Markus Gries wird Publisher für Sport und Lifestyle bei der Motor Presse.

Motor Presse Stuttgart holt Markus Gries, 43, als Publisher für Sport und Lifestyle, damit ist er für die Fahrradtitel, "Outdoor" und "Cavallo" verantwortlich. Er war zuletzt selbstständig, davor u.a. Geschäftsführer beim Pressevertrieb Leipzig und Verlagsleiter bei Delius Klasing. Ulli Hartmann, bisher Publisher Sport, verlässt den Verlag "in beiderseitigem Einvernehmen".
presseportal.de

"Horizont": Verlage sind vom Gruner-Bauer-Bündnis überrumpelt.

Pressevertrieb: Das Bauer-Gruner-Bündnis im Zeitschriften-Einzelverkauf irritiert einige direkt Betroffene, schreibt Roland Pimpl. Der Jahreszeiten Verlag (Jalag) habe offenbar durch eine "Horizont"-Meldung davon erfahren und nicht durch den Geschäftspartner G+J DPV oder vom befreundeten Hause Bauer. "Zeit" und "Spiegel" haben Verständnis.
"Horizont" 10/2019, S. 4 (Paid), horizont.net, turi2.de (Background)

"Zeit"-Anzeigenerlöse bleiben stabil bei 48 Mio Euro.

Zeit erlöst 2018 rund 48 Mio Euro aus Print-Anzeigen und ist damit gegen den Markttrend konstant, berichtet Roland Pimpl. Mit 18 Mio Euro ist allerdings auch Zeit Online konstant – ein Misserfolg im wachsenden digitalen Geschäft. Den Print-Erfolg führt Verlagschef Rainer Esser auf ein Ende des Hypes um TV und um digitales Targeting zurück – Umfeld zähle mehr.
"Horizont" 10/2019, S. 15 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt. (Dezember 2018)

Christine Ellinghaus wird Chefredakteurin der "Emotion".

Emotion: Christine Ellinghaus, bisher Redaktionsleiterin, wird Chefredakteurin. Sie folgt auf Katarzyna Mol-Wolf, die als "schreibende Verlegerin" agieren und die Marke zur Plattform ausbauen will. Dazu sollen neben der Zeitschrift z.B. auch Podcasts und Events gehören. Andrea Huss wird Vize-Chefredakteurin des Printhefts, Julia Möhn soll als Editor in Chief New Products neue Geschäftsfelder für die Marke Emotion erschließen und die Agentur-Einheit ausbauen.
wuv.de

Aus dem turi2.tv-Archiv (06/2018): Katarzyna Mol-Wolf: "Die Frauen-Quote in Verlagen muss sich ändern."

Bauer startet "Madame"-Pendant "Monsieur".

Bauer reaktiviert das "Madame"-Pendant "Monsieur" am Mittwoch im Bundle mit einem Heftumfang von 80 Seiten. In den 1970ern und 1980ern gab es die Rubrik "Monsieur" bereits. Petra Winter übernimmt die Chefredaktion. Sie wolle den "Ansatz des warmen und nahbaren Luxus nun auch auf eine männliche Zielgruppe übertragen". Im September ist zudem ein Uhrenspecial des Mode-Magazins geplant.
bauermedia.com, turi2.de (Background)

Horizont.net: Die neue Mitarbeiter-KG-Spitze des "Spiegels" steht.

Spiegel hat die Stimmen ausgezählt und die neue Mitarbeiter-KG-Spitze festgelegt: Laut Horizont.net sind es seitens der Redaktion Alexander Neubacher (Foto), leitender Redakteur Spiegel Plus, und Michael Fröhlingsdorf, Redakteur im Ressort Deutschland und derzeit Betriebsratsvorsitzender, von Verlagsseite wie bisher Vize-Personalchef Carsten Türke und Produktmanager Johannes Varvakis sowie Anika Zeller von den Dokumentaren. Im März sollen sich die fünf KG-Chefs zur konstituierenden Sitzung treffen und ihren Sprecher wählen.

Die Mitarbeiter-KG besteht aus den stimmberechtigten "Spiegel"-Mitarbeitern, Onliner und Mitarbeiter von Spiegel TV ausgenommen. Sie ist Mehrheitsgesellschafter. Roland Pimpl prognostiziert der neuen Führungsspitze "schwierige Jahre".
horizont.net, turi2.de (Background)

"Journalist": Keine Redaktion kann Claas Relotius entlasten.

