Meinung: Kein Like für Socia-Media-Magazin "#beHype".

Kein Like gibt die "Süddeutche Zeitung" #beHype aus dem Ehapa-Verlag: Das Magazin will Mädchen aus dem Internet abholen - doch Autor Max Fellmann bezweifelt, dass sie dort überhaupt weg wollen. So gehen die Blattmacher der Frage nach, welche YouTuberin die "BFF" wäre. Zur besten Freundin der "Süddeutschen Zeitung" wird #beHype nicht. Starschnitte von YouTube-Stars, Bastelanleitungen und Psycho-Tests seien als Ideen "abgehangen". "Arg lieblos" urteilt Fellmann und senkt den Daumen nach unten.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

BJV: Der Zeitschriften-Branche geht es schlechter als die Verlage zugeben.

Zeitschriften-Verlagen geht es weit weniger gut, als die offiziellen Statements vermuten lassen, schreibt das Gewerkschaftsblatt "BJV-Report" über die Lage der bayerischen Verlage. Als Beweis zieht es die Untersuchung von Presseforscher Andreas Vogel heran. Demnach sinken Auflagen und Umsätze seit 20 Jahren kontinuierlich. Allein Zielgruppen-Journalismus und Maskottchen-Magazine seien derzeit noch ein attraktives Geschäftsmodell.
"BJV-Report" 4/2018, S. 8-10 (Abo)

Meinung: Silke Burmester empfindet Inhalt bei "Brigitte" als "gekauft".

Brigitte macht in ihrer aktuellen Ausgabe "besonders unverblümt" Werbung für eine Sonnencreme "ihres großen Anzeigenkunden Biotherm", beobachtet Silke Burmester.
In einem Interview mit der Wissenschaftlerin Sylvia Earle sieht es so aus, als hätte Biotherm "etwas Sensationelles erfunden" – was nicht stimme. Wenn Frauenzeitschriften schon ihre journalistischen Grundsätze über Bord werfen, sollen sie auf dem Titel wenigstens "Von der Industrie gekauft" vermerken, findet Burmester.
deutschlandfunk.de

"Economist" erzielt Plus in Print und digital.


Wirtschaftswachstum: Das britische Nachrichtenmagazin "Economist" meldet für das erste Halbjahr ein deutliches Plus. Insgesamt stieg der Vertriebsumsatz um 14 %. Die Printauflage legt um 1,4 % auf im Schnitt 1,4 Mio Exemplare zu. Dennoch gewinnt der Digitalbereich an Bedeutung: Hier verkauft das Magazin 14,9 % mehr Abos. Damit tragen digitale Erlöse ein Drittel zum Vertriebsumsatz bei.

56 % der gedruckten Ausgaben und 48 % der Digitalabos verkauft der "Economist" in Nordamerika. Dahinter folgt der britische Heimmarkt mit 18 % in Print und 21 % im Digitalen, gefolgt vom Rest Europas, wo das Magazin 15 % seiner Print- und 14 % seiner Digitalabos vertreibt.
dnv-online.net

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Als Eiskunstläuferin tanzt sich Franziska Benz seit 2016 in die Herzen der "Alles was zählt"-Fans – ihre Kür zur 3000. Serienfolge liefern wir auf unserem Titel. Außerdem im PLAYBOY: Dennis Lehane, Joaquin Phoenix und Sido. Übrigens: PLAYBOY hat seine Abo-Auflage im Vergleich mit dem Vorjahresquartal zum zehnten Mal in Folge gesteigert und erreicht mit 43.537 Abonnenten nun den höchsten Stand seit 2013.
burdanews.de (Foto: Philip la Pepa für Playboy September 2018)

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Über 30 Millionen Leser vertrauen Zeitschriften der Bauer Media Group
Bauer Media Group ist nach den neuesten Print-MA Zahlen reichweitenstärkstes Medienhaus. Rund 43,5 Prozent der Deutschen schenken den Inhalten von Europas größtem Zeitschriftenverlag ihr Vertrauen. Eine Reichweite von 52,8 Prozent bei Frauen unterstreicht die hohe Loyalität zu Bauer-Frauentiteln.

"Motorwelt" ist Deutschlands reichweitenstärkste Zeitschrift.

