Medien verlieren immer mehr Entscheider – Print bricht ein.

Große Medienmarken erreichen fast durch die Bank weniger Entscheider, ergibt die Leseranalyse LAE. Print büßt massiv ein: die werktägliche "Welt" minus 17,1 %, Handelsblatt verliert 14,4 % Entscheider und auch die Print-"Zeit" liegt bei minus 11,6 %. "Focus Money" büßt 28,1 % ein, "Brand Eins" 15,7 %. Auch viele Medien-Websites werden seltener von den 2,9 Mio Entscheidern in Deutschland besucht: Focus Online verliert 16,4 % in dieser Zielgruppe, sueddeutsche.de 12 %. Hingegen gewinnt welt.de 9,4 % Entscheider hinzu. Ein Lichtblick unter 21 Titeln ist das "Handwerk Magazin", das crossmedial sein Niveau hält und gedruckt sogar leicht gewinnt. Die meisten Entscheider über alle Ausspielwege hinweg, nämlich 52,5 %, erreicht die Marke "Spiegel".
meedia.de, lae.de

Daniel Lingenhöhl wird Chefredakteur bei "Spektrum der Wissenschaft".

Spektrum der Wissenschaft macht Digitalchef Daniel Lingenhöhl, 45, zum Chefredakteur der gesamten Marke. Lingenhöhl verantwortet ab Oktober auch die Ableger wie "Gehirn & Geist". Der Wissenschaftsjournalist kam 2004 erstmals in die Onlineredaktion. Er folgt auf Carsten Könneker, der die Geschäftsführung der Klaus Tschira Stiftung übernimmt.
dnv-online.net, turi2.de (Könneker)

Falkemedia und SHZ wollen Zeitschriften-Geschäft fusionieren.

Zeitschriften: Falkemedia und der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) wollen ihr Magazingeschäft zusammenlegen. Das Kartellamt prüft die Pläne, berichtet Meedia. Falkemedia verlegt rund 20 Titel, etwa das Thermomix-Magazin "Mein Zaubertopf", "Landgenuss" und das Technik-Magazin "MacLife". Zum SHZ gehören u.a. "Landgang", "Sylt-Magazin" und "Handballwoche". Der SHZ bestätigt Fusionspläne, Falkemedia kommentiert sie nicht.
meedia.de

"Brigitte" lässt ein grünes Beiboot für jüngere Frauen zu Wasser.

Brigitte startet einen Ableger für die Generation #FridaysForFuture: Das halbjährliche Magazin rund um Nachhaltigkeit richtet sich an Frauen ab 25 Jahren. Gruner + Jahr kündigt den Start für Herbst an mit 120.000 Auflage und einem Copypreis von 5,90 Euro. Auf welcher Sorte nachhaltigem Recycling-Papier gedruckt wird, ist noch nicht bekannt.
presseportal.de

Burda trennt sich vom "Playboy" – Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen.


Neue Potenz für Playboy? Burda trennt sich nach 17 Jahren von der deutschen "Playboy"-Lizenz. Verlagsleiterin Myriam Karsch und Chefredakteur Florian Boitin werden durch einen Management-Buy-Out neue Herausgeber – und wollen das zuletzt laut IVW etwas lendenauflagenlahme Männermagazin aus der Midlife-Crisis führen. "Playboy" erscheint ab der Ausgabe vom 5. Dezember 2019 in einer eigenen GmbH. Betroffen sind 21 Burda-Mitarbeiter. Sie können sich bei Boitin und Karsch bewerben – oder müssen auf einen anderen Job bei Burda hoffen.

BurdaNews-Chef Burkhard Graßmann lässt sich mit Dank zitieren: Die Marke "Playboy" habe sich trotz "schwieriger Marktbedingungen" in den vergangenen Jahren "gut entwickelt". Doch gut ist offenbar nicht gut genug für eine Fortführung der Burda-"Playboy"-Ehe. Darum probieren Boitin und Karsch ihr Glück auf eigene Faust. Dass dies kein Himmelfahrtskommando ist, zeigen andere Beispiele, notiert David Hein: 2009 übernahm Katarzyna Mol-Wolf "Emotion" von Gruner + Jahr, 2013 Nikolaus Förster die "Impulse". 2015 wurde Chefredakteur Christoph Schwennicke zugleich "Cicero"-Verleger. Alle stemmen sich mit Events und Networking-Angeboten gegen das rückläufige Printgeschäft.
burda.com, horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Boitin arbeitet in seinem Traumjob (November 2016)

Mit Humor und Fingerspitzengefühl: Wie Lisa Jüngst Selbsttests für den Intim-Bereich vermarktet.