Claas Relotius: 13 Redaktionen haben neben dem "Spiegel" Texte des Fälscher-Reporters veröffentlicht, acht davon haben Hinweise auf Manipulationen gefunden, erfährt der "Journalist" auf Nachfrage. Allerdings haben auch die fünf Redaktionen, die Relotius keine Fälschung nachweisen können, Zweifel an seinen Texten. Entlasten könne Relotius keine Redaktion.
journalist-magazin.de

"Bei uns geht es um Markenwelten" – Lisa Tippelt vermarktet Beautyprodukte auf möglichst vielen Kanälen.


Schöne Geschichten: Die Zeiten der für ein Jahr durchgebuchten einseitigen Anzeige sind definitiv vorbei, sagt Lisa Tippelt, verantwortlich für die Fashion- & Beauty-Werbung bei Bauer Advertising, im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv. Nach zwölf Jahren im Anzeigengeschäft weiß sie: "Die Kunden fragen immer mehr nach noch nie dagewesenen Geschichten und Konzepten" – in Print, Online und Social Media.

"Es geht darum, die Marke so emotional wie möglich aufzuladen", sagt Tippelt über ihr Verkaufsrezept am Rande der Verleihung des Prix de Beauté in Wiesbaden. Egal, ob es sich um Pflegeprodukte und Mode, oder um Autos und Finanz-Produkte handelt. Die Kern-Kompetenz von Bauer sieht sie vor allem in der Zielgruppen-Expertise: "Wir können genau sagen, wie ich welche Leserin welchen Titels am besten anspreche."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Zitat: Jan Böhmermann sieht Positives im "Computer Bild"-Urteil und zieht vor den BGH.

"Die einzige positive Überraschung nach dieser 'unendlich unscharfen' Entscheidung des OLG ist die Erkenntnis, dass die 'Computer-Bild' offenbar noch existiert."

Jan Böhmermann will den Streit mit "Computer Bild" vor den BGH bringen. Er fragt, warum Springer gegenüber Google auf ein Leistungsschutzrecht pocht, aber sein Gesicht verwerten darf.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Jalag organisiert Führung neu, Alexander Uebel und 15 Vermarkter gehen.

Jahreszeiten Verlag sortiert seine sieben verbliebenen Marken in fünf Segmente. Je ein Publisher und ein Chefredakteur sind verantwortlich, berichtet Roland Pimpl. Sie unterstehen der Jalag-Geschäftsführung, die um Finanzchef Alexander Uebel schrumpft. 15 Mitarbeiter des Vermarkters Brand Media wechseln mit den sechs verkauften Zeitschriften zu Klambt. In den Außenbüros von Brand Media sollen Stellen wegfallen.
"Horizont" 9/2019, S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

Ende der Reichweiten-Vermarktung: Nikolaus Förster macht "Impulse" zum Abo-Only-Magazin.


Weichmacher, ade: Nikolaus Förster schraubt an der Strategie seines Unternehmer-Magazins Impulse. Ab April streicht der Verleger und Herausgeber alles, was die Auflage weich macht und künstlich in die Höhe treibt – Bordauflage, Lese-Zirkel, nur teilweise bezahlte Mitglieder-Abos für Verbände fallen weg. Die bisher stolze Auflage von knapp 70.000 Heften schrumpft auf 12.500, der Copy-Preis steigt um 5 auf 24,90 Euro. Im Video-Interview mit turi2.tv erklärt Förster den neuen Weg: "Wenn Kunden das Magazin für 25 Euro kaufen und es zugleich in einer Fluglinie kostenlos bekommen, passt das nicht mehr zusammen." Auch vom Kiosk, wo "Impulse" ohnehin nur einige Hundert Exemplare absetzt, verschwindet das Heft.

Werbekunden will Förster mit einem leicht gesenkten Preis und dem Versprechen "100 % Zielgruppe und 0 % Streuverluste" bei der Stange halten. Gleichzeitig meldet er positive Geschäftszahlen in eigener Sache: Der Verlag ist mit 4,4 Mio Euro Umsatz und 136.000 Euro Gewinn im dritten Jahr in Folge profitabel und das Magazin längst nicht mehr der einzige Umsatzbringer: Seminare, Coachings und Unternehmerreisen sorgen zusätzlich für Umsatz.