Print-MA: Die Gesamtreichweite von Zeitungen und Zeitschriften sinkt gegenüber dem vorvergangenen Halbjahr leicht. Die höchste Reichweite haben regionale Abozeitungen mit 31,7 Mio Lesern täglich. Reichweitenstärkster Titel bleibt "Motorwelt" – auch die ADAC-Zeitschrift verliert aber mehr als 1 Mio Leser. Die "Welt" ist die überregionale Tageszeitung mit größtem Minus von 7 %, das "Handelsblatt" gewinnt 6,7 %, die "taz" 4,8 %.
dwdl.de, new-business.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: turi2 edition3: "Motorwelt"-Mann Martin Kunz liest auf der Überholspur gern Gedrucktes.

Funke relauncht Myself.de und engagiert eine Online-Redaktion.

Funke spendiert der Frauenzeitschrift "Myself" eine neue Website. Verlagsleiterin Barbara Brehm will das Portal "zu einer führenden Digital-Marke" ausbauen. Die dafür neu engagierte Online-Redaktion soll eng mit der Print-Redaktion zusammenarbeiten. Mit einem Etat von 250.000 Euro will Funke das aufgefrischte Portal in Print- und Onlinemedien bewerben.
funkemedien.de

"Spiegel" und Spiegel Online wachsen gesellschaftsrechtlich zusammen.


Fürs Finanzamt vereint: Der Spiegel-Verlag treibt die Integration von gedrucktem "Spiegel" und Spiegel Online voran – zumindest für den Fiskus, berichtet Gregory Lipinski bei Meedia. Geschäftsführer Thomas Hass gliedert die Digitaleinheit der Spiegel Online GmbH gesellschaftsrechtlich an den Printverlag an und ändert die Rechtsform. Aus der Spiegel Online GmbH wird die Spiegel Online GmbH & Co. KG. An der Ungleichbehandlung von privilegierten Print-Redakteuren und den schlechter gestellten Onlinern ändert sich dagegen vorerst nichts.

Dennoch zitiert Lipinski eine Verlagssprecherin mit den Worten: "Wir bauen Hürden ab, die einer möglichen weitergehenden Zusammenarbeit der Redaktionen Print und Online im Weg stehen würden." Die neue gesellschaftsrechtliche Struktur bilde die Voraussetzungen für die Verschmelzung der Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online. Der Verlag hatte im April angekündigt, die Firmenstruktur so anzupassen, dass Print und Online vom Finanzamt als ein Steuersubjekt veranlagt werden können.
meedia.de, turi2.de (Background)

Studie: Jugendliche nutzen alle Medienkanäle und unterscheiden bewusst.


Multimedial: Jugendliche in Deutschland nutzen nicht nur das Internet, sondern haben für fast alle Medienkanäle eine Verwendung. Das ist eine Erkenntnis der "Bravo"-Mediennutzungsstudie 2018. Internet, soziale Medien und TV werden von über 80 % der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren genutzt. Rund zwei Drittel hören Radio. 72% der Mädchen lesen Zeitschriften und 67 % Bücher, bei den Jungs sind es 60 % bzw. 48 %. Tageszeitungen werden nur von jedem dritten Jungen und jeden vierten Mädchen gelesen.

Während sie für aktuelle Nachrichten vor allem das Fernsehen wählen, informieren sich Jugendliche im Internet und in Zeitschriften vor allem über spezielle Interessengebiete wie Mode, Sport oder Computerspiele. WhatsApp, Instagram, Snapchat und YouTube sind die meistgenutzten Apps bei 10-19-Jährigen. Beide Geschlechter nutzen Facebook, Twitter, Pinterest und Musical.ly deutlich seltener als noch im Vorjahr. (Foto: imageBROKER / Picture Alliance)
bauermedia.com, turi2.de (Background)

Zitat: Jörg Risken setzt bei Egmont Ehapa weiter auf Print.

"In Apps haben wir vor einigen Jahren viel Geld investiert, aber leider ist die Zahlungsbereitschaft für diese Produkte zu gering. Es sind zu viele digitale Lizenzangebote kostenlos verfügbar."

Jörg Risken, Publishing Director Magazine bei Egmont Ehapa, sagt im Interview mit "New Business", dass sich sein Verlag weiter weitgehend auf die Entwicklung und Produktion von Print-Titeln fokusieren will.
new-business.de

Blue Ocean startet fünf neue Zeitschriften.

Blue Ocean startet in den kommenden Monaten insgesamt fünf neue Zeitschriften, berichtet "New Business". Am 15. September liegt erstmals "Spirit" mit 70.000 Auflage für 3,99 Euro am Kiosk und kommt künftig 6-wöchentlich. "Hotel Transsilvanien" erscheint ab dem 2. Oktober alle zwei Monate mit ebenfalls 70.000 Auflage für 3,70 Euro. Ebenfalls im Oktober starten "Angelo" und "Nektons", am 13. November erscheint erstmals "Find me in Paris". Alle fünf Hefte basieren auf gleichnamigen TV-Sendungen.
new-business.de

G+J: Kretschmer-Magazin kommt im Oktober mit mindestens 250.000 Auflage.

