Lese-Tipp: Volker ter Haseborg porträtiert Nikolaus Gelpke.

Lese-Tipp: Nikolaus Gelpke gibt seit 20 Jahren die Zeitschrift Mare heraus. Volker ter Haseborg porträtiert in der aktuellen "Bilanz" den 55-Jährigen, der sich als Fünfjähriger in das Meer verliebte. "Mare" drohte mehrfach finanziell zu scheitern, die Eigenständigkeit erhielt sich Nikolaus Gelpke dennoch. Mittlerweile expandiert er in die Bereiche Reiseangebote und Unternehmenswerbung.
"Bilanz", S. 39 (Paid)Kommentieren ...

Edeka-Chef Markus Mosa stellt das Presse-Grosso in Frage.


Gipfeltreffen vor der Kühltheke: Burda-Boss Philipp Welte und Edeka-Deutschlandchef Markus Mosa blättern durch die "Bunte". turi2 hat die beiden Topmanager zum Einkaufen in einen Edeka-Markt in Hamburg geschickt. (Foto: Johannes Arlt)

Druck aus dem Supermarkt: Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender von Edeka, ärgert sich über das Presse-Grosso, das die Zeitschriften-Regale in seinen Märkten in Eigenregie bestückt. "Wir würden gern mitentscheiden, was präsentiert wird und wie es präsentiert wird", sagt der Chef der größten Supermarktkette Deutschlands im großen Doppelinterview mit Burda-Boss Philipp Welte. Für die turi2 edition zum Thema Innovation sind die Topmanager in einem Edeka in Hamburg gemeinsam einkaufen gegangen und haben mit Peter Turi über Markt, Macht und Medien gesprochen.

Edeka-Chef Mosa stellt die Macht und die Kompetenz des Grossos in Frage: "Was uns stört, sind Zwischenhändler, die den Kunden nicht wirklich kennen, keine wirtschaftliche Verantwortung tragen und trotzdem die höchste Marge einstreichen." Die Zeitschriftenregale seien zu eng bestückt, einzelne Titel zum Teil kaum noch wahrnehmbar. Auch Philipp Welte ärgert sich, wenn er im Supermarkt unaufgeräumte Regale sieht. "Das Zeitschriftenregal ist heute die Lebensader unserer gesamten Industrie", sagt er, "hier entscheidet sich unsere Zukunft".

Deshalb wünscht sich auch Welte neue Regeln fürs Grosso: "Unser System entstammt einer Zeit des Mangels an medialen Angeboten, und diese Zeit ist wirklich vergangen." Für den Burda-Vorstand sind vor allem Blätter, die er als "Plagiate" empfindet, schuld an verstopften Presse-Regalen. Als Beispiel nennt er Burdas "Freizeit Revue". Von dem Yellow-Titel zählt Welte "über 30" Nachahmer. "Es kann nicht sein, dass die Plagiate im Handel genauso viel Raum einnehmen wie das Original", sagt Welte.

Das komplette Gespräch von Markus Mosa und Philipp Welte mit Peter Turi lesen Sie in der "turi2 edition" zum Thema Innovation. Das Buch erscheint am 26.5. und liegt im Bahnhofsbuchhandel, an Flughäfen und ausgewählten Kiosken. Außerdem ist es bei Amazon und direkt auf turi2.de/bestellen erhältlich.
"turi2 edition" Innovation, S. 162-171 (Paid)

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So bekommt "schwarzsehen" eine ganz neue Bedeutung:
Si - Das Fachmagazin für SHK-Unternehmer wird Fachmedium des Jahres 2017 in der Kategorie "Beste integrierte Markenführung". "Die Farbe Schwarz wird in Kombination mit den Buntfarben im Corporate Design konsequent verwendet", begründet die Jury ihre Entscheidung. Weitere Infos auf www.si-shk.de.

Verlagsgruppe Handelsblatt heißt ab Dezember Handelsblatt Media Group.

Nomen est omen: Die Verlagsgruppe Handelsblatt gibt sich einen neuen Namen. Künftig soll der Verlag Handelsblatt Media Group heißen, sagt "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart am Dienstagabend am Rande der Launchparty für die turi2 edition4 in Düsseldorf. Die Umbenennung geschehe parallel mit dem Umzug des Verlags in ein neues Gebäude, der für Dezember geplant sei.