Unter der Gürtellinie: Lisa Jüngst geht dahin, wo es den meisten Menschen unangenehm wird. Die Chefin das Pharma-Unternehmens NanoRepro produziert und vermarktet Selbsttests für den Intimbereich – vom Schwangerschaftstest über den Fruchtbarkeitstest für Männer und Frauen bis hin zu Tests auf Scheidenpilz. Im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Innovation Day Health von Gruner + Jahr erzählt sie – ganz ohne Blatt vorm Mund – dass sie vor allem mit Print-Werbung ihre Zielgruppe erreicht, aber auch erste Experimente mit Instagram macht.

In der Werbe-Sprache setzt das Pharma-Unternehmen aus Marburg je nach Produkt auf eine Mischung aus flotten Sprüchen und Fingerspitzengefühl: Einen Test für die Bestimmung der Spermienzahl beim Mann etwa bewirbt die Firma mit in unterschiedlichen Stellungen kopulierenden Strichmännchen und dem Slogan: "1.000 mal probiert, 1.000 mal ist nix passiert." Eines ihrer am besten laufenden Produkte ist ein Selbsttest, den Lisa Jüngst eher nicht für social-media-fähig hält – auf Scheidenpilz. Keine Frau sage auf Social Media: "Hi, ich habe auch einen Scheidenpilz."
turi2.tv (4-Min-Video)

Video-Tipp: "Walulis" liest Maskottchen-Magazine.

Video-Tipp: Die Funk-Satire-Sendung Walulis nimmt sich Maskottchen-Magazine mit Promis als Namensgeber vor. Barbara, JWD und Boa kreierten einen Personenkult, wie seit den Rolling Stones nicht mehr - die ja auch ihr eigenes Magazin hätten. Als Editor-at-Large (Barbara), Editor-at-very-Large (Joko) oder einfach nur Spielmacher (Boateng) hätten die Promis zwar Einfluss aufs Heft, seien bei der "redaktionellen Knochenarbeit" aber nicht unbedingt vor Ort.
youtube.com (8-Min-Video)

Brutto-Werbeumsätze der Publikumszeitschriften sinken laut Nielsen erneut.

Werbeumsätze der von Nielsen ausgewerteten rund 420 Publikumszeitschriften in Deutschland sind in den ersten fünf Monaten 2019 rund 3,5 % gesunken, schreibt Jens Schröder. Einige Titel, darunter die "Bild am Sonntag", der "Focus" und die "Brigitte", sowie die TV-Titel "TV Digital" und "TV Movie" verloren zweistellig. Der "stern" kann hingegen um 19,4 % zulegen. Die Nielsen-Zahlen beziehen sich lediglich auf Brutto-Preise, die zum Beispiel keine Eigenanzeigen oder Rabatte berücksichtigen.
meedia.de

Bauer-Managerin Bianca Schwarz über die neue Ehrlichkeit im Content Marketing.


Ehrlich währt am längsten: "Unehrlichkeit, etwas verschleiern, das funktioniert nicht mehr. Das kommt doppelt und dreifach zurück", sagt Bianca Schwarz im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Food Trend Tags der Bauer Media Group in Hamburg. Schwarz leitet die Bereiche New Business und Produktion im House of Food. In der Food-Einheit von Bauer entstehen Magazine wie "Lecker" und "Kochen & Genießen", aber auch multimediale Auftragsarbeiten für Werbekunden – in Print, Web oder Social Media.

Als wichtigsten Content-Trend sieht Schwarz nach wie vor Bewegtbild – gerne auch "perfekt-unperfekt": "Es wird immer echter, immer realer", was Food-Stylisten und das Influencer-Netzwerk des Verlags produzieren, sagt Schwarz. Rund 70 % ihrer Kunden wollten inzwischen ehrlichen Content, der nicht mehr nur Produkte in den Vordergrund schiebt, sondern die Story dahinter erzählt.
turi2.tv (4-Min-Video)

"Horizont": Der "Spiegel" startet im September seine Gemeinschaftsredaktion.