Gruner + Jahr bringt sein neues Maskottchen-Magazin rund um Modedesigner Guido Maria Kretschmer im Oktober an den Kiosk, liest Manuela Pauker aus einem Info-Folder des G+J-Vermarkters EMS. Das Heft komme mit einer Auflage von mindestens 250.000 zu einem Preis zwischen 3 und 4 Euro an den Kiosk. Die jährlich zehn Ausgaben bekommen 150 bis 170 Seiten.
wuv.de

Burda: Kartellamt gibt grünes Licht für Pharma-Joint-Venture mit Noweda.

Burda und der Pharma-Großhändler Noweda dürfen ihr geplantes Joint Venture starten und eine Apotheken-Kundenzeitschrift herausbringen, bestätigt das Kartellamt. Das Printheft sowie die dazugehörigen Digital-Angebote richten sich an die mehr als 9.200 Apotheken, die Mitglieder in der Apothekergenossenschaft Noweda sind.
new-business.de, turi2.de (Background)

Zitat: Patricia Riekel findet Horst Seehofer interessanter als Til Schweiger.

"Ich würde gerne tiefer in sein Herz hineinschauen, seine Motivation kennen, die Dinge so anzugehen, wie er es tut."

Patricia Riekel, frühere Königin des People-Journalismus bei Burdas Promi-Bibel "Bunte" und aktuell Wahlkampf-Assistentin ihres Lebensgefährten Helmut Markwort, würde für eine Homestory lieber Horst Seehofer als Til Schweiger besuchen, sagt sie im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen".
augsburger-allgemeine.de

Aus dem Archiv von turi2.tv Patricia Riekel beendet die News-Jagd. (2015)

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

Marco Bergmann kommt als Leiter Media Management zum Wort & Bild Verlag.

Wort & Bild Verlag holt Marco Bergmann als Leiter Media Management. In der neu geschaffenen Position unterstützt er das Team um Brigitta Hackmann und Gregory McCutchan. Bergmann hatte seinen Posten als geschäftsführender Gesellschafter und Chief Sales Officer beim Kinovermarkter Weischer Media Mitte 2017 verlassen, danach war er als Berater für die Serviceplan-Tochter Mediaplus tätig.
presseportal.de

Straßenzeitungen in Deutschland sind regional sehr unterschiedlich aufgestellt.

Straßenzeitungen wie "Kippe" aus Leipzig oder "Hinz&Kunzt" in Hamburg haben sich in den vergangenen Jahren professionalisiert, berichtet Miriam Heinbuch. Anders als in Großbritannien seien die Titel regional aber sehr unterschiedlich aufgestellt, weshalb von einer Krise nicht die Rede sein könne. In jeder Stadt müssten sich die Titel individuell den Gegebenheiten anpassen.
taz.de

Kinder-Medien-Studie: Drei von vier Kids lesen Bücher und Zeitschriften.

Lesen vor Klicken Drei Viertel der sechs- bis 13-jährigen Kinder in Deutschland lesen regelmäßig Bücher, Zeitschriften oder Comics, sagt die Kinder-Medien-Studie von sechs deutschen Verlagen. Die größte Reichweite hat Disneys "Lustiges Taschenbuch" mit 569.000 Lesern. Bei den Sechs- bis Neunjährigen liegt das "Micky Maus-Magazin" mit 266.000 Lesern vorne. Mädchen lesen am liebsten das Pferde-Magazin "Wendy", bei Jungs liegt das Fußball-Heft "Just Kick-it!" vorne.

Zwei der liebsten Freizeitbeschäftigungen sind nach wie vor "mit Freunden zusammen sein" und "im Freien spielen". Weitere Ergebnisse: Rund die Hälfte aller Kinder hat mit neun Jahren bereits ein Smartphone, bei den 13-Jährigen sind es 92 %. Beim Fernsehen liegt die lineare Nutzung bei 87 % der Kinder an erster Stelle. Und Radiowerbung findet nur die Hälfte der befragten Kids gut. (Symbolbild: Rolf Neeser / Prima / picture alliance)
new-business.de, horizont.net, sueddeutsche.de, kinder-medien-studie.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: 50 Jahre "Lustiges Taschenbuch": Keine Print-Krise in Entenhausen.