Mit dem neuen Namen will Steingart abbilden, dass die Mediengruppe inzwischen mehr als ein Verlag ist, u.a. mit dem Kreativdeck, das Kunden als In-House-Agentur Kommunikationslösungen anbietet. Die englische "Media Group" unterstreiche die internationale Ausrichtung, etwa mit der englischsprachigen Global Edition.
turi2 – eigene Infos1 Kommentar

Johannes Arlt verantwortet die Bildsprache der "turi2 edition".

Oberauge: Johannes Arlt, Jahrgang 1981, avanciert vom Foto-Korrespondenten zum Fotochef der turi2 edition. Mit Ausgabe 4 zum Thema Innovation, die am 26.5. erscheint, definiert Arlt als Fotochef die Bildsprache der Buchreihe. Für die aktuelle "edition" hat Arlt unter anderem die Burlesque-Tänzerin Bella La Donna, den Blues-Musiker Abi Wallenstein, den Edeka-Chef Markus Mosa und den Burda-Vorstand Philipp Welte mit Fotos und Bewegtbild inszeniert. Der gelernte Physiotherapeut arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freier Fotograf u.a. für den "Spiegel". Die "turi2 edition" hat er mit seinen Fotos von der ersten Ausgabe an mitgeprägt.
turi2.de/team, turi2.de/edition4Kommentieren ...

Julia Jäkel: Facebook muss Verantwortung für Fake News und Hate Speech übernehmen.


Facebooks Realität und Zuckerbergs Anspruch: Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook, endlich Verantwortung für Fake News, Beleidigungen und Gewaltdarstellungen zu übernehmen. Gründer Mark Zuckerberg nehme für sich in Anspruch, das gesamte soziale Gefüge der Gesellschaft abzubilden, es brauche aber sehr viel guten Willen, um zu glauben, dass Zuckerberg seine Verantwortung erkannt habe, sagt Jäkel auf dem European Newspaper Congress in Wien.

Es sollte nicht nur Sales-Truppen von Facebook in Deutschland geben, sondern auch Ansprechpartner für Partnerschaften und die Regulierung des sozialen Netzwerks, fordert Jäkel. Sie vergleicht Facebook mit den Verlagen in den 1950er Jahren: Damals hätten sich die Verlage zusammengetan und u.a. mit dem Presserat für eine Selbstkontrolle gesorgt. Ähnliches erwartet Jäkel auch von Facebook.
daniel-bouhs.de, youtube.com (4-Min-Video)

1 Kommentar

Ex-G+J-Chef Bernd Buchholz kandidiert auf aussichtsreichem Platz für die FDP.

 Bernd BuchholzBernd Buchholz, Ex-Vorstandschef von Gruner + Jahr, kandidiert auf dem 2. Platz der Landesliste der Nord-FDP für den Bundestag. Buchholz hat sich in einer Kampfabstimmung für den aussichtsreichen Platz durchgesetzt. Der Vorgänger von Julia Jäkel saß bereits vier Jahre im Landtag von Schleswig-Holstein, bevor er 1996 zu G+J kam.
liberale.de, kn-online.deKommentieren ...

Zitat: Julia Jäkel erklärt die Zeit der Großverlage für beendet.

"Die Zeit der Großverlage ist vorbei. Over."

Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, gibt beim European Newspaper Congress in Wien zu, dass ihr Verlag "manchmal ein bisschen den Dicken markiert" habe. Heute sei es wichtig, ein Unternehmen zu sein, mit dem man gerne zusammenarbeite.
derstandard.at, daniel-bouhs.de (4-Min-Ausschnitt zum Thema Facebook)Kommentieren ...

"Emotion" und FischerAppelt starten die Aktion #wasfrauenfordern.

Emotion und FischerAppelt starten zusammen mit dem Marktforschungs-Start-up Appinio eine Aktion für Frauenrechte. Die Aktion #wasfrauenfordern soll Frauen Mut machen, im Jahr der Bundestagswahl für ihre Rechte einzutreten. Dafür startet die Frauenzeitschrift Emotion eine neue redaktionelle Serie und launcht die Seite wasfrauenfordern.de. Die Partner wollen herausfinden, wie sich Frauen eine moderne Politik vorstellen und das Ergebnis der nächsten Bundesregierung präsentieren.
new-business.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Zeitschriften überbieten sich mit harten Titelblättern.