Große Koalition an der Ericusspitze: Die "Spiegel"-Geschäftsführung hat sich mit den Betriebsräten von Print- und Online-Redaktion auf die Fusionspläne geeinigt, berichtet "Horizont". Demnach soll der Gemeinschaftsbetrieb im September starten. Das Gehalt und die Arbeitszeit der Online will der Verlag in Richtung Print-Niveau anpassen. Bis 2021 soll zudem niemand eine Kündigung erhalten. Den Plänen muss heute noch der Gesamtbetriebsrat zustimmen, was jedoch als Formsache gilt.

Im Anschluss sollen die Mitarbeiter die Details der Übereinkunft erfahren, unter anderem wie die Angleichung von Onliner- und Print-Redakteure konkret aussehen soll. Laut Verlag gebe es eine "möglichst weitgehende Angleichung". Teilweise gebe es bereits detaillierte Regelungen, an anderen Stellen fehlten diese noch.
horizont.net, turi2.de (Background)

Berufe mit Zukunft: J wie Journalistin – Petra Winter.


Mehr als schöner Schein: Petra Winter hat bei Springer das Journalisten-Handwerk gelernt, ist bei "Cosmopolitan" zu Chefredakteurin aufgestiegen und leitet nun bereits seit fünf Jahren die Zeitschrift "Madame". Im Porträt von Anne-Nikolin Hagemann für die turi2 edition #8 erzählt sie von der Macht der Worte und wie kritischer Journalismus in der "Welt des Schönen" funktioniert. Lesen Sie das ganze Porträt über Journalistin Petra Winterhier als Online-Text oder hier im kostenlosen PDF des Buchs und klicken Sie hier den Videofragebogen.

Digitalfirma The Maven kauft die Lizenzen der "Sports Illustrated".

The Maven kauft von Meredith die Lizenzen, um die "Sports Illustrated" mindestens zehn Jahre gedruckt und digital zu veröffentlichen. Die Digitalfirma gründet außerdem Sports Illustrated Media und macht Ross Levinsohn, Ex-Verleger der "Los Angeles Times", zum Chef. Meredith hat die Marke "Sports Illustrated" kürzlich für 110 Mio Dollar an Authentic Brands verkauft, wollte das Magazin zunächst weiter selbst verlegen.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Egmont Ehapa wird Lego-Lizenznehmer und bringt ein Lego-Magazin heraus.

Egmont Ehapa hat von Lego die weltweiten Publikationsrechte für ein Kindermagazin gekauft. Im Sommer 2020 will der Verlag in Großbritannien, Deutschland, Polen und Skandinavien ein Heft für Sechs- bis Zehnjährige an den Kiosk legen. Es soll naturwissenschaftliche Inhalte vermitteln und kommt je Ausgabe mit einem exklusiven Spielzeug. Auch Blue Ocean Entertainment hat eine Lego-Lizenz und vertreibt darunter u.a. mehrere Zeitschriften und Sammelkarten.
dnv-online.de

Amazon verkauft ein Plagiat von Oliver Wurms Grundgesetz-Magazin.

Grundgesetz-Magazin: Amazon verkauft ein Plagiat von GG - Das Grundgesetz als Magazin, schreibt Herausgeber Oliver Wurm bei Facebook. Die Kopie trägt den gleichen Titel, ist aber ohne grafische Gestaltung auf billigem Papier gedruckt. Herausgeber ist ein Verlag im bulgarischen Sofia, gedruckt hat das Plagiat Amazon Fulfillment in Polen.
facebook.com/oliver.wurm

Aus dem Archiv von turi2.tv: Oliver Wurm lag oft auf der Schnauze – und ist jetzt so erfolgreich, dass er aufhören will. (05/2019)

"Süddeutsche Zeitung" stellt ihr Familien-Magazin ein.

