörting und Oliver Trenkamp.
horizont.net, turi2.de (Background)

Remission soll für Kleinverkaufsstellen einfacher werden, plant Sales Impact.

Sales Impact will die Remission für Kleinstverkaufsstellen vereinfachen, sagt Chef Michael Fischer zu Ulrike Simon. Springers Vertriebsorganisation führe Gespräche mit Presse-Grosso und IVW. Fischer sagt, statt Formularen sei z.B. der Einsatz von Smartphones denkbar. Er will im ersten Quartal 2019 eine Lösung finden.
"Horizont" 49/2018, S. 19 (Paid)

Jalag sortiert Vermarktung, Publisherin Frauke Eckert hat Verlag verlassen.

Jalag baut seinen Vermarkter Brand Media um, das Düsseldorfer Büro stehe vor der Schließung, schreibt "Horizont". Publisherin Frauke Eckert und der Verlag gehen nach nur vier Monaten getrennte Wege. Eckert sollte die Food-Titel weiterentwickeln, es habe aber laut Verlag "unterschiedliche strategische Auffassungen" gegeben.
"Horizont" 49/2018, S. 8 (Paid), turi2.de (Background)

TV-Tipp: "Aenne Burda" zeigt Aenne Burdas harten Weg zur Verlegerin.

TV-Tipp: In einem Zweiteiler zeichnen ARD und ORF den steinigen Weg von Aenne Burda hin zur erfolgreichen Blattmacherin. Mit dem Namenswechsel von Anne zu Aenne begründet sie den Wandel weg von ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter hin zur Verlegerin von "Burda Moden", das 1950 erstmalig mit 100.000 Auflage erscheint. ARD und ORF zeigen Teil 1 am Mittwochabend um 20.15 Uhr, Teil 2 läuft am kommenden Mittwoch.
derstandard.at

Jobst Kehrhahn wird Chefredakteur von "c’t Fotografie" und den "c’t"-Sonderheften.

c't befördert Jobst Kehrhahn, 56, zum Chefredakteur von "c't-Fotografie" und den "c't"-Sonderheften. Der bislang als stellvertretender Chefredakteur agierende Kehrhahn folgt auf Jürgen Rink. Rink hatte Anfang 2017 nach dem Abgang von "c't"-Chefredakteur Johannes Endres die Leitung für das Computermagazin "c't" übernommen.
heise-gruppe.de, turi2.de (Background)

Meinung: Klassische Medien übernehmen Stärken des Internets.

Klassische Medien wie Zeitschriften, Radio und Plakate könnten 2019 punkten, weil sie Stärken des ursprünglichen Gegners Internet übernehmen, schreibt Christian Gehl in "Werben & Verkaufen". Zeitschriften setzten zunehmen auf Personalisierung und damit auch für Anzeigenkunden engere Zielgruppen. Die digitalen Nachfolger klassischer Plakate könnten Handy-Daten auswerten und im Radio halte Programmatic Advertising Einzug.
"Werben & Verkaufen " 49/2018, S. 33 (Paid)

Lese-Tipp: Ex-Chefredakteur Diedrich Diederichsen erinnert sich an "Spex".

Lese-Tipp: Diedrich Diederichsen, von 1985 bis 1990 Chefredakteur der Musikzeitschrift "Spex", die zum Jahresende eingestellt wird, erinnert sich in der "Süddeutschen Zeitung" an seine Zeit beim Magazin zurück. Er und seine Kollegen seien schon damals weniger Gatekeeper gewesen, als "vergebens um Ordnung bemühte Hausmeister".
"Süddeutsche Zeitung", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)

Stephanie Caspar übernimmt Springers deutsche Print-Zuständigkeiten von Jan Bayer.


Papier geerbt: Springer gibt Stephanie Caspar, Vorständin für das Ressort Technologie und Daten, zusätzlich Springers Print-Medienmarken in Deutschland. Sie verantwortet künftig damit auch Vermarktung, Vertrieb und Druckereien für "Bild", "Welt", die Musiktitel und die Verlagsgruppe Auto, Computer und Sport.

Sie hat sich bisher bereits um die digitalen Aktivitäten sowie die Digitalvermarktung gekümmert. Jan Bayer "konzentriert sich auf das internationale Mediengeschäft". Stephanie Caspar bekommt auch die Verantwortung für das Preisvergleichsportal Idealo und soll dessen Kooperationen mit den digitalen Medienangeboten ausbauen.
axelspringer.com