Lese-Tipp: Magazine konkurrieren um das härteste Cover, beobachtet Ralf Wiegand. Besonders im Fall Donald Trumps stehe das Megafon schon lange am Anschlag. Rainer Wörtmann, früher Titelseiten-Gestalter des "Spiegels", findet hingegen, es sei nicht die Aufgabe des "Spiegels", zu provozieren. Ein Problem am umstrittenen "Spiegel"-Cover mit dem Miss-Liberty-Henker Trump sei, dass die Geschichte im Heft ein ganz anderes Thema behandelt habe.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Ralph Alex wird 54.


Wir graturilieren: Ralph Alex, Chefredakteur von "auto motor und sport" feiert heute seinen 54. Geburtstag. Besonders gerne erinnert er sich an "diese eine unvergessliche Woche", in der die Redaktion Supersportwagen zum Testen hatte und er jeden Abend mit einem anderen nach Hause fahren konnte. So viele PS unter der Haube blieb anscheinend nicht ohne Konsequenzen – jedenfalls wünscht sich Ralph Alex fürs kommende Lebensjahr "deutlich weniger Strafzettel".

Ansonsten stehen Segelfliegen und Fallschirmspringen auf seiner Wunschliste fürs Leben. Seinen Geburtstag feiert er im Jahresurlaub mit "Lieblingsfrau" Heidi und "Lieblingshund" Lilly sowie Schwager, Schwägerin und Nichte samt Mann und Baby in der Bretagne. Die Urlaubertruppe wohnt in einem einsamen Architektenhaus, das fast nur aus riesigen Glasflächen besteht und direkt am Strand liegt. Auch bei nur 14 Grad Wassertemperatur will Ralph Alex schwimmen gehen. Gratulationen erreichen ihn per E-Mail.

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jens Katemann und Ralph Alex definieren "auto motor und sport" ständig neu.

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Frauenmagazine setzen auf Events zur Leserbindung.

Frauenzeitschriften entdecken Events als Mittel zur Leserinnenbindung, schreibt Gabi Schreier. "Bunte" veranstaltet im Herbst erstmals eine Beauty-Messe und erwartet 5.000 Besucherinnen. Bauers "Tina" bietet ein ausgebuchtes Workshop-Programm an und "Brigitte" lädt bereits zum dritten Mal zum Tag der offenen Tür ins Hamburger Verlagshaus. Dort präsentieren sich neben der Redaktion auch Anzeigenkunden, was dem Verlag zusätzliche Einnahmen beschert und für die Firmen billiger und effektiver ist als ein Messeauftritt.
"Werben & Verkaufen" 21/2017, S. 55/56 (Paid)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Philipp Graf Montgelas wird 48.


Wir graturilieren: Philipp Graf Montgelas, seit Anfang Mai globaler Marketingchef des Magazin-Flatrate-Anbieters Readly, feiert heute seinen 48. Geburtstag. Dank frischer Kapitalspritze von 13 Mio Euro freut er sich auf die neu entstandenen finanziellen Möglichkeiten zur internationalen Marketingplanung für Readly. Im Privaten ist er stolz darauf, die "richtige Frau" geheiratet zu haben und mit ihr drei "großartige Kinder" großzuziehen. Auf seiner Agenda fürs Leben steht auf jeden Fall noch ein Käfig-Tauchgang mit weißen Haien.

Heute feiert Philipp Graf Montgelas seinen Ehrentag mit der Familie zu Hause in München. Über Gratulationen freut er sich z.B. über LinkedIn, Xing, WhatsApp oder E-Mail - "nur nicht anrufen".Kommentieren ...

Gruner + Jahr halbiert die Erscheinungsfrequenz von "Nido".

Nido erscheint ab August statt monatlich nur noch alle zwei Monate, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Mitteilung im Intranet von Gruner + Jahr. Mit der geringeren Erscheinungsfrequenz solle das Familien-Magazin "dem Markt besser gerecht" werden. Zugleich werde die Chefredaktion "Strukturen und Prozesse" anschauen, betriebsbedingte Kündigungen seien aber nicht geplant.
"Süddeutsche Zeitung", S. 29 (Paid)Kommentieren ...

BZV Medienhaus bringt Regional-Magazine für Fußball-Fans und Radler raus.

Funke-Tochter BZV Medienhaus, Herausgeber der "Braunschweiger Zeitung", bringt gleich zwei neue Magazine an den Kiosk. Das Fan-Heft "Eintracht 1967" erinnert auf 120 Seiten an den ersten und einzigen Meisterschaftsgewinn von Eintracht Braunschweig. 10.000 Exemplare werden für 6,90 Euro verkauft. Das Fahrrad-Magazin "Zweiradzeit" für 8,90 Euro liefert auf 116 Seiten u.a. 19 Touren zwischen Harz und Heide.
funkemedien.de (Eintracht), funkemedien.de (Fahrrad)Kommentieren ...