Im Interview empfiehlt Förster Verlegern, in Qualität zu investieren: "Nur wenn die Qualität stimmt, wird es auch eine Zahlungsbereitschaft geben." Viele Verlage sind qualitativ nicht mehr so hochwertig wie früher, findet Förster, und daher von bröckelnden Anzeigen-Erlösen abhängig.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Meedia: "Bild Politik" findet mit seinen ersten Ausgaben nur wenige Käufer.

Springer findet in seinem Testgebiet in und um Hamburg nur wenige Käufer für seine "Bild Politik", schreibt Meedia und bezieht sich auf Angaben aus dem Grosso-Umfeld. Die Erstausgabe habe sich nur 2.500 bis 3.000 Mal am Kiosk verkauft. Auch die beiden Folgeausgaben hätten ähnliche Werte erzielt. Anders als offiziell angegeben habe Springer nicht 20.000 Hefte in Handel gebracht, sondern mindestens 30.000.
meedia.de, turi2.de (Interview Selma Stern), turi2.de (Interview Nikolaus Blome)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ohne Blut und Blech: Ist "Bild Politik" die schlauere "Bild", Nikolaus Blome? (02/2019)

Gericht: "Computer Bild" durfte werblichen Artikel mit Jan Böhmermann bebildern.

Computer Bild durfte einen Artikel über DVB-T2 HD-Receiver mit Jan Böhmermann bebildern, auch ohne dessen Zustimmung, urteilt das Oberlandesgericht Köln. Der Artikel enthielt ein Angebot für einen Receiver und sei daher auch als Werbung einzuordnen, sagen die Richter. Dennoch habe der Beitrag auch dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit gedient.
juris.de, olg-koeln.nrw.de, twitter.com (Reaktion Böhmermann)


Burda verpasst seiner Apotheken-Zeitschrift "My Life" einen Stiftungsbeirat.

Burda verleiht seiner Kampfansage an die "Apotheken Umschau" weiter Nachdruck und beruft für seine neue Apotheken-Zeitschrift "My Life" einen Stiftungsbeirat. Der Beirat soll in die redaktionelle Erstellung eng eingebunden werden und Zugang zu Experten und neuen Studien ermöglichen. Ihm gehören Vertreter der Deutschen Alzheimer-Stiftung, Deutschen Diabetes Stiftung, Felix Burda Stiftung, Deutschen Herzstiftung, Deutschen Rheuma-Liga, Prof. Hess-Stiftung, Stiftung My Handicap und der Deutschen Krebshilfe an. Zusätzlich zum Stiftungsbeirat soll auch ein wechselndes Apothekerforum die Redaktion beraten.
burda.com, turi2.de (Background)

"Die Leserin entkommt uns nicht" – für Lara Gonschorowski ist "Cosmo" eine Lebenseinstellung.


Im Beauty-Dschungel: Lara Gonschorowski, die neue Chefredakteurin der "Cosmopolitan", ist zum ersten Mal Gastgeberin des Prix de Beauté in Wiesbaden. Der Preis sei ein "Navigationsinstrument" für die Leserinnen, im unglaublich großen Beauty-Markt die besten Produkte zu finden, sagt sie im Interview von Heike Reuther für "Horizont" und turi2.tv. "Wir sind das Magazin mit der größten Beauty-Kompetenz. Da liegt es auf der Hand, dass wir dafür auch einen Award verleihen."

Ihre Leserinnen möchte Gonschorowski "in jeder Situation und an allen möglichen Orten" erreichen: Nicht nur mit dem Print-Magazin und Social Media, sondern auch mit einem Cosmo-Podcast und bald auch mit eigenen Coaching-Programmen. "Die Leserin entkommt uns überhaupt nicht, wir sind überall da, wo sie sich bewegt, und können überall in Kontakt treten", sagt Gonschorowski.

Außerdem verrät sie im turi2-Interview, für was ihr Herz als Chefredakteurin am lautesten schlägt und warum es niemals eine "Cosmopolitan Woman" für die Zielgruppe 50+ geben wird.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Territory bringt "natürlich" auch an Kioske, in Arztpraxen.