Süddeutscher Verlag stellt das Magazin Süddeutsche Zeitung Familie ein. Die letzte Ausgabe erscheint am 15. Oktober. Grund sei die "aufwendige Herstellung". Trotz "stetig wachsender Abonnentenzahlen" sieht der Verlag keine Perspektive. Das 2017 gestartete Familien-Heft erscheint sechs Mal im Jahr mit 80.000 Auflage zum Einzelpreis von 7,90 Euro. Familien-Themen sollen verstärkt in der "SZ" stattfinden. Zu den Auswirkungen für Mitarbeiter äußert sich der Verlag nicht. Redaktion und Verlag diskutieren nach eigenen Angaben über Ideen, "Süddeutsche Zeitung Familie" digital fortzuführen. Erst vor einer Woche kündigte Gruner + Jahr an, das Elternmagazin "Nido" einzustellen.
turi2 - eigene Infos, turi2.de ("Nido")

Früherer "Auto Bild"-Chefredakteur Bernd Wieland, 59, ist tot.

Bernd Wieland, 59, ist tot. Der Motor-Journalist und frühere Chefredakteur von Springers "Auto Bild" starb unerwartet bereits am 3. Juni, wie turi2 aus Wielands privatem Umfeld erfuhr. Er begann seine Karriere 1988 als Redakteur bei "auto motor und sport" und stieg zum Vize-Chef der Zeitschrift auf. 2006 wechselte er als Chefredakteur zu "Auto Bild" und prägte das Blatt mehr als ein Jahrzehnt lang. 2017 wurde Bernd Wieland von Tom Drechsler abgelöst, ab 2018 arbeitete er als Berater, u.a. für Springer.
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)

Funke legt Lifestyle-Magazin "Fashion Icons" an den Kiosk.

Funke bringt ein neues Lifestyle-Magazin namens "Fashion Icons" auf den Markt. Die Zeitschrift mit 100 Seiten und 80.000 Auflage kostet 10 Euro. Das Heft dokumentiert die Geschichte hinter bekannten Unternehmen der Fashion-Branche, die erste Ausgabe widmet sich Gucci. Nicole Kleinhammer ist die Chefredakteurin des Heftes, das am 11. Juni und dann vierteljährlich erscheint.
per Mail

Hans Ippisch verlässt Marquard Media, wechselt in die Spiele-Industrie.


Nächstes Level: Hans Ippisch und Marquard Media gehen nach 28 Jahren getrennte Wege. Ippisch war bis Ende 2018 Geschäftsführer der Computec Media Group in Fürth, seit dem Jahreswechsel wirkt er im Management Board des Mutterunternehmens Marquard Media in der Schweiz. Neue Herausforderungen sucht der Journalist und Verlagsmanager nun in der Spiele-Industrie. Als President European Operations soll Ippisch für den US-Spieleentwickler Intellivision von Nürnberg aus eine Europa-Dependance aufbauen. Intellivision will im Oktober 2020 eine familienfreundliche Spiele-Konsole weltweit auf den Markt bringen.
turi2 – eigene Infos

Bauer tauscht in Australien erneut CEO aus.

Bauer ernennt Brendon Hill (Foto) bei der australischen Verlagstochter zum Geschäftsführer, schreibt "New Business". Er folgt auf Paul Dykzeul, der "in den Ruhestand" geht. Hill ist bereits der sechste CEO, den Bauer seit Eintritt in den australischen Zeitschriftenmarkt 2012 einsetzt. Die Verlagstochter kämpft mit schwächelnden Auflagen und Umsätzen.
new-business.de

Burda-Blatt "Freizeit Revue" unterliegt gegen Lebensgefährten von Helene Fischer.


Freund oder Freund, das ist hier die Frage: Burdas Klatschblatt "Freizeit Revue" muss auf dem Titel eine Gegendarstellung des Lebensgefährten von Sängerin Helene Fischer abdrucken, urteilt das Landgericht Offenburg. Das Blatt hatte getitelt: "Helene Fischer: Das Baby-Interview – Sensationell, was ihr Freund verrät." Zwar war ihr Lebensgefährte, Akrobat und Model Thomas Seitel (rechts im Bild), auf dem Cover zu sehen, das Interview gab aber nicht er, sondern ein befreundeter Promi.