"Spiegel" meldet für 2016 mehr als 26 Mio Euro Gewinn und will Werbe-Muffel online aussperren.


Mehr Wasser unterm Kiel: Der Spiegel-Verlag meldet sich 2016 wieder deutlicher aus der Gewinnzone. Der Verlag kann 26,4 Mio Euro an die Mitarbeiter KG, Gruner + Jahr und die Augstein-Erben ausschütten, berichtet "Horizont". 2015 war der Gewinn auf magere 7 Mio geschrumpft. Der Umsatz geht allerdings um 3,6 % zurück und erreicht knapp 279 Mio Euro. Print setzt noch 178 Mio um, verliert aber im einstelligen Prozentbereich, Spiegel Online und Spiegel TV legen leicht zu. Thomas Hass, Verlagschef an der Ericusspitze, gibt sich im Interview mit "Horizont" zuversichtlich, dass er die Print-Umsätze "stabilisieren" kann, Werbekunden entdeckten "vertrauenswürdige Werbeumfelder" gerade wieder und "der 'Spiegel' hat da eine herausragende Position".

Auch das Sparprogramm kommt laut Hass gut voran: 2016 konnte der Verlag demnach 9 Mio Euro sparen, dieses Jahr wachse die Summe auf 13 Mio. Bis 2018 will der Verlag die Ausgaben um 15 Mio Euro senken. Damit sich die Situation auch auf der Einnahmenseite verbessert, sind weitere Print-Ableger geplant, zudem ruhen einige Hoffnungen auf dem neuen Spiegel Daily. Spiegel Online soll künftig zu den Waffen von Bild.de greifen und Werbemuffel auffordern, ihre Adblocker auszuschalten oder alternativ für das Online-Angebot zu zahlen. (Foto: Christian O. Bruch/"Spiegel")
"Horizont", 20/2017, S. 1, 14-15 (Paid), horizont.net (Auszug)Kommentieren ...

"Emotion" startet mit Sonderheft "Kinderwunsch" Line-Extension.

Emotion legt das Sonderheft "Kinderwunsch" an den Kiosk. Das 100 Seiten dicke Heft ist der Auftakt einer neuen Line-Extension der Frauenzeitschrift zu den Themen Selbststärkung und Weiterentwicklung. 2017 sollen zwei Ausgaben der neuen Emotion-Reihe erscheinen. Das Sonderheft "Kinderwunsch" soll Frauen, deren Kinderwunsch bisher unerfüllt blieb, Orientierung geben und kostet 6,90 Euro. Die Auflage beträgt 60.000 Exemplare.
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Analyse: TV-Magazine sind lukrativ, vernachlässigen aber Streaming-Angebote.

TV-Zeitschriften sind trotz des großen Angebots am Kiosk für Verlage sehr lukrativ, analysiert Jens Mayer. Alle vier Millionen-Seller des deutschen Zeitschriftenmarktes seien TV-Magazine. Die Hefte seien Low-Interest-Produkte wie Zahnpasta, die der Kunde ohne langes Grübeln einfach kaufe. Streaming-Angebote spielten aber nur eine marginale Rolle, weil sich die Hauptleserschaft dafür nicht interessiere. "Spiegel Fernsehen" wolle diese Marktlücke schließen und den Lesern Orientierung bei den Tausenden Filmen und Serien im Netz verschaffen.
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche Medien-Manufaktur startet Frauenzeitschrift "Hygge".


Gedruckte gute Laune: Die Deutsche Medien-Manufaktur legt mit Inspiration aus Dänemark die Frauenzeitschrift "Hygge" an den Kiosk. Das Magazin soll ab Juni alle zwei Monate erscheinen und die gleichnamige dänische Glücksphilosophie verbreiten. Chefredakteurin wird Sinja Schütte (Foto), die unter anderem auch das Achtsamkeits-Magazin Flow für Frauen und das Männer-Pendant Wolf leitet. Das neue Magazin "für das einfache Glück" will auf ein klares Layout und eine Bildsprache mit hoher Emotionalität setzen.