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Verlockend! Ein gutes Layout sagt mehr als 1.000 Worte
Die Printwelt steht vor allem in Layout-Fragen stets vor der Herausforderung, sich deutlich vom Online-Bereich abzugrenzen. Wie das funktioniert und wie Sie mit einem einzigartigen Magazindesign Ihre Zielgruppe anlocken, erfahren Sie im Seminar der VDZ Akademie Mit Layout Leser locken. Mehr Informationen.

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

Zitat: Andreas Arntzen erklärt die Null-Fehler-Toleranz im Wort & Bild Verlag.

"Wir sind so exotisch, was die Einhaltung redaktioneller Qualität anbelangt, das hätte auch ich davor nicht erwartet."

Andreas Arntzen, Chef des Wort & Bild Verlags, kannte eine solche Null-Fehler-Toleranz wie beim "Apotheken Umschau"-Verlag nicht aus seiner Zeit bei "NZZ", "Zeit" und "Handelsblatt". Diese sei bei gesundheitsrelevanten Informationen wichtiger als bei einem Bericht über Gebrauchtwagen.
"Werben & Verkaufen" 32/2018, S. 16-21 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Andreas Arntzen erklärt die Zukunft der "Apotheken Umschau".

Bauer stellt "Mutti kocht am besten" ein.

Bauer stellt "Mutti kocht am besten" ein. Abonnenten erhalten künftig stattdessen "Lecker". Dort will Bauer "Mutti" als Marke in Form einer neuen Rubrik weiterbestehen lassen. Erstmals legte der Verlag das Heft Anfang 2014 an den Kiosk und brachte den One-Shot später in Serie. Im März machte Bauer Gabriele Mühlen zur Chefredakteurin von "Lecker" und "Mutti kocht am besten".
meedia.de, turi2.de (Background)

"New York Times": Condé Nast will drei US-Magazine verkaufen.

Conde Nast 150Condé Nast will nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus drei Magazine in den USA loswerden. Zur Debatte stehen "Brides", "Golf Digest" und "W", berichtet die "New York Times". Der Verkauf ist eine Empfehlung von Beratern der Boston Consulting Group, die den Verlag durchleuchtet haben. Mitarbeiter müssen wohl auch 6 von 23 Etagen im One World Trade Center räumen – die Redaktionen von "The New Yorker" und "Vanity Fair" sollen sich andernorts günstiger einmieten. Condé Nast verdient zunehmend an Web und Video, leidet aber unter der Erosion auf dem einst dominierenden Print-Markt.
nytimes.com

Basta: "Rolling Stone" finanzierte Artikel aus Drogengeld.

Rolling Stone Logo RS 150Schwarze Kasse vom Schwarzen Afghanen: Ex-"stern"-Chef Michael Jürgs erzählt im "Handelsblatt" eine berauschende Anekdote aus seiner Zeit als Praktikant beim "Rolling Stone" in San Francisco. Dort brachte der Sandwich-Mann nicht nur belegte Brötchen, sondern auch Drogen aller Art. Ein Drittel seiner Einnahmen lieferte er beim Empfang ab. Aus Drogengeld konnte der "Rolling Stone" so pro Ausgabe einen Artikel finanzieren. Journalismusferne Nebenerlöse würde das wohl heute heißen.
handelsblatt.com (Paid)

Renner: "stern" verschiebt Jubiläumsausgabe auf Ersterscheinung des Nazi-"stern".

stern, der heute erstmals vor 70 Jahren erschienen ist, verlegt seine Jubiläumsausgabe aus dem Sommerloch auf den 20. September, schreibt Kai-Hinrich Renner. Damit treffe Gruner + Jahr ausgerechnet das Datum der Ersterscheinung des Nazi-"stern", der 1938 erstmals gedruckt und Henri Nannen 1948 als Vorlage diente. Die Überschneidung der Termine sei ein Zufall, sagt eine G+J-Sprecherin.
abendblatt.de

Burda plant mit Pharma-Joint-Venture Angriff auf "Apotheken Umschau".

Burda und der Pharma-Großhändler Noweda planen ein Joint Venture, wie aus laufenden Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts hervorgeht. Beide Unternehmen wollen sich offenbar in das Territorium der "Apotheken Umschau" wagen und gemeinsam eine Apotheken-Kundenzeitschrift herausbringen. Noweda, als Genossenschaft organisiert, vereint rund 9.000 Apotheker und Apothekerinnen als Eigentümer hinter sich. Der Wort & Bild Verlag, Herausgeber der "Apotheken Umschau", plant seinerseits den Aufbau einer Vertriebsplattform für Apotheken.
healthcaremarketing.eu, turi2.de (Wort & Bild Verlag)