Burda argumentiert: Mit den Worten "was ihr Freund verrät" könne jeder der vielen Fischer-Freunde gemeint sein. Die Richter überzeugt das nicht: Ein unbefangener Kioskleser würde vermuten, der abgebildete Freund, also Helenes Lebensgefährte, würde sprechen. Burda hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt. (Archivfoto von 2017: Rolf Vennenbernd/dpa)
lahrer-zeitung.de, badische-zeitung.de

Urteil: TV Movie muss Günther Jauch 20.000 Euro wegen Facebook-Post zahlen.

TV Movie muss Günther Jauch 20.000 Euro zahlen, entscheidet das Oberlandesgericht Köln. Die TV-Zeitschrift hatte im Jahr 2015 bei einem Facebook-Post ein Foto des Moderators als "Klickköder" und damit unzulässig kommerziell genutzt. Der Teaser mit Jauchs Bild führte zu einem Artikel über die Krebserkrankung von Autor und Moderator Roger Willemsen.
horizont.net

Springer nimmt Bauer-Titel aus seinem iKiosk.

Springer entfernt alle Titel der Bauer Media Group aus seinem Digital-Büdchen iKiosk. Die Titel seien testweise bis Ende Mai 2019 verfügbar gewesen. Im iKiosk wurden die Titel, darunter u.a. "Cosmopolitan", "Intouch" und "Madame", ursprünglich als "vom Bauer Verlag eingestellt" angezeigt. Dabei habe es sich um eine missverständliche Formulierung gehandelt, bestätigen beide Verlage.
turi2 – eigene Infos

Gruner + Jahr steigt bei Motor Presse Stuttgart aus.


Weniger sportlich: Gruner + Jahr verkauft seine Anteile an der Motor Presse Stuttgart. Die Mehrheitsanteile am Stuttgarter Medienhaus, in dem u.a. auto motor und sport, "Men's Health" und "Runner's World" erscheinen, gehen an Patricia Scholten und Peter-Paul Pietsch, die Nachfolger der Gründerfamilie Pietsch. Die Motor Presse stehe vor "zum Teil deutlich anderen Herausforderungen", begründet G+J in der Pressemitteilung. Die Eigner wollen mit G+J "bei jeder passenden Gelegenheit partnerschaftlich zusammenarbeiten", sagt Patricia Scholten.

Die neuen Eigentumsverhältnisse bringen auch Neuerungen in der Geschäftsführung mit sich: Nils Oberschelp verlasse den Chefposten der Motor Presse, die Eigentümer-Familien wollen einen neuen Geschäftsführer einsetzen. Gruner + Jahr hatte 2005 59,9 % der Anteile der Stuttgarter übernommen. Die restlichen 40,1 % verblieben bei den Gründerfamilien, 25,1 % bei Familie Pietsch sowie 15 % bei Hermann Dietrich-Troeltsch. Die österreichischen Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Der "millionenschwere Deal" sei bereits am Freitag unterzeichnet worden, berichtet Gregory Lipinski bei Meedia.
presseportal.de, meedia.de (Lipinski)

Mitarbeit: Dirk Stascheit

Zitat: Für Martin Noé ist Jürgen Klopp ein Manager-Vorbild.

"Ich glaube nicht, dass man ein perfekter Finanzchef wird, wenn man unsere Jürgen-Klopp-Story gelesen hat."

Martin Noé, Co-Chefredakteur beim "manager magazin", sieht Jürgen Klopp als Vorbild für Manager. Man könne sich von ihm abschauen, wie man motiviert oder ein Team führt. Deshalb habe es Kloppo auch auf den "mm"-Titel geschafft, erklärt Noé im "Wirtschaftsjournalist"-Doppelinterview mit Sven Oliver Clausen.
"Wirtschaftsjournalist" 3/2019 (ET 04.06.2019) via kress.de

Springer stampft die Print-Ausgabe von "Computer Bild Spiele" ein.

Computer Bild Spiele erscheint im August das letzte Mal gedruckt. Infos rund ums Gaming würden fast ausschließlich online konsumiert, weshalb die Inhalte komplett zu Computerbild.de umziehen. Springer hatte sich im Februar bereits von der Giveaway-CD auf dem Cover verabschiedet und die Inhalte nur noch digital zum Download bereitgestellt.
axelspringer.com, turi2.de (Background)