Das Heft entsteht im Joint-Venture von Landwirtschaftsverlag und Gruner + Jahr und kommt mit 164 Seiten. Los geht es am 21. Juni mit mutigen 250.000 Auflage. "Hygge" kostet 5 Euro. Die Deutsche Medien-Manufaktur und G+J bewerben den Marktstart mit Anzeigen in ihren hauseigenen Titeln.
presseportal.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meedia: DVV Media Group und Finanzchefin Kerstin Hainke trennen sich.

DVV Media Group, Tochter der Rheinischen Post Mediengruppe, und die kaufmännische Leiterin Kerstin Hainke gehen getrennte Wege, schreibt Gregory Lipinski. Unternehmens- und Gewerkschaftskreisen zufolge geschehe die Trennung einvernehmlich. Grund für Hainkes Abschied vom norddeutschen Verlag seien unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Unternehmens. Der Verlag wolle 30 Stellen streichen - dies entspricht 20 % des Personals.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche Medien-Manufaktur: Geschäftsführer Hermann Bimberg tritt ab.


Generationswechsel: Die Deutsche Medien-Manufaktur löst ein gutes Jahr nach ihrer Gründung Hermann Bimberg, 63 (Foto, links), als Chef ab. Er hatte das Joint-Venture von Landwirtschaftsverlag und Gruner + Jahr auf der Seite des LV geleitet. Auf ihn folgt Malte Schwerdtfeger, 40 (Foto, rechts). Er leitet das Gemeinschaftsunternehmen gemeinsam mit G+J-Mann Frank Stahmer. Schwerdtfeger war Anfang des Jahres von Burda nach Münster gewechselt, wo er als Managing Director u.a. für "Mein schönes Land" verantwortlich war. In der Deutschen Medien-Manufaktur entstehen Titel wie "Landlust", "Essen & Trinken" und "Flow".
dnv-online.net, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

"Spiegel" startet morgen tägliche Digital-Zeitung Spiegel Daily.


Spiegel und Spiegel Online bringen morgen ihr lange vorbereitetes tägliches Bezahlangebot Spiegel Daily an den Start. Unter der Leitung von Timo Lokoschat und Oliver Trenkamp sollen täglich um 17 Uhr die wichtigsten News des Tages, Kommentare und Debatten aus den sozialen Netzwerken erscheinen. "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer erklärt das Produkt in der Pressemitteilung als "eine digitale Tageszeitung für ein Publikum, das täglich das Weltgeschehen verstehen will, ohne permanent online zu sein". Spiegel Daily kostet 6,99 Euro pro Monat oder 2,49 Euro pro Woche. Digital-Abonnenten bekommen die Online-Zeitung kostenlos, Print-Abonnenten zahlen 50 Cent für das Digital-Upgrade.

Inhaltlich bietet Spiegel Daily sechs Ressorts, die News, Meinung, Stories, Social, Panorama und Mein Abend heißen, berichtet "Werben & Verkaufen". Ein Drittel der Inhalte erscheinen exklusiv in der Digital-Zeitung, ein weiteres Drittel sind zweitverwertete Inhalte, etwa aus dem gedruckten "Spiegel", "Spiegel Wissen" oder von "Spiegel TV". Das letzte Drittel setzt sich aus kuratierten Beiträgen zusammen.
spiegelgruppe.de, spiegel.de, wuv.deKommentieren ...

Condé Nast will Markenbotschafterin für "Glamour" suchen.

Conde Nast 150Condé Nast will für die "Glamour" eine eigene Influencerin aufbauen, schreibt Manuela Pauker. Im Herbst will der Verlag nach einer Markenbotschafterin suchen, die ab dem Frühjahr 2018 das Magazin bei allen Events begleiten soll. Gleichzeitig setzt Condé Nast bei der "Glamour" auf ein eigenes Beauty-Festival und will das Licensing ausbauen.
"Werben & Verkaufen" 20/2017 S, 62 (Paid)Kommentieren ...

Bauer startet "Planet Rock Magazine" im UK.

Bauer startet in Großbritannien die Musik-Zeitschrift "Planet Rock Magazine". Das Heft produzieren das "MOJO Magazine" und der Radiosender Planet Rock in Zusammenarbeit. Beide gehören zu Bauer. Die Erstausgabe ist am Freitag erschienen und kostet 5 Pfund. Die zweite Ausgabe soll im Juli in den Handel kommen. Chefredakteur ist Phil Alexander.
new-business.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Tim Sommer wird 49.