Territory, Content Marketer von Gruner + Jahr, legt sein hoffentlich nachhaltig produziertes Heft "natürlich" nun auch zusätzlich an den Kiosk. Die Konkurrenz zur Bio-Bibel "Schrot & Korn" kommt ab Ausgabe März/April mit einer Teilauflage von 50.000 in insgesamt 10.500 Verkaufsstellen, der Copypreis beträgt 2,90 Euro. Zusätzlich liegt "natürlich" weiter in 700 Reformhäusern. Neu dazu kommen rund 18.500 Arztpraxen.
per Mail, natuerlich-magazin.de (Mediadaten, PDF)

Sandra Pabst wird Geschäftsführerin Kommunikation beim VDZ.

VDZ beruft Sandra Pabst zur Geschäftsführerin Kommunikation. Sie folgt auf Peter Klotzki, der zum Bundesverband der Freien Berufe (BFB) wechselt, wo er Hauptgeschäftsführer wird. Pabst ist Inhaberin einer eigenen Kommunikationsberatung. Sie war unter anderem stellvertretende Sprecherin von Ilse Aigner, als diese Bundesministerin für Landwirtschaft war. Bis zu Pabsts Dienstantritt im Mai übernimmt Vize Antje Jungmann kommissarisch.
prreport.de, turi2.de (Background)

Übermedien führt Zeitschriften-Rezensionen mit Autoren-Zuwachs fort.

Übermedien führt die Zeitschriften-Kolumne "Bahnhofskiosk" mit Autoren-Zuwachs fort: Drehbuchautorin Johanna Halt, "Zeit"-Journalistin Sigrid Neudecker, Ex-"Spiegel"-Redakteur Cordt Schnibben und der Kulturjournalist Arno Frank rezensieren jeden Monat jeweils eine Zeitschrift. Sie lösen Michalis Pantelouris ab, der bisher Blattkritiken schrieb.
per E-Mail, uebermedien.de (Kolumnen-Archiv)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Niggemeier im Interview zum Start von Übermedien (Archiv 01/2016).

Meinung: Bezos hat die US-Öffentlichkeit für sich gewonnen, schreibt Roland Lindner.

Amazon: Jeff Bezos (Foto) hat beim Erpressungsvorwurf mit der Flucht nach vorn die öffentliche Wahrnehmung zu seinen Gunsten gedreht, schreibt Roland Lindner in der "FAS". Dass er seiner Frau untreu war, sei in den Hintergrund gerückt. Stattdessen habe Bezos die Rolle eines Opfers übernommen und inszeniere sich als Kämpfer für die Pressefreiheit.
"FAS", S. 24 (Paid), turi2.de (Background)

"Print wird leider unterschätzt" – Burda-Verlagschef Burkhard Graßmann im Strategie-Gespräch.


Print-Plädoyer: Burkhard Graßmann hält im großen Video-Interview von turi2.tv eine flammende Rede fürs Gedruckte. Der Verlags- und Anzeigenchef von Marken wie "Focus" und "Playboy" sagt im Gespräch mit Peter Turi, dass die Industrie zu oft Pferde reitet, die schon lange tot sind – und meint damit Online-Inventar, dessen Wirkung seiner Meinung nach an vielen Stellen verpufft. Die Reichweite von Zeitschriften und die Werbewirkung von Gedrucktem sei dagegen doppelt und dreifach belegt, durch Studien wie IVW, MA und LAE. Und der Burda-Manager gibt Einblicke in die Arbeit der Anzeigen-Abteilung, die heutzutage immer häufiger wie eine Agentur arbeitet, um den Werbekunden Kommunikationslösungen anzubieten.

Weitere Themen des 52-Min-Gesprächs sind Burdas Geschäft mit Events und Siegeln, der Umgang mit Influencern und neue Zeitschriften-Erfindungen. Außerdem spricht Graßmann über seinen größten Misserfolg und seine Leidenschaft fürs Segeln. Der Talk mit Peter Turi und Burkhard Graßmann ist nun auch als Video verfügbar, einzelne Themen lassen sich unten gezielt anklicken. Wer nur hören möchte, findet das Gespräch im turi2 podcast – sowie direkt bei Spotify, iTunes und Deezer.
turi2.tv (52-Min-Video)