Wir graturilieren: "Art"-Chefredakteur Tim Sommer feiert heute seinen 49. Geburtstag – das heißt, so wirklich feiern tut er nicht, denn "49 ist eh' zum Vergessen". Sommer fliegt heute zurück von der Biennale in Venedig (Foto), wo er seit Dienstag mit zwei Fotografen und fünf Redakteuren über 100 Ausstellungen mit geschätzten 600 Künstlern angeschaut und durchfotografiert hat, für das Sonderheft "Art Spezial Biennale Venedig".

Der Produktionsplan ist sportlich, deshalb feiert er diesmal eher mit der Redaktion als mit der Familie. Und ist trotzdem vergnügt, denn er mag an derlei Turboproduktionen, dass dabei aus jedem Monatsmagazin-Journalisten ein alter Tageszeitungs-Mensch herausgekitzelt wird. Sommer wünscht sich fürs neue Lebensjahr, dass es einfach so weitergeht, er will tolle, aufregende Hefte machen.

Seinen 50. im nächsten Jahr plant er als Ausgleich als Riesenfest mit der ganzen Familie und allen Freunden, auch denen, die zwischendurch leider ein bisschen in die Ferne gerückt sind. Über Glückwünsche freut er sich heute am meisten per netter Gedanken, eine E-Mail ist aber ebenso willkommen.Kommentieren ...

Zitat: Robert Pölzer ist unsicher, ob er AfD-Politikern eine Bühne bieten will.

"Früher gab es den Bunte-Slogan "In ist, wer drin ist". Da sehe ich meine Verantwortung als Chefredakteur: Wem gebe ich eine Bühne, wem verleihe ich dieses Etikett?"

"Bunte"-Chef Robert Pölzer will sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" nicht festnageln lassen, ob AfD-Politiker ein "Bunte"-Thema sein können, grundsätzlich seien "ungewöhnliche Lebensmodelle" spannend.
sueddeutsche.de

weitere Zitate:

"Das ist ja die Kunst unseres Gewerbes, dass sich jemand zurücklehnt und Dinge erzählt, die er für sich behalten wollte - und es hinterher nicht bereut."

"Uns wurde (...) vorgeworfen, wir hätten nicht bei der Familie Schumacher angefragt. Doch es ist so: Du fragst ständig bei der Familie und beim Management an - und die Antwort ist sowieso immer die gleiche."Kommentieren ...

Ganske-Gruppe gründet Kreativ-Campus.


Neues Büro, mehr Kreativität: Ganske sammelt seine Redakteure zusammen und bezieht mit ihnen einen neuen Kreativ-Campus am Harvestehuder Weg an der Hamburger Außenalster. Betroffen sind insbesondere der Jahreszeiten-Verlag sowie BM Brand Media, die bisher ihren Sitz in Winterhude haben. Rund 180 Mitarbeiter sollen Mitte Juli umziehen. Die frei werdenden Flächen will Ganske nach dem Umzug vermieten; einzig einige administrative Abteilungen sollen am aktuellen Standort bleiben.

Vom neuen Kreativ-Campus erhoffen sich die Verantwortlichen "noch mehr Schlagkraft" der Verlagsgruppe. Bisher sind am Harvestehuder Weg bereits Hoffmann & Campe samt Kommunikationsdienstleister sowie die Holding der Ganske-Verlagsgruppe ansässig.
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Burda investiert in Kaffee-Plattform Roast Market.

Burda investiert in den Stoff, der die Redaktionen am Laufen hält, und beteiligt sich an der Kaffee-Plattform Roast Market. In dem Online-Shop können Kunden deutsche und internationale Kaffeesorten und Zubehör kaufen. Bisher haben Burda und der Online-Händler aus Frankfurt auf der Basis von Media for Revenue zusammengearbeitet, nun nimmt der Verlag auch Geld in die Hand – wie viel, sagen die Partner nicht. Roast Market ist seit 2015 am Markt.
per Mail, roastmarket.de
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Reinhard Haas kehrt als Kolumnist zu "GQ" zurück.

Reinhard Haas, ehemaliger Chefredakteur der "GQ", kehrt als Kolumnist zum Magazin zurück. Laut kress.de folgt er damit dem Ruf des aktuellen Chefredakteurs Tom Junkersdorf, der gerade auf Edelfedern-Einkaufstour ist. Haas soll für "GQ" regelmäßig eine "Bucket List" schreiben - über Orte und Ereignisse, die ein Mann einmal im Leben kennengelernt haben sollte.
kress.deKommentieren ...