Burkhard Graßmann spricht mit Peter Turi über

0.17 Min ... seinen größten Misserfolg mit Musicload.

04.19 Min ... seine Plattensammlung, die er im Zuge der Digitalisierung entsorgt hat.

07.51 Min ... das Offline-Gefühl beim Segeln.

09.30 Min ... seine Doppelrolle als Verlagschef und Anzeigenverkäufer.

11.20 Min ... seinen Wechsel von der Tech-Branche ins Verlagsgeschäft.

14.40 Min ... die Print-Neuerfindung "Free Men's World".

17.52 Min ... über Line-Extensions bestehender Zeitschriften.

19.19 Min ... Burdas Geschäft mit Siegeln und Produkttests.

32.25 Min ... die Bedeutung des klassischen Anzeigengeschäfts und der Marktforschung.

33.39 Min ... über Zeitschriften vs. Online- und TV-Werbung.

38.38 Min ... Trends in der Werbeindustrie.

40.28 Min ... Events als Geschäft.

43.13 Min ... die Trennung von Redaktion und Werbung.

45.47 Min ... den Umgang mit Influencern.

48.44 Min ... Marken, die selbst kommunizieren.

"Das Wetter" macht Musik-Journalismus mit Leidenschaft.

Das Wetter heißt ein Berliner Musik-Magazin, das allen Print-Pessimismen zum Trotz langsam wächst und sich mit 3.000 verkauften Heften pro Ausgabe trägt, schreibt Jan Kedves. Mancher Text lese sich "ein bisschen verquast", doch jeder Zeile sei die Leidenschaft anzumerken, mit der sie geschrieben wurde. Weil manche Künstler Interviews nur zusagen, wenn sie aufs Cover kommen, erscheint Das Wetter regelmäßig mit mehreren Covern.
sueddeutsche.de

"Wirtschaftswoche": Burda und Springer wollen ADAC-"Motorwelt".


Wettrennen um den ADAC: Burda und Springer bewerben sich um den Auftrag, die "Motorwelt" zu produzieren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Konkret bewerben sich demnach die Content-Dienstleister Axel Springer Corporate Solutions und C3 um den Auftrag, der laut "Wiwo" bis zu 20 Mio Euro schwer ist.

Die Auflage soll ab 2020 von derzeit 13,5 Mio auf rund 5 Mio schrumpfen, das Blatt soll nur noch drei- bis viermal im Jahr statt monatlich erscheinen. Die rund 40 redaktionellen Mitarbeiter sollen beim ADAC bleiben und sich um adac.de kümmern. Weitere 40 Verlagsmitarbeiter müssten dem Bericht zufolge um ihre Jobs bangen.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Zeitschriften-Gutschein-App Eazers gibt auf.

Eazers: Die Gutschein-App für Printmedien stellt ihren Betrieb ein. Geschäftsführer Jürgen Kieslich sieht keine ausreichenden Wachstumschancen für die App, mit der Verlage potenziellen Lesern digitale Gutscheine für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften ausstellen konnten. Im Programm von Eazers waren u.a. "Bild", "Wirtschaftswoche" und Spezial-Titel. Das Angebot war beim SZZ Presse-Grosso entstanden.
dnv-online.net

"Hundefutter werden wir nie verkaufen" – Sven Gösmann über das Geschäft der dpa in Zeiten sinkender Auflagen.


Beistand von oben: Sven Gösmann empfiehlt der Medienbranche, "in sich zu gehen" – nach der Causa Relotius und gemieteten Komparsen in Reportagen tue das sicher gut, sagt der Chefredakteur der dpa im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Zur Chefredaktions-Konferenz lädt Gösmann am Montag dieser Woche in die Berliner Heilig-Kreuz-Kirche, "ein klassischer Ort".

Statt Einkehr setzt die Nachrichtenagentur auf Austausch mit den führenden Journalisten ihrer Kunden. Kein dpa-Produkt solle mehr an den Bedürfnissen der angeschlossenen Redaktionen vorbei entwickelt werden, so Gösmann. So soll ein neues auf dem Chat-Programm Slack basierendes Tool die Kommunikation zwischen Agentur und Redaktionen beschleunigen, Künstliche Intelligenz die Bild-Suche der dpa besser machen.

Angesichts sinkender Zeitungs-Auflagen und damit auch Agentur-Einnahmen setzt Gösmann auf "Quersubventionierung": dpa-Töchter wie news aktuell und technische Dienstleistungen helfen dabei, sagt er. Allerdings würden die Nebengeschäfte immer "Journalismus-nah" sein, "Hundefutter werden wir nie verkaufen".
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Auch bei turi2.tv: Das erwarten Chefredakteure von Journalismus-Einsteigern.

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